[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

verhüllt

3 Holzkästen und Athen-Fotos (Jahr 29) für Klassenpräsentation am Dienstag
3 Holzkästen und Athen-Fotos (Jahr 29) für Klassenpräsentation am Dienstag
Klasse Bildende Kunst verhüllt (mit Notizen von gestern) 3 Holzkästen und Athen-Fotos (Jahr 29) für Klassenpräsentation am Dienstag athen-verhuellt-k.jpg Vorbereitung für morgiges Klassentreffen Athen-Fotos mit 29 ausgedruckt und 2 neue verhüllte Arbeiten bereitgelegt
verhüllt, 26x32cm, Holzkiste, Fotoausdruck, Rahmen, 31
verhüllt, 26x32cm, Holzkiste, Fotoausdruck, Rahmen, 31
Rückplatte wird an Rahmen geklebt
Rückplatte wird an Rahmen geklebt
Vorschau Selbstbild am Rahmen
Vorschau Selbstbild am Rahmen
Studium 1 0
verhüllt verhüllt, 26x32cm, Holzkiste, Fotoausdruck, Rahmen, 31 selbstbildnis-kasten-m.jpg 2 weitere Rahmen weiß grundiert einmal mit Rolle, einmal mit Pinsel Pinsel macht beim Streichen mehr Freude, da ganze Hand genutzt wird Rahmen (mit Rolle geweißt) mit Rand von Selbstporträt bekleben Vorschau Bildbereich: 24x30 - 26.2x32.2 Randbereiche weiß lassen Rückplatte wird an Rahmen geklebt holzkiste7-k.jpg Vorschau Selbstbild am Rahmen holzkiste9-k.jpg Selbstbild ausgedruckt, für Ansicht auf Rahmen gelegt Bilderrahmenleisten mit Selbsbildnis beklebt (durch Wasser feucht gehalten) ca. 2-4mm auf allen Seiten umgeschlagen Rahmen lackiert zwischendurch anderen Rahmen mehrere Male orange gestrichen, danach Rückplatte eingesetzt umsetzen später Orange-Rahmen noch mit schwarzem Bereich innen bemalen, lackieren und Holzkiste (ohne Rückseite) einsetzen
verhüllt, 26x32cm, Holzkiste in farbigem Rahmen, 31
verhüllt, 26x32cm, Holzkiste in farbigem Rahmen, 31
verhüllt verhüllt, 26x32cm, Holzkiste in farbigem Rahmen, 31 holzkiste3_2-k.jpg gestern Abend noch 1. Schicht lackiert heute 2. Schicht und Ränder Löcher in Eckverbindungen geschlagen zweite Platte auf Holzkiste geleimt, keine künstlerische Arbeit drinne bei dieser Arbeit (ist es schon eine Arbeit?) wäre eine künstlerische Arbeit in Holzkiste für mich schon zu viel Verhüllung an sich tritt durch farbige Rahmung in den Vordergrund durch Eckverbindungen scheint bei ungünstiger Befestigung an Wand Licht von hinten durch umsetzen zukünftig statt Eckverbindungen entweder dünne Holzleisten oder ganze Platte nehmen (würde Rückseite ebenfalls aufräumen) Holzkasten nur einhängen, nicht festschrauben seitliche Ansicht
farbiger Schattenfugenrahmen
farbiger Schattenfugenrahmen
Eckverbindungen schwarz angemalt
Eckverbindungen schwarz angemalt
Holzkasten in Rahmen gelegt
Holzkasten in Rahmen gelegt
Kunst 0 1
verhüllt alte Bilderrahmen doch nicht weggeschmissen für verhüllte Arbeiten als Schattenfugenrahmen (Rückseite) nutzen Holzboxen in farbigem Schattenfugenrahmen Holzfläche vor verhüllter Arbeit abweisend, farbiger Rahmen soll Negation verstärken evtl. späterum 4 kleine Nägel an Rändern ergänzen farbiger Schattenfugenrahmen verhuelltearbeit-rahmen1-k.jpg Rahmen 24x30cm mit Acrylfarbe Türkis in mehreren Schichten gestrichen Holzkasten entweder plan einlegen oder abgesetzt Innenmaße Rahmen: 24.1x30.1cm Plattenmaße (mit Abstand zum Rahmen): 23.7x29.7cm Leistenhöhe: 1.6cm mit Plattenhöhe (0.4cm) = 2.7cm tiefe Holzbox Holzleistenlänge 1 bei Leistenbreite von 1.3cm (2 Stk.): 28.4cm Holzleistenlänge 2 (2 Stk.): 22.4cm umsetzen nachher zum Baumarkt und 4 Platten zuschneiden (2 mehr, sollte Baumarkt schlecht sägen) Holzleisten ab 15 Uhr sägen damit mehr Abstand zum Rahmen kleinere Leisten-/Plattenformate 29.3x23.3cm Platten Eckverbindungen gesägt An Innenseite geleimt da nicht gehalten mit Klebepistole wiederholt (soll aber nicht lange halten) Eckverbindungen schwarz angemalt verhuelltearbeit-rahmen7-k.jpg Leisten für Holzkasten an Vorderseite geleimt Zwischenergebnis Holzkasten in Rahmen gelegt verhuelltearbeit-rahmen10-k.jpg Nahansicht umsetzen morgen Arbeit verhüllen, Platte Rückseite leimen, Schattenfugenrahmen lackieren (seidenmatt), Holzkasten an Rahmen befestigen
Central Academy of Fine Arts, Peking
Central Academy of Fine Arts, Peking
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), Jiabo Sun, 2012
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), Jiabo Sun, 2012
Ke Cheng (Personenname = Titel Arbeit), Gips, 1996, Wang Wei
Ke Cheng (Personenname = Titel Arbeit), Gips, 1996, Wang Wei
Männerkörper (Übung), 2015, Harz gefärbt, Wen Xu
Männerkörper (Übung), 2015, Harz gefärbt, Wen Xu
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), 1999, Jiabo Sun
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), 1999, Jiabo Sun
Großer Bart, 2011, Lammhaut und Harz, Zhanfeng Wang
Großer Bart, 2011, Lammhaut und Harz, Zhanfeng Wang
Junges Porträt, 2009, Gips und künstliche Haare, Die Cao
Junges Porträt, 2009, Gips und künstliche Haare, Die Cao
Ich heute in Beijing, 2016, Holz, Peng Song
Ich heute in Beijing, 2016, Holz, Peng Song
Abend, Shuang Zheng, 1962, Holz einfarbig
Abend, Shuang Zheng, 1962, Holz einfarbig
Studienreise 中国 Ausstellung Central Academy of Fine Arts, Peking academypeking25-k.jpg (Übersetzung nachträglich, evtl. fehlerhaft) Central Academy of Fine Arts, Peking Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), Jiabo Sun, 2012 academypeking27-k.jpg Ke Cheng (Personenname = Titel Arbeit), Gips, 1996, Wang Wei academypeking1-k.jpg Männerkörper (Übung), 2015, Harz gefärbt, Wen Xu academypeking4-k.jpg Werkstatt Plastisches Gestalten Konstruktion mit Stahlgeflecht für Ganzkörper-Skulpturen aus Ton Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), 1999, Jiabo Sun academypeking6-k.jpg Jiabo Sun Großer Bart, 2011, Lammhaut und Harz, Zhanfeng Wang academypeking8-k.jpg weitere Ansicht Junges Porträt, 2009, Gips und künstliche Haare, Die Cao academypeking11-k.jpg weitere Ansicht Ich heute in Beijing, 2016, Holz, Peng Song academypeking14-k.jpg verhüllt Tür im Ausstellungsraum Diplom Theorie Wandinstallation Sprechblasen und Bilder für mögliche Darstellung Theorie-Arbeit Papier auf leicht schneidbare Platten geklebt teilweise mit dickerer Platte hervorgehoben "Gebäude nacheinander gebaut", 1962, Hua Li Enstehung Druck-Arbeit in 4 Schritten Abend, Shuang Zheng, 1962, Holz einfarbig academypeking21-k.jpg Künstlerviertel Dashanzi Peking Van Gogh in Fäden (Daten nicht gemerkt) Frau sitzend (Daten nicht gemerkt)
TODAY ART MUSEUM, Peking
TODAY ART MUSEUM, Peking
A...O!, Metal, resin, hair, 2014-2015, Tian Longyu
A...O!, Metal, resin, hair, 2014-2015, Tian Longyu
The Ten Sculptures, Camphorwood, 2011-2012, Hu Qingyan
The Ten Sculptures, Camphorwood, 2011-2012, Hu Qingyan
(Titel und Künstler nicht gefunden), Regenschirme
(Titel und Künstler nicht gefunden), Regenschirme
Wretched (erbärmlich) of the Earth, Rust on paper, Kendell Geers
Wretched (erbärmlich) of the Earth, Rust on paper, Kendell Geers
Feuerlöscher, Kunst oder keine Kunst?
Feuerlöscher, Kunst oder keine Kunst?
Rubber Tire and Branches (Nr. 1 oder 2), 2016, Yang Yingung
Rubber Tire and Branches (Nr. 1 oder 2), 2016, Yang Yingung
Studienreise 中国 Ausstellung BRIC-à-brac TODAY ART MUSEUM, Peking todayartmuseum1-k.jpg The Jumble of Growth, TODAY ART MUSEUM, Peking "I-Machinarius", 2008, Marcela Armas Industrial chain and gears, 1/2 HP motor AC, lubricating system, crude oil, steel tank inverted map of Mexico "[…] global context about sovereignty [Souveränität] and energy dependence [Abhängigkeit]." A…O!, Metal, resin, hair, 2014-2015, Tian Longyu todayartmuseum5-k.jpg Tian Longyu (Künstler aus Beijing) "a tiger has swallowed an elephant several times larger than his own size […]." "The law of the jungle is filled with violence, temptation and contradiction." verhüllt The Ten Sculptures, Camphorwood, 2011-2012, Hu Qingyan todayartmuseum9-k.jpg Hu Qingyan (chinesischer Künstler) 10 zufällig positionierte Kisten Kisten sind jeweils 1 Block Holz "As such, one can only infer the rough estimate of the dimensions of the sculpture inside based on each box's shape and size." oder (für verhüllte Arbeiten interessant): "which can entail any shape you care to imagine" (Titel und Künstler nicht gefunden), Regenschirme todayartmuseum11-k.jpg Grenze nicht sichtbare Grenze: durfte laut Aufseherin nicht unter Regenschirmen stehen, als würden Regenschirme durch Anwesenheit unter ihnen kaputt gehen Boden zum Begehen nicht abgerenzt Wretched (erbärmlich) of the Earth, Rust on paper, Kendell Geers todayartmuseum12-k.jpg Kendell Geers (Südafrikanischer Künstler, *1968, lebt und arbeitet in Brüssel) weitere Ansicht, maskenartig, seine Herkunft gut erkennbar "Study for Putianzhixia Mofeiwangtu", Wang Guangyi Wang Guangyi (chinesischer Künstler, Beijing) "relationship between history and reality." "The maps of the world drawn by each country presented enormous differences in terms of where national borders were located." Feuerlöscher Feuerlöscher Feuerlöscher Feuerlöscher, Kunst oder keine Kunst? todayartmuseum17-k.jpg weitere Feuerlöscher Feuerlöscher verhüllt Rubber Tire and Branches (Nr. 1 oder 2), 2016, Yang Yingung todayartmuseum19-k.jpg Yang Yingung (chinesischer Künstler, Beijing) "fills rubber tires with tree branches" da eng an Ästen und Enden sichtbar diese indirekt erfahrbar (vor Museum) TITEL, KÜNSTLER??????? verhüllt Schmierereien(?) überpinselt Plastikblumen
Ergebnis Kopf 2
Ergebnis Kopf 2
Kopf 1 und 2 testweise zusammengesetzt
Kopf 1 und 2 testweise zusammengesetzt
Standpunkt woche aufteilung montag 09:00-11:00 aufträge, verwaltung, … 11:30-15:00 diplom theorie dienstag jede zweite woche klassentreffen, ansonsten 09:00-11:00 diplom theorie mittwoch 09:00-11:00 aufträge, verwaltung, … 12:00-17:00 herme, holzplatten donnerstag freier tag freitag 09:00-11:00 aufträge, verwaltung, … 11:30-15:00 o.t. (gb, collage, hz) wenn ergebnis zum plotten: 18:00-22:00 (max) av-labor verhüllt als Rahmung Schattenfugenrahmen weiß testen günstige Leisten, auch über 3m von 60x80cm abgeleitet: 24x32cm für 21x29.7cm nach Erhalt Schattenfugenrahmen im Baumarkt Platten 24x32cm zuschneiden lassen Leistendicke je nach Höhe Schattenfugenrahmen auswählen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Ergebnis Kopf 2 fraese_kopf2-k.jpg Kopf 1 und 2 testweise zusammengesetzt fraese_kopf3-k.jpg Schulterbereich 1 gefräst am Montag nach 11:30 vorbeikommen, Schulterbereich 2 wird gefräst mit Evgenij Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen in Eisenbahnstraße transportiert Ausstellung Nolde und die Brücke MdBK Leipzig notiert statt Passepartout Karton schneiden (dünn) für Blumenbild oder Selbstbildnis Meerbild noch einmal probieren + Rabenbilder alte Skizzen heraussuchen und Folienbild als Vorlage verwenden runde Rahmung evtl. handgezeichnet Schattenfugen-Rahmen Online-Shop anrufen wegen Fehler im Warenkorb Do 5h o.T. "Feder und Pinsel in Schwarz" statt Tuschestifte für handgezeichnete Bilder Fotos von mir machen und in Geradenbildumwandeln, gebückt, zusammengekauert, … um Motiv herum: Wasserfarben schwarz, leicht überdeckend, zarter Übergang leere Streichholzschachteln kaufen, als Bildträger für kleine Geradenbilder verwenden
verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis
verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis
vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen)
vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen)
HGB Rundgang 2017 Geradenbild Interessent von Geradenbild angerufen Treffen morgen vor Klassenraum (Notiz vom 17.: da krank Termin verschoben) da Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen-Arbeit auch noch da, ebenfalls zeigen verhüllt verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis verkauft-m.jpg Herme (am 17. nach Gedächtnis vervollständigt) vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen) holzkopffraese-k.jpg in Holzwerkstatt 2 Gesichtshälfte auf Breite gehobelt beide Schulterstücken in Werkstatt gelassen, wird später von Alberti Wolfgang Alberti noch gehobelt bei Bachmann Schablone auf Holz gelegt und abgezeichnet mit Bandsäge zugesägt, an Platte zur Fixierung in Fräseraum befestigt
Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen
Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen
Fountain (nach Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz
Fountain (nach Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz
Kunst 0 1
HGB Rundgang 2017 9 Uhr in Hochschule mit kleinem Selstbildnis gefahren mit Hausmeister über Kopierer und Tafeln gesprochen werden abgehangen / weggeräumt Ohme wegen Leiter nicht angetroffen, bei Hausmeister eine ausgeliehen kleines Selbstbildnis über Tür aufgehangen Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen hgb-rundgang-flur-m.jpg Löcher mit Klebeband überdeckt und mit Wandfarbe überstrichen Kommilitone Kommilitone redet mit mir über Flügeltürarbeit Fountain (nach Marcel Duchamp Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz marcel-duchamp-hgb-k.jpg Standpunkt Friedrich Fröhlich, unzufrieden es liegt nicht an der Hängung der Flurarbeiten die finde ich zusammen mit den geklebten Geraden sehr gut Geradenbild von den gezeigten Arbeiten bin ich auch überzeugt, auch wenn ich den Schaffensgrund immer mehr verliere die theoretische Bedeutung der Geraden spielt immer weniger eine Rolle, es geht eher um das Visuelle mich interessiert auch noch nicht einmal, dass ohne Kommentar einfach meine kindliche Zeichnung im Klassenraum wieder abgehangen wurde obwohl im Raum noch woanders Platz gewesen wäre und die dann gehängte Arbeit viel zu spät eingereicht wurde dagegen habe ich nur nichts laut geäußert, weil ich nicht schon wieder einen Konflikt austragen möchte ich erinnere mich einfach noch zu gut an den vorletzten Rundgang, wo ich mit M. auf dem Fenstersims saß und bei der Vernissage Leute beim Betrachten der Geradenbilder beobachtete meine Erwartungen sind vielleicht auch zu hoch angesetzt, oder unlogisch verhüllt zum einen will ich gesehen werden, aber nicht bei der Eröffnung anwesend sein, um zu sehen, wie die Arbeiten gesehen werden ich möchte Kaufanfragen haben, aber nicht verkaufen, weil ich den Gedanken nicht mag, dass die Arbeiten am Ende zu Dekorationszwecken mißbraucht werden diese Gedanken passen wieder zu den verhüllten Arbeiten umsetzen Kasten bauen, der nur bei Ausstellung geöffnet ist bei Verkauf Vorderplatte drauf montieren Vorderplatte bei Ausstellung an Wand lehnen, um den kurzen Moment Moment der Öffnung zu verdeutlichen
HGB Rundgang 2017 verhüllt Arbeit verhüllt mit 4 Nägeln Holzplatte biegt sich dazwischen umsetzen morgen Kleber und Schraubzwingen (oder einfach Holzwerkstatt ausleihen) mitnehmen, kleben, danach wieder Nägel reinschlagen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter mit Ohme und Bachmann bearbeitet Kunstbegriff Anfänge der Kunst aus Anfänge der Kunst (Konferenzbeitrag) von Richard Thurnwald, 1928 (a) Leitsätze (1) Kunst unterliegt Möglichkeiten Materialbewältigung hängt vom Stand der Technik ab (2) Kunst ist an soziale Bedingungen geknüpft Vertiefung und Spezialisierung hat Muße zur Voraussetzung Menschen müssen Kunst wünschen und schätzen Menschen, die nach Ansehen durch Prunk streben, kommen Kunst zugute (3)+(4) Ausgangspunkt [nicht verstanden] (5) u.a. in handwerkliche Erzeugnisse wird auch Gedanke künstlerischer Betätigung getragen künstlerischer Gehalt wird von sozialer Lebenslage und Geistesverfassung getragen (6) bei Kunst muss immer Kultursystem des jeweiligen Volkes berücksichtigt werden (b) Aufmerksamkeit auf primitive Kunst gerichtet expressionistische Kunst hat primitive Kunstmotive aufgenommen Psychoanalyse Sigmund Freud untersucht u.a. Sagen und Mythen moderne Tänze wie Gesellschaftstänze knüpfen u.a. an Negertänze, an ägyptische oder indische Motive an primitive Kunst im soziologischen Bereich untersucht heißt nicht sie ästhetisch zu betrachten untersucht wird soziologische Bedingtheit der Kunst Frage: Was sind überhaupt Anfänge? Anfangen setzt gewisses Fortschreiten voraus Frage, ob Kunst nicht selbst fortschreitet, sondern nur durch etwas anderes Technischer Fortschritt: wie bei Wissen wird Altem Neues hinzugefügt es entstehen Veränderungen, es wächst, vermehrt sich Beispiel primitiver Technik: Pflug anfangs Hacke vor Tier gespannt Abfolge des Fortschritts: Grabstock > Hacke > Pflug Pflug setzt auch Zähmung von Tier voraus Beispiel Flugzeug: Fahrrad > Konstruktion für Automobil > Benzinmotor > Flugzeug Fortschritt = irreversibel, unumkehrbarer Prozeß Kunst ist (vor allem) von Technik abhängig Malereien: Felswände müssen geglättet werden (wie in Höhlen in Nordspanien und Südfrankreich) heute notwendig Farben herstellen zu können bei primitiven Malereien meistens blaue Farbe nicht vertreten andere Frage bei primitiver Kunst: Woher kommt Andersartigkeit jender? Nur auf technische Unzulänglichkeit zurückzuführen? dazu kommt Betrachtung seelische und gesellige Formen des Lebens voneinander abhängig: gesellige Formen und Geistesleben auch erheblich von Technik abhängig Autor versucht Anlässe und Reize, die zu Formgebung und zu Kunststil führen, anzudeuten Gegenstand selbst betrachtet: das Materielle Gegenstände mit bestimmten Zwecken: mit funktioneller Überbetätigung sozialer Prozess immer im Hintergrund führende Einzelpersonen (wie bei Naturvölkern) schlägt neues Verfahren ein, findet Anklang, wird nachgemacht heutiges Beispiel: irgendein hervorragender Maler tritt mit etwas Neuem auf, wird bewundert, findet Anklang, wird nachgeahmt daraus ensteht Kunststil Entstehung sind soziale Prozesse, diesen gehen psychische Anlässe voraus Beispiel bei primitiver Kunst: Behandlung Leichen, Zauberei, totemische Vorstellungen über Abstammung vom Tier, über Verhältnisse zum Tier, … Mitteilungscharakter der Kunst ist nicht zu unterschätzen Mitteilungen können sich auf Hervorrufen von Gefühlen und Stimmungen beziehen oder über Umwege mit Beschreibung von Szenen erwecken Wirkungen von Mensch zu Mensch, von Gruppe zu Gruppe Zweiteilung: magische und mitteilende Kunstrichtung nur bei primitiver Kunst gehen sie vielfach ineinander über (weiter S. 254)
Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang 2017 umsetzen heute: verhüllt a) neue A4-Arbeit verhüllen Format 21.0x29.7cm + 1cm Zusatz je Seite = 23.0x31.7cm bei Alberti Wolfgang Alberti 2 Platten 23.0x31.7cm, passende Leisten (max. 1cm dick) zuschneiden oder heute Abend im Baumarkt zuschneiden lassen (4 Platten für 2 verhüllte Arbeiten) Leistenlänge insgesamt 109.4cm je verhüllter Arbeit (-Leistendicke) Arbeit reinlegen, zunageln (4 Nägel je Platte, wie Kilian Kilian Schellbach empfohlen) b) für Folienbild dünne aber stabile Platte im Hintergrund + Leisten (wie bei verhüllter Arbeit, Leisten evtl. schlanker, Vorrat zu Hause nutzen) Folienformat = Plattenformat = 21.0x29.7cm (2 Stk.) Folie an Leisten mit Reißzwecken befestigen (McPaper) Heftklammern aus Folie entfernen wenn Befestigung nicht gut ausschaut Folie wie bei verhüllter Arbeit in Kasten legen bei beiden: Leisten in Eisenbahnstraße selber zuschneiden 2) morgen Termin mit Bachmann 3) Donnerstag: beide Arbeiten für Flur verpacken, in Raumecke stellen und mit "Rundgang-Arbeiten" beschriften nachdem Stühle + Tische verstauht ebenfalls hinter Wand schieben (am Freitag) nicht auszustellende Arbeiten und Material aus Klassenraum in Eisenbahnstraße bringen (Straßenbahn) 4) Freitag: Arbeiten werden im Klassenraum aufgehangen 5) Samstag: mit Wei im Flur Arbeiten aufhängen (bis 17 Uhr) Infoplatten vorher abhängen, evtl. Hausmeister fragen Bohrer, Dübel, Schrauben, Lineal, Waage mitnehmen nach Testhängung wieder verpacken und in Klassenraum stellen dann noch Mo-Do Zeit für Änderungen da Hammer in Klassenraum vergessen morgen Arbeit verhüllen mit vier kleinen dunklen Nägeln heute schon geleihmt umsetzen Reißzwecken morgen kaufen Herme Einzelgespräch Ohme in Blender Daten für morgen vorbereitet 150.0 = 15cm Abstände für Vergleich Gipsbüste und digitale Büste: kurz vor Ohr Abstand 15cm größter Abstand Schultern 47cm Brustwarzen 19cm Mundinnen bis hoch zur Nasenoberpunkt 8cm Brustbereich komplett durch Fläche ersetzt Arme erst nach Fräsen absägen Büste geneigt, damit Nase genau an Schnittkante 3 Schnittbereiche (Schulter links, Schulter rechts, Kopf links, Kopf rechts) vorbereitet
[einige Notizen bei Übertragungsversuch verloren gegangen] notiert (Notizen vom iPad, vergangene Tage) noch machen: alle arbeiten unter tisch richtig in kartons sortieren schauen, wie grauer hintergrundkarton hinterm a2-papier ausschaut wenn gut evtl. für klassenausstellung statt rahmen nutzen (vielleicht sogar eh eine idee, um unnütze rahmen zu vermeiden?) oder andere farbe in innenstadt kaufen und in klassenraum bringen 2 ungenutzte holzstühle evtl. auch olaf geben? schauen, wie raum ohne ausschaut frage: was trieb hölenmenschen dazu, die wände zu bemalen? recherchieren. ich möchte nichts… blablabla machen 2 rahmen (urkundenkit) wei geben für seine wohnung bei architektenschrank fehlendes papierschildchen ergänzen 1h gespräch transkribieren grosse schwarze mappe mit alten fotografien evtl. auch in pension bringen (notiz bei frfr hinterlegen) Von meinem iPad gesendet notiert verhüllt fuer papierarbeiten einfache holzboxen machen rueckholzplatte gegehrte holzleisten am rand, stabil, damit platte nicht biegt in leisten löcher vorderplatte mit holzdübeln, die genau in leistenlöcher passen 1 test bei alberti nach rundgang herstellen papierarbeit wird mit klebestreifen auf rückplatte befestigt hinter rückplatte aufhängevorrichtung befestigen genaue löcherposition: vorderplatte an holzleisten befestigen und durchbohren dübel sind nach vorne hin sichtbar, aber glatt geschliffen holzboxen können dann gleich in ausstellung als rahmen dienen da sich vorderplatte bald biegen würde evtl. diese auch mit holzleisten bescheren dann passen je box 2 arbeiten rein Von meinem iPad gesendet notiert Geradenbild für grosse plotterzeichnungen Von meinem iPad gesendet HGB Rundgang 2017 (mit Notizen der letzten Tage) Hängung Geradenbild mit schwarzem Karton, daran Klammern befestigt umsetzen wenn AV-Labor frei, dann dort zuschneiden auf 1cm Rand Hängung Fingerzeichnung Hängung Glasritzzeichnung mit 4 kleinen Nägeln an Seiten befestigt kleiner Abstand zur Wand von weitem schwarzer Fleck, beim Näherkommen Porträt erkennbar Spiegelzeichnung mit farbigem Karton als Hintergrund mit Heftklammern noch nicht zufrieden Hängung Pigment-Kleber-Bild an kleineren Nagel hängen, evtl. 2 Klammern ansonsten sehr konzentriert umsetzen weitere Pigment-Kleber-Bilder malen statt mit Pinsel mit Fingern
