{"id":233,"date":"2021-05-19T17:24:15","date_gmt":"2021-05-19T15:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/?p=233"},"modified":"2023-01-04T13:49:45","modified_gmt":"2023-01-04T12:49:45","slug":"abstracts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/abstracts\/","title":{"rendered":"Forschungen"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":89,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"grid":"{\r\n  \"colCount\": 12,\r\n  \"colGutter\": 1,\r\n  \"rowGutters\": [\r\n    2\r\n  ],\r\n  \"frameMargin\": 5,\r\n  \"topFrameMargin\": 16,\r\n  \"bottomFrameMargin\": 5,\r\n  \"rowAttrs\": [\r\n    {},\r\n    {}\r\n  ],\r\n  \"bgColor\": null,\r\n  \"cont\": [\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Die Verfertigung von Gender in Teilhaberelationen des Smartphones<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Isabell Otto<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">In einem prozessualen Mediendenken untersucht das Teilprojekt, wie aus den Mitteilungen des Smartphones Teilhabebeziehungen hervorgehen, durchkreuzt werden, Gemeinschaften verfertigt und aufgel\u00f6st werden. Hierzu werden Vorg\u00e4nge untersucht, die in den Interface-Operationen des Ger\u00e4ts und somit auf Displays kenntlich werden. Dar\u00fcber hinaus wird die Dynamisierung von Resistenz in ihrer (Er-)\u00d6f\u00adfnung und Schlie\u00dfung von Spielr\u00e4umen der Teilhabe fokussiert. Das Projekt untersucht, inwiefern aus diesen relationalen Gef\u00fcgen der Teilhabe Geschlecht bzw. Vergeschlechtlichung hervorgebracht, verfestigt oder verschoben wird. Im Sinne von \u201aecologies of practices\u2018 (Stengers) richtet sich das Teilprojekt in seinen Untersuchungen auf die konkreten, historischen Situationen des Positionierens und Neustrukturierens von Teilhabebeziehungen zwischen menschlichen und technischen Akteur*innen und versteht Resistenz als situativ hervorgebrachte bzw. nur vor\u00fcbergehend fixierbare Widerst\u00e4ndigkeit oder Immunisierung. Ereignisse wie die Hervorbringung des MeToo-Hashtags oder antifeministischer Bewegungen auf Plattformen der mobilen Medienkultur sind zwar als politische Konstella\u00adtionen bestimmbar, sie sollen jedoch im Rahmen der geplanten Untersuchungen in ihren Resistenzdynamiken und somit in ihren technologischen und medialen Dimensionen erschlossen werden. Das Projekt verfolgt somit das Anliegen, in spezifischen soziotechnischen Konstellationen des Smart\u00adphones den medialen Prozess des resistenten Restrukturierens von Gender mit diskurs\u00adanalytischer und praxeologischer Herangehensweise nachzuvollziehen.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 7\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Entangled Modernisms. Transnationale Filmbeziehungen zwischen Westeuropa und Indien und die Entstehung des modernen Kinos (1947-1975)<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Maja Figge<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Mit dem Argument, dass das Konzept des modernen Films als Ergebnis transnationaler und kultur\u00fcbergreifender Verflechtungen von Filmpraktiken und -\u00e4sthetiken \u00fcberdacht werden muss, will das Forschungsprojekt einen wichtigen Beitrag zur \\\"Provinzialisierung\\\" der europ\u00e4ischen Filmtheorie und -geschichte aus einer postkolonialen Perspektive leisten (Chakrabarty 2000). Obwohl es interdisziplin\u00e4r angelegt ist - es f\u00fchrt theoretische und methodische \u00dcberlegungen der Medienarch\u00e4ologie, der Filmwissenschaft und der Wissensgeschichte zusammen -, greift es die Perspektive eines postkolonialen Ansatzes der Filmwissenschaft auf, der sich mit den anhaltenden Bewegungen und Beziehungen zwischen Westeuropa und dem Rest der Welt besch\u00e4ftigt (Chow 2012). Anstatt die transnationalen Beziehungen zwischen dem westeurop\u00e4ischen und dem indischen Kino in den ersten Jahrzehnten nach der Unabh\u00e4ngigkeit (1947-1975) im Sinne einer einseitigen Beeinflussung in die eine oder andere Richtung zu diskutieren, nimmt es die in Indien von westeurop\u00e4ischen Autoren produzierten Filme w\u00e4hrend dieser Zeit des tiefgreifenden Wandels als Ausgangspunkt f\u00fcr die Rekonstruktion dieser gegenseitigen Begegnungen. Durch die Betrachtung der \u00e4sthetischen Praktiken, der Filme selbst sowie der kritischen Rezeption und der theoretischen Debatte in Indien und Westeuropa will das Projekt zeigen, dass die Entstehung des 'Neuen' (neue Film\u00e4sthetik, neue Filmtheorie) als Effekt dieser Verflechtungen betrachtet werden muss. Im Ergebnis wird die filmische Moderne wie auch ihre Theoretisierung nicht nur de-zentriert, sondern ger\u00e4t als kosmopolitisches Projekt in den Blick.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 9\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Goda Klumbyte<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Critival Computing, Algorithm Studies und feministischer Technowissenschaft. Ich interessiere mich speziell f\u00fcr die Bereiche der k\u00fcnstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens und daf\u00fcr, wie Entwicklungen in diesen Bereichen Vorstellungen von K\u00f6rper, Subjektivit\u00e4t, Wissen und sozialen Beziehungen neu konfigurieren. meine Herangehensweise an diese Fragen ist von der kontinentalen Philosophie und der materialistischen Medientheorie, dem Interaktionsadesign sowie dem aufkommenden feministischen neuen materialistische Denken gepr\u00e4gt. Alle diese Ans\u00e4tze konvergieren in der Beharrlichkeit der Materialit\u00e4t von Medien und Kommunikationsthechnologien und ihrer entscheidende Rolle bei der Formung von Wissens- und Seinsweisen.\u00a0Meine aktuelle Arbeit besc\u00e2ftigt sich mit den Formen der Wissensproduktion in maschinellen Lernsystemen, auch bekannt als praktische KI-Anwendungen oder datenbasierte pr\u00e4dikative Algorithmen. W\u00e4hren sich Forderungen nach einer Entsch\u00e4rfung von maschinellen Lernsystemen oft auf die Untersuchung \u00a0von maschinellen Lernanwendungen postfaktisch und eine enge, technische Definition von \\\"Fairness\\\" und \\\"Verantwortlichkeit\\\" konzentrieren, interessiere ich mich f\u00fcr die epistemischen Prinzipien, wie maschinelle Lernsysteme lernen und Wissen produzieren. In meiner Arbeit untersuche ich, wie sich diese Prinzipien auf einen breiteren Nexus von geschlechtsspezifischen und rassischen Machtverh\u00e4ltnissen beziehen und wie sie in Resonanz mit und abweichend von den etablierten Modi wissenschaftlichen Wissens stehen und wie sie von einem feministischen und post\/dekolonialen epistemologischen und theoretischen Ansatz aus interveniert werden k\u00f6nnen. Die breitere Pr\u00e4misse meiner Arbeit ist es, zu kritischen feministischen Reimaginierungen technologisch vermittelter Zuk\u00fcnfte beizutragen und kritische Theorien und technologische Praktiken dazu zu bringen, eine Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung solcher Imaginarien zu spielen.