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Design und Programmierung
  • Joachim Blank
  • Uwe Klaus
  • Mario Röhrle
  • Jan Sledz
  • Tamas Szakal
  • Severin Wucher


Copyright (C)
2001-2003

49137055

Klasse für Installation und Raum

Prof. Joachim Blank

Die Klasse versteht sich als Experimentierfeld im reflektierten Umgang mit Medium, Material, Form und Kontext in Korrespondenz zum Inhalt. Der Umgang mit Material, sei es nun physisch oder immateriell, ist immer auch ein Umgang mit Wissen: In einer Zeit, in der nahezu alles zum künstlerischen Material werden kann, muss eine Auseinandersetzung mit dessen Gebrauchsgeschichte und Konnotation stattfinden. Dazu gehört unumstritten auch der Kontext, in dem Kunst stattfindet. Das Lehrangebot richtet sich an Studierende, die unterschiedliche Techniken und Materialien im Raum arrangieren wollen und dies als eine Erweiterung und Überführung traditioneller bildhauerischer und skulpturaler Methoden in zeitgenössische Kontexte verstehen. Schwerpunkte dabei sind die Analyse des Verhältnisses von Bild und Objekt, von Objekt und Raum in unterschiedlichen Zusammenhängen. Der Begriff "Raum" versteht sich hierbei nicht nur als architektonisch gebauter Raum, sondern immer auch als konnotierter Raum - als ein Ort mit einer spezifischen Nutzung und Bedeutung. Die Wahl und der Einsatz der formalen Mittel zur Erlangung von künstlerischen Ergebnissen ist den Studierenden freigestellt und wird abhängig von individueller Neigung, Kompetenz und Interesse kontinuierlich erprobt. Neben der selbstverständlichen Reflexion zeitgenössischer Kunstproduktion wird auch die Beschäftigung mit angrenzenden Disziplinen wie Architektur, Design, Popkultur, Medien- und Theorieproduktion angeregt. Ziel der Einbeziehung dieser Grenzbereiche ist es, Fragen nach den Grenzen auszuloten. Ab wann ist etwas Kunst und wo wird dieses Feld verlassen und mündet in andere, außerhalb der bildenden Kunst liegende Bereiche? Die Förderung der Entwicklung einer persönlichen Haltung und Arbeitsmethodik, die Stärkung der spezifischen individuellen Veranlagung und das Herausarbeiten einer persönlichen Vermittlungsstrategie sind grundlegendes Ziel in regelmäßig stattfindenden Einzelgesprächen.

Der "Akt" der Veröffentlichung, zunächst vollzogen im Dialog mit der Klasse wird danach meist durch das Medium der Ausstellung realisiert: Die Veröffentlichung ist der letzte Schritt zur Vervollkommnung einer künstlerischen Arbeit aus der Sicht des/der Autor/in. Dies erst ist die Basis für die Kommunikation von Autor/in und Rezipient/in. Die Hinterfragung dieses Prinzips ist ein wichtiger Teil im Selbstverständnis der künstlerischen Praxis der Klasse. Neben den obligatorischen Klassentreffen ist die Realisierung von Ausstellungs- und Gruppenprojekten mit verschiedenen Kooperationspartnern aus In- und Ausland ebenso ständiger Begleiter der Klassenarbeit, wie die Durchführung von thematischen Exkursionen, gemeinsamen Ausstellungsbesuchen, Gesprächen mit Künstlern und der Zusammenarbeit mit wechselnden Kuratoren.

Kontakt: blank@hgb-leipzig.de

Webseite der Klasse: www.klasseblank.de



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