[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Geradenbild

Geradenbild (mit Notizen von Freitag) Blumen gekauft Versuche in Geraden umzuwandeln zwischendurch händisch versucht da oft Wert 0 und 255 nicht erreicht Graustufenbereich mit map begrenzt Winkel in x-Richtung durch map jeweils etwas erhöht Kontrast (Länge und Anzahl) erhöht einfache Konstruktion, einige Geraden stark verlängert längere Geraden zufällig Vorlage letzter Stand Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Das sind ja auch Dornen. Das passt total.
  • Genau. Aber irgendwie ist das auch mit den Nägeln. Dann vielleicht auch die Füße.
  • Und die Muskel äh Strenge dort.
  • Dieses Schlacksige (?)
  • Genau.
  • Genau. Dieses Gezerrte.
  • Ja.
  • Dieses äh… Und dadurch, dass es hier abgeschnitten ist… Es sieht auch so ein bisschen… Es sieht gar nicht wie liegend aus. Es sieht wie hängend aus,
  • Es sollte ja hängend sein.
  • Ja. Und äh… ähm. Ich denke ja, dass äh… dass das hier … wenn du jetzt zu mir kommst…
  • Ich hab mir das vorgestellt in der Kirche. Kirchentag oder so.
  • Niesche Geradenbilder
  • Dafür gibts eine Niesche. Damit kann man Geschäft machen. Plus: Du KANNST das. Das ist… da steckt auch mehr drinne. Und deswegen Erfolg. Und deswegen …
  • LIEBSTER ALEXANDER.
  • [lacht]
  • Du… das ist super. Du zeigst mir gerade dieses zweite Bild hier. Was du gemacht hast. Geschäft… dann diese Kunst oder Muse. Und so weiter. Ist das nicht perfekt? Das ich dieses Bild gemacht habe…
  • Umgekehrt.
  • … nach … umgekehrt. Ich hatte zuerst…
  • Zuuufall.
  • … Ich wollte… ich hatte …
  • Zuuufall.
  • Ich hatte den Drang es zu machen. Ohne mir auch bloß einen Gedanken über Geschäft, über…
  • Zuuufall.
  • NEIN. Warte doch mal! Und ist das nicht wunderschön, wenn man etwas schafft und danach mitbekommt: Ach, das kann ich jetzt ja auch noch verkaufen. Weil es anderen auch… Das ist … Dis… Dis … Dis wollte ich! Und und und…
  • Mhm.
  • Daran siehst du … Du siehst im NACHHINEIN etwas, was man kaufen kann. Aber du kannst dir sicher sein, ich hatte mir im vorhinein keine Gedanken darum gemacht. Deshalb ist es für mich äh äh kann … ist die Wahrscheinlichkeit, dass das … Kunst ist… für mich… also gute Kunst … höher, als wenn ich anders herum rangegangen wäre. Da wäre vielleicht…
  • Ja.
  • … was langweiliges herausgekommen.
  • Ja.
  • Wo ich mir vorher gesagt habe: Menschen würden das kaufen. Aus dem und dem Grund. Weil ich einen Markencheck gemacht habe oder so.
  • Ja.
  • Aber das konnte nur rauskommen, weil ich mir eben KEINE Gedanken über die Menschen gemacht habe.
  • Ja. Ja. Und ich würde das Bild auch gar nicht Beine nennen. Weil …
  • Ne. Das…
  • Weil äh …
  • Das war jetzt halt… Hab ich das Beine genannt?
  • Beine. Und äh Tinte auf Papier. Okay.
  • Achso.
  • Aber Beine. Dreißig.
  • Ne. Nenene. Das war nicht der Titel.
  • Stell dir vor, der Titel wäre wirklich…
  • Ohne Titel [grinst]
  • Der Titel wäre…
  • O Punkt T Punkt.
  • … wirklich äh… "Gekreuzigt".
  • Ne das muss noch nicht einmal sein. Man siehsts. Es muss nicht Jesus Jesus sein. Es muss nicht gekreuzigt sein. Weißt du? Das sind Sachen, die man sieht. Das musst du im Titel nicht noch einmal erklären.
  • Aber … Gekreuzigt … wäre noch krasser.
  • Gekreuzigt?
  • [leise] Ja.
  • Gekreuzt. Ne.
  • Nein. Gekreuzigt. Damit man auf Jesus Jesus kommt.
  • Aber du… du kommst automatisch auf Jesus Jesus. Du siehst ihn da..
  • Du ja anscheinend nicht.
  • DOCH! Ich hab ihn doch gesehen! Aber ich brauche den Titel nicht dazu.
  • Wo hast du ihn gesehen.
  • Na in der Arbeit! Hallo? Deshalb hab ichs doch gemacht! Ich setze mich mit Jesus Jesus gleich.
  • Dann… Wirklich?
  • Das ist zu Ostern entstanden. Da habe ich Musik gehört. Da habe ich äh äh da habe ich glaube ich ein Bild von ihm gesehen. Da war ich so fasziniert von…
  • ACHSO. Ich dachte, du warst gerade überrascht, dass meine Asso…
  • NEIN!
  • …ziation gewesen ist…
  • Nein! Und ich war so… Ich … Ich… warte mal… Ich hab … Ich … Ich hab so eine Statue von Jesus Jesus gesehen.
  • Ja.
  • Und der gekreuzigt war. Und ich fand das so… dieses… dieses Leidende… dieses Aufopfernde… und worauf dieses ganze Christentum irgendwie fußt… Das eine Person dieses Leid… dieses diese Qual von allen übernommen hat … sich dafür geopfert hat. Und ich hab… ich hab mich da SO drinne wiedergesehen! Irgendwie. Egal ob du das jetzt glaubst oder nicht. Und wollte das unbedingt umsetzen.
  • Das mit den Füßen war also absicht, ja?
  • Und das war zu Ostern. Natürlich war das Absicht. Ich … Ich meine… ich äh ich musste mich sogar im Liegen fotografieren und musste dann die Füße dann halt noch einmal äh äh äh übereinander tun, damit das genau so ausschaut. Ich habe mir Bilder angeschaut. Wie …
  • Aha.
  • Wie äh wie das gekreuzigt überhaupt aussieht und so.
  • Dann… Respekt. [kurze Pause] Respekt
  • Deshalb finde ich eben den Titel "Gekreuzigt" … muss gar nicht sein. Man siehts. Ich habs gesehen. Du hast es ja auch gesehen. Sofort. Wenn man diesen Hintergrund hat.
  • Größe Geradenbild
  • Gut. Und das hätte ich gerne in groß. Fünfzig mal Einhundert ist mir zu klein.
  • [Nuschlen, nicht verständlich, 3:16:30]
  • Ich hätte das gerne äh… Zwei Meter hätte ich es schon gerne.
  • Und schon sind wir aus dem ersten schönen Model bei deinem zweiten.
  • Ja.
  • Wo jetzt die Geschäftsidee kommt und dann wird das Bild gemacht.
  • Ja.
  • Und schon ist SCHLUSS. Nächstes Bild bitte!
  • Also wenn du mal einen einen … jemanden suchst, der das erfolgreich vermarkten kann, dann … dann mach es nicht selbst.
  • Gut.
  • Genau. [3:17:00]
  • Verhüllen als Reaktion auf Geschäftsgedanken
  • So. Das Verhüllen war die Reaktion darauf. Jetzt weißt du ja, warum ich es gemacht habe.
  • Ja. Weiß ich.
  • Weil genau solche Leute wie du plötzlich kamen und ich … ich mich da in eine Richtung gedrängelt habe. Und…
  • Ja.
  • … und NICHT wollte, dass ich jetzt nur noch etwas schaffe…
  • Ja.
  • weil es ähm… weil es gekauft werden würde.
  • Ja.
  • Das war ECHT mein Problem.
  • Ja.
  • Und das hing dann halt…
  • Du willst…
  • … in der Ha Ge Be.
  • Du willst … du hast ein Problem damit erfolgreich zu sein.
  • JA. Aber weil ich denke, dadurch zerstöre ich das, was ich als gute Kunst bezeichnen würde. In mir drinne.
  • Unbegründet.
  • Für mich ist es TOTAL begründet. Weil ich…
  • Ja.
  • Geld verändert Kunstwerk
  • … weil ich … weil ich… weil ich ähm gefühlt… ich ähm ich glaube, dass es soweit kommt, sobald ich damit Geld verdiene, werde ich anders malen, anders zeichnen, als ich es aktuell tue. Und damit lasse ich mich sozusagen beeinflussen vom Geld. Und das möchte ich irgendwie einfach nicht.
  • Das… Also ich glaube, Gerhard Richter Gerhard Richter hat das auch gesehen, was du gerade beschrieben hast.
  • Das wollte ich vorhin schon fragen.
  • Diese Angst äh…
  • Genau.
  • Ich…
  • Ich denke, das hat jeder, der Erfolg hat. Du.
  • Ich kann mich an ein Interview erinnern, was er aktuell macht.
  • Ja.
  • Und seine aktuelle Kunst hat GAR NICHTS mit ähm Öl zu tun. Hat NICHTS mit Leinwänden zu tun. Hat nichts mit Malerei zu tun.
  • War das… mit Glas? Den großen schwarzen Glasflächen?
  • Ne. Ja ja! Es hat mit Glas zu tun. Aber nicht schwarz.
  • Oder diese schrägen, die dann so…
  • Ja.
  • Okay.
  • Und es hat auch nichts mit Rakeltechnik zu tun.
  • Ja. Ich weiß.
  • Ich glaube äh da sagt er auch äh äh dass er sich vielleicht verbrannt oder benutzt fühlt.
  • Und ICH fühle mich schon benutzt, BEVOR ich überhaupt bekannt geworden bin! [lacht]
  • Aber… Aber … was er macht… Er zieht sich nicht zurück. Und verhüllt seine. Ja? Und tut jetzt so, als ob er etwas schafft, was andere nicht sehen dürfen. Sondern er wendet sich einfach einem anderen…
  • [lacht immer noch]
  • … experimentellen Feld zu. Er sucht was neues. Und DA…
  • [lacht]
  • … hast du ein Problem. Gut, du machst gerade das mit dieser … mit dieser äh äh … mit dieser…
  • Kinderzeichnung.
  • Nein nein.
  • [lacht] Das kommt als nächstes!
  • Du machst gerade das mit diesen Skulpturen.
  • Ja.
  • Aber ich weiß …
  • Mit der Herme.
  • … nicht, ob du dazu gezwungen wurdest oder ob das jetzt ein neues experimentelles Feld für dich ist.
  • Selbstverherrlichung und Zweifel Zweifel bei Herme
  • Die HERME ist doch genau das, was du gerade sagst. Ich, der vier Meter hoch an an an der Decke hast ist, … diese Selbstverherrlichung und gleichzeitig dieser Zweifel Zweifel.
  • Hast du dir das…
  • Man wurde hochgehoben von diesem Publikum.
  • Ja.
  • Und zweifelt daran! Will man das überhaupt? Und man guckt zweifelnd …
  • Hast du dir das neue Thema selbst gesucht oder …
  • Ja.
  • … musstest du es dir suchen.
  • Nein.
  • Weil es von dir verlangt wurde.
  • Nein. Das das das ist die GANZE Zeit mein Thema. Das Zweifeln. Was mache ich da. Und warum mache ich das. Und möchte ich das für das Publikum machen.
  • Okay.
  • Deshalb waren die Geradenbilder, wo ich von Anfang an erst einmal gehen wollte.
  • Ja.
  • Dann kamen die verhüllten Sachen, weil ich …
  • Ja.
  • Kinderzeichnungen
  • … ich zweifel hatte, äh ähm jetzt gehts nur noch ums Geld. Und dann kamen wir zu den Kinderzeichnungen. Wo ich wieder zum Ursprung der Kreativität irgendwie zurück wollte.
  • Ja.
  • Wo ich mir sagte: Das kanns jetzt auch nicht gewesen sein. [3:19:30]
  • Ja.
  • Mein Antrieb: Zweifel Zweifel
  • Das ist ALLES Zweifel Zweifel. Als Überthema. Deshalb wollte ich eigentlich meine Diplomarbeit über Zweifel Zweifel schreiben. Da gabs auch schon jemanden, der das gemacht hat. Aber ich denke aber, … weißt du? Deshalb … deshalb frage ich EUCH ja. Jetzt.
  • Weißt du…
  • Euch. Weil … weil weil ich natürlich hoffe, durch eure Ansichten die ihr habt äh, dass es mir auch was Neues bringt. Weißt du? Wo ich einen Anschlusspunkt oder so finde.
  • Weißt du, wovor ich Angst habe?
  • [lacht] Das ich keine Rente bekomme? Das kann sein.
  • Nein nein.
  • Solltest du aber.
  • Alexanders Angst
  • Ich hab … Ich hab in Teilen … Angst … vor… vor deiner Größe. Vor deiner Genialität. Und … Ich will dich gar nicht loben!
  • [lacht] Tust du aber!
  • Ähm… weil das, was du mir gerade zeigst und das, was du gerade beschrieben hast, das sieht wie eine Gesamtshow… wie ein Lebenswerk aus.
  • Das fiel mir auch auf.
  • Und das macht man erst in der Retroperspektive. Wo man im Nachhinein erkennt, dass äh wie so ein roter Faden sich durchzieht.
  • Ja.
  • Bei Gerhard Richter Gerhard Richter zum Beispiel finde ich die die Brüche zu stark. Weil er zu stark mit unterschiedlichen Materialien arbeitet. Und weil… äh auch bei Baselitz. Das sich das nicht wie so ein roter Faden durch durch durch die Kunst zieht.
  • Weil die vielleicht das Geschäft ähm doch mehr im Vordergrund haben. Bei mir ist es eben die persönliche Ebene, die nun einmal rein menschlich ist.
  • Du bist noch viel zu jung! Du bist zu jung für diese Retroperspektive. Weißt du? Äh du … also … es es es klingt ja fast schon so, als würde man posthum, wenn du mal nicht mehr da bist, äh nicht nur ein Werk …
  • Ja.
  • … zum Werk erklärt wird, sondern … das große Ganze!
  • Ja.
  • Gesamtwerk Fröhlich
  • Diese Gesamtshow. Das Gesamtwerk.
  • Na ich sehe eigentlich nur das Aktuelle als Werk.
  • Und davor habe ich gerade so ein bisschen Angst. Vielleicht auch unheimlichen Respekt. Und ähm… Ich habe dich mal erlebt, wie du Orgel spielen kannst. Wie du Klavier spielen kannst. Und war davon…
  • Das macht auch Spaß.
  • … extrem begeistert.
  • Das macht Spaß!
  • So habe ich dich kennengelernt. Danach habe ich gesehen, wie… wie du programmierst. Dass du dir das selbst beigebracht hast. Da habe ich halt auch gemerkt, dass du … dass in dir … unheimlich viel Potential steckt. Und wenn ich jetzt auch noch DAS mir angucke… das ist gar nicht so… Ich wäre so der Mensch… äh ein Projekt und dann das nächste. Und dann ist abgeschaltet. Und so.
  • Das ist diese Variante sag ich dir.
  • Mag ja sein. Und das, was du mir gerade zeigst… das macht mir Angst.
  • Lebendig, da Geschäftsmodell verweigert
  • Aber ist das nicht gerade das total lebendig spannende? Weißt du… Hätte ich dir jetzt nur Sachen ge… gezeigt, wo eine Geschäftsidee war und und dann sagst du deine Meinung dazu… Aber ist nicht gerade der WEG … wie wir gerade darüber geredet haben… Ist das nicht einzigartig? Was bloß SO funktionieren kann?
  • Nein.
  • Indem man NICHT ein Geschäft …
  • Nein.
  • … machen will? Sondern eben sein sein sein sein INNERES nach AUSSEN…
  • Nein.
  • … kehren möchte. Doch. Ich finde…
  • Ich werde arm sterben
  • Wenn… wenn du so weiter machst wie bisher… und soviel Angst hast vor vor Bekanntheit…
  • Ja.
  • … vor Erfolg.
  • Ja.
  • Wirst du genau diesen Erfolg nicht zu Lebzeiten erleben.
  • Und TROTZDEM entsteht ganz viel bei mir. Das ist das SCHÖNSTE.
  • Das mag sein.
  • Ich dachte, ich wäre geblockt.
  • Aber du musst…
  • Weißt du?
  • Aber du wirst NIE dieses Feedback haben, was dir dann vielleicht erst nach deinem Tode…
  • Das ist mir egal.
  • … dann zukommt.
  • Gefühl statt Geschäftsidee
  • Dann muss ich ehrlich sagen: Das ist mir egal. Dann … Weißt du? Aber weißt du… Weißt du, warum es mir jetzt noch egal ist? Weil ich WÄHREND ich DAS schaffe… die verhüllten Arbeiten, die Kinderzeichnungen und die Geradenbilder… weil ich da jetzt halt richtig drinne stecke gerade. Und das ist ein GEFÜHL … das kannst du mit einer Geschäftsidee NICHT aufwiegeln. Da gehts dann ums Geld. Da gehts um einen monitären Erfolg. Um Begeisterungschaffen beim Publikum. HIER merke ich wirklich, da passiert was in mir DRINNE. Weißt du? Und das griege ich NICHT durch Geld. Und das gefällt mir so. Das… das will ich nicht missen. [kurze Pause, zeigt auf ein Bild?] Das ist ein schönes Bild. Das hängt jetzt auch bei mir. Ich werde das jetzt auch wieder zum Plotter gehen… Ich habe nächste Woche jetzt einen Termin. Da kann ich dann…
  • Weißt du …
  • Da mache ich dann wieder Geradenbilder.
  • Weißt du, was ich sagen würde? Dass du mit deinen verhüllten Bildern kokettiert… kokettiert hast.
  • Was heißt denn das?
  • Das ist mir jetzt gerade aufgefallen.
  • Ich will nicht schon wieder im Duden nachgucken.
  • Schlag noch mal nach.
  • Ne bitte! Sags mir ganz kurz.
  • Größe und Herme
  • Ähm. Pass auf. Und zwar… Ich mag ja Größe. Und ich habe gerade mal geg… Du hast mir erzählt von den äh äh von den Skulpturen… oder an der Skulptur, an der du gerade arbeitest.
  • Ja. Vier Meter hoch.
  • Vier Meter hoch.
  • BIS zur Decke muss es sein.
  • Groß… groß groß.
  • Ja. Bis zur Decke.
  • Auch deine Beine… selbst wenn sie mir nicht groß genug sind…
  • Die sind aber Original.
  • Ja, aber hundert Zentimeter. Und jetzt pass auf.
  • Das ist Zufall, dass das die erste Arbeit [Website, verhüllte Arbeiten] ist, aber da gibts ja noch mehr. Die sind größer.