HGB Rundgang 2017 verhüllt Geradenbild Selbstbildnis im Flügeltürrahmen verpackt und in HGB getragen Werkstatt AV-Labor Start Ebene 5 um 10:20, neuer Stift Stiftspitze zu nah am Papier, kleiner Strich unterhalb Motivrand Papier scheint über Nacht leicht gewellt zu sein 1. Stiftewechsel nach 2/3 Start Ebene 6 um 11:29 HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung noch in Hochschule bringen: "verhüllte Arbeit" (29.12.2015 ) "Fingerzeichnung" (15.3.2016 , A3?, ebenfalls in rahmenlosen Bilderhalter) evtl. "Schnellzeichnung" (19.3.2016 ) "Spiegelzeichnung" (21.3.2016 , A4, rahmenloser Bilderhalter, Klammern entfernen?) 2 Kinderzeichnungen (evtl. mit kleinen Klammern befestigen, oder Stecknadeln?) und wie gehabt neue Selbstporträts (ab 12.2016, in rahmenlosem Bilderhalter) umsetzen bei Rahmenladen telefonisch nachfragen, wie lange Lieferung neue Bilderrahmen braucht 2. Stiftewechsel nach 1/5 Standpunkt Die Arbeitszeit ist überhaupt nicht mehr langweilig, sie vergeht sehr schnell. Ich kontrolliere immer wieder, ob der Stift noch genug Tusche hat. Hauptsächlich nehme ich mir die Zeit aber zum Betrachten des entstehenden Porträts. Viele Gedanken zu der Arbeit flitzen durch meinen Kopf. Ich komme gar nicht einmal zum Essen. 3. Stiftewechsel nach 3/4 Start Ebene 7 um 12:34 4. Stiftewechsel nach 1/3 5. Stiftewechsel nach 5/6 Start Ebene 8 um 13:40 6. Stiftewechsel nach 1/3 7. Stiftewechsel nach 2/3 umsetzen Bleistift an Maschine befestigen, obere und untere Begrenzung markieren abschließend Arbeit auf Endformat zuschneiden, einpacken, im Klassenraum verstauen sobald Rahmen geliefert wird einrahmen Tuschestifte insgesamt: 15 Stk. Abschluss letzte Ebene: 14:45 A Meisterwerk is born! Nacharbeiten (Linie ziehen, schneiden, verpacken, aufräumen, Gespräch mit Kommilitonin Kommilitone über ihre zerbrechlich wirkenden Arbeiten im Klassenraum): 14:45-15:35 Friedrich Fröhlich, sehr zufrieden
aktueller Zustand Büste
aktueller Zustand Büste
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt aktueller Zustand zu ungenau, deshalb im bis nächsten Treff an Holzteilen genaue Formen anzeichnen danach in Holzwerkstatt neu zusägen, zur Not etwas kleiner umsetzen gebogene Platte, bei Alberti Wolfgang Alberti herstellen, für großes Selbstporträt, nach innen gekehrt Herme für Herme mögliches Material in Holzwerkstatt gefunden mit Gehrung Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Abstände zwischen Augen, Ohren, Nase, Mund, Kinn, Stirn etc. mit Metallstab neu gemessen und Büste korrigiert Ohren abgesägt, neu positioniert aktueller Zustand Büste buesteaktuell4-k.jpg Hinterkopf eventuell zu schmal, Dozent am Mittwoch fragen Ohren kommende Woche neu anfertigen, Rücken, Brust ebenfalls (mit Reinhart besprochen): Nasenflügel, Kinn etwas mehr runden, Augen (noch zu zeichnerisch) Das Werk HGB Rundgang 2015 da meine Arbeit in Petersburger Hängung zum Rundgang 2015 unterging: Das war der übliche Galopp der ersten Stunde, alle suchten sich, rannten, um sich zu sehen, brachen in endlose Beschuldigungen aus, in lautes Toben: es hing zu hoch, das Licht fiel schlecht die Nachbarschaft tötete die Wirkung, man werde sein Bild abhängen und wieder mitnehmen. meine Reaktion auf Bewunderung der Geradenbilder 2015, endete 2016 in der Verhüllung: Der Haß, den er gegen dieses erste Meisterwerk hegte, mit dem man sein ganzes mit Arbeit angefülltes Leben erdrückte, hatte ihn dazu getrieben, den symmetrisch entgegengesetzten Vorwurf zu wählen. Diplom Theorie Er fand in diesem Frühstück sein Bild Im Freien wieder, aber um wieviel gemildert, gemogelt, verdorben, von einer oberflächlichen Eleganz, die mit unendlicher Geschicklichkeit für die Befriedigung der niedrigen Instinkte des Publikums zurechtgemacht war. Hinter sich hörte er, wie eine heisere Stimme harte Silben zermalmte: das war ein Engländer in kariertem Jackett, der einer tief in einen Reisestaubmantel eingemummten gelben Frau das Gemetzel erklärte. […] um dann rasch wieder ihre Sätze zurückzunehmen, sobald sie die Signatur entziffert hatten, was schließlich bewirkte, daß sie vorsichtiger wurden, einen krummen Rücken machten, sich mit verstohlenem Blick des Namens vergewisserten, bevor sie sich äußerten. Er ist denn das Schein…? Aber er richtete sich rasch wieder auf, ganz erschrocken, weil er den Namen eines seiner Freunde gelesen hatte […]. In der Hoffnung, daß man ihn nicht gehört habe, schrie er: Prächtig! - Eine Eins, nicht wahr, meine Herren? HGB Rundgang 2017 umsetzen im Flur nur Flügeltürrahmen mit Selbstporträt, geöffnet, aufhängen drumherum viele Schnüre an Wand mit Nägeln straff hängen Fotoabzüge mit Geraden mit Klammern befestigen, siehe Frage: Wie Schnüre straff spannen? mit Simon Website für sein Kunstprojekt weiter bearbeiten (Termin abgesagt)
Studium 1 0
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt wenn Holzbalken 2 Seiten gerade fräsen, dann immer vorne leicht andrücken, da dort Ebene etwas höher eingestellt ansonsten fräse ich schief und Holzbalken wird immer dünner (wie letztens) bei dicken Brettern: Schiebeobjekt mit kleinem Nagel zur Befestigung am Holz Lehre von Alberti Wolfgang Alberti bereits angefertigt breite Holzleisten damit schräg gefräst nicht ganz genau, etwa 1.5mm länger dadurch eine Länge nicht 5mm sondern 7mm bei kurzen Holzleisten beachten auf Holzleiste angezeichnet fertige Leisten umsetzen für Flügeltürrahmen nach passenden Schattenfugenrahmen recherchiert 2 Leinwände für Seitenteile 20x50cm bestellt am Dienstag zusammen mit 40x50cm-Leinwand und 2 Schattenfugenrahmen abholen 1 Schattenfugenrahmen bei Alberti Wolfgang Alberti teilen Befestigungsmaterial für Leinwände besorgen Motiv / Malerei oder Collage oder … noch offen Geradenbild Werkstatt AV-Labor bei Kati wegen Plottertagen nachgefragt nächsten Freitag zw. 9-15 Uhr Schlüssel abholen Arbeitstage: 10.12. mit kleineren Test Tuschestift 16. und 17.12. sowie 27.12. und 31.12. umsetzen Porträt umsetzen, mit Tuschstift und normal HGB Rundgang 2017 für Rundgang-Klassenausstellung Motiv überlegen
Haus der Kunst, München
Haus der Kunst, München
Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , Foto © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation
Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , Foto © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation
Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki © Foto Haus der Kunst
Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki © Foto Haus der Kunst
White Painting, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , Foto © Robert Rauschenberg Foundation
White Painting, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , Foto © Robert Rauschenberg Foundation
Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani,
Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani,
Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Foto Haus der Kunst
Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Foto Haus der Kunst
Ausstellung Postwar Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, Haus der Kunst, München Haus der Kunst, München hausderkunst-k.jpg ersten 20 Jahre nach Krieg als globales Phänomen untersucht wie Künstler auf Traumata von Holocaust, Hiroshima und Nagasaki reagierten wie politische Blöcke die Künste instrumentalisierten Gegensatz von Sozialistischem Realismus und Abstraktion Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , Foto © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation hausderkunst3-k.jpg Leinwand, beide Seiten bemalt Rückseite mit Holzkreuz vor Bild Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki © Foto Haus der Kunst hausderkunst2-k.jpg Tusche auf Japan-Papier (mit Bleistift-Umrandungen und Kohlestift?) Scherbenkopf, Bronze auf Steinsockel, Eduardo Paolozzi White Painting Robert Rauschenberg, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg Robert Rauschenberg , Foto © Robert Rauschenberg Robert Rauschenberg Foundation hausderkunst5-k.jpg Die Meerhungfrau und der Pirat, Giuseppe Pinot-Gallizio Mischtechnik auf Leinwandrolle umsetzen Rollenkonstruktion für Notizenrolle / Rauminstallation merken Diplom Theorie Schaut so wie mein Waschmaschinen-Schlauch aus über Eva Hesse, o.T., 1965 (?) TV, Uecker, 1963 Jacques Villegle, Rue Jacob, 5.12.1961 Plakatabrisse auf Leinwand Umsturz, 1965, A.R. Penck Öl auf Leinwand, primitive Form, Pinselstrich = Motiv Thadeusz Kantor, Signez s'il vous plat!, 1965 (?) 2 Leinwände, eine weiß grundiert dadrauf gekritzelte Notizen, kleine Zeichnungen, unterschdl. Stifte Diplom Theorie Das finde ich langweilig., Schaut aus wie aus dem Haushalt. über Beuys Joseph Beuys Fluxusobjekt, 1962 Komposition auf weißem Hintergrund, späte 1950er, Öl auf Leinwand, Yevgeny Mikhuov-Voitenko (?) Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani, hausderkunst10-k.jpg in Anlehnung an Malewitsch Kasimir Malewitsch Schwarze Quadrat? Bilderbuch, Roth Dieter Roth, 1957 verhüllt umsetzen Flügeltürrahmen mit Fotografie vom geschlossenen Flügeltürrahmen Kinderzeichnung Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Foto Haus der Kunst hausderkunst1-k.jpg Diplom Theorie Du kannst das auch malen!
Porträt aktueller Zustand, von vorne
Porträt aktueller Zustand, von vorne
rechtes Ohr
rechtes Ohr
von unten, Hermen-Ansicht
von unten, Hermen-Ansicht
Studium 3 0
Das Werk […] sie war bewegt über diese Arbeitswut, diese unbedingte Hingabe eines ganzen Seins: War das nicht rührend? Steckte darin nicht etwas sehr Gutes? Kinderzeichnung […] Er wies auf das winzige Gemälde, vor dem er in Gedanken versunken war, ein ganz kindliches Gemälde, so daß ein Bengel von vier Jahren es hätte malen können, ein kleines Haus am Rande eines kleinen Weges mit einem kleinen Baum daneben, das Ganze schief hingesetzt und mit schwarzen Strichen umzogen, und nicht einmal der Korkenzieher aus Rauch, der aus dem Dach kam, war vergessen worden. Diplom Theorie Bloß fand er es erzdumm, so was auszustellen. War es nicht blöd, an den Verstand des Publikums zu glauben? Was sollte diese nackte Frau und dieser angezogene Herr? Was bedeuteten die beiden kleinen Ringerinnen im Hintergrund? Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Friedrich Fröhlich, Kunststudent fast 7 Stunden durchgearbeitet Porträt aktueller Zustand, von vorne seitlich-k.jpg rechtes Ohr ohr-k.jpg seitliche Ansichten von unten, Hermen-Ansicht vonunten-k.jpg Diplom Theorie verhüllt umsetzen anstatt in Holzwerkstatt herstellen fertige Schattenfugenrahmen kaufen 1 Rahmen teilen, als Flügeltüren nutzen Zwischenbereich mit Platte 10mm füllen diese Flügeltürrahmen müssen dann farbig angestrichen werden Außenseite mit Fotoposter bekleben sollte sehr stabil sein nur noch Scharnierbereiche selbst anfertigen evtl. im unteren Bereich der Flügeltüren kleine schiefe Kante sägen, zum einfacheren öffnen auf Flügeltürrahmen ganzflächig kleben: Ich bin ein schüchterner Kunststudent! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was ich gemacht habe! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, wie gut ich bin! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was für schöne Kunst ich mache!
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt angerufen, heute ab 13 Uhr arbeiten Lehre mit Alberti Wolfgang Alberti bauen Termin kommenden Donnerstag ausgemacht Flügeltürrahmen weiß grundiert, testweise kindliche Zeichnungen reingelegt umsetzen morgen A3-Pappe farbig anstreichen, beidseitig 4 Farben, danach Kinderzeichnungen drauflegen und Wirkung analysieren Tests nicht wegschmeißen, für Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark aufheben weiterhin Pappe teilen und mit großen ausgedruckten Fotos (sw oder farbig) bekleben als Test für mögliche Flügeltürrahmen, wo Außenseite mit Papier beklebt schauen, welche Arbeiten in Rahmen befestigen Motiv außen und Motiv drinnen umsetzen Notizen letzter Tage vervollständigen bei Bildmusik-Kurs nur Material von Kommilitonen bearbeiten Kurs morgen selber nicht aufsuchen Diplom Theorie vom 22.11., Antwort Alexander auf Gespräch-Anfrage: Möchtest du vorab Fragen schicken, damit man sich gedanklich darauf vorbereitet oder sollen es eher spontane Antworten sein?
Spachtelmasse aufgetragen
Spachtelmasse aufgetragen
Kunst 0 3
Studienpreis Studienpreis 2016 nicht nominiert E-Mail von Christian Jankowski Christian Jankowski wegen Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo / Und später mal ein anderer Schlucker Chris Burden Promo lieber friedrich fröhlich, danke für den hinweis. ihren clip kannte ich noch nicht. der gefällt mir gut. und später mal ein anderer schlucker ist natürlich eine erweiterung des originals, die über unser zweier namen hinweg weist. also von schlucker zu schlucker, viel glück und liebe grüsse, christian E-Mail von Simon wegen kleiner Internetseite, nächste Woche dazu treffen verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt mit Spachtelmasse Lücken gefüllt mit Schwingschleifer danach glatt geschliffen Spachtelmasse aufgetragen hwa2-k.jpg Seitenflügel auf selbe Breite gesägt danach mit Bandschleifer an Höhe von Hauptrahmen angepasst morgen Scharniere und kleine Schrauben besorgen Donnerstag weiterarbeiten Notizen von Tagen später: für Scharniere Bereiche freigelegt an Werkbank befestigt , Scharniere angeschraubt leider nicht exakt, deshalb schließen Flügeltüren nicht korrekt ab Bildmusik (REFERATE MORGEN EINFÜGEN) vorzeitig gegangen (zukünftig nur erste Hälfte bleiben)
Nut und Falz mit Unterflursäge
Nut und Falz mit Unterflursäge
Bilderrahmen mit Flügeltüren werden mit Bandspanner gerichtet
Bilderrahmen mit Flügeltüren werden mit Bandspanner gerichtet
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Nut in Leisten mit Unterflursäge gefräst Nut und Falz mit Unterflursäge holzwerkstatt-hgb6-k.jpg damit Holzplatte nicht wackelt mit Rahmen-Bandspanner Holzleisten testweise gehalten Rückwand immer wieder nachgesägt Bilderrahmen mit Flügeltüren werden mit Bandspanner gerichtet holzwerkstatt-hgb9-k.jpg Mit Flügeltürrahmen nicht zufrieden. Es gibt zwei Problemstellen. Zum einen krümmen sich die Holzleisten, da wir durch nachträgliches Sägen die Spannung wieder verändert haben. Lösung wäre laut Alberti Wolfgang Alberti luftgetrocknetes Holz (warum?). Jahresringe sollten relativ gleichmäßig verlaufen (verzieht sich nicht so stark, langsam gewachsenes Ahorn genannt). Zum anderen sind die Holzplatten nicht auf den Mikrometer genau zugesägt. Auf einer Seite ist das egal, da durch die Nut die Holzplatten unter den Holzleisten verschwinden. Auf der anderen planen Seite sind die Ränder aber sichtbar. Da ich möchte, dass auf Vorder- und Rückseite aber das A4-Format abgebildet wird, muss ich diesen Weg gehen. Oder ich verzichte ganz auf Holzplatten und stelle den Flügeltürrahmen aus nur besonders breiten Holzleisten her. Kommende Woche werde ich das mit Alberti Wolfgang Alberti testen. Vielleicht ist diese Option aber noch anfälliger fürs Verziehen. umsetzen kleine Scharniere verbauen, in Leipzig suchen weil Holz nach Fällen weiter arbeitet, muss es vor weiterer Verarbeitung lange gelagert werden Arten von Holzbrettern: Seitenbrett, Mittelbrett, Kernbrett Seitenbrett mit stärkster Verformung nach außen Kernbrett schwindet Riftholz (seitlich vom Kern) verzieht sich am wenigsten Maserung der Jahresringe bei Riftholz am gleichmäßigsten
Abrichtfräse
Abrichtfräse
Holzleisten auf Gehrung gesägt
Holzleisten auf Gehrung gesägt
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt in kommenden Tagen verschiedene Flügeltürrahmen herstellen heute mit 20mm Leistenhöhe, 2mm Ebene bei 20mm, 15mm abfallend auf Rückplattenhöhe insgesamt 40mm drumherum Abstand zum A4-Blatt Leistenbreite 40mm, im Zwischenraum andere Holzplatte so ist im geschlossenen Zustand von außen auch das A4-Format als Referenz im Holz mehrere Varianten erstellen, erst danach mit Klavierband oder Scharniere verbinden neue Maße: 330x417mm, (60+210+60)x(60+297+60)mm Abrichtfräse holzwerkstatt-hgb1-k.jpg 2 Seiten mit Abrichtfräse gerade gehobelt 1 breite und 1 kurze Seite nach breiter Seite diese an Metallwand gedrückt versuchen bei krummem Holz so aufzulegen, dass Innenbereich höher, da einfacher Seitenbereiche zu hobeln danach andere breite Seite mit Dickenfräse auf 20mm gehobelt 2. kurze Seite später mit Kreissäge auf 60mm gesägt bis 13:00 Pause Holzleisten auf Gehrung gesägt Holzleisten auf Gehrung gesägt holzwerkstatt-hgb3-k.jpg umsetzen als Schrein: statt Holzplatten im Zwischenraum Glasscheibe einsetzen 105x297mm je Glasscheibe, evtl. etwas größer, dann in Rille bei Leisten schieben
Klangwände, Peter Vogel, 1988
Klangwände, Peter Vogel, 1988
Handphone Table, Laurie Anderson
Handphone Table, Laurie Anderson
Fuge in Rot, Paul Klee
Fuge in Rot, Paul Klee
Kurs Bildmusik Klangwände, Peter Vogel, 1988 petervogel-k.jpg Negativabdruck Schallplatte, Dave Allen soll alles abbilden, was nicht auf Tonträger ist Handphone Table, Laurie Anderson laurieanderson-k.jpg Klangkörper: über Knochen der Besucher in Ohr übertragen Floppy-Laufwerke verbunden, Fuge von Bach, Künstler unbekannt Klangsteine: installative Klangkörper Ist Klangkunst Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art? Klangkünstler ordnen ungerne eigene Arbeit in Theorie sehr heterogen (Handy klingelt, Daniels Dieter Daniels: Klangkunst?) Anfänge mit u.a. Klee "Fuge in Rot" Fuge in Rot, Paul Klee fugeinrot-k.jpg [nicht lesbar] Luigi Russolo Instomarumori, 1913 [nicht lesbar, in Notizen bereits enthalten] Sirenenkonzert, 1922, Arseny Avraamov Vermischung der Künste findet statt aus Musik: Erik Satie Musiker befinden sich in Raumecken [Satie-Kommentar später dazu durchlesen] Rezipient wird Interpret in den 1960er bei Paik Paik Konzert "20 Rooms" Paik spielt mit Rezipienten, der durch Räume streift Raumkomposition: Musik bewegt sich, Zuhörer bleibt starr Paik wollte es umdrehen: Klänge bekamen statischen Aufenthalt, Publikum bewegt sich "The Torris his dreams and j…" [nicht lesbar], La Monte Young Sinus-Wellen bewegen sich durch Raum durch Wellenberge, Differenzen, … Zuhörer durchs Wandern mit eigener Klangwahrnehmung Water Walk, John Cage Steve Reich, Pendulum Music, 1968 Mikros als Pendel durch Rückkopplung entstehen Klänge Klang-Installationen [nicht gut lesbar, übersprungen; muss zur Tonwerkstatt] Ziele? Motivation allgemein? Sinn? Geht es nur um Wahrnehmung? Akkustisches Sehen? "Drive-In Music", 1967 Christ… [nicht lesbar], "Electrical Walks" Andreas Schröder: Espylakopa [interessant, aber unkonzentriert] (aus Handout) über Klangkunst Unschärfe des Begriffs, nach Helga de la Motte-Haber kein linear fortschreitendes Genre, sondern wucherndes Geflecht unzählige Überschneidungen erschweren Definition Elektroakustische Musik, Neue Musik, Vokale Performancekunst, Klangskulptur, Klanginstallation etc. Überwindung der Paragone der Künste und Kunstsynthese Fundamente (nach de la Motte-Haber): Ganzheitlichkeit der Wahrnehmung, Neues Raum-Zeit-Verständnis, Akustischer Anteil, von Datenträgern abgespielt als auch live zur Entstehungsgeschichte Wegbereiter Oper als Gesamtkunstwerk im Sinne Richard Wagners Anspruch der Aufhebung der Trennung der Künste in eine umfassende Einheit Luigi Russolo‘s intonarumori als Vorform der Klangplastik dadurch Aufwertung Geräusche als musikalisches Gestaltungselement Überwindung reinen Klanges und Hinzunahme der unendlichen Vielfalt der Geräusche Erik Saties Musique d‘Ameublement (erstes Drittel des 20. Jh.) Saties Vexations (1893) & John Cage‘s Adaption (1963) mit einer Dauer von 18:40h John Cage 1963: Unterscheidung zwischen Raum- und Zeitkünsten ist eine Übersimplifizierung Entdeckung von Stille, Geräusch Dada mit Happening und Environments (Pause) Votrag Anne Zeitz über Aufmerksamkeit, auditive Zerstreuung der Großstadt (siehe Walter Benjamin) durch ständige Informationsströme: Schock auf Klang bezogen (nicht mehr Re… [nicht lesbar]=: Adorno Rekression: zerstreutes Hören, kindliches Hören Aufmerksamkeit und Zerstreuung erst im Industriezeitalter aufgekommen, davor nicht relevant Krise der Aufmerksamkeit seit 19. Jhd. durch Gegenform der Aufmerksamkeit: dagegen auflehnen Aufmerksamkeit wird zur Ressource, wichtiger als Konsumgüter Fluß im Internet fordert ständige Aufmerksamkeit auch unbewusste Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit = Dienstleistung, wichtige Veränderung des 20. Jhd. Aufmerksamkeit wird zur seltenen Ware ihre Frage: Wie kann man in zerstreuter Welt auch etwas kreatives entwickeln? Bruce Naumann Texte, "Please pay attention please" "Max-Fled", 1966 [?] elektronischer Apparat, akkustischer Rückkopplungsprozess sollte zu Hause erfahrbar werden Cave… [nicht lesbar] Höhe, um 3150 v. Chr. mit Wellen als Teil von Ritualen [abgebrochen] Standpunkt Geradenbild verhüllt Der Vorteil des Flügeltürrahmens besteht auch darin, dass ein Betrachter zuerst vor das Bild treten muss, ehe er es erblickt. Er kann sich also nicht - sich von weitem nähernd - langsam auf das Bild einlassen, sondern wird von ihm, sobald er die Türen öffnet, überrannt. Dieser Moment Moment sollte noch hervorgehoben werden. Das Bild sollte sich also nicht auf selber Ebene wie die Holzfläche befinden, sondern weit davor befestigt werden. Vielleicht sogar über die Rahmung hinweg. Das würden die Flügel erlauben, die ja auch einen inneren Freiraum erzeugen. Neben Geradenbildern kann ich mir - wie von Mark Helmut Mark bei einem Klassentreffen im letzten Semester angemerkt - nun auch fotografische Selbstporträts vorstellen. Ganz einfach mit einer Digitalkamera gemacht, danach im Drogeriemarkt auf 20x30 oder A4-Format ausgedruckt und in den Flügeltürrahmen gehangen. Nun warte ich ungeduldig auf den Termin bei Alberti Wolfgang Alberti, wo ich erste Entwürfe umsetzen kann.
