[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Selbst

Entwurf für Ganzkörperporträt
Entwurf für Ganzkörperporträt
Geradenbild Entwurf für Ganzkörperporträt aufnahme_2016-07-08_10-26-16.png Sammlung an Entwürfen für mehrere Selbstporträts anlegen Tonio Kröger Selbst Tonio im Selbstgespräch: Noch einmal anfangen, aufwachsen gleich dir [Hans Hansen], rechtschaffen, fröhlich und schlicht, regelrecht, ordnungsgemäß und im Einverständnis mit Gott Jesus und der Welt, geliebt werden von den Harmlosen und Glücklichen, […] […] frei vom Fluch der Erkenntnis und der schöpferischen Qual leben, lieben und loben in seliger Gewöhnlichkeit!… Noch einmal anfangen? Aber es hülfe nichts. Es würde wieder so werden, […] im Brief an Lisaweta: […] wie sehr Sie damit die Wahrheit trafen [wegen Betitelung verirrter Bürger], wie sehr mein Bürgertum und meine Liebe zum Leben eins und dasselbe sind. Was herauskam, war dies: Ein Bürger, der sich in die Kunst verirrte, ein Bohemien mit Heimweh nach der guten Kinderstube, ein Künstler mit schlechtem Gewissen. Ich stehe zwischen zwei Welten, bin in keiner daheim und habe es infolgedessen ein wenig schwer. Ihr Künstler nennt mich einen Bürger, und die Bürger sind versucht, mich zu verhaften… ich weiß nicht, was von beidem mich bitterer kränkt. Ihr Anbeter der Schönheit aber […] solltet bedenken, daß es ein Künstlertum gibt, so tief, so von Anbeginn und Schicksals wegen, daß keine Sehnsucht ihm süßer und empfindenswerter erscheint als die nach den Wonnen der Gewöhnlichkeit. Ich bewundere die Stolzen und Kalten, die […] den Menschen verachten,– aber ich beneide sie nicht. Denn wenn irgend etwas imstande ist, aus eine Literaten einen Dichter zu machen, so ist es diese meine Bürgerliebe zum Menschlichen, Lebendigen und Gewöhnlichen. Was ich getan habe, ist nichts, nicht viel, so gut wie nichts. Ich werde Besseres machen, Lisaweta,– dies ist ein Versprechen.
Ansicht Aufbau im Medienkunstraum
Ansicht Aufbau im Medienkunstraum
Selbst Vordiplom Gesamtnote 2.0 Ansicht Aufbau im Medienkunstraum vordiplom.jpg
Vordiplom 2 Notebooks von Christian getestet / WLAN-Zugang eingerichtet neuer Ablauf (1) Personen kommen, sehen 5 Notebooks auf Tisch und Brainstorming an Wand (2) Ablauf erklären ("Der Ablauf schaut folgendermaßen aus") 10 Minuten Zeit sich Websites auf den 5 Notebooks anzuschauen danach kurze Erklärung, Künstler-Inszenierungen, Verweis auf Selbstporträts bildender Künstler anschließend Fragen beantworten Selbst "Mit meiner Arbeit gehe ich einer einfachen aber komplexen Frage nach" "Von mir weggehend, allgemein gesagt" "Ich betreibe in meiner Arbeit ein Spiel mit unterschiedlichen Künstlerrollen" "Website sehe ich dabei als eine Art Selbstbildnis / Selbstporträt eines bildenden Künstlers" Selbstbildnis traditionell: Selbstdarstellung bildende Künstler mit u.a. Mitteln Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie Auseinandersetzung des Künstlers mit sich selbst, mit den eigenen sich wandelnden Stimmungen und der eigenen Vergänglichkeit Feldfoschung auf Sparflamme (nicht streng systematisch / wissenschaftlich erforscht) "Damit schließe ich meine einleitenden Worte" ideale Präsentation Netzkunst (wenn sie nicht nur Technik nutzt, sondern auch mit Eigenschaften arbeitet) nicht für musealen Bereich geeignet
Friedrich Fröhlich, optimistisch Einzelgespräch mit Lahr / Riebel mehrere Notebooks / Monitore auf Tisch stellen vorhanden: VAIO Notebook (friedrichfroehlich.com), Subnotebook (www.friedrich-froehlich.de), MacBook (friedrichfroehlich.tk) fehlen: 2 Notebooks mit Internetanschluss geöffnet: jeweils 1 Website oder alle 5 (Tabs) Tabelle nur zeigen, wenn eine Frage darauf abzielt keine Details nennen / nicht "tot erklären" ("10px", "Verdana", "hellgrau") nur berücksichtigte Kategorien auflisten (1) Design (Hintergrundfarbe-/bild, verwend. Schriftarten, Schriftgröße, -farben, Navigationselemente (Bezeichnung), Dateinamen (2) Sprache (Domain, E-Mail-Adresse, Titel (Suchmaschinen), Beschreibung (Suchmaschinen), Vorstellung meiner Person (1. oder 3. Person), Synonyme für Wort "Arbeit", weitere Wortverwendungen, Besucher-Anrede, Gestaltung Anschrift, Telefonnummer, Copyright-Verweise (3) Bilder (Bildgröße, Farbig/Graustufen, Bildqualität, Aufnahmesituation (Blitz, verschwommen, …) (4) E-Mail-Kommunikation (Anrede, Schlussformel, Signatur) Frage der idealen Präsentation beantworten insgesamt als 5 Selbstbildnisse betrachten subjektiv erklären (dann kommen keine unnötigen Fragen) 5x "Ist das ein Künstler?" verteilt in Hochschule aufgehangen notiert nach und nach mit Filzstift Bart, Schnauzer, Hut, Brille hinzufügen Vordiplom Notizen für einleitende Worte Selbst Spiel mit Künstlerrollen Künstler steht in ständiger Selbstbefragung auf eigene Rolle im Kunstsystem hin Wer bin ich? Möchte ich das sein? Wieviele bin ich? (als Kunststudent schüchtern, als Sprecher vor Bekannten überzeugter Experte) Als was werde ich in unterschdl. Personenkreisen wahrgenommen? Website als Art Selbstbildnis bildender Künstler Wie lange kann Spiel mit Betrachter aufrechterhalten werden? Was ist zu viel (wie Interview)? Was unlogisch (wie bestimmte Arbeiten)? Was passt nicht (wie Rechtschreibfehler)?
