[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Werkstatt Plastisches Gestalten

Werkstatt Plastisches Gestalten Diplom Arbeit Ausgaben: A bisher 1 Leerrahmen Nielsen mit Museumsglas 2x: 94 EUR 2 Museumsglas: 13 EUR 3 Versand: 5 EUR 4 Testdrucke AV-Labor: 58 EUR 5 Ständer: ca. 35 EUR B dazu 1 3 weitere Leerrahmen mit 2fach Museumsglas: 180 EUR 2 Versand: 5 EUR 3 Transport / Hilfe bei Hängung: ca. 50 C insgesamt: 440 EUR D noch einplanen 1 1 großes Stoff-Banner: < 100 EUR 2 weitere AV-Ausdrucke: < 50 E insgesamt: < 590 EUR F max. 800 EUR heißt: 210 EUR übrig Plan: A November 2017 1 Modell mit stehenden Wänden bauen 2 gefundene andere Selbstporträts ausdrucken 3 Modelle auch für bisher nicht gebrauchte Arbeiten bauen bei sehr kleinen Arbeiten nur Pappe in selber Größe, nummerieren 4 Stapel mit allen ausgedruckten Arbeiten, die ich verwenden würde 5 3 weitere Bilderrahmen für Spiegelbilder bestellen 6 nächste Woche: Eckkonstruktion für verhüllte Arbeit in Metallwerkstatt abholen und in Klassenraum testweise installieren B Dezember 2017 1 Bett [?] C Januar 2018 1 alle Arbeiten in Hochschule transportieren, im Büro zwischenlagern 2 E-Mail Mitte Januar und 2 Erinnerungen an Klasse wegen Räumung Klassenraum bis Anfang Februar D Februar 2018 1 2. (Fr) Raum wird leergeräumt 2 3. (Sa) - 6. (Di) weißen und hängen 1 7. (Mi) oder 8. (Do) Präsentation
Modell mit neuer Hängung
Modell mit neuer Hängung
neue Büste, 1:1
neue Büste, 1:1
Profil
Profil
Diplom Arbeit Modell mit neuer Hängung modellneu-k.jpg Digitale Collage evtl. als Banner umsetzen in Metallwerkstatt herstellen: 1 Abstandshalter mit Haken, wo Banner eingehangen werden kann, 2 Stk. 2 verhüllte Arbeit an Wandecke, Halterung Werkstatt Plastisches Gestalten neue Büste, 1:1 werkstatt0-k.jpg erstes Ergebnis letzter Gipsguss Profil werkstatt3-k.jpg
Klasse Bildende Kunst Werkstatt Plastisches Gestalten Büste freigeschlagen Gespräch mit mir #25
  • [ Nachts. Im Bett. ]
  • Fünf Jahre lang war ich eigentlich auf einer … Dauersuche.
  • Und … Die meißten dieser Arbeiten hier … in dem Raum … sind halt Abschnitte davon. Es sind Abschnitte, wo ich, in dem Moment Moment, wo ich soweit war, das Gefühl hatte, dass ich das jetzt … ja … bis zum Lebensende machen will.
  • [ Schlucken. ]
  • Das sind nicht bloß so … ähm … Nebenprodukte, oder … ähm … kurze Launen!
  • [ Pause. ]
  • Sondern das sind Abschnitte, wo ich merke, dass ich …
  • [ Schlucken. ]
  • … dass sie richtig Fuß haben.
  • Und doch ging es ja immer weiter!
  • Also … ähm … Irgendwann kam anscheinend doch wieder so ein … ein Gefühl von: Das … Das ist es noch nicht! Und dann ging es zum Nächsten. Wo ich dann dachte: Das ist es jetzt für immer!
  • [ Klick. ]
  • [ Schlucken. ]
  • Wenn ich diesen Begriff Suche mit einbinde, dann … kann ich vielleicht doch einen guten …
  • [ Klick. ]
  • … Übergang zu solchen … ähm … Notizen machen.
  • Wie zu diesen Geradenbildern!
  • Ähm … Was ich da halt nicht geschafft … Oder was ich da eigentlich machen WOLLTE. Das ich einen ANFANG wollte. Und so weiter.
  • Und so fort.
  • Das Zitat finde ich … Diesen Gedanken finde ich halt …
  • [ Schlucken. ]
  • … sehr sehr … ähm … gut. Weil der diese ganze … ähm … diesen Abschnitt … äh … sehr gut präsentiert … Präsentieren kann. Und auch dann diesen Übergang zu diesen verhüllten Arbeiten!
  • Zeigt das ja eben auch schon auf. Vielleicht macht es deshalb auch Sinn, dass … ähm … auch wirklich mit dem Suchen zu sagen.
  • Ähm … Und da sind eben … Und da kommt ja dann eben auch wieder raus, … ähm … ohne, dass ich das groß dann erklären müsste, dass diese …
  • [ Schlucken. ]
  • … sogenannten Selbstbildnisse, also dieses Motiv, … das Ich, … wirklich … ja … eher als Gegenstand dann zu begreifen ist.
  • Und nicht als das Ich an sich.
  • Das finde ich jetzt sehr gut.
  • [ Klick. ]
  • [Aufnahme Ende.]
Gerüst für Ganzkörperporträt
Gerüst für Ganzkörperporträt
verhüllter Versuch
verhüllter Versuch
Negativform oberer Bereich hergestellt
Negativform oberer Bereich hergestellt
erste Schicht
erste Schicht
Werkstatt Plastisches Gestalten Stahlstreben geriffelt gekauft Gerüst für Ganzkörperporträt ganzkoerperton1-k.jpg Werkstattleiter schlägt Vierkantprofil vor, da Streben beim Biegen in einer Ebene verbleiben umsetzen morgen im Baumarkt besorgen oberen Bereich kürzen bzw. Beine länger erster Versuch verhüllt verhüllter Versuch ganzkoerperton4-k.jpg Negativform oberer Bereich hergestellt ganzkoerperton5-k.jpg für Negativform der Büste Metallblättchen als Trennung reingestochen erste Schicht neuebueste5-k.jpg Akt-Modell für Ganzkörperporträt kann von Werkstatt bezahlt werden Kommilitone Kommilitone ist einverstanden bringe morgen ausgefüllten Vertrag zur Verwaltung
Aktueller Zustand Büste
Aktueller Zustand Büste
Aktueller Zustand Büste, Profil
Aktueller Zustand Büste, Profil
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet Aktueller Zustand Büste neuebueste1-k.jpg Aktueller Zustand Büste, Profil neuebueste2-k.jpg Diplom Arbeit Standpunkt Gespräch mit mir #22
  • [1 Uhr frühs. Im Bett. Kratzige Stimme.]
  • Bei der Verteidigung …
  • Oder wie heißt das?
  • Ein … Bett aufstellen.
  • Mitten im Raum.
  • [Pause.]
  • Mit Bettdecke!
  • Kissen!
  • [Schlucken.]
  • Und ich bin drinne. Während ich … rede. Frage beantworte.
  • Fragen beantworte.
  • [Schlucken.]
  • Denn im Bett kommen mir die ganzen Gedanken!
  • [Lautes Einatmen.]
  • Und … im Bett mir auch der Gedanke, ein Bett aufzustellen.
  • In dem Raum.
  • [Pause.]
  • Und die ganzen Gedanken … auch die Rede. Klingt ja sehr … martialisch?
  • Oder wie heißt das?
  • Das sind halt dann … ähm … Wörter, die halt nur im Bett irgendwie wirken können.
  • Ich liege nachts im Bett und mache mir da Gedanken.
  • Über die Bilder!
  • [Schlucken.]
  • Ich liege … nachmittags im Bett. Mache mir Gedanken über die Bilder!
  • Und liege auch frühs im Bett. Und mache mir noch Gedanken über die Bilder.
  • [Schweres Einatmen.]
  • Zeichne das dann auf, mit dem Aufnahmegerät.
  • [Pause.]
  • Irgendwie funktioniert da alles am besten. In Gedanken.
  • Vielleicht bin ich so ein … Bettkünstler!
  • Jetzt ist es ein Uhr fünfzig. Und ich mache mir seit einer halben Stunde Gedanken darüber.
  • [Aufnahme Ende.]
neue Büste, Profil
neue Büste, Profil
Vorderansicht
Vorderansicht
Negativform Torso
Negativform Torso
Ständer für Ganzkörper-Plastik, ca. 1m
Ständer für Ganzkörper-Plastik, ca. 1m
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten (mit Notizen vergangener Woche) neue Büste, letzter Zustand Flächen gebildet, nicht nach realen Maßen Augen stark vergrößert, längliches Gesicht neue Büste, Profil 8nov_1-k.jpg Vorderansicht 8nov_2-k.jpg Torso, Trennung mit Metallblättchen mit Pinsel gestrichen Negativform Torso 8nov_5-k.jpg Positivform, noch nicht rausgeschlagen Ständer für Ganzkörper-Plastik, ca. 1m 8nov_7-k.jpg umsetzen morgen in Metallwerkstatt Drahtgestell 4-5mm nachfragen, Kaffee mitbringen 2 x Drahtgestell, linke und rechte Körperhälfte Kopf Silikonohren für Büsten-Plastiken
Diplom Arbeit Frage nach dem WARUM Standpunkt Kinderzeichnung Psychiatrie und Kunst Anfänge der Kunst Gespräch mit mir #20
  • [Mittags, auf dem Bett.]
  • Ja. Es gibt … eine Frage, die mich die letzten Jahre beschäftigt hat.
  • Und zwar die Frage nach dem Ursprung!
  • Die sich, wie ich im Nachhinein sehe, sich eben auch in meinen Arbeiten widerspiegelt.
  • [Pause.]
  • Ich habe mir zum Beispiel … ähm … Ich habe mich mit Kinderzeichnungen auseinandergesetzt. Ich habe mit einem Kind gezeichnet. Ich habe das Kind … ein … eine riesen große Papierfläche … ähm … bemalen lassen.
  • Ich habe mir in Ausstellungen … äh … von Künstlern Arbeiten angesehen, die der Stil einer Kinderzeichnung … ähm … innewohnt.
  • Dann …
  • Ein anderer Abschnitt: Ich habe mich mit psychisch Kranken beschäftigt. Ähm … Mit deren Zeichnungen und deren künstlerischer Arbeit.
  • In Wien habe ich … äh … solche Künstler treffen dürfen. Ich durfte mit ihnen sprechen!
  • Ich habe in … Lausanne … Schweiz … eine …
  • [Schlucke.]
  • … eine Sammlung von Art brut Arbeiten gesehen. Auch in anderen Städten.
  • In Paris eine … eine Art Höhle! Als Kunstwerk.
  • Was mich auch wieder zu etwas anderem … ähm … führt: Und zwar zu … Höhlenmalereien!
  • In China habe ich Felszeichnungen gesehen. Gesehen heißt nicht bloß … äh … eben mal betrachtet. Sondern dann wirklich … äh … versucht zu verstehen.
  • Ähm … Den … Den … Den Stil wahrnehmen!
  • Das, was es ausdrücken … äh … tut, … ähm … er… erleben.
  • [Pause.]
  • Das sind drei Gebiete, die in den letzten Jahren bei mir … ähm … viel bewirkt haben.
  • Und die sind … diese Bewegungen … Das sind drei, die … wo ich behaupte, dass die Frage WARUM? auf keinen Fall im Vordergrund steht.
  • Die die etwas machen … in dem Moment Moment … egal ob … Ich denke … Höhlenmenschen, bei Kindern, bei psychisch Kranken: Sie machen es aus bestimmt irgendwelchen Gründen. ABER vielleicht … ähm … ist es gar nicht mal so GUT, … äh … zu … zu WISSEN, was jetzt der Grund ist.
  • Alleine am Ende zählt das, was man SEHEN kann.
  • Und das ist … war für mich … ähm … beeindruckend.
  • Auf allen drei Gebieten.
  • [Pause.]
  • Ich musste halt … LERNEN, dass, da ich auf der Suche nach etwas Ähnlichem für mich … ähm … war, … ähm … dass das gar nicht … ähm … MÖGLICH ist!
  • Sich BEWUSST anzueignen.
  • Also wie ein Kind zu zeichnen, heißt eben … äh … nicht, man IST ein Kind. Und … äh … zeichnet … äh … wie ein Kind.
  • Wie ein psychisch Kranker … äh … sich zu benehmen, heißt nicht, dass man … äh … dieselbe Qualität von Arbeit am Ende schafft.
  • Ähm … Seine Hand in Farbpigmente zu tauchen und … ähm … einen Abdruck auf einer Leinwand zu hinterlassen, ist nicht das selbe, wie … ähm … Handabdrücke … TAUSEND Jahre alte … Handabdrücke zu sehen … äh … an … an … an Felsen!
  • [Pause.]
  • Ich DURFTE also in diesem … äh … Verlauf der Zeit erfahren, dass das, was ich suche, nicht … ähm … BEWUSST passieren kann. Und ich denke, dass das auch der Hintergrund ist, warum so eine Frage … WARUM? … ähm … mich extrem … annervt!
  • Unglaublich annervt!
  • Inzwischen.
  • Weil DAS ist dieses mit dem WARUM. Das ist der fatale Fehler, den ich … äh … gemacht habe. Und den ich bestimmt immer noch mache. Ähm … Und den Menschen … ähm … allgemein machen werden.
  • Ähm … Anstatt einfach … ähm … etwas … ähm … zu akzeptieren!
  • Hinzunehmen!
  • Etwas … Und damit etwas zu schaffen, etwas zu machen, etwas zu modellieren, … äh … OHNE … ähm … es gleich wieder zu hinterfragen.
  • Oder bereits davor eine Art Konzept gemacht zu haben.
  • [Pause.]
  • Ich denke, dass Arbeiten erst dann, … ähm … für mich zumindestens …, etwas gewinnen. Und zwar … blödes Wort schon wieder, was ich schon einmal …
  • AUTHENTIZITÄT.
  • [Pause.]
  • Also etwas, wo … wo man … wo ich spüre: DAS ist … Das KOMMT wirklich aus jemandem heraus.
  • Und ist nicht bloß, … äh … weil ein Gedanke dahinter … äh … steht … Weil ein Text dazu steht … ähm … Kommt es. Sondern es KOMMT aus dem BILD heraus.
  • Und das suche ich.
  • [Pause.]
  • Ich habe mir auf drei Gebieten … ähm … von anderen, von Kindern, von psychisch Kranken, … äh … von den Höhlenmenschen, … äh … vieles angeguckt.
  • Und merke, mich … mich drängt es in … in so eine Richtung.
  • Nur ich kann es halt natürlich nicht … ähm … äh … bewusst steuern.
  • Habe ich mitbekommen.
  • Ich muss es auf mich zukommen lassen.
  • Aber zukommen lassen heißt eben, dass ich auf jeden Fall mit einer Frage aufhören tue.
  • [Pause.]
  • WARUM.
  • [Aufnahme Ende.]
(folgende Notizen von gestern) Modell 30:1 7cm = 210cm 3,33% von Originalgröße Umrechnung 180dpi auf 300dpi 180 = 100%, 1 = 0,56%, 300 = 166% 1. Setzung
Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet
Kunst 2 0Studium 5 5
Diplom Arbeit Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark 1 bedrucktes Papier wellt sich stark, ist durch tagelanges flaches Lagern nicht weggegangen 2 schaut dadurch an Wand scheiße aus 3 Frage, schon am Anfang: WARUM […]? WARUM W-A-R-U-M W.A.R.U.M. 4 5 ich WILL kein Thema damit ausdrücken, jedes Thema wäre falsch 6 es sind Arbeiten, die mit der Zeit, ohne eigener Aufgabenstellung, entstanden sind / sein könnten meinetwegen pure Spielerei LASST MICH MIT DEM W-A-R-U-M IN RUHE! 7 auch wenn Geradenbilder anfänglich einen GRUND hatten, möchte ich ihn nicht mehr sehen 8 visuelle Ergebnisse / Eindruck als einziges entscheidend 9 Selbstbildnis KEIN Thema, auch wenn eigenes Gesicht immer wieder auftaucht statt THEMA als Hauptwort GEGENSTAND möchte gerade Diplom einfach nur schnell abhaken können nach Gespräch fahrig an Büste weitergearbeitet, abgebrochen Vorgehen: 1 erste Sätze für Einleitung formulieren, mit Wort "Gegenstand" oder so arbeiten ihm per E-Mail zuschicken NIE rechtfertigen, dann lieber abblocken auf Begriff Ausprobieren / Studienzeit / Wirkung testen / Drang eingehen 2 eher nur eine Arbeit je Werkgruppe ausstellen, dadurch unnötige Fragen vermeiden dadurch kommt Eindruck, dass nicht Technik, nicht die Linie, nicht Fotografie, nicht Büste, nicht kindliche Zeichnung … wichtig sind, sondern das Machen an sich 3 als Ausprobieren verstehen, Gesicht dabei nur Gegenstand (irgendwas muss ich ja nehmen, also warum nicht so etwas naheliegendes?) 4 wenn Fotografie mit Klammern: Klammern kleiner und evtl. schwarz (sollte sich abheben) 5 im Modell Arbeiten plazieren, bei Ausdrucken auch unterschiedliche Größen mit einer Arbeit anfangen, danach langsam aufbauen 6 wenn neue Ausdrucke, dann so drucken, dass sich Papier von oben nach unten wellt wenn Welle, dann Papier sollte sich unten nach vorne wellen (Hinweise von ihm, finde ich gut) nächste Woche neues Gespräch vereinbaren dann: Text vorlesen, Modell zeigen mit kleinen ausgedruckten Arbeiten verschiedene Positionen und Größen ausprobieren, abfotografieren, ausdrucken und beilegen Stimmung = miserabel Standpunkt Gespräch mit mir #19
  • [Rede. Erste Version. Entstanden im Bett. Bereits dunkel. Bildschirmlicht erhellt den Raum. Nicht gesprochen, sondern geschrieben.]
  • Der erste Gedanke, der Ihnen kam, als Sie den Raum betraten, wird wohl jener gewesen sein: Ah, Friedrich beschäftigt sich mit dem Selbstbildnis!
  • Da möchte ich einwenden: Ja, Sie sehen mich - aber keine Selbstbildnisse! Mein Gesicht ist nicht THEMA, sondern GEGENSTAND meiner Arbeit.
  • Thema bedeutet, ich hätte mir eine Frage gestellt, hätte danach angefangen zu arbeiten und am Ende wäre ich der selbst gestellten Fragerei mit dem Ergebnis auf die Spur gekommen. Dem ist nicht so.
  • Ich betrachte mein Gesicht als Gegenstand. Es ist ein Gegenstand, an dem ich mich: Abarbeite.
  • Um etwas Darstellen zu können, braucht es ein Motiv. Für manch einen Künstler waren und sind es Blumen, Frauen und Stühle, die gemalt werden und wurden, um sich darüber einer Technik, einem Stil, einer wagen Vorstellung zu nähern. Für mich ist es: Mein Gesicht.
  • Ja! Hinter dieser Arbeit mit den vielen Strichen, welche aus der Nähe betrachtet nichts als Striche sind, aber von weiter weg zu einem Motiv verschwimmen, verbirgt sich eine "konzeptuelle" Idee. Aber die: Ist eigentlich nicht wichtig!
  • Ja! Bei dieser kindlich vereinfachten Ansicht eines Gesichtes verbirgt sich ein "radikaler" Gedanke. Auch der: Nicht wichtig!
  • Ja! Dieses Porträt hier ist entstanden, weil ich ein Ziel hatte, für das ich so ein entstelltes Bild meiner Selbst brauchte. Aber auch hier: Nicht wichtig!
  • Den ganze BALLAST an Gedanken, was ich WIE und WARUM ausdrücken möchte, möchte ich jetzt loswerden.
  • Die seit Grundstudium auf mich einschlagende Fragerei, wo alles mit WARUM, WARUM, WARUM, anfängt, hat in mir einen Absturz bewirkt. Ich wusste kurz vor dem Diplom gar nicht mehr, WAS ich mache, WAS ich gemacht habe, was ich WOLLTE, was ich WILL.
  • Jetzt: Weiß ich es.
  • Ich will nicht mehr, als das: Ausprobieren!
  • Ich möchte spielen dürfen!
  • Ich möchte sehen dürfen, was passiert, wenn ich einen Strich zeichne; Noch einen und noch einen.
  • Ich möchte Farbpigmente in Kleister tränken, mit dem Zeigefinger in das kalte Gemisch tunken und auf Papier ein einfaches Gesicht malen!
  • Ich möchte mich zurückziehen dürfen! Ich möchte diesem ständigen WARUM eine Sperrholzplatte entgegenhalten dürfen!
  • Und wenn ich das WARUM damit erschlagen habe, möchte ich schauen, was noch entsteht, wenn ich meinen Kopf ausschalte und sehe, was meine Hände zu formen vermögen.
  • In den letzten Monaten habe ich bei mir einen Schaffensdrang gespürt, der entstand, als ich anfing, meine Arbeit nicht zu hinterfragen, sondern: ANZUSEHEN. Die Oberfläche mit den Augen abzutasten und sie - im Falle dieser Büste dort - mit Händen zu formen.
  • Diese andere Sicht auf die eigene Arbeit und auf die der anderen, hat sich hier vollzogen: Im Keller der Hochschule. Da, wo ich viele Monate lang mit meinen Händen Tonklumpen an Tonklumpen pappte. Wo ich Gips mit Wasser mischte. Wo ich mit dem Klüppel Gips von Gips trennte.
  • Wo ich mich im Spiegel selbst sah. Mich sah, wie ich mit einem simplen aber umso schwerer zu beherrschenden Mittel einen Kopf formte - Mit: Dem SEHEN.
  • Ich bin FROH, dass ich mit Fragen durchlöchert wurde, die mich immer weiter in eine Enge trieben. Nur so konnte ich meinen schon damals ausgeprägten Hang zu unnötigen Gedankenkonstrukten erkennen, mich davon losreißen und mich zuletzt dem Sehen zuwenden.
  • Was ich nach über fünf Jahren Studium sagen kann: Ich habe in dieser Zeit so viel über Kunst im Allgemeinen und meine Arbeit im Speziellen erfahren, wie davor nicht - und vielleicht auch danach nie mehr.
  • Ich hoffe, diese Arbeiten hier sind kleine Zeugen dafür.
  • Ja, auch die Fragerei gehörte dazu! Nur lassen Sie mich bitte an meinem letzten Tag als Student ein Wort nicht mehr hören müssen: WARUM.
Stimmung = euphorisch
Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet
Standpunkt Diplom Arbeit Gespräch mit mir #17
  • [Im Dunkeln. Aufnahme schlecht, zu laut.]
  • Ich merke wie … ich selbst immer wieder in den …
  • [Pause.]
  • … Gedanken … dem Gedanken verfalle, …
  • [Pause.]
  • … als Kunststudent müsse man irgendwie … ähm … einen eigenen Stil, eine eigene Idee …
  • [Schweres Atmen. Schlucken.]
  • … ähm … entwickeln.
  • [Pause.]
  • Und das dann natürlich auch nach außen tragen. Und … als Wiedererkennung.
  • Und … ich merke halt, dass …
  • [Lautes Ausatmen.]
  • das ein fataler Weg ist, überhaupt so ran zu gehen.
  • Ich merke, dass das immer irgendwie so als Thema auf. Mal sehr vordergründig. In einem Kurs. Als Marke sich begreifen.
  • Aber auch unterschwellig! So wenn … es halt darum ging, …
  • [Lautes Einatmen. Schlucken.]
  • [Pause.]
  • Oder wie ich das bei … ähm … Naja. Wie das bei den Malereistudenten zum Beispiel rüberkommt. Also … von außen. Was ich höre. Das … Das es am Ende halt darum geht, … äh … erkannt zu werden.
  • [Pause.]
  • Und dass man das lernt. Einen eigenen Stil zu entwickeln. In dieser Studienzeit.
  • [Schlucken.]
  • Ob das nun stimmt oder nicht, das … muss mir jetzt eigentlich egal sein. Sondern …
  • [Schlucken.]
  • Ich möchte halt nicht in so eine Schiene geraten, wo ich das Gefühl bekomme, … ähm … ein PRODUKT herzustellen.
  • [Pause.]
  • Um, zum Beispiel, am Ende Geld zu verdienen.
  • [Schlucken.]
  • Das war dann auch der Grund, warum ich … äh … letztes Jahr mit den Geradenbildern … pausiert habe.
  • Natürlich ist das … äh … ein gutes Gefühl, … ähm … zu sehen, wie … wie die eigene Arbeit ankommt. Von fremden Menschen, die ich nicht kenne. Die das dann auch kaufen! Für, wie ich finde, nicht wenig.
  • [Schlucken.]
  • Und gleichzeitig … äh … beschleicht mich dann halt immer das Gefühl, irgendwie, dass es … ähm … äh …
  • Ne. Dass ich da in etwas hineinrutsche. Was ich eigentlich gar nicht möchte.
  • [Schlucken.]
  • Und ich denke auch, dass es … also … ich … Optima… Also … Ich …
  • Es könnte ja sein, dass sich etwas eigenes entwickelt. Aber ich sollte das nicht als Ziel irgendwie sehen. Sondern es sollte etwas sein, was VIELLEICHT passiert. In zehn … zwanzig … dreißig … Jahren. Oder was vielleicht bloß ein Zwischenweg ist. Danach kommt wieder was anderes! Aber das ich mich nicht so darauf fixiere.
  • Ich denke mal zwar, dass das eine Voraussetzung … äh … wäre, … äh … um … äh … mit Kunst gut Geld zu verdienen.
  • [Schlucken.]
  • Aber vielleicht gibt es ja noch … äh … den anderen Weg, … dass es passiert.
  • [Pause.]
  • Ohne dass man darüber nachdenkt.
  • [Pause.]
  • Deshalb bin ich jetzt sehr froh, dass ich … äh … seit eineinhalb Jahren halt … äh … langsam in diese Richtung gehe von: Ich. Fange. Von. Vorne. An.
  • Jetzt nicht wie bei den Geradenbildern! Äh … die Idee … ähm … eines kleinsten … eines kleinsten Elements. Das ist schon wieder so sehr … naja …
  • [Schlucke.]
  • Das ist wieder ein Konzept halt. Und … äh … in der Hoffnung, dass daraus etwas Neues entsteht.
  • Und jetzt fange ich an …
  • Oder nicht wie bei den kindlichen Zeichnungen! Wo es ja auch darum ging, … äh … andere nachzuäffen. Äh … In der Hoffnung, dass daraus etwas kommt, was ich … äh … ähm … wo ich mich wiedererkenne.
  • So.
  • Und jetzt … äh … beginne ich wieder, ohne es … ähm … gemerkt zu haben, von vorne an.
  • [Schlucken.]
  • Aber NICHT mit Ideen! Und Konzept! Und … äh … äh … mit Technik! Ähm … Sondern …
  • [Pause.]
  • … jetzt …
  • [Pause.]
  • … beginne ich anzufangen, … ähm … etwas erst einmal einfach nur zu … zu SEHEN.
  • Was ich ja schon … Wo ich mir ja schon einiges an Gedanken gemacht habe. Zum Sehen.
  • Eben das Verstehen.
  • Nicht bloß das Gucken!
  • [Schlucke.]
  • Und egal, was jetzt dabei herauskommt … Und ob das jetzt … ähm … wirklich … eine Büste ist, … äh … die auch … äh … GEZEIGT werden kann. Also wo ich selbst das Gefühl habe, dass sie gezeigt werden sollte.
  • Oder nicht.
  • Das ist eigentlich total irrelevant! Das ist …
  • [Pause.]
  • Ich merke gerade: Ich LERNE.
  • Und das ist für mich jetzt gerade … wieder eine neue Erfahrung. Die ich davor, die letzten … was sind das dann … dreieinhalb Jahre … äh … gar nicht hatte.
  • Also ich habe viel an Theorie … ähm … erfahren. Ich habe … ähm … viel gesehen. Von anderen auch. Habe auch viel gemacht.
  • [Schlucke.]
  • Aber … äh …
  • [Pause.]
  • So …
  • [Pause.]
  • Dass, was ich jetzt mache … dieses … ähm … überhaupt erst einmal Formen zu … Formen zu … zu BEGREIFEN.
  • Ich weiß jetzt gar nicht einmal, wie ich das ausdrücken soll. Ich mache es jetzt ja nicht einmal … ähm … bewusst. Wie eben wieder … äh … Bücher durchlesen. Und ich … äh … ich zeichne ja nicht einmal. Also ich … mache jetzt keine … ähm … Ich zeichne jetzt keine … keine Menschen. Oder …
  • [Schlucke.]
  • Das ist jetzt halt so… sozusagen beiläufig. An der Büste. Über Spiegelbild. Über … naja … Eigentlich über Spiegelbild. Ähm … Was ja nicht verzerrt.
  • Äh … Dabei die eigene Form begreife. Und mir es jetzt erst einmal bloß darum geht, sie … äh … umzusetzen.
  • So mit etwas, was seit … ich weiß nicht … tausenden von Jahren oder so gemacht wird. Mit Ton. Das … Nicht zu brennen. Das ist jetzt auch total egal. Obs gebrannt wird oder obs dann gegossen wird. Oder wie auch immer!
  • Ersteinmal einfach bloß dieses … bloß diese FORM. MACHEN.
  • [Pause.]
  • Undzwar ohne bereits daran auch zu denken … ähm …
  • [Schlucken.]
  • Was könnte sie ausdrücken?
  • Das ist totaler Quatsch!
  • Ähm … Wie kommt sie rüber?
  • Das ist totaler Quatsch!
  • Was für ein Material ist das?
  • Das ist totaler Quatsch! Das lenkt alles nur ab!
  • Das ist alles etwas, da bin ich noch gar nicht.
  • [Pause.]
  • Und darüber bin ich gerade FROH. Dass ich an so einem … äh … an … Dass ich es jetzt am Ende des Studiums sozusagen … ähm … selbst … erfahren … DARF, …
  • [Pause.]
  • … einen ganz anderen Weg einzuschlagen.
  • Ob das jetzt wirklich … äh … Ob mir das jetzt in zehn Jahren noch … ähm … in zwanzig, dreißig … etwas … ähm … äh … also etwas … Also ich daraus sozusagen … ähm … WACHSEN konnte. Das weiß ich jetzt ja noch nicht.
  • Aber jetzt, im Augenblick, … ähm … habe ich eben das Gefühl, dass es … äh … der richtigere Weg ist. Als dieses ganze verkonzeptualisierte … ähm … politische, gesellschaftskritische Bla.
  • Und … ähm … STÄNDIG darüber nachdenken: Was bedeutet das? Äh … Wie kommt das rüber? Und …
  • [Pause.]
  • Natürlich habe ich damit jetzt auch wieder eine Frage mehr. Und zwar: Wie … äh … bestreite ich das Diplom? Wenn ich gar nicht mehr … ähm … Also wie ERKLÄRE ich es, wenn ich …
  • Als Beispiel. Wenn die Büste jetzt wirklich was wird, also ich habe das Gefühl, sie ist gut.
  • [Pause.]
  • Wie …
  • [Pause.]
  • Wie erkläre ich es? Ohne dass es in die Richtung abtriftet … ähm … Nach der Frage: Äh … W… W… W… WAS WILLST DU?
  • Was soll wie … Was soll rüberkommen?
  • Und was ist dein Thema?
  • Diese Fragen möchte ich eigentlich … ähm … vermeiden. Dass sie gestellt werden.
  • [Pause.]
  • Denn um die kümmere ich mich ja jetzt gar nicht! Die blende ich … äh … gerade vollkommen aus!
  • Und das ist wichtig!
  • Nur ich weiß jetzt halt gar nicht, … äh … wie ich dann … ähm … da … da drauf reagiere! Denn es geht ja darum: Es werden Fragen gestellt. Ich … ZEIGE etwas. Und … ich SAGE etwas dazu.
  • [Schlucken.]
  • Und wenn ich aber … ähm … mich eigentlich verweigere und auf dem normalen Weg … ähm … also auf den normalen Fragen, die gelernt sind und … äh … wo auch gelernt … äh … gelehrt wird, wie man als Student darauf antworten soll …
  • [Schlucken.]
  • Äh … Wie ich es halt sonst machen würde. Sollte.
  • Oder was dann überhaupt kommen … kommen soll. Schweigen? Oder was?
  • Also dass eigentlich gar keine Fragen mehr kommen können! Weil ich … äh … gar nicht beantworten möchte. Weil ich nicht weiß, was ich antworten soll.
  • [Pause.]
  • Ich weiß halt nicht, ob es für ein Diplom zu wenig ist, zu sagen: Ich … äh … Ich habe studiert, ich habe gelernt. Und … äh … diesen PROZESS, den … den zeige ich jetzt. Ohne zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Eigentlich.
  • Zu einer AUSSAGE. Gekommen zu sein.
  • [Schlucken.]
  • Wenn das reicht, wäre das gut.
  • [Pause.]
  • Das muss ich noch einmal … Ich muss mir da noch einmal … ähm … diese Gedanken halt … äh … geordnet aufschreiben. Und … ja … mit Mark Helmut Mark besprechen. Damit ich nicht in … ähm …
  • [Pause.]
  • Damit dieses … äh … diese Abschluss… äh …präsentation dann auch wirklich etwas ist, womit ICH selbst auch etwas … ähm … anfangen kann. Und das nicht bloß … ähm … Dass ich es nicht nur mache, weil es so gemacht werden sollte.
  • Dann würde es aber auch etwas werden.
  • Denke ich mir.
  • [Aufnahme Ende.]
Klasse Bildende Kunst (aus Erinnerung) Kommilitonen stellen aktuelle Arbeiten vor zu spät gekommen Ich versuche mich zu erinnern … meine verhüllte Arbeit wird erwähnt bei Arbeit von Kommilitonin Kommilitone, grinse Leinwand mit genauso großem Holzrahmen dahinter, schaut gut aus will glaube ich auch aus mit Gedanken vollgestopfem Arbeiten fliehen Ich versuche mich zu erinnern … nächste Arbeit … Ich versuche mich zu erinnern … vergessen Ich versuche mich zu erinnern … nein Ich versuche mich zu erinnern … Video? Kann mich nicht erinnern … 5 Minuten Pause, danach in Werkstatt gegangen davor Bachmann gewarnt, will dann nicht im Raum sein Plastiktüte von Tonkopf und Torso entfernt 4-5 Spiegelbildzeichnungen auf Tisch gelegt gehe sofort auf Herme ein, ich möchte konzeptfrei arbeiten Tonkopf ist für mich Tonkopf ich bin Student und lerne seit Monaten das Sehen deshalb keine einzige Frage wie "Warum diese Höhe? Warum dieses Material? Was möchtest du ausdrücken?" auf meine Zweifel Zweifel zum Diplom eingegangen, dass dort genau solche Fragen alles zerstören könnten beruhigt Kommilitonin Kommilitone fragt, warum ich nicht weiter studieren möchte mit Vorstellung sehr zufrieden treffe Bachmann nach Besprechung Kommilitonen stellen weitere Arbeiten vor Ich versuche mich zu erinnern … irgendwas mit Schreibmaschine Ich versuche mich zu erinnern … irgendwas mit Video Ich versuche mich zu erinnern … irgendwas mit Gedichten (klangen gut) muss vorzeitig gehen noch Konsultation am Mittwoch mit Mark Helmut Mark ausgemacht scheint auch sehr zufrieden mit meinem Arbeiten zu sein sieht ebenfalls Grundlagen erlernen, ich denke, wie reale Objekte nachzeichnen oder modellieren, als sehr wichtig als Vorarbeit für eigene Arbeiten an (dachte ich nicht) aus Versehen wieder gesiezt Ich versuche mich zu erinnern … Kommilitonin Kommilitone gefällt auch mein Vorgehen, Sehen zu lernen, ohne großer Gedankenkonstrukte zwar ansonsten kein Wort geredet, aber guter Tag Werkstatt Plastisches Gestalten Vergleich von Bachmann per E-Mail
Büste, seitlich
Büste, seitlich
Büste, Profil
Büste, Profil
Standpunkt Diplom Arbeit Gespräch mit mir #16
  • [Nachts, 2 Uhr. Aufgewacht.]
  • Jetzt würde ich glaube ich doch … eher … zum Beispiel den Festsaal nehmen.
  • Denn Klassenraum ist um einiges nervenaufreibender. Mit den … ähm … Den erst einmal zu leeren! Und da danach dann gleich der Rundgang ist, … äh … wird es sehr sehr straff sein. Äh … mit …
  • [Schlucke.]
  • Ja. Vor allem mit dem Leeren. Von den anderen Sachen, die dann da immer drinne stehen. Und die halt auch schon für den Rundgang … ähm … gesammelt werden. Und … äh … die Möbel! Und so weiter.
  • Und das Streichen!
  • [Schlucke.]
  • Das macht glaube ich dann eher … ähm … Juni … Juli Sinn. Aber ich habe jetzt im Februar halt den Termin. Und beim Festsaal, ich denke mal, da w… würde ich eine Wand reservieren.
  • Oder einen Abschnitt.
  • Da würde ich dann also nicht … ähm …
  • [Schlucke.]
  • [Stimme leise.]
  • … so viel zeigen.
  • [Pause.]
  • Können.
  • [Pause.]
  • Wäre konzentrierter. Und mein erster Einfall ist dann halt, … äh … von jedem … äh … von jeder … ähm … Technik sozusagen ein … EINE Arbeit …
  • Also ein Geradenbild. Das wäre jetzt als Beispiel die …
  • [Schlucke.]
  • … mit der Flügeltürrahmen.
  • Ähm … Eine … ähm … Ein verzerrtes Porträt. Also die … äh … Vorlage für das Geradenbild.
  • Ein großes. Sechzig mal achzig. Oder so.
  • [Schlucke.]
  • Was ich jetzt im AV-Labor gemacht habe.
  • [Pause.]
  • Dann … ähm … noch einer dieser Fotocollagen. Die kleiner ist.
  • Und Folienspiegelbild!
  • Äh … Kann ich zum Beispiel auch noch einmal groß … äh … drucken. Dann.
  • Da gibts bestimmt noch eine andere … Richtung.
  • [Gähne.]
  • Also das von einem … Also … Das wären vier, fünf … Arbeiten. Die das dann halt konzentrieren. Und wo dann auch sicherlich … äh … nicht der Fokus eben … äh … so …
  • [Schlucke.]
  • … auf den Geradenbildern liegt. Dass dann da die Fragen zu gestellt werden würden. Sondern halt klar ist: Hier gehts um das … äh … Bild. Und um die Umsetzung. Und nicht um ein ganz bestimmtes … äh … ähm … um eine ganz bestimmte Technik.
  • [Pause.]
  • Was wieder mehr Fragen aufstellen würde.
  • Achso! Und dann noch die Büste natürlich.
