[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Werkstatt AV-Labor

Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten nach E-Mail von Bachmann: mit Ohme treffen und (1) Büste auf Originalgröße bringen (2) Form verdicken (um wieviel, Bachmann fragen?) (3) danach Schultern abtrennen und offene Flächen füllen umsetzen in Werkstatt (unabhängig davon, auch schon heute) groben Umriss von (a) Schulter links, (b) Schulter rechts, (c) Kopf auf Papier skizzieren noch Originalgröße, später dann nach Gespräch mit Ohme mehr dazugeben nach neuer E-Mail von Bachmann: 1cm-1,5cm mehr hinzugeben Umrisslinie erst nach Arbeit mit Ohme am Rechner ausgeben und ausdrucken, ansonsten zwischendurch per Hand zeichnen o.T. umsetzen (1) mit grünen Pigmenten, Kleber und Fingern einfache Porträts malen auf Backpapier, A4-Druckpapier, Zeichenpapier (2) Gesichtabdruck auf Papier zuerst mit Hand testen mit Kohle einschmieren oder mit Farbpigmenten (3) Collage Ganzkörperporträt mit abgerissener Kalenderecke auf normalem A4-Papier drucken Randbereich reißen oder mit Schere schneiden passenden Rahmen aus Holz herstellen (Rückplatte zusägen bzw. dicke Pappe und Holzleisten, evtl. weißen) Kinderzeichnung heute grüne Pigmente mit Kleister vermischt Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31 katzeich-m.jpg mit Fingern auf Leinwand und Braunpapier aufgetragen Köpfe und Katzenporträt Leinwandbilder zuvor mit Bleistift umrandet Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente1-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente2-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente3-k.jpg Rahmen aus Pappe und Holzleisten hergestellt danach weiß grundiert HGB Rundgang 2017 umsetzen am 4.2. (Sa) im Flur Infotafeln abhängen, Löcher bohren, mit Schrauben / Dübel Testhängung beider Arbeiten schwarzer Klebestreifen zuvor im Klassenraum auf kleiner Fläche testen danach wieder abhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt, Auflage 4 + 1 KE Vorbereitung ab 19:40 Blatt 1/5 Start 19:55 Force 120gf, Speed 70cm/s ab 20:05 Speed 30cm/s ab 20:15 Speed 20cm/s Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31 ichseite-k.jpg Blatt 1/5 Ende 20:21 (41min) Blatt 2/5 20:23-20:55 (32min) Blatt 3/5 20:56-21:25 (29min) Blatt 4/5 21:27-21:56 (29min) Blatt 5/5 22:00-22:28 (28min) insgesamt 19:40-22:35 = 175min / 4(+1KE) = 44min/Blatt (+ca. 15min für Hintergrundkarton kaufen, zuschneiden, hängen) = 55min = 60min Zusatz schwarzer Hintergrundkarton +1cm bei A2 44x61.7cm
HGB Rundgang 2017 verhüllt Geradenbild Selbstbildnis im Flügeltürrahmen verpackt und in HGB getragen Werkstatt AV-Labor Start Ebene 5 um 10:20, neuer Stift Stiftspitze zu nah am Papier, kleiner Strich unterhalb Motivrand Papier scheint über Nacht leicht gewellt zu sein 1. Stiftewechsel nach 2/3 Start Ebene 6 um 11:29 HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung noch in Hochschule bringen: "verhüllte Arbeit" (29.12.2015 ) "Fingerzeichnung" (15.3.2016 , A3?, ebenfalls in rahmenlosen Bilderhalter) evtl. "Schnellzeichnung" (19.3.2016 ) "Spiegelzeichnung" (21.3.2016 , A4, rahmenloser Bilderhalter, Klammern entfernen?) 2 Kinderzeichnungen (evtl. mit kleinen Klammern befestigen, oder Stecknadeln?) und wie gehabt neue Selbstporträts (ab 12.2016, in rahmenlosem Bilderhalter) umsetzen bei Rahmenladen telefonisch nachfragen, wie lange Lieferung neue Bilderrahmen braucht 2. Stiftewechsel nach 1/5 Standpunkt Die Arbeitszeit ist überhaupt nicht mehr langweilig, sie vergeht sehr schnell. Ich kontrolliere immer wieder, ob der Stift noch genug Tusche hat. Hauptsächlich nehme ich mir die Zeit aber zum Betrachten des entstehenden Porträts. Viele Gedanken zu der Arbeit flitzen durch meinen Kopf. Ich komme gar nicht einmal zum Essen. 3. Stiftewechsel nach 3/4 Start Ebene 7 um 12:34 4. Stiftewechsel nach 1/3 5. Stiftewechsel nach 5/6 Start Ebene 8 um 13:40 6. Stiftewechsel nach 1/3 7. Stiftewechsel nach 2/3 umsetzen Bleistift an Maschine befestigen, obere und untere Begrenzung markieren abschließend Arbeit auf Endformat zuschneiden, einpacken, im Klassenraum verstauen sobald Rahmen geliefert wird einrahmen Tuschestifte insgesamt: 15 Stk. Abschluss letzte Ebene: 14:45 A Meisterwerk is born! Nacharbeiten (Linie ziehen, schneiden, verpacken, aufräumen, Gespräch mit Kommilitonin Kommilitone über ihre zerbrechlich wirkenden Arbeiten im Klassenraum): 14:45-15:35 Friedrich Fröhlich, sehr zufrieden
Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen
Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen
Geradenbild Werkstatt AV-Labor heute 18:00-0:30 Uhr (max) am Ganzkörperporträt arbeiten morgen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr 8 Ebenen wie bei letztem Ganzkörperporträt: Motiv 66x202cm, Papier 70x210cm Vorschau E-Mail von Kati, Schlüssel wurde hinterlegt Papierlänge zuschneiden, ruhig 250cm heißt das Plott oder Plot???????? Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen entwicklung-gk.gif ab ca. 18:00 Vorbereitung Vorlageformat: 67.9x230cm Test 1. Ebene ohne Stift, um zu sehen, ob Blatt lang genug oder herausfällt ca. 20cm oben und unten unbenutztes Papier Start 1. Ebene 18:35 mit 30cm/s auf 35cm/s erhöht HGB Rundgang 2017 Standpunkt Warum verspüre ich keine Scham bei dem Gedanken, dass viele Menschen demnächst meinen entblößten Körper sehen werden? Ich würde mich unwohl fühlen, würde ich ein Fotografie von meinem Körper ausstellen. Warum ist mir das bei diesem Geradenporträt egal? Von Weitem ist doch auch die Körpermasse erfahrbar, auch wenn in dem jetzigen Ganzkörperporträt leicht verzerrt. Von Nahem verschwindet das Körpergefühl, es wird extrem abstrakt. Der Körper löst sich in kleine Einheiten auf. In Linien, die jede für sich einzeln existiert und nur bei Wegtreten sich mit den anderen Linien vereint. Bei einem Foto würde sich bei genauer Betrachtung auch das Abbild in kleine farbige Punkte auflösen. Ab was für einem Abstraktionsgrad wird mir unwohl? Ich weiß zwar, dass es mein Körper ist, aber ich spüre es nicht. Für mich ist es durch die Verwirklichung durch Geraden eine fremde Person. Nein, eher ein Etwas. Lebendig und gleichzeitig tot. Die Bildvorlage habe ich heute auf ein A4-Blatt ausgedruckt. Das Geschlechtsteil ist sichtbar. Eigentlich ist es nur eine helle Fläche. Aber es ist sehr konkret. Bei diesem Ausdruck habe ich sofort ein Stück Leinwand genommen, in Form einer Unterhose geschnitten und auf die betreffende Stelle gelegt. Nur verhüllt würde ich diese Bildvorlage, die ich genauso spannend finde wie das Geradenbild, ausstellen. bei 90min je Ebene * 8 = 720min = 12h 330min = 5 1/2h heute = 3 Ebenen heute 7h = 420min morgen = 4 Ebenen morgen 1 Ebene schaffe ich dann nicht evtl. nach 1. Ebene Geschwindigkeit auf 40cm/s erhöhen wie bei anderer Maschinenzeichnung hier auch Linien in mittlerer Höhe am dicksten 1. Stiftewechsel bei 3/4 umsetzen für Ausdruck Bildmotiv auf A4 Passepartout zuschneiden lassen evtl. bei Klassenausstellung zeigen Rahmung + Passepartout ca. 30-40 EUR Start 2. Ebene 19:42 Plotterzeit 1 Ebene ca. 67min bei 40 EUR Stundensatz alleine Plottzeit ca. 450 EUR + 1. Plott (450) + Bildmotiv (12h) = 1.380 EUR Arbeitszeit + Rahmung (420) + Papier und Tuschestifte (80 EUR, zusammen mit 1. Plott) = 1.880 EUR / 100 * 119 = 2.240 EUR inkl. möglicher MwSt. + normalerweise Kosten Zeichenmaschine * ? (Künstler-Faktor) = ? EUR 2. Stiftewechsel bei 1/2 Standpunkt Signierung der Arbeiten Bei vorletztem Rundgang auf Rückseite signiert und datiert, Foto von Rückseite bei damaligem Verkauf mit beigelegt. Meine Schrift ist extrem krakelig, kindlich. Ich möchte aber ungerne durch Übung einen Stil inszenieren. Wie schaut eine Friedrich-Signierung aus? Start 3. Ebene 20:46 3. Stiftewechsel bei 1/6 4. Stiftewechsel bei 2/3 Start 4. Ebene 21:52 5. Stiftewechsel bei 1/6 6. Stiftewechsel bei 2/3 Rechnung: Ebene 4 ungefähr beendet um 23:00 00:06, wenn ich erst 00:20 aus dem Raum müsste, noch Zeit für Ebene 5 umsetzen Förtner fragen, ob das in Ordnung geht ansonsten morgen beenden 4. Ebene beendet um 22:55
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian
Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
HGB Rundgang 2017 Büro der Galerie Daten zu den Arbeiten im Erdgeschoss per E-Mail zugeschickt mit Halbe Rahmen telefoniert, muss mit 10kg rechnen Verpackung nicht sehr viel größer als Rahmen, also noch händisch transportabel Rahmen 70x210cm bestellt kommenden Freitag und Samstag neues Ganzkörperporträt machen E-Mail an Kati, da telefonisch nicht erreicht wegen Schlüsselübergabe, für heutige Arbeit im AV-Labor Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • [Nach dem Essen]
  • [Aufzeichnung erst nach Beginn Gespräch angefangen]
  • … Wo ich nichts mit anfangen kann eben. [räuspert sich]
  • Genau. Das hier?
  • Na gut
  • Das ist so ein ähnliches Bild. Das ist auch von diesem Piet Mondrian.
  • Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Notiz vom 14.11.2015 Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian mondrian-k.jpg
  • Kunstrichtung Mondrian
  • Und was ist das für ein [nicht verständlich, 0:11]?
  • Das ist eine Kunstrichtung gewesen.
  • Mhm. Mooondriaaan…
  • Mondrian ist der Künstlername.
  • …stil.
  • Das ist die… das ist die Kunstrichtung.
  • Mhm.
  • Und da taucht er unter anderem halt mit diesen Arbeiten auf. Und er hat halt ziemlich viel so diese…
  • Ja.
  • … geometrischen… geometrischen und Farb…
  • Kein Bild / Bild
  • Ja. Ja mit diesem Geometrischen… War ja eben gar nicht schlecht, nicht? Aber [räuspert sich] … Es ist eben kein Bild.
  • Mhm. Also nichts, wo du etwas erkennst halt.
  • Gehts dir darum? [Pause]
  • Doch ich erkenne schon was. Aber
  • Aber aber was erkennst du.
  • Ach. Naja. Ein Muster.
  • Okay.
  • Ein Muster, kein Bild.
  • Okay.
  • Ja?
  • Und der hatte aber anfänglich auch äh solche Sachen gemalt.
  • Ja.
  • Und davor hatte der glaube ich sogar realistisch gemalt. Ich weiß jetzt nicht genau.
  • Da erkenne ich… da erkenne ich schon eher was drauf. Aber das ist nicht sehr realistisch.
  • Ne, aber erinnert wieder so an Van Gogh. Ne?
  • Mhm.
  • Also auch mit Linien…
  • Ja.
  • … und Strichen.
  • Ja. Hast du das hier geknickt?
  • Ja gerade eben.
  • [räuspert sich] [Pause] Ja. Etwas anders dann eben auch, ne?
  • Ist aber auch ein Bild. Für dich. Oder nicht.
  • Doch. Das… das ist ein Bild. Aber ich kann nicht viel mit anfangen.
  • Weil du es nicht harmonisch findest, oder…?
  • [räuspert sich]
  • Ich will bloß verstehen, warum du damit nichts anfangen kannst.
  • Mhm. Ja das will ich ja selber verstehen. [lacht]
  • Was erkennst du denn. Also was…
  • Also ich erkenn… ich erkenne eigentlich nur ein paar Bäume.
  • Okay.
  • Äh… Fußboden. Und dahinter scheint aber wahrscheinlich noch mehr zu sein. Was ich …
  • Das erkenne ich jetzt auch nicht.
  • … Was ich jetzt wie so visuell einfach mit meinen Augen oder Brille nicht erk…
  • Das könnte die Sonne oder Mond sein. Ne?
  • Was ich da nicht so erkenne.
  • Hier äh der Titel ist WALD.
  • Ja gut. Einen Wald würde ich…
  • Ja.
  • … würde ich noch akzeptieren. Ja. Aber manches eben … wie gesagt… sehe … sehe ich sowieso nicht mehr so richtig.
  • Mhm.
  • [räuspert sich]
  • Na ich wollte dir das jetzt nur mal zeigen. Das äh…
  • Mhm. Mhm. Kann ich zuschlagen?
  • Ägyptische Kunst
  • Ja, genau. Was mich ja jetzt interessiert hatte, war, dass du zu den ägyptischen Sachen, was wir jetzt hier sehen, …
  • Ja.
  • … gesagt hast, dass du das ähm als… ich weiß nicht… als Kunst … als als ähm…
  • Naja gut. Eben alte ägyptische…
  • Alte ägyptische…
  • … Kunst.
  • Aber trotzdem akzeptierte … gut akzeptieren kannst. Du. Also du es sozusagen…
  • Ja.
  • … spannend findest. Oder dir anguckst. Oder…
  • Ja. Ja. Und das sind ja alles hier Götter. Die dargestellt sind. Und das ist das Lebenszeichen.
  • Mhm. [Geräusche, Bild wird auf Tisch hin und her bewegt]
  • Das ist eine Waage. Ja aber ich kann nicht mehr sagen, was das für für Götter hier … hier sind.
  • Aber warte mal. Das ist doch interessant. Also hier deut… hier versuchst du gerade zu deuten. Oder mir zu sagen, was das ist. Das das ein Gott Jesus ist und so weiter.
  • Ja.
  • Obwohl du das als als Betrachter, der sich überhaupt nicht mit ägyptischer Kunst auskennt, gar nicht nicht sehen würde. Für den ist das halt nur irgendwie eine Figure, die irgendwas komisches auf … auf dem Kopf trägt. Was so aussieht wie ein Tierkopf.
  • Ja.
  • [3:42]
  • So.
  • Ja aber das ist eine Gottheit.
  • GENAU. Aber das sagst du. Weil du das Wissen darüber hast.
  • Ja.
  • Wissen macht Kunst zu Kunst
  • So. Jetzt… und jetzt ist ja die Frage… ähm bei zeitgenössicher Kunst, wie jetze bei diesem Pissoir oder so…
  • Mhm.
  • … da hast du das Wissen nicht darüber. Was das jetze … was… warum dieses Pissoir jetzt ausgestellt wird. Und was das sozusagen aussagen soll. Und deshalb verstehst du es nicht. Und und siehst es nicht als Kunst an. Irgendwie.
  • Ja.
  • Und hier aber … weißt… weißt du, was ich meine? Also hier hast du sozusagen ne Hintergrundinformation, die du mir jetzt ja sozusagen…
  • Ja.
  • … sagst.
  • Mhm.
  • Und ich glaube, deshalb kannst du dieses Bild nachvollziehen.
  • Naja, nachvollziehen ist wieder zu viel gesagt.
  • Ne, aber…
  • Weil ich es ja nicht genau weiß, was das für ein äh Gott Jesus… äh dazu weiß ich zu wenig. Und das…
  • Aber du guckst es dir zumindestens an und…
  • Ja. Ein Ägypter, äh, der … Oder soll das eine Frau sein? Das weiß ich jetzt nicht.
  • Eine Frau denke ich mal.
  • Ja. Ja gut. Also ich … dazu habe ich wieder zu wenig Hintergrund…
  • Aber mit der Waage, mit der Gerechtigkeit höchstwahrscheinlich…
  • Ja.
  • In die Waagschale legen.
  • Das gibts ja bei uns auch.
  • Oder oder mit der Seele.
  • [räuspert sich]
  • Vielleicht. Das ist die Seele. Und das ist so ein Gegenstand zum… so ein Gegengewicht. Leben, Tod vielleicht. Keine Ahnung.
  • Also ich meine jetzt, das sind ja die Hieroglyphen.
  • Ja.
  • Wenn ich die übersetzen könnte, dann wüssten wir halt mehr. [lacht]
  • Symbolismus
  • Aber das strotz ja auch vor… Symbolismus. Ne?
  • Ja.
  • So. Und und das ist ja bei bei bei vielen Kunstwerken, die du nicht verstehst, die jetzt…
  • Mhm.
  • … gemacht werden, vor hundert Jahren vielleicht. Oder vor fünfzig Jahren, auch der Fall. Aber aber man versteht es halt nicht, wenn man kein Hintergrundwissen hast… hat. So.
  • Ja. Das das ist aber auch viel eine Gefühlssache bei mir. Muss ich sagen. [kurze Pause] Also die haben alle diese Lebenszeichen da in der Hand. Es blendet hier gerade so. [räuspert sich] [kurze Pause] Hier. Das ist … Ach. König oder Gottheit. Ne. [räuspert sich] Das könnte … König sein, Oberägypten. Oder Unterägypten. Äh mit dieser Patsche. Und mit diesem…
  • Mhm.
  • … Zeichen. Die sie manchmal auch über Kreuz halten. Und das sind wahrscheinlich seine Frauen. Und Kinder. Oder so. Also das ist sicherlich irgendein ägyptischer König.
  • Mhm.
  • Die haben diese… ja… Krone oder Doppelkrone.
  • Pharao.
  • Pha… äh gut. Pharao. Auf ägyptisch. Pharao. [räuspert sich]
  • Und kannst du jetzt noch einmal dieses Gesamtbild dir einfach so angucken? Weil darum gehts ja jetzt. Dass du… dass du … also hier bei bei bei bei…
  • Mhm.
  • … Van Gogh und so hast du gesagt, das ist nicht schön. Das ist nicht har… das ist nicht harmonisch. Oder so. Für dich. Außer dieses Feld. Ähm. Weißt du? Also Begründung dafür, …
  • Mhm.
  • … dass du es nicht ähm nicht ähm … damit nicht soviel anfangen kannst.
  • [zögernd] Ja.
  • Und was ist jetzt hier zum Beispiel, was du bei den naturalistischen Bildern gesehen hast… als harmonisch … als schön…
  • Mhm.
  • Was … warum guckst du dir das gerne an. Oder warum warst du äh in Ägypten und hast dich dafür interessiert. Für diese ganzen äh…
  • Tja.
  • … Zeichen. Für die Malerei.
  • Weil diese Kunst eben noch viel viel älter ist. Als die europäische Kunst.
  • Okay. Also hatte das eher… so ein… [7:04]
  • Wissensdurst
  • … wissenschaftlichen äh…
  • Wissen… Wissensdurst. So.
  • Ja. Also…
  • Was die vor tausenden von Jahren mal gedacht haben. Und wie sie das dargestellt haben. Oder… wie deren Leben…
  • Genau.
  • … war.
  • Sagen wir mal… ich habe das dann mehr wissenschaftlich gesehen.
  • Okay.
  • Gefühlsmäßig kann … weiß ich jetzt auch nicht. Dazu weiß auch zu wenig, wer diese Gottheiten eben sind.
  • Mhm. Ne aber das ist ja gut. Dass du es nicht weißt.
  • Ja.
  • Dadurch betrachtest du ja eher das Bild. Als…
  • Mhm.
  • … als den Inhalt. So wie du ja auch diese äh diese zeitgenössichen…
  • Ja.
  • … Arbeiten eher … das Bild betrachtest als den Inhalt zu… zu wissen.
  • Mhm. [7:36] Und das sind die … wie heißen die… die Kartuschen oder was. Wo eben auch die Namen drauf stehen.
  • Mhm.
  • Also wo diese… das sind vier… vier Kinder. Aber es sind ja nur drei Kartuschen. Das wird für den König sein. Also … gut also ich … ich kanns nicht sagen. [räuspert sich] [lange Pause]
  • Picasso Pablo Picasso und ägyptische Kunst
  • Ich finde es halt wirklich interessant, dass Picasso Pablo Picasso … dieses äh Frauen…
  • Ja.
  • … bild, wo ja auch… selbst wenn…
  • Ja.
  • … es ein bisschen mehr ver… verschoben war und so… War aber auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Und für dich…
  • Ja.
  • … war das einfach nicht mehr ähm…
  • Ne.
  • … Das ist…
  • Ne.
  • … einfach nichts.
  • Ich weiß nicht wieso.
  • Ja, aber das ist ja das… weil hier sag… hier hier hier sagst du jetzt ja nicht: Hä, die Beine sind jetzt so komisch gestellt. Das geht gar nicht mit dem Oberkörper überein. Und warum hat der jetzt eine Maske auf? Ich meine, wenn jetzt Picasso Pablo Picasso da jemanden mit einer Maske darstellt, dann…
  • Mhm.
  • … verstehst… also dann kannst du es nicht nachvollziehen. Und hier nimmst du es einfach als Gegeben hin. Weil es was historisches ist.
  • Ja.
  • Was vor tausenden von Jahren mal gemacht wurde.
  • Ja.
  • Und hier betrachtest du das wissenschaftlich. Eher.
  • Ja.
  • Also die Bildinformation willst du sozusagen…
  • Ja. So könnte man es …
  • Also kann man das gar nicht mal vergleichen.
  • Ne. Man kanns nicht mit europäischer Kunst…
  • Okay.
  • … vergleichen eben.
  • Aber die europäische Kunst, die die äh die verwischt ja vor hundert … vor zweihundert Jahren ungefähr eben mit afrikanischer, mit japanischer… also die wird ja …
  • Mhm.
  • … GLOBALER. Da kommen ja ganz andere Einflüsse plötzlich.
  • Und so ganz alte Künstler. Hast du die da auch da. Was weiß ich. Wie Cranach. Oder oder oder Rembrandt.
  • Können wir uns auch angucken. Ja.
  • Oder sowas. [räuspert sich]
  • El Greco
  • Ich hab einen Alten. Ähm warte mal. El Greco heißt der.
  • Kreko.
  • El Greco. Grieche.
  • Ach El Greco. Aha.
  • Und ich finde, dass der … warte mal, ich tippe das mal hier ein… [Tippgeräusche] Der hat fünfzehnhunderteinundvierzig ist der geboren.
  • Mhm.
  • Also sehr sehr alt schon.
  • Mhm.
  • Eigentlich in einer Zeit, wo die ja…
  • [räuspert sich] [9:40]
  • … wo die … das war ja diese christliche Kunst da glaube ich damals. Ne?
  • Fünfzehnhundert. Ja.
  • Also wo solche… wo solche Bilder halt ähm…
  • Mhm.
  • … so üblich…
  • Mhm.
  • … waren. Und…
  • Heilige Lukas.
  • El Greco und Moderne Kunst
  • Er zeichnet… also er malt aber ganz ganz anders. Und zwar finde ich, malt der so, wie heute ähm oder wie… wie damals äh zu Van Goghs Zeiten oder so vielleicht irgendwelche Leute gemalt hätten. So. Das ist ja… [Tippgeräusche] Also jetzt nur mal angucken. Vom Stil her. [Tippgeräusche] Das ist ja nicht realistisch. Oder?
  • Bildanalyse Entkleidung Christi, El Greco [BILD VON BILD?]
  • Mhm. Aber fast.
  • Aber…
  • Oder zum Teil. Ja.
  • Aber übertrieben. Die Farben. Sehr kantig.
  • Äh. Ja. Gut. Da ist der Rote Mittelpunkt. Und die anderen Farben fallen eben nicht so auf. Das sind wahrscheinlich nicht die Hauptfi… äh Hauptfiguren. Soll das Jesus Jesus sein?
  • Ich denke mal. Ja.
  • [räuspert sich]
  • Jaja. Klar.
