[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs Video Rewind

Three Transistions, Peter Campus
Three Transistions, Peter Campus
Die neue leibhaftige Zeichensprache, 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht
"Die neue leibhaftige Zeichensprache", 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht
Tanz für eine Frau, 1977, Ulrike Rosenbach
"Tanz für eine Frau", 1977, Ulrike Rosenbach
Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin, 1975, Ulrike Rosenbach
"Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975, Ulrike Rosenbach
Kurs Video Rewind Vortrag "Narzissmus Narzissmus / Selbstdarstellung in Videokunst" gehalten Three Transistions, Peter Campus campus-k.jpg Blue Screen frühe Form Bluescreen-Technik wurde 1933 in Film King Kong verwendet in Deutschland Bluescreen-Technik in 1960er Jahren eingeführt Vortrag feministische Ästhetik in Videokunst Friederike Pezold (*1945) "Die neue leibhaftige Zeichensprache", 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht zeichensprache.jpg Serie von Videobändern, jeweils widmet sie sich einer Körperzone als instalative Arbeit gedacht Körper geweisst, bestimmte Teile hervorgehoben / geschwärzt / mit Pappe abgeklebt Sequentierung weiblichen Körper weg von erotischen Körperbildern entsexualisierter weiblicher Körper "Tanz für eine Frau", 1977, Ulrike Rosenbach rosenbach.jpg "Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975 Aufzeichnung Performance 1975 2 Kameras: sie, Pfeile abschießend, Zielscheibe mit Madonnenbild "Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975, Ulrike Rosenbach amazone.jpg Pipilotti Rist (*1962) mit "I'm Not The Girl Who Misses Much" frühste Videoarbeit von ihr mit Humor versucht Thematik Feminismus zu nähern "Mutaflor" (1996) (Pause) (Daniels Dieter Daniels schließt sein Handy an Beamer an und zeigt ungewollt wie er sein Passwort im Handy eintippt) Amalia Ulman, Instagram mit Thema Rollenbilder Performance auf Instagram "Selbstbranding" bewusst zerstören Weiblichkeit ist antrainiert "Alles ist Performance" [NOTIZEN NOCH EINFÜGEN] "Center Jenny", Ryan Trecartin anscheinend: Sprache fassen, wie sie sich entwickelt, von Technologie beeinflusst was Farbe/Klang für ein Wort Farbe mit Satz assoziieren [NOTIZEN NOCH EINFÜGEN] Alurahmen mit Holzfurnier (21x32.7cm, Furnier Eiche natur, Leistenbreite 4.8mm) für Testrahmung A4-Blatt (ausgedruckte Bilder, digital verändert, handschriftlich mit Notizen ergänzt, bemalt, beklebt) bestellt
Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen, E-Mail von Facebook
"Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen", E-Mail von Facebook
Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten mit 45°-Gehrung, Rückkarton (Alberti Wolfgang Alberti gefertigt), Holzleiste zur Fixierung Seitenleisten an Rückkarton geleimt Kurs Video Rewind (Gespräch mit Daniels Dieter Daniels und anderen Vortragenden) Vortrag kommenden Montag mit Frage zur Selbstdarstellung in der Videokunst mit eigenen Gedanken Bill Viola, "Migration (for Jack Nelson)" (Bsp. S. 85) "He weeps for you" (Video- und Soundinstallation, 1976), ohne Künstler-Selbstdarstellung > Betrachtersicht Künstler = Stellvertreter für Betrachter? "Sind einige Videos gar keine Selbstbildnisse? Künstler nur Darsteller/Performer? Es geht vielleicht nicht um sein Selstbild?" kritische Hinterfragung Narzissmus Narzissmus Thema von Krauss (S. 170, 179 "Extension Narziss") Reaktionen darauf (ab S. 26) von Künstlern, Kritikern, Philosophen Joan Jonas "Left side, right side" S. 193 und 65 Peter Campus "Three Transitions" (bei Youtube) 1/2h Vortrag Künstler konnten in Video Dinge darstellen / Themen reflektieren, die im Film so nicht gingen bei ubu.com schauen evtl. Freud Sigmund Freud und anderen mit einbringen Daniels Dieter Daniels bei Fragen auch am Wochenende telefonisch erreichbar "Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen", E-Mail von Facebook verhuellt_facebook-k.jpg "Hallo Verhüllte, dies sehen deine Freunde, wenn sie dein Profil besuchen oder du einen Beitrag oder Kommentar auf Facebook postet. Füge ein Profilbild hinzu, damit deine Freunde wissen, dass du es bist." E-Mail Clemens "Meine Interventionen sind direkt in deinen Text integriert so mit => markiert:" "=> Vielleicht sollte man das nicht so streng sehen. Der Wunsch kann ich allerdings gut nachvollziehen. Vielleicht kannst du deine jetzige Arbeiten trotzdem als 'Kunst' bezeichnen, auch wenn dein Anspruch noch nicht ganz erfüllt ist?" "=> Möglicherweise sind die momentan Strömungen für uns nicht fassbar. Waren denn 'damals' für die Künstler die Strömungen fassbar, in denen sie sich befanden. Ich glaube, bei den ganz alten Sachen nicht unbedingt, aber so Bewegungen wie Dada, Pointillismus, Futurismus, Expressionismus etc. wirken schon sehr manifestiert. Aber eigentlich habe ich drüber so gut wie kein Wissen. :-("
Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert
Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert
I am an artist, 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
"I am an artist", 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed
Kunst 2 2
Werkstatt Holzwerkstatt Bilderrahmen für gekreuzte Beine aus Eiche hergestellt Innenmaße: 55x105cm (2,5cm je Seite Abstand) Glaszuschnitt bestellt: 105,9x56,1cm morgen Abstandsleisten sägen und Rückkarton anfertigen Alberti Wolfgang Alberti-Erzählung: setzte sich gestern nach der Arbeit zu Hause auf einen Stuhl und schlief ein Geradenbild Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert fuesse.jpg Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 8: Abkoppelung außen/innen und die Folgen (1) inneres Geschenen bleibt für Betrachter und Künstler unzugänglich "Orgasm", 1974, 7:30, s/w, ohne Ton, Urs Lüthi (*1947) Mimische nicht emotional, entgegen Erwartungen die Werktitel evoziert inneres und körperliches Geschehen abgekoppelt (2) künstlerische Verfahren der Überzeichnung und Selbstentblößung gründen auf erfahrene Unzugänglichkeit des Ich "I am an artist", 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine iamanartist.jpg Videoperformance im "Bowery", Straßenzug in New York mitten in den Passanten verküdet er laut, er wolle mit Problemen der Menschen nichts zu tun haben "Er sei Künstler, diese Probleme seien nicht künsterlischer Art und berührten ihn daher nicht." (bei Daniels Dieter Daniels nachfragen!) Remake 2010 Jeff Stanley (3) gesteigerte Form: Selbstzerstörung, Publikumsbeschimpfung, Aggressivität, Exzess Kategorie 9: Tradition, Idol, Selbst u.a. Aufnahmen von Bildern mit religiösen Gestalten und bekannte Personen werden über Körperteile der Künstler gelegt bzw. ersetzt Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed freed.jpg eignet sich exemplarische Frauengestalten in Bildwerken der Vergangenheit an (Buchmalerei bis Malerei 20. Jahrhundert) übernimmt nicht Haltung einer religiösen Figur (wie trohnende Maria) agiert unabhängig von motivischen oder ikonografischen Tradition passive Funktion als weibliches Model ist aufgehoben Theorem der Identität: Tritität, 1974, 8:00, s/w, Ton, Peter Weibel zuerst Gesichter von Jesus Jesus Christus Jesus, Nikolaus Lenau (romantischer österreichischer Dichter, verbrachte letzte Jahre in Irrenanstalt) und Weibel selber gezeigt zum Porträt Jesus Jesus Christus Jesus Satz von Francesca: "Form und Inhalt sind wie Bruder und Schwester in der ehrwürdigen Halle des Raumes" zum Porträt Lenaus seinen Satz: "Die Poesie bin ich selber. Mein selbstestes Selbst ist die Poesie." Weibel: "Meine Botschaft wirft jeden auf sich selbst zurück." toten Gesichter werden zum Leben erweckt, zum Sprechen gebracht sein Gesicht wird darübergeblendet Standpunkt Kurs Atelierbesuch von Clemens (nachträglich notiert) über Geraden-Collage: würde die mit Kohle gezeichneten Füße so belassen, lässt noch mehr Handschrift des Künstlers erahnen werde also jetzt erst einmal nur Randbereiche weiter bearbeiten, Füße so bis Klassentreffen belassen konnte mit meinem in Klasse vor 1-2 Jahren vorgestelltem Meerbild nichts anfangen, verschenktes Potential (warum?) für mich aber: erste Schritte mit Geraden würde jetzt auch Geradenbilder nicht als Kunst betrachten, sondern als Weg dorthin Gerade = Ausgangspunkt für einen neuen Weg Gerade nur anfänglich wichtiges Element Gerade langsam weiterdenken, krümmen, verbinden, schließen, färben, wandeln, formen Körperstudien und Konstellationsbilder = Untersuchung "Kunst": müsste dann noch "mehr" haben (was das auch immer ist) damalige Probleme: Formprobleme, Wunsch Realität besser darzustellen, nicht nachzuahmen (wie Flimmern bei Pointilismus) mein Problem: eigentlich kein Formproblem, sondern mein Versuch aus gefühlter Beliebigkeit in der Gegenwartskunst zu entkommen gleichzeitig klingt in Kunstgeschichtsbüchern 19. und 20. Jahrhundert so, als hätte es so kommen müssen dabei andere Künstler = andere Kunst = andere Entwicklung eigentlich gar nicht so stringent ("Es hat so kommen müssen"), wie gedacht / vermittelt Künstlergruppierungen/-Kunstströmung: mehr Macht als heute (fast nur Einzelgänger, sehr subjektive private Herangehensweise) Was bedeutet das für mich? Wenn der Verlauf damals auch nicht wirklich durch Objektivität gekennzeichnet war - was ich ja glaubte - warum suche ich jetzt danach? trotzdem: politische und gesellschaftskritische Kunst für mich unbedeutend wenn dann (1) L’art pour l’art L’art pour l’art oder (2) einfach eigenes Leben / Inneres bearbeiten eigenes inneres Leben: einzigartig, von niemand anderem erfahrbar, deshalb einmalige Ergebnisse möglich Lust auf Stillleben, Katzenporträts, Selbstbildnisse