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 4,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 5\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\"><span>Vom Wunsch nach Sicherheit.\u00a0Eine Betrachtung negativer und queerer Sicherheit in Kryptologie und\u00a0Informatik<\/span><\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Mary Shnayien<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Intersektion von Kryptographie, IT-Sicherheit, und Gender, K\u00f6rperlichkeiten, Immunologie und der Frage danach, ob ein queerer Sicherheitsbegriff f\u00fcr die IT-Sicherheit gedacht werden kann.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Die Dissertation besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil wird eine Wissenschaftsgeschichte von Kryptographie und IT-Sicherheit als Forschungsfeldern vorgelegt. Daf\u00fcr wird mittels Foucault\u2019scher Diskursanalyse, sowie Positionen und Theorien aus den Gender Studies problematisiert, was IT-Sicherheit eigentlich ist, wann und wie IT-Sicherheit zu einem Gegenstand der Wissensproduktion wurde, und welcher Sicherheitsbegriff zugrunde liegt.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Ausgehend von der Ransomware-Welle des Jahres 2017 (#WannaCry) und der Geschichte von Ransomware sowie der Herausbildung des Gebiets der Kryptovirologie konzentriert sich der zweite Teil der Arbeit auf das Verh\u00e4ltnis von IT-Sicherheit und Immunologie, und geht auf die strukturellen und personellen \u00dcberschneidungen der beiden Bereiche ein, die IT- Sicherheit mit dem HIV\/AIDS-Diskurs der 1980er Jahre verkn\u00fcpfen. Im dritten Teil der Dissertation wird auf Basis der bisherigen Ergebnisse ein Queer Reading von Backdoors als privilegierten Figurationen innerhalb des immunologisch-paranoid strukturierten IT-Sicherheitsdiskurses vorgenommen, sowie ein queerer Sicherheitsbegriff im Zusammenhang mit IT-Sicherheit erprobt werden. Abschlie\u00dfend wird damit zur Diskussion gestellt, ob es angesichts der strukturellen Funktionsweise von IT-Sicherheit, ihren Verstrickungen und Defiziten, nicht vielleicht ganz andere M\u00f6glichkeiten gibt, IT-Sicherheit und die Art, wie Software und Hardware aufgebaut sind, zu denken.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 6,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 150\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Methodendenken und Medien der Methode. Feministische, aktivistische und dekoloniale Interventionen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Julia Bee<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Im Netzwerk m\u00f6chte ich mich mit einem in der feministischen Wissenschaftstheorie wurzelnden Denken von Methoden befassen. Dies betrifft gleicherma\u00dfen die Produktion und Vermittlung von Wissen: ihre mediale \u201eFormatierung\u201c (Linseisen). Grundlegend daf\u00fcr ist das Konzept der Situierung von Donna Haraway sowie Karen Barads Theorie des Entanglements von Sein und Wissen. Ich m\u00f6chte dies f\u00fcr interventionistische, kreative und kooperative Verfahren der empirischen Forschung weiterdenken.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Gegenstand dieser Metaperspektive auf Methodenentwicklung sind eigene Projekte, wie z. B. Fahrradmedien und feministische Fahrradkollektive, in denen es um Medienpraktiken, Aktivismen und Praktiken des Radfahrens geht. Leitend sind in den betrachteten Projekten kombinierte Methodiken, die feministische Ans\u00e4tze mit Medienanalysen und teilnehmenden Beobachtungen kombinieren. Aus einer Perspektive der feministischen STS frage ich nach der Medialit\u00e4t der Methoden in verschiedenen Kontexten. So m\u00f6chte ich Praktiken der Wissensproduktion, der Vermittlung und eines aktivistischen Wissens zu einer \u201eInterferenz [...] von Praktiken\u201c (Deleuze: 358) verbinden. Ich frage auch, wie man kooperativ und kollektiv online und offline, lokal und delokal (Lowenhaupt Tsing) Ethnographie betreiben kann. Unter den Stichw\u00f6rtern Decolonize Ethnography (Bejarano et al.) Decolonize Methodology (Smith) sowie Activist Research (Strega\/Brown) m\u00f6chte ich Methoden diskutieren, die gemeinsam mit Communities Wissen f\u00fcr lokale Kontexte produzieren, statt \u00fcber sie zu forschen.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Nicht zuletzt interessiert mich, wie wir durch k\u00fcnstlerische und mediale Methoden wie Essayfilm, ethnographische Filme und Desktopdocumentaries ein mediales Wissen der Medien produzieren k\u00f6nnen und damit eine immanente, situierte Perspektive einnehmen. Dies schlie\u00dft an mein Projekt Erfahrungsbilder an, in welchem ich den ethnographischen Film als Praxis und Methode beschrieben habe.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 8,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 14\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Nelly Y. Pinkrah<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Ich interessiere mich f\u00fcr Beziehungen - ihre Formen, Bewegungen und (Un-) Materialit\u00e4ten, und ich interessiere mich besonders f\u00fcr ihr Umdenken durch Unberechenbarkeit. Wie wir uns zueinander verhalten, zu jedem Ding, ob lebendig, tot, materiell oder nicht, zu jeder Struktur oder jedem System, zur Welt, wird durch Medien und Technologie bestimmt. Deren Ideengeschichte war nat\u00fcrlich schon immer eng mit dem Denken der <em>race<\/em> (und des Kolonialismus) verwoben, also dem rassischen Denken. Die Grenzen dessen zu verschieben, was \u00fcberhaupt als Technologie z\u00e4hlt, und in der Folge, wo die Linien und Verkn\u00fcpfungen zwischen Medien, Technologie und Rasse zu finden sind, ist eine wesentliche Arbeit in den heutigen Medien- und Technologiestudien.