[X] Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines Kunststudenten Diese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern. (1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs Warum Denken

notiert für Zürich-Besuch: "ARMLEDER, CONDO, DOKOUPIL, KROPF, MOSSET, PANCRAZZI", Galerie Andrea Caratsch (bis Mitte Mai) "VERA MOLNAR – (UN)ORDNUNG. (DÉS)ORDRE.", haus konstruktiv (bis 10.5.) "QUANTUM OF DISORDER", haus konstruktiv (bis 10.5.) "ROTH BAR & STUDIO", HAUSER&WIRTH artspaceguide Kurs Warum Denken? Wittgenstein Ludwig Wittgenstein (siehe auch 22.1) (1) Sprachphilosophie: erforscht Entstehung, Entwicklung, Bedeutung (Sinn, Wichtigkeit) u. Funktion (Aufgabe) d. Sprache untersucht Verhältnis von Sprache u. Wirklichkeit, sowie von Sprache u. Denken bzw. Bewusstsein Teilbereich d. Linguistik, Philologie, Semantik u. Semiotik logische Analyse d. Struktur d. Sprache "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." (Wittgenstein Ludwig Wittgenstein) "Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache." (Wittgenstein Ludwig Wittgenstein) (2) Logik: Lehre vom ordnungsgemäßen Denken, vom richtigen Schlussfolgern untersucht Geltung von Aussagen u. Aussageketten betreffs ihrer Struktur Beispiel: Wenn A = B und B = C, dann ist auch A = C "Die Logik ist keine Lehre, sondern ein Spiegelbild der Welt." (Wittgenstein Ludwig Wittgenstein)
Arbeit Ja-Nein in HGB aufgehangen
Arbeit "Ja-Nein" in HGB aufgehangen
Arbeit DERZEIT KEINE AUSSTELLUNG
Arbeit "DERZEIT KEINE AUSSTELLUNG"
an "Intime Collage" weitergearbeitet (insg. 16 Stk.) mit Papier-Schlüsselloch versehen Arbeit "Ja-Nein" in HGB aufgehangen ja-nein-2-k.jpg Arbeit "DERZEIT KEINE AUSSTELLUNG" derzeit-keine-ausstellung-k.jpg Kurs Warum Denken? Theorie autopoietischer Systeme, Niklas Luhmann Autopoiesis: "selbst-machend" System = selbstorganisierendes und reproduzierendes System Soziologe Luhmann erweiterte Begriff (1) lebende Systeme (bestehend aus Abfolge von Stoffwechselvorgängen usw.) (2) psychische Systeme (bestehend aus Abfolge von Gedanken, Gefühlen usw.) (3) soziale Systeme (bestehend aus Abfolge von Kommunikationen; besteht aus Kommunikation, nicht aus Menschen) Sprache = wichtige Kopplungsmöglichkeit zw. psychischer und sozialer Systeme 2 Systeme nutzen nie gemeinsam ein Element Selbstbeobachtung: Beobachtung eines Bildes von sich wiederkehrende Begriffe/Fragen bei allen bisherigen Sitzungen (1) Unterbewusstsein (2) unterschdl. Arten von Texten / zeigen, wie Denken bei Autoren funktioniert (3) Sprache u. Denken (4) Was Denken mit Erkenntnis zu tun hat (5) a priori / a posteriori (6) Systeme / Modelle des Denkens (7) Wahrnehmung u. Denken (8) "philosophisches Denken" (9) Was ist das Ästhetische am Denken? (10) Denken u. Kontrolle d. Denkens / Eigendynamik (11) "Extended mind": Involvierung d. Körpers
Wittgenstein-Generator, Text-Collage auf Holzscheiben, 2012, Jochen Höller
Wittgenstein-Generator, Text-Collage auf Holzscheiben, 2012, Jochen Höller
Kurs Warum Denken? Wittgenstein Ludwig Wittgenstein (1889-1951, österreichisch-britischer Philosoph) evtl. Protokoll Sitzung anfertigen (5 Seiten á 1.800 Zeichen, kein Verlaufs- sondern Ergebnisprotokoll mit eigenen Überlegungen zu den diskutierten Fragen, weiterführenden Gedanken und Literaturangaben) ästhetische Dimension im Denken (Sprache, Skizzen, Zeichen) Denken funktioniert nicht in linearer Form (wie Buch) Wittgenstein Ludwig Wittgenstein: kleine Textblöcke, visuell gedacht, viele Manuskripte zu Lebzeiten nur Traktatus und 2 Aufsätze publiziert von eigener Schrift selber nicht überzeugt Schaffensprozess <> Buchpublikation 3 von 7 Geschwister: Selbstmord, W. selber teilweise auch depressiv