[X] Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines Kunststudenten Diese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern. (1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs o.T.

(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29.7x42cm, 30
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29.7x42cm, 30
(Collage aus Abfall von Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30
(Collage aus Abfall von Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30
Kunst 3 0
Kinderzeichnung Kurs o.T. Standpunkt 2016-05-21.mp3 Vom Grundelement Gerade zum Ursprung der Kreativität und damit der Kunst: Die Kindheit. Da es mir selber sehr schwer fällt wie ein Kind einfach anzufangen und Formen zu finden ohne den Kopf zu bemühen, musste ich mir Kinderzeichnungen aus dem Internet besorgen, um sie als Vorlage zu missbrauchen. Entstanden sind bisher schlechte Kopien. Grund: Ich nehme einen Farbstift und schaue auf der Originalzeichnung, wo überall diese Farbe auftaucht. Ein Kind wird ganz anders vorgehen. Es wird - ohne groß zu überlegen - ständig die Stifte wechseln, je nachdem, was es gerade für geeignet empfindet. Auch kann ich keinen Kreis in einem Schwung zeichnen, sondern bedenke aktiv bestimmte Merkmale des Originals und bewege danach bewusst den Stift über das Papier. Das Ergebnis wirkt gewollt, nicht schlüssig, zusammengewürfelt. Kinderzeichnung (Internetfund) versucht zu kopieren erst mit Ölkreide, danach mit Bundstiften Ölkreide für große Kopie (140x100cm o.ä.) geeignet (Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29.7x42cm, 30 kz2-k.jpg Ergebnis signiert und datiert, evtl. rahmen Hand leicht über Papier halten, Stift nicht zu stark führen, sondern Freiraum lassen Clemens war zu Besuch aus Abfall (Reste von einem von ihm gemachten Objekt) Collage hergestellt (Collage aus Abfall von Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30 collage_clemensreste_prae.jpg Reste mit Klebestreifen festgehalten auch Ölpastell-Krümelchen übertragen
Fräsemaschine
Fräsemaschine
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen)
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen)
Tagesplan (1) Athen-Reiseführer suchen, kommenden Dienstag zum Klassentreffen mitbringen (2) Oma-Collage auf Leinwand anfangen, 30x40cm (3) Bachmann telefonisch erreichen - wegen Fräsen in Holz bei Treff Video zeigen (viele Details geht auch ordentlich in Holz) Test-Holzstück (keine Sperrholzplatten!) bei Alberti Wolfgang Alberti anfragen - wegen Kopf-Objekt gießen und nachträglichem Verformen (Styroporkopf und Collage auf Leinwand mitbringen) (4) Einzelgespräch Ohme Fräsemaschine fraesehgb1-k.jpg 1. Test mit zuvielen Geraden 2. Test nur noch parallele Geraden mit kleinen Tiefenunterschieden 3. Test mit Geraden durcheinander, zweimal gefräst (um Vertiefungen zu reinigen) umsetzen Ohme neuen Test zuschicken (Idee je Betrachtungswinkel unterschiedliches Bild, alle Geraden eines Motivs = 1 Winkel + 1 Länge) nächstes Mal Test auf Vollholz (Birne?) Kurs o.T. Oma-Collage angefangen Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen) omacollage2-k.jpg Museen Athen Archäologisches Nationalmuseum Akropolismuseum (fotografieren verboten) Neues Benaki-Museum (Pireos-Straße 138) mit Sonderausstellungen griechischer und internationaler moderner Kunst (letztes Mal wegen Privatfeier geschlossen) Kommunale Galerie Athen (evtl. Ausstellung mit regionalen Künstlern) EMST (evtl. geschlossen) Nationalgalerie (wegen Umbau damals geschlossen) Vorres-Museum (etwas außerhalb, zeitgenössische griechische Kunst)
Geradenbeine, 50x100cm
Geradenbeine, 50x100cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt auf Styroporkopf
Selbstporträt auf Styroporkopf
Kunst 1 0
(mit Notizen von gestern und morgen) Friedrich Fröhlich, auf Bilderrahmen wütend Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Rahmen für Geradenbeine fertig gemacht Rückkarton an langen Seiten geschliffen, damit er leichter in Rahmung passt (-) Papier leicht geknickt meine Ausrede: Mirós Papierarbeiten im Museum auch teilweise geknickt, Klebestellen teilweise gut sichtbar gewesen, Matisse Papierarbeiten mit Flecken heißt: sollte aus mir mal was werden, hängt alles im Museum, egal ob mit oder ohne Knicke (-) Klebeband abgegangen (-) mit doppelseitigem Klebeband Arbeit an Rückkarton noch einmal befestigt (eigentlich überhaupt nicht gut) Geradenbeine, 50x100cm geradenbeine Alberti Wolfgang Alberti wegen Papierrolle im Kleinformat in kommenden Wochen aufsuchen umsetzen heute nach 19:00 abholen Kurs o.T. Selbstporträt Collage, 30x40cm selbstcoll1-prae nach gestriegen Tests auf Papier Collage auf Leinwand umgesetzt neue Fotos vom Gesicht gemacht, jeweils Kopf leicht gedreht/gesenkt Selbstporträt auf Styroporkopf kopf2-k.jpg Vorder-, Rück- und Seitenansicht ausgedruckt und Styroporkopf damit beklebt Styroporkopf: industriell hergestellte Skulptur, für Verkauf gedacht eigenes Gesicht über Standardform gelegt Realität => Fotografie (Abbild) => 3d-Objekt umsetzen ausprobieren: Selbstporträt über von mir genutzte Flaschen (Weinflasche), Kunststoffbehälter (Ketschup, Milch), Tassen, Karaffen legen Form verfremdet Gesicht, Gesicht evtl. zusätzlich verzerren (unterschiedliche Augengrößen, Nase von mehreren Seiten, Mund schräg)
Papierreste / 10 Blätter, 30
Papierreste / 10 Blätter, 30
überlegen eigene Website zu erstellen, die wie  mit zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet
überlegen eigene Website zu erstellen, die wie mit zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet
Kunst 5 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt (alte Arbeiten durchstöbert und für sehr gut befunden) Video Rewind Vorbereitung Vortrag beendet "wie sehr dreht es sich eigentlich in der kunst um den künstler? ich meine damit nicht den hype, den man um einen künstler entrollt, um eine marke zu schaffen. vielmer geht es mir um die frage: ist es selbstloses handeln oder doch egozentrismus/-manie? da man künstler als reflektierte menschen ansehen darf, sollten sie sich wohl ihrer vergänglichkeit bewusst sein. also was bleibt von ihnen? das werk oder der name?" (Poser) Kurs o.T. Papierreste / 10 Blätter, 30 papierreste1-k.jpg Reste Papier (ausgeschnittene gedruckte Abbildungen), bereits für Papierkorb gefaltet nicht weggeschmissen, auf braunem Skizzenpapier arrangiert mögliche Sterne, mit Klebestreifen festgeklebt umsetzen überlegen eigene Website zu erstellen, die wie mit zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet wand-k.jpg darf auch überlappen eher Entdecken als Archiv mit Detailseiten (evtl. Text, große Bilder, ruhig auch mit eigenem Design) wirkt nicht so gekünstelt wichtig/verprofessionalisiert/strukturiert, eher verspielt aber nicht hobbymäßig
erste Spiegelzeichnungen
erste Spiegelzeichnungen
