[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

HGB Rundgang 2017

notiert (von gestern abends) donnerstag: - blumen kaufen und anfangen abzufotografieren - christian anrufen, ob um den 12. herum nach basel, wegen ausstellung evgenij - 2 rollos anbringen - frfr notizen mit ausstellungsnotizen vervollständigen - frfr mit video von fräse Geradenbild HGB Rundgang 2017 Geradenporträt A2 (WV 14-14) für 350 EUR zzgl. Rahmung angeboten warte auf Antwort
HGB Rundgang 2017 Geradenbild Treff mit Käufer in Klassenraum Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen-Arbeit gezeigt über átomos (unteilbar) als Ausgangspunkt für Geradenbilder gesprochen über Gerade als kleinste grafische Bewegungsform geredet Entwicklung von strengen Geradenbildern zu gebogenen Geraden 3 Drucke von Geradenporträt gezeigt, für 3/5 entschieden (nicht zu dick und nicht zu dünne gebogene Geraden) E-Mail-Adresse erhalten, damit Rahmen-Vorschlag senden 43.0x60.4cm, Distanzleisten, schwarzer Rahmen, weißer Rückkarton für ca. 100 EUR ansonsten mit Passepartout, dann allerdings Papierrand nicht mehr sichtbar
verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis
verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis
vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen)
vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen)
HGB Rundgang 2017 Geradenbild Interessent von Geradenbild angerufen Treffen morgen vor Klassenraum (Notiz vom 17.: da krank Termin verschoben) da Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen-Arbeit auch noch da, ebenfalls zeigen verhüllt verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis verkauft-m.jpg Herme (am 17. nach Gedächtnis vervollständigt) vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen) holzkopffraese-k.jpg in Holzwerkstatt 2 Gesichtshälfte auf Breite gehobelt beide Schulterstücken in Werkstatt gelassen, wird später von Alberti Wolfgang Alberti noch gehobelt bei Bachmann Schablone auf Holz gelegt und abgezeichnet mit Bandsäge zugesägt, an Platte zur Fixierung in Fräseraum befestigt
Frau betrachtet Kinderzeichnung von Emma
Frau betrachtet Kinderzeichnung von Emma
Geradenporträt, User nastivanderweyden, Instagram
Geradenporträt, User nastivanderweyden, Instagram
HGB Rundgang 2017 2 Frauen unterhalten sich über Kinderzeichnung von Emma Frau betrachtet Kinderzeichnung von Emma kinderzeichnung-k.jpg 2 Besucher verbinden im Gespräch Kinderzeichnung und Geradenbild über Signatur 12 Sek. Geradenbild Grinsen bei Kinderzeichnung 9 Sek. zw. Geradenbild und Kinderzeichnung 10 Sek. Geradenbild und Kinderzeichnung 8 Sek. Kinderzeichnung 17 Sek. Kinderzeichnung und Geradenbild, über Signatur verbunden Geradenporträt, User nastivanderweyden, Instagram instagram-hgb-rundgang-2017-7-k.jpg 18 Sek. Kinderzeichnung, 2 Frauen 2 Besucher 13 Sek. Kinderzeichnung um 20:00 Flügeltürrahmen und Ganzkörperporträt aus Flur in Klassenraum getragen evtl. am Mittwoch mit Evi in Eisenbahnstraße bringen 1/2 x Glas Rotwein
Ausstellungsansicht, Foto Lena T. Flohrschütz
Ausstellungsansicht, Foto Lena T. Flohrschütz
HGB Rundgang 2017 Ausstellungsansicht, Foto Lena T. Flohrschütz bigbusiness-m.jpg neues Geradenporträt aufgehangen, signiert, mit Holzleisten und Klammern Betrachter 5 Sekunden Geraden-Porträt Klassenraum 23 Sek. alter Mann Geraden-Porträt, Collage und Infozettel 13 Sek. junger Mann vor Geraden-Porträt 2 Asiaten Wasser eingeschenkt da keine 10 Euro wechseln kostenlos 10 Sek. Porträt alter Man fotografiert Collage 30 Sek. Geradenbild und Collage Frau macht Foto von Geradenbild Foto Spiegelzeichnung 1 x Foto Geradenbild umsetzen Kupferplatte kaufen, Geraden reinritzen Frau zeigt mit Finger auf Geradenbild junge Frau, Mann, Mann treten nah an Geradenbild heran 14 Sek. Mann und Frau Geradenbild 1 x Foto Geradenbild 1 x Foto Geradenbild zwischendurch Gespräch mit Besucher ihm auch Arbeiten im Flur gezeigt von Flügeltürrahmen-Arbeit begeistert allerdings möchte ich das noch nicht verkaufen Kontaktdaten ausgetauscht ihm noch einmal schreiben, dass Geradenbild im Klassenraum käuflich
der teufel steckt im detail., gefunden auf Instagram, User mrs._fritz (ohne Namensnennung)
"der teufel steckt im detail.", gefunden auf Instagram, User mrs._fritz (ohne Namensnennung)
Klassenausstellung, hinten Geradenbild, gefunden auf Instagram, User flohrschuetz
Klassenausstellung, hinten Geradenbild, gefunden auf Instagram, User flohrschuetz
Ist das Kunst?, User martinhermeling, Instagram
"Ist das Kunst?", User martinhermeling, Instagram
im Hintergrund von Aufnahme betrachten 2 Besucher Ganzkörperporträt, User ira_madita, Instagram
im Hintergrund von Aufnahme betrachten 2 Besucher Ganzkörperporträt, User ira_madita, Instagram
Humans, Acryl auf Leinwand, 2013, Patrick Tresset und e-David
Humans, Acryl auf Leinwand, 2013, Patrick Tresset und e-David
Studium 1 0
Friedrich Fröhlich, Unruhestifter HGB Rundgang 2017 "der teufel steckt im detail.", gefunden auf Instagram, User mrs._fritz (ohne Namensnennung) instagram-hgb-rundgang-2017-k.jpg Signatur in Klebegeraden gut, da auf Fotografien sichtbar Klassenausstellung, hinten Geradenbild, gefunden auf Instagram, User flohrschuetz instagram-hgb-rundgang-2017-2-k.jpg "Ist das Kunst?", User martinhermeling, Instagram instagram-hgb-rundgang-2017-3-k.jpg "HGB Rundgang 2017. Sinnbild von Eitelkeit und Arroganz mit außergewöhnlichen Lichtblicken. Insgesamt sehr sehenswert im Bereich Kunst und Sozialstudie" Geradenporträt, User flohrschuetz, Instagram beim Aufbau, User kunst_politik_leben_leipzig, Instagram im Hintergrund von Aufnahme betrachten 2 Besucher Ganzkörperporträt, User ira_madita, Instagram instagram-hgb-rundgang-2017-6-k.jpg Humans, Acryl auf Leinwand, 2013, Patrick Tresset und e-David edavid-k.jpg Collage, Sara Saleh Beine mit Fischkopf (unbekannter Kunststudent) Vase, evtl. gedreht wie bei 360-Grad-Bildern (unbekannter Kunststudent) umsetzen eigene Arbeiten im Klassenraum durch Bekannte einkaufen lassen u.a. S. fragen, Olaf, Gisela heute Elke (Geradenporträt A2) morgen schwarzen Rückkarton und Klammern wieder mitbringen und neue Arbeit aufhängen zu Flügeltürrahmen-Arbeit: "Friedrich Fröhlich ist aber ein schöner Name!" Bild von Student mit Cyan-Meer und Touristen am Strand wird gefühlt länger betrachtet "Da war ich auch schon einmal!" "Da will ich sein!" > "Ich da!" (zeigt auf eine auf dem Bild befindliche Person) Zum Flügeltürrahmen: "Das schaut cool aus" Mann will Geradenporträt betrachten, wird von Frau zu anderer Arbeit gerufen; Mann vergisst danach Geradenbild und laufen dran vorbei 65 Sekunden steht Gruppe (am Ende 2 davon) vor Geradenporträt mind. 25 Sekunden 2 Personen vor Geradenbild 1/2x daumennagellänge Whisky Alkohol und 1 Glas Rotwein
Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen
Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen
Fountain (nach Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz
Fountain (nach Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz
Kunst 0 1
HGB Rundgang 2017 9 Uhr in Hochschule mit kleinem Selstbildnis gefahren mit Hausmeister über Kopierer und Tafeln gesprochen werden abgehangen / weggeräumt Ohme wegen Leiter nicht angetroffen, bei Hausmeister eine ausgeliehen kleines Selbstbildnis über Tür aufgehangen Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen hgb-rundgang-flur-m.jpg Löcher mit Klebeband überdeckt und mit Wandfarbe überstrichen Kommilitone Kommilitone redet mit mir über Flügeltürarbeit Fountain (nach Marcel Duchamp Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz marcel-duchamp-hgb-k.jpg Standpunkt Friedrich Fröhlich, unzufrieden es liegt nicht an der Hängung der Flurarbeiten die finde ich zusammen mit den geklebten Geraden sehr gut Geradenbild von den gezeigten Arbeiten bin ich auch überzeugt, auch wenn ich den Schaffensgrund immer mehr verliere die theoretische Bedeutung der Geraden spielt immer weniger eine Rolle, es geht eher um das Visuelle mich interessiert auch noch nicht einmal, dass ohne Kommentar einfach meine kindliche Zeichnung im Klassenraum wieder abgehangen wurde obwohl im Raum noch woanders Platz gewesen wäre und die dann gehängte Arbeit viel zu spät eingereicht wurde dagegen habe ich nur nichts laut geäußert, weil ich nicht schon wieder einen Konflikt austragen möchte ich erinnere mich einfach noch zu gut an den vorletzten Rundgang, wo ich mit M. auf dem Fenstersims saß und bei der Vernissage Leute beim Betrachten der Geradenbilder beobachtete meine Erwartungen sind vielleicht auch zu hoch angesetzt, oder unlogisch verhüllt zum einen will ich gesehen werden, aber nicht bei der Eröffnung anwesend sein, um zu sehen, wie die Arbeiten gesehen werden ich möchte Kaufanfragen haben, aber nicht verkaufen, weil ich den Gedanken nicht mag, dass die Arbeiten am Ende zu Dekorationszwecken mißbraucht werden diese Gedanken passen wieder zu den verhüllten Arbeiten umsetzen Kasten bauen, der nur bei Ausstellung geöffnet ist bei Verkauf Vorderplatte drauf montieren Vorderplatte bei Ausstellung an Wand lehnen, um den kurzen Moment Moment der Öffnung zu verdeutlichen
HGB Rundgang 2017 notiert heute Ohme fragen, ob er morgen vormittags da ist (Leiter ausleihen) morgen vormittags, wenn Leiter verfügbar, Geradenporträt A2 mit Straßenbahn in Hochschule transportieren, aufhängen Hammer und Nägel nicht vergessen entweder in rahmenlosem Bilderhalter oder mit 2 Klammern testen, nachdem andere 2 Bilder hängen 17 Uhr im Klassenraum, Arbeiten werden besprochen Vorschau digital, mit kleinem Selbstbildnis über Tür Herme um ca. 8:30 bei Alberti Wolfgang Alberti, Holz für linke Kopfhälfte auf 106mm gehobelt zu Bachmann gebracht, wird evtl. heute gefräst Umriss Kopf mit Ausdruck von gestern auf Holz gezeichnet
Ganzkörperporträt wird aufgehangen
Ganzkörperporträt wird aufgehangen
Ansicht Flurarbeiten, mit schwarzen Klebestreifen-Geraden
Ansicht Flurarbeiten, mit schwarzen Klebestreifen-Geraden
Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Stell dir vor, da ist jemand, der mit Nägeln… seine Muse hat er mit gefunden. Übrigens… Uecker fand das irgendwie auch ganz toll, Nägel in Vagina, Nägel am Auge, Nägel in der Nase. Ja? Also er er hat da so eine gewisse Affinität zum Nageln. Ja? Ähm. Stell dir vor, die Muse, die die die … die der jenige für sich gefunden hat, sind halt Nägel und er… Und da sage ich ihm jetzt: Toll. Nimm dieses Thema auf und suche diese Niesche. Suche das Geschäftsmodell.
  • Das finde ich schön!
  • Hör zu!
  • Von DA nach DA. Aber NICHT von DA nach DA!
  • Pass auf. Und ähm … äh… dann mag das vielleicht sehr sehr schwierig sein. Vom Nagel in die Geschäftsidee zu kommen. Weil vielleich der Nagel gerade nicht äh äh zeitgemäß ist.
  • WENN er es aber ist, dann hat er GLÜCK. Und dann ist es Erfolg. Dann müsste er sich…
  • Und genau …
  • … nicht anpassen.
  • Genau das will ich dir gerade zeigen.
  • Und ich glaube, das konnte ER.
  • Deswegen wollte ich dir ja gerade zeigen, warum es umgekehrt eben auch erfolgreicher ist. So zu denken.
  • [zeigt auf Bilder] So meinst du. Hier? So das Zweite?
  • Äh. Das hier. Ja.
  • DAS IST ERFOLGREICHER. Das ist mir KLAHAR. Das musst du mir doch nicht beweisen.
  • Achso, ich dachte…
  • Das WEISS ich.
  • … ich muss es dir beweisen.
  • NEIN!
  • Achso.
  • Kunst mißbrauchen
  • Das WEISS ich. Aber ich komme mit dem GEDANKEN nicht klar.
  • Ja aber das ist ja…
  • Das ich die Kunst mißbrauche…
  • Ja.
  • … um Geld zu machen. Es müsste genau anders herum sein. Kunst MACHEN und…
  • Ja.
  • … zufälliger Weise kann man damit dann auch noch Geld verdienen.
  • Ja aber…
  • Das ist mein Ideal.
  • Das musst du ja nicht mir sagen. Sondern deinem Psychologen.
  • Wieso Psychologen. Ich komme damit ja super klar. Ich verstehe bloß deine äh… Ich verstehe nicht, wie du aus Kunst, was etwas sehr sehr subjektives… sehr sehr Emotionales eigentlich ist… versuchst, ein Geschäftsmodell zu machen. Etwas, wie… wie ein Bäcker. Wie äh ein Kioskbesitzer. Oder was auch immer. Damit du stellst das eine Stufe.
  • Naja, weil…
  • Als wäre sozusagen…
  • Naja, ich glaube, dass der Künstler von etwas LEBEN muss.
  • Das stimmt. Aber er kann auf sehr sehr niedrigem Niveau prinzipiell leben. Wenn er sich sagt, das stört ihn nicht. Ähm hauptsache er kann halt etwas machen, wo…
  • Okay.
  • … mit er sich ausdrücken kann.
  • Dann ist er aber beschränkt in seiner Kunst. Stell dir vor… pass… stell dir vor, du findest deine Muse in großen Flugzeugen. In…
  • Ich hoffe nicht.
  • … jeglicher Form. Du wirst dir diese Kunst niemals leisten können.
  • Ja.
  • Äh. Und du wirst deine Ideen…
  • Ja.
  • … das was du hast, wirst du… also kommst… du schaffst dir selber GRENZEN. Du schaffst dir eine Decke, durch die du nicht durchkommst.
  • BEIDE… BEIDE Vorschläge, die du machst, haben ihre Vor- und Nachteile. Hier sehe ich den RIESENGOSSEN Nachteil, dass Kunst wirklich bloß ein Nebenprodukt ist. Was zufälliger Weise da sein muss, damit man ein Geschäft hat. Hier gibt es den Nachteil, dass es sein kann, dass du begrenzt bist. Weil du das Geld dann einfach nicht hast. Wenn du ständig bloß deine Kunst siehst und dann das Geschäft.
  • Genau diese…
  • Das sehe ich doch auch! Aber trotzdem finde ich diesen Weg viel symphatischer als den.
  • Und genau diesen Dissenz… da…
  • [schrill] Was?
  • … kannst du … Das kannst du ja im Duden nachschlagen. Und genau diesen Dissenz kannst du dann in deiner …
  • Das ist Herabwürdigung.
  • [lacht] … Kannst du dann in deiner Master…
  • DIPLOMARBEIT.
  • … Diplomarbeit äh zeigen. Und äh ähm auch ableiten. Also entwickeln. [3:03:00]
  • Ich rege mich auf
  • Ich habe echt seit Wochen nicht mehr solche komischen … WIRKLICH… das ist ernst gemeint. Wo ich am liebsten so… so rumkrallen…
  • Aber deswegen…
  • … würde.
  • Aber ich glaube, dass wusstest du vorher. Bevor du das Interview gemacht hast.
  • JA ABER wusste nicht, dass dass ich mich darüber so aufrege. Dass du mir das noch einmal so erklärst. Aber es ist SCHÖN, dass ich dich jetzt … einen klaren Blick daraufin habe.
  • Ja.
  • Das ist gut.
  • Echt.
  • Aber ich wollte noch ganz ganz kurz jetzt zu meinen Arbeiten. Damit…
  • Ja.
  • … du darüber…
  • Wie ist denn die Seite?
  • DREI Sachen will ich dir zeigen.
  • Ja. Wo…
  • Meine Arbeiten
  • Na gib mal Friedrich Fröhlich bei Google ein.
  • Ja.
  • Ich bin ja inzwischen online. [Tippgeräusche]
  • Das… das krasse wird, wenn ich jetzt mit dir so ein Gespräch führe und ich überlege mir mit Oma auch so etwas zu führen… Es geht am Ende nicht nur… also nicht wirklich um die Frage, was ist Kunst eigentlich, sondern es geht ganz allgemein darum, wie ähm Kunst … Was ist … Was… und Wo und Wie. So. Weißt du? Irgendwie… Was ist deine Welt… Dein Blick auf die Kunst allgemein.
  • Also … mein Tipp. Mhm. Wenn du Interviews führen willst, musst du … müssen es geführte Interviews sein. Es müssten … es müssen Strukturen…
  • Aber es ist doch viel schöner, wenn das so… Du wolltest doch keine Struktur drinne haben. Vorhin. Du hast dich unter Druck gefühlt. Oder so. Als als ich meine Liste hatte!
  • Ich kann bloß sagen … also, um eine gewisse Auswertbarkeit, Vergleichbarkeit, herzustellen, musst du natürlich bestimmte Fragen immer wieder identisch stellen. Und musst dann schauen, wie die Antworten aussehen.
  • Das mache ich ja auch.
  • Wenn du… Okay. Super.
  • A… Aber ich baue es auf deinem Interview übrigens auf. Ich gucke mir an, welche welche Fragen haben sich da ergeben…
  • Dann fühle ich mich geschmeichelt.
  • … Wie hast du drauf geantwortet. Naja und dann werde ich dann natürlich Oma auch so äh … Was hälst du eigentlich… und so … Natürlich.
  • Ja.
  • So. Ich mags eher, wenn wir das so langsam raus…
  • Ja.
  • …finden, als ich da so ein Katalog aufführe. Geh mal auf den Link da rauf. [kurze Pause] [3:05:00]
  • So. Es sind drei… Also, worum es mir jetzt geht: Dass du dir die drei Arbeitsgruppen äh anschaust. Drei Beispiele halt davon. Und mir halt sagst, äh … was … was denkst du darüber. Ohne, dass ich jetzt mehr darüber halt gesagt habe. Ist das für dich gute Kunst. Ist das …
  • Wo muss ich denn jetzt hin klicken?
  • Ich wollte erst einmal reden. [lacht] Warte mal. Es ist erst einmal eine wunderschöne Seite. Wir müssen aber escapen, weil die ewig lang ist. [kurze Pause] Jetzt bricht der gerade… Achja, hier habe ich übrigens einen Jahreskalender eingeführt.
  • Ja aber das wolltest du mir ja nicht zeigen.
  • JA… Ich wollte Begeisterung zeigen! So. Und zwar sind es diese drei Werkgruppen. Einmal die verhüllten Arbeiten.
  • Ja.
  • Die Geradenbilder.
  • Ja.
  • Und Kinderzeichnungen.
  • Aber als ich das geöffnet habe, hab ich was von Gipstechnik gesehen. Und mich interessiert das Gips viel stärker, als diese anderen langweiligen Themen.
  • Nein, aber da gehen wir gleich hin. Gips war übrigens mit der Herme. Ja?
  • Also darf ich das mal sehen?
  • Ja, ich zeigs dir. [kurze Pause]
  • Arbeit Herme
  • Das ist übrigens der aktuelle Kopf.
  • Ach das hat doch schon einmal was haptisches. Siehst du, dadurch würdest du schon … alleine dadurch würdest du schon meine Aufmerksamkeit … Und auch schon durch das Material Gips … Bekommst du schon meine Aufmerk…
  • Äh. Das ist erst einmal Ton.
  • … samkeit.
  • Davon mal abgesehen.
  • Aber das ist äh schon einmal sehr … individuell.
  • Also das ist jetzt … du musst es dann natürlich von hinten sehen. Jetzt das ist der aktuelle Zustand. So wars mal. So hab ich mich dann da positioniert. Mich selbst liebend… verliebt … [nicht verständlich, 3:06:25]. So wars noch vom Anfang. Ganz am Anfang. Hier sind die ganzen Hermen dann. Hier Gips… äh… Abdruck vom Kopf, wollte ich da machen.
  • Aber wer ist das?
  • Friedrich.
  • Wirklich?
  • Ja. Und so hats angefangen. Also es hat mit den Gipsdingern angefangen.
  • Ja.
  • Und hier wie ich mir die Herme im Klassenraum dann…
  • Ja.
  • … vorstelle. Und ein paar Vorbilder habe ich…
  • Ja. Ja. Und wo ist jetzt das Ergebnis? Das aktuelle?
  • Na das aktuelle ist erst einmal der Kopf. [BILD SOCKEL] Und der Kopf wird dann halt auf einen ganz ganz großen Sockel gestellt.
  • Ja. Ne. Ich möchte mal das sehen, was jetzt aktuell ist. Ist das jetzt das aktuelle?
  • Ja, genau. [Tippgeräusche]
  • Ja. Es sieht ziemlich cool aus.
  • Das wird aber noch abgeschnitten. Weil eine Herme ist normalerweise so…
  • Ja.
  • … , dass die Arme dann halt nicht da sind.
  • Und wenn du das hier noch mit Bronze überziehst, hat das auch noch einen materiellen Wert. Weil du hast … du verwechselst immer… ähm… ähm…
  • Ich denke Bronz…
  • [nicht verständlich, 3:07:18] … mit Materiel. Also oder oder ähm du verwechselst oder …
  • Ne. Herme. Ne. Hermen werden oft in Marmor gemacht. Das…
  • Ja.
  • … hat natürlich einen Grund. Weil die Hermen zeigen halt oft berühmte Persönlichkeiten.
  • Ja.
  • Oder welche, die halt … so Gelehrte und so.
  • Ja.
  • Und … und Marmor ist teuer. Und…
  • Ja.
  • … ein großer Marmorblock ist noch teurer. Und deshalb machen wir das in Marmor.
  • Alexander über Notizseite
  • Übrigens gefällt mir die Programmierung… Also hier an der Stelle die die ähm…
  • Seite.
  • … die Seite nicht. Diese Gliederung. Weil sie.. [BILD SCREENSHOT FRFR]
  • Gefällt mir total!
  • Dieses kleine blaue auf grau.
  • Ja! Das ist total kreativ!
  • Ne.
  • Das ist so richtig HIP!
  • Total unübersichtlich.
  • Aber das gefällt mir gerade. Das wollte… Ich wollte eben…
  • Ähm.
  • … nicht so einen professionellen Geschäftsmodellidee haben.
  • Und das es hier auch so … wenn ich es wegziehe. Und…
  • JA! Das ist gut!
  • So dass ich das hier überlagern würde…
  • Das wollte ich!
  • … das gefällt mir gerade nicht.
  • Ich wollte kein Geld damit verdienen.
  • Da gabs schon einmal andere Seiten, die besser ausgesehen haben.
  • DIE gefällt mir richtig richtig gut. Glaubs mir.
  • Ich kenne das ja auch schon von anderen Seiten.
  • Ja.
  • So.
  • So.
  • Jetzt soll…
  • Das wollte ich dir gar nicht zeigen.
  • Zeig mir die drei Sachen, damit ich jetzt darüber …
  • Arbeit Geradenbilder
  • Also ich zeige dir erst einmal die Geradenbilder. [BILD GERADENBILD] [kurze Pause]
  • Ja. Mache mal gleich drei Links auf. Geraden… Damit ich …
  • Aber guck noch nicht hin, okay?
  • Nein nein.
  • Guck… Guck jetzt weg. [Pause]
  • Okay. [kurze Pause]
  • Okay. Ich soll jetzt also…
  • Da kannst du hier jetzt durch äh fahren.
  • Ich… ich fange mit den Geradenbildern…
  • Genau.
  • … an. Ja?
  • Gehe einfach bloß … das sind bloß zwei drei Sachen, die ich dir jetzt…
  • Ja.
  • … vorstelle. [kurze Pause]
  • Du kannst dich wieder hinsetzen.
  • [lacht] Ich bin jetzt aufgeregt!
  • [lacht]
  • Jemand betrachtet meine Werke! [kurze Pause] Ich glaube, dass wars schon, oder? Da gibts noch eins. Das ist jetzt das falsche Beispiel sozusagen. Aber … einfach mal das jetzt. Wobei, da ist schon die Verhüllung drinne. [BILD SELBSTBILDNIS IN TÜRRAHMEN] Nimm mal lieber das. [BILD BEINE]
  • Geradenbild Beine und Jesus Jesus
  • Weißt du, warum mir das gefällt?
  • Na das ist gut. Dann haben wir doch schon mal was. ACHNE. Jetzt hab ich dir ausgerechnet die Werkgruppe gezeigt, wo du gleich wieder eine Geschäftsidee … äh Modelldings hier hast.
  • Nein. Und zwar … und zwar … Die erste Assoziation, die ich hatte ist Jesus Jesus.
  • Ja. Zu Ostern.
  • Und zwar der gekreuzigte Jesus Jesus. Äh äh wie hier durch den Fuß so genagelt…
  • Ja.
  • Äh und das spannende ist: Normalerweise sieht man Jesus Jesus immer von vorn. Auf das Kreuz. Noch nicht einmal oben…
  • Ganz oben.
  • Aber aber auch wie er dort so auf dem Kreuz…
  • Ja.
  • … hängt. Da hat ja auch immer diese diese äh… wenn du vorne bei mir äh schaust äh … im Flur hängt so ein Jesus Jesus.
  • Ja.
  • Wir gehen mal ganz kurz gucken. Ich zeige dir das mal. Ganz kurz, was ich meine. Damit du es auch verstehst. Ähm. [mit Mikrofon in Flur] [BILD von Alexander Kreuz im Flur, mir schicken lassen] Man hat hier diese gekreuzten Füße.
  • Ja. [3:09:50]
  • Und man kennt diese Bilder immer nur von vorne. Und als ich das Bild gesehen hab, dachte ich, dass ist genau die selbe Stellung… nur von hinten.
  • Okay.
  • Siehst du das?
  • Ich finde die jetzt langweilig. Die sieht ziemlich… Also das sieht nicht sehr leidend aus. Das sieht einfach nur hinge…
  • Ja aber was ich…
  • …stellt aus.
  • … halt und äh äh … das finde ich zum Beispiel [Alexander verschwindet]
  • Meine neue Sicht auf eigenes Bild
  • Du hast das von HINTEN gesehen? Das hab ich gar nicht gesehen.
  • Ja und das ist zum Beispiel auch etwas, womit der Künstler rechnen muss.
  • Das hat NIEMAND gesehen.
  • Ja, das ist vielleicht doch etwas, was der Künstler… womit der Künstler rechnen muss… Dass hinterher MEHR geseh…
  • HUCH! Jetzt sehe ich das gerade auch!
  • …en wird.
  • Das ist dieses Bein, was hinten ist!
  • Ja!
  • Und das ist vorne!
  • Ja! Ja!
  • WOW! Das funktioniert auch!
  • Ja! Und … und das ist … und das ist etwas, was wirklich…
  • So transparent.
  • … Kunst ist. Weil jeder kennt diese Figur.
  • Ja.
  • Jeder weiß, wie diese Beine gekreuzt aussehen… die Füße gekreuzt aussehen. Und jetzt wird auf einmal etwas von… von einer anderen Perspektive gezeigt.
  • Ja.
  • Nämlich von hinten.
  • Das hast bisher nur DU gesehen.
  • Ja, das habe ich gesehen. Aber das war meine Assoziation. Und… und ich finde auch, dass muss sich ein Künstler gefallen lassen. Weil…
  • Dagegen habe ich doch gar nichts.
  • … du bist immer so… so von wegen… ICH hab mir darüber Gedanken gemacht.
  • JA. Hab ich auch.
  • ICH wusste, warum ich es mache. Und daraus erwächst Kunst. Daraus erwächst etwas besonderes. Und das derjenige, der sich das aber anschaut, vielleicht eine ganz andere Assoziation hat. Und das vielleicht die andere Assoziation auch deswegen … EHER als Kunst und als etwas besonderes wahrgenommen wird, als das, was der KÜNSTLER sich selber… oder der Schaffende sich selber vorgestellt hat.
  • Das war ja vorhin dieses Ding. Dass du immer die Materialität bei den Arbeiten siehst und das dir das…
  • Und man kann…
  • … gefällt, aber gar nicht weißt, was der Künstler selber…
  • Und ich…
  • Deshalb ist das auch okay.
  • Ich bin mal … Ich fand das gerade ganz toll, was ich gesagt habe. Und zwar: Ich finde…
  • Selbstverliebt.
  • Unterschied Schaffender und Künstler
  • … äh… Ich finde den Begriff und zwar der SCHAFFENDE… viel schöner, als der KÜNSTLER. WEIL der SCHAFFENDE wird erst dann zum Künstler, wenn nämlich die Außenstehenden ihn dazu machen.
  • Ne. Das gefällt mir nicht.
  • Und das gefällt mir VIEL besser.
  • NE.
  • Das gefällt mir viel besser.
  • Ich will ja in meiner kleinen Kammer sein können…
  • Und das…
  • … ohne gesehen zu werden. Und trotzdem…
  • Und das…
  • … das Gefühl zu haben…
  • … möchte ich auch, dass das DRINNE [in den Notizen] steht, dass ich nämlich sage, …
  • Wird gelöscht!
  • … dass … dass Kunst erst zu…
  • Gelöscht.
  • … Kunst gemacht wird. Wärend das andere nur der Schaffende ist, der etwas schafft. Äh und ähm…
  • Hä. Der Schaffende braucht aber kein Publikum. Das meinst du jetzt.
  • Genau. Genau.
  • Dann bin ich ein Schaffender.
  • JA! Und kein Künstler. Und ich finde das viel treffender. Und passender, als…
  • DANN BIN ICH JETZT Friedrich Fröhlich, Schaffender. So.
  • … als äh… Und das ist überhaupt nicht abwertend!
  • NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN! Aber du unterscheidest jetzt halt zwischen Kunst äh … die gesehen wird. Und Kunst, die äh… die nur die Person siehst, die das macht.
  • Ja. Und da sind wir doch bei deinen Verhüllten. Wo keiner…
  • Das ist ja jetzt die nächste … nächste Gruppe.
  • Ja. Wo man es nicht wahrnehmen konnte. Wo man gar nicht einschätzen konnte… Ist das jetzt Kunst…
  • Das ist schön. Ja.
  • … oder kann das weg.
  • Ja.
  • Ja. Äh und und … Ich … Also…
  • Lass uns erst einmal das hier…
  • Gut. Zu diesem Bild.
  • Genau. Mit den Geraden.
  • Äh. A [Buchstabe] diese Geraden… weil vielleicht ist auch diese Assoziation dabei, weil wir vorhin von diesen Nagelbildern gesprochen haben…
  • JA.
  • Das ist auch ein Nagelbild.
  • Oder bei Jesus Jesus. Das mit der Krone. Ne?
  • Ja. [3:12:45]
Herme notiert nach Telefonat mit Bachmann zu Alberti Wolfgang Alberti fahren Holz für linke Kopfhälfte auf 105,744mm (106mm) hobeln HGB Rundgang 2017 notiert in Hochschule bringen: Hartmetallbohrer, Hammer, Dübel 6x30, Schrauben 4,5x40 mit Hartmetallbohrer 6mm Löcher für Aufhängung bohren Tiefe mind. 45mm Ganzkörperporträt wird aufgehangen rundgang7-k.jpg Ansicht Flurarbeiten, mit schwarzen Klebestreifen-Geraden rundgang8-k.jpg Löcher für Hängung Ganzkörper schief, neue Löcher gebohrt Holz Rückseite Flügeltürrahmen platzt wegen Schrauben leicht, am Donnerstag Schrauben mit Klebeband umschließen am Donnerstag schauen, dass Kopierer und Flyer verschwunden sind ansonsten Hausmeister fragen
HGB Rundgang 2017 Künstler-Signatur Arbeiten im Klassenraum signiert Signatur: Friedrich Fröhlich F nur nach rechts horizontale Striche etwas krakelig geschrieben auf verhüllter Arbeit Rückseite Holzkasten auf Selbstbildnis auf Transparentfolie ebenfalls Rückseite Holzkasten Geradenbild mit 1/5 Auflage (5. Stk. ist Künstler-Exemplar) andere Geradenbilder zum Nachhängen in Büro gebracht Hausmeister gesprochen wegen Bohren im Flur und Abhängen der Infotafeln Tafeln werden heute abmontiert wenn am Donnerstag noch eine hängt neben meiner Wand, ihn fragen, ob er sie auch noch abmachen kann Herme kurz mit Bachmann wegen Fräsen gesprochen da Probleme mit Daten dauert Start Fräse noch mit Alberti Wolfgang Alberti wegen maximale Dicke Holz bei Dickenfräse gesprochen maximal 20cm, bei 17cm also kein Problem Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Es… Ich wollte ausprobieren, ob ich das, was ich bei Gerhard Richter Gerhard Richter gesehen und beobachtet habe, ob ich das nachmachen kann. Und äh weil Ölfarbe so teuer ist …
  • Achso, damit du das mal kennenlernst [evtl. falsch übersetzt, 2:41:40]
  • … und mir die Werkstatt, das Atelier, fehlt, …
  • Okay.
  • … wollte ich es erst einmal in klein ausprobieren. Um es dann ins Große zu übersetzen.