  • Okay. Das was ich sehe halt nur, verhüllte Arbeit, dreiundzwanzig…
  • Dreiundzwanzig. Ja.
  • Mal dreiunddreißig Zentimeter. Warum denn…
  • verhüllte Arbeiten
  • OH das ist … du bringst mich gerade auf eine Idee!
  • Warum denn nicht drei mal zwei Meter verhüllt?
  • Nein nein nein! Du bringst mich gerade auf eine Idee. Ich wollte tatsächlich mal das so groß machen. Aber wie DU das gerade sagst. Die Verhüllung klein. Einfach nur kleine zarte Verhüllungen. Nicht so bombastisch und riesig. Und aufwühlend. NEIN! Einfach nur… zurücknehmend. Weißt du? Sich zurücknehmen. Nicht so… nicht so auf… die sind nämlich größer.
  • Sechzig mal Achzig ist immer noch kleiner als die Beine und… [schaut auf Website] größer wirds leider nicht.
  • Nein. [3:24:30]
notiert (von gestern abends) donnerstag: - blumen kaufen und anfangen abzufotografieren - christian anrufen, ob um den 12. herum nach basel, wegen ausstellung evgenij - 2 rollos anbringen - frfr notizen mit ausstellungsnotizen vervollständigen - frfr mit video von fräse Geradenbild HGB Rundgang 2017 Geradenporträt A2 (WV 14-14) für 350 EUR zzgl. Rahmung angeboten warte auf Antwort
HGB Rundgang 2017 Geradenbild Treff mit Käufer in Klassenraum Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen-Arbeit gezeigt über átomos (unteilbar) als Ausgangspunkt für Geradenbilder gesprochen über Gerade als kleinste grafische Bewegungsform geredet Entwicklung von strengen Geradenbildern zu gebogenen Geraden 3 Drucke von Geradenporträt gezeigt, für 3/5 entschieden (nicht zu dick und nicht zu dünne gebogene Geraden) E-Mail-Adresse erhalten, damit Rahmen-Vorschlag senden 43.0x60.4cm, Distanzleisten, schwarzer Rahmen, weißer Rückkarton für ca. 100 EUR ansonsten mit Passepartout, dann allerdings Papierrand nicht mehr sichtbar
verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis
verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis
vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen)
vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen)
HGB Rundgang 2017 Geradenbild Interessent von Geradenbild angerufen Treffen morgen vor Klassenraum (Notiz vom 17.: da krank Termin verschoben) da Ganzkörperporträt und Flügeltürrahmen-Arbeit auch noch da, ebenfalls zeigen verhüllt verhüllte Arbeit als verkauft markiert, Werkverzeichnis verkauft-m.jpg Herme (am 17. nach Gedächtnis vervollständigt) vorgefertiges Holzteil in Fräse gelegt (beim letzten Treffen) holzkopffraese-k.jpg in Holzwerkstatt 2 Gesichtshälfte auf Breite gehobelt beide Schulterstücken in Werkstatt gelassen, wird später von Alberti Wolfgang Alberti noch gehobelt bei Bachmann Schablone auf Holz gelegt und abgezeichnet mit Bandsäge zugesägt, an Platte zur Fixierung in Fräseraum befestigt
Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen
Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen
Fountain (nach Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz
Fountain (nach Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz
Kunst 0 1
HGB Rundgang 2017 9 Uhr in Hochschule mit kleinem Selstbildnis gefahren mit Hausmeister über Kopierer und Tafeln gesprochen werden abgehangen / weggeräumt Ohme wegen Leiter nicht angetroffen, bei Hausmeister eine ausgeliehen kleines Selbstbildnis über Tür aufgehangen Flurarbeiten zum Rundgang aufgehangen hgb-rundgang-flur-m.jpg Löcher mit Klebeband überdeckt und mit Wandfarbe überstrichen Kommilitone Kommilitone redet mit mir über Flügeltürarbeit Fountain (nach Marcel Duchamp Marcel Duchamp), abriebbeständige Tinte auf Pissbecken, Schenkung der Familie Stolle Schrott & Metalle GmbH, Leipzig, Plaußig-Portitz marcel-duchamp-hgb-k.jpg Standpunkt Friedrich Fröhlich, unzufrieden es liegt nicht an der Hängung der Flurarbeiten die finde ich zusammen mit den geklebten Geraden sehr gut Geradenbild von den gezeigten Arbeiten bin ich auch überzeugt, auch wenn ich den Schaffensgrund immer mehr verliere die theoretische Bedeutung der Geraden spielt immer weniger eine Rolle, es geht eher um das Visuelle mich interessiert auch noch nicht einmal, dass ohne Kommentar einfach meine kindliche Zeichnung im Klassenraum wieder abgehangen wurde obwohl im Raum noch woanders Platz gewesen wäre und die dann gehängte Arbeit viel zu spät eingereicht wurde dagegen habe ich nur nichts laut geäußert, weil ich nicht schon wieder einen Konflikt austragen möchte ich erinnere mich einfach noch zu gut an den vorletzten Rundgang, wo ich mit M. auf dem Fenstersims saß und bei der Vernissage Leute beim Betrachten der Geradenbilder beobachtete meine Erwartungen sind vielleicht auch zu hoch angesetzt, oder unlogisch verhüllt zum einen will ich gesehen werden, aber nicht bei der Eröffnung anwesend sein, um zu sehen, wie die Arbeiten gesehen werden ich möchte Kaufanfragen haben, aber nicht verkaufen, weil ich den Gedanken nicht mag, dass die Arbeiten am Ende zu Dekorationszwecken mißbraucht werden diese Gedanken passen wieder zu den verhüllten Arbeiten umsetzen Kasten bauen, der nur bei Ausstellung geöffnet ist bei Verkauf Vorderplatte drauf montieren Vorderplatte bei Ausstellung an Wand lehnen, um den kurzen Moment Moment der Öffnung zu verdeutlichen
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten nach E-Mail von Bachmann: mit Ohme treffen und (1) Büste auf Originalgröße bringen (2) Form verdicken (um wieviel, Bachmann fragen?) (3) danach Schultern abtrennen und offene Flächen füllen umsetzen in Werkstatt (unabhängig davon, auch schon heute) groben Umriss von (a) Schulter links, (b) Schulter rechts, (c) Kopf auf Papier skizzieren noch Originalgröße, später dann nach Gespräch mit Ohme mehr dazugeben nach neuer E-Mail von Bachmann: 1cm-1,5cm mehr hinzugeben Umrisslinie erst nach Arbeit mit Ohme am Rechner ausgeben und ausdrucken, ansonsten zwischendurch per Hand zeichnen o.T. umsetzen (1) mit grünen Pigmenten, Kleber und Fingern einfache Porträts malen auf Backpapier, A4-Druckpapier, Zeichenpapier (2) Gesichtabdruck auf Papier zuerst mit Hand testen mit Kohle einschmieren oder mit Farbpigmenten (3) Collage Ganzkörperporträt mit abgerissener Kalenderecke auf normalem A4-Papier drucken Randbereich reißen oder mit Schere schneiden passenden Rahmen aus Holz herstellen (Rückplatte zusägen bzw. dicke Pappe und Holzleisten, evtl. weißen) Kinderzeichnung heute grüne Pigmente mit Kleister vermischt Porträt Katze und Mensch, zwei Leinwandstücke, grüne Farbpigmente und Kleister, 31 katzeich-m.jpg mit Fingern auf Leinwand und Braunpapier aufgetragen Köpfe und Katzenporträt Leinwandbilder zuvor mit Bleistift umrandet Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente1-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente2-k.jpg Kopf, grüne Farbpigmente und Kleister auf Leinwand, 31 ichpigmente3-k.jpg Rahmen aus Pappe und Holzleisten hergestellt danach weiß grundiert HGB Rundgang 2017 umsetzen am 4.2. (Sa) im Flur Infotafeln abhängen, Löcher bohren, mit Schrauben / Dübel Testhängung beider Arbeiten schwarzer Klebestreifen zuvor im Klassenraum auf kleiner Fläche testen danach wieder abhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt, Auflage 4 + 1 KE Vorbereitung ab 19:40 Blatt 1/5 Start 19:55 Force 120gf, Speed 70cm/s ab 20:05 Speed 30cm/s ab 20:15 Speed 20cm/s Selbstporträt (mz), 1/4+1KE, Tusche auf Papier, 31 ichseite-k.jpg Blatt 1/5 Ende 20:21 (41min) Blatt 2/5 20:23-20:55 (32min) Blatt 3/5 20:56-21:25 (29min) Blatt 4/5 21:27-21:56 (29min) Blatt 5/5 22:00-22:28 (28min) insgesamt 19:40-22:35 = 175min / 4(+1KE) = 44min/Blatt (+ca. 15min für Hintergrundkarton kaufen, zuschneiden, hängen) = 55min = 60min Zusatz schwarzer Hintergrundkarton +1cm bei A2 44x61.7cm
[einige Notizen bei Übertragungsversuch verloren gegangen] notiert (Notizen vom iPad, vergangene Tage) noch machen: alle arbeiten unter tisch richtig in kartons sortieren schauen, wie grauer hintergrundkarton hinterm a2-papier ausschaut wenn gut evtl. für klassenausstellung statt rahmen nutzen (vielleicht sogar eh eine idee, um unnütze rahmen zu vermeiden?) oder andere farbe in innenstadt kaufen und in klassenraum bringen 2 ungenutzte holzstühle evtl. auch olaf geben? schauen, wie raum ohne ausschaut frage: was trieb hölenmenschen dazu, die wände zu bemalen? recherchieren. ich möchte nichts… blablabla machen 2 rahmen (urkundenkit) wei geben für seine wohnung bei architektenschrank fehlendes papierschildchen ergänzen 1h gespräch transkribieren grosse schwarze mappe mit alten fotografien evtl. auch in pension bringen (notiz bei frfr hinterlegen) Von meinem iPad gesendet notiert verhüllt fuer papierarbeiten einfache holzboxen machen rueckholzplatte gegehrte holzleisten am rand, stabil, damit platte nicht biegt in leisten löcher vorderplatte mit holzdübeln, die genau in leistenlöcher passen 1 test bei alberti nach rundgang herstellen papierarbeit wird mit klebestreifen auf rückplatte befestigt hinter rückplatte aufhängevorrichtung befestigen genaue löcherposition: vorderplatte an holzleisten befestigen und durchbohren dübel sind nach vorne hin sichtbar, aber glatt geschliffen holzboxen können dann gleich in ausstellung als rahmen dienen da sich vorderplatte bald biegen würde evtl. diese auch mit holzleisten bescheren dann passen je box 2 arbeiten rein Von meinem iPad gesendet notiert Geradenbild für grosse plotterzeichnungen Von meinem iPad gesendet HGB Rundgang 2017 (mit Notizen der letzten Tage) Hängung Geradenbild mit schwarzem Karton, daran Klammern befestigt umsetzen wenn AV-Labor frei, dann dort zuschneiden auf 1cm Rand Hängung Fingerzeichnung Hängung Glasritzzeichnung mit 4 kleinen Nägeln an Seiten befestigt kleiner Abstand zur Wand von weitem schwarzer Fleck, beim Näherkommen Porträt erkennbar Spiegelzeichnung mit farbigem Karton als Hintergrund mit Heftklammern noch nicht zufrieden Hängung Pigment-Kleber-Bild an kleineren Nagel hängen, evtl. 2 Klammern ansonsten sehr konzentriert umsetzen weitere Pigment-Kleber-Bilder malen statt mit Pinsel mit Fingern
HGB Rundgang 2017 verhüllt Geradenbild Selbstbildnis im Flügeltürrahmen verpackt und in HGB getragen Werkstatt AV-Labor Start Ebene 5 um 10:20, neuer Stift Stiftspitze zu nah am Papier, kleiner Strich unterhalb Motivrand Papier scheint über Nacht leicht gewellt zu sein 1. Stiftewechsel nach 2/3 Start Ebene 6 um 11:29 HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung noch in Hochschule bringen: "verhüllte Arbeit" (29.12.2015 ) "Fingerzeichnung" (15.3.2016 , A3?, ebenfalls in rahmenlosen Bilderhalter) evtl. "Schnellzeichnung" (19.3.2016 ) "Spiegelzeichnung" (21.3.2016 , A4, rahmenloser Bilderhalter, Klammern entfernen?) 2 Kinderzeichnungen (evtl. mit kleinen Klammern befestigen, oder Stecknadeln?) und wie gehabt neue Selbstporträts (ab 12.2016, in rahmenlosem Bilderhalter) umsetzen bei Rahmenladen telefonisch nachfragen, wie lange Lieferung neue Bilderrahmen braucht 2. Stiftewechsel nach 1/5 Standpunkt Die Arbeitszeit ist überhaupt nicht mehr langweilig, sie vergeht sehr schnell. Ich kontrolliere immer wieder, ob der Stift noch genug Tusche hat. Hauptsächlich nehme ich mir die Zeit aber zum Betrachten des entstehenden Porträts. Viele Gedanken zu der Arbeit flitzen durch meinen Kopf. Ich komme gar nicht einmal zum Essen. 3. Stiftewechsel nach 3/4 Start Ebene 7 um 12:34 4. Stiftewechsel nach 1/3 5. Stiftewechsel nach 5/6 Start Ebene 8 um 13:40 6. Stiftewechsel nach 1/3 7. Stiftewechsel nach 2/3 umsetzen Bleistift an Maschine befestigen, obere und untere Begrenzung markieren abschließend Arbeit auf Endformat zuschneiden, einpacken, im Klassenraum verstauen sobald Rahmen geliefert wird einrahmen Tuschestifte insgesamt: 15 Stk. Abschluss letzte Ebene: 14:45 A Meisterwerk is born! Nacharbeiten (Linie ziehen, schneiden, verpacken, aufräumen, Gespräch mit Kommilitonin Kommilitone über ihre zerbrechlich wirkenden Arbeiten im Klassenraum): 14:45-15:35 Friedrich Fröhlich, sehr zufrieden
Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen
Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen
Geradenbild Werkstatt AV-Labor heute 18:00-0:30 Uhr (max) am Ganzkörperporträt arbeiten morgen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr 8 Ebenen wie bei letztem Ganzkörperporträt: Motiv 66x202cm, Papier 70x210cm Vorschau E-Mail von Kati, Schlüssel wurde hinterlegt Papierlänge zuschneiden, ruhig 250cm heißt das Plott oder Plot???????? Animation Entwicklung Ganzkörperporträt, 8 Ebenen entwicklung-gk.gif ab ca. 18:00 Vorbereitung Vorlageformat: 67.9x230cm Test 1. Ebene ohne Stift, um zu sehen, ob Blatt lang genug oder herausfällt ca. 20cm oben und unten unbenutztes Papier Start 1. Ebene 18:35 mit 30cm/s auf 35cm/s erhöht HGB Rundgang 2017 Standpunkt Warum verspüre ich keine Scham bei dem Gedanken, dass viele Menschen demnächst meinen entblößten Körper sehen werden? Ich würde mich unwohl fühlen, würde ich ein Fotografie von meinem Körper ausstellen. Warum ist mir das bei diesem Geradenporträt egal? Von Weitem ist doch auch die Körpermasse erfahrbar, auch wenn in dem jetzigen Ganzkörperporträt leicht verzerrt. Von Nahem verschwindet das Körpergefühl, es wird extrem abstrakt. Der Körper löst sich in kleine Einheiten auf. In Linien, die jede für sich einzeln existiert und nur bei Wegtreten sich mit den anderen Linien vereint. Bei einem Foto würde sich bei genauer Betrachtung auch das Abbild in kleine farbige Punkte auflösen. Ab was für einem Abstraktionsgrad wird mir unwohl? Ich weiß zwar, dass es mein Körper ist, aber ich spüre es nicht. Für mich ist es durch die Verwirklichung durch Geraden eine fremde Person. Nein, eher ein Etwas. Lebendig und gleichzeitig tot. Die Bildvorlage habe ich heute auf ein A4-Blatt ausgedruckt. Das Geschlechtsteil ist sichtbar. Eigentlich ist es nur eine helle Fläche. Aber es ist sehr konkret. Bei diesem Ausdruck habe ich sofort ein Stück Leinwand genommen, in Form einer Unterhose geschnitten und auf die betreffende Stelle gelegt. Nur verhüllt würde ich diese Bildvorlage, die ich genauso spannend finde wie das Geradenbild, ausstellen. bei 90min je Ebene * 8 = 720min = 12h 330min = 5 1/2h heute = 3 Ebenen heute 7h = 420min morgen = 4 Ebenen morgen 1 Ebene schaffe ich dann nicht evtl. nach 1. Ebene Geschwindigkeit auf 40cm/s erhöhen wie bei anderer Maschinenzeichnung hier auch Linien in mittlerer Höhe am dicksten 1. Stiftewechsel bei 3/4 umsetzen für Ausdruck Bildmotiv auf A4 Passepartout zuschneiden lassen evtl. bei Klassenausstellung zeigen Rahmung + Passepartout ca. 30-40 EUR Start 2. Ebene 19:42 Plotterzeit 1 Ebene ca. 67min bei 40 EUR Stundensatz alleine Plottzeit ca. 450 EUR + 1. Plott (450) + Bildmotiv (12h) = 1.380 EUR Arbeitszeit + Rahmung (420) + Papier und Tuschestifte (80 EUR, zusammen mit 1. Plott) = 1.880 EUR / 100 * 119 = 2.240 EUR inkl. möglicher MwSt. + normalerweise Kosten Zeichenmaschine * ? (Künstler-Faktor) = ? EUR 2. Stiftewechsel bei 1/2 Standpunkt Signierung der Arbeiten Bei vorletztem Rundgang auf Rückseite signiert und datiert, Foto von Rückseite bei damaligem Verkauf mit beigelegt. Meine Schrift ist extrem krakelig, kindlich. Ich möchte aber ungerne durch Übung einen Stil inszenieren. Wie schaut eine Friedrich-Signierung aus? Start 3. Ebene 20:46 3. Stiftewechsel bei 1/6 4. Stiftewechsel bei 2/3 Start 4. Ebene 21:52 5. Stiftewechsel bei 1/6 6. Stiftewechsel bei 2/3 Rechnung: Ebene 4 ungefähr beendet um 23:00 00:06, wenn ich erst 00:20 aus dem Raum müsste, noch Zeit für Ebene 5 umsetzen Förtner fragen, ob das in Ordnung geht ansonsten morgen beenden 4. Ebene beendet um 22:55
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian
Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31
HGB Rundgang 2017 Büro der Galerie Daten zu den Arbeiten im Erdgeschoss per E-Mail zugeschickt mit Halbe Rahmen telefoniert, muss mit 10kg rechnen Verpackung nicht sehr viel größer als Rahmen, also noch händisch transportabel Rahmen 70x210cm bestellt kommenden Freitag und Samstag neues Ganzkörperporträt machen E-Mail an Kati, da telefonisch nicht erreicht wegen Schlüsselübergabe, für heutige Arbeit im AV-Labor Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • [Nach dem Essen]
  • [Aufzeichnung erst nach Beginn Gespräch angefangen]
  • … Wo ich nichts mit anfangen kann eben. [räuspert sich]
  • Genau. Das hier?