charakterlich: rechthaberisch, autoritär erzogen, wirkte unsicher beschäftigte sich viel mit fliegen (Versuch Flugmotor zu bauen) Wittgenstein Ludwig Wittgenstein-Generator, Text-Collage auf Holzscheiben, 2012, Jochen Höller wittgenstein-kunst.jpg Buch Bertrand Russell > Start in Philosophie Frühwerk: 1902-1918 arbeit an "logisch philosophische Abhandlung" "wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen" nach Krieg / Publikation Buch, Abbruch Philosophiestudium 20er Jahre: wieder Richtung Philosophie 1929 Werk als Doktorarbeit anerkannt ab 1930er: Versuch Gedanken in Buchform zu publizieren 1936-48: neues Buch "Philosophische Untersuchungen" (2 Jahre nach Tod erschienen) Manuskripte: vieles verworfen, durchgestrichen, neu zusammengesetzt ohne linearem Aufbau, viele kleine Textblöcke Wörter: kontextbezogen, immer wieder neu aufgeladen von unterschdl. Perspektiven betrachtbar W. möchte Dingen auf den Grund gehen nicht Erscheinung behandeln, sondern das Medium Denken stark mit Sprache verknüpft erst einmal Denken ordnen / Sprache richtig stellen, bevor Blick dahinter tauscht: "Ich weiß " > "Ich glaube ich weiß" > "Ich schwöre, ich weiß" manchmal aus, um Bedeutung der Worte herauszubekommen Menschen lernen Beziehung zw. Worten, nicht, was Sprache ist Entscheidungen / Denken von Menschen abhängig von Situation Was bedeuten die Worte, die ich spreche / denke? Sprache = Kommunikation zw. Menschen Zerlegung der Sprache, um die Bedeutung der Worte auf den Grund zu gehen P.U. setzen mit Augustinus ein Augustinus beschreibt Spracherwerb auf mechanische Art Wortbedeutung für einen Satz "als" "da" "weil" "dann" sehr schwierig zu erklären Augustinus Komplexität deutlich reduziert stimmt dem teilweise zu: "Bedeutung eines Wortes ist der Gebrauch…" allerdings mit Anspruch auf alle Wörter, nicht nur auf Substantive etc. physischer Vorgang wärend d. Denkens Augustinus: Verwechslungen klären durch genaue Wortdefinition "Denn wie weiß ich, dass einer zweifelt? Denn wie weiß ich, dass er die Worte "Ich zweifel daran" so gebraucht wie ich?" (S. 127, "Über Gewissheit") Sprache = Konzept der Kommunikation "verlässliche Kommunikation" möglich? W. will mit Mißständen aufräumen > Sender und Empfänger sollen das selbe bei den Worten denken/fühlen wie der jeweils andere "Gibt es solche Art von Kommunikation / ideale Kommunikation?" (W.: "jein") ihm geht es darum, immer wieder alles neu in Frage zu stellen / Neues lernen, nie abgeschlossen Ausmerzung von Missverständnissen: nicht wirklich erreichbar Gibt es absolute Wahrheit? Kann man die Erscheinung durchschauen? W. hatte Problem mit abgeschlossenen Statements (deshalb publizierte er zu Lebzeiten wenig) spricht über seine Mängel als Schreiber / Philosoph denkt, er stöße ständig an seine Grenzen Traktatus: durchnummerierte Sätze, wirkt abgeschlossen (W. zerlegt Traktatus sein Leben lang) "Sprachskepsis" "frühe Wittgenstein Ludwig Wittgenstein" <> "späte Wittgenstein Ludwig Wittgenstein" Phase Frühwerk: Grenzen unserer Sprache = Grenzen unserer Welt durch Mathematiker beeinflusst, logisch philosopische Abhandlung, manifestartiker Charakter Spätwerk: skeptischere Ansätze der Sprache gegenüber Zitat "Philosophie ist ein Kampf…" Funktion Phil.: fixierten Bedeutung von Wörtern etwas entgegensetzen durch Hinterfragung; durch experimentelles Vorgehen im Text Wörter ausgetauscht: wie verändert sich Bedeutung des Satzes Verschiebung von Bedeutung auf den Grund gehen absolute Wahrheit immer mit Fragezeichen versehen Untersuchung von Sprachstudien es geht im Spätwerk um den Prozess Form Hypertext Denken nicht linear W. überträgt das durch seine Textform Frage nach der Schuld / religiöse Fragen ihm