Untitled (Facial Hair Transplants), 1972, Ana Mendieta
Untitled (Facial Hair Transplants), 1972, Ana Mendieta
OPALKA 1965 / 1 - ∞, 2008, Roman Opalka
OPALKA 1965 / 1 - ∞, 2008, Roman Opalka
The Andy Warhol Diaries
The Andy Warhol Diaries
Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] Das Selbst in den Künsten (siehe Eintrag 29. April 2014) Untitled (Facial Hair Transplants), 1972, Ana Mendieta ana-mendieta.jpg Chantal Michel schlüpft in Körper / Arbeiten anderer Künstler (u.a. "Die Nacht", Ferdinand Hodler (1853-1918) ) vgl. Cindy Sherman OPALKA 1965 / 1 - ∞, 2008, Roman Opalka roman-opalka.jpg "The Personal Analytics of My Life", Stephen Wolfram E-Mail-Archiv seit 1989 notiert EMA Friedrich Fröhlich (electronic mail archiv) weiter programmieren Visualisierung Tageszeit, Anzahl/Tag, Relation eingehende/ausgehende Nachrichten The Andy Warhol Andy Warhol Diaries andy-warhol-diaries.jpg "the ultimate self-portrait", 807 Seiten 24. November 1976 - 17. Februar 1987 (bis kurz vor Tod) Telefon Warhol Andy Warhol / Hackett Montag - Freitag (Wochenend-Erlebnisse am Montag beschrieben) Selfie Kultur Analyse Selfies: Städte, Geschlechter, Zustand Augen/Brille/Mund/Emotionalität Fragen aus E-Mail von Meyer-Krahmer (1) Auf welche Aspekte, Dimensionen, Ebenen des Selbst beziehen sich die Arbeiten? (2) Welche Rolle spielen die KünstlerInnen in den Arbeiten? Welche Formen von Sichtbarkeit / Unsichtbarkeit lassen sich finden und was bedeuten sie im Hinblick auf die Thematisierung eines "Selbst"? (3) Wie verhält es sich mit der These von Groys, dass uns das Selbst nur als mediale Oberfläche begegnet? Wie würden Sie diese These angesichts der unterschiedlichen verwendeten Medien beurteilen? "Was steckt dahinter?" (Phänomenologie der Medien) "submedialer, kosmischer Raum, der üblicherweise hinter der medialen Oberfläche des Himmels verborgen bleibt" (4) Bei welchen der künstlerischen Praxen würden Sie von einer "Technologie des Selbst" im Sinne Foucaults sprechen? Spielen die Paradigmen "Sorge um sich" und/oder "Erkenne dich selbst" eine Rolle? Michel Foucault, Problematik der Konstitution (Zusammensetzung) von Subjektivität "Und zu diesem Zweck habe ich die Objektivierungsformen untersucht, die den Menschen zum Subjekt machen." Subjektivität: Beziehung von (menschlichen?) Individuen zu sich selbst "Selbst" nicht gegeben, sondern wird gestaltet (durch Art und Weise Lebensführung) aktuelle Entwicklung Selbstkult: "wahres Ich" entdecken wollen klassisch-antike Tradition: das Selbst wie ein Kunstwerk aufbauen und erschaffen "Lebenskunst heißt, Psychologie zu töten und aus sich heraus wie auch zusammen mit anderen Individuen, Wesen, Beziehungen, Qualitäten hervorzubringen, die keinen Namen haben." (vorbeugend gegen Selbstinszenierung) (5) Wie verhalten sich langfristige Selbst-Projekte (Opalka, Warhol Andy Warhol) zu kurzfristigen? (6) Inwiefern spielt die Selbst-Inszenierung als KünstlerIn eine Rolle? (7) Wie verhalten sich die Arbeiten zu den Traditionen des Selbstportraits und der Autobiographie? (8) Wie verhalten sich Warhols Beschreibungen des Alltags zu denen, die Foucault in den "Technologien des Selbst" als Verfahren der "Sorge um sich" bezeichnet? "Sorge um sich" bei antiken Griechen und Foucault: kein egoistischer Selbstkult "indem sie sich um sich selbst sorgt [die Sorge], auch um den anderen und die anderen sorgt." [?]
Vordiplom Stichpunkte zur Findung eines Konzeptes Selbst Rollen und Strukturen innerhalb und außerhalb des Kunstbetriebs Verortung im System Kunst Internet als Bühne Arbeit mit Frage nach eigener Identität und Rollenbildern Künstlerische Selbsterkundung Eigenpräsentation Künstler-Website als Teil der Öffentlichkeitsarbeit 5 fiktive Künstlerpersönlichkeiten Fiktive Körper - Selbstdarstellung im Internet Selbstperformance Paolo Bianchi (Kurator, Kunstpublizist und Dozent ): Performance des Selbst über Rollen des Spötters, des Spassvogels, des Weisen oder des Propheten Unmöglichkeit des Nichtkommunizierens Internet: Spiel mit fiktiven Identitäten Künstler setzen sich und ihre künstl. Arbeit durch bewusste Bild- und Textauswahl im Internet in Szene Künstler im Internet = Figur in einem Schauspiel Wie weit kann ein Künstler im Internet mit optimierter Selbstdarstellung gehen, ohne unglaubwürdig zu erscheinen? Selbst- und Fremdwahrnehmung Möglichkeit in neue Rollen zu schlüpfen Der Mensch als Narziss Selbstdarstellungen als Mittel zur Identitätssuche Idealbilder erreichen durch chirurgische Eingriffe durch Mode angleichen (aktuellen Modeerscheinungen unterwerfen) oder absondern Vielfalt möglicher Erscheinungsformen Durch Gestalt lassen sich Inhalte transportieren Künstler, sein Körper und die Inszenierung: „Bin ich noch Ich, wenn ich einen Bart trage? Einen Hut aufhabe? Mir die Lippen schminke?“ (Übertragung bei meiner Arbeit ins Internet) Selbstdistanzierung durch Rollenspiel Selbstfindungsprozess statt Spiel mit meinem Körper: Spiel mit meinem Name, meinen künstlerischen Arbeiten immer wieder prüfen, wie mein Name und die Arbeiten bei einer bestimmten Inszenierung wirken Halt finden durch Nachahmung von erfolgreichen Vorbildern Selbstaufgabe bei exzessiver Nachahme = eigenes Körperbild verschwindet Selbstdistanzierung durch Annahme entgegengesetztes Geschlecht (Selbst muß verändert werden, um anderen gegenüber als glaubwürdig zu erscheinen) Sein und Schein "Der Körper als wandelbares Medium läßt alle Möglichkeiten offen, inwiefern das Selbst mit sich selbst übereinstimmt oder nicht. Denn oft kann das Selbst zu keiner konkreten Übereinstimmung mit sich selbst gelangen."[/selbst]
Licht in Beton, 2013
Licht in Beton, 2013
MEDIAPLASTIC, Installationsansicht, Artelier Contemporary, Steirischer Herbst, Graz, 2003
MEDIAPLASTIC, Installationsansicht, Artelier Contemporary, Steirischer Herbst, Graz, 2003
Ich dreh' am Fleischwolf †, Alexander Scharf
Ich dreh' am Fleischwolf †, Alexander Scharf
