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Idee: Ilse Lafer

Projektkoordination:

Meike Giebeler

Ilse Lafer

Konzeption und Gestaltung:

Carla Selva – carlaselva.com

Ris Pascoe – pascoe.xyz

Umsetzung:

Lukas Siemoneit – lsiemoneit.de

Betreuung:

Prof. Maureen Mooren

Malin Gewinner

Redaktion:

Maren Schleimer

Solveig Turschner

Peter Cornicius



1. Anbieter i. S. d. § 5 TMG
Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts Leipzig
Rektor Thomas Locher
Wächterstraße 11
04107 Leipzig 
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Telefax: +49 (0)341 2135 166
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  • 2022

    • Diplome

      Name Title Fachklasse Studiengang
      Juli Schmidt
      a state of constant flux Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Arina Heinze
      Am Dämmerungsrand Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Hyejeong Yoo
      Carrying, Caring Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Florin Weber
      Das Gelände Klasse Klasse von Prof. Dr. Ines Schaber Fotografie
      Katharina Tewes
      Dear Eve, Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Azad Ibrahim
      Der Faden Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Elia Preuss
      Die Materialität der Buchstaben Klasse für Type-Design von Stephan Müller und Fred Smeijers Buchkunst/
      Grafik-Design
      Margarita Montgomery
      Geistesbühne Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Christoph Liepach
      Komplex BA 1 Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Konstantin Rosenkranz
      Let's talk about the weather Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Prof. Anne Speier Malerei/Grafik
      Musafer Qassim
      ohne Titel Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Julia Müller
      o.T. Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Felix Brenner
      Off-Center Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Max Hebäcker
      Quarto vom Pinsel zum Vektor Klasse für Type-Design von Stephan Müller und Fred Smeijers Buchkunst/
      Grafik-Design
      Seungjoo Lee
      Rotes (oder blaues) Monstrum Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Eva Wünsch
      Schwellenangst – Liegende Achten, der Tod und das Jetzt Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Minhye Chu
      Starchitectures Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Marco-Robin Hopf Okamoto
      Tepid Breath Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Viktoria Sophie Conzelmann
      The Sun Rises When It's Ready Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Johanna Maj Schmidt
      We Must Be Mistaken Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Raisan Hameed
      Zer / störung Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Rieke Bogena
      zerreißprobe Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Hendrik Heinicke
      Das Taschenbuch der Anatomie
      und der Fall Hermann Voss
      Klasse für Type-Design von Stephan Müller und Fred Smeijers Buchkunst/
      Grafik-Design
      Helena Kühnemann
      Endzeitgemäß Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Johanna Blank
      Ultimate Guards Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Katharina Schreiter
      Meta K. Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Clara Pötsch
      Myths and Morphs Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Prof. Anne Speier Malerei/Grafik
      Louis Hay
      Nassauer Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Tim Teichert
      PROOF OF WORK Klasse für Typografie Buchkunst/
      Grafik-Design
      Christoph Brückner
      Untitled Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Melanie Schindler
      Whisper, whisper the noise is loud Fotografie
      Koa Koppenhöfer
      drift Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Lenn Blaschke
      NO MATCHES Medienkunst
      Hyunjin La
      to a far Klasse Künstlerisches Handeln und Forschen von Prof. Christin Lahr Medienkunst
      Haijun Yu
      ohne Titel Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Prof. Anne Speier Malerei/Grafik
      Jonas Roßmeißl
      electricity has not aged well Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Sophia Krayc
      Katalog der Zukünfte Klasse für Typografie Buchkunst/
      Grafik-Design
      Julia Hochbaum
      METAMORPHOSIS Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Julia Lackner
      Lexikon in vier Stücken Klasse für Typografie Buchkunst/
      Grafik-Design
      Jana Mila Lippitz
      sonnen (everytime the sun goes down, i'm in trouble) Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Sophie Meuresch
      SUPERMOND Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
  • 2021

