[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs video!

Handvermittlungsstelle um 1880
Handvermittlungsstelle um 1880
Kurs video! 1 Minute zu spät Thema Netz Morse-Telegraph, 1844, Samuel F. B. Morse Morsealphabet: je häufiger ein Buchstabe vorkommt, desto einfacher der Code Kabelschiff »Great Eastern« verlegte 1866 erstes Atlantikkabel Handvermittlungsstelle um 1880 b_hgbleipzig-43-m.jpg weitere Erfindung für Kommunikation: Fernsprachanlage / Telefon Guttapercha: Isoliermaterial für elektrische Kabel Neurasthenie: nervöses Zeitalter, neue Krankheit, Hysterie Bild: Entwicklung Telefonverbindungen in den USA von 1890 - 1904 Kunstlehre Farbenlehre Goethe fast 40 Jahre daran gearbeitet Newton: Dunkelheit = Abwesenheit von Licht Goehte: Dunkelheit = eigene Qualität, steht Licht gegenüber »Farben geboren aus Dunkelheit und Licht« additive und subtraktive Farbmischung Film »Das Licht, das Dunkel und die Farbe«
»Tropenexpress«
»Tropenexpress«
Kunstgeschichte Kurs video! Geschichte vom Fernseher 24.12.1883 erfunden von Paul Nipkow Manfred von Ardenne: zur Bildröhre umgebaut, 1927 Kineskop von Vladimir Zworykin, 1929 erste deutsche Fernsehübertragun aus der Krolloper, 18. April 1934 (Unterhaltungs-, Informations und Propagandaprogramme) erster Telefunken-Röhrengerät 1934 in Fernsehstuben Fernsehansagerin: Ursula Patschke, ab 1934 Fernsehübertragun von der Olympiade in Berlin, 1936 »Tropenexpress« b_hgbleipzig-38-g.jpg Buntes für die Fernseh-Nation Videojukebox, USA, 1941 (kleine Clips werden synchron zum Ton abgespielt) Ampexmaschine 1956 (erster Videorekorder) »Das Fernsehspiel«, live Kunstform erste Heimvideoanlage: USA 1960 Telstar 1962 (Fernseh-Übertragungs-Satelit, live weltweit) 1967: deutsches Farbfernsehen auf Funkausstellung vorgestellt 70er Jahre: analoge Videorekorder zum Aufzeichnen von Farb-Video Videokonferenzen ab den 1980er Jahre
M: »Du hast aber einen schönen Ball. Wie heißt du denn?«
M: »Du hast aber einen schönen Ball. Wie heißt du denn?«
Kurs video! für einige Minuten: Einzelunterricht, da andere zu spät kommen Kunstlehre Filmanalyse: »M: Eine Stadt sucht einen Mörder«, Fritz Lang, 1931 , Film in voller Länge: nach filmsprachlichen Kriterien analysieren M: »Du hast aber einen schönen Ball. Wie heißt du denn?« b_hgbleipzig-26-m.jpg (1) Dramaturgie: Wie setzt man eine Geschichte in Bildern um? (2) Kameraeinstellung/-führung: Bildgröße, Ausschnitt, nah/halbnah, amerikanische Einstellung, Totale (3) Beleuchtung (4) Location / Dekor / Bauten (5) Ton, Originalton, atmosphärischer Ton, Geräusche, Musik (6) Schnitt Vorspann: expressionistische Einführung Blüte des Expressionismus nach dem 1. Weltkrieg, Weimarer Republik realistische Sicht der Verhältnisse Inszenierungen Fritz Lang: penible Vorbereitung beim Filmen subjektiver Ton (Bsp: Blinder hält sich die Ohren zu: der Ton verschwindet) Suspence: Spannungsanstieg bis es nicht mehr geht
»Der weiße Hai«, 1975
»Der weiße Hai«, 1975
Kunstgeschichte Kurs video! R. W. Fassbinder: Vertreter des neuen deutschen Films greift Jugend- und Protestbewegung in seinen Filmen auf »Katzelmacher«, 1969 Wim Wenders: Reflexion auf die medialen Mittel selbst (Fotografie, Pop, Fernsehen, Telefon, Reisen) melancholischer Hintergrund starkes Verhältnis zur Popmusik »Alice in den Städten«, 1974: resignative Schwermut fassbare Stimmungstiefe Katastrophenfilme von Steven Spielberg Angst vor Weltuntergang, vor atomarem Overkill »Der weiße Hai«, 1975 b_hgbleipzig-24-m.jpg Spiel mit den realen und eingebildeten Gefahren 2 Sphären: Ozean (geheimnisvoll) und Überwasser (sichtbar) Spiel mit politischen Dimensionen: Freizeit = Ablenkung von Problemen Chris Marker James Cameron: »Terminator 2«, 1991 Eintritt in das digitale Zeitalter Fragen: Verhältnisse zwischen Mensch und Maschine? Was ist künstliches Bewusstsein? Was ist virtueller Raum?
