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Prof. Dr. Benjamin Meyer-Krahmer
Professor für Kulturen des Kuratorischen

Dr. Benjamin Meyer-Krahmer ist seit 2011 an der HGB Leipzig tätig und unterrichtet seitdem im Studiengang „Kulturen des Kuratorischen“. Von 2015 bis 2017 übernahm er in Vertretung für Beatrice von Bismarck die Professur für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2017 ist Meyer-Krahmer Professor für Kulturen des Kuratorischen.Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Geschichte in Tübingen, New York und Berlin. Nach Abschluss seiner Promotion über den Künstler Dieter Roth arbeitete er im Bereich Ausstellungskonzeption und -gestaltung. Zusammen mit dem Künstler Willem de Rooij realisierte er das Publikations- und Ausstellungsprojekt „Intolerance“ (2010/11) für die Neue Nationalgalerie, Berlin. Mit Nanette Snoep, Direktorin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen, initiierte er das Ausstellungsprojekt „Grassi invites #1: fremd“ (2016) im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, welche das Konstruieren von Fremdheit im ethnologischen Museum reflektierte. Das Ausstellungsprojekt erregte überregional große mediale Aufmerksamkeit. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte bilden die Epistemologie und Methodologie künstlerischer und kuratorischer Praxis sowie Fragen von Präsentation und Repräsentation. Meyer-Krahmers Veröffentlichungen umfassen u.a. eine Monografie über den Künstler Dieter Roth, Herausgeberschaften zu Fragen künstlerischer wie kuratorischer Praxis sowie zahlreiche Aufsätze und Artikel im Bereich Kunstkritik.
„Intolerance“ Ausstellungs- und Publikationsprojekt, 2010
Benjamin Meyer-Krahmer beim Symposium „The Readymade Century “, 2017