sehr wichtig Frage nach der absoluten Wahrheit Überlegung: nur durch Offenheit der Worte kann Neues entstehen? ansonsten "roboterhafte" Abhandlung, wenn alle Worte klar definiert W: nicht sagen: "ich weiß", sondern: "ich glaube, ich wüsste es" Bsp. Mond ("ich weiß, dass ich noch nie auf dem Mond war" ist falsch, sondern "Ich glaube, ich wüsste es") Frage nach Unterschied Kant zu Wittgenstein Ludwig Wittgenstein Kant: philosophisches Reflektieren abstrakt, fässt viele Gedanken in einen Zusammenhang, nimmt Gedanken heraus, die nicht hineinpassen Wittgenstein Ludwig Wittgenstein: tatsächliches Denken, lässt vieles offen W. blockiert, wenn linear denken / aufschreiben reflektieren, verhalten, denken: wie verhalten sie sich zueinander? Frage: "Was verstehen wir unter denken? Was unter reflektieren?" W. schreibt mehr als Kant darüber WIE es zustande kommt, was er schreibt Denken <> Selbstreflektion? W.: Denken und Sprache = eins? Wo sitzt das Denken? Der Geist? Bedeutung "nach-denken" Bedeutung, kurze Diskussion zu "Reflexion" Unterschd. Reflektieren <> Interpretieren doppelte Reflexion: "ich denke darüber nach, dass ich darüber nachdenke, …" "Braucht man absolutes Verständnis?" "Denken ist nicht absolut" "Aber was Menschen vernünftig oder unvernünftig erscheint, ändert sich…" "Sehr gescheite und gebildete Leute glauben an die Schöpfungsgeschichte…" Gegenüberstellung "Glaube" und "Vernunft" Glaube, obwohl es unvernünftig erscheint Verhältnis Wissen / Sagen "Grundlage des Sprachspiels" "Durch Sprachspiele schaffe ich Realität" Die Art wie wir sprechen, basiert auf Sprachspielen
Home Sweet Home
Home Sweet Home
Kurs Warum Denken? (Adorno siehe 4.12.2013, 6.11.2013) Essay: "geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden" persönl. Auseinandersetzung mit Thema Kriterien wissenschaftl. Methodik können vernachlässigt werden Trennung Wissenschaft - Kunst irreversibel Situationsbeschreibung Trennung (S. 66) Essay lässt sich nicht einordnen im Zwischenzustand, Mischform von Kunst Bewußtsein der Nichtidentität von Wissenschaft Erkenntniswillen Neutral gegenüber Gegenstand > verwissenschaftlicht Wissenschaft: nach Sparten organisiert, alles kann dargestellt werden "Revolutionäre" beim Essay: Leser schaut Gedankenstrang zu, bei Entwicklung assoziativer Verknüpfungen kein wissenschaftl. Aufbau Wissenschaft: Definitionen sind statisch / "Baukastensystem" für deduktivistische Systeme "Verfransung der Künste" ("Die Kunst und die Künste", 1967) Kurs Projekt Home Sweet Home Home Sweet Home home-sweet-home.jpg über mein Gesicht großen schwarzen Kreis persönl. Umgebung = Showroom / Wartebereich Gewalt anwenden / Kratzer / Staubpartikel über URL Botschaften wie "holt_mich_hier_raus", "kaufhaus_wohnzimmer", "ich_bin_individuell" (siehe auch http://telekommunizieren.tk/ )
3 Stoppagen, Duchamp, © Succession Marcel Duchamp/ADAGP
3 Stoppagen, Duchamp, © Succession Marcel Duchamp/ADAGP
Draft Pistons, Fotoserie, 1914, Duchamp
Draft Pistons, Fotoserie, 1914, Duchamp
Shooting Picture, 1961, Niki de Saint Phalle © The estate of Niki de Saint Phalle
Shooting Picture, 1961, Niki de Saint Phalle © The estate of Niki de Saint Phalle