  • Ja. [10:45]
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Beginn ca. 18:00, Ende 19:40 100 / 4 = 25 min. je Maschinenzeichnung Videoaufzeichnung Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-58-48-m.jpg nur noch 2 volle Tuschestifte Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 14-02-18-k.jpg mit 40cm/s Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-52-09-k.jpg zu Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48: bei insgesamt dünerem Auftrag ist sichtbar, dass unterer Bereich noch zarter gezeichnet wird Grund mir unbekannt Stiftewechsel Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-46-26-k.jpg unten rechts nachträglich ein paar kleine schwarze Striche entfernt am Automaten Kaffee mit Zucker geholt 2017-01-06 13-49-54 einige Striche unten entfernt Ergebnis nicht gut, rechte Augenbraun zu stark ausgeprägt 2017-01-06 13-51-10 abgebrochen, da Tusche immer weniger wird
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso © Succession Picasso
Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso © Succession Picasso
HGB Rundgang 2017 umsetzen 10:30-13:30 im Büro der Galerie Flächen im Erdgeschoss für Rundgang reservieren beide Flächen von 2015 reserviert umsetzen E-Mail an HGB-Galerie mit Daten zu Arbeiten, damit sie in Rundgang-Aushang erscheinen Herme Einzelgespräch Bachmann Holz muss noch besäumt werden (Borke muss ab) ca. 9cm dicke Bretter Mo oder Di zu Alberti Wolfgang Alberti, vlt. ab 13:00 (ab 10:00 Mo Transport Holz mit Bachmann) Gummiklüpfel bestellen, evtl. umtauschen Natura-Gips verwenden, bzw. Bachmann gibt mir noch Gips am Freitag Büste weiter glätten, Löcher füllen vor Fräsen: Nasenlöcher, Ohren, Augenbereich schließen Aufteilung: (1) Schultern komplett ab (2 Teile) (2) Rest an Mitte teilen (2 Teile) (3) Ohren ab, später hinzufügen) 5-8mm auf allen Seiten zusätzlich drauflassen Maße am Freitag abnehmen Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti am Mo mit Holz vorbeikommen wir arbeiten ohne festen Terminen, zwischendurch Leimen wird über einige Tage gehen Einzelgespräch Ohme Blender Vertex = Eckpunkt Vertex löschen: EditModus -> Vertex-Ansicht Strg + Umschalt + Alt + M = zeigt alle Problemstellen an im Vertex-Modus: Alt+rechte Maustaste = versucht Kante weiterzugehen danach mit F Fläche schließen Lineal: Measurett auswählen 2 Vertex anklicken und "Segment" auswählen zeigt Abstand an N: öffnet numerischen Toolkasten T: Tools Meter-Einheit als Zentimeter nutzen, später umrechnen Werkstatt AV-Labor zwischendurch Kati wegen Schlüssel AV-Labor für Wochenend-Arbeiten angefragt am 6.1. abends plotten bis 15 Uhr anrufen bzw. in ihrem Büro vorbeikommen und Schlüssel abholen 13.+14.1. Ganzkörperporträt, mit neuen Tuschestiften 20.+21.1. auch noch möglich Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • Ägyptische Kunst vs. Picasso Pablo Picasso
  • Ich stelle mal dem ägyptischen Bild jetze von Picasso Pablo Picasso was äh entgegen hier.
  • [räuspert sich]
  • Wir nehmen jetzt… Ich hab jetzt mal…
  • Ja ne. Das kannste… Das kann man nicht…
  • DOCH. Das kann man.
  • Also…
  • Denn ich … Also was ich gelernt habe, ist, dass viele Künstler damals um diese Zeit halt…
  • Mhm.
  • Japanische Zeichnungen und Afrikanische Kunst
  • … von äh äh von japanischen Zeichnungen viel übernommen haben und von Afrikanern viel übernommen haben. Also auch diese Masken und so weiter.
  • Mhm.
  • Die… die haben die sozusagen als Vorbild teilweise genommen für ihre eigene Arbeit. Als Ins…
  • Die Japaner
  • …piration. Na diese Zeichnungen. Diese äh Tuschezeichnungen.
  • Mhm.
  • Weil… weil da war das besondere, dass … was wir ja auf diesem Feld gesehen hatten, mit diesen Leserinnen… oder wie das heißt…
  • Ja. Ja. Ehrenleserinnen.
  • Genau. Wo ich gesagt hatte, äh ganz links und ganz rechts äh ähm ist die Landschaft ganz äh also flach. Äh da ist nichts…
  • Abgeschnitten. F … abgeschnitten. Da ist kein…
  • Mhm. F … Haus oder sowas abgeschnitten. Und keine Weinleserin. Die abgeschnitten ist. So.
  • Mhm.
  • Äh also das ist ganz ganz harmonisch. Im Mittelpunkt. Und an der Seite…
  • Ja.
  • … geht es langsam raus. Und bei den japanischen äh Zeichnungen, die die haben zum Beispiel vieles angeschnitten einfach.
  • Mhm.
  • Am Rand. Und das war was ganz…
  • Da habe ich noch keine gesehen.
  • Nene.
  • Ich weiß nicht.
  • Und das war aber was ganz komisches für diese europäische Wahrnehmung. Dass überhaupt in einem Bild am äh Rand etwas angeschnitten werden kann.
  • Achso.
  • Das passt einfach nicht rein. Und viele Künstler damals eben … zu dieser Umbruchszeit … die haben sich das aber als Vorbild genommen. Und haben plötzlich selbst Sachen angeschnitten.
  • Hast du da nachher mal ein Beispiel?
  • Ja. Ich…
  • Lass uns erst einmal den Picass…
  • Ja okay.
  • Picasso Pablo Picasso.
  • Da gibts dann zum Beispiel nen Bild, was … aus dem Buch… wo halt äh ähm äh Mädchen tanzen. Und… Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016 degas-k.jpg
  • Ja.
  • … äh und und dieser Künstler um diese Zeit hat halt die Mädchen halt angeschnitten. Ganz ganz komisch. Am Bein.
  • Achso.
  • Am am Kopf. Und und das ist eben nicht mehr dieses harmonische. Was du auch meinst, ne?
  • Ja.
  • So. Sondern… aber aber die haben… die haben es nicht erfunden. Sondern die habens halt von…
  • [nicht verständlich, 1:04:45]
  • … hunderten von Jahren äh äh in anderen Gegenden, wo das bereits ganz ganz normal war, haben die das übernommen.
  • Mhm.
  • Für UNS war das komisch. Und was du jetze über über Ägypten gesagt hattest…
  • Ja.
  • … da gibt das… da war das halt normal, dass das im endeffekt so gemacht wurde. Und in … die europäische Sicht … hier klappt das halt nicht so.
  • Mhm.
  • Und und und die Künstler aus Europa haben aber genau DIE als Vorbild mitgenommen. Für ihre eigenen Arbeiten. Dann.
  • Aha.
  • Also die haben das übernommen.
  • Auch Ägyptische? Naja. Lass mal den Picasso Pablo Picasso hier… [lacht]
  • Genau. Ich zeig dir den jetzt halt.
  • Ja.
  • Komische Bilder von Picasso Pablo Picasso
  • Weil… weil du das mit dieser Frontalsicht oder…
  • Ja.
  • … das mit der Seitensicht da…
  • Ja.
  • … gesagt hattest.
  • Ja. Ja. Also ich weiß, wie berühmt der Picasso Pablo Picasso ist. Und das der unerschwinglich ist. Und ähm… ja. Der hat aber äh die Natur würde ich sagen total verunklimpft. Verhonepipelt. Ah. Manchmal hat er ja ne Brust auf die Stirn gemacht. Und das Auge auf die Brust. Oder was …
  • Mhm.
  • Entartete Kunst
  • … weiß ich. Also … mhm… das ist für MICH total entartet. Adolf…
  • Okay.
  • Ich lese… ich lese zur Zeit äh Mein Kampf.
  • Ja.
  • Und ich weiß nicht, ob Adolf Hitler sich mit Picasso Pablo Picasso beschäftigt hat.
  • Ich denke mal.
  • Ich könnte mir vorstellen, er hätte dazu gesagt, das ist entartete Kunst. Und da muss ich dem Hitler Recht geben.
  • Was heißt denn entartet jetze. Ich hab mich da jetzt noch gar nicht so richtig informiert.
  • Also äh…
  • Was steht denn da im Buch.
  • Ich empfinde entartete Kunst, wie das … das ist eben…
  • Mhm.
  • … überhaupt gar keine Natur mehr.
  • Was heißt denn entartet. Ent… also außerhalb der… Ent. Artet.
  • Mhm.
  • So als Wort. Meine ich jetzt.
  • Äh. Naja. Du hast eine Art. Mensch.
  • Okay.
  • Ja. Wo die Augen hier im Gesicht…
  • Ah okay.
  • … sind und nicht auf der Brust.
  • Okay.
  • Die Brust nicht auf der Stirn ist.
  • Okay.
  • Oder [räuspert sich] das ist…
  • Oder die Nase nicht seitlich gezeigt wird, …
  • Ja.
  • … die Augen nach vorne äh gerichtet sind.
  • Ja.
  • Oder irgendwie.
  • Also das ist… ja. Also das würde ich als entartete Kunst bezeichnen.
  • Mhm.
  • Und… und richtig hässlich. Ich weiß, dass ich jetzt in ein ganz schlimmes Fettnäpchen trete.
  • Ne. Nein. Wieso…
  • [lacht]
  • Du hast es ja schon einmal erwähnt. Und ich finde es ja gut. Ich meine, deshalb rede ich ja mit dir darüber.
  • Ja.
  • Da spricht ja jetzt nichts dagegen äh so so ein Wort zu nehmen. Ich denke mal du du hättest den jetzt äh außer Landes geschafft. Als du…
  • Ne ich hätte … Ich weiß, wie teuer der ist. Und das sich das gar keiner oder nur wenige leisten können.
  • Ja.
  • Ich weiß es. Aber trotzdem ist es für mich… ja… entartete Kunst.
  • Ja.
  • Eben, nicht?
  • Ja ich finde aber… Ich finds spannend, dass…
  • Lustig und kreativ, aber nicht schön
  • Na gut. Man kann es als lustig empfinden.
  • Ja.
  • Oder interessant. Oder kreativ.
  • Ja.
  • Ja?
  • Okay.
  • Aber äh … nicht als schön.
  • Okay.
  • Also lustig, kreativ, äh … was weiß ich. In der Richtung.
  • Mhm.
  • Aber äh nicht nicht schön. Das ist aber nicht hässlich.
  • Okay. Aber aber kannst du dir denn auch vorstellen, dass so ein Bildnis einer Frau äh ähm etwas ausdrücken sollte wie bei Van Gogh? Das er… das er … das er diese Wellen und diese Striche genommen hat. Oder bei dem Schrei. Wo der das auch in dieser Wellenform…
  • Na der hat sich bestimmt irgendwas vorgestellt. Der Picasso Pablo Picasso… Aber… man kommt nicht so richtig dahinter.
  • Mhm.
  • Was er sich vorgestellt hat.
  • Okay.
  • Wir sehen die ägyptische Malerei hier [zeigt auf den Bildschirm].
  • Ja.
  • Die ist von der Seite gemacht. Und da war ja auch diese äh äh dieses Ding. Die wollten Füße zum Beispiel nicht von vorne zeigen. Weil man von vorne…
  • Ja.
  • … die Füße nicht so erkennt, wie seitlich.
  • Ja.
  • Wir erkennen hier ja richtig Füße.
  • Ja genau.
  • Das selbe ist mit dem …
  • Gesicht.
  • … Gesicht halt.
  • Kopf.
  • Du siehst die Nase richtig. Die Augen sind ja häufig nach vorne, wie…
  • Ja.
  • … wir hier sehen.
  • Ja der Körper ist von vorne.
  • Genau. Und und und das Auge eben. Ne?
  • Ja.
  • Weil wir natürlich das Auge von vorne viel viel schneller sehen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Und im Endeffekt genau das selbe hat doch Picasso Pablo Picasso hier gemacht. Er hat die Augen von vorne gemacht. Die Seite hat er von der äh äh … Die Nase hat er von der Seite gemacht, … Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso Pablo Picasso © Succession Picasso Pablo Picasso bildnis-k.jpg
  • Ja aber nicht nur einerlei! Während äh an den ägyptischen Bildern nur einerlei zu sehen ist. Also das… der seitliche Kopf.
  • Ja.
  • Und äh der frontale äh…
  • Brust. Genau.
  • … Körper. Und während Picasso Pablo Picasso hat alles versucht.
  • Aber er hats ja auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Ne? Also so wie bei den Ägyptern. Die haben sich ja auch nicht an einer Perspektive gehalten. Sondern haben immer die gemacht, die für die…
  • Ja aber …
  • … am ausdrucksstärksten war.
  • Ja aber hier sind mehrere Varianten.
  • Ja, hier hat er noch mehr reingemischt.
  • Ja.
  • Er hat ja die Ägypter nicht bloß…
  • Ja.
  • … ko… kopiert. Sondern er hat dann halt ähm äh auch die beiden Augen äh schräger gemacht.
  • Ach du meinst, der hat sich da… die Ägypter… als Vorbild…
  • Ich denke, er hat die als Vorbild sich genommen. Was ich gesagt hatte. Dass die auch die afrikanischen …
  • Das weiß ich aber nicht.
  • Masken… Doch doch. Die hatten zumindestens diese …
  • Ja.
  • … afrikanischen Masken und so. Als Vorbilder.
  • Mhm.
  • Die haben diese … von Japan diese Sachen. Wo ich gesagt hatte. Äh … die die haben davon mitbekommen, weil es gab so Kolonialgeschäfte. In Europa. Da waren diese äh äh diese Zeichnungen als als Verpackung vorhanden. Und die haben …
  • Ja.
  • … diese Verpackungen dann… diese Zeichnungen gesammelt. Und haben sich davon inspirieren lassen.
  • Also falls du sone japanische Abbildung hast, können wir…
  • Ja.
  • … uns die ja nachher mal an…
  • Ja.
  • … gucken. Nicht?
  • Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich
  • Ja also wie gesagt. Der Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich [lacht] Und ich weiß in was für ein Fettnäppchen ich da trete.
  • Also Picasso Pablo Picasso ist für dich hässlich. Aber diese ägyptische Kunst, die auch mit dieser Perspektive … mit den unterschiedlichen…
  • Ja.
  • … Perspektiven arbeiten, die ist für dich…
  • Ja.
  • … wiederum…
  • Die ist ANDERS. Das ist eine andere Perpektive.
  • Na das sind andere Perspektiven. Aber das ist ja auch nicht diese realistische, wie man…
  • Nein.
  • … eine Figur sehen würde.
  • Nicht realistisch. Aber… anders als der Picasso Pablo Picasso. Also das sind … immerhin ist der Körper, der … ja… von vorne gezeigt wird. Während die Köpfe von der Seite. Und die Füße auch von der Seite…
  • Mhm.
  • … gezeigt werden,…
  • Mhm.
  • … ist der Körper von vorne. Das ist das charakteristische eigentlich von diesen ägyptischen…
  • Na und die Augen. Die finde ich halt immer ziemlich krass.
  • Ja.
  • Wenn die so nach vorne stechen.
  • Und äh bei Picasso Pablo Picasso … ja… die hat da wenigstens noch eine Brust an der richtigen Stelle. Und was weiß ich.
  • Was heißt denn an der richtigen Stelle. [1:10:35]
  • Das stimmt ja eben gar nicht. Die Brust ist da, wo WIR sie am besten sehen können. Als… Wir können jetzt nicht ranzoomen. Aber…
  • Ja.
  • … die ist ja dort … die ist ja im Profil sozusagen.
  • Ja.
  • Damit wir sie als Betrachter richtig erkennen können. Das heißt aber nicht, dass sie anatomisch an der korrekten Stelle ist.
  • Ja. Aber fast, würde ich sagen. Während es bei Picasso Pablo Picasso gar nicht ist.
  • Das stimmt. Da sind die total an der falschen Stelle, wo…
  • Das ist… ja und auch die Fingernägel. Das ist alles … also wie gesagt… sehr unrealistisch. Und…
  • Wir können später dann noch einmal darüber…
  • Ja.
  • … kurz reden.
  • Ja. Das ist gut. Fritzchen. Gehen wir erst einmal.
  • Ja.
  • Wollen wir die anderen nicht so … Wenn ich hoch komme. Sonst bleibe ich halt hier.
  • [lacht]
  • Uuuh!
  • [Pause]
  • Ahhh!
  • [Aufnahme unterbrochen]
Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Der Schrei, Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe
Der Schrei, Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe
Kunst 2 0
Geradenbild HGB Rundgang 2017 1 rahmenlosen Bilderhalter (53 EUR) bestellt Werkstatt AV-Labor Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 21-23-29-m.jpg kleinen Stromschlag bekommen, als ich Zeichenmaschine mit Finger berührte Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-30 10-48-01-k.jpg Arbeitszeit: 12:05-ABBRUCH anfänglich wurden keine Striche gezeichnet, Stift wurde nur hin und her bewegt Maschine neu gestartet 12:15-12:32 (17min) Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-45-21-k.jpg Stift von davor weiter benutzt 12:33-12:50 (17min) Stiftewechsel nach 1/2 Zeit Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-47-10-k.jpg 12:52-13:09 (17min) Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 13:12-13:30 (18min) Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-47-48-k.jpg 13:34-13:56 (ca. da abwesend) Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 21-27-40-k.jpg 14:00-14:48 (ca.) Geschwindigkeit auf 52cm/s erhöht EMAIL an RAHMENBESTELLER SCHICKEN: Können die mir noch einen HAMA??? RAHMENLOSEN Rahmen mitbringen? Ich möchte nicht zweimal Versand bezahlen. Überweise das Geld dann auch sofort. (für mich: dann habe ich gleich den Rahmen, den ich verwenden würde, wenn ich 5 Stk. im Klassenraum gleichzeitig zeigen würde) wegen Ganzkörperporträt genaue Maße noch einmal abgenommen Motiv: 66x202cm Papierformat: 70x210cm (dann auch ohne störendem Strich) Vorschau 18mm Rahmen (nur Innenbereich) Vorschau 13mm Rahmen (nur Innenbereich) FÜR MICH: BEIDE VORSCHAUEN AUSDRUCKEN!!!!! UND VERGLEICHEN!!!! DANACH DANN BESTELLEN!!! bei 18mm evtl. mehr Raumtiefe, da seitlicher weißer Papierrand schmaler als Rahmen Motiv ist nicht ganz so schwarz wie Rahmen Modul 4 Prüfung Arbeiten weiter gesammelt und in Dokument abgelegt aktueller Stand Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • [Mikrofon erst nach Beginn Gespräch angeschaltet]
  • Ähm.
  • Diplomarbeit.
  • Genau. Theorie.
  • [kurze Pause]
  • Zweifel Zweifel an eigenen Arbeiten
  • Ähm. Also mir gehts darum, weil ich selbst immer an meinen eigenen Arbeiten… so zweifel, was die Bedeutung davon ist. Ob es sinnvoll ist das auszudrücken und warum es unbedingt andere Leute sehen sollen.
  • Mhm.
  • Ausstellungsbesucher
  • Warum ja ganz viele Künstler eben Ausstellungen machen. Ähm und weil ich da selbst diesen Zweifel Zweifel habe. Äh. Versuche ich jetzt halt irgendwie eine Antwort äh von den Leuten, die solche Ausstellungen besuchen. Und das sind ja meistens…
  • Mhm.
  • … oder die eben nichts mit Kunst zu tun haben, sondern…
  • Ja.
  • … maximal halt Bilder sich ansehen.
  • Mhm.
  • Und das sind ja die meisten Leute eben. Also es gibt ja… es gibt…
  • Ja.
  • Teilnehmer Kunstsystem
  • … im Endeffekt ein Kunstsystem, …
  • Mhm.
  • … in dem halt aktiv Leute teilnehmen. Das sind die Künstler. Das sind die Kunststudenten, die das ja noch lernen. Das sind die ähm Museumsdirektoren und die Kuratoren, die solche Ausstellungen dann machen.
  • Mhm.
  • Und die kennen sich ja alle in diesem Gebiet aus. Und die reden alle groß rum halt. Was es alles sein soll. Und was der Betrachter davon haben soll. Und so. Und am Ende…
  • Da wird viel hineininterpretiert.
  • Genau. Und am Ende ist es dann der Besucher, der äh äh entweder etwas damit anfangen kann oder nichts damit anfangen kann.
  • Ja.
  • Unverständnis bei Besuchern
  • Und mir kommts so vor, als äh könnten viele oftmals mit sowas gar nichts anfangen. Außer man liest sich halt Texte durch. Die Biografien und so weiter.
  • Mhm.
  • Aber die eigentliche Arbeit, um die es geht, …
  • Mhm.
  • … dass da große Fragezeichen sind oder so Antworten…
  • Naja. Als Laie würde man sich dann ein Bild ansehen und das vielleicht zum Ausdruck bringen, was man da empfindet. Gerade. Ohne zu wissen… von dem Künstler etwas zu wissen. Oder so. Oder was meinst du.
  • Stuhl als Kunstobjekt
  • Na das ist eben die Frage. Also wenn ich in eine zeitgenössische Ausstellung gehe, wo jetzt zum Beispiel dieser [zeigt auf einen Stuhl] Stuhl ausgestellt ist. Einfach so. Sagen wir es mal so. [BILD VON KUNST STUHL]
  • Mhm.
  • Und ähm und ich sehe diesen Stuhl, aber kann damit irgendwie nichts anfangen. Also es bewegt in mir nichts. So.
  • Mhm.
  • Für mich ist es ein Alltagsgegenstand. In dem Moment Moment. Und aber ein Kurator oder der Künstler… die haben ein riesen großes Ding in ihrer inneren Welt draus gemacht. So. Und das kommt beim Betrachter aber nicht an. Und entweder du liest dir dann einen langen Text durch.
  • Mhm.
  • Was der Künstler damit sagen will.
  • Mhm.
  • Oder es passiert bei dir nichts.
  • Mhm.
  • Und ich finde aber, solche Arbeiten, wo nichts von sich aus passiert, beim Menschen, sind eigentlich ähm … weiß nicht… Dann … dann haben die einem eigentlich erst einmal nichts zu sagen. Sondern der Künstler hätte es…
  • Ne, naja.
  • … gerne.
  • Beim Betrachter muss sich etwas regen
  • Was heißt, es passiert nichts. Also ich muss ja nicht über jeden Künstler etwas wissen. Aber trotzdem kann ja, wenn ich ein Bild betrachte, etwas in mir passieren. Also ich kann…
  • Ja.
  • … Empfinden ausdrücken. Oder oder… was weiß ich. Kritik. Oder was es so ist.
  • Das gehen wir gleich noch einmal durch. Wir sehen uns da ein paar Beispiele jetzt gleich…
  • Ja.
  • … an. Und du sagst halt, was dir spontan … genau, dabei einfällt.
  • Mhm.
  • Ob das für dich jetze schon zur Kunst zählt. Und warum es jetzt zum Beispiel…
  • Definition Kunst
  • Ja aber. Mit dieser Definition Kunst.
  • Ja.
  • Das hätte ich schon ganz gerne definiert. Also ich würde als Laie das so empfinden, äh, dass man meinetwegen Dinge aus der… äh Natur, oder aus der Wirklichkeit, auf Papier oder Leinwand bannt.
  • Mhm.
  • Also das… bringt. Wie auch immer.
  • Mhm.
  • Das wäre für mich… ja Kunst. Von der Natur auf Papier zu bringen. Und wie würdest du das definieren. Kunst. Das Wort. Oder…
  • Also das was man in der Natur sieht,…
  • Ja.
  • … was…
  • Oder Wirklichkeit.
  • … oder… oder äh Abbildung von Dörfern oder so. Wo man so den Alltag zeigt. Oder so. Sowas meinst du jetze?
  • Ne ich meine, dass man den Alltag…
  • Ja.
  • … direkt dann darstellt.
  • Okay.
  • Also Natur…
  • Okay.
  • … sieht. Oder Wirklichkeit sieht und das dann… äh… auf die Leinwand bringt.
  • Okay.
  • Oder aufs Papier bringt.
  • Und das wäre für dich jetzt Kunst.
  • Das würde ich denken. Das ist Kunst. Oder? Oder was ist das wirklich?
  • Na ich… ich hab da gar keine Antwort! Ähm ich ähm…
  • Na eigentlich müsstest du eine haben!
  • Ne.
  • Als Kunststudent.
  • Mit Definition schwer tun, da es einzwängt
  • Ja aber ich zweifel ja die ganze Zeit. Deshalb hab ich ja keine. Und ich hab auch das Gefühl, dass niemand in diesem… dort an der Hochschule halt einem äh sozusagen äh seine eigene Ansicht darüber sagen möchte. Weil das dann ja immer einzwängt. Und…
  • Ja.
  • … dann kommt jemand anderes und sagt "Aber warum zwängst du das ein?". Also warum sagst du jetze bei dir hört sozusagen Kunst dabei auf, ähm wenn es nicht mehr äh die Natur äh äh auf Leinwand äh darstellt. Und den Alltag und…
  • Mhm.
  • … das was man draußen sieht dann…
  • Ja und die Leinwand.
  • … wie bei einem Foto, ne?
  • Ja, genau.
  • Malerei als Vorläufer von Fotografie
  • Du siehst etwas und machst ein Knips und…
  • Aber in früheren Jahrhunderten gabs ja keine…
  • Ja.
  • … noch nicht die Fotografie. Also hat man das versucht auf Papier oder…
  • Das stimmt.
