[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

HGB Rundgang 2016

(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Standpunkt 2016-02-15-2.mp3 HGB Rundgang 2016 2016-02-15.mp3 verhüllte Flurarbeit abgehangen Einzelgespräch mit Bachmann mit Besprechung Fräse-Material angefangen danach gut 2 Stunden über fehlende Fußsohlen-Abbildungen für Aktzeichenkurse, über menschlichen Ausdauervorteil bei der Jagd nach Nahrung, über Whisky Alkohol, Wein und Geschmack, über die Moderne, über Planeten-Entdeckung, über Naturforscher, über Spezialisierung in der Wissenschaft und Zugang für Laien, über das (für mich nachvollziehbare) Unverständnis der Bevölkerung gegenüber staatlicher Kunstförderung und über Verlangen nach "ehrlichem Schaffensdrang" geredet insgesamt: sehr anregend, hat mich auch wieder im Verhüllen bestärkt notiert unbedingt: großes Geradenbild von Ramses herstellen ("Katze auf Tisch" o.ä.) notiert Zweifel Zweifel an der Kunst allgemein und damit Zweifel Zweifel am eigenen Schaffen nicht verbergen, Problem offensiv hinaustragen Geradenbild umsetzen Idee Flügeltür für verhüllte Arbeit im kleinen Format umsetzen Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe ganzkoerper_tusche-k.jpg umsetzen (1) amorphe Formen aus Geraden (je Form unterschiedliche Winkel und Farben) (2) Idee (1) mit Formen, die auf großem Bild aneinander gelegt sind (3) kleine quadratische Zeichnungen aus jeweils 1 Linie
HGB Rundgang 2016 Ist der erste besondere Reiz (wie Stil oder Technik) gut oder schadet er nachträglich die Arbeit, weil er durch seine auffallende Art im Fokus stehen bleibt? nur Auffallen bringt mir als Künstler nichts (außer kurzfristige Befriedigung) dieses Mal vorgehen genau umgedreht: statt wie 2015 mit besonderer Technik aufzufallen, 2016 alles blockiert (so blockiert, dass sie natürlich nicht allzu sehr auffällt) "Wir haben deine Arbeit nicht gefunden!" Diskussion zwischen 2 Besuchern über das Verhüllen von Arbeiten "Was ja eigentlich schön ist, aber dafür ist die Holzplatte […, akustisch nicht verstanden]" "Ach, ich dachte, es geht hier drum" (zeigt auf den "Engel" im Holz) 1 Sekunden angesehen: 1 3 Sekunden: 1 4 Sekunden: 1 (gähnt wärend sie davor steht) 5 Sekunden: 5 (einer fässt die obere Holzplatte an, ein Baby klatscht mit Hand gegen Holzplatte) 7 Sekunden: 6 (einer macht Foto vom Engel) 8 Sekunden: 2 9 Sekunden: 5 10 Sekunden: 1 12 Sekunden: 1 14 Sekunden: 1 > 1 Minute: 1 Fotos: 2 umsetzen verhülltes Kreuz mit Blut füllen, Blut läuft langsam an den Ecken raus umsetzen Acryl-Farbe in Holzkasten fließen lassen, danach vordere Holzplatte draufdrücken, Farbe fließt an Rändern raus
Friedrich Fröhlich, überzeugt von seiner Kunst (1 x Wein, 5 x Ouzo) HGB Rundgang 2016 Standpunkt (Sprachnotiz von gestern Abend) 2016-02-12.mp3 Zusammenfassung: Gefühl auszustellen aber nicht teilzunehmen Verhüllung nehme ich selber nicht als künstlerische Arbeit wahr Stimmungsschwankung im Modus des Gesehenwerdens (Reaktion erwartet, aber es kann keine Reaktion auf eigentliche Arbeit erfolgen = sehr unzufrieden) ich befriedige eigenes Bedürfnis nach Erfahren von Besucher-Reaktion nicht Zustand hinnehmen: nicht gut, da sich Desinteresse am Zeigen überhaupt einstellen würde = kein Bezug mehr zur eigenen Ausstellung es sollte schon eine innere (positive oder negative) Regung in mir stattfinden es wäre gut, würde Verhüllung selber zu einer Besucher-Reaktion führen (kann durch Titel unterstützt werden) Besucher können(!) nur darauf reagieren, was sie sehen = anfänglich immer sehr oberflächlich kleinteilige Arbeiten: näher herantreten, länger betrachten großflächlige Arbeiten: schon von weitem erfahrbar