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Hilfsangebote für HGB-Studierende

Umverteilen – Spendenaktion des HGB Freundeskreis

Lehrende der HGB Leipzig haben in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis der Hochschule das Kunstprojekt „Umverteilen – Von denen, die haben zu denen, die brauchen” entwickelt, um die Studierenden der Kunstakademie zu unterstützen.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie ist vielen Studierenden durch den Verlust von Jobs die Grundlage zur Finanzierung ihres Studiums weggebrochen. Dies gilt insbesondere für Kunst- und Designstudierende, die zusätzlich zum Lebensunterhalt Mittel für Atelierplätze und Arbeitsmaterialien zur Realisierung künstlerischer und gestalterischer Arbeiten aufbringen müssen. Zudem steht ihnen derzeit die Infrastruktur der Hochschule mit Werkstätten, Arbeitsräumen, Bibliothek und Galerie nicht zur Verfügung, was die Lage zusätzlich verschärft.

Da sich die Situation der Studierenden in absehbarer Zeit nicht ändern wird, läuft das Spendenprojekt weiter. Interessierte sind herzlich aufgerufen, mit einer einmaligen Spende oder der Mitgliedschaft im HGB-Freundeskreis jungen Künstler*innen und Designer*innen in der aktuellen Krise zu helfen.

Weitere Informationen finden Sie unter hgb-leipzig.de/presse

Studentenwerk Leipzig

Das Studentenwerk Leipzig hat auf seiner Internetseite wichtige FAQs zur Überbrückungshilfe veröffentlicht: studentenwerk-leipzig.de/hilfe-fuer-studierende

BMBF unterstützt Studierende im gesamten Wintersemester weiter mit BAföG, Zuschüssen und zinsfreien Studienkrediten

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingter Notlage für den November und darüber hinaus bis zum Ende des Wintersemesters wieder ein.

Studierende an staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland konnten zur Linderung von pandemiebedingten Notlagen von Juni bis September 2020 eine Überbrückungshilfe in Form eines Zuschusses beim regional zuständigen Studierenden- bzw. Studentenwerk beantragen. Diese Hilfe wird ab November für das gesamte Wintersemester wiedereingesetzt. Sie bleibt damit Teil eines großen Pakets des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Unterstützung von Studierenden.

Antragsberechtigt sind Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert, in Deutschland wohnen und nicht beurlaubt waren. Dies gilt für Studierende aus dem In- und Ausland, ohne Altersbegrenzung.

Der Zuschuss wird monatlich zugesagt bis zu einer Höhe von 500 Euro. Zuständig für die Antragsbearbeitung sind die 57 regionalen Studierenden- und Studentenwerke, wobei die Anträge ausschließlich online über die etablierte bundesweit einheitliche IT-Plattform gestellt werden. Eine Beantragung ist seit dem 20.11. wieder möglich. Das Online-Tool für die Antragstellung ist hier zu finden.

Die Überbrückungshilfe als Zuschuss ist nur ein Teil des BMBF-Pakets für Studierende in pandemiebedingten Notlagen. Weitere wesentliche Säule der Überbrückungshilfe ist der Studienkredit der KfW. Dabei handelt es sich um ein bewährtes Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Seit 2006 bietet es Studierenden die Möglichkeit, monatlich bis zu 650 Euro aufzunehmen. Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Studierende aller staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland im Alter von 18 bis 44 Jahren, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • deutsche Staatsbürger mit inländischer Meldeadresse,
  • Familienangehörige eines deutschen Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • EU-Staatsbürger, die sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Familienangehörige eines solchen EU-Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind,
  • Bildungsinländer und in Deutschland gemeldet.

Für die Überbrückungshilfe wurde schon im Frühjahr der Berechtigtenkreis des klassischen KfW-Studienkredits bis zum 31.März 2021 befristet erweitert. So können ihn auch ausländische Studierende – aus Drittstaaten und EU-Bürger, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten –in Anspruch nehmen.

Das Darlehen wurde für alle Darlehensnehmer zunächst befristet bis März 2021 zinslos gestellt. Diese Zinsvergünstigung wird nun bis zum Jahresende 2021 verlängert. Die Kosten übernimmt das BMBF.

Es gilt das bewährte Antragsverfahren. Grundsätzlich gelten die allgemeinen Bedingungen des KfW-Studienkredits mit einer maximal monatlichen Auszahlung von 650 Euro.

Weitere Informationen zum KfW-Studienkredit

FAQ des BMBF zu den Überbrückungshilfen

Informationen zu Corona-Maßnahmen an der HGB