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Die Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen unterstützt die Protestaktion der HGB zum Rundgang

Mit der kollektiven Aktion„Jetzt“ während des Rundgangs im Februar 2019 forderte die HGB bessere Studien- und Arbeitsbedingungen. In einem aktuellen Statement erklärt sich die Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) mit der HGB und ihren Forderungen solidarisch:

"Statement der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK) zum Protest der HGB Leipzig

Im Februar 2019 hat die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) ihren Rundgang in einer anderen Form gefeiert und damit ihren Protest über Entwicklungen in der sächsischen Hochschulpolitik zum Ausdruck gebracht. Die Entscheidung, den Rundgang zum Anlass für eine konzertierte Aktion aller Hochschulangehörigen zu nutzen, wurde einstimmig vom Senat der HGB getroffen, einem Gremium der Studierenden, Professor*innen, der Verwaltung und der Hochschulleitung. Während der Rundgangstage verzichteten die Studierenden auf die Präsentation ihrer Werke; die Räume wurden für gemeinsame Aktionen zur Forderung besserer finanzieller und struktureller Rahmenbedingungen der Hochschule umgestaltet. Die Kritik der HGB richtet sich vor allem gegen die unzureichende Grundfinanzierung der Hochschule, den limitierten Stellenplan und die negativen Folgen der Zielvereinbarung, die die Hochschule in ein Handlungskorsett zwingt, in welchem lediglich quantifizierbare Kriterien zur Anwendung kommen. Studien zeigen hingegen sowohl die Notwendigkeit anderer Parameter der Evaluierung als auch einer Aufwertung von Kunst und künstlerischem Denken als fundamentale Fertigkeit des Wissenstransfers in einer zukünftigen Arbeitswelt.

Mit dieser Erklärung unterstützt die Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen die Aktion der HGB und ihren Protest."

Als Zusammenschluss der deutschen Kunsthochschulen zu einem bildungspolitischen Forum dient die RKK dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch in den Kunsthochschulen untereinander, erörtert hochschul- und kulturpolitische Fragestellungen und vertritt die Interessen und Ziele der deutschen Kunsthochschulen öffentlich.

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