  • Das war ja auch dann deine Idee, dass ich bei eBay solche Sachen vertickere, groß mache. Und dort verkaufe. Teuer. Ne? Irgendwann hattest du mir das mal gesagt.
  • Ich … Ich hab zu dir gesagt, dass äh … dass man äh mit äh äh äh Kunstkopien relativ leicht Geld verdienen…
  • Mhm.
  • Künstler kopieren
  • … kann. Indem man einfach Künstler kopiert. Kunstarbeiten kopiert.
  • Dann bin ich ja selbst keiner mehr!
  • Äh. Und diese verkauft.
  • Dann bin ich kein Künstler mehr.
  • Auf diesen Zug von Gerhard Richter Gerhard Richter… also diese Rakeltechnik… sind ja schon viele aufgesprungen. Man findet da auch Videos auf Youtube, WIE das gemacht wird.
  • Hast du mir gezeigt. Ja.
  • Äh. Und diese Menschen bekommen teilweise vi… viel … teilweise tausend zweitausend Euro für ein Bild.
  • Mhm.
  • Sie haben weder die Technik selbst erschaffen. Äh ähm.
  • Das wars schon.
  • Äh sie hatten auch diese Idee… diese Begabung nicht. Äh sie sind eben auf diesen … auf dieses Geschäftsmodell, was es … Im nachhinein hats sich eben als Geschäftsmodell auch gezeigt. Oder es hat gezeigt, dass es geeignet ist für … um um Werte anzulegen. Es hat materiellen Wert. Äh. Es beinhaltet einen Geldwert. Das haben sie gesehen und kopieren es jetzt erfolgreich. Und verdienen äh damit … Geld.
  • Ich kann mir eben nicht vorstellen, dass der Künstler ähm von sich aus sagt, das ist ein Geschäftsmodell für ihn. Das kann ich mir nicht vorstellen.
  • Nein! Nein. Aber es hat sich als Geschäftsmodell …
  • ERWIESEN. JA!
  • … als geeignet erwiesen.
  • Aber wenn DU ihn jetzt fragen würdest: Äh ähm sehen Sie das selber als Geschäftsmodell. Denkst du, er antwortet mit Ja?
  • Inzwischen wird Gerhard Richter Gerhard Richter sagen: Ja.
  • Das ist ein Handwerk Handwerk.
  • Weil andere …
  • Sozusagen.
  • Weil andere die es ihm nachmachen, haben es ja bewiesen. Dass man alleine mit der Kopie seiner Arbeiten Geld verdienen kann.
  • Ja aber das heißt ja nicht, dass er seine eigenen Arbeiten als Geschäftsmodell betrachtet. Als Geld sozusagen. Dinge, mit denen man ein Geschäft macht. So.
  • Naja…
  • KANN ja immer noch sein, dass es ihm um etwas anderes geht!
  • Das EINE ist… Das EINE ist das des abstrakten Geschäftsmodells. Das andere ist, ob er es als Geschäftsmodell BETREIBT. Gerhard Richter Gerhard Richter wird vielleicht sagen: Äh ja, abstrakt dürfte es geeignet sein, weil man kann mit meinen … Wenn ich jetzt sagen will, ich brauche morgen nen nen Porsche. Dann äh werde ich mich zwei Wochen jetzt hinstellen. Werde dieses Bild machen. Und kann mir davon einen Porsche leisten.
  • SO denkst du, denken DIE.
  • Ähm. Nein. Würde … Ich glaube, so würde er sagen.
  • Okay.
  • Muße
  • Das heißt also, es ist abstrakt geeignet als Geschäftsmodell. Wenn er ein Porsche braucht, macht er ein Bild. Er tauscht das Bild gegen einen Porsche. Materieller Wert gegen Materieller Wert. Und er hats. Wenn… Allerdings wird er mir sofort sagen: Aber ich brauche es ja gar nicht. Ich bin ja gar nicht drauf angewiesen. Das heißt, ich werde nur DANN ein Bild malen, wenn mir danach ist. Wenn meine Muße da ist. Wenn mein Innerstes der Meinung ist: Du musst jetzt noch einmal so ein Rakelbild machen. DANN werde ich das machen. Klar. Er hat inzwischen, weil er halt finanziell frei ist, andere Möglichkeiten. Wenn er achtzehn gewesen wäre… wenn er jetzt achtzehn gewesen wäre, ähm, und er muss überlegen, wie kauft er nächste Woche die Ölfarbe ein. Ich ich glaube, ein son Bild kostet vier-fünftausend Euro. Nur an Ölkosten.
  • Mhm.
  • Geld verdienen, um überhaupt Kunst schaffen zu können
  • Nur an Farbe. Ja? Das heißt also: Wie will er sich denn das nächste Bild leisten? Er muss also erst einmal eins machen. Damit er das Geld für das nächste Bild hat. Ähm. Da würde er als Achtzehnjähriger sagen: Ja, logisch. Ich werde jetzt eins machen. Kaufe für viertausend Euro Farbe. Verkaufe das Bild für fünfzehntausend. Habe dann wieder viertausend für eine Farbe und von dem Gewinn kann ich mir mein Brötchen Sonntags kaufen. [kurze Pause] [2:45:00]
  • Ich habe eine kleine Hoffnung. [lacht] Gerade gespührt. [lacht] Dass da doch noch mehr dahinter schlummert. Weil du nämlich gerade gesagt hattest, ähm, bräuchte er das Geld jetzt nicht, um sich das Auto leisten zu können, äh ähm dann muss immer noch eins sein. Und zwar eine Muße. Oder oder oder das Verlangen halt das jetzt herzustellen. Ne?
  • Ja.
  • So. Und das ist ja komplett frei von Geld. Von Geschäft. Von Kunstmarkt. Dieses Verlangen etwas … also dieses diese Muße. Äh sich die Zeit zu nehmen und etwas zu schaffen. Vielleicht Freude beim Schaffensprozess zu haben.
  • Mhm.
  • Ich DENKE nämlich, dass er gar nicht, während er es schafft, gar nicht an einen Porsche oder so denkt. Ich glaube der … diejenigen, die das groß machen, die die die die … die die denken in dem Moment Moment bloß an das, was sie gerade machen.
  • Ja. Okay.
  • Und … Das war mir aber ganz wichtig! Dass dass … dass eben die Kunst NICHT das… ein Geschäftsmodell ist. Sondern hinter hinter dem Schaffen von Kunst steckt eben vielleicht doch etwas anderes.
  • Ja.
  • Als dieses Geschäft. Sondern etwas ganz menschlich … ähm würdevolleres. Weißt du?
  • Mhm.
  • Nicht… nicht so konsumorientiert. Irgendwie.
  • Ja.
  • Das kam gerade raus! Das fand ich schön!
  • Ja.
  • Oder… oder bin ich da total falsch gerade auf dem Dampf…? Aber du hast es mit der Muße gesagt. Und das war KOMPLETT anderer… Ansatz … Das sieht so aus, als wäre das Geschäftsmodell lediglich äh ähm … was DANACH kommt. Dann. Das ist ja in Ordnung. Wenn…
  • Ja.
  • So, aber das DAVOR. Die Kreativität. Diese Muße… und so. Dass DAS immer noch da sein muss. Und das hat nichts mit Geld zu tun.
  • Alexanders Erfolgsmodell
  • Okay. [räuspert sich] Ich habe hier mal ein ganz einfaches äh ähm ähm … ein ganz einfaches ähm Erfolgsmodell aufgeschrieben. Was ich äh jedem Kunststudenten mit auf dem Weg geben möchte. Ja? Man hat DREI Möglichkeiten.
  • [ins Mikrofon] Er meint MICH damit. [2:46:45] [laute Raschelgeräusche]
  • Also. Was hab ich gemacht. Ich habe einmal ein Quadrat gezeichnet. Da hab ich Muße reingeschrieben. Dadrunter hab ich ein Dreieck gezeichnet und habe Geschäft geschrieben. Und darunter habe ich äh das Viereck mit Muße PLUS das Dreieck Geschäft IST GLEICH Erfolg. Und wenn…
  • Das sieht aus wie das Bauhaus Bauhaus-Logo.
  • … Und wenn du mich fragst… Äh … Sollte ich mein zukünftiges äh äh Dasein ähm damit verbringen, nur noch Dinge zu machen, zu denen ich Muße habe, würde ich auf jeden Fall sagen: Nein. Weil äh du pokerst damit. Das ist wie russisches Roulet. Entweder du verarmst. Oder du hast Glück und wirst damit erfolg…
  • Das machen aber die meisten Künstler, ne?
  • …reich.
  • Und deshalb sind die meisten Künstler arm.
  • Ja. Und deswegen hab ichs durchgestrichen und hab gesagt, es wäre NICHT der Tipp, den ich dir oder den ich allen anderen Kunststudenten geben würde, wenn…
  • Mein Herz blutet!
  • … ihr die Schule verlässt. Das weiß ich. DU glaubst nämlich auf genau DIESES Feld setzen zu müssen. Das Zweite…
  • Das ist so wie so ein Traum. Weißt du?
  • Das Zweite ist das Dreieck Geschäft. Also halt Geschäftsmodell. [Flüßigkeit wird in eine Tasse gegossen]
  • Niesche suchen
  • Suche dir eine Niesche. Mache Kunst für diese Niesche. Mache Kunst im Sinne von Geschäft.
  • [stöhnt]
  • Verdiene damit Geld. Werde ganz schnell reich. WILL ich gar nicht! Du versuchst es mir manchmal zu UNTERSTELLEN!
  • Das wird rausgestrichen.
  • Das WILL ich überhaupt nicht.
  • Das wird rausgestrichen! Gecuttet!
  • Was ich aber möchte, ist, ähm… Vielleicht hab ichs sogar falsch aufgezeichnet. Was ich aber möchte, ist, SUCHE dir eine Niesche. Suche dir ein Geschäftsmodell. Verbinde es mit deiner Muße. Also bring das in Einklang. Und du wirst erfolgreich sein. Du wirst eine GARANTIE haben. Weil es halt eine Niesche ist. Weil es halt ein Geschäftsmodell ist. Du wirst erfolgreich im geldlichen Sinne sein. Weil … Du wirst NIE mehr Probleme haben zu überlegen, wie finanziere ich meine nächste Ausstellung. Wie finanziere ich äh meine nächste Leinwand. Ähm. Und du wirst auch deine Muße brauchen, ähm, um dich zu motivieren. Um dieses Selbstverständnis weiter zu entwickeln. Ähm… um auch eine Begründung für dein … für deine Kunst zu haben. Aber kombiniere es und du wirst erfolgreich sein.
  • So. Nur ganz kurz zusammenfassen. Damit ich es richtig verstanden habe. Bitte berichtige mich. Ich habe bisher immer alles falsch gesagt. Das ist mir jetzt klar.
  • [ins Mikrofon] Also sagt er [Alexander] es JETZT, wo es aufgenommen wird.
  • Bei dir klingt es jetzt so, als ginge es nicht darum, ähm etwas zu Schaffen, WEIL man es gut zu Geld machen kann. Also das das nicht im Vordergrund steht. Ein Geschäft… Also weißt du… Och ich will jetzt ein Geschäft haben, also mache ich Kunst. So. Sondern du sagst es jetzt so, ähm ähm, man sollte bereits ähm etwas schaffen äh, was einem liegt, wo man man sich ausdrücken kann. Was sein Material ist. Und wenn das GLEICHZEITIG noch bei den Leuten gut ankommt, dann mach daraus, aus dem, was du eh schon gerne machst, ein Geschäft. Aber NICHT das man etwas schafft, WEIL es im Geschäft gut läuft. Hab ich das richtig verstanden? Was ja sehr sehr gut ist. [kurze Pause]
  • Ne.
  • Also okay. Dann ist das… [nicht verständlich, 2:49:45]
  • Weil du hast es genau umgekehrt gemacht.
  • [lacht]
  • Ich hatte… ich hatte…
  • [lacht] Ich hätte es jetzt gut gefunden!
  • Also… Also es ist übrigens ganz clever. Und zwar äh ist das glaube ich immer etwas, was man wissenschaftlich untersuchen könnte. Nämlich…
  • Mit Dreieck und Quadrat!
  • … nämlich ähm folgendes. Ich habe erst gezeichnet, ähm, nimm deine Muße…
  • [ungläubig, leise] Das Geschäft?
  • … das, was du gut kannst, …
  • Ja?
  • … und versuche auf dem Feld, was du gut kannst, äh ein ein ein eine Niesche zu suchen. Und dann wirst du erfolgreich sein.
  • Aber so hab ich das doch gerade gesagt. Oder?
  • Ich glaube aber… Ja, das hast du gerade auch gesagt. ICH habe aber etwas anderes behauptet. Meine Theorie ist: Mache es umgekehrt. Nämlich: Ähm, suche dir ERST EINMAL eine Niesche.
  • [lacht laut]
  • Gucke, ob du …
  • [lacht]
  • … Geld verdienen KÖNNTEST.
  • [lacht] NEEIN!
  • PLUS… ähm… schaue, ob du überhaupt die Begabung und das KÖNNEN dafür hast. Und dann wirst du erfolgreich sein.
  • Geschäftsmann, kein Künstler
  • Dann bin ich aber KEIN KÜNSTLER! ECHT NICHT!
  • Was?
  • DANN… dann bin ich ein Saleman. Ein Businessman.
  • Aber das ist meine Empfehlung an die Kunststudenten. Um erfolgreich zu sein.
  • JA, aber dann ist es keine Kunst!
  • Das ist sozusagen…
  • Geldkunst
  • Dann ist es keine Kunst die rauskommt! Sondern das ist Geldkunst!
  • Okay.
  • Die rauskommt.
  • Und zwar ist das, was ich hier gerade gemacht habe, …
  • Ich will, ich mache mich hier gerade [unverständlich, 2:51:00]
  • Und zwar ist das, was ich gerade gemacht habe, dein Businessplan.
  • Ich bin hier wirklich…! [lacht]
  • Dafür möchte ich auch Geld hier haben, ne? Für diese Beratung.
  • [lacht] Das wird gescannt.
  • Ich … Ich hab hier… Du kannst das gerne fotografieren.
  • Ich nehme das mit.
  • Und zwar habe ich ähm habe ich hier gerade ein ein äh äh BUSINESSPLAN aufgestellt. Äh. Für für Kunst…
  • [lacht laut]
  • …studenten…
  • Ich will das gar nicht hören jetzt!
  • … WIE man Erfolg hat. Ich will dir ein Beispiel geben. Und zwar folgendes…
  • Wirklich erst Geschäftsidee und dann Kunst?
  • WARTE MAL! WARTE MAL! Ganz ganz kurz. Ich will doch jetzt… JA… Das ist jetzt deine Idee von wie man erfolgreich werden kann. Erst die Geschäftsidee haben und dann Kunst machen, die darauf basiert. Und dass man dann damit Geld verdienen kann. Gut so. [kurze Pause] Denkst du WIRKLICH, dass diese großen Werke, also außer bei dem jetzt… Jeff Koons Jeff Koons, da kann ich mir das sogar vorstellen… aber das jetzt bei Gerhard Richter Gerhard Richter oder so, dass die WIRKLICH entstanden sind, weil er eine Geschäftsidee hatte und danach dann die Kunst gemacht hat?
  • [atmet tief]
  • Weil er Geld verdienen wollte? Ich KANNS mir… Warte mal. Ich KANNS mir nicht … Ich wills noch einmal sagen: Ich kanns mir nicht vorstellen.
  • Ja.
  • Aber bei niemanden. Kann ich mir das vorstellen.
  • Dann musst du natürlich Gerhard Richter Gerhard Richter fragen. Aber folgendes. Ähm… Ich frage mich, WIE kann ich mir jeden Monat äh Öl und Leinwände und Werkstatt im Wert von vier-fünftausend Euro monatlich leisten, wenn ich nicht etwas … verkaufe. Also das geht auch mit Hartz Vier nicht.
  • Ja.
  • Mit sechshundert Euro.
  • Dann müssen wir da ganz ganz langsam rangehen. Warte mal ganz kurz. Dann gehen wir jetzt davon aus, er hat kleiner angefangen. So. Die… die konnten sich vielleicht … wir wissen es jetzt nicht. Aber die konnten sich verkaufen. Er hat ein bisschen mehr Geld bekommen. Also konnte er sich größere Leinwände kaufen. [2:52:30]
  • Er ist sozusagen mit den Schritten größer geworden.
  • Ja. Ja.
  • Und jetzt kanns natürlich sein, dass sich das Verhältnis umdreht. Ne? Also das … das zuerst sozusagen die Muße, diese äh äh diese Tatkraft Kunst machen zu wollen dabei war, äh äh ähm … So und dann kam: Oh, dass kann sich ja auch gut verkaufen. Und das am Ende, wo es dann immer größer wurde, ging plötzlich das Geschäft ÜBER diese Muse rüber. Dass also sozusagen das Geschäft plötzlich äh über der Kunst stand. Auch wenn die Kunst am Anfang immer noch ähm ohne Geschäft eigentlich funktionierte. So kann ich es mir noch vorstellen. Bei denen, die ganz ganz viel Geld damit verdienen. Dass am Anfang aber immer noch sozusagen nicht das Geschäft stand, sondern…
  • Ja. Ja.
  • AUSSER bei dem [Koons Jeff Koons]. Nimm den echt raus.
  • Ja. Ja. Man man man kann… Man kann natürlich bestimmte Fragen wirklich nur an an an den Ausnahmen erst einmal sichtbar machen. Ja? Wenn ich jetzt sage: Ich will das jetzt nachmachen. Das ist auch manchmal etwas …
  • Ja.
  • Bestimmte Dinge sind einfach schwierig nachzumachen. Weil sie viel Geld kosten.
  • DER HAT es nur gemacht, WEIL es Aufmerksamkeit…
  • Ja.
  • … ist. Weil es Geld…
  • Ja.
  • Das ist mir klar!
  • Nur mal angenommen, jemand sagt: Das ist eine Niesche. Das wollen Leute auch in ihrem Vorgarten…
  • Das ist eine Niesche. Ja.
  • … haben. Mal angenommen. Ja?
  • Das kann bloß er oder Leute, die sich damit schon auskennen.
  • Da muss man natürlich GELD haben, um sowas auch erst einmal … Also ich meine, man muss erst einmal zwanzig von diesen Exponaten schaffen, bis man auch zufrieden ist. Bevor man gemerkt hat, das ist die Technik.
  • Ja. Klar.
  • Das ist die Farbe. So mache ichs haltbar. Ja? So kann ich es transportieren. Ähm. Aber woher soll ich denn das Geld nehmen…
  • Ja.
  • … wenn ich nicht … irgendeine Einnahmequelle …
  • Ja.
  • … habe?
  • Dann hat er aber natürlich ein besseres Geschäftsmodell als dieser Gerhard Richter Gerhard Richter. Weil ich meine, am Ende haste dann ein Rakel und hast Ölfarben. Wenn du das willst, du brauchst bloß Zeit…
  • Ja.
  • … viel Muse da reinzu…
  • Ja. Ja.
  • … stecken. Aber … du gehst schon wieder …
  • Alexanders Rat an Kunststudenten
  • Aber das muss man doch … Das muss man doch den Kunststudenten SAGEN! Leute, ihr ihr müsst euch überlegen, wie könnt ihr im nächsten Monat äh eure Farbe bezahlen.
  • [ins Mikrofon] Hört bitte alle nicht zu!
  • Das könnt ihr nicht mit … Das könnt ihr nicht mit Hartz Vier bezahlen.
  • [lacht] Machen aber ganz viele!
  • Äh. Ja. Und deswegen sind sie ja auch… Dümpeln sie vor sich hin!
  • NEIN! Viele verdienen mit anderem ihr Geld und machen dann halt äh frei Kunst. Ohne … Weil weil sie vielleicht WOLLEN, dass ihre Kunst nicht BEFLECKT wird von diesem Gedanken äh äh das Geld steht am Ende im Vordergrund. Bei dem, was sie schaffen. Das WOLLEN viele glaube ich gar nicht. Also ich wills zumindestens nicht. Da würde ich mich schlecht fühlen. Du kannst dir das gar nicht vorstellen! Weil… Ich… Ich glaube, viele wollen das nicht als Geschäftsidee wahrhaben. Du redest jetzt natürlich davon. Das ist dann Erfolg für dich. Und so weiter und so fort. Aber ich glaube, das wollen viele gar nicht.
  • [will unterbrechen]
  • DAS SCHÖNSTE IST DOCH… Das Optimalste wäre, wenn ich es nicht WILL…
  • Dann…
  • Optimal, wenn das, was ich mache, erfolgreich ist
  • NEIN NEIN NEIN NEIN! Wenn ich es nicht will. Nicht tue. Und wirklich nur das mache, was ich mache. Und DANN das plötzlich gesehen wird. Erfolgreich wird. Und ich wirklich dann für mich halt weiterhin das machen kann, was ich will. Und das würde erfolgreich. Dann habe ich doch das auch geschafft. Aber ich habe nicht das Businessmodell dadrüber gelegt. Von Anfang an. DAS wäre mir wichtig. [kurze Pause] Das ist ein Spagat…
  • DANN…
  • … am Ende.
  • Dann haben wir … dann haben wir aber auch diese Definition, dass es eigentlich kein kein … KÜNSTLER im berufstechnischen Sinne gibt. Also… Künstler ist kein Berufsbegriff. Weil ähm…
  • Ist es auch nicht. Aber Berufskünstler.
  • … Weil dann haben wir zum Beispiel doch den Maurer. Den wir heute schon einmal hatten. Der eben sein Geld mit Mauern verdient. Und das Geld, was am Monatsende übrig bleibt, das verwendet er eben in meinetwegen Kunst. Rakeltechnik. Oder hier diese Luftballons. Äh und hat sich da dann auch irgendwann einen Namen damit gemacht. Dann ist er Maurer UND Künstler zugleich.
  • Mhm.
  • So. Und dann kommt man aber auch in diese Sphäre, wo eben das doch manchmal eben gesagt wird: Du machst in deiner Freizeit … Du arbeitest bei der [Firmennamen ausgelassen] und in der Freizeit fotografierst du. Also da da liegt das immer so nah, das so abzutun. So semiprofessionell.
  • Mhm.
  • Ähm. Hobbymäßig. Das… das ist doch niemand, der Berufsfotograf ist. Oder der den ganzen Tag fotografiert. Ähm… das ist so diese diese Einstellung. Oft. Das man sagt: Künstler ist man entweder zu hundert Prozent oder gar nicht. So. Und wenn du aber sagst, dass hundertprozentige Künstler es gar nicht gibt, weil die müssen eben acht Stunden am Tag bei Kaufland an der Kasse sitzen und irgendwelche Fleischsachen über die Kassenteke ziehen, damit sie am Abend noch eins zwei Stündchen Zeit haben, um … weil sie sonst das Geld nicht hätten für…
  • Das ist jetzt deine EXTREME Vorstellung davon.
  • Ja.
  • Ich meine, jetzt schau mich doch mal an. Ich bin Programmierer und verdiene mit wenigen Stunden genug Geld, damit ich mir den Rest des Tages eigentlich mit dem, was ich würde wollen.
  • Du bist in gewisser Weise auch priviligiert. Ne? Also gucke dir doch mal deine Kommilitonen … Schau dich mal in deiner Klasse um. Und sage mir, womit die anderen in deiner Klasse tagsüber Geld verdienen, damit sie anschließend äh äh Kunst machen können. Und dann wirst du nicht viele finden, die so leicht so schnell Geld verdienen. Ne? Ähm äh. Ich glaube, es ist einfach NAIV zu denken, ich studiere da vier fünf Jahre und äh bin dann auf dem Markt und äh äh äh… Nur weil ich mich Künstler nennen darf… so quasi durch Urkunde… BIN ich auch ein Künstler.
  • Ne. Du kannst dich ja auch Künstler nennen, ohne einen Beruf…
  • Das ist mir zu zu kurz gedacht. Ne? Und und es ist wirklich … also ich wollte dir einfach mal…
  • ICH WOLLTE DIR aber… bevor du… Ich wollte dir sagen… Ich will dir bloß sagen, dass mein Eindruck von der Hochschule ist, wo ich jetzt Kunst studiere, der ist, dass die gar nicht das ZIEL haben, dass du am Ende auf dem Kunstmarkt bist.
  • Ja.
  • WARTE mal kurz.
  • Das glaube ich auch.
  • Da gäbe es dann mehr Kurse, wo es ums Geld verd…
  • Ja.
  • …ienen, um Marke Ich und so weiter… Da gabs einen ganz kleinen Kurs und so weiter.
  • Ja.
  • SONDERN DA… das finde ich aber so sympathisch.
  • Nein.
  • Ausdrücken, nicht Geld verdienen wollen
  • WARTE DOCH MAL! Das finde ich aber eben so symp… sympathisch. Weil da gehts wirklich eher darum, was willst DU eigentlich. Was willst du eigentlich ausdrücken? Worum geht es dir? Und das es nicht darum geht, was die ANDEREN in dir gerne hätten wollen. Wofür sie viel Geld ausgeben wollen. Das würde mich TOTAL nerven!
  • Das hat natürlich auch eine juristische Komponente. Stell dir vor, sie müssten garantieren, dass sie nach dieser Ausbildung äh qualifizierte Künstler auf dem Markt bringen. Die dann Geld verdienen können. Ja?
  • Das könn… das kann aber keiner. Ein Jurastudium kann das auch nicht…
  • Ja aber da gibts…
  • … leisten.
  • … Statistiken, das halt eine gewisse… auch bei den Be We Ellern … eine bestimmte Prozentzahl von diesen Menschen werden irgendwann einmal in diesen ganz klassischen…
  • Ja.
  • … Klischeeberufen arbeiten. Als Richter…
  • Ja.
  • … als Staatsanwalt, als äh ähm ähm Rechtsanwalt. Oder als Firmenanwalt. Und werden damit ihr Auskommen haben. Ein GUTES Auskommen.
  • Ja.
  • Hochschule kann Erfolg garantieren
  • Das kann diese Hochschule, je besser sie ist, kann sie das teilweise sogar GARANTIEREN. Das macht Harward zum Beispiel. Ja?
  • Ja.
  • Oder Princton. Die können garantieren, dass sechzig Prozent der Abgänger erfolgreich sein …
  • Ja.
  • … werden.
  • Vielleicht WILL das aber gar nicht eine Kunsthochschule gar nicht. Vielleicht hat sie im Hintergrund gar nicht dieses GELDLICHE.
  • Sie kann es nicht LEISTEN.
  • Sie WILL es vielleicht gar nicht! Das ist MEIN Blick.
  • Sie kann das niemals garantieren.
  • Okay. Du … du denkst, sie kann es nicht leisten, nicht garantieren. Und ich sage: Sie will es vielleicht gar nicht. Dann haben wir jetzt aber zwei unterschiedliche …
  • Das ist einfach nur ein cleverer Schachzug…
  • … Ansichten.
  • … es nicht zu wollen. Weil sie es nicht kann.
  • Du … Du siehst mich als Ausrede. Also das ich das als Ausrede verwende. Ich sehe das als ehrliche Antwort. WARUM muss die Kunst automatisch etwas mit Geld zu tun haben. Oder Geldverdienen haben wollen.
  • Ja.
  • Das MUSS… das …
  • Ja.
  • Das SOLLTE sie doch gar nicht.
  • Ich…
  • WEIL … WARTE MAL WARTE MAL! Dann wären wir doch wieder bei dem Punkt äh, wo ich meinte äh ähm würde… also entsteht nicht erst… also wenn Kunst abgelehnt wird. Und später dann erst berühmt wird, oder so. Oder … oder wenn du etwas ganz neues schaffst, was von den Leuten eben noch nicht verstanden wird. Dann kann es trotzdem äh der START von etwas ganz Neuem gewesen sein, worauf ganz ganz viel anderes danach fußen wird. Aber dieses Neue wäre doch nie entstanden, wenn du wirklich auf ner Marketingschule gewesen wärest. Namens Kunststudium. Wo du halt eigentlich bloß lernst, wie schaffst du es, in dem Kunstmarkt äh viel Geld zu verdienen.
  • Das ist ja nur eine ANNAHME von dir.
  • Ja. Von dir war das aber auch eine Annahme. Ich weiß zwar nicht was [lacht], aber … JETZT werde ich hier wild! SO!
  • [lacht]
  • Äh…
  • Wir machen…
  • Das schöne ist doch äh, dass du mich nicht überzeugen musst. Von deiner Ansicht. Sondern du wolltest mich interviewen, wie ICH bestimmte…
  • [unterbricht laut] ICH ESSE WEITERHIN BÄRCHEN. PÄRCHEN. [lacht]
  • Alexanders Theorie
  • Ja. Pass auf. Ich wollte dir meine Theorie… [lautes Rascheln] … noch einmal erklären, warum ich… [Rascheln wird lauter] … warum ich nicht Quadrat…
  • [lacht]
  • … plus Dreieck, sondern Dreieck plus Quadrat…
  • Das hab ich schon verstanden. Aber es stört mich richtig.