  • Da wäre dann ein Flurplatz eben nicht geeignet.
  • Ähm …
  • [Schlucke.]
  • Weil die im Weg stehen würde.
  • Also schon so ein Raum wäre jetzt … Festsaal.
  • Und ist noch in der Hochschule. Also kein externer Raum.
  • [Pause.]
  • Finde ich jetzt irgendwie so gar noch BESSER.
  • [Pause.]
  • Also dass ich dann bei bei Einzelgespräch auch noch einmal eben die Arbeiten extra heraussuche, wo ich sagen würde: Wenn es eine kleinere Fläche ist, dann würde ich das konzentrieren. Auf die. So.
  • Und zu der Büste: Ich habe jetzt halt … äh … Also ich arbeite dran.
  • [Klick.]
  • [Schlucke.]
  • Nur kann es natürlich sein, dass ich … äh … dann im Februar das Gefühl habe: Ich schaffe es noch nicht.
  • Weil es ist eine … eine Abschlussarbeit. Ähm.
  • Ich schaffe es eben nicht so zu machen, wie sie eigentlich hätte für einen Studenten sein sollen. Zum Abschluss.
  • Also dass es da noch Ecken und Kanten gibt, mit denen ich wirklich unzufrieden bin. Einfach.
  • Es ist ja kein Wunder! Ich mache das jetzt noch nicht lange. Und … Aber … Sollte es so sein, könnte es sein, dass sie in letzter Minute doch noch rausfällt.
  • Was ich jetzt nicht hoffe!
  • Aber kann ja sein.
  • [Schlucke.]
  • Dass es einfach nicht … ähm … Dass sie einfach nicht so gut ist, dass ich sage: Sie … DARF … gezeigt werden.
  • Dann wäre halt … tja … der leere Ständer vielleicht …
  • Mit einem Zettel oder ohne Zettel.
  • Weiß ich nicht.
  • Ständer in der Höhe, wo normalerweise die Büste …
  • [Lauter.]
  • Also wird dann halt wieder so MEDIENKUNST… äh …mäßig.
  • Aber gut. Darauf würde ich mich dann halt einlassen.
  • [Pause.]
  • Aber Ziel ist eigentlich … mit der Büste.
  • Und das heißt: Eben keine Flurarbeit.
  • [Aufnahme Ende.]
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet Vorderansicht Büste, seitlich bueste-aktuell16-k.jpg Büste, Profil bueste-aktuell17-k.jpg
Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten (recherchiert zu gestrigem Gespräch mit Bachmann) 1 ursprünglich differenzierte Bedeutung von Plastik und Skulptur a Plastik: entsteht durch Antragen von weichem Material, Modellieren Aufbau von innen nach außen Wort im 18. Jhd. aus der frnz. Sprache entlehnt frnz. plastique = formbar vom lat. plastica = formende/geformte [Kunst] vom gr. πλαστική [τέχνη], plastikē [téchnē] πλάστης, plástēs = Former b Skulptur: entsteht durch subtraktives Verfahren (Abtragen, Ausstechen, Aushöhlen) lat. sculpere = "schnitzen, meißeln" verwandt mit scalpere= "ritzen, schneiden" 2 statt Wort wie "erschaffen", zu heroisch[?]: "modellieren" 3 Totenschädel mit Ausdruck mein Kopf 4 Büste umgestellt, neue Lichtverhältnisse Bereiche überarbeiten: a Stirn steiler, schickt mir noch Handyfoto zum Vergleichen zu b Lippen höher c Kopfwender weniger stark d höchste Punkte: über Ohren und außen von Augen e Wangen füllen, zu mager f über Auge[?] Knochen weiter hervorheben, dafür außen an Augen zurücknehmen g Nacken fotografieren und Proportionen / Verhältnis zum Kopf für Büste übernehmen durch leichtes Drücken mit Holzstück formen weitergearbeitet Diplom Arbeit (E-Mail , heute gelesen) BUND BILDENDER KÜNSTLER LEIPZIG e.V. stellt Projektort 4D für Diplompräsentationen zur Verfügung Bewerbung mit Kurzportfolio und Konzept zum geplanten Vorhaben Festsaal, da Hochschulort, für mich schöner mache sonst selbst keine Ausstellungen wäre für mich große Last und viel Zeit, die ich lieber in Werkstatt verbringe optimal fände ich immer noch Klassenraum, auch wenn zeitliche Situation wegen Rundgang ungeklärt Diplom Theorie Reaktion MDR-Redaktion "Unser Budget ist sehr begrenzt. Für ca. 8-10 Hörspiel pro Jahr. Ihr Ansatz kommt dafür eher nicht in Betracht." mit Kontaktdaten wegen Radioadaption heute anschreiben
Kunst 0 2Studium 2 0
Standpunkt Büste Gespräch mit mir #14
  • [Nachts, 4 Uhr. Aufgewacht. Angst.]
  • Ich stehe vor so einem … Ständer. Und kann dort … jetzt …
  • [Schlucke.]
  • … Ton aufbringen.
  • Und eine Skulptur machen.
  • Ein Objekt machen.
  • [Pause.]
  • Und komme nicht weiter.
  • [Schweres Atmen.]
  • Ich könnte JEDE Form … umsetzen. Ich könnte eine klobige Figur machen. Ich könnte eine eckige Figur machen. Eine große. Eine kleine! Eine total … unrealistische. Ein Objekt, wo man gar nichts mehr erkennt.
  • ALLES könnte ich machen.
  • [Pause.]
  • Und ich merke, dass ich … NULL … Dass ich überhaupt gar kein Interesse habe, IRGENDEINE Form zu setzen. Der ich keinerlei … ähm … BEDEUTUNG zumessen würde.
  • [Pause.]
  • WEIL ich den Weg dahin nicht gegangen bin.
  • Zu dieser Form.
  • Ich könnte mir jetzt alles mögliche ausdenken. Ich könnte irgendwelche Leute nachmachen. Irgendwelche Künstler. Irgendwelche Kubisten. Was auch immer!
  • [Pause.]
  • Das wäre eine Form, die ich von anderen KLAUE. Und die …
  • [Stimme wirkt weiter entfernt.]
  • … nichts …
  • [Stimme wird wieder lauter.]
  • … gar nichts … mit meinem … mit MIR zu tun hat.
  • [Schlucke.]
  • Und auf der anderen Seite schaffe ich es anscheinend ja noch nicht einmal, eine vermeintlich realistische … ähm … Figur … also Kopf … eine Büste … von mir zu schaffen. IRGENDWO hat es da bei mir noch nicht klick gemacht. Wo ich sagen … äh … muss, eben, dass … Da STIMMT etwas noch nicht in der Form. Und das NERVT mich.
  • Ich denke, aber nur, wenn ich so eine Form, so ein Porträt von mir geschaffen habe, dass ich dann langsam … vielleicht … äh … zu einer eigenen Form finde.
  • [Rascheln.]
  • Und bisher schaut es halt … also …
  • [Schlucke.]
  • [Pause.]
  • Wie heute eben in der Werkstatt. Äh … Ich stehe dann da. Habe wieder die Möglichkeit … ähm … eine neue Figur zu machen. Und … ähm … merke, dass ich … dass sich bei mir ein richtiger Widerstand einsetzt. IRGENDETWAS zu machen.
  • Ich meine, ich könnte jetzt auch sagen, ich probiere einfach irgendetwas aus.
  • Aber das ist dann so ein … so ein DING, was halt wirklich … äh … was … was … was den WEG nicht gegangen ist.
  • Was aus dem NICHTS sozusagen … ähm … erschaffen wird. Und dem ich selbst eben keine Bedeutung geben kann.
  • [Schlucke.]
  • Mit Bedeutung meine ich jetzt nicht irgend so ein Konzept. Darum herum. So ein gedankliches Ding. Sondern einfach, während ich schaffe, dass Gefühl habe: Das MUSS ich jetzt machen.
  • Und auch danach dann, wenn es geschaffen ist, immer noch weiß: Das ist etwas, was ich schaffen MUSSTE.
  • [Pause.]
  • Und das fehlt.
  • Und ich denke, das ist in Ordnung. Aber dann muss ich es wenigstens schaffen, eine Büste von mir herzusch… äh … herzustellen, wo ich merke, dass ich bestimmte …
  • [Klick.]
  • … Problemfelder, bestimmte … ähm … Baustellen … ähm …
  • [Schlucke.]
  • … geschafft habe zu meistern. Und das tue ich eben bisher noch nicht.
  • Es kamen zwar einige Erkenntnisse. In den letzten zwei Monaten. Aber IRGENDETWAS stimmt da jetzt noch nicht. Und zwar so GRUNDSÄTZLICH.
  • [Schlucke.]
  • Und das stört mich. Weil ich heute schon wieder so weit war, die Büste zu zerstören.
  • Ich habe es nicht gemacht. Sondern habe mich dann halt einem neuen … also einfach einem neuen Ständer … einem leeren Ständer … ähm … hergegeben. Habe da ein bisschen herumgekrakselt. Aber eben WISSEND, dass das jetzt … äh … nichtig ist. Nur damit ich jetzt die Büste, die ich so lange wieder aufgebaut habe, wieder nicht gleich zerstöre. Sondern … naja … morgen … also heute …
  • [Schlucke.]
  • … werde ich halt … ähm … vielleicht gar nicht einmal … aktiv dran arbeiten. Sondern
  • SCHAUEN.
  • Und, ich weiß nicht, überlegen, was … WO ist der … große Fehler.
  • [Klick.]
  • [Aufnahme Ende.]
  • [Aufnahme Anfang.]
  • Ich möchte eine Form machen …
  • [Schlucke.]
  • … wo die Form … WACHSEN … konnte.
  • [Klick.]
  • Alles andere …
  • [Klick.]
  • … wäre eine tote Figur.
  • [Klick.]
  • [Klick.]
  • Eine Kopie.
  • Ein Nachäffen!
  • Ein beschränktes … Objekt.
  • [Klick.]
  • Und ich denke, dass der Ausgangspunkt, …
  • [Pause.]
  • … um zu dieser Form zu kommen, der VERSUCH … zu mindestens der Versuch … steht … stehen sollte, die Natur, in dem Fall der menschliche Kopf … den menschlichen Kopf … zu SEHEN.
  • Und Sehen heißt VERSTEHEN. Und nicht nur Oberfläche … oberflächliche …
  • [Klick.]
  • … Oberfläche …
  • [Klick.]
  • … zu …
  • NEIN … UNKONTROLLIERT … aus einer Masse eine Oberfläche zu formen. Die aber eben kein …
  • NEIN.
  • Nur die …
  • Das ist wie bei einer Maske!
  • Ich kann eine Maske kreieren und dahinter ist entweder nichts, weil sie an der Wand hängt. Oder jemand … etwas …, der sich dahinter verbirgt.
  • [Schlucke.]
  • Und ich muss es eben schaffen, keine MASKE zu kreieren, keine Maske zu schaffen.
  • Die beliebige Formen annehmen kann. Die abstrakt sein darf. Sondern ich MUSS, damit ich … MEINEN Kopf formen kann … Muss ich verstehen, wie dieser Kopf …
  • [Pause.]
  • … Wie die äußere Erscheinung … ENTSTEHT.
  • [Pause.]
  • ANSONSTEN. BLEIBT. SIE. TOT.
  • [Lange Pause.]
  • Die Büste.
  • [Aufnahme Ende.]
Werkstatt Plastisches Gestalten Büste gutes Gespräch mit Bachmann, Grundlage Selbstgespräch von heute früh weitergearbeitet Diplom Arbeit Werkstatt AV-Labor Besprechung wegen Papiersorten und Formaten drucken Papiersorten: PRC 230g, Hahnemühle 188g, HP Instant Foto Satin ca. 260g berechnet für 4 x 60x80cm, 4 x 30x40cm PRC 15 €/m², Hahnemühle 28 €/m² (Rollenbreite 1,6m), HP 15 €/m² 300dpi, Graustufe, weißen Rand mit anlegen am Freitag ab 13:30 in AV-Labor drucken
Büste Werkstatt Metallwerkstatt Ständer abgeholt Werkstatt Plastisches Gestalten weitergearbeitet Diplom Theorie Nachricht an Redaktion MDR Kultur: "Guten Tag! Ich weiß nicht, an wen ich mich genau wegen meinem Anliegen wenden muss. Deshalb erhoffe ich mir, dass Sie mir dabei weiterhelfen können! Aktuell studiere ich an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Genauer: Bildende Kunst, Hauptstudium. Für mein Diplom habe ich mich der Frage gewidmet, wie die, die keine Künstler, keine Kuratoren, keine Galeristen sind und vielleicht ab und zu eine Ausstellung besuchen, über Kunst denken. Unter dem Titel "Was würde Großmutter dazu sagen? Gespräche über Kunst." ist eine 19-teilige Gesprächsreihe entstanden, in der ein Flugbegleiter (Christian), ein Büroangestellter (Alexander), eine Rentnerin (Großmutter) und ein Kunststudent (ich) der Frage nachgehen, was Kunst ist. Die mit den Beteiligten geführten Gespräche habe ich transkribiert und zu einem einzigen Gespräch zusammengeführt. Die Kapitel tragen Namen wie "greifbar", "schön", "hässlich", "interessant", "Spielerei", "besonders", "groß" oder "elitär". Mein Anliegen: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das entstandene Gespräch sehr gut als Grundlage für ein Hörspiel geeignet ist. Meine Frage an Sie: An wen muss ich mich dazu wenden? Es geht mir erst einmal nur darum, zu schauen, ob überhaupt Interesse und Gelegenheit besteht. Das Gespräch liegt bereits gedruckt vor, ich kann es also zur ersten Ansicht auch weiterreichen. Einen Gruß von Friedrich Fröhlich"
Büste frontal
Büste frontal
Torso, erster Entwurf
Torso, erster Entwurf
Standpunkt (auch am kommenden Dienstag Klasse vorstellen) 1 Ich weiß, was ich nicht will, als was ich will. 2 Was bisher zum intensiven Arbeiten führte: Modellieren. Ob Büsten in Ton oder Geradenbilder am Computer. Ton und Computerarbeit haben den selben Hintergrund: langsam zum Ergebnis kommen, ohne bereits am Anfang Aufbau kennen zu müssen. deshalb nicht: Arbeiten mit Holz oder Stein. Weg ist weg. 3 Zum Selbstbildnis: Sehe es als Ausgangspunkt, nicht als Thema. Möchte mich nicht mit dem Thema Selbstbildnis in der Kunst auseinandersetzen und die Hintergründe verstehen. Theorie lähmt! Einfach tun und schauen. Erinnert mich an Argument der Kubisten (mal gelesen): Motive wie Geige oder Blumen nur, damit Betrachter Zugang zur Arbeit findet. 4 Selbstbildnis auch, da ich als Motiv immer zur Verfügung stehe. 5 Aber auch, weil ich den Körper spannend finde. Mehr den männlichen als den weiblichen. Meinen am meißten. 6 Zur Oberflächenbearbeitung: Entweder die Oberfläche entsteht während der Arbeit oder wird am Ende draufgesetzt. Ersteres ist mein Ziel. Das andere ist nur Effekthascherei. Im Grunde tot. Diplom Arbeit Plan: AV-Labor, heute hingehen und Termin ausmachen (Test-Ausdrucke digitale Collagen). Fragen, ob ich im Dezember evtl. wieder Plotter nutzen darf, für Ganzkörperporträts auf A2 oder A3. Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter gearbeitet (Bilder von letztem Arbeitstag) Büste frontal bueste-aktuell13-k.jpg Torso, erster Entwurf koerper1-k.jpg Totenschädel von Elke aufgebaut als Ausgangspunkt für neue Büste sehen nach Knochen die Muskeln modellieren, am Ende mein Porträt
Auge ausgeschnitten
Auge ausgeschnitten
Aktueller Zustand, Profil
Aktueller Zustand, Profil
Standpunkt Diplom Arbeit Büste Gespräch mit mir #13
  • [Nachts, aufgewacht. Mit kratziger Stimme.]
  • Ich weiß …
  • [Pause.]
  • … als Betrachter …
  • [Pause.]
  • … dieser Schau …
  • [Klick.]
  • Nein.
  • [Klick.]
  • Ich weiß, dass … ich selbst, wenn ich in eine Ausstellung gehe … ähm … das Thema jener in den Arbeiten versuche zu …
  • [Pause.]
  • Nein.
  • [Klick.]
  • [Pause.]
  • [Klick.]
  • Ich weiß …
  • [Schlucke.]
  • … dass …
  • [Pause.]
  • Ne.
  • Ich weiß …
  • [Pause.]
  • [Klick.]
  • WORUM gehts mir denn jetzt?
  • [Pause.]
  • Mir gehts darum, dass …
  • [Pause.]
  • Wenn ich … jetzt diese Arbeiten sehe …
  • In dieser Gruppe.
  • [Schlucke.]
  • In dieser Ansammlung.
  • Da sehe ich natürlich eines. Und zwar … äh … Köpfe. Körper. Ähm … Und eventuell noch … äh … Selbstporträts.
  • Also ich sehe sozusagen … ähm … ICH oder Selbstbildnisse. So als Überthema.
  • [Schlucke.]
  • Und ich weiß, dass die … äh … die dann da sind … und sich das angucken … das auch als Thema sehen werden. Und ich merke aber, dass … ich gar nicht dieses Thema Selbstbildnis … ähm … selbst …
  • ACH …
  • Ich merke, dass mich dieses Thema Selbstbildnis … ähm … mich gar nicht …
  • [Klick.]
  • … INTERESSIERT.
  • Und zwar in dem Sinne, dass ich ÜBER das Selbstbildnis … Warum ein Künstler das macht … ähm … Wieso ICH das mache … ähm … Nachdenke.
  • Nachdenken MÖCHTE.
  • Ich merke, dass diese ganzen Selbstbildnisse … Dass ich mich eigentlich nur BENUTZE.
  • Um, das ist jetzt mein Eindruck selbst, …
  • [Schlucke.]
  • … etwas ausprobieren zu können. Als … genau.
  • Also sei es jetzt … ähm … irgendein Stil, irgendeine … irgendeine Technik.
  • SELBSTBILDNIS ist irgendwie … steht für mich so am Anfang. Wo ich das selbst noch gar nicht in Frage stelle. WARUM ich das jetzt als Motiv nehme.
  • Ich KÖNNTE also genauso gut ein … ein Stilleben machen. Ich könnte jetzt ein Apfel nehmen. Und … äh … eine Vase. Und da irgendwie … dass was ich mache irgendwie … ähm … genauso umsetzen. Nur ich bin halt irgendwie … ähm …
  • … BEGEISTERTER …
  • … von … von dem eigenen Porträt. Also damit zu arbeiten. Das zu modellieren.
  • [Schlucke.]
  • Als eben von einem Stilleben. Oder von einer anderen Person. Aber das ist eben so meine Interessenlage.
  • Anscheinend.
  • [Pause.]
  • Aber das Motiv jetzt … Das Motiv spielt bei mir … Also das ist … Das ist natürlich da. Und das sieht man! Das ist das ZENTRALE eigentlich. Was rüber kommt.
  • Und das ist auch das Bindeglied …
  • [Gähne Anfang.]
  • … zwischen …
  • [Gähne Mitte.]
  • … den Arbeiten.
  • [Gähne Ende.]
  • [Schlucke.]
  • Aber es ist mir eigentlich gar nicht … ähm … äh … wichtig. Und ich habe jetzt eben die Befürchtung, dass in dieser Schau dann … das Selbstbildnis als Thema ganz groß ist. Und darüber die Fragen gestellt werden.
  • Und ich muss es in den einleitenden Worten …
  • [Schlucke.]
  • … schaffen …
  • [Pause.]
  • Naja. Dass vielleicht nicht an dieser Oberfläche gekratzt wird. Worüber ich mich eigentlich jetzt auch nicht weiter informieren möchte. So. Was … Was … Wie jetzt Künstler damit umgegangen sind. Ähm … Seit wann … ähm … Und so weiter. Also ich weiß es nicht. Das sind so diese ganzen theoretischen Sachen …
  • [Schlucke.]
  • Die kann ich jetzt auswendig lernen. Kann die dann vortragen. Aber das ist ja nicht Sinn davon.
  • Ähm.
  • [Schlucke.]
  • Ich weiß ja noch nicht mal genau, WAS ICH WILL.
  • Eigentlich.
  • Habe ich heute in der Werkstatt mitbekommen.
  • Ich möchte aber eben eigentlich nicht an der Oberfläche kratzen.
  • Ich TUE es.
  • Das habe ich jetzt noch einmal an der Büste gemerkt. Ich habe in ganz kurzer … in ganz kurzer Zeit, die Oberfläche, die ganz glatt war, …
  • Ähm …
  • Zerkratzt.
  • Zerfurcht.
  • [Pause.]
  • Es sah … am Ende spannender aus.
  • Nur eben das Wort spannend sagt es eigentlich schon: Es … Das war so eine Oberflächenbearbeitung. Die … ähm … Das hat dann auch der Werkstattleiter da angemerkt. Das fand ich echt … ähm …
  • [Schlucke.]
  • … für mich eindrucksvoll. Ich habe die Oberfläche bearbeitet, die dann … äh … etwas ausdrückt. Und dieses Ausgedrückte ist aber nur AUFGESETZT.
  • EIGENTLICH müsste die Oberfläche über TAGE, über WOCHE … je nachdem, wie lange ich da jetzt daran arbeite … entstehen. Langsam.
  • [Schlucke.]
  • Durch halt das MODELLIEREN. Durch Benutzen von Werkzeug und so. Und NICHT innerhalb eines kurzen Augenblicks. Wo ich mir sage: Ich hätte jetzt aber gerne die Oberfläche so und so. Denn damit … äh …
  • Die Oberfläche KANN dann etwas ausdrücken. Okay. Aber sie … vermag eben nicht das auszudrücken, … ähm … was … äh … was IN dieser Büste eigentlich drinne steckt.
  • Also der ganze ARBEITSPROZESS.
  • [Schlucke.]
  • Den klammere ich sozsagen aus. Den VERSCHLEIERE ich sozusagen.
  • Ich ÜBERTÜNCHE ihn. Und ich LÜGE eigentlich etwas vor!
  • [Pause.]
  • [Schlucke.]
  • Das habe ich bei der jetzt auch gemacht. Das ist gut, dass ich das jetzt gemerkt habe! Ähm … Wie ich da ticke. Und dass das eigentlich nicht mein Ziel ist! Das zu tun.
  • Ich bin jetzt halt wieder drauf reingefallen.
  • [Pause.]
  • Und ich will eben bei dieser Schau dann nicht … ähm … den selben Fehler machen.
  • Dass ich an der Oberfläche … ähm … Ne. Dass ich die Oberfläche … mit dem selben Wort jetzt … SPANNEND mache.
  • Ausdrucksvoll mache!
  • [Schlucke.]
  • Und … äh … das Auge dann eben daher auch hängen bleibt.
  • Und gar nicht sieht, was ich eigentlich WILL. Wo ich jetzt noch nicht einmal weiß, was ich will!
  • [Pause.]
  • Zumindest nicht an der Oberfläche bleiben.
  • [Pause.]
  • So bei dem Gespräch mit dem Professor jetzt … Das Foto von mir, was ich als Vorlage nehme, was ich … äh … hinhängen MUSSTE, um halt dann daneben modellieren zu können. Ich habs zufälliger Weise dann über den Spiegel gehangen. Ich habs zufälliger Weise … äh … knicken müssen. Oben. Also das es als Haken fungiert. Das es am Spiegel hält.
  • Was ihn dann so begeistert hat. Oder was ihm gefällt. Dass es angeschnitten ist. Der Kopf. Dadurch, dass ich das Papier knicke! Das war … Auf den Gedanken war ich … Ich FINDE es ästhetisch. Auch ansprechend!
  • Danach ist es mir zumindest aufgefallen.
  • Aber …. es hatte überhaupt nichts … so gar nichts … Das ist für mich dieses … Ich habs zwar nicht … ähm … diese Situation erfunden. Das ist ja passiert! Mit der Zeit. Dass ich das Papier geknickt habe. Aus den und den Gründen.
  • Also es ist etwas natürlich Gewachsenes.
  • Das ist … Das ist also … authentisch. Wenn ich es jetzt so will.
  • Auch wieder ein blödes Wort!
  • [Schlucke.]
  • Ähm … aber es geht … Aber ich merke halt, dass da nichts drinne steckt, was mich … ähm … Naja. Was ich zum AUSDRUCK bringen würde.
  • Das ist halt ein beiläufiges Werk. Wenn ich mal keine Idee habe, kann ich das ja auch so machen. Aber ich sehe da selber ÜBERHAUPT NICHTS drinne.
  • Oder in dieser Konstellation. Oder mit den Versuchen, die auch noch auf den Ständern drauf waren. Oder auf den Tisch standen.
  • Ähm … das als Installation zu begreifen … Das … Ich FINDE es ästhetisch ansprechend.
  • Blödes Wort.
  • Aber es ist … Es geht in eine Richtung, in die ich überhaupt nicht will!
  • Oder wenn in einem Papier eben … in einem …. ein Knick ist. Der vielleicht ungewollt ist. Der vielleicht vom Lagern kommt. Oder so. Und … Das KANN natürlich … äh … Spannung erzeugen. Im Bild. Nur ist das … Wenn dieser Knick jetzt … äh … nicht … Also wenn der zufällig entsteht, dann …
  • Es kann ansprechend sein.
  • Aber …
  • Es kann spannend aussehen!
  • Der kann es ausmachen, wie ein Bild wirkt!
  • Er kann verbinden! Oder trennen!
  • [Pause.]
  • Aber es ist … Ich fühle mich dadurch nicht AUSGEDRÜCKT. Und am Ende gänge es mir darum … ähm …, dass ich etwas schaffe, wo … Es ist jetzt wieder so ein …
  • ACH. Ich bekomme die Worte nicht hin.
  • Aber dieses … Von INNEN nach AUSSEN kehren. Also was … was auch immer in mir ist. Dass ich das halt ausdrücke.
  • Aus mir RAUS DRÜCKE.
  • In FORM bringe.
  • [Schlucke.]
  • Und nicht, dass ich etwas … äh … ähm … zufällig passiert.
  • Womit ich eigentlich auch gerne arbeite.
  • Aber ich merke halt, dass …
  • Mhm.
  • Da stelle ich zu viel in Frage wieder.
  • [Schlucke.]
  • Und …
  • [Pause.]
  • Wenn es dann eben bloß das ist, dann habe ich nicht das … Dann denke ich nicht, dass das meine Arbeit ist.
  • [Klick.]
  • [Aufnahme Ende.]
Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Auge ausgeschnitten bueste-aktuell5-k.jpg nach Gespräch mit , Tonreste auf Boden für Präsentation übernehmen (dann nur Gipsstaub) Aktueller Zustand, Profil bueste-aktuell10-k.jpg weitere Ansichten schaut seitlich nicht nach Friedrich aus, Augen falsch mit Kopfhaar schaut Büste realistischer aus, aber sie verliert an Klarheit
Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark (Notizen aus Erinnerung) Ich versuche mich zu erinnern … Wolfgang Tillmans (*1968, deutscher Fotograf und Künstler) Ausstellungsansichten mit vielen Formaten Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Weitergearbeitet.
Klasse Bildende Kunst (Notizen aus Erinnerung vom nächsten Morgen) Versuche mich zu erinnern … Versuche mich zu erinnern … Klassenfrühstück. Lange Tafel. Habe schon gefrühstückt. Versuche mich zu erinnern … Esse eine Banane, zwischendurch Feigen (gesüßt). Bei einer Mandarine[?] geht Schale schwer auf. Versuche mich zu erinnern … Nach kurzer Pause schmiere ich mir doch ein Brot. In Pausen in Werkstatt gegangen und an Büste weitergearbeitet. gutes Gespräch mit Kommilitone Kommilitone. Versuche mich zu erinnern … Versuche mich zu erinnern … Kommilitone Kommilitone stellt einen Text vor. Irgendwas mit Readymade Ready-made, Handy, Sony und "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" von Walter Benjamin. Versuche mich zu erinnern … Verstehe so gut wie nichts. Erwähnt Duchamps Pissoir, musste lächeln. Oma hätte jetzt nur laut aufgelacht. Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Sehr inaktiv, umso aktiver an Büste gearbeitet. Versuche mich zu erinnern … Glatte Oberfläche der Büste mit Händen und Werkzeug aufgewühlt. Morgen Mark Helmut Mark zeigen. (folgende Notizen von Aufzeichnungen Zettel) Klassentreffen vom 14.11 auf 15.11[?] oder 13.11.[?] verschoben Berlin-Exkursion 28.-29.11., Anreise / Abreise selbst organisieren nächstes Klassentreffen eigene Arbeit vorstellen Diplom Theorie Reaktion J.: "schwer für mich zu lesen, da ständig den Gedanken: wer das sagt, kann doch nicht kunst machen. lese aber weiter. bin auf seite 22. komme in erklärungsnot, warum. das dann wiederum gut. das innere wissen, die innere sicherheit steht dem nichtwissen entgegen. diese beiden machen einen künstler-charakter aus, sind zudem sind alles worte. eine 100% gewissheit, wie ein werk auszusehen hat. versus: ich weiß dass ich nichts weiß wer irgendwann genug worte gemacht hat, kann dann ins freie? nein. in diesem falle glaube ich, dass du an etwas festhältst, das dich vom geiste fernhält /während deiner zeit an der uni). lg j"
letzter Zustand
letzter Zustand
Profilansicht
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Werkstatt Plastisches Gestalten neue Figur angefangen Vorlage letzter Zustand ganzkoerper-ton2-k.jpg andere Ansichten Büste Arbeit an Büste vom Dienstag und Mittwoch fortgeführt Schmetterlinge befestigt Profilansicht bueste-aktuell1-k.jpg weitere Ansichten
Diplom Arbeit für Einzelgespräch 2 Selbstbildnisse auf Platten geklebt 18x24cm, Rohspan und MDF, lackiert Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Bilder vom letzen Mal, Büste freigeschlagen
Hans Wimmer in seinem Atelier
Hans Wimmer in seinem Atelier
Hans Wimmer über Büsten
Hans Wimmer über Büsten
Büste (Daten noch heraussuchen), Hans Wimmer
Büste (Daten noch heraussuchen), Hans Wimmer
Studium 2 0
Hans Wimmer Aufnahme, München, 1968 Hans Wimmer (1907-1992, deutscher Bildhauer) Hans Wimmer in seinem Atelier hans-wimmer-k.jpg 1 Zusammenhänge der Fläche nicht glätten, sondern Zusammenhänge der Flächen klären Zusammenhänge der Fläche glaubhaft = Klarheit der Figur Flächen, die getrennt sein müssen, sollten nicht ineinander übergehen 2 Werkzeug der Bildhauer gleiches Werkzeug wie der ägyptischen Bildhauer elektrischer Meißel für Bildhauer schädlich in tagelanger händischer Bearbeitung von Stein wird Beziehung zwischen Künstler und Stein geklärt "In den Stein hineingewachsen." Komponente der Zeit Standpunkt nicht fahrig werden, schnell fertig werden wollen bei aktueller missglückten Büste wurde mir das zum Verhängnis gesamte Arbeit, auch Vorbereitung, als wichtig betrachten, konzentriert arbeiten wirklich SEHEN, nicht nur gucken Zusammenhänge der Flächen begreifen und bildnerisch verdeutlichen auch Abgrenzungen herausarbeiten 3 Hauptaufgabe der Kunst unabhängig von Entwicklung der Technik Standpunkt Auftrag der Kunst: Gegenstand vergegenwärtigen Gegenstand Dauer verleihen, ihn erhalten Pharaonen einbalsamieren: Ziel, ihn vergegenwärtigen Griechen halten wichtige Szenen / Menschen / Tiere in Skulpturen fest, um sie für spätere Generationen zu erhalten 4Standpunkt Ohne Tot keine Kunst Tot = Ursache der Kunst Sinn der Darstellung: Gegenstand / Ereignis (dazu noch Gefühl[?]) weitertragen Kunst in Zukunft selber Sinn, Technik egal Kunst wird von Technik wenig beziehen können 5 über Porträt Hans Wimmer über Büsten hans-wimmer2-k.jpg wenn Darstellung vom einzelnen Menschen aufgeben: Mensch wird aufgegeben jeder Mensch ist einmalige Sache, Definition von Person mit technischen Mitteln nicht gänzlich erfassbar Position der Person durch immer wiederholtes Bearbeiten stärken Diplom Arbeit Standpunkt "Hab auch immer die Erfahrung gemacht, dass jemand, wenn er zu gar keiner Sache mehr in der gegenständlichen Kunst ein Verhältnis hat, dann hat er noch zu dem Porträt ein Verhältnis." Bildhauer gibt in Porträt alle Thesen auf und versucht nur noch Wesen von Person darzustellen Porträt gibt nicht nur Person wieder, sondern auch Bildhauer und letztendlich Betrachter 6 Kunsthistoriker interessieren heute mehr, wer Bildhauer war, als wer der Dargestellte ist Büste (Daten noch heraussuchen), Hans Wimmer hans-wimmer3-k.jpg Verhängnis, denn wichtig ist der, der dargestellt wird 7 bestimmte Nase passt nur in ein bestimmtes Gesicht "Es muss doch alles aus einer … aus einem Kern … herauswachsen." nicht nur eine naturwissenschaftliche oder künstlerische, sondern auch religiöse und ethische Frage Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Standpunkt nach der Recherche zu Hans Wimmer wird bewusst, wie billig die gerade gegossene Büste ist. Sie KANN nur ein Studienobjekt sein. Sie IST keine Arbeit. Dafür hat sie den Weg nicht gehen können, der hätte gegangen werden müssen. Nicht das Ergebnis ist entscheidend, sondern der Weg dahin. WIE habe ich mich auf die Büste eingelassen. WIE sind die Flächen und deren Beziehungen zueinander entstanden. Das ist bei dieser Büste nicht geschehen. Ich betrachte sie also nur als das, was sie ist: Ein Studienobjekt. Ein Objekt, um zu erlernen, wie ich aus einem Objekt aus Ton ein haltbares Objekt aus Gips herstelle. Diese Erkenntnis stimmt mich gerade froh. Büste aus Verlorener Form geschlagen Standpunkt Gespräch mit mir #12
  • Ich bekomme mich gerade irgendwie nicht mehr ein.
  • Ich bin … ähm … hibbelig.
  • [Pause.]
  • Wenn ich …
  • Also nach diesem … nach diesem … ähm … kurzem Ausschnitt über Hans Wimmer.
  • Der so viele Sachen so klar geäußert hat!
  • Über … äh … über … Was … Was Kunst WILL.
  • Ähm.
  • [Klick.]
  • Und das in Beziehung zu … ähm … zu meiner eigenen, nennen wir es jetzt Arbeit, zu sehen.
  • Ähm. Da fällt mir mehr als deutlich auf, wie BILLIG das eigentlich ist. Was ich gerade da … ähm …
  • Wenn ich das als Kunst betrachten würde.
  • Ähm. Die Büste, die ich gerade … ähm … abgieße.
  • [Schlucke.]
  • Wie billig die ist. Und wie … äh … billig eigentlich auch die Idee der Herme ist.
  • Ähm. Also wie … Das … Das … Das ist irgendwie so eine Idee der Medienkunst. Oder so.
  • Und da fehlt es total an … ähm … Ich weiß nicht, ob das ein gutes Wort ist: An Tiefe.
  • Also das ich halt selbst spüre, während ich … ähm …
  • Also das es eben nicht bloß ein Auftrag ist: So, jetzt will ich das da … ähm … ein Friedrich von da oben auf die Menschen herunterblickt. Das ist die Idee! Und dann stellt das jemand anderes her.
  • Diese Büste.
  • Oder ich stelle sie halt fahrig her.
  • Ähm. Aber ich … äh … ich LEBE die Büste in dem Moment Moment nicht.
  • Das heißt … äh … Während ich sie erarbeitet habe, … ähm … habe ich nicht … habe ich nicht gemerkt irgendwie, wie … wie ich mich jetzt FORME.
  • Wie der Blick … ähm … ähm … sich … sich äußert!
  • WAS … WAS bin ich in dieser Büste!
  • [Pause.]
  • Das habe ich nicht gesehen!
  • [Ziehe Rotze hoch.]
  • Und jetzt fällt mir eben auf, … ähm … dass … ähm … Damit kann ich … äh … sehr gut leben. Ähm. Dass das alles, was ich da gemacht habe, … ähm … auch auf anderen Gebieten eben, … Dass das so STUDIENOBJEKTE sind.
  • So. Dass das … Das ich etwas mir angeeignet habe. Eine Technik. Ähm … ähm … Ich habe mir halt … ähm … ein Thema genommen. Äh … Um eine Technik zum Beispiel zu erlernen. Ähm … Jetzt zum Beispiel kann ich eben Verlorene Formen … ähm … herstellen.
  • Wird sich ja heute zeigen! Ob das die Büste, oder was das auch immer ist, … ähm … auch immer noch so … ähm … Also so gut gegossen ist.
  • Oder ob da noch Fehler drinne sind.
  • So.
  • Ich kann also … sozusagen … Dass ich das alles NUTZE, BENUTZE.
  • MISSBRAUCHE. Um … Im positiven Sinne! Um etwas zu ERLERNEN.
  • [Pause.]
  • Aber das sie eben noch nicht … ähm … äh … etwas DARSTELLEN.
  • So.
  • Davon sollte ich einfach nicht ausgehen!
  • Und … ähm … Jetzt merke ich, wie VIELE in der Medienkunst … äh … mit denen ich in Berührung komme, … äh … dass zu SCHNELL tun.
  • Also wie zum Beispiel das eine Beispiel, dass der eine … ähm …, bevor die Arbeit überhaupt entstanden ist, das schon als das KUNSTWERK … ähm … ähm … ähm … erklärt!
  • Oder der andere! Der auch in der Werkstatt war. Wie … mhm … eine Champagner-Flasche. Wo irgendwas raussprudelt. Das als … mhm … Das ist dann ein Gegenstand! So. Und … mhm … Der ist so …
  • Das ist einfach nur oberflächlich!
  • Und das … Jetzt habe ich das Gefühl, dass bei vielen … ähm … ähm … Ergebnissen, die ich sehe in der Medienkunst … Dass die sehr … Dass die sehr materiell eingestellt sind. Sehr oberflächlich. Ähm … ähm …
  • Ich meine aber: Was soll anderes kommen, bei so Fragen … ähm … wie: WAS möchtest du damit darstellen?
  • Ähm. WARUM diese Größe?
  • WARUM … ähm … dieses Holz?
  • WARUM dieses Format?
  • Ähm … Das sind alles Fragen, die sind oberflächlich.
  • So.
  • Da geht es nicht in die TIEFE!
  • [Ziehe Rotze hoch.]