Kunstgeschichte Kurs Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die Folgen Zufall bei Duchamp Marcel Duchamp (siehe auch 29.10.2012) ohne kausaler Erklärung, Verzicht auf Erklärung "Was nicht produziert wird, ist immer besser als das, was produziert wird" Kunst ist nicht das, was man sieht "Ich will voller Gedanken und zugleich gedankenlos sein", Max Stirner (These, man sei alleine auf der Welt, alles andere nur Vorstellung) das Rationale lässt nichts Unvorhergesehenes zu Natur und Zufall / Wechselwirkung "Das Wort Gesetz ist gegen meine Prinzipien und daher mußte ich den Dingen eine andere Erklärung geben, eine Art Pseudoerklärung." Duchamp Marcel Duchamp'sche Zufall: etwas passiert, was nicht planbar ist Zufall = gültiger Wert zieht diese Form der Wissenschaft vor "fröhliche Physik": Entwurf der Realität, die möglich wird, sobald physikalsiche und chemische Gesetze gelockert werden "Die Akademie des Flaneurs" sich durch den Raum bewegen für Inspiration Schönheit der Indifferenz Werke mit Bezug zum Zufall 3 Stoppagen, Duchamp Marcel Duchamp, © Succession Marcel Duchamp Marcel Duchamp/ADAGP stoppagen.jpg Glasscheiben (Träger) mit draufgeklebten Streifen Leinwand (Träger der Malerei), darauf Faden hat 1 Meter Fäden von 1 Meter Höhe auf Leinwand fallen lassen, danach fixiert Lineale aus Holz modifiziert mit neuer Linienform der Fäden (Schablonen) gewelltes Lineal (weiterhin 1 Meter) als neue Maßeinheit Netzwerk der Stoppagen, 1914 fixer Punkt, gewellte Lineale angesetzt, Linie gezeichnet, 9 x nummerierte Punkte 2 Aktfiguren von älterer (kubistischer) Arbeit ("young man und girl in spring", 1911 ) als Träger verwendet Verbindung von männl. und weibl. Wesen Stoppagen verbunden, verwissenschaftlicht Draft Pistons, Fotoserie, 1914, Duchamp Marcel Duchamp draftpistons.jpg Stoff mit gepunktetem Muster vor geöffnetem Dachausstieg (Luftzug erzeugt neue Form, fotografisch fixiert) geplanter Zufall "Das große Glas" u.a. (1) 3 mögliche durch Wind veränderte "Blicke" in Wolke integriert (2) 9 x mit Spielzeugpistole gegen Glas geschossen, zufällige Positionen markiert und gebohrt Verbindung Junggesellen mit Produktionsstätte Köpfe der 9 Junggesellen durch schräg fotografiertes Stoppagen-Netzwerk positioniert (Tiefenstaffelung) Musik Komposition "Erratum Musical", 1913 Noten zufällig aus Hut gezogen Nachbau Cage über Duchamp Marcel Duchamp: "Für mich war Schach ein Vorwand, um in seiner Nähe zu sein." 15. Jhd.: Leonardo da Vinci: Traktat der Malerei (in Stein und Mauern schon Figuren in sich) 17. Jhd.: Florentiner Mosaik (vorgefundene Struktur geordnet zu Motiven) 18. Jhd.: Alexander Cozens, Publikation über Landschaftskompositionen, Tintenfleck als AUsgangspunkt 19. Jhd.: Aufkommen Klecksografie u.a. Victor Hugo, Justus Kerner durch avandgardistische Künstlergruppen wie Dadaisten Dadaismus oder Surrealisten wird Zufall als Methode schnell wichtiger Bestandteil in Kunst Max Ernst durch Zufall zum Bild gefunden, Entwicklung Kompositionen John Cage notiert Orgelprojekt Halberstadt aufsuchen akzeptiert nicht präexistenten Zufall stellt "Fragen", die Prozess mit unklarem Ausgang auslösen "I Ching" ("Buch der Wandlungen", chinesische Orakelsammlung) Ursprung: durch Zufallsoperationen wie Münzwürfe bestimmte Orakeltexte und Handlungsmöglichkeiten ermittelt Point-Drawing-Method (Unebenheiten im Notenpapier eingefärbt, in Noten umgewandelt) "Drip Paintings", Jackson Pollock Farbe wird auf Leinwand geschleudert körperliche Bewegung erzeugt "kontrollierten Zufall" (Unschärfe) Shooting Picture, 1961, Niki de Saint Phalle © The estate of Niki de Saint Phalle shootingpaintings.jpg Niki de Saint Phalle (1930-2002, Malerin und Bildhauerin) "Shooting Paintings" bewusste Farbwahl, nur Schießen (und damit Menge Farbe) zufällig Gerhard Richter Gerhard Richter übermalte Fotografien benutzte Privatfotos, wegen u.a. Unschärfe aussortiert Mischung Ölfarbe und Fotopapier einziges Auswahlkriterium = Auswahl Foto Farbtafeln Geradenbild [t=]Papier für Pen-Plotter Aquarellpapier (mit glatten und abgerissenen Rändern), 48x62,5 1,30 EUR Glitzerpapier (Fotopapier), gold/silber, 50x70 6 EUR unterschdl. Farbpapier, u.a. gepunktet/sichtbaren Fasern, 50x70 6 EUR