[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs Standby

Licht in Beton, 2013
Licht in Beton, 2013
MEDIAPLASTIC, Installationsansicht, Artelier Contemporary, Steirischer Herbst, Graz, 2003
MEDIAPLASTIC, Installationsansicht, Artelier Contemporary, Steirischer Herbst, Graz, 2003
Ich dreh' am Fleischwolf †, Alexander Scharf
Ich dreh' am Fleischwolf †, Alexander Scharf
Friedrich Fröhlich, in Eigentherapie Kurs Standby Licht in Beton, 2013 lichtinbeton.jpg Abbildungen für Portfolio ("Licht in Beton", "Säge in Beton"), RAW-Format nach Feedback am Mittwoch (Lichtverhältnis, Kameraposition, Umgebung) weitere Arbeiten fotografieren Selbst Der Künstler im Mittelpunkt seiner Arbeit Gilbert & George: Werk dreht sich um ihr Leben, ihre sexuellen Vorlieben MEDIAPLASTIC, Installationsansicht, Artelier Contemporary, Steirischer Herbst, Graz, 2003 evaadele.jpg Eva & Adele: "Wo wir sind ist Museum" CV mit Körpergröße, Oberweite, Taille, Hüfte von Eva und Adele Björn Melhus Christian Jankowski Christian Jankowski "Don't touch me I'm blogfamous" Selbstdarstellung im alltäglichen Gebrauch: negativ konnotiert in Psychologie: wertneutral Versuch, anderen mitzuteilen, wie man sich selbst sieht, beziehungsweise wie man gesehen werden möchte Selbstdarstellung: ein menschlicher Drang Ausdruck bei Künstlern durch Autobiografie, Tagebuch, Theater, Selbstporträt, Performance Ich dreh' am Fleischwolf †, Alexander Scharf alexander-scharf.jpg "Wo bist du am liebsten nackt?" - "Bei jeglichen Gelegenheiten wo es einfach besser ist nackt zu sein, weil es sonst keinen Spaß macht." "Jedes Bild ein Selfie", Künstlerselbstporträts Yasumasa Morimura (*1951 in Japan) Vertreter Appropriation Art (appropriation = Aneignung) inszeniert historische Fotoszenen neu Steigerung Verwirrspiel geschlechtlicher Identität, da er als Transvestit auftritt Auseinandersetzung um Gender, Identität, Differenz Selbstfindung als Chamäleon der Appropriation Art Vorreiterin: Cindy Sherman Selfies (mit Smartphone oder Webcam): reine Ego-Bestätigung ichbezogene Kunst = Auseinandersetzung / vom Selbsthass bis zum Aufgehen in Fiktion alles dabei Lahr: "Es ist aber wichtig, rauszufinden, was lediglich für die persönliche Auseinandersetzung wichtig ist und was darüber hinaus für die Öffentliche interessant ist." schwieriger zu beurteilen, wenn Ich und Kunst zusammenfallen für Öffentlichkeit interessante Fragestellungen meiner Arbeit herausfiltern "Kunst hassen: Eine enttäuschte Liebe", Nicole Zepter Kapitel "Der Künstler - von Beruf Außenseiter" Künstler: Charisma wichtiger als Charakter Künstler <> frei Gesellschaft versucht Künstler in Rollenbild festzuhalten "Künstler als Glamoursklave" Les Levine mit Thema Zustand und Ziele von Kunst und Gesellschaft / Grenze zw. Künstler und Gesellschaft Film, 1975, Bowery Street, Manhattan meidet Blickkontakt mit Passanten, blickt durch Sonnenbrille in Kamera wiederholt immer wieder: "I am an artist, I have nothing to do with you. I am an artist, I don't want to be involved"
Friedrich Fröhlich, faul Kurs Standby neue Fotos Urkunden-Kit für portfolio.pdf machen Basman: Mail wegen Website schicken Dokumentation Ausstellung Standby Stellvertreter/Repräsentanten finden, der Arbeit aus Ausstellung gut wiedergibt Texte, Bilder in Flyer, Schuber, Katalog Fotos zu einzelnen Arbeiten besprechen Raum-Situation auf Foto darstellen Detailbilder von Collage / Nahaufnahmen Video mit Geräuschen Ausstellungsfotos als Hoch- und Querformat nutzen (Bild mit "Futter" zum Anschneiden) 2 Bilder von einem Motiv mit unterschdl. Belichtungszeiten übereinander legen: dunkle und helle Bereiche gut ausbelichtet Besucher-Aktionen darstellen (Hand, überbeugen, reinschauen) Dauer der Betrachtung festhalten
Gruppenportrait intermedia class (c) Franz Alken, 2008
Gruppenportrait "intermedia class" (c) Franz Alken, 2008
Kurs Standby Informationen Vordiplomcolloquium / Vordiplom / Fachklassen nach Vordiplom in Fachklasse wechseln (innerhalb des Semesters entscheiden) Vordiplom-Termine: 24. und 25. Juni (je 1/2 Stunde) Ziel Fachklassen: eigene Position definieren Klassen (1) "intermedia class" mit Alba D'Urbano, (2) "Installation und Raum" mit Joachim Blank, (3) "Bildende Kunst" mit Helmut Mark Helmut Mark, (4) "Expanded Cinema" mit Clemens von Wedemeyer Gruppenportrait "intermedia class" (c) Franz Alken, 2008 intermedia-class.jpg Klasse für Intermedia ("intermedia class") mit wöchentlichen Einzelkonsultationen, 14-tägige Klassentreffen, Exkursionen, Gastvorträgen, Workshops, praxisorientierten Aktivitäten (Ausstellungen und thematische Projekte) Klasse "Installation und Raum" Experimentierfeld mit Medium, Material, Form und Kontext in Korrespondenz zum Inhalt "In einer Zeit, in der nahezu alles zum künstlerischen Material werden kann, muss eine Auseinandersetzung mit dessen Gebrauchsgeschichte und Konnotation stattfinden" unterschiedliche Techniken und Materialien im Raum arrangieren Analyse des Verhältnisses von Bild und Objekt, von Objekt und (konnotierter ) Raum Auseinandersetzung mit Grenzbereichen Architektur, Design, Popkultur, Medien- und Theorieproduktion "Ab wann ist etwas Kunst und wo wird dieses Feld verlassen und mündet in andere, außerhalb der bildenden Kunst liegende Bereiche?" Klasse "Bildende Kunst" künstlerische Reflektion individuell gewählter Themenkreise Wahl künstlerischer Mittel und Ausdrucksformen: keine Grenzen gesetzt Medien- und Kunsttheorie und -geschichte andere künstlerische Positionen vorgestellt und diskutiert: Ausstellungen, Workshops, Vorträge Fokus: Auseinandersetzung mit medienspezifischen Phänomenen in Gesellschaft Klasse "Expanded Cinema" Diskurs öffentlicher Raum und Massenmedien in der Gesellschaft experimentelle Narrationen des zeitgenössischen Bewegtbildes analysieren und weiterentwickeln Vortragsreihen mit Gästen zu aktuellen Themen und fundamentaler Werkpraxis Filmanalyse, Recherche, Projektentwicklung, Exkursionen, Ausstellungsgestaltung Auslandssemester: zu spät Urlaubssemester möglich (ohne BAföG) notiert nach Vordiplom Studium abbrechen: Visitenkarte mit "Friedrich Fröhlich, vordiplomierter Künstler" Fachwechsel (Malerei, Grafik): 30. Mai letzter Abgabetermin Bewerbung Vordiplomcolloquium = simulierte Prüfung 10 Minuten Arbeit vorstellen Bildmaterial, Ton, Text mitbringen Portfolio in PDF-Form (Überblick für prüfende Professoren) Fragerunde Klasse mit weiterem persönlichen Vorgehen (in Fachklasse wechseln, Auslandssemester, Hochschulwechsel, …) Einzelgespräch mit Anselm Benedikt Zusammenfassung: meine erste künstlerische Arbeit, die endlich mal ordentlich Reaktion erzeugt Kurs Standby Vorstellungen eigene Arbeit für Vordiplom da die letzten Jahre mit Inszenierung und Rolle in Gesellschaft gearbeitet: "fünf mal Friedrich Fröhlich" Hauptseite: Google-Suche "Friedrich Fröhlich" mit 5 Websites Frage: "Was ist Friedrich Fröhlich?" nach Vordiplom versuchen mit Thematik "permanente Inszenierung" / "Bestätigung von außen" aufzuhören, neue Themen finden
Arbeit von Katrin Eßer, STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14
Arbeit von Katrin Eßer, STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14
Urkunden-Kit, STANDBY
Urkunden-Kit, STANDBY
Screenshot Website 250-jahre-zukunft.de
Screenshot Website 250-jahre-zukunft.de
Kurs Standby (es folgt eine Auflistung an Tätigkeiten der vergangenen Tage, rekonstruiert mit Hilfe des Terminplaners) [Kalenderblätter fehlen] 13.2. 11:00-14:30 Uhr Aufsicht in HALLE 14 Arbeit von Katrin Eßer, STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14 standby-ausstellung.jpg 14.2. 14:30-18:00 Uhr Aufsicht zwischendurch immer wieder ü-Pünktchen auf Flyern und Plakaten entfernt 15.2. 11:00-14:30 Uhr Aufsicht Urkunden-Kit, STANDBY standby-ausstellung-2.jpg HGB Rundgang 2014 Arbeit an Website "250 Jahre Zukunft" zum 250-jährigen Bestehen der Hochschule 15:15 Uhr Treff mit Martin am Haupteingang, HGB Rundgang letzte Änderungen Website Überlegung Browsereinstellungen im Computerkabinett zu ändern (neue Startseite 250-jahre-zukunft.de) Friedrich-Fröhlich-Werbung verteilt und ausgelegt Verteilung Flyer "250-jahre-zukunft.de" Screenshot Website 250-jahre-zukunft.de 250-jahre-hgb.jpg Statistik vom 26.2.2014: 129 Besucher Kurs TV Interventionen Weiterarbeit am Aufsatz "Das Ende des Fernsehens" E-Mail wegen Intervention im Computerkabinett erhalten: "Leider musste ich feststellen, das die Standardwebseiten bei einigen Browsern im Raum 1.31 verändert wurden und nun auf die Domäne www.xn--hgb-eipzig-d0b.de verweisen […]. Ich bitte Sie hiermit zeitnah zu einem persönlichen Gespräch."