am Ende aber kein wirklicher "Vorteil" für kleinteilige Arbeiten denn: Verweildauer hat nichts(!) mit immaterieller Auseinandersetzung zu tun Reicht dem Künstler eine oberflächliche Betrachtung seiner Arbeit? Rundgang für "tiefere" Auseinandersetzung evtl. nicht geeignet (wird als Event / Party / Familienausflug gesehen) augenscheinlich nicht mit Arbeiten befasst, nur an Oberfläche gekratzt = sehe das nicht negativ, denn das ist normal greift aber meine Kritik an Gegenwartskunst auf: ich sehe, kann aber (ohne Text) nichts damit anfangen / keine Regung ohne Ausdruck, der sofort spürbar ist viele Arbeiten funktionieren eigentlich nicht nur durchs Betrachten wiederum habe ich ein Problem mit erklärenden Texten, da für mich eine Arbeit ohne diesen auch "funktionieren" sollte Ziel: solange verhüllen, wie ich es selber nicht schaffe, es "besser" zu machen oberflächliches Betrachten bringt mir nur kurzfristig etwas (siehe Geradenbilder letzter Rundgang) Geradenbilder wurden wegen besonderer Technik / grafischem Element intensiv beäugt = oberflächlich kurzfristige Befriedigung durch Reaktion, aber langfristige Auseinandersetzung vermisst Marios Marios Porträt mit geschlossenen Augen, leicht lächelnd, träumend kommt gut an, ist aber eher effekthascherisch ich brauche keinen Zuspruch, nur weil Oberfläche neu, anders ist (das geht in Richtung Design / Produkt / Auffallen / Konsumenten / Bindung / Wettbewerb) Aufsicht Gespräch mit Besucher über Verhüllung / Oberflächenbetonung / Wirkung / Parallele zur katholischen Kirche Konsum / schnell fotografieren, dabei keine wirkliche Auseinandersetzung mit Arbeit möglich Inszenierung eigener Person mit Kunst (Bilder horten / veröffentlichen) 1. gute Auseinandersetzung mit Besucher all meine Gedanken zur Verhüllung wurden vom Besucher selber angesprochen 1 Sekunde angeschaut: 1x 2 Sekunden: 1x 4 Sekunden: 1x 5 Sekunden: 3x (genaue Oberflächenbetrachtung) 7 Sekunden: 2x 8 Sekunden: 3x 10 Sekunden: 2x 12 Sekunden: 1x 14 Sekunden: 1x ("Engel" in Oberfläche entdeckt) Wie direkter auf Verhüllung der eigentlichen Arbeit verweisen, ohne Titel oder Text?
(verhüllte Arbeit), 30, 60x80cm, verschiedene Materialien, Werkverzeichnis: 4
(verhüllte Arbeit), 30, 60x80cm, verschiedene Materialien, Werkverzeichnis: 4
(verhüllte Arbeit), Friedrich Fröhlich, 30, 60x80cm, verschiedene Materialien
(verhüllte Arbeit), Friedrich Fröhlich, 30, 60x80cm, verschiedene Materialien
Aufbau Werkverzeichnis (passwortgeschützt)
Aufbau Werkverzeichnis (passwortgeschützt)
(Notizen vom 11.-12.2.) HGB Rundgang 2016 2016-02-11.mp3 (verhüllte Arbeit), 30, 60x80cm, verschiedene Materialien, Werkverzeichnis: 4 verhuelltrahmen2.jpg (verhüllte Arbeit), Friedrich Fröhlich, 30, 60x80cm, verschiedene Materialien prae_flurarbeit.jpg Flurarbeit aufgehangen verhüllte Arbeit im Fernsehbeitrag Aufsicht 12.2. mit Beobachtungen Besucher gehen vorbei: 6 Besucher stehen 1 Sekunde davor: 2 2 Sekunden: 1 3 Sekunden: 5 (intensives Betrachten der Holzstruktur) 4 Sekunden: 1 5 Sekunden: 1 6 Sekunden: 2 komplette Ausstellungsecke übersehen: 3 Foto der verhüllten Arbeit gemacht: 1 von links genähert: 4 von rechts: 1 (eigentlich optimal) Allgemein: kleinere Arbeiten mit Details (wie Schrift) und "interessanter Materialität": Besucher bleiben länger stehen bei allen Arbeiten: meist nur sehr oberflächlich btrachtet, schnell Fotos gemacht, sofort weiter gegangen "Süß!" Will das der Künstler? Was bringt ihm das? Aufbau Werkverzeichnis (passwortgeschützt) werkverzeichnis.jpg
