[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs Zufall – Beifall – Abfall

Ingress, Google
"Ingress", Google
Stelarc, Medien- und Performance-Künstler
Stelarc, Medien- und Performance-Künstler
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Big Data / Transhumanismus Idee des Übermenschen, biologischer Mensch bereits ausgereizt, mit technologischen Mitteln Fähigkeiten ausweiten / neue Mgl. "Mensch 2.0" "Der Mensch wird aufhören zu existieren, Evolution geschieht durch geziehlte Schöpfung von Intelligenz" "The Six Epochs of Evolution" NSA, nationale Sicherheitsbehörde, Militärnachrichtendienst der USA riesige Serveranlage wird gebaut Gesetzentwurf "CISPA" Cloud -Speicher von Internet-Unternehmen, Synchronisation von Daten auf unterschiedlichen Geräten (Terminplan, Bilder, E-Mails, …) Xbox 360, Spielekonsole "KnowU", Gesichtserkennungssoftware "Ingress", Google ingress.jpg 1:1-Spiel, Virtualität entspricht der Realität Facebook "Das Markieren-Spiel" "Data Mining", "Daten schlürfel", "Goldgrube der Zukunft" Drohnen, Überwachung von Großveranstaltungen asymetrischer Krieg (kein Krieg zw. Staaten, sonder gegen Freiheitskämpfer, Terroristen,…) "Haager Landkriegsordnung" (1899), "Martens'sche Klausel", "Genfer Konventionen" (1949) Waterboarding 3d-Drucker: Waffen-Anleitung online Boston Dynamics Stelarc, Medien- und Performance-Künstler stelarc.jpg "Body Transforming" Kurs Positionen Oliver Kossak Sprache als primäres Werkzeug "Ich ist ein anderer" 15 x selbstkasteit
Yes Painting, Yoko Ono, 1966
"Yes Painting", Yoko Ono, 1966
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Vorstellung Idee einer Kommilitonin Kommilitone: Ausstellungsraum während Vernissage putzen Frage: Was ist mehr Inszenierung? Künstler als Putzkraft oder reale Putzkraft (die aber zu dieser Zeit und unter diesen Bedienungen normalerweise nicht putzen würde)? Dokumentation einer Performance, Kommentar vom Professor: macht sich in der Vita gut Vorstellung "Rubbel Dir die Wahrheit!"-Kärtchen ein (auch gestelltes) "ja", kann Person zukünftig unbewusst so beeinflussen, dass Wunsch in Erfüllung geht (von mir eine nicht beabsichtigte Auswirkung) Yoko Ono (Künstlerin, Filmemacherin, Komponistin experimenteller Musik, Sängerin, Vertreterinnen der Fluxus Fluxus-Bewegung) "Yes Painting", Yoko Ono, 1966 yes.jpg Installation "Yes Painting": weiße Holzleiter erklimmen, oben mit Lupe sichtbar der Schriftzug "Yes" Yoko Ono: "Es funktioniert wie ein kirchliches Ritual: Man erklimmt die Leiter immer höher, und am Ende sieht man dann das 'Ja'." Vorstellung "Als ich die Welt langsamer drehen ließ", Testaufnahme, durch minimale Erhöhung meines Körpers kann ich die Erdrotationsgeschwindigkeit verlangsamen (für Standort Leipzig, Körpergewicht, Erhöhung genau ausrechnen lassen) gibt es wirklich sinnvolle Tätigkeit? "verzweifelter Versuch" nachhaltig etwas zu verändern, kleinste Veränderung hat keine spührbare Auswirkung auf die Menschheit und dennoch ist sie rechnerisch nachweisbar "Nur noch kurz die Welt retten", Tim Bendzko zu meiner Einstellung des "Einerleis der Existenz": Erwähnung Zen-Buddhismus Zen-Meister zu einem Verzweifelten: "Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts." Arthur Schopenhauer, Philosoph, 1788-1860: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Hauptwerk, verstehe beim Überfliegen nichts) Sand Mafia Kurs Positionen Vorstellung Heidi Specker "was drauf ist, ist eigentlich egal" (Komposition wichtiger) notiert Bilder auf Papier gedruckt herausnehmbar aus Buch (Perforation, Schlitz- und Lochstanzung in Papier zum Abtrennen eines Blattes); eigener Katalog, wo einzelne Bilder abgetrennt und mittels Bilderrahmen an die Wand gebracht werden
Skizze zum 5. Bild der Oper Sieg über die Sonne, 1913
Skizze zum 5. Bild der Oper "Sieg über die Sonne", 1913
Fahrrad-Rad, Marcel Duchamp
"Fahrrad-Rad", Marcel Duchamp
Intonarumori, Luigi Russolo, 1914
"Intonarumori", Luigi Russolo, 1914
Szenenbild
Szenenbild
Totem und Tabu (Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker), Sigmund Freud, 1913
"Totem und Tabu" ("Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker"), Sigmund Freud, 1913