Blick in Modell 1:50
Blick in Modell 1:50
Screenshot Website im Standby-Zustand
Screenshot Website im Standby-Zustand
Aufbau in HALLE 14
Aufbau in HALLE 14
Kurs Standby HGB Rundgang 2014 (es folgt eine Auflistung an Tätigkeiten der vergangenen Tage, rekonstruiert mit Hilfe des Terminplaners) 27.1. Treff Besprechung Ausstellungs-Website 29.1. HALLE 14 Blick in Modell 1:50 standby-modell.jpg 30.1. Planung Urkunden-Kit-Regal (H/B/T 80/180/50cm) Klammern für "Friedrich Fröhlich Werbung" / HGB Rundgang gekauft 31.1. HALLE 14, Aufbau Wände [Kalenderblätter fehlen] 5.2. Besprechung Ausstellungs-Website / weiteres Projekt Screenshot Website im Standby-Zustand standby-website.jpg 6.2. Treff Website 7.2. Besprechung Urkunden-Kit, viele Fragen bleiben offen, komplett neu planen Idee: kleine Pakete mit Aufkleber übereinanderstapeln Aufbau in HALLE 14 aufbau-standby.jpg 8.2. Aufbau Medienkunst-Raum für HGB Rundgang abends alle im Raum verteilten Ausstellungs-Flyer überarbeitet, ü-Pünktchen bei Künstler mit Tip-Ex überpinselt ("Kunststudent Friedrich rebelliert und niemanden interessierts") 9.2. HALLE 14, Materialien hingebracht und bei anderen Arbeiten geholfen 10.2. 9 Rahmen, Passepartouts und Stifte abgeholt und Aufbau Urkunden-Kit, Entsorgung Müll, Verladung Gipskartonplatten 11.2. Website überarbeitet, HALLE 14, Lichtplanung, Befestigung Sockel für Arbeit, Löcher in Wand entfernt
Kurs Sensorik und Aktorik biometrischer Sensor: Fingerprint 256x256 Informationseinheiten (65536, im Template gespeichert) rund 200 IDs passen auf Chip Library FPS_GT511C3 Finger-Print-Scanner GT-511C3 #include "SoftwareSerial.h" Abstand zw. Programm- und Arbeitsspeicher bei Arduino (Vermeidung von Überschreiben des Programm-Codes) void ram(){} extern int __brkval extern: Variable existiert bereits und wird nur noch eingebunden nicht Inhalt, sondern Adresse von Variable ausgeben: &-Zeichen vor Variablenamen (Bsp.: &variable) * vor Variablenamen = kein Integerwert, Variable enthält Zeiger auf den Speicherbereich (Pointer, Bsp.: *v=&v) Speicher anfordern: malloc() Code nachträglich ändern (oder auch Setup erneut aufrufen lassen) Turingmaschine Processing: abfragen, was für einen Port die USB-Verbindung zu Arduino belegt (mit for-Schleife alle USB-Ports durchgehen) Begriff "usb" in Port-Beschreibung vorhanden (erst mit toLowerCase() in Kleinbuchstaben umwandeln) String vorhanden (Position von Zeichenkette): indexOf("usb"); Funktion serialEvent: wird immer angelegt und ständig ausgeführt (unabhängig von der draw-Funktion) Code versuchen auszuführen: try{} bei Fehler: catch(java.lang.NumberFormatException e){} oder allgemeiner: catch(Exception e){} versch. Sensoren an Arduino anschließen: Vibrations-, Feuchtigkeis-, Temperatur- und Bewegungssensor (auch Stärke der Bewegung messbar) Kurs Standby Ausstellungs-Aufbau Halle 14 Baumarkt Spanplatte 2,00x0,80m für Urkunden-Kit als Unterlage gekauft und aufgebaut Wände hochgezogen
Kurs Standby HGB Rundgang 2014 Treff in der Spinnerei Besprechung Aufbau am Freitag (Wände aus schwarzer Folie) Nutzung Medienkunst-Raum in der Hochschule zum Rundgang trotz meines Einwandes wurde auf den Plakaten und Flyern zur Ausstellung das "ö" von Fröhlich nicht zum "o" umgewandelt (mit Kommentar "Oh nein" und besänftigendem Schenkel-Streicheln) werde evtl. mit Tipp-Ex die Pünktchen auf den Drucksachen entfernen notiert bei meinem Namen eher die i-Tüpfelchen überpinseln (à la "es fehlen noch die i-Tüpfelchen für ein Künstlersein)
Kurs Standby "Huch, hatten die nicht genug Arbeiten?" große Halle mit eher kleinen Arbeiten richtig ausfüllen / inszenieren Ein-Ausgangs-Situationen, möglicher Fluss Besucher Farben für Standby im technischen Bereich: rot, orange Abtrennung mit schwarzer Folie Flagge aus Nutella, Salami und Analogkäse, inkl. Gedicht auf über 600 Seiten (bestehend aus drei Wörtern) offene Frage: Spanplatten günstig kaufen für Urkunden-Regal (bisher rund 17 Euro/m²) 28. Januar Beginn Ausstellungsaufbau
Kurs Standby Vorstellung neuer und Änderungen bei existierenden Arbeiten Kiosk-Idee: geschlossen, eigentlich aber geöffnet aktuelle Zeitschriften oder Kunst-Kiosk Aufsteller, Fahnenhängevorrichtung, Kette für Aufsteller, mit Geräuschen von drinnen Aufteilung kleiner Räume in Ausstellung Glashaus: technisch und preislich nicht möglich notiert Arbeit zum Schlankwerden: Jede Zeile eines Textes ist mehrere Meter lang, neue Zeile fängt immer ganz links an Vorstellung: jede Minute ein Screenshot des Bildschirms, ausgedruckt und hintereinander anzubringen (erweitert jeden Tag?) Vorstellung: vorhandene Kunst aus dem Gedächtnis heraus nachmachen (Raum mit Heizung und Kühlschrank, mit Strom gespeist) interessante Diskussionswörter: "Intention Intention", "narrativ", "konzeptionell" Mail von mir an Kommilitone Kommilitone landete im Spam-Ordner Option Wände einziehen / Folie über zwei Säulen zu Wänden transformieren notiert Für Urkunden-Idee: Papiertüten und Aufsteller kaufen Auf dem Plakat für die Ausstellung STANDBY wird das Wort "Künstler" als Platzhalter für meinen Namen verwendet. Da ich mich (noch) nicht als Künstler sehe, wollte ich, dass die ü-Pünktchen entfallen ("Kunstler"). Da das aber als zu auffällig angesehen wurde, machte ich heute den Vorschlag, dass dann halt mein Name in "Friedrich Frohlich" (also ohne ö-Pünktchen) abgeändert wird. Idee stieß auf Ablehnung notiert Verwendung des Wortes "Künstler" in Zusammenhang mit meinem Namen: "Kunstler - Friedrich Fröhlich" oder "Künstler - Friedrich Frohlich"
Entwurf Kunst-Brille
Entwurf "Kunst-Brille"
Vorder- und Rückseite Flyer für Ausstellung Standby
Vorder- und Rückseite Flyer für Ausstellung "Standby"
Entwurf Kunst-Verweigerer
Entwurf "Kunst-Verweigerer"
Kurs Standby Vorstellung weiterer Arbeiten für Ausstellung u.a. Pastoren interviewt zum Privatleben und zu Glaubensfragen (Vorstellung von Gott Jesus, Tod), mit Tonaufnahmen und Fotos Bei Ausstellungsplanung wichtig: mögliche Besucherbewegung durch Raum / Raumkonzept Arbeiten sollten sich nicht "reiben" (zwei Soundarbeiten weiter auseinander) notiert Urkunden (selbst auszufüllen): mit oder ohne Vorsitzenden-Unterschrift? wenn kein Verkaufsraum: außerhalb der Ausstellung aufreihen? Preis für mind. 10 Papiertüten erfragen "Man kann ja vieles machen" "Warum nicht?" Thema der Beliebigkeit Objekt machen, das keinen Sinn ergibt interessanter Begriff: "Intention Intention" Entwurf "Kunst-Brille" kunst-brille.jpg notiert vor Besuch einer Kunst-Ausstellung aufsetzen Slogan: "Kunst-Brille … und Sie verstehen es!" oder "Kunst-Brille … und es wird Kunst!" großer Brillen-Tischständer aus Metall (25,82 €), mit maximal 39 Kunst-Brillen (1,83 € je Stk.) Verkauf: 5,- € Vorder- und Rückseite Flyer für Ausstellung "Standby" standby-flyer.jpg Diebstahl-Versicherung inkl. (bei Diebstahl richtet sich Ersatz nicht nach Materialkosten, sondern nach geschätztem Kunstwerk-Wert) notiert … meine Urkunden zum mitnehmen werden: unbezahlbar Einwand zum Flyer (teilnehmende Kunststudenten werden als "Künstler" und "Künstlerin" beschrieben) da ich mich nicht als Künstler bezeichnen möchte: "Vielleicht-Künstler Friedrich Fröhlich" oder "Kunstler Friedrich Fröhlich" (ü-Punkte weggelassen) Einwand abgelehnt, da Flyer dadurch zu meiner Arbeit werden würde Entwurf "Kunst-Verweigerer" kunst-verweigerer.jpg notiert vor Besuch einer Ausstellung anlegen, mit rotem Aufdruck "Kunst-Verweigerer" 5,- € je Stk. weiteres Accessoire: Ohrstöpsel
Kurs Standby 1:50-Modelle der Arbeiten vorstellen und im Ausstellungsraum-Modell einsetzen u.a. großes Glashaus (5-stelliger Kosten-Betrag erwartet), Staubpartikel auf A4-Blätter aufgezogen Dozent greift wegem kollektiven Zuspätkommen ein vorgestellt: Urkunde (selbst auszufüllen) Urkunde wird normalerweise von dritter Person überreicht für Leistung, die anerkannt ist Urkunden werden aufgehangen / gezeigt in Papiertüte: Bilderrahmen eingeschweißt, Passepartout, Urkundenpapier (bereits unterschrieben) 10 Urkunden-Kits auf Palette zum Verkauf stellen Tischaufsteller: "[…] Urkunde ist zu vervollständigen und zusammen mit dem Passepartout in den Bilderrahmen einzulegen und aufzuhängen. […] Mitnahmepreis: 40,- € […]" große Installation mit Jalousien da insgesamt kleinere Arbeiten in 2.000qm: nur eine kleine Ausstellungsfläche ausweisen, der Rest der Halle bleibt leer / im Standby Idee von Kommilitone Kommilitone: freie Fläche mit gemeinsamer Arbeit bespielen
Grundriss Ausstellungshalle
Grundriss Ausstellungshalle
ausgehändigte Urkunde für nicht durchdachte künstlerische Arbeiten
ausgehändigte Urkunde für nicht durchdachte künstlerische Arbeiten
Kurs Standby Treff Spinnerei, Halle 14, Besichtigung Ausstellungshalle E-Mail Dozent mit Info zu Grösse (2000qm), Kosten (1.000 € Miete, 200 € NK, Strom, Versicherung, 100 € Aufsicht, Heizpilze = ~ 2.000 €) Grundriss Ausstellungshalle grundriss-h14.jpg in Ausstellungshalle: 2 Ausstellungsvitrinen für Papierarbeiten und 2 abgeriegelte Flächen unter dem Boden (vlt. für "verhüllt") Vorstellung Halle 14 / geschichtliches 5 Säulen: externe Ausstellung, Kunstbibliothek, Kunstvermittlung, Stipendien, Veranstaltungsprogramm Temperatur-Problem bei eigenen Arbeiten bedenken Abstimmung Kaufhaus Held (0 Stimmen) und Halle 14 (13 Stimmen) Modell von Arbeit bauen (1:50) Website für Ausstellung? Vorteile? Untertitel für Ausstellung? Facebook für Werbung nutzen? Hochschultransporter für Transport von Arbeiten/Material (mit Routenplan) mgl. Besprechung der Arbeiten / Fotos und Skizzen Vorstellung: "wach ich oder träum ich", "selbstauszufüllende Urkunde" (Tüte mit eingeschweißtem Bilderrahmen, Passepartout, ausgedruckter Urkunde mit Unterschrift), "Katze beobachtet Wollknäul, mt_rand()" Ergebnis: keine der drei Arbeiten als durchdacht angesehen bzw. mit noch zu vielen offenen Fragen Erkenntnis: einfach nicht alle eigenen Gedanken zur Arbeit äußern "ich experimentiere gerade noch" mit einpflegen Begründungen wie "Geld verdienen" und "Wohndekoration" außen vor lassen (selbst wenn sie für mich eine Rolle spielen) ausgehändigte Urkunde für nicht durchdachte künstlerische Arbeiten urkunde.jpg "Wir geben uns die Ehre FRIEDRICH FRÖHLICH hiermit die Urkunde für »nicht durchdachte künstlerische Arbeiten, vorgestellt in den Räumlichkeiten der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig« zu verleihen."