  • … Leinwand oder so…
  • Ja.
  • … zu bringen. Denke ich mal.
  • Das… das das hab ich ja auch so gelesen. Dass damals das der Grund war, warum eben Maler ähm auch äh… die hatten ja auch Aufträge, ne?
  • Ja.
  • Und sollten dann von irgendwelchen Herrschaften…
  • Ja eben.
  • … oder so ähm Porträts und…
  • Ja.
  • Krise der Malerei
  • … so machen. Und Landschaften abbilden und so. Die kamen dann halt in die Krise, als es dann Fotografie gab.
  • Ja.
  • Weil die ja in einer Sinnkrise waren. Und warum…
  • Und warum…
  • … malen wir überhaupt noch…
  • Ja.
  • … die Natur. Kopieren sie, wenn…
  • Mhm.
  • … es ganz andere Gerätschaften gibt, die…
  • Mhm.
  • … die das viel besser können. Und so.
  • Die das noch genauer machen. Ja.
  • Und ich glaube aber, das ist die Zeit, wo eben ein Wandel da stattfand.
  • Mhm.
  • Und zwar, dass die dann nicht mehr versucht haben oder die Idee nicht mehr die Natur zu kopieren. Sondern sondern die subjektive Wahrnehmung …
  • Mhm.
  • … von dem was man sieht hineinzubringen.
  • Mhm.
  • Weil das kann ja Fotografie in dem Moment Moment erst einmal nicht.
  • Ja.
  • Landschaft
  • So. Also wenn du eine Landschaft siehst, …
  • Ja.
  • … äh…
  • Was empfinde ich dabei. Das ist das subjektive…
  • Genau.
  • … eben.
  • Van Gogh
  • Genau. Wir können ja zum Beispiel … da fällt mir jetzt halt Van Gogh ein. Einfach als [Geräusche]… Ich hab jetzt noch nicht nachgeguckt, aber…
  • Ja.
  • … wir können ja "Van Gogh Landschaft" eingeben.
  • Ja.
  • Bei dem und bei anderen Künstlern von damals ist halt das gute… Die haben ja Motive …
  • Ja.
  • … genommen, die die Betrachter immer noch…
  • Mhm.
  • … verstehen.
  • Ja.
  • So.
  • Mhm.
  • Und das ist ja bei heutiger Kunst oft nicht mehr so.
  • Mhm.
  • Das da… [lange Pause]
  • Nemen wir mal das da. Da gibts auch was. Da müsste ich dann mal nachgucken äh wie das genau heißt. So. Du hattest jetzt gesagt, äh die Natur sozusagen kopieren. Also auf Leinwand bringen. Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh Vincent van Gogh weizenfeld-k.jpg
  • Ja.
  • Wir haben hier eine Leinwand. Höchstwahrscheinlich. Und Farben. So wie du…
  • Ja. Mhm.
  • … es dir vorstellst.
  • Mhm. [kurze Pause]
  • Ja.
  • Gehört das für dich noch dazu? Als… Weil das ist ja nicht mehr realistisch. Ne?
  • Unterschied realistische und subjektive (krank?) Malerei
  • Also das ist für mich nicht mehr realistisch. Äh es ist aber noch eine Landschaft zu erkennen. Die aber irgendwie für mich mehr merkwürdig… ja, fast ein bisschen krank… vorkommt.
  • Warum krank?
  • Weiß ich nicht. Weil man so die Wolken nicht sieht. Oder auch nicht die … die Strichführung. Oder…
  • Du meinst diese Wellenform.
  • Ja. Ja.
  • Wir können ja mal etwas näher ran gehen. So.
  • [räuspert sich] Ich muss die Brille erst einmal putzen.
  • Ich kanns noch näher ranzoomen.
  • Ja. Ne lass jetzt erst einmal das so.
  • Mhm.
  • Das ist ja schon ein Stückchen… Ja, also dieses Kornfeld. Oder so. Das könnte man direkt noch… ja… so empfinden. Und sehen. In der Wirklichkeit. Wie da der Wind so…
  • Mhm.
  • abartig als Beschreibung
  • … bisschen drüber fegt. Während die Bäume schon… und der Hintergrund… schon etwas abartig ist.
  • Mhm. Das sieht man hier halt ganz gut. Bei den … was sind das? Pappeln oder so.
  • Joa. Ne. Äh. Warte mal. Wie heißen die. Äh. Lebensbäume. Oder so.
  • Okay.
  • Ich weiß nicht, obs Pappeln… Wenns Laubbaum ist, dann könnte es eine Pappel sein.
  • Mhm.
  • Von der Form her.
  • Weil die bestehen ja auch aus den Strichen. Wie halt dieser … dieses Feld.
  • Ja.
  • Unten. Aber sie haben ja noch insgesamt sone äh sone Form. Ne? Sone…
  • Ein Strich kann naturalistisch oder abstrakt sein
  • Ja, aber die Striche sind ja echt. Irgendwie. Oder empfinde ich noch als echt. Äh. Diese Kornehren.
  • Weil die in Wirklichkeit…
  • Also weil das so… Joa. Das könnte so noch Wirklichkeit sein.
  • Mhm. Das hier dann zum Beispiel nicht mehr. Das sind diese Linien…
  • Und ja. Und das empfinde ich als… Gehts noch ein kleines bisschen größer?
  • Na es kommt drauf an, wohin du hinzoomen willst.
  • Ja. Ja gut. Gut gut gut. Ja. Ne das ist jetzt etwas unscharf.
  • Na das ist alles jetzt unscharf.
  • Ja. Weils zu groß ist. Ja.
  • Eine Vergrößerung.
  • Ja.
  • Die Berge, die sind…
  • Ja.
  • Ne?
  • Ne also das ist dann schon … nicht mehr so Natur.
  • Aber ich denke mal, dass das ist eben diese…
  • Insgesamt ist es…
  • Ja genau.
  • … ist es… ja schon noch … Es ist eine Naturnachbildung. Die aber, ja, nicht ganz natürlich ist.
  • Natur kopieren vs. empfinden
  • Warum denkst du aber, hat er das nicht nur kopiert.
  • [Räusper] Naja. Er empfindet das vielleicht anders. Als ich es empfinden…
  • Okay.
  • … würde.
  • Das wäre dann eben dieses subjektive. Ne?
  • Subjektive eben.
  • Wo ich gesagt hatte, das mit der Fotografie kam auf und vielleicht…
  • Ja.
  • … gabs…
  • Ja.
  • … ja dann … Ich weiß es nicht ganz genau.
  • Ja.
  • Aber warum soll man nur noch etwas kopieren. Gehts nicht eher darum, wie man die Natur wahrnimmt.
  • Das Empfinden.
  • Genau. Und ich denke, genau das war glaube ich auch mit sein Thema. Ich hatte vorhin mal kurz was drüber…
  • Ja.
  • … gelesen. Halt. So dieses…
  • Mhm.
  • … diese Wahrnehmung von der Natur und…
  • Ja.
  • … und diese Bewegung, die da drinne ist.
  • Ja.
  • Er ist ja dadurch bekannt geworden. Ne? Durch diese Bilder, wo er halt…
  • Und diese Strichführung.
  • … mit dieser Strichführung gearbeitet…
  • Ja.
  • … hat. Und so.
  • Schön und nicht schön
  • Ja. Aber wie gesagt. Das empfinde ich dann schon nicht mehr so schön. Während das Kornfeld für mich sehr schön ist. Oder sehr echt erscheint.
  • Sag mal schön. Du sagst jetzt schön. Also was… was ist für dich schön.
  • Also ähm. Naja. Man kann bei einem Bild von vorne herein ganz negative Empfindungen haben.
  • Mhm.
  • Es gibt ja nicht nur schöne harmonische Bilder. Sondern auch ganz… ja… hässliche oder die einem Angst einjagen. Oder oder…
  • Mhm.
  • … oder solche Bilder. Dann eben. Nich? Und dazu gehört das aber nun nicht!
  • Der Schrei
  • Ich tippe mal eben "Der Schrei" ein. Kennst du denke ich mal.
  • Nein. Das ist auch von Van Gogh?
  • Nenene. Ich muss auch gleich noch einmal gucken, wie der … wie der genau heißt. [kurze Pause]
  • Von ähm… Eduard Munk . Munk.
  • Ach Munk.
  • Ist ein ganz Bekanntes.
  • Naja gut. Also den Namen hab ich schon einmal gehört.
  • Das ist von 1893. Dieses Bild. Ich machs mal groß. Der Schrei, Edvard Munch Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe schrei2-k.jpg
  • Ja.
  • Das ist ja jetzt ein riesen Bild. Also du hast gerade von schön äh geredet. Du erkennst die Landschaft noch.
  • Ja.
  • Schön, da echt
  • Für dich wäre es aber eher… also ist das Feld schön, weil es…
  • Ja.
  • … noch die…
  • Das ist für mich noch echt.
  • Genau. Wie es in echt ist. Deshalb…
  • Ja.
  • … findest du das halt schön.
  • Mhm.
  • Aber das ist halt schon zu zu abstrahiert für dich. Al…
  • Ja. Mhm.
  • Die Form ist halt… gibt nicht… also das Objekt wird nicht mehr so dargestellt, wie es eigentlich…
  • Ja.
  • … ist. Sondern ist ja schon abgewandelt.
  • harmonische / disharmonische Bilder
  • Also es ist schon noch harmonisch.
  • Ja.
  • Mit einem Stich Disharmonie. [lacht] Drinne. Sagen wirs mal so.
  • Ja.
  • Ja.
  • Auch mit den Farben.
  • Ja.
  • Ist ja ziemlich… äh… grell.
  • Ja die Farben gehen fast noch.
  • Ja. So das wäre jetzt halt… Wenn du sagst…
  • Ja.
  • … ist es für dich schön? Hässlich? Oder sag mal was dazu. Zum Schrei. [kurze Pause]
  • Zu dem Bild.
  • Der ist… Dieses Bild ist also für mich gar nicht mehr harmonisch. [kurze Pause]
  • Gar nicht schön. [11:42]
  • Wie leitest du das ab?
  • [pustet Luft aus]
  • Also das Gegenteil… hässlich. Oder…?
  • Hässliche Bilder
  • Hässlich ist wieder zu viel gesagt. Äh das Thema ist aber getroffen. Würde ich sagen. Wenn das "Der Schrei" heißt. Man sieht die Frau … ja… schreien. Den Mund weit auf. Und die Arme hoch gehoben. Aber es ist für mich also … tja… nicht mehr so richtig harmonisch.
  • Also du würdest es dir jetzt nicht unbedingt an…
  • Ich würde es …
  • …schauen im Museum. So länger davor stehen.
  • Generationenfrage
  • Ja. Also ich könnte mir vorstellen, das meine Generation vor… ja… sehr harmonischen Bildern ein bisschen länger ausharrt als vor disharmonischen Bildern eben.
  • Was bist du denn für eine Generation? Welches Jahr?
  • Jahrgang 31. Uralt.
  • Okay. Aber das ist ja von 1890… 93 oder so.
  • Ja.
  • Das ist ja noch älter. Also da gabs ja bereits viele solcher Bilder. Und Van Gogh hatte…
  • Ja.
  • … glaube ich auch in dem Zeitraum gelebt.
  • Ja.
  • Auflehnung gegen den Realismus
  • Es gab ja ganz viele Künstler, die genau…
  • Mhm.
  • … in dieser Zeit herumexperimentiert haben.
  • Ja.
[12:50]
1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen
Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen
nach der 6. Ebene
nach der 6. Ebene
Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen
Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen
Geradenbild Werkstatt AV-Labor nach telefonischer Anfrage: Tuschestifte SB erst wieder in 2. KW vorrätig da nur noch 7 Stk. im AV-Labor bis dahin nur A2-Zeichnungen umsetzen, danach 2-3 neue Ganzkörperporträts davor aber schon großen Rahmen bestellen, da Format feststeht (von gestern ) 4. Ebene ca. 10:20-11:27 (67min) Motiv für Klassenraum mit Auflage 10 Stk.+ 1 KE selbes Motiv mit unterschdl. Strichen etwas zwischen Unikat und Auflage schöpft Möglichkeiten der Zeichenmaschine aus (unkorrigierte erste Fassung) Im Vergleich zum Beispiel zum Linoldruck, wo einmal das Motiv in die Platte geritzt wird, steht bei den Plotterzeichnungen nicht das Motiv sondern lediglich die Information fest. Diese Information beruht auf einem digitalen Bild. Am Ende steht also die Vorlage mit seinen Farbpixeln fest, die für die Plotterzeichnungen ausgelesen werden. Diese Informationen können nun beliebig verarbeitet werden. So kann die Länge, der Winkel und die Anzahl der Striche je nach Farbinformation anders ausfallen. Weiterhin kann ein gesteuerter Zufall hineingebracht werden. So kann zum Beispiel die Länge und der Winkel mit jedem Aufruf etwas varieren. Ich erwähne das, um die Möglichkeiten bei einer Plotterzeichnung im Gegensatz zu anderen analogen Auflageverfahren hervorzuheben. Am Ende kommt durch die Verwendung des Plotters, von Papier und einem Stift auch ein materielles Ding heraus. Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, ob es sich immer um ein Unikat handelt, auch wenn die Striche von Länge und Winkel immer gleich sein sollten. Denn der Stift wird immer über das Blatt gezogen, die Striche einzeln gezeichnet. Es vergeht Zeit. So als würde ein Künstler immer wieder von neuem anfangen das Motiv auf Papier zu bringen. Ich würde für den Rundgang jedoch das selbe Motiv 10 mal mit kleinen Variationen plotten lassen wollen. So kommen Themen wie Augenblick, Bewegung, Zufall und zerbrechliche Persönlichkeit (bei einem Selbstbildnis) mit ins Spiel. Und ein Verkaufsargument ist es sicherlich auch, erwähnen zu können, dass es sich zwar um eine Auflage handelt (1 Information), aber bei der Umsetzung große Abweichungen vorliegen. Der zusätzliche Aufwand ist auch überschaubar. Stiftewechsel nach 1/2 4. Ebene (Gedanken zum Wort Plotter / Zeichenmaschine) Sollte ich den Plotter - auch vor mir selbst - als Zeichenmaschine bezeichnen? Die Verwendung des Wortes Plotter benötigt immer eine Erklärung. Zeichenmaschine erklärt sich von selbst. Es ist eine Maschine die zeichnet. Und eine Maschine muss immer von einem Menschen mit Information gefüttert werden. Zeichenmaschine klingt auch poetisch. In meinem Kopf erscheint sofort ein Bild von einem Gerät mit Knöpfen, Kabeln, Rollen und einer Hand, die ein Stift hält und über das Blatt bewegt. Force auf 120gf verringert, da höhere Werte nur Lärm verursachen und bei diesen Tuschestiften sonst keine Auswirkung haben Die Frage, warum ich das nicht händisch zeichne, erübrigt sich bei einer Auflage. Bei Einzelarbeiten kommt es hingegen immer auf die Zeichnung selbst drauf an. Bei dem aktuellen Ganzkörperporträt gibt es Bereiche, wo kleine Punkte ganz exakt aneinander gereiht sind. So auch bei dem einen A2-Selbstporträt, wo die Augen aus kleinen immer gleich ausgerichteten Linien bestehen. Hier ist die kühle Berechenbarkeit der Maschine Teil der Arbeit. am Ende nicht aufgepasst und Maschine abgestellt; dennoch nicht wie beim ersten Mal rausgefallen 5. Ebene 11:30-12:35 (65min) Stiftewechsel 11:56 mit einigen Spuren zwischen zwei zu zeichnenden Strichen 6. Ebene 12:38- bei letzter Ebene Striche bei linker Brustwarze entfernt, da andere Verdickung schon als Brustwarze erkennbar Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen ganzkoerper-k.jpg im Klassenraum aufgehangen nach der 6. Ebene plotheute-k.jpg linke Brustwarze ungewollt nach unten gerutscht da bei eigentlicher Position dennoch schwärzer, schaut es ein wenig nach Frauenbrust aus bei weiterem Plot aber bewusst dafür entscheiden, da Schieflage spannender linker Unterarm zu schmal, mit dicker Kante zum Bauch hin Bauchbereich mit wenigen Strichen gut rechter Arm schaut abgebrochen aus (wie bei Statue) passt aber zu Punktbereichen Punktbereiche sehr gut, auch links, wo durch leichte Verschiebung und Auftragsstärke ein Muster entsteht Wirbel im Bild demnächst verstärken heißt: mehr schwarze Bereiche, nicht nur oben und rechts insgesamt noch mehr Linien, stärkerer Kontrast leichte Kopfbeugung schaut gut aus, da irgendwie provozierend rechte Schulter mit komischem Kreis Kopfbereich mit zu wenig Linien, wirkt von Nahmen zerstückelt im linken Bereich fehlt Schwärze Liniendicke prinzipiell aber ok Arbeitsspuren, Tuscheflecken und andere Verunreinigungen sehr gut in Processing Dicke der Linien verringern oder Pixelanzahl erhöhen, entspricht ansonsten nicht dem Plot insgesamt: mehr Schwärze erzeugen und gleichzeitig eine Bewegung zulassen (kein Wirrwar) HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung Rahmen A2 gesucht Vorschau Geradenbild gerahmt Holzrahmen, schwarz: (1) 22+7 (2) 21+7 (zu auffällige Maserung) (3) 26+5 EUR (4) 25+7 (5) 27+7 Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen mgl-rahmung2-k.jpg rahmenlos: (1) 7+5 (ab 50 versandkostenfrei) (2) 8+5 EUR (3) 11+7 bei Holzrahmen mit 24 EUR rechnen, bei rahmenlos mit 8 EUR (bei jw. 5 Stk.) Modul 4 Prüfung Arbeiten weiter gesammelt und in Dokument abgelegt
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Vorbereitung Plot Abstand Motiv zur Rahmung von Zeichenplotter vorgegeben: 1cm links/rechts und 3cm oben/unten bei Rahmenbreite 18mm werden 9.5mm verdeckt (rund 10mm) bei Rahmenbreite 13mm werden 5mm verdeckt Abstand Motiv zum Papierrand +10mm zusätzlich je Seite bei Papierformat 70x220cm: 66x212cm Motiv bei Motivformat 66x202cm: 70x210cm Papierformat eher 18mm Rahmenbreite nehmen, da Rahmung sonst zu zart ca. 12:30-13:30 Plotter eingerichtet, Fußboden mit Papier überdeckt, Blatt auf ca. 2,30m geschnitten, 6 Ebenen erstellt Übertragung zum Plotter je Ebene: 3min 1. Ebene 13:37-ABBRUCH Abbruch, da Plotter Blattende nicht erkennt und einfach weiterrollt dicke Linie gezeichnet, könnte digitale Radiergummibegrenzung sein komplett abgebrochen, Blatt neu eingelegt 30cm/s, schneller traue ich mich bei diesem Format nicht Glück gehabt: beim 2. Versuch scheint die abgeschnittene Papierfläche kein Einfluss auf Motivgröße zu haben 1. Ebene 13:48-14:56, ca. 70min 70min*6=7h reine Zeichenzeit Bei diesem Parpierformat, was eigentlich noch überschaubar ist (die Höhe übersteigt nur ein wenig meine eigene Körpergröße), muss ich zukünftig über eine Stunde Vorbereitungszeit einplanen. Auch sollte die Blatthöhe immer 10-30cm größer sein, als nötig. Am Ende muss halt noch geschnitten werden. Wenn die Zeichenmaschine einmal läuft, ist alles gut. Aber bis dahin können viele unerwartete Dinge eintreten. Bei dem Format muss ich also auch viel Geduld mitbringen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, dass der Plot abbricht und ich von vorne anfangen muss. Die Grenzen sind von Maschine, Papier und Stift festgelegt. 1. Stiftewechsel kurz vor Ende 1. Ebene Blatt nach 1. Eben durchgefallen erneut ausgerichtet und befestigt nicht ganz exakt, da händisch eingerichtet bei Punktbereichen später sichtbar zukünftig kurz vor Ende aller anderen Ebenen: Maschine abschalten und neu starten, damit Papier nicht rausfällt 2. Ebene 15:02-16:06, ca. 65min 2. Stiftewechsel bei 3/4 2. Ebene Speed auf 35cm/s erhöht kurz vor Ende auf 15cm/s verringert, nach letztem Strich Maschine ausgeschaltet und neu gestartet 3. Ebene 16:10- 3. Stiftewechsel bei 1/3 3. Ebene HGB Rundgang 2017 morgen 4.-6. Ebene plotten, danach im Klassenraum aufhängen und entscheiden, ob beim Rundgang ausstellen ansonsten noch einmal ein Ganzkörperporträt im Januar herstellen (Freitag ab 18 Uhr und Samstag bis abends) erst danach Rahmen bestellen für übermorgen A2-Motive vorbereiten im Internet nach passenden schwarzen Rahmen suchen (Holz oder Metall, eckig) darf 50 EUR inkl. Versand nicht übersteigen Arbeiten nur bei Klassenausstellung für 100 EUR verkaufen, danach für ca. 350 EUR
Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 27.7x70cm
Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 27.7x70cm
Vorschau Plotterzeichnung Ganzkörperporträt, Papierformat evtl. 70x189cm
Vorschau Plotterzeichnung Ganzkörperporträt, Papierformat evtl. 70x189cm
Materialkosten aus handschriftlichen Aufzeichnungen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Ganzkörperporträts vorbereitet Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 27.7x70cm 2016-12-22 14-39-18-k.jpg 2h mit Fahrtzeit und Einrichtung 50cm/s aus Versehen Motiv um 90° gedreht dadurch anfänglich ein paar Striche, die über eigentlichen Bereich hinausgehen, geplottet Motivgröße: 67.8x21.7cm Blattbreite von 27.7 auf 28.0 mgl. evtl. bei Rahmung als Format besser Rand wäre dann aber größer als vom Plotter normalerweise vorgegeben mgl. Rahmung: 280x700mm, Holz 13mm breit, Eiche schwarz, Floatglas für rund 80 EUR bei A2-Formaten (für Klassenraum): 420x594mm, Alurahmen, Schwarz matt, Floatglas für rund 50 EUR statt Alurahmen Holz Eiche schwarz rund 65 EUR heute noch keine größere Arbeit plotten Vorschau Plotterzeichnung Ganzkörperporträt, Papierformat evtl. 70x189cm 2016-12-22 15-22-40-k.jpg Papierrolle 70cm breit, reicht für Motiv ungf. 68x184cm in mehreren Durchläufen umsetzen Rahmen Bsp.: 700x1890mm, 13mm breit, 27mm tief, 5mm Papierüberschneidung, schwarz, Plexiglas glänzend 3mm dick = etwa 300-320 EUR vor Plot einige nicht gut positionierte Striche entfernen, da alle sehr dick und somit auffällig 0-1000°, dadurch Bewegung, noch gebändigt Tuschestift stark auf Papier drücken Herme Werkzeug für Bearbeitung Holzbüste bestellt (finanziert durch FdK F. Fröhlich) Beitel gerade Stich 3 - 25mm breit , Beitel gerade Stich 7 - 12mm breit, Beitel gerade Stich 5 - 18mm breit, Bildhauerklüpfel Glockenform 80mm - 380g, Belgischer Brocken Riemchen 75x30x20mm 91,10 + 22,85 (Brocken extra) = 113,95 EUR Nagelfeile für Oberflächenbearbeitung Gipsbüste gekauft demnächst anfangen Modell 1:10 mit Knete herzustellen Abmessung bei 4m Sockelhöhe: 40cm
Blatt 2016-12-10 21-11-54, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-11-54, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-18-41, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-18-41, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-16-34, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-16-34, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-15-58, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-15-58, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-12-19, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-12-19, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Recherche Persönlichkeitsrecht Allgemeines Persönlichkeitsrecht unterschiedlich stark geschützte Bereiche (1) Öffentlichkeitssphäre mit schwächstem Schutz (2) Sozialsphäre: Mensch im Austausch mit anderen Menschen dazu zählen berufliche, politische oder ehrenamtliche Tätigkeit Sphäre ist (z. Bsp. gegen Veröffentlichungen) relativ schwach geschützt Ausnahmen: wenn Umstände Persönlichkeitsschutz überwiegen lassen (3) Privatsphäre: dazu zählen u.a. Leben im häuslichen Bereich, im Familienkreis, Privatleben, Sachverhalte, die typischerweise privat bleiben (4) Stärkster Schutz bei Intimsphäre: Innere Gedanken- und Gefühlswelt, Sexualbereich Eingriffe stets unzulässig Persönlichkeitsrecht besondere Bedeutung im Bereich des Äußerungsrechts häufig bei Medienberichterstattung ins Feld geführt, wenn Betroffener sich ins falsche Licht gerückt sieht über Zulässigkeit wird entschieden durch Abwägung zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und der Meinungsäußerungsfreiheit Art. 5 GG: (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. zu Schutz der persönlichen Ehre Betroffene sind vor Verleumdung, übler Nachrede und Beleidigung geschützt zur Forschungsfreiheit Auch Studenten können sich auf das Grundrecht berufen, wenn sie eigenständig einer forscherischen Betätigung nachgehen. in sachlicher Hinsicht ist Wissenschaft jede Tätigkeit, die nach Inhalt und Form als ernsthafter planmäßiger Versuch zur Ermittlung der Wahrheit anzusehen ist Sind Aufzeichnungen eines Kunststudenten, die als systematisch bezeichnet werden können und unter dem Hintergrund entstehen, die Frage nach Kunst allgemein und dem Forschen an der eigenen künstlerischen Aussage über ein Kunststudium zu klären, Teil der Forschungsfreiheit? Definition der Forschung ist weit auszulegen ausgeschlossen sind Praktiken, die lediglich Anschein einer wissenschaftlichen Vorgehensweise besitzen, die wissenschaftliche Standards deutlich verfehlen Forschungsfreiheit eigentlich hier nicht anwendbar Extremfall Veranstaltung filmen / aufzeichnen und veröffentlichen Ohne Einwilligung der Vortragenden ist Aufzeichnung (Rekorder) und Veröffentlichung unzulässig Voraussetzungen des Urheberrecht und des Persönlichkeitsrechts (Recht am gesprochenen Wort, Recht am eigenen Bild) beachten bei mir keine Tonbandaufnahmen, lediglich handschriftliche Notizen, nur vereinzelte Zitate kein Problem, da keine Wiedergabe gesprochenes Wort Bilderproblem aber durch Museen / Galerien / Eigentümer von Kunstwerken zu erwarten Urheberrecht für Lernende Informationen aus Google entfernen Beleidigte Professoren. Die Rache der Ranking-Opfer Benotung von Dozenten bei Meinprof.de Professorenbewertung Urteile weitere Tuschestifte gekauft Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt 2016-12-10 21-11-54, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-11-54-m.jpg sehr dicke Linien Motivgröße wie letzte Plotterzeichnung, mit Freifläche zum Rand Blatt 2016-12-10 21-18-41, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-18-41-k.jpg Blatt 2016-12-10 21-16-34, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-16-34-k.jpg Linien etwas dünner im Mittelbereich sind Linien immer viel dicker fällt bei dünnen Linien sofort auf auf jedem Blatt im Bogen kleiner Knick im unteren Bereich Blatt 2016-12-10 21-15-58, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-15-58-k.jpg dicke Linien Blatt 2016-12-10 21-12-19, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-12-19-k.jpg sehr dicke Linien ein paar Linien, die über Rand gehen würden, entfernt 5 Plotterzeichnungen in 1 1/2 - 2 h / 5 = 18-24 Minuten je Zeichnung
Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Verlorene Form weiter abgeklopft A2-Papier und 8 Tuschestite für Geradenbilder gekauft Geradenbild Werkstatt AV-Labor 20cm/s, 120gf Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-21-20-m.jpg sehr dicke Striche insgesamt sehr bewegt, nur Augen streng gesetzt Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 22-22-29-k.jpg 18:30-18:45 = 15 Minuten Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 22-23-21-k.jpg 18:48-19:05 = 17 Minuten 1 Stift für maximal 2 Blätter verwenden, wenn Grafiken linienärmer ansonsten 1 Stift für 1 Blatt Blatt 2016-12-10 22-17-26 19:07-19:24 = 17 Minuten Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-19-10-k.jpg Mundbereich nachträglich bearbeitet, eine Stelle zu leer Wie gehe ich mit nachträglicher Bearbeitung um? Vermeiden, ansonsten angeben zartere Striche als zuvor morgen weiter mit letztem Motiv mit leichten Änderungen arbeiten nur noch 4 Stifte, morgen also weitere 5-10 Stifte besorgen
Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31
Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Studium 1 0
Geradenbild Werkstatt AV-Labor einfache Variante (1 Krümmung) HGB Rundgang 2017 Vorschau Geradenporträt mit Krümmung, für Tuschezeichnung im Format 42x59.4cm andere Versionen oder mit 60x80cm Rahmung, schwarz, mit Passepartout für HGB-Rundgang mit Aluminium-Rahmen, schwarz, rund 47 Euro + 3 Euro Materialkosten, 1/2h Arbeitszeit, Auflage 10 Stk. + 1 K.E. nicht zuschneiden, Papierformat fertig im Block kaufen Abstand zum Rand durch Plotter festgelegt Signatur, Auflage und Titel händisch mit Bleistift Linien auf zu plottenden Bereich begrenzen, so sind Ende dünn und wirken nicht abgeschnitten Vorschau Porträt, simuliert mit Tuschestift fast unbearbeitete Fotografie genommen Ganzkörper mit mehreren Kurven 17cm dickens rauhes Klebeband um Tuschestift Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild1-m.jpg 1. Plott: 11:35-12:00 = 30min insgesamt 1 Stift bei 67x39cm Fläche 2. Blatt 12:00-12:20 = 20min danach Pinselspitze nicht mehr wirklich brauchbar bei 2. Blatt Tusche nicht mehr so stark 2. Blatt noch einmal kleiner umsetzen, mit dickeren Linien auf 25x30cm 2 Porträts nebeneinander geplottet Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild2-k.jpg Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild3-k.jpg 12:48-13:00 = 12min / 2 = 6min + 5min Bleistift Kreuz an Ecken geplottet danach mit Schneidemaschine auf 25x30cm geschnitten zwischendurch unter große Schneidematte mit anderen Blättern gelegt, zum glätten umsetzen nächstes Mal verscheidene Grade von Genauigkeit ausprobieren Kurven stärker und schwächer (näher an Gerade) mit mehr Kontrast 2x daumennagellänge Whisky Alkohol Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Äh äh …
  • Haben wir nun schon beantwortet [beide lachen]
  • Und zwar … und zwar das habe ich noch nie gehabt, äh, ähm ich war ein zweites Mal im Museum Pompeau und ähm…
  • Du kriegst bald eine Jahreskarte.