    • Meisterschüler*innen

      Name Title Fachklasse Studiengang
      Nasrin Abu Baker
      Gray Zone Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Andrėja Šaltytė
      KIEWER ZUNGE Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Lea Petermann
      Breathing net Medienkunst
      Ellen Möckel
      Buck up, Phoenix! Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
      Alexander Rosenkranz
      CENTRO Klasse für Fotografie und Medien von Joachim Brohm Fotografie
      Daniela Takeva
      DAMASK Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Fellipe Vergani
      Ensaio Sobre a Besteira Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Anna Raczynska
      Future Primitive Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Ayala Shoshana Guy
      I WILL TAKE YOUR SHADOW Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Johannes Listewnik
      II16/32 – III133/32 Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Dorothee Waldenmaier
      Kopie Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Juana Anzellini
      PSSST..! Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Zora Asse
      LĪMEN Klasse für Typografie Buchkunst/
      Grafik-Design
      Max Richter
      Die atemlose Erdbeschreibung drillt des Garkoches unfriedliche Verzeihung Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Stephan Takkides
      Naturalisation Klasse für Fotografie und Medien von Joachim Brohm Fotografie
      Nicolás Astorga
      You can stay here and be pretty Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Alexander Schulz
      Der lebendige Nachhall Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Ofra Ohana
      Current status Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Johannes Ernst
      Rebuilding Bhuj, India Klasse für Fotografie und Medien von Joachim Brohm Fotografie
      Myriam Mayer
      Shapeshifter Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Stephan Schieritz
      Stephan Schieritz/Meisterschülerausstellung Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Stephan Kopiczinski
      Letzter Akt – Skulpturenserie - 2021 Fotografie
      Sebastijan Zupancic
      Zeichnung als umgekehrte Leere Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
    • Diplome

      Name Title Fachklasse Studiengang
      Jane Beran
      Im Schatten der Geschichte Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Sunny Pudert
      Aggressive Melancholy Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Benedict Reinhold
      In Art We Trust Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Janosch Dannemann
      Gazebo Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Jonathan McNaughton
      solid benders Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Karl Lobo
      The Love Below Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Katrin Becker
      falten, knicken, biegen Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Peter Cornicius
      Le Marché des Merveilles Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Katharina Nesterowa
      Leaks in Exposure Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Lena Stühmeier
      Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Leon Naffin
      Und dass wir einst ungeteilte Ganze waren Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Sophie Fitze
      Liebestöter – Love Me Or Leave Me Alone Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Ingo Meller Malerei/Grafik
      Livia Hanson
      auf_sehen Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Lucas Kaiser
      GESUNDHEITSPARK Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Markus Schmidt
      Erzählungen und Bildräume Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Ingo Meller Malerei/Grafik
      Caro Eibl
      Master Bedroom Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Milena Wiedemer
      Orte, versteckte Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Nele Hendrikje Sandner
      ;leise flirren; Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Ingo Meller Malerei/Grafik
      Vanessa A. Opoku
      Nichts als solide Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Henriette Repmann
      On Being A Woman Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Laura Därr
      øTag Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Maja Behrmann
      Proben, Variation, Proben Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Julie Högner
      SCHWELLEN RAUM Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Brenda Magdalena Wald
      Silicon Based Life, Part I Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
      Philipp Stöckel
      Sundowner Klasse für Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung von Ingo Meller Malerei/Grafik
      Isabell Hoffmann
      Tech No Land Klasse für Fotografie und Medien von Joachim Brohm Fotografie
      Johannes Unger
      Temperatur Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      JP Langer
      The Cold Decoy Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Sonni Scheuringer
      The Space Between (A BODY AND A BAG) Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Eva Gräbeldinger
      _transcending horizon_ Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Valeria Schneider
      ‎Ariel Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Lukas Winkler
      Verschattung Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Clara Elisabeth Brandt
      Weaving Shells: Stories of Transmission Jahr: 2021 Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Theresa Zwerschke
      ,,Wo Blätter sich wenden. Messy tales of the garden.‘‘ Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Sheehan Sista
      Wo kommst du her? Klasse für Type-Design von Stephan Müller und Fred Smeijers Buchkunst/
      Grafik-Design
      Alan Biehlig
      Unsere Natur Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Roman Häbler
      Almost as Usual Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      aNNa Lebedev*a
      Die Zunge ins Außen stecken Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Alexander Göbel
      Century Egg (AT) Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Christian Kölbl
      Exhibition Opening Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
      Steph Joyce
      Crow Calls Twice Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Elias Erkan
      Offene Systeme Klasse für Typografie Buchkunst/
      Grafik-Design
      Cihan Cakmak
      Em fraktal Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Rawan Hassan
      (Between The Between, ما بين البين) Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Alexander Meyer
      Gaps and Dots Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Sylva Seebach
      Geist & Stock Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Lars-Ole Bastar
      Habitate Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Maximilian Hechinger
      hand some paintings Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Anna Maria Krężel
      HARPER OREADE. MIXTAPE Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Susanne Beck
      I STILL DON'T FLOSS Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Lion Sauterleute
      Die Unsichtbarkeit eines sichtbaren X Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
  • 2020