gold/silber Glanzpapier matt/glänzend (Spiegel) 4,50 EUR/6 EUR 3d-Folie (glatt, kleine runde Verzerrungen), 50x70 3,50 EUR Blümchen-/ Punktepapier A4 Farbpapier mit sichtbarer Struktur, 0,20 EUR farb. Filzplatten 30x45 2,50 EUR Kunstgeschichte Kurs Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die Folgen Vortrag Quantenphysik / Determinismus Kausalitätstheorie Demokrit: beschreibt Gesamtnatur als riesige Maschine, lückenlos erklärbar / voraussagbar Kant: "Alle Veränderungen geschehen nach dem Gesetz der Verknüpfung von Ursache und Wirkung" Determinismus: "keine Freiheit" impliziert, dass sich Welt nur auf eine Weise weiter entwickelt kann weicher Determinismus: ohne Handlungsalternativen (am Ende nur eine möglich), aber Wahl der Handlung frei Zusammenfall freier Wille und Notwendigkeit Libet-Experiment Benjamin Libet (Physiologe), Versuchsreihen 1979 Messung zeitl. Abstand zw. Nervenaktivität im Gehirn (geht Handbewegung voraus) und erst danach erfolgenden Bewusstwerden Quantentheorie Doppelspaltexperiment / Verschränkung Quanten = natürliches Phänomen (u.a Verantwortlich für zufälligen Verfall von Atomen) können mehrere Zustände gleichzeitig haben Eigenschaften von Wellen (wie Ausbreitung von Licht) und Teilchen im unscharfen Zustand (Ort und Zustand nicht messbar) Wahrscheinlichkeit Zufall in d. Kunst Versuch menschl. Handlungs- und Bewusstseinsspektrum um einen Faktor zu erweitern außerhalb des menschl. Vermögens menschl. Zufall: Überschneidung von Kausalketten Vortrag Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die (Para-)Wissenschaft TOM TIT, La Science Amusante Wissenschaft Duchamps: Willkühr und Laune Grundstock pseudo-wissenschaftl. Aufbau "Das Rad" damals in physikalischen Versuchsanordnungen verwendet (Fliehkräfte demonstriert, mit gerader Gabel) [gedankl. abwesend] Abhängigkeit der Wissenschaft von der Gesellschaftsform Darstellung einer vermeintl. chaotischen Wirklichkeit mit Hilfe mathematischer Modelle auf philosophischer Ebene: Entmystifizierung durch Wissenszuwachs Tom Sachs (*1966, US-amerik. Künstler) Christoph Keller (*1967, dt. Künstler) Kurs Warum Denken? Charles Sanders Peirce (1839-1914, US-amerik. Mathematiker, Philosoph, Logiker) "Exhibiting Reasoning - Zur graphischen Praxis Charles Sanders Peirce", Meyer-Krahmer Zeichnung als Darstellungsmethode im philosophischen Bereich Bedeutung Schriftbild auf Bedeutung von Inhalt Bsp: 1 Gedicht in 6 unterschdl. Handschriften geschrieben, um Wirkung herauszubekommen Vortrag Zeichenbegriff bei Charles S. Peirce Pragmatizismus Erkenntnistheorie Pragma = Handlung Gedanken zu Grundsetzen des Erkennenkönnens Semiotik: Wissenschaft von Zeichensystemen Semiotisches Dreieck: (1) (materielles) Zeichen <=> (2) Objekt, auf das sich Zeichen bezieht <=> (3) Interpretant <=> (1) Zeichen es gibt kein Wissen ohne Repräsentation (Darstellung) "Die Kunst des Räsonierens", aus "Semiotische Schriften" 3 verschd. Geisteszustände (1) Zustand Gefühl (im träumerischen Zustand) (2) Sinn für Reaktion (entsteht durch Unterbrechung von Gefühl durch ein anderes) (3) Geisteszustand Denken 3 Weisen, in denen "wir an einem Ding interessiert sein können" (1) primäres Interesse (2) sekundäres Interesse (wegen seiner Reaktion auf andere Dinge) (3) vermitteltes Interesse (insofern es dem Verstand Idee von einem Ding vermittelt) 3 Arten von Zeichen (1) Similes oder Ikons dargestellte Dinge werden nachgeahmt (Fotografie) (2) Indikatoren oder Indizes zeigen etwas über Dinge, weil physisch mit ihnen verbunden (wie Wegweiser) (3) Symbole oder allg. Zeichen mit ihrer Bedeutung durch ihre Verwendung verknüpft [überfordert] alles ist zeichenhaft abhängig davon, wie es wahrgenommen wird [gedankl. abwesend]