Studies in myself II, 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933)
"Studies in myself II", 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933)
Body music I, 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine
"Body music I", 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine
Art must be beautiful..., artists must be beautiful, 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946)
"Art must be beautiful..., artists must be beautiful", 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946)
Migration (for Jack Nelson), 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola
"Migration (for Jack Nelson)", 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola
Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 4: Apparat, Unbewusstes, Sprache Sprechen oder Schreiben in langen, stelleweise unkontrolliert scheinenden Schüben Künstler versuchen sich und Publikum Zugang zu nicht bewussten Anteilen des Inneren zu vermitteln Abbild von Gesicht und Körper wird für inneren Monolog instrumentalisiert "Studies in myself II", 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933) davis.jpg wollte Video als "intimes Realzeit"-Medium präsentieren jeden inneren Vorgang über Bildschirm sichtbar niederschreiben Anliegen nicht Suche und Darstellung inneren Stroms an Assoziationen und Gedanken sondern Video als Medium zu untersuchen (?) Kategorie 5: "Innenstatus. Anzeige, Wandlung, Aneignung" ekstatischer Einsatz von Stimme, Atem, Minik und Bewegung Innenstatus am Körper zu visualisieren "Body music I", 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine palestine.jpg Gegenstände in Gruppe auf Boden gestellt: Zeichnung oder Malerei, Plüschaffe, weitere Spielzeugfigueren, Aquariumglas Spielzeug erinnert an Kindheitszeugen Palestine kniet für Performance auf Boden stößt halblauten Ton mittlerer Höhe aus, modeliert ihn versucht durch Performance Bindung des "stimmlich Inneren" an das "körperlich-motorisch Äußere" (?) Kategorie 6: Grenzerfahrung, Körper, Apparat (1) Selbstbeziehung darstellen oder überhaupt herstellen: durch Schmerz am eigenen Körper möglich seelische Schmerzerfahrungen auf körperliche Ebene übertragen "Art must be beautiful…, artists must be beautiful", 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946) abramovic1.jpg Kamm und Harbürste mit starkem Druck kämmt sie das Haar wiederholt unzählige Male Titel des Bandes fährt zunehmend schneller und aggressiver fort, mit schmerzverzerrtem Gesicht Haar und Kopfhaut zu malträtieren versucht althergebrachten Anspruch an Kunst, Schönheit zu vermitteln und den an Frauen, sich als Verkörperung der Schönheit abbilden zu lassen darzustellen Auswirkung auf die einzelne Frau und Künstlerin, selbstquälerische Ansprüche (2) körperliche und/oder seelische Extremsituationen werden arrangiert möchten an Grenzen der körperlichen wie psychischen Wahrnehmung gelangen Kategorie 7: Reflexion, Zeit, Narziss Anhand Gesicht untersuchen Künstler Reflexion auf Wasseroberflächen und das Monitorabbild als seitenrichtige Wiedergabe Narziss: "Erfinder der Malerei und des Selbstbildnisses" John Sturgeon (*1946, USA) "Water piece", 1974, 7:10, s/w, Ton demonstriert Differenz zwischen Aufzeichnung und wirklichem Geschenen, Monitorwiedergabe und Reflexion "Migration (for Jack Nelson)", 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola viola.jpg Wasserleitung aus Metall vor am Tisch sitzenden Künstler Schale halbvoll mit Wasser, außerdem 2 Früchte vor Schale mehrere Kamerawechsel einmal zu sehen, wie Violas Gesicht auf Wasseroberfläche reflektiert halbvoll gefüllt: verweist auf Zeit, bevor Kamera Szene aufzeichnete Schallwellen Gongschlag erreichen Wasser, Violas züge unkenntlich oder metallischer Klang wird nicht von Gong erzeugt, sondern Wasserleitung mit Gegenstand angeschlagen Wassertropfen: näher, Violas Kopf wird reflektiert Abbild fließ verkehrt herum aus Hahn nach optischer Gesetzmäßigkeit: Gesicht wird zweimal wiedergespiegelt linke Seite vom Tropfen breiter und deutlicher rechte Seite Tropfen schmaler und weniger klar Viola untersucht Beziehungen zwischen Einzelheiten einer Aufnahme (oder der Wirklichkeit), die da sind, ohne dass man sie wahrnehmen kann weiterhin verschiedene Zeitformen und Abbild des Menschen als Reflexion (irgendwie für mich unverständlich bzw. zu überinterpretiert) (weiter ab Seite 88)