  • Und … äh … bei ihm habe ich jetzt halt gemerkt, … äh … eigentlich geht es um ganz andere Fragen. Und über diese anderen Fragen … äh … klären sich dann glaube ich … äh … solche Dinge ganz automatisch.
  • OHNE, dass man sie fragen muss.
  • [Schlucke.]
  • Und das stimmt mich gerade … ähm … irgendwie froh. Dass ich merke: Ähm … Ich BIN noch nicht so weit. Dass ich … äh … ähm … etwas schaffen kann, was … ähm … was WIRKLICH etwas ist.
  • Das sind jetzt … ähm … Das sind jetzt … ähm … Arbeitsproben!
  • [Ziehe Rotze hoch.]
  • So.
  • Und … Das finde ich gut.
  • Dass ich es mache.
  • Ähm … Dass ich dazulerne.
  • Ähm …
  • Denen fehlt aber eben noch etwas … irgendwie … Ich merke es ja selbst!
  • Ähm … ähm … Auch … auch bei der aktuellen Büste eben.
  • Ich … ähm …
  • [Suche passende Worte.]
  • Ich … ich … Ich habe zwanghaft versucht, die letzten … den letzten Monat, mein … mein Gesicht irgendwie in dieses Ton rein… in diesen Ton reinzubekommen.
  • Äh … Zwanghaft im Profil versucht. Zwanghaft von vorne versucht!
  • Und … äh … ich bin daran gescheitert.
  • Also ich … ich habe einen Wutanfall bekommen. Weil ich … ähm … es nicht hinbekommen habe. Und wenn ich jetzt so überlege: Ich habe IMMER nur oberflächlich geschaut. Ich habe immer nur vom Foto, vom Spiegel auf den Ton geschaut. Und habe versucht, das, was ich da denke zu sehen, halt zu ÜBERTRAGEN.
  • Ich habe es aber nicht in dem Moment Moment gespürt. Irgendwie. Wie diese … Wie … Wie sich Wange … äh … formt. Wie … wie der Übergang … äh … von der Stirn ist, … ähm …
  • [Ich schlucke.]
  • Ähm … Zu den Augenknochen. Oder was das ist.
  • Das ist alles … ähm … Das habe ich nicht gemacht!
  • Und das ist jetzt das Ergebnis dafür. Eine zerstörte Büste.
  • Die jetzt total deformiert aussieht. Ähm … Und die, wenn ich davon überzeugt wäre, eben auch etwas bedeuten KÖNNTE.
  • Kann man ja eine Menge hineininterpretieren.
  • Aber sie … sie ist mehr nicht. Als … äh … das, was sie jetzt IST. Irgendein Ergebnis, was zufällig so entstanden ist. OHNE, dass ich … äh … mit … mit meinem WESEN dadrinne stecken würde.
  • [Pause.]
  • WESEN.
  • Ist jetzt wieder so ein komisches Wort.
  • Was ich … Was ich eigentlich nicht benutzen würden wollen.
  • [Pause.]
  • Also wo … Wo … Wo ich selbst nicht das Gefühl habe: Das ist … Das ist etwas mit Hand und Fuß eben.
  • [Pause.]
  • Es ist jetzt halt DA. Ich habe auch viel daran gelernt. Aber es ist einfach nichts, was … ähm … was ich zum Beispiel ausstellen würde.
  • Und das hat noch nicht einmal etwas mit MIR dann zu tun. Sondern ich merke das bei vielen anderen auch. Wo ich mir dann sagen würde: Aber das würde ich jetzt auch noch nicht ausstellen.
  • Also was heißt denn ausstellen?
  • Ausstellen heißt doch: Man ist überzeugt von etwas. Dass es … Dass es … äh … Dass es andere sehen MÜSSEN. So. Das ist eben nicht … äh … nur eine SPIELEREI.
  • Oder es sollte nicht NUR eine Spielerei sein.
  • Es sollte nicht bloß SCHÖN sein.
  • Es sollte nicht bloß HÄSSLICH sein!
  • Es sollte nicht bloß irgendwie einen oberflächlichen … ein Thema oberflächlich … ähm … äh … inne haben.
  • Oder eben ein Konzeptblatt daneben. Was es dann auch erklären muss.
  • Es sollte …
  • Es MUSS doch irgendwie etwas von sich aus sagen können.
  • So.
  • Und das … Da gebe ich einfach zu: Bei mir tut es das jetzt eben nicht.
  • [Pause.]
  • Und das ist kein Problem. Weil ich bin gerade noch Student. Und ich lerne dazu.
  • Auch in der Werkstatt.
  • Ganz ganz viel.
  • Gestern gerade erst.
  • Und heute werde ich halt mir das Ergebnis noch einmal angucken.
  • [Pause.]
  • Und dann nächstes Mal werde ich halt VERSUCHEN zu … Also wenn ich ein Porträt von mir anfertigen möchte … Dass ich … äh … Dass ich nicht bloß auf die Fotos, auf den Spiegel, gucke. Sondern dass ich auch versuche irgendwie … herauszubekommen: Was …
  • [Pause.]
  • Ich weiß nicht.
  • Wie … drücke ich denn das, was …
  • [Pause.]
  • [Ringe nach Wörtern.]
  • Was ich bin … irgendwie … aus.
  • Ach ich weiß nicht, wie ich es sagen soll!
  • Das ist dann jetzt eben nicht die Form der Nase. Das sie leicht gekrümmt ist.
  • Oder so.
  • Das will ich mit reinbringen. Weil das ein Merkmal ist, finde ich, … äh … das sozusagen mich ausmacht.
  • Oder … oder … ähm … links und rechts vom Mund … äh … diese …
  • [Schlucke.]
  • Diese … diese kleine Wülste. Die da sind.
  • Die so nach unten leicht schon gehen.
  • Äh … Dieses FETT, oder was das ist.
  • Äh … Das will ich da auch reinbringen.
  • So.
  • Das … Das gehört irgendwie zu mir. Aber irgendwie fehlt dann halt noch etwas, … ähm … was so das Äußere noch einmal … ähm … stärker hervortreten lässt.
  • Und das ist dann eben NICHT bloß eine Kopie.
  • Von mir.
  • Sondern das ist eine künstlerische Bearbeitung.
  • So.
  • Die halt weitergeht.
  • Und die aber trotzdem nicht … äh … ähm … wie sagt man … anatomische Kenntnisse, oder so außen vorlässt.
  • So.
  • Also so abstrakt will ich das jetzt nicht machen. Sondern ich möchte ja auch Formen BEGREIFEN. Und das heißt … ähm … äh … eine Form wirklich SEHEN.
  • Und nicht bloß GUCKEN.
  • Und … äh … Und … äh … Und … Und durch dieses Sehen eben … ähm … sie übertragen.
  • In ein anderes Medium.
  • [Pause.]
  • Also hier in Ton.
  • [Klick.]
  • [Aufnahme Ende.]
  • [Aufnahme Start.]
  • Das zu schnell etwas fertig haben zu wollen, etwas zeigen zu wollen, ausstellen zu wollen, etwas zur Kunst … ähm … erklären zu wollen …
  • Ich denke, das ist nicht mein Problem.
  • Ich sehe es jetzt halt bei mir.
  • Sondern das ist ein Problem der Zeit!
  • [Klick.]
  • [Aufnahme Ende.]
Metallblättchen als Begrenzung für zwei Gipsformen in Ton gesteckt
Metallblättchen als Begrenzung für zwei Gipsformen in Ton gesteckt
gefärbten Gips gegen Tonbüste geschleudert
gefärbten Gips gegen Tonbüste geschleudert
Konstruktion neben Ständer, um Büste zu kippen
Konstruktion neben Ständer, um Büste zu kippen
gereinigte Hälften
gereinigte Hälften
Spanngurte mit Holzresten zwischen Spanner und Gipsform
Spanngurte mit Holzresten zwischen Spanner und Gipsform
Form gegossen
Form gegossen
Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Büste 1 x für Kunst geblutet Metallblättchen als Begrenzung für zwei Gipsformen in Ton gesteckt verlorene-form-1-k.jpg gefärbten Gips gegen Tonbüste geschleudert verlorene-form-3-k.jpg ungefärbten Gips dick auf gefärbten Gips aufgetragen 1 zu schwer, um auf Boden ohne Kran zu stellen 2 Metallblättchen in Gips vergessen Nachtrag: vielleicht doch gut, lassen sich später einfach lösen 3 Gips (Notizen nicht lesbar) Tisch, dadrauf Palette, darauf Schaumstoff Konstruktion neben Ständer, um Büste zu kippen verlorene-form-7-k.jpg neben Ständer aufgebaut Büste mit Kippen überführt Fühle mich wie ein Affe, der an eine Banane will und alles ausprobiert, was seinem Ziel behilflich sein könnte. 1 x für Kunst geplutet, Pflaster Metallständer herausgezogen Ton von unten abgetragen Hälften lösen sich Hälften mit Schmierseife von Tonresten gereinigt gereinigte Hälften verlorene-form-12-k.jpg Kaffeeautomat aufgesucht Hälften noch einmal eingerieben danach mit 2 Spanngurten fest verschlossen Spanngurte mit Holzresten zwischen Spanner und Gipsform verlorene-form-13-k.jpg Rille von außen mit Gips geschlossen, damit gegossener Gips nicht austreten kann in Eimer gelegt Form gegossen verlorene-form-15-k.jpg Form geschwenkt, über Boden gerollt klappt bei dieser Größe sehr gut zwischendurch und am Ende Werkstatt aufgeräumt Standpunkt Es war gut, dass ich den gesamten Prozess einmal selbst gemacht habe. Ohne Hilfe vom Werkstattleiter. Wenn morgen die ausgetragene Büste nicht gut gegossen ist, weiß ich, was ich das nächste Mal anders machen muss. Friedrich Fröhlich, zufrieden
rechte Seite Büste
rechte Seite Büste
Vorderansicht Büste
Vorderansicht Büste
Metallblättchen statt Faden
Metallblättchen statt Faden
Werkstatt Plastisches Gestalten Büste Gespräch mit Bachmann anstatt sofort Verlorene Form erstellen, Büste weiter überarbeitet Hals verdünnt, Gegenbewegung modelliert schaut jetzt immer weniger nach Gesicht aus rechte Seite Büste werkstatt-bueste1-k.jpg Vorderansicht Büste werkstatt-bueste2-k.jpg linke Seite Donnerstag oder Freitag Verlorene Form herstellen gleich im Anschluss Guss, da Gips auch schrumpft 1. Schicht einfärben Metallblättchen statt Faden werkstatt-bueste4-k.jpg anstatt Faden für Teilung kleine Metallblättchen benutzen in Ton stechen entweder erst 1 Seite, dann Blättchen entfernen und Gipskante mit Tonschlicker einschmieren oder gleich beide Hälften machen 2. Schicht ca. 5cm dick
Zerstörte Büste, Endzustand
Zerstörte Büste, Endzustand
Zerstörte Büste von hinten
Zerstörte Büste von hinten
Büste gewässert
Büste gewässert
Büste verhüllt
Büste verhüllt
Mund- und Nasenbereich abgesägt und neu positioniert
Mund- und Nasenbereich abgesägt und neu positioniert
Studium 0 10
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten Zerstörte Büste, Endzustand zeitgenoessische-kunst-m.jpg seitliche Ansicht Profil Zerstörte Büste von hinten zeitgenoessische-kunst-4-k.jpg Nahansicht Büste gewässert zeitgenoessische-kunst-6-k.jpg verhüllt Büste verhüllt zeitgenoessische-kunst-7-k.jpg Standpunkt Ich bin heute so wütend auf mich. Ich wähnte mich so nah am Ziel, eine Büste zu schaffen, die mir ähnelt. Anstatt vom letzten Arbeitstag die restlichen Unstimmigkeiten zu beseitigen, begann ich euphorisch loszuarbeiten. Ich bin heute so wütend auf mich. Mund- und Nasenbereich abgesägt und neu positioniert zeitgenoessische-kunst-1-k.jpg Irgendeine kleine Unstimmigkeit in den Größenverhältnissen veranlasste mich, die Säge zu nehmen und den Mund und unteren Nasenbereich abzusägen. Innerhalb weniger Minuten schaffte ich es die Arbeit von mehreren Wochen zu vernichten. Anstatt wie bisher mit Konzentration die Berichtigung zu bearbeiten, wurde ich fahrig. Warum auch immer. Die Nase wurde eingedrückt, der Mund verstümmelt. Ich bin heute so wütend auf mich. Ich steigerte mich immer weiter in meine Wut auf mich selber hinein. Anstatt die Arbeit zu pausieren wollte ich schnell alles wieder rückgängig machen. Und machte es dadurch nur noch schlimmer! Ich bin heute so wütend auf mich. Plötzlich war die Nase zu lang. Also wurde sie gekürzt. Plötzlich war die Stirn zu groß. Also wurde sie zurückgebaut. Plötzlich war das Kinn wieder zu weit vorne. Also wurde es verrückt. Das ging einige Minuten so weiter. Von vorne: Die Büste eine reine Sauerei! Da schlug ich zu. Ich bin heute so wütend auf mich. Zuerst noch zaghaft. Es könnte ja sein, dass ich meine Fehler durch leichte Hiebe wieder berichtigen konnte. Dann kräftiger. Dann richtig. WAM! WUM! Von links! Von rechts! Auf das Kinn mit der Faust! Die Nase zerstrümmern! Hau auf die Stirn! Ich bin heute so wütend auf mich! Nur wegen ein paar Minuten innerer Unruhe! Irgendwie schaffte ich es nach WAM! und WUM! doch noch, mich zurückzulehnen. Und zu schauen. Ich nahm einen Pinsel, wässerte ihn und fing an die total deformierte Oberfläche glatt zu streichen. Ich will unbedingt noch bis Februar eine Büste von mir modellieren, die mir ähnelt. Ich bin heute so wütend auf mich. Werkstatt aufgeräumt.
Ständer für Herme und Büste
Ständer für Herme und Büste
linke Seitenansicht
linke Seitenansicht
rechte Seitenansicht, Ohr noch unbearbeitet
rechte Seitenansicht, Ohr noch unbearbeitet
Herme Werkstatt Metallwerktatt Ständer für Herme und Büste bueste-zustand42-m.jpg Metallwerkstatt-Auftrag: 35 EUR froh darüber, dass Ständer unlackiert Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [mit Notizen der vergangenen Tage] Zustand mit plattem Hinterkopf seitliche Ansicht linke Seitenansicht bueste-zustand43-k.jpg Büste komplett mit nassem Pinsel glatt gestrichen rechte Seitenansicht, Ohr noch unbearbeitet bueste-zustand45-k.jpg rechter Hinterkopf Diplom Theorie mit Oma telefoniert Anmerkung zum Schlusswort: "Mit den letzten Sprechblasen … ähm … endet die Diskussion über Kunst." "Und eben mit: Was würde Großmutter dazu sagen?" Buchprojekt komplettes Jahr 2016 erstellt mit 267 A3-Seiten
Zustand frontale Ansicht
Zustand frontale Ansicht
mit Säge zerschnitten
mit Säge zerschnitten
neue Position, mit Ausdruck Profilansicht
neue Position, mit Ausdruck Profilansicht
neuer Zustand
neuer Zustand
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [mit Notizen der letzten Tage] Zustand Profil Zustand frontale Ansicht bueste-zustand21-k.jpg mit Hinterkopf seitlich frontal (gewässert) mit Säge zerschnitten bueste-zustand25-k.jpg da unterer Bereich zu weit vorne, abgesägt und neu eingesetzt Mund- und Nasenbereich neu zusammengesetzt neue Position, mit Ausdruck Profilansicht bueste-zustand28-k.jpg abgesägte Teile mit Holz stabilisiert neuer Zustand bueste-zustand30-k.jpg Profil umsetzen heute im Baumarkt Spiegel Breite 30cm kaufen statt kleinem Spiegel nutzen
ausgedruckte Diplomarbeit inkl. Umschlag
ausgedruckte Diplomarbeit inkl. Umschlag
Kinderzeichnung E-Mail von Hans mit Spruch von Picasso Pablo Picasso: "Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder." (nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte) Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [Notiz nicht von heute] 17 Uhr von Sicherheitspersonal aufgesucht Hochschule schließt am Samstag schon früher Werkstatt verlassen, nicht gefegt Diplom Theorie ausgedruckte Diplomarbeit inkl. Umschlag hgb-leipzig-diplom-k.jpg umsetzen 4 Exemplare heute in Büro der Fachgebiete abgeben in Druckerei heute weiteren Ausdruck bestellt kostet normalerweise ca. 50 EUR, heute für ca. 25 EUR erhalten (exkl. Umschlag, habe noch einen übrig)
Werkstatt Plastisches Gestalten Gespräch mit mir #8
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten Längenverhältnisse Kopf A Nasenlänge = Kinn bis Mitte Mund B Nasenflügel Tiefe = Kinnberge Abstand zu A = Abstand Nasen oben Höhle bis Knochen außen vom Auge zu B = längster Abstand Nasenflügen = Abstand innere Augen = Tiefe Nasenflügel C Abstand Nasenflügel bis Knochen außen vom Auge = [wieder gestrichen] D Abstand Pupillen (Mitte) = Abstand Ohransatz bis Auge Anfang zu A Mundlänge = Abstand Pupillen Innen Mund links Ende = Pupille links Ende, Mund rechts Ende = Pupille rechts Ende E Nasenmitte oben bis Auge außen = Ohr bis Knochen vor Auge zu A = Ohrlänge Übergang Gesicht F Knochen an Seite = Ohr oben
Zustand 3, Neuanfang
Zustand 3, Neuanfang
Zustand 4, Profil
Zustand 4, Profil
Zustand 6, Profil
Zustand 6, Profil
Muskelmann
Muskelmann
Zustand 8
Zustand 8
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [mit Notizen der letzten Wochen] Zustand 1 nach Arbeitstag überzeugt, dass alles richtig ist beim nächsten Mal gemerkt, was alles nicht stimmt Vorderansicht, mit meinem Spiegelbild Zustand 2, Profil mit Haaren lenken vom Formschaffen ab Vorderansicht Zustand 3, Neuanfang bueste-zustand5-k.jpg Längenverhältnisse neu berechnet, daraufhin neue Tonschichten aufgetragen Zustand 4, Profil bueste-zustand8-k.jpg Hinterkopf noch unbearbeitet, Profil wird besser Zustand 5 Augen zu weit vorne, abgetrennt und neu eingesetzt Zustand 6, Profil bueste-zustand10-k.jpg durch Wangenknochen mehr Schatten, noch mit Augenbrauen Zustand 7 Neuanfang, mit Muskelmann als Vorlage Haut abgetragen versucht, Knochen und Muskeln zu modellieren Muskelmann bueste-zustand12-k.jpg umsetzen Bachmann Anfang Oktober fragen, ob ich Abguss von Muskelmann machen darf Zustand 8 bueste-zustand13-k.jpg Profil [gestern in Werkstatt] Knochen wieder mit Haut überdeckt komplett neu gemessen Ohren nach hinten, Knochen seitlich von Augen weiter nach hinten
[mit Notizen von dieser Woche] Werkstatt Plastisches Gestalten Herme Einzelgespräch Bachmann [am Mittwoch] Vorgehen bis Diplom besprochen schlägt vor, dass ich noch einen Tonkopf modelliere bisherige Ergebnisse stark beeinflusst von Mitarbeiter kommenden Mittwoch Treff, Vorbereitung Schmetterlinge Gips in Silikonformen gegossen, verhindert weiteres Schrumpfen gleichzeitig zur Stabilisierung mit Binden und Holzwolle gearbeitet evtl. also noch als Büste nutzbar nach letzter Ultraschalltherapiesitzung an Gipsbüsten weiterarbeiten davor schon mit Tonkopf anfangen (beansprucht rechten Arm nicht stark) Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Theorie [gestern nach Kloster Lehnin gefahren um Korrekturen mit Elke durchzugehen] Anführungszeichen oder kursiv 1 Anführungszeichen führen etwas an wörtliche Rede = Hauptfunktion Gänsefüßchen soll Leser zeigen, dass normale Textebene verlassen / unterbrochen wird wo Erzählstimme nicht unterbrochen wird kein Gänsefüßchen einfügen 2 a konventionelles und b nicht konventionelles Auszeichnen zu a: Textgattung, wo einzelne Texte sich aufeinander beziehen wissenschaftliche und journalistische Texte, Hypertext Personennamen (Name anderer Forscher) immer in Kapitälchen gesetzt Bsp.: \textsc{Albert Camus} zu b: einzelne Texte (wie Romane) beziehen sich nicht aufeinander Schönliteratur 3 kursiv setzen, was nicht zu erwarten ist 4 Ironie wird oft in Gänsefüßchen gesetzt aber Wesen der Ironie: Verstellung, nicht Auszeichnung mit Gänsefüßchen = Hohn aktueller Stand (Teil 1) (Teil 2)
Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten (Notizen aus Erinnerung vom 7.7.) Ich überlege … Ich überlege … Ich überlege … in Werkstatt gekommen, ein Kommilitone Kommilitone neben Mitarbeiter anwesend Ich überlege … zu spät Ich überlege … 2 Schalen liegen auf Tisch ich säubere sie, streiche Gipsrand mit Schmierseife ein fülle Hebelbereiche (Gipsschlalen später mit Keile leichter öffnen) mit Ton Ich überlege … wir schließen Form mit 2 Spanngurten unter Spanngurte Holzblättchen gelegt, ebenfalls an seitlichen Berührungspunkten Spanngurte und Gips bereite Gips vor, Mitarbeiter schwenkt einmal aus übernehme 2. Ausschwenken, meine Hose ist voll nassem Gips Gipsform wird über Hose, Eimer und Stück Matratze ständig gewendet wenn später alleine, dann langen Tisch dafür nutzen Ich überlege … Mittagspause mit Auseinandersetzung mit Mitarbeiterin der Bank (vor Ausschwenken) Ich überlege … Bachmann erwähnt Skulpturenpark in Antwerpen / Middelheimmuseum überlege nächste Woche bei Bahnreise vorbeizukommen da Richtung Niederlande ohne Reservierung Reisezeit zu lang, doch nicht Ich überlege … alleine in Werkstatt Ich überlege … fülle Schulterbereich mit Gips/Holzwolle auf, damit später stabil genug zum Abtrennen Spannungsrisse in Form entdeckt bin ungeduldig und säge Schultern ab bis ca. 22:30 neue Büste bearbeitet Ich überlege … Augen vergrößert, Mund leicht geöffnet raue Struktur statt glatte Flächen Ich überlege … Mund nächstes Mal noch bearbeiten Ich überlege … längster Werkstatttag bisher Friedrich Fröhlich, sehr zufrieden
Arbeiten gesammelt und 1:20 ausgedruckt
Arbeiten gesammelt und 1:20 ausgedruckt
Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Gipsreste um Silikonrand entfernt Gipsrand mit Binden geglättet, damit beide Formen gut aufeinanderliegen weiterhin mit Tüchern nass gehalten schmale Streifen Binde geschnitten für Klebebereich nach Mittagspause mit Mitarbeiter Formen verbinden umsetzen (Vorbereitung für Einzelgespräch kommenden Dienstag) vorbereiten: a Modell von Arbeiten, wie Geradenbild, verhüllte Arbeit, Kinderzeichnung b Soundinstallation vorbereiten 1 3-5 Sprachnotizen 1h übereinanderlegen 2 Sprachnotizen langsam überlagern, plötzlicher Abbruch, leise Notiz, dann wieder lauter Klassenraum fast leer, wirkt riesig muss schauen, wie ich Raum mit wenigen Arbeiten gut fülle Ständer von Büste geht, da hellgrau, auch schnell unter (zwischendurch Büro Studienangelegenheiten; wieder rausgeschickt, da keine Sprechstunde; Antrag für Diplom kommende Tage abgeben) neben Hauptarbeiten viele kleine Skizzen, Fotos etc. an Wand kleben? bis Dienstag sammeln und ausdrucken Werkstatt Plastisches Gestalten (nach Mittagspause) Gipsmilch auf Rand von Gipsformen gestrichen Teile aneinandergepresst, mit 2 Gurten befestigt in Rillen Gips gestrichen, wieder mit Binden verstärkt Kopfbereich geschwenkt 15-20min härten lassen (folgende Notizen aus Erinnerung vom 29.6.) Formen getrennt, zu zweit Löcher im Randbereich mit Gipsmilch gefüllt unterschiedliche Höhen bei Randbereichen geebnet nächsten Mittwoch bringt mir Mitarbeiter weitere Gießmethode bei Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Arbeit Arbeiten gesammelt und 1:20 ausgedruckt modelle2-m.jpg 1:10 70x210cm = 7x21cm (Ganzkörperporträt) 60x110 = 6x11cm (Geradenbeine) 135x87cm = 13,5x8,7cm (Geradenporträt)
Kopf, Silikonreste auf Papier, 24x34cm, 32
Kopf, Silikonreste auf Papier, 24x34cm, 32
Studium 1 1
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten (Notizen am Samstag eingefügt) Reste aus [nicht lesbar] Te… herausnehmen, mit Schwamm sauber machen Rand von Gipsspritzern säubern fehlende Silikon-Bereiche mit Ton füllen danach Gipsrand einseifen Holzbüste kaputt gemacht, keine Lust mehr in Apotheke weitere Binden bestellen Döner gegessen weiteren Test mit Binden gemacht Studium -1 o.T. Kopf, Silikonreste auf Papier, 24x34cm, 32 kopfsil-m.jpg
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Abflussrohre bei Pforte abgeholt in Werkstatt in Ständer gesteckt und Mitarbeiter vorgestellt wackelig, nicht ganz gerade über Beton-Sockel diskutiert, eigentlicher Ständer soll weiterhin instabil wirken in Metallwerkstatt wegen Bau nachfragen Holzklotz ca. 6cm Höhe unter Büste gelegt 1 Teil aufgestellt Silikon muss von Gipsbüste gelöst werden wieder mit Wasser lösen nach Mittagspause weitermachen Werkstatt Metallwerkstatt Leiter Arbeit mit Ständer über 3-4m hoch vorgestellt soll Skizze mit genauen Maßen anfertigen und ihm geben nach Juli-Diplomen kann er Ständer bauen (im August Urlaub) Innenrohr Außenmaße: 3.3cm Außenrohr Innenmaße: 3.5cm sucht passende Rohre bzw. beschafft sie noch 1. Skizze Ständer Werkstatt Plastisches Gestalten Büste von Schale gelöst Binden in Apotheke gekauft 4m x 3 Stk., 10cm breit in 10cm lange Stücke geschnitten dünne Rückschale heute angefangen Binden zu engmaschig, bis kommenden Mittwoch andere Binden besorgen heute Abbruch
Ständer Vorderansicht
Ständer Vorderansicht
Plakat Standpunkt 2 (noch drehen)
Plakat Standpunkt 2 (noch drehen)
Diplom Arbeit umsetzen im Baumarkt für A1-Plakate (594x841mm) Ständer bauen 2 x Leisten 2000mm, 24x44mm 2 x Leisten 700mm (Füße) 4 x Leisten 546mm (594mm-24mm-24mm, hinter Plakat und/oder bei Füßen zur Stabilisierung) 2 x T-Verbinder 1 x Platte 594x841mm (später zusägen lassen, da ich zu Fuß gehen muss) Gerüst gebaut 1 Querleiste fehlt noch Rückansicht umsetzen Ständer Vorderansicht standpunkt3-k.jpg Plakat Standpunkt 1 Plakat Standpunkt 2 (noch drehen) standpunkt_plakat2-k.jpg A4-Standpunkt auf A1 skalieren, auf A4-Blättern ausdrucken und mit Kleister auf Platte kleben Herme Werkstatt Plastisches Gestalten
Stäbchen zwischen Silikon und Gips gesteckt, damit es locker wird bzw. wegen Luft
Stäbchen zwischen Silikon und Gips gesteckt, damit es locker wird bzw. wegen Luft
Ritze mit Keilen vergrößert
Ritze mit Keilen vergrößert
Nase durch Gipsschale sichtbar
Nase durch Gipsschale sichtbar
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Einguss/Ausgangslöcher Ton entfernt Ritz mit Hobel freigelegt Silikon bei Einguss/Ausgang mit Cutter abgeschnitten Ton-Schornsteine gebaut, Wasser eingegossen Stäbchen zwischen Silikon und Gips gesteckt, damit es locker wird bzw. wegen Luft silikon2-3-k.jpg untere Kante Form gegklättet, damit später aufstellbar Wasser in Ritze gespritzt Ritze mit Keilen vergrößert silikon2-4-k.jpg Riss unten geflickt (gewässert, mit Pinsel erste Gipsschicht, danach mit Gitternetz belegt, 5mm dick gegipst) mit Tonschlick Riss gepinselt weiter gewässert oben Schale abgetrennt Ton drinnen herausgenommen (weitere Arbeit siehe Notizen zur 1. Schale) Nase durch Gipsschale sichtbar silikon2-9-k.jpg Diplom Arbeit in Mittagspause: Notizen Vorbereitung im Baumarkt schauen: 1) Rohr 3.5cm Durchmesser für Herme 2) Winkel o.ä. für Verbindung Ständerleisten und Füße 3) Holzlatten 2m lang 4) A0 oder A1 Platte 5) KAMPF-Blatt scannen und groß drucken / oder mit Kleister wie Plakat kleben 6) KOSMOS-Text mit krakeliger Schrift 7) Weihnachtslied mit eigener Stimme aufnehmen
Ton von Form abgenommen und Form gereinigt
Ton von Form abgenommen und Form gereinigt
Schlösser in Ton eingearbeitet
Schlösser in Ton eingearbeitet
Schornsteine erweitert, mit Papier gefüllt
Schornsteine erweitert, mit Papier gefüllt
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten damit Form teilen muss Riss sichtbar sein durch Hobeln versucht, später durch Hinzugabe von Wasser durch Einguss-Bereich und Entlüftungskanal bei Alberti Wolfgang Alberti Keile Hartholz abgeholt zwischen Formen gesteckt, obere Form neben untere gelegt (ohne mich, da Sehnenentzündung rechter Arm) Ton abgewaschen, aus Rillen entfernt Ton von Form abgenommen und Form gereinigt silikon-bueste4-k.jpg M… [nicht lesbar] gereinigt herausgenommenen Ton behalten, um später Masse Silikon herauszufinden mit Messer Kanten geglättet Schlösser eingearbeitet Schlösser in Ton eingearbeitet silikon-bueste6-k.jpg überstehende Folie auf unterer Form abgeschnitten (leicht Büste beschädigt) später Löcher in Gips mit Ton füllen Mittagspause von unbekanntem Mann auf Fahrrad nach Kleingeld gefragt dadurch Gedankenstrang verloren umsetzen eine Gipsbüste horizontal zerstückeln und mit Drehung versehen (wie meine alten 360-Grad-Fotos) Ränder mit Tonschlick bestrichen Kanäle durch Studentin mit Papier gestopft danach mit Ton Schornsteine erweitert Schornsteine erweitert, mit Papier gefüllt silikon-bueste9-k.jpg Riss zwischen beiden Formen wieder mit Gips geschlossen Silikon durch Mitarbeiter angerührt mit Handschuhen und Rührer in Form gegossen, danach lange geschüttelt Verhältnis 5:100 (Komponente B:A) mathematische Berechnung nicht verstanden Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Arbeit Ständer für Büste (Bachmann fragen) Durchmesser Innenrohr: max. 3.5cm umsetzen im Baumarkt nach Rohr mit 3.5cm Durchmesser schauen E-Mail vom 19.4. mit Anhang Bild, Geradenporträt gerahmt
Tonwasser mit Pinsel auf Gips gestrichen
Tonwasser mit Pinsel auf Gips gestrichen
heutiger Zwischenstand
heutiger Zwischenstand
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Tonwasser mit Pinsel auf Gips gestrichen silikon28-k.jpg Tonwasser auf Gipskante und 5cm seitlich mit Pinsel aufgetragen Trennschicht für 2. Gipsform 1/2 Eimer Wasser, dann Gips eingestreut über Ton verteilt, bis Höhe von Schornstein erreicht mit Mitarbeiter, ansonsten mehrere Male Gips rühren zwischendurch Draht/Kunststoffgitter(?) aufgelegt für mehr Stabilität Mitarbeiter geholfen seine Arbeit in Auto zu tragen heutiger Zwischenstand silikon30-k.jpg Friedrich Fröhlich, zufrieden Studienreise Athen 2017
wieder ein Tonstreifen um Skulptur herum, Rille eingearbeitet
wieder ein Tonstreifen um Skulptur herum, Rille eingearbeitet
Ansicht von unten
Ansicht von unten
Studium 1 0
Standpunkt "Morgen Kinder wirds was geben" (im Kopf jedoch mit schrillen Kinderstimmen)
  • [ 3 Uhr nachts aufgewacht ]
  • Ich kann nicht mehr schlafen.
  • Bin TOTAL müde.
  • [ kurze Pause ]
  • Aber Gedanken dazu … halten mich wach.
  • [ Pause ]
  • Dazu sch… schwirrt ständig … das Weihnachtslied … Morgen wirds was geben … im Hintergrund in meinem Kopf herum.
  • [ Aufnahme Ende ]
2017-05-17_1.mp3 2017-05-17_2.mp3
Diplom Theorie (die letzten 7 Tage bearbeitet) Zwischenstand neuer Titel: Was würde Oma dazu sagen? Einleitung von Hans korrigiert Beispiele für Interviews / Gespräche eingefügt 1) Befragung Passanten zu Performance 2) Befragung Passanten zum Kunstbegriff 3) Gespräch zwischen 2 Bekannten Erkenntnisse weiter ausgebaut darauf achten, dass es nicht zu negativ rüber kommt Kritik an Arbeiten von Kommilitonen, Erwähnung Professor, überdenken? Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Holzkeile etc. entfernt Büste umgedreht steht stabil durch Einguss-Bereich an Nase mit 2 Keilen zusätzlich stabilisiert Tonschicht bis zu Gipskante abgetragen Tonklumpen gereinigt 2 Tonquader hergestellt, für spätere Tonscheiben wieder ein Tonstreifen um Skulptur herum, Rille eingearbeitet silikon19-k.jpg Tonscheiben über gesamte Büste gelegt und geglättet wie bei Vorderseite Einguss-Bereich an hoher Stelle (hier rechtes Schulterblatt) bis zum linken Schulterblatt kleine Tonschiene gebaut, damit später dort kein Hohlraum 1 Entlüftungskanal am Hinterkopf damit Luft entweichen kann wie bei Vorderseite kleine Übergänge an ausgedehntesten Stellen Tonscheiben an Büstenkante gelegt auch dort kleine Rille in Ton gearbeitet dicke Tonschicht unter Büstenkante gelegt, damit Gips nur bis dahin fließt Ansicht von unten silikon24-k.jpg am Ende alles mit Folie abgedeckt versuchen nächsten Mittwoch schon 10:30 Uhr da sein morgen um 9 Uhr in Werkstatt, Mitarbeiter unterstützt mich beim Gipsguss Friedrich Fröhlich, erschöpft und zufrieden versuchen Rölli ab 15 Uhr wegen erneuter Unterschrift zu erreichen nicht angetroffen, heute noch E-Mail schreiben
mit Holzkeilen und Leisten bis zu dieser Höhe Fläche gelegt
mit Holzkeilen und Leisten bis zu dieser Höhe Fläche gelegt
Scheiben aus Ton an Formrand gedrückt
Scheiben aus Ton an Formrand gedrückt
Einguss an Nase
Einguss an Nase
Studium 2 0
Diplom Theorie Zwischenstand Standpunkt 2 Uhr frühs aufgewacht, Gedanken zu gestrigem Klassentreffen (siehe Aufzeichnung; da mitten in Nacht sehr direkt) 2017-05-10.mp3 Herme Werkstatt Plastisches Gestalten von 12-18 Uhr 1. Schale für Silikonform mit Mitarbeiter hergestellt Kopf auf Tisch gelegt breiteste Ausdehnung mit Bleistift markiert mit Holzkeilen und Leisten bis zu dieser Höhe Fläche gelegt silikon1-k.jpg Tonklumpen in 4 große Quader geschlagen Scheiben aus Ton an Formrand gedrückt silikon9-k.jpg 8mm Tonschicht über Folie gelegt, glatt gestrichen 1cm dicke Tonleiste an Rand verlegt, wird später mit kleinem Holzstück noch geformt Einguss an Nase silikon2-k.jpg Entlüftungskanäle an Brust an ausgedehntesten Stellen wie Schulter und Kinn kleine Tonübergänge, damit später Luft entweichen kann Formschlösser für Gipskörper Gips anmischen: 1. Wasser, dann Gips, bis es nicht mehr sinkt Gips langsam einstreuen, nicht umrühren (dann wird Gips schneller fest) Gipsmilch über Form verteilt, mehrere dünne Schichten mit Jute und Holzwolle zur Stabilität vermischt Friedrich Fröhlich, erschöpft aber zufrieden
Originalbüste
Originalbüste
Holzbüste, aktueller Zustand
Holzbüste, aktueller Zustand
Studium 0 1
Werkstatt Plastisches Gestalten Originalbüste holzb2-k.jpg Holzbüste, aktueller Zustand holzb5-k.jpg Druntersicht, schaut nicht gut aus Seitensicht, schaut nicht nach mir aus Ohne Nasenflügel insgesamt: habe das Holzstück immer weiter verkleinert aktueller Zustand: Kopf kleiner als Original kann eigentlich nichts mehr bearbeiten wenn Büste ganz weit oben ist, dann erkennt man Fehler vielleicht nicht Büste aber ansonsten keine gute Studenten-Arbeit ab kommende Woche mit Mitarbeiter Silikonform aus Gipsbüste herstellen danach kann ich mehrere Büsten gießen und Dinge ausprobieren Diplom Arbeit weiterhin einmal mit ganz leichtem Material abgießen (Acrystal Basic Crystal) dann auf überlangen Ständer befestigen und für Einzelgespräch im Klassenraum aufstellen Silikon rund 30 EUR/kg = 120-200 EUR für Büste (mit freundlicher Unterstützung der FdK F. Fröhlich finanziert) überlegen, was ich an aktueller Gipsbüste noch ändern möchte allgemein: zuerst Wasser, dann Gips reinstreuen bis es nicht mehr sinkt günstigen Gips wie Kommilitone Kommilitone verwenden: Supraduora Friedrich Fröhlich, ernüchtert Diplom Theorie Zwischenstand mit Titelseite und Inhaltsverzeichnis Titel Kapitel geändert in "Der Anfang", "Was ist Kunst?", "#greifbar", "#schön", "#hässlich", "#interessant", "#Spielerei", "#besonders", "#ausdrucksvoll", "#groß", "Expressionismus", "Zeichnen wie ein Kind" und "Schlussworte" umsetzen morgen Schlussworte aller 3 Gespräche sammeln
Studium 1 0
Diplom Arbeit Gespräch mit mir #4
  • (fünf Uhr nochwas aufgewacht, konnte nicht mehr einschlafen)
  • Zur Überlegung wie ich den Klassenraum zu meiner Diplom-Arbeit… ähm… füllen würde.