Friedrich Fröhlich, in Eigentherapie Kurs Standby Licht in Beton, 2013 lichtinbeton.jpg Abbildungen für Portfolio ("Licht in Beton", "Säge in Beton"), RAW-Format nach Feedback am Mittwoch (Lichtverhältnis, Kameraposition, Umgebung) weitere Arbeiten fotografieren Selbst Der Künstler im Mittelpunkt seiner Arbeit Gilbert & George: Werk dreht sich um ihr Leben, ihre sexuellen Vorlieben MEDIAPLASTIC, Installationsansicht, Artelier Contemporary, Steirischer Herbst, Graz, 2003 evaadele.jpg Eva & Adele: "Wo wir sind ist Museum" CV mit Körpergröße, Oberweite, Taille, Hüfte von Eva und Adele Björn Melhus Christian Jankowski Christian Jankowski "Don't touch me I'm blogfamous" Selbstdarstellung im alltäglichen Gebrauch: negativ konnotiert in Psychologie: wertneutral Versuch, anderen mitzuteilen, wie man sich selbst sieht, beziehungsweise wie man gesehen werden möchte Selbstdarstellung: ein menschlicher Drang Ausdruck bei Künstlern durch Autobiografie, Tagebuch, Theater, Selbstporträt, Performance Ich dreh' am Fleischwolf †, Alexander Scharf alexander-scharf.jpg "Wo bist du am liebsten nackt?" - "Bei jeglichen Gelegenheiten wo es einfach besser ist nackt zu sein, weil es sonst keinen Spaß macht." "Jedes Bild ein Selfie", Künstlerselbstporträts Yasumasa Morimura (*1951 in Japan) Vertreter Appropriation Art (appropriation = Aneignung) inszeniert historische Fotoszenen neu Steigerung Verwirrspiel geschlechtlicher Identität, da er als Transvestit auftritt Auseinandersetzung um Gender, Identität, Differenz Selbstfindung als Chamäleon der Appropriation Art Vorreiterin: Cindy Sherman Selfies (mit Smartphone oder Webcam): reine Ego-Bestätigung ichbezogene Kunst = Auseinandersetzung / vom Selbsthass bis zum Aufgehen in Fiktion alles dabei Lahr: "Es ist aber wichtig, rauszufinden, was lediglich für die persönliche Auseinandersetzung wichtig ist und was darüber hinaus für die Öffentliche interessant ist." schwieriger zu beurteilen, wenn Ich und Kunst zusammenfallen für Öffentlichkeit interessante Fragestellungen meiner Arbeit herausfiltern "Kunst hassen: Eine enttäuschte Liebe", Nicole Zepter Kapitel "Der Künstler - von Beruf Außenseiter" Künstler: Charisma wichtiger als Charakter Künstler <> frei Gesellschaft versucht Künstler in Rollenbild festzuhalten "Künstler als Glamoursklave" Les Levine mit Thema Zustand und Ziele von Kunst und Gesellschaft / Grenze zw. Künstler und Gesellschaft Film, 1975, Bowery Street, Manhattan meidet Blickkontakt mit Passanten, blickt durch Sonnenbrille in Kamera wiederholt immer wieder: "I am an artist, I have nothing to do with you. I am an artist, I don't want to be involved"
Tabelle mit Zuordnung Künstler-Typen, 6 A4-Blätter
Tabelle mit Zuordnung Künstler-Typen, 6 A4-Blätter
Selbst Vordiplom notiert Generator: fremde Künstler-Websites kopieren und deren Namen durch meinen austauschen Visitenkarten 5-Künstler-Typen, mit Fotos von Ausstellung Hildesheim notiert Idee Misch-Generator 5-Künstler-Typen: Elemente der Websites werden ausgetauscht Bsp: Schriftart Comic Sans auf friedrichfroehlich.com, "hochwertige" Graustufen-Fotografien auf friedrich-froehlich.de, farbige Hintergründe auf artou/ff, Papyrus-Hintergrundbild auf friedrichfroehlich.tk, Biografie von friedrichfroehlich.com auf friedrich-froehlich.de, … dazu: biografische Texte in txt-Dateien zum einfachen Austausch, gestalterische Elemente mit IDs belegen Tabelle mit Zuordnung Künstler-Typen, 6 A4-Blätter tabelle-kuenstlerrollen.jpg Visitenkarten "Friedrich Fröhlich," mit 2 Stapeln (unausgefüllte Karten und von anderen bereits ausgefüllt, inkl. Briefumschlag Lembke) "Ist das ein Künstler?" notiert Puzzleteile aller Varianten mischen und neu zusammenstecken
Vordiplom 2. Vordiplomcolloquium Arbeit Kommilitonin Kommilitone "abgetötete Bewegung" Gießharzplatte, "Dreck" aus Wald eingeschlossen in Zwischenzustand gehalten da beim Gießen Harz bis zu 500 Grad heiß wird: Abtötung von Lebendigem im Schlamm / Urschleim Gießharzplatten im Kunstraum oder in Natur ausstellen? amorphe Strukturen kontinuierlicher Schmerz schaltet zivilisiertes Verhalten aus Arbeit Kommilitone Kommilitone Selbst Fremdwahrnehmung eigene Person Big-Five (1) Neurotizismus (emotionale Instabilität eines Charakters) (2) Introversion/Extraversion (nach innen / nach außen gewandte Haltung) (3) Offenheit für Erfahrungen (Beschäftigung mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken) (4) Verträglichkeit (Ausprägung Altruismus, Hilfsbereitschaft) (5) Gewissenhaftigkeit (Grad an Selbstkontrolle, Genauigkeit und Zielstrebigkeit) Impression-Managment-Theorie auch Image-Control oder Self-Presentation Menschen reagieren nicht passiv auf interne und externe Reize sie beeinflussen ihre Umwelt / Mitmenschen Theorie: Menschen ständig bemüht ihren Eindruck auf andere zu kontrollieren bzw. zu steuern assertive Selbstpräsentations-Taktik: über (positive) Selbstdarstellung Publikum beeindrucken, damit jene eigene Interessen / Wünsche umsetzen (Schmeicheln, Einschüchtern, hilfsbedürftig erscheinen, kompetent erscheinen, …) defensive Selbstpräsentations-Taktik: verlieren von Ansehen verhindern (herauswinden, rechtfertigen, entschuldigen, …) aus persönlicher eine allgemeingültige Relevanz erzeugen (Interesse bei Betrachtern wecken) Arbeit Kommilitone Kommilitone Schreddergeld / Geld-Briketts "1/2 Million Euro aus original Euro-Banknoten" notiert Geld-Schnipsel auf großer Platte so anordnen, dass ein Porträt von Marx entsteht (Bedeutung allerdings unklar) aktueller Arbeitstitel meiner Vordiplom-Arbeit: Verortung der eigenen Person im System Kunst, bei Hinzunahme von Strategien der Selbstinszenierung von Künstlern, am Beispiel von Künstler-Websites Vorgehen: subjektiv, keine wissenschaftliche Arbeit Erfahrungen durch Gestaltung Websites für andere Künstler und Recherchen Google-Suche als Start in Arbeit: unschärfe / Anzahl Rollen offen lassen da ich 5 Extrembeispiele erstellt habe: Internetsuche als Einstieg nicht der Arbeit dienlich zur Arbeit einer Kommilitonin Kommilitone: "Was möchtest du sagen?"