Kurs o.T. (mit Notizen von gestern) Ich musste mich nach einigen ersten Ergebnissen direkt zwingen mit dem Zeichnen aufzuhören. Wie schon gedacht, ist bei dieser Art des Zeichnens, wo ich - auch wenn es nur indirekt über einen Spiegel stattfindet - die Nase, die Augen, den Mund und die Brust ansehen muss anstatt nur abzupausen, der Entstehungsakt für mich als Zeichnenden selber sehr einnehmend. Es tritt keine Langweile ein, weil ich konzentriert meinen Körper betrachten muss. Jede kleinste Bewegung hat Auswirkung auf das Ergebnis. Klarsichtfolie auf Spiegel geklebt, mit Stift Gesicht/Oberkörper nachgezeichnet 1 Auge meist zugekniffen, damit Linienführung überhaupt möglich (Erkennungsmerkmal Spiegelzeichnungen?) erste Spiegelzeichnungen spiegelzeichnung1-k.jpg Ergebnis umgedreht und auf Rückpapier getackert umsetzen zukünftig Glasscheibe vor Spiegel stellen und mit Glasfarben Porträt zeichnen Ergebnis ebenfalls umdrehen und anstelle von normaler Glasscheibe im Bilderrahmen einsetzen (mit kleiner Abstandsleiste zur freien Rückwand) Einzelgespräch mit Alberti Wolfgang Alberti Gespräch wegen Umsetzung Flügelaltar für Geradenbilder erster Versuch für Geradenbild im Format 60x80cm (+1cm Abstand je Seite zum Bilderrahmenrand/Abstandsleiste) Narcissus und Echo (3,339-510) Publius Ovidius Naso
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Friedrich Fröhlich, zufrieden Geradenbild 2016-01-13.mp3 HGB Rundgang 2016 1. Entwürfe für verhüllte Arbeit im Flur Entwurf (1) Wandfarbe um Verhüllung schwarz (zuvor testweise mit dunklem Papier bekleben) Infokärtchen für verhüllte Arbeit kaertchen2.jpg Infokärtchen: "verhüllte Arbeit (groß) // Friedrich Fröhlich (groß) // Sperrholzplatten, Holzleisten, Nägel, Zeichnung (klein)" Entwurf (2) zusätzliche Kosten: Spedition 25+6+15 = 46 Euro Transportkosten + 100 Euro Materialkosten Vorgehen: Holzleisten an Rückplatte befestigen (Schrauben) Holzleisten nicht nur am Rand, sondern auch zwischen den drei Bildteilen (heißt: zwei Holzleisten zusätzlich) an Innenseite der Holzleisten Ösenschrauben befestigen (je Bildteil insgesamt 2 oder 4 Stück), Bildteile mittels dadurch gezogene Stricke befestigen Vorderplatte drauflegen und festschrauben hinter Rückplatte im oberen und mittleren Holzleistenbereich 4 stabile Haken schrauben Kurs o.T. verhüllt kleine Testverhüllung mit weißen Bilderrahmen umgesetzt E-Mail an Mark Helmut Mark Der Holzkasten geht DURCH das Glas hindurch. Das heißt auch: Das Glas wird zum Teil von der Verhüllung 'verschluckt'. Über dem Glas ist der eine Teil vom Kasten, unter dem Glas der andere. Holzleisten an Glas geklebt (bei ordentlicher Arbeit dann mit gutem Kleber). Sollte ich diese Variante nehmen, würde ich die Holzplatten zuschneiden lassen. Das heißt: der Betrachter sieht keine störenden Abstufungen. Auch die Holzleisten würden dann natürlich gleich sein. Finde diese Variante (mache noch mehr) sehr interessant, weil sie die Betrachterseite IN die Verhüllung integriert. Zwischen Kunst und Betrachter liegt normalerweise das Glas, die Verhüllung hebt diese Barriere irgendwie auf (finde ich). Eine Überlegung wäre jetzt noch das Glas an sich. So könnte ich mir auch Grauglas vorstellen… So spiegelt sich der Betrachter noch am Rand, in der Mitte (Holzkasten) wird die Spiegelung 'verschluckt'. Auch würde dann mehr das DRAUSSEN und INNEN zum Thema werden. Mal schauen. Vielleicht nicht gleich zu viel Neues reinbringen… Geradenbild im Klassenraum liegenden Akt gerahmt, morgen 1. Teil in Atelier bringen (Straßenbahn)
Arbeit verhüllt
Arbeit verhüllt
(mit Notizen der letzten 5 Tage) 2015-12-24.mp3 Kurs o.T. Geradenbild verhülltes Foto und f-s-v-v lackiert Schlauchbilder mit "420-534-564" bezeichnen (Absorptionsmaximum in nm von L-S- und M-Zapfen) Konstellation f-s-v-v mit Video 2015-12-25.mp3 Kurs o.T. Geradenbild Konstellationen auf Folie ausgedruckt, über Fotoabzüge (10x15) mit Geradenmotiven gelegt umsetzen Notizen nach Studium auf Papierrolle drucken und mit 2 Kurbeln zum Durchlesen ausstatten 2015-12-26.mp3 2015-12-26-2.mp3 verhüllt Arbeit verhüllt verhuelltrahmen-m.jpg Holzkasten in weißem Bilderrahmen ragt heraus, nach hinten hin ebenfalls Deckel mit 8 kleinen Nägel am Kasten befestigt (zuvor immer mit Klammern) Nägel statt Klammern: wirkt weniger nach Transportbox (auch wenn dort ebenfalls Nägel Verwendung finden) Schrauben: Öffnen würde gedanklich zu schnell gehen, Nägel müssten erst mit Gewalt entfernt werden umsetzen Stempel für Rückseite gestalten ("Friedrich Fröhlich" im Kreis, Nummer oder Jahreszahl dann händisch ergänzen) Befestigungsschiene für Nagel evtl. an allen 4 Seiten anbringen (bisher nur "oben") Holzkasten gibt immer ungefähre Größe der drinnen liegenden Arbeit wieder
Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand
Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand
Kurs o.T. Geradenbild Dreieck-Konstellation (ungewollt spiegelverkehrt) f-f-s auf Holzplatte skizziert 3 Geraden, ergeben in einer Konstellation gleichseitiges Dreieck Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand f-f-s-k.jpg gegenüber Rechteck-Konstellation: nicht alle Möglichkeiten (steigend, fallend, horizontal, vertikal) in einer Konstellation umsetzbar für RGB-Idee jedoch geeignet (mit blau, grün und rot sind alle Zapfen im Auge beansprucht) Kreis (r=0,7cm) um Punkte, mit 14mm-Bohrer Löcher gebohrt auf Rückseite von Leinwand Kreise gespiegelt, Bereich sicherheitshalber mit Klebeband überklebt, mit Zirkel (gesponsert von FdK-Mitglied) ausgeschnitten große Sauerei mit Farbpigmenten, säubern fast unmöglich "Reconstructing Nature", Birgitta Weimer 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Kurs o.T. Geradenbild verhüllt seit gestern wieder über verhüllte Arbeiten (Anfang 2013) nachgedacht (als Reaktion auf besuchte Baseler Ausstellungen mit zum Teil sehr markanten/starken Werke) in Geradenbilder (wie "liegender Akt") auch Verhüllung entdeckt durch Aufdeckung (Gerade als Elementarteilchen) gleichzeitige Verschleierung unserer durch Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken geprägten Wirklichkeit (1) zu verdeckende Fläche mit Bleistift markiert, danach mit kleinen Pinselstrichen (ohne fester Richtung) weiß grundiert (2) Foto auf Leinwand (Wellen, Venedig) mit Konstellation f-s-v-v überdeckt Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand fotokonstellation-k.jpg durch Konstellation wird "halbverhüllt" Geraden und 1. Möglichkeitenraum lassen Fotografie durchscheinen Einzelgespräch mit Ohme Fräse-Tests abgeholt Plattenbreite mit 1,20m kein Problem, Höhe dann 0,80m (ergibt 2,40m bei 3 Platten) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
 (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
Geradenbild (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt) tisch.jpg verhüllt (Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt) verdeckte_hand.jpg Kurs o.T. Farbpigmente (rot, grün, gelb) und 10kg Ton besorgt Ton auf Metall, vor vertikalen LED-Geraden platziert LED-Licht spiegelt sich auf Ton (noch verpackt, leichtes Schimmern) geplottetes Geradenbild auf Tisch angeordnet, Seitenbereiche abgedeckt genaue Maße für Rahmung: (1) Seitenteile mit 68x55cm (2) Mittelteil mit 82x55cm bei Rahmung Mittelteil evtl. 1-3mm kleiner, da bereits bis zum Randbereich bemessen bei Rahmung Seitenteile evtl. 68cm + 1-3mm (zu den Außenbereichen hin)