  • Wie gehabt stelle ich mir die Herme vor.
  • Bis zur Decke!
  • Blickt herab auf die Betrachter.
  • Ähm… Ein Geradenbild. Das Porträt!
  • Allerdings geöffnet. Der Rahmen.
  • Eine Kinderzeichnung!
  • Vielleicht noch die ein oder andere Arbeit. Zwischendurch.
  • Aber: Hauptsächlich TEXT.
  • Und zwar… auf… Pappe.
  • So einer die ziemlich dick ist.
  • Also die… ähm… noch so Abstands… ähm… Leisten… dazwischenhat. Das sie halt nach vorne tritt.
  • Die würde ich… ähm… unterschiedlich zuschneiden. Und darauf… ähm… handschriftlich meine Standpunkte raufschreiben. Das wären sozusagen eine Art von Sprechblasen.
  • Über den gesamten Raum verteilt!
  • DAZWISCHEN… A4-Ausdrucke.
  • [Straßenbahn fährt vorbei]
  • Ebenfalls von meinen Notizen.
  • Zu den Geradenbildern. Zu… den kindlichen Zeichnungen. Zu den verhüllten Arbeiten.
  • Zu der Herme!
  • Also sozusagen ein riesengroßer… ähm… ähm… Denk… Wissen… Meinung… Zweifel Zweifel… RAUM.
  • Dann noch… ähm… die Gespräche mit anderen. Über Kunst! Wo ich ja sozusagen auf der Suche bin.
  • [Straßenbahn fährt vorbei]
  • Und zwar ALLE Gespräche auf… ähm… Also… Auf… Ja. So rollenartig! Also das heißt: Entweder ganz viele A4-Blätter ausdrucken und nacheinander ankleben.
  • Das sie dann… äh… ganz lange Bahnen ergeben!
  • Oder halt wirklich gleich auf… ähm… auf einen langen… Papier… ausdrucken lassen. Im AV-Labor.
  • Das wären… ähm… drei Bahnen.
  • Unterschiedlich lang natürlich!
  • Und dann noch… äh… einmal stündlich am Anfang würde ich gerne das… das… äh… die Aufnahme abspielen lassen. Über zwei Lautsprecher. Links und rechts von der… äh… großen… äh… Pappwand. Also links und rechts von der Herme sozusagen.
  • Ähm.
  • Und zwar die Aufnahme, wo… ich… äh… sch… meine Gedanken…
  • [Krähe krächzt]
  • … aufgezeichnet habe. Hier. Und die ich dann überlapp… überlagert habe. Also wo sozusagen ein Stimmengewirr ist.
  • Zwischendurch kommt auch mal… ähm… kommen auch mal ein paar Klavier… äh… Klänge! Bei heraus.
  • Sozusagen.
  • Ähm.
  • Da WALLT sich was zusammen!
  • Ähm.
  • Genau.
  • Dass das einmal die Stunde… Ich denke mal, das sind fünf Minuten gewesen. Da so abgespielt wird.
  • Ja. So stelle ich mir das halt vor!
  • [kurze Pause]
  • Das setzt natürlich voraus, dass die Holzherme auch wirklich… fertig wird.
  • Also dass sie wirklich… äh… so ist, wie ich es mir vorstelle.
  • Da bin ich jetzt aber jetzt aber sehr gut drauf. Seit gestern. Wo ich mir das noch einmal angeguckt hatte.
  • Das war nämlich gar nicht mal so verkehrt! Das mal mit Alkohol Alkohol zu versuchen!
  • Die Nase ist zwar… ähm… zu klein geworden. Da muss ich… ähm… halt ein Stück Holz… ähm… neu dran befestigen. Dass dann also noch einmal bearbeiten.
  • Die Nasenspitze ist zu kurz!
  • Aber die Wangen finde ich jetzt zum Beispiel besser!
  • Die sehen fleischiger aus.
  • Ähm.
  • Übergang von Nase zur Stirn… der stimmt noch nicht!
  • Also der entspricht nicht meinem Pro… Profil.
  • Die Stirn könnte halt zu… äh… schnell nach hinten gehen.
  • Aber da kann ich halt die gesamte Figur noch nach hinten… äh… schieben.
  • Da der Hals nämlich auch noch viel zu dick ist!
  • Also das heißt, da ist noch genug… ähm… Material da.
  • Hinterkopf könnte dann vielleicht ein bisschen kleiner sein.
  • Aber das ist… ähm… Das ist jetzt noch… Das finde ich jetzt noch nicht wichtig. Vielleicht kann ich da auch noch einmal ein Holzstück dranmachen.
  • Ähm.
  • Ja.
  • Augenpartien und so stimmen jetzt auch noch nicht.
  • Das werde ich heute halt wieder anfangen… ähm… im Profil auszuarbeiten!
  • Aber ruhig ein bisschen gröber!
  • Nicht… äh… Nicht gleich wieder so fein werden. Das habe ich jetzt ja gelernt.
  • Bei der letzten Sitzung!
  • Und auch immer wieder von unten die Herme anschauen!
  • Weil das ist ja im Endeffekt der Blick, der… äh… der der Betrachter dann… äh… den der Betrachter dann einnimmt.
  • [Pause]
  • Das gute halt bei einer solchen Präsentations…form im Klassenraum, ist, dass… äh… ich mich nicht auf eine Arbeit… ähm… konzentriere. Und die dann auseinandergenommen wird.
  • Oder die ich selbst auseinandernehmen muss!
  • Also wo dann eben solche… ähm… Fragen, die mich gerade wirklich nerven… Ähm… Was ist deine Intention Intention? Ähm. Was willst du uns damit sagen?
  • Warum diese Größe?
  • Warum diese Farbe?
  • Warum dieses Material?
  • Blablabla!
  • Ich denke, das fällt… das geht halt eher in den Hintergrund. Weil es dann halt wirklich bei dieser Präsentationsform, also mit den ganzen… äh… Gedanken… äh… ausgedruckt…
  • Mit den… mit den Lautsprechern halt audio… wie heißt das? Audiovisuell. Geäußert.
  • Die Gespräche über Kunst auch einmal einfach… ähm… ausgerollt.
  • Ähm.
  • Da ist die Konzentration jetzt einfach nicht bei der Herme. Sondern auf das Gesamte.
  • Ja!
  • Was ich halt in den letzten fünf Jahren gemacht habe. Und das heißt, ich habe studiert.
  • Das heißt, ich habe gelernt!
  • Und es geht jetzt nicht um diese Herme. Sondern es geht um… äh…, dass die Herme halt Teil meines Studiums war. Dass ich mir dazu Gedanken gemacht hatte. Das ist dann ja auch da. Festgehalten.
  • Ähm.
  • Aber ich muss das eben nicht alles so… so…
  • Glatt!
  • … äh… durchdefinieren. Oder deklinieren. Oder wie das heißt.
  • Sondern es DARF… es MUSS… es DARF Stolpersteine… äh…
  • [Straßenbahn fährt vorbei]
  • … haben.
  • [kurze Pause]
  • Denn das ist es ja eben. Ich habe… Ich weiß noch nicht, was ich mache. Ich… äh… probiere halt ständig aus.
  • Und ich denke, das kommt dann in dieser Form sehr sehr gut rüber. Und ich DENKE, da fühle ich mich auch extrem wohl.
  • Das ist jetzt wie bei der… äh… Diplom-Arbeit! Wo ich eben nicht von fremden Leuten mir Bücher durch… äh… lese. Und… äh… daraus zitiere. Und mir zwanghaft sozusagen… ähm… da einen Text zu…
  • [Straßenbahn fährt vorbei]
  • … zusammen… äh… suche.
  • Ähm. Auch wenn es vielleicht ein Thema wäre, was mich interessiert hätte. Sondern das ist jetzt aktuell bei der Diplom-Arbeit wirklich so… Die ist so, wie ICH gerade denke.
  • Handel!
  • Und wie auch andere, die ich kenne, denken und handeln.
  • Also einfach deren Meinung dann noch einmal zusammengetragen.
  • Meine Sicht darauf!
  • Meine PLATTE Sicht. Auch manchmal.
  • Ähm.
  • Und dann… Zwischendurch halt eben auch mal… ähm… auf irgendwelche Kunsthistoriker oder andere Künstler halt… äh… verwiesen. Die da auch natürlich ihre Meinung zu hatten.
  • [kurze Pause]
  • Aber hauptsächlich eben es auch hier darum geht, zu zeigen, … So einen Denkprozess.
  • Bei der Diplom-Arbeit wäre das halt… äh… Arbeitsprozesse.
  • Und hier bei der Diplom-Theoriearbeit eben Denkprozesse!
  • Was ist Kunst?
  • Was ist meine Kunst!
  • Warum ist das Kunst?
  • Warum ist es keine.
  • Ähm.
  • Genau.
  • [kurze Pause]
  • Also wenn das so klappt wie bei der Diplom-Arbeit jetzt… bei der Praktischen… dann ist alles bestens.
  • [Aufnahme Ende]
Werkstatt Plastisches Gestalten weiter an Herme gearbeitet wieder ein ganzes Stück nach innen gearbeitet, dadurch wird Hinterkopf kleiner ansonsten hätte ich Stirnbereich mit Holzstück auffüllen müssen später noch Nasenflügel durch Holzstück ergänzen Friedrich Fröhlich, erschöpft und zufrieden (auch wenn Gesicht noch immer nicht ganz getroffen) Diplom Theorie Gesprächsthemen bei Oma (vorgestern angefangen) Zweifel Zweifel an eigenen Arbeiten Ausstellungsbesucher Teilnehmer Kunstsystem Unverständnis bei Besuchern Stuhl als Kunstobjekt Beim Betrachter muss sich etwas regen Definition Kunst Mit Definition schwer tun, da es einzwängt Malerei als Vorläufer von Fotografie Krise der Malerei Landschaft Van Gogh Unterschied realistische und subjektive (krank?) Malerei abartig als Beschreibung Ein Strich kann naturalistisch oder abstrakt sein Natur kopieren vs. empfinden Schön und nicht schön Der Schrei Schön, da echt harmonische / disharmonische Bilder Hässliche Bilder Generationenfrage Auflehnung gegen den Realismus Idealvorstellung im realistischen Porträt Disharmonie = wirklichkeitsfremd Kunstauffassung Realismus Das Bild schreit Münk Munk Munk Expressionismus Alltag in der Kunst "Die Ährenleserinnen" und Harmonie Komposition in naturalistischer Malerei Marke Van Gogh Eigener Charakter in Kunstwerk Jean-Baptiste Camille Corot Naturalistisches Bild entspricht nicht Realität kranker Van Gogh und Munch Edvard Munch Symbolismus Zu ihrer Zeit nicht anerkannt Französischer Salon Neue Wege in der Kunst Toleranz Piet Mondrian Bild vs. Farbkomposition Mondrian und Bettwäsche kein Empfinden beim Betrachten Spielerei Bauhaus Bauhaus Gute Kunst heißt nicht unbedingt schön Pissoir von Duchamp Marcel Duchamp Unbekannter Künstler vs. berühmter Künstler Kunst im weitesten Sinne Abfalleimer im Klassenraum Ich muss etwas empfinden können Omas Kunsterfahrung Loakoon-Gruppe Dresdner Knabe Skulpturen: Wirklichkeit oder Harmonie Größenverhältnisse bei Laokoon-Gruppe Ägyptische Kunst Grabkammer der Nefertari Schön, auch wenn anders als europäische Kunst Nofretete, nicht so schön wie dargestellt Ägyptische Kunst und van Gogh Vincent van Gogh Elke betritt das Zimmer Ägyptische Kunst vs. Picasso Pablo Picasso Japanische Zeichnungen und Afrikanische Kunst Komische Bilder von Picasso Pablo Picasso Entartete Kunst Lustig und kreativ, aber nicht schön Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich Kunstrichtung Mondrian Kein Bild / Bild Ägyptische Kunst Wissen macht Kunst zu Kunst Symbolismus Wissensdurst Picasso Pablo Picasso und ägyptische Kunst El Greco El Greco und Moderne Kunst Bildanalyse Entkleidung Christi, El Greco Realistisch / Unrealistisch / Betont Symphatische Bilder Rembrandt Ich empfinde mehr bei Rembrandt als bei Picasso Pablo Picasso Realistisch / Unrealistisch Rembrandt vs. Picasso Pablo Picasso / Mondrian Technik wird Künstler zugeschrieben Dargestelltes wichtiger als Stil Künstler uninteressant Kunststudenten sollen eigenen Stil entwickeln Mein Geradenporträt Gestaunt Van Gogh vs. Ich Getreide = Linien Picasso Pablo Picasso / Van Gogh vs. Ich Lebendiges Bild durch Blick, Mund, Wangen Bewegung Kinderzeichnungen Zeichnung "Bei Oma zu Besuch" Zugang zu kindlichen Zeichnungen Sonne in kindlicher Zeichnung und bei Mondrian Bild vom Hobbykünstler Hobbykünstler interessant Harmonische und schöne Kunst Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich Ausgesprochen schön Gefühlige Ausdruckskunst Konservativ verhüllte Arbeiten Was ist für DICH Kunst? Alles kann Kunst sein Emmas zerknautschter Zettel Omas Grenzen Alltagsgespräche
Klasse +1 -1
 Klasse Bildende Kunst im Folgenden aus Erinnerung heraus zusammengefasst, da keine Notizen während Klassentreffen gemacht auf fremdem Computer notiert (englische Tastatur), da bis spätabends nicht zu Hause morgen wäre Erinnerung noch verblasster … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein Wie hat es angefangen? Ich komme in den Klassenraum, zwei drei Leute sind bereits da Warten, ich rede mit einem Kommilitone Kommilitone ueber sein Auto, was woanders geparkt werden muss fragt nach 1 Euro wegen Parkgebuehr, gebe ihm eine 2 Euro Muenze es faengt an; Faengt es wirklich an? … mir faellt nichts ein Anfang Arbeitsbesprechung (vermute ich, keine Erinnerung an diesen Moment Moment mehr) in Erinnerung geblieben: 1 A4-Blatt mit "Toilette nicht benutzbar" (oder so) als Readymade Ready-made sehr fragwuerdig, finde ich Was wuerde Oma dazu sagen? es faellt mir ein: es faengt mit Arbeit an, wo rote Holzelemente eine Schlangenlinie mit Pfeilen ergibt fuer mich nicht nachvollziehbar, wuerde ich nur die Arbeit sehen, ohne Gespraech oder Text vom Kunststudenten … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein Was kam als naechstes? … mir faellt nichts ein kleine Bilder, auf die Evi geschossen hat … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein … mir faellt nichts ein Sprung zurueck zu meiner Praesentation fing nach der Mittagspause an, ich fuhr mit dem Fahrrad durch die Stadt / den Park … mir faellt nichts ein Werkstatt Plastisches Gestalten alle versammeln sich im Klassenraum, wir wollen in die Werkstatt gehen (nach wiederholtem Lesen: nicht korrekt, die meissten standen schon vor dem Klassenraum bereit) unten warten schon viele, ich gehe vor, schliesse die Werkstatt auf Sprung zu Ereignis davor: ich bin in Werkstatt und schaue, dass alles fuer Praesentation bereit liegt Zettel mit ausgedruckten Notizen und 2 Fotos, sowie Text zum Arbeiten unter Alkoholeinfluss Alkohol liegen unten bereit stelle Gipsbueste und Holzbueste vor lese Text zum Selbstversuch vor schlaegt als Titel fuer Holzherme Der Trinker vor, in Anlehnung an Der Denker Auguste Rodin Kommilitonin Kommilitone beharrt darauf, dass Geschlechtsteil fuer Herme wichtig zeigt mit ihrem Handy Fotos, alle Blicke darauf fixiert, amuesieren sich (spaeter) empfielt die Gipsbueste auf diesem Gestell zu belassen, jenes aber viel weiter auszufahren mir faellt auf: ich bin von Bachmann so beeinflusst (positiv), dass ich keinen Zugang zu den Arbeiten der Kommilitonen bekomme (alles so verkopft, konzeptuell?) Warum Holz und nicht Marmor? Warum drei Meter hoch? Warum ohne Geschlechtsteil? Warum du? bei Arbeit von Kommilitone Kommilitone: Warum diese Farbe? Intention Intention? I-n-t-e-n-t-i-o-n? INTENTION? wiederhole mehrmals, dass ich den Prozess zeigen moechte, es geht mir nicht um eine moegliche Herme als Ergebnis Werkstatt von anderen nicht als Lernort verstanden, sondern als Ort, wo Kunstwerke geschaffen werden Vorstellung Ende, alle gehen hoch, ich esse noch ein paar Kekse, schliesse ab bewundere kindliche Zeichnung von Kommilitonin Kommilitone hat aus Zug heraus Gegend festgehalten, auf grossem Blatt / Karton spaeter mit Wachstiften oder so vervollstaendigt laedt mich zu ihrer Ausstellung ein (mit feministischen Arbeiten) … mir faellt nichts ein lese diese Notizen noch einmal durch … mir faellt nichts ein ich laufe schneller 6-7 Stunden ohne Notizen machen gesessen … mir faellt nichts ein aus Erinnerung schreiben gefaellt mir
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten während Arbeit an Büste Whisky Alkohol getrunken Verlaufsprotokoll Standpunkt 13:07 Uhr: Ankunft in Werkstatt Mitarbeiter verlässt den Raum ich stelle die Whisky Alkohol-Flasche auf den Arbeitstisch weiterhin Thermoskanne mit Kaffee (wasserverdünnt), Nudelsalat in Kunststoffschale, Gabel, Rekorder 13:09 Uhr: Ich stehe vor der Holzbüste und vermerkte im Rekorder aktuellen Zustand 13:12 Uhr: noch nüchtern 13:12 Uhr: Es ist soweit. Ich öffne die Whiskyflasche und trinke einen Schluck Gemisch aus billigem und teurem Whisky Alkohol, durch torfige Note nicht so scharf wie erwartet Warte auf Eintreten der Wirkung 13:14 Uhr: hebe Handfräse, die vor der Büste auf dem Boden liegt, auf und lege sie auf den Arbeitstisch 13:19 Uhr: Mit Zirkel Abstände Augen zu Nasenmitte, Breite Augen, Länge Nase gemessen reale Maße stimmen überhaupt nicht mit Holzbüste überein 13:20 Uhr: Warte auf Wirkung vom Alkohol Alkohol, in 5 Minuten wiederholen 13:25 Uhr: keine Wirkung spürbar, 2 x Schluck Whisky Alkohol 13:26 Uhr: Spiegel mit Nagel an Büste befestigt Anfang Arbeit 13:29 Uhr: mir wird warm, leichtes Pochen im Kopf ich werde freier, schlage einfach einen großen Teil der Nase ab, da Breite nicht stimmt ohne Whisky Alkohol hätte ich das nicht gemacht da Spiegel runterfällt schlage ich eine Schraube in die Büste 13:37 Uhr: ich schwitze, ziehe den Pullover aus schlage freizügiger ganze Partien heraus hoffe, dass ich Büste nicht zerstöre, jedoch keine Hemmungsgefühle 13:43 Uhr: Wirkung lässt wieder nach 13:44 Uhr: 1 x Schluck Whisky Alkohol plötzlich Hitzewallung 13:51 Uhr: beim Schlagen Achselschweiß nach anfänglichem Abmessen nun sehr freies Arbeiten zur Abmessung verwende ich lediglich ungenauen Bleistiftstummel arbeite nach meinem Spiegelbild, nicht nach der Gipsbüste 13:52 Uhr: 1 x kleiner Schluck Whisky Alkohol, Flasche fast leer 13:59 Uhr: weitere Schweißausbrüche Nase nun zu großen Teilen entfernt, muss nun insgesamt nach hinten hin arbeiten verlege wiederholt den Knüpfel, gehe suchend durch die Werkstatt 14:00 Uhr: 1 x Schluck Whisky Alkohol Lippen tuen leicht weh erneut Schweißausbruch Mitarbeiter kommt kurz in den Raum, stellt Holzleim für Befestigung linkes Ohr bereit verlässt wieder den Raum Augen folgen nicht mehr so schnell meinem Tun starker Schweiß, Geruch wahrnehmbar 14:10 Uhr: 1 x Schluck Whisky Alkohol wiederholt Suche nach Knüpfel, immer wieder verlegt 14:22 Uhr: Bandsäge wird im Nebenraum vom Mitarbeiter gestartet Schweißgeruch Arbeiten empfinde ich als sehr befreiend sehr starke Konzentration auf Holzbüste Augen weiterhin schwerfällig Gedanke, dass ich Holzbüste eventuell bei freierem Arbeiten zerstöre, wird nebensächlich mir ist bewusst, dass expressives Arbeiten auch gutes Handwerk Handwerk vorausetzt, was bei mir noch fehlt 14:24 Uhr: 1 x Schluck Whisky Alkohol, in Flasche nur noch ein paar Tropfen Alkohol Alkohol Augen sehr schwerfällig ruheloses Arbeiten (oder arbeiten?) folgt motiviert, ich will es besser machen sehr optimistisch, gleichzeitig mache ich jedoch jede bisher gelungene Form wieder zunichte sehe nicht das Ganze, nur noch Details dadurch wird Büste als Einheit zerstört 14:42 Uhr: Wirkung Alkohol Alkohol lässt nach Mitarbeiter im Raum Optimismus verschwindet langsam wieder 14:44 Uhr: leicht taubes Gefühl, nicht mehr gut reaktionsfähig versuche angestreng Gesamtbild wiederherzustellen Klöpfel bei erneutem Arbeitsbeginn sofort gefunden, für mich bedeutet das nachlassende Wirkung vom Alkohol Alkohol 15:03 Uhr: versuche die letzten 15 Minuten alle intuitiv getroffenen Entscheidungen rückgängig zu machen Büste wird immer kleiner, Gesicht wirkt zerstückelt 15:04 Uhr: überlege das Experiment abzubrechen Nudelsalat verdrücke ich gierig Mitarbeiter verlässt die Werkstatt teilweise arbeite ich ohne Klöpfel, schlage nur noch mit Beitel in Holz 15:42 Uhr: interessanterweise wird mit Nachlass der alkoholischen Wirkung der Eindruck von der weiter bearbeiteten Büste besser zumindestens kann ich nicht behaupten, sie sähe schlechter aus als gestern Schweißausbrüche lassen nach kein Pochen in der Stirn mehr, Umgebung wieder vermehrt wahrgenommen 16:07 Uhr: Abbruch letzter Rest Whisky Alkohol verbleibt in Flasche warte nun auf Reaktion Werkstattleiter und Mitarbeiter ca. 16:30 Uhr: mit dem Fahrrad nach Hause, doch etwas über Ergebnis ernüchtert Diplom Theorie Transkriptionen vom 3.12.2016 , 5.12.2016 , 6.12.2016 kategorisiert Bilder bei zweitem Durchgang ergänzen Daniels Dieter Daniels E-Mail geschickt, da Bestätigung der Betreuung noch unterschrieben werden muss Meyer-Krahmer ebenfalls geschrieben, da Modulbestätigung noch nicht eingetroffen
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten (Aufnahme, früh am Donnerstag) Gespräch mit mir #3
  • Seit gestern habe ich den… das Gefühl, dass ich zu viel von dem Holz schon entfernt habe.
  • Von der Büste!
  • Das… äh… sieht teilweise zu… flach aus. Oder es geht zu steil nach hinten.
  • Es fehlt einfach Fleisch!
  • Eigentlich sind das eher so Knochen und irgendwie… So. Ja.
  • [kurze Pause]
  • Bei der Nase, an den Seiten, habe ich auch zu viel weggenommen. Habe versucht, dass dann auch zu… retuschieren. Oder wie man das bezeichnet. Indem ich halt ein bisschen weiter nach hinten gehe.
  • [Straßenbahn fährt vorbei]
  • Und da eine Wölbung wieder reinbringen kann. Mit den Augen bin ich sehr unzufrieden. Ich denke mal, da habe ich auch schon zu viel weggenommen.
  • [Pause]
  • Gestern hat mir jemand noch gesagt, dass ich, äh… mal einen WEIN trinken soll. Und dann arbeiten.
  • Und heute versuche ich das mal.
  • Mit Whisky Alkohol!
  • Vielleicht gelingt mir dann ja etwas, was… wo ich jetzt noch dran zweifel. Dass es… äh… klappen kann.
  • Was ich jetzt noch überlegen tue, ist, insgesamt ein bisschen nach hinten zu gehen.
  • Das heißt, mir nach vorne hin noch einmal etwas Platz zu verschaffen. Denn der Kopf ist auf jeden Fall noch zu groß. Das Basecap passt noch nicht drauf.
  • [kurze Pause]
  • Nehme dann heute auch einen… Zirkel…
  • [Straßenbahn fährt vorbei]
  • … mit. Also wo ich die Spitze abgemacht habe.
  • Um Abstände messen zu können. Gestern war das ja nicht möglich. Da musste ich das intuitiv machen.
  • Und ich nehme das… also die Kamera mit. Um auch noch einmal Seitenansichten so von mir machen zu können.
  • Vielleicht übertreibe ich die Geste. Oder die… äh… die… die Form auch ein wenig.
  • Mal schaun!
Studium 2 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten weiter an Holzbüste gearbeitet Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels im 10. Semester Theorie-Arbeit fertigstellen im 11. Semester Praxis Daniels Dieter Daniels findet im roten Hinweis-Fenster auf Notizseite noch ungewollte Rechtschreibfehler auf Arthur Danto verwiesen Recherche Arthur Danto Arthur Danto (1924-2013, US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker) Vertreter analytische Philosophie Themen Ästhetik, Kunsttheorie, Philosophie der Geschichte, Philosophie des Geistes, Handlungstheorie und Mystik Einflüsse von Hegel, Nietzsche Friedrich Nietzsche, Sartre und Wittgenstein Ludwig Wittgenstein ab 1945 Studium der Malerei und Geschichte, Ziel: Künstler werden Ausgangspunkt Kunsttheorie ist Frage: Was macht ein Objekt zum Kunstwerk? für Beantwortung Begriff Artworld (Kunstwelt) verwendet Kunstwelt als "losen Verbund von Personen", die in einen "Diskurs der Gründe" eintreten, der "den Status von Kunst auf Dinge überträgt" Kunstwerk erlangt erst Zutritt zur Kunstwelt durch kunsttheoretische Interpretation "Kunst ist eine Sache, deren Existenz von Theorien abhängig ist" These ausgelöst durch Ausstellungsbesuch, Andy Warhols Brillo Boxes Warhol Andy Warhol zeigte, dass ein Gegenstand einmal Kunstwerk und einmal Gebrauchsgegenstand sein kann aus E-Mail von Daniels Dieter Daniels: Dantos Ausgangspunkt ist die "fast schon lächerliche Nichtanwendbarkeit philosophischer Definitionen von Kunst auf die Kunst selbst", die "von den wenigen, die die Nichtanwendbarkeit als ein Problem wahrgenommen haben, auf die Nichtdefinierbarkeit der Kunst zurückgeführt wurde" (Arthur C. Danto, Die Verklärung des Gewöhnlichen, Frankfurt a. M. 1984, S. 12) Dantos Definition zum Einleitungstext: am Anfang verweisen auf persönl. Gespräche, nicht repräsentativ auf Auswertungsfragen eingehen (Muster,…), siehe Notizen 10.4. am Anfang meine E-Mail vom 15.11.2016 mit einbringen für mich: nach Kategorisieren Verlauf skizzieren, auch anhand Überschneidungen aktuell machen: (1) bis Ende April zuende transkribieren (Christian, Alexander, Wei) (2) Gepräche noch einmal komplett durchgehen, Bilder ergänzen, Kategorisieren, Stichpunkte anfügen (April, Mai) (3) Mai/Juni: Gespräche vergleichen, Überschneidungen finden, Verlauf festlegen im Juni Daniels Dieter Daniels kontaktieren, erste Ergebnisse zeigen Diplom Arbeit evtl. (auch nach telefonischem Gespräch mit Alexander heute) auch in Praxis-Arbeit mit einbringen (neben überhoher Herme, Arbeiten, Standpunkte) umsetzen Hans fragen, ob Latex für gestalterische Umsetzung geeignet (Sprechblasen wie auf Notizseite) Friedrich Fröhlich, zufrieden
Bock mit drei Lagen Holzleisten
Bock mit drei Lagen Holzleisten
aktueller Stand, inkl. Markierungen
aktueller Stand, inkl. Markierungen
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten mit Leisten Höhe von Bock erweitert (rund 27cm) 3 Lagen, jeweils 2 Holzleisten Bock mit drei Lagen Holzleisten bock1-k.jpg zur Hälfte mit dickem Bohrer Loch, damit Schraube tiefer reinpasst Bockbreite: 45cm Büstenbreite: 40cm Plattenbreite: 52cm, zwischen letzter Lage Holzleiste und Büste befestigt aktueller Stand, inkl. Markierungen bock3-k.jpg Markierungen nach Gipsbüste mit Bleistift Untersicht Büste Mitarbeiter nicht gut gelaunt Studienreise 中国 Recherche China Now aus Ausstellungskatalog, Sammlung Essl bis Ende 1970er strikte Doktrin, was Kunst betraf individualistische Abweichungen mit Strafe belegt Kunst mißbraucht(?), sozialistische Parolen ins Volk zu tragen völlige künstlerische Freiheit (nach westlicher Vorstellung) bis heute nicht seit Ende 1990er: chinesische Gegenwartskunst im Westen gezeigt Aktivitäten chinesischer Künstler 1989 bei Studentenunruhen Ende gesetzt erst 1993 wieder freier arbeiten möglich Ausstellungen ab 1998 möglich extreme Kunst darf im öffentlichen Raum weiterhin nicht gezeigt werden Tabuthemen: Mao, Tibet, Sex, Politik
Klasse +1 -1
Klasse Bildende Kunst Exkursion nach Athen (30.5-3.6.), nicht Venedig Werkstatt Plastisches Gestalten zwischendurch in Werkstatt aufgeräumt Kinderzeichnung umsetzen wenn durch Stadt gehen, dann alle Objekte der Reihe nach skizzenhaft festhalten danach in kindlicher Zeichnung weiter verarbeiten kindliche Zeichnung als Tagebuchform: A4-Blätter nach und nach aneinanderfügen, riesige Zeichnung entsteht
Werkstatt Plastisches Gestalten Holzstapel in anderen Raum verlegt Holzbock von Bachmann erhalten, für Bearbeitung Holzbüste altes Holzstück abschrauben, bei meiner Büste Loch bohren und genauso befestigen evtl. Gipssack in Bock-Konstruktion legen, wegen Wackeln Mittwoch und Donnerstag für Werkstatt freihalten Diplom Theorie Christian zur Interviewauswertung meine Gespräche von Sozial- und Kulturforscher dem Bereich der interpretativ-verstehenden bzw. qualitativen Methoden zugeordnet qualitative Interviews mit Untertypen, wie narratives Interview oder problemzentriertes Interview Methoden für Auswertung: Kodierung, Typisierung und Interpretation Kodieren: Text aufbrechen, verstehen, Kategorien vergeben nachträglich in neue Ordnung bringen Interviewtext wird in Kodier-Text übersetzt, verkürzt, verallgemeinert verschiedene Ansätze: offenes, thematisches und theoretisches Kodieren Beispiel offenes Kodieren: Textteilen werden Verallgemeinerungen zugeordnet Fragen: Was wird gesprochen? Welche Personen sind beteiligt? Wie wird über Dinge gesprochen? Welche Aspekte werden (nicht) genannt? Wann? Wie lange? Wo? Kontext der Situation, des Phänomens, über das gesprochen wird. Warum? Wozu? Welche Beweggründe und Zwecke werden angegeben oder lassen sich vermuten? Womit? Welche Strategien werden eingesetzt? Verallgemeinerungen werden in weiteren Schritten immer weiter verallgemeinert es wird nach Muster in Daten gesucht Gespräch mit Christian
  • Nichts!
  • [lacht] Aber da gucke ich schon wieder lieber hin als auf den Wagen.
  • [kurze Pause]
  • Sagen… Sagen tut es mir jetzt nichts. Nicht viel.
  • Eigentlich soll sowas doch auch gar nichts sagen. Warum muss das immer etwas ausdrücken?
  • Es muss eine Bedeutung haben
  • Na ich es schon wichtig. Dass es… auch eine Bedeutung hat.
  • Aber… wenn… wenn… wenn… Wenn da eine Spielerei mit dem Hammer und dem Ding ist, dann ist das für mich ohne Aussage. Es muss nichts politisches sein. Gesellschaftskritisches. Es kann doch einfach mal ein Hammer sein! Der sich da bewegt.
  • Aber das lässt sich weiter denken. Der Hammer. Und das Ding. Weil dort siehst du, wie er eigentlich bewegt… die Bohrmaschine den Hammer. Aber manchmal gibt der Hammer der Bohrmaschine eben auch diese Bewegung. Es ist immer so… Wie wenn man zwei Leute aneinanderfesselt. Und die… die versuchen voneinander wegzukommen.
  • Nö. Soviel… Nö. Soviel würde ich da überhaupt nicht hineininterpretieren.
  • Aber…
  • Für mich ist es halt ein… schönes Spiel.
  • Also es gibt… Man kann sich darüber Gedanken machen. Oder es ist einfach schön, dem zuzugucken.
  • Du guckst als Mensch eben zu, weil… weil es etwas ist, was sich bewegt. Menschen gucken IMMER gerne zu, wenn sich etwas bewegt.
  • Ja.
  • [Pause]
  • [räuspert sich] Nummer sechs.
  • [Blätterrascheln]
  • Transportwagen Nummer eins.
  • Rollwagen. Seilbinde, Kletterseil. Zwölf Kartons.
  • Überhöhte Preisvorstellung
  • Tausendsechshundert.
  • Was? Was sind denn das für Preise?
  • [kurze Pause]
  • Jetzt aber ernst!
  • Das darfst du mich nicht fragen. Ich bin nicht der Künstler.
  • Naja. Es hat schon was. Also als es gemacht wurde, war es sicher cool zu sehen. Schade, dass man kein Video davon sieht.
  • Wieso. Der macht das dann hier fest, oder was. Automatisch.
  • Naja. Erst aufgebaut. Dann die Platte drüber. Das Seil miteinander verbunden und wenn du den Motor bedienst, dann wird es halt so gequetscht.
  • Also selbst die stabilen Kartons gehen da sozusagen kaputt.
  • Naja. Stabil… relativ.
  • [Pause]
  • Und dann hat der gestoppt und es hierher geschoben.
  • Naja. Er wird es hier aufgebaut haben.
  • [Pause]
  • Aber denkst du, es hat jetzt eine Bedeutung? Dieses…
  • Nö.
  • Aber mit diesem Zuquetschen? Und dann…
  • [kurze Pause]
  • Naja. Das ist…
  • [kurze Pause] Gut. Da gucke ich hin. Weil es mich erst einmal interessiert, wie es funktioniert. Wie kommt das so. Aber… Bedeutung hat das nicht.
  • [kurze Pause]
  • Es ist nicht gesellschaftskritisch. Oder…
  • Das gleiche wäre ja zum Beispiel nicht passiert, wenn die ganzen Dinger vollgewesen wären. Mit Büchern. Oder so. Dann hätte der das ja nicht quetschen können. Sind halt leere Kartons! Aber wer stapelt schon so leere Kartons?
  • [Pause]
  • Damit ist es natürlich wieder… aus dem Alltag eigentlich gerissen.
  • Na wir müssten uns da mal die Beschreibungen durchlesen. Vielleicht hat das ja irgendeinen gesellschaftskritischen…
  • Es gibt doch keine Beschreibung. So wirklich.
  • [kurze Pause]
  • Doch, hier! Die Arbeit Transportwagen Null Eins zeigt ebenfalls eine Eigenentwicklung des Künstlers.
  • Was heißt Eigenentwicklung des Künstlers?
  • Na was selber gemachtes! Offensichtlich mit Utensilien aus dem Baumarkt konstruiert, um auf möglichst geringer Fläche maximale Last transportieren zu können, transportiert das Objekt einen Zustand des Fragilen. Ein wenig zu lange den roten Knopf, der über…
  • [Blätterrascheln]
  • …dimensionierten Seilwände gedrückt, wird die Erfindung zum sicheren Transport von Kisten zur Schrottpresse. Mit der Tendenz zum Kippen.
  • [kurze Pause]
  • Wie mit einem Fotoapparat festgehalten, zeigt das Kunstwerk ein Kippen von etwas Nützlichem zu etwas Dysfunktionalem. Ein ähnliches Moment Moment interessiert Mün… [Name nich verstanden, 19:57] auch bei seinen Feuerlöschern. Naja. Da gehts schon um das Nächste.
  • Also du siehst hier schon was ganz anderes, wenn du die Beschreibung natürlich dazu…
  • Beschreibungstexte zu Arbeiten
  • Ne. Die Beschreibung habe ich jetzt gar nicht verstanden. Da wurden Wörter… äh… Substantive mit Ung-Endungen, mit Genetiven, mit… mit dem Moment Moment… Moment Moment wird ziemlich oft in der Kunst und gerne verwendet.
  • Ja aber das ist ja immer bei diesen Beschreibungstexten so. Die wirken ja immer ein bisschen…
  • Hast du da jetzt was verstanden?
  • NATÜRLICH habe ich das verstanden.
  • Jetzt erkläre es mir bitte noch einmal.
  • [Blätterrascheln]
  • Okay.
  • Das wurde jetzt mit richtig viel Bedeutung aufgeladen. Das ist dir schon bewusst, oder?
  • [lacht]
  • Etwas Nützliches. Das ist ja diese Konstruktion an sich. Also du hast etwas, womit du etwas verschieben kannst. Dann die Kisten. Mit denen du was transportieren kannst. Und ein Halteseil, damit es nicht umkippelt. Und hier im Text steht: Aber das Ganze überspannt… Also dieses Seil zu sehr gespannt… macht das Seil… also das etwas Nützliche… zu etwas… äh… was das ganze… ähm… verändert. Nämlich negativ verändert. Nämlich zu einer Schrottpresse macht. So steht es im Text.
  • JA. ABER WAS ist… Also wie kommst du darauf?!
  • Ich nicht! Das steht da!
