[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Lichtkunst

mit weißer Rahmung und ohne Randbereich
mit weißer Rahmung und ohne Randbereich
Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series
Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series
Geradenbild Skizze "Liegender Akt", 240x80cm Rahmung Alu 8mm, Distanzleiste 10mm, Schwarz matt o. Weiß matt, Optiwhite Floatglas, 160 EUR * 3 = 480 EUR mit weißer Rahmung und ohne Randbereich t2-k.png noch offen: mit oder ohne Abstandsleiste morgen im Gespräch mit Mark Helmut Mark besprechen Klasse Bildende Kunst Organisation Exkursion nach Athen neuer Termin: 5.-12.6. Rundgangsbesprechung 12.1. Konzept für Rundgangs-Arbeit vorstellen Vorschlag Kommilitone Kommilitone: LED-Konstellatation mit Batterien und Funksteuerung ausstatten (Ohme nach kleinster Variante mit möglichst langer Batterielaufzeit fragen) Spanplatte 60x60cm mit schwarzer Oberfläche kaufen (wie Kommilitone Kommilitone für Holzschnitt-Arbeit verwendet hat) evtl. Bachmann vorlegen zum Testfräsen "Das ist was ganz grundsätzliches." (Dozent zu Kommilitone Kommilitone) "Visiting Artist": Eiko Grimberg Lichtkunst (5) Keith Sonnier (*1941, amerik. Maler und Bildhauer, für Lichtinstallationen bekannt geworden) Begriff der Plastik auf Raum-, Licht- und Bewegungsphänomene ausgeweitet Vertreter der New Sculpture (fordern ganzheitliche Wahrnehmung, auch haptische Erfahrung) anfangs große Vielfalt eingesetzter Materialien (wie Draht, Stoff, Filz, Wachs, Blei, Glas) ab 1968: zusätzlich Licht (Neonleuchten und Glühlampen) oft kühles Licht mit fließenden Werkstoffen kombiniert experimentiert mit Stroboskop- und Schwarzlicht Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series sonnier-k.jpg seit 1969: Ba-O-Ba-Stücke (= haitianisch für Licht- oder Farbbad) meist rechtwinklige Wandarbeiten aus Glas- und Spiegelscheiben mit farbigen Neonröhren aktuell kräftige Farben früher Neons durch pastellene Töne ersetzt Installationen ziehen Betrachter als Agens (lat. Handelnder) durch integrierte Spiegel ein "Bewegt sich der Betrachter durch diese Arbeiten hindurch oder nimmt er sie aus unterschiedlichen Perspektiven wahr, dann verändert das seine Sehweise, was auf die eigene Person abfärbt." (Keith Sonnier) versucht neues Rollenverhältnis zwischen Künstler und Betrachter zu definieren
Composition A XI, 1923, Öl auf Leinwand, László Moholy-Nagy © Hattula Moholy-Nagy/VEGAP
Composition A XI, 1923, Öl auf Leinwand, László Moholy-Nagy © Hattula Moholy-Nagy/VEGAP
Licht-Raum-Modulator, 1922-1930, Replik 1970, László Moholy-Nagy, Bauhaus-Archiv Berlin
Licht-Raum-Modulator, 1922-1930, Replik 1970, László Moholy-Nagy, Bauhaus-Archiv Berlin
Green Light Corridor, 1970, Bruce Nauman, © Guggenheim Museum, New York, Foto Wilfried Petzi
Green Light Corridor, 1970, Bruce Nauman, © Guggenheim Museum, New York, Foto Wilfried Petzi
Projections, New York, 2004, Jenny Holzer
Projections, New York, 2004, Jenny Holzer
Fachwerk, 2009, Lichtinstallation mit LED-hinterleuchteten Profilstangen, Daniel Hausig,
Fachwerk, 2009, Lichtinstallation mit LED-hinterleuchteten Profilstangen, Daniel Hausig,
Lichtkunst (3) László Moholy-Nagy (Bauhaus Bauhaus, siehe 16.9.2014) Composition A XI, 1923, Öl auf Leinwand, László Moholy-Nagy © Hattula Moholy-Nagy/VEGAP nagy-k.jpg nichtgegenständliche Malerei, u.a. beeinflusst von Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch Licht-Raum-Modulator, 1922-1930, Replik 1970, László Moholy-Nagy, Bauhaus Bauhaus-Archiv Berlin nagy2-k.jpg kinetische Plastik u.a. mit 3 beweglichen auf rotierender Scheibe angeordnete Konstruktionen aus Metall bzw. Glas bringt im abgedunkelten Raum mit farbigem und weißem Licht Schattenbildungen hervor "Ein Lichtspiel Schwarz Weiss Grau" (4) Bruce Nauman Green Light Corridor, 1970, Bruce Nauman, © Guggenheim Museum, New York, Foto Wilfried Petzi nauman-licht-k.jpg Kunstlehre Langsames Licht / Slow Light, Yvonne Ziegler "Jeder Mensch denkt, er wüsste, was Licht ist. Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht, herauszufinden, was Licht ist, und weiss es immer noch nicht." (Albert Einstein) (1) Allgemein Licht = immateriell, weder greif- noch begreifbar zentralen Bedeutung für Leben auf der Erde Licht nur sichtbar, wenn es auf Materie trifft / Materie nur erfahrbar, wenn Licht auftrifft (2) Bildnisse für Ursprung der Malerei (siehe Gründungsmythos) spielte Licht wichtige Rolle Malerei: farbliche Erscheinung von Gegenständen, Personen und Natur darstellen / natürliches Licht (wie Sonnenstrahlen, Blitz, Regenbogen, Wolkenlichtstimmungen, Feuer) festhalten Malerei kann Licht nur mittels Farbe darstellen 1920er: Künstler arbeiteten erstmals mit Licht reflektierenden Materialien (u.a. Edelstahl, Aluminium, Glas, Plexiglas, Spiegel) reales Licht wurde in Kunst eingeführt (3) Lichtkunst mit Kunstlicht 1900: Herstellung und Verbreitung von Glühlampen in Städten (Strassenbeleuchtung, Lichtreklame, Wohnhäuserlicht) künstliches / elektrisches Licht seit dem auch von Künstlern genutzt (erschwinglich) 1. Lichtkunstarbeiten: abstrakte Avantgardefilme von Walter Ruttmann, Viking Eggeling, Hans Richter und reflektorische Farblichtspiele von Kurt Schwerdtfeger und Ludwig Hirschfeld-Mack Weiterentwicklung Geißlerschen Röhre zur Neonröhre (Georges Claude, 1909) Füllung mit Edelgas, farbiges Licht wurde erzeugt, individuelle Formungen von Glasröhren möglich 1946: abstrakte Bilder mit Neonröhren, Gyula Kosice 1951: Lucio Fontana Lucio Fontana: 1. Neonlichtinstallation (Ambiente spaziale) Projections, New York, 2004, Jenny Holzer jenny-holzer-k.jpg aktuelle Lichtkunst mit Leuchtdioden, organischen Leuchtdioden u. Elektrolumineszensfolien: Jenny Holzer , Ruth Schnell , Daniel Hausig Fachwerk, 2009, Lichtinstallation mit LED-hinterleuchteten Profilstangen, Daniel Hausig, daniel-hausig-k.jpg noch bearbeiten: "Lichtkunst", Matthias Wagner K
The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London
The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London
The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson
The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson
Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz
Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz
Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Treff mit C. (Vortrag) Videoausschnitte markiert, Zitate aus Buch herausgesucht Künstler Lichtkunst zu Künstlern mit Lichtbezug, für kommendes Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark (1) Olafur Eliasson riesiges Gedankenkonstrukt hinter den Arbeiten Arbeiten für Eliasson = Experimente "Ich sage etwas. Und Ihre Augen und Gehirn sagen etwas zurück." Herstellen von Realität durch Überlappen vom dem, was der Künstler sagt und dem, was der Betrachter sagt The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London eliasson.jpg möchte Grenze zwischen Künstler (Erzähler) und Empfänger verschieben "Wer ist der Konsument?" und "Wer hat die Verantwortung für das Gezeigte?" "Wer entscheidet, was Realität ist?" Gestaltung der Beziehung zwischen eigenem Körper und Raum unterscheiden zwischen Denken und Handeln zwischen Denken und Handeln = Erfahrung = Verantwortung = bedeutet an Welt teilzunehmen "Und das Wasser fließt durch die Stadt mit Zeit.", Fähigkeit von Wasser, Stadt verhandelbar, greifbar zu machen sobald man sich selber bewegt: bewegt sich Umgebung (Vordergrund schneller, hintere Elemente langsamer) The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson wasserfall.jpg naher Wasserfall: Wasser fließt subjektiv schneller als ferner Wasserfall (obwohl Geschwindigkeit identisch) "Ein Wasserfall ist eine Art, Raum zu messen" (je langsamere Bewegung, desto weiter weg) mit Wasserfall Städten ein Gefühl von Dimension zurückgeben (Entfernung in Städten nicht gut abschätzbar) (2) Mario Merz (1925-2003, ital. Künstler, Hauptvertreter Arte Povera) Arte Povera: itl. für "Arme Kunst", Bewegung in 1960er-1970er räumliche Installationen aus "armen" (gewöhnlichen und alltäglichen Materialien wie Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden) Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz fibonacci.jpg verkörpert 2 gegensätzliche philosophische Gedanken: (1) Natur und (2) menschliche Streben nach Ordnung, nach Begrenzung und Vollkommenheit Fibonacci-Folge: mathematische Zahlenfolge, vorausgehende Zahl wird immer mit darauffolgender addiert soll "Wachstumsmuster in der Natur" sein, kommt häufig in Natur vor ? Division zweier Zahlen: nähert sich mit größer werdenden Zahlen dem Goldenen Schnitt (1,618033…) Annäherung = symmetrisch (einmal über und einmal unterhalb 1,618033… spiralförmige Anordnung Blätter um Sprossachse: Pflanze erziehlt beste Lichtausbeute, Fibonacci-Spiralen ? Geradenbild Bildgenerator in Processing mit Tastatureingabe steuern (anstatt immer Programm neu zu starten) l1 = minimale Länge, l2 = maximale Länge (Bsp: "l180[ENTER]") w1 = Winkel minimum, w2 = Winkel maximum (Bsp: "w290[ENTER]") wa und la (Winkel- und Längenabweichung) ga = Geraden je Farbwert (Bsp: "ga3[ENTER]"), Bsp. siehe Porträt Rückansicht mit 3 Geraden je Farbwert wenn wa und la gesetzt, dann Zufallswert in Variable speichern (damit beim ständigen Durchlauf nicht immer neue Werte erstellt werden)