AktuellesHGBStudiumStudiengängePersonenEinrichtungenHGB-Intern

BewerbungStudienberatungVorlesungsverzeichnisAkademischer KalenderTheorieSUPPORT-BüroStudentenratStipendien/WettbewerbeStudienordnungenInternationale Kontakte




Hilfe

Impressum

Rundbrief

Suche

Übersicht

Secure Socket Layer

JavaScript

English


Design und Programmierung
  • Joachim Blank
  • Uwe Klaus
  • Mario Röhrle
  • Jan Sledz
  • Tamas Szakal
  • Severin Wucher


Copyright (C)
2001-2003

49746748

Informationen zum Studium

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) wurde 1764 als Zeichnungs-, Mahlerey- und Architectur-Akademie gemeinsam mit der Dresdener Akademie und einer Zeichenschule an der Porzellanmanufaktur Meißen vom sächsischen Kurfürsten Friedrich Christian gegründet. Somit zählt sie heute zu den ältesten europäischen Kunsthochschulen.

Heute bildet die HGB Leipzig in den vier modularisierten Diplom-Studiengängen Malerei/Grafik, Buchkunst/Grafik-Design, Fotografie und Medienkunst aus. Etwa 600 Studierende einschließlich der Studierenden der Meisterschülerklassen sind derzeit an der Hochschule eingeschrieben. Im Sommer 2009 wurde zudem der Masterstudiengang Kulturen des Kuratorischen gegründet. Dieses weiterbildende Studienangebot ist in Deutschland einzigartig und verbindet anwendungsorientierte Forschungspraxis mit wissenschaftlicher Reflexion.

Das Studium in den vier Diplomstudiengängen umfasst eine Regelstudienzeit von zehn Semestern. Das erste Studienjahr ist interdisziplinär konzipiert, sodass die Studierenden neben den Grundlagen des gewählten Studiengangs die gesamten Angebote aller Bereiche kennen lernen. Im zweiten Studienjahr findet anschließend ein fachspezifischer Grundlagenkurs statt.

Nach Abschluss des Grundstudiums intensiviert sich das fachspezifische Studium in einer der Fachklassen des Hauptstudiums. Den Studierenden stehen dafür insgesamt 16 verschiedene Klassen mit differenzierten Lehrangeboten in den vier Studiengängen zu Verfügung.

Kunst- und Medientheorie sowie Philosophie sind integrale Bestandteile des gesamten Studiums. Das umfangreiche Lehrangebot der Theorie begleitet und reflektiert die künstlerisch-praktische Ausbildung. Es ist auf die Besonderheiten der einzelnen Ausbildungsphasen und Fachgebiete abgestimmt. Seit 2008 besteht an der HGB die Möglichkeit zur Promotion.

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist eine der ältesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. Heute werden im Studium die etablierten und klassischen Verfahren der Fotografie durch digitale Anwendungen ergänzt, was in der technischen Ausstattung wie in der Ausrichtung der Lehre deutlich wird. Schwerpunkt der Ausbildung ist die Erarbeitung künstlerischer Positionen und Konzepte. Großer Wert wird auf die Auseinandersetzung der Studierenden mit der Geschichte und Theorie der Fotografie gelegt. Interdisziplinäre Aktivitäten, Gastvorträge und Projektunterricht runden das Spektrum ab und gestalten das Lehrangebot des Fachgebietes Fotografie zu einem der attraktivsten, differenziertesten und vielfältigsten an deutschen Kunsthochschulen.

Die Grundhaltung der Lehre des Studiengangs Malerei/Grafik der HGB ist aus ihrer Tradition heraus figürlich-gegenständlich. Interdisziplinäre Lehre und projektbezogene Gastprofessuren erweitern dieses Angebot im Bereich der konzeptuellen Kunst und des experimentellen Arbeitens. Die Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte und der Kunst des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart ist integrierter Bestandteil der praktischen Arbeit. Diese findet in vier Fachklassen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und künstlerischen Haltungen statt.

Die Affinität zum Buch, welche die Leipziger Akademie über hundert Jahre prägte, ist heute nicht mehr allein Ausdruck der Lehre im Studiengang Buchkunst/Grafik-Design. Die Ausbildung ist offen für alle Anforderungen zeitgenössischer und zukunftsweisender Technologien und Medien. Mit einem Fächerkanon bestehend aus Systemdesign, Typografie, Illustration und Type-Design hebt sich die HGB Leipzig von anderen deutschen Hochschulen ab und unterrichtet vor allem mit den zwei letztgenannten Fächern in Bereichen, welche anderswo kaum noch gelehrt werden. Das Studieren in kleinen Gruppen bietet die Chance des intensiven Lernens und persönlicher Begegnungen. Während der Ausbildung, welche von den Lehrenden der einzelnen Klassen geprägt wird, finden auch klassenübergreifende Projekte und Exkursionen statt.