Kindliche Zeichnung auf 170g/m²-Papier, 21x29.7cm
Kindliche Zeichnung auf 170g/m²-Papier, 21x29.7cm
Kinderzeichnung Kindliche Zeichnung auf 170g/m²-Papier, 21x29.7cm kinderzeichnung-auf-gutem-papier.jpg beim Zoobesuch letzte Woche mehrere naive Bilder gesehen ob von Kindern oder Erwachsenen geschaffen ist offen Standpunkt Zum Vorschlag von Mark Helmut Mark beim letzten Klassentreffen, die kindlichen Zeichnungen auf gutem Papier zu schaffen: Der Stil ist kindlich und das Papierformat ebenfalls (Papier im A4-Format scheinen Eltern ihren Kindern häufiger vorzulegen, einfach weil jenes im Haushalt in Fülle vorhanden ist). Wenn die Handlung aber als Erwachsener, als Künstler, vollführt wird und nicht als Kind, warum sollte dann das Papier nicht auch dem eines Künstlers würdig sein? Künstler verwenden normalerweise Untergründe, die nicht nur gut ausschauen sondern auch gute materielle Eigenschaften besitzen. Da ich kein Kopist und Täuscher sein möchte, wäre es nur angebracht, gutes Papier als Merkmal der künstlerischen Überlegung zu verwenden. Ich werde es einmal testen und schauen, wie es auf mich wirkt. verhüllt Standpunkt Zur Überlegung von Mark Helmut Mark und mir beim Einzelgespräch, dass die A4-Arbeiten am besten wirken können, wenn sie kein Glas vom Betrachter trennt: Glas als Trennwand zwischen Kunst und Betrachter lässt keine Nähe zu. Es wirkt abschirmend gegenüber einer persönlichen Auseinandersetzung mit der gezeigten Arbeit. So kommen mir die Flügeltürrahmen sehr gelegen, die - ganz pragmatisch betrachtet - im geschlossenen Zustand einen Schutz gegen Verschmutzung und Sonnenstrahlen darstellt und in offener Gestalt - ohne Glas - umso mehr den Betrachter und die Arbeit zueinander führen vermag. Standpunkt Soll ich meine Notizen wirklich weiter auf Rechtschreibfehler hin durchsuchen? Sind nicht gerade die Vertipper und wegen Nichtwissen fehlerhaft geschriebenen Wörter mögliche Bestandteile von Notizbüchern, die erst einmal nicht für die Öffentlichkeit verfasst wurden? E-Mail von Mark Helmut Mark, gestern: lieber friedrich, ich bin auf diesen zeichner gestossen. http://www.schultzberlin.com/en/edi-rama vielleicht interessiert es dich. herzlichen gruss helmut
(Notizen von heute und gestern) Kunstkritik Der Künstler und seine Zeit Der Künstler und seine Zeit, Albert Camus, 1958 selbst Schweigen hat gefährlichen Sinn Stimmenthaltung selbst als Entscheidung angesehen, wird bestraft oder gelobt für Künstler keine freiwillige Verpflichtung mehr Märtyrer: nähren sich von Tröstungen der Ewigkeit Löwen: nähren sich von blutigem historischen Fleisch Künstler nur Zuschauer sang zum Vergnügen, für sich selber oder um z.B. Märtyrer zu ermutigen Kunst verliert durch Verpflichtung an Beteiligung Unbeschwertheit und jene göttliche Freiheit, die Mozarts Musik atmet heute schaffen = gefährlich schaffen jede Veröffentlichung eine Tat Frage: Wie kann man inmitten der Schergen so vieler Ideologien die Freiheit der Schöpfung erhalten? Kunst wird nicht einfach nur von Staatsgewalten bedroht Kampf findet im Inneren des Künstlers statt Kunsthass (in der Gesellschaft) wird von Künstlern selber genährt Zweifel Zweifel Zweifel Zweifel der Künstler früherer Zeiten betrafen eigenes Talent Zweifel Zweifel heutiger Künstler betreffen Notwendigkeit ihrer Kunst, also Existenz an sich viele Gründe für Infragestellung der Kunst durch Künstler selber zeitgenössische Künstler könnten Eindruck haben, zu lügen oder ins Blaue hinein zu sprechen (wenn Geschichte nicht berücksichtigt wird) heutige Zeit (also bei Veröffentlichung Camus Prosa) durch Einbruch der Massen gekennzeichnet Masse an erbärmlichen Lebensbedingungen fließt in Bewusstsein der Gesellschaft ein man weiß um Probleme, kann sie nicht mehr leugnen insgesamt: freie Schaffen wird entmutigt, indem es in seinem Kern angegriffen wird, nämlich im Glauben des Schöpfers an sich selber oft schämt sich Künstler seiner selbst und seinen Vorrechten Frage, die Künstler sich selber stellen: Ist Kunst ein verlogener Luxus? Kunst muss Luxus sein, wenn sie sich harten Realität verschließt allerdings wird sie zum belanglosen Zeitvertreib, wenn sie sich Forderungen der Gesellschaft anpasst wenn Künstler Gesellschaft ablehnt und sich abkapselt: drückt Kunst Ablehnung aus aus Ablehnung wird Spaß oder Formtüftelei Camus geht auf Zeichen (statt Gold findet Handel mit Zahlen statt) als der Gesellschaft grundlegende Eigenschaft ein diese Gesellschaft hat eine Moral starrer Grundsätze zu ihrer Religion gewählt Gesellschaft verlangte von Kunst eine Übung ohne großer Bedeutung, eine Zerstreuung Gesellschaft begnügte sich mit nichtssagender Kunst Oscar Wilde: ihr größtes Laster sei die Oberflächlichkeit Kunstfabrikanten (Camus Wort für Künstler) haben sich mit Verantwortungslosigkeit abgefunden L’art pour l’art L’art pour l’art: Forderung nach Verantwortungslosigkeit als Zeitvertreib eines einsamen Künstlers Weiterentwicklung ist Salonkunst oder rein formale Kunst schließlich siedelt sich Kunst außerhalb Gesellschaft an schneidet sich von Gesellschaft ab je mehr sich Kunst spezialisiert, desto mehr wird es nötig, sie wieder volkstümlicher zu machen Bsp: Millionen Menschen haben Gefühl große Künstler unserer Zeit zu kennen, weil sie in Zeitung darüber gelesen haben verhüllt Die größte Berühmtheit besteht heute darin, Bewunderung oder Abscheu zu erregen, ohne gelesen worden zu sein berühmte Künstler sollten wissen, dass nicht sie berühmt sind nur ein anderer unter ihren Namen, der ihm schließlich entgleitet und vielleicht eines Tages den wahren Künstler in ihm umbringen wird Literatur der Auflehnung aus franz. Revolution entstanden stellte offizielle Werte in Frage aber: aufrechterhaltende und verknöcherte Ablehnung ist hohl geworden erstarrt in Vorurteil: Künstler nur groß, wenn er sich im Gegensatz zu Gesellschaft seiner Zeit befände deshalb viele Künstler schlechtes Gewissen, weil sie es nicht sind, und verlangen, gleichzeitig beklatscht und ausgepfiffen zu werden zeitgenössische Künstler lehnt alles ab selbst Tradition seiner Kunst bis er denkt seine eigenen Regeln schaffen zu können, hält sich schließlich für Gott Jesus wird so - fern der Gesellschaft - aber nur abstrakte oder formale Werke hervorbringen können Bibliothek Diplom Theorie in Bibliothek 2 Diplomarbeiten durchgesehen (1) Benjamin Kunath über Zickzack Phantom a) Titelseite (Titel, Autor, Zeichnung) b) 1. Seite mit "Diplomarbeit / Titel" "Vorgelegt von Name" "Betreuer: Name", "Klassenleiter: Name" "Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig" Datum c) Inhaltsverzeichnis mit Einleitung Formale Beschreibung Erste Auswertung (über Funde) Persönlicher Bezug Vergleich mit Graffiti-Tags (anderes Phänomen) Analyse Zeichen in zeitlichem Verlauf / Ort Hypothesen Auswertung Zeichnungen Technik (Stifte) Verknüpfung zu Zeichen und Schrift Künstler, die damit arbeiten (hier Hanne Darboven) Resümee Literaturverzeichnis (hier sehr kurz, da viel eigene Gedanken) Abbildungen (sehr viele, da Grundlage für Text) d) zusammenfassend: sympathisch, da eher eigene Recherche und Meinung gezeigt, als Kunstbücher zitiert Arbeit dürfte sich ohne große Mühe selbst erstellen leicht zu lesen, da ohne wissenschaftlicher Begriffe, einfache Sätze (2) Eva Beatrice Förster über Mutter-Kind-Performances a) Einleitung mit persönlichem Bezug zum Thema b) Theoretischer Teil Künstler-Beispiele mit Arbeiten und Zitaten c) Praktischer Teil eigene Arbeit vorgestellt (3) für mich Frage: Was will/kann ich? (+) eigene Arbeit mit einbeziehen auch Nicht-Kunst vorstellen / Alltag (wie Geraden in der Natur, verhüllte Gegenstände) Hypothesen / Theorien aufstellen meine Meinung / Gedankengänge aufschreiben eigene Tagebucheinträge / Standpunkte zitieren (zum Thema Zweifel Zweifel, verhüllt, Kinderzeichnungen, Geradenbilder möglich) kurzer Exkurs zu anderen Künstlern / Arbeiten / Zitate (nur nebenbei einpflegen) philosophischer Ansatz (wenn dann aber oberflächlich und immer nur in Bezug auf eigene Arbeiten, Erfahrungen, Nicht-Kunst) Text einfach schreiben, nicht verwissenschaftlichen Arbeit müsste größtenteils einfach entstehen, ohne Zwang Zwang, mit richtigem Interesse (Motivation) (-) nur über fremde Arbeiten reden viele wissenschaftliche Bücher durchlesen und zitieren (wäre ja nur Wiederholen von bereits vorhandenem Gedankengut / Wissen) Philosophie und Kunsttheorie im Vordergrund (4) Vorstellung weiteres Vorgehen 9. Semester (10.2016-2.2017): Mark Helmut Mark fragen, ob am Ende schon Modulprüfung ablegen, dann soweit alles fertig Vorbereitung Theoriearbeit 10. Semester (2.2017-10.2017): Theoriearbeit schreiben 11. Semester (10.2017-2.2018): Diplom im Februar 2018 Standpunkt Ich verliere nichts, wenn ich noch ein Semester hinten dranhänge. Der Titel Diplom-Künstler wird mir nach dem Studium so oder so nicht weiterhelfen. Er ist lediglich witzig und ich möchte ihn auf Visitenkarten schreiben. Würde ich schon im 10. Semester mein Diplom machen, hätte ich nichts gewonnen. Ich würde ja weiterhin Aufträge bearbeiten wie bisher und hätte weiterhin viel freie Zeit. So wie es bei Mark Helmut Mark rüberkam, sieht er kein Problem darin, was mein Diplom anbelangt. Ich zweifel zwar immer, ob ich überhaupt etwas Gutes zeigen kann, er anscheinend nicht. Schaffen werde ich es also so oder so. Wichtig ist lediglich, dass ich auch noch im 11. Semester, also kurz vorm Diplom, noch künstlerisch arbeite und innerlich nicht die Kunst schon aufgegeben habe. Der Drang etwas zu Schaffen muss weiterhin da sein. In den letzten fünf Jahren sind mir aber immer wieder Dinge eingefallen, ich glaube nicht, dass es mit der Kunst plötzlich vorbei sein wird. Und selbst wenn: Ich bräuchte keinen Abschluss. Alleine die Zeit an der Hochschule hat mich weitergebracht. Das 9., 10. und 11. Semester nutze ich nun vermehrt für Werkstattkurse. Stelle Flügeltürrahmen bei Alberti Wolfgang Alberti her und schaffe Friedrich-Büsten. Lerne etwas über Abgusstechniken, über Materialien allgemein. All das müsste ich ohne Studium teuer bezahlen. Auch kann ich die Zeit über noch den Plotter für kleinere Geradenbilder nutzen. Im Endeffekt gibt es dann nur noch einen festen Termin alle zwei Wochen: Die Klassentreffen. Alle anderen Kurse und Werkstatttermine kann ich so belegen, wie es mir nützt. Geldlich wird es bei 11 oder 12 Semestern auch kein Problem geben. am Dienstag ausleihen: D1853 (Der zweifältige Sinn: Über die Ambivalenz des Zweifelns), D1507 (Nichts los) haben wohl einen eher theoretischen Ansatz, deshalb durchgehen danach entscheiden, welche Richtung ich einschlagen möchte
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt bei Alberti Wolfgang Alberti Flügeltürrahmen für A4 ab 3.11. herstellen unterschiedliche Profile testen, Originalgröße Rahmenleiste Seitenansicht zeichnen entweder aus einer Holzleiste und sehr genau arbeiten, oder mehrere Leisten leimen Geradenbild Studienpreis Studienpreis 2016 Ausschreibung aktuelle Version Die Zeichnung, welche aus vielen Linien besteht, die sich erst beim Wegtreten zu einem Porträt vereinen, befindet sich in einem Flügeltürrahmen. Dieser ist je nach meinem persönlichen Befinden geschlossen oder geöffnet. Der Betrachter kann also vor einem den Blicken entziehenden Holzkasten oder vor dem alles offenbarenden Linienbild stehen. In beiden Fällen ist es ein Selbstporträt. Die Linien stehen für alles, was eine Person zum Individuum werden lässt. Sie sind Gedanken, Gefühle und Handlungen. Nur im Zusammenspiel werden sie zu einem erkennbaren Motiv – hier meinem Selbstporträt. Wird der persönliche Schutzraum – der Flügeltürrahmen – geöffnet, blicke ich den Betrachter über die Schulter hinweg direkt in die Augen. Als wäre ich ertappt worden – oder anders herum - als würde ich den Voyeristen ertappen. als Vorlage Studienpreis Studienpreis 2015 genommen ausgedruckt, Abbildungen von geschlossenen und geöffneten Flügeltürrahmen und von Geradenbild beigefügt spätestens am 1.11. abgeben
Times Square, Klanginstallation, 1977–1992 und seit 2002, Max Neuhaus
Times Square, Klanginstallation, 1977–1992 und seit 2002, Max Neuhaus
Kunst 2 0
Kurs Bildmusik Einführungsveranstaltung Theorie-Reader Bildmusik Times Square, Klanginstallation, 1977–1992 und seit 2002, Max Neuhaus timessquare-k.jpg Klangfelder auf gleichnamigen Platz in New York integriert Straßengeräusche durch Kontrast in räumlich und zeitlich strukturiertes Wechselspiel Passanten sollen dezent eingesetzte Klangfelder als Kuriosität der Stadt begreifen ab Mittelalter artes liberales darunter u.a. Musik, Geometrie, Arithmetik , aber nicht Bildende Kunst Renaissance: universell ausgerichtete Künste durch da Vinci, Dürer, Leon Battista Alberti Wolfgang Alberti (1404-1472, u.a. italienischer Schriftsteller, Mathematiker, Kunst- und Architekturtheoretiker) Alberti Wolfgang Alberti: Maler braucht nicht nur handwerkliche Kunstfertigkeit da Vinci: Berührung zw. Malerei und Musik in Il paragone delle arti Malerei sollte auf selber Ebene wie Musik und u.a. Geometrie gesetzt werden zur Zeitlichkeit: Malerei als Schwester der Musik betrachtet Bedeutung Mathematik als Verbindungsglid zw. Musik und Malerei Gesamtkunstwerk (Vorträge nächster Sitzungen) Ich bin wieder einmal erstaunt, wie viel Energie Künstler in ihre Arbeiten stecken und stelle mir auch heute die Frage: Was treibt sie nur alle an? mit Daniels Dieter Daniels Termin für Einzelgespräch ausgemacht Standpunkt verhüllt (noch unkorrigiert) Vielleicht muss ich mich - das habe ich glaube ich schon einmal geschrieben - von der Idee befreien, ein Künstler im herkömmlichen Sinne sein zu wollen. Damit meine ich einen (bildenden) Künstler, der etwas schafft, damit es gesehen wird. Einen Künstler, der sich mit einer Ausstellung vor Publikum präsentiert und der Kontakte zur Kunstwelt pflegt. Zu den entstehenden Arbeiten möchte ich noch hinzufügen: Ich bin nicht der, der ein Blatt bis zum Ende mit einer in sich schlüssigen Zeichnung füllt, der eine Leinwand mit Farbe bedeckt und am Schluss signiert. Dazu fehlt mir die Konzentration, das Können (durch Nachfolgendem begründet), die Motivation. Die Bild-Motivation fehlt, weil mir die Zeige-Motivation fehlt. Mir fehlt allgemein fast alles, was einen Künstler Künstler sein lässt! Nur eines anscheinend nicht (und das möchte ich das Entscheidende nennen): Das Machen an sich. Und wenn es sich nur in kleinen Skizzen und Notizen äußert (wie jener hier). Ich schaffe damit etwas. Etwas, was man keinem Beruf zuordnen kann. Was der Einfachheit wegen der Kunst zugerechnet wird (was auch sonst?). Nur es fehlt an der Vollendung und dem Wunsch des Zeigens. Und bevor ich mich in diese Rolle zwänge, muss ich mich von dieser Idee, so ein Künstler sein zu wollen, verabschieden. Bisher hat es mich lediglich Tage und Wochen im Nichtstun verharren lassen. Ich spiele gerne mit dem Künstler-Begriff. So freue ich mich schon auf mein Diplom, einfach, weil ich mich dann "Diplom-Künstler" nennen darf. Das würde doch kein Künstler tun, der ernsthaft versucht in der Kunstwelt Fuß zu fassen, oder? So eine Idee kann doch nur dem kommen, der noch nicht in der Kunstwelt unterwegs ist, sie nicht versteht und auch nicht das Bedürfnis verspürt jemals Teil von ihr zu sein. Zurück zu den Arbeiten. Kann ich sie überhaupt unter dem Begriff "Arbeit" zusammenfassen? Oder müsste ich "Kleine Stücke", "Notizen" und "Skizzen" sagen? Ich sammle sie in Kartons, teilweise geordnet nach Technik und Thema. Mehr scheine ich gar nicht machen zu wollen. Größere Arbeiten sind bisher meist unvollendet geblieben. Für mich selber brauche ich keine großen Arbeiten. Für mich selber reichen kleine Zeichnungen und Notizen auf einfachem Papier. Daran kann ich mich erfreuen und Jahre später wieder darauf blicken. Möchte ich natürlich mein Geld mit diesen Dingen verdienen, muss ich sie zeigen. Daran werde ich nicht vorbei kommen. Ich müsste sie so zeigen, wie sie sind. In Kartons, auf Tischen, mit Stühlen drumherum. Collagen, die als Arbeiten verstanden werden könnten vielleicht auch in kleinen selbstgebauten Flügeltürrahmen, geöffnet oder geschlossen. Etwas spielen, sich etwas zurücknehmen, sich etwas entdecken lassen.