(geöffnet)
(geöffnet)
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Kunst 3 1
Friedrich Fröhlich, überzeugt von Synthese Geraden-, Selbstporträt und Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage hergestellt, inkl. Querstreben Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt fluegelrahmenw1-k.jpg umsetzen morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen und weiter daran arbeiten Flügelrahmen im Klassenraum installiert fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Notizen für kurzes Gespräch mit Daniels Dieter Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus Narzissmus mich interessiert nicht die technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst (Webcam!) … vor allem der narzisstische Aspekt (1) wie das Künstler deuten Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) (2) wie Psychologen/Psychotherapeuten (u.a. Freud Sigmund Freud) (3) Werke, die Narziss als Thema haben Narziss und Echo: Ursprung mit Darstellungen, Deutungen (4) Werke, die mit Spiegel arbeiten Parmegianino (itl. Maler, 1503-1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel (5) eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht mit einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, nicht er selber) Kurs Video Rewind Vortrag (1): "Ins Universum der technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung der Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine 1. technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische(?) und philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion von Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "Die Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. Die Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand des Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv nicht mehr "Ich bilde mir die Festigkeit des Tisches nur ein." Festigkeit, wir können nicht erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, nicht möglich Bilder zu erstellen "Lob der Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input und Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung der Autorschaft durch Akt des Kopierens Original wird überflüssig Vortrag (2): "Video das reflexive Medium", 2005, (?) Spielmann Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = 1. audiovisuelles Medium ohne Materialität wie bei Filmspulen instabile Zustände von Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt bei Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder bei Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David umsetzen alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen und Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch vom 24.11.-17.12.2012) umsetzen als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50x100cm (nachschauen) + 2.5cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton und Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bldlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert nicht als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch mit dem Beschreiben einer Papierseite [unkonzentriert]
(Aushang Klassenraum für nächstes Klassentreffen)
(Aushang Klassenraum für nächstes Klassentreffen)
I am making art, 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari
"I am making art", 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari
Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton
Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton
Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas
Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas
