
Last Update: 09.06.1996


Christoph Zuschlag (born in 1964) is assistant professor of art history at the University of Heidelberg/Germany. He was educated at the University of Vienna/Austria and at the University of Heidelberg/Germany, where he received his Ph.D. in 1991. He is author of "Entartete Kunst". Ausstellungsstrategien im Nazi-Deutschland (Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft, 1995), and of several essays on art policy in the Third Reich. He has also published on contemporary art.
Emil Schumacher im Gespräch. "Der Erde näher als den Sternen", Stuttgart: Cantz, 1992 (gemeinsam herausgegeben mit Michael Klant).
Karl Otto Götz im Gespräch. "Abstrakt ist schöner!", Stuttgart: Cantz, 1994 (gemeinsam herausgegeben mit Michael Klant).
Bernard Schultze - Pictor Poeta. Gedichte und Zeichnungen 1990-1995, Stuttgart: Cantz, 1995 (gemeinsam herausgegeben mit Michael Klant).
An "Educational Exhibition". The Precursors of "Entartete Kunst" and Its Individual Venues, in: Stephanie Barron (Hg.), "Degenerate Art". The Fate of the Avant-Garde in Nazi-Germany, Ausstellungskatalog Los Angeles/Chicago/Washington, New York: Abrams, 1991, S. 83-103. Überarbeitete und aktualisierte Fassung: "Es handelt sich um eine Schulungsausstellung". Die Vorläufer und die Stationen der Ausstellung "Entartete Kunst", in: Stephanie Barron (Hg.), "Entartete Kunst". Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland, Ausstellungskatalog Berlin, München: Hirmer, 1992, S. 83-105.
Kunsthistorisches Museum Wien (Hg.), Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien. Verzeichnis der Gemälde, Wien: Edition Christian Brandstätter, 1991 (Mitarbeit).
Die verfemte Moderne. Die Ausstellung "Entartete Kunst" - München 1937, in: Kunstpresse, April 1992, S. 28-32.
"Alle Malerei ist Zerstörung". Anmerkungen zu einem Aspekt des Werks Emil Schumachers, in: Kunstpresse, August 1992, S. 30-33.
"Das Material dem Lichte öffnen". Neue Arbeiten von Camill Leberer, in: Passagen 6, 1993, Nr. 21, S. 40-42.
Der Kunstverein und die "Neue Zeit". Der Badische Kunstverein zwischen 1933 und 1945, in: Jutta Dresch/Wilfried Rößling (Hgg.), Bilder im Zirkel. 175 Jahre Badischer Kunstverein Karlsruhe, Ausstellungskatalog, Karlsruhe: Braun, 1993, S. 191-207.
"Bad Lauchstädt. Kuranlagen und Goethe-Theater. Photographien von Reinhart Hentze mit einer Einführung von Birthe Rüdiger, Halle/Saale 1992", in: Neue Bildende Kunst 3, 1993, Heft 6, S. 84 (Rezension).
"Ruhe auf der Flucht". Eine neuentdeckte Zeichnung von Otto Dix, in: Weltkunst 64, 1994, Nr. 10, S. 1324-1325.
Bemerkungen zu den Wandskulpturen von Camill Leberer, in: Camill Leberer. Korridor der Blicke, Ausstellungskatalog Würzburg/Villingen-Schwenningen/Kaiserslautern 1994/95, Nürnberg: Verlag für moderne Kunst, 1994, S. 43-44.
Variation als Prinzip. Gedanken zur Mappe "Variationen" von Karl Otto Götz, in: Manfred Hügelow (Hg.), Karl Otto Götz. Werkverzeichnis der Original-Lithographien, Ergänzungsband 1994-1995, Offenbach/Main: Hügelow, 1995, S. 9-13.
Der unbekannte Schumacher. Ein wiederentdecktes Wandbild in Hagen, in: Weltkunst 65, 1995, Nr. 24, S. 3498-3500.
Georg Friedrich Göttler, genannt Godefroy (1899-1973). Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen, Ausstellungskatalog, Heidelberg: Manutius Verlag (Druck in Vorbereitung für 1996.)
Das Schicksal von Chagalls "Rabbiner". Zur Geschichte der Kunsthalle Mannheim im Nationalsozialismus, in: Stadtarchiv Mannheim (Hg.): Mannheim 1933-1939, Mannheim: edition quadrat (Druck in Vorbereitung für 1996).
The "Chambers of Horrors of Art". An Example of Censorship in the Third Reich, in: Elizabeth Childs (Hg.): Suspended Licenses: Essays in the History of Censorship and the Visual Arts, Washington University Press (Druck in Vorbereitung für 1997).
Paul Klee und die "Entartete Kunst". Ein Beitrag zur Kontroverse um die Moderne in den zwanziger und dreißiger Jahren, Dresden: Verlag der Kunst (gemeinsam herausgegeben mit Stefan Frey; Druck in Vorbereitung für 1998).
Leiter: Prof.Dr. Peter Anselm Riedl, Tel. (06221) 54-2347/-8
Dr. Christoph Zuschlag, Tel. (06221) 54-2344
Kurzbeschreibung:
Im Zeitalter der Postmoderne gewinnt die Diskussion um
Bedeutungen und Funktionen der Geschichte für die Gegenwart mehr und mehr an
Interesse. Doch nicht nur in der zeitgenössischen Architektur werden
historische Stilformen aufgegriffen und verarbeitet, sondern auch in anderen
Gatttungen wie Malerei, Skulptur und Neuen Medien. Das interdisziplinaer
angelegte Habilitationsprojekt untersucht Formen und Erscheinungsweisen von
Historismen in der Kunst des 20.Jahrhunderts von der fruehen Moderne bis in die
Gegenwart.
Projektbeginn: 1992
Projektende: 1997
Schlagworte: Meta-Kunst; historische Stilformen; Historismen


Kunsthistorisches Institut Heidelberg