  • Voraussetzungen, sich auf Kunst einlassen können
  • … da, da war das so, dass äh äh wir zu zweit da waren. Aber ähm der andere der wollte sich ein anderes Mu… äh eine andere Ausstellung zuerst anschauen. Mich hatte allerdings diese Dauerausstellung interessiert. Ähm und ich war alleine unterwegs. Und ich stand vor einem riesen großen Gemälde. Vielleicht sechs Meter in der Höhe, vier Meter breit. Oder so. Es war riesig gezeichnet. Ähm und äh ich war einfach nur erschlagen, als ich davor stand. Und war auch schon dabei daran vorbei zu laufen. Und dachte aber, ich will das ganze mal auf mich wirken lassen. Und äh auf der gegenüberliegenden Seite stand ein Holzstuhl,…
  • Mhm.
  • … ich hab mich auf diesen Stuhl gesetzt und hab fast eine Stunde vor diesem Bild gesessen,…
  • Mhm.
  • und hab das auf mich wirken lassen.
  • Also im Normalfall wärest du daran vorbeigegangen. Aber da hast du dir dann einmal vorgenommen, jetzt bleibe ich mal stehen und gucke mal.
  • Weil ich eben die Zeit hatte in diesem Moment Moment.
  • Okay.
  • Weil ich wusste, dass äh äh äh ähm der andere länger in der anderen Ausstellung ist. Und ich wollte wahrscheinlich war mir in dem Moment Moment auch danach mich einfach setzen zu wollen.
  • Das ist interessant. Weil daran merkst du dann, dass äh dieses berühren, das kann man nicht einfach so antworten: „Das muss mich berühren“. Sondern dann ist eben wieder dieser Faktor, man muss sich erst einmal Zeit nehmen. Vielleicht manchmal, um berührt…
  • Genau.
  • … zu werden. Und das machen ja die meisten… das können ja die meisten zeitlich gar nicht machen. Weil sie eine Familie um sich herum haben, …
  • Genau.
  • … dann hetzen sie eher durch. Ne? Und können sich darauf nicht einlassen. Okay. Also man kann sich berühren lassen von vielem. Schafft es aber in dem Moment Moment vielleicht nicht. Auch in der Situation…
  • Genau. Das tolle war auf jeden Fall, dass ich äh…
  • Beschreib mal die Arbeit. Damit ich die vielleicht ähm finden kann.
  • Ähm. Ich weiß gar nicht ob du die… ob sie sich finden lässt. Ich kann auch gar nicht mehr…
  • Wars Malerei? Oder Zeichnung?
  • Es war Malerei. Und vielleicht ist das auch sehr bezeichnend, dass man sich… obwohl das ist jetzt schon drei Jahre…
  • Das… das ist doch okay.
  • … her. Oder so. Dass man sich ähm gar nicht mehr so arg daran…
  • Das ist egal, ob du dich an den Künstlernamen erinnern kannst.
  • … erinnern kann. Ähm. Es war auf jeden Fall Malerei. Es war eher dunkel gehalten. Mit dunklen Farben. Brauntönen. Ja? Mit Erdtönen gezeichnet. Ähm. Aber ich kann dir gar nicht mal genau sagen, was ich sogar darauf … was ich gesehen habe.
  • Mhm.
  • Verweilen verändert Wahrnehmung
  • Was es darstellen sollte. Ähm. Auf jeden Fall kann… auf jeden Fall weiß ich aber noch, emotional hats mich ziemlich berührt. Weil ähm, es hat, je länger ich davor gesessen hab, hat es sich verändert. In meiner Wahrnehmung.
  • Okay.
  • Erst Infokärtchen lesen, dann Kunst sehen
  • Uuund ähm was was viel s-c-h-ö-n-e-r gewesen ist, ist, dass ich äh parallel natürlich auch die Menschen beobachten konnte, die … die dort hingekommen sind. Also welche kurz davor standen. Welche die vorbei gelaufen sind. Welche die kurz äh halt gemacht haben und erst, bevor sie das Bild so richtig wahrgenommen haben, erst einmal gelesen haben, wie… wie ist der Titel, wie ist der…
  • Das nächste große Thema.
  • … Name. Andere die erst einmal äh ähm sich das angeschaut haben und anschließend nachlesen wollten, äh…
  • Wie hast du das gemacht?
  • Ja es ist … ich weiß es nicht. Wie es in dem Moment Moment war. Ich kanns dir nicht sagen. Äh, für mich war das aber ähm… an dem Tag… ich kanns dir nicht sagen, warum, aber mich hat als erstes die Rahmung interessiert.
  • Okay. [1:30:00]
  • Und zwar ich wollte wissen, äh äh also es war … [kurze Pause] ähm äh es war … es war ein Holzrahmen. Es war zwar draußen rumgesetzt. Da waren noch einmal zehn Zentimeter Platz.
  • Ein Schattenfugenrahmen ist das… [nicht verständlich, 1:30:30]
  • Ja genau, ein Schattenfugenrahmen.
  • … Leinwand…
  • Und mich hatte interessiert, ob die Leinwand halt an der Seite bemalt gewesen ist. Oder ob… Manche Künstler machen halt einen weißen oder schwarzen Rahmen. Und…
  • Na was… was war es? Na bei Gehard Richter…
  • Hier so ein schwarzer Rahmen. Ne? Und andere lassen halt son … son farbigen…
  • FÜR DIE GESELLSCHAFT, für die große Produktion, damits verkauft wird, wird normalerweise das Bild drumherum gemacht. Weil das die meisten heute hässlich finden, wenn dann äh nichts ist. Oder so.
  • Ja. Ähm, genau.
  • Es muss… drei de aussehen.
  • Mich hatte das damals so interessiert. Und äh ähm äh man hat gesehen, dass er halt nicht absichtlich um die Leinwand herum gemalt hat. Sondern man konnte halt so… äh äh die Farbreste erkennen. Am… am Rand.
  • Okay.
  • So also er hat auch die Farbreste nicht überstrichen, mit…
  • Okay.
  • … weiß oder schwarz. Und er hat auch nicht um den Rand gemalt.
  • Okay.
  • Sondern es waren einfach die R-e-s-t-e. Und das fand ich …
  • Okay.
  • … ganz spannend.
  • Aber das heißt, er hat sozusagen schon auf der Leinwand gemalt. Viele machen das glaube ich so, dass sie die Leinwand einfach irgendwo hinlegen und danach dann erst bespannen.
  • Jjj…
  • Es war also schon bespannt. Wenn du das jetzt so sagst.
  • Genau. Genau genau.
  • Okay. Weil… es ist ja nicht negativ… es ist ja nicht negativ, wenns …
  • Ja.
  • … am Rand bereits bemalt ist. Das heißt ja lediglich, dass er später dann erst aufgezogen…
  • Ja.
  • … wurde.
  • Ja genau. Kann so sein. Weiß ich nicht. Ähm… ähm… das weiß ich nicht. Aber was … was halt auch viel schöner dabei gewesen ist, war…
  • Warte mal… ich schau… ich hoffe ich habs nicht gelöscht. [lacht, schaut auf Rekorder]
  • Alexander als Aufsichtsperson
  • … ist, dass die, äh das man halt die Menschen beobachten konnte, die äh daran vorbeigelaufen sind. Ähm und wie… was die empfunden haben. Es gab auch welche, die die mehrere Minuten davor gestanden haben. Und was das g-a-n-z tolle war: auf einmal kamen Japaner auf mich zu und wollten mich zu dem Bild befragen. Weil … die hatten mich dort sitzen sehen und dachte, ich gehöre mit zur Ausstellung. Und ich passe auf dieses Bild auf. Oder ich gebe A-u-s-k-ü-n-f-t-e… zu dieser Ausstellung.
  • Okay.
  • Und äh hab mir in dem Moment Moment so total… und das war nicht … ist nicht nur einmal passiert. Sondern mehrmals. Ähm und das hat mich so reingezogen auf einmal. Und ich äh war dann auch ganz froh, dass äh…
  • Du hast aber nichts dann gesagt, oder darüber gesagt.
  • Naaa, ich hab halt gesagt, dass ich selber nur …
  • Wäre witzig gewesen, hättest du da irgendwas… [beide lachen, nicht verständlich, 1:32:30]
  • Hätt ich machen können. Aber ich dachte dann in dem Moment Moment: Die armen Kunststudenten, die da äh ihre paar Euro damit verdienen, dann halt diese … diese Kunst anderen erklären zu müssen. Die dann auch immer parat stehen. Ja?
  • Dir wars dann aber anscheinend in dem Moment Moment nicht wiss… äh äh nicht wichtig zu wissen, wie bei den Japanern jetze… äh was da dargestellt ist, wie und warum oder so. Oder?
  • Nein, also ich hab…
  • ABER aber aber du sahst jetzt so lange dort, weil du die anderen Leute beobachtet hast, weil du den Schattenfugenrahmen…
  • Genau.
  • … interessant fandest.
  • Genau.
  • Aber das Bild hast du betrachtet, sozusagen.
  • Natürlich. Das war ja der ausschlaggebende Punkt, warum ich…
  • Und was …
  • … da überhaupt geblieben bin.
  • Und was hat dich da berührt? Du hast das gesagt mit der Zeit kam das erst. Ne? Am Anfang wärst du dran vorbei gegangen, aber als du dich dann hingesessen hast, dir die Zeit gelassen hast, dann…
  • Kriterium Größe und Maltechnik
  • Also w-a-r-u-m ich eigentlich stehen geblieben bin, war die Größe. Die schiere …
  • Okay.
  • Größe. Die mich in dem Moment Moment beeindruckt hat.
  • Das würde ich jetzt wieder kritisch…
  • Und…
  • … sehen.
  • … mich hat die Maltechnik …
  • Die ist aber wichtig.
  • …interessiert. Die Maltechnik hat mich interessiert. Also äh ich hab schon geschaut, ob ich erkennen kann, äh in wievielen Schichten gezeichnet worden ist. Gemalt worden ist.
  • Also gings dir ums Handwerk Handwerk.
  • Und äh … DAS war glaube ich [stockt] … Das Gefühl dieses äh … dieses äh übergroßen Bildes.
  • Ja.
  • Anschließend halt auch dieses Interesse an dem Handwerklichen.
  • Ja.
  • Nämlich wie ist der Rahmen äh äh, wie ist das ver…
  • Ja.
  • … arbeitet. Äh äh sieht man die Pinselführung. Auf diesem großen…
  • Ja.
  • … Bild. Ähm mit welchen Pinseln überhaupt hat er…
  • Mhm.
  • … gearbeitet. Ja? Und je näher man … das hab ich übrigens auch bei anderen beobachten können, dass sie g-a-n-z nah bis fünf Zentimeter mit der Nase…
  • Mhm.
  • … an das Bild herangegangen sind. Wo es dann ja gar nicht mehr äh darum … um das große Ganze ging, sondern…
  • Mhm.
  • … wo man gucken wollte, ähm, welche Farbpigmente kann man erkennen. Oder welche…
  • Mhm.
  • … Pinselführung kann man erkennen. Und so. Äh da gabs viele, die…
  • Das… das ist auch spannend. Das mach ich ja auch.
  • … da rangegangen sind. Genau. Äh.
  • Um das halt selbst zu verstehen, wie so ein Bild aufgebaut ist. Und und aus was es besteht. Und so.
  • G-e-n-a-u. Genau.
  • Und welche Striche man sieht. Ob man Skizzen…
  • Erster Eindruck, das Wie und Was
  • Und da zeigt es ja wieder, dass in den Momenten eben äh Kunst auch viel mit Handwerk Handwerk zu tun hat.
  • ABER ja… das wirkt jetzt eher so, als wäre das Interesse eher an dem … ähm… an dem Materiellen.
  • Nicht an dem Was, sondern dem Wie.
  • Ja.
  • Ja. [1:34:45]
  • So.
  • Mag sein, dass man, also wenn man einmal…
  • IST JA NICHT SCHLIMM, aber…
  • Ich glaub, ich glaub das ist die nächste Stufe. Also die erste Stufe ist eben das Was. Ähm. Wenn man sich mit Kunst erstmalig beschäftigt, will man erst einmal gucken, was wird mir denn gezeigt. Ähm. Welche Wirkung hats auf mich. Und je… je öfter [es läutet] man sich mit…
  • [nicht verständlich]
  • … beschäftigt… ich muss mal eben an die Tür. [steht auf und redet weiter] Je öfters man sich mit Kunst beschäftigt, schaut man dann irgendwie nach dem Wie. Ne? [wird leider] Also wie … wie ist [wird noch leiser] es gemacht. [Aufnahme unterbrochen] [1:35:00]
  • Okay. Noch einmal ganz ganz kurz jetzt zu dem… Ich weiß jetzt gar nicht, wo wir geendet haben eigentlich.
  • Ja umso besser. Dadurch kannst du jetzt wieder strukturiert…
  • Neu anfan… JETZT FRAG ICH WIEDER DIE ERSTEN FRAGEN UND DU ANTWORTEST GANZ ANDERS. Als hätt ich zwei Alexanders besucht.
  • Ähm…
  • White Painting Robert Rauschenberg
  • Drei Sachen würde ich glaube ich noch machen. Einmal ganz kurz auf das White Painting Robert Rauschenberg bei dir im Raum zu sprechen kommen.
  • Mhm.
  • Einmal auf dein äh Gerhard Richter Gerhard Richter Bild…
  • Mhm.
  • … im Raum. Und einmal noch kurz zu m-e-i-n-e-n Arbeiten kommen. Wie DU das eigentlich siehst. Was du siehst und… ne?
  • Okay.
  • Das ist glaube ich ganz spannend.
  • Ja. [kurze Pause]
  • Ähm… Di… White Painting Robert Rauschenberg wird ganz kurz werden. Ich hab dir ja schon erklärt. Ich hab da jetzt in München eins gesehen halt. Das ist genauso weiß. Das ist aber glaube ich bemalt weiß. Die Leinwand sieht aber am Ende genauso aus. So. Ist ein riesen großes Bild. Wie das. Nur doppelt ähm … das hat zwei Leinwände nebeneinander. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Du siehst also nur weiß. So wie hier. [kurze Pause] So. [lange Pause] Wenn du jetzt diese weiße Leinwand noch einmal weiß malen würdest, dann würde sie identisch sein. Vom Technischen… vom Handwerk Handwerk her. Ja? [lange Pause] Wo würdest du… Was würdest du jetzt denken? Was würdest du ähm … Was wäre für dich der Unterschied. Warum ist das Kunst. Vielleicht sagst du ja selber, das ist für dich auch Kunst. Wenn du es machst. Oder denkst du jetzt schon, wenn ICH sage, das ist ein White Painting Robert Rauschenberg, das ist Kunst, oder… gute Kunst sagen wir eher mal… na das ist ja schon wieder was ganz anderes…
  • Also. Mhm. Bevor es zu technisch wieder wird. Mal was ganz allgemeines. Bei mir hängt das jetzt drei Jahre glaube ich. Oder vier Jahre. Ähm. In weiß… weil … weil ich es halt mit Ölfarben bemalen möchte und zwar ähm mit zehn oder zwölf Lagen. Möchte ich zeichnen. Also will … will ich malen. Mit Farben überziehen. Und Ölfarben kostet auf dieser Größe natürlich auch. Das viel größere Problem ist, ich brauche eine Werkstatt. Ich brauche einen Raum, wo es durchtrocknen kann. Damits halt keine Risse bildet. Mhm. Hab ich nicht. Kann ich nur ähm unterm Dachgeschoss machen. Im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt. Ähm… Also ich… Wahrscheinlich wird es immer … weiß bleiben.
  • Das war auch die Begründung vom dem Rauschenberger. Es ist halt [beide lachen] weiß geblieben, weil er …
  • Ich weiß halt, dass es ähm Bilder gibt, die total schwarz sind.
  • Ja.
  • Ich weiß auch, dass es Bilder gibt, die [Räuspern] weiß sind. Übrigens Gerhard Richter Gerhard Richter hat auch…
  • Weiß i…
  • … schon ähm diese… diese Technik, die er anwendet. Und hat am Ende einfach weiß drüber gezogen.
  • Ja.
  • Wo man denkt: Hallo. Warum nimmst du denn vorher Grün, Rot, Blau. Wenn du es dann am Ende eh mit Weiß wieder überziehst.
  • Naja, wenn man die Farbe sieht dann…
  • Mhm. Naja, hat man glaube ich gar nicht. Also er hat eine sone Serie gemacht, ähm die am Ende wie Schnee aussehen. Mhm. Man hat Schattierungen sehen können. Aber eher so … schwarz gräulich.
  • Okay.
  • Weil… weil er nämlich als er angefangen hat diese Bilder [Räuspern] zu machen, … weil er sich nicht…, wußte er gar nicht, wohin es führt. Das war ein Prozess. Und am Ende wollte er halt ähm so sone Serie schaffen mit mit ähm Schneelandschaften, oder was das dann auch immer darstellen soll. Also ähm. Äh. Ich weiß halt, dass es schwarz und weiß gibt. Ähm. Das Interessante ist, die, die hier herkommen, und die gucken auf diese Wand, denen erkläre ich dann auch immer, dass ich da irgendwann mal etwas draus machen will. Aber f-a-s-t alle Reaktionen waren immer: Weiß sieht viel cooler aus. Ich würde es weiß lassen. Und das…
  • Weiße Leinwand als Dekoration
  • Warum, von der Dekoration her, oder…?
  • Ich weiß nicht was der Grund ist. Äh weil die Wand ist ja auch weiß. Also wenn ichs jetzt abhänge,…
  • Das ist schon ein Unterschied. Das sieht tot aus. Jetzt siehts lebendig, ne?
  • Ja also … das war wirklich u-n-g-e-l-o-g-e-n, ich möchte sagen, fast jeder der das bisher hier so hängen hat sehen, …
  • [unterbricht] ICH HABS NICHT GESAGT.
  • … und dem ich das beschrieben habe, der hat gesagt, er würde es weiß lassen. Äh äh… es sieht einfach cool aus. Ja?
  • Okay.
  • Wahrscheinlich auch etwas, was man nicht erwartet. Ja? Ähm hat ja im Vergleich zur Wand ist es ja schon überproportional groß. Und man erwartet es einfach nicht, dass jemand Geld in die Hand nimmt … und das HAT Geld gekostet, diese Größe …
  • Mhm.
  • White Painting Robert Rauschenberg kaufen = Luxusproblem und Mut
  • … in der Qualität. Man erwartet nicht, dass jemand Geld in die Hand nimmt und etwas weißes sich an die Wand macht. Ähm. Und das ist vielleicht auch etwas, äh was dann auch vielleicht ein Luxusproblem, oder auf einmal auch wieder ein… mhm… materielles Problem ist. Kaufe ich jetzt Kunst… weiße Bilder, …
  • Mhm.
  • … für sehr sehr sehr viel Geld…
  • Ja.
  • … und hänge mir das an die Wand. Das muss man sich auch leisten können!
  • Mhm.
  • Ähm. Und äh … Mut gehört vielleicht auch dazu. Ähm und von daher mag es durchaus Menschen geben, die darin Kunst sehen. Ich…
  • Wir wissen jetzt beide nicht, was dieser Rauschenberg Robert Rauschenberg damit machen wollte.
  • Ja.
  • Ich hab mich auch noch nicht informiert. Ich weiß, dass es im Museum hängt und das es deshalb als Kunst angesehen wird. So. Und das ist…
  • Ja.