Urkunde an Katrin Eßer vom IƒkZ wird morgen feierlich übergeben
Urkunde an Katrin Eßer vom IƒkZ wird morgen feierlich übergeben
Serie »In Löcher blicken«, Peter Piller
Serie »In Löcher blicken«, Peter Piller
11 x selbstkasteit Kunstgeschichte Kurs video! Kampf der Kulturen Religion der Moderne - Siegeszug Technik, inkl. irrationaler Bestandteile Ästhetik in der künstlerischen Arbeit Schönheit: was wir sehen ist die Oberfläche Oberfläche verbirgt das Eigentliche der Dinge Geschmack ist nicht reflektierend, es ist eine Erziehungs- und Bildungsfrage Akademie: Schule der Ästhetik »Was macht totes Material lebendig?« 18. Jahrhundert: zurück zur Natur Die Dampfmaschine: mechanische Energie Der Webstuhl Revolution des Verkehrs Gebrüder Grimm: denken sich in die vortechnisierte Welt (romantische Entwicklung) Schloss Neuschwanstein: von Ludwig II errichtete Vorstellung einer Ritterburg aus der Zeit des Mittelalters (Vergangenheitsverklärung) Anti-Moderne: Faschismus Hitlers Kunstgeschmack, Blick auf die Schönheit: »wie schön einst die Welt war« Volkskörper Entartete Kunst: »Kampf gegen Dekadenz der Moderne« Urkunde an Katrin Eßer vom IƒkZ wird morgen feierlich übergeben b_hgbleipzig-21-m.jpg Treff mit Katrin Eßer zum Kurzfilmprojekt »Das Innere eines Intervalls« Kurs Positionen Serie »In Löcher blicken«, Peter Piller b_hgbleipzig-20-m.jpg Vorstellung Peter Piller Vorzüge der Absichtslosigkeit Hauptwort im Vortrag: Langweile mit Bus in Regionen, die er sonst nie gesehen hätte Was bleibt hängen? Zeichnungen, Fotografien, Texte Was erwarte ich vom Fotografen? Sammlung von Zeitungsfotos rund 100 verschiedene Sammelgebiete Auseinandersetzung mit Büroarbeit Alltag in Welt der Büros: Zeichnungen in einem Buch unterstrichen: »vlt. gibt es Meisterwerke, die unter Gähnen zustande gekommen sind« notiert heimlich von Kunststudenten kleine Dinge, wie Haare, Fingerabdrücke auf Gläsern etc. sammeln; wer weiß, wer später mal ein Sternchen am Leipziger Kunsthimmel ist :-) Toilettengang, mit vorheriger sicherlich zehnminütiger Überlegung, wann der beste Zeitpunkt dafür wäre Peter Piller lässt das Urheberrecht außen vor (keine nennenswerten rechtlichen Probleme, da vieles aus Regionalzeitungen); in der Kunst ist vieles erlaubt bei ebay Postkarten zu bestimmten Themen gekauft und abfotografiert notiert mir selber einen Kunstpreis verleihen
»Das Cabinet des Dr. Caligari«, Robert Wiene, 1920
»Das Cabinet des Dr. Caligari«, Robert Wiene, 1920
»4'33''«, John Cage
»4'33''«, John Cage
Kunstgeschichte Kurs video! Kino der 1920iger Jahre »Das Cabinet des Dr. Caligari«, Robert Wiene, 1920 b_hgbleipzig-13-m.jpg Robert Wiene, Vertreter des deutschen Expressionismus Besonderheiten des deutschen Expressionismus: extremer Schwarzweiß-Kontrast, Spiel mit Licht und Schatten, Stereografie: verzerrte Hintergründe, stürzende Linien / Perspektiven, geisterhafte Charaktere Eigenschaften dem Ersten Weltkrieg geschuldet Hedonismus gefeiert Theaterkulissen Fritz Lang, 1931: »M« Experiment und Animation Thema einer Lehr-Animation von 1912: Alkoholismus René Clair: Experimentalfilm u.a. mit Marcel Duchamp Marcel Duchamp Dadaistischer Film: profunde Gesellschaftskritik Oskar Fischinger: beschäftigt sich mit Abstraktion des Filmes Verbindung von Bild und Ton »Studio Nr. 7«, 1931, Umsetzung von Musik in Bild Fernand Léger: Surrealist »Das mechanische Ballett« Hans Richter konstruktivistische Filme »Rhytmus 21«, 1921(?) nur weiße oder schwarze Rechtecke »Vormittagsspuk«, 1927 historischer Meilenstein: »The Jazz Singer«, 1927 erster Tonfilm im Kino notiert Übergang von real zu unreal: Musik zu einem Film wird erst durch reales Orchester gespielt. Mit der Zeit übernehmen die Lautsprecher immer mehr Instrumente / Stimmen, bis am Ende nur noch aus den Lautsprechern Musik kommt Abel Gance: mit 3 Projektoren Filmvorführung radikaler Kinodenker Leni Riefenstahl: zur Figur des Dritten Reiches geworden NS-Künstlerin umstritten, nach dem Krieg verurteilt »Triumph des Willens«, 1934 »Fest der Völker«, 1938 »Fest der Schönheit«, 1938 Kurs Vortrag »4'33''«, John Cage b_hgbleipzig-14-m.jpg 19 Uhr in der Galerie der HGB: »Dieter Daniels Dieter Daniels über John Cage, Sounds like Silence: 4'33'' und die Folgen« Stille als Musik, als Raum-Zeit-Komposition, als Konzept Filippo Tommaso Marinetti: »silence on the air« - »Stille wird gesendet« es blieb ein Konzept Stille als Steigerung des Sounds Vinylplatte Speicher zwischen 3 und 4 1/2 Minuten Dinge hören, die man sonst nicht wahrnehmen würde Stück mit Radios: »Imaginary Landscapes No 4« Wie kann 4'33'' aufgeführt werden? Merce Cunningham: je Part eine Haltung eingenommen, 1992 notiert GPS-Koordinaten der Route Eisenbahnstraße > HGB können vom Besucher auf einer dafür eingerichteten Seite neu sortiert werden. Sprünge im Raum werden möglich / neue Tonfolgen entstehen.
»Panzerkreuzer Potemkin«, S. M, Eisenstein, 1925
»Panzerkreuzer Potemkin«, S. M, Eisenstein, 1925
Kunstgeschichte Kurs video! Kommilitone Kommilitone tätschelt mir die Schulter Experiment und Animation Erster »Schnipsel«-Film: T. A. Edison »Ronnday Garden Scene«, 1888 »The Sneeze«, 1894 Ton auf Film gespeichert / Tonspur / Lichtton Erster Tonfilm 1894 Tracking Short Kinofieber nach dem Film »The great train robbery« Brüder Lumière: scheindokumentarische Aufnahmen »Die Schneeballschlacht«, 1896 klavieruntermalt Bewegung und Raum darstellen Kameraleute ausgebildet und um die ganze Welt geschickt Georges Méliès Kammeratricks, Stoptricks, Schwarzmaske, Doppelbelichtung zwischen Magie (Illussion) und Wissenschaft (Abbildung der Wirklichkeit) David Wark Griffith Filmgrammatikalische Kategorien: Parallelmontage, Handlungsraum und Kameraeinstellung räumliche Kontinuitäten auflösen Parallelmontage: Zwei Handlungsstränge werden parallel zueinander geführt inkl. Konflikt / Konfliktlösung durch wechselnde Kameraeinstellung dramaturgischer Zweck verfolgt »Panzerkreuzer Potemkin«, S. M, Eisenstein, 1925 b_hgbleipzig-3-m.jpg Filmausschnitt Treppenszene mit herabrollendem Kinderwagen Bewegung von links nach rechts
Himmelsscheibe von Nebra, vor ca. 4.000 v. Fr.