Kurs Warum Denken? Handout Begriffserklärung Kant "Kritik der reinen Vernunft" (1) Kritik gr. Beurteilungskunst Prüfung insbes. der Grundlagen unserer Erkenntnisse und unserem Erkenntnisvermögen (2) Vernunft "oberste Erkenntnisvermögen" (3) a priori lat. "von dem Früheren her", rein, das von "Natur" oder dem Wesen aus hervorgehende, angeborene, das von der Erfahrung unabhängige (analytisch), nicht aus der Erfahrung stammende aber die Erfahrung erst ermöglichende, allgemeingültige, notwendige Erkenntnis (4) a posteriori lat. "vom Späteren her" Kant probiert(?) mit diesem Begriff die transzendental-logischen Fragen nach dem Ursprung und den Möglichkeiten unserer Erkenntnis durch die Sinne gegeben (empirisch) zufällige Erkenntnis (5) empirisch aus der Erfahrung begründet sagt aus, dass der Ursprung des Wissens aus der Beobachtung und dem Experiment kommt (6) Erkenntnis durch die Sinne, den Verstand und die Vernunft laut Kant müssen alle drei Erkenntnisse zusammen spielen, um systematisch geordnetes Wissen hervorzubringen im Erkenntnisprozess unterscheidet man zw. dem erkennenden Bewusstsein (Subjekt) und dem zu erkennenden Gegenstand (Objekt) (7) Erfahrung allg. das mit den Organen der Sinneswahrnehmung Erkundete im Gegensatz zu dem "bloß" gedachten (Rational), dem aus Autorität angenommenen (Dogma), dem geschichtlich überlieferten (Tradition) Erfahrung ist im wissenschaftl. Denken der Weg (Methode) und auch die Wahrnehmung (Beobachtung, Experiment) (8) transzendent lat. "hinüberschreitend" Grenzen der Erfahrung überschreitend außerhalb der Grenzen der natürlichen außerhalb der mit den Sinnen erkennbaren Welt liegend über den Bereich des menschlichen Bewusstseins hinausgehend (9) Ästhetik gr. "sinnlich wahrnehmbar", "empfindend", "wahrnehmend" (10) analytisch gr. "dem Auflösen dienende Kunst" Verfahren von Zerlegen, Zergliedern "die Analytik entdeckt durch Zergliedern alle Handlungen der Vernunft, die wir beim Denken überhaupt ausüben" (empirisch) (11) synthetisch zusammensetzend, verknüpfend, vom Allgemeinen zum Besonderen fortschreitend im Gegenteil zu analytisch nicht von der Erfahrung abhängig (12) Raum "notwendige Vorstellung a priori, die allen äußren Anschauungen zugrunde liegt" er (Raum) beruht auf unserem Anschauungsvermögen, das uns das Erfahren äußerer Dinge ermöglicht (13) Zeit "[…] Zeit ist nichts anderes als die Form des inneren Sinnes, die Anschauung unserer selbst und unserem inneren Zustand […] Zeit ist die formale Bedingung a priori aller Erscheinung überhaupt" (nacheinander)
Kurs Warum Denken? (nicht anwesend) Immanuel Kant (1724-1804) a priori = von vornherein a posteriori = im nachhinein "Kritik der reinen Vernunft" (1) Erkenntnis Frage "ob es eine … von der Erfahrung … unabhängiges Erkenntnis gebe" Mensch sollte von der Erfahrung unabhängige Erkenntnisfähigkeit verfügen (Vernunft) Empirismus u.a. von David Hume (1711-1776) vertreten "Erfahrung" = Sinneseindrücke und ihre Verarbeitung im Denken "Erfahrung lehrt uns …, dass etwas so oder so beschaffen" (empirische Erkenntnis) Gegenteil "reine" Vernunfterkenntnisse" oder "reine Erkenntnisse a priori" (Unabhängigkeit von jeglicher Erfahrung) Erkenntnisse nach Quelle (a) Erfahrung und (b) reiner Vernunft Mischformen mgl. (im wissen was passiert, aber nur mgl. durch früher erlangte Erkenntnisse) (2) Urteile Urteil (Aussage, Behauptung) = Subjekt mit Prädikat wahr oder falsch Urteil a priori (a) aus der Notwendigkeit heraus (wie arithmetische Satz "7 + 5 = 12") (b) "strenge Allgemeinheit" (Regel ohne Ausnahme) (3) 2 Arten von Urteilen (a) analytische Urteile Sie sind "Erläuterungen desjenigen …, was in unsern Begriffen … schon