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KULTUR IN BUENA VISTA
In BUENA VISTA wird die heilige Jungfrau der Nächstenliebe als Göttin Ochún verehrt, der heilige Lázarus ist Babalú Ayé und die heilige Barbara Changó. Um ihre Religionen auch unter dem Katholizismus der spanischen Kolonialmacht weiterauszuüben, hatten die afrikanischen Sklaven auf Kuba den katholischen Heiligen afrikanische Gottheiten zugeordnet. Ihre Nachfahren leben heute in Vierteln wie BUENA VISTA. Dort ist der Santería-Kult, der wichtigste unter den afrokubanischen Kulten weitaus spürbarer als der katholische Glauben. Über 20 Gottheiten, die orishas, werden in religiösen Zeremonien mit festlich geschmückten Gabentischen, Musik und Tanz verehrt. Zwei Kindertanzgruppen, die in bunten Kleidern und mit bemalten Gesichtern verschiedene Gottheiten im Tanz darstellen, sind uns in BUENA VISTA begegnet. Nachdem die afrikanischen Götter ihren Auftritt hatten, wird zur Rumba aufgespielt. Große Trommeln, sogenannte tumbadoras, laden zu diesem aufregenden, afrikanisch geprägten Rhythmus ein. Die Menschen in BUENA VISTA lassen sich auf die Straße locken; und die Kinder, eben noch Ochún oder Changó, werden zu kleinen rumberos. zurück |
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