Selbstbetrachtungen, Marc Aurel, dt. Übersetzung, Archiv Gymnasium Langenberg, 1727
Selbstbetrachtungen, Marc Aurel, dt. Übersetzung, Archiv Gymnasium Langenberg, 1727
Michel de Montaigne, Gemälde von Thomas de Leu (1560–1612)
Michel de Montaigne, Gemälde von Thomas de Leu (1560–1612)
Portrait mit Text Ist das ein Künstler?
Portrait mit Text "Ist das ein Künstler?"
Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] Fortsetzung Recherche zur 4. Sitzung Selbstbetrachtungen, Marc Aurel, dt. Übersetzung, Archiv Gymnasium Langenberg, 1727 selbstbetrachtungen-k.jpg Marc Aurel (121-180), röm. Kaiser, Philosoph, Vertreter der Stoa Selbstbetrachtungen Sammlung von Aphorismen im Stil eines Tagebuchs "beeindruckende Ehrlichkeit des Autors sich selbst gegenüber" zwölf Bücher, Schilderung Jugendentwicklung, Einfluss von Lehrern und Verwandten 1. Band: über Verwandte, Lehrer und Freunde sowie ihren Einfluss auf Entwicklung seiner geistigen Haltung andere Bände: Furchtlosigkeit vor Schicksal und Tod, Selbstachtung, Bescheidenheit und Toleranz gegenüber Fehlern anderer letzte Satz seiner Selbstbetrachtungen: "Geh also heiter aus dem Leben; denn der, der dich entlässt, tut es heiter." (stoische Haltung, "Los akzeptieren") Augustinus, Bekenntnisse (lat. Confessiones) autobiographische Betrachtungen des christlichen Kirchenlehrers Augustinus Michel de Montaigne, Gemälde von Thomas de Leu (1560–1612) montaigne-k.jpg Michel de Montaigne, Essais Denker und Schriftsteller des 16. Jahrhunderts, Dinge der Welt aus eigener Perspektive darstellen (subjektive Weltwahrnehmung festhalten) neue Gattung in Literatur: Essay (aus frz. "Versuch", "sich einer Sache nähern") Michel de Montaigne: "Ich beschreibe mich von Oben und Unten, von Vorne und Hinten, von Rechts und Links." von Betrachtung des Einzelnen auf allgemeinen Zusammenhang schließen Mensch rückt in Mittelpunkt des Geschehens, nicht die Theorie "Die anderen bilden den Menschen. Ich bilde ihn ab." Einleitung Moderator in "Klassiker der Weltliteratur, Michel de Montaigne" über nicht leicht verständliche Texte: "bla bla bla" (Kunst des unblasierten Ausdrückens) erklärt Zusammenhänge zw. Natur, Denken, Gefühle, Zusammenleben neue Erfahrungen durch Reisen, Blick aus der Kutsche den Zusammenhalt der Welt durch noch so triviale Neugier erkennen "Mir reicht als Gegenstand eine Fliege" "Philosophieren heißt sterben lernen" "Der Tod ist zwar das Ende des Lebens, aber nicht dessen Ziel" / "sein Zweck" (aus den Essais "Leben") Seneca: "Wer die Menschen sterben lehrte, der würde sie zugleich auch leben lehren" Todesbewußtsein befreit aus Routinen und Mechanismen des Alltags / Leben gewinnt an Intensität und Gehalt Endlichkeitsbewußtsein vermittelt Gefühl des Lebendigseins "Wer bin ich?", Erforschung des Selbst, Lehren von Bhagavan Sri Ramana Maharshi indischer Sat-Guru ("vollkommen erleuchteter Meister"), lebte schweigend [Text nicht nachvollziehbar] notiert Ist das ein Künstler? Sammlung an Portraits von mir mit jeweils aktueller Kleidung/Frisur (nicht extra für Aufnahme hergerichtet) Portrait mit Text "Ist das ein Künstler?" ist-das-ein-kuenstler-k.jpg In guter/"neutraler" Qualität aufnehmen, immer selber Ausschnitt nach 10 Aufnahmen: in HGB an unterschiedliche Wände kleben, A4, farbig evtl. Internetseite mit Button "Ja", "Nein" und "Weiß nicht" Wie schauen Künstler aus? Wie haben sie auszuschauen? Klasse Bildende Kunst Mark Helmut Mark E-Mail schreiben wegen mögl. Besichtigung
Denkmal Rousseau, 300. Geburtstag, Genf
Denkmal Rousseau, 300. Geburtstag, Genf
Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] Themen 4. Sitzung: Selbstbetrachtung, Bekenntnisse, Essay literarische Selbst-Beschreibungen spiritueller und weltlicher Art Essais als Selbstbetrachtung, Schreiben als Bekennen, Selbstwahrnehmung mit dem Ziel der Überwindung eines individuellen Selbst Jean-Jaques Rousseau, Bekenntnisse [siehe Notizen vom 10. April 2014] Denkmal Rousseau, 300. Geburtstag, Genf rousseau-denkmal.jpg Dokumentation "Nichts zu verbergen", Jean-Jaques Rousseau, Arte, 2012 Denkmal 180-Grad-Drehung, Blick nach Genf Wolfgang Max Faust, Dies alles gibt es also Rainald Goetz, Abfall für Alle Übergang von der Psychoanalyse Sigmund Freud- zur Selbstbeschreibungs-Sitzung: Groys / Aufrichtigkeit Vordiplom Liste an Änderungen für Vordiplom-Arbeit Tabelle aktualisieren, unwichtige Festlegungen entfernen bzw. Möglichkeitsräume einführen (wie "dunkelgraue Hintergrundfarbe" anstatt "#444444") www.friedrich-froehlich.de (1) Schatteneffekt entfernen, (2) Arial Black durch Arial Bold ersetzen, (3) "Clips & Web" entfernen (Arbeiten schauen nicht hobbymäßig aus), (4) Katze (Schreibmaschine) herausnehmen, (5) nur noch Kategorie "Kunstwerke", (6) "Willkommen!" (Navigation) und "Lieber Kunstfreund!" (Startseite) www.friedrich-froehlich.net (1) "email eines kantors" herausnehmen (auch wenns mir gefällt; Sicherung erstellen) friedrichfroehlich.com (1) englische Version deaktivieren (Fahne aber weiterhin anzeigen), (2) Bilder der Arbeiten: digital leicht verändern, damit sie sich nicht so ähneln, (3) Shop-Hinweis ändern in "Der Shop wird derzeit überarbeitet. Wir bitten um […]", (4) Copyright-Jahreszahl automatisch aktualisieren friedrichfroehlich.tk (1) Räucherhaus zum Hobbykünstler Hobbykünstler (Foto mit Blitz?), (2) www.artou.de/kuenstler/friedrich-froehlich/ (1) Biografie mit Ausstellungsbeteiligung 2014 erweitern, (2) Impressum Anschrift aktualisieren Allgemein (1) Screenshots unterschdl. Suchmaschinen mit Suchergebnissen ausdrucken (Google, Bing, Yahoo [verwendet Bing], web.de, Ask)