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall Thema: "Frühling" / Erwachen des Frühlings Kunstskandal (Dissonanzen / schneidend-scharfe Einwürfe): Balett "Die Frühlingsweihe", komponiert von Igor Strawinski und uraufgeführt 1913 Skizze zum 5. Bild der Oper "Sieg über die Sonne", 1913 malewitsch.jpg Entwurf zu einer futuristischen Oper, aufgeführt in Sankt Petersburg / alte Dekoration und harmonische Musik zerstört Schule des Suprematismus: entstand in Russland, beeinflusst vom Futurismus nur noch geometrische Formen und flächige Farben, alles andere (Naturalistische, Romantische, …) verpönt New York, 1913: "International Exhibition of Modern Art" Skandalbild: "Akt, eine Treppe herabsteigend Nr. 2", Marcel Duchamp Marcel Duchamp (mit Mathematiker befreundet, Auseinandersetzung mit Raum-Zeit-Verhältnis) "Fahrrad-Rad", Marcel Duchamp Marcel Duchamp fahrradrad.jpg erstes Readymade Ready-made und kinetisches Kunstobjekt von Marcel Duchamp Marcel Duchamp (Schatten wichtig, Verweis auf Höhlengleichnis von gr. Philosophen Platon) Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch Kasimir Malewitsch vom ital. Futurismus (wie viele andere auch) beeinflusst) "1913: Der Sommer des Jahrhunderts" von Florian Illies, 2012, Beschäftigung mit den kulturellen Ereignissen von 1913 "Intonarumori", Luigi Russolo, 1914 russolo.jpg "Die Kunst der Geräusche", futuristische Maler Luigi Russolo "Dich, du traditionalistischer Leser … möchte ich dazu bewegen, die Geräusche zu verstehen und zu bewundern, so wie sie uns von der Natur und vom Leben gegeben sind." (Manifest, 1913) "Erster Deutscher Herbstsalon", Berlin, 1913 u.a. mit Werken von Franz Marc ("Tierschicksale") , Paul Klee ("Garten der Leidenschaft") , Ernst Ludwig Kirchner ("Leipziger Straße"), Otto Dix ("Sonnenaufgang") Edward Munch Edvard Munch: "Arbeiter am Heimweg", 1915 Szenenbild pompeji.jpg "Die letzten Tage von Pompeji", italienischer Historienfilm, 1913 Hitler als Künstler, Gemälde des Diktators Else Lasker-Schüler: Dichterin, Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur Franz Kafka: "Das Urteil", veröffentlicht 1912 "Totem und Tabu" ("Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker"), Sigmund Freud Sigmund Freud, 1913 sigmundfreud.jpg Sigmund Freud Sigmund Freud: "Lieferant für Kunstproduktion" Polowetzer Tänze, vier Tänze aus der Oper "Fürst Igor" von Alexander Borodin "Der sterbende Schwan", ausdrucksvolles Tanz-Solo Igor Fjodorowitsch Strawinski: Komponist und Vertreter der "Neuen Musik" Kurs Positionen Vorstellung Arbeiten von Fabian Bechtle, Lehrbeauftragter Medienkunst Klasse "Installation und Raum", unter Joachim Blank "Alpi", Armin Linke Film "Stunt" in Halle-Neustadt (Eintreten einer Tür), weitere Videoarbeiten vorgestellt Milica Tomic ist es wichtig, dass Künstler "politische Arbeiten machen, weils sonst kein anderer tut"
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Erfolg und Scheitern: Vorstellung Grimms Märchen (je Karte einen letzten Satz aus einem Märchen, der suggeriert, als würde ein positiver Zustand bis zum Lebensende der Akteure / Zeitenende anhalten) Bsp: "[…] und sie heirateten sich und lebten glücklich.", "[…] lebten vergnügt, still und fromm bis an ihr seliges Ende.", "lebten glücklich zusammen bis an ihr Ende." notiert "Happy End" von Filmen: damit arbeiten (im Dauerloop letzte Szene zeigen oder letzte Szene extrem verlangsamen oder komplett Stillstand) Romeo und Julia: Happy End? (durch Tod ewige Liebe) Idee eines Studenten: Portrait von Menschen, die "glücklich und zufrieden" in die Kamera grinsen, im Schnelldurchlauf bis zum Lebensende (Computer-Animation) notiert Grimms Märchen in Buchform, wo alle Texte ausgelassen wurden, außer der jeweils letzte Satz Kunstkritik Geld und Künstler: Selbstausbeutung? Warum gibts den Künstler kostenlos, alle anderen (Druckereien, Strom, Baumarkt, Galerie) werden bezahlt? Künstlersozialkasse, Durchschnittseinkommen Versicherte Besprechung mit Simon wegen Container-Ausstellung Überthema: das Böse ist im Menschen; wird durch Gesellschaft in Schach gehalten; Ausbruch mgl., durch Gesellschaft verurteilt Neues Thema: Spiel mit Wirklichkeiten Kurs Positionen Klasse für Typodesign ehemaliger Student und Student stellen vor "stage": Wort verändert sich, Animation Schriftgestaltung Doppelprofessur "Meine erste Auseinandersetzung: Meran" (Schriftart) Grundschüler sollten über Papierstreifen Buchstaben formen Schriftvertrieb im Internet: Schriftpakete kaufen "Schrift für eine bestimmte Anwendung: Mira" Diplomprojekt: Brüder Butter Schrifthersteller aus Dresden, um 1900 HGB Rundgang 2013 Projektvorstellung letzter HGB-Rundgang: am Lichthofdach Display (1 Fließe = 1 ansteuerbarer Pixel) wegen hoher Kosten nur die Hälfte der Fläche genutzt; Fehldarstellung bei Bespielung 8 x selbstkasteit