Tagesplan 8:00-9:00 VIDEO REWIND Text weiterlesen 9:00-9:15 Essen 9:15-10:00 Text von Daniels Dieter Daniels E-Mail überfliegen, Notizen machen 10:30 zur Postfiliale, Druckereipatrone abholen 10:30-11:30 zur HGB, AV-Labor säubern, Arbeit in Klassenraum plan hinlegen 12:30-14:00 COLLAGE weitermachen, am Anfang neue Papiere drucken (beide Vorlagen 3x drucken, 500%) 15:00-16:30 OHME Vorlage 10x10 zuschicken (kleines 5-Minuten-Selbstporträt, mindestens 1mm tief!) Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Abschnitt 5: "'Videoselbstporträt': literarische oder visuelle Tradition?" Betrachtung Entstehung Selbstporträt innerhalb Malerei und Zeichnung und Entwicklung bis in jüngste Zeit Raymond Bellour erläutert seine Auffassung Begriff Videoselbstporträt (1988) leitet "Autoportrait vidéo" von literarischer Selbstporträt-Tradition ab literarische Selbstporträt-Tradition gründet ihrerseits auf antike Rhetorik Michel Beaujour: definiert Eigenschaften des literarischen Selbstporträts in Abgrenzung von Autobiografie Videoselbstporträt baut für Bellour auf u.a. (1) unverzögerte Rückkoppelung (2) leichtes Einfügen seiner selbst in Aufnahmen (3) Arbeit ohne Kamerapersonal (4) Möglichkeiten der Nachbearbeitung (5) allgemeiner Prozess der Subjektivierung (?) Feststellung: ichbezogene Kunst sei nicht mehr Gegenstand der Erinnerung, sondern fortgesetzte Gegenwart (?) Künstler selber verwendeten Begriff Videoselbstporträt nicht nicht wichtig auf Medium sondern auf Werkgattung zu verweisen Kritik Walter Grasskamp, Kunstkritiker: "Die Spannung, die von einer authentischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper ausgeht, überträgt sich kaum auf einen Zuschauer; im Gegenteil, wo der Zuschauer sich nicht auch selbst zu sehen bekommt … stellt sich schnell Langeweile ein. Dies ist für einen grossen Teil der Videoproduktion kennzeichnen." hält anscheinend interaktive Videoinstallationen für legitimer (Text handelt mir viel zu viel von Kunstkritikern, anstatt Meinung von Künstlern dazu zu betrachten) Abschnitt 6: Kategorien der Selbstdarstellung Kategorie 1: Konzept, Körper, Störung Künstler versuchen Körper einzusetzen wie ein belebtes Instrument Körperglieder mit Gestik, Haltung, Bewegungsspektrum werden im Verhältnis zu Raum und/oder Objekt erkundet Text wird gesprochen, gesungen, Stimme begleitet modulierend Geschehen Kontrolle des Bewusstseins unterlaufen Beispiel: John Baldessari "I am making art", 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari iammakingart.jpg nach jeder Körperbewegung (wie Arm, Beugung Rumpf) spricht er in Kamera: "I am making art" Verlust Kontrolle: im Verlauf Video kleinere Pausen, da er neue Körperhaltungen sich erst ausdenken muss = kein "kaltes Kunststück" Kategorie 2: Abstraktion nichtfigurative oder abstrakte Werke der Selbstdarstellung anstelle Kopf und Gesicht: andere Körperteile oder Personen Beispiel: Les Levine "The artist explores his loft as a video performance, moving the camera around on a dolly to explore the particularities of the space and its contents, while discussing the boredom of this kind of television and expressing a shift from estrangement to annoyance to questioning whether he had chosen the space or if it had chosen him." Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton leslevine.jpg spricht u.a.: "I am trying to understand my relationship to this space; how I got to be in this space; why I am in this space!" Kategorie 3: "Apparat. Schwächung und Aufhebung der Autonomie" (1) Spiegel, Gesicht und Hände (herkömmlichen Mittel des Selbstporträtierens) werden im Video eingesetzt Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas joanjonas.jpg (2) Künstler behandeln und verwenden sich innerhalb Schaltkreises und mittels Apparaten als agierenden Knoten im elektronischen Netz Mimik, Gebärdensprache von Gesicht und Körper sind in apparativer Funktion eingesetzt Körperteile gehen in Fläche des Bildschirmes auf (weiter ab Seite 69) Kurs Video Rewind "Video – das unspezifische Medium", Dieter Daniels Dieter Daniels "Die Bedeutung einer Video-Arbeit wird allerdings nicht dadurch erhöht, daß man sie willkürlich mit der Etikette 'Kunst' versieht." "Das Recht, sich als Video-Künstler zu fühlen, kann Ihnen allerdings niemand absprechen – und wenn Ihnen dieses Gefühl Spaß macht, dann lassen Sie es ruhig zu." (aus Begleitbuch zur Fernsehserie "Die Videomacher") Novum: Mischung von Kommerzialisierung und Kreativität von Eigenem und Fremdem Trennung von privaten und öffentlichen Medien aufgelöst Trennung in Fotografie noch erhalten: Familienalbung vs. Pressefotografie in Video vermischen sich diese Bildwelten auf VHS TV-Sendungen privat mitgeschnitten und Kinofilme verkauft Zwischenwelt: Montage von persönlichen, künstlerischen Bildern mit öffentlichen Medien Teil vieler künstlerischer Videoarbeiten Videokunst keine Gattung wie Malerei, Zeichnung, Skulptur und Fotografie "nicht im Sinne einer reibungslosen Fortschreibung des kunsthistorischen Evolutionsmodells." (?) 1990er: Begriff "Medienkunst" entsteht vereinigt Kunstformen Video-, Computer-, Netzkunst Video galt als Anti-TV und Strategie der Selbstermächtigung Konzept "Prosumer"
(Hier kommt ein Meisterwerk hin.)