  • [kurze Pause]
  • Aber würdest du als Besucher darauf kommen? Das SO extrem aufzuladen? Für mich war das jetzt halt… äh… Kartons übereinandergestapelt, die mit irgend so einer Presse…
  • Na das haben wir ja vorher gesagt. Das war ja das interessante. Als wir das vorher nicht gelesen hatten, sondern erst… also was ich zum Beispiel erst darin gesehen hatte, beschrieben… und… Aber das ist eben eine Interpretation, wie das der… Erschaffer dieses Dingens…
  • Ne. Ich glaube noch nicht einmal, dass der Erschaffer so… so… so… tief und so weit denkt. Das ist dann bloß der Kurator. Der so viel hinein interpretieren tut. Damit es für die Ausstellung relevant ist. Das es ausgestellt werden MUSS.
  • Da wäre ja das interessante, ihn zu fragen.
  • Das mache ich dann.
  • Sehr gut.
  • [kurze Pause]
  • Also woher die Texte rühren. Ne? Ob die sich das selbst ausgedacht haben. Oder ein Kurator.
  • Mhm.
  • [Pause]
  • Hier hast du wieder so eine Wand. Wo du gesagt hattest, bei dem anderen, das ist eine Duschwand. [Arbeit in Galerie in Basel]
  • Naja. Das ist aber ein bisschen anders. Ne? Das erinnert eher an…
  • Das ist noch nicht so groß.
  • Und das kleine…
  • Na das ist doch das [nicht verständlich, 21:59]
  • Wir haben jetzt hier Nummer fünf.
  • [Blätterrascheln]
  • Hausteil drei.
  • [Stimmen werden immer lauter, wir sind ruhig]
  • Er gibt sich Mühe
  • Er gibt sich zumindestens Mühe! [zur Hauswand]
  • Mühe mit was.
  • Naja. So ein Objekt überhaupt aufzustellen.
  • Ach. Wie ehrenvoll! Hätte er es nicht gemacht…
  • Na mach das mal! Ach. Das ist Styropor, oder?
  • Ja. Das ist… Üton[?], Holzputzplastik. Glas.
  • Ne. Das ist Stein! Kein Styropor.
  • Üton! Na siehst du das nicht? Dann ist das da drüben aber auch kein…
  • Dann wird es auch sowas sein. Genau.
  • Sicher. Wie leichter Stein.
  • [Pause]
  • Ja aber das ist doch zum Beispiel keine Grundlage. Bloß weil sich jemand Mühe gibt. Das macht man in der ersten Klasse! Zu sagen: Ja, er hat sich Mühe gegeben. Deshalb geben wir ihm eine gute Note. Aber hier… Pfff.
  • Naja. Jetzt… jetzt frage ich mich…
  • Wir sind hier bei den Erwachsenen!
  • Nein, jetzt frage ich mich aber zum Beispiel: Das ist doch eine große Variante von den kleinen, die wir da gesehen haben.
  • Ist es nicht.
  • Sind die kleinen jetzt die Entwürfe?
  • Hier sehen wir einen Teil von einer…
  • Von einem Haus.
  • Von einem Haus.
  • Also von einem oberen Bereich. Weil hier unten ist ja diese Dachplatte.
  • Na die könnte aber auch eine Kellertreppe abdecken.
  • [Pause]
  • Na aber sage jetzt mal was dazu. Wie das… Also immer in… in dem Feld… äh… was du als… ähm… Was du auch gestern gesagt hast. Was Kunst für dich sein sollte.
  • Das es etwas besonderes ist?
  • Was ja auch ziemlich einfach daher kommt. Es soll was besonderes sein So.
  • Ja. Aber was sehen wir hier. Wir sehen hier quasi wie schon in der Beschreibung… einen Teil von einem Haus.
  • Es geht nicht darum, was du siehst!
  • Das BESONDERE hier wäre ja, dass man ja normalerweise nicht einen Ausschnitt von einem Haus mal so sieht.
  • Ja.
  • [Stimmen werden lauter]
  • [kurze Pause]
  • PUNKT.
  • Du hast jetzt nicht wirklich irgendwas zu sagen dazu. Oder?
  • Ne, weil… es… ich…
  • Mir fällt gerade auch nichts ein.
  • Größe, zeitgenössische Kunst, sagt nichts
  • Die GRÖSSE beeindruckt natürlich. Dass jemand sowas großes dann macht. Aber es ist nicht SCHÖN. Es ist nichts… wo man lange verweilen möchte. Also nichts, wo ich lange verweilen möchte. Mit meinen Augen.
  • Es ist zeitgenössische Kunst.
  • Es ist so…
  • [Blätterrascheln]
  • Sagt nichts.
  • Es… Na gestern haben wir auch Bilder gesehen, ne? So. Das ist ja noch einmal was anderes. Da geht man von vorne herein darauf… äh… aus. So das hängt man sich… Das kann man sich hinhängen. Im Wohnzimmer oder so. Und das sind jetzt hier aber eher Objekte, die man sich nicht irgendwie hinhängen würde. Höchstwahrscheinlich.
  • Ja.
  • Oder hinstellen würde. Das sind dann…
  • [kurze Pause]
  • Ach ich weiß auch nicht.
  • Feuerlöscher Feuerlöscher
  • Hier haben wir noch einen Feuerlöscher Feuerlöscher!
  • [lacht]
  • Du sollst uns jetzt nicht hier durch die Ausstellung dirigieren! Sondern…
  • [lacht]
  • Offensichtlich…
  • Nein. Mit mir ganz allgemein darüber reden!
  • Nicht mehr benutzbar [der Feuerlöscher Feuerlöscher].
  • Lass uns noch einmal etwas über den Hammer… ähm… ähm… [BILD!!! Feuerlöscher Feuerlöscher]
  • Nummer sechszehn. Feuerlöscher Feuerlöscher Null Null Eins. Da denke ich, wenn ich es sehe… Es ist gut, dir zu erklären, wie dein eigener Feuerlöscher Feuerlöscher funktioniert. Weil der… der hat ja das selbe Prinzip.
  • [lacht]
  • Also du siehst da das Pulver. Was man immer mal auflockern sollte. Und wo kommt der Druck her? Na das sehe ich jetzt nicht.
  • Na die Flasche gibts ja nicht mehr.
  • Irgendwo müsste ja die Druckflasche noch sein.
  • [Pause]
  • Es ist ein… Es ist ein interessantes Objekt. Dadurch, dass es durchlöchert ist. Und es hat halt nicht…
  • Ich denke…
  • … mehr die Funktion eines Feuerlöschers. Anders als bei diesen Ventilatoren. Die sind ja noch voll funktionsfähig. Bloß anders hingehangen. Hier wurde der Feuerlöscher Feuerlöscher an sich schon… schon verfremdet. Also der ist für sich schon ein Kunstobjekt.
  • Ich denke nur, es hat bestimmt Spaß gemacht. Da die Löcher reinzubohren. Und immer zu bohren. Bohren bohren bohren. Bis da halt bestimmte Stücke herausbrechen. Und so. Also das war bestimmt lustig!
  • [Pause]
  • Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art
  • Ich kann es bloß noch einmal sagen: Mir gefällt es ja, wenn jemand… ähm… etwas macht, weil er auch Spaß daran hat. Oder vielleicht nur des Spaßes wegen. Also der Lust wegen es zu tun. Und jetzt nicht darüber… äh… nachdenkt… äh… er… er möchte jetzt in der Gesellschaft etwas bewegen. Oder die politischen Situationen kritisieren. Oder so. Weißt du?
  • Mhm.
  • Das gefällt mir! Nur trotzdem muss ich dann halt fragen, ähm: Was hat das dann in einem Ausstellungskontext zu tun. Weißt du? Was ist jetzt der Unterschied zwischen dem, was du tust. Oder einem Kind oder so.
  • Mhm.
  • [Männerstimme, Aufsicht, kommt näher und fragt etwas zu dem Bohrerhammer, ich antworte]
  • Das war mal aus zwischendurch. Ja.
  • [nicht verständlich]
  • Okay.
  • [nicht verständlich]
  • Okay.
  • [nicht verständlich]
  • [lacht]
  • [lacht]
  • [nicht verständlich]
  • Ja. [Mann verschwindet] [Pause]
  • Gehen wir mal zu dem Feuerlöscher Feuerlöscher? Gibt es überhaupt einen richtigen Feuerlöscher Feuerlöscher?
  • [lacht]
  • [lacht]
  • [27:27]
Central Academy of Fine Arts, Peking
Central Academy of Fine Arts, Peking
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), Jiabo Sun, 2012
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), Jiabo Sun, 2012
Ke Cheng (Personenname = Titel Arbeit), Gips, 1996, Wang Wei
Ke Cheng (Personenname = Titel Arbeit), Gips, 1996, Wang Wei
Männerkörper (Übung), 2015, Harz gefärbt, Wen Xu
Männerkörper (Übung), 2015, Harz gefärbt, Wen Xu
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), 1999, Jiabo Sun
Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), 1999, Jiabo Sun
Großer Bart, 2011, Lammhaut und Harz, Zhanfeng Wang
Großer Bart, 2011, Lammhaut und Harz, Zhanfeng Wang
Junges Porträt, 2009, Gips und künstliche Haare, Die Cao
Junges Porträt, 2009, Gips und künstliche Haare, Die Cao
Ich heute in Beijing, 2016, Holz, Peng Song
Ich heute in Beijing, 2016, Holz, Peng Song
Abend, Shuang Zheng, 1962, Holz einfarbig
Abend, Shuang Zheng, 1962, Holz einfarbig
Studienreise 中国 Ausstellung Central Academy of Fine Arts, Peking academypeking25-k.jpg (Übersetzung nachträglich, evtl. fehlerhaft) Central Academy of Fine Arts, Peking Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), Jiabo Sun, 2012 academypeking27-k.jpg Ke Cheng (Personenname = Titel Arbeit), Gips, 1996, Wang Wei academypeking1-k.jpg Männerkörper (Übung), 2015, Harz gefärbt, Wen Xu academypeking4-k.jpg Werkstatt Plastisches Gestalten Konstruktion mit Stahlgeflecht für Ganzkörper-Skulpturen aus Ton Männerkörper (mit Studenten im Kurs bearbeitet), 1999, Jiabo Sun academypeking6-k.jpg Jiabo Sun Großer Bart, 2011, Lammhaut und Harz, Zhanfeng Wang academypeking8-k.jpg weitere Ansicht Junges Porträt, 2009, Gips und künstliche Haare, Die Cao academypeking11-k.jpg weitere Ansicht Ich heute in Beijing, 2016, Holz, Peng Song academypeking14-k.jpg verhüllt Tür im Ausstellungsraum Diplom Theorie Wandinstallation Sprechblasen und Bilder für mögliche Darstellung Theorie-Arbeit Papier auf leicht schneidbare Platten geklebt teilweise mit dickerer Platte hervorgehoben "Gebäude nacheinander gebaut", 1962, Hua Li Enstehung Druck-Arbeit in 4 Schritten Abend, Shuang Zheng, 1962, Holz einfarbig academypeking21-k.jpg Künstlerviertel Dashanzi Peking Van Gogh in Fäden (Daten nicht gemerkt) Frau sitzend (Daten nicht gemerkt)
Ansicht Holz-Herme und Gips-Büste
Ansicht Holz-Herme und Gips-Büste
Studium 2 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten 1 x für die Kunst geblutet Ansicht Holz-Herme und Gips-Büste hermen-m.jpg 5h an Holz-Herme gearbeitet Nase angefangen, allerdings zu tief gegangen danach Backen, Augen, Stirn, Mund Armansätze abgetrennt, evtl. später noch mehr entfernen nächstes Mal (Mittwoch) Nase korrigieren, Ohren, Hinterkopf mit Bachmann über Korrekturen reden evtl. Herme an Platte schrauben und im Schraubstock befestigen 2 Personen schauen mir durchs Fenster zu gestern: Gespräch mit Evgenij über Kunst allgemein, seine Arbeiten, Ausstellung in Freiburg Spätzle mit ihm hergestellt, Nachtisch Bananen in Joghurt
Totentanz, 2008, Klaus Hack, Galerie DG
Totentanz, 2008, Klaus Hack, Galerie DG
Leinwände zum Zyklus Totentanz, 2008, Klaus Hack
Leinwände zum Zyklus Totentanz, 2008, Klaus Hack
Füssener Totentanz von Jakob Hiebeler, vollendet 1602, Fotograf Ralf Schulze
Füssener Totentanz von Jakob Hiebeler, vollendet 1602, Fotograf Ralf Schulze
Schreitender (Genesender), Am Karlsbad/Schöneberger Ufer, Berlin-Tiergarten, 1935, Richard Scheibe
Schreitender (Genesender), Am Karlsbad/Schöneberger Ufer, Berlin-Tiergarten, 1935, Richard Scheibe
Drei Bronzen aus Ausstellung Wege nach Asien, 2013/14, Gustav Seitz
Drei Bronzen aus Ausstellung "Wege nach Asien", 2013/14, Gustav Seitz
Geschlagener Catcher, 1966, Gustav Seitz
Geschlagener Catcher, 1966, Gustav Seitz
(mit Notizen von morgen) Herme Werkstatt Plastisches Gestalten umsetzen 2 Maschinenschrauben mind. 18cm und Unterlegscheiben im Baumarkt kaufen wird durch Klotz (an Schraubstock befestigen), Brett (bei Abrutschen mit Beitel diesen nicht beschädigen) und Kopf von unten geschraubt Kopfteile geleimt, etwas ungenau 1 x für Kunst geblutet, Klemme rutscht ab, Stirn Bildhauer Klaus Hack Totentanz, 2008, Klaus Hack, Galerie DG klaushack-k.jpg Zyklus Totentanz Baumstämme mit Drucktechnik = Druckskulptur Skulptur ist künstlerische Arbeit und Werkzeug Druckfarbe ist blauschwarze Kupferdruckfarbe Leinwände zum Zyklus Totentanz, 2008, Klaus Hack klaushack2-k.jpg Baumstämme auf Leinwände abgerollt, Motiv wird ständig wiederholt Füssener Totentanz von 1602, in St. Anna Kapelle im Benediktinerkloster St. Mang in Füssen Füssener Totentanz von Jakob Hiebeler, vollendet 1602, Fotograf Ralf Schulze totentanz2-k.jpg Richard Scheibe (1879-1964, deutscher Bildhauer und Medailleur) Schreitender (Genesender), Am Karlsbad/Schöneberger Ufer, Berlin-Tiergarten, 1935, Richard Scheibe richardscheibe-k.jpg Gustav Seitz (1906-1969, deutscher Bildhauer und Zeichner) Drei Bronzen aus Ausstellung "Wege nach Asien", 2013/14, Gustav Seitz asienkopf-k.jpg umsetzen Was macht meinen Kopf aus? Merkmale suchen und in Holz verstärkt umsetzen wie seitliche Nasenform, Stirn, Mund, Grübchen Geschlagener Catcher, 1966, Gustav Seitz catcher-k.jpg großer Körper, Brüste, abgeschlagene Beine, kleiner Kopf, noch kleinere Ohren umsetzen morgen bei Alberti Wolfgang Alberti Schulterteile leimen
Ergebnis Kopf 2
Ergebnis Kopf 2
Kopf 1 und 2 testweise zusammengesetzt
Kopf 1 und 2 testweise zusammengesetzt
Standpunkt woche aufteilung montag 09:00-11:00 aufträge, verwaltung, … 11:30-15:00 diplom theorie dienstag jede zweite woche klassentreffen, ansonsten 09:00-11:00 diplom theorie mittwoch 09:00-11:00 aufträge, verwaltung, … 12:00-17:00 herme, holzplatten donnerstag freier tag freitag 09:00-11:00 aufträge, verwaltung, … 11:30-15:00 o.t. (gb, collage, hz) wenn ergebnis zum plotten: 18:00-22:00 (max) av-labor verhüllt als Rahmung Schattenfugenrahmen weiß testen günstige Leisten, auch über 3m von 60x80cm abgeleitet: 24x32cm für 21x29.7cm nach Erhalt Schattenfugenrahmen im Baumarkt Platten 24x32cm zuschneiden lassen Leistendicke je nach Höhe Schattenfugenrahmen auswählen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Ergebnis Kopf 2 fraese_kopf2-k.jpg Kopf 1 und 2 testweise zusammengesetzt fraese_kopf3-k.jpg Schulterbereich 1 gefräst am Montag nach 11:30 vorbeikommen, Schulterbereich 2 wird gefräst mit Evgenij Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen in Eisenbahnstraße transportiert Ausstellung Nolde und die Brücke MdBK Leipzig notiert statt Passepartout Karton schneiden (dünn) für Blumenbild oder Selbstbildnis Meerbild noch einmal probieren + Rabenbilder alte Skizzen heraussuchen und Folienbild als Vorlage verwenden runde Rahmung evtl. handgezeichnet Schattenfugen-Rahmen Online-Shop anrufen wegen Fehler im Warenkorb Do 5h o.T. "Feder und Pinsel in Schwarz" statt Tuschestifte für handgezeichnete Bilder Fotos von mir machen und in Geradenbildumwandeln, gebückt, zusammengekauert, … um Motiv herum: Wasserfarben schwarz, leicht überdeckend, zarter Übergang leere Streichholzschachteln kaufen, als Bildträger für kleine Geradenbilder verwenden
HGB Rundgang 2017 verhüllt Arbeit verhüllt mit 4 Nägeln Holzplatte biegt sich dazwischen umsetzen morgen Kleber und Schraubzwingen (oder einfach Holzwerkstatt ausleihen) mitnehmen, kleben, danach wieder Nägel reinschlagen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter mit Ohme und Bachmann bearbeitet Kunstbegriff Anfänge der Kunst aus Anfänge der Kunst (Konferenzbeitrag) von Richard Thurnwald, 1928 (a) Leitsätze (1) Kunst unterliegt Möglichkeiten Materialbewältigung hängt vom Stand der Technik ab (2) Kunst ist an soziale Bedingungen geknüpft Vertiefung und Spezialisierung hat Muße zur Voraussetzung Menschen müssen Kunst wünschen und schätzen Menschen, die nach Ansehen durch Prunk streben, kommen Kunst zugute (3)+(4) Ausgangspunkt [nicht verstanden] (5) u.a. in handwerkliche Erzeugnisse wird auch Gedanke künstlerischer Betätigung getragen künstlerischer Gehalt wird von sozialer Lebenslage und Geistesverfassung getragen (6) bei Kunst muss immer Kultursystem des jeweiligen Volkes berücksichtigt werden (b) Aufmerksamkeit auf primitive Kunst gerichtet expressionistische Kunst hat primitive Kunstmotive aufgenommen Psychoanalyse Sigmund Freud untersucht u.a. Sagen und Mythen moderne Tänze wie Gesellschaftstänze knüpfen u.a. an Negertänze, an ägyptische oder indische Motive an primitive Kunst im soziologischen Bereich untersucht heißt nicht sie ästhetisch zu betrachten untersucht wird soziologische Bedingtheit der Kunst Frage: Was sind überhaupt Anfänge? Anfangen setzt gewisses Fortschreiten voraus Frage, ob Kunst nicht selbst fortschreitet, sondern nur durch etwas anderes Technischer Fortschritt: wie bei Wissen wird Altem Neues hinzugefügt es entstehen Veränderungen, es wächst, vermehrt sich Beispiel primitiver Technik: Pflug anfangs Hacke vor Tier gespannt Abfolge des Fortschritts: Grabstock > Hacke > Pflug Pflug setzt auch Zähmung von Tier voraus Beispiel Flugzeug: Fahrrad > Konstruktion für Automobil > Benzinmotor > Flugzeug Fortschritt = irreversibel, unumkehrbarer Prozeß Kunst ist (vor allem) von Technik abhängig Malereien: Felswände müssen geglättet werden (wie in Höhlen in Nordspanien und Südfrankreich) heute notwendig Farben herstellen zu können bei primitiven Malereien meistens blaue Farbe nicht vertreten andere Frage bei primitiver Kunst: Woher kommt Andersartigkeit jender? Nur auf technische Unzulänglichkeit zurückzuführen? dazu kommt Betrachtung seelische und gesellige Formen des Lebens voneinander abhängig: gesellige Formen und Geistesleben auch erheblich von Technik abhängig Autor versucht Anlässe und Reize, die zu Formgebung und zu Kunststil führen, anzudeuten Gegenstand selbst betrachtet: das Materielle Gegenstände mit bestimmten Zwecken: mit funktioneller Überbetätigung sozialer Prozess immer im Hintergrund führende Einzelpersonen (wie bei Naturvölkern) schlägt neues Verfahren ein, findet Anklang, wird nachgemacht heutiges Beispiel: irgendein hervorragender Maler tritt mit etwas Neuem auf, wird bewundert, findet Anklang, wird nachgeahmt daraus ensteht Kunststil Entstehung sind soziale Prozesse, diesen gehen psychische Anlässe voraus Beispiel bei primitiver Kunst: Behandlung Leichen, Zauberei, totemische Vorstellungen über Abstammung vom Tier, über Verhältnisse zum Tier, … Mitteilungscharakter der Kunst ist nicht zu unterschätzen Mitteilungen können sich auf Hervorrufen von Gefühlen und Stimmungen beziehen oder über Umwege mit Beschreibung von Szenen erwecken Wirkungen von Mensch zu Mensch, von Gruppe zu Gruppe Zweiteilung: magische und mitteilende Kunstrichtung nur bei primitiver Kunst gehen sie vielfach ineinander über (weiter S. 254)
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten nach E-Mail von Bachmann: mit Ohme treffen und (1) Büste auf Originalgröße bringen (2) Form verdicken (um wieviel, Bachmann fragen?) (3) danach Schultern abtrennen und offene Flächen füllen umsetzen in Werkstatt (unabhängig davon, auch schon heute) groben Umriss von (a) Schulter links, (b) Schulter rechts, (c) Kopf auf Papier skizzieren noch Originalgröße, später dann nach Gespräch mit Ohme mehr dazugeben nach neuer E-Mail von Bachmann: 1cm-1,5cm mehr hinzugeben Umrisslinie erst nach Arbeit mit Ohme am Rechner ausgeben und ausdrucken, ansonsten zwischendurch per Hand zeichnen o.T. umsetzen (1) mit grünen Pigmenten, Kleber und Fingern einfache Porträts malen auf Backpapier, A4-Druckpapier, Zeichenpapier (2) Gesichtabdruck auf Papier zuerst mit Hand testen mit Kohle einschmieren oder mit Farbpigmenten (3) Collage Ganzkörperporträt mit abgerissener Kalenderecke auf normalem A4-Papier drucken Randbereich reißen oder mit Schere schneiden passenden Rahmen aus Holz herstellen (Rückplatte zusägen bzw. dicke Pappe und Holzleisten, evtl. weißen) Kinderzeichnung heute grüne Pigmente mit Kleister vermischt Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31 katzeich-m.jpg mit Fingern auf Leinwand und Braunpapier aufgetragen Köpfe und Katzenporträt Leinwandbilder zuvor mit Bleistift umrandet Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente1-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente2-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente3-k.jpg Rahmen aus Pappe und Holzleisten hergestellt danach weiß grundiert HGB Rundgang 2017 umsetzen am 4.2. (Sa) im Flur Infotafeln abhängen, Löcher bohren, mit Schrauben / Dübel Testhängung beider Arbeiten schwarzer Klebestreifen zuvor im Klassenraum auf kleiner Fläche testen danach wieder abhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt, Auflage 4 + 1 KE Vorbereitung ab 19:40 Blatt 1/5 Start 19:55 Force 120gf, Speed 70cm/s ab 20:05 Speed 30cm/s ab 20:15 Speed 20cm/s Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31 ichseite-k.jpg Blatt 1/5 Ende 20:21 (41min) Blatt 2/5 20:23-20:55 (32min) Blatt 3/5 20:56-21:25 (29min) Blatt 4/5 21:27-21:56 (29min) Blatt 5/5 22:00-22:28 (28min) insgesamt 19:40-22:35 = 175min / 4(+1KE) = 44min/Blatt (+ca. 15min für Hintergrundkarton kaufen, zuschneiden, hängen) = 55min = 60min Zusatz schwarzer Hintergrundkarton +1cm bei A2 44x61.7cm
Studium 1 0
Werkstatt Holzwerkstatt Blöcke weiter verleimt umsetzen Rölli wegen Unterschrift zu Mensch-Maschine-Verhältnis, 2015, ab 15 Uhr aufsuchen (3.47) Werkstatt Plastisches Gestalten umsetzen fragen, ob ich helfen kann, Holzlatten unter Fräse zu verstauen 2 Stapel Holzlatten im Fräseraum aufgestellt, mit Zwischenhölzern am kleinen Lindenholz-Block erste Schnitzversuche, Kopf für längere Bearbeitungszeit andere Gipssorte 50/50 dazumischen Kopf zuvor in Waschbecken komplett nass machen, damit sich neuer Gips mit altem verbinden kann HGB Rundgang 2017 gestern Rahmen für Selbstbildnis in Hochschule eingetroffen umsetzen an Pforte abholen und ein Bild einlegen im Klassenraum testweise aufhängen günstiger Bilderhalter etwas höher als Din-Format Blatt wird an Klammerstellen leicht gedrückt Abdrücke später erkennbar umsetzen evtl. nur den guten Rahmen (fast 50 EUR) bei erstem Porträt verwenden, danach Blätter einfach mit Klammern befestigen
Screenshot Website Klasse Bildende Kunst, Unterseite Lehre
Screenshot Website Klasse Bildende Kunst, Unterseite Lehre
Klasse +1 -1Studium 1 0
Screenshot Website Klasse Bildende Kunst, Unterseite Lehre klassebildendekunst-m.jpg Modul 4 Prüfung (Vorbereitung) letzter Stand Portfolio vor Tagen für Mark Helmut Mark und Kilian Kilian Schellbach ausgedruckt, einmal durch Tonerwechsel mit teilweise komischen Farbverläufen einige Abbildungen wieder entfernt gestern nach Hinweis von Kommilitone Kommilitone noch einmal Notizen zu "Die Geschichte der Kunst" und "Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert" (letztes Kapitel) angesehen 20. Jahrhundert vor allem in (1) Seminaren (bei Daniels Dieter Daniels u.a. Ready-made Ready-made, Videokunst / bei Meyer-Krahmer u.a. Roth Dieter Roth) (2) in Ausstellungen (Basel mit Malewitsch Kasimir Malewitsch, Picasso Pablo Picasso, Beuys Joseph Beuys und Gauguin Paul Gauguin) (3) in Texten zu einzelnen Künstlern / Kunstrichtungen (wie Fluxus Fluxus, Bauhaus Bauhaus) bearbeitet auch wenn vieles gelesen und gesehen: wenig im Detail behalten erst nach mehreren Durchläufen merke ich mir ein Detail / Verlauf Geschichte und dafür sind mir meine Notizen behilflich Notizen = Auslagerung Gehirn Kunst nach 1945 für mich schon immer etwas undurchsichtig, Videokunst ganz außen vor gelassen Kurs Modul 4 Prüfung Werkstatt Holzwerkstatt (MORGEN NOTIZEN EINFÜGEN) Werkstatt Plastisches Gestalten (MORGEN NOTIZEN EINFÜGEN)
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten mit Bachmann zum Holzfachhandel gefahren dort Bretter auf 2m gesägt, mit Auto in HGB gebracht Bretter noch mit Borke sehr schön, da ich so Holzverarbeitung von fast Anfang an mitbekommen kann zwischendurch Mittagessen mit u.a. Bachmann in LVZ-Kantine einige Bretter zu Alberti Wolfgang Alberti, der Rest in Werkstatt Plastisches Gestalten eingelagert Bretter für Büste noch einmal mit Bachmann im Flur zersägt, in ca. 60cm- und 30(?)cm-Längen die kommenden Tage noch mit Zwischenleisten neu stapeln, für Luftzufuhr am Mittwoch bei Alberti Wolfgang Alberti alle Bretter noch einmal längs teilen danach abrichten und 60cm-lange Balken mit Dickenfräse hobeln kürzere Balken dann so belassen und für Schulter-/Armbereiche nutzen (gehen nicht durch Dickenfräse) am Ende vier Teile: (1+2) Kopf und Brustbereich unter Kopf, bestehen in Breite aus jeweils 2 Holzbalken Teilung genau durch Nasenmitte (3) + (4) linke und rechte Schulter, bestehen jeweils in Breite aus 2 geleimten Holzbalken eventuell (1+2) genauso tief wie (3) und (4): 25cm dann vorderen Kopfbereich nachträglich noch dran leimen, spart Holz ansonsten Tiefe (1+2): 40cm mit Alberti Wolfgang Alberti am Mittwoch besprechen zwischendurch zu Ohme und genaue Teilung besprechen Friedrich Fröhlich, geschafft aber zufrieden umsetzen heute evtl. keine Tuschestifte mehr abholen, erst am Mittwoch nach Prüfung oder nach Termin mit Alberti Wolfgang Alberti (bis 20 Uhr) oder 16:50 los, 16:57 ab Einertstr., bis Hbf, ab 17:04 bis Plagwitz, Ankunft 17:23
(gestern) Herme Werkstatt Plastisches Gestalten weiter Löcher in Dreiecksnetzen mit COMETplus gefüllt Brücken in Dreiecksnetzen erzeugt Arbeitsweise entweder Linear, Tangential oder Ecke für offene Löcher genutzt, danach Loch gefüllt offene Schnittfläche eventuell gerade abschneiden, danach füllen Bachmann empfiehlt viel mehr Holz um eigentliche Büste bei Fräsen zu lassen (bis zu 1cm, wenn richtig verstanden) so kann ich noch viel ausprobieren, mich langsam rantasten mit Ohme bei Blender Büste bearbeitet wichtige Tasten: (1) "G" ("grap") bewegt Objekte danach Taste x,y oder z: bewegt Objekt global 2x x,y oder z: bewegt es lokal (2) "R" für Rotieren zz: lokale z-Achse(?) (3) "S" für Skalieren Shift und x,y oder z: bedeutet alle außer x,y oder z ansprechen (4) "A" für alle auswählen (5) "Pos 1": ganzes Objekt inkl. eventuell weiter liegende Elemente werden auf Bildschirm gezeigt Alt und G: auf Nullpunkt verschieben (davor evtl. nicht verknüpfte Objekte verbinden) Objekt-Modus Zahlen-Tasten: Ansicht wechseln Alt und rechte Maustaste(?) "B" mit Maus auswählen(?) (6) Objekt anschneiden oder Objekt vereinen Objekt markieren, auf Modifier gehen, danach Boolean auswählen (7) in Einstellungen bei Interface anklicken: Cursor Depth, Auto Depth und Rotate …(?) Selection Objekt aufblähen über Modifier -> Solidify Glühwein mit u.a. Bachmann und Ohme getrunken habe wenig gesprochen, Situation trotzdem angenehm Notebook mit 3D-Software bis Januar ausgeliehen bekommen abschließend Gipsbüste mit Wasser besprüht und in Tüte verpackt zwischendurch bei Kati Schlüssel für AV-Labor abgeholt
Gesehen am Ägyptischen Portal an der Orangerie im Neuen Garten, Potsdam
Gesehen am Ägyptischen Portal an der Orangerie im Neuen Garten, Potsdam
Büste gewässert
Büste gewässert
Ansicht Scan von Büste
Ansicht Scan von Büste
Herme (Notizen Potsdam von gestern) Gesehen am Ägyptischen Portal an der Orangerie im Neuen Garten, Potsdam hermefriedrich-k.png Orangerie mit Ägyptischen Portal wird von Sphinx bewacht mit 2 schwarz gefärbten Statuen ägyptischer Götter 2 Dionysos-Hermen u.a. Hermen als Wächterrolle (weiterhin 2 Osiris Statuen) Dionysos, Schutzgott der Baumfrüchte Werkstatt Plastisches Gestalten um Ohrenteile wieder anzukleben, gesamte Büste in Wasser gestellt Büste gewässert kopfunter1-k.jpg in Aushölung ebenfalls Wasser solange Oberfläche nach Befeuchtung seifig wird, noch nicht durchnässt genug Ohren und Augenpartien für Scan noch mit zusätzlichem Gips gröber machen (später vergessen) Alberti Wolfgang Alberti gefragt wegen Fügen von Holz, 90mm-Dicke Holzbalken(?) in Leipzig bestellt am Mittwoch oder Donnerstag Handkreissäge abholen Anfang Januar dann Holzbalken fügen Nagelpfeile für Bearbeitung Gipsbüste kaufen fehlende Bereiche Schicht für Schicht aufgetragen Gips Supraduro für Ausbesserungen verwendet (merken für nächstes Mal) zu bearbeitende Stellen können auf Büste mit Bleistift skizziert werden, später kein Problem bei erneutem Gipsauftrag Büste mit 3D-Sensor von steinbichler gescannt Ansicht Scan von Büste kopfscan2-k.jpg Ansicht am Bildschirm Löcher automatisch entfernt, optimaler manuell 1 x Danke gesagt (gestern)
Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Verlorene Form weiter abgeklopft A2-Papier und 8 Tuschestite für Geradenbilder gekauft Geradenbild Werkstatt AV-Labor 20cm/s, 120gf Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-21-20-m.jpg sehr dicke Striche insgesamt sehr bewegt, nur Augen streng gesetzt Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 22-22-29-k.jpg 18:30-18:45 = 15 Minuten Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 22-23-21-k.jpg 18:48-19:05 = 17 Minuten 1 Stift für maximal 2 Blätter verwenden, wenn Grafiken linienärmer ansonsten 1 Stift für 1 Blatt Blatt 2016-12-10 22-17-26 19:07-19:24 = 17 Minuten Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-19-10-k.jpg Mundbereich nachträglich bearbeitet, eine Stelle zu leer Wie gehe ich mit nachträglicher Bearbeitung um? Vermeiden, ansonsten angeben zartere Striche als zuvor morgen weiter mit letztem Motiv mit leichten Änderungen arbeiten nur noch 4 Stifte, morgen also weitere 5-10 Stifte besorgen
In einer Hälfte bleibt Ton haften
In einer Hälfte bleibt Ton haften
Beide Teile, ohne Ton
Beide Teile, ohne Ton
Verlorene Form wird abgeklopft
Verlorene Form wird abgeklopft
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten weiter Wasser auf Ton und in Löcher gespritzt Riss wurde dadurch größer Form mit Axt (in Ritze gelegt und mit Holzhammer draufgehauen) gespalten geöffnete Form, Schatten negiert (Bild bearbeitet, durchdringenden Stab entfernt) umsetzen Tonkopf abgeschnitten, für spätere Bearbeitung und evtl. selbst gießen In einer Hälfte bleibt Ton haften buesteform-17-k.jpg Beide Teile, ohne Ton buesteform-24-k.jpg Verlorene Form mit kleinen Tonklumpen durch rollende Bewegung von Tonresten befreit Löcher mit Ton gestoppft mit Seife bestrichen, als Schicht zwischen verlorener Form und kommendem Guss Kopfteil Vollguss, Brustbereich nur Wand, innen hohl beide Formen wieder aneinandergefügt davor kleines abgetrenntes Teil mit Pips wieder befestigt Wasser in Schüssel, Gips bis zum Wasserrand auffüllen Form bewegt, damit Luftblasen entweichen Verlorene Form wird abgeklopft buesteform-31-k.jpg nachdem Gips fest wurde, angefangen die verlorene Form abzuklopfen umsetzen zwischendurch mit Bachmann Eisen im Internet herausgesucht, für spätere Holzbearbeitung "Stubei Bildhauereisen", Gerade 3er (25mm), 7er (12mm) und 5er (18mm) zusätzlich "Belgischer Brocken Riemchen", 75x30x20mm und Bildhauerknüppel 70mm 400g kaufen umsetzen Lindenbrett bei Alberti Wolfgang Alberti für erste Tests holen
mit Hand auf Tonbüste gespritzt
mit Hand auf Tonbüste gespritzt
2 Gipsschichten ziehen sich über Büste
2 Gipsschichten ziehen sich über Büste
2. Schicht wird aufgetragen
2. Schicht wird aufgetragen
Untersicht, Brustbereich und Arme sichtbar
Untersicht, Brustbereich und Arme sichtbar
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten 3 Eisenstangen mit Bolzenschneider gekürzt und geformt wird später am Rücken, an der Brust und nach oben hin um Büste befestigt verlorene Form: effektivste, günstigste Form Amarna-Zeit schon so ähnlich abgeformt, auch Kopf umsetzen (realistische Abdrücke? In Berlin Objekte ansehen) Karstwanderweg Stein durch Wasser gelöst lässt entstehen: Höhlen, Erdfälle und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegel, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weiße Wände (Gips) Ton mit Schamotte (kleine Steinchen): Luft kann entweichen gut für Ton, der nicht gebrannt werden soll 1. Schicht: Warnschicht davor Hand mit Öl einreiben Warnschicht mit schwarzer Färbung (Abtonfarbe) mit Hand auf Tonbüste gespritzt buesteform-1-k.jpg Finger müssen geschlossen sein nicht mit Pinsel arbeiten, da Tonoberfläche verrieben werden kann Faden soll nicht in Gips eindringen anbringen, wenn Gips noch feucht ist, damit es nicht wieder abfällt am Faden ist die Teilungsebene neue Gipsschicht (nicht farbig) 2 Gipsschichten ziehen sich über Büste buesteform-7-k.jpg 2. Schicht mit dickerer Masse, damit sie nicht runterfließt 2. Schicht wird aufgetragen buesteform-5-k.jpg Stab in 2. Schicht gedrückt damit sich Gips nicht verzieht Zwischenergebnis Untersicht, Brustbereich und Arme sichtbar buesteform-12-k.jpg umgedreht und aufgehangen dadrunter Eimer, Wasser von oben einspritzen, damit sich Form langsam löst
Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Und ähm. Und er meinte dann aber, ähm, als Begründung, warum der Staat das trotzdem halt unterstützt, und zwar richtig krass. Ne? Also die Eintrittskarten und so weiter… wieviel der … der Steuerzahler, also die Gesellschaft, am Ende dafür bezahlt. Äh die Begründung dafür war dann halt, ähm, ähm, ansonsten würde ja nur noch Beethoven oder Mozart oder so gespielt werden. Weil das ja eben die Leute schön finden. Da würden sie jederzeit reingehen. So.
  • Ja.
  • Aber es geht ja darum, dass in äh in der Kunst ist ja…, da ist ja Bewegung ein ganz ganz wichtiger Faktor. Also das sich etwas verändert. Etwas bewegt. Nur dann entsteht etwas neues.
  • Ja.
  • Neues (nicht verständlich) = Entwicklung
  • Und wenn man jetzt bloß noch Beethoven hören würde, oder nur noch … nur noch Richters hängen haben würde… oder so…, wo es schon ganz viele gibt die das auch nicht verstehen würden. Wo du ja ganz anderer Ansicht bist. Dir gefällts ja zumindestens. Egal warum.
  • Ja.
  • So. Das gar nichts vorangehen…
  • Ja.
