Prof. Dr. Benjamin Meyer-Krahmer ist seit 2011 an der HGB Leipzig tätig. Von 2011 bis 2025 unterrichtete er im Masterstudiengang „Kulturen des Kuratorischen“ und leitete ihn zusammen mit Prof. Dr. Beatrice von Bismarck. 2015 bis 2017 übernahm er in Vertretung für Prof. von Bismarck die Professur für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte, 2017 wurde er auf die Professur für Kulturen des Kuratorischen berufen. Von 2017 bis 2023 war er Mitglied der Hochschulleitung, zunächst als Prorektor für Hochschulentwicklung und Forschung, dann als Prorektor für Lehre und künstlerische Praxis und kurzzeitig als amtierender Rektor.
Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Geschichte in Tübingen, New York und Berlin. Nach Abschluss seiner Promotion über den Künstler Dieter Roth arbeitete er im Bereich Ausstellungskonzeption und -gestaltung. Zusammen mit dem Künstler Willem de Rooij realisierte er das Publikations- und Ausstellungsprojekt „Intolerance“ (2010/11) für die Neue Nationalgalerie, Berlin. Mit Nanette Snoep, Direktorin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen, initiierte er das Ausstellungsprojekt „Grassi invites #1: fremd“ (2016) im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, welche das Konstruieren von Fremdheit im ethnologischen Museum reflektierte.Das Ausstellungsprojekt erregte überregional große mediale Aufmerksamkeit. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte bilden die Epistemologie und Methodologie künstlerischer und kuratorischer Praxis sowie Fragen von Präsentation und Repräsentation. Meyer-Krahmers Veröffentlichungen umfassen u.a. eine Monografie über den Künstler Dieter Roth, Herausgeberschaften zu Fragen künstlerischer wie kuratorischer Praxis sowie zahlreiche Aufsätze und Artikel im Bereich Kunstkritik.

