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Louisa Pieper: Nominierung für den Young Generation Art Award 2027

Malerei von Louisa Pieper

Louisa Pieper ist für den Young Generation Art Award 2027 nominiert worden. Sie absolvierte von 2024-2026 drei Gastsemester an der HGB in der Klasse für Malerei und Grafik bei der Vertretungs-Professorin Franziska Reinbothe. Der Kunstpreis wird vom Monopol-Magazin in Kooperation mit der Degussa Goldhandel GmbH ausgelobt und richtet sich an aufstrebende Künstler*innen am Beginn ihrer Karriere. 

Louisa Pieper stellt sich ihren Widersachern. Dabei sind ihre aktuellen Werke keine düster-angsteinflößenden Feindbilder – ganz im Gegenteil! Durch die Kraft ihrer leuchtenden Farbpalette, markanter Kompositionen und im Spiel mit unterschiedlichen Strukturen und Materialien schafft sie mutig eine Atmosphäre, die ihre persönlichen Gegenspieler Stück für Stück entmachtet. Doch wer oder was sind diese Antagonisten überhaupt? Vermeintlich Alltägliches, wie etwa das Kochen auf einem Induktionsherd, das die Hörgeräte der Künstlerin stört, beschädigt oder gar zerstört. In ihrer aktuellen Serie "Hearing Antagonists" geht es Louisa Pieper allerdings nicht nur um die Sichtbarmachung der Hürden ihrer eigenen Schwerhörigkeit, sondern um die Auseinandersetzung mit Barrierefreiheit in der Kunstwelt im Allgemeinen.

Der Young Generation Art Award ist mit 10.000 Euro für den ersten Preis prämiert. Die Nominierungen für die Shortlist werden zudem jeweils mit 3000 Euro dotiert. Die Fachjury bestehend aus Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig in Köln, der Kuratorin Maya Heckelmann sowie Elke Buhr und dem Chefredakteurin von Monopol wählenden*die Gewinner*in. Anfang 2027 erfolgt die Verleihung.

Ihre Arbeiten werden am 27. November im Rahmen einer gemeinsamen Nominiertenausstellung in Berlin präsentiert.

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