  • Ja, ich wollte es dir aber noch einmal … noch einmal sagen. Weil es mir wichtig ist. [3:00:20]
beim Aufbau (links verhülltes Selbstporträt, rechts Ganzkörperporträt)
beim Aufbau (links verhülltes Selbstporträt, rechts Ganzkörperporträt)
HGB Rundgang 2017 notiert (Notizen vom iPad) heute in hgb bringen: dübel, schraubel (große und kleine), waage, bleistift, lineal, bohrmaschine, aufsätze, evtl. verlängerungskabel, handschuhe, abfalltüten (für späteren transport rollen), cutter, klebeband in av-labor papier abholen, schlüssel an pforte hinterlegen in klassenraum arbeiten in pappe einschlagen und mit rahmenlosen bilderhaltern in eisenbahnstraße bringen, ebenfalls gerollte blätter in klassenraum gezeigte arbeit mit auflage ebenfalls in pappe einschlagen und dort lagern 12:00 los, 12:30 in hgb, im flur alles vorbereiten, 13:00 bohren, rahmen hängen, evtl. schwarzen klebestreifen befestigen, 14:00 arbeiten für transport vorbereiten, flurarbeiten wieder verpacken und in klassenraum stellen, 15:00 zuürckfahren beim Aufbau (links verhülltes Selbstporträt, rechts Ganzkörperporträt) aufbau-hgb-rundgang-k.jpg Bohraufsätze nicht für Stein geeignet, glühte umsetzen nur vorgebohrt, am Montag Bohraufsätze für Stein kaufen Bohraufsatzgröße = Dübelgröße
HGB Rundgang 2017 verhüllt Arbeit verhüllt mit 4 Nägeln Holzplatte biegt sich dazwischen umsetzen morgen Kleber und Schraubzwingen (oder einfach Holzwerkstatt ausleihen) mitnehmen, kleben, danach wieder Nägel reinschlagen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter mit Ohme und Bachmann bearbeitet Kunstbegriff Anfänge der Kunst aus Anfänge der Kunst (Konferenzbeitrag) von Richard Thurnwald, 1928 (a) Leitsätze (1) Kunst unterliegt Möglichkeiten Materialbewältigung hängt vom Stand der Technik ab (2) Kunst ist an soziale Bedingungen geknüpft Vertiefung und Spezialisierung hat Muße zur Voraussetzung Menschen müssen Kunst wünschen und schätzen Menschen, die nach Ansehen durch Prunk streben, kommen Kunst zugute (3)+(4) Ausgangspunkt [nicht verstanden] (5) u.a. in handwerkliche Erzeugnisse wird auch Gedanke künstlerischer Betätigung getragen künstlerischer Gehalt wird von sozialer Lebenslage und Geistesverfassung getragen (6) bei Kunst muss immer Kultursystem des jeweiligen Volkes berücksichtigt werden (b) Aufmerksamkeit auf primitive Kunst gerichtet expressionistische Kunst hat primitive Kunstmotive aufgenommen Psychoanalyse Sigmund Freud untersucht u.a. Sagen und Mythen moderne Tänze wie Gesellschaftstänze knüpfen u.a. an Negertänze, an ägyptische oder indische Motive an primitive Kunst im soziologischen Bereich untersucht heißt nicht sie ästhetisch zu betrachten untersucht wird soziologische Bedingtheit der Kunst Frage: Was sind überhaupt Anfänge? Anfangen setzt gewisses Fortschreiten voraus Frage, ob Kunst nicht selbst fortschreitet, sondern nur durch etwas anderes Technischer Fortschritt: wie bei Wissen wird Altem Neues hinzugefügt es entstehen Veränderungen, es wächst, vermehrt sich Beispiel primitiver Technik: Pflug anfangs Hacke vor Tier gespannt Abfolge des Fortschritts: Grabstock > Hacke > Pflug Pflug setzt auch Zähmung von Tier voraus Beispiel Flugzeug: Fahrrad > Konstruktion für Automobil > Benzinmotor > Flugzeug Fortschritt = irreversibel, unumkehrbarer Prozeß Kunst ist (vor allem) von Technik abhängig Malereien: Felswände müssen geglättet werden (wie in Höhlen in Nordspanien und Südfrankreich) heute notwendig Farben herstellen zu können bei primitiven Malereien meistens blaue Farbe nicht vertreten andere Frage bei primitiver Kunst: Woher kommt Andersartigkeit jender? Nur auf technische Unzulänglichkeit zurückzuführen? dazu kommt Betrachtung seelische und gesellige Formen des Lebens voneinander abhängig: gesellige Formen und Geistesleben auch erheblich von Technik abhängig Autor versucht Anlässe und Reize, die zu Formgebung und zu Kunststil führen, anzudeuten Gegenstand selbst betrachtet: das Materielle Gegenstände mit bestimmten Zwecken: mit funktioneller Überbetätigung sozialer Prozess immer im Hintergrund führende Einzelpersonen (wie bei Naturvölkern) schlägt neues Verfahren ein, findet Anklang, wird nachgemacht heutiges Beispiel: irgendein hervorragender Maler tritt mit etwas Neuem auf, wird bewundert, findet Anklang, wird nachgeahmt daraus ensteht Kunststil Entstehung sind soziale Prozesse, diesen gehen psychische Anlässe voraus Beispiel bei primitiver Kunst: Behandlung Leichen, Zauberei, totemische Vorstellungen über Abstammung vom Tier, über Verhältnisse zum Tier, … Mitteilungscharakter der Kunst ist nicht zu unterschätzen Mitteilungen können sich auf Hervorrufen von Gefühlen und Stimmungen beziehen oder über Umwege mit Beschreibung von Szenen erwecken Wirkungen von Mensch zu Mensch, von Gruppe zu Gruppe Zweiteilung: magische und mitteilende Kunstrichtung nur bei primitiver Kunst gehen sie vielfach ineinander über (weiter S. 254)
Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang 2017 umsetzen heute: verhüllt a) neue A4-Arbeit verhüllen Format 21.0x29.7cm + 1cm Zusatz je Seite = 23.0x31.7cm bei Alberti Wolfgang Alberti 2 Platten 23.0x31.7cm, passende Leisten (max. 1cm dick) zuschneiden oder heute Abend im Baumarkt zuschneiden lassen (4 Platten für 2 verhüllte Arbeiten) Leistenlänge insgesamt 109.4cm je verhüllter Arbeit (-Leistendicke) Arbeit reinlegen, zunageln (4 Nägel je Platte, wie Kilian Kilian Schellbach empfohlen) b) für Folienbild dünne aber stabile Platte im Hintergrund + Leisten (wie bei verhüllter Arbeit, Leisten evtl. schlanker, Vorrat zu Hause nutzen) Folienformat = Plattenformat = 21.0x29.7cm (2 Stk.) Folie an Leisten mit Reißzwecken befestigen (McPaper) Heftklammern aus Folie entfernen wenn Befestigung nicht gut ausschaut Folie wie bei verhüllter Arbeit in Kasten legen bei beiden: Leisten in Eisenbahnstraße selber zuschneiden 2) morgen Termin mit Bachmann 3) Donnerstag: beide Arbeiten für Flur verpacken, in Raumecke stellen und mit "Rundgang-Arbeiten" beschriften nachdem Stühle + Tische verstauht ebenfalls hinter Wand schieben (am Freitag) nicht auszustellende Arbeiten und Material aus Klassenraum in Eisenbahnstraße bringen (Straßenbahn) 4) Freitag: Arbeiten werden im Klassenraum aufgehangen 5) Samstag: mit Wei im Flur Arbeiten aufhängen (bis 17 Uhr) Infoplatten vorher abhängen, evtl. Hausmeister fragen Bohrer, Dübel, Schrauben, Lineal, Waage mitnehmen nach Testhängung wieder verpacken und in Klassenraum stellen dann noch Mo-Do Zeit für Änderungen da Hammer in Klassenraum vergessen morgen Arbeit verhüllen mit vier kleinen dunklen Nägeln heute schon geleihmt umsetzen Reißzwecken morgen kaufen Herme Einzelgespräch Ohme in Blender Daten für morgen vorbereitet 150.0 = 15cm Abstände für Vergleich Gipsbüste und digitale Büste: kurz vor Ohr Abstand 15cm größter Abstand Schultern 47cm Brustwarzen 19cm Mundinnen bis hoch zur Nasenoberpunkt 8cm Brustbereich komplett durch Fläche ersetzt Arme erst nach Fräsen absägen Büste geneigt, damit Nase genau an Schnittkante 3 Schnittbereiche (Schulter links, Schulter rechts, Kopf links, Kopf rechts) vorbereitet
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten nach E-Mail von Bachmann: mit Ohme treffen und (1) Büste auf Originalgröße bringen (2) Form verdicken (um wieviel, Bachmann fragen?) (3) danach Schultern abtrennen und offene Flächen füllen umsetzen in Werkstatt (unabhängig davon, auch schon heute) groben Umriss von (a) Schulter links, (b) Schulter rechts, (c) Kopf auf Papier skizzieren noch Originalgröße, später dann nach Gespräch mit Ohme mehr dazugeben nach neuer E-Mail von Bachmann: 1cm-1,5cm mehr hinzugeben Umrisslinie erst nach Arbeit mit Ohme am Rechner ausgeben und ausdrucken, ansonsten zwischendurch per Hand zeichnen o.T. umsetzen (1) mit grünen Pigmenten, Kleber und Fingern einfache Porträts malen auf Backpapier, A4-Druckpapier, Zeichenpapier (2) Gesichtabdruck auf Papier zuerst mit Hand testen mit Kohle einschmieren oder mit Farbpigmenten (3) Collage Ganzkörperporträt mit abgerissener Kalenderecke auf normalem A4-Papier drucken Randbereich reißen oder mit Schere schneiden passenden Rahmen aus Holz herstellen (Rückplatte zusägen bzw. dicke Pappe und Holzleisten, evtl. weißen) Kinderzeichnung heute grüne Pigmente mit Kleister vermischt Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31 katzeich-m.jpg mit Fingern auf Leinwand und Braunpapier aufgetragen Köpfe und Katzenporträt Leinwandbilder zuvor mit Bleistift umrandet Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente1-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente2-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente3-k.jpg Rahmen aus Pappe und Holzleisten hergestellt danach weiß grundiert HGB Rundgang 2017 umsetzen am 4.2. (Sa) im Flur Infotafeln abhängen, Löcher bohren, mit Schrauben / Dübel Testhängung beider Arbeiten schwarzer Klebestreifen zuvor im Klassenraum auf kleiner Fläche testen danach wieder abhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt, Auflage 4 + 1 KE Vorbereitung ab 19:40 Blatt 1/5 Start 19:55 Force 120gf, Speed 70cm/s ab 20:05 Speed 30cm/s ab 20:15 Speed 20cm/s Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31 ichseite-k.jpg Blatt 1/5 Ende 20:21 (41min) Blatt 2/5 20:23-20:55 (32min) Blatt 3/5 20:56-21:25 (29min) Blatt 4/5 21:27-21:56 (29min) Blatt 5/5 22:00-22:28 (28min) insgesamt 19:40-22:35 = 175min / 4(+1KE) = 44min/Blatt (+ca. 15min für Hintergrundkarton kaufen, zuschneiden, hängen) = 55min = 60min Zusatz schwarzer Hintergrundkarton +1cm bei A2 44x61.7cm
[einige Notizen bei Übertragungsversuch verloren gegangen] notiert (Notizen vom iPad, vergangene Tage) noch machen: alle arbeiten unter tisch richtig in kartons sortieren schauen, wie grauer hintergrundkarton hinterm a2-papier ausschaut wenn gut evtl. für klassenausstellung statt rahmen nutzen (vielleicht sogar eh eine idee, um unnütze rahmen zu vermeiden?) oder andere farbe in innenstadt kaufen und in klassenraum bringen 2 ungenutzte holzstühle evtl. auch olaf geben? schauen, wie raum ohne ausschaut frage: was trieb hölenmenschen dazu, die wände zu bemalen? recherchieren. ich möchte nichts… blablabla machen 2 rahmen (urkundenkit) wei geben für seine wohnung bei architektenschrank fehlendes papierschildchen ergänzen 1h gespräch transkribieren grosse schwarze mappe mit alten fotografien evtl. auch in pension bringen (notiz bei frfr hinterlegen) Von meinem iPad gesendet notiert verhüllt fuer papierarbeiten einfache holzboxen machen rueckholzplatte gegehrte holzleisten am rand, stabil, damit platte nicht biegt in leisten löcher vorderplatte mit holzdübeln, die genau in leistenlöcher passen 1 test bei alberti nach rundgang herstellen papierarbeit wird mit klebestreifen auf rückplatte befestigt hinter rückplatte aufhängevorrichtung befestigen genaue löcherposition: vorderplatte an holzleisten befestigen und durchbohren dübel sind nach vorne hin sichtbar, aber glatt geschliffen holzboxen können dann gleich in ausstellung als rahmen dienen da sich vorderplatte bald biegen würde evtl. diese auch mit holzleisten bescheren dann passen je box 2 arbeiten rein Von meinem iPad gesendet notiert Geradenbild für grosse plotterzeichnungen Von meinem iPad gesendet HGB Rundgang 2017 (mit Notizen der letzten Tage) Hängung Geradenbild mit schwarzem Karton, daran Klammern befestigt umsetzen wenn AV-Labor frei, dann dort zuschneiden auf 1cm Rand Hängung Fingerzeichnung Hängung Glasritzzeichnung mit 4 kleinen Nägeln an Seiten befestigt kleiner Abstand zur Wand von weitem schwarzer Fleck, beim Näherkommen Porträt erkennbar Spiegelzeichnung mit farbigem Karton als Hintergrund mit Heftklammern noch nicht zufrieden Hängung Pigment-Kleber-Bild an kleineren Nagel hängen, evtl. 2 Klammern ansonsten sehr konzentriert umsetzen weitere Pigment-Kleber-Bilder malen statt mit Pinsel mit Fingern
Vorschau Selbstporträt 2017-01-21 14-28-47, evtl. Auflage 5 + 1 KE
Vorschau Selbstporträt 2017-01-21 14-28-47, evtl. Auflage 5 + 1 KE
Vorschau Selbstporträt 2017-01-21 15-01-01, evtl. Auflage 5 + 1 KE
Vorschau Selbstporträt 2017-01-21 15-01-01, evtl. Auflage 5 + 1 KE
Sommerbaum, 2006, Edmont Kies
Sommerbaum, 2006, Edmont Kies
Recherche Rahmung Kosten Rahmung (1) A4-Format, ohne Distanzleiste: 20 EUR (2) A4-Format, Distanzleiste: 31 EUR (3) Sonderformat (A4-Format + 1cm o.ä. dazu, damit Papierarbeit komplett sichtbar), Distanzleiste: 46 EUR (4) Sonderformat (A2-Format + 1cm o.ä. dazu), Distanzleiste: 96 EUR umsetzen Rahmenhersteller fragen, ob sie Papiermuster für Leisten und Rückkarton zuschicken können (Reinweiß, Naturweiß, Altweiß) HGB Rundgang 2017 beide rahmenlose Bilderhalter verwerten, danach A2-Arbeiten mit Klammern befestigen ebenfalls bei Ganzkörper-Collage, danach weitere Collage mit Klammern und Tonpapier dahinter befestigen Preis nach Rundgang für A2-Arbeiten nicht mehr 100 EUR sondern 400 EUR (Unikat bzw. Auflage 1 + 1 KE, mit Distanz-Rahmung 500 EUR) umsetzen doch nur 1 A2-Selbstporträt ausstellen, dafür Auflage 5 + 1 KE? dann würde der Gesamtpreis immerhin an 1 Unikat herankommen heute Vorlage erstellen und kommenden Freitag / Samstag umsetzen Vorschau Selbstporträt 2017-01-21 14-28-47, evtl. Auflage 5 + 1 KE 2017-01-21 14-28-47_vorschau-k.jpg Vorschau Selbstporträt 2017-01-21 15-01-01, evtl. Auflage 5 + 1 KE 2017-01-21 15-01-01_vorschau-k.jpg Preis nach Rundgang für A4-Bildvorlagen (mit Distanz-Rahmung, Auflage 5 + 1 KE): 250 EUR Diplom Theorie Gespräch mit Oma heute beendet umsetzen zum Gespräch noch alle besprochenen Arbeiten raussuchen von Gespräch mit Alexander bleibt noch 1:40h zu transkribieren bei 5min = 1min Gespräch: 500min transkribieren = 8 1/3h (4 Tage mit je 2h transkribieren) Gespräch mit Oma
  • Hier hätte ich jetzt…
  • Und auch nicht bei diesem Schezan oder…
  • Ja.
  • … wie der hieß da.
  • Ja.
  • Nicht?
  • Also das Ding ist. Was ich bei den Beispielen, die ich immer zeige,…
  • Mhm.
  • Technik wird Künstler zugeschrieben
  • … die haben halt alle irgendwie einen Stil oder eine Technik, die denen irgendwie zugeschrieben wird.
  • Mhm.
  • Also bei Picasso Pablo Picasso das mit den Frauen, die jetzt zum Beispiel, wo man alles…
  • Ja.
  • … noch sehen kann. Aus unterschiedlichen Perspektiven. Und man weiß sofort: Das ist doch glaube ich Picasso Pablo Picasso.
  • Ja.
  • Wenn man ihn sieht. So. Und das… und und … und und dir gefallen halt Bilder irgendwie, wo… die keinen besonderen Stil haben. Keine besondere Technik. Sonder…
  • Ja. Genau.
  • Dargestelltes wichtiger als Stil
  • … die halt etwas zeigen und und die weniger einen Hinweis auf den Künstler geben. Als auf eine Szene. Auf… als ein geschichtliches…
  • Ja.
  • … äh… Ereignis. Sozusagen.
  • Ja.
  • Das ist ja wie bei den ägyptischen Dinger.
  • Künstler uninteressant
  • Ja. Der Künstler interessiert mich…
  • Ja.
  • … da tatsächlich nicht.
  • Ja, okay.
  • Sondern das Bild. Eben.
  • Das ist ja wie bei den ägyptischen Bildern.
  • Ja.
  • Ich meine, da interessiert dich dann auch das Bild, der Inhalt. Nicht, wer das gemacht…
  • Mhm.
  • … hat. Jetzt. Unbedingt.
  • Ne. Ich glaube, das weiß man auch gar nicht.
  • Ja, ne. Ja genau. Na weil das in dem Moment Moment wahrscheinlich unwichtig ist.
  • Ja.
  • Also dir gehts nicht darum, da jemanden ausfindig zu machen.
  • Ja.
  • Das besondere da herauszukehren.
  • Ne ich glaube, die Künstler kennt man nicht mehr.
  • Ne. Das waren halt Handwerker, ne? Damals.
  • Ja. Das könnte so sein. [räuspert sich]
  • Kunststudenten sollen eigenen Stil entwickeln
  • Also heutige Künstler oder Kunststudenten, die… hab ich das Gefühl, den… den den wird halt beigebracht, einen EIGENEN Stil… eine EIGENE Technik zu…
  • Mhm.
  • … entwickeln. Ein EIGENES Inhaltsding. Also das…
  • Ja.
  • … nach außen hin… Das ist wie eine Marke. Das die nach außen hin wissen, …
  • Mhm.
  • … du hast das gemacht.
  • Ja.
  • Und das kann jetzt gut oder negativ sein. Ähm. Aber das heißt natürlich, dass immer wieder irgendwelche Sachen reinkommen, die du jetzt zum Beispiel dann nicht verstehst. Weil die…
  • Mhm.
  • … zu besonders sind. Sozusagen. Wieder nicht…
  • Mhm.
  • … nicht allgemeingültig. Ne? [21:00]
  • Und so… die eben nur so Farbklekse, OHNE Bild. Also jetzt meine ich auch noch nicht einmal dieses Symetrische oder…
  • Mhm.
  • … Geometrische. Äh. Was man ja auch oft sieht. Also das sagt mir dann eben auch nichts.
  • Mhm. [kurze Pause]
  • [räuspert sich] [kurze Pause]
  • Mein Geradenporträt
  • Dann kommen wir zu dem Bild. Den Rahmen jetzt mal nicht beachten.
  • [lacht]
  • Nur das Bild.
  • Ja. Na das war ja hier die besondere Technik. Ähm.
  • Das Geradenbild.
  • Mit den geraden…
  • Das Selbstporträt.
  • Gestaunt
  • … Strichen. Und äh da habe ich ja eben gestaunt, dass man daraus solche tollen Bilder eben machen kann.
  • Aber du sollst jetzt nicht bewerten, weil ICH das gemacht hab. Sondern wirklich…
  • Ne.
  • … weil… weil DAS ist im Endeffekt aus Linien. Entstanden.
  • Ja nur aus Linien.
  • Mit denen du prinzipiell erst einmal gar nichts anfangen könntest.
  • Ne. Genau.
  • Weil da die Technik wieder im Vordergrund…
  • Ja.
  • … steht. Oder der Stil.
  • Und manche Sachen…
  • Ja.
  • … davon … die sagen mir wahrscheinlich auch nichts. Aber ähm … viele Linien ergeben eben tatsächlich ein BILD.
  • Mhm.
  • Und das ist das interessante dabei. Sogar richtige Augen. Richtiger Blick. Und…
  • Mhm.
  • Van Gogh vs. Ich
  • … richtiger Ausdruck, …
  • Bei Van Gogh war das aber auch so.
  • … was dabei herauskommt.
  • Van Gogh hat viele … viele Striche genommen und hat daraus Selbstbildnisse geformt. Oder halt Landschaften. Ne?
  • Mhm.
  • So. Das ist das Selbe nur halt jetzt nicht Malerei.
  • Ne. Das würde ich auch nicht als Malerei bezeichnen.
  • Das ist Grafik eben. Ja.
  • Oder ich weiß nicht, als was…
  • Zeichnung.
  • … ich das bezeichnen…
  • Zeichnung.
  • äh äh… eine Zeichnung würde… würde… das hat nichts mit Rembrandt oder irgendwie kann man das ja nicht vergleichen.
  • Mhm.
  • Ähm das ist eine völlig andere Technik eben. Kein Gemälde.
  • Mhm.
  • Sondern ähm ja … was mathematisches. Oder oder …
  • Ne muss ja noch nicht einmal sein.
  • Oder oder oder so dann eben. Nicht? [räuspert sich] [23:00]
  • Aber was ist jetzt … also kannst du damit jetzt mehr anfangen als mit einem Bild von … von ähm… von Van Gogh?
  • Ja.
  • Wo wir das auch mit den Linien gesehen haben? Wo du gesagt hast…
  • Ja.
  • Getreide = Linien
  • … bloß dieses dieser dieses Getreidefeld unten… damit kannst du was anfangen.
  • Ja.
  • Weil so Getreide für dich aussieht. Weil der arbeitet mit Strichen.
  • Mhm.
  • Farbigen.
  • Ja.
  • Malerei. Das ist jetzt aber egal. Ob Malerei für mich. Oder so was.
  • Ja.
  • Sondern …
  • Ja im Moment Moment kann ich mit dem Bild ja noch mehr anfangen. Als mit den Strichen von…
  • WARUM. Das sind Striche.
  • Jaja. Von Van Gogh.
  • Weil es ein Bildnis ist? Eine eine Person? Die dargestellt ist? Ne. Eigentlich nicht. Weil Picasso Pablo Picasso hat ja auch eine Frau dargestellt.
  • Ja. Mit der kann ich nun wieder nichts anfangen. [lacht] Ja.
  • Picasso Pablo Picasso / Van Gogh vs. Ich
  • Okay. Bei Picasso Pablo Picasso haben wir… er hat die Form äh äh ähm sehr verzerrt. Oder?
  • Ja.
  • So. Bei Van Gogh… der hat die Form vereinfacht. Indem er halt äh äh statt ganz kleine Minipunkte, die man ja nicht sieht, …
  • Mhm.
  • … halt äh ähm lange… dicke Linien genommen…
  • Mhm.
  • … hat. Und trotzdem waren halt die Bilder natürlich ähm gemalt. Also ähm äh nicht … nicht kopiert. Von der Natur. Sondern …
  • Ja. Ja.
  • … neu gemacht. So.
  • Ja.
  • Hier, bei diesem Geradenbild, steckt ja ein Foto dahinter. Also wirklich ein Abbild…
  • Mhm.
  • … von mir.
  • Mhm.
  • Und das wurde bloß in Geraden umgewandelt. Das sieht also sehr fotorealistisch aus, wenn du es von Weitem …
  • Ja.
  • … betrachtest. Ne?
  • Jaja. Also wie gesagt. Ich würde das nicht mit anderen Bildern vergleichen wollen. Weil es…
  • Na MUSST du aber.
  • … total andere Technik ist. Und und… das ist eben … das bewundere ich eben. Das dabei ein BILD herauskommt.
  • Ja.
  • Nur Gerade.
  • Ja. Aber weiter spricht dich das jetzt nicht an? Irgendwie. Außer, dass die Technik sich sehr hervorhebt. [kurze Pause]
  • MUSS es nicht.
  • Naja. Das Bild hier schon. Aber aber da waren so einige dabei, die hätten mich nicht angesprochen. Eben.
  • Mhm.
  • Lebendiges Bild durch Blick, Mund, Wangen
  • Und das Bild… ja das ist … ist lebendig. Das ist … ja… ja… anatomisch richtig. Oder was weiß ich.
  • Warum lebendig.
  • Ja weiß ich nicht. Der Blick. Äh äh. Die Mundhaltung. Und dann sieht man hier von den Wangen wie so ein bisschen von der Muskulatur. Oder so.
  • Mhm.
  • Also…
  • Bewegung
  • Warum siehst du HIER… also ich MÖCHTE das. Ich MÖCHTE Bewegung mit den Linien darstellen.
  • Ja.
  • Darum ging es mir.
  • Achso.
  • Warum warum erkennst du hier die Bewegung, …
  • Ja.
  • … aber warum siehst du die bei Van Gogh nicht. Bei seiner… bei bei seinem Landschaftsbild. Wo ja auch sozusagen die Linien die…
  • Ja. Da sehe ich in dem Getreidefeld.
  • Ja.
  • Eine Bewegung. Wo der Wind da so so drüber geht. Und das andere… tja. [kurze Pause] Naja. Es ist nicht natürlich. Aber wie gesagt. Ich möchte diese Bilder NICHT mit den anderen vergleichen. Weil das so eine total andere Technik ist.
  • Naja. Aber wenns dir bloß um die Technik geht…
  • Das ist ja kein Gemälde! Kein Gemälde.
  • Das ist eine Zeichnung.
  • Oder Zeichnung.
  • Ne. Das ist eine Zeichnung.
  • Ach das nennt sich auch Zeichnung.
  • Das ist eine Zeichnung. Natürlich.
  • Mhm.
  • Da ist er ja mit einem Stift sozusagen die Linien nachgegangen.
  • Mhm. Aha.
  • Kinderzeichnungen
  • Dann nehmen wir äh … eine Zeichnung.
  • Mhm.
  • Da wo ich bei dir war.
  • Ja. Mit … was Emma gemalt hatte. Oder?
  • Ne. Was ICH gemalt habe.
  • Ach als… Ja.
  • Jetzt habe ichs ja geschafft, dass du denkst, das ist von einem Kind.
  • [lacht] Ja.
  • Zeichnung "Bei Oma zu Besuch"
  • Heißt "Bei Oma zu Besuch".
  • Mhm. [26:30]
  • Das hast du ja auch. Ich habe dir da ja nen …
  • Ja stimmt. Das hast du gemalt. Mit dem Besen hier. Ja.
  • Was ist da bei dir … Was schwirrt da durch den Kopf.
  • Mhm.
  • Schön ist es nicht?
  • [räuspert sich]
  • Proportional ähm… so harmonisch auch nicht höchstwahrscheinlich.
  • Ne. Also ich würde sagen… das eben als Kinderzeichnung ansehen. Und das Kind sieht eben schon allerlei. Das sieht da einen Kopf. Einen Besen. Ne dicke fette Oma. Oder was das da sein soll. [lacht] Ja. Oder so. [räuspert sich] Aber es ist eine Kinderzeichnung. Und dann sind da … was weiß ich. Fliegen. Oder…
  • Mhm.
  • … oder Bienen. Oder irgendsowas.
  • Mhm.
  • Da noch.
  • Fliegen. Ja.
  • Ja.
  • Wenn du das jetzt aber mal so vergleichst. Eben mit mit den realistischen … also den realistischen Malereien. So.
  • Ja.
  • Zugang zu kindlichen Zeichnungen
  • Du kannst mit denen natürlich mehr anfangen.
  • Ja.
  • Das weiß ich jetzt. So.
  • Ja.
  • Aber hast du hier einen Zugang, WEIL es kindlich aussieht? Weil es ja sozusagen aus einem… dem normalen Menschen sozusagen herauskommt. Wenns noch klein ist. Darum… darum gings mir ja im Endeffekt.
  • Ja.
  • Etwas zu machen, was jeden Menschen etwas angeht.
  • Ja.
  • Weil jeder Mensch das als Kind gemacht hat. Wenn er Stifte und ein Papier bekommen hat. So. Also das du auch einen Zugang dazu findest. Ne? Und das nicht fremd bleibt.
  • Also. Ne. Da finde ich schon einen Zugang. Und du müsstest jetzt eben Emmas Zeichnungen sehen. Die jetzt richtige Köpfe malt. Mit Augen. Und Mund. Und so.
  • Mhm.
  • Also. [räuspert sich]
  • [klickt durch die kindlichen Arbeiten] Nur mal durchblättern… Ne ich gucke jetzt erst einmal.
  • [lacht leise] Dann aber alles deine Gemälde. [lacht]
  • Ja.
  • Ja.
  • Das sieht nicht kindlich aus. Das auch nicht. Das vielleicht noch hier.
  • Fahrrad.
  • Mhm.
  • Mhm.
  • Aber einen wirklichen Zugang hast du…
  • Sonne in kindlicher Zeichnung und bei Mondrian
  • Im Hintergrund eine Sonne.
  • Ja.
  • Naja…
  • WIESO siehst du HIER die Sonne, aber bei Mondrian nicht.
  • Bei wo?
  • Beim … bei Mondrian. Wo wir uns das Waldbild angesehen haben. Wo der große gelbe Fleck oben rechts war. Wo ich dann noch sagte, das könnte die Sonne oder Mond sein. Und du hast es erst…
  • Achso diese Waldlandschaft. Ja.
  • Ja.
  • Ne. Weiß ich nicht. Warum ich den nicht gesehen hab.
  • Na da war ja ein riesen großer gelber Fleck.
  • Aha. Na gut. Dann hab ichs nicht kapiert. [kurze Pause] Ja.
  • Na kann das vielleicht sein, dass du hier die Symbole der Kinder sozusagen in diesem Bild ähm ähm … was du gelernt hast sozusagen… Das Kinder so zeichnen. Und was es dann sein könnte. Sozusagen… hier direkt damit verknüpfen kannst. Und nicht erst…
  • Wahrscheinlich.
  • … in eine fremde äh so ganz neu denken musst?
  • Äh. Ja. Sicherlich ist das, was ein Kind sich vorstellt. Die Sonne ist ja groß.
  • Es war heiß vielleicht. Deshalb ist die Sonne groß. Ne?
  • Mhm. Gut. Da im Wald hab ich sie nicht erkannt. Und so eine RICHTIGE schöne Landschaft… äh… hast du da irgendwie ein Beispiel? [räuspert sich]
  • Na ich nehme mal ein Beispiel von einem … [Tippgeräusche]
  • klassischen… Maler.
  • [Tippgeräusche]
  • [30:00]
  • Bild vom Hobbykünstler Hobbykünstler interessant
  • Ach dieser einzelne Baum. Der ist auch schön. Ja.
  • Wo. Hier?
  • Der hier.
  • Hier. Äh das ist von einem Hobbykünstler Hobbykünstler. Glaube ich. Sommerbaum, 2006, Edmont Kies sommerbaum-k.jpg
  • Mhm.
  • Ah da gucken wir uns das an.
  • Na muss nicht sein.
  • Doch. Doch. Deshalb gucken wir uns das jetzt an.
  • [lacht] [räuspert sich]
  • Es geht ja nicht darum…
  • Ich meine, ich hätte das…
  • … die riesen große Kunst, sondern …
  • … schon einmal gesehen. Ja.
  • Hier steht äh Landschaft von Edmund Kies. Kenn… kenne ich jetzt nicht. Wird irgendein Künstler sein, der jetzt halt aktuell lebt. Oder Künst… oder Hobbykünstler Hobbykünstler oder so…
  • Ich weiß gar nicht, ob das eine Arkatie ist. Ich glaube nicht.
  • Was… was kommt dir da. Was … was unterscheidet das.
  • [lacht] Also der Baum hat eine schöne Form. Hat verschiedene… ja… Stämme. Äh… man erkennt aber keine Einzelheiten. Keine Blätter. Während die Wiese von der Entfernung… die empfindet man … ja… als ganz real. Mit Strichen, von Gräsern oder…
  • Mhm.
  • …oder oder so.
  • Also wieder die Striche sind die Gräser sozusagen.
  • Ja.
  • Übersetzen.
  • Ja. Und der Kontrast von diesen Zweigen und dem Schatten von dem Baum. Und dazwischen…
  • Mhm.
  • … etwas helleres. Das… das ist schon einmal sehr schön. [räuspert sich]
  • Und es ist harmonisch. Das Bild. Ne?
  • Der Himmel … Ja. Der Himmel und Baum… das würde ich als harmonisch ansehen.
  • Nö. Ich auch, ja. Ich würde es als langweilig ansehen.
  • Na gut. Dann ist alles, was langweilig ist, für mich harmonisch.
  • Ne. Das würde ich…
  • [lacht]
  • Nene. Die anderen Bilder fand ich ja auch gut. Die wir am Anfang … Aber das ist für mich…
  • Ja.
  • … halt ein … weiß nicht, was man… was du dir vielleicht über das Sofa…
  • Mhm.
  • … oder in den Flur… irgendwo hinhängst. Als … es soll halt schön aussehen. Ohne, dass man drüber nachdenken muss. Oder?
  • Ja. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich mir jetzt überhaupt noch ein Bild hinhängen würde. [lacht]
  • Na du hast ja ganz viele Bilder. Ja.
  • Harmonische und schöne Kunst
  • Ja. Also für mich ist es harmonisch.
  • Mhm.
  • Ja.
  • Aber du würdest halt sagen, das ist schöne schöne Kunst.
  • Joa.
  • Okay.
  • Joa. [kurze Pause] Und wie nennt sich das hier?
  • Na Baum in Landschaft oder so. Ich werde dann noch einmal nachgucken. Ich habs ja jetzt abgespeichert.
  • Mhm.
  • SOMMERBAUM heißt das.
  • [räuspert sich] Na gut, der Maler ist mir gar kein…
  • Ne… das ist gar nischt. Also das ist jetzt nichts, der irgendwie…
  • Ja.
  • … groß sein wird.
  • Naja, ich…
  • Aber darum gehts ja nicht.
  • … hab da so auf deiner Liste…
  • Es geht um das Bild jetzt. Ne?
  • Mhm. [räuspert sich]
  • Ähm wollen wir noch mehr danach gucken, oder ich zeigt dir einfach noch mal…
  • Na eins vielleicht noch.
  • Okay.
  • Dann müssen wir glaube ich uns da mal wieder rausbegeben. [kurze Pause]
  • Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich
  • Wir können noch einmal von ähm… na wie heißt der … Der Mönch am… Der Mönch am Meer. Von… Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich. Der sagt dir doch was, oder?
  • Der sagt mir was. Aber ähm… [hustet]
  • Das war dieser Romantiker. Glaube ich.
  • Ja.
  • Hier hast du eine Landschaft.
  • Barock. Ne ne. Rockoko oder… Barock oder irgendsowas.
  • So. Das ist ein gutes Bild.
  • [ganz laut und erfreut] JA. Das ist das bekannte!
  • Ja.
  • [immer noch erfreut] JA. Das ist Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich?
  • Genau. Weil da jetzt auch die Frage nach der Schönheit …
  • JA.
  • … mir stellte.
  • Ausgesprochen schön
  • Das empfinde ich als ausgesprochen schön.
  • Auch wenn es ein bisschen …
  • Harmonisch. Gestellt vielleicht. Aber das ist ist sehr harmonisch.
  • Aber findest du das schön vom Bildinhalt, oder…
  • Ja.
  • Aber es sieht ein bisschen düster… trüst… dü… äh…
  • Die vertrockneten Äste da.
  • Ja.
  • Das sieht sehr schön aus. Realistisch. Unten ist der Baum noch grün. Ja. Oben ist er am vertrocknen. Dann das Gebirge im Hintergrund. Dann da so eine… ein bisschen Wasser. Also das… das würde ich als sehr harmonisch ansehen. [räuspert sich]
  • Mhm.
  • Was steht da noch so da? Von dem Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich? Wo gehört der hin? Ist das ein…
  • Na der …
  • … Romantiker, oder…
  • Romantiker. Ja. Denke ich mal.
  • Oder…
  • Oder… wie heißen die, die…
  • … Rocko… Rocko… Rockoko.
  • Nene.
  • Und Barock gibts dann nach Caspar David Friedrich Caspar David Friedrich. Was steht denn da…
  • Frühromantik.
  • Frühromantik.
  • Also Romantik.
  • Ja.
  • Gefühlige Ausdruckskunst
  • Ne. Das sollst du dir gar nicht durchlesen. [kurze Pause] Gefühlte Ausdruckskunst. Ne?
  • GEFÜHLIGE…
  • Gefühlige Ausdruckskunst.
  • Ja. Ja. Joa.
  • Das war halt wieder so realistisch. Du konntest was sehen. Das war der Natur nachgeahmt.
  • Ja.
  • Obs die jetzt wirklich gab, darum gehts nicht. Sondern es ist nur in dem…
  • Ja.
  • … Bild kommt es so rüber, als wäre es …
  • Ja.
  • … natürlich. Sozusagen.
  • Ja.
  • Okay.
  • Konservativ
  • Also ich bin da ganz… konservativ. [lacht leise] Wahrscheinlich. [räuspert sich]
  • verhüllte Arbeiten
  • Dann müssen wir die verhüllte gar nicht durchgehen.
  • Mhm?
  • Dann müssen wir die verhüllte Arbeit gar nicht durchgehen.
  • [lacht laut] Ne.
  • Okay. Weil du da ja gar nichts mehr siehst.
  • Ne. Da kann ich auch nichts mit anfangen.
  • Na vielleicht ist dahinter ne Landschaft drinne.
  • Ja du hast ja gesagt, du warst ehrlich, du hast da ein Bild auch äh reingetan.
  • Ja, was ich sehr gut fand.
  • Naja. Aber wenns keiner sieht? Da hat ja keiner was davon.
  • Naja, aber wieso. Dann kannst du dir was realistisches vorstellen. Jemand anderes kann sich einen Picasso Pablo Picasso vorstellen. Weil er eher darauf steht.
  • Aber da würde ich dann sagen, würde ich das Bild ja ganz gerne sehen wollen. Was da hinter ist.
  • Aber so gut ist das Bild gar nicht. Das heißt, es ist doch besser, es ist in deiner Fantasie drinne. Da hats mehr …
  • Öh. Ja. Also ich meine, da brauche ich mir ja nie was angucken. Also da würde ich schon sagen, wenn da ein Bild drinne ist, dann würde ich das gerne sehen wollen.