Geradenbild Kurs o.T. Akt wie "Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend" (siehe 28.7.) umgesetzt in unterschdl. Körperhaltungen fotografiert (mit weißem Stoff Boden und Wand abgedeckt), in Geraden umgewandelt (ohne Hintergrund, Rahmen u. anderer ablenkender Dinge) "Dann auf zu den einzeln ansteuerbaren LEDs!" (O.) Fahrt nach Berlin mit Hamburger Bahnhof ("A Few Free Years", u.a. Richard Jackson, Paul McCarthy, Dieter Roth Dieter Roth, Bruce Nauman) u. Deutsche Bank Kunsthalle ("Energy Made Visible", u.a. Jackson Pollock) geplant radikal "Der radikale Gärtner", ARTE radikale Kunst = Dinge neu betrachten, Sichtweise ändern (Koons Jeff Koons) radikale Kunst = muss "ultra-radikal" sein (Meese) Anfang 20. Jhd.: radikale Kunst = Kunstform, die gegen Status quo protestierte betrebt, nicht nur Kultur, sondern Leben selbst zu verändern Veränderungen in d. Kunst d. 60er Jahre waren radikal aktuelle Kunst: nicht mehr von Motivation getrieben, Kultur radikal zu verändern (McLaren) aktuelle Kunst verschmilzt eher mit d. Kultur ("Speziell in den letzten zehn Jahren ist der Künstler sozusagen Konkurrent geworden von Paris Hilton.") Jeff Koons Jeff Koons = globale Marke, zw. Kunst, Mode, Medien u. Geld
Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt
Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
 (Notizen vom Sonntag) Bachmann hatte vor einigen Tagen angemerkt, dass er es nicht gut findet, dass keine Ateliers für Kunststudenten (Medienkunst) zur Verfügung stehen. Inzwischen verstehe ich diesen Unmut. Geraden in Holz oder ein anderes Material zu fräsen dauert nun schon mehrere Wochen an. Und ich bin noch beim Testen! Der Grund ist nicht, dass ich soviel Zeit darin investiere, sondern, dass es ungeheuerlich lange dauert, ehe mal ein weiterer Test gefräst werden kann. Das liegt zum einen an der nicht verfügbaren Materialsammlung. Es wäre gut, wenn einfach alle möglichen Materialien, die zum Fräsen geeignet sind, aufgereiht wären, inkl. Testfräsungen. Einfach damit man als Kunststudent sofort die Vor- und Nachteile bestimmter Materialien selber sehen kann. Zum anderen: Maschinen gibt es anscheinend viele (zum Beispiel eine riesige Fräsemaschine im Keller). Nur benutzt werden kann sie (selbst vom Personal) nur eingeschränkt. Der fürs Fräsen verantwortliche Mitarbeiter wird anscheinend nur für eins zwei Tage pro Woche bezahlt. Hat selber also wenig Zeit, sich mit Projekten ausführlich auseinanderzusetzen. So schleppen sich die kleinen Fräsetests von Mittwoch zu Mittwoch, nur um neue Probleme (gerade habe ich beim PVC feststellen müssen, dass der Fräser nicht geeignet ist, das Material nicht sauber gefräst wird) wieder um mindestens eine Woche später zu lösen. Eine LED-Installation wollte ich schon gestern im Klassenraum anbringen, um das abfallende Licht zu studieren und evtl. Korrekturen vorzunehmen. Das ist mir allerdings nicht möglich, weil ich ein paar kleine Stellen löten muss. Bevor ich diesen winzigen Arbeitsschritt (vlt. 10 Minuten) nicht vollzogen habe, kann ich die LED-Streifen nicht am Holz und das Holz nicht an der Wand befestigen. Zum Löten benötige ich u.a. einen Lötkolben. Der steht aber nicht in einem offenen Atelier / offener Werkstatt zur Verfügung. Dafür muss ich erst einmal ein Einzelgespräch vereinbaren bzw. darauf warten, dass der jeweilige Mitarbeiter (a) anwesend ist (der Raum also geöffnet ist) und (b) Zeit hat. Am Ende gehen wieder mehrere Tage drauf. Ich versuche schon so viel Material und so viel Technik wie möglich selber zu horten, aber ich kann und will als Kunststudent nicht alles besitzen, gerade weil ich vieles nur einmalig ausprobieren tue und dann andere Wege beschreite (dafür ist schließlich das Studium da, zum Herausfinden was einem liegt und zum danach Vertiefen). Lösung: keine. Geradenbild Kurs o.T. Licht-Konstellationen (1) 30 LED/m, nicht wasserdicht 1m = 7,70 * 4 = 30,80, 2m = 9,90 * 4 = 39,60, 3m = 11,20 * 4 = 44,80 (2) 60 LED/m, nicht wasserdicht 1m = 11,20 * 4 = 44,80, 2m = 12,60 * 4 = 50,40, 3m = 14,70 * 4 = 58,80 evtl. gleich 3m kaufen, wenn ich andere Installation m. 4 x selber Lichtstärke / Farbe, dann reichen Schnellverbinder u. 1 Netzteil (3) Installation 1 Konstellation m. sichtbaren LEDs 30 LED bei sichtbarer Installation: damit einzelne LEDs noch gut erkennbar, gleichzeitig aber eine Linie bilden nicht wasserdicht: glänzender Schutzbelag lenkt nur ab (4) Installation 2 Konstellation m. LEDs hinter Leiste Licht indirekt ü. Wand erfahrbar, Leiste bildet nicht sichtbare Gerade (nur durch Auswirkung / Licht erfahrbar) 60 LED: damit ein flächendeckendes Licht entsteht wasserdicht / nicht wasserdicht: egal (zum besseren Schutz evtl. mit) (5) Schnellverbinder wenn Installation m. 1 Lichtstärke / Farbe, dann Schnellverbinder verwenden (nur 1 Netzteil nötig, weniger Kabel) bei Installation 2 anwenden umsetzen heute: Installation 1, Holzleisten weißen u. Konstellation an Wand befestigen (Stellwand im Klassenraum, damit Verkabelung versteckt erfolgt), noch ohne LED Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt konstellation_raum-k.jpg Konstellation h-h-f-s konstellation_h-h-f-s2-m.jpg Konstellation h-h-f-s konstellation_h-h-f-s-m.jpg Installation 2: abends 4 x breite Holzleisten kaufen, Konstellation nachmittags auf Wand vorzeichnen Abstandsleisten (selbe Tiefe wie Holzleisten) an Holzleisten befestigen, erst wenn LED innenliegend befestigt, an Wand anbringen 10 kg-Hubel Ton f. Erschaffungs-Akt Adam wurde aus Lehm / Ackerboden erschaffen danach Lebensatem (hebr. ‏נְשָׁמָה‎ nəšāmāh) eingehaucht Erschaffung Adams "Da machte Gott Jesus der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen." Atem = Sitz der Lebenskraft / Seele (alle Erklärungen bleiben spekulativ) Atem: ständige Aktivität, unsichtbar, mit Lautbildung / Sprechen verbunden oder Atem: Windhauch (Naturvölker: Kraft, Blätter zu bewegen = Äußerung der Seelen von Ahnen oder anderer Geister) letztmaliger Atemzug beim Tode: Entweichen der Lebenskraft / Seele
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet, animiert durch Treff mit Daniels Dieter Daniels) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol Kurs Farbe Weiss Film "Alles kommt aus dem Schwarz und verliert sich im Weiß", ARTE, 2012 Pierre Soulages (*1919, frnz. Maler u. Grafiker) Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages pierre-soulages.jpg neben Hans Hartung Hauptvertreter abstrakt-ungegenständlichen Richtung frnz. Gegenwartsmalerei Kompositionen mit breiten schwarzen Balkenformen vor hellem Grund arbeitet mit Licht, was reflektiert wird Fred Kelemen Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker schwarzraum-k.jpg nicht angressive Farben: Schwarz u. Weiß (Lagerfeld) Ad Reinhardt (1913-1967, US-amerik. Farbfeldmaler, Karikaturist u. Kunsttheoretiker) "Grau ist offen" umsetzen Leuchtkasten, sehr krelles Licht durch Gegenlicht werden davor montierte G. komplett schwarz Film "Freistil oder Was die Waschmaschine träumt", ARTE Schneekristalle entstehen in Wolke (Kügelchen aus Staub u. Wasser formt sich immer wieder um, bis Urkristall mit sechseckigen Grundfläche entsteht) Forscher unterscheiden zw. 80 verschiedene Kristallformen "Mensch und Maschine", Lem aus "Die Technologiefalle", Essays versucht durch Beweisführung d. Unterschied zw. Mensch u. Maschine offenzulegen (1) "Der Mensch als Maschine", Lamettrie (18. Jhd., frz. Philosoph u. Materialist) Was heißt dem Menschen "gleichwertig"? Eigenschaften Mensch u. andere Lebewesen: lebendgebärdender Säuger, ausgestattet mit Organen Unterschied: Geist / Gehirn (2) Alan Turing: Ist es möglich, einen "endlichen Automaten" zu konstruieren, der im Gespräch nicht v. Menschen unterscheidbar ist? Lem hat viel darüber m. anderen diskutiert überlegt, dass Maschine immer aufgedeckt würde, wenn verlangt wird, dass eine Geschichte, ein Witz o.