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">In diesem Projekt verfolge ich die medialen und technogenetischen Substanzen im Lebenswerk des martinischen Dichters, Philosophen und Theoretikers \u00c9douard Glissant, um die disruptiven Geschichten von race und Technologie zu verstehen, die die Organisation des heutigen Lebens pr\u00e4gen. Ich tue das, indem ich sein Werk im Einklang mit, gegen und im Vorfeld von kybernetischen Texten, Konzepten und Imaginarien lese. Seine Poetik und sein poetisches Wissen, Worte im Spiel, waren ein Mittel, um neue Imaginarien zu schaffen. Meine Lekt\u00fcre f\u00fchrt mich zu drei sehr unterschiedlichen Schaupl\u00e4tzen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen, n\u00e4mlich zum einen zur Informationsreise w\u00e4hrend der Haitianischen Revolution (Kommunikation und Kontrolle), die von Glissants scheinbar ungew\u00f6hnlichem Denken \u00fcber die Mittlere Passage inspiriert und theoretisch informiert wird, zum anderen, zu einer Episode, in der Glissant ein Projekt beschreibt, bei dem eine japanische Computerfirma in das Studium afrikanischer m\u00fcndlicher Sprachen investierte, um eine Computersprache zu entwickeln (Weben\/Codieren, Kreole), was mich von der Frage der Poetik und Epistemologie und der Entwicklung eines f\u00fcr die heutige digitalisierte Welt geeigneten Glossars zu einer Neukonfiguration der Frage f\u00fchrt, wie man in eben dieser Welt in Beziehung treten kann. Wir m\u00fcssen uns in Beziehung setzen, um uns zu organisieren, um kritische Subjekte zu sein, um zu kollektivieren, um uns zu solidarisieren, um Widerstand zu leisten, um zu erz\u00e4hlen, um einzuschreiben und um zu schreiben. Dieses Projekt ist ebenso historisch wie aktuell, es ist ebenso konzeptionell wie empirisch, und es oszilliert zwischen den Disziplinen.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 10,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 10\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Queering Jewishness \u2013 Jewish Queerness. <br \/>Diskursive Inszenierungen von Geschlecht und \u201aj\u00fcdischer Differenz\u2019 in (audio-)visuellen Medien<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Ver\u00f3nique Sina<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Welche geschlechtlich codierten Vorstellungen von <em>J\u00fcdischsein<\/em> werden in unterschiedlichen Medienkonstellationen hergestellt und verhandelt? Dieser grundlegenden Frage widmet sich V\u00e9ronique Sina in ihrem Forschungsvorhaben, das an der Schnittstelle von Medienwissenschaft, <em>Visual Studies<\/em>, <em>Jewish Cultural Studies<\/em>, <em>Gender<\/em>- und <em>Queer Theory<\/em> angesiedelt ist. Aus der interdisziplin\u00e4ren Perspektive der <em>Jewish Visual Culture Studies<\/em> werden verschiedene zeitgen\u00f6ssische Inszenierungen kultureller j\u00fcdischer Identit\u00e4ten in (audio-)visuellen Medien in den Blick genommen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die vielschichtige Verbindung zwischen <em>Jewishness<\/em> und <em>Queerness<\/em> gelegt, die sp\u00e4testens im 19. Jh. in der weit verbreiteten Vorstellung einer durch Juden_J\u00fcdinnen verk\u00f6rperten transgressiven Sexualit\u00e4t ihren Ausdruck findet. Zugleich manifestiert sie sich in unz\u00e4hligen Reproduktionen antisemitischer K\u00f6rper- und Geschlechterbilder, die bis heute in der internationalen Medienlandschaft verbreitet sind. Entlang ausgew\u00e4hlter Bildmedien wird dieser (historisch weit zur\u00fcckreichenden) Vergeschlechtlichung des <em>J\u00fcdischen<\/em> im Rahmen einer diskursanalytisch orientierten gender- und queertheoretischen Untersuchung nachgegangen und herausgearbeitet, wie <em>J\u00fcdischsein<\/em> in medialen Artefakten nicht nur als <em>Anderssein<\/em> \u2013 im Sinne <em>j\u00fcdischer Differenz<\/em> \u2013 sondern auch als Form der normabweichenden Queerness inszeniert und problematisiert wird.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 4\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Relationale Modelle der Divergenz: Affekt, Diffraktion, \u00d6kologie<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Stephan Trinkaus<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Im Rahmen des Netzwerks m\u00f6chte ich der Frage nachgehen, inwiefern Konzepte wie Affekt, Diffraktion, \u00d6kologie dabei helfen k\u00f6nnen materiale, medienkulturelle\/soziotechnische Gef\u00fcge zu verstehen und zu designen. Alle drei Konzepte handeln weniger von der Bestimmung oder analytischen Reflexion festgelegter, stabiler Positionen oder Strukturen, sondern von einer spekulativen Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit (<em>attentiveness<\/em>) f\u00fcr das, was erscheint, sich ereignet, bzw. erscheinen oder sich ereignen k\u00f6nnte. Sie lassen sich nicht zur\u00fcckf\u00fchren auf etwas, das hinter diesem Erscheinen liegt und von dem aus sich bestimmen lie\u00dfe, was erscheinen kann: vielmehr sind sie prek\u00e4re Manifestationen von etwas, das un\/bestimmt und gerade deshalb macht- und gewaltvoll sein kann. Es geht mir insofern nicht um Aufdeckung, Offenlegung von Strukturen, sondern um die Erm\u00f6glichung anderer Gef\u00fcge\/Prozesse, darum, Modelle zu (er-)finden, die bspw. in der Lage sind, die Verschr\u00e4nkung von so unterschiedlichen Gef\u00fcgen wie Klima, Digitalit\u00e4t und Kolonialit\u00e4t denkbar zu machen, ohne ihre je spezifische Differenz zu verschlucken. Isabelle Stengers hat daf\u00fcr im Anschluss an Deleuze\/Guattari das Konzept der Divergenz ins Spiel gebracht, das auch in der dekolonialen lateinamerikanischen Debatte (bspw. von Blaser \/ de la Cadena) aufgegriffen und auf das Konzept des Pluriversums (A World of Many Worlds) bezogen wurde. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks m\u00f6chte ich der Bedeutung nachgehen, die Modelle der Divergenz, also Modelle der Erm\u00f6glichung der Koexistenz dessen, was divergiert, im Rahmen einer theoretisch\/empirischen Achtsamkeit f\u00fcr Ph\u00e4nomene der Diffraktion, f\u00fcr affektive Dynamiken und \u00d6kologien, die in den Zwischenr\u00e4umen von Klima, Digitalit\u00e4t und Kolonialit\u00e4t erscheinen, spielen k\u00f6nnte.