Video AG53:CJ13, Clive Jackson, 2013
Video "AG53:CJ13", Clive Jackson, 2013
Video One Last Goodbye, Cecilia Stenbom, 2012
Video "One Last Goodbye", Cecilia Stenbom, 2012
langsames Ende auch bei einzelnen Sendern
langsames Ende auch bei einzelnen Sendern
TV Interventionen Kurs TV Interventionen (gestern Einzelgespräch wegen Vortrag "Das Ende des Fernsehens") Erwähnung Projekt zum Ende des analogen Fernsehens in Großbritannien: "Analogue Is Not Digital" Ausstellung "DEATH OF ANALOGUE SCREENING", Northern Gallery for Contemporary Art Neu-Interpretation vom Tod des analogen Fernsehens Video "AG53:CJ13", Clive Jackson, 2013 death-of-analogue-screening.jpg Arbeit "AG53:CJ13" mit BBC-Logo "Fledermausflügel" (1953-1960): Visualisierung des Übergangs vom analogen zum digitalen Fernsehen Video "One Last Goodbye", Cecilia Stenbom, 2012 one-last-goodby.jpg Cecilia Stenbom verabschiedet analoges Fernsehen mit analogen Übergangseffekten und mit Abbildern von Fernsehgeräten aus Produktkatalogen "First/Last", James Hutchinson, 2013" Collage mit gescheitertem Start der BBC2 wegen Stromausfall in London, mit Testsignalen einer Sendestation und mit mit Aufnahmen von der letzten analogen Übertragung von BBC2 "malerische 30-minütige Meditation über die zyklische Natur der Entwicklung der Medien." Sneha Solanki notiert (Website interessant, da für jedes Projekt eine eigene HTML-Seite mit individueller Gestaltung existiert) Bsp. für angekündigtes Ende, uninszeniert, über längeren Zeitraum: analoges Fernsehen in Großbritannien zw. 2007 und 2012 digitales Fernsehen eingeführt nur in einer Stadt noch analoges Fernsehen langsames Ende auch bei einzelnen Sendern ende-tv2.jpg Kurs Standby Test mit offenen und geschlossenen Augen: durchsichtige Farbfolien für Arbeit "wach ich oder träum ich" über Monitor gelegt Augen bei Portrait ausschneiden und Fläche glätten mit "Patch-Tool" oberste von 2 Augen-Ebenen auf "Darken" stellen Ränder der Ebenen unscharf: "Erase-Tool", Hardness 0% Augen mittels "Hue/Saturation"/"Colorize" färben (je nach Farbfolie) Testfoto bestellen (danach dann Portrait mit offenen und geschlossenen Augen auf Aluminium-Kreis aufziehen)
Tehching Hsieh, Stempeluhr
Tehching Hsieh, Stempeluhr
Kurs Standby Dozent fängt Kurs pünktlich mit 2 Studenten an Angebot Kaufhaus Held: 500 Euro für 1. und 2. Etage, wenn sie dafür Bareinnahmen bei Verni- und Finisage erhalten verhüllt verhüllt-Arbeiten weiter durchdenken für Dritt-Semester-Ausstellung (Anzahl verhüllter Arbeiten, Größe, Präsentation, Hintergrundgedanken) Gedanken zur Idee vlt. gar nicht mehr äußern, oder anderes Projekt zeigen, da verhüllt dadurch zu schnell verpuffen könnte Künstler: ständig abrufbares Wesen? notiert viele kleine Lautsprecher nebeneinander mit jeweils nur einem Ton; Besucher geht vorbei und hört dadurch erst eine Melodie Arbeit "wach ich oder träum ich" für Standby-Ausstellung? Kostenkalkulation machen (Acryl-Scheibe, Spanplatte, rote und blaue Folie, Sprühkleber, Motor) "Visitenkarte" einer Kommilitonin Kommilitone überreicht: "Friedrich Fröhlich, Geldeintreiber" Kommilitone Kommilitone: "Aber warum […]" Antwort Dozent: "Warum… warum… warum machen wir Kunst!?" ständiger Realitätsabgleich wichtig (zw. Künstler, der sich schon lange mit seiner Arbeit beschäftigt und zw. Betrachter, der die Arbeit vlt. zum ersten Mal sieht) Ergebnis Doodle Raumabstimmung: 9 für Halle 14 und 7 für Kaufhaus Held Kurs TALK ABOUT MARKING TIME mit Dan Belasco Rogers "Von Tehching Hsieh bis Sophie Calle. Zeitgenössische Künstler über das Feiern von Alltäglichem und das Verstreichen der Zeit." Kunstgeschichte Langzeitsperformances Sophie Calle Tehching Hsieh One Year Performance 1987-1979: eingesperrt in einem Käfig, nicht sprechen, nicht reden, mit Besuchertagen Tehching Hsieh, Stempeluhr stempeluhr.jpg One Year Performance 1980-1981: ein Jahr lang jede Stunde Stempeluhr bedienen und Foto davon machen One Year Performance 1981-1982: ein Jahr im Freien verbringen, keinen Raum betreten notiert Urkunden-Tüte einmal fertigmachen: Tüte, Bilderrahmen, Passepartout, noch auszufüllende Urkunde, Stift, Nagel, Hammer (vlt. beim Jubiläumsjahr an der HGB vorstellen) Tehching Hsieh 13-Jahre-Vorhaben: Kunst machen, aber nicht zeigen Langzeitprojekte: zwischendurch Interessierte über aktuellen Stand informieren (da englischsprachiger Vortrag nicht viel mitgeschrieben) 15 x selbstkasteit
Raum unter der Treppe, Fischli/Weiss, 1993, Rauminstallation
"Raum unter der Treppe", Fischli/Weiss, 1993, Rauminstallation
Kurs Standby Skizzen zu Arbeiten vorgestellt u.a. menschengroßer Kokon , Kunstharz Thema Collage Richard Prince, Ausschnitte von Werbeplakaten abfotografiert Anita Witek "Bartleby oder die Kontingenz:", Giorgio Agamben Ausstellung Spinnerei von Philipp Köhler Alltags-Gegenstand / Kunstprodukt "Raum unter der Treppe", Fischli/Weiss, 1993, Rauminstallation raumunterdertreppe.jpg Ausstellung mit große Installation: eingezogene Wand (Kunst) von Besuchern nicht wahrgenommen und weitergenutzt verhüllt Kann eine Spanplattenbox ausgestellt werden, ohne das sie selber zum Kunstwerk erklärt wird? Kommilitone Kommilitone sammelt Sprüche aus dem öffentlichen Raum (u.a. Klosprüche, Graffiti) TV Interventionen Kurs TV Interventionen (1) medientheoretischer Teil, (2) historische TV-Interventionen, (3) aktuelle Projekte Theodor W. Adorno, Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist u.a. inhaltsanalytische Untersuchungen über Fernsehserien Kann man im heutigen Fernsehen, in der es (fast) keine Regeln mehr zu geben scheint, noch soweit von der Norm abweichen, sodass eine Aktion als Kunst wahrgenommen wird? 10-Seiten-Aufsatz für einen großen Schein 25-Minuten-Referat vorbereiten über Buch von Lorenz Engell (Medienwissenschaftler und Professor für Medienphilosophie) für Einzelgespräch - vor dem eigentlichen Referat - bei Daniels Dieter Daniels per E-Mail melden Kurs Standby Vorstellung Kaufhaus Held mit Fotos Diskussion Vor- und Nachteile, Unter- und/oder Obergeschoss Halle 14 Vorteile: definierter Kunstraum, Infrastruktur, Heizlüfter doch kein Problem (bei 300-600 Euro Mehrausgaben) Abstimmung Ausstellungsraum Vorankündigung: Gründungstag HGB am 6.2.2014 Thema Veranstaltungsversicherung Vorstellung Flyer/Plakate gemacht, aber nicht gewusst warum: "[es] sollte [halt] da sein… ich weiß aber nicht warum." Kurs Philosophie Abholung Text "Klatschen. Wenn aus Bewunderung Gesetz wird" (Kommentar Professor: "Schönes Thema, unterhaltsam dargestellt")
Kurs Standby 17 Minuten zu spät (E-Mail "Und ich komme 20 Minuten später, Brötchen kaufen. […] Liebste Grüße, F.") Kaufhaus Held als Ausstellungsort präferiert (gr. Raum; Trennwände müssten eingebaut werden; Strom vorhanden; 3 Etagen) ehemaliges Aldi-Gebäude, ehemalige SportsBar in der Nonnenstraße Halle 14: 3. Etage mit 3200 qm Kälte im Winter (wegen Aufsicht) nachteilig "Wollt ihr lieber frieren, oder blasen lassen?" Finanzplan für Materialeinkauf stehen 1.000 Euro zur Verfügung (Druck, Baumarkt, …) Ergebnis Abstimmung: Entscheidung fällt nächste Woche verhüllt Kurs Bibliothek Buch "Verhüllen und Offenbaren" Interpretation Journalist Aktion Christo: "Reichstag zuerst zu Grabe getragen und in ein Leichentuch eingehüllt, dann aber mit den Mitteln der Kunst […] zu neuem Leben erweckt" weckt Erinnerung an Tod und Auferstehung / Sündenvergebung / Verbergung von Gefühlen wie Scham Verhüllung als Übergangsritual kommunikative Handlungsräume durch Ritual aufbauen Ablösung vom Alten "Und siehe: Da war er. Der Reichstag" Verhüllungsaktion: in Erinnerung als eine "kreative Zäsur zw. dem Umzug des Bundestages von Bonn nach Berlin" Liturgie d. Kirche ist "heiliges Spiel" und damit mit Spielregeln belegt Parallelen zu Spielregeln der Liturgie chr. Tradition und dem verhüllten Reichstag Aktion: liturgische Gedächtnisfeier Verbergen: Aufmerksamkeit auf das dahinterliegende Geheimnis lenken Verlangen nach Berühren des Reichstages (Dokumentarfilm) in Beziehung mit Berühren Gewand Christi gesetzt notiert Kunstwerk aufnehmen: trinken oder einatmen (bis zum Tod ist Person damit Teil einer Arbeit) "participatio actuosa" = tätige Teilnahme am Vollzug der Liturgie in Kollumen Rolle Christo: Jesu Christi, Meister, Erlöser, Messias, Hohepriester als Exorzist (böse Geister austreiben) Christo = Rolle als Prediger, Zelebranten, Priester seine Aufgabe: Heiligungs-, Verkündigungs- und Hirtendienst für Gegner d. Projekts Christo = "Antichristo" Dokumentarfilm "Der Himmel über Berlin" von Wim Wenders (Regisseur, Fotograf und Professor für Film) verhüllten Reichstag aus ungewöhnlichen Perspektiven gezeigt: von innen durch transparenten Stoff hindurch und mit Helikopter aus "göttl. Sicht" Kurs Standby zu spät Vorstellung Flyer- und Plakatideen offene Fragen bei Idee : (1) Schriftart, (2) Künsterliste sollte vor Zeit und Ort, (3) "Arbeiten" sagt nicht aus, dass es Kunst ist (wogegen aber nichts spricht, wie ich finde), (4) "Eröffnung und Öffnungszeiten" verständlicher schreiben, (5) eigenen Namen ausgelassen (durch Striche) erzeugt nicht gewollte Sonderstellung, würde aber zur verhüllten Arbeit passen Dozent wünscht kommende Woche ein pünktliches Anfangen
Botschaften von Christo zum verhüllten Reichstag
Botschaften von Christo zum verhüllten Reichstag
Ausstellungsraum Kaufhaus Held
Ausstellungsraum "Kaufhaus Held"
MailArt in der DDR
MailArt in der DDR