    • Meisterschüler*innen

      Name Title Fachklasse Studiengang
      Paula Ábalos Santibáñez
      THE INVISIBLE CLOTH Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Nico Curian
      Schimmer Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Katarína Dubovská
      Intertwined Conditions Medienkunst
      Martin Haufe
      exemplarische kämpfe Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Juliane Mahler
      Reliefs Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Kirill Gluschenko
      Architect and The Countryside. Estonia ’66–’89 Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Silas Mücke
      On Point Medienkunst
      Larissa Mühlrath
      memoriae Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
      Mihai Șovăială
      Holding pattern Klasse für Fotografie und Medien von Joachim Brohm Fotografie
      Julia Debus
      VIA Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Manuel Cornelius
      dry end, food dye Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
      Jennifer König
      Coming back to where I started Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Kai-Hendrik Windeler
      Territorial Objects Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Barbara Proschak
      SO LANG UND ETWAS LÄNGER - Anhaften von Fremdmaterial Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Stefan Wartenberg
      Als ich wie ein Vogel war Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Johanna Marxl
      My heart is very shiny and thicker without breakage Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
    • Diplome

      Name Title Fachklasse Studiengang
      Lina Ehrentraut
      Melek und ich – Interdimensional Love Affairs Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Maren Oehling
      Kühn & Nägel Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Hjördis Lyn Behncken
      Bold, slick, simple, clear, my mind Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Sibel Beyer
      A System of Objects Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Hans Morsa
      Die Bakenstadt Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Sabrina Asche
      Textiles Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Maximilian Hillerzeder
      Poison Paradise Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Franz Impler
      Out of Bounds Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Lea Loos
      Widerstand ist zwecklos. Nein! Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Friedericke Lehmann
      Sinem Maliqi - Leben in Paris Klasse für Illustration von Thomas Matthaeus Müller Buchkunst/
      Grafik-Design
      Monika Micevičiūtė
      Wer bin ich? – Identität in Bildern Buchkunst/
      Grafik-Design
      Toni Minge
      o.T. Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Marco Dirr
      Aporía Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Rebekka Bauer
      Die Aufstellung Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Tim Deniz Heide
      The Joy of Missing Out Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Philip Kanwischer
      Äußere Vorzeichen, innere Ahnungen Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Oscar Lebeck
      Fundament Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Christian Nappert
      presque rien/tout Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Alexander Pannier
      The Housefly Klasse für Fotografie im Feld der zeitgenössischen Kunst Fotografie
      Silke Berg
      unter Farben Klasse für Malerei und Grafik von Michael Riedel Malerei/Grafik
      Manuela Dathe
      Zeichnungen Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Luca De Sousa Oliveira
      Schupp Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Elena Kovylyaeva
      Flow Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Jens-Martin Triebel
      Die Dinge in Bewegung Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Yve Riedinger
      Ohne Titel Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Galamb Thorday
      all my past and futures Klasse für Malerei und Grafik von Annette Schröter Malerei/Grafik
      Annika Stoll
      Hyperfluid Circumstances Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Jessica Arseneau
      Serie "The Screen Under My Eyelids" Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Changan Son
      o.T. Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Bernhard Bormann