  • Ich wollte halt ALLEN Leuten gefallen.
  • [lacht] Ja. Gut. [kurze Pause] Ja. Aber du hast ja jetzt was reingemalt. Nicht?
  • Naja, das sag ich nicht.
  • Doch. Du hast dann auch gesagt, ein dreiteiliges hast du. Und wo du…
  • Achso, ein Triptychon.
  • auf jeder Seite dann auch… oder…
  • Ja. Oder was ich jetzt machen will.
  • ein Triptychon. Mhm.
  • Wenn man es öffnet, dass … genau.
  • Ja. [räuspert sich] [kurze Pause]
  • Na okay. Wir haben dann ja schon abgearbeitet, was für dich Kunst ist. Oder?
  • [lacht] Ja. Ich denke schon. Nicht? Ja.
  • Ich habs aber halt noch nicht…
  • Was ist für DICH Kunst?
  • Was ist für DICH Kunst? Was … äh für dich ist das also … Was was was … bezeichnest du als Kunst?
  • Na ich bin halt so im Zwiespalt. Weil ich es eben nicht weiß und weil ich ähm … weil halt jeder eine andere Ansicht hat.
  • Naja. Gut.
  • Und ich verstehe halt deine Begründung, warum du das als schön empfindest.
  • Als harmonisch.
  • Als harmonisch. Natürlich und so.
  • Ja.
  • Und ich meine Picasso Pablo Picasso wollte nicht harmonisch sein. Bestimmt. Der wollte ja sozusagen verzerren. Und das es schräg aussieht.
  • Und auffallen.
  • Und die Leute da hinschauen.
  • Ja. Ja wie gesagt. Man kann ihn als als lustig oder kreativ bezeichnen. Aber nicht als schön.
  • Okay.
  • Also für MICH eben. Ja?
  • Alles kann Kunst sein
  • Mhm. Na für mich kann blöderweise jetzt alles Kunst sein. Es muss bloß jemand sagen und es muss jemand glauben.
  • [lacht]
  • Naja, ist ja so.
  • Naja gut. Ja.
  • Ich glaube, ich hab dir das mit dem Pissoir gezeigt. Würde ich das jetzt nicht…
  • Mhm.
  • … das aus dem Kunstunterricht kennen… so…, dann wäre das für mich irgendwie eine Verarsche. Das da jemand ein Pissoir…
  • Mhm.
  • … reinstellt und sagt…
  • Ja.
  • … das ist Kunst. Weil er eine Unterschrift noch reingibt. So.
  • Gut. Das ist für mich also auch keine Kunst.
  • Ja?
  • Nein.
  • Und ich hab halt mein…
  • Das ist für mich SCHRECKLICH. Fast. Muss ich sagen.
  • Ja?
  • Ein Pissoir. Ja.
  • Ich hab halt auch mein Problem mit … mit halt den Arbeiten … oder einigen Arbeiten von den Kommilitonen. Ne? Wenn ich Abfalleimer sage. Wo Papier reingeschmissen wird.
  • Ja.
  • Sowas.
  • Ja.
  • Das ist…
  • Also da finde ich die Putzfrauen sehr realistisch. Dann.
  • Ja das fand ich auch gut. Ja.
  • [lacht] Ja. [räuspert sich]
  • Aber das interessante ist halt…
  • Ist da jemand? Oder nicht.
  • Ja.
  • Ich glaube, wir müssen dann mal…
  • Ja gleich.
  • … wieder.
  • Ich finde…
  • Ja.
  • … das das interessante ist halt, selbst an der Hochschule gibt es halt irgendwie so zwei Richtungen. Einmal…
  • Mhm.
  • … ähm ähm äh die, die halt eher das … also die Natur sozusagen nachahmen. Oder oder oder sie ähm… also wenn es jetzt um Porträt geht… das man das Porträt…
  • Mhm.
  • … so malt oder so äh den Kopf formt … also in Ton, …
  • Ja.
  • … dass der halt äh realistisch wirkt.
  • Ja.
  • Und äh etwas darstellt. So was du jetzt auch bei diesen ähm…
  • Emmas zerknautschter Zettel
  • Gib mal diesen zerknautschten Zettel. Da hat … dann war sie wütend… ne, also das geht nicht mehr. Da hatte sie nämlich was gemalt. Und zum ersten Mal eben ein Gesicht. [Papierrascheln] Mit mit äh ja richtig Augen und mit lachendem Mund. Also äh … vielleicht hat sie noch draußen irgendwelche Bilder.
  • Wieso hast du das aufgehoben?
  • Ich wollte es aufheben.
  • Na jetzt hast du es ja.
  • Ne. Und sie… sie hats dann auf einmal zerknautscht. Als sie bei mir drinne war.
  • Na kann ichs mitnehmen? Dann mache ichs wieder glatt. Und schicks dir dann wieder zu.
  • Ne. Dann kannst du es behalten. Als Kinderzeichnung.
  • Okay. [39:25]
  • Oder oder so.
  • Ja.
  • Ich wollte es nämlich DIR zeigen. Und darum hab ich mich sehr geärgert, als da da Emma … die kriegt dann immer so Anfälle. [lacht] Aber hier dein … deine Karte… wo hab ich denn die. Die muss ich draußen auf dem Tisch noch gelassen haben. Da wo äh jetzt Johanna zuletzt saß.
  • Mhm.
  • Irgendwo. Denn hier ist es nicht drinne. Die müsste ja größer sein.
  • Na ist egal.
  • Na gucken wir da noch einmal auf dem Tisch. Und dann würde ich sagen, wir … jetzt gucken wir mal raus.
  • Ja.
  • Ja. Ich weiß nicht, ob ich dir jetzt geholfen habe. Und…
  • Omas Grenzen
  • Na ich kenne jetzt deine Grenzen. Ich kann sie noch nicht so ganz ähm … ich verstehe jetzt noch nicht…
  • Mhm.
  • … so ganz, wie du halt ägyptische Kunst, die ja auch sehr abstrahiert und sehr…
  • Ja.
  • … verzerrt ist, weil die Körper so gar nicht existieren, …
  • Alltagsgespräche [Johanna betritt das Zimmer]
  • Wollt ihr hierbleiben? Oder mit essen? Ihr könnt auch nachher essen.
  • Nein, wir essen mit. Ja.
  • Ja?
  • Ja.
  • Wenns okay ist.
  • Jetzt muss ich noch einmal fragen… Diese Aftereight …
  • Hab ich dir gerade mitgebracht.
  • Achso. Ja. [Elke betritt ebenfalls den Raum]
  • Hat Friedrich irgendwie Interesse an…
  • Ja.
  • Friedrich…
  • Und hast du die Rechnung?
  • Können wir später machen, Oma.
  • Ja.
  • Müssen wir jetzt nicht machen.
  • Und ich wollte an sich drei große haben. Aber…
  • Drei große gabs nicht.
  • Gabs nicht. Also im Lidl gibts nur … nicht Aftereight, sondern After… Mind. Ne Ne.
  • Ich hab dir…
  • … Schoko.
  • deine Tabletten mitgebracht. Die Schwestern haben sie mir geklaut.
  • Dankeschön. Da bin ich aber froh.
  • Ähm… hat Friedrich … Hast du Interesse an Hemden? An Pulovern und so?
  • Ich glaube nicht.
  • Du glaubst nicht. Weil Olaf… der hat aussortiert. Ja.
  • Oh. [versucht auf zu stehen]
  • Na gut. Macht, wie ihr wollt.
  • [stöhnt] Ja, ich meine, wenn du das da mitnehmen willst… also … Aber vielleicht hat ja irgendwie noch eine andere Zeichnung da. [Aufnahme Ende]
30:00-41:00 = 54min transkribiert 5min = 1min Gespräch
Ganzkörperporträt gerahmt, Klassenraum
Ganzkörperporträt gerahmt, Klassenraum
(verhüllte Arbeit), Klassenraum
(verhüllte Arbeit), Klassenraum
Kunst 4 0Studium 1 0
 HGB Rundgang 2017 mit Wei Rahmung von Pforte in Klassenraum transportiert und Arbeit hineingelegt Ganzkörperporträt gerahmt, Klassenraum hgb-rundgang-gk-m.jpg 6 Stühle vor Ganzkörperporträt gestellt (verhüllte Arbeit), Klassenraum verhuellt-hgb-k.jpg hinten bei verhüllter Arbeit Aufhängevorrichtung montiert Schrauben noch nicht ganz drinne, richtiges Werkzeug fehlt umsetzen verhüllte Arbeit in Werkverzeichnis eintragen umsetzen mittleres Selbstbildnis wieder entfernen (nur 2 Strichzeichnungen) kindliche Zeichnung mit farbigem Blatt hinterlegen (Tonpapier, kommende Tage in Hochschule anbringen) Friedrich Fröhlich, erschöpft aber zufrieden 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Selbstbildnisse im Klassenraum (links Ein Meisterwerk), Vorschau aktualisiert (von morgen)
Selbstbildnisse im Klassenraum (links "Ein Meisterwerk"), Vorschau aktualisiert (von morgen)
HGB Rundgang 2017 2017-01-19.mp3 kleinere Papierarbeiten, Klammern, Nägel, Hammer in Hochschule transportiert Selbstbildnisse im Klassenraum (links "Ein Meisterwerk"), Vorschau aktualisiert (von morgen) wolke-m.jpg umsetzen gerahmte verhüllte Arbeit noch in Hochschule bringen Gespräch mit Kommilitonin Kommilitone über Schahm, da selbst auf Fotografie Brüste zeigt Werkstatt Holzwerkstatt 2 Seiten Blöcke gehobelt da schräg verleimt viel Fläche verschwunden müsste dennoch für Büste in Originalgröße reichen Blöcke mit Wagen in Werkstatt Plastisches Gestalten gebracht Alberti Wolfgang Alberti schaut sich dort Gipsbüste an kurz über Balkenhol Stephan Balkenhol und Vorgehen Bearbeiten von Holzblöcken geredet grobe Form normalerweise mit Kettensäge sägen Form auf Block von 2 Seiten skizzieren
Studium 1 0
Werkstatt Holzwerkstatt Blöcke weiter verleimt umsetzen Rölli wegen Unterschrift zu Mensch-Maschine-Verhältnis, 2015, ab 15 Uhr aufsuchen (3.47) Werkstatt Plastisches Gestalten umsetzen fragen, ob ich helfen kann, Holzlatten unter Fräse zu verstauen 2 Stapel Holzlatten im Fräseraum aufgestellt, mit Zwischenhölzern am kleinen Lindenholz-Block erste Schnitzversuche, Kopf für längere Bearbeitungszeit andere Gipssorte 50/50 dazumischen Kopf zuvor in Waschbecken komplett nass machen, damit sich neuer Gips mit altem verbinden kann HGB Rundgang 2017 gestern Rahmen für Selbstbildnis in Hochschule eingetroffen umsetzen an Pforte abholen und ein Bild einlegen im Klassenraum testweise aufhängen günstiger Bilderhalter etwas höher als Din-Format Blatt wird an Klammerstellen leicht gedrückt Abdrücke später erkennbar umsetzen evtl. nur den guten Rahmen (fast 50 EUR) bei erstem Porträt verwenden, danach Blätter einfach mit Klammern befestigen
Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer
Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer
Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL
Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL
RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL
RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL
Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012
Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012
Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Gespräch mit Oma und Alexander kurz vorgestellt methodisches Konzept verfassen darin Frage "Warum diese Herangehensweise?" nachgehen mein Interesse an dieser Form erläutern warum welche Gesprächspartner (nur Bekannte / Verwandte, keine Fremden) Was soll bei dieser Stichprobe an Erkenntnis herauskommen (für mich, für andere)? aktuelle eigene Meinung über Kunst aufschreiben (soll ich sofort machen, da später noch stärker von Gesprächspartnern beeinflusst) Entwicklung eigener Meinung Formen von gesprächsbasierten Untersuchungen ansehen, wie Platon Dialoge "Diskursanalyse" "Der eigene Aufbruch", Susan Baumgartl Methodik ansehen 70er Jahre Fragestellung sehr aktuell u.a. Leute über Duchamp Marcel Duchamp befragt (leider nur auf französisch) Unterschriften für Vorträge / Hausarbeiten erhalten HGB Rundgang 2017 Collage Ganzkörperporträt mit aus Kalender gerissenem Papier als Feigenblatt, gerahmt, in Klassenraum testweise aufgehangen kurz mit Kommilitone Kommilitone über Scham geredet nimmt selbst nicht an Klassenausstellung teil Recherche Feigenblatt (Notizen von morgen) in bildender Kunst zum Verbergen der Geschlechtsteile nackter Personen diente (Altes Testament) Überwindung Schamgefühl Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer adam-eva-k.jpg siehe auch "Adam und Eva", 1825/62, Kopien nach d. Genter Altar, um 1432 , 2.11.2016 teilweise bei Restauration antiker Statuen und Bildern nachträglich hinzugefügt Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL adam-eva2-k.jpg RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL adam-eva3-k.jpg Feigenblatt dient als Verbergen von moralisch angreifbarer Eigenschaft Gegenstand Feigenblatt als Ablenkungsmanöver, "einen Deckmantel umhängen" Redewendung "Kein (Feigen)blatt vor den Mund nehmen" Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012 adam-eva4-k.jpg Website friedrichfroehlich.de weiter überarbeitet Schriftarten Courier New und Arial 2 Gespräche in Navigation, Studium-Link Newsletter-Formular neben Strichzeichnungen und Geradenbilder auch FORM - FARBE und Schwarze Fläche Statt "Zeichnungen" "Tagebuch" für kindliche Zeichnungen u.a. verhüllte Arbeiten mit Übersichtseite Ramses-Porträt mit MouseOver-Friedrich eingefügt
HGB Rundgang 2017 verhüllt Geradenbild Selbstbildnis im Flügeltürrahmen verpackt und in HGB getragen Werkstatt AV-Labor Start Ebene 5 um 10:20, neuer Stift Stiftspitze zu nah am Papier, kleiner Strich unterhalb Motivrand Papier scheint über Nacht leicht gewellt zu sein 1. Stiftewechsel nach 2/3 Start Ebene 6 um 11:29 HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung noch in Hochschule bringen: "verhüllte Arbeit" (29.12.2015 ) "Fingerzeichnung" (15.3.2016 , A3?, ebenfalls in rahmenlosen Bilderhalter) evtl. "Schnellzeichnung" (19.3.2016 ) "Spiegelzeichnung" (21.3.2016 , A4, rahmenloser Bilderhalter, Klammern entfernen?) 2 Kinderzeichnungen (evtl. mit kleinen Klammern befestigen, oder Stecknadeln?) und wie gehabt neue Selbstporträts (ab 12.2016, in rahmenlosem Bilderhalter) umsetzen bei Rahmenladen telefonisch nachfragen, wie lange Lieferung neue Bilderrahmen braucht 2. Stiftewechsel nach 1/5 Standpunkt Die Arbeitszeit ist überhaupt nicht mehr langweilig, sie vergeht sehr schnell. Ich kontrolliere immer wieder, ob der Stift noch genug Tusche hat. Hauptsächlich nehme ich mir die Zeit aber zum Betrachten des entstehenden Porträts. Viele Gedanken zu der Arbeit flitzen durch meinen Kopf. Ich komme gar nicht einmal zum Essen. 3. Stiftewechsel nach 3/4 Start Ebene 7 um 12:34 4. Stiftewechsel nach 1/3 5. Stiftewechsel nach 5/6 Start Ebene 8 um 13:40 6. Stiftewechsel nach 1/3 7. Stiftewechsel nach 2/3 umsetzen Bleistift an Maschine befestigen, obere und untere Begrenzung markieren abschließend Arbeit auf Endformat zuschneiden, einpacken, im Klassenraum verstauen sobald Rahmen geliefert wird einrahmen Tuschestifte insgesamt: 15 Stk. Abschluss letzte Ebene: 14:45 A Meisterwerk is born! Nacharbeiten (Linie ziehen, schneiden, verpacken, aufräumen, Gespräch mit Kommilitonin Kommilitone über ihre zerbrechlich wirkenden Arbeiten im Klassenraum): 14:45-15:35 Friedrich Fröhlich, sehr zufrieden
Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen
Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen
Geradenbild Werkstatt AV-Labor heute 18:00-0:30 Uhr (max) am Ganzkörperporträt arbeiten morgen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr 8 Ebenen wie bei letztem Ganzkörperporträt: Motiv 66x202cm, Papier 70x210cm Vorschau E-Mail von Kati, Schlüssel wurde hinterlegt Papierlänge zuschneiden, ruhig 250cm heißt das Plott oder Plot???????? Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen entwicklung-gk.gif ab ca. 18:00 Vorbereitung Vorlageformat: 67.9x230cm Test 1. Ebene ohne Stift, um zu sehen, ob Blatt lang genug oder herausfällt ca. 20cm oben und unten unbenutztes Papier Start 1. Ebene 18:35 mit 30cm/s auf 35cm/s erhöht HGB Rundgang 2017 Standpunkt Warum verspüre ich keine Scham bei dem Gedanken, dass viele Menschen demnächst meinen entblößten Körper sehen werden? Ich würde mich unwohl fühlen, würde ich ein Fotografie von meinem Körper ausstellen. Warum ist mir das bei diesem Geradenporträt egal? Von Weitem ist doch auch die Körpermasse erfahrbar, auch wenn in dem jetzigen Ganzkörperporträt leicht verzerrt. Von Nahem verschwindet das Körpergefühl, es wird extrem abstrakt. Der Körper löst sich in kleine Einheiten auf. In Linien, die jede für sich einzeln existiert und nur bei Wegtreten sich mit den anderen Linien vereint. Bei einem Foto würde sich bei genauer Betrachtung auch das Abbild in kleine farbige Punkte auflösen. Ab was für einem Abstraktionsgrad wird mir unwohl? Ich weiß zwar, dass es mein Körper ist, aber ich spüre es nicht. Für mich ist es durch die Verwirklichung durch Geraden eine fremde Person. Nein, eher ein Etwas. Lebendig und gleichzeitig tot. Die Bildvorlage habe ich heute auf ein A4-Blatt ausgedruckt. Das Geschlechtsteil ist sichtbar. Eigentlich ist es nur eine helle Fläche. Aber es ist sehr konkret. Bei diesem Ausdruck habe ich sofort ein Stück Leinwand genommen, in Form einer Unterhose geschnitten und auf die betreffende Stelle gelegt. Nur verhüllt würde ich diese Bildvorlage, die ich genauso spannend finde wie das Geradenbild, ausstellen. bei 90min je Ebene * 8 = 720min = 12h 330min = 5 1/2h heute = 3 Ebenen heute 7h = 420min morgen = 4 Ebenen morgen 1 Ebene schaffe ich dann nicht evtl. nach 1. Ebene Geschwindigkeit auf 40cm/s erhöhen wie bei anderer Maschinenzeichnung hier auch Linien in mittlerer Höhe am dicksten 1. Stiftewechsel bei 3/4 umsetzen für Ausdruck Bildmotiv auf A4 Passepartout zuschneiden lassen evtl. bei Klassenausstellung zeigen Rahmung + Passepartout ca. 30-40 EUR Start 2. Ebene 19:42 Plotterzeit 1 Ebene ca. 67min bei 40 EUR Stundensatz alleine Plottzeit ca. 450 EUR + 1. Plott (450) + Bildmotiv (12h) = 1.380 EUR Arbeitszeit + Rahmung (420) + Papier und Tuschestifte (80 EUR, zusammen mit 1. Plott) = 1.880 EUR / 100 * 119 = 2.240 EUR inkl. möglicher MwSt. + normalerweise Kosten Zeichenmaschine * ? (Künstler-Faktor) = ? EUR 2. Stiftewechsel bei 1/2 Standpunkt Signierung der Arbeiten Bei vorletztem Rundgang auf Rückseite signiert und datiert, Foto von Rückseite bei damaligem Verkauf mit beigelegt. Meine Schrift ist extrem krakelig, kindlich. Ich möchte aber ungerne durch Übung einen Stil inszenieren. Wie schaut eine Friedrich-Signierung aus? Start 3. Ebene 20:46 3. Stiftewechsel bei 1/6 4. Stiftewechsel bei 2/3 Start 4. Ebene 21:52 5. Stiftewechsel bei 1/6 6. Stiftewechsel bei 2/3 Rechnung: Ebene 4 ungefähr beendet um 23:00 00:06, wenn ich erst 00:20 aus dem Raum müsste, noch Zeit für Ebene 5 umsetzen Förtner fragen, ob das in Ordnung geht ansonsten morgen beenden 4. Ebene beendet um 22:55
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian
Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
HGB Rundgang 2017 Büro der Galerie Daten zu den Arbeiten im Erdgeschoss per E-Mail zugeschickt mit Halbe Rahmen telefoniert, muss mit 10kg rechnen Verpackung nicht sehr viel größer als Rahmen, also noch händisch transportabel Rahmen 70x210cm bestellt kommenden Freitag und Samstag neues Ganzkörperporträt machen E-Mail an Kati, da telefonisch nicht erreicht wegen Schlüsselübergabe, für heutige Arbeit im AV-Labor Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • [Nach dem Essen]
  • [Aufzeichnung erst nach Beginn Gespräch angefangen]
  • … Wo ich nichts mit anfangen kann eben. [räuspert sich]
  • Genau. Das hier?
  • Na gut
  • Das ist so ein ähnliches Bild. Das ist auch von diesem Piet Mondrian.
  • Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Notiz vom 14.11.2015 Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian mondrian-k.jpg
  • Kunstrichtung Mondrian
  • Und was ist das für ein [nicht verständlich, 0:11]?
  • Das ist eine Kunstrichtung gewesen.
  • Mhm. Mooondriaaan…
  • Mondrian ist der Künstlername.
  • …stil.
  • Das ist die… das ist die Kunstrichtung.
  • Mhm.
  • Und da taucht er unter anderem halt mit diesen Arbeiten auf. Und er hat halt ziemlich viel so diese…
  • Ja.
  • … geometrischen… geometrischen und Farb…
  • Kein Bild / Bild
  • Ja. Ja mit diesem Geometrischen… War ja eben gar nicht schlecht, nicht? Aber [räuspert sich] … Es ist eben kein Bild.
  • Mhm. Also nichts, wo du etwas erkennst halt.
  • Gehts dir darum? [Pause]
  • Doch ich erkenne schon was. Aber
  • Aber aber was erkennst du.
  • Ach. Naja. Ein Muster.
  • Okay.
  • Ein Muster, kein Bild.
  • Okay.
  • Ja?
  • Und der hatte aber anfänglich auch äh solche Sachen gemalt.
  • Ja.
  • Und davor hatte der glaube ich sogar realistisch gemalt. Ich weiß jetzt nicht genau.
  • Da erkenne ich… da erkenne ich schon eher was drauf. Aber das ist nicht sehr realistisch.
  • Ne, aber erinnert wieder so an Van Gogh. Ne?
  • Mhm.
  • Also auch mit Linien…
  • Ja.
  • … und Strichen.
  • Ja. Hast du das hier geknickt?
  • Ja gerade eben.
  • [räuspert sich] [Pause] Ja. Etwas anders dann eben auch, ne?
  • Ist aber auch ein Bild. Für dich. Oder nicht.
  • Doch. Das… das ist ein Bild. Aber ich kann nicht viel mit anfangen.
  • Weil du es nicht harmonisch findest, oder…?
  • [räuspert sich]
  • Ich will bloß verstehen, warum du damit nichts anfangen kannst.
  • Mhm. Ja das will ich ja selber verstehen. [lacht]
  • Was erkennst du denn. Also was…
  • Also ich erkenn… ich erkenne eigentlich nur ein paar Bäume.
  • Okay.
  • Äh… Fußboden. Und dahinter scheint aber wahrscheinlich noch mehr zu sein. Was ich …
  • Das erkenne ich jetzt auch nicht.
  • … Was ich jetzt wie so visuell einfach mit meinen Augen oder Brille nicht erk…
  • Das könnte die Sonne oder Mond sein. Ne?
  • Was ich da nicht so erkenne.
  • Hier äh der Titel ist WALD.
  • Ja gut. Einen Wald würde ich…
  • Ja.
  • … würde ich noch akzeptieren. Ja. Aber manches eben … wie gesagt… sehe … sehe ich sowieso nicht mehr so richtig.
  • Mhm.
  • [räuspert sich]
  • Na ich wollte dir das jetzt nur mal zeigen. Das äh…
  • Mhm. Mhm. Kann ich zuschlagen?
  • Ägyptische Kunst
  • Ja, genau. Was mich ja jetzt interessiert hatte, war, dass du zu den ägyptischen Sachen, was wir jetzt hier sehen, …
  • Ja.
  • … gesagt hast, dass du das ähm als… ich weiß nicht… als Kunst … als als ähm…
  • Naja gut. Eben alte ägyptische…
  • Alte ägyptische…
  • … Kunst.
  • Aber trotzdem akzeptierte … gut akzeptieren kannst. Du. Also du es sozusagen…
  • Ja.
  • … spannend findest. Oder dir anguckst. Oder…
  • Ja. Ja. Und das sind ja alles hier Götter. Die dargestellt sind. Und das ist das Lebenszeichen.
  • Mhm. [Geräusche, Bild wird auf Tisch hin und her bewegt]
  • Das ist eine Waage. Ja aber ich kann nicht mehr sagen, was das für für Götter hier … hier sind.
  • Aber warte mal. Das ist doch interessant. Also hier deut… hier versuchst du gerade zu deuten. Oder mir zu sagen, was das ist. Das das ein Gott Jesus ist und so weiter.
  • Ja.
  • Obwohl du das als als Betrachter, der sich überhaupt nicht mit ägyptischer Kunst auskennt, gar nicht nicht sehen würde. Für den ist das halt nur irgendwie eine Figure, die irgendwas komisches auf … auf dem Kopf trägt. Was so aussieht wie ein Tierkopf.
  • Ja.
  • [3:42]
  • So.
  • Ja aber das ist eine Gottheit.
  • GENAU. Aber das sagst du. Weil du das Wissen darüber hast.
  • Ja.
  • Wissen macht Kunst zu Kunst
  • So. Jetzt… und jetzt ist ja die Frage… ähm bei zeitgenössicher Kunst, wie jetze bei diesem Pissoir oder so…
  • Mhm.
  • … da hast du das Wissen nicht darüber. Was das jetze … was… warum dieses Pissoir jetzt ausgestellt wird. Und was das sozusagen aussagen soll. Und deshalb verstehst du es nicht. Und und siehst es nicht als Kunst an. Irgendwie.
  • Ja.
  • Und hier aber … weißt… weißt du, was ich meine? Also hier hast du sozusagen ne Hintergrundinformation, die du mir jetzt ja sozusagen…
  • Ja.
  • … sagst.
  • Mhm.
  • Und ich glaube, deshalb kannst du dieses Bild nachvollziehen.
  • Naja, nachvollziehen ist wieder zu viel gesagt.
  • Ne, aber…
  • Weil ich es ja nicht genau weiß, was das für ein äh Gott Jesus… äh dazu weiß ich zu wenig. Und das…
  • Aber du guckst es dir zumindestens an und…
  • Ja. Ein Ägypter, äh, der … Oder soll das eine Frau sein? Das weiß ich jetzt nicht.
  • Eine Frau denke ich mal.
  • Ja. Ja gut. Also ich … dazu habe ich wieder zu wenig Hintergrund…
  • Aber mit der Waage, mit der Gerechtigkeit höchstwahrscheinlich…
  • Ja.
  • In die Waagschale legen.
  • Das gibts ja bei uns auch.
  • Oder oder mit der Seele.
  • [räuspert sich]
  • Vielleicht. Das ist die Seele. Und das ist so ein Gegenstand zum… so ein Gegengewicht. Leben, Tod vielleicht. Keine Ahnung.
  • Also ich meine jetzt, das sind ja die Hieroglyphen.
  • Ja.
  • Wenn ich die übersetzen könnte, dann wüssten wir halt mehr. [lacht]
  • Symbolismus
  • Aber das strotz ja auch vor… Symbolismus. Ne?
  • Ja.
  • So. Und und das ist ja bei bei bei vielen Kunstwerken, die du nicht verstehst, die jetzt…
  • Mhm.
  • … gemacht werden, vor hundert Jahren vielleicht. Oder vor fünfzig Jahren, auch der Fall. Aber aber man versteht es halt nicht, wenn man kein Hintergrundwissen hast… hat. So.
  • Ja. Das das ist aber auch viel eine Gefühlssache bei mir. Muss ich sagen. [kurze Pause] Also die haben alle diese Lebenszeichen da in der Hand. Es blendet hier gerade so. [räuspert sich] [kurze Pause] Hier. Das ist … Ach. König oder Gottheit. Ne. [räuspert sich] Das könnte … König sein, Oberägypten. Oder Unterägypten. Äh mit dieser Patsche. Und mit diesem…
  • Mhm.
  • … Zeichen. Die sie manchmal auch über Kreuz halten. Und das sind wahrscheinlich seine Frauen. Und Kinder. Oder so. Also das ist sicherlich irgendein ägyptischer König.
  • Mhm.
  • Die haben diese… ja… Krone oder Doppelkrone.
  • Pharao.
  • Pha… äh gut. Pharao. Auf ägyptisch. Pharao. [räuspert sich]
  • Und kannst du jetzt noch einmal dieses Gesamtbild dir einfach so angucken? Weil darum gehts ja jetzt. Dass du… dass du … also hier bei bei bei bei…
  • Mhm.
  • … Van Gogh und so hast du gesagt, das ist nicht schön. Das ist nicht har… das ist nicht harmonisch. Oder so. Für dich. Außer dieses Feld. Ähm. Weißt du? Also Begründung dafür, …
  • Mhm.
  • … dass du es nicht ähm nicht ähm … damit nicht soviel anfangen kannst.
  • [zögernd] Ja.
  • Und was ist jetzt hier zum Beispiel, was du bei den naturalistischen Bildern gesehen hast… als harmonisch … als schön…
  • Mhm.
  • Was … warum guckst du dir das gerne an. Oder warum warst du äh in Ägypten und hast dich dafür interessiert. Für diese ganzen äh…
  • Tja.
  • … Zeichen. Für die Malerei.
  • Weil diese Kunst eben noch viel viel älter ist. Als die europäische Kunst.
  • Okay. Also hatte das eher… so ein… [7:04]
  • Wissensdurst
  • … wissenschaftlichen äh…
  • Wissen… Wissensdurst. So.
  • Ja. Also…
  • Was die vor tausenden von Jahren mal gedacht haben. Und wie sie das dargestellt haben. Oder… wie deren Leben…
  • Genau.
  • … war.
  • Sagen wir mal… ich habe das dann mehr wissenschaftlich gesehen.
  • Okay.
  • Gefühlsmäßig kann … weiß ich jetzt auch nicht. Dazu weiß auch zu wenig, wer diese Gottheiten eben sind.
  • Mhm. Ne aber das ist ja gut. Dass du es nicht weißt.
  • Ja.
  • Dadurch betrachtest du ja eher das Bild. Als…
  • Mhm.
  • … als den Inhalt. So wie du ja auch diese äh diese zeitgenössichen…
  • Ja.
  • … Arbeiten eher … das Bild betrachtest als den Inhalt zu… zu wissen.
  • Mhm. [7:36] Und das sind die … wie heißen die… die Kartuschen oder was. Wo eben auch die Namen drauf stehen.
  • Mhm.
  • Also wo diese… das sind vier… vier Kinder. Aber es sind ja nur drei Kartuschen. Das wird für den König sein. Also … gut also ich … ich kanns nicht sagen. [räuspert sich] [lange Pause]
  • Picasso Pablo Picasso und ägyptische Kunst
  • Ich finde es halt wirklich interessant, dass Picasso Pablo Picasso … dieses äh Frauen…
  • Ja.
  • … bild, wo ja auch… selbst wenn…
  • Ja.
  • … es ein bisschen mehr ver… verschoben war und so… War aber auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Und für dich…
  • Ja.
  • … war das einfach nicht mehr ähm…
  • Ne.
  • … Das ist…
  • Ne.
  • … einfach nichts.
  • Ich weiß nicht wieso.
  • Ja, aber das ist ja das… weil hier sag… hier hier hier sagst du jetzt ja nicht: Hä, die Beine sind jetzt so komisch gestellt. Das geht gar nicht mit dem Oberkörper überein. Und warum hat der jetzt eine Maske auf? Ich meine, wenn jetzt Picasso Pablo Picasso da jemanden mit einer Maske darstellt, dann…
  • Mhm.
  • … verstehst… also dann kannst du es nicht nachvollziehen. Und hier nimmst du es einfach als Gegeben hin. Weil es was historisches ist.
  • Ja.
  • Was vor tausenden von Jahren mal gemacht wurde.
  • Ja.
  • Und hier betrachtest du das wissenschaftlich. Eher.
  • Ja.
  • Also die Bildinformation willst du sozusagen…
  • Ja. So könnte man es …
  • Also kann man das gar nicht mal vergleichen.
  • Ne. Man kanns nicht mit europäischer Kunst…
  • Okay.
  • … vergleichen eben.
  • Aber die europäische Kunst, die die äh die verwischt ja vor hundert … vor zweihundert Jahren ungefähr eben mit afrikanischer, mit japanischer… also die wird ja …
  • Mhm.
  • … GLOBALER. Da kommen ja ganz andere Einflüsse plötzlich.
  • Und so ganz alte Künstler. Hast du die da auch da. Was weiß ich. Wie Cranach. Oder oder oder Rembrandt.
  • Können wir uns auch angucken. Ja.
  • Oder sowas. [räuspert sich]
  • El Greco
  • Ich hab einen Alten. Ähm warte mal. El Greco heißt der.
  • Kreko.
  • El Greco. Grieche.
  • Ach El Greco. Aha.
  • Und ich finde, dass der … warte mal, ich tippe das mal hier ein… [Tippgeräusche] Der hat fünfzehnhunderteinundvierzig ist der geboren.
  • Mhm.
  • Also sehr sehr alt schon.
  • Mhm.
  • Eigentlich in einer Zeit, wo die ja…
  • [räuspert sich] [9:40]
  • … wo die … das war ja diese christliche Kunst da glaube ich damals. Ne?
