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Hanna Stiegeler ausgezeichnet mit dem 1. Bernhard-August-von-Lindenau Förderpreis

Am 02. Juni 2022 wurde erstmals der Bernhard-August-von-Lindenau Preis des Lindenau-Museums in Altenburg vergeben. Den, mit 5.000 Euro dotierten Preis, erhielt die HGB-Absolventin Hanna Stiegler.

Hanna Stiegeler, geboren 1984, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und war Meisterschülerin bei Heidi Specker. Bisherige Ausstellungsprojekte führten sie u.a. in das Künstlerhaus Bethanien in Berlin, in die Gallery Anca Poterasu in Bukarest, in das GRASSI Museum für Völkerkunde in Leipzig und im vergangenen Jahr in die Halle 14 in der Leipziger Baumwollspinnerei.

Im Jury-Urteil heißt es: „Mit ihrer im Lindenau-Museum Altenburg ausgestellten Serie ,Content Creation‘ durchbricht Hanna Stiegeler einen Kreislauf standardisierter Produktfotografien. In der Vereinzelung und Bearbeitung der Bilder öffnet sie eine ,Dunkelkammer des Begehrens‘.
Die Künstlerin setze sich aus feministischer Perspektive mit Konsum, Werbung und Mode auseinander und spüre in ihren Werken und Serien psychologischen Untiefen nach.

Im Jahr 2020 hat das Lindenau-Museum Altenburg mit dem Bernhard-August-von-Lindenau-Förderpreis eine Auszeichnung ins Leben gerufen, mit der alle zwei Jahre die besten jungen Kunstschaffenden der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland prämiert werden sollen. Der Förderpreis richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Bauhaus-Universität Weimar.

Die Gruppenausstellung anlässlich der Preisverleihung stellt zeitgenössische Kunst in den Mittelpunkt: Im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg präsentieren sich sechs junge Künstlerinnen und Künstler. Die Gruppenausstellung zeigt Werke von Etienne Dietzel, Simon Elias Meier, Tina Rank, Carolin Richter, Florian Schurz und Hanna Stiegeler. Die Ausstellung musste aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden und ist im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg zu sehen.