Kunst 3 0Studium 1 0
Telefonat mit Evgenij über seine Projekteinreichung geredet, Text zusammen korrigiert Thema Grenze und Zwischenbereich Idee einer Bilder-Skulptur Bilder-Skulptur: jede Betrachtung der Skulptur erzeugt ein von Skulptur autonomes Bild Begriff Bilder-Skulptur hinterfragt obwohl für Bundesministerium des Innern konzipiert keine politische Arbeit (finde ich gut) sie gibt keine Meinung wieder, möchte Betrachter nicht in eine Richtung leiten Grenze nicht eindeutig absteckbar, je nach Betrachterposition und Sonnenstand anders Fragenkatalog danach Fragen wie "Warum stellst du aus?" Antwort verstehe ich: wenn Raum Teil der Arbeit ist (wie bei Skulpturen / Installationen, also seinen Arbeiten) Raum für solche Arbeiten zwingend notwendig, also ist Raum mit Besucherstrom genauso geeignet Warum aber ausstellen, wenn Arbeit = "Flachware" (wie Geradenbilder), die von sich aus nicht mit der Umgebung arbeitet sondern in sich geschlossen wirkt? verhüllt Ausstellen von verhüllten Arbeiten evtl. zwingend notwendig Verhüllung hat nur Sinn, wenn Arbeit ausgestellt, aber nicht gesehen werden kann Was treibt Künstler an, auszustellen? statt Fragenkatalog Geschichten erzählen lassen, danach Tendenzen feststellen und sammeln am Anfang Fragen wie Warum stellen Künstler aus?, Warum macht jemand überhaupt Kunst? etc. anderer Kunststudenten sammeln aus Fragensammlung Themenfelder erarbeiten, danach verallgemeinern, nicht werten, Kunststudenten fragen Sammlung sowie Formular öffentlich einsehbar mit Evgenij weitere Ideen dazu sammeln, hat Interesse daran umsetzen mit Friseurin über Dostojewski, Tolstoi Meine Beichte und Naive Kunst geredet Friseurin nächstes Mal Abzüge Kinderzeichnungen / Geradenbilder mitbringen, fragte danach bei 1 x Glas Wein Alkohol Selbstgespräch über Arbeit der letzten Monate, über Geradenbilder, verhüllte Arbeiten, Kinderzeichnungen und Kunst psychisch Kranker nachgedacht
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Hier und Jetzt fällt bei Reproduktion weg Hier und Jetzt = Echtheit Echtheit entzieht sich (technischer) Reproduzierbarkeit Unterscheidung zwischen manueller und technischer Reproduktion reproduziert: geschichtliche Zeugenschaft gerät ins Wanken Aura verkümmert Reproduktionstechnik löst Reproduzierte aus Bereich der Tradition ab statt einmaligem Vorkommen massenweise Reproduzierte wird durch neue Situation aktualisiert(?) Art und Weise Sinneswahrnehmung der menschlichen Kollektiva ändert sich innerhalb großer Zeiträume Zeit der Völkerwanderung andere Kunst und andere Wahrnehmung als die Antike (Absätze übersprungen) Bild: Einmaligkeit und Dauer Reproduktion (wie illustrierte Zeitung und Wochenschau): Flüchtigkeit und Wiederholbarkeit Einzigartigkeit von Kunstwerk ist identisch mit Eingebettetsein in Zusammenhang der Tradition Tradition ist lebendig, wandelbar antike Venusstatue bei Griechen Teil der Kultur, bei mittelalterlichen Klerikern unheilvoller Abgott beiden aber gleich: Aura älteste Kunstwerke im Dienst eines Rituals entstanden zuerst im magischen, dann im religiösen Ritual auratische Daseinsweise löst sich nicht von seiner Ritualfunktion echte Kunstwerk hat seine Fundierung im Ritual dort hat es seinen originären und ersten Gebrauchswert Renaissance: profaner Schönheitsdienst Fundamente der Renaissance erkennbar bei Aufkommen des ersten wirklich revolutionären Reproduktionsmittel Fotografie L’art pour l’art L’art pour l’art = Theologie der Kunst aus ihr negative Theologie in Gestalt der Idee einer reinen Kunst hervorgegangen reine Kunst: lehnt jede soziale Funktion und jede Bestimmung(?) ab durch Reproduktionsmöglichkeit emanzipiert sich Kunst vom parasitären Dasein am Ritual reproduzierte Kunstwerk wird ein auf Reproduzierbarkeit angelegtes Kunstwerk Bsp.: Fotografische Platte, wo Vielheit von Abzügen möglich ist Frage nach echtem Abzug: sinnlos Maßstab der Echtheit (wie bei Fotografie) versagt damit hat sich gesamte soziale Funktion der Kunst umgewälzt stattdessen: Fundierung auf Politik(?) verhüllt zur Rezeption von Kunstwerken 1. Akzent liegt auf Kultwert 2. Akzent liegt auf Ausstellungswert künstlerische Produktion beginnt mit Gebilden, die im Dienste des Kults stehen wichtiger, dass sie vorhanden sind, als das sie gesehen werden Bsp. Höhlenmalerei: Steinzeitmensch stellt Elch dar, wird von Mitmenschen gesehen, aber ist vor allem Geistern zugedacht Kultwert drängt geradezu daraufhin, das Kunstwerk im Verborgenen zu halten Götterstatuen teilweise nur Priester zugänglich Madonnenbilder teilweise fast ganze Jahr verhangen Skulpturen an mittelalterlichen Domen für Betrachter von unten nicht sichtbar mit Emanzipation vom Ritual wachsen Gelegenheiten zur Ausstellung Ausstellbarkeit von Porträtbüste ist größer als die einer Götterstatue (mit festem Ort im Tempel) Tafelbild besser ausstellbar als Mosaik oder Fresko (gingen Tafelbild voraus) in Urzeit Kunstwerk durch Gewicht auf Kultwert ein Instrument der Magie heutige Kunst durch Gewicht auf Ausstellungswert: […] zu einem Gebilde mit ganz neuen Funktionen […] (welche genau?) Fragenkatalog erste Fragen gesammelt für mich und bestimmt auch andere Studenten interessant meine Hauptfragen: (1) Was treibt den Künstler eigentlich an Kunst zu machen? (verstehe ich nicht) (2) Warum wollen sie ihre Arbeiten ausstellen? Was erhoffen sie sich davon? (verstehe ich nicht) jeder Künstler kann einmal dran teilnehmen, danach jederzeit Ergebnis mit Eingabe seiner E-Mail-Adresse ansehen E-Mail-Adressen werden verschlüsselt, also auch nicht für mich sichtbar Bestätigung an E-Mail-Adresse, danach Antworten Teil des Ergebnisses Grundmotive nach McClelland noch ungeordnet: (1) Warum machst du überhaupt Kunst? (2) Warum nimmst du an Ausstellungen teil? [] Meine Arbeiten sollen gesehen werden [] Ich möchte in Kontakt mit Menschen sein [] Ich möchte Kaufanfragen haben (3) intrinsisch motiviert (Kunst um ihrer selbst Willen schaffen) [+] [0] [-] Es bereitet mir einfach Freude etwas zu Schaffen [+] [0] [-] Mit Farben, Stiften, Pinseln etc. zu arbeiten gefällt mir [+] [0] [-] Es stellt für mich eine Herausforderung ein Problem zu lösen extrinsisch motiviert [+] [0] [-] Ich möchte, dass meine Arbeiten gesehen werden [+] [0] [-] Manchmal tue ich etwas, weil es vom Künstler erwartet wird [+] [0] [-] Meine Kunst soll irgendetwas in der Welt verändern [+] [0] [-] Ich möchte, dass meine Arbeiten gesehen werden [+] [0] [-] Über meine Arbeiten mit anderen zu reden ist mir wichtig zu Ausstellungen noch: Zugehörigkeit, Macht (Kontrolle, Einfluss, Wettbewerb), Leistung (Erfolg) Begriffe erklären, wie "intrinsisch: Bezeichnet Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun" oder eher lose Sammlung an Antworten, nicht verwissenschaftlichen? Dann nur mit Textfeldern arbeiten regt Antwortenden bestimmt auch mehr zum Nachdenken an
(mit Notizen der vergangenen Tage) Hausarbeit weiter bearbeitet aktueller Zwischenstand (3.8.2016) Standpunkt E-Mail von Hans: "Ich möchte Dich nicht mit meiner Meinung über 'Kunst und Politik' zu irgend etwas überreden. Es geht mir nur darum, darauf hinzuweisen, dass zu anderen Zeiten bedeutende Künstler ganz anders -- m.E. realistischer -- darüber gedacht haben als 'man' das heutzutage tut. In meinen Augen wertet die Tatsache, dass einer Kunst produziert, seine Meinungsäußerung in außer-künstlichen Belangen um keinen Deut auf, selbst wenn er hohes öffentliches Ansehen genießt. Einstein ist ein Beispiel aus der Wissenschaft. Er genoss Ansehen und war in politischen Dingen von geradezu gefährlicher Naivität!" Standpunkt Geradenbild verhüllt Kinderzeichnung 2016-08-02.mp3 Zweifel Zweifel Gedanken vom 6.8. , unkorrigiert (aber ohne Whisky Alkohol, lese gerade "Und Nietzsche Friedrich Nietzsche weinte") Wo ist die Qual, die mich zu guter Kunst leitet? Wo die brennenden Fragen? Zweifel Zweifel, der sich durch Schlafl osigkeit, Albtraum, Schwitzen, - allgemein - innere Unruhe äußert? Warum bin ich nur so zufrieden? Warum verzweifel ich nicht an der Erkenntnis, dass selbst die Frage nach dem Sinn der Existenz vor und nach der Menschheit nie gestellt werden wird, ja selbst in dieser kurzen Zeitspanne menschlichen Daseins nur pseudo-da ist, unmengen an Lebenszeit raubt? Wie soll ich da ein Verlangen nach Ausdruck spühren? Wie das Verlangen nach Mitteilung? Ich möchte ungern Kunst machen, die große Themen wie Krieg, Hunger, Liebe oder Tod einnimmt, aber eigentlich zum Verkümmern verurteilt ist, weil in mir die Themen keine drängende Reaktion auslösen, die guter Kunst zu Grunde liegen sollte. Was interessiert die Menschheit mein Alltag, wo doch jeder seinen führen muss? Was interessiert mich der Alltag der Menschheit, wenn ich mit mir selbst beschäftigt genug bin? Solange ich nur Kunst für mich mache - wie bisher geschehen - werde ich nicht den Drang haben ausstellen zu wollen, weil es nichts zu sagen gibt, was den Anderen gesagt werden müsste. Es ist nicht tragisch, dass die Kunst bei mir bleibt. Es macht mir Spaß mal hier und da mich zu äußern, die Arbeit dann in einer Schublade verschwinden zu lassen, später wieder herauszukramen und mich an jener zu erfreuen. Und dennoch spühre ich ein Verlangen nach einer anderen Kunst. Die, die meiner Meinung nach aber von vielen nur gespielt, nicht gelebt wird. Ich will nicht Schauspieler sein! Wo ist die Qual?
Frank Sievers
Frank Sievers
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
o. T., Sanghoon Lee
o. T., Sanghoon Lee
A Gray Matter, Walker Brengel
A Gray Matter, Walker Brengel
weitere Zeichnungen
weitere Zeichnungen
Kunst 2 0
Ausstellung UdK Rundgang Fakultät Bildende Kunst Kinderzeichnung ("kindlicher Stil") Frank Sievers udk1-k.jpg "Kleine Zeichnung im goldenen Rahmen", 2016, Valerie Funk entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach udk3-k.jpg Sarah Loibl mit umsetzen stark vergrößerten Arbeiten auf Plane mit Ösen, evtl. für Kinderzeichnung so ähnlich umsetzen Maria Martini verhüllt Alice Senorina Hauck Strom, Welle, Europ(guernic)a, Jonas Jubitz o. T., Sanghoon Lee udk9-k.jpg Clara Thorbecke Sophie Fensch Geradenbild A Gray Matter, Walker Brengel udk14-k.jpg "kein Titel", 2016, Yei-Hyung Kim Franziska Beilfuss Phillip Langer Standpunkt radikal verhüllt Kinderzeichnung Die neuen Zeichnungen zähle ich zu den einzigen Arbeiten, die ohne aller Theorie funktionieren. Die frei sind von künstlerischem Gehabe. Von Gedankenkonstrukten, von Handwerk Handwerk. Sie entstehen aus dem Leben heraus. Sie erzählen nicht mehr, als was die Welt von sich aus vor meinen Augen ausbreitet. Die verhüllten Arbeiten bzw. das Verhüllen als Akt des Zurücknehmens stellen/stellt die Gegenseite / der Gegenpol da. Mir scheint, als wären die Zeichnungen nun die Antwort auf das radikale Zurückziehen. Ein Gedanke beim Verhüllen war, dass im Inneren der Kästen etwas blühen kann, was für dem Betrachter verweigert bleibt. Vor lauter Blühen sollten die Kästen irgendwann einmal brechen, das Innere nach Außen treten und die Welt mit Neuem, noch nie Gesehenem überfluten. weitere Zeichnungen kzsa2-k.jpg Die Verhüllung ist der Todesstoß für jeglicher Kunst, die kindlichen Zeichnungen der Versuch das einfache Leben in die Kunst zu bringen.
(geöffnet)
(geöffnet)
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Kunst 3 1
Friedrich Fröhlich, überzeugt von Synthese Geraden-, Selbstporträt und Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage hergestellt, inkl. Querstreben Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt fluegelrahmenw1-k.jpg umsetzen morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen und weiter daran arbeiten Flügelrahmen im Klassenraum installiert fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Notizen für kurzes Gespräch mit Daniels Dieter Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus Narzissmus mich interessiert nicht die technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst (Webcam!) … vor allem der narzisstische Aspekt (1) wie das Künstler deuten Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) (2) wie Psychologen/Psychotherapeuten (u.a. Freud Sigmund Freud) (3) Werke, die Narziss als Thema haben Narziss und Echo: Ursprung mit Darstellungen, Deutungen (4) Werke, die mit Spiegel arbeiten Parmegianino (itl. Maler, 1503-1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel (5) eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht mit einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, nicht er selber) Kurs Video Rewind Vortrag (1): "Ins Universum der technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung der Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine 1. technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische(?) und philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion von Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "Die Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. Die Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand des Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv nicht mehr "Ich bilde mir die Festigkeit des Tisches nur ein." Festigkeit, wir können nicht erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, nicht möglich Bilder zu erstellen "Lob der Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input und Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung der Autorschaft durch Akt des Kopierens Original wird überflüssig Vortrag (2): "Video das reflexive Medium", 2005, (?) Spielmann Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = 1. audiovisuelles Medium ohne Materialität wie bei Filmspulen instabile Zustände von Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt bei Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder bei Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David umsetzen alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen und Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch vom 24.11.-17.12.2012) umsetzen als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50x100cm (nachschauen) + 2.5cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton und Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bldlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert nicht als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch mit dem Beschreiben einer Papierseite [unkonzentriert]
(Hier kommt ein Meisterwerk hin.)
("Hier kommt ein Meisterwerk hin.")