      Diplomzertifikat Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Beatrice Schuett Moumdjian
      Forensic Excavations Inventory or The Total Deconstruction of an Eurasian Family Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Nadine Rangosch
      Cold Glass Doesn't Flow Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Boa Cha
      Das Rascheln des Vergehenden Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Ho Man Law
      The Noblest Pain/Mare Nostrum/Burial at Sea/Pateras Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Zeno Gries
      Die Zweitbesetzung Jahr: 2020 Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Andrea Garcia Vasquez
      Palms And Our Hands Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Evij
      CHROMATIC Klasse Bildende Kunst von Helmut Mark Medienkunst
      Moritz von Schurer
      experiences Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Jana Ritchie
      Familie Ritchie Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Taemen Jung
      Alles, was ich habe, trag ich bei mir Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Maria Cebula
      The Ritual The Vanity The Look Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Paul Zech
      EPHEMERAL UNION (EU106) Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Thomas Spieler
      Depth of Field Klasse für Systemdesign von Maureen Mooren Buchkunst/
      Grafik-Design
      Ramona Schacht
      Togetherness is not a state Klasse für Fotografie von Heidi Specker Fotografie
      Yasamin Saffarian
      Taken at Home Klasse für Fotografie und Bewegtbild von Tina Bara Fotografie
      Paul Wilting
      /Fleck/ Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Friedrich Günther
      Tales from the Crypt Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Jakob Limmer
      call for submission Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      David Rank
      In a Coded World, There is Nothing Like Normcore Klasse Expanded Cinema von Clemens von Wedemeyer Medienkunst
      Yana Zschiedrich
      Hybris Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Malte Urban
      Home is Castle - Playing Jenga in Bed Klasse für Installation und Raum von Joachim Blank Medienkunst
      Martin König
      o.T. Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
      Yoonjung Lee
      Wovon Frau Lee lebt Klasse Intermedia von Alba D’Urbano Medienkunst
      Felix Bielmeier
      o.T. (Die Möglichkeit eines Mammuts) Klasse für Fotografie und Medien von Joachim Brohm Fotografie
      Jakob Zander
      Klasse für Malerei und Grafik von Christoph Ruckhäberle Malerei/Grafik
±

Index

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Karte

Das Gelände

Florin Weber

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Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Installationsansicht "Das Gelände", 2022

Wie kann man sich faschistischer Architektur fotografisch nähern, ohne diese dabei zugleich zu affirmieren? Wie fotografiert man diese in Stein gemeißelte Ideologie, ohne dass sich jene in den Bildern einschreibt und reproduziert?
Diese Fragen begleiten mich permanent in meiner Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände, das die größten und historisch bedeutendsten noch erhaltenen Relikte nationalsozialistischer Architektur umfasst. Der Blick der Kamera ist in jenen Monumental- und Stimmungsbauten bereits inhärent, wurde in der Konzeption der Bauwerke schon berücksichtigt, wie diese auf Film- und Fotoaufnahmen wirkten – denn in der Ästhetisierung der faschistischen Politik spielte die Kamera eine zentrale Rolle. Bilder von Leni Riefenstahl und Heinrich Hoffmann prägen bis heute als „Dokumente“ maßgebend, wie wir im kollektiven Gedächtnis uns an das Dritte Reich und die Reichsparteitage erinnern – und ohne dass wir uns wirklich bewusst sind, haben sie auch Eingang in die Populärkultur gefunden: In Filmen, Serien, Comicbüchern und Computerspielen fluktuiert die nationalsozialistische, stilisierte Bildsprache der Massenaufmärsche und der Idealisierung des Monumentalen. Gerade in der Begegnung mit faschistischer Architektur sind wir daher in unserem Sehen bereits vorkonditioniert, wir alle sind nicht frei von jener faschsitsichen Bildästhetik, die Teil der Bildästhetik der Moderne ist – was für mich als Fotograf in der Auseinandersetzung mit jenen Gebäuden eine stetige Herausforderung bedeutet.

