Alicia Franzke (*1996 in Bamberg, lebt und arbeitet in Leipzig) nutzt in ihren multimedialen Arbeiten Fiktion als Transportmittel ihrer kritischen Recherche zu naturwissenschaftlichen, anthropologischen und technologischen Inhalten. Sie arbeitet bildhauerisch und raumgreifend, bedient sich der Mittel von 3D-Software, Sensorik und Coding, und webt Klangstücke in ihre Arbeiten ein. Dabei entstehen performative Environments, in denen den Betrachtenden handelnde Positionen ermöglicht sind. Ihr Interesse besteht darin, Kommunikation und Austausch zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteurinnen zu erforschen, dabei alternative Formen von Sprache zu finden und die Utopie Spezies übergreifender und non-binärer Communities in ihren Arbeiten zu thematisieren.

  

Luxuriant Garden of Eternal Night (2021)

 

We Are All Stigma (2020)