  • Na gut
  • Das ist so ein ähnliches Bild. Das ist auch von diesem Piet Mondrian.
  • Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Notiz vom 14.11.2015 Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian mondrian-k.jpg
  • Kunstrichtung Mondrian
  • Und was ist das für ein [nicht verständlich, 0:11]?
  • Das ist eine Kunstrichtung gewesen.
  • Mhm. Mooondriaaan…
  • Mondrian ist der Künstlername.
  • …stil.
  • Das ist die… das ist die Kunstrichtung.
  • Mhm.
  • Und da taucht er unter anderem halt mit diesen Arbeiten auf. Und er hat halt ziemlich viel so diese…
  • Ja.
  • … geometrischen… geometrischen und Farb…
  • Kein Bild / Bild
  • Ja. Ja mit diesem Geometrischen… War ja eben gar nicht schlecht, nicht? Aber [räuspert sich] … Es ist eben kein Bild.
  • Mhm. Also nichts, wo du etwas erkennst halt.
  • Gehts dir darum? [Pause]
  • Doch ich erkenne schon was. Aber
  • Aber aber was erkennst du.
  • Ach. Naja. Ein Muster.
  • Okay.
  • Ein Muster, kein Bild.
  • Okay.
  • Ja?
  • Und der hatte aber anfänglich auch äh solche Sachen gemalt.
  • Ja.
  • Und davor hatte der glaube ich sogar realistisch gemalt. Ich weiß jetzt nicht genau.
  • Da erkenne ich… da erkenne ich schon eher was drauf. Aber das ist nicht sehr realistisch.
  • Ne, aber erinnert wieder so an Van Gogh. Ne?
  • Mhm.
  • Also auch mit Linien…
  • Ja.
  • … und Strichen.
  • Ja. Hast du das hier geknickt?
  • Ja gerade eben.
  • [räuspert sich] [Pause] Ja. Etwas anders dann eben auch, ne?
  • Ist aber auch ein Bild. Für dich. Oder nicht.
  • Doch. Das… das ist ein Bild. Aber ich kann nicht viel mit anfangen.
  • Weil du es nicht harmonisch findest, oder…?
  • [räuspert sich]
  • Ich will bloß verstehen, warum du damit nichts anfangen kannst.
  • Mhm. Ja das will ich ja selber verstehen. [lacht]
  • Was erkennst du denn. Also was…
  • Also ich erkenn… ich erkenne eigentlich nur ein paar Bäume.
  • Okay.
  • Äh… Fußboden. Und dahinter scheint aber wahrscheinlich noch mehr zu sein. Was ich …
  • Das erkenne ich jetzt auch nicht.
  • … Was ich jetzt wie so visuell einfach mit meinen Augen oder Brille nicht erk…
  • Das könnte die Sonne oder Mond sein. Ne?
  • Was ich da nicht so erkenne.
  • Hier äh der Titel ist WALD.
  • Ja gut. Einen Wald würde ich…
  • Ja.
  • … würde ich noch akzeptieren. Ja. Aber manches eben … wie gesagt… sehe … sehe ich sowieso nicht mehr so richtig.
  • Mhm.
  • [räuspert sich]
  • Na ich wollte dir das jetzt nur mal zeigen. Das äh…
  • Mhm. Mhm. Kann ich zuschlagen?
  • Ägyptische Kunst
  • Ja, genau. Was mich ja jetzt interessiert hatte, war, dass du zu den ägyptischen Sachen, was wir jetzt hier sehen, …
  • Ja.
  • … gesagt hast, dass du das ähm als… ich weiß nicht… als Kunst … als als ähm…
  • Naja gut. Eben alte ägyptische…
  • Alte ägyptische…
  • … Kunst.
  • Aber trotzdem akzeptierte … gut akzeptieren kannst. Du. Also du es sozusagen…
  • Ja.
  • … spannend findest. Oder dir anguckst. Oder…
  • Ja. Ja. Und das sind ja alles hier Götter. Die dargestellt sind. Und das ist das Lebenszeichen.
  • Mhm. [Geräusche, Bild wird auf Tisch hin und her bewegt]
  • Das ist eine Waage. Ja aber ich kann nicht mehr sagen, was das für für Götter hier … hier sind.
  • Aber warte mal. Das ist doch interessant. Also hier deut… hier versuchst du gerade zu deuten. Oder mir zu sagen, was das ist. Das das ein Gott Jesus ist und so weiter.
  • Ja.
  • Obwohl du das als als Betrachter, der sich überhaupt nicht mit ägyptischer Kunst auskennt, gar nicht nicht sehen würde. Für den ist das halt nur irgendwie eine Figure, die irgendwas komisches auf … auf dem Kopf trägt. Was so aussieht wie ein Tierkopf.
  • Ja.
  • [3:42]
  • So.
  • Ja aber das ist eine Gottheit.
  • GENAU. Aber das sagst du. Weil du das Wissen darüber hast.
  • Ja.
  • Wissen macht Kunst zu Kunst
  • So. Jetzt… und jetzt ist ja die Frage… ähm bei zeitgenössicher Kunst, wie jetze bei diesem Pissoir oder so…
  • Mhm.
  • … da hast du das Wissen nicht darüber. Was das jetze … was… warum dieses Pissoir jetzt ausgestellt wird. Und was das sozusagen aussagen soll. Und deshalb verstehst du es nicht. Und und siehst es nicht als Kunst an. Irgendwie.
  • Ja.
  • Und hier aber … weißt… weißt du, was ich meine? Also hier hast du sozusagen ne Hintergrundinformation, die du mir jetzt ja sozusagen…
  • Ja.
  • … sagst.
  • Mhm.
  • Und ich glaube, deshalb kannst du dieses Bild nachvollziehen.
  • Naja, nachvollziehen ist wieder zu viel gesagt.
  • Ne, aber…
  • Weil ich es ja nicht genau weiß, was das für ein äh Gott Jesus… äh dazu weiß ich zu wenig. Und das…
  • Aber du guckst es dir zumindestens an und…
  • Ja. Ein Ägypter, äh, der … Oder soll das eine Frau sein? Das weiß ich jetzt nicht.
  • Eine Frau denke ich mal.
  • Ja. Ja gut. Also ich … dazu habe ich wieder zu wenig Hintergrund…
  • Aber mit der Waage, mit der Gerechtigkeit höchstwahrscheinlich…
  • Ja.
  • In die Waagschale legen.
  • Das gibts ja bei uns auch.
  • Oder oder mit der Seele.
  • [räuspert sich]
  • Vielleicht. Das ist die Seele. Und das ist so ein Gegenstand zum… so ein Gegengewicht. Leben, Tod vielleicht. Keine Ahnung.
  • Also ich meine jetzt, das sind ja die Hieroglyphen.
  • Ja.
  • Wenn ich die übersetzen könnte, dann wüssten wir halt mehr. [lacht]
  • Symbolismus
  • Aber das strotz ja auch vor… Symbolismus. Ne?
  • Ja.
  • So. Und und das ist ja bei bei bei vielen Kunstwerken, die du nicht verstehst, die jetzt…
  • Mhm.
  • … gemacht werden, vor hundert Jahren vielleicht. Oder vor fünfzig Jahren, auch der Fall. Aber aber man versteht es halt nicht, wenn man kein Hintergrundwissen hast… hat. So.
  • Ja. Das das ist aber auch viel eine Gefühlssache bei mir. Muss ich sagen. [kurze Pause] Also die haben alle diese Lebenszeichen da in der Hand. Es blendet hier gerade so. [räuspert sich] [kurze Pause] Hier. Das ist … Ach. König oder Gottheit. Ne. [räuspert sich] Das könnte … König sein, Oberägypten. Oder Unterägypten. Äh mit dieser Patsche. Und mit diesem…
  • Mhm.
  • … Zeichen. Die sie manchmal auch über Kreuz halten. Und das sind wahrscheinlich seine Frauen. Und Kinder. Oder so. Also das ist sicherlich irgendein ägyptischer König.
  • Mhm.
  • Die haben diese… ja… Krone oder Doppelkrone.
  • Pharao.
  • Pha… äh gut. Pharao. Auf ägyptisch. Pharao. [räuspert sich]
  • Und kannst du jetzt noch einmal dieses Gesamtbild dir einfach so angucken? Weil darum gehts ja jetzt. Dass du… dass du … also hier bei bei bei bei…
  • Mhm.
  • … Van Gogh und so hast du gesagt, das ist nicht schön. Das ist nicht har… das ist nicht harmonisch. Oder so. Für dich. Außer dieses Feld. Ähm. Weißt du? Also Begründung dafür, …
  • Mhm.
  • … dass du es nicht ähm nicht ähm … damit nicht soviel anfangen kannst.
  • [zögernd] Ja.
  • Und was ist jetzt hier zum Beispiel, was du bei den naturalistischen Bildern gesehen hast… als harmonisch … als schön…
  • Mhm.
  • Was … warum guckst du dir das gerne an. Oder warum warst du äh in Ägypten und hast dich dafür interessiert. Für diese ganzen äh…
  • Tja.
  • … Zeichen. Für die Malerei.
  • Weil diese Kunst eben noch viel viel älter ist. Als die europäische Kunst.
  • Okay. Also hatte das eher… so ein… [7:04]
  • Wissensdurst
  • … wissenschaftlichen äh…
  • Wissen… Wissensdurst. So.
  • Ja. Also…
  • Was die vor tausenden von Jahren mal gedacht haben. Und wie sie das dargestellt haben. Oder… wie deren Leben…
  • Genau.
  • … war.
  • Sagen wir mal… ich habe das dann mehr wissenschaftlich gesehen.
  • Okay.
  • Gefühlsmäßig kann … weiß ich jetzt auch nicht. Dazu weiß auch zu wenig, wer diese Gottheiten eben sind.
  • Mhm. Ne aber das ist ja gut. Dass du es nicht weißt.
  • Ja.
  • Dadurch betrachtest du ja eher das Bild. Als…
  • Mhm.
  • … als den Inhalt. So wie du ja auch diese äh diese zeitgenössichen…
  • Ja.
  • … Arbeiten eher … das Bild betrachtest als den Inhalt zu… zu wissen.
  • Mhm. [7:36] Und das sind die … wie heißen die… die Kartuschen oder was. Wo eben auch die Namen drauf stehen.
  • Mhm.
  • Also wo diese… das sind vier… vier Kinder. Aber es sind ja nur drei Kartuschen. Das wird für den König sein. Also … gut also ich … ich kanns nicht sagen. [räuspert sich] [lange Pause]
  • Picasso Pablo Picasso und ägyptische Kunst
  • Ich finde es halt wirklich interessant, dass Picasso Pablo Picasso … dieses äh Frauen…
  • Ja.
  • … bild, wo ja auch… selbst wenn…
  • Ja.
  • … es ein bisschen mehr ver… verschoben war und so… War aber auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Und für dich…
  • Ja.
  • … war das einfach nicht mehr ähm…
  • Ne.
  • … Das ist…
  • Ne.
  • … einfach nichts.
  • Ich weiß nicht wieso.
  • Ja, aber das ist ja das… weil hier sag… hier hier hier sagst du jetzt ja nicht: Hä, die Beine sind jetzt so komisch gestellt. Das geht gar nicht mit dem Oberkörper überein. Und warum hat der jetzt eine Maske auf? Ich meine, wenn jetzt Picasso Pablo Picasso da jemanden mit einer Maske darstellt, dann…
  • Mhm.
  • … verstehst… also dann kannst du es nicht nachvollziehen. Und hier nimmst du es einfach als Gegeben hin. Weil es was historisches ist.
  • Ja.
  • Was vor tausenden von Jahren mal gemacht wurde.
  • Ja.
  • Und hier betrachtest du das wissenschaftlich. Eher.
  • Ja.
  • Also die Bildinformation willst du sozusagen…
  • Ja. So könnte man es …
  • Also kann man das gar nicht mal vergleichen.
  • Ne. Man kanns nicht mit europäischer Kunst…
  • Okay.
  • … vergleichen eben.
  • Aber die europäische Kunst, die die äh die verwischt ja vor hundert … vor zweihundert Jahren ungefähr eben mit afrikanischer, mit japanischer… also die wird ja …
  • Mhm.
  • … GLOBALER. Da kommen ja ganz andere Einflüsse plötzlich.
  • Und so ganz alte Künstler. Hast du die da auch da. Was weiß ich. Wie Cranach. Oder oder oder Rembrandt.
  • Können wir uns auch angucken. Ja.
  • Oder sowas. [räuspert sich]
  • El Greco
  • Ich hab einen Alten. Ähm warte mal. El Greco heißt der.
  • Kreko.
  • El Greco. Grieche.
  • Ach El Greco. Aha.
  • Und ich finde, dass der … warte mal, ich tippe das mal hier ein… [Tippgeräusche] Der hat fünfzehnhunderteinundvierzig ist der geboren.
  • Mhm.
  • Also sehr sehr alt schon.
  • Mhm.
  • Eigentlich in einer Zeit, wo die ja…
  • [räuspert sich] [9:40]
  • … wo die … das war ja diese christliche Kunst da glaube ich damals. Ne?
  • Fünfzehnhundert. Ja.
  • Also wo solche… wo solche Bilder halt ähm…
  • Mhm.
  • … so üblich…
  • Mhm.
  • … waren. Und…
  • Heilige Lukas.
  • El Greco und Moderne Kunst
  • Er zeichnet… also er malt aber ganz ganz anders. Und zwar finde ich, malt der so, wie heute ähm oder wie… wie damals äh zu Van Goghs Zeiten oder so vielleicht irgendwelche Leute gemalt hätten. So. Das ist ja… [Tippgeräusche] Also jetzt nur mal angucken. Vom Stil her. [Tippgeräusche] Das ist ja nicht realistisch. Oder?
  • Bildanalyse Entkleidung Christi, El Greco [BILD VON BILD?]
  • Mhm. Aber fast.
  • Aber…
  • Oder zum Teil. Ja.
  • Aber übertrieben. Die Farben. Sehr kantig.
  • Äh. Ja. Gut. Da ist der Rote Mittelpunkt. Und die anderen Farben fallen eben nicht so auf. Das sind wahrscheinlich nicht die Hauptfi… äh Hauptfiguren. Soll das Jesus Jesus sein?
  • Ich denke mal. Ja.
  • [räuspert sich]
  • Jaja. Klar.
  • Ja. [10:45]
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Beginn ca. 18:00, Ende 19:40 100 / 4 = 25 min. je Maschinenzeichnung Videoaufzeichnung Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-58-48-m.jpg nur noch 2 volle Tuschestifte Selbstporträt 2017-01-06 14-02-18, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 14-02-18-k.jpg mit 40cm/s Selbstporträt 2017-01-06 13-52-09, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-52-09-k.jpg zu Selbstporträt 2017-01-06 13-58-48: bei insgesamt dünerem Auftrag ist sichtbar, dass unterer Bereich noch zarter gezeichnet wird Grund mir unbekannt Stiftewechsel Selbstporträt 2017-01-06 13-46-26, Tusche auf Papier, Maschinenzeichnung, 31 2017-01-06 13-46-26-k.jpg unten rechts nachträglich ein paar kleine schwarze Striche entfernt am Automaten Kaffee mit Zucker geholt 2017-01-06 13-49-54 einige Striche unten entfernt Ergebnis nicht gut, rechte Augenbraun zu stark ausgeprägt 2017-01-06 13-51-10 abgebrochen, da Tusche immer weniger wird
Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31
Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Der Schrei, Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe
Der Schrei, Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe
Kunst 2 0
Geradenbild HGB Rundgang 2017 1 rahmenlosen Bilderhalter (53 EUR) bestellt Werkstatt AV-Labor Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 21-23-29-m.jpg kleinen Stromschlag bekommen, als ich Zeichenmaschine mit Finger berührte Selbstporträt 2016-12-30 10-48-01 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-30 10-48-01-k.jpg Arbeitszeit: 12:05-ABBRUCH anfänglich wurden keine Striche gezeichnet, Stift wurde nur hin und her bewegt Maschine neu gestartet 12:15-12:32 (17min) Selbstporträt 2016-12-29 18-45-21 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-45-21-k.jpg Stift von davor weiter benutzt 12:33-12:50 (17min) Stiftewechsel nach 1/2 Zeit Selbstporträt 2016-12-29 18-47-10 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-47-10-k.jpg 12:52-13:09 (17min) Selbstporträt 2016-12-29 21-23-29 13:12-13:30 (18min) Selbstporträt 2016-12-29 18-47-48 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 18-47-48-k.jpg 13:34-13:56 (ca. da abwesend) Selbstporträt 2016-12-29 21-27-40 (mz), Tusche auf Papier, 42x59.7cm, 31 2016-12-29 21-27-40-k.jpg 14:00-14:48 (ca.) Geschwindigkeit auf 52cm/s erhöht EMAIL an RAHMENBESTELLER SCHICKEN: Können die mir noch einen HAMA??? RAHMENLOSEN Rahmen mitbringen? Ich möchte nicht zweimal Versand bezahlen. Überweise das Geld dann auch sofort. (für mich: dann habe ich gleich den Rahmen, den ich verwenden würde, wenn ich 5 Stk. im Klassenraum gleichzeitig zeigen würde) wegen Ganzkörperporträt genaue Maße noch einmal abgenommen Motiv: 66x202cm Papierformat: 70x210cm (dann auch ohne störendem Strich) Vorschau 18mm Rahmen (nur Innenbereich) Vorschau 13mm Rahmen (nur Innenbereich) FÜR MICH: BEIDE VORSCHAUEN AUSDRUCKEN!!!!! UND VERGLEICHEN!!!! DANACH DANN BESTELLEN!!! bei 18mm evtl. mehr Raumtiefe, da seitlicher weißer Papierrand schmaler als Rahmen Motiv ist nicht ganz so schwarz wie Rahmen Modul 4 Prüfung Arbeiten weiter gesammelt und in Dokument abgelegt aktueller Stand Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • [Mikrofon erst nach Beginn Gespräch angeschaltet]
  • Ähm.
  • Diplomarbeit.
  • Genau. Theorie.
  • [kurze Pause]
  • Zweifel Zweifel an eigenen Arbeiten
  • Ähm. Also mir gehts darum, weil ich selbst immer an meinen eigenen Arbeiten… so zweifel, was die Bedeutung davon ist. Ob es sinnvoll ist das auszudrücken und warum es unbedingt andere Leute sehen sollen.