Wie begegnet man faschistischer Architektur als queerer Mensch mit Migrationshintergrund? Wie bewegt man sich durch dieses in Stein gemeiselte Postulat der „Volksgemeinschaft“, das mich nicht vorsah und mir die Zugehörigkeit aufkündigt? Jene Vorstellung ist auch heute noch prä- sent, auch wenn man das in Deutschland nicht offen zugeben möchte. Sie steckt in der Frage, woher man kommt - und die eigentlich darauf abzielt, aus welchem Land die Eltern stammen. Sie steckt in der Unterscheidung zwischen Bio- und Passdeutschen - und in der Forderung nach Integration, die kulturelle Merkmale und transkulturelle Identitäten abwertet, die nicht dem binnendeutschen Standard entsprechen. Sie manifestiert sich zuweilen in Gewalt – wie der Anschlag in Hanau, wo Menschen mit hybriden Identitäten ermordet wurden, da sie sich nicht auf nationalistisch-restriktiven Kategorien herunterbrechen ließen: So war Mercedes Kierpacz deutsche Romni mit polnischen Wurzeln, Ferhat Unvar war in Deutschland geboren und selbst noch nie im türkischen Herkunftsland seiner kurdischen Eltern und Said Nesar Hashemi besaß die deutsch-afghanische doppelte Staatsbürgerschaft. Doch in der völkischen Ideologie blieben es allesamt „Fremde“, die nicht in ein „reinrassiges“ Deutschlandbild gehörten, weswegen man sie getrost umbringen konnte. Anhand jenes nationalsozialistischen Postulats werden Körper auch heute noch hierarchisiert, als Aushandlungsprozess ist es Teil unserer postmigrantischen Gesellschaft – weswegen für mich als Fotograf mit Migrationshintergrund die Begehung mit jenem historischen Täterort eine stetige Herausforderung bedeutet.

Doch um welche Architekturen handelt es sich genau bei meiner fotografischen Auseinandersetzung mit dem Reichsparteitagsgelände?

Als Beispiele für den nationalsozialistischen Kulissenbau stehen die von Albert Speer konzipierte Zeppelintribüne und das umliegende Zeppelinfeld, wo sich etliche Paraden, Aufmärsche, Reden, Gelöbnisse und sportliche Darbietungen während der Reichsparteitage abspielten. Die 360 Meter lange und 20 Meter hohe Zeppelintribüne hatte zum Vorbild den Pergamonaltar – und ist eigentlich ein Ziegelbau, der lediglich mit Jurakalkstein verkleidet wurde. Die Haupttribüne im Zentrum hatte mit der sog. Führerkanzel eine altarähnliche Funktion - von dort oben schwang Hitler mit Bannern, Fahnen und Feuerschalen umringt seine Reden. Zwei nicht mehr existierende Pfeilerhallen verbanden den noch heute erhaltenden Mittelbau der Tribüne mit den abschließenden Baukörpern zu beiden Seiten – und verstärkten die Axialität des monumentalen Baus. Auf dem Dach der Zeppelintribüne krönte ursprünglich ein riesiges, vergoldetes Hakenkreuz, das 1945 von den USA während der Siegerparade symbolträchtig gesprengt wurde.