Vordiplom E-Mail an Lahr mit Frage nach rechtlicher Akzeptanz Ablaufplan Vordiplom Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] Kapitel "Die Phänomenologie der medialen Aufrichtigkeit" aus "Unter Verdacht - Eine Phänomenologie der Medien" von Boris Groys (Philosoph, Kunstkritiker und Medientheoretiker) abgebrochen Mit Milbergs im Museum / Damien Hirst "Er will einfach verstanden werden" [massenhaft Arbeiten und ich bin froh, wenn ich am Tag eins bis zwei Notizen/Skizzen hinbekomme]
Copley-Book, 1966 ausgeliefert, Dieter Roth
Copley-Book, 1966 ausgeliefert, Dieter Roth
Snow-Buch, 1964/69, Dieter Roth © Estate of Dieter Roth
Snow-Buch, 1964/69, Dieter Roth © Estate of Dieter Roth
Cindy Sherman, Foto: Metro Pictures, Sprüth Magers
Cindy Sherman, Foto: Metro Pictures, Sprüth Magers
S.O.S. Starifikation, 1974, Hanna Wilke
S.O.S. Starifikation, 1974, Hanna Wilke
Baum des Lebens, 1976, Farbfotografie, Ana Mendieta © The Estate of Ana Mendieta Collection
Baum des Lebens, 1976, Farbfotografie, Ana Mendieta © The Estate of Ana Mendieta Collection
Friedrich Fröhlich, faul Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] vorgezogenes Thema vom 10.6.2014: An- und Abwesenheit des Selbst in den Medien und Künsten [vervollständigen im Juni mit themenspezifischen Arbeiten] Dieter Roth Dieter Roth (⁎1930 Hannover, †1998 Basel) geometrische Arbeiten, orientiert an "Zürcher Konkreten" (schweizerische Kunstströmung der Malerei) Copley-Book, 1966 ausgeliefert, Dieter Roth Dieter Roth copley-book.jpg mit 112 Blättern unterschiedlichen Formats (Texte, Zeichnungen, Fotos, Collagen, …) Snow-Buch, 1964/69, Dieter Roth Dieter Roth © Estate of Dieter Roth Dieter Roth snow.jpg Arbeiten aus organischen Materialien und aus Lebensmitteln beidhändige Schnellzeichnungen Assemblagen mit gefundenem Material und Abfällen Multimediale, installative und biografische Arbeiten, publizierte Tagebücher Dorothy Iannone (*1933 Boston), Malerin, Grafikerin, Objekt- und Videokünstlerin Thema: sexuelle Befreiung mit autobiografischen Bezügen Medien: Bild-Schrift-Klang-Objekte, Künstlerbücher, Videoinstallationen Cindy Sherman, Foto: Metro Pictures, Sprüth Magers sherman.jpg Cindy Sherman, Fotokünstlerin (*1954 Glen Ridge, New Jersey) Selbstporträts / Frauenrollen mit Perücken, Schminke und Kleidung S.O.S. Starifikation, 1974, Hanna Wilke hanna-wilke.jpg 10 Selbstporträts in unterschiedlichen Klischeeposen wie Cowgirl, Model, mit Lockenwicklern Körper mit kleinen Objekten beklebt (Kaugummi), vaginale Form Baum des Lebens, 1976, Farbfotografie, Ana Mendieta © The Estate of Ana Mendieta Collection baum-des-lebens.jpg Ana Mendieta (*1948 Havanna, †1985 New York), US-amerikanische Performancekünstlerin Suche nach Herkunft und Identität Interesse an Wechselbeziehung zw. Ritualen und Skulptur, zw. Körper und Natur Material: eigener Körper, Blut, Feuer, Erde und Wasser ("Körperbilder", vergängliche "Erdkörper"-Skulpturen) Themen: Leben und Tod, Wiedergeburt und spirituelle Transformation weitere behandelte Künstler: On Kawara, Adrian Piper, Jürgen Klauke, Vito Acconci, Bruce Nauman, Andy Warhol Andy Warhol, Marina Abramovic, Orlan, Mark Dion
Young Boy With Lobster, 1941, Pablo Picasso
Young Boy With Lobster, 1941, Pablo Picasso
Zensur im russischen Zarenreich (unliebsame Textpassagen durch Punkte ersetzt)
Zensur im russischen Zarenreich (unliebsame Textpassagen durch Punkte ersetzt)
Friedrich Fröhlich, faul "Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann." (Francis Picabia) Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] Thema: Das Selbst in der Psychoanalyse Sigmund Freud Kafka "Eine kleine Frau", 1923/24 aus dem Sammelband "Ein Hungerkünstler", 1924 "Psychoanalyse Sigmund Freud als Methode oder als Gegenstand?", Rainer J. Kaus, Literaturwissenschaftler Verzicht auf Handlung, ohne Wendungen ungreifbarer männlicher Ich-Erzähler macht laut Eigenaussage einer Frau das Leben schwer gegenseitiges Misstrauen Übersetzung Kaus "Es ist nur eine kleine Frau": "Ich habe ein riesengroßes Problem mit Frauen" Thema Verdrängung Psychoanalyse Sigmund Freud geeignet als Methode der Interpretation der Erzählung? Young Boy With Lobster, 1941, Pablo Picasso Pablo Picasso zerstrittene-selbst.jpg Titelbild von "Das zerstrittene Selbst", 1990, Tilmann Moser (Psychoanalytiker, Körperpsychotherapeut) Möglichkeit: Frau = abgewehrte weibliche Seite des Icherzählers, permanente Verleugnung und Geringschätzung Kontrast zur männlichen Seite, geprägt von Katastophen frühmütterlicher Beziehung Heimsuchung durch eigene Weiblickeit / Bisexualität das Selbst: kann vielfach geteilt sein (siehe Winnicott , Masud Khan , Ronald D. Laing ) durch Abgründe voneinander getrennt, nicht von einander wissen "kleine Frau" = Kampfzustand des "geteilten Selbst" (Ronald D. Laing) "Ihre Unzufriedenheit mit mir ist ja, wie ich jetzt schon einsehe, eine grundsätzliche", "… immer hat sie etwas an mir auszusetzen" Einredung Externalisierung durch Icherzähler: "Es besteht ja gar keine Beziehung zwischen uns" "mann-weibliche"-Verstrickung in einem Körper Scham hindert weibliche Seite in Öffentlichkeit aufzutreten: möglicherweise homosexuelle Tendenz bei Kafka (Günter Mecke, Psychologe) Margarete Mitscherlich, Psychoanalytikerin: "passiv feminine Liebesbedürfnisse", "untergründige homosexuelle Wünsche" Interpretation gespreizter Finger: Gefahr, Abwehr Winnicott: Analytiker kann Anwesenheit verschiedener, auch polarisierter Selbstanteile spüren und mit ihnen sprechen (Fallbeispiel: junges Mädchen in älterem Mann "eingelagert", bis Winnicott unbekannt) Schriftsteller wie Kafka: seelische Erkrankungen in Gestalt bringen / der Umwelt über Erzählungen mitteilen / enthüllen Schreiben für Kafka: funktionierte wie eine synthetische Droge (nicht lebensbejahende Form, aber sich selbst verstehende)? "Eine kleine Frau" = möglicherweise selbstdiagnostisches Vermächtnis "Technologien des Selbst", Michel Foucault (PDF später ansehen) "Das Ich und das Es", Sigmund Freud Sigmund Freud, Gesammelte Werke, Bd. 13, 1923 (1) Bewusstes und Unbewusstes, (2) Das Ich und das Es, (3) Das Ich und das Über-Ich Selbstzensur durch Massenüberwachung: "Wir werden uns nicht mehr wiedererkennen", FAZ, 7.4.2014 psychische Zensur (Freud Sigmund Freud, 1897) zaristischen Pressezensur (religiös, sexuell oder politisch anstößige Bemerkungen über Herrscher mit Tinte oder einem aufgeklebten Papierstreifen unsichtbar gemacht) Am Anfang: Verschleierung durch Umschreibung der Texte Durch Zeitdruck oder Überheblickeit: Intervention nicht mehr verheimlicht, Leerstellen machten Texte unverständlich Zensur im russischen Zarenreich (unliebsame Textpassagen durch Punkte ersetzt) zensur.jpg Leerstellen durch Postzensur = Gemurmel durch Traumzensur: "Die Briefzensur macht solche Stellen durch Überstreichen unlesbar, die Traumzensur ersetzt sie durch ein unverständliches Gemurmel." "Das 'Selbst' im Hirn - Wo bin ich?", Spektrum, 12.4.2013
Ödipus und die Sphinx, ca. 470 v. Chr.
Ödipus und die Sphinx, ca. 470 v. Chr.
Ödipus, 1965, Salvador Dalí
Ödipus, 1965, Salvador Dalí
Zeichnung psychischer Apparat, Sigmund Freud
Zeichnung psychischer Apparat, Sigmund Freud
Narziss, 1594 -1596, Caravaggio
Narziss, 1594 -1596, Caravaggio
Friedrich Fröhlich, faul Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] Thema: Das Selbst in der Psychoanalyse Sigmund Freud Sigmund Freud Sigmund Freud, Mediziner, Begründer Psychoanalyse Sigmund Freud geboren 1856 im Kaisertum Österreich (heute Tschechien), gestorben 1939 in London Studium Medizin Wiener Universität Mitentdecker der schmerzstillenden Wirkung von Kokain Beschäftigung mit hirnanatomischen Forschungen, Übertragung Arbeiten (behandelt Hysterien-Patienten mittels Hypnose oder Suggestion) von Jean-Martin Charcot ins deutsche Gründung neurologische Praxis, Wien 1895 mit Josef Breuer "Studien über die Hysterie" (Ursache seelische Störungen sollen verdrängte traumatische Erfahrungen sein) Ödipus und die Sphinx, ca. 470 v. Chr. sphinx.jpg "Ödipus-Komplex" (selbstanalytische Betrachtung Verliebtheit gegenüber Mutter und Eifersucht gegenüber Vater) Ödipus, 1965, Salvador Dalí dali-oedipus.jpg Hauptantrieb menschlichen Verhaltens: kindliche Sexualfantasien Zeichnung psychischer Apparat, Sigmund Freud Sigmund Freud ich-es-ueber.jpg Struktur psychischer Apparat: "Es" (Unterbewußtsein), "Ich" (Vermittlungsinstanz zw. "Es" und Außenwelt), "Über-Ich" (auferlegte Normen und Verhaltensmuster) Auszug Sigmund Freud Sigmund Freud "Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse Sigmund Freud" passend zu mir und der Kunst(?): "Wer für eine Sache nicht genug Sympathie aufbringen kann, wird sie auch nicht so leicht verstehen" Konflikt zw. Ich-Triben und Sexualtrieben (durch Bedrohung Selbstachtung oder Selbsterhaltung) Ersatzbefriedigung erzeugen nervöse Sympthome Narziss, 1594 -1596, Caravaggio narziss.jpg das Ich behält Libido Narzissmus = 100% Narzissmus Narzissmus (Fortschritt zur Objektliebe entfällt) große Kränkungen der Libido Narzissmus (1) kosmologische Kränkung: Erde ist spätestens seit Kopernikus nicht mehr Mittelpunkt des Weltalls (siehe auch Idee "egozentrisches Weltbild"); narzißtische Illusion zerstört (2) biologische Kränkung: Aufhebung Unterscheidung zw. Mensch (göttliche Abkunft, unsterbliche Seele) und Tier (ohne Vernunft) durch u.a. Darwin (3) psychologische Kränkung: "Ich nicht Herr im eigenen Hause" Mensch fühlt sich "souverän in seiner eigenen Seele" Aufsichtsorgang im Ich behebt aufkommende Konflikte schwaches Ich erkennt zwar Konflikt, kann es aber nicht lösen - Psychoanalyse Sigmund Freud bietet Abhilfe "Es ist nichts Fremdes in dich gefahren; ein Teil von deinem eigenen Seelenleben hat sich deiner Kenntnis und der Herrschaft deines Willens entzogen" seelisch <> bewußt (nur ein Teil wird sichtbar) "Du benimmst dich wie ein absoluter Herrscher, der es sich an den Informationen seier obersten Hofämter genügen lässt und nicht zum Volk herabsteigt, um dessen Stimme zu hören" James W. Heisig (* 1947), Philosoph, [Text auf Englisch]
Jean-Jacques Rousseau, Pastell von Maurice Quentin de La Tour , 1753
Jean-Jacques Rousseau, Pastell von Maurice Quentin de La Tour , 1753
René Descartes, Stich von Balthasar Moncornet
René Descartes, Stich von Balthasar Moncornet