HGB Rundgang 2016 Flurarbeit mit Abstandsholz befestigt schaut insgesamt etwas schräg aus (ist eigentlich gerade, wird aber durch leicht schräge Plakate gekippt) evtl. aber sogar gut / verhüllte Arbeiten sind ja eine Einschnitt in den gängigen Ausstellungsbetrieb Klasse Bildende Kunst Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark ich soll ein Werkverzeichnis erstellen Überlegung Betitelung / Angaben verhüllter Arbeit Ergebnisse: (1) "Friedrich Fröhlich / Verhülltes Selbstporträt / 2015/2016" (2) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2016" (nur innere Arbeit erwähnt, aber mit Möglichkeit Holzkasten als Selbstporträt zu sehen) (3) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt (verhüllt) / 2015 (2016)" (Angaben für äußere und innere Arbeit) (4) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2015/2016" (5) "Friedrich Fröhlich / verhülltes Selbstporträt / 2016" (6) "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt, 2016)" (als Arbeitstitel verstanden) (7) "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt) / 2016" (8) "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Zeichnung / 2016" (warum muss "Zeichnung" betont werden?) letztendlich: (9) "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Arbeit / 2016" Materialangaben: "verschiedene Materialien, 60x80cm" störend: Kommilitone Kommilitone hat nachträglich seine riesige Arbeit ins Zentrum einer ganzen Wand gerückt, wodurch meine kleinere verhüllte Arbeit wie ein Anhängsel wirkt ich musste daraufhin meine Arbeit weiter zur Ecke hin verschieben / missgelaunt Frage: Warum wird materiell großen Arbeiten mehr Raum zugebilligt als kleineren Arbeiten, die aber - um wirken zu können - vielleicht viel Freiraum um sich herum bräuchten? Ergebnis: einfach selber riesige Arbeit machen, kann ja nicht mehr abgeschnitten oder in die Ecke platziert werden
HGB Rundgang 2016 Flurarbeit verhüllt (Rückseite geleimt) testweise aufgehangen untere rechte Ecke noch mit Pappe verstärkt von Wand rücken Klasse Bildende Kunst großes Lob von Mark Helmut Mark bei Hängung Arbeiten mit Dozent diesmal keine brenzlige Situation gehabt Titelfrage ungeklärt soll morgen meinen finalen Vorschlag machen Angabe Name auf Teilnehmerliste ebenfalls entfernen lassen? A) Angaben, auf verhüllte Arbeit bezogen: (1) "Friedrich Fröhlich" Jahresangabe ("30") B) Angaben, die verhüllte Arbeit umreißen: (1) Untergrund ("Papier") und "Pigmentestifter" ("Tinte") (2) Format (3) Technik ("Zeichnung") C) Angaben, die verhüllte Arbeit "zeigen": (1) Titel ("Selbstporträt", "Blaue Farbe auf rotem Grund") D) Angaben, auf Verhüllung bezogen: (1) Maße Holzkasten (2) Maße Glasscheibe (Teil der Verhüllung) Materialangaben wie Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim Mischform bei Materialangabe: "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Papier, Tinte" oder "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Zeichnung" oder "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Selbstporträt" Frage: bezieht sich "Friedrich Fröhlich" und "30" auf die Verhüllung oder die verhüllte Arbeit? Geradenbild mit Benedikt und Liebert wegen möglicher kompletter Raumbelegung in Semesterferien geredet Idee: große Arbeiten plotten, dafür 1 Tisch vor und 1 Tisch hinter Plotter stellen in dieser Zeit Drucker im AV-Labor durch Mitarbeiter nicht nutzbar Anfang März sind evtl. 2 Wochen frei, die ich nutzen kann dazu: Canon Museo (Max oder anderes Papier) auf Rolle kaufen (1,27x15m, ca 250-300 EUR) Großpackung farbige Stifte (120 Stk., 120 EUR, jeweils 12 x blau, schwarz, rot, grün, orange, dunkelrot, grasgrün, violett, rosa und türkis) Materialkosten von 400 EUR mit freundlicher Unterstützung der Fdk F. Fröhlich finanzieren
Entwurf Geradenkreis
Entwurf Geradenkreis