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 12\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Selbst\/Dokumenta-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 tionen medialer M\u00e4nnlichkeiten: Versuch einer Politisierung vergeschlecht-lichter und rassifizierter digitaler Affektkulturen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Jasmin Degeling und Sarah Horn<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">In den Gender Media Studies ist eine performative Wende vollzogen worden, die die Fluidit\u00e4t, Prozesshaftigkeit und Relationalit\u00e4t von Geschlecht in Verbindung gebracht hat zur Performativit\u00e4t von Medien. Unter dem Begriff der Medialen M\u00e4nnlichkeiten interessieren wir uns f\u00fcr die Ko-Konstitution von Gender, Medialit\u00e4t und Technik mit Blick auf den Bereich digitaler Medien und deren spezifische Affektkulturen.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Angesichts gegenw\u00e4rtig sowohl vermehrt zu beobachtender Inanspruchnahmen wie auch Zur\u00fcckweisungen von Identit\u00e4tspositionen und -politiken stellt sich die Frage, wie diese Konzepte f\u00fcr eine Kritik sozialer Hierarchisierungen und Ausschlussmechanismen insbesondere unter digitalen Bedingungen produktiv gemacht werden k\u00f6nnen. Mit dem strategischen Begriff der Medialen M\u00e4nnlichkeiten stellen wir dabei die Ko-Konstitution von Gender, Medialit\u00e4t und Technik in den Vordergrund, wie sie sich insbesondere in zeitgen\u00f6ssischen selbst\/dokumentarischen Praktiken vollzieht: Er erm\u00f6glicht uns eine Analyse spezifischer digitaler Medienpraktiken und -materialit\u00e4ten in ihrer Beteiligung an der (Wieder-)Herstellung von Identit\u00e4tskonzepten wie auch deren Infragestellung. Dabei interessiert es uns, M\u00e4nnlichkeit mithilfe der Analysekategorie Geschlecht und unter Ber\u00fccksichtigung weiterer Differenzkategorien wie Klasse und Race zu analysieren, um auf diese Weise die spezifischen Dynamiken von Geschlechterdifferenzen und Medien in den Blick zu bekommen, wie sie beispielsweise in den diffusen Mediengef\u00fcgen einer \u00bbManosphere\u00ab entstehen. Diese Gef\u00fcge daraufhin zu untersuchen, inwiefern sie Subjektivierungsweisen und Identit\u00e4tspositionen erm\u00f6glichen oder verunm\u00f6glichen, bedeutet auch, einerseits den Begriff der medialen M\u00e4nnlichkeiten selbst in seiner funktionalen Setzung einer kritischen Befragung zu unterziehen sowie andererseits diese mit einer Revision und Repolitisierung von Affektbegriffen zu verbinden. So gilt bereits die<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Beobachtung verunm\u00f6glichter Identit\u00e4tspositionen in einem zweifachen Sinn: Als Diffusion in Anonymit\u00e4t einerseits, als Kampf um die Anerkennung stets auf dem Spiel stehender Subjektivierungen andererseits. In diesem Sinn ist eine Kritik der Frage dringend, in welcher Weise digitalmediale Gef\u00fcge \u00bbEmpfindungen\u00ab dokumentieren, in welcher Weise also Perzepte und Affekte zu differentiellen medialen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen werden, die vergeschlechtlichen und rassifizieren.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 4,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 6\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\"><span style=\\\"color: #000000;\\\">Verwundung und Verweigerung: Widerspenstige Affizierungsweisen als Randg\u00e4nge des Politischen<\/span><\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\"><span style=\\\"color: #000000;\\\">\u00c7i\u011fdem Inan<\/span><\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\"><span style=\\\"color: #000000;\\\">Ausgehend von Theorien negativer Affektivit\u00e4t sowie von Ontologien der Enteignung interessiert mich, wie der Wissens- und Sinnabbruch, der durch rassistische Gewaltgeschichte und Traumatisierungen hervorgerufen wird, zugleich den prek\u00e4ren Ausgangspunkt eines reparativen Akts darstellt, der am Ort der Verletzung und Verwundung selbst operiert. In dieser Hinsicht m\u00f6chte ich zeigen, wie in Zonen der Enteignung und Entrechtung sich widerspenstige Affizierungsverh\u00e4ltnisse behaupten k\u00f6nnen, aus denen Dynamiken und Sozialit\u00e4ten hervorgehen, die die Produktion possessiver Identit\u00e4t, die Inbesitznahme der eigenen Affizier- und Verletzbarkeit, die Vervollst\u00e4ndigung von autonomer Subjektivit\u00e4t oder die Fixierung von Zugeh\u00f6rigkeiten \u00fcbersteigen. Am Ort der Gewalt, in der Enteignung entstehend und mit ihr vern\u00e4ht, manifestieren diese widerspenstigen Sozialit\u00e4ten keine identit\u00e4tsstiftenden Solidarit\u00e4ten, Positionen oder Standpunkte mehr. Als affektive \u00dcberg\u00e4nge bleiben sie in der Zerbrochenheit, denn Enteignung wird nicht mehr in Aneignung, Verkennung nicht mehr in Anerkennung verwandelt, vielmehr er\u00f6ffnen sie ein prek\u00e4res, kritisches und spekulatives Affekt-Wissen. In meinen Forschungsarbeiten verbinde ich poststrukturalistische Ans\u00e4tze mit Queer, Postcolonial und Black Studies und frage: Wie kann eine derartige Politik der negativen Affekte im Kontext rassistischer Gewalt das Trauma auf sich nehmen und \u201eweniger\u201c als Politik sowie \u201emehr\u201c als Sorge werden?<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 6,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 8\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Wechselseitige Plattformi-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 sierungen und ihre Affektgef\u00fcge. Diffraktive Designs f\u00fcr multiple Verschr\u00e4nkungen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Jennifer Eickelmann<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">\u201aSoziale Medien\u2018 sind immer auch mit \u00f6konomischen, (staats-)politischen, kulturellen Diskursen und Praktiken verwoben. Die hierbei entstehenden Sozialit\u00e4ten und \u00d6ffentlichkeiten lassen sich zugleich als Affektgef\u00fcge fassen, die spezifische Verbindungen schaffen und andere ausschlie\u00dfen oder zumindest unwahrscheinlich machen. In Anlehnung daran, geht es um die affektive Dimension von Prozessen der Plattformisierung und damit zusammenh\u00e4ngende konzeptuelle Fragen. Ein Fokus liegt auf der Evozierung von \u201afeel good\u2018-content bei den wechselseitigen Plattformisierungen von Museen und Sozialen Medien (spezifisch: TikTok). In diesem Zusammenhang interessieren mich Diskursivierungen, Infrastrukturen, \u00c4sthetiken und Praktiken von \u201aKreativit\u00e4t\u2018 und \u201aWissen\u2018 entlang \u201aguter\u2018 Gef\u00fchle: \u201edancing and having fun where we can. [\u2026] experiencing the comfort and warmth that comes through simple human connection [\u2026] caring for one another\u201c.