verhüllt Kurs Bibliothek Buch "Verhüllen und Offenbaren" Botschaften von Christo zum verhüllten Reichstag verhuellen-offenbaren.jpg (1) pol. Botschaft: "Aktive Demokratie und Toleranz der Kreativität" Reichstag = architektonisches Symbol für geogr., pol. und geistige Spaltung Deutschlands, Europas und der Welt Reichstag selber kein Kunstbezug, pol. Gebäude Dialog zw. Künstler und Politiker Konfrontation von 2 Welten: Ost - West, Kunst - Politik, Demokratie - Diktatur Christentum: Thematisierung von Grenzen wie Gut - Böse, Freiheit - Sünde, Himmel - Erde, Diesseits - Jenseits "demokratisches Kunstwerk": aktive Demokratie und Toleranz der Kreativität kein pol. Projekt (Ablehnung Wanderausstellung, durch Bundeszentrale für pol. Bildung angeregt) Verleihung Bundesverdienstkreuz 1996: Wahl zw. Orden oder zwei verkauften Bildern: ihnen wären "die verkauften Bilder lieber" (2) künstlerische Botschaft: "Kunstwerke anstelle von Symbolen oder Botschaften" keine einfache Verpackung, "eher eine Transformation oder Metamorphose einer Strutur voller Details" durch Verhüllen tritt allgemeine Form besser hervor (sichtbarer, da Details verschwinden, größer, da Proportionen hervortreten, organischer, da Stoff in Wind bewegt) zum Anfang der Arbeit: Begriffe wie Transformation, Metamorphose, Bewegung, Formgestalt, Asymmetrie, Schichtung stehen im Raum bei Realisierung nur noch Hervorhebung der "visuellen Schönheit" Proklamierung einer Nicht-Botschaft: "[…] dass wir keine Botschaft haben […] Wir sind keine Erschaffer von Botschaften. Wir sind Künstler, Wir machen Kunstwerke" "Nur die Schönheit zählt" Kurs Standby zu spät Ausstellungsraum "Kaufhaus Held" kaufhaus-held.jpg Ausstellung 11.2. - 16.2.2014 (mit 2 Wochen Aufbauzeit und 1 Woche Abbau) verhüllt Kurs Bibliothek "Wir verhüllen den Reichstag nur für uns […] Unsere Kunstwerke geschehen zu unserem Vergnügen" (Ausspruch nach Genehmigung) Befreiung vor Interpretationsfestlegung durch Proklamation der subjektiven Schönheit jeder Betrachter kann somit selber interpretieren: "Alle Interpretationen sind richtig" verhüllter Reichstag = offenes Kunstwerk begrenzte Interpretationsfreiheit durch festgelegten Interpretationsrahmen "Wir borgen uns […] Raum aus […] Botschaften schon vorhanden. Wir erfinden sie nicht" (Tagesspiegel 1996) Parallele zur chr. Tradition: Botschaft der Verkündigung nicht von Paulus selber, nur der Empfänger (1 Kor 15,3; Gal 1,11 f.) Michelangelo: "Was nicht der Marmor schon in sich enthielt" Heilige Schrift arbeitet mit biblischen Bildern, Metaphern und Geschichten zur Annäherung an die Frohe Botschaft (3) die performative Botschaft: "Entsündigung, Tod und Auferstehung d. Reichstags" Pressezitat: "Christo ist erschienen, uns zu versühnen. Freue Dich. oh Christenheit" (Wochenpost, 1995) Gelegenheit durch Verhüllen eigenes Verhältnis zur Geschichte zu klären Verhüllen als "positive Provokation" verstanden durch Verhüllen notwendige Reinigung und Läuterung Reichstag mit neg. Erinnerungen: "Schwatzbude" (Kaiserreich), Ort des Scheiterns der Weimarer Republik, Sinnbild d. NS-Staates und leerer Torso ohne Bedeutung nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges Zusammenhang Entsündigung und Verhüllung (Reinigung v. Sünde durch hinter-den-Vorhang-Treten im mosaischen Bundeszelt; Besprengung mit Opferblut: wusch Sünder frei; Ver- und Enthüllen des Kruzifixes in der Fastenzeit: offenbart Erlösungstod Christi am Kreuz zur Vergebung) MailArt in der DDR mail-art.jpg Kurs Standby zu spät Kunstlehre Vorstellung von Katalogen, die gefallen Schuber: Zugang zur Ausstellung, dadurch, dass einem mehrere Dinge entgegenfallen ein Thema, aber mit unterschiedlichste Arbeiten möglich "Angst vor Buch" billig aussehen - hochwertig sein Sammelkarten: je Raum eine Karte zum mitnehmen Katalog als Spielwiese für Betrachter / Interaktivität zuviel Spielerei: Konkurrenz zur eigentlichen Ausstellung Erfahrungen mit Schutzumschlägen, "ultra-ätzend" 2 Flyer nebeneinander = ergeben Inhalt but does it float Aufgabe bis nächsten Mittwoch: selber Karte gestalten für Standy-Ausstellung Vorstellung Arbeiten für Ausstellung
Tabernakel auf einer Stele in St. Maria (Sehnde)
Tabernakel auf einer Stele in St. Maria (Sehnde)
Kurs Standby zu spät Planung Dritt-Semester-Ausstellung Flyer, Plakate und Kataloge von anderen Ausstellungen mitbringen und diskutieren Ort in Leipzig ausdenken, wo Ausstellung stattfinden könnte Nora stellt sich mit Arbeit vor, Zeichnungen / Zeichenbücher Kunstlehre Konstruktion für eigenen Ausstellungsraum unabhängig vom "Umraum" ausstellen Raum-in-Raum, Refugium erinnert an Messestände / Einkaufspassagen Konstruktion in Galerie = Skulptur, Konstruktion in alter Halle = neutralen Raum schaffen, Konstruktion auf Kunstmesse = fällt nicht weiter auf notiert Kann eine Arbeit keinen Titel haben? Also auch ohne "Kein Titel"? Auch aus verwaltungstechnischer Sicht? 5 x selbstkasteit verhüllt Kurs Bibliothek Buch "Verhüllen und Offenbaren" weitergelesen 3 große monotheistische Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam = Offenbarungsreligionen (Gott Jesus zeigt sich dem Menschen und offenbart sich) Offenbarung: lat. "revelatio" = "Enthüllung" des verborgenen und unbegreiflichen Gottes Mittelpunkt für Anbetung des Bundesgottes Jahwe im Judentum: Tempel zu Jerusalem Tora (Gottes Gesetzbuch) war hinter Vorhang verborgen heute Schriftrollen in Tüchern eingeschlagen und hinter Vorhang im Tora-Schrein aufbewahrt Christentum = Gegenwart Gottes in Gestalt Eucharistischen Leibes ("Danksagung", Abendmahl) Tabernakel auf einer Stele in St. Maria (Sehnde) tabernakel.jpg von Katholiken in einem Tabernakel (lat. tabernaculum "Hütte, Zelt") aufbewahrt Islam: Kaaba in Mekka durch schwarzen Brokatteppich verhangen "Verhüllen als symbolisches Tun zur Annäherung an Gott Jesus" Heilige Schrift in Überlieferung des Alten und Neuen Testaments voll von Geschichten des Ver- und Enthüllens im Umgang mit Gott Jesus 2 Grundtypen: (1) biblisches Vorhangsmotiv, (2) biblisches Verhüllungsmotiv zu (1) Moses Auftrag, Bundesrolle eine Wohnstätte aus Zelttüchern zu schaffen (Stiftshütte) Vorhang in Tempel von Jerusalem verbirgt nichts (Vorhang ist selbst die Botschaft) Zerreißung des Vorhanges: Gleichzeitig mit Tod Jesus Jesus am Kreuz auf Berg Golgatha (Mk 15,38) zu (b) Erscheinung von Gott Jesus immer von Verhüllungsmotiven gekennzeichnet Verhüllung des Herrn: heftiger Sturm, Erdbeben, Feuer, Säuseln, Rauch, Wokle, Wind) Ex 33, 20-23, Ex 3,6, Ex 13,21, Ex 34,34-35, Ez 1,4 Jesus Jesus = Offenbarung (Ebenbild des unsichtbaren Gottes), Kol 1,15 Auferstehung Jesus Jesus: Grab = nur Hüllen und Schweißtuch übrig selbst Maria erkennt Jesus Jesus nicht mehr (Joh 20,14) Verhüllungsvelum velum = lat. Segel, Hülle, Tuch, Plane, Vorhang heilige Gefäße: nur mit verhüllter Hand berühren Verwendung von Velen und Tüchern rund um den Altar: als Ort der Eucharistie betrachtet Kurs Standby Kunstlehre Vorstellung Raumideen für Ausstellung (1) Li.Abt.A 393B, zuständige Behörde in Lindenau Raum selber im Standby Bsp. Flughafengebäude: noch aufdrängender, Arbeiten wären dem ausgeliefert neutraler Raum: gibt es nicht (2) Halle 14, Zentrum für zeitgenössische Kunst keine Heizung (Februar-Ausstellung) notiert verhüllte Arbeiten umdrehen: die Welt und alles was in ihr drinne ist, wird verhüllt vor der künstlerischen Arbeit (wie würde das technisch gehen?) (3) Bus vom Kollektiv Artes Mobiles Kollektiv Artes Mobiles kollektivartesmobiles.jpg (4) im Kohlrabizirkus Institut für Zukunft (5) Galerie KUB Frage: Wie präsentiert man Netzkunst, die eigentlich für den privaten Raum konzipiert wurde, in einem Ausstellungsraum? Oder: Wie kann man eine Arbeit, wo zum Beispiel das Versenden von Post an zufällig ausgewählte Empfänger eine Rolle spielt, integrieren? Lediglich dokumentarisch zeigen? Künstlergruppe Famed
Nike von Samothrake, 2. Jhd. v. Chr., Louvre, Paris, wie eine zweite Haut
Nike von Samothrake, 2. Jhd. v. Chr., Louvre, Paris, "wie eine zweite Haut"
Flirtation (2005), Klang-Skulptur-Installation
Flirtation (2005), Klang-Skulptur-Installation
Kurs Standby Semesterplanung, Module / Scheine / Vordiplome Vorstellung eigener Arbeiten aus Ausstellung von gestern (Spanplattenbox mit verhüllter Arbeit wurde von Nichtwissenden anscheinend nicht als Kunst gesehen; stellten und saßen sich davor hin, um die anderen Arbeiten sehen zu können) 85 x selbstkasteit verhüllt Kurs Bibliothek "Verhüllen und Offenbaren, der verhüllte Reichstag von Christo und Jeanne-Claude und seine Parallelen in der Tradition der Kirche" Dokumentation Planung, Realisierung und Rezeption des Reichstagsprojekts Aufweisen von Parallelen Verhüllungspraxis der christlichen Kirche (verhülltes Auftreten Gottes, Verhüllungspraxis christlicher Kultbilder) Alltag und Verhüllung: Morgentoilette, Kleidung / nackter Leib (sozialer Status, gesellschaftlicher Rang, finanzielles Auskommen, Zugehörigkeit zur Religion, geschlechtsspezifisch), gesellschaftliche Öffentlichkeit erweiterte Hüllen: Haus, Wohnung, Auto Großstadt Geschäftsfenster vor Öffnung verhangen, Gerüste / Bauarbeiten, Werbung / Modelle in "aufregenden Dessous" Verhüllung reizt: Unbekanntes zu entdecken Verhüllung toter Körper, Theatervorhang, abends Rollos und Vorhänge (Geborgenheit) Verhüllen und Enthüllen gehören zusammen Bsp. Geschenke > Papier = Aufforderung zur Enthüllung Bild "Massengrab vor der Stadt Bam, Dezember 2003" Bild "ADAC Magazin, Deutschland wählt Auto des Jahres, 2004" Christliche Ordensschwester: Schleier als Zeichen, dass sie Christus Jesus als Bräutigam gewählt hat Frau im Islam: Schleier entzieht sie als Objekt der Begierde / Zugriff auf Männerwelt Enthüllung von einzuweihenden Gedenktafeln und Skulpturen: Feierlichkeit "was nicht eingeweiht wird wird getauft" aufwendig inszenierte Enthüllungsshows Nike von Samothrake, 2. Jhd. v. Chr., Louvre, Paris, "wie eine zweite Haut" nike.jpg "Kölner Dom kann "als eine zweite Hülle für die Gebeine der Heiligen Drei Könige angesehen werden" Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz : "Warum müßte ich etwas verpacken? Wenn, dann doch nur, um es noch zu betonen, noch sichtbarer zu machen" soziologische Größe: "Verhüllung als Zeichen der Scham" (Hans Peter Duerr ) Perspektive der Religions- und Liturgiewissenschaft: Thomas Ohm, 1948 Zusammenschau von Verhüllungsriten und -formen in unterschiedlichen Kulturen Schädliche und ablenkende Einflüsse von außen abwehren (vermummender Überwurf) Christo zum verhüllten Reichstag: "alle Interpretationen […] denkbar" und "alle Interpretationen […] richtig" weiteres Buch interessant: "Konkrete Kunst Konkrete Kunst" von Britta Schröder u.a. mit "Konkrete Kunst Konkrete Kunst und moderne Physik", "Konkrete Kunst Konkrete Kunst und Kybernetik" und "Konkrete Kunst Konkrete Kunst und Strukturalismus" Kurs Standby Vorstellung und Präsentation Benjamin Keddy Flirtation (2005), Klang-Skulptur-Installation flirtation.jpg 12 x selbstkasteit Projekt "looking at myself" (mit Webcam sieht man seinen eigenen Hinterkopf) notiert mit S. ausprobieren, was fühlbar ist, wenn Klänge mit wenigen Hertz per Lautsprecher ausgeben 10 x selbstkasteit (wurde darauf hingewiesen, dass ich ja klatschen würde, obwohl ich etwas dagegen hätte; daraufhin die Hand gehoben, mit aktiviertem Klatschzähler)