  • … würde. Wenn man auf dem Stand bleibt, was die Gesellschaft… [unterbricht sich selber] ABER DAS … da meinte ich das eben, dass am E-n-d-e eine ganz ganz kleine Gruppe bestimmt, was ausgestellt wird. Zum Beispiel die Kuratoren. Weil die treiben dann etwas voran, was…
  • Aber…
  • Kunst von Gesellschaft akzeptiert: Stillstand
  • … die G-e-s-e-l-l-s-c-h-a-f-t von sich aus n-i-e-m-a-l-s gesehen hätte.
  • Macht es aber nicht zur Kunst. [kurze Pause] Das ist meine Ansicht
  • Okay. Macht es… für dich macht es zur Kunst, wenn die Gesellschaft das akzeptiert. Als Kunst.
  • Ja.
  • Und was ist die Gesellschaft? Hundert Prozent? Fünfzig Prozent? Einundfünfzig?
  • Nnnein. Das würde ich gar nicht einschränken. Ähm. Ich…
  • WENN überhaupt … [nicht verständlich, 1:19:00].
  • … hab ja. Also zum Beispiel das Beispiel, was du gebracht hast. Mit dem Musiker. Das mag ja momentan eine Musikform sein, die äh nicht verstanden wird.
  • Ja.
  • Neue Kunst in 100 Jahren anerkannt
  • Ähm. In hundert Jahren ist das vielleicht anders. So und äh. Da wird man vielleicht sagen: Mein Gott Jesus! Warum haben sie… warum sind die Leute damals nicht live hingegangen und die Künstler live gehört? Ja?
  • Ja.
  • Warum haben sie nicht den da Vinci damals gekauft. Ja? Weil man es eben zu der Zeit nicht als Kunst gesehen hat. Ja?
  • [kleinlaut] Da Vinci war aber schon damals bekannt.
  • Nimm ein anderes Beispiel. Ja? Also ich meine, es gibt Musiker, oder es gibt Maler, die eben post hum erst äh äh…
  • Ja.
  • … berühmt geworden sind. Ähm.
  • ABER trotzdem wird jetzt bei Neuer Musik, wenns in einem Kon… Konzertsaal aufgeführt wird, wird es von dem [kurze Pause] Staat, vom dem Förderer, wirds ja als Kunst angesehen. Ansonsten würde es da nicht aufgeführt werden.
  • Gesetzgeber subventioniert neue Kunst
  • Leider gar nicht. Leider gar nicht. Und zwar, ähm, es gibt Gesetze. In Deutschland. Die die öffentliche Hand verpflichten einen bestimmten Anteil eben an… an ähm Geld dafür… staatliches Geld… dafür zu verwenden, eben ähm, ja, K-u-n-s-t zu fördern…
  • Ja. [1:20:00]
  • Oder oder [Pause] … pff … [Pause] Menschen mit ihrem brotlosen Erwerb ähm … einen Erwerb zuzuführen.
  • Das ist Bundesland… ähm… äh …Dings. In Sachsen gibts nämlich auch so ein äh äh so ein…
  • [unterbricht] Also zum Beispiel wurde…
  • … ein paar Werke von sächsischen Künstlern…
  • … es gibt… zum Beispiel ein Gesetz, ähm äh, das bei jedem Behördenneubau…
  • Ja.
  • … eine gewisse Prozentzahl des … des des Wertes des Gebäudes…
  • Ja.
  • … in Kunst investiert werden m-u-s-s.
  • Okay.
  • So. Und äh ähm natürlich können sich die Behörden keinen teuren Gehard Richter leisten. Für ein paar Millionen. Um das im Foyer aufzuhängen. Sondern sie müssen sich ähm umschauen. Und das machen sie dann. Manchmal lassen sie sich von den Architekten beraten. Oder gucken halt…
  • Mhm.
  • … im örtlichen Umkreis, ob da eine Künstlerin oder ein Künstler ist, ähm ähm, und geben denen halt Geld in die Hand.
  • Das ist also nicht aus freiwilligem Antrieb, sondern weil es ein Gesetz gibt, was sowas…
  • Das glaube ich. Ja. [kurze Pause] Das glaube ich.
  • Ähm warum denkst du, hat der Gesetzgeber, weil du auch auf so einer Ebene bist, ähm das festgelegt. Das Kunst im öffentlichen Raum sein muss. Es gibt ja auch viele Statuen draußen. Die so finanziert sind. [1:21:00]
  • Mhm. Äh. Weil er es fördern möchte. Und und…
  • Warum…
  • … den Förderzweck kann er sich selbst aussuchen. Da ist er frei. Der Gesetzgeber. Also er kann frei entscheiden, was er subventioniert. Er kann frei entscheiden ähm welche Vergünstigung er gibt…
  • [hustet laut]
  • … und er kann auch frei entscheiden, ob er bestimmte Berufsgruppen fördern möchte.
  • Okay.
  • Ähm.
  • Kunst als Kulturgut
  • Aber was ist seine Begründung da… dafür? Jetze?
  • Ich… ja das ist natürlich ähm äh Gott Jesus sei Dank auch der Entwicklung in Europa geschuldet. Dass wir eben für Kultur im größeren … im … also wo…
  • Ja.
  • … ganz viel drunter fällt, äh das man sagt, ähm zu einer gesunden Gesellschaft gehört auch ähm ein gewisser Anteil an Kultur.
  • Mhm.
  • Und wir sind bereit äh auf unserer Zivilisat… Zivilisationsstufe halt Geld zu i-n-v-e-s-t-i-e-r-e-n. In Kultur. Ähm… und äh… deswegen haben wir sogar ein Kulturministerium.
  • Mhm.
  • Oder einen Kulturbeauftragten. Vielmehr.
  • Das ist ja auch schön. Ich meine…
  • Gesetzgeber = Vertreter Volk
  • Das bräuchte man nicht, aber das ist halt äh äh … das zeigt halt ähm das Wertebewusstsein. Also was uns äähm w-i-c-h-t-i-g erscheint.
  • Was UNS wichtig erscheint? Oder was dem Gesetzgeber wichtig erscheint.
  • Der Gesetzgeber ist der Vertreter des Volkes. Er ist vom Volk gewählt und…
  • Aber DU hast doch gerade eben als Beispiel genannt, dass … dass eine Behörde so und so viel Prozent irgendwie da in Kunst investieren muss. Dann hats doch nicht das … die Bevölkerung sozusagen gesagt: Oh wir wollen in diesem Gebäude ein schönes Ding haben. Sondern der Gesetzgeber. Der Gesetzgeber, wenn das die Bevölkerung nicht versteht, warum da Kunst sein äh äh sein sollte, warum da so viel Geld investiert wird, dann äh repräsentiert doch der Staat in der Regel nicht das Volk.
  • Nein. Also wenn wenn äh der einzelne Wähler nicht mit der Gesetzgebung einverstanden ist, muss er das bei der nächsten Wahl entsprechend artikulieren. Ähm sodass dann jemand anderes gewählt wird, der dann eben dieses Gesetz wieder abschafft. Und dann würde es auch keine Kunst im öffentlichen Raum mehr geben. Also keine Steuermittel werden mehr dafür zur Verfügung gestellt. [1:23:00]
  • Steuermittel für Kunst und Fußball
  • Da müsste man ziemlich viel streichen. Noch Fußballspiele oder so…
  • Ja. So ist das eben in der Demokratie und…
  • Ja.
  • … äh äh und keiner Autokratie. Oder was auch immer. Ähm äh… ääähm. Es ist zumindest vom Volk akzeptiert, dass ein gewisser Anteil von ihren steuerlichen Mitteln für diese Dinge zur Verfügung gestellt werden.
  • Okay. Da hattest du aber schon gesagt, es ist eben nicht automatisch Kunst, nur weils irgendwo ausgestellt wird oder so. A… Al… Also gerade mit der Begründung war das… ne?
  • Naja. Da sind wir auch wieder bei dem großen T-r-i-c-h-t-e-r. Also oben passt das wahrscheinlich rein. Als Kunst.
  • Ja.
  • Im engeren Sinne, je nachdem wie weit man geht…
  • Wo ein Markt sozusagen dann auch da ist. Und die Besucher das betrachten…
  • … ähm genau. Es gab sicherlich eine Zeit, da da fand man das ganz toll, irgendwelche Fließen zu bemalen. Und große Wände zu zeigen.
  • Ja.
  • Äh heute würde man äh kein großen Konzern mehr davon überzeugen können, äh sein Foyer mit bemalten äh Fließen auszugestalten, weil…
  • Kommt auf den Künstler drauf an.
  • … ne. Weil ich glaube, die Kunstform ist nicht mehr so … so…
  • Okay.
  • … zeitgemäß. Ja?
  • Anforderungen von Unternehmen an Kunst
  • Die ist nicht transportabel. Man kanns nicht…
  • UND JA. Ein schöner Grund! Also da sieht man ja auch wieder, ähm welche Anforderung dann an Kunst gestellt wird. Sie soll transportabel sein. Sie soll Menschen anstell… äh ansprechen. Sie soll zum vielleicht zum Gebäude passen. Vielleicht sogar zur Kultur des Unternehmens passen. Da sieht man mal, wie die … wie wie wie … wie breit gefächert das ist.
  • Transportabel hab ich jetzt aber nur gesagt in dem Hinblick, dass ich denke, es sollte transportabel sein, damit man es wieder veräußern k-ö-n-n-t-e. Teurere. Als wenns im Bau selbst drinne steckt. [1:25:00]
  • Ja.
  • Dann wirds schwieriger.
  • Für denjenigen, der das dann installieren lässt, ist das äh natürlich ein ganz maßgebliches Kriterium. Klar. [kurze Pause] Klar. [Pause] Mhm.
  • Schamgefühl
  • Was diese Scham in der Ausstellung… aber okay. Das hatte ich ja jetzt… das warst ja nicht selbst du. Ich würde gerne noch einmal über dieses Bild sprechen.
  • [unterbricht] Das war nicht ICH…
  • Ne. Du hattest doch gesagt…
  • … in der Ausstellung.
  • Du hattest doch gesagt, dass du andere betrachtet hattest. Irgendwie. Und dann irgendwas mit Scham. Oder so. Das… das so ein Schamgefühl trotzdem war. In dem Raum. Wenn ein großer erigierter Penis dargestellt wird. Oder so.
  • Ach es ist schon so, dass ich … ich hab andere beobachtet und ähm äh äh das, was man selbst macht, da äh äh geht man ja davon aus, dass das andere auch genauso sehen. Also ich hab schon auch gedacht, …
  • Ja.
  • … äh was ist, wenn ich beobachtet werde und äh…
  • Ja.
  • … wenn ich da natürlich vor einem Bild gestanden habe, wo jetzt nur ein Penis zu sehen ist, hab ich mich schon gefragt, wie lange kannst du jetzt vor diesem Bild stehen bleiben. Ohne dass jetzt andere glauben, ähm … Ist der schwul? Weil der sich ein männliches Glied …
  • Ja.
  • … anschaut? Ich… das hat mich auch beeinflusst. In dem Moment Moment. Sodass ich dann auch ähm… ich war noch mit anderen Freunden dort, ähm sodass ich mich dann natürlich auch wieder schnell abgewendet hab und mir andere Dinge angeschaut habe.
  • DAS IST DOCH SUPER. Da da haben diese Kunstwerke richtig bei dir was bewirkt. Was Negatives in dem Moment Moment, weil du dich vielleicht nicht wohl dabei fühlst und früher weggehen wolltest. Aber es hat was b-e-w-i-r-k-t.
  • Das war was ganz spannendes. Wir haben hinterher darüber geredet. Wir haben darüber geschmunzelt. Wir haben darüber gelacht. Was sich… [1:26:15]
  • Man…
  • … alles zeigen lässt. Es war auf jeden Fall sehr kommunikativ das ganze.
  • Okay.
  • Übrigens…
  • Muss Kunst dich berühren?
  • Na das ist doch s-c-h-ö-n, wenn… wenn solche Arbeiten einen dann eben doch berühren. Egal in was für einer Art und Weise. Das wäre jetzt eben dann meine Frage dann. Wenn du in einem Museum bist, ähm … ICH kenne es bei mir so. Ich laufe bei den meisten Dingern einfach vorbei. Die sagen mir einfach nichts. Die berühren mich nicht. So. Äh egal was für ein Künstler das ist oder so. Und äh wie ist denn das bei dir, wenn du in einem Museum bist.
  • Pfff. Na ich hab eine ganz tolle Anekdote. Und zwar…
  • WARTE MAL. MUSS Kunst dich berühren?
  • Ja.
  • Muss es. Okay. [1:26:45]
Werkstatt AV-Labor Schlüssel abgeholt Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter bearbeitet Schwerpunkt Ohren, Nase, Kinn, Augen, Schädelform Geradenbild mit Tuschestifte neue Geradenbilder erstellen durch leichte Krümmung dicke und dünne Stellen Variante Geradenbild Ganzkörper, simuliert mit Tuschestift 185cm hohe Menschengestalt (65x200cm Blattgröße) 2x daumennagellänge Whisky Alkohol
Beethoven, Markus Lüpertz, enthüllt 2015 vor dem MdbK
Beethoven, Markus Lüpertz, enthüllt 2015 vor dem MdbK
Rückseite Tron, Beethoven, 1902, farbiges Gestein und Bronze mit Glas-, Metall-, Elfenbein- und Edelsteineinlagen, Max Klinger
Rückseite Tron, Beethoven, 1902, farbiges Gestein und Bronze mit Glas-, Metall-, Elfenbein- und Edelsteineinlagen, Max Klinger
Die neue Salome, 1893
Die neue Salome, 1893
Kassandra, 1895
Kassandra, 1895
Weibliche Idealbüste, Arthur Volkmann (Jahr?)
Weibliche Idealbüste, Arthur Volkmann (Jahr?)
Die Verdammnis, um 1725, Balthasar Permoser
Die Verdammnis, um 1725, Balthasar Permoser
Kleiner Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose, 2011, Stephan Balkenhol
Kleiner Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose, 2011, Stephan Balkenhol
Madonna mit Kind, 14. Jhd.
Madonna mit Kind, 14. Jhd.
Kniender König aus einer Anbetungsgruppe, Michel Erhart
Kniender König aus einer Anbetungsgruppe, Michel Erhart
Bildnisbüste Johann Wolfgang von Goethe, 1821, Christian Daniel Rauch
Bildnisbüste Johann Wolfgang von Goethe, 1821, Christian Daniel Rauch
Ganymed, den Adler tränkend, Bertel Thorvaldsen
Ganymed, den Adler tränkend, Bertel Thorvaldsen
Werkstatt Plastisches Gestalten Ausstellung MdbK, Leipzig Thema Kopf, mit Leiter Gemäldesammlung MdbK Beethoven, Markus Lüpertz Markus Lüpertz, enthüllt 2015 vor dem MdbK luepertz1-k.jpg Aufschrei unter Bilderhauern verursacht Lüpertz Markus Lüpertz: Aber die Skulptur ist nicht provokant gemeint, obwohl sie provoziert hat. Ich will immer nur das Beste. Ich will, dass man mich liebt, dass man von mir begeistert ist, und deswegen bin ich immer überrascht, dass Leute das ablehnen Rückseite Tron, Beethoven, 1902, farbiges Gestein und Bronze mit Glas-, Metall-, Elfenbein- und Edelsteineinlagen, Max Klinger Max Klinger beethoven1-k.jpg siehe auch Notiz vom 9.8.2014 nackt, unbekleidetes Genie entrückt, wie Zeus, blind, taub Materialmix für Klinger Max Klinger typisch verletzlich, einsamer, aber kraftvoller Gott Jesus Klinger Max Klinger wurde, wie Lüpertz Markus Lüpertz heute, in seiner Zeit scharf für Beethoven-Statue kritisiert als Kunstgewerbler, als effekthascherisch empfunden Lüpertz Markus Lüpertz bezieht sich auch auf die damalige Kritik erzählerische Plastik Tron mit Erzählungen gefüllt Gegensatz Antike und Christentum dargestellt Gegensatz christliche Moral und Sinnlichkeit der Antike Die neue Salome, 1893 salome1-k.jpg bekommt Kopf von Johannes dem Täufer christliche Moral wird durch Salome bestraft sie als verkörperte Sinnlichkeit Kopf am Pariser Modell heraus entstanden, stark verfremdet verfremdet durch kolorierte Bernstein-Augen wie bei antiken Skulpturen Haare und Gesicht farbig gefasst Polyphonie Alleinstellungsmerkmal Klinger Max Klinger experimentierte mit Farbe bei Skulpturen Zweck Farbigkeit: (1) dramatisches, lebhaftes, expressives, Verlebendigung (2) Verfremdung gegenüber der Wirklichkeit Farbigkeit nur partiell eingesetzt, fokusiert Ende 19. Jhd. ging es nicht mehr darum, Natur zu kopieren bis Ende 19. Jhd. gingen Menschen davon aus, dass antike Skulpturen weiß gewesen wären Herme umsetzen eigene Herme vielleicht doch nicht naturalistisch umsetzen Materialien unbedingt noch austesten evtl. mit alten Studium-Notizen, kleistern, einige Zettel schauen raus mit Stiften, Farbe, Pinsel, Computermaus, … neben Holzbüste also gleichzeitig mit Silikon noch weitere Varianten ausprobieren Diplom Theorie Museumsführer über mögliche LVZ-Artikel, wo Lüpertz Markus Lüpertz-Arbeiten aus Sicht der Anderen betrachtet werden: Es werden sich wieder Leute empören, wenn… Kassandra, 1895 kassandra4-k.jpg farbig und farblos Haar-Thematik: Wie gehe ich mit Haar um? eigene Form sitzt auf Kopf auf Übergangsfrage Haarpracht als Linsensuppe (Bachmann) Herme Weibliche Idealbüste, Arthur Volkmann (Jahr?) idealbueste1-k.jpg farbig, naturalistisch, nicht mehr partiell genutzt lebenshoch, fast Herme, da Sockel dazugehört kroteste Brust, abgeschnitten (Bachmann) Die Verdammnis, um 1725, Balthasar Permoser verdammnis1-k.jpg siehe auch Notiz vom 16.8.2014 vom Ausdruck sehr expressiv Rauch, Flammen direckt übergehend zum Porträt Thema Seele im Höllenfeuer, katholische Sicht nicht ganz ausgearbeitete Formen, wie Augen Übergang Augapfel und Partie darunter skizzenhaft, wie versteinerte Zeichnung (Bachmann) dynamisch durch besondere Standfläche Übertreibung, übergroßer Mund, flatternde Zunge übertriebener dicker Muskel (wie heißt der am Hals noch einmal?) Frisur nur angedeutet Zähne zu weit vorne arbeitet mit unfertigen und glatten Bereichen wirkt dadurch spannender glänzende Malerei war damals besser verkäuflich, übertrug sich auch auf Plastik Kleiner Mann mit weißem Hemd und schwarzer Hose, 2011, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol balkenhol1-k.jpg wieder farbig gearbeitet vieles übertrieben, auch Gesamtgröße durch starke Verkleinerung abgezielt auf über-individuelles Herme Figur und Sockel aus 1 Stück Holz wird dadurch zu einer Art Herme (für mich) Spuren des Machens gut sichtbar Körper aus Flächen aufgebaut wie bei Lüpertz Markus Lüpertz, da beugt sich die Fläche zusätzlich aus Tropenholz Abachi, kurzfasrig, geschnitzt Madonna mit Kind, 14. Jhd. madonna1-k.jpg für privaten Gebrauch hergestellt Alabaster-Figur (Gipsart, weicher als Marmor) sehr zurückhaltend Kind greift nach Apfel Kind ernst dargestellt, als Zeichen dafür, dass es bald für Menschheit sterben wird in sich gekehrt aus Pisaner-Schule(?) Lippen bleiben waagerecht Gewand Bewegungslinien leiten zum Hauptmotiv hin Kniender König aus einer Anbetungsgruppe, Michel Erhart erhart1-k.jpg entkernt, damit Holz nicht reißt damals Bilderflut in Kirchen vergleichbar mit heutiger medialer Bilderflut Kopf = Formulierung von Blick damals als hyperrealistisch wahrgenommen Augen bei Klinger Max Klinger aus Glas: für sich sein, nicht nur nach außen gelebt, Zurücknahme des Blicks "Bad Mummy", 2005, Birgit Dieker antike Drehung Bildnisbüste Johann Wolfgang von Goethe, 1821, Christian Daniel Rauch goethe1-k.jpg zwischen klassich und Realismus Altersbüste von Goethe farblos Nase und Ohren wachsen bis zum Tod Stirn hervorgehoben Stirn als über Verstand gewölbt betrachtet Ganymed, den Adler tränkend, Bertel Thorvaldsen ganymed1-k.jpg [Magen knurrt, Bonbon gegessen] E-Mail an Bachmann Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Ich bin mir nur unsicher. Weil… ich hab jetzt ja nichts davon dazu gesagt. Du weißt ja auch glaube ich nichts…
  • Nein. Nein.
  • … und so.
  • Nein. Nein nein.
  • Sagen wir jetzt aber mal, es ist jetzt wie bei Gerhard… Gerdi… ähm…. Das ist ein Objekt von einem Typen halt, was heute hoch gehandelt wird. Wo es eine Edition von gibt. Wo man sich …
  • Mhm.
  • … drum streitet das äh das man da was abbekommt.
  • [zögernd] Ja.
  • Kunst kaufen, da begrenzt, begehrt, teuer
  • Ich glaube, da würdest du doch in sone … [kurze Pause] So wie jeder Mensch … es ist begrenzt, es ist begehrt. Es wird immer teurer. Und dann und dann würdest du… „Ach naja, aber vielleicht nehme ich das jetzt doch. Mir gefällt es zwar nicht so. Aber es scheint ja einen Wert zu haben. WIE bei… jetzt kommen wir zu Gerhard Richter Gerhard Richter… wie bei diesem großen Leinwandbild, da wo ja viele Nachahmer auch bei Youtube und so weiter gibt, die genau das…
  • Ja.
  • … machen. Nur halt hat er es halt geschafft, sich einen …
  • Folgendes…
  • … Markt da aufzubauen.
  • Folgendes. Ähm. Mit dem Einkommen, was ICH habe, würde ich es mir nicht kaufen.
  • Okay.
  • Ähm. Wenn ich in der finanziellen Situation sein sollte, dass ich mir schon Gedanken machen muss, äh, wie … wie kann ich … wie werthaltig kann ich mein Geld anlegen.
  • Aaah. Okay. Da wollen wir aber nicht weiter…
  • Ne ich will nur ganz kurz sagen…
  • Okay.
  • Viele Stiftungen haben dieses Problem.
  • Ja.
  • Kunst kaufen bei Stiftungen
  • Sie müssen halt… äh… die Inflation auszugleichen.
  • Ja.
  • Und wenn die Inflation vielleicht hoch ist, fünf oder zehn Prozent, müssen sie das Familienvermögen, damit es nicht kleiner wird, in irgendeiner Form anlegen. Und irgendwann ist es auch einmal begrenzt mit Immobilien oder …
  • Ja.
  • Autos. Also gerade Oldtimer. Sondern Kunst ist ja was ganz interessantes. So. Und wenn jetzt natürlich der Galerist auf mich zukommt und mich darauf…
  • Ja.
  • … aufmerksam macht, dass genau dieses Pissoir in den letzten Jahren eine Steigerung von vierzig Pro…
  • Ja.
  • …zent äh gehabt hat, würde ich im Familienvorstand schon überlegen, ob sich nicht doch diese Investition lohnen…
  • Obwohl…
  • Obwohl es mich gar nicht interessiert.
  • Okay.
  • Sondern einfach nur, weil es äh äh ne Geldanlage ist.
  • Da gehen jetzt aber bitte wieder von deinem aktuellen Zustand aus. Denn das ist jetzt wieder so eine Fantasie.
  • Ja genau. Deswegen, weil…
  • [unterbricht, nicht verständlich, 1:09]
  • … weil ich nicht in dieser Situation bin.
  • Ja.
  • Mein Geld anlegen zu müssen.
  • Anlegen ist eh nen scheiß Thema für mich.
  • Ähm.
  • [lacht] Aber da sind wir ja zum Glück… Aber da müsste ich…
  • Das ist für viele Menschen ein ganz ganz wichtiges Thema.
  • Das ist aber krass, oder?
  • … wie man Werte SCHÜTZT. Und zwar davor schützt, dass sie an Wert verlieren.
  • Ja.
  • Und äh nicht nicht äh…
  • [unterbricht] Das ist…
  • Es sagen ja gerade die Milliardäre, oder Millionäre, …
  • Ja.
  • … dass es nicht einfacher wird, je mehr Geld man hat, …
  • Ja.
  • … sondern je schwieriger wird es.
  • Art Basel
  • Ja. Ich glaub das ist ein riesen großes Mißverhältnis. Oder … oder Mißverständnis. Äh äh bei dem Kunstmarkt. Ich war jetzt bei der Art Basel. Wo ja…
  • Ja.
  • … viel Kunst gekauft wird. Zu sehr sehr äh hohen Preisen.
  • Ja.
  • Ähm. Dass man denken würde, ähm es wird nicht gekauft, weil es richtig gut ist. Sondern es wird gekauft, um eben eine Anlage…
  • Ja.
  • … äh… äh um eine Sicherheit zu haben und… und da geht man von einem steigenden Preis aus. Das sind also zwei ganz unterschiedliche Sachen. Ne? Auf der einen Seite ist der Künstler für mich. Und der Künstler denkt, auch wenn du jetzt anders denkst, erst einmal nicht ans Geld. Per se.
  • Mhm.
  • Unterschiedliche Interessen von Künstler und Käufer
  • Sondern er will halt etwas schaffen, was irgendeine… für ihn eine Bedeutung, etwas Wichtiges ist. Und so weiter.
  • Mhm.
  • Und der Käufer denkt aber häufig, höchstwahrscheinlich in so einem hohen Segment, an eine Wertsteigerung. An Geld also.
  • Ja.
  • UND UND da sind halt zwei Systeme, zwischen denen halt sozusagen die Galerie äh äh so… äh… das verknüpfen muss. Oder WILL. Weil sie ja auch Geld verdienen will. So. Das sind… das ist ein ganz ganz interessantes Ding. Aber da gehts jetzt wieder bei dir nicht drum. Weil du das nicht bist.
  • Ja aber… Das spannende, was du gerade erzählst, genau, dass hat ja… genau… äh äh…. im letzten oder vorletzten Jahr wurde äh äh das teuerste Werk von äh äh Gerhard Richter Gerhard Richter glaube ich für vierzig Millionen bei Sotheby versteigert.
  • Anonym.
  • Äh äh. Wie auch immer.
  • Ja.
  • Auf jeden Fall…
  • Ich weiß das nicht.
  • Hohe Verkaufspreise kommen nicht bei Künstler an
  • … wurde hinterher Gerhard Richter Gerhard Richter gefragt, äh, äh äh, für ein Bild… ich weiß nicht, ob für vierzig Millionen, aber…
  • Ja, er verstehts glaube ich auch nicht.
  • … und ähm ähm… was er dazu … was er davon hält und vor allem wie viel er davon am Ende denn nun abbekommen hat…
  • Ja. Nichts.
  • … und da musste er erst einmal äh genau äh er musste erst einmal klarstellen, dass er dieses Bild schon vor J-a-h-r-e-n oder Jahrzehnten oder so…
  • Ja.
  • … fertig gestellt hat und verkauft hat.
  • Ja.
  • Ähm. Und ähm… Weiß ich nicht. Zwölftausend Euro dafür bekommen hat. Und äh das ist für ihn natürlich auch sicherlich nicht ganz so einfach zu beachten. Das er halt für sein K-ö-n-n-e-n äh ein… eine m-a-r-g-i-n-a-l-e Summe bekommen hat.
  • [unterbricht lautstark] JA ABER ER HATS DOCH DAMALS VERKAUFT. Er hätte ja auch warten können. Aber dann wäre es niemals soviel Wert gewesen.
  • Wahrscheinlich.
  • Weil er es nicht auf den Markt geschmissen hat.
  • Wahrscheinlich, wahrscheinlich.
  • Ausstellungsvergütung
  • Und z-w-e-i-t-e-n-s wollte ich jetzt nur mal andeuten: Ähm es wird ja ständig von irgendwelchen Künstler… ähm… -vertretern oder so… BBK oder so…
  • Ja.
  • … halt immer wieder gefordert, dass halt der Künstler auch bei Ausstellungen und bei zukünftigen Verkäufen wieder beteiligt werden soll.
  • [von weiter weg] Ja.
  • So. ES WURDE NOCH NICHT UMGESETZT, aber da du es gerade sagtest… Ne man verkauft vor zwanzig Jahren ein Bild und sieht jetzt, dass es eine Million wert hat und kriegt nichts davon. Das wollten die schon einmal genau aus dem Grund ändern. Weil der Künstler sozusagen auch zukünftig mit mit seinem Werk sozusagen weiterhin dann äh ähm wenns steigt, auch was davon haben sollte. Aber da kann man ja Verträge abschließen. Ne? Ich glaub, das ist nicht das Problem. Der Künstler kann einen Vertrag abschließen, wenn das Ding auch wieder verkauft wird, für eine höhere Summe oder so, dann krieg ich halt so und so viel Prozent. Das geht glaube ich.
  • Keine Ahnung.
  • Ich weiß es nicht. Aber Verträge kann man ja immer machen.
  • Das weiß ich nicht.
  • Ob das jetzt so umgesetzt wird, weiß ich nicht. Aber ok, wir schweifen wieder ab.
  • Ja.
  • Wir sind bei Gerhard Richter Gerhard Richter jetzt angekommen.
  • Tee trinken
  • Du wolltest deinen Tee trinken.
  • Ja. [Tassengeklirr]
  • Also.
  • Gerhard. Oje. Gerhard Richter Gerhard Richter. Gerdie. [Tassengeklirr, Tee wird eingegossen] Ahaber… Okay. Warte mal. Ich will nur mal. Was ich jetzt daraus gehört habe, bei diesem P-i-s-s-o-i-r, ähm, wenns im Museum steht… [lautes Geräusch]… dann siehst du das automatisch als Kunst an. Weil es halt schon im Museum steht. Ob du es als gute Kunst ansiehst, ist was anderes. Du würdest es dir sogar kaufen, wenn du genug Geld hast. Auch wenn du nicht findest, dass es gute Kunst ist. Oder dich überhaupt nicht anspricht.
  • [unterbricht] Ich finde … du strengst, du strengst…
  • NEIN. ICH VERSUCHE DAS…
  • … was ich sage oft immer zu stark ein.
  • NEIN! ABER DAS HAST DU DOCH GESAGT!
  • Kunst, da ausgestellt, da öffentliches Interesse
  • Ich habe nicht gesagt, w-e-i-l es im Museum steht äh äh wird es automatisch zur Kunst. Sondern ähm äh dazu gehört ja noch mehr. Also das ist sozusagen ähm mhm… äh… [kurze Pause]… ähm… dazu gehören ja eben auch die Leute, die bereit sind Eintritt zu bezahlen. Da gehören ja auch die Leute, die davor stehen und sich das anschauen. Dazu gehören ja auch äh d-i-e, die äh äh ähm … äh Kunst beschreiben. Also auch die Kunstkritiker. Ähm. Die das dann natürlich auch noch einmal bewerten, ob…
  • Mhm.
  • … das denn überhaupt äh äh ähm [kurze Pause] hätte da ausgestellt werden dürfen. Ähm also das ist ja dieses große Zusammenspiel. Ja?
  • Worauf der Besucher aber gar keinen Einfluss hat. Er…
  • Naja.
  • Der sieht am Ende nur das Ergebnis, wofür er Geld gesehen hat. Punkt.
  • Ge… Genau ja. Aber nur weil es jetzt dort hängt äh ist es auch noch nicht Kunst. Nein nein. Also das wäre mir zu…
  • Das sagst du jetzt.
  • … in MEINEN Augen wäre das noch zu…
  • Okay.
  • … wenig. Weil es würde ja bedeuten, ich könnte mir einen Museumsraum anmieten, äh und könnte da äh äh…
  • DU HAST DAS BEISPIEL schon vorhin genannt!
  • … und könnte dort… JA GENAU. Und schütte da ein Kilo Kartoffeln rein.
  • Ja.
  • Und sprüh den dann rosafarben an. Und in dem Moment Moment äh äh ist es zu Kunst geworden.
  • DESHALB wollte ich das nämlich unterscheiden. Zwischen … zwischen einem Ort, wo man sich einmieten kann, wo man Geld bezahlt, DAMIT man ausstellen darf. Und einem Museum, oder einem Ort, wo du ANGEFRAGT wirst. Von dem Museum. Wollen Sie nicht bei uns ausstellen? Wir finden, das ist ausstellungswürdig. Das ist ein ganz anderer Ansatz. Einmal wird es als Kunst gesehen. Deshalb darf es da ausgestellt werden. Und einmal bezahlst du Geld, damit es ausgestellt wird.
  • [möchte unterbrechen]
  • NE ABER DAS ist das, was du jetzt meintest. Oder? Oder was du vorhin…
  • Lassen wir das mal so stehen. [Pause]
  • Naja, aber so hab ich dich jetzt verstanden.
  • Mhm. Ja. Das ist mir … manche Sachen sind mir zu… zu eng definiert. Zu eng beschrieben.
  • Na ich versuche ja irgendwie, auch ähm… das zu verstehen, was du sagst.
  • Kunst muss berühren
  • Ich glaube Kunst ist am E-n-d-e [kurze Pause]… ist es ja oft etwas extrem emotionales. Also etwas, was mich berühren muss. Ähm. Und. Man fragt sich natürlich, warum kann mich ein beschmutztes Urinal berühren? Das ist ja eher eklig.
  • Na dann berührts dich ja.
  • Sollte man… äh… aber … mhm… Dieser Kontext. Diese Umgebung. Mit Technik angestrahlt. Klimatisierter Raum. Flyer. Plakate. Öffnungszeiten. Eintritt. Ähm in der Zeitung wird darüber geschrieben.
  • Mhm.
  • Ähm. Menschen nehmen ihre Zeit und äh um sich das anzusehen.
  • Mhm.
  • DAS alles zeigt doch, dass es dann vielleicht in der Gesellschaft, in der großen Gruppe, als Kunst akzeptiert wird.
  • Da wiederspreche ich dir.
  • [zuerst unberührt] Und… Ja das ist ja nur meine Ansicht.
  • Ja. Aber ich wills auch gleich erläutern.
  • Und ähm und dann fällt es mir natürlich e-i-n-f-a-c-h-e-r, als …
  • Warum?
  • … jemand der vielleicht gar keine Ahnung von… oder der keine Ahnung von…
  • Ja.
  • … Kunst hat. Weil ich mich professionell nicht damit …
  • Ja.
  • … beschäftige. Weil ich auch nicht einschätzen muss, was für ein Wert steckt dahinter.
  • Ja.
  • Finanzieller Wert. Ja?
  • Ja.
  • Kunst akzeptieren, da ahnungslos
  • Ähm… Fällt mir dann natürlich auch einfacher, das als Kunst zu a-k-z-e-p-t-i-e-r-e-n.
  • Ja. Okay.
  • Ähm. Also es hilft mir. Würde ich sagen.
  • Kleiner Kreis bestimmt was ausgestellt wird
  • Gut. [kurze Pause] Ich stimme dir FAST zu. Nur mal ein ganz kleiner Hinweis. Äh. Wenn eine Ausstellung gemacht wird, eben. Dann steckt da nicht die Gesellschaft dahinter. Die die Mei… also die da vertreten ist in ihrer Meinung. Sondern ein GANZ GANZ GANZ GANZ kleiner Kreis. Der eine ganz ganz bestimmte Kunstmeinung hat.
  • Ja.
  • Kuratoren. Und äh die sich unter einander… Netzwerk…
  • Ja.
  • … und was weiß ich kennen.
  • Ja.
  • Weil du hattest gerade irgendwie das … die Gesellschaft mit reingebracht. Denn die GESELLSCHAFT, der Ausstellungsbesucher. Der ist doch am Ende nur noch der, der DAS sieht, was andere…
  • [will unterbrechen]
  • … gemacht haben.
  • Nein. Ich bleibe sogar dabei.
  • Bei was denn jetzt? [1:17:00]
  • Und keiner geht hin!
  • Ist ein schönes Beispiel. Und zwar… mhm. Stell dir vor, ein großes Museum. Moderne Kunst. Öhm… Ausstellung. Unbekannter Künstler. Ebend dieses Urinal, was man hier eben sieht. 1917. Irgendwie beschrieben. Äh. Und jetzt passiert folgendes: [kurze Pause] Kein Mensch geht hin. Kein Mensch…
  • Warum?
  • … interessiert sich dafür.
  • Okay.
  • Nur die Kuratoren. Oder der Kurator. Der Künstler. Also ein ganz enger Kreis. Glauben eben, dass … das es das wert gewesen ist zu zeigen. Weil sie glauben eben, dass das hochwertige Kunst ist. Ähm.
  • [grinst kurz] Das ist interessant, weil…
  • … Und ich bin der Meinung, wenn … wenn äh niemand darüber berichtet… wenn es niemand zeigt… wenn niemand … wenn noch nicht einmal jemand h-i-n-g-e-h-t… [kurze Pause] obwohl er hingehen k-ö-n-n-t-e… Ist das vielleicht ein Indiz dafür, dass es eben in dem Moment Moment von der Gesellschaft nicht als Kunst angesehen und akzeptiert wird. Und damit auch kein M-a-r-k-t hat.
  • Neue Musik
  • [grinst weiter] DAS IST GEIL! Ich hatte genau deine Ansicht nämlich bei einem Komponisten, den ich in Berlin getroffen hatte. Der macht Neue Musik.
  • Ja.
  • So schräge Töne. Und so.
  • Ja. [1:17:45]
  • MIR gefällt das. Ich kann das stundenlang hören.
  • Ja.
  • So. Aber ähm… was mein Eindruck da bei Neuer Musik eben ist, ist, dass die Konzertsäle im Normalfall, wenn es auch kleine Aufführungen sind, relativ leer sind.
  • Ja. Ja.
  • Ganz wenige Leute gehen hin, weil sie sich nicht emotional da gebunden fühlen. Oder was weiß ich. Das ist halt nicht so gesellschafts…
  • Mhm.