  • Fünfzehnhundert. Ja.
  • Also wo solche… wo solche Bilder halt ähm…
  • Mhm.
  • … so üblich…
  • Mhm.
  • … waren. Und…
  • Heilige Lukas.
  • El Greco und Moderne Kunst
  • Er zeichnet… also er malt aber ganz ganz anders. Und zwar finde ich, malt der so, wie heute ähm oder wie… wie damals äh zu Van Goghs Zeiten oder so vielleicht irgendwelche Leute gemalt hätten. So. Das ist ja… [Tippgeräusche] Also jetzt nur mal angucken. Vom Stil her. [Tippgeräusche] Das ist ja nicht realistisch. Oder?
  • Bildanalyse Entkleidung Christi, El Greco [BILD VON BILD?]
  • Mhm. Aber fast.
  • Aber…
  • Oder zum Teil. Ja.
  • Aber übertrieben. Die Farben. Sehr kantig.
  • Äh. Ja. Gut. Da ist der Rote Mittelpunkt. Und die anderen Farben fallen eben nicht so auf. Das sind wahrscheinlich nicht die Hauptfi… äh Hauptfiguren. Soll das Jesus Jesus sein?
  • Ich denke mal. Ja.
  • [räuspert sich]
  • Jaja. Klar.
  • Ja. [10:45]
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Beginn ca. 18:00, Ende 19:40 100 / 4 = 25 min. je Maschinenzeichnung Videoaufzeichnung Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-58-48-m.jpg nur noch 2 volle Tuschestifte Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 14-02-18-k.jpg mit 40cm/s Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-52-09-k.jpg zu Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48: bei insgesamt dünerem Auftrag ist sichtbar, dass unterer Bereich noch zarter gezeichnet wird Grund mir unbekannt Stiftewechsel Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-46-26-k.jpg unten rechts nachträglich ein paar kleine schwarze Striche entfernt am Automaten Kaffee mit Zucker geholt 2017-01-06 13-49-54 einige Striche unten entfernt Ergebnis nicht gut, rechte Augenbraun zu stark ausgeprägt 2017-01-06 13-51-10 abgebrochen, da Tusche immer weniger wird
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso © Succession Picasso
Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso © Succession Picasso
HGB Rundgang 2017 umsetzen 10:30-13:30 im Büro der Galerie Flächen im Erdgeschoss für Rundgang reservieren beide Flächen von 2015 reserviert umsetzen E-Mail an HGB-Galerie mit Daten zu Arbeiten, damit sie in Rundgang-Aushang erscheinen Herme Einzelgespräch Bachmann Holz muss noch besäumt werden (Borke muss ab) ca. 9cm dicke Bretter Mo oder Di zu Alberti Wolfgang Alberti, vlt. ab 13:00 (ab 10:00 Mo Transport Holz mit Bachmann) Gummiklüpfel bestellen, evtl. umtauschen Natura-Gips verwenden, bzw. Bachmann gibt mir noch Gips am Freitag Büste weiter glätten, Löcher füllen vor Fräsen: Nasenlöcher, Ohren, Augenbereich schließen Aufteilung: (1) Schultern komplett ab (2 Teile) (2) Rest an Mitte teilen (2 Teile) (3) Ohren ab, später hinzufügen) 5-8mm auf allen Seiten zusätzlich drauflassen Maße am Freitag abnehmen Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti am Mo mit Holz vorbeikommen wir arbeiten ohne festen Terminen, zwischendurch Leimen wird über einige Tage gehen Einzelgespräch Ohme Blender Vertex = Eckpunkt Vertex löschen: EditModus -> Vertex-Ansicht Strg + Umschalt + Alt + M = zeigt alle Problemstellen an im Vertex-Modus: Alt+rechte Maustaste = versucht Kante weiterzugehen danach mit F Fläche schließen Lineal: Measurett auswählen 2 Vertex anklicken und "Segment" auswählen zeigt Abstand an N: öffnet numerischen Toolkasten T: Tools Meter-Einheit als Zentimeter nutzen, später umrechnen Werkstatt AV-Labor zwischendurch Kati wegen Schlüssel AV-Labor für Wochenend-Arbeiten angefragt am 6.1. abends plotten bis 15 Uhr anrufen bzw. in ihrem Büro vorbeikommen und Schlüssel abholen 13.+14.1. Ganzkörperporträt, mit neuen Tuschestiften 20.+21.1. auch noch möglich Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • Ägyptische Kunst vs. Picasso Pablo Picasso
  • Ich stelle mal dem ägyptischen Bild jetze von Picasso Pablo Picasso was äh entgegen hier.
  • [räuspert sich]
  • Wir nehmen jetzt… Ich hab jetzt mal…
  • Ja ne. Das kannste… Das kann man nicht…
  • DOCH. Das kann man.
  • Also…
  • Denn ich … Also was ich gelernt habe, ist, dass viele Künstler damals um diese Zeit halt…
  • Mhm.
  • Japanische Zeichnungen und Afrikanische Kunst
  • … von äh äh von japanischen Zeichnungen viel übernommen haben und von Afrikanern viel übernommen haben. Also auch diese Masken und so weiter.
  • Mhm.
  • Die… die haben die sozusagen als Vorbild teilweise genommen für ihre eigene Arbeit. Als Ins…
  • Die Japaner
  • …piration. Na diese Zeichnungen. Diese äh Tuschezeichnungen.
  • Mhm.
  • Weil… weil da war das besondere, dass … was wir ja auf diesem Feld gesehen hatten, mit diesen Leserinnen… oder wie das heißt…
  • Ja. Ja. Ehrenleserinnen.
  • Genau. Wo ich gesagt hatte, äh ganz links und ganz rechts äh ähm ist die Landschaft ganz äh also flach. Äh da ist nichts…
  • Abgeschnitten. F … abgeschnitten. Da ist kein…
  • Mhm. F … Haus oder sowas abgeschnitten. Und keine Weinleserin. Die abgeschnitten ist. So.
  • Mhm.
  • Äh also das ist ganz ganz harmonisch. Im Mittelpunkt. Und an der Seite…
  • Ja.
  • … geht es langsam raus. Und bei den japanischen äh Zeichnungen, die die haben zum Beispiel vieles angeschnitten einfach.
  • Mhm.
  • Am Rand. Und das war was ganz…
  • Da habe ich noch keine gesehen.
  • Nene.
  • Ich weiß nicht.
  • Und das war aber was ganz komisches für diese europäische Wahrnehmung. Dass überhaupt in einem Bild am äh Rand etwas angeschnitten werden kann.
  • Achso.
  • Das passt einfach nicht rein. Und viele Künstler damals eben … zu dieser Umbruchszeit … die haben sich das aber als Vorbild genommen. Und haben plötzlich selbst Sachen angeschnitten.
  • Hast du da nachher mal ein Beispiel?
  • Ja. Ich…
  • Lass uns erst einmal den Picass…
  • Ja okay.
  • Picasso Pablo Picasso.
  • Da gibts dann zum Beispiel nen Bild, was … aus dem Buch… wo halt äh ähm äh Mädchen tanzen. Und… Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016 degas-k.jpg
  • Ja.
  • … äh und und dieser Künstler um diese Zeit hat halt die Mädchen halt angeschnitten. Ganz ganz komisch. Am Bein.
  • Achso.
  • Am am Kopf. Und und das ist eben nicht mehr dieses harmonische. Was du auch meinst, ne?
  • Ja.
  • So. Sondern… aber aber die haben… die haben es nicht erfunden. Sondern die habens halt von…
  • [nicht verständlich, 1:04:45]
  • … hunderten von Jahren äh äh in anderen Gegenden, wo das bereits ganz ganz normal war, haben die das übernommen.
  • Mhm.
  • Für UNS war das komisch. Und was du jetze über über Ägypten gesagt hattest…
  • Ja.
  • … da gibt das… da war das halt normal, dass das im endeffekt so gemacht wurde. Und in … die europäische Sicht … hier klappt das halt nicht so.
  • Mhm.
  • Und und und die Künstler aus Europa haben aber genau DIE als Vorbild mitgenommen. Für ihre eigenen Arbeiten. Dann.
  • Aha.
  • Also die haben das übernommen.
  • Auch Ägyptische? Naja. Lass mal den Picasso Pablo Picasso hier… [lacht]
  • Genau. Ich zeig dir den jetzt halt.
  • Ja.
  • Komische Bilder von Picasso Pablo Picasso
  • Weil… weil du das mit dieser Frontalsicht oder…
  • Ja.
  • … das mit der Seitensicht da…
  • Ja.
  • … gesagt hattest.
  • Ja. Ja. Also ich weiß, wie berühmt der Picasso Pablo Picasso ist. Und das der unerschwinglich ist. Und ähm… ja. Der hat aber äh die Natur würde ich sagen total verunklimpft. Verhonepipelt. Ah. Manchmal hat er ja ne Brust auf die Stirn gemacht. Und das Auge auf die Brust. Oder was …
  • Mhm.
  • Entartete Kunst
  • … weiß ich. Also … mhm… das ist für MICH total entartet. Adolf…
  • Okay.
  • Ich lese… ich lese zur Zeit äh Mein Kampf.
  • Ja.
  • Und ich weiß nicht, ob Adolf Hitler sich mit Picasso Pablo Picasso beschäftigt hat.
  • Ich denke mal.
  • Ich könnte mir vorstellen, er hätte dazu gesagt, das ist entartete Kunst. Und da muss ich dem Hitler Recht geben.
  • Was heißt denn entartet jetze. Ich hab mich da jetzt noch gar nicht so richtig informiert.
  • Also äh…
  • Was steht denn da im Buch.
  • Ich empfinde entartete Kunst, wie das … das ist eben…
  • Mhm.
  • … überhaupt gar keine Natur mehr.
  • Was heißt denn entartet. Ent… also außerhalb der… Ent. Artet.
  • Mhm.
  • So als Wort. Meine ich jetzt.
  • Äh. Naja. Du hast eine Art. Mensch.
  • Okay.
  • Ja. Wo die Augen hier im Gesicht…
  • Ah okay.
  • … sind und nicht auf der Brust.
  • Okay.
  • Die Brust nicht auf der Stirn ist.
  • Okay.
  • Oder [räuspert sich] das ist…
  • Oder die Nase nicht seitlich gezeigt wird, …
  • Ja.
  • … die Augen nach vorne äh gerichtet sind.
  • Ja.
  • Oder irgendwie.
  • Also das ist… ja. Also das würde ich als entartete Kunst bezeichnen.
  • Mhm.
  • Und… und richtig hässlich. Ich weiß, dass ich jetzt in ein ganz schlimmes Fettnäpchen trete.
  • Ne. Nein. Wieso…
  • [lacht]
  • Du hast es ja schon einmal erwähnt. Und ich finde es ja gut. Ich meine, deshalb rede ich ja mit dir darüber.
  • Ja.
  • Da spricht ja jetzt nichts dagegen äh so so ein Wort zu nehmen. Ich denke mal du du hättest den jetzt äh außer Landes geschafft. Als du…
  • Ne ich hätte … Ich weiß, wie teuer der ist. Und das sich das gar keiner oder nur wenige leisten können.
  • Ja.
  • Ich weiß es. Aber trotzdem ist es für mich… ja… entartete Kunst.
  • Ja.
  • Eben, nicht?
  • Ja ich finde aber… Ich finds spannend, dass…
  • Lustig und kreativ, aber nicht schön
  • Na gut. Man kann es als lustig empfinden.
  • Ja.
  • Oder interessant. Oder kreativ.
  • Ja.
  • Ja?
  • Okay.
  • Aber äh … nicht als schön.
  • Okay.
  • Also lustig, kreativ, äh … was weiß ich. In der Richtung.
  • Mhm.
  • Aber äh nicht nicht schön. Das ist aber nicht hässlich.
  • Okay. Aber aber kannst du dir denn auch vorstellen, dass so ein Bildnis einer Frau äh ähm etwas ausdrücken sollte wie bei Van Gogh? Das er… das er … das er diese Wellen und diese Striche genommen hat. Oder bei dem Schrei. Wo der das auch in dieser Wellenform…
  • Na der hat sich bestimmt irgendwas vorgestellt. Der Picasso Pablo Picasso… Aber… man kommt nicht so richtig dahinter.
  • Mhm.
  • Was er sich vorgestellt hat.
  • Okay.
  • Wir sehen die ägyptische Malerei hier [zeigt auf den Bildschirm].
  • Ja.
  • Die ist von der Seite gemacht. Und da war ja auch diese äh äh dieses Ding. Die wollten Füße zum Beispiel nicht von vorne zeigen. Weil man von vorne…
  • Ja.
  • … die Füße nicht so erkennt, wie seitlich.
  • Ja.
  • Wir erkennen hier ja richtig Füße.
  • Ja genau.
  • Das selbe ist mit dem …
  • Gesicht.
  • … Gesicht halt.
  • Kopf.
  • Du siehst die Nase richtig. Die Augen sind ja häufig nach vorne, wie…
  • Ja.
  • … wir hier sehen.
  • Ja der Körper ist von vorne.
  • Genau. Und und und das Auge eben. Ne?
  • Ja.
  • Weil wir natürlich das Auge von vorne viel viel schneller sehen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Und im Endeffekt genau das selbe hat doch Picasso Pablo Picasso hier gemacht. Er hat die Augen von vorne gemacht. Die Seite hat er von der äh äh … Die Nase hat er von der Seite gemacht, … Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso Pablo Picasso © Succession Picasso Pablo Picasso bildnis-k.jpg
  • Ja aber nicht nur einerlei! Während äh an den ägyptischen Bildern nur einerlei zu sehen ist. Also das… der seitliche Kopf.
  • Ja.
  • Und äh der frontale äh…
  • Brust. Genau.
  • … Körper. Und während Picasso Pablo Picasso hat alles versucht.
  • Aber er hats ja auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Ne? Also so wie bei den Ägyptern. Die haben sich ja auch nicht an einer Perspektive gehalten. Sondern haben immer die gemacht, die für die…
  • Ja aber …
  • … am ausdrucksstärksten war.
  • Ja aber hier sind mehrere Varianten.
  • Ja, hier hat er noch mehr reingemischt.
  • Ja.
  • Er hat ja die Ägypter nicht bloß…
  • Ja.
  • … ko… kopiert. Sondern er hat dann halt ähm äh auch die beiden Augen äh schräger gemacht.
  • Ach du meinst, der hat sich da… die Ägypter… als Vorbild…
  • Ich denke, er hat die als Vorbild sich genommen. Was ich gesagt hatte. Dass die auch die afrikanischen …
  • Das weiß ich aber nicht.
  • Masken… Doch doch. Die hatten zumindestens diese …
  • Ja.
  • … afrikanischen Masken und so. Als Vorbilder.
  • Mhm.
  • Die haben diese … von Japan diese Sachen. Wo ich gesagt hatte. Äh … die die haben davon mitbekommen, weil es gab so Kolonialgeschäfte. In Europa. Da waren diese äh äh diese Zeichnungen als als Verpackung vorhanden. Und die haben …
  • Ja.
  • … diese Verpackungen dann… diese Zeichnungen gesammelt. Und haben sich davon inspirieren lassen.
  • Also falls du sone japanische Abbildung hast, können wir…
  • Ja.
  • … uns die ja nachher mal an…
  • Ja.
  • … gucken. Nicht?
  • Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich
  • Ja also wie gesagt. Der Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich [lacht] Und ich weiß in was für ein Fettnäppchen ich da trete.
  • Also Picasso Pablo Picasso ist für dich hässlich. Aber diese ägyptische Kunst, die auch mit dieser Perspektive … mit den unterschiedlichen…
  • Ja.
  • … Perspektiven arbeiten, die ist für dich…
  • Ja.
  • … wiederum…
  • Die ist ANDERS. Das ist eine andere Perpektive.
  • Na das sind andere Perspektiven. Aber das ist ja auch nicht diese realistische, wie man…
  • Nein.
  • … eine Figur sehen würde.
  • Nicht realistisch. Aber… anders als der Picasso Pablo Picasso. Also das sind … immerhin ist der Körper, der … ja… von vorne gezeigt wird. Während die Köpfe von der Seite. Und die Füße auch von der Seite…
  • Mhm.
  • … gezeigt werden,…
  • Mhm.
  • … ist der Körper von vorne. Das ist das charakteristische eigentlich von diesen ägyptischen…
  • Na und die Augen. Die finde ich halt immer ziemlich krass.
  • Ja.
  • Wenn die so nach vorne stechen.
  • Und äh bei Picasso Pablo Picasso … ja… die hat da wenigstens noch eine Brust an der richtigen Stelle. Und was weiß ich.
  • Was heißt denn an der richtigen Stelle. [1:10:35]
  • Das stimmt ja eben gar nicht. Die Brust ist da, wo WIR sie am besten sehen können. Als… Wir können jetzt nicht ranzoomen. Aber…
  • Ja.
  • … die ist ja dort … die ist ja im Profil sozusagen.
  • Ja.
  • Damit wir sie als Betrachter richtig erkennen können. Das heißt aber nicht, dass sie anatomisch an der korrekten Stelle ist.
  • Ja. Aber fast, würde ich sagen. Während es bei Picasso Pablo Picasso gar nicht ist.
  • Das stimmt. Da sind die total an der falschen Stelle, wo…
  • Das ist… ja und auch die Fingernägel. Das ist alles … also wie gesagt… sehr unrealistisch. Und…
  • Wir können später dann noch einmal darüber…
  • Ja.
  • … kurz reden.
  • Ja. Das ist gut. Fritzchen. Gehen wir erst einmal.
  • Ja.
  • Wollen wir die anderen nicht so … Wenn ich hoch komme. Sonst bleibe ich halt hier.
  • [lacht]
  • Uuuh!
  • [Pause]
  • Ahhh!
  • [Aufnahme unterbrochen]
Ganzkörperporträt, neuer Entwurf
Ganzkörperporträt, neuer Entwurf
mögliche Hängung 2 Arbeiten im Erdgeschoss
mögliche Hängung 2 Arbeiten im Erdgeschoss
Die Quelle, Öl auf Leinwand, 1911, Arnold Lyongrün
Die Quelle, Öl auf Leinwand, 1911, Arnold Lyongrün
Die Ährenleserinnen,
1857, Öl auf Leinwand, Jean-François Millet © RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jean Schormans
Die Ährenleserinnen, 1857, Öl auf Leinwand, Jean-François Millet © RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jean Schormans
Die Brücke von Mantes, zw. 1868 und 1870, Öl auf Leinwand, Jean-Baptiste Camille Corot
Die Brücke von Mantes, zw. 1868 und 1870, Öl auf Leinwand, Jean-Baptiste Camille Corot
HGB Rundgang 2017 Ganzkörperporträt, neuer Entwurf ganzkoerperportraet_entwurf-m.jpg mögliche Hängung 2 Arbeiten im Erdgeschoss vorschau_hgbrundgang2017-k.jpg mit 3mm-dickem schwarzen Klebeband (anstatt Schnur) dann ohne Hängung Fotoabzüge umsetzen im Klassenraum zuvor ausprobieren Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • Von Arnold Lyongrün, Die Quelle. Die Quelle, Öl auf Leinwand, 1911, Arnold Lyongrün lyongruen-k.jpg
  • Lyongrün kenne ich gar nicht.
  • Ich kenns auch nicht. Ich gucke dann einfach noch einmal nach, was das… So.
  • Kannst du ein bisschen näher kommen? [undefinierbare Geräusche]
  • Das ist eigentlich ein schlechtes Bild. Von der Qualität her.
  • Also. Das ist schon einmal nicht scharf dargestellt.
  • Na das ist ja jetzt die Abbildung.
  • Ja. [kurze Pause] Da muss… ich passen, was das sein soll. Also das könnten… wie Pappeln sein. Und was… was ist das? Wasser?
  • Na das… naja… das ist hier Wasser. Das ist ein…
  • Man sieht die…
  • … Wasserfall.
  • … achja, die Spiegelung. Sieht man da.
  • Genau. Das ist… die Landschaft halt und Pappeln.
  • Ja. Mit diese Landschaft kann ich jetzt nichts…
  • Ja ne, dann…
  • … anfangen.
  • "Die Ährenleserinnen" und Harmonie
  • … nehmen wir ein anderes Bild. Ne, wir nehmen mal ein anderes Bild. Das ist, finde ich jetzt, auch nicht so gut. So. Warte mal. [Tippgeräusche]
  • [Schluckgeräusche]
  • Da haben wir doch jetzt viele. Das können wir hier mal nehmen.
  • Wie ist das mit den alten … Ach hier. Das hatte ich… das hatten wir zu Hause.
  • Ja, das kenne ich gerade auch.
  • [freut sich]
  • So mal gucken hier. Das ist genau…
  • Die Ährenle…
  • Die Ährenle…
  • …serinnen. Die Ährenleserinnen, 1857, Öl auf Leinwand, Jean-François Millet © RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jean Schormans aehrenleserinnen-k.jpg
  • als Radierung, nach 1857 von Jean-Frédéric Schnyder
  • …serinnen. Genau. Das war im Buch auch gerade drinne, was ich eigentlich…
  • Ja und das…
  • … mitbringen wollte.
  • … hatten wir auch zu Hause mal. Eine ganze Zeit lang. Hängen.
  • Ich gucke dann noch einmal nach, was …
  • Ja.
  • … das, woher das…
  • Ich weiß jetzt nicht, von wem…
  • Das ist … das ist egal. Es geht ja erst einmal darum, was du da…
  • Ja. Ja. Also gut. Ich kenne das von früher. Das empfinde ich als… ja… sehr schön. Harmonisch. Man guckt in die Weite. Im Vordergrund drei Frauen, die arbeiten. Ein Dorf ist zu sehen. [räuspert sich] Und… sind das hier Heuhaufen…
  • Ja.
  • … oder Bäume?
  • Ne. Heuhaufen.
  • Aja. Und hier ist dann ein Heuwagen. Ja, also das würde ich als… [kurze Pause] … als …
  • Schön?
  • …naja…
  • Harmonisch.
  • … harmonisch empfinden. Auf jeden Fall.
  • Aber denkst du auch, dass es in Realität so ausschaute? Oder nur auf dem Bild jetzt? Weil du vorhin davon sprachst, die Natur kopieren oder auf Leinwand…
  • Ja.
  • …bringen.
  • Also ich meine, die haben die richtige Stellung. Wie die die Ähren lesen. Die schneiden sie ja nicht ab. Da ist der Mäher schon drüber gegangen und…
  • Mhm.
  • … die lesen die.
  • Mhm.
  • Und das glaube ich schon, dass die das der Natur abgesehen ist.
  • Aber auch jetzt diese Stellung von den Personen, dass sie…
  • Ja.
  • …. so symmetrisch zur Seite. Und die so leicht bückend…
  • Ja.
  • … nach vorne.
  • Ja. Das ist … finde ich realistisch. Die ist noch nicht ganz unten. Hat aber ihre Schürze um, wo dann die Ehren eingesammelt werden. Und die sind eben gerade beim Bücken.
  • Mhm.
  • Also das empfinde ich schon als realistisch.
  • Komposition in naturalistischer Malerei
  • Mir fällt jetzt gerade bloß auf… das sähe halt hier vielleicht komisch aus, wenn hier jetzt noch irgendwie ein Haus anfangen würde. Hier hinten.
  • Ja.
  • Und das aber zur Hälfte abgeschnitten wäre. Also wenn du jetzt ein Foto hier von gemacht hättest…
  • Ja.
  • … von der Situation. Wäre äh wäre das hier vielleicht nicht ganz frei gewesen. Hier, am Anfang.
  • Ja.
  • Und hier wäre das nicht in den Bäumen verlaufen. Sondern die Häuser wären hier vielleicht noch an der Ecke gewesen. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Maler das eben nicht harmonisch fand. Das das Bild dann irgendwie so…
  • Mhm.
  • … zerrissen… so cut aussieht.
  • Also du meinst…
  • Und er wollte…
  • … in der Wirklichkeit…
  • … irgendwie…
  • … noch mehr vielleicht drauf…
  • Ich kanns mir vorstellen.
  • … war. Er hats gerafft.
  • Ich kanns … Auch gerade das diese drei Personen so richtig schön…
  • Ja.
  • … im Zentrum sind.
  • Ja.
  • Und und ihr Blick ja von der rechten Seite in den Mittelpunkt geht. Und die ja sozusagen auch dort arbeiten, wo sie hinblickt.
  • Ja. Ja. Also das… das ist schon schön. Die die Arbeiterin [räuspert sich] oder Ehrenleserinnen, die sind im Mittelpunkt. Und das andere ist Beiwerk. Aber angenehmes Beiwerk.
  • Ja.
  • Ergänzendes Beiwerk.
  • Und wo hing das?
  • Das hing bei uns immer. Das Bild habe ich ewig. Weiß nicht…
  • Also in klein. Fotografie?
  • … wo es abgeblieben ist. Ne. Das muss eine Fotografie gewesen sein.
  • Ja. Und wer hatte das angeschafft?
  • Meine Mutter. Oder so.
  • Okay.
  • Weiß nicht wo das abgeblieben ist. [räuspert sich] [25:50] Also das … Und wo hin gehört das? In den Realismus.
  • Jaja. Oder Naturalismus. Ich gucke dann noch einmal nach.
  • Ja.
  • Ich speichere mir das einfach ab und dann…
  • Mhm.
  • Sag dir dann auch noch einmal, was das ist. [Pause]
  • Marke Van Gogh
  • Ja. Ich meine, da sieht man schon den Unterschied. Also äh…
  • Zu Van Gogh.
  • Die Darstellung der der Landschaft und und die Frauen, die da arbeiten. Und hier ist das so ein … Abweichen von der Natur.
  • Ich kann mir aber vorstellen, dass man im Nachhinein dieses Bild von Van Gogh eher…
  • Mhm.
  • … einem Van Gogh zusprechen kann.
  • Ja.
  • Wegen dem… wegen der Technik. Wegen dem Stil, was er gemacht hat. Ne?
  • Ja.
  • Als dieses Bild. Das kann für mich jetzt jeder x-beliebige Maler damals ge… gewesen sein.
  • Wer ist es denn nun?
  • Das weiß ich jetzt ja noch gar nicht mal. Ich gucke da noch einmal nach.
  • Ja.
  • Aber wir sehen es ja jetzt nicht an… an dem Gemälde. Ne?
  • Ne. Also das würde ich NIE für ein Van Gogh halten eben.
  • Ja aber … du könntest mir jetzt auch noch nicht einmal sagen, das könnte der und der sein. Weil so eine Abbildung, die die ist ja sehr…
  • Mhm.
  • … sehr ähm schwammig. Also der Natur nachgebildet und…
  • Ja, das könnte jeder gemacht haben.
  • Genau. Naja, jeder ders kann. Ne?
  • Ja gut.
  • Das muss man auch sagen. Aber das hat halt keinen…
  • JEDER der ein Künstler ist. [lacht]
  • Genau. Aber das hat halt kein … keinen eigenen Stil.
  • Ja.
  • Eigener Charakter in Kunstwerk
  • Also keinen eigenen Charakter, wo du sagen würdest, …
  • Gut.
  • … das würde ich dem zuschreiben.
  • Ja.
  • Und bei dem …
  • Das muss es für mich aber auch nicht haben.
  • … Van Gogh…
  • Bei einem Bild. Das muss…
  • Ja.
  • … keinen eigenen Charakter haben. Denke ich mal.
  • Ja. Na das krasse ist ja aber, viele Künstler streben ja sowas an. Sich…
  • Ja.
  • … äh… Die sagen zwar nicht, sie wollen eine Marke aufbauen. Aber schon so ihre eigene Vorstellung und ihre eigene Technik…
  • Also wenn ich das jetzt im Museum sehen würde… Ich weiß nicht, vor welchem Bild ich länger stehen würde. Wahrscheinlich vor diesen Ährenleserinnen.
  • Mhm. Ich finde hier halt auch… Es ist eine Geschichte noch. Ne?
  • Ja.
  • Also du kannst da viel viel mehr so entdecken. Wohin die Blicke gehen. Was sie machen. Was im Hintergrund passiert.
  • Jean-Baptiste Camille Corot
  • Und wie kriegst du jetzt raus, wer das was? Monet Claude Monet? Oder so…
  • Das willst du jetzt unbedingt wissen.
  • Ja.
  • Okay. Dann warte.
  • Monet Claude Monet ist das nicht. Ne?
  • Nene. Wir gucken erst einmal hier, ob das… [Pause] Wir machens anders. Warte mal. [Tippgeräusche] Wir tun das Bild mal in die Google Bildersuche. [Tippgeräusche] Und das ziehen wir hier rein. Mal gucken, was jetzt hier passiert.
  • Jetzt sehe ichs gar nicht.
  • Ne, das wird noch geladen.
  • Achso. [räuspert sich]
  • Hier haben wir ihn. Ich spreche ihn jetzt falsch aus. Schin Baptis Kamil Korot.
  • Das hab ich nie gewusst wahrscheinlich. Wie der heißt. Der…
  • … War ein französischer Landschaftsmaler.
  • Ja.
  • Passt jetzt ja zu dem Motiv.
  • Ja. Der Schule von Barbizon. Also gut. Den … den Namen habe ich wahrscheinlich nie gewusst.
  • Ja. Aber ihr hattet trotzdem ein Bild halt. Von dem.
  • Ja. Und wie hieß der? Jan Baptis Nochmal Kamil Koro.
  • Koro. Okay.
  • Na denke ich mal. Wenn der Franzose ist. [räuspert sich] [Tippgeräusche]
  • Okay. Das ist jetzt eine ganze Werkliste.
  • Von dem Ko…
  • Genau.
  • …ro.
  • Mal sehn, was der noch so gemacht hat.
  • Mhm.
  • Also ein Landschaftsmaler.
  • Ja.
  • Und solche Bilder würdest du dir halt höchstwahrscheinlich … länger angucken oder…
  • Ja, auf jeden Fall. Würde ich… würde ich denken.
  • Aber was sagt dir so ein Bild jetze. Also du siehst ein… ich denke mal, du siehst … du denkst jetzt ein Abbild der Natur sozusagen zu sehen. Was er jetzt gesehen hat, hat er noch einmal auf Leinwand getan und das… Die Brücke von Mantes, zw. 1868 und 1870, Öl auf Leinwand, Jean-Baptiste Camille Corot mantes-k.jpg
  • Naturalistisches Bild entspricht nicht Realität
  • Ja. Ob das nun wirklich ganz natur… äh …ell ist und der Natur nachgemacht ist, oder ob da ein Bogen mehr oder weniger ist… Was weiß ich. Die Brücke…
  • Ja.
  • … anders.
  • Oder hier auch ein Baum dazwischen fehlt.
  • Ja. Oder oder so. Also das interessiert dann eigentlich nicht so. Es ist einfach realistisch eben. Nicht? Oder schön. Der der hat wahrscheinlich auch nicht dagestanden. Der auf seinem Bot.
  • Mhm.
  • Oder so.
  • Nicht die ganze Zeit, als es gemalt wurde.
  • Das hat der bestimmt auch dazu gemacht. Nehme ich an.
  • Ja. [30:00]
  • Aber die Art äh des Bildes eben.
  • Ich speichere mir das Bild mal ab. [Tippgeräusche]
  • Jetzt ist die Frage halt, ähm, … Also ich weiß jetzt halt, was für Bilder…
  • … Ich mag.
  • … dir gefallen.
  • Ja.
  • Und was du … ich weiß nicht, du hattest am Anfang gesagt, was du als Kunst empfindest.
  • J… J… Ja.
  • Aber würdest du jetzt dem anderen die Kunst absprechen…
  • NEIN.
  • Dass das nicht die gute Kunst ist. Oder…
  • Äh nein. Kunst würde ich auch nicht beim Schrei oder oder bei äh dem Van Gogh absprechen. Aber es ist … andersartig. Also … [kurze Pause] Also dem… den empfinde ich irgendwie … Ja… etwas… ja ich hab das Wort krank vorhin benutzt.
  • kranker Van Gogh und Munch Edvard Munch
  • Der war glaube ich. Na der hat sich doch ein Ohr abge… äh ähm… abgemacht.
  • Ja und…
  • Und ist dann auch irgendwann irgendwo gestorben.
  • Und hat wahrscheinlich suizid da gemacht.
  • Ja.
  • Aber. Diese Malweise. Die ist eben für mich ja… entspricht nicht einem gesun… Ich weiß nicht, wie ich da drauf komme. Wieso ich darauf komme. Der Schrei ist wieder anders.
  • Der hatte dann aber glaube ich auch so … bei dem Schrei bestimmt auch so Probleme. Psychisch.
  • Was war denn das für einer.
  • Ich gehe noch einmal darauf.
  • Wie hieß der?
  • Dieser Norweger.
  • Achso.
  • Edward Munk.
  • Ja.
  • Ich rufs gerade auf.
  • Mhm.
  • Symbolismus
  • Wars hier… Norwegischer Maler und Grafiker des Symbolismus. Also… Und Sym…
  • Mhm.
  • …bolismus heißt ja, die wollten mit dem Bild etwas…
  • Ja. Symbolisch darstellen.
  • … darstellen.
  • Nicht realistisch.
  • Der Schrei ist ja sowas.
  • Ja.
  • Genau. [Tippgeräusche] [32:00]
  • … expressionistische Richtung in der Malerei der Moderne.
  • … eines epochemachenden Neuschöpfers.
  • Heute sind seine Eigenart und sein Status auch im übrigen Europa und in der Welt anerkannt. Ja wie ist der zu seiner Zeit gesehen worden. [Tippgeräusche]
  • Wir gucken mal hier. Erfolg und Krisen.
  • Achso. Steht dann auch immer.
  • Gibts.