<a title=\\\"#_ftn1\\\" rel=\\\"noopener noreferrer nofollow\\\">[1]<\/a> Eine These lautet: Museen bzw. das Museale sind f\u00fcr die Plattformisierung von TikTok ebenso bedeutsam wie umgekehrt die Sozialen Medien bedeutsam f\u00fcr die Plattformisierung des Musealen sind, wobei die entstehenden Affektgef\u00fcge ko-evolutiv aufeinander bezogen sind. Auf dieser Basis geht es mir um eine <em>Theoretisierung und Methodologisierung plattformisierer Affektgef\u00fcge<\/em>, die eben jene als multiple Verschr\u00e4nkungen begreift. Zentrale Fragen hierbei: Wie lie\u00dfen sich \u201adiffraktive Ethnographien\u2018 denken und umrei\u00dfen? K\u00f6nnten sie als Scharnier zwischen medienwissenschaftlichen Methoden und Methoden der empirischen Sozialforschungen fungieren?<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\"><a title=\\\"#_ftnref1\\\" rel=\\\"noopener noreferrer nofollow\\\">[1]<\/a> <a title=\\\"https:\/\/newsroom.tiktok.com\/en-us\/our-commitment-to-covid-19-relief-efforts\/\\\" rel=\\\"noopener noreferrer nofollow\\\" href=\\\"https:\/\/newsroom.tiktok.com\/en-us\/our-commitment-to-covid-19-relief-efforts\/\\\">https:\/\/newsroom.tiktok.com\/en-us\/our-commitment-to-covid-19-relief-efforts\/<\/a> (22.02.21).<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 8,\r\n      \"colspan\": 2,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 19\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"{\r\n  \"colCount\": 12,\r\n  \"colGutter\": 1,\r\n  \"rowGutters\": [\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5,\r\n    5\r\n  ],\r\n  \"frameMargin\": 5,\r\n  \"topFrameMargin\": 5,\r\n  \"bottomFrameMargin\": 5,\r\n  \"rowAttrs\": [\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {}\r\n  ],\r\n  \"bgColor\": null,\r\n  \"cont\": [\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Queering Jewishness \u2013 Jewish Queerness. <br \/>Diskursive Inszenierungen von Geschlecht und \u201aj\u00fcdischer Differenz\u2019 in (audio-)visuellen Medien<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Ver\u00f3nique Sina<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Welche geschlechtlich codierten Vorstellungen von <em>J\u00fcdischsein<\/em> werden in unterschiedlichen Medienkonstellationen hergestellt und verhandelt? Dieser grundlegenden Frage widmet sich V\u00e9ronique Sina in ihrem Forschungsvorhaben, das an der Schnittstelle von Medienwissenschaft, <em>Visual Studies<\/em>, <em>Jewish Cultural Studies<\/em>, <em>Gender<\/em>- und <em>Queer Theory<\/em> angesiedelt ist. Aus der interdisziplin\u00e4ren Perspektive der <em>Jewish Visual Culture Studies<\/em> werden verschiedene zeitgen\u00f6ssische Inszenierungen kultureller j\u00fcdischer Identit\u00e4ten in (audio-)visuellen Medien in den Blick genommen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die vielschichtige Verbindung zwischen <em>Jewishness<\/em> und <em>Queerness<\/em> gelegt, die sp\u00e4testens im 19. Jh. in der weit verbreiteten Vorstellung einer durch Juden_J\u00fcdinnen verk\u00f6rperten transgressiven Sexualit\u00e4t ihren Ausdruck findet. Zugleich manifestiert sie sich in unz\u00e4hligen Reproduktionen antisemitischer K\u00f6rper- und Geschlechterbilder, die bis heute in der internationalen Medienlandschaft verbreitet sind. Entlang ausgew\u00e4hlter Bildmedien wird dieser (historisch weit zur\u00fcckreichenden) Vergeschlechtlichung des <em>J\u00fcdischen<\/em> im Rahmen einer diskursanalytisch orientierten gender- und queertheoretischen Untersuchung nachgegangen und herausgearbeitet, wie <em>J\u00fcdischsein<\/em> in medialen Artefakten nicht nur als <em>Anderssein<\/em> \u2013 im Sinne <em>j\u00fcdischer Differenz<\/em> \u2013 sondern auch als Form der normabweichenden Queerness inszeniert und problematisiert wird.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 4\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Selbst\/Dokumenta-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 tionen medialer M\u00e4nnlichkeiten: Versuch einer Politisierung vergeschlecht-lichter und rassifizierter digitaler Affektkulturen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Jasmin Degeling und Sarah Horn<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">In den Gender Media Studies ist eine performative Wende vollzogen worden, die die Fluidit\u00e4t, Prozesshaftigkeit und Relationalit\u00e4t von Geschlecht in Verbindung gebracht hat zur Performativit\u00e4t von Medien. Unter dem Begriff der Medialen M\u00e4nnlichkeiten interessieren wir uns f\u00fcr die Ko-Konstitution von Gender, Medialit\u00e4t und Technik mit Blick auf den Bereich digitaler Medien und deren spezifische Affektkulturen.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Angesichts gegenw\u00e4rtig sowohl vermehrt zu beobachtender Inanspruchnahmen wie auch Zur\u00fcckweisungen von Identit\u00e4tspositionen und -politiken stellt sich die Frage, wie diese Konzepte f\u00fcr eine Kritik sozialer Hierarchisierungen und Ausschlussmechanismen insbesondere unter digitalen Bedingungen produktiv gemacht werden k\u00f6nnen. Mit dem strategischen Begriff der Medialen M\u00e4nnlichkeiten stellen wir dabei die Ko-Konstitution von Gender, Medialit\u00e4t und Technik in den Vordergrund, wie sie sich insbesondere in zeitgen\u00f6ssischen selbst\/dokumentarischen Praktiken vollzieht: Er erm\u00f6glicht uns eine Analyse spezifischer digitaler Medienpraktiken und -materialit\u00e4ten in ihrer Beteiligung an der (Wieder-)Herstellung von Identit\u00e4tskonzepten wie auch deren Infragestellung. Dabei interessiert es uns, M\u00e4nnlichkeit mithilfe der Analysekategorie Geschlecht und unter Ber\u00fccksichtigung weiterer Differenzkategorien wie Klasse und Race zu analysieren, um auf diese Weise die spezifischen Dynamiken von Geschlechterdifferenzen und Medien in den Blick zu bekommen, wie sie beispielsweise in den diffusen Mediengef\u00fcgen einer \u00bbManosphere\u00ab entstehen. Diese Gef\u00fcge