gedacht" Körper = räumlich ausgedehnt (b) synthetische Urteile erweitern Wissen "Wenn ich sage: 'Alle Körper sind schwer’, so ist das Prädikat ['schwer'] etwas ganz anderes, als das, was ich in dem bloßen Begriff eines Körpers überhaupt denke. Die Hinzufügung eines solchen Prädikats [er]gibt also ein synthetisch[es] Urteil" Urteile a posteriori immer synthetische Urteile Kant suchte synthetische Urteile a priori (Urteile, die echte Erkenntnis enthalten, ohne sich auf Erfahrung zu stützen) synthetische Urteile a priori = Erkenntnisse, die allein der Vernunft entstammen TV Interventionen [t=]"Ready to Shoot", Abschnitt "Fernsehausstellung II, ARTSCAPES" um Auswahlgremium (5 Leiter öffentlicher Kunstinstitutionen und Kunstkritiker) erweitert vorgestellte Künstler durch Gremium festgelegt beratende und begutachtende Funktion bei Gestaltung d. Produktion Zielsetzung Fernsehgalerie: Trennung von Kunstereignis und Medium (TV) aufheben / breites Publikum für bildende Künste erschließen / Sendezeit für Kunst zur Verfügung zu stellen Medium TV bisher als Kunstberichterstattung genutzt Kunst schaffen durch Kommunikationsmedien Druck, Film und Fernsehen Original/Unikat nicht mehr vorhanden Vergleich Rotationspresse und Buchverlage für Literatur / Schallplatte für Musik / Fernsehen für bildende Künste Fernsehgalerie = Gruppenausstellung auf wichtige Tendenzen konzentriert (wie Op Art, Pop-art, Land Art) 1-2 Fernsehausstellungen sollten pro Jahr ausgestrahlt werden Information zur Sendung / zum Thema / zu den Künstlern durch Kataloge / Plakate / Postkarten Ablauf Einführung mit grundlegenden Informationen (auch für Nicht-Fachpublikum verständlich) zur gezeigten Kunstrichtung sachliche Angaben und Daten sowie technische Erklärungen (soweit notwendig) Vorstellung Kunstobjekte (auch ältere Arbeiten, Projekte, Skizzen) und Künstler Künstler sollten Statements zur eigenen Arbeit geben dürfen Gegensatz zur LAND-ART-Sendung (Landschaft blieb in ihrer grundsätzlichen Erscheinungsform erhalten / nur Markierungen gesetzt) ARTSCAPES: Arbeiten mit totalem Umformungsprozess (nicht auf Naturlandschaft beschränkt) Grundschema: (a) Ausgangspunkt Naturlandschaft (b) Umformung durch technisch-künstlerische Mittel zur reinen Kunstlandschaft durch Überlagerungsprozesse mittels techn. Tricksereien auch größere Landschaften überlagert (c) auch Resultat vom Prozess zeigen Vorauswahl Künstler: u.a. Christo mit "Emballage Objekt" (Verdeckung kilometerlanger Künstenstreifen) Gotthard Graubner (Professor Kunstakademie Hamburg) mit "Nebelobjekt" arbeitete u.a. mit Kissen und Gazeschleiern [halbdurchsichtiges Gewebe] (überdeckt / lösten sich langsam auf) für Sendung Tal mit farbigem Nebel auffüllen und dadurch diffus / nicht mehr ortbar machen aus Redemanuskript Sendung 30.11.1970, 22:50 Uhr, 1. Programm Entwicklung Fernseher / Abspielen vom Videoband im Heimbereich Übergang vom 16mm-Filmsystem zum Videoband (nicht so anfällig) Kunstaktionen in LAND ART gingen bei imposanten Landschaften unter ("So kam es teilweise zur unbeabsichtigten Versöhnung mit der meist radikalen Idee") IDENTIFICATIONS: pure Geste, die Attitüde, das Statement des Künstlers steht im Vordergrund Gestaltung reduziert, zugunsten der Substanz des Objekts / der Idee Kunstwerk verliert Autonomie (nicht mehr vom Künstler zu trennen) Übersetzung Titel: u.a. "Identifikationen" (soll auf angestrebte Einheit zw. Kunstobjekt und Künstler im Kunstprozess hinweisen) Richard Long als Zitat zum Verzicht auf Kommentare: "[…] Wenn eine zusätzliche Information oder ein Kommentar notwendig sind, dann sind es schlechte Objekte"
Merzbau, Kurt Schwitters (1943 zerstört)
Merzbau, Kurt Schwitters (1943 zerstört)