  • Mhm.
  • Ausstellungsbesucher
  • Warum ja ganz viele Künstler eben Ausstellungen machen. Ähm und weil ich da selbst diesen Zweifel Zweifel habe. Äh. Versuche ich jetzt halt irgendwie eine Antwort äh von den Leuten, die solche Ausstellungen besuchen. Und das sind ja meistens…
  • Mhm.
  • … oder die eben nichts mit Kunst zu tun haben, sondern…
  • Ja.
  • … maximal halt Bilder sich ansehen.
  • Mhm.
  • Und das sind ja die meisten Leute eben. Also es gibt ja… es gibt…
  • Ja.
  • Teilnehmer Kunstsystem
  • … im Endeffekt ein Kunstsystem, …
  • Mhm.
  • … in dem halt aktiv Leute teilnehmen. Das sind die Künstler. Das sind die Kunststudenten, die das ja noch lernen. Das sind die ähm Museumsdirektoren und die Kuratoren, die solche Ausstellungen dann machen.
  • Mhm.
  • Und die kennen sich ja alle in diesem Gebiet aus. Und die reden alle groß rum halt. Was es alles sein soll. Und was der Betrachter davon haben soll. Und so. Und am Ende…
  • Da wird viel hineininterpretiert.
  • Genau. Und am Ende ist es dann der Besucher, der äh äh entweder etwas damit anfangen kann oder nichts damit anfangen kann.
  • Ja.
  • Unverständnis bei Besuchern
  • Und mir kommts so vor, als äh könnten viele oftmals mit sowas gar nichts anfangen. Außer man liest sich halt Texte durch. Die Biografien und so weiter.
  • Mhm.
  • Aber die eigentliche Arbeit, um die es geht, …
  • Mhm.
  • … dass da große Fragezeichen sind oder so Antworten…
  • Naja. Als Laie würde man sich dann ein Bild ansehen und das vielleicht zum Ausdruck bringen, was man da empfindet. Gerade. Ohne zu wissen… von dem Künstler etwas zu wissen. Oder so. Oder was meinst du.
  • Stuhl als Kunstobjekt
  • Na das ist eben die Frage. Also wenn ich in eine zeitgenössische Ausstellung gehe, wo jetzt zum Beispiel dieser [zeigt auf einen Stuhl] Stuhl ausgestellt ist. Einfach so. Sagen wir es mal so. [BILD VON KUNST STUHL]
  • Mhm.
  • Und ähm und ich sehe diesen Stuhl, aber kann damit irgendwie nichts anfangen. Also es bewegt in mir nichts. So.
  • Mhm.
  • Für mich ist es ein Alltagsgegenstand. In dem Moment Moment. Und aber ein Kurator oder der Künstler… die haben ein riesen großes Ding in ihrer inneren Welt draus gemacht. So. Und das kommt beim Betrachter aber nicht an. Und entweder du liest dir dann einen langen Text durch.
  • Mhm.
  • Was der Künstler damit sagen will.
  • Mhm.
  • Oder es passiert bei dir nichts.
  • Mhm.
  • Und ich finde aber, solche Arbeiten, wo nichts von sich aus passiert, beim Menschen, sind eigentlich ähm … weiß nicht… Dann … dann haben die einem eigentlich erst einmal nichts zu sagen. Sondern der Künstler hätte es…
  • Ne, naja.
  • … gerne.
  • Beim Betrachter muss sich etwas regen
  • Was heißt, es passiert nichts. Also ich muss ja nicht über jeden Künstler etwas wissen. Aber trotzdem kann ja, wenn ich ein Bild betrachte, etwas in mir passieren. Also ich kann…
  • Ja.
  • … Empfinden ausdrücken. Oder oder… was weiß ich. Kritik. Oder was es so ist.
  • Das gehen wir gleich noch einmal durch. Wir sehen uns da ein paar Beispiele jetzt gleich…
  • Ja.
  • … an. Und du sagst halt, was dir spontan … genau, dabei einfällt.
  • Mhm.
  • Ob das für dich jetze schon zur Kunst zählt. Und warum es jetzt zum Beispiel…
  • Definition Kunst
  • Ja aber. Mit dieser Definition Kunst.
  • Ja.
  • Das hätte ich schon ganz gerne definiert. Also ich würde als Laie das so empfinden, äh, dass man meinetwegen Dinge aus der… äh Natur, oder aus der Wirklichkeit, auf Papier oder Leinwand bannt.
  • Mhm.
  • Also das… bringt. Wie auch immer.
  • Mhm.
  • Das wäre für mich… ja Kunst. Von der Natur auf Papier zu bringen. Und wie würdest du das definieren. Kunst. Das Wort. Oder…
  • Also das was man in der Natur sieht,…
  • Ja.
  • … was…
  • Oder Wirklichkeit.
  • … oder… oder äh Abbildung von Dörfern oder so. Wo man so den Alltag zeigt. Oder so. Sowas meinst du jetze?
  • Ne ich meine, dass man den Alltag…
  • Ja.
  • … direkt dann darstellt.
  • Okay.
  • Also Natur…
  • Okay.
  • … sieht. Oder Wirklichkeit sieht und das dann… äh… auf die Leinwand bringt.
  • Okay.
  • Oder aufs Papier bringt.
  • Und das wäre für dich jetzt Kunst.
  • Das würde ich denken. Das ist Kunst. Oder? Oder was ist das wirklich?
  • Na ich… ich hab da gar keine Antwort! Ähm ich ähm…
  • Na eigentlich müsstest du eine haben!
  • Ne.
  • Als Kunststudent.
  • Mit Definition schwer tun, da es einzwängt
  • Ja aber ich zweifel ja die ganze Zeit. Deshalb hab ich ja keine. Und ich hab auch das Gefühl, dass niemand in diesem… dort an der Hochschule halt einem äh sozusagen äh seine eigene Ansicht darüber sagen möchte. Weil das dann ja immer einzwängt. Und…
  • Ja.
  • … dann kommt jemand anderes und sagt "Aber warum zwängst du das ein?". Also warum sagst du jetze bei dir hört sozusagen Kunst dabei auf, ähm wenn es nicht mehr äh die Natur äh äh auf Leinwand äh darstellt. Und den Alltag und…
  • Mhm.
  • … das was man draußen sieht dann…
  • Ja und die Leinwand.
  • … wie bei einem Foto, ne?
  • Ja, genau.
  • Malerei als Vorläufer von Fotografie
  • Du siehst etwas und machst ein Knips und…
  • Aber in früheren Jahrhunderten gabs ja keine…
  • Ja.
  • … noch nicht die Fotografie. Also hat man das versucht auf Papier oder…
  • Das stimmt.
  • … Leinwand oder so…
  • Ja.
  • … zu bringen. Denke ich mal.
  • Das… das das hab ich ja auch so gelesen. Dass damals das der Grund war, warum eben Maler ähm auch äh… die hatten ja auch Aufträge, ne?
  • Ja.
  • Und sollten dann von irgendwelchen Herrschaften…
  • Ja eben.
  • … oder so ähm Porträts und…
  • Ja.
  • Krise der Malerei
  • … so machen. Und Landschaften abbilden und so. Die kamen dann halt in die Krise, als es dann Fotografie gab.
  • Ja.
  • Weil die ja in einer Sinnkrise waren. Und warum…
  • Und warum…
  • … malen wir überhaupt noch…
  • Ja.
  • … die Natur. Kopieren sie, wenn…
  • Mhm.
  • … es ganz andere Gerätschaften gibt, die…
  • Mhm.
  • … die das viel besser können. Und so.
  • Die das noch genauer machen. Ja.
  • Und ich glaube aber, das ist die Zeit, wo eben ein Wandel da stattfand.
  • Mhm.
  • Und zwar, dass die dann nicht mehr versucht haben oder die Idee nicht mehr die Natur zu kopieren. Sondern sondern die subjektive Wahrnehmung …
  • Mhm.
  • … von dem was man sieht hineinzubringen.
  • Mhm.
  • Weil das kann ja Fotografie in dem Moment Moment erst einmal nicht.
  • Ja.
  • Landschaft
  • So. Also wenn du eine Landschaft siehst, …
  • Ja.
  • … äh…
  • Was empfinde ich dabei. Das ist das subjektive…
  • Genau.
  • … eben.
  • Van Gogh
  • Genau. Wir können ja zum Beispiel … da fällt mir jetzt halt Van Gogh ein. Einfach als [Geräusche]… Ich hab jetzt noch nicht nachgeguckt, aber…
  • Ja.
  • … wir können ja "Van Gogh Landschaft" eingeben.
  • Ja.
  • Bei dem und bei anderen Künstlern von damals ist halt das gute… Die haben ja Motive …
  • Ja.
  • … genommen, die die Betrachter immer noch…
  • Mhm.
  • … verstehen.
  • Ja.
  • So.
  • Mhm.
  • Und das ist ja bei heutiger Kunst oft nicht mehr so.
  • Mhm.
  • Das da… [lange Pause]
  • Nemen wir mal das da. Da gibts auch was. Da müsste ich dann mal nachgucken äh wie das genau heißt. So. Du hattest jetzt gesagt, äh die Natur sozusagen kopieren. Also auf Leinwand bringen. Weizenfeld mit Zypressen, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh Vincent van Gogh weizenfeld-k.jpg
  • Ja.
  • Wir haben hier eine Leinwand. Höchstwahrscheinlich. Und Farben. So wie du…
  • Ja. Mhm.
  • … es dir vorstellst.
  • Mhm. [kurze Pause]
  • Ja.
  • Gehört das für dich noch dazu? Als… Weil das ist ja nicht mehr realistisch. Ne?
  • Unterschied realistische und subjektive (krank?) Malerei
  • Also das ist für mich nicht mehr realistisch. Äh es ist aber noch eine Landschaft zu erkennen. Die aber irgendwie für mich mehr merkwürdig… ja, fast ein bisschen krank… vorkommt.
  • Warum krank?
  • Weiß ich nicht. Weil man so die Wolken nicht sieht. Oder auch nicht die … die Strichführung. Oder…
  • Du meinst diese Wellenform.
  • Ja. Ja.
  • Wir können ja mal etwas näher ran gehen. So.
  • [räuspert sich] Ich muss die Brille erst einmal putzen.
  • Ich kanns noch näher ranzoomen.
  • Ja. Ne lass jetzt erst einmal das so.
  • Mhm.
  • Das ist ja schon ein Stückchen… Ja, also dieses Kornfeld. Oder so. Das könnte man direkt noch… ja… so empfinden. Und sehen. In der Wirklichkeit. Wie da der Wind so…
  • Mhm.
  • abartig als Beschreibung
  • … bisschen drüber fegt. Während die Bäume schon… und der Hintergrund… schon etwas abartig ist.
  • Mhm. Das sieht man hier halt ganz gut. Bei den … was sind das? Pappeln oder so.
  • Joa. Ne. Äh. Warte mal. Wie heißen die. Äh. Lebensbäume. Oder so.
  • Okay.
  • Ich weiß nicht, obs Pappeln… Wenns Laubbaum ist, dann könnte es eine Pappel sein.
  • Mhm.
  • Von der Form her.
  • Weil die bestehen ja auch aus den Strichen. Wie halt dieser … dieses Feld.
  • Ja.
  • Unten. Aber sie haben ja noch insgesamt sone äh sone Form. Ne? Sone…
  • Ein Strich kann naturalistisch oder abstrakt sein
  • Ja, aber die Striche sind ja echt. Irgendwie. Oder empfinde ich noch als echt. Äh. Diese Kornehren.
  • Weil die in Wirklichkeit…
  • Also weil das so… Joa. Das könnte so noch Wirklichkeit sein.
  • Mhm. Das hier dann zum Beispiel nicht mehr. Das sind diese Linien…
  • Und ja. Und das empfinde ich als… Gehts noch ein kleines bisschen größer?
  • Na es kommt drauf an, wohin du hinzoomen willst.
  • Ja. Ja gut. Gut gut gut. Ja. Ne das ist jetzt etwas unscharf.
  • Na das ist alles jetzt unscharf.
  • Ja. Weils zu groß ist. Ja.
  • Eine Vergrößerung.
  • Ja.
  • Die Berge, die sind…
  • Ja.
  • Ne?
  • Ne also das ist dann schon … nicht mehr so Natur.
  • Aber ich denke mal, dass das ist eben diese…
  • Insgesamt ist es…
  • Ja genau.
  • … ist es… ja schon noch … Es ist eine Naturnachbildung. Die aber, ja, nicht ganz natürlich ist.
  • Natur kopieren vs. empfinden
  • Warum denkst du aber, hat er das nicht nur kopiert.
  • [Räusper] Naja. Er empfindet das vielleicht anders. Als ich es empfinden…
  • Okay.
  • … würde.
  • Das wäre dann eben dieses subjektive. Ne?
  • Subjektive eben.
  • Wo ich gesagt hatte, das mit der Fotografie kam auf und vielleicht…
  • Ja.
  • … gabs…
  • Ja.
  • … ja dann … Ich weiß es nicht ganz genau.
  • Ja.
  • Aber warum soll man nur noch etwas kopieren. Gehts nicht eher darum, wie man die Natur wahrnimmt.
  • Das Empfinden.
  • Genau. Und ich denke, genau das war glaube ich auch mit sein Thema. Ich hatte vorhin mal kurz was drüber…
  • Ja.
  • … gelesen. Halt. So dieses…
  • Mhm.
  • … diese Wahrnehmung von der Natur und…
  • Ja.
  • … und diese Bewegung, die da drinne ist.
  • Ja.
  • Er ist ja dadurch bekannt geworden. Ne? Durch diese Bilder, wo er halt…
  • Und diese Strichführung.
  • … mit dieser Strichführung gearbeitet…
  • Ja.
  • … hat. Und so.
  • Schön und nicht schön
  • Ja. Aber wie gesagt. Das empfinde ich dann schon nicht mehr so schön. Während das Kornfeld für mich sehr schön ist. Oder sehr echt erscheint.
  • Sag mal schön. Du sagst jetzt schön. Also was… was ist für dich schön.
  • Also ähm. Naja. Man kann bei einem Bild von vorne herein ganz negative Empfindungen haben.
  • Mhm.
  • Es gibt ja nicht nur schöne harmonische Bilder. Sondern auch ganz… ja… hässliche oder die einem Angst einjagen. Oder oder…
  • Mhm.
  • … oder solche Bilder. Dann eben. Nich? Und dazu gehört das aber nun nicht!
  • Der Schrei
  • Ich tippe mal eben "Der Schrei" ein. Kennst du denke ich mal.
  • Nein. Das ist auch von Van Gogh?
  • Nenene. Ich muss auch gleich noch einmal gucken, wie der … wie der genau heißt. [kurze Pause]
  • Von ähm… Eduard Munk . Munk.
  • Ach Munk.
  • Ist ein ganz Bekanntes.
  • Naja gut. Also den Namen hab ich schon einmal gehört.
  • Das ist von 1893. Dieses Bild. Ich machs mal groß. Der Schrei, Edvard Munch Edvard Munch, 1893, Tempera auf Pappe schrei2-k.jpg
  • Ja.
  • Das ist ja jetzt ein riesen Bild. Also du hast gerade von schön äh geredet. Du erkennst die Landschaft noch.
  • Ja.
  • Schön, da echt
  • Für dich wäre es aber eher… also ist das Feld schön, weil es…
  • Ja.
  • … noch die…
  • Das ist für mich noch echt.
  • Genau. Wie es in echt ist. Deshalb…
  • Ja.
  • … findest du das halt schön.
  • Mhm.
  • Aber das ist halt schon zu zu abstrahiert für dich. Al…
  • Ja. Mhm.
  • Die Form ist halt… gibt nicht… also das Objekt wird nicht mehr so dargestellt, wie es eigentlich…
  • Ja.
  • … ist. Sondern ist ja schon abgewandelt.
  • harmonische / disharmonische Bilder
  • Also es ist schon noch harmonisch.
  • Ja.
  • Mit einem Stich Disharmonie. [lacht] Drinne. Sagen wirs mal so.
  • Ja.
  • Ja.
  • Auch mit den Farben.
  • Ja.
  • Ist ja ziemlich… äh… grell.
  • Ja die Farben gehen fast noch.
  • Ja. So das wäre jetzt halt… Wenn du sagst…
  • Ja.
  • … ist es für dich schön? Hässlich? Oder sag mal was dazu. Zum Schrei. [kurze Pause]
  • Zu dem Bild.
  • Der ist… Dieses Bild ist also für mich gar nicht mehr harmonisch. [kurze Pause]
  • Gar nicht schön. [11:42]
  • Wie leitest du das ab?
  • [pustet Luft aus]
  • Also das Gegenteil… hässlich. Oder…?
  • Hässliche Bilder
  • Hässlich ist wieder zu viel gesagt. Äh das Thema ist aber getroffen. Würde ich sagen. Wenn das "Der Schrei" heißt. Man sieht die Frau … ja… schreien. Den Mund weit auf. Und die Arme hoch gehoben. Aber es ist für mich also … tja… nicht mehr so richtig harmonisch.
  • Also du würdest es dir jetzt nicht unbedingt an…
  • Ich würde es …
  • …schauen im Museum. So länger davor stehen.
  • Generationenfrage
  • Ja. Also ich könnte mir vorstellen, das meine Generation vor… ja… sehr harmonischen Bildern ein bisschen länger ausharrt als vor disharmonischen Bildern eben.
  • Was bist du denn für eine Generation? Welches Jahr?
  • Jahrgang 31. Uralt.
  • Okay. Aber das ist ja von 1890… 93 oder so.
  • Ja.
  • Das ist ja noch älter. Also da gabs ja bereits viele solcher Bilder. Und Van Gogh hatte…
  • Ja.
  • … glaube ich auch in dem Zeitraum gelebt.
  • Ja.
  • Auflehnung gegen den Realismus
  • Es gab ja ganz viele Künstler, die genau…
  • Mhm.
  • … in dieser Zeit herumexperimentiert haben.
  • Ja.