  • …dingsbums. [1:18:10]
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Website Kunststimmen gegen Armut (Diese Seite ist zur Zeit leider nicht erreichbar, 7.12.2016)
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Jonathan Meese zeigt während Theateraufführung in Mannheim den Hitlergruß, Foto Uli Deck
Jonathan Meese zeigt während Theateraufführung in Mannheim den Hitlergruß, Foto Uli Deck
Installation mit 1250 Gartenzwergen, Ottmar Hörl
Installation mit 1250 Gartenzwergen, Ottmar Hörl
Sediment Sampling, 2014, Karin Lehmann
Sediment Sampling, 2014, Karin Lehmann
Replik von Duchamps Fountain, Musée Maillol, Paris, Foto Micha L. Rieser
Replik von Duchamps Fountain, Musée Maillol, Paris, Foto Micha L. Rieser
Ausstellungsansicht, Jeff Koons, Museum Pompidou, 2015, Foto Thomas Clement
Ausstellungsansicht, Jeff Koons, Museum Pompidou, 2015, Foto Thomas Clement
Infinity, 2001, Damien Hirst
Infinity, 2001, Damien Hirst
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Dozent rät, 1:5 oder 1:10 Modell von Herme herzustellen Mit Ton oder Knete und Karton als Sockel Aktueller Zustand bueste-k.jpg Holzstück von Bachmann für Schnitztests erhalten 5h durchgearbeitet Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Darf ich ganz ganz kurz da jetzt erst einmal fragen. Bevor ich zu meiner eigentlichen Frage komme.
  • Ja.
  • Ähm. Wenn ich es richtig verstanden habe, würdest du sagen, ähm, dieses Gedicht, was an Frau Merkel geschickt wird, ähm, wo sie angemacht wird, oder so, ähm, würde bei einem Handwerker, der das jetzt schreibt, der kein Künstler im eigentlichen Si… der kein Künstler ist, so normalerweise… wird das als… was?… Beleidigung oder so…?
  • Wahrscheinlich ja.
  • Als Tatbestand der Beleidigung. Genau so. Wenn … wenn jetzt aber ein berühmter Künstler das macht… ein Dichter, der da schon No… No No No… Nobellpreis oder so bekommen hat… und der macht das… würde das dann immer noch… oder würdest du dann sagen, dass hängt eben von der Person ab, die das macht. Das kann ganz gleich aus sehen. Das Gedicht.
  • Sowohl als auch. Er hat vieles gemacht, was andere vielleicht nicht getan hätten. Er hat das ganze nicht einfach nur Gedicht genannt, sondern er hat es absichtlich Schmähgedicht genannt.
  • Wer?
  • Der… der jenige… ich weiß nicht. Wie heißt denn der Moderator, der das dann gemacht hat?
  • Ok. Wir kennen ihn jetzt.
  • Ja [lacht].
  • Das heißt Schmähgedicht?
  • Ja genau. Er hats… er hat von vorne herein gesagt, äh, er hat ein Schmähgedicht geschrieben.
  • Aber hat er sich damit nicht gleich selbst…
  • Und er hat es glaube ich auch öffentlich v-o-r-g-e-t-r-a-g-e-n. Und zwar vor einem Millionenpublikum.
  • Okay.
  • Und das ist natürlich schon einmal etwas anderes. Und er ist auch bekannt dafür, dass er… äh… ähm… sss … sehr hart …
  • Ja.
  • … mit …
  • Ja.
  • Unterschied öffentliches und privates Äußern
  • … anderen Menschen umgeht. Und und ins Rampenlicht… ins Rampenlicht oder in das Licht rückt. Ja? Das ist natürlich etwas anderes, als wenn jetzt der der Handwerker, der sich über Frau Merkel geärgert hat… über ihre meinetwegen Steuerpolitik… oder [wird lauter] ihre Asylpolitik…
  • Mhm.
  • … ähm… sich zu Hause hinsetzt, sie in einem Gedicht, in einem Reim…f-f-f-f…maß [nicht verständlich, 53:36] beschimpft…
  • Mhm.
  • … das ganze in einen Briefumschlag schickt und an sie persönlich adressiert. Ja? Also der… die Wirkung dieses dieses Handelns ist ja etwas ganz anderes.
  • Kunst durch Wiederholung
  • Darf ich jetzt noch einmal ganz kurz dazu eine Frage stellen? Wenn der Handwerker jetzt, [kurze Pause] … fünf Mal so ein Gedicht schreibt und an sie schickt… würdest du das dann eher schon als Kunst betrachten? Weil er es ja wiederholt tut, was du vorhin gesagt hattest? Oder… weil dann ist es nicht mehr so … sone… sone plötzliche Handlung, die man einmal macht, so. Sondern es wird es ja eben doch schon ähm… etwas dauerndes.
  • Ich…
  • [unterbricht] Oder ab wann würdest du denn sagen, wäre das Kunst? Wenn er das zwanzig… dreißig Mal macht? Wenn er das öffentlich macht? Wieso ist das dann bloß Kunst, wenn er das öffentlich macht und nicht direkt an Frau Merkel. Zum Beispiel. Nur mal ein ganz kurzer Hinweis. Es gab mal so eine Kunstaktion von irgendwelchen … kleineren Kü… Kü… also Künstlern und Hobbykünstlern. Das wurde im Internet gestartet, wo… wo irgendwas mit der Politik von Frau Merkel kritisiert wurde. Und Frau Merkel sollten halt ganz viele Kunstwerke geschickt werden. Von den Künstlern halt. Das heißt, die Künstler haben halt etwas gemalt, haben das eingepackt und ans Bundes… was ist das?… Bundes… wo wohnt die? Bundes…? Website Kunststimmen gegen Armut (Diese Seite ist zur Zeit leider nicht erreichbar, 7.12.2016) kunststimmen-gegen-armut-k.jpg
  • Bundeskanzlerin. Also Bundeskanzleramt.
  • … ans Bundesamt… Bundeskanzleramt geschickt.
  • Ja.
  • So. Und dann haben die eine Bestätigung dafür bekommen. Es ist angekommen. Ob sie die jemals gesehen hat, wissen wir nicht. Aber es ist sozusagen etwas, was nie öffentlich wurde, sondern was entweder im Lager jetze ist… oder sonstwo.
  • Ja.
  • [wird laut] Weil DU gesagt hattest, der Handwerker ähm… bei dem siehst du das…
  • [versucht zu unterbrechen]
  • … nicht als Kunst an, aber warum …
  • [versucht erneut zu unterbrechen]
  • … ist das dann jetze, auch wenns im Geheimen ist, nicht im Öffentlichen, von Künstlern, die sich Künstler SCHIMPFEN, … ne, die sagen, sie WÄREN Künstler, warum ist das dann gleich Kunst. Nur weil sie sagen, sie sind Künstler?
  • Also ich ich würde gerne von diesen beleidigenden Gedichten weg gehen. Weil… weil das für mich auch nicht so greifbar ist. Genauso gibts ja auch Kunstaktionen, da… da haben mal Linke-Abgeordnete im Bundestag… äh… glaube ich… äh äh ähm Papierrollen oder so auf die Abgeordneten geworfen. Oder irgendwas, was…
  • Ja.
  • … was da gemacht worden ist. Und sie… Jonathan Meese zeigt während Theateraufführung in Mannheim den Hitlergruß, Foto Uli Deck meese-k.jpg
  • Nur der Hitlergruß oder so wurde oft schon auch als Kunst…
  • Äh… ja genau. Sie haben es eben als Kunstaktion verstanden und waren der Meinung, das ist auch von der Kunstfreiheit gedeckt. Aber äh… immer… immer wenn es um son schäbiges Verhalten geht, tue ich mich schwer damit, das abzugrenzen. Was ist zulässig und was ist …
  • Es ist ein riskantes Verhalten. Schäbig… das äh sagst du jetzt ja wieder. Installation mit 1250 Gartenzwergen, Ottmar Hörl hitler-zwerg-k.jpg
  • Ja das stimmt. Das ist eine Wertung, die ich da schon mit drin hatte. Aber ich will eigentlich… vielleicht hab ich sie deswegen mit reingenommen, weil es mir auch so schwer fällt, an dieser Stelle die Grenze zu ziehen.
  • Okay.
  • Greifbare Kunst
  • Ähm. Und ähm… für mich ist es viel greifbarer, wenn wir eben über… über … über ähm… weiß ich nicht… äh… Tontöpfe sprechen. Sediment Sampling, 2014, Karin Lehmann tontoepfe-k.jpg
  • Darüber wollte ich gerade mit dir reden. Das wir mal eher dahin kommen …
  • [redet während dessen weiter, unverständlich, 56:07] Das ist einfach etwas anderes.
  • Ja okay.
  • Das ist greifbarer.
  • Genau. Also das wir nicht an so Extremen bleiben, die gar nichts mit dir zu tun haben, sondern mir gehts ja eher darum zu wissen, was ist eigentlich dein Zugang zur Kunst. Und das hat nichts mit äh… einem Hitlergruß oder irgendwelchem Papier, was da runter fällt, oder…
  • Genau.
  • Duchamp Marcel Duchamp Pissoir
  • So. Ich will dir trotzdem mal ein Bild zeigen. Tipp mal bitte bei Google…
  • Ja.
  • Duchamp Marcel Duchamp. D. U.
  • Ich gehe jetzt erst einmal zu Google.
  • Okay.
  • Achso ich glaub ich bin sogar automatisch…
  • … auf Google.
  • … auf Google drinne. Also was soll ich eingeben? [56:35]
  • Duchamp Marcel Duchamp. D. U. C. H. [kurze Pause] A. M. P. … Pissuar. [Tippgeräusche] P. I. irgendwas. Dann zeigt ers schon an. Glaube ich. Replik von Duchamps Fountain, Musée Maillol, Paris, Foto Micha L. Rieser pissoir-k.jpg
  • [kurze Pause] So. Jetzt gehste mal zu Google Bilder oder öffnest das erste Bild einfach. [kurze Pause] Einfach das erste Bild öffnen. [Tippgeräusch] Und groß machen. Genau. [kurze Pause] So. [komische Geräusche] Gehen wir davon aus, du bist in einem Museum und siehst genau das jetze. [kurze Pause] Du weißt nichts über ihn. Du weißt nicht, wann es gemacht wurde. Du weißt nicht, welcher Künstler das ist. Und… [kurze Pause] Was ist dein… Was…
  • Mhm.
  • Was passiert bei dir?
  • Also zum Beispiel. Das spannende … also das erste, was erst einmal ist… ich sehe hier äh… ein gut abgelichtetes, professionell aufgenommenes äh äh äh Toilettenbecken. In dem Fall.
  • NICHT das Abbild. Sondern… es geht um das Objekt jetzt. Es geht mir nur…
  • Ähm.
  • … um das Objekt. [kurze Pause]
  • Okay. Ich wollte nur…
  • Jaja.
  • … weil derjenige, die anderen sehen ja nicht, …
  • Okay.
  • … was ich sehe.
  • Okay.
  • Äh… ähm…
  • Na ich erwähne das schon noch.
  • Das spannende ist… ähm… äh, wo mir das gezeigt wird.
  • Im Internet.
  • Und zwar … Nein nein nein nein.
  • Achso.
  • Überraschungsmomente bei moderner Kunst
  • Und zwar äh würde ich jetzt in eine moderne Ausstellung gehen, …
  • Ja.
  • … ähm… da wird man mit allerlei Dingen überrascht.
  • Ja.
  • Ja. Also ich meine, da gibts dann auch äh … ähm… weiß ich nicht… eine Schüssel mit ausgespucktes Kaugummis.
  • Hast du das gesehen? Oder ist das ein Beispiel, ein fiktives?
  • Ähm. Ich … als ich im Museum Pompidou war, äh, da gabs auch moderne Kunst. Teilweise. Und zwar sind dort … war dort eine Ausstellung, ähm, äh im siebziger Jahre Stil gemacht. Äh. Sehr blüschig. Und poppig. Und…
  • Mhm.
  • Porno oder Kunst?
  • Und man hat… äh… ähm… Sexualakte gesehen. Also man hat halt einen erigierten Schwanz gesehen. Der dann halt in eine Vagina e-i-n-d-r-i-n-g-t. Äh und bevor man in diesen Raum reingegangen ist, war halt, … war nicht nur eine Warnung, dass Minderjährige keinen Zutritt haben, sondern es war auch äh ähm ein Einlass… einer der davor stand… ein Museumswärter, der eben darauf aufgepasst hat, dass keine Kinder Einblick in diesen Raum nehmen. Ausstellungsansicht, Jeff Koons Jeff Koons, Museum Pompidou, 2015, Foto Thomas Clement koons-pompidou-k.jpg
  • Mhm.
  • Und … ähm… äh… das… das hatte mich überrascht. Das in dieser Größe dort zu sehen. Und auch in dieser Öffentlichkeit. Und … äh … das Menschen … ähm … ähm … mehrere Minuten verharren davor und und sich das ganze auf sich wirken lassen. WEIL ich hab das eigentlich jeden morgen, wenn ich auf irgendeine Pornoseite gehe. Und ich hab die selben Bilder.
  • Okay.
  • So.
  • Ich anonymisiere dich. [allgemeines Gelächter]
  • So. Und äh wenn ich morgens im Bett liege und mir einen runterhole und ich sehe da so ein Bild, würde ich überhaupt nicht auf die Idee kommen, dass das… Kunst sein KÖNNTE. Äh. Wenn man allerdings in so ein Museum geht und dann ist da so eine abgestellte … ab … so eine… abgeschlossene Fläche… und dann wird das sicherlich auch im … in einer ganz bestimmten Art und Weise dargestellt. Und ich glaube, der Künstler, der das da war, der … der hat sich sogar selbst fotografiert. Wie er mit …
  • Mhm.
  • … seiner Frau, diese Handlung vornimmt.
  • Mhm. [59:47]
  • Ähm und ist damit auch bekannt geworden. [kurze Pause] MHM. [kurze Pause] Glaube ich sehr teuer. Wird als Kunst angesehen. Hat mich in dem Moment Moment überrascht. Man beobachtet andere auch dabei. Und …
  • WIE heißt der denn noch mal? Ich hab jetzt das Bild… das war so ein poppiges Ding, wo er halt liegt und mit seiner Frau…
  • Genau.
  • Sind wir im Kunstunterricht durchgegangen. Der macht jetzt so Pillendöschen und so weiter. Das ist … der … der … der ist sehr provokativ und der hat sich auch gerne selbst erigiert… Infinity, 2001, Damien Hirst hirst-k.jpg
  • Genau. Genau.
  • MENSCH. Wie heißt der denn.
  • Ich finde es ja jetzt…
  • Ich weiß es jetzt nicht.
  • … ganz toll. Das ICH etwas gesehen habe, was ihr im KUNSTmuseum… äh was ihr im Kunststudium…
  • Unterricht. Und angucken.
  • … finde ich gerade ganz krass. Äh. Also das hab ich halt in Paris gesehen…
  • Ja.
  • Reaktion Besucher
  • … im Museum. Und äh äh das schöne war in dem Moment Moment auch, die anderen Menschen dabei zu beobachten. Wie sie sich dabei fühlen. Und äh manche sind… die Scham die dabei entsteht. Und äh … äh … vielleicht … ähm … auch selber überrascht, wie man darauf reagiert. Äh… äh… ähm. So etwas in dieser Öffentlichkeit so dargestellt zu bekommen. [1:00]
  • STOPP. Bevor wir da jetzt weiter machen. Ich habs mir aufgeschrieben.
  • Ja.
  • Du wolltest noch ein Beispiel nennen, was … was was was… was als zeitgenössische Kunst zählt und wo ein Stuhl ausgestellt ist. Oder keine Ahnung was. Was jetze dem ähnelt…
  • Ja. Nein.
  • … als Objekt.
  • Ich wollte das als Überleitung bringen. Weil es äh … hätte ich dieses Bild, was dort im Museum gesehen hätte, morgens auf dem Laptop gesehen, um mir da einen runterzu holen…
  • Ja.
  • … hätt ich es niemals als Kunst verstanden.
  • Interessant.
  • Porno = Kunst, da im Museum
  • Aber alleine deswegen, WEIL es dort ausgestellt wurde… alleine deswegen weil es eine gewisse Größe gehabt hatte. Alleine deswegen, weil es scheinbar einen gewissen Wert hat… Weil es halt… WEIL es dort ausgestellt ist.
  • Okay.
  • Weil Menschen sich Zeit nehmen. Und auch Geld in die Hand nehmen. Um sich das angucken zu können… ist es ja zu etwas Besonderem geworden.
  • [unterbricht, nicht verständlich, 1:01]
  • Vielleicht auch zu Kunst. So.
  • Pissoir im Kunstraum und in Bahnhofstoilette
  • DANN STELL DIR JETZT VOR, dass dieses Pissoir auf einem Sockel steht…
  • Und GENAU …
  • … und mit Glas verdeckt ist.
  • … und GENAU das würde ich hier übertragen.
  • In Basel ist das gewesen.
  • Wenn ich …
  • Glaube ich.
  • … am Griebnitzsee in die Bahnhofstoiletten gehe…
  • Ja.
  • Ähm… mache ich meinen Reizverschluss auf und pinkel da rein. Und äh … es ist für mich ein Gebrauchsgegenstand. Und äh ähm er ist halt auch in einer gewissen… [kurze Pause] Ich treffe ich halt nur in einer gewissen Örtlichkeit. Wenn ich jetzt allerdings auch wieder ins Museum gehe und auf einmal ist das auf einem Sockel… Erhöht. Beleuchtet. Mit Glas drumherum. … Ist es auf einmal ein anderer Ort.
  • Ja okay.
  • Ein Ort wie ich es nicht erwarten würde.
  • Okay.
  • Und äh ähm wenn dann auch noch mehrere Menschen um mich herum stehen und sich fragen…
  • Ja.
  • … warum wird das hier gezeigt?
  • Ja.
  • Welche Bedeutung hat das? Was hat sich derjenige dabei gedacht… das er es ausstellt? Dann würde ich es vielleicht auch als Kunst sehen.
  • Du verstehst es dann also als Kunst, wenns im Museum äh äh ist. Als Beispiel. Und wenn andere darüber reden. Oder wenns überhaupt durchgelassen wurde als Kunst. Dann sagst du: Okay, andere betiteln das als Kunst, also muss es Kunst sein.
  • Äh. Und genau…
  • Das fände ich jetzt ein bisschen langweilig.
  • Wo beginnt und endet Kunst?
  • Nein. Nein. Genau das habe ich aber schon vorhin versucht ein bisschen deutlich zu machen… äh… Oft ist es nicht einfach äh äh zu beschreiben, wann Kunst beginnt, wann sie endet.
  • Ja. [1:02]
  • Und …
  • WIR SIND JA SCHON im Museum drinne.
  • Genau.
  • Kunst braucht Markt, wird ausgestellt, bekommt Wert
  • Also es wurde schon mal irgendwie als Kunst gesehen.
  • Ich hatte gesagt, am Anfang auch, dass äh Kunst einen gewissen Markt hat. Und auch einen gewissen Markt braucht. Damit halt äh … oder das Kunst ja auch den… dem Wandel und der gesellschaftlichen … dem gesellschaftlichen Wandel unterworfen ist. Und in dem Moment Moment, wo es aber öffentlich ausgestellt wird. Wo viele Menschen hingehen. Unterwirft er sich genau diesen Gesetzen. Auf einmal wird mir bewusst, dass es vielleicht einen gewissen Wert hat. Weil es auf einmal marktfähig wird. Weil es am Markt auf einmal gezeigt wird.
  • Dann hab ich dich vielleicht mißverstanden. Wenn du jetzt nur „Markt“ sagst, verstehe ich jetzt tatsächlich… dann gibts es einen Markt. Interesse ist ja auch ein Markt.
  • Nein.
  • Meinst du Geldmarkt?
  • Du hast… Nein. Nein. Du siehst das nur im finanziellen Sinne.
  • Na weil ich das so die ganze Zeit verstanden hatte. Du meinst mit Markt äh äh ähm äh den Geldmarkt. Wo es Geld … wo man Geld für bekommt. Bei deinem Trichter ja auch. Es muss Geld einbringen. So kam ziemlich schnell [nicht verständlich, 1:03] Aber wenn… aber wenn du jetzt bloß MARKT sagst, dann verstehe ich das jetzt tatsächlich so, es gibt sozusagen ein Interesse und äh und das ist ja auch ein Markt. Ne? Da wird ja sozusagen eine Personengruppe angesprochen. So meinst du das eigentlich?
  • Also…
  • In dem Fall jetze.
  • Markt = Interesse geweckt
  • Also. Marktfähig heißt, dass es Interessengruppen gibt.
  • Okay. Aber das hat noch nichts mit Geld zu tun.
  • Nein…
  • Denn so hab ich dich nämlich verstanden.
  • … das wäre dann wieder im engeren Sinne. Markt im engeren Sinne. Nämlich in einem finanziellem Sinne.
  • AH. UND UND UND dein Trichter fing dieser ganz weite Dings nicht mit Geldmarkt an, sondern mit …
  • Richtig.
  • … Markt.
  • Ja. Genau. Weil…
  • Das ist wichtig. Weil ich hatte dann nämlich schon wieder …
  • Nein. Ich hatte ja auch gesagt…
  • Das hatte mich zu sehr eingezwängt.
  • … derjenige, der nebenbei irgendwas…
  • Ja.
  • häkelt und das dann auf dem Markt verkauft…
  • Okay.
  • muss ja irgendwie die Produktionskosten wieder hereinbekommen.
  • Okay. [1:04]
  • Das heißt, äh ähm. Das ist ja nicht jetzt dieses äh … ähm… JA.
  • Gibt es Kunst ohne Markt?
  • Okay. ÄHM da wollen wir gar nicht näher eingehen, weil dann jetzt eigentlich meine Frage wäre, was wäre denn jetzt mit mir als Künstler, der etwas schafft und niemanden zeigt? Es gibt keinen Markt deshalb. Und trotzdem sage ich, das ist Kunst.
  • Ja.
  • Weißt du, dann würdest du das ja ausklammern, wenn du es bereits in deinem Trichter ganz ganz vorne ausgeklammert [hast]. Darauf wollte ich jetzt gar nicht weiter eingehen. Mir gehts jetzt noch einmal um dieses eine Pissoir. Wie du das siehst.
  • Ja.
  • Mir gings jetzt nicht darum, es ist im Museum, da sagst du dann, das muss Kunst sein. Es gibt ja einen Markt dafür. Es geht darum…
  • Okay.
  • Gute Kunst
  • … was empfindest du denn dabei. Würdest du das als … sagen wir mal… gute Kunst ist zwar … es ist halt jetzt eben … wir definieren nicht mehr Kunst, sondern was für dich gute Kunst ist. So. Sagen wir mal, es ist Kunst. Weil es im Museum steht. Ist es jetzt für dich aber gute Kunst? Und beachte bitte nur noch, es gibt eine Signatur. Macht es diese Signatur zum Kunstwerk? Deshalb stehts da? Oder würde da auch ein ganz normales Pissoir auf dem Sockel stehen können ohne Signatur? [1:05]
  • Folgendes. Ich würde es mir nicht in die Wohnung stellen.
  • Okay.
  • Ich würd auch kein Geld dafür bezahlen wollen, um es zu erwerben.
  • Okay. Das kostet. Das ist eine Edition, was du da übrigens siehst.
  • Alltag im Kunstraum
  • Es würde mich aber reizen, in eine Ausstellung mit Freunden zu gehen und dort Ausstellungsge… gegenstände zu … mir anzuschauen, die ähm … die vollkommen aus dem Kontext gerissen sind. Die vielleicht sogar schmuddelig, eklig, ähm… anrüchig, uriniert, beschmiert sind.
  • Na das hier ist ja nun ganz sauber.
  • Einfach… Ja… aber… ich sage nur…
  • Okay.
  • Einfach weil es…
  • Aus dem Alltag.
  • … mich aus dem Alltag herausreißt und äh in dem Moment Moment vielleicht auch eine ganz spannende ähm Beziehung wird auf einmal an den Tag hergestellt. So etwas, was für mich ansonsten… ja ansonsten ist es ja alltäglich. Man geht auf eine beschmutzte Bahnhofstoilette, ärgert sich darüber…
  • Ja.
  • … aber das auf einmal in einem so cleanen…
  • Kunstraum.
  • … Ausstellungsraum zu sehen. Wo hunderte von Menschen dran vorbeilaufen. Gut gekleidet.
  • Ja.
  • Äh. Oft aus dem Bildungsbürgertum.
  • Ja.
  • Ähm. Das machts ja gerade so … so spannend.
  • Das ist … das ist … das das das ist jetzt interessant. Weil ähm die Unterscheidung hatte ich selber noch gar nicht so. Für mich war schon ein Pissoir ähm im Museum stehen zu haben, war halt ähm [kurse Pause] … was ähm… außergewöhnliches. Damals zumindestens auch so. Und DU unterscheidest jetzt aber zwischen einem Pissoir das sauber ist, das signiert ist, der im Museum steht. Und einem Pissoir der im Museum steht und uriniert dreckig ist. Wie er normalerweise nach einem Tag vielleicht ausschaut. Wenn er nicht gereinigt wurde.
  • Nein. Ich…
  • Aber erst in dem Moment Moment, wo … wo wo wo er ja benutzt wurde, oder er sieht benutzt aus. Sagen wir es mal so. Wenns ein Künstler gemacht hat, der kanns ja auch gemalt haben so. Äh ähm … dann wird der Besucher ja wieder in seinen Alltag hineingerissen. Aus diesem Kunstraum hinaus.
  • Ja.
  • Wenn der jetzt so sauber ist, dann erinnert man sich zwar daran. Das gibts in meinem Alltag. Aber man keine Emotionen wirklich dazu. Ne? Das ist erst mit dem Geruch und mit dem Aussehen und so…
  • Ja.
  • … kommt der Ekel.
  • Also ich hab gesagt, dass es für mich dann spannend wäre, mir solch eine Ausstellung anzuschauen.
  • Gibts vielleicht. Muss ich mal gucken.
  • Nur diese sauberen, cleanen äh ähm Wcs…
  • Mhm.
  • … würde mich nicht reizen.
  • Okay.
  • Und wäre für mich nicht spannend. Würde ich übrigens auch keinen Eintritt für bezahlen wollen. [1:07]
Centre Georges-Pompidou, Paris
Centre Georges-Pompidou, Paris
Ausstellung Panorama, Gerhard Richter, im Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
Ausstellung Panorama, Gerhard Richter, im Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
Gerhard Richter - Painting, 2011 (produziert), 2012 (erschienen)
Gerhard Richter - Painting, 2011 (produziert), 2012 (erschienen)
Modell der Ausstellung Panorama, Gerhard Richter
Modell der Ausstellung Panorama, Gerhard Richter
aus dem Werbefilm, Agora Gallery, New York
aus dem Werbefilm, Agora Gallery, New York
Galerie Michael Schultz, Berlin
Galerie Michael Schultz, Berlin
STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14
STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14
Screenshot, Ausstellung STANDBY, Website Martin Wühler
Screenshot, Ausstellung STANDBY, Website Martin Wühler
Werkstatt Plastisches Gestalten wegen Schnitzholz, evtl. Linde mit Bachmann zum EVG Holzhandwerk, FSG Furnier u. Schnittholz (Borsdorf) und Leipziger Kisten- und Leistenfabrik mit Auto gefahren Diplom Theorie Gespräch mit Alexander weiter transkribiert
  • Also zumindestens wenn nicht öffentlich finanziert, ne? Also diese Einschränkung würde ich nie vornehmen…
  • Doch.
  • … was bei Museen ist
  • Aber sowas von.
  • Ähm, ne. Ich würde diese Einschränkung nicht machen, dass sie immer öffentlich finanziert ist. Das zugänglich machen von Kunst. Das würde ich nicht.
  • Öffentliche und private Museum
  • Aber es wird doch andere Kunst anders gezeigt in einem öffentlichen Museum als in einem privaten. Da sind doch die Mittel ganz andere. Zum Beispiel.
  • Aber wo sollen da die Unterschiede sein?
  • Na zum Beispiel meckern, so viel ich weiß, die öffentlichen Museen ständig rum, dass sie nicht so viel Geld haben, um die Millionenbeträge für irgendwelche Kunstwerke, die eigentlich relevant sind, im Kunstbereich, äh äh zu bekommen. In ihr Archiv mit aufzunehmen, weil es ganz viele Privatsammler gibt, oder Privatmuseen, die das halt aufbringen können. Das Geld. Weil die nun einmal große äh äh Gelder dahinter haben. Und das Museum ist eben nicht.
  • Ich weiß…
  • Ich meine jetzt nur. So als Beispiel.
  • Fürs Ausstellen bezahlen
  • Also ich weiß es nicht. Ich weiß es nur vom Museum Pompidou in Paris, dass man äh … äh … das man erst einmal Geld zahlen muss, um überhaupt dort ausstellen zu dürfen. Centre Georges-Pompidou, Paris pompidou-k.jpg
  • Wasn das für ein Museum?
  • Ja. Also das ist ein großes Nationalmuseum in Frankreich.
  • Wie, da musst du dafür bezahlen, dass du was ausstellen darfst?
  • Ja, natürlich.
  • Damit du die Räume nutzen darfst?
  • Damit ich die Räume nutzen darf.
  • Ah dir gehts jetzt um die Räume, nicht um die Kunst, die gezeigt wird.
  • Na… na es ist halt so, dass äh ähm, es gibt halt ähm einmal diese … diese Dauerausstellungen, auf verschiedenen Etagen, auf verschiedenen Ebenen. Und äh diese äh das sind … weiß ich nicht… vielleicht sinds manchmal Leihgaben von einem anderen Museum…
  • [zustimmendes] Mhm.
  • Ähm aber äh muss dann entsprechend auch versichert werden. Aber derjenige, der die Leihgabe gibt, bekommt oft kein Geld dafür, dass er das dort ausstellt. Sondern das Museum muss halt dafür gucken, dass es hochversichert ist und äh und dass es halt äh an Wert nicht verliert. [13:20]
  • Aber man muss dafür doch nichts bezahlen, dass eine Arbeit ausgestellt wird.
  • Gerhard Richter Gerhard Richter
  • Also äh… also bei den Dauerausstellungen nein. Ähm, aber es gibt halt diese diese Wechselausstellungen. Also Gerhard Richter Gerhard Richter war ja auch mal in Paris. Und ähm für diese Wechselausstellungen muss der Künstler richtig Geld in die Hand nehmen, damit sie ihre Kunst dort überhaupt zeigen können. Ausstellung Panorama, Gerhard Richter Gerhard Richter, im Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris richter-pompidou-k.jpg
  • Hat Richter dafür was bezahlen müssen?
  • Ich gehe ganz stark davon aus. Und er und äh die refinanzieren natürlich diese Kosten auch dadurch, dass die dann Plakate und Postkarten verkaufen und natürlich auch dass sie vielleicht Werke verkaufen oder dass ihr Name wieder bekannter wird. Oder berühmter wird. Oder wie auch immer.
  • Also… bei Gerhard Richter Gerhard Richter weißt du, dass er da ausgestellt hat?
  • Genau.
  • Ok, dann gehe ich … ich recherchiere das noch mal… gehe ich jetzt davon aus, dass Gerhard Richter Gerhard Richter gar nichts organisiert hat. Er ist ein bekannter Mann. Das heißt, dass irgendjemand äh äh, der in sehr sehr gut findet, der viel Geld hat, ihn halt ausstellen wollte. Und die dann halt gesagt haben: Ok, äh da machen wir da. Oder das Museum ist selber auf ihn zugegangen und wir würden gerne ein großes Ding… aber ähm äh die müssen da halt arbeiten. Die haben nicht persönlich mit Gerhard Richter Gerhard Richter geredet. Da bin ich mir ganz sicher. DER hat es gar nicht nötig, irgendwo …
  • Also das glaube ich ist anders …
  • … auszustellen.
  • … weil es gibt ja ne Dokumentation über Gerhard Richter Gerhard Richter Gerhard Richter Gerhard Richter - Painting, 2011 (produziert), 2012 (erschienen) richter-dvd-k.jpg
  • Die hab ich auch gesehen!
  • … und auf DVD jetzt noch. Und äh da sieht man, dass äh sein… er hat wie so ein kleines Büro hat, wo sie Anrufe entgegen nehmen und so. Und die organsisieren zum Beispiel die Ausstellungen von Gerhard Richter Gerhard Richter selbst!
  • Mhm.
  • Gar nicht die Museen. Sondern dann … die fliegen dann in alle Welt, in Tokio war das zum Beispiel vor zwei Jahren. Und äh seine Mitarbeiter sagen dann vor Ort äh wo die hingehängt werden. Äh wie sie verpackt werden.
  • DAS ist aber was anderes!
  • An welche…
  • Künstler gestaltet Ausstellung mit
  • Es geht doch jetzt… Ja aber warte mal! Dir gings doch jetzt darum, dass der Künstler dafür bezahlen muss, dass er da ausstellen darf. Was DU jetzt gesagt hast, das hab ich ja auch gesehen, mit den Grundrissen und so, wo die dann… Modell der Ausstellung Panorama, Gerhard Richter Gerhard Richter richter-pompidou-modell-k.jpg
  • Ja genau.
  • Das find ich doch super, dass das der Künstler oder oder ein kleiner Stab halt selbst macht. Weil die kennen sich da aus, die wolln ne Wirkung…
  • [zustimmendes] Ja, ja.
  • … für die einzelnen Arbeiten. Dies dies ist doch super!
  • Aber gut, dass kannst musst du recherchieren. Ja.
  • Ich guck noch einmal! [nicht verständlich, 15:15]
  • Sag noch mal den Namen von diesem Museum.
  • Pompa… Pompidou, glaube ich. Pom… mhm… Musem Nationalmuseum. Es wird nur Pompidou abgekürzt oder so.
  • Paris ja?
  • Genau. ÄHM.
  • Da gucke ich dann nach wegen …
  • Galerien
  • Zum Beispiel ist ja dann auch schwierig, wenn man dann zwischen Galerien und Museen abrenzt. Und in den Galerien musst du IMMER Geld zahlen, damit du deine Kunst dort ausstellen darfst.
  • [wissend] Nein. [Pause]
  • Ne. Galerien funktionieren ganz ganz anders. Im Normalfall. Es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel in New York fällt mir eine ein, wo du als Künstler Geld bezahlen sollst, dafür, dass du in New York in dieser Galerie und so… Das ist dann aber lediglich, damit du in deine Biografie äh reinschreiben äh kannst, du hast in New York mal ausgestellt. aus dem Werbefilm, Agora Gallery, New York agora-gallery-k.jpg
  • [von weiter weg] Also ich zum Beispiel bekomme immer Post von einer Galerie. [Stimme wird wieder lauter] Und zwar Schultz Contemporary. Und wenn ich dort als Künstler ausstellen WÖLLTE, müsste ich Geld dafür bezahlen…
  • [laut ins Mikrofon] JA.
  • …, dass ich diese Ausstellungsräume benutzen darf.
  • Lass uns mal auf die Internetseite gehen Du suchst… ach du hast schon. Genau mach mal da. Aber das, das sind Ausnahmegalerien. Die gibts auch und da gehts halt um eine Geschäftsidee. Ne? Die müssen halt ihr Geld verdienen und normalerweise gehen aber Galerien… wir können ja ganz kurz darüber reden… Galerien gehen ja normalerweise so ran, dass sie ähm äh Künstler ähm in Vertrag sozusagen haben. Also die kommunizieren richtig mit ihnen. Die haben nen Vertrauensverhältnis. Und äh und das die Galerie alles managt. Äh … äh … äh die Räume äh bezahlt. Und Vernissagen und so weiter macht. Und am Ende dann für den Verkauf Provision bekommen. Was ziemlich hoch ist. Ich glaube fünfzig, sechzig, siebzig Prozent. Oder so. Da müsst ich noch einmal gucken, wie die normalen Preise sind. Das heißt der Künstler bezahlt NICHT dafür, dass er da ausstellen darf. Sondern er muss natürlich dann indirekt dann äh ähm … die Galerie mit bezahlen. Aber die muss nun einmal auch überleben, ne? Das ist deren Prinzip. Aber der Gal… der Künstler geht das Risiko nicht ein. Was du jetzt sagst. Am Anfang bezahlt er bereits tausend Euro um da einmal ausstellen zu dürfen. Galerie Michael Schultz, Berlin schultz-k.jpg
  • [leises] Ja. Ok…
  • DAS IST NORMALERWEISE eben nicht so, aber…
  • … ich will mich da jetzt auch nicht so festlegen.
  • NEIN NEIN
  • Ich meine doch nur, dass es sowas gibt.
  • Künstler bezahlen
  • NA ich kenn… ich kenn das ja eben … in New York. Da war aber meine Hauptkritik im Kopf gleich automatisch, dass machen die Künstler oder die HOBBYkünstler dann halt NUR, um in ihrer Biografie drinnestehen zu haben, … sie haben mal in New York ausgestellt. Ne Ausstellung gehabt.
  • Und warum soll es umgekehrt nicht auch so sein, dass … ähm… dass ein New Yorker Künstler in Berlin… in einer Berliner Galerie gerne ausstellen möchte und deshalb dafür Geld in die Hand nimmt? Warum soll es nur einseitig funktionieren?
  • ICH DENKE, es ist ähm… [Pause] Es geht doch darum, WARUM wird jemand WO ausgestellt. Und ist es nicht viel ähm viel bedeutender, auch für den Künstler selber, wenn er eine Einladung bekommt? Weil er halt zu irgendwelchen äh Themen oder so ähm ne Werkgruppe hat oder so und … und nen Galerist hat ihn halt entdeckt. Auf irgendeiner Vernissage oder so. Und und und die Galerie dann halt auf IHN zutritt und sagt äh ähm, wir würden dich gerne ausstellen, weil das Punkt so und so passt. Das ist doch für den Künstler viel viel sympathischer, weil er dann halt nicht äh ähm Geld in die Hand nehmen muss. Und gleichzeitig er, dass andere Leute seine Kunst sehen WOLLEN. Ausstellen wollen.
  • Ja.
  • [zeige auf Website] Dieses Prinzip ist ja anscheinend ein anderes hier. [Pause] [18:20]
  • [leise] Ich mag es übrigens nicht. Dieses Prinzip. Da gibts jetzt einige. Ja… [lange Pause]
  • Ausstellen für die Biografie
  • ICH MEIN. Einfaches Beispiel, was jetzt noch nicht aber direkt große KUNST ist, wäre jetzt die Ausstellung vom Grundkurs gewesen. Also von der Hochschule. Ne? Da sind wir auch in die Spinnerei gegangen und haben uns eine große Halle gemietet. So. Und die kostet dann auch nen paar tausend Euro. Dreitausend oder so. STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14 standby-halle-k.jpg
  • Ja.
  • Und die mussten halt die Studenten aufbringen.
  • Ja! Klar.