Flügeltürrahmung
Flügeltürrahmung
Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Holzplatte auf Rückseite festgeschraubt Platte an Rahmung getackert (am Montag wieder entfernen) in Werkstatt aufgehangen, danach geschliffen, bis Unebenheiten entfernt schaut zwar nicht mehr exakt gerade aus, dafür sind die Flügeltüren optisch korrekt Flügeltürrahmung fluegelrahmung1-k.jpg Standpunkt Alberti Wolfgang Alberti sieht Vorschau Selbstporträt für Flügeltürrahmen ist Meinung, dass Kunststudenten viel zu wenig Selbstbildnisse anfertigen in Malereiklassen anscheinend gar kein festes Thema mehr sich selbst erforschen, Selbstbild vermitteln, Fremdbild verarbeiten gerade das ist es, was nur über Kunst möglich ist für gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche Themen Kunst nicht unbedingt notwendig zeigt mir Arbeit mit Selbstbildnis von ehemaligem Studenten, für ihn angefertigt als Reaktion auf seine Forderung mehr Selbstportät zu machen Erkenntnis: eigenes Leben bearbeiten = gute Kunst Kurs Video Rewind (Vorbereitung) "Selbstdarstellung in der Videokunst", Irene Schubiger Videoselbstdarstellung in 70er und 80er Jahren Themen, Motive und Verfahren der Selbstporträttradition mit videospezifischen Mitteln umgesetzt zuerst meist nur einfache Aufnahmen gemacht, in 80er Jahren dann mehr nachbearbeitet Abschnitt 1: Unterschied Medium Video zu anderen künstlerischen Medien (1) zeitliche Kondition und Ton (2) deren Folgen für Beschreibung Videotechnik 70er und 80er Jahre: bildet zusammen mit Faktoren der räumlichen Installation Grundlage ursprünglich zu militärischen und kommerziellen Zwecken entwickelt, wie Überwachung mit selbstdarstellerischer Thematik von Künstlern reflektiert Abschnitt 2: Technik (1) Videokamera (damaliger technischer Stand) im Atelier und Außenraum verwendet Closed Circuit: geschlossene Schaltkreis von Videokamera und Monitor durch Kabel unmittelbare Rückkoppelung via Monitor kurze Verzögerung der Bildübertragung durch menschliche Auge nicht wahrnehmbar Bild erscheint seitenrichtig auf Monitor Closed Circuit als künstlerisches Instrument im Entstehungsprozess eingesetzt oder als Bestandteil innerhalb Videoinstallation Kamera setzt optische Information (25 Bilder/s) in elektrische Signale um elektrische Ladungsbild wird auf Monitor übertragen, indem dieser elektrische Signale in Lichtimpulse zurückverwandelt oder Aufzeichnung auf Magnetband des Videorecorders umsetzen eigenen Camcorder für Herantasten an Closed Circuit verwenden (2) Monitor über Monitor Videobänder dem Publikum präsentiert Proportionen Kopf/Monitor (4:3, altes Format!) gewähren gewisse Nähe zu natürlichen Proportionen und Volumen Monitor: spezifische materielle und räumliche Beschaffenheit Bildschirm am Rand Gesichtsfeld einer Person: störendes Flimmern aufgrund Helligkeitsschwankungen wahrnehmbar Rezeptionssituation: Gegenüberstellung Künstler - Betrachter durch auf selber räumlicher Ebene befindlichen Monitor und Augen des Betrachters (3) Magnetband-Aufzeichnung und -Wiedergabe geht historisch gesehen auf Audiotechnologie zurück auf physikalsichem Gesetz der Induktion (?) beruhend codierte elektrische Signale via Kabel oder Wellen übermitteln Induktion bei Telegrafen und Telefon genutzt erste tragbare Videorecorder 1965 von Sony verkauft ist für weitere Entwicklung Videokunst von Bedeutung Töne = Schwingungen der Luft oder eines Körpers gehen von Schallquelle aus, breiten sich als Welle nach allen Richtungen aus Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) = Tonhöhe Wahrnehmung Abschnitt 3: Wahrnehmung (1) Zeit in Unterscheidung zwischen imaginierter und erlebter Zeit (?) Reflexion, Körper, Erinnerung (2) Ton (?) Abschnitt 4: Selbstdarstellung mit Video innerhalb Geschichte und Theorie der Videokunst (1) Rosalind Krauss verwendet psychoanalytischen Begriff des Narzissmus Narzissmus Text untersucht Verhältnis zwischen Künstlern und Apparat in seiner psychologischen Bedeutung (Narzissmus Narzissmus) und anhand psychoanalytisch festgelegter Kategorien innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen Hauptthese: "In that image of self-regard is configured a narcissism so endemic to works of video that I find myself wanting to generalize it as the condition of the entire genre. Yet, what would it mean to say, 'The medium of video is narcissism?'" Feststellung: normalerweise physisch-materielle und nicht psychologische Faktoren machen ein Medium aus Unterschied zum Video und anderen visuellen Künsten Behauptung: Künstler nutzen mediale Möglichkeiten zur Selbsteinkapselung, um nur noch vom eigenen Körper oder eigener Psyche umgeben zu sein Gleichsetzung Monitorwiedergabe mit Spiegelreflexion Narzissmus Narzissmus-Theorie Sigmund Freud Sigmund Freud und Jacques Lacan (lesen!) durch narzisstische Beziehung zu Apparaten werde verhindert, dass Künstler … (nicht verstanden) mediale Grundbedingungen Video: (englisch, nicht verstanden) psychologische Bedingung (Narzissmus Narzissmus) sei das eigentliche Medium von Video (Schubiger kritisiert Krauss Thesen) u.a. nutzen Künstler schon in 70er Jahren Video für andere Sparten selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten nicht das Instant Feedback zur Grundlage wenig auf Beziehung zur Body Art und Performance eingegangen Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (englisch, verstanden!): "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than becaus of narcissism." wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler mit entsprechenden Werkzeugen und Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und damit zur öffentlichen Angelegenheit (2) Jean Baudrillar, Soziologe "Das hat nichts mit Narzissmus Narzissmus zu tun, und man irrt, wenn man den Terminus zur Beschreibung dieses Effekts missbraucht. Die Video- und Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, mit dem das Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." (3) Maureen Turim, Film- und Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel und Narzissmus Narzissmus nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss das Publikum diesen Narzissmus Narzissmus nicht teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss und Reaktionen: Krauss Text sei nur von eingeschränkter historischer wie theoretischer Bedeutung videotheoretische Auseinandersetzung fehlt auf breiter historischer und theoretischer Grundlage statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper und Geschlecht sowie Apparat und Zeit Zentrum der Aufmerksamkeit sein (weiter ab Seite 30) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Porträt 60x80cm für Flügelrahmen geplottet Friedrich Fröhlich, zum zweiten Mal überzeugt Probleme bei Papierzuschnitt, Kati fragen, was tun (deshalb heute ein Knick im Papier) Vorgehen für Befestigung Arbeit im Rahmen (1) Platte bei Alberti Wolfgang Alberti zuschneiden, etwas kleiner als 60x80cm (2) etwa 9 Löcherpaare in Platte bohren (3) an selber Position im Rückkarton Löcher bohren (4) Rückseite von Arbeit: an mehreren Stellen Klebeband befestigen (unter an Arbeit befestigem Klebeband ein Klebeband befestigen, wo klebende Seite oben ist) (5) Arbeit an Platte befestigen, davor Schnüre durch Löcher führen (6) Platte an Rückwand befestigen durch Festziehen von Schnüren am Montag mit Alberti Wolfgang Alberti besprechen
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
La Desserte (Der Esstisch) / Harmonie in Rot, 1908
La Desserte (Der Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
wichtiges Thema der Moderne: Probleme lösen Standpunkt radikal Ich glaube, ich möchte von Zeitgenossen zuerst abgelehnt werden. Ich möchte kämpfen können dürfen! Kein Problem darstellen, sondern haben! Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch und Notizen (2) 9:00-10:00 Collage (3) 11:00-14:00 Holzwerkstatt (Glaszuschnitt, Flügeltüren schleifen, Abstandsleisten) (4) 15:00-16:00 Video-Selbstbild-Buch (5) 17:00-18:00 Collage Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst "Experimente" wenn Doktrin richtig, dass in Kunst nicht Nachahmung der Natur sondern Ausdruck des Empfindens durch Wahl der Farben und Linien zählt: Frage legitim, ob auf alle "Motive" verzichten, ausschließlich auf Wirkung von Farbtönen und Umrissen beschränken Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky kandinsky1-k.jpg 1. Künstler, der damit an Öffentlichkeit trat: Wassily Kandinsky (1866-1944) wie deutsche Malerfreunde hatte er Zweifel Zweifel an Werten wie Fortschritt und Wissenschaft sehnte sich nach Erneuerung der Welt durch neue Innerlichkeit Innerlichkeit? psychologische Wirkung der reinen Farben leuchtendes Rot wirke auf Betrachter wie Ton einer Trompete Kubismus hatte in Paris Ursprung radikale Abwendung von abendländischer Maltradition Kubismus wollte Darstellung der Gegenstände nicht ganz abschaffen Hintergründe: (1) zeitgenössisches Unbehagen an brillanten "Schnappschüssen" der Impressionisten mit ihrem momentanen Eindruck (2) Verlangen nach mehr Ordnung, Struktur und dauerhaftem Bildaufbau Konflikt von Muster und Solidität Eindruck von Solidität: durch Modellierung erreicht, die Lichteinfall anzeigt Jugenstil / Künstler wie Seurat und Cézanne räumten Dekorativem Vorrang ein opferten dafür jahrhundertealte Praxis, jede Form durch Licht und Schatten zu modellieren Opfer konnte als Befreiung wahrgenommen werden Van Gogh und Gauguins ermutigten Künstler dazu, ausgetretenen Pfad einer überfeinerten Kunst zu verlassen einfachen Formen und Farben zuwenden Künstler begnügten sich nicht mit gesuchter Subtilität hielten Ausschau nach intensiven Farben und gewagten "barbarischen" Harmonien 1905: Gruppe junger Künstler "Wilde Tiere" / "Les Fauves" stellt in Paris aus Henri Matisse (1869-1954) dekorative Vereinfachung studierte leuchtende Farben orientalischer Teppiche und nordafrikanischer Landschaften weniger darauf aus, Natureindruck wiederzugeben Natureindruck in ein Ornament umsetzen La Desserte (Der Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908 matisse1-k.jpg Spiel der Beziehung zwischen Tapetenmuster, Tuschtuch und Gegenstände auf Tisch bildet eigentliches Thema des Bildes erinnert an Kinderzeichnung Pablo Picasso Pablo Picasso (1881-1973) mit 19 Jahren nach Paris malte dort Bettler, Obdachlose, fahrendes Volk und Zirkusakrobaten begann sich mit primitiver Kunst zu beschäftigen Aufbau Gesicht oder Gegenstand auf ein paar elemantaren Formen erlernbar Cézanne riet ihm Natur durch Zylinder, Kegel und Kugeln zu sehen nahm es mit anderen Malern wortwörtlich konsequent sein, Ziel nicht Naturnachahmung, sondern die Konstruktion verschiedene Ansichten eines Objektes sind uns oft zugleich "gegenwärtig" (auch wenn wir nur eine Ansicht sehen) greift auf Methode der alten Ägypter zurück von jedem Gegenstand charakteristischste Ansicht dargestellt Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso Pablo Picasso picasso1-k.jpg Schnecke und Wirbel von Seite dargestellt F-Löcher dagegen von vorne Krümmung der Zargen stark übertrieben scheinbares Durcheinander beziehungsloser Fragmente, Gesamtbild wirkt jedoch nicht chaotisch Abbild eines Gegenstandes aus verschiedenen Ansichten aufbauen hat einen Nachteil: lässt sich nicht mit jedem Gegenstand gut machen Betrachter muss Objekt kennen deshalb vor allem Gitarren, Flaschen, Fruchtschalen und menschliche Gestalt verwendet Picasso Pablo Picasso ändert immer wieder seine Methoden, kein Darstellungsmittel und keine Technik befriedigte ihn lange verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Glaszuschnitt (Alberti Wolfgang Alberti) Glas milimetergenau eingelegt Glas unten durch Hebel befestigt Schneideschieber an Glas gedrückt ohne Druck zügig geschnitten ruckartig Druck ausgeübt, damit Glas ordentlich abbricht Abstandsleisten auf richtige Höhe und Breite gehobelt(?, Alberti Wolfgang Alberti) 45° Schnitte, danach eingelegt jeweils mittig noch mit Klebeband am Rahmen fixiert unter oberer Holzrahmenleiste dickes Brett gelegt, an dem später Nägel hängen können (dadurch Last auf gesamten Rahmen verteilt) umsetzen morgen: Rückplatte einlegen (heute noch mit Kreuz verleihmt) Brett und Rückplatte an Rahmen tackern Flügeltüren noch schleifen, damit sie genau mit Holzrahmen abschließen abends: Porträt plotten, am Montag Rahmen wieder öffnen, Arbeit reintun, im Klassenraum aufhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm vorschau1-k.jpg morgigen Plott vorbereitet
Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin
Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin
1 x für die Kunst geblutet Standpunkt Der Arbeitsvorgang ist wie die Gerade auch vor allem eines: Bewegung, Veränderung. Anders als bei den Plotterzeichnungen oder den Konstellationen sitze ich nicht auf einem Stuhl und bewege nur zaghaft den Arm (um die Computer-Maus zu bewegen, die digital Geraden erzeugt oder den feinen Pinsel, mit dem ich versuche eine Geraden-Konstellation auf Holz oder Leinwand zu malen). Die Veränderung ist nicht mehr nur Teil der Vorbereitung, wo ich stundenlang das Motiv bearbeite, damit die Geraden am Ende richtig gesetzt sind. Die Veränderung taucht bei den Collagen in dem Übereinanderlegen von Papierstücken auf. Ältere Zustände sind nicht gelöscht sondern Teil der Arbeit und zeigen sich durch leichte Verdickung. Korrektur ist Bewegung! Kurs Grundlagen philosopischer Kunsttheorie Kant Geschmacksurteil kein Erkenntnisurteil (ist logisch) Geschmacksurteil = ästhetisches Urteil immer subjektiv, "Die Sache ist schön." [nicht verständlich] Interesse / Wohlgefallen an Existenz von Gegenstand schön = von Lust / Unlust geprägt über Sinne => Vorstellung über Objekt erfahrbar Angenehme unterscheidet sich vom Guten [nicht verständlich] 3 Arten des Wohlgefallens [nicht verständlich] angenehm = Privatgefühl subjektive Meinungsäußerung, keine Allgemeingültigkeit schön = nicht [nicht verständlich] Anspruch auf subjektive Allgemeinheit [?] reiner und [nicht verständlich] Begriff ästhetische Idee [nicht verständlich] Was ist zuerst: Lust oder Beurteilung? Lust ver[nicht verständlich] mit Urteilsvermögen Einbildungskraft und Verstand kooperieren [Kurs nicht weiter besuchen] [Wühler hat mich angelächelt] umsetzen Einmal-Handschuhe kaufen, Mittwoch an Collage weiterarbeiten verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Schnitzbeitel geschliffen, Fläche zuvor geölt Rahmen befestigt um Scharnier-Bereiche aus Holz zu stechen(?) testweise Scharniere angelegt, korrigiert und festgeschraubt Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Paul Gauguin Paul Gauguin (1848-1903) Van Gogh sehnte sich nach Kameradschaft, ähnlich Präraffaeliten überredete Gauguin Paul Gauguin nach Arles zu kommen Zusammenleben scheitert, Gauguin Paul Gauguin flieht nach Paris 2 Jahre später nach Tahiti Überzeugung, dass Kunst Gefahr läuft, in glatter Routine und Oberflächlichkeit zu versanden Verstand und Erfahrung des Abendlandes hat Menschen das Wertvollste geraubt: starkes, intensives Gefühlsleben und Unmittelbarkeit des Ausdrucks Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin Paul Gauguin gauguin1-k.jpg Künstler jener Zeit waren unsicher, was eigentlich ihr Stil sei misstrauten allen lehrbaren Regeln und bloßer Virtuosität Sehnsucht nach Kunst, die nicht aus angelernten Kunstkniffen bestand Stil sollte kratvoll, naturgegeben, leidenschaftlich sein Impressionisten: im Vergleich zu Gauguin Paul Gauguin, der sich nach Naivität und Intensität sehnte, verfeinerte Kunst alte Freunde verstanden Gauguins rohe und primitive Kunst nicht in Farbe und Zeichnung wollte er barbarisch sein versuchte sich in Anschauung Eingebohrener einzufühlen, Dinge mit ihren Augen zu sehen vereinfachte Umrisse der Gestalten große Flächen in starken Farben angelegt = räumliche Wirkung genommen Gauguin Paul Gauguin: Unmittelbarkeit und Schlichtheit als Ziel Sehnsucht danach "so leidenschaftlich und so echt wie die Cézannes nach einer neuen Harmonie und die van Goghs nach einer neuen Ausdrucksform" Lösung Cézanne führte zum Kubismus (in Frankreich entstanden) Lösung van Goghs zum Expressionismus (hauptsächlich in Deutschland) Lösung Gauguins zu verschiedenen Formen des Primitivismus alles Versuche, "den toten Punkt zu überwinden, an dem die Künstler angelangt waren" Was ist der tote Punkt genau?
Brücke-Museum Bild und Selbstbild, Brücke-Museum
Brücke-Museum "Bild und Selbstbild", Brücke-Museum
Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel
Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel
Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel
Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel
Mann mit Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff
Mann mit Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff
Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde
Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde
Selbstbildnis mit Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein
Selbstbildnis mit Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein
Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche und Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche und Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff
Ethnologisches Museum
Ethnologisches Museum
Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch)
Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch)
Gefäß mit Fuß (keine Daten gefunden)
Gefäß mit Fuß (keine Daten gefunden)
Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott)
Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott)
Figürchen mit beweglichen Gliedern und
Figürchen mit beweglichen Gliedern und
Tuschereibstein mit Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220)
Tuschereibstein mit Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220)
Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957)
Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957)
Schränkchen mit Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693
Schränkchen mit Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693
Zwei Szenen aus der Geschichte vom Prinzen Genji, Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert
Zwei Szenen aus der "Geschichte vom Prinzen Genji", Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert
Gedenkfigur eines Königs mit Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz
Gedenkfigur eines Königs mit Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz
Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff
Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff
Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a.
Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a.
Maske nganga ngombo, Künstler des Pende-Gebiets
Maske nganga ngombo, Künstler des Pende-Gebiets
Standpunkt FdK-Mitgliedern H.+G. Selbstporträt (WV 1-8, 10/10) überreicht verhüllt (Notiz von gestern, Anregung von Alexander: "Demut" als Titel für verhüllte Arbeit?) Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff Brücke-Museum "Bild und Selbstbild", Brücke-Museum brueckemuseum-k.jpg Brücke: expressionistische Künstlergruppe (auch KG Brücke genannt) 1905 in Dresden von Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet weitere Mitglieder: Max Pechstein, Otto Mueller und Cuno Amiet, kurzzeitig Emil Nolde und Kees van Dongen Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel malerbildnis-k.jpg Erich Heckel (1883-1970, deutscher Maler und Grafiker Expressionismus) während Schulzeit lernt er Karl Schmidt-Rottluff kennen Mitbegründer "Die Brücke" (1905), übernimmt Geschäftsführung verbringt u.a. Sommermonate mit Schmidt-Rottluff in Dangast, mit Kirchner und Max Pechstein an Moritzburger Teichen (bei Dresden) 1911 Umzug aller "Brücke"-Mitglieder nach Berlin 1913 Auflösung "Brücke" 1913 1. Einzelausstellung bei Fritz Gurlitt in Berlin Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel erichheckel-k.jpg Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976, Maler, Grafiker und Plastiker, Vertretern deutscher Expressionismus) beginnt 1905 Architekturstudium lernt dort Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl kennen gründet mit ihnen Künstlergemeinschaft "Die Brücke" Mann mit Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff rottluff-k.jpg Bilder mit intensiver Leuchtkraft: Verwendung mit unvermischten Primärfarben Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff rottluff2-k.jpg entwickelt in Berlin zunehmend reduzierte, geometrische Formensprache wird 1937 auf Münchner Ausstellung "Entartete Kunst" diffamiert, 1941 folgen Malverbot und Ausschluss aus Berufsverband Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde rottluff3-k.jpg Emil Nolde (1867-1956, Maler Expressionismus) nimmt Namen seines Heimatortes Nolde als Künstlernamen an Lehre als Möbelzeichner und Holzschnitzer in Flensburg erster (auch finanzieller) Erfolg mit Zeichnungen von Bergtrollen und Fabelwesen (als Postkarten verlegt) will Maler werden, Münchner Akademie unter Franz von Stuck lehnt ihn ab Studium an privater Malschule von Adolf Hölzel in Dachau und an Académie Julian in Paris geht vom anfänglich romantischen Naturalismus zu eigenständigem Stil über (Farbe = wesentliche Rolle; u.a. farbintensive, leuchtende Blumenbilder) Selbstbildnis mit Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein pechstein-k.jpg "Mutter", 1916, Holzschnitt, 37x36.6cm, Karl Schmidt-Rottluff (Holzstock, amerikanische Pappel, 37.7x30.6x0.7cm) "Erich Heckel und Otto Mueller beim Schach", 1913, Öl auf Leinwand, Ernst Ludwig Kirchner Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche und Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff rottluff4-k.jpg "Im Atelier", 1950, Öl auf Leinwand, Karl Schmidt-Rottluff Ausstellung Sammlung Ethnologisches Museum museendahlem-k.jpg (1) Abteilung Maja Maja-Gebiet erstreckt sich über 3 geografische Zonen: südliche Hochland mit pazifischen Küstenstreifen, zentrale Tiefland mit tropischem Regenwald und trockene, dicht bewachsene Tieflandzone klassische Zeit: 250-900 n. Chr. Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch) maja1-k.jpg zeigt starken Einfluss der La Venta-Kultur Errichtung öffentlicher Bauwerke und Palastanlagen = Folge komplexer werdenden sozialen Schichtung im Zentrum der Städte: Plätze für rituelle Ballspiele Gefäß mit Fuß (keine Daten gefunden) maya3-k.jpg große Errungenschaften: komplexes Kalendersystem, Kenntnis astronomischer Zusammenhänge, Hieroglyphen-Schrift klassische Maya lebten mit Kriegen, Opfer und Tod höfische Kultur in klassischer Zeit (250-900 n. Chr.) konkurrierende dynastische Königtümer (zu Ende hin etwa 50 Stadtstaaten) Zentrum der Städte: prunkvolle Palastgebäude des Königshofes und öffentliche Plätze Palastkultur: geprägt von Wohlstand und Überfluss Inschriften und Bildreliefs zeigten göttliche Abstammung der Könige und deren persönliche Leistungen Tod eins Königs: Seele tritt in Unterwelt Xib'alb'a ein, danach folgt Apotheose oder Wiedergeburt Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott) maya5-k.jpg Sonnengott: Augen und Mund durchbrochen gearbeitet, Glut scheint durch und Kopalrauch kann abziehen kleine Arme und Beine an Seiten vom Gesicht "Noppen" sicherlich Andeutung Sonnenstrahlen(?) La Venta-Kultur: präklsasische Periode (ca. 1600-200 v. Chr.) 3 Kulturphasen im zentralmexikanischem Hochland: (1) Zacatenco (1200-800 v. Chr.), (2) Tiatilco (1000-300 v. Chr.), (3) Cuicuilco-Ticoman (400-300 v. Chr.) feste dörfliche Siedlungen, Feldbau mit Anbau von Bohnen, Kürbis, Mais, Avocados, Chilipfeffer, Baumwolle Anfänge von Spinnerei und Weberei erste Musikinstrumente aus Ton (Rasseln, Flöten, Okarinas) Vase(?) umsetzen Skulptur, zusammengesetzt (hier ungewollt) Figürchen mit beweglichen Gliedern und maya8-k.jpg Figur mit Öffnung im Bauchbereich (2) Abteilung China Tuschereibstein mit Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220) china1-k.jpg frühchinesische Bronze: bedeutsame Rolle im rituellen Zeremoniell und als Embleme politischer Macht und Autorität Aufkommen der Bronze in 1. Hälfte 2. Jahrtausend v. Chr. von kleiner sozialen Elite in Auftrag gegeben Verwendung Ritualgefäße bei Opferhandlungen dienten zur Zubereitung, Aufbewahrung und zum Opfer von Speisen bzw. zur Aufnahme und zur rituellen Trankspende von gewürztem Hirsewein und Wasser Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957) china2-k.jpg umsetzen Notizen als Hängerolle veröffentlichen Adler: Symbol der Stärke und Heldenhaftigkeit Kiefer: Sinnbild für langes Leben und Beständigkeit (trotzt Kälte, immergrünes Nadelkleid) Schränkchen mit Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693 china3-k.jpg Koromandellack-Schränkchen erworben durch Friedrich III, 1693 im Inventarbuch der Kunstkammer von 1694: "Ein chinesisches Kästgen, so auswendig laccirt und mit figuren gezieret ist, inwendig hat es allerhand blumenwerck und figuren, welche, wann das Uhrwerck, so darinnen ist, auffgezogen wird, alle herumblauffen." Zwei Szenen aus der "Geschichte vom Prinzen Genji", Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert china6-k.jpg Paar sechsteiliger Stellschirme, Tusche und Farben auf Goldgrund Geschichte vom Prinzen Genji wurde auf Fächern, Albumblättern, Stellschirmen, Lackobjekten, Keramiken und Textilien umgesetzt (3) Abteilung Afrika: "Kunst aus Afrika" verbreitete europäische Vorstellung: "Afrikanische Kunst ist primitive Kunst. Afrikanische Kunst ist religiöse Kunst." 3 Fehleinschätzungen: (1) "Es gibt keine afrikanische Kunst" "Der Fremde hat große Augen, aber er sieht nichts." (2) "Kunst aus Afrika ist nicht primitiv" entstammt evolutionistischer Theorie der Kolonialzeit Vorstellung auch Künstler wie Picasso Pablo Picasso oder deutsche Expressionisten verhaftet Afrika sollte Gegenbild europäischer Zivilisation sein und Gegenbild zur als erstarrt empfundene akademische Kunst sein (3) "Kunst aus Afrika kann nicht auf religiöse Kunst redziert werden" Gedenkfigur eines Königs mit Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz afrika1-k.jpg "Gedenkfigur eines Königs und einer Königinmutter" (sollen von König Yu, 1865-1912, geschnitzt worden sein) Plastiken hatten erinnernde, repräsentative, politische, religiöse, persönliche Inhalte Masken sollten Geistwesen verkörpern aber auch rechtliche, erzieherische oder unterhaltende Funktionen haben "Ich schnitze, damit die Leute sagen: 'Wer hat das gemacht?', und so mein Name über Land geht." (Tro, Dan-Künstler) keine anonyme Volkskunst, Künstler damals bekannt Masken oder Plastiken nicht für anonymen Kunstmarkt produziert, sondern für Auftraggeber oder Anlass künstlerische TÄtigkeit meist neben Arbeit als Bauer oder Schmied ausgeübt in Benin Bronzegießer oder Elfenbeinschnitzer in Berufsgruppen oder Gilden organisiert "Manchmal denke ich morgens: Heute gehe ich nicht in meine Pflanzung; ich werde schnitzen. Aber das tue ich dann nur, um mir was zu verdienen. Lieber ginge ich zur Feldarbeit. Dort kann ich doch mal zwischendurch spazieren gehen, während ich beim Schnitzen immerzu denken muss, ob das nun so oder so richtig oder falsch wird." (Blabiboti, Baule-Künstler) Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff afrika3-k.jpg Überziehen von Objekten (Statuen, Hockern und anderen Gegenständen des königlichen Palastes) mit Glasperlen und Kaurischnecken oft grafisch gestaltete Oberfläche schimmernde Farbigkeit = Ausdruck des Reichtums und Macht des Königs Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a. afrika5-k.jpg "Kraftfigur nkondi tatu", 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Glas, Schnur, Pflanzenfasern, rote und weiße Farbspuren Maske nganga ngombo, Künstler des Pende-Gebiets afrika7-k.jpg realistisch-expressive Gestaltung stellt männlichen Wahrsager dar verweist durch "weibliche", harmonische Gestaltung auf Fähigkeit des Wahrsagers Aggressivität zu zügeln
Rennen in Longchamp, 1865, Édouard Manet
Rennen in Longchamp, 1865, Édouard Manet
Monet bei der Arbeit in seinem Boot, 1874, Édouard Manet
Monet bei der Arbeit in seinem Boot, 1874, Édouard Manet
1 x für die Kunst geblutet verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt umsetzen Glas (65x84,9cm) anfertigen lassen beim nächsten Klassentreffen Flügeltürrahmen mit Geradenbild (60x80cm, Selbstporträt) vorstellen damit Holzplatte zwischen Rahmung passt mit Hobel Platte verdünnt geleihmt Leinwandrahmen 6x60cm hergestellt, mit Schleifmaschine Kanten gerundet morgen abholen und überlegen wie bespannen Kommilitone Kommilitone (Meisterschüler) meint, dass man lediglich Diplom mit 2.0 bestehen muss und man danach ohne Problem Meisterschüler werden kann Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst (weiter bei 3. Welle der Revolution) neue Theorien: (1) Behandlung von Farben in Freiluftmalerei (plein air), (2) Darstellung von Bewegung Rennen in Longchamp, 1865, Édouard Manet rennen-k.jpg Manet will Eindruck von Licht, Tempo und Bewegung vermitteln Formen lösen sich aus dem Wirrwar, flüchtig angedeutet Pferde mit jeweils nur 2 Beinen in jedem Augenblick kann Auge nur einen Punkt fassen, alles Übrige verschwommene Farben und Formen Claude Monet Claude Monet (schloss sich Manet an) drängte Freunde, Ateliers zu verlassen keinen einzigen Strich malen, wenn Motiv nicht direkt vor Auge Monet Claude Monet bei der Arbeit in seinem Boot, 1874, Édouard Manet monetarbeit-k.jpg Kritiker von Ausstellung 1874 bezeichnete Gruppe als "Impressionisten" wollte ausdrücken: Maler hätten keine soliden Kenntnisse, Maler glaubten, dass ein bloßer momentaner Eindruck schon ein Bild sei Pressestimme zu einer der ersten Ausstellungen: "[…] Diese so genannten Künstler nennen sich Revolutionäre, 'Impressionisten'. Sie nehmen ein Stück Leinwand, Farbe und Pinsel, werfen auf gut Glück einige Farbkleckse hin und setzen ihren Namen unter das Ganze." Claude Monet Claude Monet: Beleuchtungseffekte und Atmosphäre wichtiger als Motiv Auge kann sich aus ein paar Andeutungen ganze Form aufbauen (siehe Geradenporträts / Geradencollagen!) Publikum lernte langsam Bilder zu verstehen durch Zurücktreten wird aus wildem Gewirr von Farbflecken Gestalt "Der Künstler war niemandem als seinem eigenen künstlerischen Gewissen dafür verantwortlich, was er malte und wie er es malte."
Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm
Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Flügeltür-Rahmung weiter bearbeitet Versuch Ausstechen vom Scharnierbereich mit Schnitzbeitel, erste Tests nicht gut nachher noch einmal probieren (1) Ränder vorritzen (2) mit Säge kleine Rillen gesägt (3) mit Schnitzmesser über diese kleine Bereiche Holz abgetragen bei sichtbaren Unregelmäßigkeiten evtl. mit Paste nachbessern Messing-Schrauben später silber übermalen Geradenbild umsetzen ca. 3m großen stehenden Akt als Collage umsetzen heute Fotoaufnahmen Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm fotoaufnahme.jpg Aufnahme verfremdet: Oberkörper nach hinten gebeugt, frontale Sicht Fuß eingefügt, Geschlechtsteil angehoben, Kopf ausgetauscht (Betrachter wird von oben herab angesehen) Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Walter Benjamin Kunstwerk grundsätzlich immer reproduzierbar gewesen 2 Verfahren technischer Reproduktion der Griechen: Guß und Prägung Fotografie: Hand im Prozeß bildlicher Reproduktion zum ersten Mal entlastet Auge erfasst schneller als das Hand zeichnet ungeheure Beschleunigung: konnte mit Sprechen Schritt halten mit Reproduktion fällt einmaliges Dasein (Hier und Jetzt) weg technische Reproduktion im Gegensatz zur manuellen: kann in Fotografie Ansichten des Originals hervorheben, die durch menschliches Auge nicht zugänglich sind neue Erfahrungen durch Vergrößerung oder durch Zeitlupe bisher ungeahnte Bilder festhalten Reproduktion: entwertet sein Hier und Jetzt Aura: verkümmert an Stelle einmaliges wird massenweises Vorkommen eingesetzt umsetzen (Notizen auf Ausdruck von Reproduktions-Artikel) radikal radikal sein: nach 1 Zeichnung digitale Vorlage zerstören (alle Testblätter können bleiben) Auflage = 1 nur an 1 Ort sichtbar, nicht in Massen erfahrbar = konzentriert verstärkt durch Flügeltüren nur "Zustandsdrucke" (so auch kennzeichnen) und 1 "Endergebnis" ANTI-MASSE
Standpunkt 'Ich hoffe mein Leben lang von meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich von meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, und auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen.' (Gustave Courbet, 19. Jhd.) Nur Kunst, die mich versucht zu erklären, ist gute Kunst. Was ist das für eine Kunst, die gesellschaftliche, politische und wissenschaftliche Themen aufgreift, der Künstler selber aber nicht mehr drinnen auftaucht? Kritik und Fragen allgemein am System können doch bestens mit anderen Mitteln ausgedrückt werden (wie Vortrag oder Diskussion). Der Künstler nimmt einen Farbeimer, hält einen Pinsel in der Hand, zerreißt Papier, klebt, pustet, verwischt, zieht Linien mit dem Stift: er arbeitet mit seinem Körper, seinem Wissen, dem Erlebten, seinen Gedanken und Gefühlen. Und genau das sollte doch Teil seiner Arbeit sein. Das macht sie einmalig. Weil er Mensch ist und sich damit einzigartig verhält. Er ist Mittelpunkt seines Lebens, seiner Stadt, der Erde, des Sonnensystems, des Kosmos. Wenn dann ist doch SEIN Blick interessant, nicht der der Gesellschaft und der Wissenschaft. (noch unkorrigiert, morgen in Klassenraum aufhängen!) verhüllt Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti Holzwerkstatt Bilderrahmen 64x84cm mit Flügeltüren hergestellt Bilderrahmen-Leisten aus Ahornholz 4 x jeweils 1 Seite von Holzleiste mit 45° Schleifen an Hobelbank Rahmenspanner vorbereitet (lose um Rahmung gelegt) Stellen geleihmt, vorher leicht nass gemacht danach Rahmenspanner angelegt und festgedreht Flügeltüren aus unbearbeiteten Holzleisten hergestellt 2 Seiten geradegesägt, danach hat Alberti Wolfgang Alberti restliche Schritte übernommen (genaue Höhe und Breite) 2 x Holzplatten 10mm zurechtgesägt, Kanten 45° testweise angelegt, am Mittwoch alles zusammenfügen inkl. Scharniere Kurs Video Rewind Einführungsveranstaltung Zuerst dachte ich, dass ich erst kommendes Semester einen großen Schein machen kann, weil mich keine Vorlesung wirklich interessierte. Hier geht es aber u.a. um Narzissmus Narzissmus im Video. Für eine Hausarbeit kann ich mir Narzissmus Narzissmus in der Kunst allgemein vorstellen. Beim kommenden Termin besprechen! 2 x von Professor öffentlich erwähnt (wohl wegen meiner "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo") Themengruppen (1) Videotheorie Vilém Flusser : "Ins Universum der technischen Bilder" Yvonne Spielmann: "Video. Das Reflexive Medium" Wolfgang Ernst: "Gibt es eine spezifische Videozität?" (2) Video Narziss / Video Closed Circuit Basistext: Rosalind Krauss: "Video: The Aesthetics of Narcissism" Selbstbezüglichkeit im Video Video = narzisstisches Medium Video fungiert als Spiegel Künstlerpositionen u.a. Vito Acconci, Friederike Pezold ("Die neue leibhaftige Zeichensprache"), Ulrike Rosenbach ("Tanz für eine Frau"), Pipilotti Rist, Ryan Trecartin evtl. hier Vortrag oder Protokoll machen, später für großen Schein Hausarbeit über Narzissmus Narzissmus in der Kunst (beim kommenden Treff mit Daniels Dieter Daniels besprechen!) (3) Video Mass Media / Video Politics Basistext: McLihan und elektronische Medien (4) Videoüberwachung / Videokontrolle Künstlerpositionen: u.a. Bruce Nauman ("Video Surveillance Piece", 1969-1970), Dan Graham ("Present Continuous Past(s)", 1974), Michael Klier ("Der Riese", 1983), Harun Farocki (5) Audiovision im Video Künstlerpositionen: u.a. Nam June Paik ("Exposition of Musik", "Electronic Television", 1963), Edith Decker, Steina Vasulka ("Violin Power", 1969-1978) (6) Videosynthesizer und Prozessoren, (7) Musikvideo, (8) Online Video / Viral Video
Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt
Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt
HGB Rundgang 2016 verhüllt (mit Notizen der letzten Tage) Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt verhuellt_rundgang-k.jpg umsetzen für mehr Stabilität: 3mm statt 4mm Sperrholzplatten verwenden 30mm-40mm statt 20mm breite Holzleisten auf Glas kleben Holzleisten zuvor mit kleiner Rille versehen, damit überflüssiger Kleber reinläuft und nicht über den Leistenrand quillt Flurarbeit weiter bearbeitet statt Plakate abmachen: diese als Rahmung nutzen um Holzkasten 4cm Freibereich markiert morgen mit Cutter abschneiden
HGB Rundgang 2016 verhüllt Bilderrahmen für Klassenarbeit geliefert bekommen 1 Holzleiste bei Alberti Wolfgang Alberti zurechtgesägt, alle Leisten in Arbeitsraum geschafft Leisten für Vorderseite auf Glasplatte geklebt (zur genauen Positionsbestimmung unter Glas Holzplatte gelegt) umsetzen verhülltes Kreuz genagelt (noch einmal komplett neu sägen, da zu ungenau gearbeitet) als Vorschau im Klassenraum befestigt Pinselborsten von verhüllter Arbeit für Klassenraum entfernt, danach Holzplatte seidenmatt lackiert In Ritzen teilweise Ansammlung Lack, erzeugt eine milchige Färbung (nicht gut, nächstes Mal mit Lackspray arbeiten!) bei Ohme Multiplexplatte (mit weißer Oberfläche) für weiteren Fräsetest abgegeben (Motiv: kleines Selbstbildnis)
verhüllt Standpunkt "Den Optimismus, das Kunst etwas kann, was allen anderen Gebieten versagt bleibt, möchte ich mein Eigen nennen. Die Energie, die Kunst inne hat und die unbedingt hinausgetragen werden will, möchte ich finden. Der Weg dorthin wird die Verhüllung sein." (mit Notizen von gestern) HGB Rundgang 2016 Alberti Wolfgang Alberti wegen Zuschnitt verhülltes Kreuz aufgesucht bei Ohme Fräsearbeit abgeholt und gesäubert umsetzen sollten Holzleisten auf Glas doch nicht halten (recht schwer) bei Spiegel- und Glasschleiferei wegen Bohrung von Löchern anfragen Klasse Bildende Kunst Vorbereitung Rundgang Fräsearbeit schwarz getüncht, danach mit Walze weiß übermalt Rückseite mit Waschbenzin gereinigt Ergebnis überraschend gut morgen lackieren, danach Ohme und Bachmann zeigen umsetzen statt schwarz tünchen: durch Rauch bzw. oberflächliches leichtes Verbrennen dunkle Flächen erzeugen Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti Außenmaße Holzplatten für verhülltes Kreuz skizziert bei Alberti Wolfgang Alberti gesägt, auch für Klassenarbeit (45°-Schnitte) Holzbearbeitung sehr präzise ausführbar, da gute Werkstattausstattung
verhüllt Standpunkt Kunstkritik ausgedruckt, im Klassenraum aufgehangen u.a. "Das Verhüllen von Kunst zeigt, was ich über Gegenwartskunst denke." "Warum zeigen?" "Sie kann also wachsen, ohne störendem Einfluss von außen. Sie kann andere, neue Wege gehen. Sie kann aber auch scheitern. Nur weiß das der Betrachter?" "Vibrieren, weil in dem Kasten selber etwas blüht, quillt, den Rahmen zu sprengen droht. Das, was der Kunst abhanden gekommen ist, die eigene Position und der Blick in die Zukunft, kann wiedergeboren werden, ohne Altes zu wiederholen!" "Verhüllte Kunst ist alles und nichts. Verhüllte Kunst ist tot und voller Lebenskraft zugleich. Verhüllte Kunst verweigert sich dem Gesehen werden und hinterfragt damit alle andere Kunst." vordere Holzplatte mit Holzleisten verbunden, genagelt, für Dienstag im Klassenraum aufbewahrt
Kurs Farbe Weiss verhüllt Test verhüllte Arbeit mitgebracht und vorgestellt sehr ausführliches Gespräch über persönlichen und kunstkritischen Hintergrund sowie Betrachter-Perspektive Frage nach Öffnung des Ateliers (Arbeiten dort bei Besuch auch verhüllen, nur Arbeitsraum mit Materialien und Werkzeug erfahrbar?) Titelproblematik erst einmal Wunsch nach kompletter Verweigerung, evtl. Auflösung mit der Zeit (auch wenn noch nicht vorgesehen) Käufersicht: Mitwisser über Inhalt (Notizen von übermorgen) Kunstkritik Kunst "[…] wobei diese Entwicklung in Deutschland besonders begünstigt wurde durch Hitlers entartete Kunst Schmähung. Jeder narzißtisch-egozentrische Pfuscher, Murkser und Hochstapler konnte daher im Dunstkreis der Schutznebelwolke 'entartet' im Nachkriegsdeutschland zum wundersamen modernen Kunst-Genie emporen." "Die Wirkung ist immer relational und gilt niemals absolut oder abstrahiert von konkreten Betrachtungszusammenhang." "Künstler wissen ja oft gar nicht, wie sie zu ihren Gestaltungen kommen und das ist letztlich auch gar nicht nötig. Künstler sollen Gestaltungen schaffen, die von den Betrachter- und KonsumentInnen als künstlerisch wertvoll erlebt werden. Das ist alles, nicht mehr und nicht weniger." als Kunst wahrgenommen ist abhängig von: (1) Kultur (z.B. atzekisch, islamisch, abendländisch) (2) Situation (z.B. historisch, aktuell und momentan) (3) Ort (z.B. Museum, Galerie, Kunstakademie, Schule, Vernissage, Alltag) (4) Künstler (z.B. bekannt, berühmt, unbekannt, Laie, Kind) (5) Gegenstand (z.B. Gattung [Graphik, Bild, Skulptur, Raum], Sujet [Thema], Stil, Ausführung, Material, Inhalt und Form) (6) Betrachter (Kultur, Herkunft, Bildung, Abneigung, Vorlieben, Einstellung, Anspruch, Erfahrung, Verfassung) = es gibt keinen objektiven Kunstbegriff Eindruck ergibt sich aus (1) Werk und (2) Erfasser (Reiz und Reaktion)
(mit Notizen von morgen) 2016-01-19.mp3 HGB Rundgang 2016 Siebdruckplatte 55x75 für Fräse vorbereitet mit Ohme Programm-Code besprochen / Fehler behoben 2 Ganzkörperporträts (für Plotterdruck und Druck auf Folie) geplottet morgen 2 weitere plotten + Körperstudie (1m lang bzw. längste Variante bei 42cm-breitem Papier) und Siebdruckplatte bei Ohme abliefern kurzes Gespräch mit Bachmann geführt er schlägt zweischichtige Kunststoffplatten vor (vordere Schicht = weiß, hintere = schwarz, dadurch gute Ergebnisse möglich) informiert mich, sobald Testplatten bestellt und angekommen sind Kunstkritik Kurs Vorlesung Relevanz der Kunst (Mitschnitt durchgearbeitet, mit persönlichen Ansichten Beteiligter) "postsouveräne Moderne" wirkt nicht auf etwas, sondern befindet sich innerhalb von Dingen, Verhältnissen, Relationen und Interaktion diese prägen, strukturieren und machen die Postmoderne aus Freiheit ist Teil der Postmoderne / wird von ihr vorausgesetzt radikal Radikal zu sein bedeutet Terror Kritik an etwas ermöglicht ein bisschen anders zu sein, aber immer noch mittem im "Spiel der Kräfte", also nicht außerhalb Wie kann eine zeitgenössisch künstlerische Praxis aussehen, die sich gesellschaftlicher Verantwortung entzieht? Teilnehmer will keinen "Leitfaden" für relevante Kunst vorstellen (wäre sehr angreifbar gewesen) möchte Frage in Bestandteile auflösen, keine Antwort liefern Kunst aus materialistischer Perspektive(?) im gesellschaftlichem Kontext: Tendenzen politischer Haltung als Spuren in Kunst wiederzufinden (auch ohne Intention Intention des Künstlers) Aufteilung künstlerischer Praxis in gut und schlecht zu einfach gedacht Für wen oder was macht man Kunst? Wer darf über Relevanz meiner Kunst urteilen? Gegen wen richtet man sich mit seiner Position? Teilnehmer findet es schwer, über relevante Strömungen / Praxen zu sprechen Adorno: Kampf zwischen Befürwortern und Gegnern / Kunstwerken und "entkunsteten Dingen" verhüllt notiert statt "Dilemma" Wort "Kampf" verwenden: "innerer Kampf zwischen (allzu menschlichem) Verlangen nach gehört zu werden und gleichzeitiger Infragestellung der eigenen (aber auch aller) künstlerischer Relevanz" 2016-01-20.mp3 Relevanz eigener künstlerischer Arbeiten bei Studenten: laut Meinung nicht geändert Themen haben sich nicht geändert (Fragen nach Selbstorganisation, nach Arbeitsbegriff, Politizität des kulturellen Schaffens, nach Kreativität) lediglich Konditionen, unter denen das stattfinden kann, haben sich geändert Kunstausbildung und Kunst sollen seit Bologna Effizienzkriterien gehorchen Selbstverantwortung steigt (Selbstorganisation und Administration, Verantwortung für gesellschaftliche Rolle etc.) wie kann dieses System für Unvorhersehbarkeit / neue Rollen / neue Aufgaben geöffnet werden? Hochschule = Unmöglichkeitsraum, wo angenommene Regeln außer Kraft gesetzt und neu geordnet werden können notiert insgesamt: überladen mit Fachbegriffen und Wörtern, die etwas eigentlich einfaches kompliziert machen meistens gar nichts verstanden, da mit für mich Neuwortbildungen überschüttet 2016-01-20-2.mp3 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
HGB Rundgang 2016 schwarzer Bereich um Arbeit: 13cm (Gesamtgröße ungefähr 105x105cm) evtl. doch kein quadratisches Format nehmen (zu statisch) Porträt verhüllt 2016-01-14.mp3 für Rundgang evtl. verhülltes Porträt Daten zur verhüllten Arbeit: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie, Sperrholzplatten, Holzleisten, Bilderrahmen" Nachtrag: ohne(!) Angaben der Verhüllung, da Verhüllung wie normalerweise Bilderrahmen nicht zur eigentlichen Arbeit gehören also: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie" oder immer nur 1 Information zur Arbeit, wie "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich" oder "Fotografie // Friedrich Fröhlich"
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Friedrich Fröhlich, zufrieden Geradenbild 2016-01-13.mp3 HGB Rundgang 2016 1. Entwürfe für verhüllte Arbeit im Flur Entwurf (1) Wandfarbe um Verhüllung schwarz (zuvor testweise mit dunklem Papier bekleben) Infokärtchen für verhüllte Arbeit kaertchen2.jpg Infokärtchen: "verhüllte Arbeit (groß) // Friedrich Fröhlich (groß) // Sperrholzplatten, Holzleisten, Nägel, Zeichnung (klein)" Entwurf (2) zusätzliche Kosten: Spedition 25+6+15 = 46 Euro Transportkosten + 100 Euro Materialkosten Vorgehen: Holzleisten an Rückplatte befestigen (Schrauben) Holzleisten nicht nur am Rand, sondern auch zwischen den drei Bildteilen (heißt: zwei Holzleisten zusätzlich) an Innenseite der Holzleisten Ösenschrauben befestigen (je Bildteil insgesamt 2 oder 4 Stück), Bildteile mittels dadurch gezogene Stricke befestigen Vorderplatte drauflegen und festschrauben hinter Rückplatte im oberen und mittleren Holzleistenbereich 4 stabile Haken schrauben Kurs o.T. verhüllt kleine Testverhüllung mit weißen Bilderrahmen umgesetzt E-Mail an Mark Helmut Mark Der Holzkasten geht DURCH das Glas hindurch. Das heißt auch: Das Glas wird zum Teil von der Verhüllung 'verschluckt'. Über dem Glas ist der eine Teil vom Kasten, unter dem Glas der andere. Holzleisten an Glas geklebt (bei ordentlicher Arbeit dann mit gutem Kleber). Sollte ich diese Variante nehmen, würde ich die Holzplatten zuschneiden lassen. Das heißt: der Betrachter sieht keine störenden Abstufungen. Auch die Holzleisten würden dann natürlich gleich sein. Finde diese Variante (mache noch mehr) sehr interessant, weil sie die Betrachterseite IN die Verhüllung integriert. Zwischen Kunst und Betrachter liegt normalerweise das Glas, die Verhüllung hebt diese Barriere irgendwie auf (finde ich). Eine Überlegung wäre jetzt noch das Glas an sich. So könnte ich mir auch Grauglas vorstellen… So spiegelt sich der Betrachter noch am Rand, in der Mitte (Holzkasten) wird die Spiegelung 'verschluckt'. Auch würde dann mehr das DRAUSSEN und INNEN zum Thema werden. Mal schauen. Vielleicht nicht gleich zu viel Neues reinbringen… Geradenbild im Klassenraum liegenden Akt gerahmt, morgen 1. Teil in Atelier bringen (Straßenbahn)
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
kein Signal, Jens Nedowlatschil
"kein Signal", Jens Nedowlatschil