[12:50]
1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen
Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen
nach der 6. Ebene
nach der 6. Ebene
Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen
Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen
Geradenbild Werkstatt AV-Labor nach telefonischer Anfrage: Tuschestifte SB erst wieder in 2. KW vorrätig da nur noch 7 Stk. im AV-Labor bis dahin nur A2-Zeichnungen umsetzen, danach 2-3 neue Ganzkörperporträts davor aber schon großen Rahmen bestellen, da Format feststeht (von gestern ) 4. Ebene ca. 10:20-11:27 (67min) Motiv für Klassenraum mit Auflage 10 Stk.+ 1 KE selbes Motiv mit unterschdl. Strichen etwas zwischen Unikat und Auflage schöpft Möglichkeiten der Zeichenmaschine aus (unkorrigierte erste Fassung) Im Vergleich zum Beispiel zum Linoldruck, wo einmal das Motiv in die Platte geritzt wird, steht bei den Plotterzeichnungen nicht das Motiv sondern lediglich die Information fest. Diese Information beruht auf einem digitalen Bild. Am Ende steht also die Vorlage mit seinen Farbpixeln fest, die für die Plotterzeichnungen ausgelesen werden. Diese Informationen können nun beliebig verarbeitet werden. So kann die Länge, der Winkel und die Anzahl der Striche je nach Farbinformation anders ausfallen. Weiterhin kann ein gesteuerter Zufall hineingebracht werden. So kann zum Beispiel die Länge und der Winkel mit jedem Aufruf etwas varieren. Ich erwähne das, um die Möglichkeiten bei einer Plotterzeichnung im Gegensatz zu anderen analogen Auflageverfahren hervorzuheben. Am Ende kommt durch die Verwendung des Plotters, von Papier und einem Stift auch ein materielles Ding heraus. Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, ob es sich immer um ein Unikat handelt, auch wenn die Striche von Länge und Winkel immer gleich sein sollten. Denn der Stift wird immer über das Blatt gezogen, die Striche einzeln gezeichnet. Es vergeht Zeit. So als würde ein Künstler immer wieder von neuem anfangen das Motiv auf Papier zu bringen. Ich würde für den Rundgang jedoch das selbe Motiv 10 mal mit kleinen Variationen plotten lassen wollen. So kommen Themen wie Augenblick, Bewegung, Zufall und zerbrechliche Persönlichkeit (bei einem Selbstbildnis) mit ins Spiel. Und ein Verkaufsargument ist es sicherlich auch, erwähnen zu können, dass es sich zwar um eine Auflage handelt (1 Information), aber bei der Umsetzung große Abweichungen vorliegen. Der zusätzliche Aufwand ist auch überschaubar. Stiftewechsel nach 1/2 4. Ebene (Gedanken zum Wort Plotter / Zeichenmaschine) Sollte ich den Plotter - auch vor mir selbst - als Zeichenmaschine bezeichnen? Die Verwendung des Wortes Plotter benötigt immer eine Erklärung. Zeichenmaschine erklärt sich von selbst. Es ist eine Maschine die zeichnet. Und eine Maschine muss immer von einem Menschen mit Information gefüttert werden. Zeichenmaschine klingt auch poetisch. In meinem Kopf erscheint sofort ein Bild von einem Gerät mit Knöpfen, Kabeln, Rollen und einer Hand, die ein Stift hält und über das Blatt bewegt. Force auf 120gf verringert, da höhere Werte nur Lärm verursachen und bei diesen Tuschestiften sonst keine Auswirkung haben Die Frage, warum ich das nicht händisch zeichne, erübrigt sich bei einer Auflage. Bei Einzelarbeiten kommt es hingegen immer auf die Zeichnung selbst drauf an. Bei dem aktuellen Ganzkörperporträt gibt es Bereiche, wo kleine Punkte ganz exakt aneinander gereiht sind. So auch bei dem einen A2-Selbstporträt, wo die Augen aus kleinen immer gleich ausgerichteten Linien bestehen. Hier ist die kühle Berechenbarkeit der Maschine Teil der Arbeit. am Ende nicht aufgepasst und Maschine abgestellt; dennoch nicht wie beim ersten Mal rausgefallen 5. Ebene 11:30-12:35 (65min) Stiftewechsel 11:56 mit einigen Spuren zwischen zwei zu zeichnenden Strichen 6. Ebene 12:38- bei letzter Ebene Striche bei linker Brustwarze entfernt, da andere Verdickung schon als Brustwarze erkennbar Ganzkörperbild im Klassenraum aufgehangen ganzkoerper-k.jpg im Klassenraum aufgehangen nach der 6. Ebene plotheute-k.jpg linke Brustwarze ungewollt nach unten gerutscht da bei eigentlicher Position dennoch schwärzer, schaut es ein wenig nach Frauenbrust aus bei weiterem Plot aber bewusst dafür entscheiden, da Schieflage spannender linker Unterarm zu schmal, mit dicker Kante zum Bauch hin Bauchbereich mit wenigen Strichen gut rechter Arm schaut abgebrochen aus (wie bei Statue) passt aber zu Punktbereichen Punktbereiche sehr gut, auch links, wo durch leichte Verschiebung und Auftragsstärke ein Muster entsteht Wirbel im Bild demnächst verstärken heißt: mehr schwarze Bereiche, nicht nur oben und rechts insgesamt noch mehr Linien, stärkerer Kontrast leichte Kopfbeugung schaut gut aus, da irgendwie provozierend rechte Schulter mit komischem Kreis Kopfbereich mit zu wenig Linien, wirkt von Nahmen zerstückelt im linken Bereich fehlt Schwärze Liniendicke prinzipiell aber ok Arbeitsspuren, Tuscheflecken und andere Verunreinigungen sehr gut in Processing Dicke der Linien verringern oder Pixelanzahl erhöhen, entspricht ansonsten nicht dem Plot insgesamt: mehr Schwärze erzeugen und gleichzeitig eine Bewegung zulassen (kein Wirrwar) HGB Rundgang 2017 für Klassenausstellung Rahmen A2 gesucht Vorschau Geradenbild gerahmt Holzrahmen, schwarz: (1) 22+7 (2) 21+7 (zu auffällige Maserung) (3) 26+5 EUR (4) 25+7 (5) 27+7 Vorschau Geradenbild rahmenloser Rahmen mgl-rahmung2-k.jpg rahmenlos: (1) 7+5 (ab 50 versandkostenfrei) (2) 8+5 EUR (3) 11+7 bei Holzrahmen mit 24 EUR rechnen, bei rahmenlos mit 8 EUR (bei jw. 5 Stk.) Modul 4 Prüfung Arbeiten weiter gesammelt und in Dokument abgelegt
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Vorbereitung Plot Abstand Motiv zur Rahmung von Zeichenplotter vorgegeben: 1cm links/rechts und 3cm oben/unten bei Rahmenbreite 18mm werden 9.5mm verdeckt (rund 10mm) bei Rahmenbreite 13mm werden 5mm verdeckt Abstand Motiv zum Papierrand +10mm zusätzlich je Seite bei Papierformat 70x220cm: 66x212cm Motiv bei Motivformat 66x202cm: 70x210cm Papierformat eher 18mm Rahmenbreite nehmen, da Rahmung sonst zu zart ca. 12:30-13:30 Plotter eingerichtet, Fußboden mit Papier überdeckt, Blatt auf ca. 2,30m geschnitten, 6 Ebenen erstellt Übertragung zum Plotter je Ebene: 3min 1. Ebene 13:37-ABBRUCH Abbruch, da Plotter Blattende nicht erkennt und einfach weiterrollt dicke Linie gezeichnet, könnte digitale Radiergummibegrenzung sein komplett abgebrochen, Blatt neu eingelegt 30cm/s, schneller traue ich mich bei diesem Format nicht Glück gehabt: beim 2. Versuch scheint die abgeschnittene Papierfläche kein Einfluss auf Motivgröße zu haben 1. Ebene 13:48-14:56, ca. 70min 70min*6=7h reine Zeichenzeit Bei diesem Parpierformat, was eigentlich noch überschaubar ist (die Höhe übersteigt nur ein wenig meine eigene Körpergröße), muss ich zukünftig über eine Stunde Vorbereitungszeit einplanen. Auch sollte die Blatthöhe immer 10-30cm größer sein, als nötig. Am Ende muss halt noch geschnitten werden. Wenn die Zeichenmaschine einmal läuft, ist alles gut. Aber bis dahin können viele unerwartete Dinge eintreten. Bei dem Format muss ich also auch viel Geduld mitbringen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, dass der Plot abbricht und ich von vorne anfangen muss. Die Grenzen sind von Maschine, Papier und Stift festgelegt. 1. Stiftewechsel kurz vor Ende 1. Ebene Blatt nach 1. Eben durchgefallen erneut ausgerichtet und befestigt nicht ganz exakt, da händisch eingerichtet bei Punktbereichen später sichtbar zukünftig kurz vor Ende aller anderen Ebenen: Maschine abschalten und neu starten, damit Papier nicht rausfällt 2. Ebene 15:02-16:06, ca. 65min 2. Stiftewechsel bei 3/4 2. Ebene Speed auf 35cm/s erhöht kurz vor Ende auf 15cm/s verringert, nach letztem Strich Maschine ausgeschaltet und neu gestartet 3. Ebene 16:10- 3. Stiftewechsel bei 1/3 3. Ebene HGB Rundgang 2017 morgen 4.-6. Ebene plotten, danach im Klassenraum aufhängen und entscheiden, ob beim Rundgang ausstellen ansonsten noch einmal ein Ganzkörperporträt im Januar herstellen (Freitag ab 18 Uhr und Samstag bis abends) erst danach Rahmen bestellen für übermorgen A2-Motive vorbereiten im Internet nach passenden schwarzen Rahmen suchen (Holz oder Metall, eckig) darf 50 EUR inkl. Versand nicht übersteigen Arbeiten nur bei Klassenausstellung für 100 EUR verkaufen, danach für ca. 350 EUR
Vorschau Ganzkörperporträt 2016-12-24 12-59-29
Vorschau Ganzkörperporträt 2016-12-24 12-59-29
Jeff Koons, Foto Chris Fanning
Jeff Koons, Foto Chris Fanning
Günther Uecker, Foto Lothar Wolleh
Günther Uecker, Foto Lothar Wolleh
Günther Uecker, Quelle dpa
Günther Uecker, Quelle dpa
Geradenbild am Ganzkörperporträt weiter gearbeitet HGB Rundgang 2017 Vorschau Ganzkörperporträt 2016-12-24 12-59-29 2016-12-24_12-59-29_vorschau-k.jpg schwarze Bereiche eingefügt, werden mit Punkten gefüllt wirkt fragmentarisch neues Motivformat: 68x220cm Papierformat: 70x222cm (weißer Bereich wird etwas größer) mit Rahmen Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Du hast ja… ich stelle mir die ganze Zeit vor, dass ich nach dem Interview eine ganz große Ausstellung mache.
  • [lacht]
  • Extrem weiter Kunstbegriff
  • Ich finde. Das hab ich selbst noch nicht einmal… Du hast einen extrem weiten Kunstbegriff. Und ich ging eigentlich davon aus, dass deiner ziemlich eingeschränkt ist.
  • Mhm.
  • Weil du halt immer von Markt und ähm und Geld verdienen und so…
  • Ja.
  • Du hast ja auch als Hauptgrund dieses mit dem ähm Geschäftsmodell…
  • Ja.
  • … und so. Das klingt halt sehr nach… sehr ähm… sehr einer sehr durchdachten Struktur. So. Und jetzt wirkt das so, als würdest du alles eigentlich äh was im Kunstraum ist ähm… was ja auch so glaube ich von vielen gesehen wird. Inzwischen. Es kann alles Kunst sein. Es muss halt im Kunstraum sein. Es muss definiert sein als Kunst. Und dann ist es Kunst. Du kannst sogar was damit anfangen. Mit den Bäumen. Mit dem Pissoir, was dann dreckig ist oder gemalt dreckig ist oder so.
  • Ja.
  • Das finde ich gerade krass. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Dass du wirklich in so einen Raum gehst und sagst: Oah. Das ist geile Kunst! Ich hab mir jetzt die ganze Zeit vorgestellt… wie bei Oma: Hä. Das soll Kunst sein? Das kann ich auch. Was du vorhin gesagt hast, als Beispiel.
  • Mhm.
  • Da hast du doch irgendwas gesagt mit äh ähm… Wenns nur weiß ist oder so… das kann ich ja auch so.
  • Ja. Die Genialität, die da drinne steckt, dieses ähm, ja…
  • Du musst der Erste sein. Damits genial ist.
  • Das ist… ist…
  • Und meinst du…
  • Ja es muss etwas besonderes sein. Es muss etwas mhm…
  • Dann klingt das jetzt wieder nach Markt halt. Ne? So äh. [unverständlich 1:52:15]
  • Alexanders Tipps für mich
  • Ich würde auch viel stärker differenzieren. Wir haben uns ja schon oft darüber unterhalten ähm… oder ich versuche dir immer Tips zu geben, was was was du machen SOLLTEST. Und äh…
  • Da liegt der [Telefon]hörer immer daneben [lacht]
  • … in den seltesten Fällen oder fast gar nicht richtest du dich danach. Weil…
  • Ich sträube mich dann.
  • Ähm. Weil ähm. Ich würde… ich ähm… Wenn du mich fragst, würde ich dir natürlich sagen äh suche dir eine Kunstrichtung, mit der du Geld verdienen kannst. Mit der du deinen Lebensunterhalt verdienen kannst. Das war immer meine Grundaussage. Zu der ich auch stehe.
  • ENDLICH hab ich di[unverständlich 1:52:45]
  • Äh äh [unverständlich]
  • [schreit] INTERVIEW SCHLUSS!
  • Geldwert
  • Ich will natürlich, dass du ähm äh dass du in … mit dem was du gelernt hast, das du das natürlich auch anwendest. Und äh nicht nur ähm… nicht nur überhaupt etwas schaffst, sondern dass du auch etwas schaffst, was einen G-e-l-d-wert hat.
  • DU… Okay aber du…
  • Geld verdienen kannst.
  • Aber aber trotzdem würdest du nicht sagen, dass äh Kunst nur, wenn es Geld bringt, äh gut…
  • NIE und nimmer.
  • Weil du das mit den Bäumen und so gesagt hast.
  • Nein. [durcheinandergeredet, 1:53:30]
  • Aber aber aber du empfielst sozusagen, ähm man solte schon äh ähm sich vorstellen, dass wenn man Kunst macht, dass mans auch an den Mann bringt. Also damit Geld verdienen kann.
  • Das… das wäre mein… Betriebswirtschaftlich gesehen wäre das die cleverste äh ähm äh… Man sagt ja immer, der cleverste Businessplan, den ein angehender Künstler mitbringen sollte, nämlich, er schaut sich erst einmal den Markt an. Er ähm guckt sich an, was was machbar ist. Welche Konkurrenz auf dem Markt vorhanden ist. Sucht sich eine Niesche. Und verdient mit dieser Niesche Geld.
  • Also wenn so…
  • So.
  • … dann will ich kein Künstler sein.
  • Also ich gebe zu, dass es eingeschränkt ist. Aber ich will noch ein Beispiel geben. [Räusper] Es würde mir Leid tuen…
  • JEFF KOONS! Jeff Koons Jeff Koons, Foto Chris Fanning koons-k.jpg
  • Ich…
  • MEINTEST DU!
  • Kann sein.
  • Mit dem errigiertem Penis. Jetzt hab ichs.
  • Kann sein.
  • Jetzt redest du weiter.
  • Meine Zukunft als Künstler
  • Ähm. Also es würde mir Leid tuen, wenn wenn du nach dem Studium äh anfängst ähm äh ähm ähm gebrauchte Fließen zu zerschlagen … ähm… und ähm äh versuchst das ganze dann halt in irgendeine Form zu etwas Neuem zusammenzufügen. Und es keinen interessiert. Du also weder Ausstellungen findest… oder weder Räume findest, die bereit sind, das zu zeigen. Äh du niemanden findest, der sich dafür ernsthaft interessiert. Und du vor allen Dingen jeden Monat zum Sozialamt gehen musst, um dir halt deinen Lebensunterhalt zu verdi… zu bekommen. Nicht zu verdienen, sondern…
  • Mhm.
  • … zu bekommen.
  • Zu verdienen kann man das auch nennen.
  • Und äh… Ähm. Na gut. Äh äh Sozialhilfe abzuholen hat nichts mit Verdienen zu tun.
  • Nenene.
  • Sondern man bekommt es ohne Gegenleistung.
  • Künstler und Hartz 4
  • Beim letzten Klassentreffen ging es um die HGB Rundgang-Ausstellung.
  • Ja.
  • Und da war dann Hartz 4 ein großes Thema. Das viele nach dem Studium am Ende …
  • Ja.
  • … da landen werden. Und das es einige Künstler gibt, die Harz 4 als Geschäfts… äh … Ding… also als als als Arbeitsstelle sozusagen sehen.
  • Ja. Ja.
  • Das der Staat sozusagen …
  • Der Arbeitgeber ist sozusagen der Staat. Und deswegen…
  • Genau.
  • … kann man sich frei bewegen. Und das würde ich nie… niemandem wünschen. Dir als recht nicht.
  • Einige machens ja freiwillig. Die nehmen es nicht negativ.
  • Günther Uecker
  • Sondern wenn du die Wahl hast, würde ich sagen, ähm … Heute morgen habe ich bei N24 oder NTV war das äh so einen Künstler gesehen, der hat Holzbrett… genau er hat ganz viele Nägel raufgehauen… raufgeschlagen. Ähm. Krumm und schief und so. Ähm und äh scheint … äh mit Kuba war das irgendwas. Und scheint damit sehr erfolgreich zu…
  • Waren das große Bretter. Oder …
  • … sein. Nein es sah eher wie eine Leinwand aus. Aber es war quadratisch. Weiß. So vom vom Gefühl her zwei Zentimeter …
  • Uecker.
  • …Tiefe
  • Uecker heißt der.
  • Wie?
  • Uecker. Günther Uecker, Foto Lothar Wolleh uecker_1-k.jpg
  • JA GENAU.
  • Okay.
  • Ja der war das.
  • Das ist schön. Weil ich von dem nämlich nen alten Fernseher… TV… heißt das… gesehen habe. Wo er … Der hat ganz viel mit Nägel gemacht und …
  • Genau.
  • hat in der Nachkriegszeit damit angefangen. Günther Uecker, Quelle dpa uecker_2-k.jpg
  • Genau.
  • Dies… Der war übrigens auch ein Thema.
  • Genau. Das ist ein Thema, was ihn anscheinend schon ein Leben lang begleitet. Also er hat Nägel mit…
  • Ruf ruf ruf den auf!
  • Ist jetzt egal.
  • NEIN. Das ist ein Superding! Weil du den gesehen hast und…
  • … Affinität… zu Nägeln…
  • Okay. Und was … Sag jetzt alles, was du darüber … was was was passierte dabei bei dir. Als du das gehört hattest. Und ähm…
  • Also pass auf. Ich hab nur ganz kurz ähm äh ähm… genau… [Friedrich zeigt Bild im Internet] der ist das. Ich hab auch gar nicht alle seine Werke gesehen. Sondern…
  • Das war jetzt im Fernsehen. Nicht im Radio.
  • Genau. N24 wie gesagt. Oder NTV war das heute.
  • Okay.