  • Ja, aber da ging um eine Ausstellung von einem Semester. So. Das würd ich … da hat man halt einen Raum gesucht. Natürlich sollte der dann gut wirken. Ne? So vom Namen her. Und so. Spinnerei und so weiter. Und das hat ja… das hab ich dir glaube ich schon erzählt, ein Kommilitone Kommilitone eben gleich genutzt. Auf seiner Website, die schwarz mit großem Namen und so weiter ist, äh, äh da hinzuschreiben, ähm äh Ausstellung in der Spinnerei Leipzig. So. Aber nicht angegeben, dass das halt ne Grundstudium-Ausstellung war. So von der Hochschule. Screenshot, Ausstellung STANDBY, Website Martin Wühler wuehler-k.jpg
  • Mhm. [19:30]
  • Was … weil ER wollte… Deshalb meine ich eben, ich glaube viele machen das, um in ihre Biografie etwas etwas reinzuschreiben, was gut wirkt. Aber darum gehts mir jetze nicht. Ich denke dir jetze auch nicht. Das ist jetzt ein Geschäftsmodell, was wir durchgehen.
  • Ja. Ja ja. Ok dann…
  • Aber was stand denn da, was steht denn da jetzt vom Konzept her?
  • Ähm. Man findet leider gar nichts. Also man…
  • Na dann guck ich da im Internet noch einmal nach.
  • … Kontaktmöglichkeit und äh nur wo sie beschreiben, ähm, wie sie …
  • Ich guck da noch einmal nach!
  • … was sie für Ausstellungen organisieren. Aber leider nichts von wegen, ähm, „Sie möchten bei uns ausstellen, bitte melden Sie sich“. Das steht da leider gar nicht.
  • Ich guck mal nach. Ich meine, irgendwo wird das stehen. In einer Pressemitteilung oder so.
  • [zustimmend] Mhm.
  • Das ist kein Problem. Das interessiert mich jetzt auch. [kurze Pause]
  • Genau, mach das!
  • ABER DAS SIND, aber das sind jetzt Sachen, die außerhalb eigentlich äh äh der … wir gehen ja gerade durch, was gibts für Geschäftsideen…
  • Aber stell mal deine…
  • Geldverdienen mit Kunst
  • … WAS BEI DIR ABER WIEDER GANZ, ECHT… WARTE MAL … WAS BEI DIR ABER WIEDER MAL sehr sehr interessant ist… weil ich hatte dir ja schon geschrieben, du bist eben der, der bei mir so rüber kommt: Bei allen Gesprächen… dir gehts am Ende um das GELD. Um das Verdienen mit Kunst. Wir hatten das jetzt mit dem Zoo halt. „Mach doch mal die und die Motive! Das sieht doch schön aus! Und da gibts bestimmt dann Käufer, weil es halt äh äh etwas Neues ist“… und keine Ahnung was. Ich stimme dir ja zu. Aber dir gehts da immer um das Geld verdienen. Wie bei Gerhard Richter Gerhard Richter. Und so. „Mach doch mal nen großes Bild! Ihm nach und verkaufs bei eBay. Und so weiter und so fort“ [20:55] Aber das PASST ja. Deshalb deshalb KOMMST du gerade darauf! Das ist echt interessant! Du schläust mich immer wieder in dieses Verkaufsding rein! Aber darüber reden wir noch. Weil das ist ja dein Zugang. Irgendwie da. Äh. Dahin. Denke ich mir jetzt mal.
  • Kunst als Geschäftsmodell
  • Also KUNST… Ja… Kunst ist ein Geschäftsmodell. Das glaube ich. Ja.
  • Kunst ist ein Geschäftsmodell?
  • Ja.
  • Für für für wen? Für den Künstler oder für die, die drumherum sind?
  • Sowohl als auch. [kurze Pause]
  • Ist das jetzt nen Vorwurf, den du ALLEN Künstlern …?
  • Das ist GAR KEIN Vorwurf.
  • Naja, für mich klingt das so. Geschäftsmodell?
  • Nein. Nein. Ist ja nicht negativ.
  • Gut, aber…
  • … sonst wärs vielleicht, wenns jetzt negativ gemeint wäre.
  • ICH…
  • Aber…
  • ICH stelle mir vor… ICH STELLE … nein… ICH STELLE mir vor, dass viele Künstler äh äh dir einen in die Fresse schlagen würden, weil…
  • Das glaube ich nicht.
  • DOCH. Weil sie halt äh äh Kunst eben außerhalb des des Geldverdiens sehen. Außerhalb dieser äh äh dieses Kapitalismusding. Sondern äh ganz ganz andere IDEALE eigentlich haben. WARUM sie Kunst machen.
  • Künstler und Alltagssorgen
  • Wie… wie will denn der Künstler seine Brötchen Sonntags auf dem Tisch haben?
  • [überlaut] M-E-N-S-C-H! DAS IST DOCH EINE GANZ ANDERE FRAGE! Das das… du FRAGST jetze wieder, WIE … wie … er muss ne Wohnung bezahlen. Und so weiter und so fort.
  • Ja.
  • Das sehe ich doch ein!
  • Sein… seine Werkstatt.
  • Das heißt doch aber noch lange nicht, dass die INTENTION Kunst zu machen, automatisch ist, man muss Geld verdienen. Und davon bist du jetze ausgegangen.
  • Beruf Künstler
  • [festlegend] Es ist eine Art Beruf. [kurze Pause]
  • Was is ein Beruf?
  • Es ist eine Art Beruf. Den jeder ausübt. [22:15]
  • Wenn du jetze steuerrechtlich rangehst, äh, wie das im Internet dann auf äh auf äh… Ich hab mich da auch mal…
  • Steuerlich würde…
  • … eingelesen.
  • Steuerlich würde man von der Einkunftsart sprechen.
  • Ja.
  • Das stimmt. Aber äh das meine ich gar nicht. Sondern äh äh…
  • Naja, es gibt ne Künstlerdefinition bei Wikipedia und da gehts halt darum, äh äh, du bist Berufskünstler, wenn du, also wenn du soundso viel Geld damit verdienst und dein Leben finanzieren kannst.
  • Nur er muss doch, er muss doch, Er muss doch von irgendwas leben können.
  • Gut.
  • So und äh wenn er jetzt äh ähm nicht vermögend ist oder aus anderen Quellen schöpfen KÖNNTE… Wenn die ihm nicht zur Verfügung stehen…
  • Mhm.
  • Verkaufskünstler
  • …, dann muss er sich Gedanken machen, äh, ähm, zu welchem Zeitpunkt er halt sein … seine Kunst veräußert. Und in dem Moment Moment, wo er anfängt diese Kunst nur DESHALB zu veräußern, um sein Lebensunterhalt damit zu bestreiten, ist das in meinen Augen automatisch für ihn auch ein Geschäftsmodell. Weil … er betreibt ein Geschäft.
  • In meinen Augen ist das dann keine…
  • [unterbricht] Er kauft …
  • Ja, aber in meinen Augen…
  • [unterbricht] … Farbe
  • Ja.
  • Macht daraus etwas und verkauft das ganze.
  • Ja. In meinen Augen ist das dann nicht mehr äh die Kunst, die Künstler normalerweise anstreben. Es gibt Verkaufskünstler. Davon gibts ganz viele.
  • Kritik an meine Interviewführung
  • JA ABER die Frage ist doch, …
  • Die machen [unverständlich]
  • [unverständlich, 23:25] … im Rahmen des Interviews von DEINER Ansicht, wie definiere ich Kunst…
  • NAJA, ES SOLLTE…
  • überzeugen möchtest, oder…
  • OK.
  • … du dich dafür interessierst…
  • H-A-L-L-O
  • [unverständlich]
  • Mich INTERESSIERT natürlich deine, aber ich hab … natürlich möchte ich trotzdem Fragen stellen können, damit DU dann dann noch näher darauf eingehen kannst. Also dass du dann nicht auf einer oberflächlichen Beantwortung stehen bleibst. Und dann glaubst du das bis zum Lebensende!
  • Ja.
  • Sondern du sollst ja selbst hinterfragen können. Vielleicht… ich will dir ja nur sagen, dass ich anderer Meinung bin. So.
  • Das ist auch gut so.
  • Das wissen wir ja.
  • Das wäre ja schlimm, und…
  • [unterbricht] OK, dann gehen wir auf deine noch einmal ein! Dann, bevor ich, ich soll jetzt ja gar nicht meine sagen, sondern ich glaube deine Meinung…
  • Sicht aus der Rechtswissenschaft
  • Nur ganz kurz. Also ich äh … ich arbeite ja äh… in der Rechtswissenschaft.
  • Ja.
  • So.
  • Irgendwas mit Krankenkasse!
  • NEIN NEIN GAR NICHT! [allgemeines Lachen]
  • Gar nichts mit Krankenkasse. Überhaupt nicht. Sondern …
  • RAUSSTREICHEN DIESEN SATZ. DARF DER PROFESSOR NIE HÖREN!
  • … mit Steuerrecht. So und nun pass mal auf. Und zwar äh Rechtswissenschaftler müssen Kunst äh im rechtlichen Sinne definieren.
  • [knappes] Ja.
  • Und zwar äh sie müssen überlegen, wie ordnen sie Kunst … unter welcher Einkunftsarten, [unverständlich, 24:25] sie Kunst. Sie müssen äh über das Urheberrecht entscheiden. Dann äh müssen sie über Kunstfreiheit, zum Beispiel dieses äh ähm äh dieses Gedicht, was ja über den türkischen Präsidenten… dieses Schmähgedicht… Also sie müssen Abgrenzung schaffen, was ist Kunstfreiheit. Das heißt, also gerade Rechtswissenschaftler beschäftigen sich – ich persönlich jetzt nicht – aber die beschäftigen sich aus rechtlicher Sicht sehr äh stark mit dem Kunstbegriff. Und äh da ist es nur gut, dass es viele Rechtsmeinungen darüber gibt, was Kunst ist. Was Kunst darf. Und was Kunst äh äh für eine Bedeutung hat. ÄHM. Aber das ist vielleicht äh äh…
  • Aber das sind doch…
  • … aus seinem speziellen Rechtsgebiet heraus Fragen.
  • Das sind dann am Ende um Gesetze machen zu können. Um das sozusagen in eine Form reinzupacken.
  • Nein nein. Gar nicht. Weil äh ähm…
  • Aha.
  • Kunst im Grundgesetz
  • Der Begriff Kunst, der kommt in verschiedenen Gesetzen schon vor. Er ist also schon geschrieben. Der Gesetzgeber hat…
  • Eigentlich krass. Ne?
  • … diesen Begriff Kunst äh als Substantiv halt in die Gesetzgebung…
  • Hat er das dann auch definiert? Also mit der Kunst meine ich?
  • Der Gesetzgeber definiert solche Begriffe in Gesetzen sehr sehr selten. Sondern das ist dann äh Aufgabe derjenigen, die das Recht anwenden.
  • Warum macht der das nicht? Ich meine… wenn der ein Gesetz schreibt, sollte er doch dann auch sagen, wie ein Philosoph halt, was versteht man unter dem und dem Wort.
  • Ja. Vielleicht weil…
  • Gesetzgeber kann Kunst nicht definieren
  • … weil er es nicht kann!
  • … weil Gesetze immer auf eine Vielzahl von Sachverhalten angewendet werden müssen. Und zwar nicht nur von dem Standpunkt aus, wo das Gesetz geschaffen wurde. Sondern das Gesetz soll ja auch beständig sein. Über zehn, zwanzig, vielleicht hundert Jahre. Soll das ja bestehen. Und vielleicht ändert sich in der Gesellschaft auch der Kunstbegriff im Laufe der hundert Jahre. [26:00]
  • Das wollte ich gerade… Ja.
  • Kunstfreiheit
  • Und auch der Begriff der Kunstfreiheit ändert sich. Und deswegen ist der Gesetzgeber natürlich gut beraten, äh, da nicht voreingenommen bestimmte Begriffe zu eng zu definieren. Weil er sie dann später unter den Gesetzestexte nicht mehr subsumieren kann. Äh aber was ich nur sagen wollte, ist, äh, es ist GUT, wenn es immer mehrere Ansichten über etwas gibt, was was Kunst sein kann. Ja? Also zum einen ist es geeignet für ein Streitgespräch. Für eine Diskussion. Und äh ähm zum anderen ähm, ist … sind solche Begrifflichkeiten wertegebrägt und zeit… sie sind nicht zeitlos. Ja? Sondern sie verändern sich mit der Zeit.
  • Na das ist ja wichtig. Genau.
  • Genau. Und deshalb finde ich es gut, wenn du eine andere Ansicht hast. Aber ich glaube, du möchtest ja gerade MEINE Ansicht..
  • Ansichten Gesprächspartner hinterfragen
  • [unterbricht] Ich möchte natürlich deine Ansicht hören.
  • … heraushören.
  • Aber ich möchte sie hinterfragen. In Frage stellen.
  • Das kannst du machen, bitte.
  • Geschäftsmodell Kunst
  • Also. Warte mal. Nur es zusammenzufassen. Du sagst, dass äh ähm, dass [kurze Pause] der Ausgangspunkt für Künstler, warum sie Kunst machen, hauptsächlich eben darin liegt äh den Lebensunterhalt zu verdienen.
  • Ne, das glaube ich gar nicht.
  • Aber hast du das nicht gesagt?
  • Nein. Ich habe nur gesagt, dass Kunst für mich ein Geschäftsmodell ist. Aber ich hab nicht gesagt, dass äh äh dass äh Ausgangspunkt, warum jemand Kunst macht, äh äh eben das ähm äh äh Geld verdienen ist. Weil das ist … man sagt ja nicht oft, nicht nicht oft genug, dass Kunst eine brotlose Kunst, also ein brotloses Unterfangen ist.
  • Ja.
  • Nein ich glaube, ähm [Räuspern] Ausgangspunkt warum jemand sich entscheidet ähm etwas zu schaffen, mit Gedanken, mit seinen Händen, mit seiner Sprache, … Wie auch immer. … Ist, dass er entweder glaubt eine Begabung zu haben, oder dass er, äh was gelernt hat, was er jetzt äh anwenden will.
  • Handwerk Handwerk und Kunst
  • Handwerklich genau.
  • Handwerklich, genau. Also sogar vielleicht schon Handwerk Handwerk. Also zum Beispiel kommt mir jetzt in den Kopf, ähm jemand der mit einer Motorsäge Holzstämme zu Figuren verarbeitet. Das ist entweder eine Begabung oder er hat es gelernt. Es ist ein Können. Es ist ein Handwerk Handwerk. Und äh anschließend ähm verkauft er diese… diese Figuren. Diese Holzfiguren auf Märkten. Und äh gerade in den USA, wo ja fast alles nur Holzhäuser sind, ähm …
  • Mhm.
  • … da wird viel mit Holzkunst am Bau auch gearbeitet. Und da sind diese Menschen nicht unbedingt gefragte Handwerker, sondern auch gefragte Künstler! Und ähm. Ähm.
  • Eine ganz schwieriges Gebiet. Zwischen Handwerk Handwerk und Kunst zu unterscheiden.
  • Äh genau ich…
  • Kunsthandwerk. Was ist…
  • Genau ich würde es mir auch nicht trauen. Diese Unterscheidung, wo endet Handwerk Handwerk
  • [unterbricht]
  • … äh und wo beginnt Kunst. Oder umgekehrt. Ist Handwerk Handwerk
  • Ja.
  • … nicht Kunst oder ist Kunst nicht Handwerk Handwerk? Äh diese dieses mag ich nicht beantworten können.
  • NUR GANZ KURZ. Ich denke, dass in Kunst Handwerk Handwerk drinne steckt, aber nicht bloß Handwerk Handwerk ist. [kurze Pause] Dann wäre es Kunsthandwerk.
  • Das ist eben eine…
  • [unterbricht] Da steckt eben halt was drinne, was auch also ähm [unverständliches Übereinander]
  • JA WARTE WARTE MAL!
  • Begabung und angelerntes Können
  • niemand Kunst macht, weil er glaubt eine … A und
  • … Begabung …
  • …zu haben.
  • WAS WAS Was verstehst du unter einer Begabung?
  • Mhm. [überlegt] Ich bin begeistert von Menschen, die ähm ein musikalisches Gehör haben und wenn sie sich ans Klavier setzen können und innerhalb einer halben Stunde ein Lied schreiben können.
  • Wasn ein musikalisches Gehör?
  • Ääähm. Also es gibt Menschen, die äh äh Töne hören und sofort auf einem Instrument umsetzen können. [29:15]
  • Kann man das nicht lernen?
  • Ähm das weiß ich nicht. Ob man das in DER Perfektion erlernen kann.
  • Perfektion weiß ich nicht. Aber mein Orgellehrer hat zum Beispiel versucht ähm mir das zu lehren…
  • [unterbricht] Das meine ich …
  • Welche Akkorde er spielt. Das ich höre und sage.
  • … Das es vielleicht gut wird, aber vielleicht nicht so gut, als wenn man schon diese Begabung mitbringt. Also das man aus dem Lied schon heraushört, äh, welche Instrumente äh werden verwendet, äh welche Harmonien, ähm welche Noten, ähm welcher Takt…
  • Das lernt man mit der Zeit.
  • Äh.
  • Das lernt man mit der Zeit.
  • Ich glaube aber, dass es eben … ja das sage ich ja! Ich will das auch gar nicht … ich ich ich will das … ich will die Begabung und das Können gar nicht zu stark von einander abgrenzen. Ich sage nur: Entweder man hat die Begabung und macht deswegen etwas. In seinem Leben. Oder man hat das Können, weil man es eben gelernt hat. Weil man es vielleicht studiert hat.
  • Ok.
  • Und ähm. Ähm. Weil mans ganz oft gemacht hat.
  • Okay. Also Begabung meinst du ist etwas, was halt bereits in einem drinne steckt. Ob man wollte oder nicht. In den Genen oder keine Ahnung was. Äh. Oder ein perfektes Gehör oder … Ne etwas ETWAS …
  • [unterbricht]
  • … etwas was man nicht als außergewöhnlich sagen würde, weil die meisten es nicht haben. Und die andere Möglichkeit von [unverständlich, 30:20] wäre halt, äh, das Handwerk Handwerk. Meinst du jetze?
  • Genau. Das Lernen, das Wiederholen.
  • Ok.
  • Das Festigen.
  • Ich denk, das ist aber beides miteinander verbunden. Weil Begabung …
  • Das eine schließt das andere nicht aus.
  • Genau. Weil wenn ich mir jetzt vorstelle, einem Musikstudent wurde wurde bestimmt am Anfang gesagt „Oh du bist begabt“ und dann lernt der aber immer mehr und so weiter. Also das das äh das bildet sich ja dann…
  • Ja.
  • Zusammen. Sozusagen.
  • Ja.
  • Zu einem großen Ding.
  • Ja.
  • Das ist sozusagen für dich der Ausgangspunkt für Künstler. Ich überlege gerade, was … ICH WILL. WARTE MAL.
  • komische Definition von Künstler
  • Künstler… Künstler ist ja ähm [kleine Pause] ähm [kleine Pause] äh [kleine Pause] Künstler sind vielleicht die, die Kunst machen. Die Kunst schaffen. [überzeugt] Das sind Künstler!
  • Na das war jetzt ne … Jetzt hast du Künstler und Kunst in einem Satz als Definition gebracht.
  • Genau.
  • Kunst ist das, was Künstler machen.
  • Genau.
  • Das ist jetzt wieder so… Da kannste die Mülltonne treten.
  • Das weiß ich nicht. Das weiß ich nicht.
  • NA MENSCH. WENN DU… Wenn du etwas begründest, Kunst mit Künstler, Künstler kommt von Kunst begründest, dann hast du doch jetzt … ja wie heißt denn das jetzt? Dafür gibts son Wort.
  • Ja aber gut. Das ist doch das selbe wie ähäh der Maurer ist… Maurer weil er mauert!
  • NA DIS … GENAU DAS MEINE ICH EBEN!
  • Ja.
  • Das ist ein Selbst…
  • Der mauert, also ist er…
  • DA GIBTS!
  • … Maurer
  • Da gibts nen Begriff für.
  • Der Kunst schafft, ist Künstler.
  • JA, aber damit hast du überhaupt nichts definiert. Damit hast du alles in der Luft. Weil ein Maurer mauert.
  • Wer Musik macht ist Musiker.
  • Nö. Ich bin… ich musiziere, bin aber kein Musiker.
  • Berufsbild Künstler, Eigenschaften
  • Das ist interessant, was du gerade sagst. Weil … ähm … Nur das jemand mauert oder das jemand Musik macht oder das jemand Kunst macht, macht ihn noch nicht zu diesen … Berufsbild oder dieser Bezeichnung. Er ist Musiker, Maurer oder Künstler. Sondern: Es muss ähm ne gewisse Stetigkeit haben. Es muss eine gewisse Wiederholung haben. Es muss eine gewisse Professionalisierung mit sich bringen.
  • Das wäre meine nächste Frage gewesen. Also… Also du setzt äh, du setzt Be… ne du setzt das Wort Musiker oder das Wort Künstler nicht automatisch ähm mit ähm mit Beruf [kurze Pause] gleich. Also. WEISST DU. Weil du nämlich gerade gesagt hast, ähm … ähm er muss es stetig machen. Er muss halt er muss es wiederholen. Die Gedanken. Immer wieder. Also fortführen. So.
  • Es kommt drauf an, wie man…
  • Oder?
  • Nein, es kommt darauf an, wie man jetzt Beruf, vielleicht steckt auch Berufung drinne, vielleicht steckt da auch sowas drinnen wie Begabung…
  • Mhm.
  • … also ob man Beruf jetzt immer so als Einkunftsquelle… als ob man diesen Begriff schon vordefiniert im Kopf hat…
  • [unterbricht] Rechtlich ja.
  • Und äh… JA, aber…
  • Bei Wikipedia.
  • Vielleicht müssen wir ja gar nicht rechtlich äh äh ähm…
  • Du bist doch aber nen Krankenkassentyp.
  • Ich bin gar kein Krankenkassen… [lautes Lachen]
  • Kraaaankenkassentyp!
  • Äh ähm.
  • Streichen.
  • Also ich bin Rechtswissenschaftler. Wenn du einen Begriff suchst.
  • Rechtswissenschaftler
  • Was heißt Rechtswissenschaftler. Was isn da… definiere das mal ganz kurz. In einem Satz. Was das heißt. Rechtswissenschaftler zu sein. [33:10]
aktueller Zustand Büste
aktueller Zustand Büste
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt aktueller Zustand zu ungenau, deshalb im bis nächsten Treff an Holzteilen genaue Formen anzeichnen danach in Holzwerkstatt neu zusägen, zur Not etwas kleiner umsetzen gebogene Platte, bei Alberti Wolfgang Alberti herstellen, für großes Selbstporträt, nach innen gekehrt Herme für Herme mögliches Material in Holzwerkstatt gefunden mit Gehrung Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Abstände zwischen Augen, Ohren, Nase, Mund, Kinn, Stirn etc. mit Metallstab neu gemessen und Büste korrigiert Ohren abgesägt, neu positioniert aktueller Zustand Büste buesteaktuell4-k.jpg Hinterkopf eventuell zu schmal, Dozent am Mittwoch fragen Ohren kommende Woche neu anfertigen, Rücken, Brust ebenfalls (mit Reinhart besprochen): Nasenflügel, Kinn etwas mehr runden, Augen (noch zu zeichnerisch) Das Werk HGB Rundgang 2015 da meine Arbeit in Petersburger Hängung zum Rundgang 2015 unterging: Das war der übliche Galopp der ersten Stunde, alle suchten sich, rannten, um sich zu sehen, brachen in endlose Beschuldigungen aus, in lautes Toben: es hing zu hoch, das Licht fiel schlecht die Nachbarschaft tötete die Wirkung, man werde sein Bild abhängen und wieder mitnehmen. meine Reaktion auf Bewunderung der Geradenbilder 2015, endete 2016 in der Verhüllung: Der Haß, den er gegen dieses erste Meisterwerk hegte, mit dem man sein ganzes mit Arbeit angefülltes Leben erdrückte, hatte ihn dazu getrieben, den symmetrisch entgegengesetzten Vorwurf zu wählen. Diplom Theorie Er fand in diesem Frühstück sein Bild Im Freien wieder, aber um wieviel gemildert, gemogelt, verdorben, von einer oberflächlichen Eleganz, die mit unendlicher Geschicklichkeit für die Befriedigung der niedrigen Instinkte des Publikums zurechtgemacht war. Hinter sich hörte er, wie eine heisere Stimme harte Silben zermalmte: das war ein Engländer in kariertem Jackett, der einer tief in einen Reisestaubmantel eingemummten gelben Frau das Gemetzel erklärte. […] um dann rasch wieder ihre Sätze zurückzunehmen, sobald sie die Signatur entziffert hatten, was schließlich bewirkte, daß sie vorsichtiger wurden, einen krummen Rücken machten, sich mit verstohlenem Blick des Namens vergewisserten, bevor sie sich äußerten. Er ist denn das Schein…? Aber er richtete sich rasch wieder auf, ganz erschrocken, weil er den Namen eines seiner Freunde gelesen hatte […]. In der Hoffnung, daß man ihn nicht gehört habe, schrie er: Prächtig! - Eine Eins, nicht wahr, meine Herren? HGB Rundgang 2017 umsetzen im Flur nur Flügeltürrahmen mit Selbstporträt, geöffnet, aufhängen drumherum viele Schnüre an Wand mit Nägeln straff hängen Fotoabzüge mit Geraden mit Klammern befestigen, siehe Frage: Wie Schnüre straff spannen? mit Simon Website für sein Kunstprojekt weiter bearbeiten (Termin abgesagt)
Studium 3 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Herme / Büste weiter bearbeitet Friedrich Fröhlich, 6 Stunden durchgearbeitet aktueller Zustand nächsten Montag: mit Bachmann zu Holzfachmarkt fahren für Büste mehrere 60cm-lange Holzbalken kaufen ansonsten in Nähe Dresden weiterer Holzmarkt übernächsten Montag: Negativ mit Bachmann herstellen, danach scannen Geradenbild Gedanken zu Selbstporträt (WV 1-9) von Janine Schneider, E-Mail vom 26.11. ich bin der ort des zusammentreffens, bin nichts als begegnungsstätte für durchlaufgedanken, die sich verselbstständigt haben, seit sie von menschen ausgesandt wurden. wer mir beachtung schenkt, definiert mich, und damit erscheint mein auge in höherer frequenz als mein rocksaum zum beispiel. die ankunft und das verlassen gehören zu mir, sei es als empfänger oder als sender, und damit basiert meine person nicht mehr auf körperkonturen, sondern löst diese auf. von pfeilen durchsetzt wie sebastian bin ich, und linien machen, dass ich mich teile in kleinste felder, die es in dieser zusammensetzung kein zweites mal gibt. scan.
Porträt aktueller Zustand, von vorne
Porträt aktueller Zustand, von vorne
rechtes Ohr
rechtes Ohr
von unten, Hermen-Ansicht
von unten, Hermen-Ansicht
Studium 3 0
Das Werk […] sie war bewegt über diese Arbeitswut, diese unbedingte Hingabe eines ganzen Seins: War das nicht rührend? Steckte darin nicht etwas sehr Gutes? Kinderzeichnung […] Er wies auf das winzige Gemälde, vor dem er in Gedanken versunken war, ein ganz kindliches Gemälde, so daß ein Bengel von vier Jahren es hätte malen können, ein kleines Haus am Rande eines kleinen Weges mit einem kleinen Baum daneben, das Ganze schief hingesetzt und mit schwarzen Strichen umzogen, und nicht einmal der Korkenzieher aus Rauch, der aus dem Dach kam, war vergessen worden. Diplom Theorie Bloß fand er es erzdumm, so was auszustellen. War es nicht blöd, an den Verstand des Publikums zu glauben? Was sollte diese nackte Frau und dieser angezogene Herr? Was bedeuteten die beiden kleinen Ringerinnen im Hintergrund? Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Friedrich Fröhlich, Kunststudent fast 7 Stunden durchgearbeitet Porträt aktueller Zustand, von vorne seitlich-k.jpg rechtes Ohr ohr-k.jpg seitliche Ansichten von unten, Hermen-Ansicht vonunten-k.jpg Diplom Theorie verhüllt umsetzen anstatt in Holzwerkstatt herstellen fertige Schattenfugenrahmen kaufen 1 Rahmen teilen, als Flügeltüren nutzen Zwischenbereich mit Platte 10mm füllen diese Flügeltürrahmen müssen dann farbig angestrichen werden Außenseite mit Fotoposter bekleben sollte sehr stabil sein nur noch Scharnierbereiche selbst anfertigen evtl. im unteren Bereich der Flügeltüren kleine schiefe Kante sägen, zum einfacheren öffnen auf Flügeltürrahmen ganzflächig kleben: Ich bin ein schüchterner Kunststudent! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was ich gemacht habe! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, wie gut ich bin! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was für schöne Kunst ich mache!
Bei der Arbeit an der Friedrich-Herme
Bei der Arbeit an der Friedrich-Herme
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten da kommenden Mittwoch nicht in Leipzig heute ohne Dozent an Porträt weitergearbeitet Bei der Arbeit an der Friedrich-Herme tonich5-m.jpg umsetzen Selbstporträt (Fotoabzug) an Wand hängen, davor Spiegel zum Foto hin installieren mit kleinem Abstand, Betrachter sieht Spiegelung, frontal nur Rückseite Spiegel (evtl. komplett mit Aufkleber vom Baumarkt) am Brustbereich mit Spiegel gearbeitet Aktueller Zustand tonich4-k.jpg für weitere Bearbeitung erst Meinung Dozent abwarten
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Detail Kopf
Detail Kopf
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Aktueller Zustand tonportraet2_markiert-k.jpg seitliche Ansicht Detail Kopf tonportraet2-3-k.jpg plastisch skizzieren: mit kleinen Tonklumpen Formen andeuten danach Erhebungen durch mehr Tonklumpen erzeugen erst dann miteinander verbinden immer wieder mit Stab reale Maße abmessen und an Tonkopf korrigieren nicht sofort ins Detail gehen (wird meist später wieder zerstört) nächstes Mal: Schulterbereich bearbeiten Kommilitone Kommilitone rät mir dazu in Albertina-Bibliothek Theoriearbeit zu schreiben (Konzentration)
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Fotos Oberkörper
Fotos Oberkörper
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Fotos von meinem Kopf ausgedruckt mitgebracht Aktueller Zustand tonportraet1_markiert-k.jpg Fotos Oberkörper tonkopf.gif Übergang zu Sockel entfernt, reale Körperform umsetzen Selbstwahrnehmung über Spiegel ganz anders als Dozent mich sieht viel schmaleres Gesicht, ohne starken Gesichtszügen lediglich Nase speziell (leicht gekrümmt, Huckel) am Ende Nase, Wangen, Kinn und Ohren etwas übertreiben Zwischenzustand näher an meinem Gesicht als heutiger Endzustand letztendlich für heute aufgegeben, da immer nur weiter verschlimmbessere weitere Fotos von Vorder- und Rückansicht ausdrucken (mit Glatze, für Fotocollagen gedacht) und nächsten Mittwoch mitbringen verhüllte Skulptur in Werkstatt Diplom Theorie Zweifel Zweifel "Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jemandem, jemandes Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig und gut ist, ob etwas gelingen kann o. Ä." u.a. quälender Zweifel Zweifel, begründete Zweifel Zweifel, unbegründete Zweifel Zweifel, bei jemandem regt sich der Zweifel Zweifel Wort Skepsis: "[durch] kritische Zweifel Zweifel, Bedenken, Misstrauen [bestimmtes Verhalten]; Zurückhaltung" weitere Begriffe: Bedenken, Einwand, Misstrauen, Reserve, Skrupel, Vorbehalt, Zurückhaltung, Hin-und-her-Schwanken, innerer Widerstreit, Unentschiedenheit, Ungewissheit, Unklarheit Unsicherheit, Zerrissenheit, Zögern, Fragezeichen, Aber, Bedenken, Befürchtung, Unglaube, Argwohn Die Zweifel Zweifel des Malers, Michael Krebber Genie voller Selbstzweifel, Michelangelo Der Begriff Dada(ismus) steht im Sinne der Künstler für totalen Zweifel Zweifel an allem, absoluten Individualismus und die Zerstörung von gefestigten Idealen und Normen. statt es philosophisch komplex durchzukauen (was ich nicht kann), nur wenige Seiten für Begriff, Geschichte, Kunst und Leben, Philosophen verwenden danach auf Künstler eingehen, Kunstrichtung (wie Dadaismus Dadaismus), auf künstlerische Arbeiten, auf eigene Texte (vielleicht als Zitate einfügen) Julia Benz (Berliner Künstlerin) wegen Dokumentarfilm zum Thema Künstler und Zweifel Zweifel E-Mail geschrieben Antwort: Hallo, vielleicht meinen Sie dies: https://vimeo.com/87268755 Viele Grüße, Julia Benz
Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Diplom Theorie wenn mit 10. Semester abschließen spätestens am 30. April 2017 Theorie-Arbeit anmelden entweder Theorie und Praxis gleichzeitig oder nacheinander bearbeiten Relation Praxis <-> Theorie / unterschiedliche Themen empfohlen: jetzt anfangen, egal wann ich Diplom letztendlich mache mögliche Themen für Theorie-Arbeit skizzieren und ihm per E-Mail zuschicken am Beispiel von Art brut: Normalität / Differenz / Übergang besprechen, danach künstlerische Arbeiten zeigen oder einzelne Künstler (wie Duchamp Marcel Duchamp) als Thema, mit Arbeiten vorstellen Theorie-Arbeiten in Bibliothek durchsehen: (1) Archiv-Essenzen, Kai Hendrik Windeler (nicht gefunden) (2) Erinnerung mit Familienfotos, Irma Blumstock (nicht gefunden) (3) Mutter-Kind -Performances bei Courtney Kessel, Maria Adela Diaz und Else Twin Gabriel, Beatrice Förster (nicht so gut, aber passt zu Kinderzeichnungen) (4) Das Zickzack Phantom - Wiederholung in der Zeichnung, Benjamin Kunath 1. Schritt: andere Diplom-Arbeiten durchsehen (Bibliothek), Aufbau analysieren, Übersicht über Qualität und Umfang 2. Schritt: eigene Themen finden, möglichen Aufbau skizzieren, danach Daniels Dieter Daniels zuschicken und besprechen bis 15.11. (1 Monat Zeit) beide Schritte machen Narzissmus Narzissmus und Kunst Hausarbeit durchgegangen Anamorphose ("die Umformung" und "Die Gestalt, Form", seit 1657 Bilder bezeichnet, die u.a. nur unter bestimmten Blickwinkel bzw. mittels speziellem Spiegel erkennbar sind) Bezieht sich Dalí direkt auf Ovids Metamorphosen? Metamorphose: Wandlung von etwas Mythos Linie auf Linie, Wettstreit zwischen Malern (bisher nichts gefunden, Daniels Dieter Daniels möchte selber noch einmal nachschauen) gesammelte Narzissmus Narzissmus-Bilder ihm zuschicken Hausarbeit-Ausdruck wieder in sein Fach legen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Hermen-Kopf abgedeckt / verhüllt zu spät bei Alberti Wolfgang Alberti, morgen vormittags vorbeigehen
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Tonkopf, Zwischenzustand 12.10.2016
Tonkopf, Zwischenzustand 12.10.2016
Dozent hilft Körperform zu erschließen
Dozent hilft Körperform zu erschließen
Kunst 2 0Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Aktueller Zustand tonportraet0_markiert-k.jpg Tonkopf, Zwischenzustand 12.10.2016 tonkopfprae-k.jpg da mit Schultern Stab auf 45cm verlängert Schmetterlinge angefertigt, Holz gesägt, mit Zange Breite halbiert Kopfmuskulatur, lebensecht als Vorlage Dozent hilft Körperform zu erschließen tonkopf5-k.jpg kleine Tonbrocken, langsames Annähern an Endform immer wieder angehoben, da zu niedrig Kopf nach vorne gebeugt seitliche Ansicht Rücken zu schlangenartig, Hals zu kurz und zu dünn, noch korrigieren ansonsten sehr zufrieden, von 10:00-18:00 durchgearbeitet Tonkopf von hinten, aktueller Zustand morgen Tonkopf abdecken kommenden Mittwoch mit Dozent weiter bearbeiten, davor selbstständig
Bande, 2002, Martin Honert
Bande, 2002, Martin Honert
Klasse -1 -1Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Einzelgespräch Bachmann in Atelier, Tonkopf evtl. ohne Hinterkopf flächiger an Seiten arbeiten Augenbraun wegnehmen Ohren weiter nach hinten und kleiner Kopf von oben fotografieren, um Stirnbereich besser zu verstehen mit Werkzeug nicht mit Fingern weiterarbeiten, dadurch detailierter und spannendere Struktur sichtbare Augenkugel nach unten mehr gebogen als nach oben wie bei Mund (Oberlippe) gehen Oberlider über Unterlider umsetzen in Bibliothek ansehen: "Der nackte Mensch. Hand und Lehrbuch der Anatomie", Gottfried Bammes Kinderzeichnung wegen Kinderzeichnungen: Martin Honert (*1953, deutscher Künstler) Thema: Erfahrungen aus eigener Kindheit ausgehend von Erinnerungen oder alten Fundstücken entstehen dreidimensionale Objekte Bande, 2002, Martin Honert bande-k.jpg Ende Semesterferien für nächsten Treff anvisieren hinterlegt geschliffenes Werkzeug heute noch bei Pforte nachher noch zu Ohme wegen Fräsearbeit Notiz von morgen: Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen 2016 Treff wegen Ausstellung anstatt über Arbeiten nur über Essen geredet; angenervt Notiz von übermorgen: Werkstatt Holzwerkstatt Alberti Wolfgang Alberti aufgesucht, Holzleisten und Rückkarton herstellen Holzleiste (BXH): 3x6mm Rückkarton: 32,7x24x0.3cm umsetzen Alberti Wolfgang Alberti wegen Birnenholz fragen, größere Fläche aus zusammengefügten Leisten wenn geht: Geradenbild oder in Birnenholz umsetzen Ohme schreiben
Gerüst für Tonobjekt
Gerüst für Tonobjekt
Werkstatt Plastisches Gestalten umsetzen kleinen Spiegel mitnehmen nur das im Tonobjekt umsetzen, was ich auch sehen kann Gerüst für Tonobjekt geruest-k.jpg (1) Riffelroh 8mm auf 30cm gesägt (Metallwerkstatt) (2) Rohr auf Platte geschweißt (3) Holz-"Schmetterlinge" hergestellt 2 Holzscheiben gekreuzt, mit Stahldraht festgebunden Schmetterlinge am Riffelroh befestigt: (a) Augenhöhe (b) Mund (c) Hinterkopf (d) Hals (e) 2 x Ohren, zwischen a und b umsetzen abends Grundgerüst in Eisenbahnstraße bringen Bachmann würde zu Besprechungen auch zu mir fahren Notizen von morgen: Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ohme neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- und 25x10cm-Motiv)