daraufhin zu untersuchen, inwiefern sie Subjektivierungsweisen und Identit\u00e4tspositionen erm\u00f6glichen oder verunm\u00f6glichen, bedeutet auch, einerseits den Begriff der medialen M\u00e4nnlichkeiten selbst in seiner funktionalen Setzung einer kritischen Befragung zu unterziehen sowie andererseits diese mit einer Revision und Repolitisierung von Affektbegriffen zu verbinden. So gilt bereits die<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Beobachtung verunm\u00f6glichter Identit\u00e4tspositionen in einem zweifachen Sinn: Als Diffusion in Anonymit\u00e4t einerseits, als Kampf um die Anerkennung stets auf dem Spiel stehender Subjektivierungen andererseits. In diesem Sinn ist eine Kritik der Frage dringend, in welcher Weise digitalmediale Gef\u00fcge \u00bbEmpfindungen\u00ab dokumentieren, in welcher Weise also Perzepte und Affekte zu differentiellen medialen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen werden, die vergeschlechtlichen und rassifizieren.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 6\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\"><span>Vom Wunsch nach Sicherheit.\u00a0Eine Betrachtung negativer und queerer Sicherheit in Kryptologie und\u00a0Informatik<\/span><\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Mary Shnayien<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Intersektion von Kryptographie, IT-Sicherheit, und Gender, K\u00f6rperlichkeiten, Immunologie und der Frage danach, ob ein queerer Sicherheitsbegriff f\u00fcr die IT-Sicherheit gedacht werden kann.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Die Dissertation besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil wird eine Wissenschaftsgeschichte von Kryptographie und IT-Sicherheit als Forschungsfeldern vorgelegt. Daf\u00fcr wird mittels Foucault\u2019scher Diskursanalyse, sowie Positionen und Theorien aus den Gender Studies problematisiert, was IT-Sicherheit eigentlich ist, wann und wie IT-Sicherheit zu einem Gegenstand der Wissensproduktion wurde, und welcher Sicherheitsbegriff zugrunde liegt.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Ausgehend von der Ransomware-Welle des Jahres 2017 (#WannaCry) und der Geschichte von Ransomware sowie der Herausbildung des Gebiets der Kryptovirologie konzentriert sich der zweite Teil der Arbeit auf das Verh\u00e4ltnis von IT-Sicherheit und Immunologie, und geht auf die strukturellen und personellen \u00dcberschneidungen der beiden Bereiche ein, die IT- Sicherheit mit dem HIV\/AIDS-Diskurs der 1980er Jahre verkn\u00fcpfen. Im dritten Teil der Dissertation wird auf Basis der bisherigen Ergebnisse ein Queer Reading von Backdoors als privilegierten Figurationen innerhalb des immunologisch-paranoid strukturierten IT-Sicherheitsdiskurses vorgenommen, sowie ein queerer Sicherheitsbegriff im Zusammenhang mit IT-Sicherheit erprobt werden. Abschlie\u00dfend wird damit zur Diskussion gestellt, ob es angesichts der strukturellen Funktionsweise von IT-Sicherheit, ihren Verstrickungen und Defiziten, nicht vielleicht ganz andere M\u00f6glichkeiten gibt, IT-Sicherheit und die Art, wie Software und Hardware aufgebaut sind, zu denken.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 150\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Methodendenken und Medien der Methode. Feministische, aktivistische und dekoloniale Interventionen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Julia Bee<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Im Netzwerk m\u00f6chte ich mich mit einem in der feministischen Wissenschaftstheorie wurzelnden Denken von Methoden befassen. Dies betrifft gleicherma\u00dfen die Produktion und Vermittlung von Wissen: ihre mediale \u201eFormatierung\u201c (Linseisen). Grundlegend daf\u00fcr ist das Konzept der Situierung von Donna Haraway sowie Karen Barads Theorie des Entanglements von Sein und Wissen. Ich m\u00f6chte dies f\u00fcr interventionistische, kreative und kooperative Verfahren der empirischen Forschung weiterdenken.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Gegenstand dieser Metaperspektive auf Methodenentwicklung sind eigene Projekte, wie z. B. Fahrradmedien und feministische Fahrradkollektive, in denen es um Medienpraktiken, Aktivismen und Praktiken des Radfahrens geht. Leitend sind in den betrachteten Projekten kombinierte Methodiken, die feministische Ans\u00e4tze mit Medienanalysen und teilnehmenden Beobachtungen kombinieren. Aus einer Perspektive der feministischen STS frage ich nach der Medialit\u00e4t der Methoden in verschiedenen Kontexten. So m\u00f6chte ich Praktiken der Wissensproduktion, der Vermittlung und eines aktivistischen Wissens zu einer \u201eInterferenz [...] von Praktiken\u201c (Deleuze: 358) verbinden. Ich frage auch, wie man kooperativ und kollektiv online und offline, lokal und delokal (Lowenhaupt Tsing) Ethnographie betreiben kann. Unter den Stichw\u00f6rtern Decolonize Ethnography (Bejarano et al.) Decolonize Methodology (Smith) sowie Activist Research (Strega\/Brown) m\u00f6chte ich Methoden diskutieren, die gemeinsam mit Communities Wissen f\u00fcr lokale Kontexte produzieren, statt \u00fcber sie zu forschen.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Nicht zuletzt interessiert mich, wie wir durch k\u00fcnstlerische und mediale Methoden wie Essayfilm, ethnographische Filme und Desktopdocumentaries ein mediales Wissen der Medien produzieren k\u00f6nnen und damit eine immanente, situierte Perspektive einnehmen. Dies schlie\u00dft an mein Projekt Erfahrungsbilder an, in welchem ich den ethnographischen Film als Praxis und Methode beschrieben habe.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 11\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Nelly Y. Pinkrah<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Ich interessiere mich f\u00fcr Beziehungen - ihre Formen, Bewegungen und (Un-) Materialit\u00e4ten, und ich interessiere mich besonders f\u00fcr ihr Umdenken durch Unberechenbarkeit. Wie wir uns zueinander verhalten, zu jedem Ding, ob lebendig, tot, materiell oder nicht, zu jeder Struktur oder jedem System, zur Welt, wird durch Medien und Technologie bestimmt. Deren Ideengeschichte war nat\u00fcrlich schon immer eng mit dem Denken der <em>race<\/em> (und des Kolonialismus) verwoben, also dem rassischen Denken. Die Grenzen dessen zu verschieben, was \u00fcberhaupt als Technologie z\u00e4hlt, und in der Folge, wo die Linien und Verkn\u00fcpfungen zwischen Medien, Technologie und Rasse zu finden sind, ist eine wesentliche Arbeit in den heutigen Medien- und Technologiestudien.