("Hier kommt ein Meisterwerk hin.")
Flügeltürrahmung
Flügeltürrahmung
Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Holzplatte auf Rückseite festgeschraubt Platte an Rahmung getackert (am Montag wieder entfernen) in Werkstatt aufgehangen, danach geschliffen, bis Unebenheiten entfernt schaut zwar nicht mehr exakt gerade aus, dafür sind die Flügeltüren optisch korrekt Flügeltürrahmung fluegelrahmung1-k.jpg Standpunkt Alberti Wolfgang Alberti sieht Vorschau Selbstporträt für Flügeltürrahmen ist Meinung, dass Kunststudenten viel zu wenig Selbstbildnisse anfertigen in Malereiklassen anscheinend gar kein festes Thema mehr sich selbst erforschen, Selbstbild vermitteln, Fremdbild verarbeiten gerade das ist es, was nur über Kunst möglich ist für gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche Themen Kunst nicht unbedingt notwendig zeigt mir Arbeit mit Selbstbildnis von ehemaligem Studenten, für ihn angefertigt als Reaktion auf seine Forderung mehr Selbstportät zu machen Erkenntnis: eigenes Leben bearbeiten = gute Kunst Kurs Video Rewind (Vorbereitung) "Selbstdarstellung in der Videokunst", Irene Schubiger Videoselbstdarstellung in 70er und 80er Jahren Themen, Motive und Verfahren der Selbstporträttradition mit videospezifischen Mitteln umgesetzt zuerst meist nur einfache Aufnahmen gemacht, in 80er Jahren dann mehr nachbearbeitet Abschnitt 1: Unterschied Medium Video zu anderen künstlerischen Medien (1) zeitliche Kondition und Ton (2) deren Folgen für Beschreibung Videotechnik 70er und 80er Jahre: bildet zusammen mit Faktoren der räumlichen Installation Grundlage ursprünglich zu militärischen und kommerziellen Zwecken entwickelt, wie Überwachung mit selbstdarstellerischer Thematik von Künstlern reflektiert Abschnitt 2: Technik (1) Videokamera (damaliger technischer Stand) im Atelier und Außenraum verwendet Closed Circuit: geschlossene Schaltkreis von Videokamera und Monitor durch Kabel unmittelbare Rückkoppelung via Monitor kurze Verzögerung der Bildübertragung durch menschliche Auge nicht wahrnehmbar Bild erscheint seitenrichtig auf Monitor Closed Circuit als künstlerisches Instrument im Entstehungsprozess eingesetzt oder als Bestandteil innerhalb Videoinstallation Kamera setzt optische Information (25 Bilder/s) in elektrische Signale um elektrische Ladungsbild wird auf Monitor übertragen, indem dieser elektrische Signale in Lichtimpulse zurückverwandelt oder Aufzeichnung auf Magnetband des Videorecorders umsetzen eigenen Camcorder für Herantasten an Closed Circuit verwenden (2) Monitor über Monitor Videobänder dem Publikum präsentiert Proportionen Kopf/Monitor (4:3, altes Format!) gewähren gewisse Nähe zu natürlichen Proportionen und Volumen Monitor: spezifische materielle und räumliche Beschaffenheit Bildschirm am Rand Gesichtsfeld einer Person: störendes Flimmern aufgrund Helligkeitsschwankungen wahrnehmbar Rezeptionssituation: Gegenüberstellung Künstler - Betrachter durch auf selber räumlicher Ebene befindlichen Monitor und Augen des Betrachters (3) Magnetband-Aufzeichnung und -Wiedergabe geht historisch gesehen auf Audiotechnologie zurück auf physikalsichem Gesetz der Induktion (?) beruhend codierte elektrische Signale via Kabel oder Wellen übermitteln Induktion bei Telegrafen und Telefon genutzt erste tragbare Videorecorder 1965 von Sony verkauft ist für weitere Entwicklung Videokunst von Bedeutung Töne = Schwingungen der Luft oder eines Körpers gehen von Schallquelle aus, breiten sich als Welle nach allen Richtungen aus Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) = Tonhöhe Wahrnehmung Abschnitt 3: Wahrnehmung (1) Zeit in Unterscheidung zwischen imaginierter und