Diana und Actaeon von Giuseppe
Diana und Actaeon von Giuseppe
Leda und der Schwarm, Kopie des verlorenen Gemäldes von Michelangelo
Leda und der Schwarm, Kopie des verlorenen Gemäldes von Michelangelo
Die Schaukel, Jean-Honoré Fragonard, 1767
"Die Schaukel", Jean-Honoré Fragonard, 1767
Bad Boy, Eric Fischl
"Bad Boy", Eric Fischl
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall ein paar Minuten zu spät Kunst und Pornografie - Geschichte "In der Liebe ist der Realismus genauso wenig wert wie in der Kunst. Auf der erotischen Ebene wird die Nachahmung der Natur zur Nachahmung des Tieres." (Joséphin Péladan) Musik im Hintergrund aus "Tristan und Isolde" von Wagner Arthur Schopenhauer: was ich wahrnehme ist mein Körper / mein Leib; mein Leib = die Vorstellung Futuristen lehnten Schopenhauer ab (Maschine wird verehrt) Georges Bataille: "Die Erotik" (1994, deutsche Ausgabe): "Die Erotik zeigt die Kehrseite einer Fassade, deren einwandfreies Äußeres nie in Abrede gestellt wird: Auf der Kehrseite enthüllen sich Gefühle, Körperteile und Gewohnheiten, derer wir uns gewöhnlich schämen" Diana und Actaeon von Giuseppe actaeon.jpg Actaeon überrascht die keusche Diana beim Baden; ihm wachsen Hörner und wird dadurch vom Jäger zum Opfer (wird von seinen Jagdhunden zerissen) Definition Kunst und Pornografie Rechtslage Pornografie, Weltkarte Höhle von Lascaux (Frankreich): Strichmännchen mit erigiertem Glied Venus von Willendorf: Venusfigurine aus der jüngeren Altsteinzeit Phallische Symbole bei Google Bilder Zepter (Zeugungsfähigkeit) und Reichsapfel (Metaphorik der Fruchtbarkeit, Hoden) griechische Vasen mit Sexualpraktiken Leda und der Schwarm, Kopie des verlorenen Gemäldes von Michelangelo leda.jpg Sex mit Tieren Münzen mit pornografischen Motiven (als Chips für Bordelle, Spekulation) florentiner Maler Sandro Botticelli: "Die Geburt der Venus" 1485 Leonardo da Vinci: anatomische Darstellung von einem Geschlechtsakt Schoßhündchen im Rokoko: auch zu sexuellen Zwecken dressiert "Die Schaukel", Jean-Honoré Fragonard, 1767 schaukel.jpg Sinnbild des Rokoko "Der Ursprung der Welt Der Ursprung der Welt", Gustave Courbet, 1866 Otto Muehl: österreichischer Aktionskünstler und Vertreter des Wiener Aktionismus Jef Koons Jeff Koons: "Made in Heaven" "Bad Boy", Eric Fischl badboy.jpg Filme: "Die Sünderin" (1951) , "Das Schweigen" (1976) , "Im Reich der Sinne" (1976) , "9 Songs" (2004) Kurs Positionen Ruprecht von Kaufmann, Zeichnung und Anatomie "Warum figürliche Malerei? Warum mit Anatomie auseinandersetzen?" Grundverständnis des eigenen Körpers, komplexes System verstehen lernen wie kann Bewegung im Bild dargestellt werden notiert Kurzvideo: "Ich kann fliegen!" (Absturz nicht filmen / nur den anscheinend vorhandenen Erfolg) 13 x selbstkasteit
Kunstbegriff Kurs Zufall – Beifall – Abfall Fragen aus Email diskutiert Aussage: "Die Menschheit hat außer dem künstlerischen Bild nichts uneigennützig erfunden"; Frage: künstlerische Akt - zweckfrei und uneigennützig? Andrei Tarkowski scheint "zweckfrei und uneigennützig" nur in Hinblick auf Immaterialität verstanden wissen "Was ist künstlerische Qualität?" Das Geheimnis wichtiger Bestandteil von guter Kunst? Was ist mit der Kunstrichtung "konkrete Kunst"? Was mit vieler Neuer Musik, die häufig keine fassbare emotionale Regung im Menschen erzeugt? Zum Faktor der Qualität gehört auch der Gebrauch der Technik: versteht es ein Künstler eine Technik für seine Zwecke einzusetzen, oder ist sie wahllos verwendet worden? Vorstellung von Arbeiten zum Thema "Erfolg und Scheitern" Filmkomposition Zwei alte Damen spielen mit Puppen wie Kinder (Verlauf ausgedacht von einer der Damen); gefilmt mit zwei Kameras Buch "Was ist gute Kunst?" von Wolfram Völcker Qualität in der Videokunst "Als die erste tragbare Videokamera 1965 auf den Markt kam und Künstler sich damit auf den Weg machten, stellte sich ihnen die Frage nach Qualität nicht." Qualität unabhängig von historischen und thematischen Trends: zeitlos Aussage: "Das kann ich am besten mit einem Videotape ausdrücken" Präsentation Video als Projektion im Raum oder auf einem oder mehreren Monitoren (skulpturales Ensemble) Technik sollte dem Inhalt verpflichtet bleiben Nachbearbeitung sinnvoll nutzen (nicht nur des Effektes wegen)