  • Ja. [32:30]
Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Der Schrei, Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe
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Kunst 2 0
Geradenbild HGB Rundgang 2017 1 rahmenlosen Bilderhalter (53 EUR) bestellt Werkstatt AV-Labor Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 21-23-29-m.jpg kleinen Stromschlag bekommen, als ich Zeichenmaschine mit Finger berührte Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-30 10-48-01-k.jpg Arbeitszeit: 12:05-ABBRUCH anfänglich wurden keine Striche gezeichnet, Stift wurde nur hin und her bewegt Maschine neu gestartet 12:15-12:32 (17min) Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-45-21-k.jpg Stift von davor weiter benutzt 12:33-12:50 (17min) Stiftewechsel nach 1/2 Zeit Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-47-10-k.jpg 12:52-13:09 (17min) Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 13:12-13:30 (18min) Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-47-48-k.jpg 13:34-13:56 (ca. da abwesend) Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 21-27-40-k.jpg 14:00-14:48 (ca.) Geschwindigkeit auf 52cm/s erhöht EMAIL an RAHMENBESTELLER SCHICKEN: Können die mir noch einen HAMA??? RAHMENLOSEN Rahmen mitbringen? Ich möchte nicht zweimal Versand bezahlen. Überweise das Geld dann auch sofort. (für mich: dann habe ich gleich den Rahmen, den ich verwenden würde, wenn ich 5 Stk. im Klassenraum gleichzeitig zeigen würde) wegen Ganzkörperporträt genaue Maße noch einmal abgenommen Motiv: 66x202cm Papierformat: 70x210cm (dann auch ohne störendem Strich) Vorschau 18mm Rahmen (nur Innenbereich) Vorschau 13mm Rahmen (nur Innenbereich) FÜR MICH: BEIDE VORSCHAUEN AUSDRUCKEN!!!!! UND VERGLEICHEN!!!! DANACH DANN BESTELLEN!!! bei 18mm evtl. mehr Raumtiefe, da seitlicher weißer Papierrand schmaler als Rahmen Motiv ist nicht ganz so schwarz wie Rahmen Modul 4 Prüfung Arbeiten weiter gesammelt und in Dokument abgelegt aktueller Stand Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • [Mikrofon erst nach Beginn Gespräch angeschaltet]
  • Ähm.
  • Diplomarbeit.
  • Genau. Theorie.
  • [kurze Pause]
  • Zweifel Zweifel an eigenen Arbeiten
  • Ähm. Also mir gehts darum, weil ich selbst immer an meinen eigenen Arbeiten… so zweifel, was die Bedeutung davon ist. Ob es sinnvoll ist das auszudrücken und warum es unbedingt andere Leute sehen sollen.
  • Mhm.
  • Ausstellungsbesucher
  • Warum ja ganz viele Künstler eben Ausstellungen machen. Ähm und weil ich da selbst diesen Zweifel Zweifel habe. Äh. Versuche ich jetzt halt irgendwie eine Antwort äh von den Leuten, die solche Ausstellungen besuchen. Und das sind ja meistens…
  • Mhm.
  • … oder die eben nichts mit Kunst zu tun haben, sondern…
  • Ja.
  • … maximal halt Bilder sich ansehen.
  • Mhm.
  • Und das sind ja die meisten Leute eben. Also es gibt ja… es gibt…
  • Ja.
  • Teilnehmer Kunstsystem
  • … im Endeffekt ein Kunstsystem, …
  • Mhm.
  • … in dem halt aktiv Leute teilnehmen. Das sind die Künstler. Das sind die Kunststudenten, die das ja noch lernen. Das sind die ähm Museumsdirektoren und die Kuratoren, die solche Ausstellungen dann machen.
  • Mhm.
  • Und die kennen sich ja alle in diesem Gebiet aus. Und die reden alle groß rum halt. Was es alles sein soll. Und was der Betrachter davon haben soll. Und so. Und am Ende…
  • Da wird viel hineininterpretiert.
  • Genau. Und am Ende ist es dann der Besucher, der äh äh entweder etwas damit anfangen kann oder nichts damit anfangen kann.
  • Ja.
  • Unverständnis bei Besuchern
  • Und mir kommts so vor, als äh könnten viele oftmals mit sowas gar nichts anfangen. Außer man liest sich halt Texte durch. Die Biografien und so weiter.
  • Mhm.
  • Aber die eigentliche Arbeit, um die es geht, …
  • Mhm.
  • … dass da große Fragezeichen sind oder so Antworten…
  • Naja. Als Laie würde man sich dann ein Bild ansehen und das vielleicht zum Ausdruck bringen, was man da empfindet. Gerade. Ohne zu wissen… von dem Künstler etwas zu wissen. Oder so. Oder was meinst du.
  • Stuhl als Kunstobjekt
  • Na das ist eben die Frage. Also wenn ich in eine zeitgenössische Ausstellung gehe, wo jetzt zum Beispiel dieser [zeigt auf einen Stuhl] Stuhl ausgestellt ist. Einfach so. Sagen wir es mal so. [BILD VON KUNST STUHL]
  • Mhm.
  • Und ähm und ich sehe diesen Stuhl, aber kann damit irgendwie nichts anfangen. Also es bewegt in mir nichts. So.
  • Mhm.
  • Für mich ist es ein Alltagsgegenstand. In dem Moment Moment. Und aber ein Kurator oder der Künstler… die haben ein riesen großes Ding in ihrer inneren Welt draus gemacht. So. Und das kommt beim Betrachter aber nicht an. Und entweder du liest dir dann einen langen Text durch.
  • Mhm.
  • Was der Künstler damit sagen will.
  • Mhm.
  • Oder es passiert bei dir nichts.
  • Mhm.
  • Und ich finde aber, solche Arbeiten, wo nichts von sich aus passiert, beim Menschen, sind eigentlich ähm … weiß nicht… Dann … dann haben die einem eigentlich erst einmal nichts zu sagen. Sondern der Künstler hätte es…
  • Ne, naja.
  • … gerne.
  • Beim Betrachter muss sich etwas regen
  • Was heißt, es passiert nichts. Also ich muss ja nicht über jeden Künstler etwas wissen. Aber trotzdem kann ja, wenn ich ein Bild betrachte, etwas in mir passieren. Also ich kann…
  • Ja.
  • … Empfinden ausdrücken. Oder oder… was weiß ich. Kritik. Oder was es so ist.
  • Das gehen wir gleich noch einmal durch. Wir sehen uns da ein paar Beispiele jetzt gleich…
  • Ja.
  • … an. Und du sagst halt, was dir spontan … genau, dabei einfällt.
  • Mhm.
  • Ob das für dich jetze schon zur Kunst zählt. Und warum es jetzt zum Beispiel…
  • Definition Kunst
  • Ja aber. Mit dieser Definition Kunst.
  • Ja.
  • Das hätte ich schon ganz gerne definiert. Also ich würde als Laie das so empfinden, äh, dass man meinetwegen Dinge aus der… äh Natur, oder aus der Wirklichkeit, auf Papier oder Leinwand bannt.
  • Mhm.
  • Also das… bringt. Wie auch immer.
  • Mhm.
  • Das wäre für mich… ja Kunst. Von der Natur auf Papier zu bringen. Und wie würdest du das definieren. Kunst. Das Wort. Oder…
  • Also das was man in der Natur sieht,…
  • Ja.
  • … was…
  • Oder Wirklichkeit.
  • … oder… oder äh Abbildung von Dörfern oder so. Wo man so den Alltag zeigt. Oder so. Sowas meinst du jetze?
  • Ne ich meine, dass man den Alltag…
  • Ja.
  • … direkt dann darstellt.
  • Okay.
  • Also Natur…
  • Okay.
  • … sieht. Oder Wirklichkeit sieht und das dann… äh… auf die Leinwand bringt.
  • Okay.
  • Oder aufs Papier bringt.
  • Und das wäre für dich jetzt Kunst.
  • Das würde ich denken. Das ist Kunst. Oder? Oder was ist das wirklich?
  • Na ich… ich hab da gar keine Antwort! Ähm ich ähm…
  • Na eigentlich müsstest du eine haben!
  • Ne.
  • Als Kunststudent.
  • Mit Definition schwer tun, da es einzwängt
  • Ja aber ich zweifel ja die ganze Zeit. Deshalb hab ich ja keine. Und ich hab auch das Gefühl, dass niemand in diesem… dort an der Hochschule halt einem äh sozusagen äh seine eigene Ansicht darüber sagen möchte. Weil das dann ja immer einzwängt. Und…
  • Ja.
  • … dann kommt jemand anderes und sagt "Aber warum zwängst du das ein?". Also warum sagst du jetze bei dir hört sozusagen Kunst dabei auf, ähm wenn es nicht mehr äh die Natur äh äh auf Leinwand äh darstellt. Und den Alltag und…
  • Mhm.
  • … das was man draußen sieht dann…
  • Ja und die Leinwand.
  • … wie bei einem Foto, ne?
  • Ja, genau.
  • Malerei als Vorläufer von Fotografie
  • Du siehst etwas und machst ein Knips und…
  • Aber in früheren Jahrhunderten gabs ja keine…
  • Ja.
  • … noch nicht die Fotografie. Also hat man das versucht auf Papier oder…
  • Das stimmt.
  • … Leinwand oder so…
  • Ja.
  • … zu bringen. Denke ich mal.
  • Das… das das hab ich ja auch so gelesen. Dass damals das der Grund war, warum eben Maler ähm auch äh… die hatten ja auch Aufträge, ne?
  • Ja.
  • Und sollten dann von irgendwelchen Herrschaften…
  • Ja eben.
  • … oder so ähm Porträts und…
  • Ja.
  • Krise der Malerei
  • … so machen. Und Landschaften abbilden und so. Die kamen dann halt in die Krise, als es dann Fotografie gab.
  • Ja.
  • Weil die ja in einer Sinnkrise waren. Und warum…
  • Und warum…
  • … malen wir überhaupt noch…
  • Ja.
  • … die Natur. Kopieren sie, wenn…
  • Mhm.
  • … es ganz andere Gerätschaften gibt, die…
  • Mhm.
  • … die das viel besser können. Und so.
  • Die das noch genauer machen. Ja.
  • Und ich glaube aber, das ist die Zeit, wo eben ein Wandel da stattfand.
  • Mhm.
  • Und zwar, dass die dann nicht mehr versucht haben oder die Idee nicht mehr die Natur zu kopieren. Sondern sondern die subjektive Wahrnehmung …
  • Mhm.
  • … von dem was man sieht hineinzubringen.
  • Mhm.
  • Weil das kann ja Fotografie in dem Moment Moment erst einmal nicht.
  • Ja.
  • Landschaft
  • So. Also wenn du eine Landschaft siehst, …
  • Ja.
  • … äh…
  • Was empfinde ich dabei. Das ist das subjektive…
  • Genau.
  • … eben.
  • Van Gogh
  • Genau. Wir können ja zum Beispiel … da fällt mir jetzt halt Van Gogh ein. Einfach als [Geräusche]… Ich hab jetzt noch nicht nachgeguckt, aber…
  • Ja.
  • … wir können ja "Van Gogh Landschaft" eingeben.
  • Ja.
  • Bei dem und bei anderen Künstlern von damals ist halt das gute… Die haben ja Motive …
  • Ja.
  • … genommen, die die Betrachter immer noch…
  • Mhm.
  • … verstehen.
  • Ja.
  • So.
  • Mhm.
  • Und das ist ja bei heutiger Kunst oft nicht mehr so.
  • Mhm.
  • Das da… [lange Pause]
  • Nemen wir mal das da. Da gibts auch was. Da müsste ich dann mal nachgucken äh wie das genau heißt. So. Du hattest jetzt gesagt, äh die Natur sozusagen kopieren. Also auf Leinwand bringen. Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh Vincent van Gogh weizenfeld-k.jpg
  • Ja.
  • Wir haben hier eine Leinwand. Höchstwahrscheinlich. Und Farben. So wie du…
  • Ja. Mhm.
  • … es dir vorstellst.
  • Mhm. [kurze Pause]
  • Ja.
  • Gehört das für dich noch dazu? Als… Weil das ist ja nicht mehr realistisch. Ne?
  • Unterschied realistische und subjektive (krank?) Malerei
  • Also das ist für mich nicht mehr realistisch. Äh es ist aber noch eine Landschaft zu erkennen. Die aber irgendwie für mich mehr merkwürdig… ja, fast ein bisschen krank… vorkommt.
  • Warum krank?
  • Weiß ich nicht. Weil man so die Wolken nicht sieht. Oder auch nicht die … die Strichführung. Oder…
  • Du meinst diese Wellenform.
  • Ja. Ja.
  • Wir können ja mal etwas näher ran gehen. So.
  • [räuspert sich] Ich muss die Brille erst einmal putzen.
  • Ich kanns noch näher ranzoomen.
  • Ja. Ne lass jetzt erst einmal das so.
  • Mhm.
  • Das ist ja schon ein Stückchen… Ja, also dieses Kornfeld. Oder so. Das könnte man direkt noch… ja… so empfinden. Und sehen. In der Wirklichkeit. Wie da der Wind so…
  • Mhm.
  • abartig als Beschreibung
  • … bisschen drüber fegt. Während die Bäume schon… und der Hintergrund… schon etwas abartig ist.
  • Mhm. Das sieht man hier halt ganz gut. Bei den … was sind das? Pappeln oder so.
  • Joa. Ne. Äh. Warte mal. Wie heißen die. Äh. Lebensbäume. Oder so.
  • Okay.
  • Ich weiß nicht, obs Pappeln… Wenns Laubbaum ist, dann könnte es eine Pappel sein.
  • Mhm.
  • Von der Form her.
  • Weil die bestehen ja auch aus den Strichen. Wie halt dieser … dieses Feld.
  • Ja.
  • Unten. Aber sie haben ja noch insgesamt sone äh sone Form. Ne? Sone…
  • Ein Strich kann naturalistisch oder abstrakt sein
  • Ja, aber die Striche sind ja echt. Irgendwie. Oder empfinde ich noch als echt. Äh. Diese Kornehren.
  • Weil die in Wirklichkeit…
  • Also weil das so… Joa. Das könnte so noch Wirklichkeit sein.
  • Mhm. Das hier dann zum Beispiel nicht mehr. Das sind diese Linien…
  • Und ja. Und das empfinde ich als… Gehts noch ein kleines bisschen größer?
  • Na es kommt drauf an, wohin du hinzoomen willst.
  • Ja. Ja gut. Gut gut gut. Ja. Ne das ist jetzt etwas unscharf.
  • Na das ist alles jetzt unscharf.
  • Ja. Weils zu groß ist. Ja.
  • Eine Vergrößerung.
  • Ja.
  • Die Berge, die sind…
  • Ja.
  • Ne?
  • Ne also das ist dann schon … nicht mehr so Natur.
  • Aber ich denke mal, dass das ist eben diese…
  • Insgesamt ist es…
  • Ja genau.
  • … ist es… ja schon noch … Es ist eine Naturnachbildung. Die aber, ja, nicht ganz natürlich ist.
  • Natur kopieren vs. empfinden
  • Warum denkst du aber, hat er das nicht nur kopiert.
  • [Räusper] Naja. Er empfindet das vielleicht anders. Als ich es empfinden…
  • Okay.
  • … würde.
  • Das wäre dann eben dieses subjektive. Ne?
  • Subjektive eben.
  • Wo ich gesagt hatte, das mit der Fotografie kam auf und vielleicht…
  • Ja.
  • … gabs…
  • Ja.
  • … ja dann … Ich weiß es nicht ganz genau.
  • Ja.
  • Aber warum soll man nur noch etwas kopieren. Gehts nicht eher darum, wie man die Natur wahrnimmt.
  • Das Empfinden.
  • Genau. Und ich denke, genau das war glaube ich auch mit sein Thema. Ich hatte vorhin mal kurz was drüber…
  • Ja.
  • … gelesen. Halt. So dieses…
  • Mhm.
  • … diese Wahrnehmung von der Natur und…
  • Ja.
  • … und diese Bewegung, die da drinne ist.
  • Ja.
  • Er ist ja dadurch bekannt geworden. Ne? Durch diese Bilder, wo er halt…
  • Und diese Strichführung.
  • … mit dieser Strichführung gearbeitet…
  • Ja.
  • … hat. Und so.
  • Schön und nicht schön
  • Ja. Aber wie gesagt. Das empfinde ich dann schon nicht mehr so schön. Während das Kornfeld für mich sehr schön ist. Oder sehr echt erscheint.
  • Sag mal schön. Du sagst jetzt schön. Also was… was ist für dich schön.
  • Also ähm. Naja. Man kann bei einem Bild von vorne herein ganz negative Empfindungen haben.
  • Mhm.
  • Es gibt ja nicht nur schöne harmonische Bilder. Sondern auch ganz… ja… hässliche oder die einem Angst einjagen. Oder oder…
  • Mhm.
  • … oder solche Bilder. Dann eben. Nich? Und dazu gehört das aber nun nicht!
  • Der Schrei
  • Ich tippe mal eben "Der Schrei" ein. Kennst du denke ich mal.
  • Nein. Das ist auch von Van Gogh?
  • Nenene. Ich muss auch gleich noch einmal gucken, wie der … wie der genau heißt. [kurze Pause]
  • Von ähm… Eduard Munk . Munk.
  • Ach Munk.
  • Ist ein ganz Bekanntes.
  • Naja gut. Also den Namen hab ich schon einmal gehört.
  • Das ist von 1893. Dieses Bild. Ich machs mal groß. Der Schrei, Edvard Munch Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe schrei2-k.jpg
  • Ja.
  • Das ist ja jetzt ein riesen Bild. Also du hast gerade von schön äh geredet. Du erkennst die Landschaft noch.
  • Ja.
  • Schön, da echt
  • Für dich wäre es aber eher… also ist das Feld schön, weil es…
  • Ja.
  • … noch die…
  • Das ist für mich noch echt.
  • Genau. Wie es in echt ist. Deshalb…
  • Ja.
  • … findest du das halt schön.
  • Mhm.
  • Aber das ist halt schon zu zu abstrahiert für dich. Al…
  • Ja. Mhm.
  • Die Form ist halt… gibt nicht… also das Objekt wird nicht mehr so dargestellt, wie es eigentlich…
  • Ja.
  • … ist. Sondern ist ja schon abgewandelt.
  • harmonische / disharmonische Bilder
  • Also es ist schon noch harmonisch.
  • Ja.
  • Mit einem Stich Disharmonie. [lacht] Drinne. Sagen wirs mal so.
  • Ja.
  • Ja.
  • Auch mit den Farben.
  • Ja.
  • Ist ja ziemlich… äh… grell.
  • Ja die Farben gehen fast noch.
  • Ja. So das wäre jetzt halt… Wenn du sagst…
  • Ja.
  • … ist es für dich schön? Hässlich? Oder sag mal was dazu. Zum Schrei. [kurze Pause]
  • Zu dem Bild.
  • Der ist… Dieses Bild ist also für mich gar nicht mehr harmonisch. [kurze Pause]
  • Gar nicht schön. [11:42]
  • Wie leitest du das ab?
  • [pustet Luft aus]
  • Also das Gegenteil… hässlich. Oder…?
  • Hässliche Bilder
  • Hässlich ist wieder zu viel gesagt. Äh das Thema ist aber getroffen. Würde ich sagen. Wenn das "Der Schrei" heißt. Man sieht die Frau … ja… schreien. Den Mund weit auf. Und die Arme hoch gehoben. Aber es ist für mich also … tja… nicht mehr so richtig harmonisch.
  • Also du würdest es dir jetzt nicht unbedingt an…
  • Ich würde es …
  • …schauen im Museum. So länger davor stehen.
  • Generationenfrage
  • Ja. Also ich könnte mir vorstellen, das meine Generation vor… ja… sehr harmonischen Bildern ein bisschen länger ausharrt als vor disharmonischen Bildern eben.
  • Was bist du denn für eine Generation? Welches Jahr?
  • Jahrgang 31. Uralt.
  • Okay. Aber das ist ja von 1890… 93 oder so.
  • Ja.
  • Das ist ja noch älter. Also da gabs ja bereits viele solcher Bilder. Und Van Gogh hatte…
  • Ja.
  • … glaube ich auch in dem Zeitraum gelebt.
  • Ja.
  • Auflehnung gegen den Realismus
  • Es gab ja ganz viele Künstler, die genau…
  • Mhm.
  • … in dieser Zeit herumexperimentiert haben.
  • Ja.
[12:50]
1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen
Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen
nach der 6. Ebene
nach der 6. Ebene
Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen
Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen
Geradenbild Werkstatt AV-Labor nach telefonischer Anfrage: Tuschestifte SB erst wieder in 2. KW vorrätig da nur noch 7 Stk. im AV-Labor bis dahin nur A2-Zeichnungen umsetzen, danach 2-3 neue Ganzkörperporträts davor aber schon großen Rahmen bestellen, da Format feststeht (von gestern ) 4. Ebene ca. 10:20-11:27 (67min) Motiv für Klassenraum mit Auflage 10 Stk.+ 1 KE selbes Motiv mit unterschdl. Strichen etwas zwischen Unikat und Auflage schöpft Möglichkeiten der Zeichenmaschine aus (unkorrigierte erste Fassung) Im Vergleich zum Beispiel zum Linoldruck, wo einmal das Motiv in die Platte geritzt wird, steht bei den Plotterzeichnungen nicht das Motiv sondern lediglich die Information fest. Diese Information beruht auf einem digitalen Bild. Am Ende steht also die Vorlage mit seinen Farbpixeln fest, die für die Plotterzeichnungen ausgelesen werden. Diese Informationen können nun beliebig verarbeitet werden. So kann die Länge, der Winkel und die Anzahl der Striche je nach Farbinformation anders ausfallen. Weiterhin kann ein gesteuerter Zufall hineingebracht werden. So kann zum Beispiel die Länge und der Winkel mit jedem Aufruf etwas varieren. Ich erwähne das, um die Möglichkeiten bei einer Plotterzeichnung im Gegensatz zu anderen analogen Auflageverfahren hervorzuheben. Am Ende kommt durch die Verwendung des Plotters, von Papier und einem Stift auch ein materielles Ding heraus. Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, ob es sich immer um ein Unikat handelt, auch wenn die Striche von Länge und Winkel immer gleich sein sollten. Denn der Stift wird immer über das Blatt gezogen, die Striche einzeln gezeichnet. Es vergeht Zeit. So als würde ein Künstler immer wieder von neuem anfangen das Motiv auf Papier zu bringen. Ich würde für den Rundgang jedoch das selbe Motiv 10 mal mit kleinen Variationen plotten lassen wollen. So kommen Themen wie Augenblick, Bewegung, Zufall und zerbrechliche Persönlichkeit (bei einem Selbstbildnis) mit ins Spiel. Und ein Verkaufsargument ist es sicherlich auch, erwähnen zu können, dass es sich zwar um eine Auflage handelt (1 Information), aber bei der Umsetzung große Abweichungen vorliegen. Der zusätzliche Aufwand ist auch überschaubar. Stiftewechsel nach 1/2 4. Ebene (Gedanken zum Wort Plotter / Zeichenmaschine) Sollte ich den Plotter - auch vor mir selbst - als Zeichenmaschine bezeichnen? Die Verwendung des Wortes Plotter benötigt immer eine Erklärung. Zeichenmaschine erklärt sich von selbst. Es ist eine Maschine die zeichnet. Und eine Maschine muss immer von einem Menschen mit Information gefüttert werden. Zeichenmaschine klingt auch poetisch. In meinem Kopf erscheint sofort ein Bild von einem Gerät mit Knöpfen, Kabeln, Rollen und einer Hand, die ein Stift hält und über das Blatt bewegt. Force auf 120gf verringert, da höhere Werte nur Lärm verursachen und bei diesen Tuschestiften sonst keine Auswirkung haben Die Frage, warum ich das nicht händisch zeichne, erübrigt sich bei einer Auflage. Bei Einzelarbeiten kommt es hingegen immer auf die Zeichnung selbst drauf an. Bei dem aktuellen Ganzkörperporträt gibt es Bereiche, wo kleine Punkte ganz exakt aneinander gereiht sind. So auch bei dem einen A2-Selbstporträt, wo die Augen aus kleinen immer gleich ausgerichteten Linien bestehen. Hier ist die kühle Berechenbarkeit der Maschine Teil der Arbeit. am Ende nicht aufgepasst und Maschine abgestellt; dennoch nicht wie beim ersten Mal rausgefallen 5. Ebene 11:30-12:35 (65min) Stiftewechsel 11:56 mit einigen Spuren zwischen zwei zu zeichnenden Strichen 6. Ebene 12:38- bei letzter Ebene Striche bei linker Brustwarze entfernt, da andere Verdickung schon als Brustwarze erkennbar Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen ganzkoerper-k.jpg im Klassenraum aufgehangen nach der 6. Ebene plotheute-k.jpg linke Brustwarze ungewollt nach unten gerutscht da bei eigentlicher Position dennoch schwärzer, schaut es ein wenig nach Frauenbrust aus bei weiterem Plot aber bewusst dafür entscheiden, da Schieflage spannender linker Unterarm zu schmal, mit dicker Kante zum Bauch hin Bauchbereich mit wenigen Strichen gut rechter Arm schaut abgebrochen aus (wie bei Statue) passt aber zu Punktbereichen Punktbereiche sehr gut, auch links, wo durch leichte Verschiebung und Auftragsstärke ein Muster entsteht Wirbel im Bild demnächst verstärken heißt: mehr schwarze Bereiche, nicht nur oben und rechts insgesamt noch mehr Linien, stärkerer Kontrast leichte Kopfbeugung schaut gut aus, da irgendwie provozierend rechte Schulter mit komischem Kreis Kopfbereich mit zu wenig Linien, wirkt von Nahmen zerstückelt im linken Bereich fehlt Schwärze Liniendicke prinzipiell aber ok Arbeitsspuren, Tuscheflecken und andere Verunreinigungen sehr gut in Processing Dicke der Linien verringern oder Pixelanzahl erhöhen, entspricht ansonsten nicht dem Plot insgesamt: mehr Schwärze erzeugen und gleichzeitig eine Bewegung zulassen (kein Wirrwar) HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung Rahmen A2 gesucht Vorschau Geradenbild gerahmt Holzrahmen, schwarz: (1) 22+7 (2) 21+7 (zu auffällige Maserung) (3) 26+5 EUR (4) 25+7 (5) 27+7 Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen mgl-rahmung2-k.jpg rahmenlos: (1) 7+5 (ab 50 versandkostenfrei) (2) 8+5 EUR (3) 11+7 bei Holzrahmen mit 24 EUR rechnen, bei rahmenlos mit 8 EUR (bei jw. 5 Stk.) Modul 4 Prüfung Arbeiten weiter gesammelt und in Dokument abgelegt
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Vorbereitung Plot Abstand Motiv zur Rahmung von Zeichenplotter vorgegeben: 1cm links/rechts und 3cm oben/unten bei Rahmenbreite 18mm werden 9.5mm verdeckt (rund 10mm) bei Rahmenbreite 13mm werden 5mm verdeckt Abstand Motiv zum Papierrand +10mm zusätzlich je Seite bei Papierformat 70x220cm: 66x212cm Motiv bei Motivformat 66x202cm: 70x210cm Papierformat eher 18mm Rahmenbreite nehmen, da Rahmung sonst zu zart ca. 12:30-13:30 Plotter eingerichtet, Fußboden mit Papier überdeckt, Blatt auf ca. 2,30m geschnitten, 6 Ebenen erstellt Übertragung zum Plotter je Ebene: 3min 1. Ebene 13:37-ABBRUCH Abbruch, da Plotter Blattende nicht erkennt und einfach weiterrollt dicke Linie gezeichnet, könnte digitale Radiergummibegrenzung sein komplett abgebrochen, Blatt neu eingelegt 30cm/s, schneller traue ich mich bei diesem Format nicht Glück gehabt: beim 2. Versuch scheint die abgeschnittene Papierfläche kein Einfluss auf Motivgröße zu haben 1. Ebene 13:48-14:56, ca. 70min 70min*6=7h reine Zeichenzeit Bei diesem Parpierformat, was eigentlich noch überschaubar ist (die Höhe übersteigt nur ein wenig meine eigene Körpergröße), muss ich zukünftig über eine Stunde Vorbereitungszeit einplanen. Auch sollte die Blatthöhe immer 10-30cm größer sein, als nötig. Am Ende muss halt noch geschnitten werden. Wenn die Zeichenmaschine einmal läuft, ist alles gut. Aber bis dahin können viele unerwartete Dinge eintreten. Bei dem Format muss ich also auch viel Geduld mitbringen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, dass der Plot abbricht und ich von vorne anfangen muss. Die Grenzen sind von Maschine, Papier und Stift festgelegt. 1. Stiftewechsel kurz vor Ende 1. Ebene Blatt nach 1. Eben durchgefallen erneut ausgerichtet und befestigt nicht ganz exakt, da händisch eingerichtet bei Punktbereichen später sichtbar zukünftig kurz vor Ende aller anderen Ebenen: Maschine abschalten und neu starten, damit Papier nicht rausfällt 2. Ebene 15:02-16:06, ca. 65min 2. Stiftewechsel bei 3/4 2. Ebene Speed auf 35cm/s erhöht kurz vor Ende auf 15cm/s verringert, nach letztem Strich Maschine ausgeschaltet und neu gestartet 3. Ebene 16:10- 3. Stiftewechsel bei 1/3 3. Ebene HGB Rundgang 2017 morgen 4.-6. Ebene plotten, danach im Klassenraum aufhängen und entscheiden, ob beim Rundgang ausstellen ansonsten noch einmal ein Ganzkörperporträt im Januar herstellen (Freitag ab 18 Uhr und Samstag bis abends) erst danach Rahmen bestellen für übermorgen A2-Motive vorbereiten im Internet nach passenden schwarzen Rahmen suchen (Holz oder Metall, eckig) darf 50 EUR inkl. Versand nicht übersteigen Arbeiten nur bei Klassenausstellung für 100 EUR verkaufen, danach für ca. 350 EUR
Vorschau Ganzkörperporträt 2016-12-24 12-59-29
Vorschau Ganzkörperporträt 2016-12-24 12-59-29
Jeff Koons, Foto Chris Fanning
Jeff Koons, Foto Chris Fanning
Günther Uecker, Foto Lothar Wolleh
Günther Uecker, Foto Lothar Wolleh
Günther Uecker, Quelle dpa
Günther Uecker, Quelle dpa
Geradenbild am Ganzkörperporträt weiter gearbeitet HGB Rundgang 2017 Vorschau Ganzkörperporträt 2016-12-24 12-59-29 2016-12-24_12-59-29_vorschau-k.jpg schwarze Bereiche eingefügt, werden mit Punkten gefüllt wirkt fragmentarisch neues Motivformat: 68x220cm Papierformat: 70x222cm (weißer Bereich wird etwas größer) mit Rahmen Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Du hast ja… ich stelle mir die ganze Zeit vor, dass ich nach dem Interview eine ganz große Ausstellung mache.
  • [lacht]
  • Extrem weiter Kunstbegriff
  • Ich finde. Das hab ich selbst noch nicht einmal… Du hast einen extrem weiten Kunstbegriff. Und ich ging eigentlich davon aus, dass deiner ziemlich eingeschränkt ist.
  • Mhm.
  • Weil du halt immer von Markt und ähm und Geld verdienen und so…
  • Ja.
  • Du hast ja auch als Hauptgrund dieses mit dem ähm Geschäftsmodell…
  • Ja.
  • … und so. Das klingt halt sehr nach… sehr ähm… sehr einer sehr durchdachten Struktur. So. Und jetzt wirkt das so, als würdest du alles eigentlich äh was im Kunstraum ist ähm… was ja auch so glaube ich von vielen gesehen wird. Inzwischen. Es kann alles Kunst sein. Es muss halt im Kunstraum sein. Es muss definiert sein als Kunst. Und dann ist es Kunst. Du kannst sogar was damit anfangen. Mit den Bäumen. Mit dem Pissoir, was dann dreckig ist oder gemalt dreckig ist oder so.
  • Ja.
  • Das finde ich gerade krass. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Dass du wirklich in so einen Raum gehst und sagst: Oah. Das ist geile Kunst! Ich hab mir jetzt die ganze Zeit vorgestellt… wie bei Oma: Hä. Das soll Kunst sein? Das kann ich auch. Was du vorhin gesagt hast, als Beispiel.
  • Mhm.
  • Da hast du doch irgendwas gesagt mit äh ähm… Wenns nur weiß ist oder so… das kann ich ja auch so.
  • Ja. Die Genialität, die da drinne steckt, dieses ähm, ja…
  • Du musst der Erste sein. Damits genial ist.
  • Das ist… ist…
  • Und meinst du…
  • Ja es muss etwas besonderes sein. Es muss etwas mhm…
  • Dann klingt das jetzt wieder nach Markt halt. Ne? So äh. [unverständlich 1:52:15]
  • Alexanders Tipps für mich
  • Ich würde auch viel stärker differenzieren. Wir haben uns ja schon oft darüber unterhalten ähm… oder ich versuche dir immer Tips zu geben, was was was du machen SOLLTEST. Und äh…
  • Da liegt der [Telefon]hörer immer daneben [lacht]
  • … in den seltesten Fällen oder fast gar nicht richtest du dich danach. Weil…
  • Ich sträube mich dann.
  • Ähm. Weil ähm. Ich würde… ich ähm… Wenn du mich fragst, würde ich dir natürlich sagen äh suche dir eine Kunstrichtung, mit der du Geld verdienen kannst. Mit der du deinen Lebensunterhalt verdienen kannst. Das war immer meine Grundaussage. Zu der ich auch stehe.
  • ENDLICH hab ich di[unverständlich 1:52:45]
  • Äh äh [unverständlich]
  • [schreit] INTERVIEW SCHLUSS!
  • Geldwert
  • Ich will natürlich, dass du ähm äh dass du in … mit dem was du gelernt hast, das du das natürlich auch anwendest. Und äh nicht nur ähm… nicht nur überhaupt etwas schaffst, sondern dass du auch etwas schaffst, was einen G-e-l-d-wert hat.
  • DU… Okay aber du…
  • Geld verdienen kannst.
  • Aber aber trotzdem würdest du nicht sagen, dass äh Kunst nur, wenn es Geld bringt, äh gut…
  • NIE und nimmer.
  • Weil du das mit den Bäumen und so gesagt hast.
  • Nein. [durcheinandergeredet, 1:53:30]
  • Aber aber aber du empfielst sozusagen, ähm man solte schon äh ähm sich vorstellen, dass wenn man Kunst macht, dass mans auch an den Mann bringt. Also damit Geld verdienen kann.
