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Prof. Isabel Lewis
Professorin für performative Künste

Isabel Lewis lebt und arbeitet als Künstlerin und Choreografin in Berlin. Zuvor verbrachte sie mehrere Jahre in New York, wo sie für verschiedene Choreografen tanzte und eigene Auftragsarbeiten zeigte, unter anderem in The Kitchen, dem New Museum Movement Research at Judson Church und der Dia Foundation. Sie studierte Literaturwissenschaft, Tanz und Philosophie und entwickelt ihre Arbeiten in einer Vielzahl von verschiedenen Formaten, darunter Lecture Performances, Workshops, Musik-Sessions und Partys. Außerdem präsentiert sie groß angelegte künstlerisch-programmatische Projekte wie das „Institute for Embodied Creative Practices“. Lewis beschäftigt sich in ihren Arbeiten, die unter anderem in den Serpentine Galleries, auf Kampnagel und am Hebbel am Ufer gezeigt wurden, mit Themen wie Open Source-Technologie und Tanzimprovisation, Gesellschaftstänzen als kulturelles Archiv („Mountain Grass, Mountain Hare: bodily imprinting and social dances“, 2012), gemeinsam umgesetzten künstlerischen Formaten („Communal EPIC Fiction“, 2010), Körpertechniken der Zukunft („BALLISTIC BODY“, 2012) und Rapping als verkörperter Sprechakt („FLOW PLAY: Sensualized Speech and Hip Hop“, 2013).

Lewis möchte in ihren Performances multisensorische Erfahrungen schaffen, formale Grenzen überwinden und das Kollektiv in den Mittelpunkt stellen. Ihre bevorzugte Terminologie für viele ihrer Arbeiten ist "occasions": immersive soziale Zusammenkünfte, die Choreografie, Performance, Installationen, Workshops oder Teezeremonien umfassen können. 2020 widmete die Kunsthalle Zürich Lewis die Einzelausstellung „Scalable Skeletal Escalator“, im Jahr 2019 nahm sie an der Sharjah Biennale teil und realisierte eine ortsspezifische Performance im Gropius Bau in Berlin. Ihre Arbeiten waren unter anderem auch in der Tate Modern, dem Palais de Tokyo, der Frieze London, dem Centre d‘Art Contemporain Genève, der Kunsthalle Basel und der Liverpool Biennale zu sehen. Im Jahr 2021 begann sie eine langfristige Zusammenarbeit mit der TBA21Accademy mit einem ersten neuen Auftrag für Ocean Space, deren venezianischen Ausstellungsort. Im selben Jahr war sie in Berlin Co-Kuratorin mit Solvej Ovesen für das Programm "Existing Otherwise" in der Galerie Wedding.

LABOUR
LABOUR
Expanded Viewing I + II (Garden of Earthly Delights), 2019, Gropius Bau
Scalable Skeletal Escalator
Scalable Skeletal Escalator
2020, Kunsthalle Zürich
Scalable Skeletal Escalator
Scalable Skeletal Escalator
2020, Kunsthalle Zürich