  • Ähm. Und ich hab auch nur äh ein paar Minuten reingeschaut.
  • Okay.
  • Auf den Zug aufspringen
  • Ähm. Äh. Aber sowas hab ich gesehen. Er hat so so Schriften gemacht und hat anschließend äh äh unterschiedliche Religionen… meinte er… und hat das dann so mit Nägel behauen. Nein und er hat das für sich zu seinem Thema gemacht. Ich wollte nur sagen, ähm. Wenn du die Wahl hast zwischen Scherben, die sich … die vielleicht keinen Marktwert oder die du nicht zu einem Marktwert entwickeln kannst und äh diesen genagelten Sachen äh äh, wo du vielleicht auf den Zug aufspringen kannst. Oder wo du das Gefühl hast, damit kannst du dein Lebensunterhalt verdienen… würde ich IMMER sagen: Nimm die Nägel! [kurze Pause] Das will ich sagen.
  • Ich behaupte aber, dass der Uecker keine Nägel genommen hat, weil er sich sagte, Nägel lassen sich besser verkaufen als Scherben. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Das macht ein Geschäftstyp, der Geld verdienen will. Aber kein KÜNSTLER. Ein Künstler… für MICH hat ein Künstler…
  • Ja.
  • äh äh im Kopf ein ein Gefühl … irgendwas, was er äußern will. Und dann nimmt er das, was was, was er Äußern will, am besten darstellen kann. Da gehts ihm nicht darum, ähm… Wofür gibts am meisten Geld. ABER das ist jetzt interessant. Äh du hast es dir angeguckt. Ne? Diese Dokumentation. Wie lange lief sie so ungefähr?
  • Nein.
  • Oder einen Ausschnitt…
  • Ich hatte nur einen Ausschnitt davon…
  • Okay.
  • …gesehen. Also ich glaube, das war eine Stunde. Und ich hab davon… fünf Minuten…
  • Okay.
  • …gesehen.
  • Okay aber du hast dir das fünf Minuten angesehen. So.
  • Ja.
  • Hast du das aus Interesse, als Langeweile oder hast du dir dann eine Frage gestellt, wie was … wie hat er argumentiert, oder… worum gings da gerade. Was DICH dann zu fünf Minuten hingucken verleitet hat. Was Nägel mit Kunst zu tun hat. [1:58:20]
  • [langgezogenes] Mhm. Ich hab den … die Vorschau gesehen. Diesen Trailer dazu.
  • Mhm.
  • Und äh da wurde nur kurz über ihn … wurde kurz gesagt, was man … was man dann gleich sehen wird. Unter anderem wollte man auch Einblicke in seine Werkstatt und Einblicke in sein sein SCHAFFEN wollte man … DAS hat mich interessiert. Ich wollte sehen, äh ähm es war eher technischer… warum es mich interessiert hat.
  • Mhm.
  • Ich wollte sehen… wie ist seine Arbeitsumgebung. Wie ist was was inspiriert ihn. Ähm. Was ähm… Wie macht er seine Kunst. Das hat mich interessiert. Und äh er selbst…
  • Nicht warum er das macht, sozusagen.
  • Äh. Ne das gar nicht mal. Äh. Aber er selber hat es… er wurde dann auch gefragt, äh, was er dabei empfindet, wenn er diesen Nagel…
  • Ja.
  • … einschlägt. Und äh da hat er das dann so beschrieben, äh das er mit seiner GESAMTEN Körperlichkeit … und das sah auch sehr anstrengend aus… Und er muss auch ganz schnell schlagen, sagt er. Damit er sich nicht zu doll konzentriert. Äh damit er den Nagel nicht so wie man es normalerweise macht, ganz akurat reinhaut. Sondern … er muss richtig raufkloppen, auch wenn er mal daneben haut. Und so. Erst dann entsteht IN der Arbeit eine gewisse Dynamik. Ähm. Die man dem Bild hinterher ansieht. Es heißt… also das bedeutet: es ist nicht geplant, was er macht. Äh äh…
  • Mhm.
  • Da ist auch so ein Zufalls… ähm…
  • Es bleibt spannungsgeladen. Es ist nicht so ganz geometrisch exakt.
  • … äh und das hat mich interessiert. Also und das hats dann auch wieder interessant gemacht. Und äh wenn man natürlich dieses Wissen hat und später mal vor einem Werk von ihm steht, würde ich danach suchen. Dass ich genau das, was er beschrieben hat, dann auch wiederfinde. In dem Bild.
  • Erwartungshaltung bei Kunst (wie Mona Lisa Hype)
  • Es ist interessant. Weil ich jetzt eben in München diese eine Arbeit gesehen hatte. Von ihm. Und ich hab mir… das war halt in in Kunst… Medientheorie… Kurs… gings um ihn. Und ich fands halt spannend, was er gemacht hat. Und dann hab ich das Original gesehen.
  • Ja.
  • Für mich war das eine Konsole mit Nägeln drinne.
  • Mhm.
  • Ich hab da kene … ich hab da einfach… auf auf den Abbildungen, wenn ich im Internet den Text durchlese, hat das eine riesen große Bedeutung bekommen.
  • Ja.
  • Am Ende wars wie bei der Mona Lisa. Höchstwahrscheinlich. Man steht davor. Und es ist halt irgendwas … wo man SOVIEL gehört hat und am Ende…
  • Ja.
  • … ist es etwas, … PFFF. [kurze Pause] Es war nichts mehr. Ich weiß nicht, wie es dir jetzt ergehen würde. Würdest du davor stehen. Weil wenn man so eine Dokumentation vielleicht noch mit Hintergrundmusik oder so… weißt du… dann wirst du ziemlich schnell eingelullt und …
  • Mhm.
  • … und tauchst in eine fremde Welt ein. In die du aber nicht eintauchst, wenn du in einer Ausstellung bist, die ganz clean ist. Und du siehst da bloß ein Objekt. Einen Fernseher mit Nägeln drinne.
  • Ja. [2:01:00]
  • Materielle Ebene wichtig
  • So. Aber aber was ich jetzt interessant fand… bei dir… Das hast du vorhin auch schon angedeutet… Jetzt berichtige mich, wenn ich wieder falsch liege… Das du… Das dich … die materielle Ebene … sehr anspricht. Du guckst nach dem Bilderrahmen. Du guckst wie ein Bild gemacht wurde. Welche Schichten es vielleicht gibt. Wie der Aufbau ist. Äh. Ähm. Das du aber nicht nach dem Warum oder oder etwas … etwas ähm … gefühlsmäßiges darin äh ähm… suchst. Sondern du guckst dir das ganze ähm …
  • Das handwerkliche, nicht…
  • … das handwerkliche an.
  • Das handwerkliche. Nicht das materielle.
  • Genau. Das handwerkliche. Aber das kann man schon so sagen.
  • Ja.
  • Das ist so deine Sicht auf … äh auf Arbeit… da gibt es etwas, was dich anspricht. Dann gibts ja auch wieder einen Kreis zu deinem Ausgangspunkt…
  • Ich glaube…
  • … wo du Begabung und Handwerk Handwerk nennst.
  • Genau. Ich hab das ähm noch nie so bei mir beobachtet.
  • Du hast schon einen richtigen Kosmos kreiert. Das kriege ich jetzt erst raus hier. [lacht]
  • Ähm. Ich hab das selber noch nicht so reflektiert bei mir. Aber ähm ich gebe zu, wenn etwas besonders handwerklich gut gemacht ist oder wenn ähm überhaupt etwas was mich fasziniert… ein Handwerk Handwerk dahinter steht, dann bin ich bereit mich länger damit zu beschäftigen.
  • Ist das nicht GEIL, dass wir das jetzt so rausbekommen haben?
  • Das ist cool. Ja.
  • Ja.
  • Über das Handwerk Handwerk Zugang finden
  • Aber dann… dann gebe ich sozusagen dem Werk auch die Chance mir mehr von sich und dem Künstler zu erzählen. [2:02:10]
HGB Rundgang 2017 9.-12.2.2017 Planung (mit Notizen von gestern) Geradenbild (1) 28., 29. und 30.12. im AV-Labor arbeiten (8-18 Uhr HGB geöffnet) zuerst 70x200cm (oder andere Höhe) Ganzkörperporträt probieren in 5-10 Schritten machen wenn noch zu wenig gefüllt, weiteren Schritt einfügen schauen, dass ich mind. 10 Stifte sofort griffbereit habe ansonsten bei Boesner telefonisch nachfragen Papierlänge zuvor ausmessen und zuschneiden nachmessen, wie dick stärkste Linie sein kann, danach bei Illustrator versuchen zu imitieren (2) 4.1.2017 von 10:30 bis 13:30 in Raum 16 beide Flächen im Flur eintragen (3) im Zeitraum 4.-8.1. Schnuridee für Flur noch einmal im Klassenraum testen Paketschnur (sollte aber gleichmäßig sein), kleine Nägel besorgen Wie Enden Schnüre gestalten, sodass es nicht klobig ausschaut? Fotoabzüge bei dm bestellen (verschd. Motive) (4) egal welche Variante: bis zum 9.1. Rahmen kaufen (müssten bis 16.1. geliefert sein) wenn Ganzkörperporträt nicht gut ausschaut, 3-4 bereits geplottete A2-Porträts rahmen und im Flur übereinander aufhängen, Rahmen bei Boesner kaufen ansonsten für Ganzkörperporträt Rahmen von Halbe liefern lassen (5) am 14.1. Flügeltürrahmen mit Selbstporträt in HGB bringen (4) am 4.2. zuvor Hausmeister fragen, ob das in Ordnung geht für Flügeltürrahmen und andere Wandbilder Löcher bohren testweise hängen, danach wieder entfernen oder für Flügeltürrahmen 4 kleine Holzobjekte bauen, die mit Klebesteifen an Wand befestigt werden und die Flügel offen halten (5) am 7.2. (2 Tage vor Rundgang) wenn möglich bereits jetzt aus Schnüren eine Geradenansammlung inkl. einigen Fotoabzüge um Flügeltürrahmen-Fläche installieren ansonsten wieder nur testweise fertig machen (inkl. Nägel), danach Schnur wieder entfernen und am Mittwoch oder Donnerstag aufhängen, wenn Flächen frei Offene Frage: (1) Herme Herme da in Klassenraum nicht möglich evtl. doch nicht ausstellen im Flur aus Sicherheitsgründen bestimmt nur in Nischen mgl. abwarten, wie Holzlieferung, Fräsen, Bearbeitung klappt danach entscheiden Modul 4 Prüfung (Vorbereitung, mit Notizen vergangender Tage) am 11.1.2017 um 10.30 im Büro von Mark Helmut Mark und Kilian Kilian Schellbach 1/2h Arbeiten aus der Zeit vom Hauptstudium vorstellen PDF-Datei mit Dokumentation mitbringen und 2x farbig ausdrucken mit Dokumentation angefangen Arbeiten zuordnen: (1) Geradenbilder, (2) verhüllte Arbeiten, (3) kindliche Zeichnung, (4) Künstler-Herme, (5) Selbstbildnisse (und andere Collagen) mit 1. Aufzeichnung vom 14.10.2014 evtl. Derzeit keine Ausstellung / Currently no exhibition rausnehmen Entwicklung Geradenbilder darlegen (über Versuchsanordnungen, über Geradenporträts, über Konstellationen, über Linienbündel, über bewegte Geraden)
Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 27.7x70cm
Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 27.7x70cm
Vorschau Plotterzeichnung Ganzkörperporträt, Papierformat evtl. 70x189cm
Vorschau Plotterzeichnung Ganzkörperporträt, Papierformat evtl. 70x189cm
Materialkosten aus handschriftlichen Aufzeichnungen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Ganzkörperporträts vorbereitet Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 27.7x70cm 2016-12-22 14-39-18-k.jpg 2h mit Fahrtzeit und Einrichtung 50cm/s aus Versehen Motiv um 90° gedreht dadurch anfänglich ein paar Striche, die über eigentlichen Bereich hinausgehen, geplottet Motivgröße: 67.8x21.7cm Blattbreite von 27.7 auf 28.0 mgl. evtl. bei Rahmung als Format besser Rand wäre dann aber größer als vom Plotter normalerweise vorgegeben mgl. Rahmung: 280x700mm, Holz 13mm breit, Eiche schwarz, Floatglas für rund 80 EUR bei A2-Formaten (für Klassenraum): 420x594mm, Alurahmen, Schwarz matt, Floatglas für rund 50 EUR statt Alurahmen Holz Eiche schwarz rund 65 EUR heute noch keine größere Arbeit plotten Vorschau Plotterzeichnung Ganzkörperporträt, Papierformat evtl. 70x189cm 2016-12-22 15-22-40-k.jpg Papierrolle 70cm breit, reicht für Motiv ungf. 68x184cm in mehreren Durchläufen umsetzen Rahmen Bsp.: 700x1890mm, 13mm breit, 27mm tief, 5mm Papierüberschneidung, schwarz, Plexiglas glänzend 3mm dick = etwa 300-320 EUR vor Plot einige nicht gut positionierte Striche entfernen, da alle sehr dick und somit auffällig 0-1000°, dadurch Bewegung, noch gebändigt Tuschestift stark auf Papier drücken Herme Werkzeug für Bearbeitung Holzbüste bestellt (finanziert durch FdK F. Fröhlich) Beitel gerade Stich 3 - 25mm breit , Beitel gerade Stich 7 - 12mm breit, Beitel gerade Stich 5 - 18mm breit, Bildhauerklüpfel Glockenform 80mm - 380g, Belgischer Brocken Riemchen 75x30x20mm 91,10 + 22,85 (Brocken extra) = 113,95 EUR Nagelfeile für Oberflächenbearbeitung Gipsbüste gekauft demnächst anfangen Modell 1:10 mit Knete herzustellen Abmessung bei 4m Sockelhöhe: 40cm
Blatt 2016-12-10 21-11-54, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-11-54, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-18-41, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-18-41, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-16-34, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-16-34, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-15-58, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-15-58, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-12-19, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-12-19, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Recherche Persönlichkeitsrecht Allgemeines Persönlichkeitsrecht unterschiedlich stark geschützte Bereiche (1) Öffentlichkeitssphäre mit schwächstem Schutz (2) Sozialsphäre: Mensch im Austausch mit anderen Menschen dazu zählen berufliche, politische oder ehrenamtliche Tätigkeit Sphäre ist (z. Bsp. gegen Veröffentlichungen) relativ schwach geschützt Ausnahmen: wenn Umstände Persönlichkeitsschutz überwiegen lassen (3) Privatsphäre: dazu zählen u.a. Leben im häuslichen Bereich, im Familienkreis, Privatleben, Sachverhalte, die typischerweise privat bleiben (4) Stärkster Schutz bei Intimsphäre: Innere Gedanken- und Gefühlswelt, Sexualbereich Eingriffe stets unzulässig Persönlichkeitsrecht besondere Bedeutung im Bereich des Äußerungsrechts häufig bei Medienberichterstattung ins Feld geführt, wenn Betroffener sich ins falsche Licht gerückt sieht über Zulässigkeit wird entschieden durch Abwägung zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und der Meinungsäußerungsfreiheit Art. 5 GG: (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. zu Schutz der persönlichen Ehre Betroffene sind vor Verleumdung, übler Nachrede und Beleidigung geschützt zur Forschungsfreiheit Auch Studenten können sich auf das Grundrecht berufen, wenn sie eigenständig einer forscherischen Betätigung nachgehen. in sachlicher Hinsicht ist Wissenschaft jede Tätigkeit, die nach Inhalt und Form als ernsthafter planmäßiger Versuch zur Ermittlung der Wahrheit anzusehen ist Sind Aufzeichnungen eines Kunststudenten, die als systematisch bezeichnet werden können und unter dem Hintergrund entstehen, die Frage nach Kunst allgemein und dem Forschen an der eigenen künstlerischen Aussage über ein Kunststudium zu klären, Teil der Forschungsfreiheit? Definition der Forschung ist weit auszulegen ausgeschlossen sind Praktiken, die lediglich Anschein einer wissenschaftlichen Vorgehensweise besitzen, die wissenschaftliche Standards deutlich verfehlen Forschungsfreiheit eigentlich hier nicht anwendbar Extremfall Veranstaltung filmen / aufzeichnen und veröffentlichen Ohne Einwilligung der Vortragenden ist Aufzeichnung (Rekorder) und Veröffentlichung unzulässig Voraussetzungen des Urheberrecht und des Persönlichkeitsrechts (Recht am gesprochenen Wort, Recht am eigenen Bild) beachten bei mir keine Tonbandaufnahmen, lediglich handschriftliche Notizen, nur vereinzelte Zitate kein Problem, da keine Wiedergabe gesprochenes Wort Bilderproblem aber durch Museen / Galerien / Eigentümer von Kunstwerken zu erwarten Urheberrecht für Lernende Informationen aus Google entfernen Beleidigte Professoren. Die Rache der Ranking-Opfer Benotung von Dozenten bei Meinprof.de Professorenbewertung Urteile weitere Tuschestifte gekauft Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt 2016-12-10 21-11-54, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-11-54-m.jpg sehr dicke Linien Motivgröße wie letzte Plotterzeichnung, mit Freifläche zum Rand Blatt 2016-12-10 21-18-41, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-18-41-k.jpg Blatt 2016-12-10 21-16-34, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-16-34-k.jpg Linien etwas dünner im Mittelbereich sind Linien immer viel dicker fällt bei dünnen Linien sofort auf auf jedem Blatt im Bogen kleiner Knick im unteren Bereich Blatt 2016-12-10 21-15-58, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-15-58-k.jpg dicke Linien Blatt 2016-12-10 21-12-19, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-12-19-k.jpg sehr dicke Linien ein paar Linien, die über Rand gehen würden, entfernt 5 Plotterzeichnungen in 1 1/2 - 2 h / 5 = 18-24 Minuten je Zeichnung
Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Verlorene Form weiter abgeklopft A2-Papier und 8 Tuschestite für Geradenbilder gekauft Geradenbild Werkstatt AV-Labor 20cm/s, 120gf Blatt 2016-12-10 21-21-20, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-21-20-m.jpg sehr dicke Striche insgesamt sehr bewegt, nur Augen streng gesetzt Blatt 2016-12-10 22-22-29, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 22-22-29-k.jpg 18:30-18:45 = 15 Minuten Blatt 2016-12-10 22-23-21, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 22-23-21-k.jpg 18:48-19:05 = 17 Minuten 1 Stift für maximal 2 Blätter verwenden, wenn Grafiken linienärmer ansonsten 1 Stift für 1 Blatt Blatt 2016-12-10 22-17-26 19:07-19:24 = 17 Minuten Blatt 2016-12-10 21-19-10, Plotterzeichnung, Tusche auf Papier, 31 2016-12-10 21-19-10-k.jpg Mundbereich nachträglich bearbeitet, eine Stelle zu leer Wie gehe ich mit nachträglicher Bearbeitung um? Vermeiden, ansonsten angeben zartere Striche als zuvor morgen weiter mit letztem Motiv mit leichten Änderungen arbeiten nur noch 4 Stifte, morgen also weitere 5-10 Stifte besorgen
Standpunkt HGB Rundgang 2017 Geradenbild 2016-12-11.mp3 Diplom Theorie Gespräch Oma Ende Dezember telefonisch festgehalten Gespräch mit Alexander
  • Der erste zu sein, der nur eine weiße Fläche präsentiert, …
  • Ja.