Geradenbild (Notizen von gestern) zukünftig auch mit farbigen Stiften plotten aktuell: Orange, Rot, Violett, Cyan, Blau, Pink, Grün, Gelbgrün Entwurf Geradenkreis kreisfarbig-k.jpg bei Überlagerung von Geraden wird Ergebnis schwarz, Entwurf also eher für Farbdruck geeignet Entwurf farbige Geraden mit welliger Struktur (für Plott geeignet) Entwurf schwarze Geraden mit aufhellendem Zentrum (für Plott geeignet) Format auf 120x120cm, wenn Testplott gut für Tischunterkonstruktion zur Aufbewahrung von Papierarbeiten bis 160x130cm Platten und Holzleisten bestellt 2 Platten Multiplex Birke a 140x73cm und 8 Holzleisten (4 x 140x3x1.5, 4 x 73x3x1.5) umsetzen morgen durch Platten jeweils 4 Löcher mit d=2.5cm bohren Tischbeine durch Löcher in den Platten führen, Platten liegen dann auf Tisch-Querstreben auf HGB Rundgang 2016 riesige WÜHLER-Fotografien im Eingangsbereich der HGB entdeckt
Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt
Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt
HGB Rundgang 2016 verhüllt (mit Notizen der letzten Tage) Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt verhuellt_rundgang-k.jpg umsetzen für mehr Stabilität: 3mm statt 4mm Sperrholzplatten verwenden 30mm-40mm statt 20mm breite Holzleisten auf Glas kleben Holzleisten zuvor mit kleiner Rille versehen, damit überflüssiger Kleber reinläuft und nicht über den Leistenrand quillt Flurarbeit weiter bearbeitet statt Plakate abmachen: diese als Rahmung nutzen um Holzkasten 4cm Freibereich markiert morgen mit Cutter abschneiden
HGB Rundgang 2016 verhüllt Bilderrahmen für Klassenarbeit geliefert bekommen 1 Holzleiste bei Alberti Wolfgang Alberti zurechtgesägt, alle Leisten in Arbeitsraum geschafft Leisten für Vorderseite auf Glasplatte geklebt (zur genauen Positionsbestimmung unter Glas Holzplatte gelegt) umsetzen verhülltes Kreuz genagelt (noch einmal komplett neu sägen, da zu ungenau gearbeitet) als Vorschau im Klassenraum befestigt Pinselborsten von verhüllter Arbeit für Klassenraum entfernt, danach Holzplatte seidenmatt lackiert In Ritzen teilweise Ansammlung Lack, erzeugt eine milchige Färbung (nicht gut, nächstes Mal mit Lackspray arbeiten!) bei Ohme Multiplexplatte (mit weißer Oberfläche) für weiteren Fräsetest abgegeben (Motiv: kleines Selbstbildnis)
verhüllt Standpunkt "Den Optimismus, das Kunst etwas kann, was allen anderen Gebieten versagt bleibt, möchte ich mein Eigen nennen. Die Energie, die Kunst inne hat und die unbedingt hinausgetragen werden will, möchte ich finden. Der Weg dorthin wird die Verhüllung sein." (mit Notizen von gestern) HGB Rundgang 2016 Alberti Wolfgang Alberti wegen Zuschnitt verhülltes Kreuz aufgesucht bei Ohme Fräsearbeit abgeholt und gesäubert umsetzen sollten Holzleisten auf Glas doch nicht halten (recht schwer) bei Spiegel- und Glasschleiferei wegen Bohrung von Löchern anfragen Klasse Bildende Kunst Vorbereitung Rundgang Fräsearbeit schwarz getüncht, danach mit Walze weiß übermalt Rückseite mit Waschbenzin gereinigt Ergebnis überraschend gut morgen lackieren, danach Ohme und Bachmann zeigen umsetzen statt schwarz tünchen: durch Rauch bzw. oberflächliches leichtes Verbrennen dunkle Flächen erzeugen Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti Außenmaße Holzplatten für verhülltes Kreuz skizziert bei Alberti Wolfgang Alberti gesägt, auch für Klassenarbeit (45°-Schnitte) Holzbearbeitung sehr präzise ausführbar, da gute Werkstattausstattung
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
