[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Kurs DTP

Erfindung der Zeichenkunst (1683)
Erfindung der Zeichenkunst (1683)
(4) Joseph-Benoît Suvée Invention of the Art of Drawing, 1791
(4) Joseph-Benoît Suvée "Invention of the Art of Drawing", 1791
Kurs DTP mehr als 30 Minuten zu spät Transparenzen Druckermasken: Schnittmarken, Passermarken, Farbkontrollstreifen, Seiteninformation Grafiken > Datei senden: Auflösung reduzieren (Auflösung vom Drucker wird genommen) Hardwarekalibrierung bei Fotografie empfehlenswert Datei > Verpacken (InDesign Daten an Druckerei senden) PDF exportieren alt+n = Tilde (Welle) drucksichere PDFs erstellen: PostScript erstellen, danach durch den Distiller Drucker: "PostScript-Datei", PPD: "geräteunabhängig" Scribus Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte Joachim von Sandrart geboren 1606 in Frankfurt, gestorben 1688 in Nürnberg wichtigster deutscher Kunstschriftsteller neben Dürer und Winckelmann Maler, Autor, Kunstsammler Beteiligung an der Gründung der Kunstakademien Nürnberg und Augsburg Erfindung der Zeichenkunst (1683) sandrart.jpg "Teutsche Academie der Edlen Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste" Inhalte: (1) allgemeine Abhandlungen zur Antiken Architektur und Skulptur, Theorie und Vorbildern der Malerei, (2) Viten antiker und moderner Künstler verschiedener Länder, (3) Berichte über Künstler, Kunstwerke und Sammlungen erste enzylopädische Kunstgeschichte in dt. Sprache Vorbild Antike, Sehnsucht nach blühender Kunstproduktion "Eine netzbasierte Forschungsplattform zur Kunst- und Kulturgeschichte des 17. Jahrhunderts" kommentierte, angereicherte Online-Edition der "Teutschen Academie" Bildvergleiche (1) Bartolomé Esteban Murillo: "Die Erfindung der Malkunst", ca. 1670, Inschrift (frei übersetzt): "Vom Schatten rührt die Schönheit her, die Du in dem berühmten Gemälde bewunderst" (2) David Allan, "Origin of Painting", 1775 (3) Jean-Baptiste Regnault "L'origine de la peinture", 1786 (4) Joseph-Benoît Suvée "Invention of the Art of Drawing", 1791 invention.jpg (5) Karl Friedrich Schinkel "Erfindung der Malerei", 1830 Paul Chan, geboren 1973 in Hongkong Künstler lässt sich nicht fotografieren "1st Light" Gründe, warum das Motiv über Jahrhunderte hinweg immer wieder auftaucht: (1) Faszination am Ursprung, (2) Ursprung der eigenen Technik, (3) Studien an Licht/Räumlichkeit Scherenschnitt
Kurs DTP mittels InDesign Buch entwickeln / Struktur Datei > Neu > Buch… Container kreieren (für alle folgenden Dokumente) Fenster "Buch" > Dokument hinzufügen Dokumente (Bsp): Titelseite, Einleitung, Kapitel 1, …, Glosar, Rückseite Formatquelle festlegen (daraus werden Formatierungen für alle Dokumente übernommen) bei Änderung von Formaten in Hauptdokument: "Formate und Farbfehler mit Formatquelle synchronisieren" Programm "Schriftensammlung" Ablage > Schriften hinzufügen > eigene Schrift aus meinem Ordner installieren Schrift in meinem Ordner speichern: Ablage > Schriften exportieren Layout > Inhaltsverzeichnis… "Absatzformate einschließen": Überschrift und Unterüberschrift einfügen "Eintragsformat": wenn es für das Inhaltsverzeichnis ein eigenes Format besitzen soll bei Hinzufügen / Löschen von Überschriften: "Inhaltsverzeichnis aktualisieren" Fußnoten: Schrift > Fußnote einfügen Fußnotenoptionen: Schrift > Optionen für Dokumentenfußnoten Endnoten: Absatzformat erstellen mit automatischer Nummerierung Schrift > Hyperlinks und Querverweise > Querverweis einfügen Index: Fenster > Schrift und Tabellen > Index Wort markieren und "Neuen Indexeintrag erstellen" Am Ende: "Index generieren"