  • Kunst, da Erster
  • … darauf musst du auch erst einmal kommen.
  • Ne. Nachdem es… [unverständlich, 1:40:22]
  • Davor kam noch niemand darauf.
  • Vor Jahren kam schon jemand darauf schwarze Bilder zu machen oder einfach nur ein Bild mit einem schwarzen Fleck zu machen.
  • Es gibt ein schwarzes Quadrat von Malewitsch Kasimir Malewitsch.
  • Ja. Und ähm…
  • Das hab ich auch gesehen. In Basel.
  • … der Schritt halt von von einem minimalistischen Bild… von einem schwarzen Fleck oder von einem Quadrat oder sogar … es gibt auch komplett schwarze Bilder. Gibts auch! Der… HIN zu einem komplett weißen, komplett grünen…
  • Das ist schon älter das Bild. Der ist schon tot.
  • … oder gelbes… Ja, also der Schritt dahin finde ich nicht so weit. Und da fehlt es mir auch ein Stück weit an… an ähm…
  • Zugang.
  • … Ne. An äh…
  • Oder…
  • Ich hab … ich geh ja immer davon aus, dass er begabt sein muss. So gut äh äh … Begabung ist nicht immer äußerlich sichtbar. Sondern auch manchmal sinds einfach nur die IDEE zu haben. Dafür braucht es manchmal auch schon äh äh einer gewissen B-e-g-a-b-u-n-g. Ja?
  • Es ist ein… Ich frag dich, ist es nicht eine Idee?
  • Kopie
  • Es ist eine Kopie in meinen Augen.
  • Aber von wem?
  • Von anderen äh die als Künstler anerkannt sind, die das ganze schon in…
  • Der ist ja anerkannt.
  • … in in schwarz gemacht haben. Oder einfach nur in weiß. Mit einem einzelnen Punkt drauf. Äh.
  • Gut, dann gehen wir jetzt mal davon aus, er ist der Erste. Oder irgendeiner wird der erste gewesen sein, der bloß ein weißes Bild gezeigt hat. So. Was sagst du zu dem? Es ist dann keine Kopie mehr, sondern er ist der Erste. [kurze Pause] FINDEST du besser… dann Zugang dazu? Oder würdest du es…
  • Nein.
  • Auch nicht.
  • Für mich ist es schwierig. Für mich ist es …
  • Okay.
  • … schwierig ähm eben das unter äh äh unter m-e-i-n-e-n Begriff von Kunst äh zu zu subsumieren.
  • Du musst also hap… Du musst also etwas SEHEN können. Etwas wahrnehmen können und damit arbeiten können. Auto… also in deinem… das etwas passiert mit dir. Ne? Hab ich dich so verstanden.
  • Mhm. Also es muss mich in irgendeiner Form ansprechen.
  • Okay.
  • Aber auch weiße Bilder oder schwarze…
  • Könnte einen ansprechen.
  • … könnten mich ansprechen.
  • Okay.
  • Hätte ich auch gekonnt!
  • Das will ich gar nicht ausschließen. ÄH. Aber das man gleich im zweiten Moment Moment denkt: Boah, hätt ich auch gekonnt. Oder was ist jetzt das besondere daran. ÄH. Ich ich [kurze Pause]. Dadurch das es nicht das erste IST [kurze Pause], hat man natürlich immer den Vergleich. Es GIBT ja schon diese schwarzen Bilder. Ja?
  • Du musst mir jetzt aber den Namen nennen. Sonst kann ich das nicht nachvollziehen.
  • Das ist…
  • Also Rauschenberg Robert Rauschenberg sagt mir jetzt was, aber…
  • Ich weiß, ich ka… ich weiß es nicht. Ich stecke…
  • Okay.
  • … zu wenig drinne im [nicht verständlich, 1:42:32]
  • Also Mal… also Malewitsch Kasimir Malewitsch hat ein schwarzes und ein weißes Quadrat auch gemacht. Aber die waren…
  • Ja.
  • … jetzt trotzdem nicht vollflächig. Sondern da war noch ein Abstand zum Rand. Und das war kein richtiges Quadrat, sondern ein bissle schräg.
  • Nein. Also ich glaube, …
  • Wo alles…
  • … es gibt komplett schwarze… Wir können ja mal googlen.
  • NEIN. NEIN NEIN. Das müssen wir gar nicht.
  • Was …
  • Da gucke ich auch noch einmal selber. Ich will halt nur noch…
  • Ja.
  • … wissen, ob der jetzt einer der ersten war, der erste, oder … weil DIR gehts jetzt um eine Kopie. Darum gehts mir noch nicht einmal. Es geht mir darum, wenn man nichts sieht.
  • Mhm.
  • So. Ist das…
  • Ist schwierig.
  • Ist ein extrem…
  • Ja.
  • Das ist genauso wie ein Pissoir. Extrem eigentlich. Ne? Sowas.
  • Ja. Ja ja.
  • ABER es wird halt ausgestellt. Ne?
  • Ja. Also ich find…
  • Und du siehst es als Besucher.
  • Natur im Kunstraum
  • … find… also ich ich ich hab vielleicht auch kein … ähm… In Potsdam. Findet gerade eine Ausstellung statt. Ich bin nur mit der Straßenbahn dran vorbeigefahren. Und ähm das ist ähm äh in der Schiffbauergasse. Und da ist äh ein … ein Ausstellungsraum. Der ist von unten bis oben verglast. Und wenn man mit der Straßenbahn vorbei fährt, sieht man das. Da sind auf e-i-n-m-a-l… BAUMSTÄMME. Ganz viele Baumstelle… Baumstämme. Äh äh in der Höhe von vier… ach was sage ich … äh äh sieben acht Meter. Aufgestellt, bestimmt…
  • Mhm. [1:43:37]
  • … so… so so fünfzehn oder zwanzig am Stück. Und äh…
  • Das ist der Kunstverein oder Kunstraum in Potsdam. Glaube ich.
  • Kunstraum ist das glaube ich. Ja. So und ähm. Es passt dort hin, weil dort so eine große Galerie ist.
  • Ja.
  • Weil der Raum auch diese Höhe hat. Und man kommt sich wahrscheinlich wie in einem Wald vor.
  • Mhm.
  • Und das… äh diese U-r-b-a-n-i-t-ä-t, diese Natürlichkeit in die Stadt geholt, ist schon ne… äh äh … ist schon ein cooles Projekt. Muss ich sagen. So und äh. Ich kapiere Wälder vor der Tür, vor der Nase…
  • Mhm.
  • … ähm. Da würde ich wahrscheinlich nicht das selbe empfinden. Als wenn ich äh … äh… man muss auch wissen, ähm, die Schiffbauergasse ist umgeben von extrem heftigen Autoverkehr. Also man…
  • Mhm.
  • … spürt richtig die Infrastruktur. Die pul… das Pulsieren der Stadt. Diese vielen Autos. Öhm… und dann kommt man in diesen hohen, in diesen äh Raum rein. Wo diese Ruhe da ist. Wo es wahrscheinlich, hoffe ich mal, nach Holz riecht.
  • Mhm.
  • Man kanns vielleicht sogar anfassen. Man kann es s-p-ü-h-r-e-n. [kurze Pause] ÄH und empfindet auf einmal diese Natürlichkeit als etwas Besonderes. Es wird einem…
  • [hustet] [1:44:38]
  • … vor Augen geführt. Und ich kann mir vorstellen, dass diese Installation als Kunst gesehen wird.
  • Also auch von dir jetze.
  • Auch von mir. Ja.
  • Obwohl es bloß…
  • Ähm.
  • … Bäume sind, die reingetragen wurde, oder…
  • GENAU.
  • … wo man künstlerisch handwerklich noch nicht einmal begabt sein muss, weils jemand anderes gemacht hat, …
  • Aber er hat eben in dem Moment Moment
  • … eine Begabung muss er auch nicht haben.
  • Ja aber er hat vielleicht etwas g-e-s-e-h-e-n, ähm…
  • Ja.
  • … was er, ähm, vielleicht diese Natürlichkeit, diesen Wald, den viele Städte gar nicht mehr haben, …
  • Ja.
  • … zurückzuholen, in einen anderen Raum. Es wäre was anderes, als wenn dieser Ausstellung… wenn da jetzt eine Serie mit Bildern hängen würde. Zwanzig Bilder in weiß. [räuspern] WEISS ich nicht, ob ich da son schönes Gefühl bekommen würde und sagen… das ist eine tolle äh Ausstellung, hat mich…
  • Mhm.
  • t-i-e-f berührt. Wird mich begleiten. Hat mich zum Nachdenken angeregt. Äh aber dahin zukommen, mit diesen Bäumen… so. Das fand ich schon … schon cool.
  • Sone Bäume stehen auch manchmal in so Läden rum. Die genauso hoch sind und so. Also das ist IN. Sowas ähm zu machen.
  • Ich glaube …
  • Kunst, da im Kunstraum
  • Da wäre jetzt aber wieder die F-r-a-g-e, was ist jetzte daran…
  • Warum.
  • … Kunst. Nur weils im Kunstraum ist? Und weil du das da ge… gesehen hast. Oder ist es auch … oder warum ist das da bei den Läden, wo Geld gemacht wird, nur Dekoration. Um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Was ist da für dich der Unterschied. Der Baum ist der Selbe.
  • Ja es ist schon die…
  • Der hat an sich nichts mit Kunst zu tun,…
  • Gerade…
  • … außer das es ein Kunstraum ist.
  • … ähm, ja ich glaube gerade bei INSTALLATIONEN ist das immer auch die Art und Weise, wo, wie, zu welcher Zeit … etwas gezeigt wird. Ja? Also wenn ich dort jetzt zwanzig Neonleuchten aufgehängt habe, mhm, fragt man sich auch, was soll diese Installation. Was soll die mir …
  • Gibts auch.
  • … sagen.
  • Okay.
  • Ähm.
  • Im Kunstraum würde es auffallen. Man würde sich Fragen stellen. Aber in der Stadt an sich würde so eine Neon…
  • Und das TOLLE, jetzt haben wir auch wieder diesen Kreis …
  • …röhren nicht auffallen.
  • … geschlossen zu diesem Pissoir. Was ich mir angucken sollte.
  • Mhm.
  • Ja? Gehe ich in die S-Bahn…
  • Das stimmt.
  • … Toilette. Da hängt genau dieses Pissoir…
  • Ja.
  • … Nicht das Selbe, ja? Wird äh befindet sich in Benutzung… äh… findet nicht meine Aufmerksamkeit. Ich werde da keine … keine halbe Stunde davor stehen und…
  • Mhm.
  • … bedächtig mir das anschauen,… Während dessen, wenn es in dem Kunstraum ausgestellt wird, [kurze Pause] mhm…
  • KRASS. Du… dann ist das jetzt, dann dann hängt es noch nicht einmal vom KÜNSTLER ab. Noch nicht einmal vom Kunstwerk an sich. Sondern plötzlich nur noch um den Ort, wo es ausgestellt wird.
  • Vielleicht ist das sogar…
  • Hab ich so den Eindruck.
  • … so. Vielleicht ist das sogar so.
  • Das ist die einzige Sache, die man festhalten vielleicht kann. Dann ist es eher Kunst, wenn…
  • Ja.
  • … es im Kunstraum ist, als wenn es in der Natur vorkommt.
  • Vor allem: Es wird einem Markt zugänglich gemacht. [lange Pause]
  • Mhm. [lange Pause]
  • Das ist… Pfff. [lange Pause]
  • [atmet aus] Aber kannst… aber bei den Bäumen hast du jetzt schon eine Begründung abgegeben. Von … du kannst dir vorstellen, dass es dir gefällt, oder…
  • Ich kann dir sagen…
  • … es berührt dich.
  • … ich bin da dran vorbeigegangen und hab es vielleicht fünf Sekunden gesehen. Weil es ging schnell.
  • Ja.
  • Und hab gesagt: Ich will hingehen. Ich wills mir angucken.
  • Warum hast du es noch nicht gemacht?
  • Weil es erst ähm [Räusper] … heute haben wir Samstag. [lange Pause]
  • Gestern war ich beim Friseur. WEILS gestern erst gewesen ist. [anfängliches Lachen]
  • DU BRAUCHST zehn Minuten, um zu wissen, dass es GESTERN…
  • Genau. [Lachen]
  • … GESTERN IST ES ERST GEWESEN. Okay. Da hätten wir heute hingehen können.
  • Gestern ist es…
  • Mensch da hätten wir ja ECHT heute hingehen können. Ich meine es ist ein echt gutes Beispiel jetze.
  • … gewesen. Ja. [kurze Pause]
  • Das ist der Grund, warum ich noch nicht da… Ja. [1:47:54]
  • Also bei den Bäumen hast du jetzt schon gesagt, warum du denkst, dass äh dir das… dass du Zugang dazu findest. Weil es halt etwas ist, inmitten in der Stadt. Bäume aus der Natur herausge… äh… nommen, in den Kunstraum aufgestellt ist. Da kann man halt… den Geruch wahrnehmen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Objekt in seiner Normalität = Kunst
  • Ähm. Beim Pissoir hättest du jetzt gesagt, du würdest anders daran gehen, wäre es jetzt wie bei der Natur. Wie bei den Bäume halt… in seinem Zustand, in dem es normalerweise ist. Und zwar…
  • Ja.
  • … benutzt. Oder total stinkend nach äh Putzmittel …
  • Das würde mich…
  • …oder so.
  • … stärker reizen. Ja.
  • Okay. Das wäre… das wäre jetzt eine Parallele. Das ist es hier jetzt halt nicht. Das ist ein…
  • Mhm.
  • … Objekt, was auf dem Sockel steht und was ähm…
  • Aber weißt du, was das TOLLE ist…
  • [unverständlich, 1:48:32]
  • Mhm. Mein Lebensalltag ist so clean. So…
  • Mhm.
  • … sauber. So organisiert.
  • Mhm.
  • So strukturiert. Und dann nehme ich mir an meinem Samstag Zeit, oder meinen Sonntag Nachmittag, …
  • [nicht verständlich, 1:48:43]
  • … gehe in eine Ausstellung, …
  • Er geht n-i-c-h-t in eine Ausstellung.
  • … und sehe auf einmal … die S-c-h-m-u-t-z-i-g-k-e-i-t. Die… E-x-t-r-e-m-h-e-i-t. Ähm. Die…
  • Welche Schmutzigkeit. Wo…
  • … äh des LEBENS.
  • Wo. Draußen oder…
  • NEIN. Wenn ich jetzt in eine Ausstellung gehe, in der ähm ein Pissoir oder eine Toilette…
  • Ja.
  • … ein Fußwaschbecken [räuspern]… schmutzig, zerkratzt, kaputt, …
  • Ja.
  • … auf einmal ausgestellt wird, mit…
  • Ja.
  • … mit mit mit Haftungen, mhm. Also Anhaftungen. Äh. Das ist ja etwas, was … Ich muss es nicht berühren. Ich muss es nicht benutzen. Ich… ich schaus mir nur an. Mir wird also die … SCHMUTZIGKEIT des Lebens… noch einmal so vor Augen geführt. Das will ich sagen. Ja?
  • Aber du… das ist jetzt ein Beispiel aus der Fantasie, ne?
  • Natürlich aus der Fantasie.
  • Okay.
  • Weil ich kenne so eine Ausstellung nicht.
  • Na aber wir stellen uns jetzt mal vor, es gibt so eine…
  • Ja.
  • Okay.
  • Aber ich weiß, dass es zum Beispiel auch Fotografien gibt. Da hat sich jemand äh… der fotografiert, Exkremente und…
  • Mhm.
  • … stellt die aus. [kurze Pause]
  • Ich habe nicht das Verlangen… äh äh in eine Toilette zu gehen und der der vorher dort war und seine Hinterlassenschaft dagelassen hat… mir das jetzt anzuschauen und zu begutachten. Das ist mir einfach zu widerlich.
  • Aber wenn das Pissoir ausgestellt wird und da sind noch Urin und so…
  • Ähm. JA GUT. Ich gehe nicht davon aus, dass das noch riecht. Also das… das ist mir schon wieder ZU…
  • ABER DAS WÄRE JETZT etwas realistisches. Ich meine, das ist wie bei den Bäumen. Die riechen ja auch noch. Aber dir gefällt der Baumgeruch.
  • Das stimmt.
  • Das wäre jetzt aber eine Parallele jetzt.
  • So… so KRASS hätte ich es jetzt nicht gewollt. Klar, den Uringestank… Das man das jetzt so erkennt und so… Das ist in Ordnung. Ja?
  • HÄTTEST … HÄTTEST du aber damit einen Zugang, selbst wenn dieses Urin äh bloß g-e-m-a-l-t wäre? Das sieht auch aus wie Urin, aber du weißt, der Maler hat es bloß hingepinselt. Die Ähnlichkeit…
  • reale Schäbigkeit gemalt = genial
  • Das ist ja NOCH genialer.
  • Das wäre jetzt die…
  • Denn da hat es jetzt natürlich wieder so eine Stufe, wo sich jemand Gedanken ge…
  • Ja.
  • …macht hat… Mhm. Wo er vielleicht auch jetzt ein KÖNNEN anwendet. Nämlich, …
  • Ja.
  • … er sagt, ich will ja gar nicht … ich will etwas z-e-i-g-e-n.
  • Ja.
  • Aber es soll nicht allzu natürlich sein. Sondern etwas künstliches. Etwas…
  • Es soll natürlich aussehen, aber künstlich geschaffen…
  • Ich schaffe eine Kunstform…
  • Okay.