Standpunkt (von morgen: Gedanken mit 1x daumennagellänge Whisky Alkohol) 2016-01-22.mp3 Nachtrag: "Richtig" heißt, dass es mir nicht mehr wie eine oberflächliche Spielerei ("lalala") vorkommt. Spielen ist wichtig in der Kunst! Aber es sollte wenn dann eine ausdauernde und damit tiefgründige(?) Spielerei sein. ausdauernd = im Schaffensrausch sein(?) HGB Rundgang 2016 Reaktion Mark Helmut Mark wegen meiner Einreichung (verhüllte Arbeit) für Pressematerial HGB-Rundgang: "für ein pressefoto waere ein etwas 'signifikanteres' Motiv vorteilhafter. z.b. ein foto einer deiner Portraitzeichnungen. […]" Meine Antwort: "Da muss ich mich dann innerlich winden, weil ich ja bei diesem Rundgang eben ZEIGEN möchte, aber gleichzeitig nicht GESEHEN werden will. […]" Geradenbild Werkstatt AV-Labor 3 Körperstudien geplottet 3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm drei1.jpg Größe je ca. 42x110cm (1) mit 360°-Drehung da sich nach 180° Geraden visuell noch einmal um 360° drehen, entsteht Windungseffekt (2) stachelig, Winkelabweichung max: 360° (3) durch Dopplung der Geraden entsteht sichtbare Bewegung (nicht nur theoretisch) Fokus auf Brustbereich durch Festlegung Mittelpunkt der Drehung (-1°) umsetzen Ergebnisse oben und unten zwischen Holzleisten klemmen statt klemmen: jeweils 3 Nägel durch Holzleisten, Blatt sicherheitshalber an Löchern mit Klebestreifen festigen Konstruktion mit Schnur an Wand befestigen bei Alberti Wolfgang Alberti wegen 45°-Sägen angefragt; am 1.2. Treff vereinbart
(mit Notizen von morgen) 2016-01-19.mp3 HGB Rundgang 2016 Siebdruckplatte 55x75 für Fräse vorbereitet mit Ohme Programm-Code besprochen / Fehler behoben 2 Ganzkörperporträts (für Plotterdruck und Druck auf Folie) geplottet morgen 2 weitere plotten + Körperstudie (1m lang bzw. längste Variante bei 42cm-breitem Papier) und Siebdruckplatte bei Ohme abliefern kurzes Gespräch mit Bachmann geführt er schlägt zweischichtige Kunststoffplatten vor (vordere Schicht = weiß, hintere = schwarz, dadurch gute Ergebnisse möglich) informiert mich, sobald Testplatten bestellt und angekommen sind Kunstkritik Kurs Vorlesung Relevanz der Kunst (Mitschnitt durchgearbeitet, mit persönlichen Ansichten Beteiligter) "postsouveräne Moderne" wirkt nicht auf etwas, sondern befindet sich innerhalb von Dingen, Verhältnissen, Relationen und Interaktion diese prägen, strukturieren und machen die Postmoderne aus Freiheit ist Teil der Postmoderne / wird von ihr vorausgesetzt radikal Radikal zu sein bedeutet Terror Kritik an etwas ermöglicht ein bisschen anders zu sein, aber immer noch mittem im "Spiel der Kräfte", also nicht außerhalb Wie kann eine zeitgenössisch künstlerische Praxis aussehen, die sich gesellschaftlicher Verantwortung entzieht? Teilnehmer will keinen "Leitfaden" für relevante Kunst vorstellen (wäre sehr angreifbar gewesen) möchte Frage in Bestandteile auflösen, keine Antwort liefern Kunst aus materialistischer Perspektive(?) im gesellschaftlichem Kontext: Tendenzen politischer Haltung als Spuren in Kunst wiederzufinden (auch ohne Intention Intention des Künstlers) Aufteilung künstlerischer Praxis in gut und schlecht zu einfach gedacht Für wen oder was macht man Kunst? Wer darf über Relevanz meiner Kunst urteilen? Gegen wen richtet man sich mit seiner Position? Teilnehmer findet es schwer, über relevante Strömungen / Praxen zu sprechen Adorno: Kampf zwischen Befürwortern und Gegnern / Kunstwerken und "entkunsteten Dingen" verhüllt notiert statt "Dilemma" Wort "Kampf" verwenden: "innerer Kampf zwischen (allzu menschlichem) Verlangen nach gehört zu werden und gleichzeitiger Infragestellung der eigenen (aber auch aller) künstlerischer Relevanz" 2016-01-20.mp3 Relevanz eigener künstlerischer Arbeiten bei Studenten: laut Meinung nicht geändert Themen haben sich nicht geändert (Fragen nach Selbstorganisation, nach Arbeitsbegriff, Politizität des