erlebter Zeit (?) Reflexion, Körper, Erinnerung (2) Ton (?) Abschnitt 4: Selbstdarstellung mit Video innerhalb Geschichte und Theorie der Videokunst (1) Rosalind Krauss verwendet psychoanalytischen Begriff des Narzissmus Narzissmus Text untersucht Verhältnis zwischen Künstlern und Apparat in seiner psychologischen Bedeutung (Narzissmus Narzissmus) und anhand psychoanalytisch festgelegter Kategorien innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen Hauptthese: "In that image of self-regard is configured a narcissism so endemic to works of video that I find myself wanting to generalize it as the condition of the entire genre. Yet, what would it mean to say, 'The medium of video is narcissism?'" Feststellung: normalerweise physisch-materielle und nicht psychologische Faktoren machen ein Medium aus Unterschied zum Video und anderen visuellen Künsten Behauptung: Künstler nutzen mediale Möglichkeiten zur Selbsteinkapselung, um nur noch vom eigenen Körper oder eigener Psyche umgeben zu sein Gleichsetzung Monitorwiedergabe mit Spiegelreflexion Narzissmus Narzissmus-Theorie Sigmund Freud Sigmund Freud und Jacques Lacan (lesen!) durch narzisstische Beziehung zu Apparaten werde verhindert, dass Künstler … (nicht verstanden) mediale Grundbedingungen Video: (englisch, nicht verstanden) psychologische Bedingung (Narzissmus Narzissmus) sei das eigentliche Medium von Video (Schubiger kritisiert Krauss Thesen) u.a. nutzen Künstler schon in 70er Jahren Video für andere Sparten selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten nicht das Instant Feedback zur Grundlage wenig auf Beziehung zur Body Art und Performance eingegangen Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (englisch, verstanden!): "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than becaus of narcissism." wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler mit entsprechenden Werkzeugen und Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und damit zur öffentlichen Angelegenheit (2) Jean Baudrillar, Soziologe "Das hat nichts mit Narzissmus Narzissmus zu tun, und man irrt, wenn man den Terminus zur Beschreibung dieses Effekts missbraucht. Die Video- und Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, mit dem das Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." (3) Maureen Turim, Film- und Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel und Narzissmus Narzissmus nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss das Publikum diesen Narzissmus Narzissmus nicht teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss und Reaktionen: Krauss Text sei nur von eingeschränkter historischer wie theoretischer Bedeutung videotheoretische Auseinandersetzung fehlt auf breiter historischer und theoretischer Grundlage statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper und Geschlecht sowie Apparat und Zeit Zentrum der Aufmerksamkeit sein (weiter ab Seite 30) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Porträt 60x80cm für Flügelrahmen geplottet Friedrich Fröhlich, zum zweiten Mal überzeugt Probleme bei Papierzuschnitt, Kati fragen, was tun (deshalb heute ein Knick im Papier) Vorgehen für Befestigung Arbeit im Rahmen (1) Platte bei Alberti Wolfgang Alberti zuschneiden, etwas kleiner als 60x80cm (2) etwa 9 Löcherpaare in Platte bohren (3) an selber Position im Rückkarton Löcher bohren (4) Rückseite von Arbeit: an mehreren Stellen Klebeband befestigen (unter an Arbeit befestigem Klebeband ein Klebeband befestigen, wo klebende Seite oben ist) (5) Arbeit an Platte befestigen, davor Schnüre durch Löcher führen (6) Platte an Rückwand befestigen durch Festziehen von Schnüren am Montag mit Alberti Wolfgang Alberti besprechen