Standpunkt In den Geradenbildern, also nicht im Motiv sondern in meinem die Gerade betreffenden theoretischen Ansatz, sehe ich aktuell den verzweifelten Versuch etwas zu finden, was so rudimentär ist, dass es nicht mehr hinterfragt werden kann. Also etwas, was als Fundament bereitsteht, um darauf aufbauend Kunst zu machen, die nicht beliebig auswechselbar ist. Kunst, die unausweichlich gemacht werden muss. Leider erkenne ich immer mehr, dass das ein Gedanke der Moderne ist. Und die extremen Äußerungen ('Ich habe die Malerei getötet.' etc.) und Vorstellungen, was Kunst zu sein hat, haben sich nicht durchsetzen können. Die Kunst blühte auf. In alle Richtungen. Keiner schien recht gehabt zu haben! Und warum dies noch einmal wiederholen? Ich kann aus dem Scheitern lernen. Und lernen heißt auch: darauf reagieren. Verhüllt! 2016-01-12.mp3 Friedrich Fröhlich, überzeugt verhülltes Kreuz vehüllt umsetzen Kreuz verhüllen Spanplatten nach Kreuz-Umriss zusägen Bedeutung Nägel / Dreinagelkruzifix / Viernageltypus (bis zur Gotik) verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten verhuelltkreuz-k.jpg Kreuzverhüllung am 5. Sonntag (alter Passionssonntag) der Fastenzeit wird Kreuz verhüllt seit Messbuch (1570) überliefert: "Vor der ersten Vesper des Passionssonntages werden die Kreuze und Bilder verhüllt." Heiligenfiguren und Kreuze mit violetten Tüchern verhüllt "Wir Menschen fürchten das Kreuz. Selbst Petrus, der Jünger Jesu, schreckte davor zurück. Und doch ist in keinem anderen Zeichen Heil außer im Kreuz." Kreuz seit 3. Jahrhundert ein Zeichen der Auferstehung, nicht so sehr des Todes "kein Signal", Jens Nedowlatschil keinsignal-k.jpg Verhüllung soll auf Jesus Jesus Leidenszeit verweisen ? seit 1000 n. Chr. auch ganzen Chorraum, später nur noch Hauptaltar mit Fastentuch / Hungertuch verhüllt Hungertuch später mit Motiven gefüllt, zuvor schlicht insgesamt: Verhüllung im Christentum über Jahrhunderte stark verändert, also nichts statisches Klasse Bildende Kunst Besprechung Rundgang Vorstellung verhüllter liegender Akt über Triptychon uneinig evtl. weiße Rahmung sichtbar lassen, nicht gänzlich verhüllen für Flurarbeit: statt 3-Teilung 2 große Platte verwenden danach klein sägen (für weitere Verhüllungen nutzen) Hausmeister wegen Bohrung gefragt, Kabel und Wanddicke Putz anscheinend nicht mehr mit Mauerwerk verbunden, könnte abfallen beim Bohren wenn ich Lochpositionen weiß, ihm Bescheid geben morgen: liegenden Akt rahmen, überlegen, wie Verhüllung bei Magnetrahmen allgemein gehen könnte Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark (1) Vorbereitung a) meine Vorstellung: verhüllte Arbeit im Klassenraum als 1. öffentlich gezeigte verhüllte Arbeit ansehen (wie Schwarze Quadrat 1914/15 als Nullpunkt), dementsprechend präsentieren b) andere Form als Triptychon wählen (schon zu komplex) sobald Arbeiten irgendwann einmal bekannt: dann auch besondere Formen nutzen also: 1 Quadrat oder Rechteck, Bilderrahmen sichtbar c) Größe: nicht 79.5cm² (zu sehr an Malewitsch Kasimir Malewitsch angelehnt)? nicht zu speziell (wenn Arbeit 40x50cm, dann Verhüllung 50x60cm anstatt enger an eigentlicher Arbeitsgröße?) d) möchte sie nicht in Petersburger Hängung sehen, soll einzeln wahrgenommen werden können, auf Augenhöhe Oder in der Ecke, leicht erhöht? (2) Gespräch soll kein Sklave meiner Regeln werden Thema Bilderverbot als Betrachter Inhalt weniger wichtig, Ergebnis muss sinnlich sein sein Vorschlag: Verhüllung im Portraitformat Titel (Bsp): "Selbstbildnis" Materialangaben (Bsp): Spanplatten, Holzkiste, Fotografie wichtig: Verhüllen, ohne Glas wegnehmen zu müssen mehrere Tests machen mit unterschdl. Verhüllung durchführen kommendes Klassentreffen im Atelier
verhüllt 2016-01-10-1.mp3 Standpunkt 2016-01-10-2.mp3 Zusammenfassung "Verhüllte Arbeit (in Bezug auf zeitgenössische Kunst)" Auslöser: Wunsch, Selbstinszenierung nicht nur zu dokumentieren und zu hinterfragen, sondern auch dagegenzusteuern 1 Möglichkeit: Verhüllen außerhalb Arbeitsraum weiterer Auslöser: Zweifel Zweifel an Wichtigkeit eigener Arbeiten (immer mit Verweis auf Infragestellung aller Kunst, also auch der Arbeiten anderer Schaffender) Nicht-Wichtigkeit der Kunst und überhaupt allen Tuns sowie biologischer Drang nach Gesehen werden = Dilemma weiterhin: Tatendrang ist vorhanden, ganz ohne Beobachter (ohne soziale Anerkennung) Dilemma gut mit Verhüllung zeigbar und lösbar (Kunst weiterhin schaffen, ausstellen, aber gleichzeitig nicht sichtbar) Übertragung auf Kunst allgemein: aktuelle Kunst (meine Meinung) = Beliebigkeit in Themenwahl, alles kann Kunst sein und eher projektbezogenes, temporäres Arbeiten "Ich will aber Zeichen setzen! Etwas bewegen! Mich selber bewegen! Nicht nur kopieren, zitieren, abwandeln!" gefallen am Pluralismus und Subjektivität (es gibt nicht eine Realität, sondern viele Wirklichkeiten) Dilemma im Gefallen an Subjektivität / Pluralismus und gleichzeitige Infragestellung Beliebigkeit verhüllte Arbeit: kann als Kritik zur Gegenwartskunst verstanden werden? 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Geradenbild umsetzen Ganzkörperportrait in Körperstudie umbenennen Veränderung von Holz durch UV-Licht notiert unbedingt mit bedenken! evtl. Ritze also nicht schwarz färben Porträt wird mit der Zeit immer sichtbarer (Grundfläche bleibt weiß, Holz vergilbt) dadurch könnte ich Holz weiterhin sichtbar lassen (Holz nicht nur Material sondern auch Teil des Motives) Testplatte zu Ohme gebracht verhüllt ältestes bekanntes Verbindungselemente (Nachweise von 5101 v. Chr., Vernageln eines Holzbrunnens, Sachsen) Vorderseite "Hommage an Malewitsch Kasimir Malewitsch" doch genagelt Muster Lacobel Pure White (farbige Hintergrundfolie), Einwegspiegel (für verhüllte Arbeit), Optiwhite (allgemein Spiegelrahmung), Parsol-Bronce (getönte Glasscheibe) eingetroffen
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Geradenbild 6 Teststreifen (1) 2 x mit Grundierung (transparent), für späteren Farbauftrag (einmal Geraden = schwarz und einmal Geraden = Holzfarbe) (2) 2 x mit Grundierung (weiß) und lackiert (einmal ohne nachträglicher Bearbeitung, Geraden = Holzfarbe und einmal Geraden schwarz färben) (3) 2 x angeschliffen (einmal mit weißem Acryl und einmal erst nach Fräsen bemalen) verhüllt 2016-01-05.mp3 verhüllte Arbeit in Holzkasten 79.5x79.5cm (in Anlehnung an Schwarzes Quadrat, Malewitsch Kasimir Malewitsch) Robert Fludd (engl. Arzt und Naturphilosoph) visualisierte eine Schöpfungsgeschichte mit Urbild der Hyle Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd fludd-k.jpg Hyle (griechisch ὕλη, hylē "Stoff, Materie") = u.a. als Urstoff verstanden Hyle als Äquivalent zum Nichts (schwarzes Viereck) schwarzes Viereck: besteht aus sich überkreuzenden "Fäden, durch die winzige horizontale Rechtecke des Lichtes durchscheinen" Stoffstruktur im Inneren durch weiteren Farbauftrag überlagert ("Wolke des Chaos") in Wolke Kreis- und Spirallinien eingeritzt (gelten u.a. als Linien der Möglichkeit) Bezug zu Malewisch: ein Gemälde 1914 fast fertiggestellt (dadrunter liegt bereits ein Vorgängergemälde), danach homogen schwarz übermalt Craquelée (frz. craqueler = rissig werden lassen; craquelé = rissig, gesprungen) bildete sich aus feinen Risse (anscheinend) von Malewitsch Kasimir Malewitsch gewollt (Helligkeit des bereits Gemalten bricht durch das Schwarz durch) Alphonse Allais, "Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit", 1897 Aufschrift auf Gemälde entziffert: "Schlacht von Schwarzen in einer dunklen Höhle" (sinngemäß) Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais allais-k.jpg Referenz auf Alphonse Allais (frz. Künstler) erkennbar: "Kampf von Schwarzen in einem Keller, in der Nacht"
verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30
verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30
verhüllt 2016-01-02.mp3 verhülltes Diptychon (doppelter Holzkasten, mit Scharnieren aneinander gekoppelt) verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30 diptychon-m.jpg lässt sich auf- und zuklappen zur Sicherheit (beim Transport / Schütteln könnten Ecken leiden) eigentliche Arbeiten noch in Papier eingelegt, mit Klebestreifen befestigt 2 falsch gesetzte Nägel entfernt; entstandene Schäden im Holz später evtl. mit Holzpaste überdecken Unterlegscheiben bei Scharnieren verwendet, da Köpfe von Schrauben zu klein (Übergangslösung!) kleinste Schrauben nur in Messing-Ausführung gefunden (Übergangslösung!) Holzleisten aus Versehen bei beiden Holzkästen nicht identische Anordnung ansonsten Birke Multiplex sehr gute Struktur und Farbe notiert bei Befestigung der Scharniere überlegen, wie ich zukünftig aufgesplittertes Holz (bisher Kiefer 13x13mm) vermeiden kann (evtl. bei Rundgang ausstellen) Geradenbild Porträt weiter überarbeitet umsetzen Ausschnitt Foto im AV-Labor auf Transparentfolie drucken, darunter geplottetes Geradenbild legen Größe evtl. 30x40cm
Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf)
Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf)
(mit Notizen der letzten 4 Tage) verhüllt 2016-01-01.mp3 Nachtrag: Ursprung / Gedanken dazu hier: (nicht bearbeitet, Version .2.2013) weitere Gedanken zur Verhüllung: (nicht bearbeitet, Version .2.2013) Idee Verhüllung in Schattenfugenrahmen (zwangsweise verhüllte Leinwand oder Inhalt unabhängig von äußerer Erscheinung?) umsetzen (morgen Material besorgen) 2 zusammenhängende Papierarbeiten verhüllen 2 Holzkisten mit 2 Möbelbändern aneinander "binden" (wenn Arbeiten zwar zusammen gehören, aber auch einzeln gezeigt werden könnten) bei Triptychon evtl. Stangenscharnier verwenden, mittlerer Teil doppelt so lang wie Seitenteile, damit zuklappbar Motive auf Fotoabzügen testweise mit transparenten und deckenden Klebebändern, Korrigierflüssigkeit und Acrylfarbe verhüllt Geradenbild für Rundgang Triptychon-Bilderrahmen bestellt (FdK F. Fröhlich um rund 500 Euro erleichtert) Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf) gkportraitfoto-k.jpg evtl. 4 kleinere Arbeiten auf Flurwand zeigen unterschiedliche Ganzkörperporträts plotten, Auszügen von fotografischem Selbstporträt (wie Kopf, Hände, Beine und Brust) auf Folie drucken und über Plotterarbeit legen umsetzen kommende Woche bei Kati wegen Plotternutzung anfragen
Arbeit verhüllt
Arbeit verhüllt
(mit Notizen der letzten 5 Tage) 2015-12-24.mp3 Kurs o.T. Geradenbild verhülltes Foto und f-s-v-v lackiert Schlauchbilder mit "420-534-564" bezeichnen (Absorptionsmaximum in nm von L-S- und M-Zapfen) Konstellation f-s-v-v mit Video 2015-12-25.mp3 Kurs o.T. Geradenbild Konstellationen auf Folie ausgedruckt, über Fotoabzüge (10x15) mit Geradenmotiven gelegt umsetzen Notizen nach Studium auf Papierrolle drucken und mit 2 Kurbeln zum Durchlesen ausstatten 2015-12-26.mp3 2015-12-26-2.mp3 verhüllt Arbeit verhüllt verhuelltrahmen-m.jpg Holzkasten in weißem Bilderrahmen ragt heraus, nach hinten hin ebenfalls Deckel mit 8 kleinen Nägel am Kasten befestigt (zuvor immer mit Klammern) Nägel statt Klammern: wirkt weniger nach Transportbox (auch wenn dort ebenfalls Nägel Verwendung finden) Schrauben: Öffnen würde gedanklich zu schnell gehen, Nägel müssten erst mit Gewalt entfernt werden umsetzen Stempel für Rückseite gestalten ("Friedrich Fröhlich" im Kreis, Nummer oder Jahreszahl dann händisch ergänzen) Befestigungsschiene für Nagel evtl. an allen 4 Seiten anbringen (bisher nur "oben") Holzkasten gibt immer ungefähre Größe der drinnen liegenden Arbeit wieder
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Kurs o.T. Geradenbild verhüllt seit gestern wieder über verhüllte Arbeiten (Anfang 2013) nachgedacht (als Reaktion auf besuchte Baseler Ausstellungen mit zum Teil sehr markanten/starken Werke) in Geradenbilder (wie "liegender Akt") auch Verhüllung entdeckt durch Aufdeckung (Gerade als Elementarteilchen) gleichzeitige Verschleierung unserer durch Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken geprägten Wirklichkeit (1) zu verdeckende Fläche mit Bleistift markiert, danach mit kleinen Pinselstrichen (ohne fester Richtung) weiß grundiert (2) Foto auf Leinwand (Wellen, Venedig) mit Konstellation f-s-v-v überdeckt Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand fotokonstellation-k.jpg durch Konstellation wird "halbverhüllt" Geraden und 1. Möglichkeitenraum lassen Fotografie durchscheinen Einzelgespräch mit Ohme Fräse-Tests abgeholt Plattenbreite mit 1,20m kein Problem, Höhe dann 0,80m (ergibt 2,40m bei 3 Platten) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
 (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
Geradenbild (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt) tisch.jpg verhüllt (Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt) verdeckte_hand.jpg Kurs o.T. Farbpigmente (rot, grün, gelb) und 10kg Ton besorgt Ton auf Metall, vor vertikalen LED-Geraden platziert LED-Licht spiegelt sich auf Ton (noch verpackt, leichtes Schimmern) geplottetes Geradenbild auf Tisch angeordnet, Seitenbereiche abgedeckt genaue Maße für Rahmung: (1) Seitenteile mit 68x55cm (2) Mittelteil mit 82x55cm bei Rahmung Mittelteil evtl. 1-3mm kleiner, da bereits bis zum Randbereich bemessen bei Rahmung Seitenteile evtl. 68cm + 1-3mm (zu den Außenbereichen hin)
Katalogisierung Leitfaden f. Dokumentation v. Museumsobjekten, "Deutscher Museumsbund e. V." Geraden- und verhüllt-Aufnahmen katalogisieren sollte Thema zugänglicher gestalten / verständlicher machen konsequent u. kontinuierlich in fest definierten Arbeitsschritten erfassen Eingangsdokumentation (Entstehungsdaten zur Geraden auf Aufnahme u. zur Aufnahme selber) Inventarisierung (Aufnahme Gerade in Datenbank mit eindeutiger Nummerierung) wissenschaftl. Katalogisierung (Einordnung Datensatz in Gesamtkonstrukt) Dokumentation (allgemein): Angaben v. Objektnamen, Material, Maßen, Gewicht u. Erhaltungszustand öffentl. Zugang: in Ausstellungen, Publikationen u. Internet zugänglich machen unter Berücksichtigung Bild- u. Verwertungsrechte u. Datenschutz Sammlungskonzept schreiben (nennt spezifischen Sammlungsbereich / Zweck u. Ziel der Sammlung, enthält Richtlinien für Erhaltung d. Bestände) Dokumentationsrichtlinie: hält Verfahrensweise d. Dokumentation fest bisherige Erfassung analysieren: Notizzettel, Unterlagen zum Erwerb sammeln Änderungen durch Streichung kennzeichnen (nicht einfach löschen) Schreibanleitung: wie Eintragung korrekt vorgenommen werden sollen (wie "Nachname, Vorname" o. "Vorname Nachname") Objektannahmeformular mit u.a. (1) Objektbezeichnung, (2) Objektzustand, (3) Objektgeschichte, (4) ggf. Abtretung d. Nutzungs- u. Verwertungsrechte, einschl. Objektfotografien, (5) rechtl. Status (Schenkung, Spende Leihgabe, Kaufangebot, Entsorgung), (6) Einverständnis zur Verfahrensweise bei Nichtaufnahme (Rückgabe, Weitergabe, Entsorgung), (7) Daten d. Einlieferers, (8) Name d. Mitarbeiters, d. Objekt entgegennimmt, (9) Ort, Datum, Unterschriften Eintrag in Eingangsbuch / Zugangsbuch Eintrag in Inventarbuch mit u.a. Eingangsnummer, Inventarnummer, Eingangsdatum, Objektbezeichnung, Kurzbeschreibung, Art d. Zugangs, Verweis auf Foto, Datum u. Unterschrift o. Namenskürzel d. Bearbeiters wissenschaftl. Katalogisierung u.a. (1) Sammlungsbereich, dem Objekt zugeordnet wird (2) Objektbeschreibung (3) Einordnung in Systematiken (4) Angabe v. Schlagwörtern, Material, Technik, Maße, Gewicht Schlagwörter: wie "DDR, Konsumgüterproduktion, Serienproduktion, Freistaat Thüringen, Ruhla" Material: wie "Metall (Gehäuse, Ziffern, Knöpfe und Tragegriff), Eisen?, Chrom, Glas" Technik: wie "Verchromt, lackiert (gelb), Guss" Maße, Gewicht: wie "Durchmesser: 10 cm, Höhe: 11,5 cm, Gewicht: 257 g" (5) Herstellungs- u. Verwendungszweck (6) Hersteller bzw. Künstler (7) Ortsangaben mit Herstellungsort, Gebrauchsort, Fundort (8) zeitl. Einordnung (9) Objektgeschichte (10) Bezüge zu anderen Objekten u. Themen (11) Bilddatei (12) Erhaltungszustand (13) Ausstellungs- u. Präsentationsgeschichte (14) aktueller u. frühere Standorte (permanente u. temporäre) / "Zentraldepot, Regal 8, Fach 3, Karton 598, Juni 2008" (15) Art d. Übernahme (16) Datum, Unterschrift o. Namenskürzel Bearbeiter verhüllt Zuordnung v. verhüllten Objekten: (1) etwas wird bewusst verhüllt wie Mülltüte, Schwärzung im Text, Stromkasten (2) etwas wurde unbewusst verhüllt wie Buchrückseite, Boden unter Stuhlbein (3) etwas ist verhüllt, Objekt nicht erfassbar wie Kiste ohne Aufdruck (4) etwas ist verhüllt, aber die Form erschließbar wie Banane (5) etwas ist verhüllt, aber teilw. sichtbar wie Transparentfolie, Meer, Nebel (6) etwas ist temporär verhüllt bewegl. Archivregale Geradenbild Winkel d. Gerade bei (1) Aufnahme u. im "Originalraum" (mit "vermtl." ungefähren Wert zur Erdoberfläche angeben) Länge d. Gerade bei (1) Aufnahme (in mm) u. im "Originalraum" Aufnahmen-Perspektive auf Gerade (seitlich, von oben, …) 1 Aufnahme kann viele Geraden beherbergen (jede Gerade in Datenbank mit Verweis auf Aufnahme aufnehmen) Position d. Gerade (Mittelpkt. auf Aufnahme in mm) Zuordnung v. Geraden: (1) Geraden durch Perspektive wie Risse in Gestein, die nur von einer Sicht aus wie gerade ausschauen (2) Geraden, der Funktion wegen gerade Straßenlaternen, anstatt komplizierte Beugungen (3) Geraden im Zwischenraum die besten Geraden, da "ohne materieller Dicke"?