ä. m. eigenen Worten wiedergegeben werden soll Maschine wiederholt alles am ehesten wortwörtlich Mensch: erinnert sich nicht an den genauen Wortlaut, sondern an den Sinn (versteht d. Text) Dilemma: Wie können wir uns davon überzeugen, ob die Maschine "Computer" überhaupt etwas versteht? "etwas verstehen": besitzt mehrere Ebenen u. Arten Computer fehlt Selbsterhaltungstrieb "nur wer erfolgreich frißt oder erfolgreich ausweicht, ist am Leben geblieben" (3) Selbsterhaltungstrieb ließe sich in gewisser Form d. Computer "beibringen" Douglas R. Hofstadter beschreibt, wie er in einem Versuch Mensch von Maschine unterscheiden sollte Studenten antworteten ihm so, dass er glaubte, mit einem Computer zu reden Computer können immer bessere Simultanten sein (4) Maschine kann ein "geschickter 'Betrüger'" sein erkennt an Häufigkeit bestimmter Worte, was für ein Thema besprochen wird u. reagiert darauf dementsprechend (ohne es jedoch zu verstehen) (5) nicht nur Maschine ist entscheidend, sondern auch der Gesprächspartner Mensch (Dummkopf o. Genie) (6) Mensch beschäftigt sich zu viel m. Mögl. d. Computers als m. Funktionsweise d. Gehirns Lem schreibt über Versuch sich als alternder Mensch an Namen zu erinnern wie gesuchter Ausdruck dann doch "auftaucht", ist ihm nicht verständlich Unzuverlässigkeit bei Beherrschung d. gespeicherten Informationsvorrats im Gehirn sinnvoll können auch unbewusste Handlungen sein (zwar nicht bewusst abgespeichert, aber dennoch vollführt) offene Frage: zweigeteiltes Gehirn (mediz. trennbar in 2 "Geiste") (7) hält Turing-Test nicht mehr für geeignet Frage (f. Philosophen): "Wozu zum Teufel brauchen wir eigentlich eine Maschine die den Menschen so hervorragend simuliert, dass sie in ihrem sprachlichen Verhalten nicht mehr vom Menschen unterscheidbar ist?" Vorteile Mensch u. Vorteile Computer hervorheben, Nachahmung nicht sinnvoll (8) Einfluss d. Menschen auf Tumore (je nach Zustand d. Geistes anders) 1/3 d. Lebens verbringt Mensch im Schlaf Computer schlafen nicht, Menschen würden ohne Schlaf nicht länger als 1 Woche überleben Warum Träume wichtig, bisher nicht geklärt (9) Turing-Test wird nicht klären können, ob Computer ein Bewusstsein haben oder nicht bedeutet v. Maschine besiegt zu werden Demütigung? (10) berichtet über 1. v. Computer geschriebenen "Liebesroman" viele Menschen wollen Romane kaufen, wo Autor = Maschine Computer werden im Porno-Bereich eingesetzt für Lem eine "der größten Entäuschungen" Kluges muss u. wird anscheinend immer Dummes / Primitives mitschleppen (weiter bei Abschnitt 11) Einzelgespräch m. Ohme sein Programmabschnitt zur Abfrage u. Neuberechnung v. Geraden in bestimmtem Bereich eingefügt Kurs o.T. Geradenbild gepunktete Konstellation fertig gestellt Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30 konstellation5-k.jpg Pkt., die über den Rand hinausgehen, ließen sich einfach teilen neue Konstellation angefangen (herausragende Geraden, komplett weiß, nur Schatten sichtbar)
"Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält." (Max Planck, "Gott Jesus und Naturwissenschaft") "Wer hat Angst vor Abstrakter Kunst?", 3sat Kurs o.T. Geradenbild (m. Notizen v. gestern) gepunktete Fläche, zeigt indirekt G. rot/grün/blau Pkt. f. Zapfen (long, medium u. short wavelength receptor) Wahrnehmung d. Objekte (Oberfläche) mittels Licht, Objekte selber bleiben verborgen Flimmern mit kleinen farbigen Pkt. erzeugen (wird mir mit Tempera aber wohl nicht gelingen) umsetzen (1) G. je nach Typ andere/r Farbe/Graustufenwert u.a. vertik. G. (aktiv) weiß, horiz. (passiv) schwarz (2) Möglichkeitenfläche verspiegeln (Spiegelfolie), G. u. nicht definierte Fläche freihalten (Holzmaserung sichtbar)
Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30
Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30
Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30
Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30
Geradenbild Kurs o.T. Das Abmessen der Geradenflächen auf dem Holz, Auftragen von Farbe, das Lackieren und zwischendurch immer wieder drüber nachdenken, hat mir gefallen (ähnlich Holzschnitt, wobei dort die Ergebnisse nicht gut waren). Zum Präsentieren scheinen mir die Platten zwar etwas dünn, aber ansonsten sind die Ergebnisse so, wie gehofft. Auch würde ich gerne mit 1-2 Meter großen Flächen arbeiten. Wegen Biegung und Anbringung muss ich mir noch Gedanken machen. Der vertikale Faserverlauf war auch eine gute Entscheidung, da sie an die Geradenbündel-Arbeiten anknüpfen u. so auch in der Natur im Holz selber vorzufinden sind. Flächen, die außerhalb der dargestellten Geraden liegen, habe ich in 3 Tests freigelassen. Dadurch sticht die quadratische Form der Platten nicht zu sehr hervor. Weiterhin lässt das Freilassen auch mehr 'Geheimnis' zu (was vor bzw. hinter diesen Flächen zu finden ist). 4 Konstellationen bearbeitet (gestern erste Klebestreifen-/Farbtests auf Rückseiten) jwl. 40x40x0,6cm, m. Acryl Schwarz o. Grundierweiß, lackiert schmale bzw. breite Klebebänder zum Abdecken d. Geraden teilw. Möglichkeitsraum durch Freilassen d. Randbereiche hervorgehoben Faserverlauf immer vertikal (Baum: Faserverlauf geht von d. Wurzel b. zur Krone) (1) auf Sperrholz Kiefer Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30 buchstabe1-k.jpg Maserung auch bei schwarzen Flächen gut sichtbar wirkt plastisch, als wären schwarze Flächen abgehoben (2) "Konstellation h-h-h-v" auf Sperrholz Pappel 3 Geraden nur durch quadr. Pkt. (entstehen nicht zufällig) erahnbar Maserung nicht sichtbar (3) "Konstellation v-s-v-v" auf Sperrholz Birke Maserung gut sichtbar wirkt insgesamt "platt", eben (4) auf MDF roh Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30 buchstabe3-k.jpg mit weißem Grundierer gearbeitet da MDF strukturell sehr ruhig, weiße Farbe teilw. dick m. Pinsel aufgetragen nach Lösen d. Klebebänder: weiße Fläche wirkt wie draufgeklebt, als wäre sie abziehbar dadurch wirkt Konstellation d. Geraden nicht festgelegt (durch gedankl. Abziehen einfach neue Konstellation auftragbar)
Geraden-Alphabet m. 4 Geraden
Geraden-Alphabet m. 4 Geraden
Kurs Farbe Weiss im Studio, Trufanostraße Reprotisch Stufenlinsen (Scheinwerfer, 3200k) Lichttemperatur: bei welcher Temperatur Material anfängt Licht abzugeben HMI-Strahler (Tageslicht) (vorzeitig gegangen, da für mich uninteressant) Geradenbild Kurs o.T. Geraden-Alphabet m. 4 Geraden geradenalphabet1-k.jpg insg. 256 Mgl. Gerade-Typ (I): 0°, aktiver Stillstnd. / horiz. Gerade (II): 1°-89° (gerundete Werte), steigende Gerade (III): 90°, passiver Stillstnd. / vertik. Gerade (IV): 91°-179°, fallende Gerade Graustufenwerte: (I) Schwarz (Leere) (II): Dunkelgrau - Hellgrau (III): Weiß (pure Energie) (IV): Hellgrau - Dunkelgrau evtl. Installation mit Holzleisten, Metallstäben, OLED o. Leuchtstofflampen erst einmal Alphabet plotten (f. Gespräch m. Schellbach Kilian Schellbach) notiert Nachtrag (3.11.): bisher kein Alphabet, eher alle Möglichkeiten in zufälliger Reihenfolge aufgelistet evtl. mit mehreren Schleifen logische Folge aufschreiben (1. Zustand: alle 4 Geraden horizontal, 2. Zustand: 1. Gerade 45° gedreht, etc.)