Andrei Arsenevich Tarkovsky
Andrei Arsenevich Tarkovsky
Diagonale, Anja Kempe, Rauminstallation, 2008
"Diagonale", Anja Kempe, Rauminstallation, 2008
Kurs Zufall – Beifall – Abfall 1 Minute zu spät Ebbo Demant: "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Andrej Tarkowskijs Exil und Tod." Dokumentarfilm, 1988 u.a. auch von Andrei Tarkowski: "Stalker" Kunstbegriff Andrei Arsenevich Tarkovsky tarkowskij.jpg "Jeder Künstler ist bestrebt das Innenleben des Menschen so überzeugt wie möglich darzustellen" Themen Andrei Tarkowski: inneren Zwiespalt des Menschen darstellen; widersprüchliche Situation zwischen Geist und Materie; zwischen geistigen Idealen und der Notwendigkeit in der materiellen Welt zu überleben "Was ist überhaupt Kunst? Das Gute oder das Böse? Kommt sie von Gott Jesus oder vom Teufel? Ist sie Kraft des Menschen oder aus seiner Schwachheit?" "Die Menschheit hat außer dem künstlerischen Bild nichts uneigennützig erfunden. Und vielleicht besteht tatsächlich der Sinn der menschlichen Existenz in der Erschaffung von Werken der Kunst." Künstlerische Akt: zweckfrei und uneigennützig(?) "Nostalghia", 1983: "Wir müssen zurückkehren zu den wichtigsten Prinzipien des Lebens, ohne das Wasser zu verschmutzen." während Filmvorführung: Schnarchgeräusche hinter mir notiert Erfolg und Scheitern: Waage für Mittelweg; Aufnahme vom Üben von Klavierstücken; Alle meine bisherigen Ideen sind noch zu platt/oberflächlich; wie anderen Zugang zum Thema finden? Was macht Kunst zu "guter" Kunst? Was heißt "künstlerische Qualität"? Kurs Positionen Vorstellung Anja Kempe und Max Schneider Anja Kempe "Diagonale", Anja Kempe, Rauminstallation, 2008 diagonale.jpg "Diagonale" aus Absperrbändern, Installation durch zwei Stockwerke Schwerpunkt: Bewegung / Installation "Säulenwald", 2009 und "Treppe", 2008 "Loser Raum", 2002/2004, interaktive Installation, ünterstützt durch einen Physiker für Berechnungen 11 x selbstkasteit Max Schneider: RESONANZEN Julia Krause, "Ein Sprechstück mit Zuschauern" 7 x selbstkasteit
Benutzt und gesteuert
"Benutzt und gesteuert"
Kurs Zufall – Beifall – Abfall "Kunst und Politik" Theodizee von altgriech. theós = Gott Jesus und díke = Gerechtigkeit "kann man von einem guten Schöpfergott ausgehen, der Katastrophen zulässt?" / eher "sadistischer" Gott Jesus? Frage kam nach Erdbeben in Lissabon (1755) auf Kant, Nietzsche Friedrich Nietzsche etc. beschäftigten sich mit diesem Problem Kunstbegriff Kunst soll das Gute/Schöne im Menschen fördern > Maxime der Kunst Kunst = "Weltverbesserungskampagne" Kunst in der Moderne: befasst sich aber auch mit Tabubrüchen und dem Bösen Was ist die moralische Implikation (logische Verknüpfung) beim Thema "Kunst und Politik"? Rüdiger Safranski: "Das Böse" (Ausschnitte vorgelesen) Künstler als neuer Nichts-Unternehmer, "Seinsflüchter" F. Schiller: "Über das Schöne und die Kunst. Schriften zur Ästhetik." Eduard Beaucamp: Verteidiger der Ost-Kunst nach 1989 Durchmischung von Ost- und Westkunst wäre gut; nicht nur westliche Kunst übernehmen und eigene fallen lassen "Benutzt und gesteuert" benutztundgesteuert.jpg ARTE: "Benutzt und gesteuert"
Kurs Zufall – Beifall – Abfall evtl. Ausstellungsprojekt "Erfolg und Scheitern" im Herbst geplant übernächste Woche eigene Ideen für Ausstellung / Skizzen präsentieren; soll für Galerieraum konzpiert sein mgl. Themenfelder: politische Kunst / Kunst und Politik / Kunst & der amerikanische Geheimdienst CIA / geschichtliche Beispiele / braucht Kunst den Kapitalismus? / braucht der Kapitalismus die Kunst? Transhumanismus (lat. trans "jenseits, über, hinaus" und humanus "menschlich") / menschlichen Körper optimieren / Verschmelzung von Mensch und Maschine / Bsp: Google Glass Kunst und Porno ist Kunst elitär? Oder allgemein verständlich? "Bitterfelder Weg" / Kunst in der DDR
»Glückswürfel«, 1965/2002, Timm Ulrichs
»Glückswürfel«, 1965/2002, Timm Ulrichs
Globus
Globus
»Magdalena mit der Öllampe«, 1640, Georges de la Tour