Giorgio Vasari, Selbstportrait
Giorgio Vasari, Selbstportrait
Detail: Der Lydier Gyges
Detail: Der Lydier Gyges
Kurs DTP Textverkettung Mustervorlage erstellen cmd + shift + auf Textfeld drücken: Textfeld aus Mustervorlage wird aktiviert (bei langen Texten werden alle Seiten automatisch angelegt) Seitennummer: Schrift > Sonderzeichen einfügen > Marken > Aktuelle Seitenzahl letzte Seitenzahl: Schrift > Textvariablen > Variable einfügen > letzte Seitenzahl Anfang des Zählens: Datei > Dokument einrichten > Startseitennummer Bild in Textfluss eingefügt: verändert seine Position mit jeder Textänderung Bild am Bund (Mitte des Dokumentes) ausrichten: Objekt > Verankertes Objekt > Optionen > Ausrichtung: Am Bund Bild am Text verankern Fenster > Formate > Objektformate > Neu (dabei die Beispiel-Grafik markieren) Rechtschreibprüfung Bibliothek in InDesign: Datei > Neu > Bibliothek (Objekt markieren und "Neues Bibliotheksbjekt") Kunstgeschichte Kurs Kunst und Geschichte Vortrag 1: Wer war Plinius, um was geht es in seiner Naturkunde / Vorstellung des Textausschnitts (S. 21 / 23 und S. 109) notiert Belangloses über meine Person in Buchform bringen und in ganz viele Bibliotheken stellen (Wahrscheinlichkeit vom Überleben des Unwichtigen steigt) notiert Wer nach meinem Namen sucht: mehrere Websites von unterschiedlichen Personen, die alle meinen Namen tragen (www.vorname-nachname.de: private Website eines Angestellten; vornamenachnahme.com: berühmter Künstler; vornamenachname.de: Politiker usw.) Vortrag 2: Wer war Vasari, in welchem Kontext entstand das Bild / Vorstellung des Bildes und Bildprogramms / welche Institution steht hinter der Website Giorgio Vasari, Selbstportrait vasari.jpg Giorgio Vasari: Maler, Architekt, Biograph, Historiker Ableger einer Töpferfamilie aus Arezzo Erbauer der Uffizien in Florenz Hofkünstler der Medici als Historiker schuf Vasari den Epochenbegriff - Begründer der Kunstgeschichte 1550: Biographien von Renaissancekünstlern, Künstlergeschichte - starke Idealisierung) Detail: Der Lydier Gyges gyges.jpg Kontext Bildentstehung: Vasari deutet Dibutades Legende um: Gyges zeichnet eigenen Schatten, er wird dadurch zum ersten Künstler erhoben Institution Website : Max-Planck-Gesellschaft: deutsche Forschungseinrichtung; (a) Biologisch-Medizinische Sektion, (b) Chemisch-Physikalische Sektion, (c) Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftliche Sektion Paragone = Wettstreit der Künste Vortrag 3: Wer war Joachim von Sandrart, in welchem Kontext entstand das Bild / Vorstellung des Bildes und Bildprogramms / welche Institution steht hinter der Website 8 x selbstkasteit
