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4. Sächsische Studierendenbefragung an der HGB

4. Sächsische Studierendenbefragung an der HGB

Nach den positiven Erfahrungen mit den Sächsischen Studierenden- und Absolvent*innenbefragungen soll auch in 2021/2022 wieder eine landesweite Befragung sächsischer Studierender als Forschungsprojekt am Kompetenzzentrum für Bildungs- und Hochschulforschung (KfBH) der TU Dresden unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Lenz durchgeführt werden.

Der Start des Projektes war bereits im Oktober 2021. Die Befragung der Studierenden ist im Januar und Februar 2022 geplant. Ein Drittel der Studierenden deutschlandweit wird nach dem Zufallsprinzip von der eigenen Hochschule per E-Mail zur Teilnahme an der Online-Befragung eingeladen. Ende des Jahres sollen die Ergebnisse in Form von Forschungsberichten vorliegen.

Das Projekt wird durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt. Mit der landesweiten Studierendenbefragung soll erneut eine breite Bestandsaufnahme der Studienbedingungen an den sächsischen Hochschulen erfolgen. Anders als in bundesweiten Studien geben landesweite Befragungen ungleich detaillierter Auskunft über die Studienbedingungen und die Qualität der Lehre in Sachsen. So wie diese Befragung organisiert ist, hat sie auch einen unmittelbaren Nutzen für die Qualitätssicherung der einzelnen Hochschulen. Als Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung erweitert die Sächsische Studierendenbefragung die lnformationsbasis der amtlichen Hochschulstatistik erheblich. Die Ergebnisse bieten reichhaltige Vergleichsmöglichkeiten im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Studienangebote. Für die Hochschulen können diese Daten auf Grund der großen Stichprobe auch für die Akkreditierung der Studiengänge genutzt werden. Für die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist eine Zufallsauswahl von 50 % und für die Kunsthochschulen von 75 % der Studierenden geplant.

Einen besonderen Fokus der Studierendenbefragung 2022 sollen die Erfahrungen der Studierenden in den „Corona-Semestern" vom Sommersemester 2020 bis Sommersemester 2021 einnehmen. Welche Veränderungen in den Bewertungen der Lehr- und Studienqualität ergeben sich in Folge der weitgehend virtuellen Lehr-Lern-Bedingungen? Wie haben die Hochschulen die Umstellung der Lehre in den digitalen Raum gemeistert? Welche Veränderungen durch Corona sollten bleiben, was funktioniert im digitalen Raum dagegen nicht? Darüber hinaus werden wie auch vor fünf Jahren die Lehramtsstudiengänge gesondert betrachtet.