»Magdalena mit der Öllampe«, 1640, Georges de la Tour
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall 1 Minute zu spät »Glückswürfel«, 1965/2002, Timm Ulrichs b_hgbleipzig-40-m.jpg 6 Holzwürfel mit jeweils nur 1, 2, 3, 4, 5 und 6 Punkten bemalt (für das Spiel Mensch-Ärgere-Dich-Nicht zum Wörtlichnehmen) Renaissance - Wiedergeburt der Antike Gothic - Früh-Renaissance (1420 - 1500) - Hoch-Renaissance (1500 - 1520) - Spät-Renaissance (1520 - 1590) - Barock »Dichter der göttlichen Komödie«: Dante Alighieri (1265–1321), Erneuerer der italienischen Sprache Geschichtsschreiber und -forscher: Francesco Petrarca (1304-1374) Leonardo Bruni studierte alte antike Literatur, übersetzte u.a. Platon Politik und Philosophie: Cola di Rienzo wollte Rom wieder wie in der Antike aufleben lassen Julius II. (Giuliano della Rovere) Mäzen von Leonardo da Vinci »Der Fürst«, 1513, Niccolò Machiavelli (politischer Berater) Martin Luther: Übersetzer der Bibel (»Stiftete eine neue deutsche Hochsprache«), prangerte Korruption an (u.a. den Ablasshandel) Erasmus von Rotterdam: antike Philosophie im Hintergrund Weltuntergangsstimmung durch die Pest Schnabelmasken mit Kräutern gefüllt zur Vorbeugung einer Übertragung Ratten als Überträger Judenverfolgung u.a. in Spanien: Juden hätten die Brunnen vergiftet, in ganz Europa Ausbruch von Pogromen Motiv »Narrenschiff«: Unruhestifter wurden in Schiffe gesetzt damit sie nicht noch mehr Übel anrichten konnten Hieronymus Bosch: »Das Narrenschiff«, um 1500 »Totentanz«-Motiv »Melencolia I«, 1514, Albrecht Dürer: komplexe Ikonographie und Symbolik Wissenschaft in der Renaissance: Nikolaus Kopernikus (Sonne im Mittelpunkt des Sonnensystems) Johannes Gensfleisch (Gutenberg): bewegliche Letter, Buchdruck Globus b_hgbleipzig-41-g.jpg erster Globus in Nürnberg hergestellt, Martin Behaim, 1492 Kartograph Gerhard Mercator: »Mercator-Globus« Christoph Kolumbus: »Entdecker der neuen Welt« Peter Henlein: transportable Uhr, 1510 Projektionen mit Linsen (zum Beispiel Lochkamera) Studium der Perspektive mit Gitter und Schnüren Ökonomie u.a. in Amsterdamm: doppelte Buchführung Papiergeld (zum Eintausch von Gold) weltweite Handelsgesellschaften gegründet eine der ersten Banken mit Zins und Zinseszins gegründet in Amsterdamm Kunst in der Früh-Renaissance: religiöse Motive stehen noch im Vordergrund, Perspektiven deuten sich an Hoch-Renaissance: Einführung von Momentaufnahmen bei Portraits (nicht mehr nur repräsentative Portraits) »Magdalena mit der Öllampe«, 1640, Georges de la Tour b_hgbleipzig-42-g.jpg Spät-Renaissance: Georges de la Tour, Spiel mit Licht und Schatten Architektur in der Renaissance: u.a. Kuppelbauten
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Links besprochen: noimpactproject.org , futurzwei.org , storyofstuff.org (nicht geschwört) Focus-Artikel zitiert: »Erfolg durch Scheitern«, »Wrongology«, Glühbirnen-Erfinder Thomas Edison mit »Ich bin nicht gescheitert, ich habe nur tausende von Möglichkeiten probiert, die nicht funktioniert haben« notiert Spielautomat: 3 Stück, jeweils einmal »Erfolg« (es kommt mehr Geld heraus als hineingetan), »Zufall« und »Scheitern« (es kommt nie Geld heraus); Glück wird ausgeschaltet; Spannung zw. Erfolg und Scheitern fehlt; braucht das aber der Mensch um glücklich zu sein? notiert Jeder Besucher einer Ausstellung darf nur einen Zug (Schach) tätigen; empfindet er dann dennoch ein Erfolgs- oder Scheiterngefühl, wenn Spiel beendet? notiert »Mensch ärgere Dich nicht« mit 6 Würfeln; auf einem Würfel jeweils nur die Zahl 1, 2, 3, 4, 5 oder 6; Spieler muss also selber entscheiden, ob er Erfolg oder Spannung (könnte zum Scheitern führen, ist aber nicht langweilig) haben möchte Kurs Positionen mit Oliver Klimpel »Speed Teaching«, jeweils 7 Minuten Gespräch mit Student seiner Klasse »Design als soziale Praxis« Gespräch u.a. über InDesign, Adobe Illustrator, erste Grundlagen zur Druckvorbereitung, Drucken an der Hochschule, Raster und Moiré-Effekt, Anführungszeichen und Striche in deutschen Texten, Falttechnik für Poster/Heftchen