  • Das… das wäre mein… Betriebswirtschaftlich gesehen wäre das die cleverste äh ähm äh… Man sagt ja immer, der cleverste Businessplan, den ein angehender Künstler mitbringen sollte, nämlich, er schaut sich erst einmal den Markt an. Er ähm guckt sich an, was was machbar ist. Welche Konkurrenz auf dem Markt vorhanden ist. Sucht sich eine Niesche. Und verdient mit dieser Niesche Geld.
  • Also wenn so…
  • So.
  • … dann will ich kein Künstler sein.
  • Also ich gebe zu, dass es eingeschränkt ist. Aber ich will noch ein Beispiel geben. [Räusper] Es würde mir Leid tuen…
  • JEFF KOONS! Jeff Koons Jeff Koons, Foto Chris Fanning koons-k.jpg
  • Ich…
  • MEINTEST DU!
  • Kann sein.
  • Mit dem errigiertem Penis. Jetzt hab ichs.
  • Kann sein.
  • Jetzt redest du weiter.
  • Meine Zukunft als Künstler
  • Ähm. Also es würde mir Leid tuen, wenn wenn du nach dem Studium äh anfängst ähm äh ähm ähm gebrauchte Fließen zu zerschlagen … ähm… und ähm äh versuchst das ganze dann halt in irgendeine Form zu etwas Neuem zusammenzufügen. Und es keinen interessiert. Du also weder Ausstellungen findest… oder weder Räume findest, die bereit sind, das zu zeigen. Äh du niemanden findest, der sich dafür ernsthaft interessiert. Und du vor allen Dingen jeden Monat zum Sozialamt gehen musst, um dir halt deinen Lebensunterhalt zu verdi… zu bekommen. Nicht zu verdienen, sondern…
  • Mhm.
  • … zu bekommen.
  • Zu verdienen kann man das auch nennen.
  • Und äh… Ähm. Na gut. Äh äh Sozialhilfe abzuholen hat nichts mit Verdienen zu tun.
  • Nenene.
  • Sondern man bekommt es ohne Gegenleistung.
  • Künstler und Hartz 4
  • Beim letzten Klassentreffen ging es um die HGB Rundgang-Ausstellung.
  • Ja.
  • Und da war dann Hartz 4 ein großes Thema. Das viele nach dem Studium am Ende …
  • Ja.
  • … da landen werden. Und das es einige Künstler gibt, die Harz 4 als Geschäfts… äh … Ding… also als als als Arbeitsstelle sozusagen sehen.
  • Ja. Ja.
  • Das der Staat sozusagen …
  • Der Arbeitgeber ist sozusagen der Staat. Und deswegen…
  • Genau.
  • … kann man sich frei bewegen. Und das würde ich nie… niemandem wünschen. Dir als recht nicht.
  • Einige machens ja freiwillig. Die nehmen es nicht negativ.
  • Günther Uecker
  • Sondern wenn du die Wahl hast, würde ich sagen, ähm … Heute morgen habe ich bei N24 oder NTV war das äh so einen Künstler gesehen, der hat Holzbrett… genau er hat ganz viele Nägel raufgehauen… raufgeschlagen. Ähm. Krumm und schief und so. Ähm und äh scheint … äh mit Kuba war das irgendwas. Und scheint damit sehr erfolgreich zu…
  • Waren das große Bretter. Oder …
  • … sein. Nein es sah eher wie eine Leinwand aus. Aber es war quadratisch. Weiß. So vom vom Gefühl her zwei Zentimeter …
  • Uecker.
  • …Tiefe
  • Uecker heißt der.
  • Wie?
  • Uecker. Günther Uecker, Foto Lothar Wolleh uecker_1-k.jpg
  • JA GENAU.
  • Okay.
  • Ja der war das.
  • Das ist schön. Weil ich von dem nämlich nen alten Fernseher… TV… heißt das… gesehen habe. Wo er … Der hat ganz viel mit Nägel gemacht und …
  • Genau.
  • hat in der Nachkriegszeit damit angefangen. Günther Uecker, Quelle dpa uecker_2-k.jpg
  • Genau.
  • Dies… Der war übrigens auch ein Thema.
  • Genau. Das ist ein Thema, was ihn anscheinend schon ein Leben lang begleitet. Also er hat Nägel mit…
  • Ruf ruf ruf den auf!
  • Ist jetzt egal.
  • NEIN. Das ist ein Superding! Weil du den gesehen hast und…
  • … Affinität… zu Nägeln…
  • Okay. Und was … Sag jetzt alles, was du darüber … was was was passierte dabei bei dir. Als du das gehört hattest. Und ähm…
  • Also pass auf. Ich hab nur ganz kurz ähm äh ähm… genau… [Friedrich zeigt Bild im Internet] der ist das. Ich hab auch gar nicht alle seine Werke gesehen. Sondern…
  • Das war jetzt im Fernsehen. Nicht im Radio.
  • Genau. N24 wie gesagt. Oder NTV war das heute.
  • Okay.
  • Ähm. Und ich hab auch nur äh ein paar Minuten reingeschaut.
  • Okay.
  • Auf den Zug aufspringen
  • Ähm. Äh. Aber sowas hab ich gesehen. Er hat so so Schriften gemacht und hat anschließend äh äh unterschiedliche Religionen… meinte er… und hat das dann so mit Nägel behauen. Nein und er hat das für sich zu seinem Thema gemacht. Ich wollte nur sagen, ähm. Wenn du die Wahl hast zwischen Scherben, die sich … die vielleicht keinen Marktwert oder die du nicht zu einem Marktwert entwickeln kannst und äh diesen genagelten Sachen äh äh, wo du vielleicht auf den Zug aufspringen kannst. Oder wo du das Gefühl hast, damit kannst du dein Lebensunterhalt verdienen… würde ich IMMER sagen: Nimm die Nägel! [kurze Pause] Das will ich sagen.
  • Ich behaupte aber, dass der Uecker keine Nägel genommen hat, weil er sich sagte, Nägel lassen sich besser verkaufen als Scherben. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Das macht ein Geschäftstyp, der Geld verdienen will. Aber kein KÜNSTLER. Ein Künstler… für MICH hat ein Künstler…
  • Ja.
  • äh äh im Kopf ein ein Gefühl … irgendwas, was er äußern will. Und dann nimmt er das, was was, was er Äußern will, am besten darstellen kann. Da gehts ihm nicht darum, ähm… Wofür gibts am meisten Geld. ABER das ist jetzt interessant. Äh du hast es dir angeguckt. Ne? Diese Dokumentation. Wie lange lief sie so ungefähr?
  • Nein.
  • Oder einen Ausschnitt…
  • Ich hatte nur einen Ausschnitt davon…
  • Okay.
  • …gesehen. Also ich glaube, das war eine Stunde. Und ich hab davon… fünf Minuten…
  • Okay.
  • …gesehen.
  • Okay aber du hast dir das fünf Minuten angesehen. So.
  • Ja.
  • Hast du das aus Interesse, als Langeweile oder hast du dir dann eine Frage gestellt, wie was … wie hat er argumentiert, oder… worum gings da gerade. Was DICH dann zu fünf Minuten hingucken verleitet hat. Was Nägel mit Kunst zu tun hat. [1:58:20]
  • [langgezogenes] Mhm. Ich hab den … die Vorschau gesehen. Diesen Trailer dazu.
  • Mhm.
  • Und äh da wurde nur kurz über ihn … wurde kurz gesagt, was man … was man dann gleich sehen wird. Unter anderem wollte man auch Einblicke in seine Werkstatt und Einblicke in sein sein SCHAFFEN wollte man … DAS hat mich interessiert. Ich wollte sehen, äh ähm es war eher technischer… warum es mich interessiert hat.
  • Mhm.
  • Ich wollte sehen… wie ist seine Arbeitsumgebung. Wie ist was was inspiriert ihn. Ähm. Was ähm… Wie macht er seine Kunst. Das hat mich interessiert. Und äh er selbst…
  • Nicht warum er das macht, sozusagen.
  • Äh. Ne das gar nicht mal. Äh. Aber er selber hat es… er wurde dann auch gefragt, äh, was er dabei empfindet, wenn er diesen Nagel…
  • Ja.
  • … einschlägt. Und äh da hat er das dann so beschrieben, äh das er mit seiner GESAMTEN Körperlichkeit … und das sah auch sehr anstrengend aus… Und er muss auch ganz schnell schlagen, sagt er. Damit er sich nicht zu doll konzentriert. Äh damit er den Nagel nicht so wie man es normalerweise macht, ganz akurat reinhaut. Sondern … er muss richtig raufkloppen, auch wenn er mal daneben haut. Und so. Erst dann entsteht IN der Arbeit eine gewisse Dynamik. Ähm. Die man dem Bild hinterher ansieht. Es heißt… also das bedeutet: es ist nicht geplant, was er macht. Äh äh…
  • Mhm.
  • Da ist auch so ein Zufalls… ähm…
  • Es bleibt spannungsgeladen. Es ist nicht so ganz geometrisch exakt.
  • … äh und das hat mich interessiert. Also und das hats dann auch wieder interessant gemacht. Und äh wenn man natürlich dieses Wissen hat und später mal vor einem Werk von ihm steht, würde ich danach suchen. Dass ich genau das, was er beschrieben hat, dann auch wiederfinde. In dem Bild.
  • Erwartungshaltung bei Kunst (wie Mona Lisa Hype)
  • Es ist interessant. Weil ich jetzt eben in München diese eine Arbeit gesehen hatte. Von ihm. Und ich hab mir… das war halt in in Kunst… Medientheorie… Kurs… gings um ihn. Und ich fands halt spannend, was er gemacht hat. Und dann hab ich das Original gesehen.
  • Ja.
  • Für mich war das eine Konsole mit Nägeln drinne.
  • Mhm.
  • Ich hab da kene … ich hab da einfach… auf auf den Abbildungen, wenn ich im Internet den Text durchlese, hat das eine riesen große Bedeutung bekommen.
  • Ja.
  • Am Ende wars wie bei der Mona Lisa. Höchstwahrscheinlich. Man steht davor. Und es ist halt irgendwas … wo man SOVIEL gehört hat und am Ende…
  • Ja.
  • … ist es etwas, … PFFF. [kurze Pause] Es war nichts mehr. Ich weiß nicht, wie es dir jetzt ergehen würde. Würdest du davor stehen. Weil wenn man so eine Dokumentation vielleicht noch mit Hintergrundmusik oder so… weißt du… dann wirst du ziemlich schnell eingelullt und …
  • Mhm.
  • … und tauchst in eine fremde Welt ein. In die du aber nicht eintauchst, wenn du in einer Ausstellung bist, die ganz clean ist. Und du siehst da bloß ein Objekt. Einen Fernseher mit Nägeln drinne.
  • Ja. [2:01:00]
  • Materielle Ebene wichtig
  • So. Aber aber was ich jetzt interessant fand… bei dir… Das hast du vorhin auch schon angedeutet… Jetzt berichtige mich, wenn ich wieder falsch liege… Das du… Das dich … die materielle Ebene … sehr anspricht. Du guckst nach dem Bilderrahmen. Du guckst wie ein Bild gemacht wurde. Welche Schichten es vielleicht gibt. Wie der Aufbau ist. Äh. Ähm. Das du aber nicht nach dem Warum oder oder etwas … etwas ähm … gefühlsmäßiges darin äh ähm… suchst. Sondern du guckst dir das ganze ähm …
  • Das handwerkliche, nicht…
  • … das handwerkliche an.
  • Das handwerkliche. Nicht das materielle.
  • Genau. Das handwerkliche. Aber das kann man schon so sagen.
  • Ja.
  • Das ist so deine Sicht auf … äh auf Arbeit… da gibt es etwas, was dich anspricht. Dann gibts ja auch wieder einen Kreis zu deinem Ausgangspunkt…
  • Ich glaube…
  • … wo du Begabung und Handwerk Handwerk nennst.
  • Genau. Ich hab das ähm noch nie so bei mir beobachtet.
  • Du hast schon einen richtigen Kosmos kreiert. Das kriege ich jetzt erst raus hier. [lacht]
  • Ähm. Ich hab das selber noch nicht so reflektiert bei mir. Aber ähm ich gebe zu, wenn etwas besonders handwerklich gut gemacht ist oder wenn ähm überhaupt etwas was mich fasziniert… ein Handwerk Handwerk dahinter steht, dann bin ich bereit mich länger damit zu beschäftigen.
  • Ist das nicht GEIL, dass wir das jetzt so rausbekommen haben?
  • Das ist cool. Ja.
  • Ja.
  • Über das Handwerk Handwerk Zugang finden
  • Aber dann… dann gebe ich sozusagen dem Werk auch die Chance mir mehr von sich und dem Künstler zu erzählen. [2:02:10]
HGB Rundgang 2017 9.-12.2.2017 Planung (mit Notizen von gestern) Geradenbild (1) 28., 29. und 30.12. im AV-Labor arbeiten (8-18 Uhr HGB geöffnet) zuerst 70x200cm (oder andere Höhe) Ganzkörperporträt probieren in 5-10 Schritten machen wenn noch zu wenig gefüllt, weiteren Schritt einfügen schauen, dass ich mind. 10 Stifte sofort griffbereit habe ansonsten bei Boesner telefonisch nachfragen Papierlänge zuvor ausmessen und zuschneiden nachmessen, wie dick stärkste Linie sein kann, danach bei Illustrator versuchen zu imitieren (2) 4.1.2017 von 10:30 bis 13:30 in Raum 16 beide Flächen im Flur eintragen (3) im Zeitraum 4.-8.1. Schnuridee für Flur noch einmal im Klassenraum testen Paketschnur (sollte aber gleichmäßig sein), kleine Nägel besorgen Wie Enden Schnüre gestalten, sodass es nicht klobig ausschaut? Fotoabzüge bei dm bestellen (verschd. Motive) (4) egal welche Variante: bis zum 9.1. Rahmen kaufen (müssten bis 16.1. geliefert sein) wenn Ganzkörperporträt nicht gut ausschaut, 3-4 bereits geplottete A2-Porträts rahmen und im Flur übereinander aufhängen, Rahmen bei Boesner kaufen ansonsten für Ganzkörperporträt Rahmen von Halbe liefern lassen (5) am 14.1. Flügeltürrahmen mit Selbstporträt in HGB bringen (4) am 4.2. zuvor Hausmeister fragen, ob das in Ordnung geht für Flügeltürrahmen und andere Wandbilder Löcher bohren testweise hängen, danach wieder entfernen oder für Flügeltürrahmen 4 kleine Holzobjekte bauen, die mit Klebesteifen an Wand befestigt werden und die Flügel offen halten (5) am 7.2. (2 Tage vor Rundgang) wenn möglich bereits jetzt aus Schnüren eine Geradenansammlung inkl. einigen Fotoabzüge um Flügeltürrahmen-Fläche installieren ansonsten wieder nur testweise fertig machen (inkl. Nägel), danach Schnur wieder entfernen und am Mittwoch oder Donnerstag aufhängen, wenn Flächen frei Offene Frage: (1) Herme Herme da in Klassenraum nicht möglich evtl. doch nicht ausstellen im Flur aus Sicherheitsgründen bestimmt nur in Nischen mgl. abwarten, wie Holzlieferung, Fräsen, Bearbeitung klappt danach entscheiden Modul 4 Prüfung (Vorbereitung, mit Notizen vergangender Tage) am 11.1.2017 um 10.30 im Büro von Mark Helmut Mark und Kilian Kilian Schellbach 1/2h Arbeiten aus der Zeit vom Hauptstudium vorstellen PDF-Datei mit Dokumentation mitbringen und 2x farbig ausdrucken mit Dokumentation angefangen Arbeiten zuordnen: (1) Geradenbilder, (2) verhüllte Arbeiten, (3) kindliche Zeichnung, (4) Künstler-Herme, (5) Selbstbildnisse (und andere Collagen) mit 1. Aufzeichnung vom 14.10.2014 evtl. Derzeit keine Ausstellung / Currently no exhibition rausnehmen Entwicklung Geradenbilder darlegen (über Versuchsanordnungen, über Geradenporträts, über Konstellationen, über Linienbündel, über bewegte Geraden)
Standpunkt HGB Rundgang 2017 Geradenbild 2016-12-11.mp3 Diplom Theorie Gespräch Oma Ende Dezember telefonisch festgehalten Gespräch mit Alexander
  • Der erste zu sein, der nur eine weiße Fläche präsentiert, …
  • Ja.
  • Kunst, da Erster
  • … darauf musst du auch erst einmal kommen.
  • Ne. Nachdem es… [unverständlich, 1:40:22]
  • Davor kam noch niemand darauf.
  • Vor Jahren kam schon jemand darauf schwarze Bilder zu machen oder einfach nur ein Bild mit einem schwarzen Fleck zu machen.
  • Es gibt ein schwarzes Quadrat von Malewitsch Kasimir Malewitsch.
  • Ja. Und ähm…
  • Das hab ich auch gesehen. In Basel.
  • … der Schritt halt von von einem minimalistischen Bild… von einem schwarzen Fleck oder von einem Quadrat oder sogar … es gibt auch komplett schwarze Bilder. Gibts auch! Der… HIN zu einem komplett weißen, komplett grünen…
  • Das ist schon älter das Bild. Der ist schon tot.
  • … oder gelbes… Ja, also der Schritt dahin finde ich nicht so weit. Und da fehlt es mir auch ein Stück weit an… an ähm…
  • Zugang.
  • … Ne. An äh…
  • Oder…
  • Ich hab … ich geh ja immer davon aus, dass er begabt sein muss. So gut äh äh … Begabung ist nicht immer äußerlich sichtbar. Sondern auch manchmal sinds einfach nur die IDEE zu haben. Dafür braucht es manchmal auch schon äh äh einer gewissen B-e-g-a-b-u-n-g. Ja?
  • Es ist ein… Ich frag dich, ist es nicht eine Idee?
  • Kopie
  • Es ist eine Kopie in meinen Augen.
  • Aber von wem?
  • Von anderen äh die als Künstler anerkannt sind, die das ganze schon in…
  • Der ist ja anerkannt.
  • … in in schwarz gemacht haben. Oder einfach nur in weiß. Mit einem einzelnen Punkt drauf. Äh.
  • Gut, dann gehen wir jetzt mal davon aus, er ist der Erste. Oder irgendeiner wird der erste gewesen sein, der bloß ein weißes Bild gezeigt hat. So. Was sagst du zu dem? Es ist dann keine Kopie mehr, sondern er ist der Erste. [kurze Pause] FINDEST du besser… dann Zugang dazu? Oder würdest du es…
  • Nein.
  • Auch nicht.
  • Für mich ist es schwierig. Für mich ist es …
  • Okay.
  • … schwierig ähm eben das unter äh äh unter m-e-i-n-e-n Begriff von Kunst äh zu zu subsumieren.
  • Du musst also hap… Du musst also etwas SEHEN können. Etwas wahrnehmen können und damit arbeiten können. Auto… also in deinem… das etwas passiert mit dir. Ne? Hab ich dich so verstanden.
  • Mhm. Also es muss mich in irgendeiner Form ansprechen.
  • Okay.
  • Aber auch weiße Bilder oder schwarze…
  • Könnte einen ansprechen.
  • … könnten mich ansprechen.
  • Okay.
  • Hätte ich auch gekonnt!
  • Das will ich gar nicht ausschließen. ÄH. Aber das man gleich im zweiten Moment Moment denkt: Boah, hätt ich auch gekonnt. Oder was ist jetzt das besondere daran. ÄH. Ich ich [kurze Pause]. Dadurch das es nicht das erste IST [kurze Pause], hat man natürlich immer den Vergleich. Es GIBT ja schon diese schwarzen Bilder. Ja?
  • Du musst mir jetzt aber den Namen nennen. Sonst kann ich das nicht nachvollziehen.
  • Das ist…
  • Also Rauschenberg Robert Rauschenberg sagt mir jetzt was, aber…
  • Ich weiß, ich ka… ich weiß es nicht. Ich stecke…
  • Okay.
  • … zu wenig drinne im [nicht verständlich, 1:42:32]
  • Also Mal… also Malewitsch Kasimir Malewitsch hat ein schwarzes und ein weißes Quadrat auch gemacht. Aber die waren…
  • Ja.
  • … jetzt trotzdem nicht vollflächig. Sondern da war noch ein Abstand zum Rand. Und das war kein richtiges Quadrat, sondern ein bissle schräg.
  • Nein. Also ich glaube, …
  • Wo alles…
  • … es gibt komplett schwarze… Wir können ja mal googlen.
  • NEIN. NEIN NEIN. Das müssen wir gar nicht.
  • Was …
  • Da gucke ich auch noch einmal selber. Ich will halt nur noch…
  • Ja.
  • … wissen, ob der jetzt einer der ersten war, der erste, oder … weil DIR gehts jetzt um eine Kopie. Darum gehts mir noch nicht einmal. Es geht mir darum, wenn man nichts sieht.
  • Mhm.
  • So. Ist das…
  • Ist schwierig.
  • Ist ein extrem…
  • Ja.
  • Das ist genauso wie ein Pissoir. Extrem eigentlich. Ne? Sowas.
  • Ja. Ja ja.
  • ABER es wird halt ausgestellt. Ne?
  • Ja. Also ich find…
  • Und du siehst es als Besucher.
  • Natur im Kunstraum
  • … find… also ich ich ich hab vielleicht auch kein … ähm… In Potsdam. Findet gerade eine Ausstellung statt. Ich bin nur mit der Straßenbahn dran vorbeigefahren. Und ähm das ist ähm äh in der Schiffbauergasse. Und da ist äh ein … ein Ausstellungsraum. Der ist von unten bis oben verglast. Und wenn man mit der Straßenbahn vorbei fährt, sieht man das. Da sind auf e-i-n-m-a-l… BAUMSTÄMME. Ganz viele Baumstelle… Baumstämme. Äh äh in der Höhe von vier… ach was sage ich … äh äh sieben acht Meter. Aufgestellt, bestimmt…
  • Mhm. [1:43:37]
  • … so… so so fünfzehn oder zwanzig am Stück. Und äh…
  • Das ist der Kunstverein oder Kunstraum in Potsdam. Glaube ich.
  • Kunstraum ist das glaube ich. Ja. So und ähm. Es passt dort hin, weil dort so eine große Galerie ist.
  • Ja.
  • Weil der Raum auch diese Höhe hat. Und man kommt sich wahrscheinlich wie in einem Wald vor.
  • Mhm.
  • Und das… äh diese U-r-b-a-n-i-t-ä-t, diese Natürlichkeit in die Stadt geholt, ist schon ne… äh äh … ist schon ein cooles Projekt. Muss ich sagen. So und äh. Ich kapiere Wälder vor der Tür, vor der Nase…
  • Mhm.
  • … ähm. Da würde ich wahrscheinlich nicht das selbe empfinden. Als wenn ich äh … äh… man muss auch wissen, ähm, die Schiffbauergasse ist umgeben von extrem heftigen Autoverkehr. Also man…
  • Mhm.
  • … spürt richtig die Infrastruktur. Die pul… das Pulsieren der Stadt. Diese vielen Autos. Öhm… und dann kommt man in diesen hohen, in diesen äh Raum rein. Wo diese Ruhe da ist. Wo es wahrscheinlich, hoffe ich mal, nach Holz riecht.
  • Mhm.
  • Man kanns vielleicht sogar anfassen. Man kann es s-p-ü-h-r-e-n. [kurze Pause] ÄH und empfindet auf einmal diese Natürlichkeit als etwas Besonderes. Es wird einem…
  • [hustet] [1:44:38]
  • … vor Augen geführt. Und ich kann mir vorstellen, dass diese Installation als Kunst gesehen wird.
  • Also auch von dir jetze.
  • Auch von mir. Ja.
  • Obwohl es bloß…
  • Ähm.
  • … Bäume sind, die reingetragen wurde, oder…
  • GENAU.
  • … wo man künstlerisch handwerklich noch nicht einmal begabt sein muss, weils jemand anderes gemacht hat, …
  • Aber er hat eben in dem Moment Moment
  • … eine Begabung muss er auch nicht haben.
  • Ja aber er hat vielleicht etwas g-e-s-e-h-e-n, ähm…
  • Ja.
  • … was er, ähm, vielleicht diese Natürlichkeit, diesen Wald, den viele Städte gar nicht mehr haben, …
  • Ja.
  • … zurückzuholen, in einen anderen Raum. Es wäre was anderes, als wenn dieser Ausstellung… wenn da jetzt eine Serie mit Bildern hängen würde. Zwanzig Bilder in weiß. [räuspern] WEISS ich nicht, ob ich da son schönes Gefühl bekommen würde und sagen… das ist eine tolle äh Ausstellung, hat mich…
  • Mhm.
  • t-i-e-f berührt. Wird mich begleiten. Hat mich zum Nachdenken angeregt. Äh aber dahin zukommen, mit diesen Bäumen… so. Das fand ich schon … schon cool.
  • Sone Bäume stehen auch manchmal in so Läden rum. Die genauso hoch sind und so. Also das ist IN. Sowas ähm zu machen.
  • Ich glaube …
  • Kunst, da im Kunstraum
  • Da wäre jetzt aber wieder die F-r-a-g-e, was ist jetzte daran…
  • Warum.
  • … Kunst. Nur weils im Kunstraum ist? Und weil du das da ge… gesehen hast. Oder ist es auch … oder warum ist das da bei den Läden, wo Geld gemacht wird, nur Dekoration. Um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Was ist da für dich der Unterschied. Der Baum ist der Selbe.
  • Ja es ist schon die…
  • Der hat an sich nichts mit Kunst zu tun,…
  • Gerade…
  • … außer das es ein Kunstraum ist.
  • … ähm, ja ich glaube gerade bei INSTALLATIONEN ist das immer auch die Art und Weise, wo, wie, zu welcher Zeit … etwas gezeigt wird. Ja? Also wenn ich dort jetzt zwanzig Neonleuchten aufgehängt habe, mhm, fragt man sich auch, was soll diese Installation. Was soll die mir …
  • Gibts auch.
  • … sagen.
  • Okay.
  • Ähm.
  • Im Kunstraum würde es auffallen. Man würde sich Fragen stellen. Aber in der Stadt an sich würde so eine Neon…
  • Und das TOLLE, jetzt haben wir auch wieder diesen Kreis …
  • …röhren nicht auffallen.
  • … geschlossen zu diesem Pissoir. Was ich mir angucken sollte.
  • Mhm.
  • Ja? Gehe ich in die S-Bahn…
  • Das stimmt.
  • … Toilette. Da hängt genau dieses Pissoir…
  • Ja.
  • … Nicht das Selbe, ja? Wird äh befindet sich in Benutzung… äh… findet nicht meine Aufmerksamkeit. Ich werde da keine … keine halbe Stunde davor stehen und…
  • Mhm.
  • … bedächtig mir das anschauen,… Während dessen, wenn es in dem Kunstraum ausgestellt wird, [kurze Pause] mhm…
  • KRASS. Du… dann ist das jetzt, dann dann hängt es noch nicht einmal vom KÜNSTLER ab. Noch nicht einmal vom Kunstwerk an sich. Sondern plötzlich nur noch um den Ort, wo es ausgestellt wird.
  • Vielleicht ist das sogar…
  • Hab ich so den Eindruck.
  • … so. Vielleicht ist das sogar so.
  • Das ist die einzige Sache, die man festhalten vielleicht kann. Dann ist es eher Kunst, wenn…
  • Ja.
  • … es im Kunstraum ist, als wenn es in der Natur vorkommt.
  • Vor allem: Es wird einem Markt zugänglich gemacht. [lange Pause]
  • Mhm. [lange Pause]
  • Das ist… Pfff. [lange Pause]
  • [atmet aus] Aber kannst… aber bei den Bäumen hast du jetzt schon eine Begründung abgegeben. Von … du kannst dir vorstellen, dass es dir gefällt, oder…
  • Ich kann dir sagen…
  • … es berührt dich.
  • … ich bin da dran vorbeigegangen und hab es vielleicht fünf Sekunden gesehen. Weil es ging schnell.
  • Ja.
  • Und hab gesagt: Ich will hingehen. Ich wills mir angucken.
  • Warum hast du es noch nicht gemacht?
  • Weil es erst ähm [Räusper] … heute haben wir Samstag. [lange Pause]
  • Gestern war ich beim Friseur. WEILS gestern erst gewesen ist. [anfängliches Lachen]
  • DU BRAUCHST zehn Minuten, um zu wissen, dass es GESTERN…
  • Genau. [Lachen]
  • … GESTERN IST ES ERST GEWESEN. Okay. Da hätten wir heute hingehen können.
  • Gestern ist es…
  • Mensch da hätten wir ja ECHT heute hingehen können. Ich meine es ist ein echt gutes Beispiel jetze.
  • … gewesen. Ja. [kurze Pause]
  • Das ist der Grund, warum ich noch nicht da… Ja. [1:47:54]
  • Also bei den Bäumen hast du jetzt schon gesagt, warum du denkst, dass äh dir das… dass du Zugang dazu findest. Weil es halt etwas ist, inmitten in der Stadt. Bäume aus der Natur herausge… äh… nommen, in den Kunstraum aufgestellt ist. Da kann man halt… den Geruch wahrnehmen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Objekt in seiner Normalität = Kunst
  • Ähm. Beim Pissoir hättest du jetzt gesagt, du würdest anders daran gehen, wäre es jetzt wie bei der Natur. Wie bei den Bäume halt… in seinem Zustand, in dem es normalerweise ist. Und zwar…
  • Ja.
  • … benutzt. Oder total stinkend nach äh Putzmittel …
  • Das würde mich…
  • …oder so.
  • … stärker reizen. Ja.
  • Okay. Das wäre… das wäre jetzt eine Parallele. Das ist es hier jetzt halt nicht. Das ist ein…
  • Mhm.
  • … Objekt, was auf dem Sockel steht und was ähm…
  • Aber weißt du, was das TOLLE ist…
  • [unverständlich, 1:48:32]
  • Mhm. Mein Lebensalltag ist so clean. So…
  • Mhm.
  • … sauber. So organisiert.
  • Mhm.
  • So strukturiert. Und dann nehme ich mir an meinem Samstag Zeit, oder meinen Sonntag Nachmittag, …
  • [nicht verständlich, 1:48:43]
  • … gehe in eine Ausstellung, …
  • Er geht n-i-c-h-t in eine Ausstellung.
  • … und sehe auf einmal … die S-c-h-m-u-t-z-i-g-k-e-i-t. Die… E-x-t-r-e-m-h-e-i-t. Ähm. Die…
  • Welche Schmutzigkeit. Wo…
  • … äh des LEBENS.
  • Wo. Draußen oder…
  • NEIN. Wenn ich jetzt in eine Ausstellung gehe, in der ähm ein Pissoir oder eine Toilette…
  • Ja.
  • … ein Fußwaschbecken [räuspern]… schmutzig, zerkratzt, kaputt, …
  • Ja.
  • … auf einmal ausgestellt wird, mit…
  • Ja.
  • … mit mit mit Haftungen, mhm. Also Anhaftungen. Äh. Das ist ja etwas, was … Ich muss es nicht berühren. Ich muss es nicht benutzen. Ich… ich schaus mir nur an. Mir wird also die … SCHMUTZIGKEIT des Lebens… noch einmal so vor Augen geführt. Das will ich sagen. Ja?
  • Aber du… das ist jetzt ein Beispiel aus der Fantasie, ne?
  • Natürlich aus der Fantasie.
  • Okay.
  • Weil ich kenne so eine Ausstellung nicht.
  • Na aber wir stellen uns jetzt mal vor, es gibt so eine…
  • Ja.
  • Okay.
  • Aber ich weiß, dass es zum Beispiel auch Fotografien gibt. Da hat sich jemand äh… der fotografiert, Exkremente und…
  • Mhm.
  • … stellt die aus. [kurze Pause]
  • Ich habe nicht das Verlangen… äh äh in eine Toilette zu gehen und der der vorher dort war und seine Hinterlassenschaft dagelassen hat… mir das jetzt anzuschauen und zu begutachten. Das ist mir einfach zu widerlich.
  • Aber wenn das Pissoir ausgestellt wird und da sind noch Urin und so…
  • Ähm. JA GUT. Ich gehe nicht davon aus, dass das noch riecht. Also das… das ist mir schon wieder ZU…
  • ABER DAS WÄRE JETZT etwas realistisches. Ich meine, das ist wie bei den Bäumen. Die riechen ja auch noch. Aber dir gefällt der Baumgeruch.
  • Das stimmt.
  • Das wäre jetzt aber eine Parallele jetzt.
  • So… so KRASS hätte ich es jetzt nicht gewollt. Klar, den Uringestank… Das man das jetzt so erkennt und so… Das ist in Ordnung. Ja?
  • HÄTTEST … HÄTTEST du aber damit einen Zugang, selbst wenn dieses Urin äh bloß g-e-m-a-l-t wäre? Das sieht auch aus wie Urin, aber du weißt, der Maler hat es bloß hingepinselt. Die Ähnlichkeit…
  • reale Schäbigkeit gemalt = genial
  • Das ist ja NOCH genialer.
  • Das wäre jetzt die…
  • Denn da hat es jetzt natürlich wieder so eine Stufe, wo sich jemand Gedanken ge…
  • Ja.
  • …macht hat… Mhm. Wo er vielleicht auch jetzt ein KÖNNEN anwendet. Nämlich, …
  • Ja.
  • … er sagt, ich will ja gar nicht … ich will etwas z-e-i-g-e-n.
  • Ja.
  • Aber es soll nicht allzu natürlich sein. Sondern etwas künstliches. Etwas…
  • Es soll natürlich aussehen, aber künstlich geschaffen…
  • Ich schaffe eine Kunstform…
  • Okay.
