
Zum Ende des Wintersemesters verlässt mit der Kunsthistorikerin, Kuratorin und Publizistin Prof. Dr. Beatrice von Bismarck eine der prägendsten Lehrpersönlichkeiten die HGB. Spätestens seit ihrem Ruf an die Leipziger Kunstakademie im Jahr 2000 setzte von Bismarck nicht nur als Professorin für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft wesentliche Impulse für die Lehre an der HGB. Sie initiierte die Gründung des Masterprogramms „Kulturen des Kuratorischen“ im Jahr 2009, das deutschlandweit erste Studienangebot im Bereich des Kuratorischen, und war bis 2011 Programmleiterin der hochschuleigenen Galerie. Als Prorektorin im Rektorat von Joachim Brohm von 2003 bis 2011 gestaltete sie darüber hinaus die Transformierung des Hochschulsystems im Zuge des Bologna-Prozesses an der HGB. Nicht zuletzt trug sie als Wissenschaftlerin mit ihrer umfangreichen Forschungs-, Vortrags- und Publikationstätigkeit maßgeblich zum Renommee der HGB als Kunsthochschule mit internationaler Strahlkraft bei, die nicht nur für eine exzellente künstlerisch-praktische Ausbildung steht, sondern auch für innovative Lehre und Forschung in Philosophie, Kunst- und Medientheorie sowie Theorien des Kuratorischen.