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall nächster Montag: 10-Minuten-Vortrag mit Konzeption zur Ausstellung »Erfolg und Scheitern« Tod und Kunst im Dritten Reich erster Fernsehfunk weltweit ausgestrahlt 2 Quellen: (a) Lehre Darwins zur Überlegenheit (arische Herrenrasse) und (b) Hygienegedanke (Entdeckung von bakteriellen Ursachen), »Volkskörper« ist befallen, jüd. Verschwörung, Ausrottung des jüdischen Volkes Film »Fernsehen im Dritten Reich / Deutscher Fernseh-Rundfunk«, ab 1935 »Ewige Schönheit - Film und Todessehnsucht im Dritten Reich«, Deutschland, 2003 (a) »Angst« (Dr. Mabuse), (b) »Die neue Größe«, (c) »Das Dritte Reich« (Soldatenhalle , »Das Wort auf Stein« ), (d) »Der Körper«, (e) »Schönheit der Arbeit«, (f) »Blut und Boden«, (g) »die Volksgemeinschaft«, (h) »Der Tod«, (i) »Der Jude«, Film »Der ewige Jude« , (j) »Der Krieg«, (k) »Das Ende«
Vanitasstilleben, 1640/50,
Harmen Steenwijck
Vanitasstilleben, 1640/50, Harmen Steenwijck
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall Ausstellungs-Thema im 2. Semester: Scheitern und Erfolg Ideen sammeln, Skizzen machen, Definition von Erfolg und Scheitern aufschreiben Thema: Kunst und Tod Pietà: Darstellung Maria mit dem Leichnam Jesus Jesus Christus Jesus Ödipus-Motiv: nach Freud Sigmund Freud Urneurose des Mannes, Mord an Vater Verhältnis zwischen Sexualität und Tod älteste Darstellung des Todes: Chauvet-Höhle, ca. 32.000 v. Fr. (Stier tötet Menschen) Abraham und Isaack: Opferung Isaaks Agnus Dei: Lamm Gottes, Opferlamm Selbstdarstellung Künstler in Gemälden Selbstverherrlichung oder Verarbeitung von Trauma Vanitasstilleben, 1640/50, Harmen Steenwijck b_hgbleipzig-30-g.jpg Stillleben: Lebenslust und Tod (Blumenstrauß, Musikinstrumente, Bücher und Totenschädel) notiert Abguss von eigenem Schädel mittels Magnetresonanztomographen machen lassen und mich mit Totenschädel in Hand fotografieren lassen (Verarbeitung eigener Tod) Thema Totentanz wird in Kunst, Musik, Schauspiel und Romanen verarbeitet Albrecht Dürer: Ritter, Tod und Teufel notiert Unterschrift »Fröhlich« von anderen Personen, die ebenfalls mit »Fröhlich« unterzeichnen, nachahmen / selber verwenden Wiener Aktionismus Tod im Spielfilm mittels Waffe: Tod für Vergnügen beim Zuschauer Künstler Gregor Schneider: Tod in Museum geplant: »Sterberaum« Dokumentation ARTE »Sterben im Museum?«, 2008 Barbara Schimmel: gestaltet Abschiedräume; schuf vor 20 Jahren ihr eigenes Totenkleid und ändert es Thema Wandfarbe: welche Farben sind für einen Abschiedsraum geeignet Gerd Gerhard Loeffler: Sterbekandidat für Gregor Schneider notiert Wie stelle ich mir meinen Sterberaum vor? Wie möchte ich sterben? Beate Lakotta und Walter Schels: Künstlerpaar fotografiert Mensche vor und nach dem Tod Thema Vergänglichkeit: Christian Boltanski, eigener Herzschlag auf Glühbirne übertragen Herzschlag-Archiv: Menschen können ihr Herzschlag archivieren Sue Fox: veröffentlicht ihre Gedankengänge zum Thema Tod Torsten Hattenkerl, Fotografie Internetprojekt »Bild_Bank«: Arbeiten von HGB-Studenten sammeln (veraltet) notiert ICH (durchgestrichen): ersetzt Todesregister? Statt Kreuze das Wort ICH (durchgestrichen) verwenden notiert Buch in Ordner-Form: Betrachter kann Reihenfolge der Seiten verändern / dadurch neuen Kontext erstellen
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall Thema Erfolg: »Nichts als die Wahrheit. 30 Jahre Die Toten Hosen«, 2012, ARD Zwang Zwang zur ständigen Steigerung / Verbesserung Kunst wird zur Ware Systeme: Scheitern am Erfolg Aushölung, Sattheit, Zerfallen Gärten (und Zäune) nach Außen schützen Urbild von Kultur / Zivilisation Landbau kultivieren, Land fruchtbar machen Einzäunen: Kultivierung eigener Person, Triebe bändigen, Selbsterziehung (Freud Sigmund Freud) Gärten: Strebergarten, Paradiesgarten, Vorgarten, Garten der Philosophie, Lustgarten, … rechtlicher Schutz: »Gartenfrieden« christliches Modell: Paradies, innen / außen Spiel GO; strategisches Brettspiel für zwei Spieler; Umzingelungsspiel Historische Gärten: (1) Adam und Eva im Paradies, (2) Hängende Gärten, (3) arabisches Paradies (irdische Ausmaße) mittelalterlicher Garten (Klostergarten / Heilgarten / Natur = Heilung von Krankheit) Gärten von Versailles: Höhepunkt der französischen Gartenarchitektur Unterwerfung der Natur unter geometrische Gesetzmäßigkeiten (u.a. Beschneidung von Hecken und Bäumen) Natur muss sich dem Herrscher untergeben englische Gärten: Natur inszeniert, liebliche Landschaft, gefällig fürs Auge Stadtgärten im 19. Jahrhundert angelegt Moderne Gärten: Strebergarten, Gärten am Fließband Arbeitskräfte bei Gesundheit halten Nutzgarten / Erholungs- und Freizeitgarten in der DDR auch für Ernährung wichtig »sanfte Gewalt«: die Natur holt sich über kurz oder lang das von Menschen besiedelte Land zurück Eden-Projekt, abgeschirmter Bereich in Cornwall Garten = Wiederspruch zur Natur kafkaeskes Erlebnis: Gondwanaland im Leipziger Zoo notiert »NICHT ESSEN!