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Projekt Diversitätsentwicklung

Wie kann ein Bewusstsein für diskriminierende Praktiken wie beispielsweise Migrationsfeindlichkeit, antischwarzen, antiasiatischen und antimuslimischen Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus sowie andere Formen des Othering und marginalisierte Perspektiven im Hochschulkontext gefördert werden?

Das Team Diversitätsentwicklung war von November 2024 – Januar 2026 an der HGB aktiv und widmete sich aus einer kritischen, intersektionalen Perspektive dem diskriminierungssensiblen Umgang mit Kunst, Gestaltung und Bildung an der HGB. Dazu gehörten die Evaluation und Weiterentwicklung der Bedarfe internationaler, insbesondere geflüchteter Studierender sowie Formate zur Förderung diskriminierungskritischer Haltungen unter Studierenden und Mitarbeitenden. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen in einer pluralen Gesellschaft gerecht zu werden, entwickelte das Projekt Veranstaltungen wie Workshops und Vorträge, die an die verschiedenen Lehr- und Personalbereiche angebunden waren. Studierende erhielten dabei die Möglichkeit, den Hochschulraum aktiv mitzugestalten und neue oder vergessene Formen der Begegnung zu schaffen.

Wir sind überzeugt: Diversität kann nur in einer Hochschule ohne Ausgrenzung und Diskriminierung gefördert werden. Diversitätskompetenz und -sensibilität verstehen wir daher als zentrale Fähigkeiten, um Raum für Vielfalt und eine offene, pluralistische Gesellschaft zu schaffen.

Aufgabenbereiche

Das Projekt wurde von Kervin Saint Pere und Isabella Friedrich koordiniert. Beide bringen unterschiedliche Perspektiven und Schwerpunkte in die diversitätsorientierte Arbeit an der HGB ein:

Kervin Saint Pere war zuständig für das Angebot für Studierende und Mitarbeitende. Dazu gehören:

  • Die Konzeption und Umsetzung von Vorträgen und Workshops zu antirassistischen, dekolonialen und diversitätssensiblen Themen sowie die Entwicklung eigener Angebote.
  • Konzeption von Fortbildungs- und Sensibilisierungsformaten für Lehrende und Mitarbeitende in der Hochschulverwaltung zur Förderung einer antidiskriminierungskritischen, diversitätsorientierten und machtkritischen Praxis. 

Isabella Friedrich verantwortete die Koordination und Organisation der Akademie für transkulturellen Austausch (AtA). Ihre Aufgaben umfassten unter anderem:

  • die Betreuung der AtA-Studierenden
  • die wissenschaftliche Evaluation und Weiterentwicklung der AtA sowie
  • die Begleitung und Unterstützung in Fragestellungen rund um kritische Diversität

Gemeinsam gestalteten sie Formate, Strategien und Strukturen, die eine diskriminierungssensible Weiterentwicklung des Hochschulraums ermöglichen und Raum für vielfältige Perspektiven schaffen.