römische Kopie eines griechischen Platonporträts
römische Kopie eines griechischen Platonporträts
Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung [Selbstrecherche] da Seminar mit ca. 90 Studenten überfüllt, Überlegung, ob ich anhand Verteiler Thematik für mich selber bearbeite Jean-Jacques Rousseau, Pastell von Maurice Quentin de La Tour , 1753 rousseau.jpg "Bekenntnisse", Autobiographie in 2 Teilen mit je 6 Büchern 1. Teil: 1712 - 1741, 2. Teil: 1741 - 1765 das gesamte Leben / das psychologische Selbstverständnis zum Gegenstand "Ich beginne ein Unternehmen, das ohne Beispiel ist und das niemand nachahmen wird. Ich will meinesgleichen einen Menschen in der ganzen Naturwahrheit zeigen, und dieser Mensch werde ich sein. Ich allein." "Bin ich auch nicht besser, so bin ich doch anders." "Ich habe nichts Unrechtes verschwiegen, nichts Gutes übertrieben" "Ich kostete meiner Mutter das Leben, und meine Geburt war mein erstes Unglück." René Descartes, Stich von Balthasar Moncornet descartes.jpg René Descartes, Begründer Rationalismus Selbstgewissheit des Ichbewusstseins (erstes Prinzip seiner Philosophie): "cogito ergo sum" ("ich denke, also bin ich") Geist und Materie: zwei wechselwirkende Substanzen "Abhandlung über die Methode des richtigen Vernunftgebrauchs" (1637) "So wollte ich, weil unsere Sinne uns bisweilen täuschen, annehmen, dass kein Ding so wäre, wie die Sinne es uns vorstellen lasse" römische Kopie eines griechischen Platonporträts platon.jpg Platon, Geisteswissenschaftler Schüler von Sokrates, Lehrer von Aristoteles Aus Platons Werken (Echtheit bezweifelt ): Alkibiades fiktives Gespräch zw. Philosophen Sokrates und Jugendlichen Alkibiades Was erkennt man, wenn man sich selber erkennt? [nicht verstanden]
Untitled (Lover Boys), Felix Gonzalez-Torres, 1991, Foto: Peter Muscato
Untitled (Lover Boys), Felix Gonzalez-Torres, 1991, Foto: Peter Muscato
Trueman Show
Trueman Show
Ingwerrhizome
Ingwerrhizome
Vordiplom zu spät (wollte nicht warten, musste warten) portfolio.pdf vorbereiten (neue Version mit einfacher Übersicht Arbeiten seit Studiumbeginn) Rundmail an Kurs schicken wegen Vervollständigung Ausstellungs-Website Prüfungssimulation, Teil 1 (20 Minuten zur freien Verfügung, danach 10 Minuten Fragen) 1. Studentin: Module / Ausstellungsräume / System / Ordnungen / Arbeitsstätte wenn nur ein Modul gezeigt wird: verstehen Besucher die Arbeit? Zeichenraum: bis wann Zeichnung, ab wann Raumobjekt? Holz- oder Stahlkonstruktion kann auch Zeichencharakter haben 2. Studentin: Tagebücher einer verstorbenen Person (ab 1926) da beteiligte Personen noch leben, Tagebücher in Tresor verschlossen damit arbeiten: fiktiv, Fantasie anregen welchen Zugang haben Besucher zur Arbeit (politische … Relevanz)? Möglichkeitsräume Hört Privatheit nach dem Tod auf? Wer bestimmt das? Würde man selber wollen, dass nach dem eigenen Tod private Gedanken veröffentlicht werden? 3. Studentin: Performance / Gegenüber Gratwanderung zw. toter Struktur (alle Bewegungen sind festgelegt) und Freiheit gewählte Freiheitsgrade erzeugen Spannung, auch für Tänzer bis 14:15 Pause (kurz ein Buch zu / Arbeiten von Félix González-Torres besprochen) Untitled (Lover Boys), Felix Gonzalez-Torres Felix Gonzalez-Torres, 1991, Foto: Peter Muscato lover-boys.jpg 4. Studentin: "nicht identifizierbare Objekte" Mythen selbst kreieren Was bedarf es, damit der Mensch eine erfundene Geschichte für real hält? Trueman Show trueman-show.jpg Christian Jankowski Christian Jankowski als Fernseh-Pfarrer [nichts dazu gefunden] 5. Student: Raumakustik - Klangraum / Vermischung realer und virtueller Realität Anthony Moore, britischer Experimentalmusiker, Komponist und Produzent als Pionier kann man Kunst machen, die bei Nachahmung von anderen Künstlern nur Langeweile erzeugt (wie Nam June Paik's TV-Buddha, 1974) 6. Studentin: Rhizom Ingwerrhizome ingwer.jpg kein Anfang, kein Ende [Hund in Handy bellt] Julia Neuenhausen 7. Student: Schnittstelle Beton "Ich glaube, ich interessiere mich für […]" UN-Urbanismus 8. Student: Dokumentarfilm: Einsamkeit im Alter Abhängigkeitsverhältnis bei Geschenken 9. Studentin 10. Studentin: Videoinstallation Selbst 11. Student: Ich Mythos Künstlerleben der Künstler und sein Atelier Künstler-Inszenierung in Presseberichten, in Dokumentationen Bjørn Melhus, Videokünstler 12. Studentin: Installation / Schmerz Verfall in Gießharz konservieren: entzieht Potential auf neues Leben [Handy-Hund bellt erneut] Selbst "Das Ich definiert man über das Andere" kurzes Gespräch mit Lahr über Inszenierungen im Leben, aushölen, entblößen, Künstler, seine Krisen, Zweifel Zweifel, Faktoren für das Herausfinden von "guter" Kunst und mehr
Rrose Sélavy (Marcel Duchamp), 1921, Fotografie Man Ray
Rrose Sélavy (Marcel Duchamp), 1921, Fotografie Man Ray
Selfperformance (Ausschnitt), 1972/73, Jürgen Klauke
Selfperformance (Ausschnitt), 1972/73, Jürgen Klauke
