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Julia Kurz
wiss. Mitarbeiterin für Kulturen des Kuratorischen

Neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kulturen des Kuratorischen an der HGB Leipzig arbeitet Julia Kurz als freischaffende Kuratorin und Kunstvermittlerin im Spannungsfeld emanzipatorischem (Ver-)Lernens und undisziplinierter Praxis. Zumeist im Kollektiv oder in enger Zusammenarbeit mit Kompliz*innen aus den unterschiedlichsten Kontexten entwickelte Julia zahlreiche Ausstellungen, öffentliche Programme, Workshops und Publikationen.
Eng verbunden ist sie mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, für welche sie von 2006-2016 als Kuratorin, Projektleiterin und Kunstvermittlerin tätig war, u.a. im Rahmen der Projekte „Politics of the small Act - A Call for Action at the Intersection of Artistic and Civic practices“ (2012), „Szenarien über Europa: Fürs Leben Lernen?“ (2012/2013), „Responsive Subjects - Über die Gestaltung von kollektiven Handlungen“ (2013/2014), „Travestie für Fortgeschrittene“ (2015) sowie in der Zusammenarbeit mit Celine Condorelli, James Langdon, Alexandra Pirici, Slavs and Tatars, Kateřina Šedá, Ulf Aminde und Anna Witt.
 Von 2008 - 2013 war Julia Teil des Kollektivs dieschönestadt mit gleichnamigen Projektraum in Halle (Saale) und lehrte ebenda von 2014 – 2016 im von ihr gemeinsam mit Prof. Nike Bätzner entwickelten Bereich „Ausstellen und Vermitteln“ an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Kurz studierte Theaterwissenschaften und Arabistik an den Universitäten Leipzig und Damaskus, woran sie später den M.A. „Kulturen des Kuratorischen“ an der HGB anschloß.