Kurs DTP importieren und plazieren von Grafiken mit Volltonfarben arbeiten: als "Photoshop DCS 2.0" abspeichern (eps-Format) eps-Format: eines der ersten Grafikformate in PS 8bit = 255 verschiedene Farbintensitäten abspeicherbar 1bit = nur 0 oder 1 als "Einzeldatei mit Farb-Composite" speichern Texte einfügen / Textrahmen notiert registrieren: einsam-sein.net und nicht-einsam.net / wenn einsam-sein.net schon von einem Internetnutzer besucht, wird man auf nicht-einsam.net weitergeleitet (oder alleine-sein.net und nicht-alleine.net) cmd+Pfeiltaste rechts / links: zum nächsten / vorherigen Wort springen cmd+Pfeiltaste oben / unten: zum nächsten /vorherigen Absatz springen Zeichenfenster > Optionen > Unterstreichungsoptionen > OpenType "Pro": Zeichenfenster > Optionen > OpenType > Bedingte Ligaturen ("Schmuckligaturen") / bestimmte Zeichen werden verbunden "Brüche" 24/365 Kerning: Abstand zw. bestimmten Buchstaben optisch: fürs Auge besser lesbar metrisch: fester vordefinierter Abstand (für Zahlen untereinander gut) Grundlinienraster = "liniertes Papier" "Am Grundlinienraster ausrichten": Text wird immer auf dem Grundlinienraster ausgerichtet "Umbruchsoptionen": damit wenige Worte nicht alleine in einem Textfeld stehen "Initialen": über x Zeilen / Anzahl Zeichen größere Buchstaben verwenden "Zeichenformate": Menü "Schrift" Vorlage speichern; wenn später Formatierung ändern, wird bei allen Textabschnitten, wo Zeichenformat verwendet wurde, jene auch geändert
Große Zylinderskulptur II (1981), Heinz-Günter Prager
Große Zylinderskulptur II (1981), Heinz-Günter Prager
Kurs DTP 1:√2: Papierformat Din (deshalb 210x297mm bei A4) Seitenformat - Stege = Satzspiegel Bezugspunkt (für Koordinaten und Transformationen) alt-Taste drücken beim transformieren: Objekt wird gleichzeitig kopiert Farbraum-Profile mein Hauptfragewort: Warum? KeyColor = Schlüsselfarbe (meist schwarz) Vollschwarz in CMYK: wenn ich im RGB-Modus schwarz auswähle ("weiches" Schwarz) 100% KeyColor: schwarz (reines Schwarz) Proof = Prüfdruck cmd+Umschaltetaste+(ö oder ä): Objekt in Vorder- oder Hintergrund Bilder plazieren: cmd+D Kurs Bibliothek "Kunst als Konzept" / konkrete und geometrische Tendenzen seit 1960 im Werk deutscher Künstler aus Ost- und Südosteuropa Große Zylinderskulptur II (1981), Heinz-Günter Prager prager.jpg Heinz-Günter Prager: "Mensch und Skulptur sind stabile Größen. Ihre Distanz zueinander bildet die instabile Größe, denn sie bedeutet Zeit und Raum" Ausstellungsreihe "konkret" in Nürnberg: Positionsbestimmung im Streit zwischen "Kopf"-Kunst und "Bauch"-Kunst Aus dem "Manifest der konkreten Kunst" (1930): "Das Kunstwerk sollte genau konzipiert und geistig geformt sein, bevor es ausgeführt wird" / "es sollte keine […] Sentimentalität enthalten" / "wir beabsichtigen, Lyrizismus, Dramatik, Symbolismus und dergleichen zu vermeiden" / "[…] Das Gemälde keine andere Bedeutung als sich selbst" / "[…] nicht impressionistisch, sondern genau" / "absolute Klarheit sollte angestrebt werden" Oscar Wilde: "Kunst fängt da an, wo Natur aufhört" "Jede Wahrheit, auch im Bereich der bildenden Künste, von nun an als relative Größe betrachten" Picasso Pablo Picasso: "Die Natur ist eine Wirklichkeit, aber meine Leinwand ist auch eine Wirklichkeit" notiert 2 Gesichtsausdrücke: langsame Veränderung, filmen und im VB-Programm einspeisen; was passiert? notiert Christians Porträt (Vorder- und Rückansicht) per Zufall zusammenbringen; wie schauts aus? Suprematismus (von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch Kasimir Malewitsch initiiert): "Befreiung von der