Geradenbild notiert Grundgedanke Geradenbilder, August 2014 : "verarbeitete Themen: Zufall, Setzung, Natur/Leben, Einzigartikeit, Geheimnis (aber aufgedeckt durch Pixelstruktur)" Kurs o.T. 75% PDF-Druck auf 4 A4-Blätter in 5 Abschnitte aufgesplittet: <=50px, <=100px, <=150px, <=200px, <=255 Mittelpunkt-Bereich d. Geraden mit Bügeleisen auf 42x60cm-Platte übertragen und korrekte Länge geritzt mit Spitze vorgeritzt, danach mit Schnittmesser Gerade händisch gezogen Ergebnis: nicht berauschend (der Weg dahin wegen Holzschnitt: spannend)
Kurs o.T. Übertragung Geraden mit Kohlepapier (sehr aufwendig) deshalb: (1) Methode "Tonertransferdruck" von testen (Bügeleisen ausleihen!) Laserdruck: Farbe in Form von Toner (extrem feines Pulver) auf dünnem Druckerpapier aufgebracht, durch Hitze u. Druck "aufgebacken" Toner kann durch Erwärmung wieder angelöst werden (2) Harz mittels Lösungsmittels (Petroleum und Aceton) anlösen Übertragen durch Reibung mittels getränktem Lappen 1. Test Holräume mittels schwarzer Sprayfarbe eingefärbt (demnächst nicht sprayen, sondern mit Pinsel auftragen) danach mit Rolle blaue Farbe über plane Ebene gelegt 2. Test Aquarellfarbe (rot u. grün) in den Ritzen aufgetragen m. Rolle plane Ebene weiß gefärbt (viele Durchläufe notwendig) Effekt: durch mehrere Durchläufe werden Ritzränder leicht überdeckt, es entstehen visuell tiefe Furchen ohne sichtbaren Seitenwänden 3. Test bei Marios Marios m. Bügeleisen Druck auf Holz übertragen (morgen Bügeleisen u. Bremsenreiniger [zum Ablösen von am Holz haftendem Papier] kaufen) notiert statt ganze Linien nur Mittelpunktbereich d. Linien übertragen (weniger ablenkende Elemente, Länge d. Linien dann händisch freier bestimmen)
Kurs o.T. Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Seminarplan (1) Descartes, La Mettrie und Butlers "Buch der Maschinen" (2) Kleist Marionettentheater, Hoffmann "Der Sandmann" Filmklassiker: Metropolis, Modern Times Neuere Filme wie Ex Machina (3) Von Turing über die Kybernetik bis Bladerunner, Datenbanken und Archive als "Erinnerungsmaschinen" (4) Pinocchio, Anders, Stanislaw Lem, Deleuze/Guattari, Agamben, Wissenschaftskritik (Technik-Grenzen) (5) Haraway, Maschinen-Identitäten klassische KI + Schwarmintelligenz sozialer Wohnungsbau, geplante Städte, Mumford und UbiCom, Bionik – Exoskelette (6) Transhumanismus, Kurzweil Ancarani, japanischer Pop, aktuelle Netzpolitiken Standpunkt radikal (a) Was heißt "Radikal! Grundsätzlich!"? grundsätzlich: nicht an der Oberfläche kratzen, zum Punkt kommen das zeigen, was bedeutend ist, nichts was ablenkt das "Statement" ohne Umschweife mitteilen, die Wurzel (lat. radix) greifen nicht auf figurativer Art (Totenschädel, Körper, Raben, Auge, …) übermitteln / Symbolismus wo Technik, Material u. Stil den Inhalt unterstützen/wiedergeben (b) Was kann radikal in der Kunst sein? (1) die Technik siehe auch (4) ansonsten sicherl. alle neuen Techniken (wie damals Plotter / Maschinen übernahmen Arbeit, Neonröhren, Arbeiten auf atomarer Ebene, damals Fotografie) (2) das Material herkömmlich: Holz, danach Leinwand als malerischer Untergrund Material/Begrenztheit/neue Sichten als Thema: geschlitzte Leinwandbilder v. Lucio Fontana Lucio Fontana, siehe 12.10.2014 Frank Stella Frank Stella: schuf neue Formen der Leinwand, siehe 25.7. ansonsten wird heute sicherlich alles als Untergrund / Auftrag verwendet (3) das Vorgehen Bsp: umgedreht malen wie Georg Baselitz (und später auch zeigen) (4) der Stil u.a. für mich gut erkennbar bei: Impressionismus Impressionismus, Pointillismus, Expressionismus, Kubismus, Suprematismus, Bauhaus Bauhaus, Minimalismus, Pop-Art uvm. extreme Unterschiede zu vorheriger Malweise bzw. zu anderen parallel sich entwickelnden Stilen = radikal Kunstströmung liegt manchmal auch eine inhaltl. Idee zugrunde Bsp. Impressionismus Impressionismus: Darstellung d. Lichts u. atmosphär. Bedingungen = malerische Hauptaufgabe teilweise Verzicht auf Schwarz u. erdige Farbtöne: Farbpalette wurde aufgehellt Wortherkunft durch Kritiker, später von Künstlern übernommen: "Impression, Sonnenaufgang", Claude Monet Claude Monet, 1872 einheitl. Stil nicht wirklich sichtbar bei zeitgenössische Kunst (5) der Inhalt a) vorhandene Arbeit/Aussage radikal umdeuten LOVE, 1964, Robert Indiana (Vertreter d. Pop Art u. Signalkunst) verfremdet in: AIDS, 1987, Felix Partz, Jorge Zontal u. AA Bronson Krankheit nicht nur in Arbeit verarbeitet, sondern persönlich betroffen Partz u. Zontal starben 1994 an AIDS b) Mallewitsch "Das Schwarze Quadrat auf weißem Grund", 1915 (siehe 19.12.2012) er leugnete im Manifest zur Ausstellung "(0,10)" jede Beziehung der Kunst und ihrer Darstellungen zur Natur (Kubismus forderte damals nicht absolute Gegenstandslosigkeit des Bildinhalts) seine Haltung auf inhaltl. Ebene: radikal kleine Pinselstriche, nicht mit Lineal u. einheitl. Farbfläche
geometrische Spiele
geometrische Spiele
Totenschädel u. Selbstporträt vereint
Totenschädel u. Selbstporträt vereint
Kurs o.T. Geradenbild schw. Tuschestift Stärke 0,2mm f. Plotterzeichnungen bestellt Skript f. Idee v. gestern programmiert Skript baut auf Visualität (png-Bilder), nicht auf mathematische Formeln geometrische Spiele geometrischespiele2-k.jpg beliebig viele sw-Motive können in einem Bild vereint werden Abstand = variabel (je nach Dicke der Stifte u. gewolltem Effekt) Totenschädel u. Selbstporträt vereint ichundtod-k.jpg Kurs Hausarbeit evtl. Überthema: "Das Umfeld, in dem Kunst gezeigt wird, ist Ausgangsmaterial und Thema der Kunst." Abschnitt (a) Objet trouvé wenn Gegenstand der Alltagswelt (1) als Kunst-Objekt behandelt wird, (2) in künstlerische Aktionen integriert wird Dadaisten Dadaismus: Abfallprodukte, Gebrauchsgegenstände, Fundgegenstände in Collagen (fest zusammengefügt) u. Montagen (zusammengesetzt, wie bei Installationen) integriert Surrealisten: griffen ebenfalls auf solche Praktiken zurück sprachen Objekten u.U. magische o. unterbewusste Bedeutungen zu im Gegensatz zum ready-made werden Artefakte symbolisch aufgeladen "found footage" im Film bezieht sich auf Kunst-Konzepte des Objet trouvé Bsp: alltägliches Bildmaterial (wie Fernsehmaterial) wird verarbeitet Abschnitt (b) Christian Marclay ursprünglich vom Fluxus Fluxus inspiriert erforscht die gemeinsamen Muster von Ton, Fotografie, Video u. Filmkunst gehört zu Miterfindern d. Turntablism Performances: benutzt Schallplatten u. andere Tonträger manipuliert, verformt, zerstört sie, um Soundeffekte wie Endlosschleifen zu erzielen Abschnitt (c) Turntablism Manipulation von Schallplatten mit einem Plattenspieler Töne der Schallplatte werden so in neuen Kontext zusammengesetzt Bsp. "Funky Turntablism", DJ ANGELO Ausgangsmaterial = Schallplatten Abschnitt (d) Unterschied zu Dullaarts Youtube-Arbeiten bei Turntablism wird mit Information, die ein Medium transportieren soll, gearbeitet Medium ist lediglich notwendig, um Neues zu schaffen, nicht Thema d. Arbeit Dullaart: nimmt sich des Mediums selber an verfremdet Medium im Medium selbst reinste Form von "Das Medium wird zur Kunst im Medium" Klasse Bildende Kunst interne Präsentation im Bowlingtreff Besprechung einiger Arbeiten f. mich nicht nachvollziehbar T. getroffen
4 Geraden in Aquarell-Zeichnung (hz), 42x42cm, Tinte u. Aquarellfarbe
4 Geraden in Aquarell-Zeichnung (hz), 42x42cm, Tinte u. Aquarellfarbe
Geradenbild Kurs o.T. Test zu Geraden in "Aquarell-Wolke" 5 x auf 40x40cm umsetzen 4 Geraden in Aquarell-Zeichnung (hz), 42x42cm, Tinte u. Aquarellfarbe geradeinaquarellfarbe-k.jpg Testausdrücke zu noch zu plotternde Ideen (1) 40x40cm (Motiv 30x30cm) mit vertikalen Geraden, Zwischenräume mit Geraden-Motiv füllen (wie Rechteck, Dreieck, Kreis, Silhouette v. Katze o. mir) Form in png-Datei ablegen (sw, ohne Graustufen), einlesen u. Geraden vertikal so lange ziehen, wie Pixel schwarz ist (2) 2 Motive verschmelzen lassen (jeweils 1 Spalte Bild 1 u. 1 Spalte Bild 2) 2 Dreiecke, 2 Silhouetten, 1 Kreis u. 1 Quadrat) (3) 2 Quardrate m. vertikalen Geraden gefüllt u. 2 Quadrate m. horizontalen Geraden zufällig auf Papier verteilen (überschneiden sich teilweise) siehe "Quatre carrés [Four squares]", 1991, Vera Molnar (4) Rauschen erzeugen durch leicht versetzte Doppelung d. Geraden (Testdrucke) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Kurs o.T. Geradenbild Durchlauf bei for- u. while-Schleife überspringen: continue; (Processing) Leuchtkasten-Bild v. gestern noch einmal erstellen mit leichtem Andrücken sehr dünne Geraden schaffen A4-Blätter ohne Lücken befestigen (sonst kl. Erhebungen beim Zeichnen sichtbar) 4xA4-Blätter if(bildFarbeR>150){continue;} 4xA4-Blätter if(bildFarbeR<150 || bildFarbeR>200){continue;} >200 manuell zeichnen Frage nach Unterschied zw. geplotteten u. handgezeichneten Geradenbildern a) sehr leichter Andruck mgl. (hz) b) unterschdl. / schwankende Strichstärken (hz) c) störende Geraden ignorieren (hz) d) Länge d. Geraden nach eigenem Empfinden (hz, aber kein wirklich sichtbarer Unterschied) e) Serie an Selbstporträts (mit kl. Winkeländerungen, cz) f) Geradenbild nur Grundgerüst f. Bild (cz) g) "sinnloses" Herumstochern für Löcher im Papier (cz) notiert hz-Ergebnis nicht überzeugend zu einfache Struktur, unlogische Winkel, mein menschl. Verstand (erzeuge autom. Umrissgeraden, die gar nicht da sein sollten) evtl. zuvor Winkel u. Längen d. Geraden notieren (in 10 Abschnitte einteilen, auf Lineal Länge markieren u. abarbeiten) mit kleinsten Geraden anfangen (überdecken später nicht andere noch zu zeichnende Geraden)
Ganzkörperporträt   u.
