
Gewinner des diesjährigen „Beziehungsweise HGB“ Preises ist To Fabek. Sein Projekt „ExCafé – Forum für Commoning und Gemeinschaft an der HGB“ ist eine künstlerisch-soziale Initiative, die die sozialen Strukturen der Hochschule erweitern und zwischenmenschliche Beziehungen neu entstehen lassen will. To Fabek studiert in der Klasse für performative Künste von V.-Prof. Jule Flierl und Anna Zett. Ausgangspunkt für den Projektentwurf waren die Reaktivierung des leerstehenden HGB-Cafés und die Frage nach möglichen Wegen, die Gemeinschaft der Hochschule zu stärken. Das ausgezeichnete Projekt versteht sich als Plattform für Austausch, kollektive Prozesse und neue Modelle des Zusammenarbeitens. ExCafé soll sich als hochschulweites Forum etablieren und sich an alle Hochschulangehörigen und Alumni richten, um einen sozialen Raum und neue Ebenen des Miteinanders zu kreieren. Durch gemeinsames Kochen und Essen, moderierte offene Formate und das Zusammenbringen bisher ungewohnter Akteur:innen-Konstellationen will das Projekt „ExCafé“ neue Beziehungen schaffen.
Die HGB Leipzig und der HGB-Freundeskreis verleihen seit 2025 gemeinsam den Preis „Beziehungsweise HGB“ zur Förderung künstlerisch-gestalterischer Projekte, die sich dem Thema „Studieren an der HGB“ widmen und die soziale Ebene und das Miteinander an der Hochschule thematisieren. Der Preis richtet sich an alle HGB Studierenden und ist mit 5000 Euro dotiert, wobei 1.000 Euro als Preisgeld und der Rest des Geldes für die Umsetzung des Projektes vorgesehen sind.
Die Jury setzte sich zusammen aus Vertreter*innen des HGB-Freundeskreises, des Stura der HGB, des Rektorats und des Studentenwerks. Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen der Rundgangseröffnung am 12. Februar im Lichthof der HGB statt.