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">In diesem Projekt verfolge ich die medialen und technogenetischen Substanzen im Lebenswerk des martinischen Dichters, Philosophen und Theoretikers \u00c9douard Glissant, um die disruptiven Geschichten von race und Technologie zu verstehen, die die Organisation des heutigen Lebens pr\u00e4gen. Ich tue das, indem ich sein Werk im Einklang mit, gegen und im Vorfeld von kybernetischen Texten, Konzepten und Imaginarien lese. Seine Poetik und sein poetisches Wissen, Worte im Spiel, waren ein Mittel, um neue Imaginarien zu schaffen. Meine Lekt\u00fcre f\u00fchrt mich zu drei sehr unterschiedlichen Schaupl\u00e4tzen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen, n\u00e4mlich zum einen zur Informationsreise w\u00e4hrend der Haitianischen Revolution (Kommunikation und Kontrolle), die von Glissants scheinbar ungew\u00f6hnlichem Denken \u00fcber die Mittlere Passage inspiriert und theoretisch informiert wird, zum anderen, zu einer Episode, in der Glissant ein Projekt beschreibt, bei dem eine japanische Computerfirma in das Studium afrikanischer m\u00fcndlicher Sprachen investierte, um eine Computersprache zu entwickeln (Weben\/Codieren, Kreole), was mich von der Frage der Poetik und Epistemologie und der Entwicklung eines f\u00fcr die heutige digitalisierte Welt geeigneten Glossars zu einer Neukonfiguration der Frage f\u00fchrt, wie man in eben dieser Welt in Beziehung treten kann. Wir m\u00fcssen uns in Beziehung setzen, um uns zu organisieren, um kritische Subjekte zu sein, um zu kollektivieren, um uns zu solidarisieren, um Widerstand zu leisten, um zu erz\u00e4hlen, um einzuschreiben und um zu schreiben. Dieses Projekt ist ebenso historisch wie aktuell, es ist ebenso konzeptionell wie empirisch, und es oszilliert zwischen den Disziplinen.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 13\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Queering Jewishness \u2013 Jewish Queerness. <br \/>Diskursive Inszenierungen von Geschlecht und \u201aj\u00fcdischer Differenz\u2019 in (audio-)visuellen Medien<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Ver\u00f3nique Sina<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Welche geschlechtlich codierten Vorstellungen von <em>J\u00fcdischsein<\/em> werden in unterschiedlichen Medienkonstellationen hergestellt und verhandelt? Dieser grundlegenden Frage widmet sich V\u00e9ronique Sina in ihrem Forschungsvorhaben, das an der Schnittstelle von Medienwissenschaft, <em>Visual Studies<\/em>, <em>Jewish Cultural Studies<\/em>, <em>Gender<\/em>- und <em>Queer Theory<\/em> angesiedelt ist. Aus der interdisziplin\u00e4ren Perspektive der <em>Jewish Visual Culture Studies<\/em> werden verschiedene zeitgen\u00f6ssische Inszenierungen kultureller j\u00fcdischer Identit\u00e4ten in (audio-)visuellen Medien in den Blick genommen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die vielschichtige Verbindung zwischen <em>Jewishness<\/em> und <em>Queerness<\/em> gelegt, die sp\u00e4testens im 19. Jh. in der weit verbreiteten Vorstellung einer durch Juden_J\u00fcdinnen verk\u00f6rperten transgressiven Sexualit\u00e4t ihren Ausdruck findet. Zugleich manifestiert sie sich in unz\u00e4hligen Reproduktionen antisemitischer K\u00f6rper- und Geschlechterbilder, die bis heute in der internationalen Medienlandschaft verbreitet sind. Entlang ausgew\u00e4hlter Bildmedien wird dieser (historisch weit zur\u00fcckreichenden) Vergeschlechtlichung des <em>J\u00fcdischen<\/em> im Rahmen einer diskursanalytisch orientierten gender- und queertheoretischen Untersuchung nachgegangen und herausgearbeitet, wie <em>J\u00fcdischsein<\/em> in medialen Artefakten nicht nur als <em>Anderssein<\/em> \u2013 im Sinne <em>j\u00fcdischer Differenz<\/em> \u2013 sondern auch als Form der normabweichenden Queerness inszeniert und problematisiert wird.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 15\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Relationale Modelle der Divergenz: Affekt, Diffraktion, \u00d6kologie<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Stephan Trinkaus<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">Im Rahmen des Netzwerks m\u00f6chte ich der Frage nachgehen, inwiefern Konzepte wie Affekt, Diffraktion, \u00d6kologie dabei helfen k\u00f6nnen materiale, medienkulturelle\/soziotechnische Gef\u00fcge zu verstehen und zu designen. Alle drei Konzepte handeln weniger von der Bestimmung oder analytischen Reflexion festgelegter, stabiler Positionen oder Strukturen, sondern von einer spekulativen Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit (<em>attentiveness<\/em>) f\u00fcr das, was erscheint, sich ereignet, bzw. erscheinen oder sich ereignen k\u00f6nnte. Sie lassen sich nicht zur\u00fcckf\u00fchren auf etwas, das hinter diesem Erscheinen liegt und von dem aus sich bestimmen lie\u00dfe, was erscheinen kann: vielmehr sind sie prek\u00e4re Manifestationen von etwas, das un\/bestimmt und gerade deshalb macht- und gewaltvoll sein kann. Es geht mir insofern nicht um Aufdeckung, Offenlegung von Strukturen, sondern um die Erm\u00f6glichung anderer Gef\u00fcge\/Prozesse, darum, Modelle zu (er-)finden, die bspw. in der Lage sind, die Verschr\u00e4nkung von so unterschiedlichen Gef\u00fcgen wie Klima, Digitalit\u00e4t und Kolonialit\u00e4t denkbar zu machen, ohne ihre je spezifische Differenz zu verschlucken. Isabelle Stengers hat daf\u00fcr im Anschluss an Deleuze\/Guattari das Konzept der Divergenz ins Spiel gebracht, das auch in der dekolonialen lateinamerikanischen Debatte (bspw. von Blaser \/ de la Cadena) aufgegriffen und auf das Konzept des Pluriversums (A World of Many Worlds) bezogen wurde. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks m\u00f6chte ich der Bedeutung nachgehen, die Modelle der Divergenz, also Modelle der Erm\u00f6glichung der Koexistenz dessen, was divergiert, im Rahmen einer theoretisch\/empirischen Achtsamkeit f\u00fcr Ph\u00e4nomene der Diffraktion, f\u00fcr affektive Dynamiken und \u00d6kologien, die in den Zwischenr\u00e4umen von Klima, Digitalit\u00e4t und Kolonialit\u00e4t erscheinen, spielen k\u00f6nnte.