Kurs Standby 3 bzw. 7 Minuten zu spät (3 Minuten bei Berechnung für Treff im normalen Raum, 7 Minuten wegen geändertem Treffort) weitere Konzeptvorstellungen 12 Loops mit alltäglichen Wiederholungen, bei denen nicht mehr nachgedacht wird Immersion: eintauchen in eine Situation (Bsp: Cyberspace) "komplette Immersion": alle Sinne gleichzeitig realistisch eingesetzt (ansonsten Gefahr des Erbrechens) "Closed Circuit-Installationen": Betrachter Teil der Betrachtung (er sieht sich zum Beispiel auf den Bildschirm selber) Überlappen von Alltagssituationen: gleiche Rituale teilweise sekundengenau übereinanderlegbar (Quelle noch nicht gefunden) Christian Jankowski Christian Jankowski, "Herzlichen Glückwunsch" "Jubel" als Vlt.-Thema für den Kurs Jubiläumsreden; Wahl des Präsidenten: mehrere Reden vorbereitet, je nach Eintritt eine herausgesucht; Todestag-Jubiläen notiert meine eigenen Jubiläen (100, 200, 1000 jähriges Jubiläum) für nach meinen Tod planen vorgestellte Arbeit: Zahlenfolge auf Computer aufgeschrieben, Muster entstehen je nach verwendeter Schriftart Treff im kuhturm
Einzelgespräch mit Riebel, Vorstellung Projektideen Kunstkritik Schlagworte: Künstlerdefinition, Selbstbeschreibung, Gestaltung Künstlerwebsites, wie sich Künstler nach Außen zeigen / die Hülle und damit verbundene Probleme (Ich als Person - Ich als Künstler) und Chancen (selbsterfüllende Prophezeiung), Interessenbezogenheit bei Museen, Galerien und anderen Einrichtungen Buchempfehlung: "Über Wachen und Schlafen: Systemrelevanter Humor" Kurs Standby "Eröffnung der Containerspiele" mit Simon: Container verriegelt, Rolläden heruntergelassen, Innenleben nur noch durch Briefkastenschlitz einsehbar; im beengenden Container läuft auf Stativ befestigter Videokamera eine Ansicht eines großen Ausstellungsraumes (Halle 14, Spinnerei, kurz zuvor aufgenommen); großer Ausstellungsraum in kleinem Ausstellungsraum; selber von Begeisterung getrieben mehrmals durch den Briefkastenschlitz geschaut Kurzbesprechung Beton-Workshop ab Montag
Skizze, 2013, Marie-Eve Levasseur (Ethernetkabel gebunden zu Seemannsknoten)
"Skizze", 2013, Marie-Eve Levasseur (Ethernetkabel gebunden zu Seemannsknoten)
Kurs Standby 2 Minuten zu spät weitere Konzeptvorstellungen Peak-Oil-Theorie (Ölförderung, Voraussagen amerik. Ölproduktion) gute Arbeit: nicht zu plakativ (dann langweilig), ohne moralischem Zeigefinger "Skizze", 2013, Marie-Eve Levasseur (Ethernetkabel gebunden zu Seemannsknoten) interim.jpg Ausstellungsbesuch "INTERIM – un tunnel transatlantique", D21 Kunstraum Leipzig und HALLE 14 Austausch zwischen 5 Leipziger und 5 Montréaler Künstlern Herbst 2012 Ausstellung in Québec (Kanada) Themen: Das Dazwischenliegende, Orte des Medialen und Orte des Übergangs, die Verzerrung von Botschaften durch Kommunikationsmedien, Übersetzungsprobleme, Sprach- und Identitätskonflikte, Unterwegs-Sein Schachtdeckel Negativform, raumfüllendes Ethernet-Kabel-Netz, Videos, Malerei Probleme bei Austausch: Videoformate, Größenparameter, Sprache, bevorzugt kleine Gruppe neuer Vorschlag zur Speedexhibition von Simon: Guckloch in den Innenraum des Containers; wer durchsieht, schaut in eine riesige Halle; andere Ideen: schaut in eine kleine Abstellkammer, oder schaut in den Gartenbereich, der hinter dem Container liegt (Container wird durchsichtig); Umsetzung mittels kleinem Bildschirm nach Speedexhibition Mgl. des Arbeitens mit Beton im Container; Formen für Abguss ausdenken / umsetzen / mitbringen und ausprobieren (Gegenstände wie Münzen, Fotografien, USB-Sticks, "Klänge" und "Gerüche" in Beton eingießen)
Künstlerkacke (itl. Merda d'artista), Piero Manzoni, 1961
Künstlerkacke (itl. "Merda d'artista"), Piero Manzoni, 1961
Kurs Standby notiert Container im Hof : (a) von außen und innen abfotografieren und die äußere Hülle in den Innenraum und die innere Hülle in den Außenraum verlagern (Modell); (b) Wände austauschen / Decke mit Boden vertauschen Vorstellung aktueller Stand "Archäologischer Fund" mit 5 in kreamikähnlichem Material eingegossenen Münzen 3 Konzeptvorstellungen für Ausstellung STANDBY notiert Raum-in-Raum-Installation, Raum-in-Raum-in-Raum-Installation, Raum-in-Raum-in-Raum-in-Raum-Installation notiert Objekt im Raum, wobei Objekt größer ist als jener (Widerspruch?) Künstlerkacke (itl. "Merda d'artista"), Piero Manzoni, 1961 kuenstlerkacke.jpg Dosen zum damalig aktuellen Goldpreis für 30g verkauft Kann man Abenteuer planen? Spielplatz = vordef. Abenteuer von Erwachsenen für Kinder Leben gefühlt geplant: Ausbruch mgl.? Abenteuer dokumentieren heißt: bereits in Vergangenheitsform denken Ausstellungsbesuch "transitions", Galerie KUB, Arbeiten von Studenten aus Seminar "Auf der anderen Seite", unter Prof. Ralf Urban Buehler notiert Standby-Zustand OPEN-CLOSE-Leuchtschild: beide Schriftzüge (LEDs) gleichzeitig sichtbar; selber bauen? 30-minütige-Ausstellung im Container mit Simon planen, Thema STANDBY Kurs Bibliothek Buch "Die Legende vom Künstler" weitergelesen eingenickt
Kurs Standby Sounds durch Leitfähigkeit von Objekten Drawdio: "A Pencil that Lets You Draw Music" Remote Viewing "Männer die auf Ziegen starren", US-amerikanische Film-Satire, 2009 Konzepte für Ausstellungsbeteiligung: (1) Konzepte der anderen durchlesen/ansehen (2) 1 Konzept eines Mitstudenten 10 Minuten ansehen und der Gruppe vorstellen (3) Konzept zur Arbeit "Laterna Timida": Installation, Nachbau einer Zylinderaufsatzleuchte; steht in kleinem Raum; wird nach Ausstellungsende aktiviert und ist über Fenster von außen einsehbar meine Arbeit: Skizzen / Screenshots empfehlenswert (ohne viele Worte die Arbeit erklären) 2 Minuten zu spät notiert Container im Hof der HGB langsam "verschwinden" lassen (den Fußboden mit den selben Platten unter dem Container belegen; über Lautsprecher und Mikrofone die Umgebungsgeräusche in den Container bringen; mittels Live-Übertragung den Himmel auf die Decke projizieren) Empfehlung von Mitstudentin: "The Useless Web": "TAKE ME TO ANOTHER USELESS WEBSITE" notiert Objekte im Standby-Modus bei Ausstellungsbetrieb; erst bei Schließung der Ausstellung werden die Objekte aktiv notiert Plakette: "Um den Raum im Standby-Modus zu sehen, besuchen Sie ihn zwischen 20:00 und 10:00 Uhr." (Raum ist während dieser Zeit geschlossen)
La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag
La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag
Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911
Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911
g, Jack Strange, 2008
g, Jack Strange, 2008
Kurs Standby 2 Minuten zu spät verhüllt kurze Diskussion über die verhüllte Gedenktafel Austausch über den Drang vom Künstler sich zu präsentieren / sich zurückzuziehen "verhüllt" als Marke: eigentliche Idee wird mißbraucht Künstler in der KSK : 60.767, jeder will sich zu einem für ihn bedeutenden Thema äußern Tino Sehgal : "Die Kunst von Tino Sehgal nimmt allein in dem Moment Moment Gestalt an, in dem der Zuschauer ihr begegnet."; keine filmische oder fotografische Dokumentation gewollt; keine Katalogtexte Kunstgeschichte Kurs Bibliothek "Kunst als Konzept" Prinzip des Kubismus: Aufsplitterung der Formen neben Picasso Pablo Picasso und Braque: Robert Delaunay (Zerlegung des Lichteindrucks) František Kupka: vertikal und horizontale Formen, überlappend, ineinander übergehend La grande fleur qui marche, 1952, Den Haag leger.jpg Fernand Léger: fasziniert von Dynamik des modernen Lebens Stadtlandschaften und Figurendarstellungen; Kegelabschnitte, Zylinder, Rohrstücke Juan Gris: Hauptvertreter des "synthetischen Kubismus": systhematische Geometrisierung der Bildfläche (ohne Raumillusion) italienische Futuristen: basiert auf Simultanansichtigkeit, fasziniert vom städtischen Leben, Maschinen, von Dynamik und Geschwindigkeit futuristische Manifest Michail Larionow, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1911 rayonismus.jpg Rayonismus: Stilrichtung der Malerei der Russischen Avantgarde: eine weitere Loslösung vom Gegenstand Kombination der Farben und die Konzentration und Beziehung der farbigen Massen zueinander von Interesse notiert räumliche kleine Quadrate (mit 3d-Effekt, einmal nach innen und einmal nach außen) zufällig nebeneinander/übereinander anordnen: wie schaut der Raum aus? notiert jede Bildinformation (Pixel) eines Bildes lesen und nacheinander in nur einem Pixel darstellen (Animation) Kurs Standby Ausstellung des zweiten Studienjahres/Medienkunst "Krise" Vorstellung der Arbeiten durch den jeweiligen Studenten u.a. zur Frage des Hintergrundes / Bedeutung: "Das ist jetzt zu persönlich"; Format bei anderer Arbeit: beruht lediglich darauf, dass links und rechts Motive nicht gezeigt werden sollten; andere Begründung für Arbeit: "Ich fands halt geil" viele (alle?) Arbeiten eigentlich nur verständlich, wenn der Student Erklärung abgibt und Verbindung zum Thema "Krise" stellt (nicht schlimm, aber Informationsbroschüre wäre für den Unwissenden angebracht gewesen) Kurs DIRECT ACTION 2013 g, Jack Strange, 2008 jackstrange.jpg "I'm too sad to tell you", Bas Jan Ader, 1971 notiert Website, wo sich der Besucher selber Fragen stellen kann, die er dann Jahre später per E-Mail zugeschickt bekommt (um sie dann zu beantworten)
