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Marion Baruch – DÉCALAGE

Marion Baruch – DÉCALAGE
01.12.2021–29.01.2022

Mit der Ausstellung „DÉCALAGE“ stellt die Galerie der HGB erstmals im deutschsprachigen Raum die künstlerische Praxis der jüdisch-rumänischen Künstlerin Marion Baruch umfassend vor. Das von Deviationen und wiederholten ästhetischen Verschiebungen geprägte Werk der mittlerweile 92-jährigen in Italien lebenden Künstlerin ist Dank des Einsatzes von Noah Stolz (Kurator und Kollaborateur von Baruch) seit wenigen Jahren einem internationalen Publikum bekannt. Gezeigt werden Arbeiten aus ihrer 2012 begonnenen Schaffensperiode – Skulpturen aus Textilabfällen der Prêt-à-porter-Industrie –, ebenso wie damit in Verbindung stehende, dem Design zugewandte Arbeiten der späten 1960er Jahre. Zudem sollen ihre für die 1990er Jahre avantgardistischen Internet-Arbeiten bzw. die partizipativen Projekte der 2000er Jahre vorgestellt werden, in denen Feminismus und Migration unter dem Vorzeichen der „hospitality" als für Baruch zentrale und wiederkehrende Themen deutlich werden.

Kuratiert von Ilse Lafer und Noah Stolz mit freundlicher Unterstützung von Dana Diminescu
Gefördert aus Mitteln des SUPPORT-Büros der HGB