Anfang der neunziger Jahre gegründet, expandierte das Fachgebiet Medienkunst schnell zu einer der interessantesten und stark frequentiertesten Ausbildungsrichtungen. Heute umfasst dieser Bereich vier Klassen: Medienkunst, Intermedia, Installation und Raum sowie die Klasse für Mass Media Research und Kunst im medialen öffentlichen Raum. Inhaltlich bestimmt nicht nur die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der "neuen" Medien im Gegensatz zu den traditionellen Medien oder die zunehmende Technisierung der Gesellschaft durch die digitalen Medien das Themenfeld, sondern ebenso die Untersuchung von Raum, Zeit, Aufmerksamkeit, Kommunikation und Partizipation bzw. Interaktion. Die Reflexion der Auswirkungen einer medial vermittelten und rasant beschleunigten Wahrnehmung auf das Bild der Welt und das des Menschen darin dient als Basis dieser Auseinandersetzungen.

Eine Besonderheit mit langer Tradition und gleichzeitig großem zeitgenössischen Anspruch bilden die zahlreichen sehr gut ausgestatteten Werkstätten der Hochschule. Von wesentlicher Bedeutung sind dabei das 3D-Labor, das Audiovisuelles Labor, die Werkstätten für Holzschnitt, Künstlerischen Offsetdruck, Lithografie, Radierung und Siebdruck sowie die Werkstätten für Buchdruck, Bucheinband und Handsatz. Das Ziel der Ausbildung und Lehre - besonders in den druckgrafischen Disziplinen - besteht darin, zum einen die Tradition zu erhalten und zu vermitteln sowie ganz intensiv Freiräume für neue Bildlösungen im zeitgenössischen Kontext zu entwickeln.

Über eine mehr als 55-jährige Geschichte verfügt das Institut für Buchkunst der Hochschule. Jedes Jahr entstehen hier aufwendige, ungewöhnliche und höchst innovative Publikationen, die regelmäßig in nationalen und internationalen Wettbewerben honoriert werden.

Die Hochschule besitzt eine umfangreiche Fachbibliothek. Den Nutzern stehen derzeit mehr als 50.000 Titel und über 100 laufende Zeitschriften zur Verfügung. Der Medienbestand aus den Bereichen Kunstgeschichte, Malerei/Grafik, Buchgestaltung, Fotografie, Medienkunst sowie angrenzender Gebiete orientiert sich an den Bedürfnissen der Studierenden und Lehrenden und steht darüber hinaus auch sonstigen interessierten Benutzern offen.

Seit 1980 verfügt die HGB an zentraler Stelle im Haus über eine hochschuleigene Galerie. Diese stellt neben dem Institut für Buchkunst die wesentliche Schnittstelle zwischen Hochschule und Öffentlichkeit dar. Außerhalb der jährlichen Ausstellungsfixpunkte Rundgang, Diplom- und Meisterschülerausstellung findet ein internationales Galerieprogramm, bestehend aus unterschiedlichen Formaten, statt. Regelmäßig sind auch Studierende aus allen Fachgebieten durch intensive, konzeptionelle Mitarbeit in die Galeriearbeit eingebunden. Dieser Raum leistet damit einen ganz entscheidenden Beitrag zur Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftspolitischen und kunsttheoretisch brisanten Fragen.

Die Abendakademie der HGB bietet jedes Semester mehr als zehn Kurse für Bildende Kunst, Fotografie und Gestaltung an. Meisterschülerinnen und Meisterschüler der Hochschule stehen als professionelle Kursleiter zur Seite. Jeder (ab 16 Jahre), der gern malen, zeichnen, fotografieren, filmen, illustrieren, Schrift gestalten oder gebrauchsgrafisch arbeiten möchte, kann sich nach bestandenem Eignungstest für einen oder mehrere Abende pro Woche einschreiben.

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist national wie international mit zahlreichen Partnerhochschulen und –institutionen vernetzt. So können die Studierenden derzeit unter 45 Hochschulen aus 19 Ländern wählen, wenn Sie einen Teil ihres Studiums im Ausland verbringen möchten.



Galerie

Galerie

Institut für
Buchkunst

Institut für Buchkunst

Projekte

ATA CALL NOW

ATA CALL NOW

ATA CALL NOW