  • … von der Realität. Und das ist natürlich wieder GENIAL. Muss ich sagen. Also das wäre zum Beispiel eine coole Idee. [1:50:58]
Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31
Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Studium 1 0
Geradenbild Werkstatt AV-Labor einfache Variante (1 Krümmung) HGB Rundgang 2017 Vorschau Geradenporträt mit Krümmung, für Tuschezeichnung im Format 42x59.4cm andere Versionen oder mit 60x80cm Rahmung, schwarz, mit Passepartout für HGB-Rundgang mit Aluminium-Rahmen, schwarz, rund 47 Euro + 3 Euro Materialkosten, 1/2h Arbeitszeit, Auflage 10 Stk. + 1 K.E. nicht zuschneiden, Papierformat fertig im Block kaufen Abstand zum Rand durch Plotter festgelegt Signatur, Auflage und Titel händisch mit Bleistift Linien auf zu plottenden Bereich begrenzen, so sind Ende dünn und wirken nicht abgeschnitten Vorschau Porträt, simuliert mit Tuschestift fast unbearbeitete Fotografie genommen Ganzkörper mit mehreren Kurven 17cm dickens rauhes Klebeband um Tuschestift Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild1-m.jpg 1. Plott: 11:35-12:00 = 30min insgesamt 1 Stift bei 67x39cm Fläche 2. Blatt 12:00-12:20 = 20min danach Pinselspitze nicht mehr wirklich brauchbar bei 2. Blatt Tusche nicht mehr so stark 2. Blatt noch einmal kleiner umsetzen, mit dickeren Linien auf 25x30cm 2 Porträts nebeneinander geplottet Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild2-k.jpg Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild3-k.jpg 12:48-13:00 = 12min / 2 = 6min + 5min Bleistift Kreuz an Ecken geplottet danach mit Schneidemaschine auf 25x30cm geschnitten zwischendurch unter große Schneidematte mit anderen Blättern gelegt, zum glätten umsetzen nächstes Mal verscheidene Grade von Genauigkeit ausprobieren Kurven stärker und schwächer (näher an Gerade) mit mehr Kontrast 2x daumennagellänge Whisky Alkohol Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Äh äh …
  • Haben wir nun schon beantwortet [beide lachen]
  • Und zwar … und zwar das habe ich noch nie gehabt, äh, ähm ich war ein zweites Mal im Museum Pompeau und ähm…
  • Du kriegst bald eine Jahreskarte.
  • Voraussetzungen, sich auf Kunst einlassen können
  • … da, da war das so, dass äh äh wir zu zweit da waren. Aber ähm der andere der wollte sich ein anderes Mu… äh eine andere Ausstellung zuerst anschauen. Mich hatte allerdings diese Dauerausstellung interessiert. Ähm und ich war alleine unterwegs. Und ich stand vor einem riesen großen Gemälde. Vielleicht sechs Meter in der Höhe, vier Meter breit. Oder so. Es war riesig gezeichnet. Ähm und äh ich war einfach nur erschlagen, als ich davor stand. Und war auch schon dabei daran vorbei zu laufen. Und dachte aber, ich will das ganze mal auf mich wirken lassen. Und äh auf der gegenüberliegenden Seite stand ein Holzstuhl,…
  • Mhm.
  • … ich hab mich auf diesen Stuhl gesetzt und hab fast eine Stunde vor diesem Bild gesessen,…
  • Mhm.
  • und hab das auf mich wirken lassen.
  • Also im Normalfall wärest du daran vorbeigegangen. Aber da hast du dir dann einmal vorgenommen, jetzt bleibe ich mal stehen und gucke mal.
  • Weil ich eben die Zeit hatte in diesem Moment Moment.
  • Okay.
  • Weil ich wusste, dass äh äh äh ähm der andere länger in der anderen Ausstellung ist. Und ich wollte wahrscheinlich war mir in dem Moment Moment auch danach mich einfach setzen zu wollen.
  • Das ist interessant. Weil daran merkst du dann, dass äh dieses berühren, das kann man nicht einfach so antworten: „Das muss mich berühren“. Sondern dann ist eben wieder dieser Faktor, man muss sich erst einmal Zeit nehmen. Vielleicht manchmal, um berührt…
  • Genau.
  • … zu werden. Und das machen ja die meisten… das können ja die meisten zeitlich gar nicht machen. Weil sie eine Familie um sich herum haben, …
  • Genau.
  • … dann hetzen sie eher durch. Ne? Und können sich darauf nicht einlassen. Okay. Also man kann sich berühren lassen von vielem. Schafft es aber in dem Moment Moment vielleicht nicht. Auch in der Situation…
  • Genau. Das tolle war auf jeden Fall, dass ich äh…
  • Beschreib mal die Arbeit. Damit ich die vielleicht ähm finden kann.
  • Ähm. Ich weiß gar nicht ob du die… ob sie sich finden lässt. Ich kann auch gar nicht mehr…
  • Wars Malerei? Oder Zeichnung?
  • Es war Malerei. Und vielleicht ist das auch sehr bezeichnend, dass man sich… obwohl das ist jetzt schon drei Jahre…
  • Das… das ist doch okay.
  • … her. Oder so. Dass man sich ähm gar nicht mehr so arg daran…
  • Das ist egal, ob du dich an den Künstlernamen erinnern kannst.
  • … erinnern kann. Ähm. Es war auf jeden Fall Malerei. Es war eher dunkel gehalten. Mit dunklen Farben. Brauntönen. Ja? Mit Erdtönen gezeichnet. Ähm. Aber ich kann dir gar nicht mal genau sagen, was ich sogar darauf … was ich gesehen habe.
  • Mhm.
  • Verweilen verändert Wahrnehmung
  • Was es darstellen sollte. Ähm. Auf jeden Fall kann… auf jeden Fall weiß ich aber noch, emotional hats mich ziemlich berührt. Weil ähm, es hat, je länger ich davor gesessen hab, hat es sich verändert. In meiner Wahrnehmung.
  • Okay.
  • Erst Infokärtchen lesen, dann Kunst sehen
  • Uuund ähm was was viel s-c-h-ö-n-e-r gewesen ist, ist, dass ich äh parallel natürlich auch die Menschen beobachten konnte, die … die dort hingekommen sind. Also welche kurz davor standen. Welche die vorbei gelaufen sind. Welche die kurz äh halt gemacht haben und erst, bevor sie das Bild so richtig wahrgenommen haben, erst einmal gelesen haben, wie… wie ist der Titel, wie ist der…
  • Das nächste große Thema.
  • … Name. Andere die erst einmal äh ähm sich das angeschaut haben und anschließend nachlesen wollten, äh…
  • Wie hast du das gemacht?
  • Ja es ist … ich weiß es nicht. Wie es in dem Moment Moment war. Ich kanns dir nicht sagen. Äh, für mich war das aber ähm… an dem Tag… ich kanns dir nicht sagen, warum, aber mich hat als erstes die Rahmung interessiert.
  • Okay. [1:30:00]
  • Und zwar ich wollte wissen, äh äh also es war … [kurze Pause] ähm äh es war … es war ein Holzrahmen. Es war zwar draußen rumgesetzt. Da waren noch einmal zehn Zentimeter Platz.
  • Ein Schattenfugenrahmen ist das… [nicht verständlich, 1:30:30]
  • Ja genau, ein Schattenfugenrahmen.
  • … Leinwand…
  • Und mich hatte interessiert, ob die Leinwand halt an der Seite bemalt gewesen ist. Oder ob… Manche Künstler machen halt einen weißen oder schwarzen Rahmen. Und…
  • Na was… was war es? Na bei Gehard Richter…
  • Hier so ein schwarzer Rahmen. Ne? Und andere lassen halt son … son farbigen…
  • FÜR DIE GESELLSCHAFT, für die große Produktion, damits verkauft wird, wird normalerweise das Bild drumherum gemacht. Weil das die meisten heute hässlich finden, wenn dann äh nichts ist. Oder so.
  • Ja. Ähm, genau.
  • Es muss… drei de aussehen.
  • Mich hatte das damals so interessiert. Und äh ähm äh man hat gesehen, dass er halt nicht absichtlich um die Leinwand herum gemalt hat. Sondern man konnte halt so… äh äh die Farbreste erkennen. Am… am Rand.
  • Okay.
  • So also er hat auch die Farbreste nicht überstrichen, mit…
  • Okay.
  • … weiß oder schwarz. Und er hat auch nicht um den Rand gemalt.
  • Okay.
  • Sondern es waren einfach die R-e-s-t-e. Und das fand ich …
  • Okay.
  • … ganz spannend.
  • Aber das heißt, er hat sozusagen schon auf der Leinwand gemalt. Viele machen das glaube ich so, dass sie die Leinwand einfach irgendwo hinlegen und danach dann erst bespannen.
  • Jjj…
  • Es war also schon bespannt. Wenn du das jetzt so sagst.
  • Genau. Genau genau.
  • Okay. Weil… es ist ja nicht negativ… es ist ja nicht negativ, wenns …
  • Ja.
  • … am Rand bereits bemalt ist. Das heißt ja lediglich, dass er später dann erst aufgezogen…
  • Ja.
  • … wurde.
  • Ja genau. Kann so sein. Weiß ich nicht. Ähm… ähm… das weiß ich nicht. Aber was … was halt auch viel schöner dabei gewesen ist, war…
  • Warte mal… ich schau… ich hoffe ich habs nicht gelöscht. [lacht, schaut auf Rekorder]
  • Alexander als Aufsichtsperson
  • … ist, dass die, äh das man halt die Menschen beobachten konnte, die äh daran vorbeigelaufen sind. Ähm und wie… was die empfunden haben. Es gab auch welche, die die mehrere Minuten davor gestanden haben. Und was das g-a-n-z tolle war: auf einmal kamen Japaner auf mich zu und wollten mich zu dem Bild befragen. Weil … die hatten mich dort sitzen sehen und dachte, ich gehöre mit zur Ausstellung. Und ich passe auf dieses Bild auf. Oder ich gebe A-u-s-k-ü-n-f-t-e… zu dieser Ausstellung.
  • Okay.
  • Und äh hab mir in dem Moment Moment so total… und das war nicht … ist nicht nur einmal passiert. Sondern mehrmals. Ähm und das hat mich so reingezogen auf einmal. Und ich äh war dann auch ganz froh, dass äh…
  • Du hast aber nichts dann gesagt, oder darüber gesagt.
  • Naaa, ich hab halt gesagt, dass ich selber nur …
  • Wäre witzig gewesen, hättest du da irgendwas… [beide lachen, nicht verständlich, 1:32:30]
  • Hätt ich machen können. Aber ich dachte dann in dem Moment Moment: Die armen Kunststudenten, die da äh ihre paar Euro damit verdienen, dann halt diese … diese Kunst anderen erklären zu müssen. Die dann auch immer parat stehen. Ja?
  • Dir wars dann aber anscheinend in dem Moment Moment nicht wiss… äh äh nicht wichtig zu wissen, wie bei den Japanern jetze… äh was da dargestellt ist, wie und warum oder so. Oder?
  • Nein, also ich hab…
  • ABER aber aber du sahst jetzt so lange dort, weil du die anderen Leute beobachtet hast, weil du den Schattenfugenrahmen…
  • Genau.
  • … interessant fandest.
  • Genau.
  • Aber das Bild hast du betrachtet, sozusagen.
  • Natürlich. Das war ja der ausschlaggebende Punkt, warum ich…
  • Und was …
  • … da überhaupt geblieben bin.
  • Und was hat dich da berührt? Du hast das gesagt mit der Zeit kam das erst. Ne? Am Anfang wärst du dran vorbei gegangen, aber als du dich dann hingesessen hast, dir die Zeit gelassen hast, dann…
  • Kriterium Größe und Maltechnik
  • Also w-a-r-u-m ich eigentlich stehen geblieben bin, war die Größe. Die schiere …
  • Okay.
  • Größe. Die mich in dem Moment Moment beeindruckt hat.
  • Das würde ich jetzt wieder kritisch…
  • Und…
  • … sehen.
  • … mich hat die Maltechnik …
  • Die ist aber wichtig.
  • …interessiert. Die Maltechnik hat mich interessiert. Also äh ich hab schon geschaut, ob ich erkennen kann, äh in wievielen Schichten gezeichnet worden ist. Gemalt worden ist.
  • Also gings dir ums Handwerk Handwerk.
  • Und äh … DAS war glaube ich [stockt] … Das Gefühl dieses äh … dieses äh übergroßen Bildes.
  • Ja.
  • Anschließend halt auch dieses Interesse an dem Handwerklichen.
  • Ja.
  • Nämlich wie ist der Rahmen äh äh, wie ist das ver…
  • Ja.
  • … arbeitet. Äh äh sieht man die Pinselführung. Auf diesem großen…
  • Ja.
  • … Bild. Ähm mit welchen Pinseln überhaupt hat er…
  • Mhm.
  • … gearbeitet. Ja? Und je näher man … das hab ich übrigens auch bei anderen beobachten können, dass sie g-a-n-z nah bis fünf Zentimeter mit der Nase…
  • Mhm.
  • … an das Bild herangegangen sind. Wo es dann ja gar nicht mehr äh darum … um das große Ganze ging, sondern…
  • Mhm.
  • … wo man gucken wollte, ähm, welche Farbpigmente kann man erkennen. Oder welche…
  • Mhm.
  • … Pinselführung kann man erkennen. Und so. Äh da gabs viele, die…
  • Das… das ist auch spannend. Das mach ich ja auch.
  • … da rangegangen sind. Genau. Äh.
  • Um das halt selbst zu verstehen, wie so ein Bild aufgebaut ist. Und und aus was es besteht. Und so.
  • G-e-n-a-u. Genau.
  • Und welche Striche man sieht. Ob man Skizzen…
  • Erster Eindruck, das Wie und Was
  • Und da zeigt es ja wieder, dass in den Momenten eben äh Kunst auch viel mit Handwerk Handwerk zu tun hat.
  • ABER ja… das wirkt jetzt eher so, als wäre das Interesse eher an dem … ähm… an dem Materiellen.
  • Nicht an dem Was, sondern dem Wie.
  • Ja.
  • Ja. [1:34:45]
  • So.
  • Mag sein, dass man, also wenn man einmal…
  • IST JA NICHT SCHLIMM, aber…
  • Ich glaub, ich glaub das ist die nächste Stufe. Also die erste Stufe ist eben das Was. Ähm. Wenn man sich mit Kunst erstmalig beschäftigt, will man erst einmal gucken, was wird mir denn gezeigt. Ähm. Welche Wirkung hats auf mich. Und je… je öfter [es läutet] man sich mit…
  • [nicht verständlich]
  • … beschäftigt… ich muss mal eben an die Tür. [steht auf und redet weiter] Je öfters man sich mit Kunst beschäftigt, schaut man dann irgendwie nach dem Wie. Ne? [wird leider] Also wie … wie ist [wird noch leiser] es gemacht. [Aufnahme unterbrochen] [1:35:00]
  • Okay. Noch einmal ganz ganz kurz jetzt zu dem… Ich weiß jetzt gar nicht, wo wir geendet haben eigentlich.
  • Ja umso besser. Dadurch kannst du jetzt wieder strukturiert…
  • Neu anfan… JETZT FRAG ICH WIEDER DIE ERSTEN FRAGEN UND DU ANTWORTEST GANZ ANDERS. Als hätt ich zwei Alexanders besucht.
  • Ähm…
  • White Painting Robert Rauschenberg
  • Drei Sachen würde ich glaube ich noch machen. Einmal ganz kurz auf das White Painting Robert Rauschenberg bei dir im Raum zu sprechen kommen.
  • Mhm.
  • Einmal auf dein äh Gerhard Richter Gerhard Richter Bild…
  • Mhm.
  • … im Raum. Und einmal noch kurz zu m-e-i-n-e-n Arbeiten kommen. Wie DU das eigentlich siehst. Was du siehst und… ne?
  • Okay.
  • Das ist glaube ich ganz spannend.
  • Ja. [kurze Pause]
  • Ähm… Di… White Painting Robert Rauschenberg wird ganz kurz werden. Ich hab dir ja schon erklärt. Ich hab da jetzt in München eins gesehen halt. Das ist genauso weiß. Das ist aber glaube ich bemalt weiß. Die Leinwand sieht aber am Ende genauso aus. So. Ist ein riesen großes Bild. Wie das. Nur doppelt ähm … das hat zwei Leinwände nebeneinander. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Du siehst also nur weiß. So wie hier. [kurze Pause] So. [lange Pause] Wenn du jetzt diese weiße Leinwand noch einmal weiß malen würdest, dann würde sie identisch sein. Vom Technischen… vom Handwerk Handwerk her. Ja? [lange Pause] Wo würdest du… Was würdest du jetzt denken? Was würdest du ähm … Was wäre für dich der Unterschied. Warum ist das Kunst. Vielleicht sagst du ja selber, das ist für dich auch Kunst. Wenn du es machst. Oder denkst du jetzt schon, wenn ICH sage, das ist ein White Painting Robert Rauschenberg, das ist Kunst, oder… gute Kunst sagen wir eher mal… na das ist ja schon wieder was ganz anderes…
  • Also. Mhm. Bevor es zu technisch wieder wird. Mal was ganz allgemeines. Bei mir hängt das jetzt drei Jahre glaube ich. Oder vier Jahre. Ähm. In weiß… weil … weil ich es halt mit Ölfarben bemalen möchte und zwar ähm mit zehn oder zwölf Lagen. Möchte ich zeichnen. Also will … will ich malen. Mit Farben überziehen. Und Ölfarben kostet auf dieser Größe natürlich auch. Das viel größere Problem ist, ich brauche eine Werkstatt. Ich brauche einen Raum, wo es durchtrocknen kann. Damits halt keine Risse bildet. Mhm. Hab ich nicht. Kann ich nur ähm unterm Dachgeschoss machen. Im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt. Ähm… Also ich… Wahrscheinlich wird es immer … weiß bleiben.
  • Das war auch die Begründung vom dem Rauschenberger. Es ist halt [beide lachen] weiß geblieben, weil er …
  • Ich weiß halt, dass es ähm Bilder gibt, die total schwarz sind.
  • Ja.
  • Ich weiß auch, dass es Bilder gibt, die [Räuspern] weiß sind. Übrigens Gerhard Richter Gerhard Richter hat auch…
  • Weiß i…
  • … schon ähm diese… diese Technik, die er anwendet. Und hat am Ende einfach weiß drüber gezogen.
  • Ja.
  • Wo man denkt: Hallo. Warum nimmst du denn vorher Grün, Rot, Blau. Wenn du es dann am Ende eh mit Weiß wieder überziehst.
  • Naja, wenn man die Farbe sieht dann…
  • Mhm. Naja, hat man glaube ich gar nicht. Also er hat eine sone Serie gemacht, ähm die am Ende wie Schnee aussehen. Mhm. Man hat Schattierungen sehen können. Aber eher so … schwarz gräulich.
  • Okay.
  • Weil… weil er nämlich als er angefangen hat diese Bilder [Räuspern] zu machen, … weil er sich nicht…, wußte er gar nicht, wohin es führt. Das war ein Prozess. Und am Ende wollte er halt ähm so sone Serie schaffen mit mit ähm Schneelandschaften, oder was das dann auch immer darstellen soll. Also ähm. Äh. Ich weiß halt, dass es schwarz und weiß gibt. Ähm. Das Interessante ist, die, die hier herkommen, und die gucken auf diese Wand, denen erkläre ich dann auch immer, dass ich da irgendwann mal etwas draus machen will. Aber f-a-s-t alle Reaktionen waren immer: Weiß sieht viel cooler aus. Ich würde es weiß lassen. Und das…
  • Weiße Leinwand als Dekoration
  • Warum, von der Dekoration her, oder…?
  • Ich weiß nicht was der Grund ist. Äh weil die Wand ist ja auch weiß. Also wenn ichs jetzt abhänge,…
  • Das ist schon ein Unterschied. Das sieht tot aus. Jetzt siehts lebendig, ne?
  • Ja also … das war wirklich u-n-g-e-l-o-g-e-n, ich möchte sagen, fast jeder der das bisher hier so hängen hat sehen, …
  • [unterbricht] ICH HABS NICHT GESAGT.
  • … und dem ich das beschrieben habe, der hat gesagt, er würde es weiß lassen. Äh äh… es sieht einfach cool aus. Ja?
  • Okay.
  • Wahrscheinlich auch etwas, was man nicht erwartet. Ja? Ähm hat ja im Vergleich zur Wand ist es ja schon überproportional groß. Und man erwartet es einfach nicht, dass jemand Geld in die Hand nimmt … und das HAT Geld gekostet, diese Größe …
  • Mhm.
  • White Painting Robert Rauschenberg kaufen = Luxusproblem und Mut
  • … in der Qualität. Man erwartet nicht, dass jemand Geld in die Hand nimmt und etwas weißes sich an die Wand macht. Ähm. Und das ist vielleicht auch etwas, äh was dann auch vielleicht ein Luxusproblem, oder auf einmal auch wieder ein… mhm… materielles Problem ist. Kaufe ich jetzt Kunst… weiße Bilder, …
  • Mhm.
  • … für sehr sehr sehr viel Geld…
  • Ja.
  • … und hänge mir das an die Wand. Das muss man sich auch leisten können!
  • Mhm.
  • Ähm. Und äh … Mut gehört vielleicht auch dazu. Ähm und von daher mag es durchaus Menschen geben, die darin Kunst sehen. Ich…
  • Wir wissen jetzt beide nicht, was dieser Rauschenberg Robert Rauschenberg damit machen wollte.
  • Ja.
  • Ich hab mich auch noch nicht informiert. Ich weiß, dass es im Museum hängt und das es deshalb als Kunst angesehen wird. So. Und das ist…
  • Ja.
  • … ein Museum, ein privates, wo man Eintritt bezahlen muss. Das heißt, die Kuratoren werden sich da schon sagen, dass das ein berühmtes Bild ist. Nicht weil der Gesetzgeber sagt, man muss ein Kunstwerk in … in den Räumen haben von…
  • Ja. [leiser] Ja.
  • … Rauschenberg Robert Rauschenberg.
  • Und ähm…
  • Aber es geht ja eher um DEINEN Zugang. Ne? Also was… was was… wenn du jetzt sowas weißes siehst, ähm… Kannst du da schon etwas empfinden? Also nachvollziehen, warum das Kunst…
  • NEIN. Nein.
  • … sein soll?
  • Genialität
  • Nein. [nicht verständlich, 1:40:00] Für mich äh äh fehlt es in dem Moment Moment halt, ähm, an der G-e-n-i-a-l-i-t-ä-t. Also an dem … diesen ähm… an, dass da etwas… das da jemand etwas geschaffen hat, was ich zum Beispiel nicht kann. Oder auf das ich nicht gekommen wäre. [1:40:15]
aktueller Zustand Büste
aktueller Zustand Büste
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt aktueller Zustand zu ungenau, deshalb im bis nächsten Treff an Holzteilen genaue Formen anzeichnen danach in Holzwerkstatt neu zusägen, zur Not etwas kleiner umsetzen gebogene Platte, bei Alberti Wolfgang Alberti herstellen, für großes Selbstporträt, nach innen gekehrt Herme für Herme mögliches Material in Holzwerkstatt gefunden mit Gehrung Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Abstände zwischen Augen, Ohren, Nase, Mund, Kinn, Stirn etc. mit Metallstab neu gemessen und Büste korrigiert Ohren abgesägt, neu positioniert aktueller Zustand Büste buesteaktuell4-k.jpg Hinterkopf eventuell zu schmal, Dozent am Mittwoch fragen Ohren kommende Woche neu anfertigen, Rücken, Brust ebenfalls (mit Reinhart besprochen): Nasenflügel, Kinn etwas mehr runden, Augen (noch zu zeichnerisch) Das Werk HGB Rundgang 2015 da meine Arbeit in Petersburger Hängung zum Rundgang 2015 unterging: Das war der übliche Galopp der ersten Stunde, alle suchten sich, rannten, um sich zu sehen, brachen in endlose Beschuldigungen aus, in lautes Toben: es hing zu hoch, das Licht fiel schlecht die Nachbarschaft tötete die Wirkung, man werde sein Bild abhängen und wieder mitnehmen. meine Reaktion auf Bewunderung der Geradenbilder 2015, endete 2016 in der Verhüllung: Der Haß, den er gegen dieses erste Meisterwerk hegte, mit dem man sein ganzes mit Arbeit angefülltes Leben erdrückte, hatte ihn dazu getrieben, den symmetrisch entgegengesetzten Vorwurf zu wählen. Diplom Theorie Er fand in diesem Frühstück sein Bild Im Freien wieder, aber um wieviel gemildert, gemogelt, verdorben, von einer oberflächlichen Eleganz, die mit unendlicher Geschicklichkeit für die Befriedigung der niedrigen Instinkte des Publikums zurechtgemacht war. Hinter sich hörte er, wie eine heisere Stimme harte Silben zermalmte: das war ein Engländer in kariertem Jackett, der einer tief in einen Reisestaubmantel eingemummten gelben Frau das Gemetzel erklärte. […] um dann rasch wieder ihre Sätze zurückzunehmen, sobald sie die Signatur entziffert hatten, was schließlich bewirkte, daß sie vorsichtiger wurden, einen krummen Rücken machten, sich mit verstohlenem Blick des Namens vergewisserten, bevor sie sich äußerten. Er ist denn das Schein…? Aber er richtete sich rasch wieder auf, ganz erschrocken, weil er den Namen eines seiner Freunde gelesen hatte […]. In der Hoffnung, daß man ihn nicht gehört habe, schrie er: Prächtig! - Eine Eins, nicht wahr, meine Herren? HGB Rundgang 2017 umsetzen im Flur nur Flügeltürrahmen mit Selbstporträt, geöffnet, aufhängen drumherum viele Schnüre an Wand mit Nägeln straff hängen Fotoabzüge mit Geraden mit Klammern befestigen, siehe Frage: Wie Schnüre straff spannen? mit Simon Website für sein Kunstprojekt weiter bearbeiten (Termin abgesagt)
Studium 1 0
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt wenn Holzbalken 2 Seiten gerade fräsen, dann immer vorne leicht andrücken, da dort Ebene etwas höher eingestellt ansonsten fräse ich schief und Holzbalken wird immer dünner (wie letztens) bei dicken Brettern: Schiebeobjekt mit kleinem Nagel zur Befestigung am Holz Lehre von Alberti Wolfgang Alberti bereits angefertigt breite Holzleisten damit schräg gefräst nicht ganz genau, etwa 1.5mm länger dadurch eine Länge nicht 5mm sondern 7mm bei kurzen Holzleisten beachten auf Holzleiste angezeichnet fertige Leisten umsetzen für Flügeltürrahmen nach passenden Schattenfugenrahmen recherchiert 2 Leinwände für Seitenteile 20x50cm bestellt am Dienstag zusammen mit 40x50cm-Leinwand und 2 Schattenfugenrahmen abholen 1 Schattenfugenrahmen bei Alberti Wolfgang Alberti teilen Befestigungsmaterial für Leinwände besorgen Motiv / Malerei oder Collage oder … noch offen Geradenbild Werkstatt AV-Labor bei Kati wegen Plottertagen nachgefragt nächsten Freitag zw. 9-15 Uhr Schlüssel abholen Arbeitstage: 10.12. mit kleineren Test Tuschestift 16. und 17.12. sowie 27.12. und 31.12. umsetzen Porträt umsetzen, mit Tuschstift und normal HGB Rundgang 2017 für Rundgang-Klassenausstellung Motiv überlegen
Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig
Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig
Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims
Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims
Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang 2017 Diskussion Kiosk in Klassenraum Bezug zu Griechenland-Exkursion Dieter Roth Dieter Roth Bar, siehe Eintrag vom 22.3.2015 Mark Helmut Mark: Und was willst du uns damit jetzt sagen? Diskussion über Harz 4 bei Künstlern 100-Euro-Ausstellung mehrere Kunstwerke je Student in Klassenraum aufhängen Preis je Bild 100 Euro evtl. nach Verkauf Fläche neu füllen umsetzen neue Geradenbilder dafür plotten, in einfachen Rahmen Kati nicht angetroffen, später wegen Plotter-Test anfragen Diplom Theorie Aussage, 5% der Gesellschaft kommt mit Kunst in Berührung obwohl Museen für Gesellschaft offen sind und Kunst Ausdruck der Menschen ist Mark Terkessidis [Darstellungsfehler nach dem 13.12. beseitigt, notiert am 10.1.2017] bisher nichts dazu gefunden umsetzen 2 Schattenfugenrahmen und 1 großen Papierblock kaufen umsetzen Plakatwand umsetzen, siehe Jacques Villegle, Rue Jacob, 5.12.1961 mit eigenen Motiven, immer wieder überkleben Kritzeleien, Skizzen, mit unterschdl. Stiften nachträglich teilweise aufreißen Ausstellung The Present Order GfzK Sammlung der Galerie Geradenbild Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig bartnig1-k.jpg erinnert an Konstellationen, 256 Möglichkeiten Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims jochims1-k.jpg Auflage, Titel, Signatur
Selbstporträt mit Gipsmaske
Selbstporträt mit Gipsmaske
Entwurf für Herme, Klassenraum
Entwurf für Herme, Klassenraum
Herme mit Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Herme mit Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen
Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen
Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, hatte Spaß Herme Gipsabdruck Kopfabformung mit Gipsbinden Gipsbinden, 2-3 Rollen 6cmx300cm für Gesicht und Schulterbereich Klarsichtfolie für Kopfhaar Schüssel mit lauwarmen Wasser Vaseline (1) Kopfhaar mit Klarsichtfolie bedeckt (2) Gesicht großzügig mit Vaseline eingeschmiert (3) Gipsbinden in Streifen geschnitten Gipsbinden auf Gesicht aufgelegt Selbstporträt mit Gipsmaske gipsbinde9.png wenn alleine arbeiten, dann evtl. Bereiche nacheinander bearbeiten und zum Schluss zusammensetzen (Augen und Nasenbereich großzügig frei lassen) wenn Gipsbinden-Schicht dünn und Kopfform gut erkennbar: Negativform als Positivform verwenden, nachbearbeiten oder Innenbereich mit Vaseline einschmieren und Positivform gießen, etwas aufwendiger Gesichtsform sehr gut erkennbar, direkt als Positivform verwenden umsetzen Innenbereich später noch mit Pappmaché und zerknülltem in Kleister getränkten Papier füllen getrocknete Gipsbinden lösen sich fast von selbst von der Haut HGB Rundgang 2017 umsetzen mein Kopf als Herme im Klassenraum Entwurf für Herme, Klassenraum herme-klassenraum-k.jpg Höhe: bis zur Decke, Kopf durch Höhenunterschied zum Betrachter kaum mehr erkennbar Titel evtl.: "Der Künstler" Säule aus 1m-langen Holz/MDF-Modulen zusammengesetzt im oberen Bereich an einer Wand durch Metallstab stabilisiert zukünftig: Säule evtl. mit (1) gesägten Öffnungen, dahinter Arbeiten (2) A4-Blätter bis oben hin drangeklebt (Kinderzeichnungen oder Standpunkt-Texte) (3) Lautsprecher bis oben mit meinen auditiven Äußerungen bei Originalgröße = Abformgröße: rund 16cm Gesichtbreite + 9,5cm je Seite = 35cm Breite Herme Tiefe zwischen 25-35cm Herme siehe Nietzsche Friedrich Nietzsche-Herme ursprünglich Steinhaufen (hermaion) zur Markierung von Wegen später Wegegott Hermes an Kreuzwegen mit Phallus und Armansätzen Signalwirkung für Gebietseigentum im 5. Jahrhundert v. Chr. auch andere Götter in dieser Form in archaischer Zeit (750-500 v. Chr) auch kleine Versionen als häusliche Kultobjekte Herme mit Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden herme-k.jpg Porträtkopf als Herme oft Gegenstand öffentlicher Darstellung und Repräsentation Hermenfrevel 415 v. Chr. neben Politikern auch Hermen von Philosophen und Dichtern Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen doppelherme-k.jpg Doppelherme: 2 Köpfe jeweils mit Hinterkopf des anderen verbunden Porträt-Herme und Porträt-Büste bis heute als Würdigung an öffentlichen Orten oder Gebäuden aufgestellt Material häufig teurer italienischer Carrara-Marmor
(mit Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31
(mit Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31
Kunst 1 0Klasse +1 +0
(mit Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31 kz66-m.jpg Klasse Bildende Kunst Diplom 1.5-1 Jahr vor Diplom bereits mögliche Themen für Arbeit und Text mit Mark Helmut Mark und Theorieprofessor besprechen 1 Jahr vor Diplom dieses anmelden Diplomprüfungen immer Februar und Juli ab Juli 2016 sammeln, ab Februar 2017 bearbeiten: im Februar 2018 Diplom (11. Semester) ab Februar 2017 sammeln, ab Juli 2017 bearbeiten: im Juli 2018 Diplom (12. Semester) aktuell: 8. Semester umsetzen bis Oktober (noch 3 Monate) Hausarbeit Narzissmus Narzissmus fertig machen, dann im Zeitplan 9. Semester: 1.10.2016-31.3.2017 10. Semester: 1.4.2017-30.9.2017 bis inkl. 12. Semester: keine zusätzlichen Gebühren da kommunikative Probleme mit Mark Helmut Mark/Schellbach Kilian Schellbach: schon Februar 2018 anvisieren? HGB Rundgang 2017 Ideensammlung umsetzen als Vorbereitung fürs Diplom verstehen Hängung ausprobieren, alle meine Themen anreißen, danach überlegen, welches passend für Diplom unten die 2 Flurflächen wieder nutzen alte Fotos von Flurflächen heraussuchen, ausdrucken und Ideen skizzieren mit Geradenbildern, Kinderzeichnung, verhüllter Arbeit als kleine Spielwiese verstehen mit 1-2 großen gerahmten Arbeiten wie "gekreuzte Beine" und/oder "liegender Akt" und/oder "Ganzkörperporträt" (noch plotten, ca. 50x150cm, evtl. in Flügeltürrahmen montieren, mit Klavierscharnier umsetzen) ansonsten kleine Ausdrucke (wenn die geklaut werden: nicht schlimm) wie Geradenraben, einzeln ausgedruckt und aufgehangen oder von Decke hängen lassen Fotoabzüge 10x15cm, evtl. 1-2 auch gerahmt, mit Abstandsleisten evtl. mit langer Geraden an Wand tapeziert, besteht aus allen Notizen zu Geraden von ~frfr evtl. halbverhüllte Fotoabzüge (abdeckender Kasten leicht versetzt an Wand montieren) für Klassenpräsentation: evtl. kleine Kinderzeichnung, durch Paravent (Holz mit Klavierscharnieren) verdeckt E-Mail von Kommilitonin Kommilitone: "Für mich ging es dabei eher um […] das Narrativ, was durch Kunst im Flur und Fest im Klassenraum entsteht."