Ganzkörperporträt u.
DVD screensaver performance, 2010, Constant Dullaart
"DVD screensaver performance", 2010, Constant Dullaart
Kurs o.T. (mit Notizen von gestern)Geradenbild Lichtkasten A2 bestellt computergenerierte Geradenbilder auf A4 ausdrucken, auf Lichtkasten legen u. "Hauptgeraden" abpausen "unwichtigere" Geraden intuitiv vervollständigen Ganzkörperporträt u. geradenkoerper-k.jpg Ganzkörperaufnahme in Geraden umgewandelt notiert später auf 150x200cm vergrößern (in 3x4 50x50cm-Papier aufgesplittet) da händisches Plotten: auch mit Kreide u. Kohle ausprobieren ebenfalls Geraden in Papier (zuvor auf schwarz gestrichene Holzplatte geklebt) ritzen Kurs Hausarbeit Constant Dullaart (1) Youtube als Subjekt arbeitet mit YouTube als Material u. Veröffentlichungsplattform erste Metaarbeiten mit Abspielbutton u. animiertes Ladesymbol Metaebene: Diskurse, Strukturen o. Sprachen werden als Objekte behandelt Selbstreferentialität: Metaebene findet in der Struktur statt, über die sie spricht Abspielbutton u. Ladesymbol als Subjekt (Millionen von Nutzern sehen sie täglich, nehmen sie aber nicht wirklich war) bis dato noch kein Thema für künstl. Arbeiten mit Videoprogramm einfache Effekte eingefügt (verschwinden, verschwimmen, wackeln [Erdbeben-Effekt], fallen) 2 unterschdl. Versionen für in Youtube-Design eingebettet u. für Vollbildmodus (kleinere Icons) youtube disco "so viele Videos sind besser, wenn man Musik [unterlegt]" (das Salz in der Suppe) Videos eigentl. für Einbettung in Website gedacht (deshalb am Anfang Channel mit Gifanimation unbrauchbar gemacht) Reaktionen zu Videos u.a. "acetylsalicylic acid (bufferin™)", ben coonley u. "moonwalk", pash roter Youtube-Positionsbalken wird in Bild weitergeführt / lässt Porträt verschwinden: clip-2010-05-19 21;23;39 1.mov (2) Google als Subjekt "the revolving internet" (das sich drehende Internet) m. Hintergrundmusik "The Windmills of Your Mind" (frei übersetzt "Die Windmühlen deines Verstandes", Popsong 1968) Relation zu Readymades zeitg. Künstler reflektieren ihr Medium / benutzen Medium auch als Material / Material wird zum Thema Bsp. Künstlerduo Jodi m. Internet als Material Nam June Paik m. "Internet Dream", 1994 notiert Doppelwand im Klassenraum nutzen: kl. Loch in 2-3m Höhe sägen, Hand durchstecken und um die Hand herum mit Stift zeichnen o. mit Stift in Luft zum Betrachter hin zeichnen Thema? Geradenbild notiert "Random Access", Nam June Paik Ist Element Material o. Icon? Verknüpfung zu Warhol Andy Warhol: Untersuchung d. uns umgebenden Icons (wie Dollar, Cola) Handwerk Handwerk v. Flashdesignern mit Icon als Material sichtbar gemacht Icons = Teil eines temporären / sich ständig wandelnden Designs demokr. Idee von Kunst: Handwerk Handwerk entscheidet nicht darüber, wer Künstler ist Thema "Wann wird etwas zur Kunst?" (3) Übersetzung digit. Arbeit in realen Ausstellungsraum "Youtube as a sculpture" (mit 8 großen im Kreis angeordneten Styropor-Kugeln, die nacheinander von 8 Lampen angeleuchtet werden) von weitem schaut es wie ein startendes Youtube-Video aus, erst beim Näherkommen wird handgemachte Skulptur sichtbar Besucher ladeten Videos von Installation bei Youtube hoch "Watching youtube as a sculpture", Martin Kohout "DVD screensaver performance", 2010, Constant Dullaart screensaver.jpg (4) Antwortprinzip Prinzip des Antwortens = "zutiefst" künstlerisches Prinzip künstl. Tätigkeit ist immer eine Antwort auf eine vorgehende Position Antwortprinzip bei Youtube als Software realisiert Dullaart reagiert auf Naivität seiner Umgebung in Bezug auf "romantische Kunst" romantische Kunst: Anfang mit weißer Fläche, "fängst an und du machst jeden Unterschied sehbar" u.a. Kritik an seiner Arbeit (aus romantischer Sicht): fängt selber nichts an, sondern antwortet nur (das Authentische fehle) altes aristokratisches Prinzip: "immer der Erste und Beste sein" ihm wichtig: neues Licht auf etwas werfen, was schon da ist Bsp: von Usern in Massen fotografierte Sonnenuntergänge Sicht auf Sonne mit eigenem Foto erweitern, nicht ganz von Null anfangen Dullaart (frei zitiert) "Mit dem was da ist, ist es interessanter zu arbeiten, als es wieder neu erfinden zu müssen" Interviewer: "Ich glaube nicht, dass es etwas von Null gibt. Wir stehen immer im Kontext." zumindestens ist das für andere Menschen sichtbare Bild immer Reaktion auf das Bild im eigenen Kopf Suche nach Authentizität ("als Original befunden") "Business Card" vom Unternehmen vorbelegte Felder belassen und Visitenkarten drucken lassen
Holzstäbchen um Styroporkopf
Holzstäbchen um Styroporkopf
Geradenbild Kurs o.T. (mit Notizen von gestern) 2 Styroporköpfe u. Holzstäbchen weiß grundiert Holzstäbchen mit unterschdl. Längen an Kopf entlang befestigt Holzstäbchen um Styroporkopf geradenkopf3-k.jpg Scan von Holzteller, da leicht gewölbt, misslungen (mit eingeritzten Geraden) "Keramiplast" über Styroporkopf gelegt, einen Bereich offen gelassen u. ausgehöltes Auge mit Holzstäbchen gefüllt
Standpunkt so sollten Arbeiten vlt. sein: geheimnisvoll, nicht zu durchschauen, unerklärlich (aber nicht mystisch!) wie bei Duchamps Großem Glas detailreich beschreiben, aber Verknüpfung / logische Aufschlüsselung offen lassen Kurs o.T. Kunstgeschichte [t=]Herkunft u. Zukunft visueller Kunst, ZKM
Kurs o.T. Geradenbild Tests mit Acrylfarbe, Grundierweiss u. Aquarellfarbe auf Holzdeckel (gestern mit schwarzer Tinte u. wässriger Acrylfarbe eingefärbt) Geraden geritzt (sollten durch Einfärbung schwarz erscheinen), kein gutes Ergebnis erziehlt Abzüge in verhüllt/enthüllt, Geraden, Kanalisationsdeckel u. in andere Bezugsebenen kategorisiert
Verfremdung #3, Bowling-Treff Leipzig
Verfremdung #3, Bowling-Treff Leipzig
3-8Eck, 1989, Max Bill (Acrylglas)
3-8Eck, 1989, Max Bill (Acrylglas)
(mit Notizen d. letzten Tage) Kurs o.T. Fotocollage Treibgut Fotocollage Hochwasser Stempeltests folgend Annäherungen an Ausstellung zum ehem. Bowling-Treff Leipzig Geradenbild Collage aus ausgeschnittenen eckigen Formen, die Gebäude prägen (Verfremdung #1) Verfremdung #3, Bowling-Treff Leipzig verfremdung-2-k.jpg gerade Bereiche herausgearbeitet (Verfremdung #2) (Verfremdung #3) (Verfremdung #4) mit 2 transp. Folien / 3 Ausdrucken Geradenmotiv Text aus "Verfremdung #4" 3-8Eck, 1989, Max Bill (Acrylglas) max-bill-8eck.jpg kaufbare 8-eckige Objekte: u.a. Kastenfalle / Tierfalle (4 Abteile, 97,84,32cm, ca. 100 EUR) Freigehege (inkl. Häuschen u. Trinkflasche, 135x135x56cm, ca. 45 EUR) 8-Eck-Spiegel (mit Facettenschliff, 12 Stk., ca. 20 EUR) , kl. Spiegel Holzschale (ca. 22,5x25,5x4cm, ca. 5 EUR) Backring (Edelstahl, d=15cm, ca. 7 EUR) , Backring (10 Stk., ca. 60 EUR) Speiseteller (6 Stk., ca. 30 EUR) , Kaffeetassen m. Untersetzer (6 Stk., ca. 25 EUR) , Espresso-Tassen m. Untersetzer (6 Stk., ca. 25 EUR) Webteppich (d=200cm, ca. 100 EUR) Lego-Baustein (2 Stk., ca. 3 EUR) Wasserglas (12 Stk., ca. 20 EUR)
Geradenfotos in Schneckenform (noch ausweiten auf mehrere Meter)
Geradenfotos in Schneckenform (noch ausweiten auf mehrere Meter)
Zugang geöffnet, dunkel
Zugang geöffnet, dunkel
Atelier Duchamp NY 1916-1917 (vor Ausstellung d. Fountain) © AGP, ADAGP, Succession Marcel Duchamp
Atelier Duchamp NY 1916-1917 (vor Ausstellung d. Fountain) © AGP, ADAGP, Succession Marcel Duchamp
Kurs o.T. (Notizen vergangener Tage) Geradenbild Bild Kreis aus Garn-Geraden beendet, weiteres Bild vorbereitet Geradenfotos in Schneckenform (noch ausweiten auf mehrere Meter) geradenreihe-k.jpg farbigen Garn durch Abzüge gezogen u. so Objekte verknüpft (u.a. Schwäne, Boote, Bäume) Abzüge m. Geraden (u.a. durchgeschnittene Steine, Sonnenstrahlen) sortiert Sammlung "Stühle-Tisch-Komposition", Basel "2 Bäume / 1 Bäume", "2x2-Baum / Baum, geteilt", "1-Baum / 2-Baum", "Schwebende Kugeln", "Abfallsitze" Zugang geöffnet, dunkel kanalisation1-k.jpg Sammlung Abzüge Kanalisationsdeckel Basel/Zürich/Leipzig durch aufschneiden u. umdrehen erweitert Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made Richard Mutt 1917 zur Ausstellung Society of Independent Art (NY) eingereicht (Society nach Modell Pariser Indépendants gegründet) Katherine Sophie Dreier (1877-1952, amerik. Malerin, Vertreterin abstrakte Malerei, Kunstmäzenin u. Kunstsammlerin) zusammen mit Duchamp Marcel Duchamp u. Man Ray Mitbegründerin Kunstvereinigung Société Anonyme Inc. "Als ich mit Nein stimmte galt dies der Frage der Originalität" [DANIELS] Atelier Duchamp Marcel Duchamp NY 1916-1917 (vor Ausstellung d. Fountain) © AGP, ADAGP, Succession Marcel Duchamp Marcel Duchamp atelier-duchamp-ny.jpg
Garnporträt, Stand 30.4.