Dan Graham, Performer/Audience/Mirror, 1977
Dan Graham, "Performer/Audience/Mirror", 1977
Vito Acconci Undertone, 1972
Vito Acconci "Undertone", 1972
Kurs Standby Speed-Exhibitions, 18.4.2013, 12:00-16:30 Uhr, Festsaal, Eröffnung zu jeder vollen Stunde 3. Gruppe: aus vormals fünf Bildschirmen, Fernbedienungen, DVD-Playern und jeweils einem Standbild, wurden zuerst vier Bildschirme mit nur zwei Standbildern, danach zwei Bildschirme ohne Fernbedienung, dann ein Bildschirm ohne DVD-Player, ohne Fernbedienung und ohne Standbild. Am Schluss wurde selbst der letzte Bildschirm aus dem Festsaal getragen. Neues Thema: Standby eines Raumes (gefegt und Türen geschlossen) Kurs DIRECT ACTION 2013 Performance und Sprache evtl. vorstellen: Und Mensch sprach QR-Code in Sprache umwandeln? Bzw. Definition vom QR-Code im QR-Code darstellen (QR-Code auf Papier drucken und aufhängen) Umwandlung von Sprache in Text: mit automatisierten YouTube-Film-Untertiteln, die wenig mit der gesprochenen Sprache zu tun haben (deutschsprachig) Dan Graham, March 31, 1966: / beschreibt, wie weit er von Dingen entfernt ist (Ortung, Bezug zu etwas) Dan Graham, "Performer/Audience/Mirror", 1977 dangraham.jpg monotone Dauerbeschreibung von dem, was er gerade tut / sein Körper / der Betrachter Vito Acconci "Read this word", 1969 Vito Acconci "Undertone", 1972 undertone.jpg Olaf Breuning "NO YES NO YES NO YES", Skulptur aus Stein Lawrence Weiner "A line drawn from the first star of dusk to the last star of dawn" Tehching Hsieh Karl Heinz Jeron "Ja Ja Ja Nee Nee Nee"
Kurs Standby Einführung in Präsentationstechniken an der HGB 25 Bilder pro Sekunde: europäisch; 30 Bilder pro Sekunde: amerikanisch PAL (4:3); alte Bildschirme (3 Stk. vorhanden) 720x576 Pixel; SD (Standard Definition) 640x480 Pixel (amerikanisch) ab 18 Bilder pro Sekunde: Gehirn nimmmt Bilder als Film wahr Kinofilm: 24 Bilder pro Sekunde (flimmert nicht mehr; mehr Frames wäre auch teurer) Full HD: 1920x1080 Pixel (bei NTSC ebenfalls) HD ready (engl. "bereit für HD"): 1280x720 Pixel Zeichensprung-Verfahren: früher einfach 50 halbe Bilder (bei 25 f/s; 50x in der Sekunde eine Bildänderung) zuerst 1., 3., 5., 7. usw. Zeile, danach 2., 4., 6., 8. usw. bei digitalen Formaten fängt es bei der zweiten Zeile an Interlaced-Problem (Streifen): lieber gleich progressiv [pro Bild doppelt so viele Informationen vorhanden] drehen, danach tritt Problem nicht auf bei Final Cut Pro (kommerzielles Video- und Filmschnittprogramm): "Zeilensprung aufheben" Abspielmöglichkeiten: (a) MacMinis: Computerdatei kopieren und abspielen (b) Adtec-Player: Videoplayer von "Museumsklasse"; Full-HD abspielbar; Monitor Synchronisieren mgl. (Multi Screen) Software "Multi Screen": ein Server und mehrere Clients (Videos müssen exakt die selbe Länge haben) notiert über mehrere Monitore agieren (Zwischenbereiche erlebt Besucher nur durch den Klang von Schritten) "Letter Box": mit schwarzen Balken Rückpro: Projizieren von hinten notiert Hinter Tür eine Rückpro installieren; Besucher öffnet die Tür von der anderen Seite und sieht: sich selber von hinten in voller Größe (hinter ihm versteckt eine Webcam) (c) Digitaler Bilderrahmen Bsp. für Abspiel-Codecs: "Apple ProRes Codecs" (Codec-Familie von Apple angeboten); H264; notiert jeweils ein Lautsprecher je Raum; über jeden Lautsprecher wird jeweils nur einige Millisekunden von einem Sprechstück (Geschichte, Gedicht,…) hörbar; würde man alle Lautsprecher in einem Raum haben, könnte man das vollständige Stück hören; so nur einzelne Silben notiert versteckt in Gegenständen, wie Thermoskanne, Buch oder Tisch, jeweils den Gegenstand über mp3-Player ausgesprochen ("Thermoskanne", "Buch", "Tisch"); Besucher gehen durch den abgedunkelten Raum und hören nur die Gegenstände
Das Zauberglas
"Das Zauberglas"
Der Künstler ist anwesend
"Der Künstler ist anwesend"
Kurs Standby Workshop SCREENTEST #4 Konzept für eigene Arbeit in der 3.-Semester-Ausstellung schreiben Thema: Standby; freie Arbeit; Entwürfe; Ausstellungsort genau beschreiben; bis zum 16.5. ausdrucken und vorstellen englische Begriffe: Screentest, Standby und mehr; auf Anfrage bei Screentest Hinweis auf Andy Warhol Andy Warhol "Screen Tests" ; Standby benutzt, da deutsche Wörter nicht so pregnant; bei Spiel mit den Wörtern: richtig; aber Wörter sollten nicht nur wegen der "Coolness" Verwendung finden Kunstlehre Workshop Screentest: Wir präsentiert man gut Arbeiten? Konzeption eigener Arbeiten (ohne bereits eine Arbeit vorliegen zu haben); Entwurfstechniken Videobeispiele für die Frage "Wie würdet ihr sie präsentieren?" "Das Zauberglas" zauberglas.jpg (a) "Das Zauberglas" von Bjørn Melhus (1991) : Ansicht in wandgroßer Projektion sowie in einem kleinen Monitor (b) "the oral thing" von Bjørn Melhus : über den Beamer sowie über einen quadratischen kleinen "Museums"-Bildschirm gesehen Röhrenmonitor: skulpturale Eigenschaften; TFT / Beamer: Bild steht im Vordergrund, "nackt" (c) "Six Apartments" von Reynold Reynolds (2007) ; Künstlervorgabe für Präsentation: kleiner Raum, schwarz gestrichen, Projektion wandfüllend, mit schwarzem Vorhang vor Eingang (d) "Banlieue du Vide" von Thomas Köner (2004) : wurde in Kinos gezeigt; sphärischer Ton, laut, einlullernd; kleiner Monitor = ungeeignet; mit und ohne Kissen zum Hinsetzen (e) "World Trade Center" von Andree Korpys und Markus Löffler : nicht raumfüllend, da es mit großem Gebäude nicht konkurrieren kann; "kleine" Menschen aus Vogelperspektive wirken einprägsamer; auf 8mm gefilmt (f) "Spookspeak" von Katherine McInnis: Filtersystem mit "bad words"; Liste dargestellt und vorgelesen Hauptfrage: Wo muss mein Video laufen? Notizen machen zu "Aus dem Leben eines Flugbegleiters" Möglichkeit (a): kleiner Monitor auf Podest; Draufsicht auf Handy; Original Handygröße; Klingelton aus 1 Lautsprecher direkt neben Monitor; Ergebnis: erreicht nie eine reale Installation (würde es aber gerne); nicht einnehmend, "Macht" des Handys kann nicht demonstriert werden Möglichkeit (b): in Bearbeitung Kurs DIRECT ACTION 2013 während des Monats der Performance in Berlin Thema dieses Jahr: Performance und Sprache (Website jedoch unverständlich) Beispiele gezeigt vom vergangenen Jahr: Katrin Herzner mit "OST" Marion Ritzmann Angebot des "Büro für Kunstvermittlung" (Oliver Breitenstein): "Ich schaue Kunst auch für Sie!" "Ich nenne es Arbeit!" "Tegel Drone" "Der Künstler ist anwesend" derkuenstleristanwesend.jpg "Der Künstler ist anwesend" von Florian Kuhlmann notiert Ich sehe über Webcam den Raum und beschreibe ihn von zu Hause aus; die Anwesenden im Raum hören meine Beschreibung (von ihnen selber) notiert "Hört mich wer?" "Hört mich wer?" "Hört mich wer?"; nur sagen, wenn niemand im Raum ist / Lautsprecher aus sind notiert Sprechen, wenn niemand zuhört (nachts) notiert Alle Floskeln aus Sätzen hinausschneiden: schauen, was passiert
Kurs Standby Kurzfilm von Reynold Reynolds und Patrick Jolley: »Burn« Kurzfilm »Living a beautiful life«, 2003, Corinna Schnitt Kunstlehre Kurs Bibliothek Buch »Holographie. Geschichte. Technik. Kunst« gr. Philosoph Hipparch: Quelle des Lichts liegt im Auge Platon: Licht strömt auch aus Gegenständen, treffen sich mit eigenem Licht und die Empfindung des Sehens wird erregt Euklid: Licht breitet sich geradlinig und strahlenförmig aus Newton: Licht besteht aus winzigen Partikelchen Huygens: Licht besitzt wellenförmigen Bewegungsverlauf (ähnlich wie Schall) heute: Licht als relativ schmaler Bereich aus einem weiten Spektrum elektromagnetischen Schwingungen definiert Wellenlänge zw. 400 und 750 nm = sichtbares Licht Welle = verbildlichte Darstellung Licht Geschwindigkeit: 300.000 km/s Wörter »narrativ« und »didaktisch« werden häufig in Diskussionen verwendet eine Mitstudentin hatte einen Albtraum, in dem ich vorkam
Kurs Standby notiert Galerie gründen: GALERIE F. FRÖHLICH; darüber Arbeiten verkaufen; Erlangen vom Vertreterstatus notiert Museum gründen: MUSEUM F. FRÖHLICH; eigene Arbeiten im Depot verwahren; Wert eigener Arbeiten steigt dadurch notiert Auktionshaus gründen: AUKTIONSHAUS F. FRÖHLICH; eigene Arbeiten an mich selber versteigern; Wertsteigerung (lediglich die MwSt. muss an den Staat abgeführt werden ) notiert Freundeskreis gründen: Freundeskreis des F. Fröhlich notiert Entscheidung treffen: die Masse ansprechen oder einen kleinen wohlhabenden Kreis? Produkt verliert mit der Zeit an Wert (Verfall), außer es wird zur Kunst erklärt notiert Autobiographie schreiben und Bücher in Buchläden auslegen notiert ist kunst|keine kunst: nur Bereich darstellen, der benötigt wird; dadurch werden die Kurven verstärkt dargestellt Gedenktafel vorgestellt, Dozent gibt Hinweise zu Herstellung der Metallplatten und Gravur-Diensten in Leipzig notiert Gedenktafel: Zeile wie »trank Kaffee« weglassen?; alle Gedenktafeln im selben Stil (selbe Schrift, selbes Format) Die Wappensäule - Das originelle und bleibende Geschenk (wäre mir noch zu einfach)
»Lifecharing«, 0100101110101101.ORG
»Lifecharing«, 0100101110101101.ORG