«-Schild an einem Apfelbaum: menschliche Neugier / Gott Jesus herausfordern; Adam und Eva: Befreiung, emanzipatorischer Prozess Am Anfang: Das Chaos, griechische Sicht, Schöpfungsmythos Kurs Positionen Thomas Müller, Grafiker und Illustrator
Kurs Zufall – Beifall – Abfall interdisziplinäres Malerei-Medienkunst-Projekt in Planung notiert Das teuerste Kunstwerk aller Zeiten: selber kreieren; Countdown-Zähler Kunstmarkt »Die Millionenblase / Zerplatzte Träume am Kunstmarkt«, Ben Lewis, 2008 »Die Milliarde für ein Kunstwerk werden wir noch erleben« »Wie bei kleinen Jungs: meiner ist größer als deiner!« Kunst als Währung als Spekulationsobjekt Geheimniskrämerei »Geld zu verdienen ist Kunst«, Andy Warhol Andy Warhol die Praxis des Höchstbietenden: Galerien halten die Preise der von ihnen vertretenen Künstlern hoch »Wer jemand 1 Million bezahlt, ist das Kunstwerk 1 Million wert« notiert eigene Arbeiten an Leute, die ich kenne, verkaufen (ich gebe ihnen in bar das Geld, welches sie mir danach wieder für den »Kauf« geben) Tim Noble & Sue Webster »keine Gesetze gegen Monopole auf dem Kunstmarkt« Krebsgeschwür Kunstmarktentwicklung?
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall franz. Filmregisseur Marcel Carné franz. futuristischer Realismus, 30 bis 40er Jahre »Hafen im Nebel«, 1938, in Studio gedreht, strenger Licht- und Kameraeinsatz Dekor: helle Grautöne Kamera: kurze Schärfentiefe (nur das Wichtige wird scharf dargestellt) Orson Welles: erneuerer des Kinos neue Kameraperspektive und Montagetechniken in »Citizen Kane«, 1941 erst Anfang 50er Jahre uhraufgeführt, da Schlüsselfigur real existierte und Veröffentlichung verbot Billy Wilder: Komödiengenie, jüdischer Immigrant »Frau ohne Gewissen«, 1944 gehört zur schwarzen Serie Hollywoods Filmgattung der 40er in Amerika entdeckt: B-Filme harte Kontraste geworfene Charaktere: Verstrickung in moralische Konflikte beginnt oft mit dem Schluss: Film Rückblende mit Erzählerstimme / Selbstgespräch Roberto Rossellini, Vertreter des italienischen Neo-Realismus raus aus den Studios, rein in die Natur (viele Filmstudios waren teilweise vom Weltkrieg zerstört) Arthur Schopenhauer: »Die Not ist die beste Voraussetzung für die Kunst« Ingmar Bergmann »Wilde Erdbeeren«, 1957 europ. Autorenfilm (Regisseur übernimmt auch Drehbuch, Schnitt und Besetzung) Traumsequenz aus dem Film »Wilde Erdbeeren«: alter Mann im Zuge einer Reise (Symbol für das Leben selbst), begegnet sich selber, macht ein Resümee und stirbt Stilrichtung späten 1950er Jahre: »Nouvelle Vague« Jean-Luc Godard: Schnitt gegen die Regeln von Hollywood »Jump Cut«: mit einer Kamera mehrere Schnitte hintereinander (Thema »pregnant pause«?) soll das Konstrukt Kino verdeutlichen, Distanz zur Realität herstellen »amerikanische Nacht«: am Tag aufgenommen, Verwendung von blauen Filtern und Unterberlichtung Federico Fellini: eigener Arbeitsstil ohne genauem Konzept an das Filmemachen gegangen notierte jeden Morgen seine Träume »Roma«, 1972, italienische Freakgesellschaft; Kritik an Auswüchsen der modernen Gesellschaft / moralische Fragwürdigkeit Apokalyptische Szene Treff mit Katrin Eßer im AV Labor zum Einscannen eines 8-mm-Films (Auszug; Ergebnis unbefridigend) notiert an fremde Personen, die im »Das Örtliche« stehen, gerahmte Urkunden per Post zusenden mit Themen wie »fürs tägliche Aufstehen« oder »fürs Brot schneiden«
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall F Maßzahl des Goldenden Schnittes (göttliche Proportion) Mathematik beschreibt Künste Film »Avatar«, 2009 Konflikt zwischen übertechnisierter und »primitiver« Zivilisation Transhumanismus: Mensch und Maschine vereint Roboter in Japan übernimmt Lehrerinnenrolle mit 6 Emotionen (u.a. Überraschung, Trauer, Wut) F = 1,618033988749 (irrationale Zahl) Stanley: »The History of Philosophy« (kosmische und musikalische Harmonie verbunden) Bach: »Das Wohltemperierte Klavier« (davor waren Klavier für einzelne Tonarten gestimmt und mussten bei Stückwechsel neu gestimmt werden) Arnold Schönberg: Angriff auf die Harmonie 12-Ton-Technik (bevor ein Ton wiederholt wird, müssen alle 12 Töne gespielt werden) Cage und der Zufall Renaissance: Rückblick auf die Antike Zahl 0: das schiere Nichts Goldener Schnitt: Altes Leipziger Rathaus, Gebäude der Vereinten Nationen, Pyramiden Pentagramm: Apfel aufgeschnitten