Selbst Kurs Selbst und Selbstbeobachtung E-Mail mit Informationen zu Kurs flüchtiges Phänomen: das "Selbst" eine zentrale Aporie menschlichen Daseins Gedanken festgehalten seit der Antike durch u.a. Xenophon (gr. Politiker, Feldherr und Schriftsteller), Lucius Annaeus Seneca (röm. Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und Stoiker ), Epiktet (Philosoph, Stoiker) Selbst: "Sorge um sich" Vermittlung Grundlagen: antike Philosophie, Mystik, Augustinus (lat. Kirchenlehrer der Spätantike), Michel de Montaigne (1533 - 1592, Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik ), Jean-Jaques Rousseau (frz. Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist der Aufklärung), Psychoanalyse Sigmund Freud, Michel Foucault (1926 - 1984, Philosoph, Psychologe, Historiker, Soziologe), Hirnforschung, Kognitionswissenschaften Beispiele künstlerischer Beobachtungen des "Selbst" in unterschiedlichen Medien Fragen: "Worauf beziehen sich AutorInnen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, wenn sie Aussagen über das 'Selbst' treffen – auf Gefühle, Träume, Vorstellungen, Ereignisse / Handlungen? Wo also treffen wir auf das oder unser 'Selbst'? Lässt es sich darstellen, beschreiben, abbilden und wenn ja, wie?" Rrose Sélavy Marcel Duchamp (Marcel Duchamp Marcel Duchamp), 1921, Fotografie Man Ray rrose-selavy.jpg Rembrandt Selbstbildnisse, Inszenierungen, Maskenspiele "ICH + ICH", serielle fotografische Arbeiten, Jürgen Klauke Selfperformance (Ausschnitt), 1972/73, Jürgen Klauke self-performances.jpg Interview "Multiple Identitäten und Geschlechter" Andy Warhol Andy Warhol: serielle Selbstporträts Siebdrucke und Polaroids "Ich als Maske" über 80 Stundenten im Raum, dicht aneinandergedrängt verlasse in der Pause das Seminar E-Mail an Dozenten, ob ich mit in den Seminar-Verteiler aufgenommen werden kann, damit ich mir Thematik selber erarbeiten kann
Screenshot Website Gerhard Richter
Screenshot Website Gerhard Richter
Selbst Einzelgespräch mit Riebel, Thema: Selbstinszenierung / Künstler Aufgaben per E-Mail "(1) suche dir 5 webseiten, die künstler/kollektive präsentieren und die dir gefallen", "(2) suche dir 5 webseiten, die künstler/kollektive präsentieren und die dir nicht gefallen", "(3) suche dir 3 künstler/kollektive die du beeindruckend findest und finde ihre webseiten" bearbeitet Screenshot Website Gerhard Richter Gerhard Richter richterwebsite.jpg u.a. Timm Ulrich (keine eigene Website: hochmütig oder eher sympathisch?), Gerhard Richter Gerhard Richter mit "schlimmen" Webdesign (durch seine Bekanntheit wieder "erlaubt", gegen den Trend der Minimalisierung) Vorteile Künstler-Website Schreiben in der dritten Person bei eigener Website, Schriftart "Comic Sans MS", "Die Arbeiten von […]", Domain .com oder .de mit und ohne Bindestrich Unterschiedliche Bewertungs-Gruppen: (A) von bekannten Künstlern, professionell aufgezogen, (B) von bekannten Künstlern, hobbymäßiges Aussehen, (C) von (eher) unbekannten Künstlern, professionell, (D) von (eher) unbekannten Künstlern, hobbymäßig Vorstellung drei Websites, die meine Person darstellen (friedrichfroehlich.com als berühmter Künstler, www.friedrich-froehlich.de als Hobbykünstler Hobbykünstler, www.friedrichfroehlich.de als Mittelweg) Künstler aus den 1960ern: erst nachträglich berühmt und geehrt (während des Schaffensprozesses also "ehrlichere/uninszeniertere" Auseinandersetzung?) Idee: Visitenkarte, nur mit Vor- und Nachname (mehr nicht) Idee: je Website eine Visitenkarte; je nach Gegebenheit und Gegenüber nehme ich die, als die ich mich bei der Person präsentiert sehen möchte (wie als berühmter Künstler, oder als Hobbykünstler Hobbykünstler) Buchempfehlung: Dead Men Working Neu entstanden: http://fr-ich.net (lockerer, cooler "Berliner" Künstler), "Courier New", 11px, "smarte" Navigation, durchgängig Kleinschreibung, "work", "cont@ct", "vita/cv", "start", große Darstellung von Arbeiten (600 Pixel breit), keine "fertigen" Arbeiten, sondern Arbeiten im Prozess, "locker" fotgrafiert (auch mit Blitz)
Selbst Kurs Bibliothek Ernst Kris, Otto Kurz: "Die Legende vom Künstler" Zauber, Geheimnis von 2 Standpunkten aus betrachtet: (1) der Künstler (Frage der Psychologie) und (2) Beurteilung jenes Künstlers (Frage der Soziologie) Gegenseitiges Einwirken von Seiten des Künstlers und der Umwelt Summe der Eigenschaften: "Talent" (imponiert Umwelt) Überlieferung nur mgl., wenn Kunstwerk mit Urheber verknüpft (Signatur, schriftliche oder mündliche Überlieferung) Naturvölker: Künstler der Werke unbekannt (Sinn hinter Kunstwerk ein anderer) mit Signatur: nicht ausschließlich im Dienste religiöser, kulturlicher und magischer Aufgaben Verknüpfung Kunst<>Künstler: wurzelt im Griechentum Künstlerbiographik: 6. Khd. v. Chr. Anfang Renaissance: viele Lebenbeschreibungen erhalten häufig: Meister = Hirtenknabe = Talent beim Zeichnen der Tiere geboren = "zufällig" vorbeikommender Kunstkenner entdeckt Begabung = bewacht Ausbildung des jugendlichen Hirten viele Abwandlungen existieren (immer aber: Ingenium d. Künstlers in Kindheit) Formelhafte Nachricht für die Leistung: Künstler hat Teil d. Natur so realistisch gemalt, dass sie für real angenommen wurde / Täuschung notiert das Prinzip im Text auf Münzen-Rückseite anwenden (Friedrich > Arbeiterkind > Talent entdeckt > Meister übertrumpft); sollte natürlich ein wenig der "Wahrheit" entsprechen :-) Schlagwort "Künstleranekdoten" beeinflusst durch Massenverwendung unsere Vorstellung vom Künstler Haupe, 1928: Dürer soll realistische Spinne auf ein Bild des Michelangelo gemalt haben ("Kunst als Konzept" ab S. 71 weiterlesen, "Zur Farbe in der konkreten Malerei")