  • … ein Museum, ein privates, wo man Eintritt bezahlen muss. Das heißt, die Kuratoren werden sich da schon sagen, dass das ein berühmtes Bild ist. Nicht weil der Gesetzgeber sagt, man muss ein Kunstwerk in … in den Räumen haben von…
  • Ja. [leiser] Ja.
  • … Rauschenberg Robert Rauschenberg.
  • Und ähm…
  • Aber es geht ja eher um DEINEN Zugang. Ne? Also was… was was… wenn du jetzt sowas weißes siehst, ähm… Kannst du da schon etwas empfinden? Also nachvollziehen, warum das Kunst…
  • NEIN. Nein.
  • … sein soll?
  • Genialität
  • Nein. [nicht verständlich, 1:40:00] Für mich äh äh fehlt es in dem Moment Moment halt, ähm, an der G-e-n-i-a-l-i-t-ä-t. Also an dem … diesen ähm… an, dass da etwas… das da jemand etwas geschaffen hat, was ich zum Beispiel nicht kann. Oder auf das ich nicht gekommen wäre. [1:40:15]
Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Und ähm. Und er meinte dann aber, ähm, als Begründung, warum der Staat das trotzdem halt unterstützt, und zwar richtig krass. Ne? Also die Eintrittskarten und so weiter… wieviel der … der Steuerzahler, also die Gesellschaft, am Ende dafür bezahlt. Äh die Begründung dafür war dann halt, ähm, ähm, ansonsten würde ja nur noch Beethoven oder Mozart oder so gespielt werden. Weil das ja eben die Leute schön finden. Da würden sie jederzeit reingehen. So.
  • Ja.
  • Aber es geht ja darum, dass in äh in der Kunst ist ja…, da ist ja Bewegung ein ganz ganz wichtiger Faktor. Also das sich etwas verändert. Etwas bewegt. Nur dann entsteht etwas neues.
  • Ja.
  • Neues (nicht verständlich) = Entwicklung
  • Und wenn man jetzt bloß noch Beethoven hören würde, oder nur noch … nur noch Richters hängen haben würde… oder so…, wo es schon ganz viele gibt die das auch nicht verstehen würden. Wo du ja ganz anderer Ansicht bist. Dir gefällts ja zumindestens. Egal warum.
  • Ja.
  • So. Das gar nichts vorangehen…
  • Ja.
  • … würde. Wenn man auf dem Stand bleibt, was die Gesellschaft… [unterbricht sich selber] ABER DAS … da meinte ich das eben, dass am E-n-d-e eine ganz ganz kleine Gruppe bestimmt, was ausgestellt wird. Zum Beispiel die Kuratoren. Weil die treiben dann etwas voran, was…
  • Aber…
  • Kunst von Gesellschaft akzeptiert: Stillstand
  • … die G-e-s-e-l-l-s-c-h-a-f-t von sich aus n-i-e-m-a-l-s gesehen hätte.
  • Macht es aber nicht zur Kunst. [kurze Pause] Das ist meine Ansicht
  • Okay. Macht es… für dich macht es zur Kunst, wenn die Gesellschaft das akzeptiert. Als Kunst.
  • Ja.
  • Und was ist die Gesellschaft? Hundert Prozent? Fünfzig Prozent? Einundfünfzig?
  • Nnnein. Das würde ich gar nicht einschränken. Ähm. Ich…
  • WENN überhaupt … [nicht verständlich, 1:19:00].
  • … hab ja. Also zum Beispiel das Beispiel, was du gebracht hast. Mit dem Musiker. Das mag ja momentan eine Musikform sein, die äh nicht verstanden wird.
  • Ja.
  • Neue Kunst in 100 Jahren anerkannt
  • Ähm. In hundert Jahren ist das vielleicht anders. So und äh. Da wird man vielleicht sagen: Mein Gott Jesus! Warum haben sie… warum sind die Leute damals nicht live hingegangen und die Künstler live gehört? Ja?
  • Ja.
  • Warum haben sie nicht den da Vinci damals gekauft. Ja? Weil man es eben zu der Zeit nicht als Kunst gesehen hat. Ja?
  • [kleinlaut] Da Vinci war aber schon damals bekannt.
  • Nimm ein anderes Beispiel. Ja? Also ich meine, es gibt Musiker, oder es gibt Maler, die eben post hum erst äh äh…
  • Ja.
  • … berühmt geworden sind. Ähm.
  • ABER trotzdem wird jetzt bei Neuer Musik, wenns in einem Kon… Konzertsaal aufgeführt wird, wird es von dem [kurze Pause] Staat, vom dem Förderer, wirds ja als Kunst angesehen. Ansonsten würde es da nicht aufgeführt werden.
  • Gesetzgeber subventioniert neue Kunst
  • Leider gar nicht. Leider gar nicht. Und zwar, ähm, es gibt Gesetze. In Deutschland. Die die öffentliche Hand verpflichten einen bestimmten Anteil eben an… an ähm Geld dafür… staatliches Geld… dafür zu verwenden, eben ähm, ja, K-u-n-s-t zu fördern…
  • Ja. [1:20:00]
  • Oder oder [Pause] … pff … [Pause] Menschen mit ihrem brotlosen Erwerb ähm … einen Erwerb zuzuführen.
  • Das ist Bundesland… ähm… äh …Dings. In Sachsen gibts nämlich auch so ein äh äh so ein…
  • [unterbricht] Also zum Beispiel wurde…
  • … ein paar Werke von sächsischen Künstlern…
  • … es gibt… zum Beispiel ein Gesetz, ähm äh, das bei jedem Behördenneubau…
  • Ja.
  • … eine gewisse Prozentzahl des … des des Wertes des Gebäudes…
  • Ja.
  • … in Kunst investiert werden m-u-s-s.
  • Okay.
  • So. Und äh ähm natürlich können sich die Behörden keinen teuren Gehard Richter leisten. Für ein paar Millionen. Um das im Foyer aufzuhängen. Sondern sie müssen sich ähm umschauen. Und das machen sie dann. Manchmal lassen sie sich von den Architekten beraten. Oder gucken halt…
  • Mhm.
  • … im örtlichen Umkreis, ob da eine Künstlerin oder ein Künstler ist, ähm ähm, und geben denen halt Geld in die Hand.
  • Das ist also nicht aus freiwilligem Antrieb, sondern weil es ein Gesetz gibt, was sowas…
  • Das glaube ich. Ja. [kurze Pause] Das glaube ich.
  • Ähm warum denkst du, hat der Gesetzgeber, weil du auch auf so einer Ebene bist, ähm das festgelegt. Das Kunst im öffentlichen Raum sein muss. Es gibt ja auch viele Statuen draußen. Die so finanziert sind. [1:21:00]
  • Mhm. Äh. Weil er es fördern möchte. Und und…
  • Warum…
  • … den Förderzweck kann er sich selbst aussuchen. Da ist er frei. Der Gesetzgeber. Also er kann frei entscheiden, was er subventioniert. Er kann frei entscheiden ähm welche Vergünstigung er gibt…
  • [hustet laut]
  • … und er kann auch frei entscheiden, ob er bestimmte Berufsgruppen fördern möchte.
  • Okay.
  • Ähm.
  • Kunst als Kulturgut
  • Aber was ist seine Begründung da… dafür? Jetze?
  • Ich… ja das ist natürlich ähm äh Gott Jesus sei Dank auch der Entwicklung in Europa geschuldet. Dass wir eben für Kultur im größeren … im … also wo…
  • Ja.
  • … ganz viel drunter fällt, äh das man sagt, ähm zu einer gesunden Gesellschaft gehört auch ähm ein gewisser Anteil an Kultur.
  • Mhm.
  • Und wir sind bereit äh auf unserer Zivilisat… Zivilisationsstufe halt Geld zu i-n-v-e-s-t-i-e-r-e-n. In Kultur. Ähm… und äh… deswegen haben wir sogar ein Kulturministerium.
  • Mhm.
  • Oder einen Kulturbeauftragten. Vielmehr.
  • Das ist ja auch schön. Ich meine…
  • Gesetzgeber = Vertreter Volk
  • Das bräuchte man nicht, aber das ist halt äh äh … das zeigt halt ähm das Wertebewusstsein. Also was uns äähm w-i-c-h-t-i-g erscheint.
  • Was UNS wichtig erscheint? Oder was dem Gesetzgeber wichtig erscheint.
  • Der Gesetzgeber ist der Vertreter des Volkes. Er ist vom Volk gewählt und…
  • Aber DU hast doch gerade eben als Beispiel genannt, dass … dass eine Behörde so und so viel Prozent irgendwie da in Kunst investieren muss. Dann hats doch nicht das … die Bevölkerung sozusagen gesagt: Oh wir wollen in diesem Gebäude ein schönes Ding haben. Sondern der Gesetzgeber. Der Gesetzgeber, wenn das die Bevölkerung nicht versteht, warum da Kunst sein äh äh sein sollte, warum da so viel Geld investiert wird, dann äh repräsentiert doch der Staat in der Regel nicht das Volk.
  • Nein. Also wenn wenn äh der einzelne Wähler nicht mit der Gesetzgebung einverstanden ist, muss er das bei der nächsten Wahl entsprechend artikulieren. Ähm sodass dann jemand anderes gewählt wird, der dann eben dieses Gesetz wieder abschafft. Und dann würde es auch keine Kunst im öffentlichen Raum mehr geben. Also keine Steuermittel werden mehr dafür zur Verfügung gestellt. [1:23:00]
  • Steuermittel für Kunst und Fußball
  • Da müsste man ziemlich viel streichen. Noch Fußballspiele oder so…
  • Ja. So ist das eben in der Demokratie und…
  • Ja.
  • … äh äh und keiner Autokratie. Oder was auch immer. Ähm äh… ääähm. Es ist zumindest vom Volk akzeptiert, dass ein gewisser Anteil von ihren steuerlichen Mitteln für diese Dinge zur Verfügung gestellt werden.
  • Okay. Da hattest du aber schon gesagt, es ist eben nicht automatisch Kunst, nur weils irgendwo ausgestellt wird oder so. A… Al… Also gerade mit der Begründung war das… ne?
  • Naja. Da sind wir auch wieder bei dem großen T-r-i-c-h-t-e-r. Also oben passt das wahrscheinlich rein. Als Kunst.
  • Ja.
  • Im engeren Sinne, je nachdem wie weit man geht…
  • Wo ein Markt sozusagen dann auch da ist. Und die Besucher das betrachten…
  • … ähm genau. Es gab sicherlich eine Zeit, da da fand man das ganz toll, irgendwelche Fließen zu bemalen. Und große Wände zu zeigen.
  • Ja.
  • Äh heute würde man äh kein großen Konzern mehr davon überzeugen können, äh sein Foyer mit bemalten äh Fließen auszugestalten, weil…
  • Kommt auf den Künstler drauf an.
  • … ne. Weil ich glaube, die Kunstform ist nicht mehr so … so…
  • Okay.
  • … zeitgemäß. Ja?
  • Anforderungen von Unternehmen an Kunst
  • Die ist nicht transportabel. Man kanns nicht…
  • UND JA. Ein schöner Grund! Also da sieht man ja auch wieder, ähm welche Anforderung dann an Kunst gestellt wird. Sie soll transportabel sein. Sie soll Menschen anstell… äh ansprechen. Sie soll zum vielleicht zum Gebäude passen. Vielleicht sogar zur Kultur des Unternehmens passen. Da sieht man mal, wie die … wie wie wie … wie breit gefächert das ist.
  • Transportabel hab ich jetzt aber nur gesagt in dem Hinblick, dass ich denke, es sollte transportabel sein, damit man es wieder veräußern k-ö-n-n-t-e. Teurere. Als wenns im Bau selbst drinne steckt. [1:25:00]
  • Ja.
  • Dann wirds schwieriger.
  • Für denjenigen, der das dann installieren lässt, ist das äh natürlich ein ganz maßgebliches Kriterium. Klar. [kurze Pause] Klar. [Pause] Mhm.
  • Schamgefühl
  • Was diese Scham in der Ausstellung… aber okay. Das hatte ich ja jetzt… das warst ja nicht selbst du. Ich würde gerne noch einmal über dieses Bild sprechen.
  • [unterbricht] Das war nicht ICH…
  • Ne. Du hattest doch gesagt…
  • … in der Ausstellung.
  • Du hattest doch gesagt, dass du andere betrachtet hattest. Irgendwie. Und dann irgendwas mit Scham. Oder so. Das… das so ein Schamgefühl trotzdem war. In dem Raum. Wenn ein großer erigierter Penis dargestellt wird. Oder so.
  • Ach es ist schon so, dass ich … ich hab andere beobachtet und ähm äh äh das, was man selbst macht, da äh äh geht man ja davon aus, dass das andere auch genauso sehen. Also ich hab schon auch gedacht, …
  • Ja.
  • … äh was ist, wenn ich beobachtet werde und äh…
  • Ja.
  • … wenn ich da natürlich vor einem Bild gestanden habe, wo jetzt nur ein Penis zu sehen ist, hab ich mich schon gefragt, wie lange kannst du jetzt vor diesem Bild stehen bleiben. Ohne dass jetzt andere glauben, ähm … Ist der schwul? Weil der sich ein männliches Glied …
  • Ja.
  • … anschaut? Ich… das hat mich auch beeinflusst. In dem Moment Moment. Sodass ich dann auch ähm… ich war noch mit anderen Freunden dort, ähm sodass ich mich dann natürlich auch wieder schnell abgewendet hab und mir andere Dinge angeschaut habe.
  • DAS IST DOCH SUPER. Da da haben diese Kunstwerke richtig bei dir was bewirkt. Was Negatives in dem Moment Moment, weil du dich vielleicht nicht wohl dabei fühlst und früher weggehen wolltest. Aber es hat was b-e-w-i-r-k-t.
  • Das war was ganz spannendes. Wir haben hinterher darüber geredet. Wir haben darüber geschmunzelt. Wir haben darüber gelacht. Was sich… [1:26:15]
  • Man…
  • … alles zeigen lässt. Es war auf jeden Fall sehr kommunikativ das ganze.
  • Okay.
  • Übrigens…
  • Muss Kunst dich berühren?
  • Na das ist doch s-c-h-ö-n, wenn… wenn solche Arbeiten einen dann eben doch berühren. Egal in was für einer Art und Weise. Das wäre jetzt eben dann meine Frage dann. Wenn du in einem Museum bist, ähm … ICH kenne es bei mir so. Ich laufe bei den meisten Dingern einfach vorbei. Die sagen mir einfach nichts. Die berühren mich nicht. So. Äh egal was für ein Künstler das ist oder so. Und äh wie ist denn das bei dir, wenn du in einem Museum bist.
  • Pfff. Na ich hab eine ganz tolle Anekdote. Und zwar…
  • WARTE MAL. MUSS Kunst dich berühren?
  • Ja.
  • Muss es. Okay. [1:26:45]
Werkstatt AV-Labor Schlüssel abgeholt Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter bearbeitet Schwerpunkt Ohren, Nase, Kinn, Augen, Schädelform Geradenbild mit Tuschestifte neue Geradenbilder erstellen durch leichte Krümmung dicke und dünne Stellen Variante Geradenbild Ganzkörper, simuliert mit Tuschestift 185cm hohe Menschengestalt (65x200cm Blattgröße) 2x daumennagellänge Whisky Alkohol
Studium 1 0
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt wenn Holzbalken 2 Seiten gerade fräsen, dann immer vorne leicht andrücken, da dort Ebene etwas höher eingestellt ansonsten fräse ich schief und Holzbalken wird immer dünner (wie letztens) bei dicken Brettern: Schiebeobjekt mit kleinem Nagel zur Befestigung am Holz Lehre von Alberti Wolfgang Alberti bereits angefertigt breite Holzleisten damit schräg gefräst nicht ganz genau, etwa 1.5mm länger dadurch eine Länge nicht 5mm sondern 7mm bei kurzen Holzleisten beachten auf Holzleiste angezeichnet fertige Leisten umsetzen für Flügeltürrahmen nach passenden Schattenfugenrahmen recherchiert 2 Leinwände für Seitenteile 20x50cm bestellt am Dienstag zusammen mit 40x50cm-Leinwand und 2 Schattenfugenrahmen abholen 1 Schattenfugenrahmen bei Alberti Wolfgang Alberti teilen Befestigungsmaterial für Leinwände besorgen Motiv / Malerei oder Collage oder … noch offen Geradenbild Werkstatt AV-Labor bei Kati wegen Plottertagen nachgefragt nächsten Freitag zw. 9-15 Uhr Schlüssel abholen Arbeitstage: 10.12. mit kleineren Test Tuschestift 16. und 17.12. sowie 27.12. und 31.12. umsetzen Porträt umsetzen, mit Tuschstift und normal HGB Rundgang 2017 für Rundgang-Klassenausstellung Motiv überlegen
Kinderzeichnung umsetzen Notiz von morgen: liniertes Papier nachahmen im Din-Format, wie 118.9x84.1cm (A0), 168.2x118.9cm (2A0) dadrauf dann Kinderzeichnung evtl. später im AV-Labor liniertes Papier drucken lassen evtl. mit Stickern (ebenfalls vergrößert) Werkstatt AV-Labor Einzelgespräch Liebert Pipette -> Neutralpunkt: setzt RGB auf Grau (gleiche Werte) mit schwarzem Hintergrund: Notizen auf Rückseite nicht sichtbar deshalb: Pappe, etwas kleiner als A4 hinter Papier legen Kinderzeichnung umsetzen (1) Libelle (blau) See, Wellen, Sonne, große Wolken Birken Ich, Rad, Möwe(?) Steine (Strand), Kraftwerk, Segelboot, Kirchturmspitze Tor (zum Park), viele Menschen, Ameisen kleine Biene, Entenfamilie Bootssteg mit Personen (2) Scanner, Papier, Monitore, Lampen
(Hier kommt ein Meisterwerk hin.)
("Hier kommt ein Meisterwerk hin.")