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Kunstbegriff Was ist Kunst? sobald eine Person etwas als Kunst bezeichnet? Kunst hat der Mensch erfunden zeitabhängig Ausdrucksmittel Heute: Inflation der Künstler Verstehen / Code / Grammatik »habs kapiert« > bringt nicht voran Kunst ist subjektiv für Betrachter zum Teil verstehbar menschl. Befindlichkeiten werden verarbeitet Massentauglichkeit? Kunstbetrieb = elitär (geheimnisumwittert) Vermeidungsstrategien: Kitsch, Verständlichkeit, … Gibt es Grenzen? Morden Sterben im Museum: Tabu? Darf man Kunst verbieten? Entartete Kunst? Man kann heute alles tun Ist Popmusik Kunst? Fragerunde: Was beschäftigt uns gerade? Meine Antwort: Handspindelpresse in Leipzig für Münzprojekt finden und Gummihand-Illussion (soll ich kommenden Montag mitbringen und mit einer Person austesten!) Kurs Positionen Vorstellung Prof. Annette Kisling Fotografie Bilderreihen / Fotoserien Architekturfotografie arbeitet u.a. in Dunkelkammer / Schwarzweißfotografie »Wie ich mit Bildern in Ausstellungen arbeite« Ausstellungsarchitektur: Funktion ist auch Ornament ohne Kunstlicht Langzeitbelichtung
»Das große Glas«, Marcel Duchamp, 1915–1923
»Das große Glas«, Marcel Duchamp, 1915–1923
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Marcel Duchamp Marcel Duchamp / Rrose Sélavy Marcel Duchamp »Das Leben ist eros« »Das große Glas«, Marcel Duchamp Marcel Duchamp, 1915–1923 b_hgbleipzig-7-m.jpg Hauptwerk, auch »Braut wird von ihren Junggesellen entkleidet, sogar«, unverständlich Themen Mann / Frau / Paradies, König / Königin Was ist Zeit? Projektion der Wirklichkeit (Objekt > Schatten) Retinales Gemälde (nur geschaffen um auf die Netzhaut zu gelangen) sich der Armut entreißen durch limitierte Luxusschachteln! malte mit Samenflüssigkeit Determinismus (kein Zufall) contra freier Wille (keine Marionette) »eingeklemmt« in Gruppe rauchender Mitstudenten, verkrampft und überlegend, wie ich mich aus dieser Situation befreien kann Vorstellung Till Exit (Medienkünstler) Konstruktion bewegt Kamera, nicht der Mensch Thema Industrie notiert Personalausweis: Künstlername wie »Peter Müller« eintragbar? notiert beweglicher Raum, sodass Besucher an einer anderen Raumkoordinate durch die Tür wieder hinaustritt (Orientierungslosigkeit) notiert Bewegender Stillstand: Kamera bewegt sich nach links, Person nach rechts (Betrachter sieht die Person an der »selben« Stelle) Treff mit Friedrich Tietjen wegen Laokoon-Votrag (anregend) Eine weibliche Person bekommt ihr Fahrradschloss nicht auf, ich schaffe es auf Anfrage ebenfalls nicht
»Frauen in der Spinnerei«, Doris Ziegler, 1978/79
»Frauen in der Spinnerei«, Doris Ziegler, 1978/79
Kurs Zufall – Beifall – Abfall Zufall: Der Zufall spielt eine große Rolle in unserem Leben Beifall: Wir sehnen uns nach Anerkennung von Außen Abfall: Das Tier lebt mit der Natur, der Mensch hat es geschafft sich zum Teil von ihr zu lösen und schafft dadurch Abfall Treff in der Spinnerei , Halle 14: Mit Schülern bei einem Vortrag über Magnetresonanztomographie notiert vom eigenen Kopf ein MRT machen; Was geschieht, wenn ich »ICH« denke, was, wenn ich »IHR« denke? Möglichkeit sich unter ein MRT zu legen gibt es (mit Vergütung!) , Ergebnisse dürfen jedoch wegen Datenschutz nicht weitergegeben werden Kurs Positionen Vorstellung Professorin und Künstlerin Doris Ziegler, sympathisch »Frauen in der Spinnerei«, Doris Ziegler, 1978/79 b_hgbleipzig-11-m.jpg mit Lebensweg, Arbeiten und einem Dokumentarfilm über Leipzig, Arbeiterinnen in der DDR, Zerfall, Aufbau Sie kritisiert, dass Studenten heute nach von der Hochschule festgelegten Themen arbeiten sollen, zu ihrer Zeit war es freier gestaltet Arbeiten anderer Studenten werden vorgestellt; zeigt gleichzeitig die Vielfältigkeit eine Frau ging auf die Herrentoilette zum Wasserflaschenfüllen