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Karoline Schneider
Künstlerische Mitarbeiterin ESF-Forschungsprojekt

Karoline Schneider studierte Buchkunst/Grafikdesign und Malerei/Grafik an der HGB Leipzig sowie Skulptur an der Accademia delle Belle Arti di Napoli. Das Meisterschülerstudium bei Ingo Meller und Oliver Kossack schloss sie 2017 ab. Seit dem Wintersemester 20/21 promoviert sie praxisbasiert an der Bauhausuniversität Weimar.

Als Forschende im React-Programm beschäftigt sie sich aus feministischer Perspektive mit unterworfenem und situiertem Wissen, magic materialism, Netzwerken und Ritualtheorien. In dieser Umgebung entwickelt sie Narrative, die zurück erzählen und mögliche Zukünfte entwerfen.
Sie hat an verschiedenen Orten diskriminierungs-, kolonialismus- und institutionskritisch gearbeitet. Darunter das GRASSI Museum für Völkerkunde in der Reihe GRASSI invites, das Völkerkundemuseum Dresden im Japanischen Palais mit der Ausstellung PROLOG und das Deutsche Hygiene Museum Dresden in der Ausstellung Rassismus - die Erfindung von Menschenrassen. Als Kunstvermittlerin an der Galerie für zeitgenössische Kunst arbeitet sie mit Methoden ästhetischer Forschung.

Sie ist Mitglied der AG Museum der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie, Teil des interdisziplinären Kollektivs MaterialMix und der Gruppe KOMPLIZ*, die sich mit der Vernetzung von kulturellen, soziokulturellen und politischen Bildungsorten in Sachsen - Land und Stadt beschäftigen.

2022 ist Karoline Schneider an der HGB als Künstlerische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Die Kunst der gleichberechtigten Teilhabe“ beschäftigt, das aus dem Europäischen Sozialfonds Nachwuchsforscher*innen-Gruppen REACT-EU: Als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert wird.

Veranstaltungen im Rahmen des Projekts:
11.-29.04.2022: An den Rändern arbeiten wir hervorragend!