Tehching Hsieh, Stempeluhr
Tehching Hsieh, Stempeluhr
Kurs Standby Dozent fängt Kurs pünktlich mit 2 Studenten an Angebot Kaufhaus Held: 500 Euro für 1. und 2. Etage, wenn sie dafür Bareinnahmen bei Verni- und Finisage erhalten verhüllt verhüllt-Arbeiten weiter durchdenken für Dritt-Semester-Ausstellung (Anzahl verhüllter Arbeiten, Größe, Präsentation, Hintergrundgedanken) Gedanken zur Idee vlt. gar nicht mehr äußern, oder anderes Projekt zeigen, da verhüllt dadurch zu schnell verpuffen könnte Künstler: ständig abrufbares Wesen? notiert viele kleine Lautsprecher nebeneinander mit jeweils nur einem Ton; Besucher geht vorbei und hört dadurch erst eine Melodie Arbeit "wach ich oder träum ich" für Standby-Ausstellung? Kostenkalkulation machen (Acryl-Scheibe, Spanplatte, rote und blaue Folie, Sprühkleber, Motor) "Visitenkarte" einer Kommilitonin Kommilitone überreicht: "Friedrich Fröhlich, Geldeintreiber" Kommilitone Kommilitone: "Aber warum […]" Antwort Dozent: "Warum… warum… warum machen wir Kunst!?" ständiger Realitätsabgleich wichtig (zw. Künstler, der sich schon lange mit seiner Arbeit beschäftigt und zw. Betrachter, der die Arbeit vlt. zum ersten Mal sieht) Ergebnis Doodle Raumabstimmung: 9 für Halle 14 und 7 für Kaufhaus Held Kurs TALK ABOUT MARKING TIME mit Dan Belasco Rogers "Von Tehching Hsieh bis Sophie Calle. Zeitgenössische Künstler über das Feiern von Alltäglichem und das Verstreichen der Zeit." Kunstgeschichte Langzeitsperformances Sophie Calle Tehching Hsieh One Year Performance 1987-1979: eingesperrt in einem Käfig, nicht sprechen, nicht reden, mit Besuchertagen Tehching Hsieh, Stempeluhr stempeluhr.jpg One Year Performance 1980-1981: ein Jahr lang jede Stunde Stempeluhr bedienen und Foto davon machen One Year Performance 1981-1982: ein Jahr im Freien verbringen, keinen Raum betreten notiert Urkunden-Tüte einmal fertigmachen: Tüte, Bilderrahmen, Passepartout, noch auszufüllende Urkunde, Stift, Nagel, Hammer (vlt. beim Jubiläumsjahr an der HGB vorstellen) Tehching Hsieh 13-Jahre-Vorhaben: Kunst machen, aber nicht zeigen Langzeitprojekte: zwischendurch Interessierte über aktuellen Stand informieren (da englischsprachiger Vortrag nicht viel mitgeschrieben) 15 x selbstkasteit
Raum unter der Treppe, Fischli/Weiss, 1993, Rauminstallation
"Raum unter der Treppe", Fischli/Weiss, 1993, Rauminstallation
Kurs Standby Skizzen zu Arbeiten vorgestellt u.a. menschengroßer Kokon , Kunstharz Thema Collage Richard Prince, Ausschnitte von Werbeplakaten abfotografiert Anita Witek "Bartleby oder die Kontingenz:", Giorgio Agamben Ausstellung Spinnerei von Philipp Köhler Alltags-Gegenstand / Kunstprodukt "Raum unter der Treppe", Fischli/Weiss, 1993, Rauminstallation raumunterdertreppe.jpg Ausstellung mit große Installation: eingezogene Wand (Kunst) von Besuchern nicht wahrgenommen und weitergenutzt verhüllt Kann eine Spanplattenbox ausgestellt werden, ohne das sie selber zum Kunstwerk erklärt wird? Kommilitone Kommilitone sammelt Sprüche aus dem öffentlichen Raum (u.a. Klosprüche, Graffiti) TV Interventionen Kurs TV Interventionen (1) medientheoretischer Teil, (2) historische TV-Interventionen, (3) aktuelle Projekte Theodor W. Adorno, Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist u.a. inhaltsanalytische Untersuchungen über Fernsehserien Kann man im heutigen Fernsehen, in der es (fast) keine Regeln mehr zu geben scheint, noch soweit von der Norm abweichen, sodass eine Aktion als Kunst wahrgenommen wird? 10-Seiten-Aufsatz für einen großen Schein 25-Minuten-Referat vorbereiten über Buch von Lorenz Engell (Medienwissenschaftler und Professor für Medienphilosophie) für Einzelgespräch - vor dem eigentlichen Referat - bei Daniels Dieter Daniels per E-Mail melden Kurs Standby Vorstellung Kaufhaus Held mit Fotos Diskussion Vor- und Nachteile, Unter- und/oder Obergeschoss Halle 14 Vorteile: definierter Kunstraum, Infrastruktur, Heizlüfter doch kein Problem (bei 300-600 Euro Mehrausgaben) Abstimmung Ausstellungsraum Vorankündigung: Gründungstag HGB am 6.2.2014 Thema Veranstaltungsversicherung Vorstellung Flyer/Plakate gemacht, aber nicht gewusst warum: "[es] sollte [halt] da sein… ich weiß aber nicht warum." Kurs Philosophie Abholung Text "Klatschen. Wenn aus Bewunderung Gesetz wird" (Kommentar Professor: "Schönes Thema, unterhaltsam dargestellt")
Kurs Standby 17 Minuten zu spät (E-Mail "Und ich komme 20 Minuten später, Brötchen kaufen. […] Liebste Grüße, F.") Kaufhaus Held als Ausstellungsort präferiert (gr. Raum; Trennwände müssten eingebaut werden; Strom vorhanden; 3 Etagen) ehemaliges Aldi-Gebäude, ehemalige SportsBar in der Nonnenstraße Halle 14: 3. Etage mit 3200 qm Kälte im Winter (wegen Aufsicht) nachteilig "Wollt ihr lieber frieren, oder blasen lassen?" Finanzplan für Materialeinkauf stehen 1.000 Euro zur Verfügung (Druck, Baumarkt, …) Ergebnis Abstimmung: Entscheidung fällt nächste Woche verhüllt Kurs Bibliothek Buch "Verhüllen und Offenbaren" Interpretation Journalist Aktion Christo: "Reichstag zuerst zu Grabe getragen und in ein Leichentuch eingehüllt, dann aber mit den Mitteln der Kunst […] zu neuem Leben erweckt" weckt Erinnerung an Tod und Auferstehung / Sündenvergebung / Verbergung von Gefühlen wie Scham Verhüllung als Übergangsritual kommunikative Handlungsräume durch Ritual aufbauen Ablösung vom Alten "Und siehe: Da war er. Der Reichstag" Verhüllungsaktion: in Erinnerung als eine "kreative Zäsur zw. dem Umzug des Bundestages von Bonn nach Berlin" Liturgie d. Kirche ist "heiliges Spiel" und damit mit Spielregeln belegt Parallelen zu Spielregeln der Liturgie chr. Tradition und dem verhüllten Reichstag Aktion: liturgische Gedächtnisfeier Verbergen: Aufmerksamkeit auf das dahinterliegende Geheimnis lenken Verlangen nach Berühren des Reichstages (Dokumentarfilm) in Beziehung mit Berühren Gewand Christi gesetzt notiert Kunstwerk aufnehmen: trinken oder einatmen (bis zum Tod ist Person damit Teil einer Arbeit) "participatio actuosa" = tätige Teilnahme am Vollzug der Liturgie in Kollumen Rolle Christo: Jesu Christi, Meister, Erlöser, Messias, Hohepriester als Exorzist (böse Geister austreiben) Christo = Rolle als Prediger, Zelebranten, Priester seine Aufgabe: Heiligungs-, Verkündigungs- und Hirtendienst für Gegner d. Projekts Christo = "Antichristo" Dokumentarfilm "Der Himmel über Berlin" von Wim Wenders (Regisseur, Fotograf und Professor für Film) verhüllten Reichstag aus ungewöhnlichen Perspektiven gezeigt: von innen durch transparenten Stoff hindurch und mit Helikopter aus "göttl. Sicht" Kurs Standby zu spät Vorstellung Flyer- und Plakatideen offene Fragen bei Idee : (1) Schriftart, (2) Künsterliste sollte vor Zeit und Ort, (3) "Arbeiten" sagt nicht aus, dass es Kunst ist (wogegen aber nichts spricht, wie ich finde), (4) "Eröffnung und Öffnungszeiten" verständlicher schreiben, (5) eigenen Namen ausgelassen (durch Striche) erzeugt nicht gewollte Sonderstellung, würde aber zur verhüllten Arbeit passen Dozent wünscht kommende Woche ein pünktliches Anfangen
Botschaften von Christo zum verhüllten Reichstag
Botschaften von Christo zum verhüllten Reichstag
Ausstellungsraum Kaufhaus Held
Ausstellungsraum "Kaufhaus Held"
MailArt in der DDR
MailArt in der DDR
verhüllt Kurs Bibliothek Buch "Verhüllen und Offenbaren" Botschaften von Christo zum verhüllten Reichstag verhuellen-offenbaren.jpg (1) pol. Botschaft: "Aktive Demokratie und Toleranz der Kreativität" Reichstag = architektonisches Symbol für geogr., pol. und geistige Spaltung Deutschlands, Europas und der Welt Reichstag selber kein Kunstbezug, pol. Gebäude Dialog zw. Künstler und Politiker Konfrontation von 2 Welten: Ost - West, Kunst - Politik, Demokratie - Diktatur Christentum: Thematisierung von Grenzen wie Gut - Böse, Freiheit - Sünde, Himmel - Erde, Diesseits - Jenseits "demokratisches Kunstwerk": aktive Demokratie und Toleranz der Kreativität kein pol. Projekt (Ablehnung Wanderausstellung, durch Bundeszentrale für pol. Bildung angeregt) Verleihung Bundesverdienstkreuz 1996: Wahl zw. Orden oder zwei verkauften Bildern: ihnen wären "die verkauften Bilder lieber" (2) künstlerische Botschaft: "Kunstwerke anstelle von Symbolen oder Botschaften" keine einfache Verpackung, "eher eine Transformation oder Metamorphose einer Strutur voller Details" durch Verhüllen tritt allgemeine Form besser hervor (sichtbarer, da Details verschwinden, größer, da Proportionen hervortreten, organischer, da Stoff in Wind bewegt) zum Anfang der Arbeit: Begriffe wie Transformation, Metamorphose, Bewegung, Formgestalt, Asymmetrie, Schichtung stehen im Raum bei Realisierung nur noch Hervorhebung der "visuellen Schönheit" Proklamierung einer Nicht-Botschaft: "[…] dass wir keine Botschaft haben […] Wir sind keine Erschaffer von Botschaften. Wir sind Künstler, Wir machen Kunstwerke" "Nur die Schönheit zählt" Kurs Standby zu spät Ausstellungsraum "Kaufhaus Held" kaufhaus-held.jpg Ausstellung 11.2. - 16.2.2014 (mit 2 Wochen Aufbauzeit und 1 Woche Abbau) verhüllt Kurs Bibliothek "Wir verhüllen den Reichstag nur für uns […] Unsere Kunstwerke geschehen zu unserem Vergnügen" (Ausspruch nach Genehmigung) Befreiung vor Interpretationsfestlegung durch Proklamation der subjektiven Schönheit jeder Betrachter kann somit selber interpretieren: "Alle Interpretationen sind richtig" verhüllter Reichstag = offenes Kunstwerk begrenzte Interpretationsfreiheit durch festgelegten Interpretationsrahmen "Wir borgen uns […] Raum aus […] Botschaften schon vorhanden. Wir erfinden sie nicht" (Tagesspiegel 1996) Parallele zur chr. Tradition: Botschaft der Verkündigung nicht von Paulus selber, nur der Empfänger (1 Kor 15,3; Gal 1,11 f.) Michelangelo: "Was nicht der Marmor schon in sich enthielt" Heilige Schrift arbeitet mit biblischen Bildern, Metaphern und Geschichten zur Annäherung an die Frohe Botschaft (3) die performative Botschaft: "Entsündigung, Tod und Auferstehung d. Reichstags" Pressezitat: "Christo ist erschienen, uns zu versühnen. Freue Dich. oh Christenheit" (Wochenpost, 1995) Gelegenheit durch Verhüllen eigenes Verhältnis zur Geschichte zu klären Verhüllen als "positive Provokation" verstanden durch Verhüllen notwendige Reinigung und Läuterung Reichstag mit neg. Erinnerungen: "Schwatzbude" (Kaiserreich), Ort des Scheiterns der Weimarer Republik, Sinnbild d. NS-Staates und leerer Torso ohne Bedeutung nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges Zusammenhang Entsündigung und Verhüllung (Reinigung v. Sünde durch hinter-den-Vorhang-Treten im mosaischen Bundeszelt; Besprengung mit Opferblut: wusch Sünder frei; Ver- und Enthüllen des Kruzifixes in der Fastenzeit: offenbart Erlösungstod Christi am Kreuz zur Vergebung) MailArt in der DDR mail-art.jpg Kurs Standby zu spät Kunstlehre Vorstellung von Katalogen, die gefallen Schuber: Zugang zur Ausstellung, dadurch, dass einem mehrere Dinge entgegenfallen ein Thema, aber mit unterschiedlichste Arbeiten möglich "Angst vor Buch" billig aussehen - hochwertig sein Sammelkarten: je Raum eine Karte zum mitnehmen Katalog als Spielwiese für Betrachter / Interaktivität zuviel Spielerei: Konkurrenz zur eigentlichen Ausstellung Erfahrungen mit Schutzumschlägen, "ultra-ätzend" 2 Flyer nebeneinander = ergeben Inhalt but does it float Aufgabe bis nächsten Mittwoch: selber Karte gestalten für Standy-Ausstellung Vorstellung Arbeiten für Ausstellung
Tabernakel auf einer Stele in St. Maria (Sehnde)
Tabernakel auf einer Stele in St. Maria (Sehnde)
Kurs Standby zu spät Planung Dritt-Semester-Ausstellung Flyer, Plakate und Kataloge von anderen Ausstellungen mitbringen und diskutieren Ort in Leipzig ausdenken, wo Ausstellung stattfinden könnte Nora stellt sich mit Arbeit vor, Zeichnungen / Zeichenbücher Kunstlehre Konstruktion für eigenen Ausstellungsraum unabhängig vom "Umraum" ausstellen Raum-in-Raum, Refugium erinnert an Messestände / Einkaufspassagen Konstruktion in Galerie = Skulptur, Konstruktion in alter Halle = neutralen Raum schaffen, Konstruktion auf Kunstmesse = fällt nicht weiter auf notiert Kann eine Arbeit keinen Titel haben? Also auch ohne "Kein Titel"? Auch aus verwaltungstechnischer Sicht? 5 x selbstkasteit verhüllt Kurs Bibliothek Buch "Verhüllen und Offenbaren" weitergelesen 3 große monotheistische Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam = Offenbarungsreligionen (Gott Jesus zeigt sich dem Menschen und offenbart sich) Offenbarung: lat. "revelatio" = "Enthüllung" des verborgenen und unbegreiflichen Gottes Mittelpunkt für Anbetung des Bundesgottes Jahwe im Judentum: Tempel zu Jerusalem Tora (Gottes Gesetzbuch) war hinter Vorhang verborgen heute Schriftrollen in Tüchern eingeschlagen und hinter Vorhang im Tora-Schrein aufbewahrt Christentum = Gegenwart Gottes in Gestalt Eucharistischen Leibes ("Danksagung", Abendmahl) Tabernakel auf einer Stele in St. Maria (Sehnde) tabernakel.jpg von Katholiken in einem Tabernakel (lat. tabernaculum "Hütte, Zelt") aufbewahrt Islam: Kaaba in Mekka durch schwarzen Brokatteppich verhangen "Verhüllen als symbolisches Tun zur Annäherung an Gott Jesus" Heilige Schrift in Überlieferung des Alten und Neuen Testaments voll von Geschichten des Ver- und Enthüllens im Umgang mit Gott Jesus 2 Grundtypen: (1) biblisches Vorhangsmotiv, (2) biblisches Verhüllungsmotiv zu (1) Moses Auftrag, Bundesrolle eine Wohnstätte aus Zelttüchern zu schaffen (Stiftshütte) Vorhang in Tempel von Jerusalem verbirgt nichts (Vorhang ist selbst die Botschaft) Zerreißung des Vorhanges: Gleichzeitig mit Tod Jesus Jesus am Kreuz auf Berg Golgatha (Mk 15,38) zu (b) Erscheinung von Gott Jesus immer von Verhüllungsmotiven gekennzeichnet Verhüllung des Herrn: heftiger Sturm, Erdbeben, Feuer, Säuseln, Rauch, Wokle, Wind) Ex 33, 20-23, Ex 3,6, Ex 13,21, Ex 34,34-35, Ez 1,4 Jesus Jesus = Offenbarung (Ebenbild des unsichtbaren Gottes), Kol 1,15 Auferstehung Jesus Jesus: Grab = nur Hüllen und Schweißtuch übrig selbst Maria erkennt Jesus Jesus nicht mehr (Joh 20,14) Verhüllungsvelum velum = lat. Segel, Hülle, Tuch, Plane, Vorhang heilige Gefäße: nur mit verhüllter Hand berühren Verwendung von Velen und Tüchern rund um den Altar: als Ort der Eucharistie betrachtet Kurs Standby Kunstlehre Vorstellung Raumideen für Ausstellung (1) Li.Abt.A 393B, zuständige Behörde in Lindenau Raum selber im Standby Bsp. Flughafengebäude: noch aufdrängender, Arbeiten wären dem ausgeliefert neutraler Raum: gibt es nicht (2) Halle 14, Zentrum für zeitgenössische Kunst keine Heizung (Februar-Ausstellung) notiert verhüllte Arbeiten umdrehen: die Welt und alles was in ihr drinne ist, wird verhüllt vor der künstlerischen Arbeit (wie würde das technisch gehen?) (3) Bus vom Kollektiv Artes Mobiles Kollektiv Artes Mobiles kollektivartesmobiles.jpg (4) im Kohlrabizirkus Institut für Zukunft (5) Galerie KUB Frage: Wie präsentiert man Netzkunst, die eigentlich für den privaten Raum konzipiert wurde, in einem Ausstellungsraum? Oder: Wie kann man eine Arbeit, wo zum Beispiel das Versenden von Post an zufällig ausgewählte Empfänger eine Rolle spielt, integrieren? Lediglich dokumentarisch zeigen? Künstlergruppe Famed
Nike von Samothrake, 2. Jhd. v. Chr., Louvre, Paris, wie eine zweite Haut
Nike von Samothrake, 2. Jhd. v. Chr., Louvre, Paris, "wie eine zweite Haut"
Flirtation (2005), Klang-Skulptur-Installation
Flirtation (2005), Klang-Skulptur-Installation
Kurs Standby Semesterplanung, Module / Scheine / Vordiplome Vorstellung eigener Arbeiten aus Ausstellung von gestern (Spanplattenbox mit verhüllter Arbeit wurde von Nichtwissenden anscheinend nicht als Kunst gesehen; stellten und saßen sich davor hin, um die anderen Arbeiten sehen zu können) 85 x selbstkasteit verhüllt Kurs Bibliothek "Verhüllen und Offenbaren, der verhüllte Reichstag von Christo und Jeanne-Claude und seine Parallelen in der Tradition der Kirche" Dokumentation Planung, Realisierung und Rezeption des Reichstagsprojekts Aufweisen von Parallelen Verhüllungspraxis der christlichen Kirche (verhülltes Auftreten Gottes, Verhüllungspraxis christlicher Kultbilder) Alltag und Verhüllung: Morgentoilette, Kleidung / nackter Leib (sozialer Status, gesellschaftlicher Rang, finanzielles Auskommen, Zugehörigkeit zur Religion, geschlechtsspezifisch), gesellschaftliche Öffentlichkeit erweiterte Hüllen: Haus, Wohnung, Auto Großstadt Geschäftsfenster vor Öffnung verhangen, Gerüste / Bauarbeiten, Werbung / Modelle in "aufregenden Dessous" Verhüllung reizt: Unbekanntes zu entdecken Verhüllung toter Körper, Theatervorhang, abends Rollos und Vorhänge (Geborgenheit) Verhüllen und Enthüllen gehören zusammen Bsp. Geschenke > Papier = Aufforderung zur Enthüllung Bild "Massengrab vor der Stadt Bam, Dezember 2003" Bild "ADAC Magazin, Deutschland wählt Auto des Jahres, 2004" Christliche Ordensschwester: Schleier als Zeichen, dass sie Christus Jesus als Bräutigam gewählt hat Frau im Islam: Schleier entzieht sie als Objekt der Begierde / Zugriff auf Männerwelt Enthüllung von einzuweihenden Gedenktafeln und Skulpturen: Feierlichkeit "was nicht eingeweiht wird wird getauft" aufwendig inszenierte Enthüllungsshows Nike von Samothrake, 2. Jhd. v. Chr., Louvre, Paris, "wie eine zweite Haut" nike.jpg "Kölner Dom kann "als eine zweite Hülle für die Gebeine der Heiligen Drei Könige angesehen werden" Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz : "Warum müßte ich etwas verpacken? Wenn, dann doch nur, um es noch zu betonen, noch sichtbarer zu machen" soziologische Größe: "Verhüllung als Zeichen der Scham" (Hans Peter Duerr ) Perspektive der Religions- und Liturgiewissenschaft: Thomas Ohm, 1948 Zusammenschau von Verhüllungsriten und -formen in unterschiedlichen Kulturen Schädliche und ablenkende Einflüsse von außen abwehren (vermummender Überwurf) Christo zum verhüllten Reichstag: "alle Interpretationen […] denkbar" und "alle Interpretationen […] richtig" weiteres Buch interessant: "Konkrete Kunst Konkrete Kunst" von Britta Schröder u.a. mit "Konkrete Kunst Konkrete Kunst und moderne Physik", "Konkrete Kunst Konkrete Kunst und Kybernetik" und "Konkrete Kunst Konkrete Kunst und Strukturalismus" Kurs Standby Vorstellung und Präsentation Benjamin Keddy Flirtation (2005), Klang-Skulptur-Installation flirtation.jpg 12 x selbstkasteit Projekt "looking at myself" (mit Webcam sieht man seinen eigenen Hinterkopf) notiert mit S. ausprobieren, was fühlbar ist, wenn Klänge mit wenigen Hertz per Lautsprecher ausgeben 10 x selbstkasteit (wurde darauf hingewiesen, dass ich ja klatschen würde, obwohl ich etwas dagegen hätte; daraufhin die Hand gehoben, mit aktiviertem Klatschzähler)
La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag
La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag
Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911
Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911
g, Jack Strange, 2008
g, Jack Strange, 2008
Kurs Standby 2 Minuten zu spät verhüllt kurze Diskussion über die verhüllte Gedenktafel Austausch über den Drang vom Künstler sich zu präsentieren / sich zurückzuziehen "verhüllt" als Marke: eigentliche Idee wird mißbraucht Künstler in der KSK : 60.767, jeder will sich zu einem für ihn bedeutenden Thema äußern Tino Sehgal : "Die Kunst von Tino Sehgal nimmt allein in dem Moment Moment Gestalt an, in dem der Zuschauer ihr begegnet."; keine filmische oder fotografische Dokumentation gewollt; keine Katalogtexte Kunstgeschichte Kurs Bibliothek "Kunst als Konzept" Prinzip des Kubismus: Aufsplitterung der Formen neben Picasso Pablo Picasso und Braque: Robert Delaunay (Zerlegung des Lichteindrucks) František Kupka: vertikal und horizontale Formen, überlappend, ineinander übergehend La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag leger.jpg Fernand Léger: fasziniert von Dynamik des modernen Lebens Stadtlandschaften und Figurendarstellungen; Kegelabschnitte, Zylinder, Rohrstücke Juan Gris: Hauptvertreter des "synthetischen Kubismus": systhematische Geometrisierung der Bildfläche (ohne Raumillusion) italienische Futuristen: basiert auf Simultanansichtigkeit, fasziniert vom städtischen Leben, Maschinen, von Dynamik und Geschwindigkeit futuristische Manifest Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911 rayonismus.jpg Rayonismus: Stilrichtung der Malerei der Russischen Avantgarde: eine weitere Loslösung vom Gegenstand Kombination der Farben und die Konzentration und Beziehung der farbigen Massen zueinander von Interesse notiert räumliche kleine Quadrate (mit 3d-Effekt, einmal nach innen und einmal nach außen) zufällig nebeneinander/übereinander anordnen: wie schaut der Raum aus? notiert jede Bildinformation (Pixel) eines Bildes lesen und nacheinander in nur einem Pixel darstellen (Animation) Kurs Standby Ausstellung des zweiten Studienjahres/Medienkunst "Krise" Vorstellung der Arbeiten durch den jeweiligen Studenten u.a. zur Frage des Hintergrundes / Bedeutung: "Das ist jetzt zu persönlich"; Format bei anderer Arbeit: beruht lediglich darauf, dass links und rechts Motive nicht gezeigt werden sollten; andere Begründung für Arbeit: "Ich fands halt geil" viele (alle?) Arbeiten eigentlich nur verständlich, wenn der Student Erklärung abgibt und Verbindung zum Thema "Krise" stellt (nicht schlimm, aber Informationsbroschüre wäre für den Unwissenden angebracht gewesen) Kurs DIRECT ACTION 2013 g, Jack Strange, 2008 jackstrange.jpg "I'm too sad to tell you", Bas Jan Ader, 1971 notiert Website, wo sich der Besucher selber Fragen stellen kann, die er dann Jahre später per E-Mail zugeschickt bekommt (um sie dann zu beantworten)