H
G
B

Maja Behrmann erhält Stipendium des Max-Pechstein-Förderpreises

Maja Behrmann erhält Stipendium des Max-Pechstein-Förderpreises

Maja Behrmann erhält das Stipdendium des Max-Pechstein-Förderpreises der Stadt Zwickau. Sie studiert seit 2015 an der HGB Leipzig und schloss 2021 ihr Diplom in der Klasse für Malerei und Grafik bei Christoph Ruckhäberle ab.

Seit 2003 wird das Stipendium regelmäßig an junge Künstler*innen vergeben.
Von anerkannten, mit zeitgenössischer Kunst vertrauten Kurator*innen wurden für den Preis fünf Künstler*innen nominiert, die ihre Arbeiten in einer Ausstellung vom 2. Oktober 2021 bis 9. Januar 2022 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum präsentieren. Die Werke aller fünf nominierten Kandidat*innen sind in der Ausstellung zu sehen: Maja Behrmann, lebt und arbeitet in Leipzig; Anna Ehrenstein, lebt und arbeitet in Berlin; Wolfgang Günther, lebt und arbeitet in Berlin; Jumana Manna, lebt und arbeitet in Berlin; Irène Mélix, lebt und arbeitet in Dresden.

Gezeigt wird Maja Berhmanns momentanes Arrangement: Ohne Titel (Arrangement-ZwiKosVari-II). Diese Arbeit ist der Versuch einer Fixation von beweglichen Reihenfolgen, Sortierungen und einer sich stetig verändernden Ordnung. Die Sammlung als dokumentarisches Konvolut und Generator – ein Reproduktionsapparat – der immer wieder neue Typen, Gruppen und Konstellationen ausspuckt. Über mögliche Anordnungen und immer wieder neue Variationen wuchert das Gefüge in alle Richtungen und vernetzt Freigestellte zu zwischenzeitlichen Ensembles.

Aus dem Juryurteil zu Maja Behrmann: Mit ihren farbenfrohen Werken führt uns Maja Behrmann in eine ganz andere Welt der Dinge. Die zwei- und dreidimensionalen Gebilde entwickeln sich aus einem ständig erweiterten Fundus farbiger Grundelemente. Sie agieren autonom oder im Zusammenspiel, sie reagieren aufeinander und scheinen ein uns unbekanntes Eigenleben in immer wieder neuen Konstellationen zu führen. Die Künstlerin arbeitet mit abstrahierten Formen, die uns zwar „irgendwie“ vertraut scheinen, letztlich aber in ihrer wuchernden Fülle, ungewöhnlichen Anordnung und überraschenden Farbigkeit rätselhaft bleiben.