Himmelsscheibe von Nebra, vor ca. 4.000 v. Fr.
Kunstgeschichte Kurs video! Mediengeschichte: Vorläufer Chauvet-Höhle vor ca. 32.000 v. Fr. Höhle von Lascaux vor ca. 19.000 v. Fr. 1:1 nachgebaut für alles anfassende Touristen Leben in der Bewegung festhalten (keine starren Tierkörper) Stonehenge vor ca. 5.000 v. Fr. ist das Konzeptkunst Konzeptkunst? Informationen / Skizzen sind wichtiger Bestandteil, um Stonehenge verstehen zu können Mondkalender Überbleibsel: Ostern (Sonntag nach Vollmond) Himmelsscheibe von Nebra, vor ca. 4.000 v. Fr. b_hgbleipzig-6-m.jpg interessant für mein Münz-Projekt im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle besichtigen Goldblechkegel von Ezelsdorf-Buch Camera Obscura als Raum gestalten, Wirklichkeit von draußen wird um 180 Grad gedreht an der Wand wiedergegeben hellsichtig: großes Loch (undscharf), scharfsichtig: kleines Loch (scharf) im 16. Jahrhundert Lust an der Oberfläche (Malerei mit Glas und Spiegel) Illusionsmalerei der erste Beamer im 17. Jahrhundert: Laterna magica Guckkasten Thaumatrop, Vogel in Käfig (selber für eigene Projekte verwenden!) Daumenkino Mediengeschichte: Fotografie (vermutlich) erste Fotografie 1828, Belichtungszeit 8 Stunden Belichtung auf versilberter Metallplatte Sterblichkeit der Fotografen wegen Verwendung von Quecksilber gestiegen! Filmtipp: »Die Vermessung der Welt« Negativ-Positiv-Verfahren (Nassverfahren) erfunden von William Henry Fox Talbot 1861 erste Farbfotografie Sofortbildfotografie: Polaroid ab 1947 1975 erste Digitalkamera (23 Sek/Bild, 0,01 MP Auflösung) »Elektr. Schnellseher«: Münze einwerfen, Kurbel betätigen, Loop ansehen (für meinen »Synonymautomat« interessant)
»Loyalistischer Soldat im Moment des Todes«, Robert Capa, 1936
»Loyalistischer Soldat im Moment des Todes«, Robert Capa, 1936
Kurs video! Thema: Analog und Digital am Beispiel Schellackplattenspieler und CD Schallinformation wird auf Platte gespeichert überrealistische Geräusche aus »Die Vögel« und der Schrei in »Psycho« von Alfred Hitchcock mit Trautonium hergestellt (Vorläuger vom Synthesizer) Digital wird Schall in einzelne Messwerte zerstückelt »das« Original verschwindet Filmtipp »Blow Up« von Michelangelo Antonioni »Loyalistischer Soldat im Moment Moment des Todes«, Robert Capa, 1936 b_hgbleipzig-8-m.jpg soll nur gestellt sein! Funktion und Wahrnehmbarkeit klaffen im Digitalen weiter auseinander RGB: 265*265*265 Farben = 16,7 Millionen Farben => 24 Bit notiert »Gott Jesus Friedrich«: Über Bildschirme (2d) wird von Kameras im Raum ein Portrait von mir wiedergegeben, wobei ich in jedem Monitor den Besucher direkt anschaue (optische Täuschung) notiert Einen Oktokopter für Vielleichtkunst verwenden?
Kurs video! Kunst im Zeitalter der Industrialisierung des Geistes Interessante Stichwörter: »Die Eroberung des Körpers« , »Rasender Stillstand« (rasend = Maschinen rotieren, Stillstand = der Körper des Menschen wird überflüssig), »Superstrings, Chaos, Komplexität« und »Warum Gesellschaften überleben oder untergehen« Ich überlege, ob ich 500 Gramm Honig für ein Essen am Donnerstag mitnehmen sollte Kurs Bibliothek danach Herrentoilette