Vordiplome und Diplome der HGB Leipzig

Zeitraum 4. Juli bis 15. Juli 2011
Öffnungszeiten: nur nach Vereinbarung

Diplomanden:

Jay Gard (Klasse Prof. Joachim Blank)
Sebastian Helms (Klasse Prof. Joachim Blank)
Trine Mohr (Klasse Prof. Peter Piller)

Porsche.Sign  Jay Gard (2009)

Abb.: Jay Gard, 2009





"Dora - Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur"

Teilnehmende Künstler/innen, Participating artists: Altmann, Paul; Bigalke, Anna-Martha; Bougai, Natalia; Gehrmann, Paula; Gehrt, Mandy; Goering, Carsten; Goutos; Konstantions; Hattenkerl, Torsten; Jaeger, Juliane; Kissel, Sebastian; Lorenz, Dana; Pohlmann-Kryszkiewicz, Marta; Schreiber, Marike; Schroeder, Luise; Wilmes, Julia; Winkler, Katrin.

Projektleitung: Prof. Torsten Hattenkerl
Assistenz: Marta Pohlmann-Kryszkiewicz

Eröffnung: 2.6.2011, 19 Uhr
Öffnungszeiten: 3.6. - 19.6.2011, Do - So 12 - 18 Uhr

DOWNLOAD DORA-KATALOG HIER (8.5 MB)

DORA

Im Rahmen des Projekts „Dora“ beschäftigen sich Studierende der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit Spuren der nationalsozialistischen Schrecken und dem gegenwärtigen Erinnerungsdiskurs. Jenseits aller Rekonstruktivität markieren sie unterschiedliche Felder in der Schnittmenge von Vergangenheit und Gegenwart, von lokalen und mentalen Repräsentationen, von zu Erinnerndem und Erinnertem.

Topologischer Ausgangspunkt ist das ehemalige Konzentrationslager Mittelbau-Dora.

Die einzelnen Projektbeiträge loten Möglichkeiten aus, sich von tradierten Formen eines
vereinheitlichten Geschichtsbildes und ritualisierten Gedenkformen vor Ort zu lösen. Sie
suchen eigene Zugänge zur Vergangenheit über den Rekurs auf das Erinnern selbst, die
von der subjektiven Erfahrung ausgehen und die Rolle des Individuums im Prozess der
historischen und gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung widerspiegeln.

So liefern die verwendeten Medien wie Fotografie, Video, Audio, Installation, Textcollagen
etc. heterogene mediale und subjektive Zugänge, die nicht am (offen-)Sichtbaren halt
machen, sondern gerade durch das vielschichtig sinnlich Wahrnehmbare hindurch
Orientierungsversuche unternehmen.






ZONE ENTROPIE
Was von der Welt bleibt / Ce qui reste du monde

Gruppenausstellung

Rundgang der Bauwollspinnerei am 30. April und am 1. Mai ab 11 Uhr.
Portes ouvertes et vernissage : samedi 30 avril et dimanche 1 mai 2011, dès 11 heures.
Ausstellung / exposition : 1 - 22 mai 2011
Geöffnet von / ouverture : de à Do – So 12 – 18 Uhr
Vernissage: 30.4.11, 11 – 21 Uhr

Teilnehmer/innen / Participant-e-s

Bauhaus-Universität Weimar
Gökcen Dilek Acay Julia Albrecht, Kathrin Baumann, Matthias Baumann, Theresa Berger, Stefanie Brendel, Cindy Brumshagen, Kai Cui, Martin Fink, Sybille Hager, Sebastian Hertrich, Mareike Hornhof, Juliane Krüger, Elke Jänicke, Katharina Obletter, Lucian Patermann, Nina Schmidt, Anna Schulz-Pitsch, Linda Schumann, Rosmarie Weinlich, Qian Wen Zhang

HGB Leipzig
Karl-Heinz Bernhardt, Liviu Dalateanu, Franziska Faust, Susanna Hanna,Tobias von Mach, Petra Polli, Hinnerk Utermann