Kurs Standby notiert ein im Supermarkt kaufbares Produkt: (1) zum Normalpreis oder (2) zum Kunstpreis (Aufschlag x Euro, mit Signierung) weiterverkaufen notiert Überlegung: nächste Woche Donnerstag 15 Minuten zu spät kommen Autogrammkarte vorgestellt notiert (1) Fancommunity programmieren (mit meinen fingierten Fans und erdachten Kommentaren füllen) und (2) eine echte Fancommunity aufbauen; (3) mich mit Fans abfotografieren lassen (Fotos mit Star und Fan aus dem Internet nachstellen); Test mit Christian machen (4) HGB Rundgang 2013 Idee von Stefan Riebel: beim HGB Rundgang Klapptisch und -stuhl aufstellen und Autogrammkarten live signieren; (5) Personen anstellen, die alle Arbeit für mich erledigen; nur Signierung mache ich; Arte: Alles für die Kunst! notiert im Herbst alle Blätter von einem Baum sammeln, abfotografieren, kategorisieren und wieder hinlegen (Simon stellt seine Sammelideen vor) Linktipp: Falk Messerschmidt zum Thema »Sammeln« notiert »Der Einsiedler«: Facebook-Account erstellen; Anzahl der Freunde: 0 Kurs Bibliothek Buch »net.art« weitergelesen notiert Internetseite mit Hilfe von htpasswd vor Zugriff schützen; wenn falsche Benutzerdaten (der Regelfall): Folgeseite im Quellcode angezeigt; wenn richtige Benutzerdaten: für Browser formatiert »Lifecharing«, 0100101110101101.ORG b_hgbleipzig-29-m.jpg Künstlerduo 0100101110101101.ORG geben mit der Arbeit »Lifesharing« Zugriff auf ihren Computer frühere Netzkunst-Galerie: hell.com (existiert nicht mehr) Kunstkritik 0100101110101101.ORG:
»Niemand hält sich selbst für ein Genie. Aber wenn man es wieder und wieder von anderen gehört hat, denkt man irgendwann: ›Hm, vielleicht bin ich ja wirklich ein Genie!‹«
notiert gibt es Künstler, die ohne viel Aufmerksamkeit/Fans reich geworden sind? 0100101110101101.ORG:
»Wenn sich niemand dafür interessiert, was du machst, hat das nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass du so radikal bist, sondern oft eher damit, dass du nichts zu sagen hast.«
Einleitungstext zu James Walklbank:
»Die Einstellung ›weniger ist mehr‹ […] ist für viele Netzkünstler bindend«
James Walklbank:
»Es geht um Kreativität und tolle Ideen, nicht um schnelle Hardware«
notiert in der HMT (Hochschule für Musik und Theater, Leipzig) Werbeplakate für die Stadtmusik-Idee aufhängen (Pianisten, Geiger, Trompeter etc. für Umsetzung gesucht); Christoph fragen, ob es einen E-Mail-Verteiler an der HMT gibt Künstlergruppe etoy.com / Kunstaktien notiert Botanischer Garten Leipzig: Schilder mit lateinischen Begriffen durch Eigenkreationen austauschen und schauen, wie Besucher reagieren notiert Briefmarken mit eigenem Motiv bei der Deutschen Post drucken lassen (mit Selbstportrait, mit Pseudo-Persönlichkeiten, oder mit Objekten, die normalerweise nie gewürdigt werden würden, wie Klopapierrollen, Supermärkte, Lichtschalter)
Kurs Standby 13 Minuten zu spät 2-Minuten-Vorstellung von Dingen, die einen aktuell beschäftigen notiert ein Augenzwinkern in Zeitlupe aufnehmen und wiedergeben; mit Musik hinterlegen: Sonnenunter- und Sonnenaufgang; im »schwarzen« Moment Moment: Stille notiert Briefe an fremde Personen verschicken mit kleinen Aufgaben; Ergebnisse dürfen zurückgeschickt werden; Sammlung im Netz Dieter Roth Dieter Roth Bibliothek »art.net« weitergelesen notiert Interaktion zwischen mehreren Browserfenstern auf dem Bildschirm eines Besuchers; Besucher agiert in verschiedenen Fenstern gleichzeitig; oder: mehrere Browser (Firefox, IE, Opera, …) ergeben eine Arbeit notiert erst wenn mehrere Personen (speziell nach Ländern, Zeiten) auf eine bestimmte Seite zugreifen, wird eine (was für eine auch immer) Arbeit kreiert notiert Animation oder Text über mehrere Browserfenster, die nebeneinander auf dem Desktop plaziert werden müssen Digital Landfill von Mark Napier notiert Verwesung von digitalen Daten: von Texten verschwindet täglich ein Buchstabe, von Bildern ein Pixel (Halbwertszeit?) notiert Links im Web automatisch ausfindig machen, die auf 404-Fehlerseiten führen Kunstkritik Napier: »Jahrhundertelang haben Künstler statische Kunstobjekte geschaffen, wie wir sie kennen: Gemälde und Skulpturen, die der Betrachter ansehen, aber nicht berühren darf. Jetzt haben wir die Möglichkeit, Kunst zu machen, an der der Betrachter teilhaben kann.« notiert Spam ein neues Wort geben: Spam-Nachrichten sammeln und das Wort, welches am häufigsten vorkommt, als neues Spam-Hauptwort verwenden Napier: Arbeit, wo Bewegung von Leuten im Raum auf dem Bildschirm durch eine wandernde Computermaus dargestellt wird notiert Bewegung in Töne umwandeln: Webcam erfasst Körperteile und je nach Bewegung ergeben sich andere Klänge Kunstlehre Kurzvortrag: Motion Tracking Kinect: Bewegung von Menschen digital nutzen Kinect Hard Detection Chris Vik und Brad Hammond lösen mit Kamera Ereignisse live aus TechEd: Microsoft, Klänge erzeugen 555 Kubik: Projection Mapping SYDNEY OPERA Omicron Große Frage: technische Spielerei anstatt Kunst? Steht der Effekt im Vordergrund? A Dandypunk: virtuelle Realitäten RESONANZEN LEIPZIG: Sounding Object - Singing Space (mit Max Schneider, künstl. Mitarbeiter für Audio) notiert Räume in Klang verwandeln Katrin: Rombergland Struktur zum Intervall-Projekt mit Katrin erstellt: (1) Biologie (Warnehmung, Auge, Gehirn, Nachbildeffekt), (2) Technik (Film analog), (3) Physik (Zeit, Augenblick, »gibt es eine kleinste Einheit von Zeit?«), (4) Philosophie (Was ist Realität?)
Soundmodul mit Aufnahmefunktion auf der Stirn (nahe dem Gehirn) befestigen
Soundmodul mit Aufnahmefunktion auf der Stirn (nahe dem Gehirn) befestigen
Kurs Standby 1 Minute zu spät Postkarte mit Hinweis zum Musik- und Kunstprojekt Cage100 Auswertung »Von Vertov zu Mindfuck« Ted Rossack und das »sallyrand« Kunstlehre Nachbildeffekt Schwarzbild zwischen den Bildern, Gehirn füllt die Lücke mit Bewegungseindruck Vertov über das Intervall (Zwischenbildliche Verschiebungen), 1922: (1) Korrelation der Einstellungsgrößen, (2) Korrelation der Perspektiven, (3) Korrelation der innerbildlichen Bewegungen, (4) Korrelation der Helldunkelwerte und (5) Korrelation der Aufnahmegeschwindigkeit notiert Soundmodul mit Aufnahmefunktion auf der Stirn (nahe dem Gehirn) befestigen b_hgbleipzig-23-m.jpg zum Thema Zwang Zwang passend: »Guten Morgen« auf Tonbandgerät sprechen und immer wenn es bei Begegnung gefordert wird, abspielen anstatt sagen bis Ende 1. Semesters soll mit Übungen die Wahrnehmung geschärft und festgehalten werden Notationsübungen Kommunikationsübungen notiert Zwischen den Intervallen: Eine Kaffeetasse wird gefilmt; Zwischendurch wird eine schwarze Fläche vorgeschoben und die Zwischentöne eines Intervalls erklingen (schrill); Anzahl der Zwischentöne zeigt die Anzahl der Aktionen an, die in diesem Moment Moment mit der Kaffeetasse vollführt werden; im Kopf des Betrachters entstehen Ideen Flicker-Effekt Mindfuck: umgangssprachlicher Ausdruck; Filme verweisen darauf, dass es vlt. keine Realität gibt, nur Träume; im Thrillerformat Film »Elefant« Kurs Bibliothek Buch net.art weitergelesen backspace.org jodi.org: Joan Heemskerk und Dirk Paesmans Paesmans: »
[Kunst ist] vor allem eine aufgeblasene Angelegenheit, die uns den ganzen Spaß an der Arbeit mit dem Netz verdirbt und uns ihre Standards aufzwingen will
«
Kurs Standby Vorstellung von vier Videos zum Thema »Das Innere eines Intervalls«: sphärische Klänge lullern ein, Bildwahl beliebig, Verbindung von Musik zu Bild fehlt notiert mit Christian ausprobieren: jeder ein GPS-Gerät; 1 Startpunkt, 2 Wege, 1 Endpunkt; in Klänge umwandeln
Erster Versuch mein Gesicht in den Monitor zu brennen (Start: 24.11.2012; Abbruch: 17.12.2012 / lediglich eine schwache Linie oben rechts erkennbar)
Erster Versuch mein Gesicht in den Monitor zu brennen (Start: 24.11.2012; Abbruch: 17.12.2012 / lediglich eine schwache Linie oben rechts erkennbar)
Raumansicht CARVED AIR © Foto Katja Hommel, Schering Stiftung
Raumansicht CARVED AIR © Foto Katja Hommel, Schering Stiftung
Kurs Standby Exkursion Kleine Achtsamkeitsübung von mir: »
Gehe in jeden ausgeschilderten Themenbereich eines Buchladens deiner Wahl; denke dir eine Zahl aus; zähle die Bücher (Regal oben links beginnend) bis zu dieser Zahl und nehme das dort befindliche Buch heraus; lies dir die letzte Seite vom letzten Kapitel durch; schreibe dir ein für dich markantes Wort heraus; bilde am Ende aus allen Wörtern einen Zusammenhang
« notiert Webprojekt: Übungen der kleinen und kleinsten Achtsamkeiten; per Zufall wird einmal die Woche eine Aufgabe angezeigt; Besucher können diese Aufgabe als »erledigt« markieren und ihre Erlebnisse dazu äußern interessant: Museum der Dinge notiert Erster Versuch mein Gesicht in den Monitor zu brennen (Start: 24.11.2012; Abbruch: 17.12.2012 / lediglich eine schwache Linie oben rechts erkennbar) b_hgbleipzig-19-m.jpg Schweißtuch der Veronika (soll Jesus Jesus Gesicht zeigen) auf mich übertragen: durch Daueranzeige meines Gesichtes auf einem TFT-Monitor wird das Gesicht in den Monitor »eingebrannt« (»screen burn« ); Monitor daraufhin hinter Panzerglas bringen und auf Samt präsentieren Kurzfilm »Hoch Zehn« von Charles und Ray Eames, 1977; Reise in die größten und kleinsten Strukturen unseres Universums vorgestellte Webprojekte: uncopy , Günther Selichar (Thema Standby) , Hannes Waldschütz (Student der HGB) und »this way brouwn« Während Diskussionen werden Arbeiten oft mit dem Adjektiv »spannend« umschrieben Gibt es Särge in Fötusstellung? Was ist eigentlich Zeit? Fahrt mit der Straßenbahn: Augen geschlossen (Wahrnehmung der Fahrt lediglich durch Hören, Riechen und Spühren) Raumansicht CARVED AIR © Foto Katja Hommel, Schering Stiftung b_hgbleipzig-18-m.jpg Projektraum der Schering-Stiftung: »CARVED AIR« von Yunchul Kim notiert 10 Mikrofone mit Lautsprechern; Erster Lautsprecher: »ich spreche«; zweiter Lautsprecher nimmt Gesprochenes vom ersten Gerät mit auf: »er sagte: ich spreche«; dritter Lautsprecher: »er sagte, er sagte, ich spreche« usw.