Dingwelt" (weiter auf S. 51 mit der "De Stijl"-Bewegung) Kurs Kunst und Geschichte Grundkurs 1: "Kunst als Medium - eine interdisziplinäre Einführung" Hauptthema: Kunst - wo fängt sie an? Ursprung der Malerei im Schatten - Plinius (23 n. Chr. - 79 n. Chr.) Aufgabe bearbeiten: "Wer war Plinius, um was geht es in seiner Naturkunde / Vorstellung des Textausschnitts" Themen: (a) Illusion; (b) Kunst zum Verlieben; (c) Mittelalter: gotische Kathedralen (Naumburg a. d. Saale / Stifterfiguren / Blickbeziehungen); hinfahren?; (d) Renaissance (mit da Vinci); (e) Erfindung Fotografie, Telegrafie und was das mit Kunst zu tun hat Videonale Bonn / "Der Bonner Videonale e.V. begann seine Arbeit 1984 mit der Organisation eines alle zwei Jahre stattfindenden internationales Festivals und Wettbewerbs für Kunstvideos." ZKM Karlsruhe besichtigen? "Vor dem Hintergrund der künstlerischen und medientechnischen Entwicklung im Laufe des 20. Jahrhunderts fördert Medien Kunst Netz das Verständnis für historische und aktuelle Bezüge der künstlerischen Arbeit in und mit den Medien." "SEE THIS SOUND setzt sich mit der Verbindung von Bild und Ton in Kunst, Medien und Wahrnehmung auseinander." Farbe-Ton-Analogien
Linotype-Setzmaschine (c) Clemens Pfeiffer
Linotype-Setzmaschine (c) Clemens Pfeiffer
Kurs DTP Anselm Benedikt Hötte (heute 4 Teilnehmer) Überlegung, ob für Relaunch HGB-Website ein Kurs entstehen soll DTP = Desktop Publishing Druckerzeugung Herstellung von Satz wurde automatisiert im 19. Jhdt. kurzer Überblick Bleisatz; mühsame Arbeit Linotype-Setzmaschine (c) Clemens Pfeiffer linotype.jpg 1886: Linotype-Setzmaschine vorgestellt Ottmar Mergenthaler: Buchstaben nicht mehr einzeln gegossen, sondern jeweils 1 Zeile, die in einen Satz eingebaut wurde (Negativ) Monotype: Buchstaben werden einzeln gegossen Lochstreifen als Informationsträger Bleisatz in den 1950er Jahren abgelöst durch Fotosatz Fotoplatte wird ausbelichtet / danach geätzt (für Erhebgungen) nächster Schritt: Diascheiben in den 1960er Jahren 1970er: elektr. Verarbeitung der Druchvorstufe (der Beamer zeigt die ganze Zeit einen Bildschirmschoner mit Galaxie- und Planeten-Aufnahmen) 1980er: PC-Welle 1985 Geburtstunde DTP (die ganze Druckvorstufe am heimischen PC möglich) Apple Macintosh mit Schwarzweiß-Monitor kommt auf den Markt DTP-Programm Pagemaker Seitenbeschreibungssprache PostScript Adobe entwickelte PostScript weiter Linotype entwickelte PostScript-Schriften Laserdrucker von Apple verstand PostScript (am Anfang aber eher schlechte Druckergebnisse) heutige weit verbreitete DTP-Programme: InDesign und QuarkXpress InDesign = palettengesteuertes Programm erste Schritte: Neues Dokument erstellen; Skizzen von Projekt-Idee machen; Seitenvorlagen; Textblöcke Druckbogen: da wird die Seite bei der Druckerei aufgedruckt Ausschießen: für Druckbogen werden die Seiten neu sortiert (u.a. Bücher) Stege: Abstand zum Seitenrand Anschnitt: 3mm optimal (damit keine Blitzer entstehen) schwarzer Rand: Seitenrand; rote Linie; Anschnitt; rosa Linie: Stege Taste ctrl: Menü für Objekte Blindtext einfügen: Menü "Schrift" / "Mit Platzhaltertext füllen" OTF: OpenTypeFont (Schriftart-Dateien mit "eingebauter Intelligenz") Shift-Taste bei Bildgröße ändern gehalten lassen: proportionale Vergrößerung