Selbstbildnis El Lissitzky
Selbstbildnis El Lissitzky
Kabinett der Abstrakten, El Lissitzky, 1928/29
"Kabinett der Abstrakten", El Lissitzky, 1928/29
mechanische Ente, Jacques de Vaucanson, 1738
mechanische Ente, Jacques de Vaucanson, 1738
Kurs Geschichte der Ausstellung standartisierte Hängungsformen Abweichungen durch Künstler durchgesetzt Kurt Schwitters (1887-1948, dt. Künstler, Maler, Dichter und Werbegrafiker) unter Kennwort MERZ dadaistisches "Gesamtweltbild" entwickelt bekannt geworden durch architektonisch veränderte Räume Merzbau, Kurt Schwitters (1943 zerstört) merzbau.jpg Merzbau / "Kathedrale des erotischen Elends" überwand Gattungsbegriffe Skulptur / Installation in seinem Wohnhaus, Hannover Rekonstruktion im Sprengel-Museum Hannover Wegbereiter für Pop-Art (Motive häufig der Alltagskultur, des Konsums, den Massenmedien und Werbung entnommen) private Präsentation d. Kunst / nicht öffentlich gefördert Selbstvermarkter Collagen "Merz-Zeichnungen" Merzbau in Scheune ("the Elterwater Merz Barn", England) blieb unvollendet Kunstwerk nie zuende gedacht, immer in Entwicklung begriffen "Ursonate" "Man kann auch mit Müllabfällen schreien, und das tat ich, indem ich sie zusammenleimte und -nagelte. Ich nannte es MERZ, es war aber mein Gebet über den siegreichen Ausgang des Krieges, denn noch einmal hatte der Frieden wieder gesiegt. Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. […] Es war wie ein Abbild der Revolution in mir, nicht wie sie war, sondern wie sie hätte sein sollen" Alexander Dorner (1893-1957, dt. Kunsthistoriker, Hochschullehrer und Museumsdirektor) innovative Konzepte für Ausstellungen beauftragte Künstler mit ihm zusammenzuarbeiten wollte Schallplatten als Audioguide / audielle Begleitung im Museum anbieten Farbgestaltung Ausstellungswände Schaffung von "atmosphärischen Räumen" El Lissitzky (1890-1941, rus. Avantgardist, Bereich Malerei, Architektur, Grafikdesign, Typographie und Photographie) zur Realisierung und Verbreitung konstruktivistischer Ideen beigetragen Ausstellungsgestaltung Selbstbildnis El Lissitzky lissitzky.jpg Kunst, die Nutzen hat / mit gesellschftl. Anspruch "Kabinett der Abstrakten", El Lissitzky, 1928/29 kabinett.jpg bewegl. Konstrution, Bilder neu anordnen / sichtbar machen durch Ausstellungsbesucher Rekonstruktion im Sprengel Museum Hannover Kurs Warum Denken? Dialog als Denkstil Erkenntnistheorie 4 Arten von Erkenntnis: Vermuten, Glauben, Nachdenken, Einsehen mechanische Ente, Jacques de Vaucanson, 1738 ente.jpg René Descartes (1596-1650, frz. Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler) methodischer Zweifel Zweifel versuchte Philosophie mit wissenschaftl. Methoden zu eindeutigeren Schlüssen zu führen, die nicht mehr anzweifelbar wären komplett zum Anfang, mit einem eindeutig belegbaren Punkt Ausgangspunkt: alles, was er für wahr hält = falsch Außenwelt durch Sinne wahrnehmen = Täuschungen / muss nicht wahr sein Zweifel Zweifel an Erinnerungen Zweifel Zweifel am eigenen Körper (wenn Leben = Traum > Körper = nicht unbedingt existieren) Zweifel Zweifel an Grundsätze in Wissenschaft / Mathematik Wissenschaftliche Erkenntnisse könnten durch "höhere Macht" (boshafter Geist / genius malignus) eingetrichtert worden sein Gott Jesus nicht existent (sonst wäre genius malignus nicht da) oder Gott Jesus ist der boshafte Geist unumstößliche Wahrheit: Cogito, ergo sum (Ich denke, also bin ich) nicht Gott Jesus ist mehr unumstößlich, sondern der Mensch Ich = "denkendes Ding" deskriptive (beschreibende) und normative Gedankengänge deskriptive Aussagen = Sätze über Realität, können überprüft und ggf. widerlegt werden normative Sätze = geben vor, wie etwas sein sollte