Das Zeppelinfeld ist wiederum das einzige noch erhaltene Aufmarschgelände der Reichsparteitage und steht im direkten Bezug zur Zeppelintribüne. „Ohne die Vergegenwärtigung dieser vom Nationalsozialismus geschaffene Form des Aufmarsches als politisches Mittel kann die Architektur nicht verstanden werden“, schreibt der Architekt und Kunst- historiker Wilhelm Lotz in Bezug auf das Gebäudeensemble. Das sog. Führerprinzip nimmt im Zeppelinfeld eine konkrete räumliche Form an, waren Zuschauerränge und Aufmarschfläche direkt auf die Führerkanzel ausgerichtet, zu der man aufzublicken hatte. Hier gliederten sich hierarchisch Körper nach Formationen und Rängen und hatten sich somit Hitler und der Parteielite unterzuordnen. Ein weiteres wesentliches Anliegen der Reichsparteitagsarchitektur war es, die sog. Volksgemeinschaft zu inszenieren. Die sieben Meter hohen Zuschauerränge mit den 34 beflaggten Türmen schlossen das Feld nach außen hin ab und erinnern nicht zufällig an eine Wehranlage. Auch der Lichtdom - Albert Speers Lichtinszenierung von 130 um das Feld und um die Zeppelintribüne aufgestellte Flakscheinwerfer, die bei Hitlers Eintreffen in den Himmel strahlten - sollte ein Gemeinschaftsgefühl hervorrufen und erlebbar machen. Während mit dem Appell des Reichsarbeitsdiensts und der Politischen Leiter militärischer Drill und Unterordnung durch das Ornament der Masse zelebriert wurde, stimmte man mit dem Tag der Wehrmacht anhand aufwendiger Kriegsschauspiele die Besucher*innen und Teilnehmenden auf zukünftige kriegerische Handlungen ein.

Nach dem Krieg nutzten zunächst die amerikanischen Truppen das Gelände unter dem Namen „Soldiers Field“ für Übungen, Paraden und Sportveranstaltungen. In der Nachkriegszeit wurden Tribüne und Feld für diverse Freitluftevents genutzt: so dienten schon 1946 und 1947 das Areal dem Deutschen Gewerkschaftsbund zur Feier des 1.Mais, 1953 und 1955 fanden hier die Heimattreffen der Sudetendeutschen Landmannschaft statt, 1969 der Weltkongress der Zeugen Jehovas und 1978 das Rockkonzert von Bob Dylan. Mit dem Norisringrennen und dem Festival „Rock im Park“ finden um die Zeppelintribüne jährlich zwei Großveranstaltungen statt, die sich jedoch nicht mit dem historischen Kontext kritisch auseinandersetzen. Mittlerweile ist die Zeppelintribüne in einem derart maroden Zustand, dass Sanierungarbeiten nötig wären. In der Debatte um die Frage nach dem Erhalt spielen die Kosten eine nicht unwesentliche Rolle, schließlich sprechen erste Schätzungen von einem Betrag von 73 Millionen Euro, um den Verfall zu stoppen. Aufgrund dessen gibt es Stimmen, wie die des Historikers Norbert Frey, die das Gebäude kontrolliert verfallen lassen wollen. Doch würde dieser Weg den Nationalsozialist*innen in die Hände spielen, formulierte Speer bereits 1969 seine Ruinenwerttheorie, in der der Verfall angeblich in der Ausstrahlungskraft der nationalsozialistischen Monumentalbauten mitkonzipiert wurde. Als Lern- und Aufarbeitungsort würde es sich lohnen, die Zeppelintribüne zu erhalten, doch auch da stellt sich die Frage, welchen Zustand des Gebäudes man wiederherstellen möchte. Sicherlich ist die ursprüngliche Form nicht die Erstrebenswerte.

Die Kongresshalle ist der größte noch erhaltene Baukörper des Reichsparteitagsgeländes. Dieses Relikt – nach den Plänen des Architekten Ludwig Ruff – lässt mit seinen Dimensionen (275 Meter lang, 265 Meter tief und 40 Meter hoch) den Größenwahn der Nationalsozialist*innen bereits erahnen und sollte die Luitpoldhalle für Parteikongresse ersetzen. Die Außenhülle besteht aus Granit, was den Ewigkeitsanspruch unterstreichen sollte. Dies bestätigt auch die Grundsteinrede Hitlers 1935: „Wenn aber die Bewegung jemals schweigen sollte, dann wird nach Jahrtausenden dieser Zeuge hier reden“. Entsprechend dienten als Vorbilder für den Bau das Kolosseum im Rom und das antike Amphitheater. Als größte Halle der Welt samt freitragendem Dach für bis zu 50.000 Teilnehmende wurde das halbrunde Gebäude propagiert – und selbst während des Krieges wurde unter Einsatz von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern daran weiter gebaut. Doch mit Kriegsende nahmen die Konstruktionsarbeiten ihr jähes Ende, sodass die Kongresshalle ein unvollständiger Torso blieb.