HEAD Genève
Fabian Boschung, Rémi Collin, Magali Dougoud, Kyle Dunn, Charlotte Gros, Luca Guizzo, Arthur Holliger, Sonia Kacem, Marjorie Kapelusz, Saskia Krijnen, Mateo Luthy, Lamya Moussa, Antonia Orha, Sophie Pahud, Liliane Puthod, Nicolas Raufaste, Zoé Rossion, Géraldine Singy, Mélissa Tun-Tun, Léonie Vanay

Die Ausstellung wird kuratiert von Karine Vonna, Direktorin der Villa du Parc, Annemasse, Frankreich.
Le commissariat de l'exposition est assuré par Karine Vonna, directrice de la Villa du Parc, Annemasse, France.

saskiakrijnen

Abbildung: Saskia Krijnen

Ein Ausstellungsrojekt der HEAD Genève, (option sculture, installation, espace, Leitung Katharina Hohmann), der Bauhaus-Universität Weimar (Studierende von Prof. Liz Bachhuber) und der HGB Leipzig (Studierende von Prof. Joachim Blank).

Un projet d'exposition de la HEAD Genève (option ScIE) de la Bauhaus-Universität Weimar (étudiant-e-s de la Prof. Liz Bachhuber) et de la hgb Leipzig (étudiant-e-s du Prof. Joachim Blank).

Entropie ist das Maß der unaufhaltsamen Unordnung, die den physikalischen Raum in seinen Bestandteilen konstituiert. Transformation von Energie zeigt sich als ein irreversibler Prozeß der Desorganisation als Verlust. Aus der Thermodynamik kommend, hat der Begriff der Entropie in den vergangenen 150 Jahren in Ökonomie und Ökologie, auf Philosophie, Sozial- und die Kunstwissenschaften, auf Archäologie, Literatur und Musik Eingang gefunden und war dabei selbst einem Prozess der Unschärfe unterworfen. Zugleich ist die Entropie von immer neuer Aktualität geprägt. In ihrem Defätismus, ihrer Unaufhaltbarkeit schiebt sich die Entropie gleichwohl je neu ins Blickfeld des Jetzt. Im Universal Cube der Baumwollspinnerei haben sich junge KünstlerInnen, Studierende aus Genf, Weimar und Leipzig diesem doppelten Prozess der Entropie von Vergehen und ständiger Aktualisierung Nouveauté gestellt, ihn produktiv gemacht. Eine entropische Zone ist entstanden, in der sich ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Prozessen der Regression in einem deutlich von Entropie gezeichneten Raum zu einem Ganzen verbindet. Das gemeinsame Projekt, mit wechselnder Zahl an beteiligten Studierenden, hat im April 2010 mit Workshops und Symposium in Genf und Weimar begonnen und wird nun durch Studierende der hgb Leipzig erweitert und wird anschließend in der Villa du PArc, Centre d'Art Contemporain in Annemasse, Frankreich gezeigt.

Entre création, reproduction et dégradation, la notion d'entropie est l'objet d'un large questionnement, discuté et travaillé sous ses différents angles de vue, sans présager de la forme finale que peur prendre le tournant de ces échanges. Le passage de l'ordre au désordre, sous l'effet d'un hasard calculable implique une vaste spectre d'investigations historiques, théoriques et pratiques, posant la question de ce qui reste d'une societé qui se transforme, et se réduit en continuant d'exister. Notions philosophiques, scientifiques, approches sociales, sociétales et écologiques, le terme Entropie devient le mot-clé, la pierre de touche d'une approche transversale de la production actuelle d'objets, de dispositifs et de situations. Faisant suite à un échange thématique, qui a donné lieu à un symposium et à deux workshops organisés en collaboration avec la Bauhaus-Université de Weimar, la Prof. Liz Bachhuber et ses étudiant-e-s au printemps 2010, ce projet prends corps dans le cadre de deux expositions collectives réalisée avec les étudiants, l'une à Universal Cube, Leipzig (D), la deuxième à la Villa du Parc, Annemasse.

1/ Leipzig : 1-22 mai 2011
2/Annemasse : 4-14 juni/juin 2011

Villa du Parc
Centre d'art contemporain
12, rue de Genève
74100 Annemasse
www.villaduparc.com

Vernissage Freitag / vendredi 3 juin 2011, 18 heures
Ausstellung / exposition: 4 juin au 14 juin 2011