Garnporträt, Stand 30.4.
(gesammelter Abfall eines Geradenbildes), Nr. 1, 10 Collagen auf A4-Papier
(gesammelter Abfall eines Geradenbildes), Nr. 1, 10 Collagen auf A4-Papier
Geradenbild Kurs o.T. (morgen, heute u. gestern) Garnporträt, Stand 30.4. garnportrait2-k.jpg mit Holzkleber Garn an Oberseite Rahmung befestigt, vorläufige Klebung an den Rahmenseiten entfernt notiert (Gedanken zum Objekt, mit Marios Marios) Holzkleber leicht milchig, wird dadurch ungewollt/gewollt Bestandteil v. Arbeit Geraden ohne Anfang u. Ende: Garn ledigl. Ausschnitt aus unendlich langer (gedachter) Geraden Fixierung durch Klebung: erst dadurch wird aus Linie (Garn im "Normalzustand") eine Gerade Sammlung aus Klebestreifen u. abgeschnittenem Garn (zum großen Teil an Klebestreifen befestigt) (gesammelter Abfall eines Geradenbildes), Nr. 1, 10 Collagen auf A4-Papier klebestreifengarn1-k.jpg Maske aus Aluminiumfolie Momentaufnahme (durch schnelles Modellieren mit Aluminiumfolie erkennbar) v. Gesicht / zerbrechlich Festhalten von Vergänglichem notiert mgl. Präsentation: Tagesmasken anfertigen / in Reihe auf schmalen Tisch legen / noch nicht aufgebrauchte aufgerollte Aluminiumfolie mit ausstellen
Brief an Suzanne Duchamp, circa 15. Januar 1916, Jean Crotti Papers, Archives of American Art, Smithsonian Institution, Washington DC
Brief an Suzanne Duchamp, "circa 15. Januar" 1916, Jean Crotti Papers, Archives of American Art, Smithsonian Institution, Washington DC
Ema (Akt auf einer Treppe), 1966, Gerhard Richter
Ema (Akt auf einer Treppe), 1966, Gerhard Richter
Ausstellungsansicht Forest © ProLitteris / Foto André Morin
Ausstellungsansicht "Forest" © ProLitteris / Foto André Morin
READYWEB: HÉRISSON, Pierre Granoux
READYWEB: HÉRISSON, Pierre Granoux
Kurs o.T. (Notizen der letzten 2 Tage) weiß grundierte Holzplatte (53x43cm) in Leerrahmen befestigt mit Blaupapier Richtungen d. Geraden auf Holzplatte skizziert Garn mit Klebeband an Rändern fixiert später Garn mit Kleber auf Oberseite d. Rahmung fixieren und Enden abschneiden Kurs Praktiken des schon Fertigen in der zeitgenössischen Kunst Vorbereitung Referat Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made 1913 Duhamp Frage aus Notizen: "Kann man Werke machen, die nicht Kunst sind?" Videoausschnitt Interview Duchamp Marcel Duchamp "[…] the word did not exist - the thought did not exist […]" Brief an Suzanne Duchamp Marcel Duchamp, "circa 15. Januar" 1916, Jean Crotti Papers, Archives of American Art, Smithsonian Institution, Washington DC readymade-marcel-duchamp-brief-k.jpg 1. Erwähnung Begriff "readymade" durch Marcel Duchamp Marcel Duchamp für seine "schon fertigen" (tout fait) Kunstwerke "Nun, wenn Du hinaufgegangen bist, hast Du in meinem Atelier das Rad eines Fahrrads und einen Flaschentrockner gesehen. - Ich habe das als eine bereits fertige Skulptur gekauft." "Hier in New York habe ich Objekte [Flaschentrockner] desselben Stils gekauft und sie 'readymade' genannt […] - Ich signiere sie und gebe ihnen eine Inschrift in Englisch." "Ich habe zum Beispiel eine grosse Schneeschaufel, auf welche ich unten geschrieben habe: In advance of the broken arm, französiche Übersetzung: Dem gebrochenen Arm voraus - Bemühe Dich nicht zu sehr, dies im romantischen oder impressionistischen oder kubistischen Sinn zu verstehen - das hat damit nichts zu tun; Ein anderes 'readymade' heisst: Emergency in favor of twice mögliche französische Übersetzung: Gefahr (Krise) auf Grund von 2 mal." "Nimm für Dich diesen Flaschentrockner. Ich mache aus ihm ein Readymade Ready-made aus Entfernung. Du wirst ihn unten und im Inneren des unteren Ringes beschriften, in kleinen Buchstaben, gemalt mit einem Pinsel für Öl in der Farbe silbernes Weiss mit der Inschrift, die ich Dir hier anschliessend gebe und Du wirst ihn in derselben Schrift signieren wie folgend: [nach] Marcel Duchamp Marcel Duchamp." ([nach] in eckigen Klammern v. Duchamp Marcel Duchamp gesetzt) André Breton (1896-1966, frz. Dichter, Schriftsteller u. wichtigster Theoretiker d Surrealismus) André Breton Definition Ready-mades in Le Phare de la Mariée: "Vorfabrizierte Objekte, die die Würde eines Kunstwerks erlangt haben durch die Wahl des Künstlers." 1931 1. surrealistische Ausstellung in d. USA 1. Ausstellung des Flaschentrockners (in Vitrine): "Exposition Surréaliste d’Objets", 1936, Galerie Charles Ratton, Paris (legte besondere Bedeutung auf Objektkunst, berief sich auf Primitivismus, Fetische u. math. Modelle) sollte als Vorläufer für Objektkunst präsentiert werden Katalog erschienen, mit u.a. folgenden Kategorien: Objets Naturels, Objets Naturels Interprétes, Objets Naturels Incorporés, Objets Pertubes, Objets Trouvés (von einer ganzen Reihe von Surrealisten, nur die Namen der Finder sind aufgelistet, keine Stücke oder Titel, dadurch klar Unterscheidung zum Ready-made Ready-made) Objets Trouvés Interprétés (werden einzeln mit Titel aufgeführt, aber nicht als Werk sondern je als "gehörend zu", z.B. "La varlope, appartient à Man Ray"), Objets Americains (von Eskimos, aus Peru etc.), Objets Océaniens, Objets Mathématiques, Ready-made Ready-made et Ready-made Ready-made aidé (hier als einzige Werke: Marcel Duchamp Marcel Duchamp, Flaschentrockner, 1914; Marcel Duchamp Marcel Duchamp, Why not sneeze), Objets Surréalistes (grösste Gruppe, hier u. a. : Marcel Duchamp Marcel Duchamp, La bagarre d`Austerlitz, 1921). 2. Präsentation: Fotografie von Man Ray publiziert in "Boîte-en-valise", 1935-1941 (siehe auch 17.4.) Ausstellung "Übrigens sterben immer die anderen. Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die Avantgarde seit 1930", 1988 (Daniels Dieter Daniels stellt eigenen Flaschentrockner aus) Ema (Akt auf einer Treppe), 1966, Gerhard Richter Gerhard Richter akt-auf-einer-treppe.jpg Ulf Linde stellte Kopie vom "Großen Glas" her, baute Flaschentrockner nach (von Duchamp Marcel Duchamp signiert) Duchamp Marcel Duchamp signierte einige Flaschentrockner, die ihm gegeben wurden Flaschentrocker als Multiple 1964 herausgebracht "do-it-yourself": Brief an Werner Hofman, 1962 (erhält von Duchamp Marcel Duchamp d. Antwort, er könne sich den Flaschentrockner für das Museum im Bazar de l'Hotel de Ville in Paris besorgen) Erwähnung Flaschentrockner in Comic-Welt "Forest", 2008-2009, Bethan Huws (88 Flaschentrockner und Neon) Ausstellungsansicht "Forest" © ProLitteris / Foto André Morin bethan-huws.jpg "Rack", 2009, Kendell Geers (metal, beer bootles) READYWEB: HÉRISSON, Pierre Granoux pierre-granoux-k.jpg ready-made-Buch mit Internetabbildungen von Flaschentrocknern notiert Bilderwolke mit "Flaschentrockner"/"bootle dryer" (Google-Bildersuche), ohne Bezug zu "Duchamp Marcel Duchamp", "Marcel", "readymade", "art" Flaschentrockner wird zu abstraktem Einrichtungsgegenstand / zur Dekoware (anders beim Urinal)