»Der Mönch am Meer«, Caspar David Friedrich, 1808-1810
»Der Mönch am Meer«, Caspar David Friedrich, 1808-1810
Kurs Standby Exkursion Exkursion nach Berlin Treff in der Abteilung für alles Andere, Berlin Mitte 6 kleine und kleinste Achtsamkeiten, die bis 15 Uhr erledigt werden sollten Bsp: »Starre ein Loch in die Wand«, »Folge einer fremden Person und finde so viel wie möglich über sie heraus«, oder »Springe über deinen Schatten« »Der Mönch am Meer«, Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich, 1808-1810 b_hgbleipzig-17-m.jpg überfordert einen Kaffee getrunken und in die Alte Nationalgalerie geflüchtet »Falte ein Papier 8 mal!« Frage: Warum beschreibe ich im Kopf eine Situation, während ich mich noch in jener befinde? Ich lebe, um beschreiben zu können notiert Ich in kleiner Kammer; sage ständig »ich denke«; Besucher können mich nicht sehen und hören; ein Schild: »Friedrich sagt: Ich denke« notiert Ausnutzen, dass viele mit dem Handy auf der Straße telefonieren: in Aufnahmegerät Geschehen festhalten, ohne die Aufmerksamkeit der Passanten zu bekommen notiert Tagebuch: jede Minute Screenshot vom Deskop machen (macht bereits ein Mitstudent)
Die akustische Kamera, gfai tech GmbH
Die akustische Kamera, gfai tech GmbH
notiert durch Christian angeregt: Eisenbahnstraße durchlaufen und Eigenschaften festhalten (wie Dönerladen, Wohnhaus, Spielothek, Kirche, Altbau, Neubau, Grünfläche, Parkplatz, Kreuzung, Straßenbahnhaltestelle, Baum). Danach vertonen (je Eigenschaft eine zufällig bestimmte Klaviertaste) Kurs Bibliothek Buch »net.art 2.0« weitergelesen notiert Druckedition: Internetseite, wo Besucher eine vorhandene Struktur verändern kann. Geänderte Version kann danach am heimischen Computer ausgedruckt und gerahmt werden (inkl. meiner und seiner Signatur) »Telegarden« von Ken Goldberg notiert ein selbstkreiertes Buch in die Bibliothek schmuggel (Buchcover mit Bibliotheks-Aufklebern) notiert Webprojekt: »einsam« oder »alleine«. Nur jeweils ein Besucher kann eine Webseite aufrufen. Alle anderen Besucher erhalten den Hinweis: »Diese Webseite ist noch besucht. Versuchen Sie es später noch einmal« Tilman Baumgärtel in seinem Buch: »
Ich frage danach, weil die meisten Netz-Künstler sich ihren Lebensunterhalt anders als mit ihrer Kunst verdienen müssen
« John F. Simon im Interview: »
Ich bin vollkommen überzeugt davon, dass jede künstlerische Entscheidung, die ich treffe, eine persönliche Sache ist. Ich weiß gar nicht, wie man etwas schaffen kann, das nicht persönlich ist
«
Kurs Standby Vorstellung Projekt »GPS-Daten in Musik umwandeln« vor der Klasse notiert Töne sollten je nach Abstand zu den Satelliten lauter bzw. leiser werden notiert Die akustische Kamera, gfai tech GmbH b_hgbleipzig-16-m.jpg Lärmquellen (Klatschen) mittels eines Gerätes, welches an der Decke eines Raumes befestigt ist, aufzeichen. Entwicklung des Klatschens wäre dann nachvollziehbar (Gruppendynamik)
»Die Nachtwache«, Rembrandt van Rijn, 1642
»Die Nachtwache«, Rembrandt van Rijn, 1642
seit dem 24.11.2012 im Einsatz
seit dem 24.11.2012 im Einsatz
Kurs Standby Konsultation mit Daniel Belasco Rogers: Vorstellung meiner Projekt-Idee »GPS-Daten in Musik umwandeln (16:38:33 - 16:51:47 / Eisenbahnstraße 59 - HGB Leipzig)« Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte »Die Nachtwache«, Rembrandt van Rijn, 1642 b_hgbleipzig-15-m.jpg Bildbesprechung »Das holländische Gruppenportrait«, 1529 selbe Kleidung, selbe Hüte, immer glattrasiert Hauptmann nur durch Handzeichen der Anderen erkennbar »äußere Einheit« > mit dem Betrachter in Kontakt Beziehungen zwischen Personen in einem Bild Kurs TALK ABOUT Daniel Belasco Rogers erzeugt Klänge mit Hilfe von GPS-Sateliten beeinflusst u.a. von Nummer und Entfernung der Satelliten Pen-Plotter: Betrachter sieht die Entstehung von Linien auf Papier notiert Pen-Plotter kaufen und für Liveaufzeichnungen nutzen (für was ein Thema auch immer) notiert sich der Technik unterwerfen: die aufgezeichneten GPS-Koordinaten (manchmal sehr ungenau) nachträglich ablaufen notiert mit einem Streuer (kleines Loch in Behälter) den Weg mit dem Fahrrad durch dünne Sandspur sichtbar machen arbeitet auch mit Wünschelruten (Ergebniss offen) notiert seit dem 24.11.2012 im Einsatz b_hgbleipzig-22-m.jpg meinen Antiklatschzwang festhalten / auflösen: bei Konzerten und anderen Klatschanlässen einen Handzähler auf der rechten Handfläche installieren (mit Lederriemen festbinden) und jeden schmerzhaften Schlag zählen
»Flight Patterns«, Aaron Koblin
»Flight Patterns«, Aaron Koblin
notiert Grundriss des Erdgeschosses (Räume, Fenster, Türen) ehemaliger auf Leipziger Freiflächen stehender Häuser kenntlich machen (Unkraut jäten; wird mit der Zeit wieder den Raum erobern) Kurs Standby Christian Nold: Kartendarstellung Schweißaufzeichnungen (Emotionen) an Orte geknüpft notiert Schweißstatistik für HGB-Zeit einführen Das Geld und Daniel Belasco Rogers: verdient mit Aufträgen - wo sein Wissen benötigt wird - Geld; nicht mit »Navigating the Everyday« notiert Fahrradroute zur HGB per Video aufnehmen notiert jeden Tag die Zeit festhalten, wann ich in der HGB eintreffe (warum auch immer) Jeremy Wood: Symbole und Texte mittels GPS-Gerät auf Landkarte gezeichnet Aufgabe: zu dritt in folgendem System durch die Straßen von Leipzig gehen: 1. Kreuzung rechts, 2. Kreuzung links und 2. Kreuzung rechts (wir verlaufen uns) Vom Leiter der Metallwerkstatt Telefonnummer von jemanden erhalten, der vlt. eine Spindelpresse hat Kurs Bibliothek »net.art« weitergelesen Kurs Standby Das verräterische Handy »Flight Patterns«, Aaron Koblin b_hgbleipzig-12-m.jpg Flüge über Nordamerika visualisiert versucht das-ist-das-Haus-vom-Nikolaus im Park mit zwei anderen mittels GPS-Gerät darzustellen Aufgabe kommende Tage: Mit dem Stadtraum arbeiten (zum Beispiel mit dem GPS-Gerät)
Kurs Standby Workshoptag mit Daniel Belasco Rogers Übung: Positionen und Namen der im Raum befindlichen Personen grafisch festhalten – überfordert babylonische Weltkarte: 2585 v. Fr. Anaximanders Weltkarte Kurs Bibliothek Buch »net.art« weitergelesen Nam June Paik im Interview: »
Mein Rat ist es, sich von der sogenannten Kunstwelt fernzuhalten, weil man in der Kunstwelt immer nur einige wenige Objekte für eine handvoll superreiche Leute produziert. Medienkunst sollte eine ›time-bound art‹ sein, die stattfindet und dann verschwindet. Und wir sollten unser eigenes Publikum sein.
«
Kurs Standby Gruppen-Stadtspaziergang mit dem Hinweis nicht zu reden Schwarmverhalten; Kommentar von einem Passanten: »schwarzer Block« ausgeklingt und abgelenkt mit dem koordinierten Auftritt auf die Pflastersteine wurde zwanghaft erschöpft Kaffee und Streuselschnecke in Café zu mir genommen
Kurs Standby 2. Workshoptag Motion Capture: Bewegungserfassung Bullit-Time-Effekt: 360 Grad-Drehung (bei »Matrix« bis zu 122 Kameras für Erzeugung von Gleichzeitigkeit) Film »Inception« Aufgabe: Zeichnungen auf der Zeitebene machen Kunstlehre Thema: Realität und Traum Wie wird geschnitten? Wie kommt man von einer Zeitebene auf die andere? Wo befinden sich die Zwischenräume? Was sind die Unterschiede zu Vertov? Wie ist der Film strukturiert? Penrose-Treppe (endlose Treppe) Möbiusband »Sie kommen um geweckt zu werden« »Ihr Traum ist zur Realität geworden« Analyse Zeit, Raum und Schnitt notiert Traum-in-Traum-in-Traum-in-Traum: Ich schlafe, ich wecke mich, ich schlafe, ich wecke mich, ich schlafe, ich wecke mich (Endlosschleife) notiert Zeitwahrnehmung: Wie »Uhrwerke Nr. 1« nur das die Zeiger unterschiedlich schnell laufen, aber zu einem Zeitpunkt dennoch ein Wort wie »TICK« ergeben
»Der Mann mit der Kamera«, Dziga Vertov, 1929
»Der Mann mit der Kamera«, Dziga Vertov, 1929
Kurs Standby kein Donnerstaggruppenfrühstück Workshop mit Friederike Anders Regisseurin, Autorin, Cutterin Kunstlehre Themen STANDBY und PREGNANT PAUSE (warum immer Englisch?) Zwischenraum erobern mittels der Montage gestalten Standby: Bereichtschaft, aus aber nicht an, Pause ohne Erholung, zw. bereit und abwesend, Schwebezustand, »Möglichkeit«, »Verfügbarkeit« pregnant pause: pausieren (um Wirkung zu steigern), aktiver Pausenraum, Möglichkeitsraum zw. den Ereignissen, Lücke zw. den Ereignissen Dziga Vertov: Held der Filmmontage 1896 - 1954 »Der Mann mit der Kamera«, Dziga Vertov, 1929 b_hgbleipzig-5-m.jpg Kamera kann mehr darstellen, als das menschliche Auge (schneller / langsamer abspielen) »Wir nennen uns Kinoki!« Parallelmontage einfache Darstellung der Zeit: Ticken Augen zu - Jalousie zu / Augen auf - Jalousie auf großes Pferd - kleiner Schatten Stillstand: Standbilder Stop-Motion: unbewegte Motive werden durch Aneinanderfügung von Einzelbildern zu bewegten Motiven Bibliothek, Buch »Net.Art 2.0« angefangen Aufgabe bis Ende 1. Semester: Kurzfilm mit Thema »Standby« erstellen