Standpunkt 'Ich hoffe mein Leben lang von meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich von meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, und auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen.' (Gustave Courbet, 19. Jhd.) Nur Kunst, die mich versucht zu erklären, ist gute Kunst. Was ist das für eine Kunst, die gesellschaftliche, politische und wissenschaftliche Themen aufgreift, der Künstler selber aber nicht mehr drinnen auftaucht? Kritik und Fragen allgemein am System können doch bestens mit anderen Mitteln ausgedrückt werden (wie Vortrag oder Diskussion). Der Künstler nimmt einen Farbeimer, hält einen Pinsel in der Hand, zerreißt Papier, klebt, pustet, verwischt, zieht Linien mit dem Stift: er arbeitet mit seinem Körper, seinem Wissen, dem Erlebten, seinen Gedanken und Gefühlen. Und genau das sollte doch Teil seiner Arbeit sein. Das macht sie einmalig. Weil er Mensch ist und sich damit einzigartig verhält. Er ist Mittelpunkt seines Lebens, seiner Stadt, der Erde, des Sonnensystems, des Kosmos. Wenn dann ist doch SEIN Blick interessant, nicht der der Gesellschaft und der Wissenschaft. (noch unkorrigiert, morgen in Klassenraum aufhängen!) verhüllt Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti Holzwerkstatt Bilderrahmen 64x84cm mit Flügeltüren hergestellt Bilderrahmen-Leisten aus Ahornholz 4 x jeweils 1 Seite von Holzleiste mit 45° Schleifen an Hobelbank Rahmenspanner vorbereitet (lose um Rahmung gelegt) Stellen geleihmt, vorher leicht nass gemacht danach Rahmenspanner angelegt und festgedreht Flügeltüren aus unbearbeiteten Holzleisten hergestellt 2 Seiten geradegesägt, danach hat Alberti Wolfgang Alberti restliche Schritte übernommen (genaue Höhe und Breite) 2 x Holzplatten 10mm zurechtgesägt, Kanten 45° testweise angelegt, am Mittwoch alles zusammenfügen inkl. Scharniere Kurs Video Rewind Einführungsveranstaltung Zuerst dachte ich, dass ich erst kommendes Semester einen großen Schein machen kann, weil mich keine Vorlesung wirklich interessierte. Hier geht es aber u.a. um Narzissmus Narzissmus im Video. Für eine Hausarbeit kann ich mir Narzissmus Narzissmus in der Kunst allgemein vorstellen. Beim kommenden Termin besprechen! 2 x von Professor öffentlich erwähnt (wohl wegen meiner "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo") Themengruppen (1) Videotheorie Vilém Flusser : "Ins Universum der technischen Bilder" Yvonne Spielmann: "Video. Das Reflexive Medium" Wolfgang Ernst: "Gibt es eine spezifische Videozität?" (2) Video Narziss / Video Closed Circuit Basistext: Rosalind Krauss: "Video: The Aesthetics of Narcissism" Selbstbezüglichkeit im Video Video = narzisstisches Medium Video fungiert als Spiegel Künstlerpositionen u.a. Vito Acconci, Friederike Pezold ("Die neue leibhaftige Zeichensprache"), Ulrike Rosenbach ("Tanz für eine Frau"), Pipilotti Rist, Ryan Trecartin evtl. hier Vortrag oder Protokoll machen, später für großen Schein Hausarbeit über Narzissmus Narzissmus in der Kunst (beim kommenden Treff mit Daniels Dieter Daniels besprechen!) (3) Video Mass Media / Video Politics Basistext: McLihan und elektronische Medien (4) Videoüberwachung / Videokontrolle Künstlerpositionen: u.a. Bruce Nauman ("Video Surveillance Piece", 1969-1970), Dan Graham ("Present Continuous Past(s)", 1974), Michael Klier ("Der Riese", 1983), Harun Farocki (5) Audiovision im Video Künstlerpositionen: u.a. Nam June Paik ("Exposition of Musik", "Electronic Television", 1963), Edith Decker, Steina Vasulka ("Violin Power", 1969-1978) (6) Videosynthesizer und Prozessoren, (7) Musikvideo, (8) Online Video / Viral Video