Flügeltürrahmung
Flügeltürrahmung
Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Holzplatte auf Rückseite festgeschraubt Platte an Rahmung getackert (am Montag wieder entfernen) in Werkstatt aufgehangen, danach geschliffen, bis Unebenheiten entfernt schaut zwar nicht mehr exakt gerade aus, dafür sind die Flügeltüren optisch korrekt Flügeltürrahmung fluegelrahmung1-k.jpg Standpunkt Alberti Wolfgang Alberti sieht Vorschau Selbstporträt für Flügeltürrahmen ist Meinung, dass Kunststudenten viel zu wenig Selbstbildnisse anfertigen in Malereiklassen anscheinend gar kein festes Thema mehr sich selbst erforschen, Selbstbild vermitteln, Fremdbild verarbeiten gerade das ist es, was nur über Kunst möglich ist für gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche Themen Kunst nicht unbedingt notwendig zeigt mir Arbeit mit Selbstbildnis von ehemaligem Studenten, für ihn angefertigt als Reaktion auf seine Forderung mehr Selbstportät zu machen Erkenntnis: eigenes Leben bearbeiten = gute Kunst Kurs Video Rewind (Vorbereitung) "Selbstdarstellung in der Videokunst", Irene Schubiger Videoselbstdarstellung in 70er und 80er Jahren Themen, Motive und Verfahren der Selbstporträttradition mit videospezifischen Mitteln umgesetzt zuerst meist nur einfache Aufnahmen gemacht, in 80er Jahren dann mehr nachbearbeitet Abschnitt 1: Unterschied Medium Video zu anderen künstlerischen Medien (1) zeitliche Kondition und Ton (2) deren Folgen für Beschreibung Videotechnik 70er und 80er Jahre: bildet zusammen mit Faktoren der räumlichen Installation Grundlage ursprünglich zu militärischen und kommerziellen Zwecken entwickelt, wie Überwachung mit selbstdarstellerischer Thematik von Künstlern reflektiert Abschnitt 2: Technik (1) Videokamera (damaliger technischer Stand) im Atelier und Außenraum verwendet Closed Circuit: geschlossene Schaltkreis von Videokamera und Monitor durch Kabel unmittelbare Rückkoppelung via Monitor kurze Verzögerung der Bildübertragung durch menschliche Auge nicht wahrnehmbar Bild erscheint seitenrichtig auf Monitor Closed Circuit als künstlerisches Instrument im Entstehungsprozess eingesetzt oder als Bestandteil innerhalb Videoinstallation Kamera setzt optische Information (25 Bilder/s) in elektrische Signale um elektrische Ladungsbild wird auf Monitor übertragen, indem dieser elektrische Signale in Lichtimpulse zurückverwandelt oder Aufzeichnung auf Magnetband des Videorecorders umsetzen eigenen Camcorder für Herantasten an Closed Circuit verwenden (2) Monitor über Monitor Videobänder dem Publikum präsentiert Proportionen Kopf/Monitor (4:3, altes Format!) gewähren gewisse Nähe zu natürlichen Proportionen und Volumen Monitor: spezifische materielle und räumliche Beschaffenheit Bildschirm am Rand Gesichtsfeld einer Person: störendes Flimmern aufgrund Helligkeitsschwankungen wahrnehmbar Rezeptionssituation: Gegenüberstellung Künstler - Betrachter durch auf selber räumlicher Ebene befindlichen Monitor und Augen des Betrachters (3) Magnetband-Aufzeichnung und -Wiedergabe geht historisch gesehen auf Audiotechnologie zurück auf physikalsichem Gesetz der Induktion (?) beruhend codierte elektrische Signale via Kabel oder Wellen übermitteln Induktion bei Telegrafen und Telefon genutzt erste tragbare Videorecorder 1965 von Sony verkauft ist für weitere Entwicklung Videokunst von Bedeutung Töne = Schwingungen der Luft oder eines Körpers gehen von Schallquelle aus, breiten sich als Welle nach allen Richtungen aus Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) = Tonhöhe Wahrnehmung Abschnitt 3: Wahrnehmung (1) Zeit in Unterscheidung zwischen imaginierter und erlebter Zeit (?) Reflexion, Körper, Erinnerung (2) Ton (?) Abschnitt 4: Selbstdarstellung mit Video innerhalb Geschichte und Theorie der Videokunst (1) Rosalind Krauss verwendet psychoanalytischen Begriff des Narzissmus Narzissmus Text untersucht Verhältnis zwischen Künstlern und Apparat in seiner psychologischen Bedeutung (Narzissmus Narzissmus) und anhand psychoanalytisch festgelegter Kategorien innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen Hauptthese: "In that image of self-regard is configured a narcissism so endemic to works of video that I find myself wanting to generalize it as the condition of the entire genre. Yet, what would it mean to say, 'The medium of video is narcissism?'" Feststellung: normalerweise physisch-materielle und nicht psychologische Faktoren machen ein Medium aus Unterschied zum Video und anderen visuellen Künsten Behauptung: Künstler nutzen mediale Möglichkeiten zur Selbsteinkapselung, um nur noch vom eigenen Körper oder eigener Psyche umgeben zu sein Gleichsetzung Monitorwiedergabe mit Spiegelreflexion Narzissmus Narzissmus-Theorie Sigmund Freud Sigmund Freud und Jacques Lacan (lesen!) durch narzisstische Beziehung zu Apparaten werde verhindert, dass Künstler … (nicht verstanden) mediale Grundbedingungen Video: (englisch, nicht verstanden) psychologische Bedingung (Narzissmus Narzissmus) sei das eigentliche Medium von Video (Schubiger kritisiert Krauss Thesen) u.a. nutzen Künstler schon in 70er Jahren Video für andere Sparten selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten nicht das Instant Feedback zur Grundlage wenig auf Beziehung zur Body Art und Performance eingegangen Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (englisch, verstanden!): "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than becaus of narcissism." wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler mit entsprechenden Werkzeugen und Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und damit zur öffentlichen Angelegenheit (2) Jean Baudrillar, Soziologe "Das hat nichts mit Narzissmus Narzissmus zu tun, und man irrt, wenn man den Terminus zur Beschreibung dieses Effekts missbraucht. Die Video- und Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, mit dem das Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." (3) Maureen Turim, Film- und Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel und Narzissmus Narzissmus nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss das Publikum diesen Narzissmus Narzissmus nicht teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss und Reaktionen: Krauss Text sei nur von eingeschränkter historischer wie theoretischer Bedeutung videotheoretische Auseinandersetzung fehlt auf breiter historischer und theoretischer Grundlage statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper und Geschlecht sowie Apparat und Zeit Zentrum der Aufmerksamkeit sein (weiter ab Seite 30) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Porträt 60x80cm für Flügelrahmen geplottet Friedrich Fröhlich, zum zweiten Mal überzeugt Probleme bei Papierzuschnitt, Kati fragen, was tun (deshalb heute ein Knick im Papier) Vorgehen für Befestigung Arbeit im Rahmen (1) Platte bei Alberti Wolfgang Alberti zuschneiden, etwas kleiner als 60x80cm (2) etwa 9 Löcherpaare in Platte bohren (3) an selber Position im Rückkarton Löcher bohren (4) Rückseite von Arbeit: an mehreren Stellen Klebeband befestigen (unter an Arbeit befestigem Klebeband ein Klebeband befestigen, wo klebende Seite oben ist) (5) Arbeit an Platte befestigen, davor Schnüre durch Löcher führen (6) Platte an Rückwand befestigen durch Festziehen von Schnüren am Montag mit Alberti Wolfgang Alberti besprechen
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
La Desserte (Der Esstisch) / Harmonie in Rot, 1908
La Desserte (Der Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
wichtiges Thema der Moderne: Probleme lösen Standpunkt radikal Ich glaube, ich möchte von Zeitgenossen zuerst abgelehnt werden. Ich möchte kämpfen können dürfen! Kein Problem darstellen, sondern haben! Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch und Notizen (2) 9:00-10:00 Collage (3) 11:00-14:00 Holzwerkstatt (Glaszuschnitt, Flügeltüren schleifen, Abstandsleisten) (4) 15:00-16:00 Video-Selbstbild-Buch (5) 17:00-18:00 Collage Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst "Experimente" wenn Doktrin richtig, dass in Kunst nicht Nachahmung der Natur sondern Ausdruck des Empfindens durch Wahl der Farben und Linien zählt: Frage legitim, ob auf alle "Motive" verzichten, ausschließlich auf Wirkung von Farbtönen und Umrissen beschränken Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky kandinsky1-k.jpg 1. Künstler, der damit an Öffentlichkeit trat: Wassily Kandinsky (1866-1944) wie deutsche Malerfreunde hatte er Zweifel Zweifel an Werten wie Fortschritt und Wissenschaft sehnte sich nach Erneuerung der Welt durch neue Innerlichkeit Innerlichkeit? psychologische Wirkung der reinen Farben leuchtendes Rot wirke auf Betrachter wie Ton einer Trompete Kubismus hatte in Paris Ursprung radikale Abwendung von abendländischer Maltradition Kubismus wollte Darstellung der Gegenstände nicht ganz abschaffen Hintergründe: (1) zeitgenössisches Unbehagen an brillanten "Schnappschüssen" der Impressionisten mit ihrem momentanen Eindruck (2) Verlangen nach mehr Ordnung, Struktur und dauerhaftem Bildaufbau Konflikt von Muster und Solidität Eindruck von Solidität: durch Modellierung erreicht, die Lichteinfall anzeigt Jugenstil / Künstler wie Seurat und Cézanne räumten Dekorativem Vorrang ein opferten dafür jahrhundertealte Praxis, jede Form durch Licht und Schatten zu modellieren Opfer konnte als Befreiung wahrgenommen werden Van Gogh und Gauguins ermutigten Künstler dazu, ausgetretenen Pfad einer überfeinerten Kunst zu verlassen einfachen Formen und Farben zuwenden Künstler begnügten sich nicht mit gesuchter Subtilität hielten Ausschau nach intensiven Farben und gewagten "barbarischen" Harmonien 1905: Gruppe junger Künstler "Wilde Tiere" / "Les Fauves" stellt in Paris aus Henri Matisse (1869-1954) dekorative Vereinfachung studierte leuchtende Farben orientalischer Teppiche und nordafrikanischer Landschaften weniger darauf aus, Natureindruck wiederzugeben Natureindruck in ein Ornament umsetzen La Desserte (Der Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908 matisse1-k.jpg Spiel der Beziehung zwischen Tapetenmuster, Tuschtuch und Gegenstände auf Tisch bildet eigentliches Thema des Bildes erinnert an Kinderzeichnung Pablo Picasso Pablo Picasso (1881-1973) mit 19 Jahren nach Paris malte dort Bettler, Obdachlose, fahrendes Volk und Zirkusakrobaten begann sich mit primitiver Kunst zu beschäftigen Aufbau Gesicht oder Gegenstand auf ein paar elemantaren Formen erlernbar Cézanne riet ihm Natur durch Zylinder, Kegel und Kugeln zu sehen nahm es mit anderen Malern wortwörtlich konsequent sein, Ziel nicht Naturnachahmung, sondern die Konstruktion verschiedene Ansichten eines Objektes sind uns oft zugleich "gegenwärtig" (auch wenn wir nur eine Ansicht sehen) greift auf Methode der alten Ägypter zurück von jedem Gegenstand charakteristischste Ansicht dargestellt Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso Pablo Picasso picasso1-k.jpg Schnecke und Wirbel von Seite dargestellt F-Löcher dagegen von vorne Krümmung der Zargen stark übertrieben scheinbares Durcheinander beziehungsloser Fragmente, Gesamtbild wirkt jedoch nicht chaotisch Abbild eines Gegenstandes aus verschiedenen Ansichten aufbauen hat einen Nachteil: lässt sich nicht mit jedem Gegenstand gut machen Betrachter muss Objekt kennen deshalb vor allem Gitarren, Flaschen, Fruchtschalen und menschliche Gestalt verwendet Picasso Pablo Picasso ändert immer wieder seine Methoden, kein Darstellungsmittel und keine Technik befriedigte ihn lange verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Glaszuschnitt (Alberti Wolfgang Alberti) Glas milimetergenau eingelegt Glas unten durch Hebel befestigt Schneideschieber an Glas gedrückt ohne Druck zügig geschnitten ruckartig Druck ausgeübt, damit Glas ordentlich abbricht Abstandsleisten auf richtige Höhe und Breite gehobelt(?, Alberti Wolfgang Alberti) 45° Schnitte, danach eingelegt jeweils mittig noch mit Klebeband am Rahmen fixiert unter oberer Holzrahmenleiste dickes Brett gelegt, an dem später Nägel hängen können (dadurch Last auf gesamten Rahmen verteilt) umsetzen morgen: Rückplatte einlegen (heute noch mit Kreuz verleihmt) Brett und Rückplatte an Rahmen tackern Flügeltüren noch schleifen, damit sie genau mit Holzrahmen abschließen abends: Porträt plotten, am Montag Rahmen wieder öffnen, Arbeit reintun, im Klassenraum aufhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm vorschau1-k.jpg morgigen Plott vorbereitet
Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai
Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai
Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas
Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas
Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin
Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin
Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott
Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott
Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875
Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875
Geradenbild für Collage Fotoaufnahme in 12 Bereiche eingeteilt, übertragen auf Papier Motiv auf dunklem Hintergrund: Randbereich mit gerissenem Papier beklebt (sehr dunkel = viele Geraden) Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Verbündeten für langsame Akzeptanz durch Publikum: (1) Fotografie Fotografie übernahm wesentlische Funktion der bildenden Kunst: Porträt Künstler konnten erforschen, was mit Fotografie nicht so leicht offenstand Fotografien von u.a. Straßenszenen brachte Publikum mit neuen Bildausschnitten / vorher nicht akzeptierten Motiven in Berührung (2) japanischer Farbholzschnitt Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai katsushika-k.jpg Japaner wählten Szenen aus Alltagsleben für farbige Holzschnitte Drucke gelangten nach Europa in Kolonialwarengeschäfte als Verpackungen gesammelt von Künstlerm aus Manets Umfeld in Holzschnitt fanden Künstler eine Kunst, die nichts von akademischen Regeln und Formeln wusste Japanern waren überraschende und frappante Naturausschnitte willkommen Katsushika Hokusai (1760-1849) ließ u.a. Gestalt vom Bambusvorhang überschneiden = "kühne Missachtung einer geheiligten Regel europäischer Malerei" "Warum sollte ein Bild immer alle wesentlichen Teile jeder Gestalt in einer Szene zeigen?" neu entdeckte Freiheit der Darstellung u.a. von Edgar Degas (1834-1917) genutzt Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas degas-k.jpg zwanglose Anordnung Spiel von Licht und Schatten auf menschlichen Körper Eindruck von Körperlichkeit und Bewegung hervorrufen = wichtiges Thema neue Freiheit beeinflusste Bildhauerei ebenfalls Auguste Rodin Auguste Rodin (1840-1917) Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin Auguste Rodin rodin-k.jpg Verehrer antiker Plastik und Kunst des Michelangelo es ging ihm nicht um eine glatte Oberfläche etwas sollte Fantasie des Beschauers überlassen werden Stück des Blockes unbehauen, um Eindruck, Figuren würden sich aus Stein lösen, hervorzurufen Publikum warf ihm anfänglich Absonderlichkeit oder Faulheit vor neu: Arbeit wurde für fertig erklärt, sobald künstlerisches Ziel erreicht war (nicht mehr, wenn alles perfekt saß) impressionistische Bewegung machte Paris zum künstlerischen Mittelpunkt Europas Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott abbott-k.jpg beeinflusste u.a. auch Amerikaner James Abbott MacNeill Whistler (1834-1903) hatte mit Manet 1863 im Salon der Zurückgewiesenen ausgestellt kein Impressionist (wie Rodin Auguste Rodin) im engsten Sinne des Wortes betonte: in Malerei komme es nicht auf Gegenstand an, sondern auf Art, wie er in Farben und Formen umgesetzt werde fürchtete sich vor Interesse am rein Inhaltlichen (deshalb auch Titel "Arrangement in Grau und Schwarz") Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875 abbott2-k.jpg Kunstkritiker John Ruskin (1819-1900) zu Nocturnos: "Ich hätte nie geglaubt, dass ein Geck zweihundert Guineas dafür verlangen könnte, dass er dem Publikum einen Farbtopf ins Gesicht wirft." Whistler klagte auf Ehrenbeleidigung Antwort auf Frage, wie man enormen Betrag für zwei Tage Arbeit verlangen könne: "Nein, ich verlange ihn für die Erfahrung eines ganzen Lebens." wurde zur führenden Gestalt der "ästhetischen Bewegung" künstlerische Sensibilität sei das Einzige, was im Leben verdient, ernst genommen zu werden Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt in farbig umgesetzt
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
(mit Notizen der letzten Tage) Geradenbild o.T. Collagen aus gerissenem Papier, bedruckt mit Zufallsgeraden Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30 geradencollage2_prae-k.jpg anfänglich mit Pantografen Umrisse von Fotoausdruck mit doppelter Vergrößerung übertragen nach jeder Schicht Motiv wieder übertragen und Details eingearbeitet entspricht meinen Vorstellungen: Arbeitsprozess komplett einnehmend, genaues Beobachten (nicht wie bei Maschine = Wartezeit) anders als Zeichnen: alle "Fehler" bzw. Versuche werden nicht entfernt sondern mit neu gerissenem Papier überklebt Arbeitsprozess = Teil der Arbeit, u.a. durch dickere Schichten erkennbar ständiges Versuchen führt zu Ergebnis da Kohlestift / Bleistift / Kugelschreiber für Vorzeichnung bei noch nicht getrocknetem Papier nicht funktioniert mit Acrylfarbe gezeichnet Acrylfarbe durch Kleberzufuhr verwischt = Teil der Arbeit / Sichtbarwerden vom Arbeitsprozess Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30 geradencollage3_prae-k.jpg umsetzen evtl. mehrere Acrylfarben verwenden, je nach Schicht Werkstatt AV-Labor (konnte nicht weiterarbeiten, da Computer-Probleme) nächstes Mal: Selbstporträt mit 9 Farben, 40x60cm
(m. Notizen d. letzten Tage) Geradenbild 2016-03-25.mp3 2016-03-25-2.mp3 Werkstatt AV-Labor umsetzen (1) gekreuzte Beine, 50x100cm, plotten 100cm - Abstand zum Rand müsste lebensgroß sein (2) Porträt aus farbigen Geraden, 75x100cm 11 Farben = 11 Ebenen (3) beide lange Tische hintereinander aufstellen, mit Schneidematten belegen Ganzkörperporträt in Format 8?x24? (Motiv 80x240, mit normalerweise durch Maschine vorgegebenen Rand) schneiden im Klassenraum aufhängen, danach für Einzelgespräch zusammenrollen (4) hockenden Akt mit krummen Geraden (bereits im Klassenraum) korrekt beschneiden (wie Ganzkörperporträt) ebenfalls für Einzelgespräch zusammenrollen 2016-04-01.mp3
Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30
Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30 wv1-8-prae.jpg mit 85cm/s Selbstporträt geplottet Auflage: 10 + 1KE jeweils rund 5:30 Minuten Plottzeit mögliche Titel: "Schnellporträt", "5 1/2 min-Porträt", "5-Minuten-Porträt", "5min-Porträt", "5min-Selbstporträt", "85cm/s-Porträt", "Schnellzeichnung (mz)" jeweils signiert, datiert, nummeriert Schnellzeichnung, also kleines Format mit wenigen Geraden, ist für Auflage-Gedanke gut geeignet Geradenpositionen, Winkel, Längen immer gleich, durch Stift aber unterschiedlich im Aussehen umsetzen KE ordentlich rahmen (schlanker Holzrahmen, Abstandsleiste, Papier schwebend, Ränder sichtbar) mögliche Rahmung: 31.7x44.0cm, Abstandsleiste, Eiche natur, Optiwhite Floatglas = ca. 100 EUR umsetzen Korrekturroller kaufen, um händische Zeichnungen anzufertigen, wo ich ständig fehlerhafte Striche korrigieren kann (Korrekturband Teil der Arbeit)
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Hockender Akt (WV 1-4) noch einmal geplottet Papiergröße: 120x120 Motivgröße: durch Plotter bestimmt (wie gestern festgelegt) Standpunkt 2016-03-18.mp3 fehlerhafte Aufnahmen im Vorfeld Notizen (noch unkorrigiert) Bei der Vorstellung, dass ich für die Fingerzeichnungen das Motiv durch das Papier hab durchscheinen lassen und so immer wusste, wo ungefähr welcher Strich zu ziehen sei, komme ich mir wie ein Betrüger vor. Obwohl ich inzwischen mitbekommen habe, dass auch Maler teilweise einen Tageslichtprojektor verwenden, um das zu malende Motiv auf Leinwand vorzuskizzieren. Vor allem aber bemerke ich beim Zeichnen, dass ich ohne prüfendem Blick (der ja sein müsste, würde ich ein Selbstporträt ohne Vorlage erstellen) arbeite. Ich bin also im Moment Moment des Zeichnens nicht wirklich am Motiv. Ich sehe nicht wirklich die Nase vor mir, die noch zu zeichnen ist. Ich pause sie bzw. einige Umrisslinien halt lediglich ab. Das lässt mir den zeichnerischen Augenblick fast komplett unwichtig erscheinen. So habe ich nach Vollendung auch nicht das Gefühl, wirklich gezeichnet zu haben. Zwar zeichne ich am Ende ja auch nicht Linie für Linie nach, sondern verwende das Foto hinter dem Papier nur als Anhaltspunkt für die Fingerzeichnung. Aber es ist eben doch nicht das selbe, wie wenn ich konzentriert mit wachem Auge ein Selbstporträt zeichnen würde (wie über einen Spiegel). Mein Problem ist nur: ich kann gar nicht freihand zeichnen! Vor einigen Jahren hatte ich mal probiert bei Aktzeichenkursen Menschen zu zeichnen. Diese Stunden empfand ich jedoch als quälend langweilig (davon abgesehen, dass das Ergebnis nie stimmte). Auch fehlte mir die Motivation für mich fremde Personen zu zeichnen. Nicht der menschliche Körper im allgemeinen sondern mein eigener Körper interessiert mich. Aber selbst vorm Spiegel war mir nach einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr nach Zeichnen zu Mute. Was heißt das nun aber? 1. Ich möchte nicht nach Vorlage zeichen, weil ich so das Motiv nicht wirklich beobachte sondern lediglich halb im schlafenden Zustand kopiere. 2. Mir wird beim Zeichnen ohne zweidimensionaler Vorlage schnell langweilig bzw. ich merke schnell, dass das Ergebnis nicht meinen Erwartungen entspricht. Gleichzeitig verspüre ich nicht den Drang Wochen lang zu üben. Das wird wohl auch der Grund sein, warum ich gerne am Computer ein Motiv entwerfe, viele Stunden herumprobiere, Ergebnisse ausdrucke, überarbeite und schließlich zu einem Ergebnis komme. Die künstlerische Arbeit liegt im ständigen Entwickeln und Verwerfen. Ein Vorgehen, was bei Freihandzeichnung zu unendlich vielen radierten Stellen führen würde (hätte vielleicht auch was?). Beim maschinellen Zeichnen liegt der künstlerische Moment Moment (wie immer ein schönes Wort und hoch begehrt in der Hochschule) im Vorfeld der zu machenden Arbeit. Der Plottvorgang selber ist dann extrem langweilig (vor allem bei sehr großen Arbeiten). Eine Lösung wäre das Schaffen von Selbstporträts (mit Stift oder Pinsel), wo ich mir das Recht nehme ständige - und damit meine ich ständige - Korrekturen vorzunehmen. Bei Malerei würde ich ganze Bereiche wieder weiß übertünchen, bei Stiften versuchen mit dem Radierer oder einem weißen Lack die Stellen zu löschen, die mir nicht mehr gefallen. Die Korrigiermethode müsste so sein, dass ich relativ schnell, am besten wenige Momente später, die Stelle wieder neu bespielen könnte. Das Ergebnis dürfte dann wirr, unfertig und sogar teilweise zerissen sein. Ich glaube, dass mir der Schaffensprozess dann aber Spaß machen würde. Und solange das Ergebnis nicht so ausschaut, als müsste es in den Papierkorb wandern, wäre das doch eine Überlegung, oder? 12:00-12:30 Vorbereitung 2 starke Pappleisten als Erweiterung der Hände benutzt, um Papier in Maschine zu rollen Papier von hinten eingezogen (mehr Platz, da Rollen nach vorne hin näher an Auflagefläche) dadurch: keine Knicke! 1. Ebene: 12:30-14:30 2. Ebene: 14:30-[vergessen] 3. Ebene: [vergessen]-18:00 Gesamtzeit: 6.5h (inkl. Plattzuschnitt) Standpunkt umsetzen bei Verkauf: Arbeitszeit (>40€/h) zum eigentlichen Preis dazurechnen = >240€ Hintergrund: Plotterzeit ist für mich nur noch Abarbeiten, ohne künstlerischem Wert wie Rahmung von Arbeit wäre diese Tätigkeit eigentlich an andere Person abzugeben umsetzen 1. fehlerfreie Plotterzeichnung "Hockender Akt" rahmen (hinter Abstandsleiste einklemmen) 1cm um Bildbereich abschneiden (ergibt rund 122x122cm) heutiges Ergebnis für möglichen Verkauf einlagern umsetzen Meerbild in 150x100cm umsetzen mögliche Kurse für SS 16 benötige noch 1 großen Schein (Vortrag und Hausarbeit) (1) Video Rewind Videokunst, Anfänge, Erbe und Aktualisierung in zeitgenössischen Formaten Analyse exemplarischer Beispiele (u.a. Nam June Paik, Bruce Nauman, Vito Acconci, Woody und Steina Vasulka, Dara Birnbaum, Hito Steyerl, Pipilotti Rist …) theoretische Texte (Marshall McLuhan, Rosalind Krauss, Yvonne Spielmann, Vilém Flusser …) (2) Grundlagen philosophischer Kunsttheorie Theoriebildung in "Kritik der Urteilskraft" (Immanuel Kant, 1790) bei Kunst und Ästhetik geprägt Kant Begriffe "Schöne" und "Erhabene" Martin Heidegger "Der Ursprung des Kunstwerkes" und Walter Benjamin "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" in Gegenüberstellung zu Arbeiten von Jacques Rancière, Georges Didi-Huberman
