Projects /

Extended Practice

 

 

WS 2013 – SS 2014

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Grafik-Design wird meist als Produktion von Artefakten und Waren wahrgenommen und verstanden. Im allgemeinen Diskurs von Design stehen quasi-vordefinierte Resultate in Form von industriell gefertigten Produkten bzw. (gedruckte) Objekte mit besonderen erfahrbaren Eigenschaften, die zuweilen fetischhafte Qualitäten aufweisen können, im Vordergrund. Auch – oder sogar insbesondere – die Mehrzahl der Arbeitsweisen im kunstaffinen und diskursnahen Nischen-Grafik-Design ist der Produktion von repräsentativen Objekten verhaftet. Warum ist das so?

In diesem Jahr geht es darum herauszufinden, wie sich eine Erweiterte Praxis konstituieren könnte, eine Praxis, die sich aus dieser Artefakt-Logik herausbewegt.

Welche Formen grafischer Setzung und visueller Erfahrung und Konversationen lassen sich in anderen, alternativen Formaten erkennen, generieren und testen?

Welche ephemeren Momente kann Design erzeugen bzw. sind bereits innewohnend und bedürfen einer Kenntlichmachung?

 

ENGLISH: How can design extend itself beyond an object and artefact-driven understanding of its own practice? Which alternatives can be thought and made, which methodologies, processes and devices put to the test for an EXTENDED PRACTICE.

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            DAS VISUELLE EREIGNIS  /  THE VISUAL EVENT

Unter anderem soll der Frage nachgegangen werden, was ein „Visuelles Ereignis“ ausmachen kann und in welchen Konstellationen es sich denken und realisieren lässt.

Zum einen: welche Ereignishaftigkeit steckt in Design-Handlungen?

Und: welche Ereignisse, Momente, Situationen ergeben sich erst durch die Involvierung von gestalterischen Mittel?

 

ENGLISH: Can the idea of a “Visual Event” provide a trope for wider understanding of the construction of a graphic experience?

This threefold practical research project pursues the notion of how a “Visual Event” can be thought and understood and realised.

One one hand: what kind of eventness is already inherent in design processes and could be made transparent, or been highlighted?

And on the other: which moments, vistas, situations or narratives are only occuring through the involvement of design (devices)?

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Durch die Berührungen mit unterschiedlichen Disziplinen, Materialien und Arbeitsmodellen von Designern und anderen künstlerischen Arbeitsfeldern sollen sich neue Perspektiven und Verbindungen für die eigene Praxis auftun.

Design-Projekte + Praktische Referate + Seminare + Workshops

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Beiträge und Gäste  /  Contributions and Guests

 

Veranstaltung

GfZK / SCHOOL OF DESIGN FICTION

Mit u.a. JAMES LANGDON, Grafik-Designer, Birmingham,

8. November 2013

Teilnahme: 15 Teilnehmer aus unserer Klasse

 

Talk / Tutorials / Discussions

17. Januar, ab 11.00 Uhr, Public Talk 17.00 Uhr

Mit PLANNING-TO-ROCK aka JAM ROSTRON, musician, producer, performer, Berlin

 

Workshop /

Projekt

Mit MIA FROSTNER und ROBERT SOLLIS, Grafik-Designer, EUROPA, London

 

Theorie-Seminar

“Anstiftung und Rückzug  –  Extreme” / 14. Januar ab 11.00 Uhr

Mit Prof. ALEX GARCIA-DÜTTMANN, Philosoph, Berlin

 

Workshop / Projekt

Textile Zeichen

Mit CAROLIN LERCH, Mode-Designerin, PELICAN AVENUE, Antwerpen

 

Vortrag /

Grafik in Umgebung

Mit AXEL FELDMANN, Grafik-Designer, OBJECTIF, London

 

Projekt /

Mit WILLIAM HAGGARD und Architektur-Studenten der Unit 6, CASS,

London Metropolitain University

 

 

 

Seminare:

 

u.a.

 

JG Ballard-Seminar

Als Begleitung zum Projekt „SUPER-BUCH“ (2000 / 2013)

 

Ways of Seeing-REVISITED-Seminar

Eine kritische Besprechung von TV-Serie und Buch (1972)

 

Film-DOUBLE-BILL

 

A LIBRARY OF FRIENDS

 

 

 

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