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 12,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 16\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\">Selbst\/Dokumenta-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 tionen medialer M\u00e4nnlichkeiten: Versuch einer Politisierung vergeschlecht-lichter und rassifizierter digitaler Affektkulturen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\">Jasmin Degeling und Sarah Horn<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">In den Gender Media Studies ist eine performative Wende vollzogen worden, die die Fluidit\u00e4t, Prozesshaftigkeit und Relationalit\u00e4t von Geschlecht in Verbindung gebracht hat zur Performativit\u00e4t von Medien. Unter dem Begriff der Medialen M\u00e4nnlichkeiten interessieren wir uns f\u00fcr die Ko-Konstitution von Gender, Medialit\u00e4t und Technik mit Blick auf den Bereich digitaler Medien und deren spezifische Affektkulturen.<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Angesichts gegenw\u00e4rtig sowohl vermehrt zu beobachtender Inanspruchnahmen wie auch Zur\u00fcckweisungen von Identit\u00e4tspositionen und -politiken stellt sich die Frage, wie diese Konzepte f\u00fcr eine Kritik sozialer Hierarchisierungen und Ausschlussmechanismen insbesondere unter digitalen Bedingungen produktiv gemacht werden k\u00f6nnen. Mit dem strategischen Begriff der Medialen M\u00e4nnlichkeiten stellen wir dabei die Ko-Konstitution von Gender, Medialit\u00e4t und Technik in den Vordergrund, wie sie sich insbesondere in zeitgen\u00f6ssischen selbst\/dokumentarischen Praktiken vollzieht: Er erm\u00f6glicht uns eine Analyse spezifischer digitaler Medienpraktiken und -materialit\u00e4ten in ihrer Beteiligung an der (Wieder-)Herstellung von Identit\u00e4tskonzepten wie auch deren Infragestellung. Dabei interessiert es uns, M\u00e4nnlichkeit mithilfe der Analysekategorie Geschlecht und unter Ber\u00fccksichtigung weiterer Differenzkategorien wie Klasse und Race zu analysieren, um auf diese Weise die spezifischen Dynamiken von Geschlechterdifferenzen und Medien in den Blick zu bekommen, wie sie beispielsweise in den diffusen Mediengef\u00fcgen einer \u00bbManosphere\u00ab entstehen. Diese Gef\u00fcge daraufhin zu untersuchen, inwiefern sie Subjektivierungsweisen und Identit\u00e4tspositionen erm\u00f6glichen oder verunm\u00f6glichen, bedeutet auch, einerseits den Begriff der medialen M\u00e4nnlichkeiten selbst in seiner funktionalen Setzung einer kritischen Befragung zu unterziehen sowie andererseits diese mit einer Revision und Repolitisierung von Affektbegriffen zu verbinden. So gilt bereits die<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\">Beobachtung verunm\u00f6glichter Identit\u00e4tspositionen in einem zweifachen Sinn: Als Diffusion in Anonymit\u00e4t einerseits, als Kampf um die Anerkennung stets auf dem Spiel stehender Subjektivierungen andererseits. In diesem Sinn ist eine Kritik der Frage dringend, in welcher Weise digitalmediale Gef\u00fcge \u00bbEmpfindungen\u00ab dokumentieren, in welcher Weise also Perzepte und Affekte zu differentiellen medialen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen werden, die vergeschlechtlichen und rassifizieren.<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 14,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 17\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Wechselseitige Plattformi-\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 sierungen und ihre Affektgef\u00fcge. Diffraktive Designs f\u00fcr multiple Verschr\u00e4nkungen<\/h1><h1 class=\\\"_Head\\\" data-pm-slice=\\\"1 1 []\\\">Jennifer Eickelmann<\/h1><p class=\\\"_Deutscher\\\">\u201aSoziale Medien\u2018 sind immer auch mit \u00f6konomischen, (staats-)politischen, kulturellen Diskursen und Praktiken verwoben. Die hierbei entstehenden Sozialit\u00e4ten und \u00d6ffentlichkeiten lassen sich zugleich als Affektgef\u00fcge fassen, die spezifische Verbindungen schaffen und andere ausschlie\u00dfen oder zumindest unwahrscheinlich machen. In Anlehnung daran, geht es um die affektive Dimension von Prozessen der Plattformisierung und damit zusammenh\u00e4ngende konzeptuelle Fragen. Ein Fokus liegt auf der Evozierung von \u201afeel good\u2018-content bei den wechselseitigen Plattformisierungen von Museen und Sozialen Medien (spezifisch: TikTok). In diesem Zusammenhang interessieren mich Diskursivierungen, Infrastrukturen, \u00c4sthetiken und Praktiken von \u201aKreativit\u00e4t\u2018 und \u201aWissen\u2018 entlang \u201aguter\u2018 Gef\u00fchle: \u201edancing and having fun where we can. [\u2026] experiencing the comfort and warmth that comes through simple human connection [\u2026] caring for one another\u201c.<a title=\\\"#_ftn1\\\" rel=\\\"noopener noreferrer nofollow\\\">[1]<\/a> Eine These lautet: Museen bzw. das Museale sind f\u00fcr die Plattformisierung von TikTok ebenso bedeutsam wie umgekehrt die Sozialen Medien bedeutsam f\u00fcr die Plattformisierung des Musealen sind, wobei die entstehenden Affektgef\u00fcge ko-evolutiv aufeinander bezogen sind. Auf dieser Basis geht es mir um eine <em>Theoretisierung und Methodologisierung plattformisierer Affektgef\u00fcge<\/em>, die eben jene als multiple Verschr\u00e4nkungen begreift. Zentrale Fragen hierbei: Wie lie\u00dfen sich \u201adiffraktive Ethnographien\u2018 denken und umrei\u00dfen? K\u00f6nnten sie als Scharnier zwischen medienwissenschaftlichen Methoden und Methoden der empirischen Sozialforschungen fungieren?<\/p><p class=\\\"_Deutscher\\\"><a title=\\\"#_ftnref1\\\" rel=\\\"noopener noreferrer nofollow\\\">[1]<\/a> <a title=\\\"https:\/\/newsroom.tiktok.com\/en-us\/our-commitment-to-covid-19-relief-efforts\/\\\" rel=\\\"noopener noreferrer nofollow\\\" href=\\\"https:\/\/newsroom.tiktok.com\/en-us\/our-commitment-to-covid-19-relief-efforts\/\\\">https:\/\/newsroom.tiktok.com\/en-us\/our-commitment-to-covid-19-relief-efforts\/<\/a> (22.02.21).<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 16,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 18\r\n    }\r\n  ]\r\n}","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=233"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hgb-leipzig.de\/gendermedienaffekt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}