Die Stadt Nürnberg hat sich stets schwergetan, einen angemessenen Umgang mit dieser Bauruine zu finden. Abreißen konnte man das massive Gebäude nicht, oder nur unter enormen Kosten, sodass die Stadtverwaltung stets zwischen pragmatischen Gebrauch und Ambitionen kommerzieller Nutzbarmachung pendelte. So nutzte man das Gelände als „Ausstellungsrundbau“ für die deutsche Bauaustellung 1949 und 1950 zur Jubiläumsfeier „900 Jahre Nürnberg“ – allerdings noch ohne dass die nationalsozialistische Vergangenheit des Gebäudes eine Erwähnung fand. Über Jahrzehnte war im Gespräch, die Kongresshalle als Fußballstadion auszubauen, was jedoch an der Finanzierung scheiterte. Das Vorhaben, daraus eine Shopping Mall zu machen, scheiterte wiederum am massiven Bürgerprotest. Seit 1953 finden zweimal im Jahr auf dem Vorplatz der Kongresshalle das Nürnberg Volksfest statt – und es bleibt erstaunlich und zeugt von einer gewissen Ignoranz, dass man einen Rummel an einem so prominenten Täterort abhält. Allerdings – das muss man auch erwähnen – konnte die Gestaltung des Reichsparteitagsgeländes zur größten Freizeit-und Grünfläche Nürnbergs die Vereinnahmung von Rechts entgegenwirken.

Dies geschah allerdings auch auf Kosten der geschichtlichen Aufarbeitung: Erst 1985 fand unter dem Titel „Faszination der Gewalt“ die erste Ausstellung über die Reichsparteitage Nürnbergs statt. Mit dem Dokumentationszentrum, das erst 2001 im nördlichen Kopfbau der Kongresshalle seine Pforten öffnete, gibt es nun endlich eine Institution, die sich kritisch mit diesem schwierigen Erbe befasst und Nürnbergs Rolle im NS-Staat untersucht. Hierfür realisierte der österreichische Architekt Günther Domenig einen Anbau, der bewusst auf die NS-Architketur reagiert und als dekonstruktivistischer Interventionsbau zu verstehen ist, der den Baukörper der Kongresshalle durch eine Art „Pfahl“ von 130 Meter Länge aus Glas, Stahl und Beton durchschneidet und mit einem asymmetrischen Quader auf dem Dach für Seminarzwecke zusätzlich aus dem Gleichgewicht bringt. Der südliche Kopfbau wiederum dient den Nürnberger Symphoniker als sommerliche Spielstätte – während bis zur Insolvenz 2009 die Firma Quelle den Torso als Lagerhalle nutzte.
Auch die Kongresshalle befindet sich zurzeit im Wandel, möchte die Stadt daraus ein neues kulturelles Zentrum à la Leipziger Spinnerei machen. Künstler*innenateliers will man zur Verfügung stellen und auch die Oper wird als Interimsstandort für einige Jahre in den Hallen der Kongress- halle spielen. Kritik daran findet sich selten, schließlich soll damit die kreative Szene Nürnbergs gefördert und das Gelände durch Kulturevents aufgewertet und bewirtschaftet werden. Ich habe meine Probleme damit, sehe das Vorhaben als massives Art Washing an, das das Areal als Täterort verschleiert und Nürnbergs Image aufpolieren soll. Warum muss man überhaupt an jenem Ort Kunst und Kultur heranziehen? Haben doch die Nationalsozialist*innen gezielt ästhetische und performative Praktiken genutzt, um ihre Ideologie zu verbreiten. Warum wird der Ort nicht für Organisationen genutzt, die sich für Demokratie oder gegen Rassismus engagieren? Das Reichsparteitagsgelände muss eine offene Wunde bleiben, an die sich jede Generation neu abarbeiten muss.