kulturellen Schaffens, nach Kreativität) lediglich Konditionen, unter denen das stattfinden kann, haben sich geändert Kunstausbildung und Kunst sollen seit Bologna Effizienzkriterien gehorchen Selbstverantwortung steigt (Selbstorganisation und Administration, Verantwortung für gesellschaftliche Rolle etc.) wie kann dieses System für Unvorhersehbarkeit / neue Rollen / neue Aufgaben geöffnet werden? Hochschule = Unmöglichkeitsraum, wo angenommene Regeln außer Kraft gesetzt und neu geordnet werden können notiert insgesamt: überladen mit Fachbegriffen und Wörtern, die etwas eigentlich einfaches kompliziert machen meistens gar nichts verstanden, da mit für mich Neuwortbildungen überschüttet 2016-01-20-2.mp3 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
HGB Rundgang 2016 schwarzer Bereich um Arbeit: 13cm (Gesamtgröße ungefähr 105x105cm) evtl. doch kein quadratisches Format nehmen (zu statisch) Porträt verhüllt 2016-01-14.mp3 für Rundgang evtl. verhülltes Porträt Daten zur verhüllten Arbeit: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie, Sperrholzplatten, Holzleisten, Bilderrahmen" Nachtrag: ohne(!) Angaben der Verhüllung, da Verhüllung wie normalerweise Bilderrahmen nicht zur eigentlichen Arbeit gehören also: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie" oder immer nur 1 Information zur Arbeit, wie "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich" oder "Fotografie // Friedrich Fröhlich"
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Friedrich Fröhlich, zufrieden Geradenbild 2016-01-13.mp3 HGB Rundgang 2016 1. Entwürfe für verhüllte Arbeit im Flur Entwurf (1) Wandfarbe um Verhüllung schwarz (zuvor testweise mit dunklem Papier bekleben) Infokärtchen für verhüllte Arbeit kaertchen2.jpg Infokärtchen: "verhüllte Arbeit (groß) // Friedrich Fröhlich (groß) // Sperrholzplatten, Holzleisten, Nägel, Zeichnung (klein)" Entwurf (2) zusätzliche Kosten: Spedition 25+6+15 = 46 Euro Transportkosten + 100 Euro Materialkosten Vorgehen: Holzleisten an Rückplatte befestigen (Schrauben) Holzleisten nicht nur am Rand, sondern auch zwischen den drei Bildteilen (heißt: zwei Holzleisten zusätzlich) an Innenseite der Holzleisten Ösenschrauben befestigen (je Bildteil insgesamt 2 oder 4 Stück), Bildteile mittels dadurch gezogene Stricke befestigen Vorderplatte drauflegen und festschrauben hinter Rückplatte im oberen und mittleren Holzleistenbereich 4 stabile Haken schrauben Kurs o.T. verhüllt kleine Testverhüllung mit weißen Bilderrahmen umgesetzt E-Mail an Mark Helmut Mark Der Holzkasten geht DURCH das Glas hindurch. Das heißt auch: Das Glas wird zum Teil von der Verhüllung 'verschluckt'. Über dem Glas ist der eine Teil vom Kasten, unter dem Glas der andere. Holzleisten an Glas geklebt (bei ordentlicher Arbeit dann mit gutem Kleber). Sollte ich diese Variante nehmen, würde ich die Holzplatten zuschneiden lassen. Das heißt: der Betrachter sieht keine störenden Abstufungen. Auch die Holzleisten würden dann natürlich gleich sein. Finde diese Variante (mache noch mehr) sehr interessant, weil sie die Betrachterseite IN die Verhüllung integriert. Zwischen Kunst und Betrachter liegt normalerweise das Glas, die Verhüllung hebt diese Barriere irgendwie auf (finde ich). Eine Überlegung wäre jetzt noch das Glas an sich. So könnte ich mir auch Grauglas vorstellen… So spiegelt sich der Betrachter noch am Rand, in der Mitte (Holzkasten) wird die Spiegelung 'verschluckt'. Auch würde dann mehr das DRAUSSEN und INNEN zum Thema werden. Mal schauen. Vielleicht nicht gleich zu viel Neues reinbringen… Geradenbild im Klassenraum liegenden Akt gerahmt, morgen 1. Teil in Atelier bringen (Straßenbahn)