Buchladen Ecart, Genf, 1982
Buchladen Ecart, Genf, 1982
Kurs o.T. Holz mit Abstandsleiste weiß grundiert (für Garn-Tests verschd. Farben) temporär Garn mittels Klebestreifen an Seitenseite Abstandsleiste befestigen später mit transp. Kleber auf Oberseite Abstandsleiste dauerhaft befestigen Kurs Bibliothek (in der Eisenbahnstr. bearbeitet) arbeiteten nach Armleders Verständnis in einem "totally non-artistic context" (ausgeübte Kontinuität u. Disziplin Voraussetzung für künstl. Schaffen) Ähnlichkeit d. Gruppen zu Fluxus Fluxus: Wunsch nach Kollektiv trotz unterschdlst. Techniken d. einzelnen Mitglieder Groupe Ecart mit Freunden Claude Rychner, Patrick Luccini gegründet 1973 umfasste sie eine Galerie, eine Edition (?) u. eine Druckerei 1975 Buchladen eröffnet, mit Verkauf eigener Produktionen, Zeitschriften, Katalogen, Multiples u. Schallplatten écart (frz.) für Abstand, Schere, Spanne (Differenz) écarts (frz.) für Abweichungen, Abwege ("Ausschweifungen von d. Normalität d. Alltäglichen") veranstaltete Konzerte, Festivals für Groupe Ecart wurde es zur gängigen Praxis, eigene o. fremde Ideen aufzugreifen u. wiederzuverwerten Buchladen Ecart, Genf, 1982 buchladen-ecart-k.jpg 1960er: Minimal Art Minimal Art, Konzeptkunst Konzeptkunst, Fluxus Fluxus u. Antiform setzten sich durch "Frage, ob es grundsätzlich noch möglich sei, Kunst zu machen, wurde heftig diskutiert" Inhalte u. Begriffe d. etablierten bürgerlichen Kunst wollten nicht kritiklos übernommen werden Bedeutung d. Individuums in d. Gruppe marginalisiert u. zu Gunsten d. Kollektivs aufgegeben: Ausstellung "3x(2x1)" 1977 in Luzerner Apropos Galerie indem "die drei Künstler der Groupe Ecart […] den Versuch unternehmen, dreimal dieselbe Ausstellung zu machen; so könnte die Ausstellung von John Armleder ebenso gut die von Patrick Lucchini und Claude Rychner, ]…] gemacht sein. frz. Künstlergruppe BMPT: wollte Kunst an einen Endpunkt führen, lehnte Existenzberechtigung Malerei ab, da zur reinen Geste, zum Formalismus verkommen Ausstellung BMPT in Galerie J., 1967: individuelle Rollen sollten vertauscht werden; jeder Künstler setzte seine Signatur unter Abrieten eines anderen Kollegen (Projekt scheiterte bald, da Strategie der Selbstaufgabe u. Kritik an künstlerischer Autorenschaft einige teilnehmende Künstler "schmerzte" u. austraten) Armleder löste sich um 1980 von Groupe Ecart, begann sich auf eigene Karriere zu konzentrieren beschränkte sich auf geometrische Formen als Motivwahl Interesse an Konstruktivisten u. Suprematisten (historische Avantgardisten) wie El Lissitzky (1890-1941), Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch (1878-1935) u. Alexander Rodschenko (1891-1956), Marcel Duchamp Marcel Duchamp u. Francis Picabia (1878-1953) "[die einen] fundamentalen Beitrag für die Kunst dieses Jahrhunderts geleistet haben" Zufallssysteme d. Fluxus Fluxus-Zeit, Hang zur Intervention sowie Ablehnung von Identifikationen u. einer speziellen Botschaft: bis heute von unveränderter Bedeutung für Armleder 1980er: Orientierung an Bildern von Barnett Newman, "dot-paintings" u. "pour-paintings" von Larry Poons, Jackson Pollock, dem Informel, der OP-Art
Kurs o.T. f-rie-dr-i-c-hfr-öhl-ic-h fotocollage-k.jpg Kurs Bibliothek (in der Eisenbahnstr. bearbeitet) GROUPE ECART Verweigerung gegenüber tradierten Werten u. Normen Suche nach neuen intellektuellen sowie künstlerischen Wegen kollektiver Gedanke (siehe Fluxusbewegung) für ihn wichtig davon geprägt 1969 Gründung "Group Ecart" in Genf zugunsten kollektiver Events verzichtete er auf persönl. Arbeiten jedes Jahr auf Art Basel Messestand mit Namen Ecart (versucht Aktivitäten der Gruppe in den heutigen zeitgenössischen Kontext zu integrieren) Interesse der Group Ecart galt vorrangig der Kunstvermittlung (Organisation von Ausstellungen, Veranstaltung von Aktionen und Happenings, Druck von Editionen u. Führung einer Buchhandlung für Gegenwartskunst) Schnittstelle zw. Kunst u. Öffentlichkeit Informationszentrum, Anlaufpunkt u. Vermittlerin neuer Positionen in d. Kunst Vorläufer: mit Freunden Gründung 1962 "Groupe Luc Bois" u. "Groupe Max Bolli" (Plattformen für Aktivitäten in der avantgardistischen Kunst) Luc Bois: war Kunsterzieher Armleders am Collège de Genève Gruppe unternahm mit Luc Bois organisierte Wanderungen, Radtouren "camp de recherche sur la neige": versuchten u.a. Seifenblasen gefrieren lassen, Streueffekte von Sand, Mehl u. anderem im Schnee zu untersuchen Group Max Bolli: gründete Armleder mit Freunden aus dem Genfer Ruderverein (in Verbindung mit Rudersport Aktionen u. Konzerte mit avantgardistischer Musik) zunächst ohne konkretem künstlerischen Ziel Vermischung Leben u. Kunst, Versuch Kunst im Alltägl. aufgehen zu lassen (ohne Absicht Nähe zum Happening u. Fluxus Fluxus)
Kurs o.T. Fotoabzüge mit runden meist farbigen Aufklebern versehen unterschdl. Bedeutung v. Punkten (1) als Verhüllungswerkzeug (ganzes Objekt) (2) als Motiversetzer (Auge) (3) als abstrakte Übersetzung (Lampen) (4) als zusätzl. Objekt (Baumschmuck) (5) als Verstärkung (Fassade) einige Fotoabzüge gelocht Motiv Äste mit kl. Knospen
Kurs o.T. Übung in künstlerischen Techniken / neue Themen durch Loslösung von thematisch u. technisch schon gefestigten Strukturen immer Mi. 12:00-15:00 u. Do. 09:00-12:00 u.a. Zeichnen (im Atelier Gegenstände, Ramses u. Selbstbildnisse, draußen Stadt u. Natur mit Bleistift, Kohle, Tusche u. Aquarellfarben) Collage, Linoldruck, Installation etc. keine Computer-Arbeiten (max. für Vorlagen / Ausdrucke für Collagen nutzen) f-rie-dr-i-c-hfr-öhl-ic-h Selbstporträt ausgedruckt u. zerknittert Vorgang mit dann bereits zerknittertem Ergebnis mehrmals wiederholt Gerade mehrmals zerknittert Ist eine zerknitterte Gerade noch eine Gerade (da entknittert wieder gerade)?