Als postmigrantische Ergänzung zu den beiden Architekturen aus dem Nationalsozialismus beziehe ich mich auf die Grundig Türmen. Auch sie stehen auf dem historischen Gelände der Reichsparteitage, allerdings sind sie erst Ende der 60er errichtet worden. Ähnlich wie die zuvor genannten Gebäude, behandeln auch sie gesellschaftliche Inklusion und Exklusion auf räumlicher Ebene. Das Thema Migration taucht im Diskurs um das ehemalige Reichsparteitagsgelände so gut wie gar nicht auf, obgleich es eng damit verschränkt ist. Und gerade die Grundig Türme sind dafür ein gutes Beispiel: errichtet wurden sie vom namensgebenden Unternehmen für Unterhaltungselektronik, um Gastarbeiter*innen, die im Werk Nürnberg-Langwasser arbeiteten, möglichst nah an den Fabrikhallen unterzubringen – eine Integration in die Mehrheitsgesellschaft war nicht vorgesehen. Nach dem Anwerbestopp wurden die Türme als Übergangslager für Aussiedler*innen und Spätaussiedler*innen genutzt – hier liegt auch mein eigener biografischer Bezugspunkt, kamen meine Eltern mit mir als Kleinkind in den 90er Jahren aus Rumänien in die Bundesrepublik, wo wir zunächst in jene Plattenbauten untergebracht wurden, nicht weit entfernt von der Zeppelintribüne. Die rumäniendeutsche Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Herta Müller schrieb über diese unmittelbare Nähe: „Wieso werden Menschen, die verstört aus Diktaturen kommen, ausgerechnet an diesem Ort gezwungen? Hat man sich über diese Nachbarschaft keine Gedanken gemacht? (...) Schämt sich Deutschland nicht, uns Neuangekommenen diese monströse Nachbarschaft als erste Bleibe zu präsentieren? Wurde dieses Übergangsheim womöglich nur »zweckmäßig« hierher gebaut, gefühlstaub gegenüber den Eingewanderten und geschichtsblind gegenüber der Rolle Nürnbergs in der Nazi-Zeit? Die Behörden drinnen, die Umgebung draußen – das war doppelt zweckmäßig.“
Und dieser Zweckmäßigkeit folgend, werden die Türme heute als Asylunterkünfte für Geflüchtete weiterverwendet, während – nur so am Rande erwähnt - das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der ehemaligen SS-Kaserne untergekommen ist.

Insofern machen diese drei Architekturen, die Zeppelintribüne, die Kongresshalle und die Grundig Türme, in ihrer Gegenüberstellung einen Raum auf, der nach dem Umgang mit dem materiellen, symbolischen und ideologischen Erbe des Nationalsozialismus fragt – und das aus einer postmigrantischen Perspektive.
Das Fotografieren vor Ort begriff ich dabei nicht als reines Abbilden, sondern als entschiedene Intervention mit der Kamera, die bewusst gegen den faschistischen Größenwahn vorgeht. Anhand stürzender Linien der perspektivischen Verzerrung und leichten Kippmomenten, gerät die Architektur der Zeppelintribüne ins Stolpern. Der Fokus aufs Detail dekonstruiert den Überwältigungsimperativ der Kongresshalle. Die Verwendung sowohl von Schwarzweiß und Farbe, als auch die Darstellung eines Motivs aus mehreren Blickwinkeln hinterfragen den dokumentarischen Evidenzanspruch in der Konstruktion von Raum. Im Rahmen auf den Boden lediglich an der Wand gelehnt oder als Bogen auf den Tischdisplay verschieben sich die Machtrelationen der Proportionen und das Fassadenhafte der faschistischen Architektur wird ersichtlich.

Fachklasse: Klasse Klasse von Prof. Dr. Ines Schaber

Studiengang: Fotografie

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Theresa Zwerschke

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