Entwurf Selbstporträt
Entwurf Selbstporträt
Werkstatt AV-Labor Geradenbild überlegen wie ich mit Rändern bei Plotterzeichnungen umgehe (1) ich schneide das Papier am Anfang bereits zu dabei ist dann durch Plotter vorgegebener Rand sowie Rollspuren Teil der Arbeit [+] sehr einfaches, nachvollziehbares Konzept [+] alle Geraden haben einen sichtbaren Anfangs- und Endpunkt [-] Papierrand muss ich die ganze Zeit vorsichtig behandeln bei größeren Formaten werden immer Knitter am Rand sein, da Papier in Plotter legen nicht gerade einfach Lösung: größeres Papier erst nach Einlegen in der Länge zuschneiden (Tischplatte hinter Plotter stellen) davor Schneidestellen mit Bleistift markieren oder: beim Rollbereich ein Blatt Papier drüberlegen, damit eigentliches Papier drübergleiten kann! Papierbreite steht bereits beim Einlegen fest [-] bei Randbereichen werden manchmal Linien gezeichnet, weil sich dort Papier nach oben bewegt Lösung: Stift nicht zu tief ansetzen (schauen, dass Striche dennoch stark sind) heute: dieses Vorgehen anwenden Entwurf Selbstporträt wv1-7-k.jpg Plotterzeichnung: Papier in Maschine legen, Ränder für Format 75x100cm markieren lassen, danach manuell zuschneiden danach wieder in Maschine legen und Zeichnung plotten 12:30-13:00: Vorbereitung / Papier schneiden 13:00-14:45: 1. Ebene 15:15-17:00: 2. Ebene Klebestreifen für Befestigung Stift an Maschine: ca. 18,5cm (2) ich schneide erst nachträglich das Papier zu freier Rand und Rollspuren nicht zwingend Teil der Arbeit [+] Ränder muss ich nicht vorsichtig behandeln [-] dadurch Plottvorgang nicht mehr Teil der Arbeit [-] größere Geraden sind einfach abgeschnitten
Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm
Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm
Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen
Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Holzleiste an oberen Rand von Körperstudie befestigt und Konstruktion im Klassenraum aufgehangen beim Aufrollen vom gestrigen Plott kleine Knicke im Papier verursacht (nicht im Motiv) zukünftig nur noch in vorheriger Rollrichtung wieder einrollen! umsetzen heute Abend mit Testpapier probieren mittels Bügeleisen Knicke zu entfernen wenn es funktioniert: im April, wenn Tische im Klassenraum wieder installiert, dort Papier ausbreiten und Knicke entfernen in der selben Woche: Leiter besorgen, Arbeit aufhängen und evtl. Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark vereinbaren Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm wv2-12-k.jpg (1) Ebene 1/2: 10:20-11:50 1. Stiftwechsel: 11:40 (2) Ebene 2/2: 11:50-13:10 2. Stiftwechsel: ca. 12:45 Gesamtzeit: ca. 3h+1h Vor-/Nachbereitung umsetzen Ordnung schaffen: (1) heutige Plotterzeichnung auf 75x100cm zurechtschneiden = fertig, im Atelier lagern (2) hockende Körperstudie: ausbreiten, genaue Maße nehmen (Bildbereich und Papiergröße), Foto machen bei Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark anhand Testplott (der aktuell im Klassenraum hängt) Größe freier Rand festlegen, umsetzen = danach für Rahmung fertig Arbeit in Hochschule belassen, da nach Rahmenherstellung bei Alberti Wolfgang Alberti rahmen (3) große stehende Körperstudie: in Hochschule belassen, für Einzelgespräch bei Mark Helmut Mark aufhängen (und gleichzeitig Abmessung Bildbereich und Papiergröße festhalten) nach Gespräch entscheiden: Rahmen (Alberti Wolfgang Alberti) oder noch einmal eine neue Version anfertigen Inventarnummer vergeben: (1) hockende Körperstudie: 2-4 (2) große stehende Körperstudie: WV 2-5 (3) Selbstporträt: WV 2-6 zu WV 2-6 : Bildgröße = ca. 119,5cm [max] x 119,5cm (einige Geraden gehen weiter, bis maximal 120cm!) Papiergröße = Bildgröße + jeweils 2cm (dann noch 1-2cm Platz bis zum wirklichen Papierrand) Papiergröße = 124x124cm, Bildgröße = 120x120cm Mark Helmut Mark fragen: mit 2cm Rand, weniger oder gar keinen? Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen wv2-10-k.jpg umsetzen Kati fragen, ob generell (1) Freitag 17:00-24:00 Uhr (6h Arbeitszeit + 1h Vor-/Nachbereitung) und (2) Samstag 09:00-17:00 Uhr (7h Arbeitszeit + 1h Vor-/Nachbereitung) möglich 2-Tage-Arbeiten (13h) = 80x200cm mit 4 Ebenen (2 je Tag) 1-Tage-Arbeiten (4-6h) = 75x100cm oder auch 120x120cm mit 2 Ebenen dann stört Mitarbeiter Maschinenlärm nicht mehr und ich kann den ganzen Raum nutzen
Körperstudie (WV 1-5), Plottvorgang
Körperstudie (WV 1-5), Plottvorgang
Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott
Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Vorbereitung gestern: (1) aufgesplittet in 4 Teile (2) Bildgröße: 80x240cm Radierer sehr ungenau, deshalb stückchenweise bearbeitet (3) Blattgröße: 100x260cm (4) für Plottvorgang Blattgröße: >120x280cm nach letztem Durchgang: um vorgesehene Blattgröße Rechteck plotten für späteres einfacheres Ausschneiden Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott gkpl-k.jpg Mir gefällt die Hochschule am Freitag in den Semesterferien. Fast keiner auf den Fluren unterwegs. Sich mit einigen Leuten kurz über Arbeiten u.a. unterhalten und sehen, wie sich das Gebäude zum Abend hin immer weiter leert. C. im Raum angetroffen. Plotten ist eine ziemlich eintönige Arbeit. Es geht 11 Stunden darum, im Raum anwesend zu sein, um immer wieder die Qualität der Linien zu begutachten, Stifte zu wechseln und insgesamt 4 mal den Plottvorgang zu starten. Der Künstler hat hier nichts mehr zu tun. Die künstleriche Arbeit liegt im Zeichnen am Computer, im immer wieder Entwürfe ausdrucken, betrachten und Änderungen durchführen. Dieser Prozess - auch wenn der Computer für mich noch zu viel Zeit einnimmt - lässt die Tage wie Stunden ausschauen (Flow?). Das genaue Gegenteil vom Plottvorgang. Dieser erinnert mich an den Wachmann der HGB. Anwesend sein, kontrollieren, warten. Kann auch etwas haben, aber für mich ist diese Arbeit damit an andere Personen abgebbar (sollte ich die geldlichen Voraussetzungen dafür haben). Wie auch bei Simon (gestern ein Gespräch mit ihm darüber gehabt) gibt es einen Arbeitsvorgang, der keinen Künstler mehr benötigt (anders als beim händischen Zeichnen oder Malen). Ich werde evtl. doch erst einmal kein zweites Blatt anfertigen, die Vorlage jedoch behalten. So kann ich im Fall eines Ankaufs das selbe Motiv für mich selber noch einmal plotten (Künstler-Exemplar). (1) 09:00-10:15 Vorbereitung Papier zugeschnitten Plotter zwischen 2 Tische gestellt Freiraum zwischen Plotter und Tische mit Klebebändern verbunden Einstellungen: 25cm/s, 160gf-250gf (2) 10:15-12:41 (135min.) 1. Ebene (Ebene 4) etwas schwacher Tintenauftrag 1. Stiftwechsel: 11:45 (3) 12:45-15:07 2. Ebene (Ebene 3) 2. Stiftwechsel: ca. 14:30 (4) 15:19-17:44 3. Ebene (Ebene 2) da Blatt beim manuellen Rückfahren falsch gerollt wurde (zu schnell gefahren), hat Plotter Blatt nicht mehr erkannt manuell Blatt zurückgeschoben nach ersten Linien gesehen: um 5mm nach links verschoben korrigiert, nun leicht schief, aber anscheinend nur noch 3mm verschoben 4. Ebene wird ebenfalls verrückt sein Frage bleibt bis zum Schluss offen, ob Motiv(schärfe) darunter leidet 3. Stiftwechsel: ca. 15:30 (sicherheitshalber) 4. Stiftwechsel: 17:35 (5) 17:49 - 20:30 4. Ebene (Ebene 1) 5. Stiftwechsel: ca. 18:00 (nicht schwarz genug) 6. Stiftwechsel: 19:30 Rechteck mit Bleistift um max. Blattgröße gezogen (110x290cm) späterer Anhaltspunkt für evtl. kleineren Ausschnitt (mit Mark Helmut Mark Einzelgespräch ausmachen!) Öffnungszeiten HGB: FR: -24:00, SA: 10:00-17:00
Standpunkt 2016-03-03-1.mp3 2016-03-03-2.mp3 Werkstatt AV-Labor umsetzen Körperstudie von gestern mit Plotterbreite/-höhe 1196mm und Blattbreite/-höhe 1300mm (oder 1250mm) umsetzen Anfangspunkte bei eigentlich außerhalb liegenden Geraden somit Teil der Arbeit Rollspuren ebenfalls sichtbar vor Beginn Fadenkreuz zum späteren einfachen Beschneiden einfügen (Nachtrag: geht gar nicht) stattdessen: lange Gerade oben und unten 1mm außerhalb entgültigem Blattbereich Plotterzeichnungen werden, solange ich handelsübliche Stifte verwende, immer leichte Unregelmäßigkeiten im Tintenfluss aufweisen. Auch gibt es kleine Auslasser, die anscheinend vom Papier herrühren. Was für mich nicht mehr akzeptabel wäre, sind große Aussetzer, die vor allem wegen meiner Nichtkontrolle auftreten. Auch Knicke im Papier müssen vermieden werden, da diese nur auf unsachtgemäße Behandlung zurückzuführen wären. umsetzen nach Buchmesse / Meisterausstellung (ab 20.3.) zu Alberti Wolfgang Alberti wegen Herstellung Rahmung / verhüllender Flügeltür für hockende Studie 1. Ebene: 10:45-13:15, inkl. teilweise doppeltem Plott (zu wenig Tinte) gute Entscheidung mit mehreren Ebenen zu arbeiten evtl. statt 3 Ebenen: 10, damit flächige Unregelmäßigkeiten gar nicht mehr auffallen, doppelter Plott dann nicht notwendig schwache Linien (eigentlich ungewollt) erzeugen Räumlichkeit 2. und 3. Ebene: 13:15-16:45 Gesamtzeit: 6h Bildbereich: 1196mm + 2*10mm Rollenbreite + 2*10mm zusätzlicher Abstand = 1236mm, gerundet 120cm (zusätzlicher Abstand nur 0,5cm je Seite) oder Blattmaße: 124cm Kati ist der Meinung, ich wäre zu streng, was korrekte Rahmung im restauratorischen Hinblick. Wichtiger ist am Ende die sichtbare Ebene, wie Rahmung, Passepartout, Abstandsleiste, die die Arbeit untersützt. 1 Stück Versandhülsen Durchmesser 20cm x Länge 167cm (für 2 x hockende Körperstudie) 2 Stück Versandhülsen Durchmesser 20cm x Länge 124cm (für 2 x stehende Körperstudie, 2 x Narzisse o.ö.) zwischen Arbeit und Versandhülse (säurefreies) Seidenpapier legen, mit Abstand zur Wand durch umschließendes Papierband bei kleineren Arbeiten (bis 80x100cm) Mappen selber herstellen (Graukarton besorgen) und unter Arbeitstisch legen
Ergebnis Körperstudie, ca. 120x120cm (Test, da Geraden teilweise leicht gebogen)
Ergebnis Körperstudie, ca. 120x120cm (Test, da Geraden teilweise leicht gebogen)
Werkstatt AV-Labor 11. und 12.3. kann ich großes Format plotten (Tische vor und hinter Plotter stellen) deswegen heute noch 10 Stifte (schwarz) bestellen und in HGB liefern lassen Ergebnis Körperstudie, ca. 120x120cm (Test, da Geraden teilweise leicht gebogen) gk16.jpg Papier von Hahnemühl 1) Tusche trocknet zu langsam = Rollspuren sichtbar umsetzen mittlere Rolle kann (höchstwahrscheinlich) auch ausgelassen werden 2) knickt bei großen Formaten sehr leicht umsetzen beim Bewegen immer Holzleiste an beiden Enden mit Klammern befestigen 3) kleine parallele Unebenheiten im Papier (vom Hersteller) muss ich hinnehmen, ansonsten Museo bevorzugen 4) gut sichtbar (gewollt): Druck im Papier durch Rollen Ziel: seitliche Rollenspuren sollen Teil der Arbeit heißt: Papier muss sich Rollenposition unterordnen (nur 9 Position möglich) Rollenpositionen ca: 18, 33, 50, 68, 85, 107, 135, 169 mögliche Papierbreiten (mit Rollenbereich): 50, 80, 100, 120cm (Maximum) Vorgehen: Papier 1cm je Seite breiter, damit Rollen das Papier bei leichter Schieflage immer noch halten Papier vor Plott zurechtschneiden (bei großen Formaten schon bei Papierrolle noch zu schneidende Stellen markieren, bei ausgerolltem Zustand dann entlang der Markierungen schneiden) evtl. bei Standardformaten wie 120x120cm vorher eine Schablone zurechtschneiden / oder Glas(?) umsetzen Korrektur: Papier doch erst nach Plott zurechtschneiden, da zuviel schief gehen kann dabei wären Rollspuren kein Teil der Arbeit mehr (das wäre dann nur noch gespielt) aber kleinen freien Rand belassen (Geraden enden kurz davor) Fadenkreuz erstellen, damit ich Papier später schnell zurechtschneiden kann! maximale Plottbreite: 1196mm bei Radiergummi werden Geraden (mit zwei Koordinaten) manchmal krumm unterbinden: 1) alles markieren 2) Objekt > Umwandeln > "Kontur" 3) Radierer (keine neuen Zwischenpunkte werden eingefügt) Fehler: Keine Linien mehr, sondern Rechtecke (wird dann doppelt geplottet) so funktioniert es: 1) alle Linien markieren 2) Konturfarbe löschen, Flächenfarbe festlegen 3) Rechteck ziehen (so groß die Bildfläche sein soll) 4) Rechteckt Konturfarbe und Flächenfarbe: löschen 5) Rechteck (im Vordergrund) und alle Linien markieren 6) "Pathfinder" > "Schnittmengenfläche" doch nicht, da jetzt alle sich schneidenden Linien aufgeteilt sind! Lösung: 1) Radierer verwenden 2) "Pfade vereinfachen" mit "Gerade Linie" und Winkelschwellwert auf 180° interessanter Fehler 3 Stifte verplottet Gesamtzeit: 7h (105 Minuten je Plottvorgang * 3 + Vorbereitungszeit) Arbeiten lagern umsetzen auch wenn nicht empfohlen: größere Arbeiten (wie l=2m) in Pappröhre lagern mit Pergaminpapier umschließen, mit Abstand zur Röhrenwand Pappröhre d=200mm (ca. 16 Euro)
(mit Notizen kommender Tage) umsetzen radikal für zukünftigem HGB-Rundgang: (1) entweder weiter radikal verhüllen / verweigern oder (2) Flügelaltar umsetzen (vor eigentlicher Arbeit zwei Holztüren, die vom Zentrum aus geöffnet werden können) bei (2): ohne weiterer Beschriftung nur wenn Betrachter von sich aus aktiv wird, kann er eigentliche Arbeit sehen danach müssen Flügeltüren wieder geschlossen werden (evtl. von Aufsicht) bei Flügelaltar: Holz-Rahmung selber bei Alberti Wolfgang Alberti herstellen guter Nebeneffekt: UV-Licht wird abgeblockt umsetzen Ich muss mich von der Vorstellung befreien, dass Gegenwartskunst immer eine große Aussage haben muss. Der menschliche Körper ist Grund genug! Die Blume beim blühen und vergehen zuschauen! Geradenbild Ausschnitt von Körperstudie in Originalgröße gedruckt (1 Blatt) Strichstärke Stift (fine) entspricht 1,5pt Fadenkreuz in Processing eingefügt Zeichenfläche wird dadurch um 13mm je Seite erhöht (insgesamt 26mm), bei Blattgröße immer mit beachten! Fadenkreuz in Illustrator an Zeichenflächenenden legen (bei vergrößerter Ansicht von 3200%) Geraden in 3 Durchläufen aufgeteilt (damit bei nachlassender Tinte keine Fläche komplett verschwindet) Vorgehen: (1) Durchläufe in Illustrator zuerst exakt übereinander legen (2) rotes Rechteck: Objekt > Zeichenflächen > In Zeichenflächen konvertieren (3) Rechteck, welches alle Vektoren umschließt vom Zentrum aus erstellen (4) Zeichenfläche auf 1200x1200mm skalieren (5) alles markieren und so lange skalieren, bis Fadenkreuze an Zeichenflächenrand (6) rote Rechtecke entfernen (soll nicht geplottet werden) (7) danach alle Ebenen einzeln(!) plotten Werkstatt AV-Labor für kommende Woche Hahnemühle-Zeichenpapier im Klassenraum gelagert (14,8x20m) Farbstifte bestellt (da derzeit nicht vorrätig evtl. am Montag zusätzliche Stifte kaufen)
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
Standpunkt (von morgen: Gedanken mit 1x daumennagellänge Whisky Alkohol) 2016-01-22.mp3 Nachtrag: "Richtig" heißt, dass es mir nicht mehr wie eine oberflächliche Spielerei ("lalala") vorkommt. Spielen ist wichtig in der Kunst! Aber es sollte wenn dann eine ausdauernde und damit tiefgründige(?) Spielerei sein. ausdauernd = im Schaffensrausch sein(?) HGB Rundgang 2016 Reaktion Mark Helmut Mark wegen meiner Einreichung (verhüllte Arbeit) für Pressematerial HGB-Rundgang: "für ein pressefoto waere ein etwas 'signifikanteres' Motiv vorteilhafter. z.b. ein foto einer deiner Portraitzeichnungen. […]" Meine Antwort: "Da muss ich mich dann innerlich winden, weil ich ja bei diesem Rundgang eben ZEIGEN möchte, aber gleichzeitig nicht GESEHEN werden will. […]" Geradenbild Werkstatt AV-Labor 3 Körperstudien geplottet 3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm drei1.jpg Größe je ca. 42x110cm (1) mit 360°-Drehung da sich nach 180° Geraden visuell noch einmal um 360° drehen, entsteht Windungseffekt (2) stachelig, Winkelabweichung max: 360° (3) durch Dopplung der Geraden entsteht sichtbare Bewegung (nicht nur theoretisch) Fokus auf Brustbereich durch Festlegung Mittelpunkt der Drehung (-1°) umsetzen Ergebnisse oben und unten zwischen Holzleisten klemmen statt klemmen: jeweils 3 Nägel durch Holzleisten, Blatt sicherheitshalber an Löchern mit Klebestreifen festigen Konstruktion mit Schnur an Wand befestigen bei Alberti Wolfgang Alberti wegen 45°-Sägen angefragt; am 1.2. Treff vereinbart
Siebdruckplatte für Ohme im Klassenraum hinterlegt, 1 Bilderrahmen "liegender Akt" abgeholt Geradenbild Glasscheibe zwischen Plotterzeichnung und Foliendruck kein Problem, Bildtiefe +-0.5mm in Ordnung Werkstatt AV-Labor (1) 1 x Selbstporträt mit rot, grün und blauer Farbe leichte Drehung grüner und blauer Farbe (um -0,5° und -1°) Mit der Verdreifachung der Geraden und der leichten Drehung möchte ich die Bewegung, die der Geraden theoretisch inne liegt, auch materiellen Ausdruck verleihen. Ob mir das gelingt, wird das Ergebnis zeigen. Ergebnis mit RGB: unzufrieden, da überfüllt und zu verwaschen bei zweitem Plott Zentrum im Auge, nur rot (0°) und blau (-1°) (2) Selbstporträt 1 x in rot und blau, leichte Drehung, Auge im Zentrum Kunstkritik Relevanz der Kunst "Die Frage nach der Relevanz" Soll Kunst den Wissenschaften assistieren oder sind künstlerische Denk- und Wahrnehmungsanregungen eigene Wissensformen? Plato: das Schöne, das Wahre und das Gute umreißen unzertrennliche Trias schön <=> gut <=> wahr schön = angenehm? gut = wertvoll? wahr = das Richtige? heute neuer Überbegriff: Relevanz Tendenz gegenwärtiger Künste: "Artistic Research" prüft Erkenntnisleistung und Wissenschaftsfähigkeit der Künste Können sich durch künstlerische Denk- und Wahrnehmungsanregungen eigene Wissensformen entwickeln? Kunst dabei nicht als Zuarbeiter der Wissenschaft gesehen nicht Kunstwerk sondern die Recherche beansprucht dabei Relevanz ? Deutscher Kulturrat Kunst spiegelt gesellschaftliche Debatten wider bietet Reibungsflächen zur Auseinandersetzung mit Wirklichkeit Kunst = Ausdruck menschlichen Daseins Diskurse der Gesellschaft in Kunst sichtbar Den meisten Künstlern wird das doch total egal sein, oder? Förderung sei keine Subvention sondern Investition "Systemrelevante Kunst" Kunst an sich ("bei aller subjektiven Wertschätzung") unbedeutend Kunst kann aber aufmerksam machen, Missstände aufdecken, zum Denken anregen Schafft es die Kunst des 21. Jahrhundert auch, über die Unverbindlichkeit des rein Formalen, Strukturierten und Informellen hinauszuwachsen und wieder Stellung zu beziehen?
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Stifteproblem noch nicht gelöst Fineliner nur mit zartem Auftrag möglich (deshalb ohne Rillen) / kein gleichmäßiger Auftrag evtl. mit anderem Papier probieren 2 umgesetzte Plotterzeichnungen mit ganz unterschdl. Wirkung (1) vertikale "Fäden", rel. wenige Stränge beim Vorbeigehen ist Motiv gut erkennbar, erst wenn man davor steht, "verschwindet" es (vertikale Fäden verschwimmen bei seitl. Ansicht) Hintergedanke: bei genauem Betrachten (frontale Ansicht, Vergleich mit Lupe/Mikrosop) verschwindet für Menschen erkennbares Motiv; wird zerlegt u. dadurch unkenntlich (2) viele Stränge m. jew. nur 3 Fäden mittlerer Faden ragt auf beiden Seiten hinaus, stellt den Möglichkeitsraum dar 2 symmetrische Fäden hangeln sich an ihm entlang; durch sie wird Motiv sichtbar Versuch, beide Vorgehen zu vereinen m. größerer Strichstärke (damit 3 Fäden je Strang ausreichen) dadurch verschwinden aber zarte Fäden (bei hellen Stellen) umsetzen Skulptur-Collagen: mehrere Skulpturen (wie griechische Statue, kubistische Skulptur, eigener Kopf) mit Blender "ineinander" legen, mit 3d-Drucker ausdrucken
Geradenbild "Punkt und Linie zu Fläche" Inhalt einer Arbeit findet Ausdruck in Komposition (in innerlich organisierter Summe d. Spannungen) Spannung = in Form lebende Kraft Aufteilung Künstler/Menschen in 2 Kategorien (1) Menschen, due außer dem Materiellen das Nichtmaterielle o. das Geistige anerkennen (2) diejenigen, die außer dem Materiellen nichts anerkennen wollen für (2) kann Kunst nicht existieren, diese Gruppe negiert Wort "Kunst", sucht Ersatz f. das Wort (1) "Element": von Spannung losgelöste Form (2) Element: in dieser Form lebende Spannung Zeit in d. Grafik/Malerei: in Punkt fast vollkommen ausgeschlossen Punkt = zeitlich knappste Form Untersuchung Punkt in Grundfläche v. Quadrat (Zweiklang) Zweiklang wird d. zentralliegenden Punkt zu Einklang Begriff Komposition: ist die innerlich-zweckmäßige Unterordnung (1) d. Einzelelemente u. (2) d. Aufbaues (Konstruktion) unter d. konkrete malerische Ziel Einklang kann Komposition sein, wenn d. malerische Ziel "erschöpfend" verkörpert wird Wiederholung: mächtiges Mittel zur Steigerung d. inneren Erschütterung u. Mittel zum primitiven Rhythmus Werkstatt AV-Labor offene Frage: kleine Fehler zulassen, oder so oft plotten, bis Ergebnis (fast gänzlich) optimal? Fehlergebiete: (1) Tinte setzt manchmal kurzzeitig aus (nur neuer Stift schafft Abhilfe) evtl Fehlerquelle: Papiertyp (bei wiederholtem Auftragen kommen Papier-Partikel in Röhrchen / Verstopfung?) (2) bei Stiftewechsel verschiebt sich Position durch händisches Eingreifen um <1mm (bei Streifenbilder erkennbar) (3) bei Stiftewechsel sind neue Elemente deutlich schwärzer gutes Gespräch m. Kati / Künstler vs. Maschine / Konzept in d. Kunst / kl. Teilchen, schwingende Teilchen, flimmern Stifte-Friedhof: 7 Stife (6 v. heute) / Inschrift: "Der Kunst gedient. Ausgesaugt."
Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente, Kandinsky
"Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente", Kandinsky
Die Erschaffung Adams, um 1511, Fresko, Michelangelo
"Die Erschaffung Adams", um 1511, Fresko, Michelangelo
(Auge), Tusche auf Papier (mz), 5 Blätter, je 29,7x42cm, 30
(Auge), Tusche auf Papier (mz), 5 Blätter, je 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 1/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 1/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 2/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 2/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
Geradenbild "Punkt und Linie zu Fläche" "Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente", Kandinsky punktlinieflaeche.jpg (1) geometr. Punkt unmaterielles Wesen, größte Zurückhaltung, aber mit Aussage höchste Verbindung von Schweigen u. Sprechen materielle Form in Schrift: Punkt bedeutet Schweigen, Unterbrechung (innere Eigenschaft) Brücke von einem Sein zum anderen äußere Eigenschaft: Zeichen, dass zur Gewohnheit wird, nicht weiter beachtet das Innere wird durch das Äußere zugemauert Punkt m. innerer Spannung, um sichtbar zu machen, muss Punkt von Umgebung getrennt werden 1. Fall: inneren Zustand durch Versetzung im Text kurz sichtbar machen ("Heute gehe ich ins Kino." > "Heute gehe ich. Ins Kino" > "Heute gehe. Ich ins Kino") 2. Fall: Punkt aus Text lösen, wird zum eigenständigen Element / kein Anhängsel mehr / wird aber noch von umgebender Schrift übertönt "sein Klang erhält eine Resonanz" wird Klang d. Schrift vermindert (Vergrößerung Abstand Schrift zu Punkt), gewinnt Klang d. Punktes an Deutlichkeit u. Kraft Entstehung Zweiklang: Schrift-Punkt Punkt wird zum selbstständigen Wesen kann ohne Unterordnung in Welt d. Malerei wandeln "Der Punkt ist das erste Resultat des ersten Zusammenstoßes des Werkzeuges mit der materiellen Fläche, mit der Grundfläche." "Durch diesen ersten Zusammenstoß wird die Grundfläche befruchtet." notiert "Die Erschaffung Adams", um 1511, Fresko, Michelangelo erschaffung-adams-k.jpg erinnert mich an Bild "Die Erschaffung Adams", Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Vatikanstadt Gottvater streckt Zeigefinger aus, um auf Adam Lebensfunken überspringen zu lassen (Adam selber aber auch in leicht aktiver angespannter Haltung) materialisierte unsichtbare geometr. Punkt muss gewissen Größe bekommen, Fläche einnehmen, Grenzen haben, sich von Umgebung abtrennen Größe: bestimmt durch Verhältnis Punkt zur Grundfläche u. Größenverhältnis zu übrigen Formen auf Fläche Standpunkt Punkt sollte immer(!) mit einem "Schlag" entstehen (einmal Aufsetzen v. Kugelschreiber, einmal Pinsel auf Fläche ohne Absetzer), so bleibt es eine "kleinste Einheit" wenn erst mehreres Auftragen einen (großen) Punkt entstehen lässt, ist er keiner mehr (außer der mehrmalige Auftrag ist nicht ersichtlich / gleichmäßiger Auftrag) Form: abstrakt ist Punkt ideelklein, ideelrund = ideellkleiner Kreis ideelklein ja, aber ideelrund? in realer Form kann Punkt unendlich viele Gestalten annehmen (andere geometrische u. schließende freie Formen) relative Unbeweglichkeit: Quadrat "Reich des Punktes ist unbegrenzt" notiert in künstlerischer Umsetzung wird Punkt nie(!) ideel umgesetzt werden können, deshalb "darf" Form u. Größe variieren Werkstatt AV-Labor komischer Plottertag: Tinte fließt ungleichmäßig, Papier dehnt sich, knittert, unbrauchbar, Tintenfluß fällt stellenweise aus (Auge), Tusche auf Papier (mz), 5 Blätter, je 29,7x42cm, 30 prae_auge_m.jpg (Baumstamm 1/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30 baumstamm1_m.jpg (Baumstamm 2/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30 baumstamm2_m.jpg 1 x Serie "zu-auf" (Augen) geplottet, 5 Blätter 1 x Testplott Kreisgerade (in 11 Schritten entsteht/vergeht) 2 x Baumbilder (Motiv Sächsische Schweiz u. Potsdam)
Geradenbild vorgestern EL-Folie 100x100mm weiß u. Batterie EL-Inverter (An/Blinken/Aus) gekauft umsetzen Fotografie drüberlegen, dahinter transp. Folie mit Geraden, blinken lassen = Geraden scheinen durch Fotografie Negativ (schwarze Fläche) von Geradenbild auf transp. Folie drucken; Geraden "scheinen" Werkstatt AV-Labor (1) Porträt Nr. 50 (da fehlerhaft) u. 60 geplottet (jetzt 10 Exemplare) (2) String-Bild Nr. 9 u. 10 geplottet (jetzt 10 Exemplare) (3) Punkte verbunden (Weg d. Stiftes sichtbar gemacht) Motiv: Fötus kommende Woche Mirco wegen Kaschieren ansprechen
Aufbau Materie Atome bestehen aus Neutronen, Protonen u. Elektronen Quarks = Grundbausteine Materie (vlt. nicht die grundlegensten) Protonen u. Neutronen bestehen aus Quarks insgesamt gibt es 12 Quarks (6 reguläre, 6 Antiquarks) komplette Materie besteht aus 3 verschd. Teilchen: Up-Quarks, Down-Quarks, Elektronen (bestehen nicht aus Quarks) Was ist mit den anderen 4 Quarks (+ Antiquarks)? gewöhnl. Materie: Quarks "tun" selber nichts bei Hochenergieexperimenten: verwandeln sich, zerfallen, bilden neue (teils unbekannte) Teilchen Elektronen negativ, Protonen positiv geladen Quarks keine ganzzahlige elektr. Ladung Up-Quark: +2/3, Down-Quark -1/3 Neutron = keine elektr. Ladung = 2 Down-Quark + 1 Up-Quark (Ladungswerte heben sich auf) Proton = 2 Up-Quarks + 1 Down-Quark = 3/3 = 1 Farbladung (neben elektr. Ladung) Quarks kommen nie einzeln vor (bisher noch nicht gesehen) in 2er, 3er, … Paketen (siehe Neutron / Proton) Farbladung entw. Wert rot, grün o. blau Verbindungen einzelner Quarks nur stabil, wenn Überlagerung ihrer einzelnen Farbwerte weiß ergibt 6 reguläre Quarks, je 2 in einer "Familie" Fam. 1: Up u. Down Fam. 2: Strange u. Charm Fam. 3: Top u. Bottom Fam. unterscheiden sich nur in ihrer Masse (Fam 1 am leichtesten, Fam 3 am schwersten) in Familien weitere Teilchen wie Antiquarks, Elektronen, Myonen, Tauonen, verschd. Neutrinos + Antiteilchen (recht selten, deshalb wenig entscheidend) Quark evtl. nicht kleinstes Teilchen Stringtheorie = die kleinst möglichen, physikalisch beschreibbaren Objekte winzige, schwingende Energiefädchen je nach Schwingverhalten stellt ein String ein Materieteilchen dar Elektron = 1 schwingender String schwer beweisbar; im LHC wird versucht Teile d. Theorie zu beweisen Geradenbild Werkstatt AV-Labor kl. Arbeiten in Serien (5-10 Stk.) geplottet (1) gekrümte Geraden Skript v. Hans auch farbig a) regelmäßige Verteilung auf Fläche umsetzen b) Strichstärke variiert (1-3 Striche je Element), dadurch räumliche Wirkung c) mehr Räumlichkeit: mehrere Striche je Element, aber mit einem Ausgangspunkt (bewegen sich nach vorne bzw. hinten) d) nur Punkte der Wellen plotten (2) Bewegung sichtbar gemacht Punkte auf Fläche verteilt, Plotter fährt sie an u. hinterlässt Spuren (Stift locker in Halterung stecken) umsetzen a) zufällige Punkte anfahren b) Punkte aus Motiv anfahren (wie Porträt o. Buchstaben)
(mit Notizen v. 13.8. u. 14.8.) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt Nr. 1 geplottet Stift-Wechsel: nach (1) 26cm, (2) 42cm, (3) [nicht aufgeschrieben] Dauer: 3h Gedanken zu Linie-Fläche-Arbeiten Umwandlung digitaler Daten (fürs menschliche Auge perfekt [und damit vlt. langweilig] Dargebotenes) in analoge Größe (wobei Führung beibehalten wird [Gerade wird gezeichnet, nicht Punkt für Punkt wie bei Druckern gesetzt u. nicht mehr erkannt]) Arbeit mit Maschine (als Künstlerhand-Ersatz) u. Material (Papier, Stifte) Unregelmäßigkeiten von industriell Hergestelltem (vor allem Tuschestifte) "Maschinenhand" kann zwar eine Hand ersetzen (u. menschliche Unvollkommenheit [wie Zittern der Hände, biologische Begrenztheit d. Augen] damit ausschalten), aber selbst das vom Künstler verwendete Material birgt immer noch Unregelmäßigkeit in sich "Vanitas" bei Material (Stift mit begrenzter Tusche; Thema kommt nur zur Geltung, wenn ich einen Stift pro Blatt verwende [es würde immer schnell weiß werden, aber die Rillen noch sichtbar sein!]) Arbeit mit Punkt (Start u. Ende einer Linie), Linie (Verbindung zw. 2 Punkten) u. Fläche (bestehend aus Linien) Was ist der Punkt? Ein Punkt. (laut Kandinsky: "Der Punkt ist das Resultat des ersten Zusammenstoßes des Werkzeuges mit der materiellen Fläche, mit der Grundfläche.") Woraus besteht eine Linie? Aus Punkten. (laut Kandinsky [nicht technisch gesehen] eher: "Die Geometrische Linie ist ein unsichtbares Wesen. Sie ist die Spur des sich bewegenden Punktes, also ein Erzeugnis. Sie ist aus der Bewegung entstanden.") Woraus besteht eine Fläche? Aus Linien. Umsetzen in: 100x140cm (96x136cm sichtbar) Rahmung: Alu weiß 9mm Rahmenbreite, 27mm Rahmentiefe, Distanzleiste 10mm, Distanzleiste Weiß, Rückwandkarton Weiß, Einlegetiefe bis 2mm, Bildsicherung, Floatglas 2,4mm = 250 EUR inkl. Versand u. MwSt. 2 x Glas Rotwein
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt Nr. 3 geplottet 1. Wechsel nach 32cm 2. Wechsel nach 44cm 3. Wechsel nach 64cm Dauer: 2,5h ein Dozent (erkannte das Geradenthema vom Rundgang wieder), interessiert: "Was machst du?", Ich: "[…]", Mitarbeiterin AV-Labor: "… und Krach!" Dozent Grundkurs wg. Geraden: "Aber was ich noch nicht verstehe […]" u. "Aber warum dann […]?" Sicherlich berechtigt und vom Dozenten erwartet, sind genau solche Fragen, die alles bis ins Detail beleuchten wollen, schuld daran, dass ich mich im Grundkurs gelähmt fühlte und dadurch weniger Ergebnisse produzierte. Ich habe zwar (für mich) zu allen Fragen die Geradenbilder betreffend eine Antwort gehabt, aber natürlich sind auch jene hinterfragbar (so wie vieles in der Kunst, da am Ende subjektiv, da Künstler = Mensch). Der einzige Grund, warum ich mich schon solange mit der Gerade beschäftige, ist der, dass ich diese Arbeiten im Klassengespräch noch nicht in den Vordergrund rückte. Und so soll es auch erst einmal bleiben. Am Ende dürften diese Fragen aber auch etwas Gutes bewirken: ich setzte mich in diesem Moment Moment wieder mit meinem Thema auseinander und muss es schaffen, es so in Worte zu fassen, dass der andere mein Vorgehen versteht. Dabei decke ich vielleicht selber noch Ungereimtheiten auf und darf durch das Gespräch die andere Sicht erfahren. Eine kleine Übung sozusagen. Der Satz 'Der Punkt ist tot, die Gerade erste Bewegung.' klingt in einem Text gut, aber ausgesprochen wirkt es… befremdlich. Dafür müsste ich noch eine umgangssprachlichere Beschreibung finden. gut machbar: 100cm Breite, Höhe z. Bsp. 100cm-200cm (nach rund 50cm Mittelrolle anbringen, damit sich Papier nicht beim Stift wölbt) umsetzen nach aktueller Arbeit evtl. "Geradenfläche" in 100x140cm ausprobieren (mit kleinem Rand)
VVZ WS2015/16 erschienen evtl. (1) Seminar "Weiss" Montag, 10:00-16:00, wöchentlich "Der erstere [objektive Vorgang der Lichtwahrnehmung] bezieht sich auf diejenigen Vorgänge, welche außerhalb und unabhängig von dem empfindlichen Organ, dem sehenden Auge, verlaufen – diese, die sogenannten Lichtstrahlen, sind es, welche die Domäne der physikalischen Forschung bilden -, der zweite Teil umfaßt die inneren Vorgänge, vom Auge bis zum Gehirn, deren Untersuchung auch in die Physiologie und sogar in die Psychologie hineinführt" (Max Planck) Seminar hinterleuchtet Phänomen Farbe Weiss, Plattform zur Übung, Diskussion, Experiment Aneignen Grundwissen über menschl. u. techn. Seh- u. Hörapparat / Handwerklichkeiten, die bewussten Umgang m. Licht u. Farbe Kati fragen, auch wg. Vortrag (2) Grafikseminar, Christiane Baumgartner Montag, 13:00-16:00, 14-täglich, Beginn 19.10. "Grafik ist Linie, ein Übersetzen von Fläche in Linie und Struktur, von Farbe in Graustufen oder gar nur in Schwarz und Weiß" Form v. Abstraktion Überlegungen zu Bildreproduktion, zu Original u. Abbild, Übersetzung u. Lesbarkeit, zur Bildwahrnehmung Analyse u. Diskussion v. Arbeiten E-Mail wg. Anmeldung geschrieben (3) "Mensch-Maschinen-Verhältnisse" Donnerstag, 12:00-15:00, 14-täglich, Beginn 15.10. Technisierung d. Menschen, Schnittstellen zw. Mensch u. Maschine Human Enhancement (Verbesserung d. Menschen durch Technik) Robotik, KI-Forschung, Interface Design, "Gamification", "Internet der Dinge" historische Rekonstruktion Mensch-Maschinen-Verhältniss (u.a. Descartes u. Nietzsche Friedrich Nietzsche) Entstehung kybernetischer Menschmaschinenkonzeptionen Anfang 20. Jhd. Umsetzung in Literatur, Film u. Philosophie evtl. Vortrag (4) Vortragsreihe "MATERIAL PLOTS" 14.10., 11.11., 9.12., 13.1.2016 Verhältnis von Materialität, Medialität u. Methoden in Medienkunst "Was eigentlich ist das Material der Medienkunst und wie kommt sie zu ihren Formen?" Planung: 3. Semester m. (1) Vortrag u. (2) Readymade Ready-made-Hausarbeit (Daniels Dieter Daniels) 4. Semester: (1) Hausarbeit (inkl. Vortrag) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt Nr. 2 m. Speed 30cm/s u. Force 350gf nach 82/4=20,5cm Stift austauschen oder nach 16,4cm (5 Stifte je Blatt) 1. Wechsel nach 25cm (wenige "schwarze" Flächen) 2. Wechsel nach 49cm 3. Wechsel nach 63cm 4. Wechsel nach 78cm Dauer: rund 4h Produkt, um Tusche vom Blatt zu entfernen kaufen (Linien, entstanden durch Schleifen am Papier)
Kunstlehre "[…] das sie [Kunststudenten] das, was sie persönlich zum Ausdruck bringen wollen, in etwas verwandeln, wozu sich andere in Beziehung setzen können." "Wie macht man das Private publik, sodass eine Diskussion entsteht?" (Ai Weiwei) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstbildnis in 100 Schritten, A3 m. 20x20 Zeichenbereich (darüber ragende Geraden abschneiden) Geraden nähern sich => rel. scharfes Bildnis => Geraden entfernen sich wieder 26 Schritte plotten: 50 (scharf), 40-49 u. 51-60 (nähere Betrachtung), 35 (5er Schritt), 25 (10er Schritt), 10 (15er Schritt), 65, 75, 90 Speed: 30cm/s, Force: 160gf, Abstand Stift/Papier: [?]cm (Blatt 50) 12:20-12:35 (15 Min.), (Blatt 49) 12:36-12:45 (9 Min.), (Blatt 52) 12:49-13:00 (11 Min.), (Blatt 51) 13:02-13:14 (12 Min.), (Blatt 53) 13:15-13:27 (12 Min.), (Blatt 54-59) umsetzen Blatt 50 noch einmal, da Geradendicke zu unterschdl.
(Selbstbildnis, sich auflösend), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30
(Selbstbildnis, sich auflösend), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30
Geradenbild Werkstatt AV-Labor bei 90cm Breite: 84cm Druckbereich Plotter = 82cm (zur Sicherheit) = 1cm Überhang je Seite 82x82cm für 80x80cm Ergebnis = 1cm Überhang bei aktueller Skalierung: geradenAbstand=0.3; (1 dicke Gerade aus 3 Geraden nebeneinander) (Selbstbildnis, sich auflösend), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30 prae_aufloesung_m.jpg (1) Rollen säubern, Flecken auf Papier versuchen mit Radiergummi zu entfernen (3) Papier zuvor beschweren u. längere Zeit ruhen lassen (1h) (2) Zeichenfläche auf 82x82cm ändern (1. links, 2. mittig, 3. rechts) (3, optional) Fläche bei Plotter ebenfalls manuell auf 82x82 ändern mit Pfeiltasten, danach Knopf "Origin" lange drücken da dickes Papier ruhig hohe Force für Rillenbildung Informationen außerhalb Zeichenfläche entfernen: während Radiergummi Shifttaste drücken = geradlinig Start Blatt 1/3 m. 350gf u. 50m/s zeichnet Linien doppelt (warum? Amseln fragen, damit bei Folgeblätter selbes Verfahren) Patrone nach 1/2 aufgebraucht, Blatt morgen neu plotten
Ergebnis Plotterzeichnung, AV-Labor
Ergebnis Plotterzeichnung, AV-Labor
[t=]Eadweard Muybridge (1830-1904, brit. Fotograf, Pionier d. Fototechnik) Reihenfotografien u. Serienaufnahmen m. Studien menschlicher/tierischer Bewegungsablauf Geradenbild 3x 80x80x3cm-Holzkörper f. Bildgröße 240x80cm (90€) + Papier 300g/m² (30€) + Tusche (15€) + Sprühkleber + Fixierspray + Lack + Aufhängung = 160€ Materialausgabe Werkstatt AV-Labor (1) mit 350gf in transparente Platte geritzt, erfolgreich (sehr feine Rillen, evtl. durch doppelte Geraden verdicken) da Platte transparent plötzlicher Abbruch Plotter (Material nicht erkannt) unter Platte Papier geklebt, damit Fläche erkannt wird (2) großer Test Plotterzeichnung auf günstigem Papier Ergebnis Plotterzeichnung, AV-Labor plotter_tod-k.jpg Papiergröße 120x50cm (genutzt 110x35cm) Start 13:10 Uhr m. vollem Tank (20/20), 120gf, 50cm/s längeres Papier wegen Laufrichtung nicht möglich (außer ich bezahle die volle Papierbreite) nächstes Mal Papier erst einmal plan legen, damit es sich während Plottvorgang weniger einrollt nachfragen ob Abarbeiten d. Daten beeinflusst werden kann, denn er müsste eigentl. das Blatt nicht ständig vertikal hin u. her bewegen Ende 14:50 Uhr (100 Min.) m. Tankfüllung 12/20 (rund 1/2) zu (1) umsetzen statt wie bei Totenschädel-Collagen Geradenbild auf Folie drucken: auf Platte ritzen u. mit Abstand zum Hintergrundfoto im Bilderrahmen befestigen (Geraden leuchten bei Lichteinfall) Platte max. 40x60cm (schneiden auf 40x50cm) "Schutzspray" o.ä. finden f. Acrylscheiben (wegen Kratzanfälligkeit) Ergebnis geritzte Geraden (2 Motive) Gespräch m. Mitarbeiterin über Motiv d. Schlafenden, Geraden, d. Maschine als erweiterte Hand, d. Computer u. Übergabe v. Verantwortung Nils Klinger Max Klinger, Die Schlafenden Test f. 240x80cm (3x 80x80 Holzkörper)
(mit Geraden gefülltes Rechteck), Tusche auf Papier (mz), 42x29.7cm, 30
(mit Geraden gefülltes Rechteck), Tusche auf Papier (mz), 42x29.7cm, 30
Standpunkt Es wird Zeit, dass ich mich - nachdem ich mir nun durch viel Spielerei die Technik bzw. die Möglichkeiten, die der Plotter in Verbindung mit den Geraden bietet, aneignete (zumindest teilweise) - einem speziellen Thema, einer eindeutigen Idee widme. Es spricht nichts dagegen, zwischendurch kleine Einfälle auszuprobieren. Durch das zuerst oberflächliche Experimentieren kann immer etwas Großes, etwas Neues entstehen. Es gibt zwei Richtungen die ich einschlagen kann. Entweder arbeite ich weiter mit dem gegenstandslosem Motiv (losgelöst von Natur und realem Gegenstand, wie zum Beispiel geometrische Form oder großflächig monotone Plotterzeichnungen). Oder ich arbeite an der Idee, dass alleine die Gerade alles was prinzipiell darstellbar ist, darstellen kann. Von Weitem betrachtet - je nach Abstraktionsgrad - realistisch, von Nahem die Auflösung im Beliebigen / Gleichen zeigend (mein dann eigentliches Thema). Anstatt mich mit dem Motiv (ob geometrische Form oder Abbildung der Wirklichkeit) auseinanderzusetzen, gibt es natürlich noch die Möglichkeit die Technik an sich in den Fokus zu rücken. Da würde die Frage lauten: Was ist das besondere an Plotterzeichnungen? Was sind die Unterschiede zu anderen Druckmethoden? Die Eigenschaften der Stifte sowie des Untergrunds werden analysiert (der Punkt beim Aufdrücken auf das Papier, die Dicke der Linie, das leicht gewellte Papier, zerfetzte Stellen bei zuviel gezeichneten Geraden). Hauptsächlich ginge es hier um das Material an sich, die Grenzen des verwendeten Materials. um Fehlbarkeit in der maschinellen Produktion sowie um Verschleißerscheinungen. Mich reizen vor allem die letzten beiden Ansätze. Das Spiel mit geometrischer Form ist interessant (und kann schön minimalistisch ausschauen), aber mit dem Formelverständnis ists nicht soweit bei mir. Die letzten geometrischen Plotterzeichnungen sind zum Beispiel nicht mithilfe von Formeln entstanden sondern durch zuvor erstellte Bilddateien. Das Skript musste nur noch Punkt für Punkt durchgehen und die Geraden erzeugen. Am zweiten Ansatz (erkennbare Motive) gefällt mir vor allem die gedankliche Ebene. Alles Stoffliche - von Nahem betrachtet - besteht aus den selben Bausteinen (was auch immer die kleinste Einheit ist, es muss sie doch geben, oder?). Die Grenzen zwischen Leere und Objekt sowie Objekt und Objekt sind nicht scharf. Aber auch die Bewegung im Bild ist wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes. Ein Ganzkörperporträt war zum Beispiel so detailiert gezeichnet, dass es schon wieder langweilig ausschaute. Porträts die hingegen Details ausließen und lange wahllos plaziert wirkende Geraden das Bild durchquerten, sind spannungsgeladen. Sie sind in Bewegung. Und vor allem: nicht eindeutig. Jeder Betrachter wird eine Geste entdecken können, die vielleicht von anderen nie gesehen werden wird. Das ist wie bei Wolkenformationen. Unser Fantasievermögen kreiert in ihnen Gestalten; sie kommen und gehen. Bei diesen Bildern wäre allerdings noch folgende Frage zu klären: Was für Motive sind dafür geeignet? Nur Porträts plotten würde auf die Dauer langweilig werden. Auf der anderen Seite sollte ich nicht zu beliebig in der Motivwahl werden. Es würden ein paar Motive reichen, bei denen ich - in Serien - der kleinsten Einheit auf den Grund gehen könnte. Zwei weitere Fragen, die mir dabei einfallen: Ab welchem Abstraktionsgrad (zufälligere Gradzahlen, längere Geraden) ist eine Geste nicht mehr ersichtlich? Wo fängt das Chaos an? Der dritte Ansatz (das Plotten an sich in den Vordergrund zu stellen) dürfte sehr abstrakte Arbeiten erzeugen. Großflächige mit Tinte gefüllte Bilder. Monoton und dennoch immer wieder durch sich einschleichende Fehler und der Beschaffenheit des Materials wegen einzigartig. Einen Versuch ists wert. Werde heute eventuell nur horizontale Geraden plotten. Eine Serie an flächigen Arbeiten, die sich auf den ersten Blick gleichen, auf den zweiten jedoch kleinste Unterschiede vorweisen. So oder so möchte ich aus dem grafischen Bereich hin zur 'malerischen Geste'. Heißt: weniger freie Fläche, mehr Geraden, die eine Bewegung verdeutlichen sowie das Hinzuziehen von Ebenen (durch unterschiedliche Farbstifte oder durch Verschleierung zuvor geplotteter Ebenen mittels verdünnter Farbe). Oder vor dem Plottvorgang das Papier mit Aquarellfarbe einfärben, sodass die Geraden wie aus einer Wolke zu treten scheinen. Eventuell sollte ich - auch wegen begrenztem Zugang zum AV-Labor - nach einigen weiteren Testdrucken ein Einzelgespräch mit dem Dozenten anvisieren, wo ich diesen Text sowie die letzten Testdrucke vorstellen könnte, um das weitere Vorgehen etwas strukturierter zu planen. Wade Guyton (siehe 11.4.2014, 9.7.2014) wg. "malerischer Geste" bei Nutzung v. grafischen Techniken beschäftigt sich mit Formenrepertoire d. Moderne v. Bauhaus Bauhaus, Konstruktivismus, Minimalismus, Konzeptkunst Konzeptkunst u. Appropriation Art seit 2005 arbeit m. Leinwand / mit Computer erzeugte abstrakte Gemälde schwarze, monochrome Gemälde Arbeitsgerät = Tintenstrahldrucker Motive am Computer konzipiert, über Arbeitsgerät Tintenstrahldrucker auf Leinwand gebracht kalkulierter Zufall: Fehlerquellen (u.a. maschinenfremder Druckuntergrund, Dosierung Menge d. Farbzugabe, Rütteln u. Ziehen am Material während Druckvorgang) es entstehen Schlieren, Tropfen, Verzerrungen u. Verschiebungen seriell angelegte Vorlage => originäres Objekt Zusammenwirken Digitales u. Manuelles / Händisches u. Maschinelles Ergebnis besitzt malerische Qualitäten, obwohl Herstellungsprozess durch mechanischen Prozess bestimmt (Anspruch auf Originalität jedoch aufgegeben) Geradenbild (gestern: Totenschädel-Collage v. Käufer abgeholt) Werkstatt AV-Labor (Blatt 1-4) Force 140gf u. Speed 20cm/s (jw. 2 mit vielen Druckfehlern, da zu geringer Druck) (mit Geraden gefülltes Rechteck), Tusche auf Papier (mz), 42x29.7cm, 30 prae_geradenflaeche2_m.jpg 1 Plotterzeichnung dauert bei Speed 20cm/s 1/2h (5+6) Force 200gf (sehr schwarz, dafür leicht gewellt) (7) Force 170gf (am Schluß sehr geringer Tinteauftrag, evtl. verstopft?) (8) Force 200gf u. Speed 40cm/s (9) Force 220gf u. Speed 80cm/s (10) Force 250gf u. Speed 85cm/s (max)
Baum im virtuellen Raum
Baum im virtuellen Raum
(Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
(Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
Geradenbild Werkstatt AV-Labor weiteres Meerbild (m. blauen Geraden als Himmel) geplottet Ganzkörperporträt, streckend geplottet Baum im Mondschein Baum im virtuellen Raum prae_baum-k.jpg eine Mitarbeiterin wieder angenervt von Plottergeräuschen (stönt, anstatt es verbal zu äußern) umsetzen (m. Notizen von übermorgen) nächstes Mal: (1) Serie / Entwicklung im Objekt plotten (auf A3 o. mehrere Einzelbilder) Geraden entfremden sich (1. Bild m. horizontalen Geraden, letztes Bild m. frei herumschwirrenden Geraden) mind. 3 Ergebnisse (mit unterschdl. Entwicklung) (2) horiz. Geraden, 2 Geradenflächen nebeneinander auf Blatt mind. 3 Blätter (jede Geradenfläche besitzt trotz selber Dateninformation Eigenheiten) (zukünftig umsetzen auf 140x120cm) (3) 1x Wolkenbild plotten m. schw. Kugelschreiber auf schw. Tonpapier (4) 1x Wolkenbild m. 3 parallelen Geraden je Einheit (5) 1x Akt, Treppe hinaufsteigend (Vorbild Serienaufnahmen v. Eadweard Muybridge) (Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30 prae_ganzkoerper2_m.jpg evtl. mit 3 parallelen Geraden je Einheit
Geradenbild Werkstatt AV-Labor weitere Testbilder gedruckt 2 Meerbilder mit horizontal durchziehenden Geraden im Rechteck Ergebnisse teilw. gescannt zukünftig: mit farbigen Stiften (rot, grün, blau, 0.2mm Strichstärke) graf. Elemente einfärben (Hauptmotiv weiterhin schwarz) 'Er ist unkuratierbar.' (Dozent über mich zu Kommilitonen, erfahren über Dritte)
Arbeit im AV-Labor
Arbeit im AV-Labor
(Ganzkörperporträt), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
(Ganzkörperporträt), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
Geradenbild (v. gestern) Geraden, sich von strenger Form lösend, Blatt Nr. 1 (hz), Tusche auf Papier, 42x42cm, 30 Werkstatt AV-Labor Arbeit im AV-Labor avlabor-k.jpg endlich mit eigenem Transponder (jeweils f. d. Tag gültig) Testdrucke auf A3 Geraden manchmal nicht korrekt geplottet (kl. Aussetzer) Fehler eventl. nutzen (Stellen extra mit Fett einschmieren, damit keine Tusche auf Papier kommt) 2 Ganzkörper-Porträts geplottet (Ganzkörperporträt), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30 ganzkoerperportraet_m.jpg Version mit ungenaueren u. längeren Geraden (weniger Details) wirkt spannender, da mehr Bewegung notiert statt cz (computergezeichnet) mz (maschinengezeichnet) verwenden (neben hz für handgezeichnet)