  • … von der Realität. Und das ist natürlich wieder GENIAL. Muss ich sagen. Also das wäre zum Beispiel eine coole Idee. [1:50:58]
Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31
Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31
Studium 1 0
Geradenbild Werkstatt AV-Labor einfache Variante (1 Krümmung) HGB Rundgang 2017 Vorschau Geradenporträt mit Krümmung, für Tuschezeichnung im Format 42x59.4cm andere Versionen oder mit 60x80cm Rahmung, schwarz, mit Passepartout für HGB-Rundgang mit Aluminium-Rahmen, schwarz, rund 47 Euro + 3 Euro Materialkosten, 1/2h Arbeitszeit, Auflage 10 Stk. + 1 K.E. nicht zuschneiden, Papierformat fertig im Block kaufen Abstand zum Rand durch Plotter festgelegt Signatur, Auflage und Titel händisch mit Bleistift Linien auf zu plottenden Bereich begrenzen, so sind Ende dünn und wirken nicht abgeschnitten Vorschau Porträt, simuliert mit Tuschestift fast unbearbeitete Fotografie genommen Ganzkörper mit mehreren Kurven 17cm dickens rauhes Klebeband um Tuschestift Porträt, Tusche auf Papier, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild1-m.jpg 1. Plott: 11:35-12:00 = 30min insgesamt 1 Stift bei 67x39cm Fläche 2. Blatt 12:00-12:20 = 20min danach Pinselspitze nicht mehr wirklich brauchbar bei 2. Blatt Tusche nicht mehr so stark 2. Blatt noch einmal kleiner umsetzen, mit dickeren Linien auf 25x30cm 2 Porträts nebeneinander geplottet Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild2-k.jpg Kleines Porträt, Tusche auf Papier, 25x30cm, Plotterzeichnung, 31 kurvenbild3-k.jpg 12:48-13:00 = 12min / 2 = 6min + 5min Bleistift Kreuz an Ecken geplottet danach mit Schneidemaschine auf 25x30cm geschnitten zwischendurch unter große Schneidematte mit anderen Blättern gelegt, zum glätten umsetzen nächstes Mal verscheidene Grade von Genauigkeit ausprobieren Kurven stärker und schwächer (näher an Gerade) mit mehr Kontrast 2x daumennagellänge Whisky Alkohol Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Äh äh …
  • Haben wir nun schon beantwortet [beide lachen]
  • Und zwar … und zwar das habe ich noch nie gehabt, äh, ähm ich war ein zweites Mal im Museum Pompeau und ähm…
  • Du kriegst bald eine Jahreskarte.
  • Voraussetzungen, sich auf Kunst einlassen können
  • … da, da war das so, dass äh äh wir zu zweit da waren. Aber ähm der andere der wollte sich ein anderes Mu… äh eine andere Ausstellung zuerst anschauen. Mich hatte allerdings diese Dauerausstellung interessiert. Ähm und ich war alleine unterwegs. Und ich stand vor einem riesen großen Gemälde. Vielleicht sechs Meter in der Höhe, vier Meter breit. Oder so. Es war riesig gezeichnet. Ähm und äh ich war einfach nur erschlagen, als ich davor stand. Und war auch schon dabei daran vorbei zu laufen. Und dachte aber, ich will das ganze mal auf mich wirken lassen. Und äh auf der gegenüberliegenden Seite stand ein Holzstuhl,…
  • Mhm.
  • … ich hab mich auf diesen Stuhl gesetzt und hab fast eine Stunde vor diesem Bild gesessen,…
  • Mhm.
  • und hab das auf mich wirken lassen.
  • Also im Normalfall wärest du daran vorbeigegangen. Aber da hast du dir dann einmal vorgenommen, jetzt bleibe ich mal stehen und gucke mal.
  • Weil ich eben die Zeit hatte in diesem Moment Moment.
  • Okay.
  • Weil ich wusste, dass äh äh äh ähm der andere länger in der anderen Ausstellung ist. Und ich wollte wahrscheinlich war mir in dem Moment Moment auch danach mich einfach setzen zu wollen.
  • Das ist interessant. Weil daran merkst du dann, dass äh dieses berühren, das kann man nicht einfach so antworten: „Das muss mich berühren“. Sondern dann ist eben wieder dieser Faktor, man muss sich erst einmal Zeit nehmen. Vielleicht manchmal, um berührt…
  • Genau.
  • … zu werden. Und das machen ja die meisten… das können ja die meisten zeitlich gar nicht machen. Weil sie eine Familie um sich herum haben, …
  • Genau.
  • … dann hetzen sie eher durch. Ne? Und können sich darauf nicht einlassen. Okay. Also man kann sich berühren lassen von vielem. Schafft es aber in dem Moment Moment vielleicht nicht. Auch in der Situation…
  • Genau. Das tolle war auf jeden Fall, dass ich äh…
  • Beschreib mal die Arbeit. Damit ich die vielleicht ähm finden kann.
  • Ähm. Ich weiß gar nicht ob du die… ob sie sich finden lässt. Ich kann auch gar nicht mehr…
  • Wars Malerei? Oder Zeichnung?
  • Es war Malerei. Und vielleicht ist das auch sehr bezeichnend, dass man sich… obwohl das ist jetzt schon drei Jahre…
  • Das… das ist doch okay.
  • … her. Oder so. Dass man sich ähm gar nicht mehr so arg daran…
  • Das ist egal, ob du dich an den Künstlernamen erinnern kannst.
  • … erinnern kann. Ähm. Es war auf jeden Fall Malerei. Es war eher dunkel gehalten. Mit dunklen Farben. Brauntönen. Ja? Mit Erdtönen gezeichnet. Ähm. Aber ich kann dir gar nicht mal genau sagen, was ich sogar darauf … was ich gesehen habe.
  • Mhm.
  • Verweilen verändert Wahrnehmung
  • Was es darstellen sollte. Ähm. Auf jeden Fall kann… auf jeden Fall weiß ich aber noch, emotional hats mich ziemlich berührt. Weil ähm, es hat, je länger ich davor gesessen hab, hat es sich verändert. In meiner Wahrnehmung.
  • Okay.
  • Erst Infokärtchen lesen, dann Kunst sehen
  • Uuund ähm was was viel s-c-h-ö-n-e-r gewesen ist, ist, dass ich äh parallel natürlich auch die Menschen beobachten konnte, die … die dort hingekommen sind. Also welche kurz davor standen. Welche die vorbei gelaufen sind. Welche die kurz äh halt gemacht haben und erst, bevor sie das Bild so richtig wahrgenommen haben, erst einmal gelesen haben, wie… wie ist der Titel, wie ist der…
  • Das nächste große Thema.
  • … Name. Andere die erst einmal äh ähm sich das angeschaut haben und anschließend nachlesen wollten, äh…
  • Wie hast du das gemacht?
  • Ja es ist … ich weiß es nicht. Wie es in dem Moment Moment war. Ich kanns dir nicht sagen. Äh, für mich war das aber ähm… an dem Tag… ich kanns dir nicht sagen, warum, aber mich hat als erstes die Rahmung interessiert.
  • Okay. [1:30:00]
  • Und zwar ich wollte wissen, äh äh also es war … [kurze Pause] ähm äh es war … es war ein Holzrahmen. Es war zwar draußen rumgesetzt. Da waren noch einmal zehn Zentimeter Platz.
  • Ein Schattenfugenrahmen ist das… [nicht verständlich, 1:30:30]
  • Ja genau, ein Schattenfugenrahmen.
  • … Leinwand…
  • Und mich hatte interessiert, ob die Leinwand halt an der Seite bemalt gewesen ist. Oder ob… Manche Künstler machen halt einen weißen oder schwarzen Rahmen. Und…
  • Na was… was war es? Na bei Gehard Richter…
  • Hier so ein schwarzer Rahmen. Ne? Und andere lassen halt son … son farbigen…
  • FÜR DIE GESELLSCHAFT, für die große Produktion, damits verkauft wird, wird normalerweise das Bild drumherum gemacht. Weil das die meisten heute hässlich finden, wenn dann äh nichts ist. Oder so.
  • Ja. Ähm, genau.
  • Es muss… drei de aussehen.
  • Mich hatte das damals so interessiert. Und äh ähm äh man hat gesehen, dass er halt nicht absichtlich um die Leinwand herum gemalt hat. Sondern man konnte halt so… äh äh die Farbreste erkennen. Am… am Rand.
  • Okay.
  • So also er hat auch die Farbreste nicht überstrichen, mit…
  • Okay.
  • … weiß oder schwarz. Und er hat auch nicht um den Rand gemalt.
  • Okay.
  • Sondern es waren einfach die R-e-s-t-e. Und das fand ich …
  • Okay.
  • … ganz spannend.
  • Aber das heißt, er hat sozusagen schon auf der Leinwand gemalt. Viele machen das glaube ich so, dass sie die Leinwand einfach irgendwo hinlegen und danach dann erst bespannen.
  • Jjj…
  • Es war also schon bespannt. Wenn du das jetzt so sagst.
  • Genau. Genau genau.
  • Okay. Weil… es ist ja nicht negativ… es ist ja nicht negativ, wenns …
  • Ja.
  • … am Rand bereits bemalt ist. Das heißt ja lediglich, dass er später dann erst aufgezogen…
  • Ja.
  • … wurde.
  • Ja genau. Kann so sein. Weiß ich nicht. Ähm… ähm… das weiß ich nicht. Aber was … was halt auch viel schöner dabei gewesen ist, war…
  • Warte mal… ich schau… ich hoffe ich habs nicht gelöscht. [lacht, schaut auf Rekorder]
  • Alexander als Aufsichtsperson
  • … ist, dass die, äh das man halt die Menschen beobachten konnte, die äh daran vorbeigelaufen sind. Ähm und wie… was die empfunden haben. Es gab auch welche, die die mehrere Minuten davor gestanden haben. Und was das g-a-n-z tolle war: auf einmal kamen Japaner auf mich zu und wollten mich zu dem Bild befragen. Weil … die hatten mich dort sitzen sehen und dachte, ich gehöre mit zur Ausstellung. Und ich passe auf dieses Bild auf. Oder ich gebe A-u-s-k-ü-n-f-t-e… zu dieser Ausstellung.
  • Okay.
  • Und äh hab mir in dem Moment Moment so total… und das war nicht … ist nicht nur einmal passiert. Sondern mehrmals. Ähm und das hat mich so reingezogen auf einmal. Und ich äh war dann auch ganz froh, dass äh…
  • Du hast aber nichts dann gesagt, oder darüber gesagt.
  • Naaa, ich hab halt gesagt, dass ich selber nur …
  • Wäre witzig gewesen, hättest du da irgendwas… [beide lachen, nicht verständlich, 1:32:30]
  • Hätt ich machen können. Aber ich dachte dann in dem Moment Moment: Die armen Kunststudenten, die da äh ihre paar Euro damit verdienen, dann halt diese … diese Kunst anderen erklären zu müssen. Die dann auch immer parat stehen. Ja?
  • Dir wars dann aber anscheinend in dem Moment Moment nicht wiss… äh äh nicht wichtig zu wissen, wie bei den Japanern jetze… äh was da dargestellt ist, wie und warum oder so. Oder?
  • Nein, also ich hab…
  • ABER aber aber du sahst jetzt so lange dort, weil du die anderen Leute beobachtet hast, weil du den Schattenfugenrahmen…
  • Genau.
  • … interessant fandest.
  • Genau.
  • Aber das Bild hast du betrachtet, sozusagen.
  • Natürlich. Das war ja der ausschlaggebende Punkt, warum ich…
  • Und was …
  • … da überhaupt geblieben bin.
  • Und was hat dich da berührt? Du hast das gesagt mit der Zeit kam das erst. Ne? Am Anfang wärst du dran vorbei gegangen, aber als du dich dann hingesessen hast, dir die Zeit gelassen hast, dann…
  • Kriterium Größe und Maltechnik
  • Also w-a-r-u-m ich eigentlich stehen geblieben bin, war die Größe. Die schiere …
  • Okay.
  • Größe. Die mich in dem Moment Moment beeindruckt hat.
  • Das würde ich jetzt wieder kritisch…
  • Und…
  • … sehen.
  • … mich hat die Maltechnik …
  • Die ist aber wichtig.
  • …interessiert. Die Maltechnik hat mich interessiert. Also äh ich hab schon geschaut, ob ich erkennen kann, äh in wievielen Schichten gezeichnet worden ist. Gemalt worden ist.
  • Also gings dir ums Handwerk Handwerk.
  • Und äh … DAS war glaube ich [stockt] … Das Gefühl dieses äh … dieses äh übergroßen Bildes.
  • Ja.
  • Anschließend halt auch dieses Interesse an dem Handwerklichen.
  • Ja.
  • Nämlich wie ist der Rahmen äh äh, wie ist das ver…
  • Ja.
  • … arbeitet. Äh äh sieht man die Pinselführung. Auf diesem großen…
  • Ja.
  • … Bild. Ähm mit welchen Pinseln überhaupt hat er…
  • Mhm.
  • … gearbeitet. Ja? Und je näher man … das hab ich übrigens auch bei anderen beobachten können, dass sie g-a-n-z nah bis fünf Zentimeter mit der Nase…
  • Mhm.
  • … an das Bild herangegangen sind. Wo es dann ja gar nicht mehr äh darum … um das große Ganze ging, sondern…
  • Mhm.
  • … wo man gucken wollte, ähm, welche Farbpigmente kann man erkennen. Oder welche…
  • Mhm.
  • … Pinselführung kann man erkennen. Und so. Äh da gabs viele, die…
  • Das… das ist auch spannend. Das mach ich ja auch.
  • … da rangegangen sind. Genau. Äh.
  • Um das halt selbst zu verstehen, wie so ein Bild aufgebaut ist. Und und aus was es besteht. Und so.
  • G-e-n-a-u. Genau.
  • Und welche Striche man sieht. Ob man Skizzen…
  • Erster Eindruck, das Wie und Was
  • Und da zeigt es ja wieder, dass in den Momenten eben äh Kunst auch viel mit Handwerk Handwerk zu tun hat.
  • ABER ja… das wirkt jetzt eher so, als wäre das Interesse eher an dem … ähm… an dem Materiellen.
  • Nicht an dem Was, sondern dem Wie.
  • Ja.
  • Ja. [1:34:45]
  • So.
  • Mag sein, dass man, also wenn man einmal…
  • IST JA NICHT SCHLIMM, aber…
  • Ich glaub, ich glaub das ist die nächste Stufe. Also die erste Stufe ist eben das Was. Ähm. Wenn man sich mit Kunst erstmalig beschäftigt, will man erst einmal gucken, was wird mir denn gezeigt. Ähm. Welche Wirkung hats auf mich. Und je… je öfter [es läutet] man sich mit…
  • [nicht verständlich]
  • … beschäftigt… ich muss mal eben an die Tür. [steht auf und redet weiter] Je öfters man sich mit Kunst beschäftigt, schaut man dann irgendwie nach dem Wie. Ne? [wird leider] Also wie … wie ist [wird noch leiser] es gemacht. [Aufnahme unterbrochen] [1:35:00]
  • Okay. Noch einmal ganz ganz kurz jetzt zu dem… Ich weiß jetzt gar nicht, wo wir geendet haben eigentlich.
  • Ja umso besser. Dadurch kannst du jetzt wieder strukturiert…
  • Neu anfan… JETZT FRAG ICH WIEDER DIE ERSTEN FRAGEN UND DU ANTWORTEST GANZ ANDERS. Als hätt ich zwei Alexanders besucht.
  • Ähm…
  • White Painting Robert Rauschenberg
  • Drei Sachen würde ich glaube ich noch machen. Einmal ganz kurz auf das White Painting Robert Rauschenberg bei dir im Raum zu sprechen kommen.
  • Mhm.
  • Einmal auf dein äh Gerhard Richter Gerhard Richter Bild…
  • Mhm.
  • … im Raum. Und einmal noch kurz zu m-e-i-n-e-n Arbeiten kommen. Wie DU das eigentlich siehst. Was du siehst und… ne?
  • Okay.
  • Das ist glaube ich ganz spannend.
  • Ja. [kurze Pause]
  • Ähm… Di… White Painting Robert Rauschenberg wird ganz kurz werden. Ich hab dir ja schon erklärt. Ich hab da jetzt in München eins gesehen halt. Das ist genauso weiß. Das ist aber glaube ich bemalt weiß. Die Leinwand sieht aber am Ende genauso aus. So. Ist ein riesen großes Bild. Wie das. Nur doppelt ähm … das hat zwei Leinwände nebeneinander. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Du siehst also nur weiß. So wie hier. [kurze Pause] So. [lange Pause] Wenn du jetzt diese weiße Leinwand noch einmal weiß malen würdest, dann würde sie identisch sein. Vom Technischen… vom Handwerk Handwerk her. Ja? [lange Pause] Wo würdest du… Was würdest du jetzt denken? Was würdest du ähm … Was wäre für dich der Unterschied. Warum ist das Kunst. Vielleicht sagst du ja selber, das ist für dich auch Kunst. Wenn du es machst. Oder denkst du jetzt schon, wenn ICH sage, das ist ein White Painting Robert Rauschenberg, das ist Kunst, oder… gute Kunst sagen wir eher mal… na das ist ja schon wieder was ganz anderes…
  • Also. Mhm. Bevor es zu technisch wieder wird. Mal was ganz allgemeines. Bei mir hängt das jetzt drei Jahre glaube ich. Oder vier Jahre. Ähm. In weiß… weil … weil ich es halt mit Ölfarben bemalen möchte und zwar ähm mit zehn oder zwölf Lagen. Möchte ich zeichnen. Also will … will ich malen. Mit Farben überziehen. Und Ölfarben kostet auf dieser Größe natürlich auch. Das viel größere Problem ist, ich brauche eine Werkstatt. Ich brauche einen Raum, wo es durchtrocknen kann. Damits halt keine Risse bildet. Mhm. Hab ich nicht. Kann ich nur ähm unterm Dachgeschoss machen. Im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt. Ähm… Also ich… Wahrscheinlich wird es immer … weiß bleiben.
  • Das war auch die Begründung vom dem Rauschenberger. Es ist halt [beide lachen] weiß geblieben, weil er …
  • Ich weiß halt, dass es ähm Bilder gibt, die total schwarz sind.
  • Ja.
  • Ich weiß auch, dass es Bilder gibt, die [Räuspern] weiß sind. Übrigens Gerhard Richter Gerhard Richter hat auch…
  • Weiß i…
  • … schon ähm diese… diese Technik, die er anwendet. Und hat am Ende einfach weiß drüber gezogen.
  • Ja.
  • Wo man denkt: Hallo. Warum nimmst du denn vorher Grün, Rot, Blau. Wenn du es dann am Ende eh mit Weiß wieder überziehst.
  • Naja, wenn man die Farbe sieht dann…
  • Mhm. Naja, hat man glaube ich gar nicht. Also er hat eine sone Serie gemacht, ähm die am Ende wie Schnee aussehen. Mhm. Man hat Schattierungen sehen können. Aber eher so … schwarz gräulich.
  • Okay.
  • Weil… weil er nämlich als er angefangen hat diese Bilder [Räuspern] zu machen, … weil er sich nicht…, wußte er gar nicht, wohin es führt. Das war ein Prozess. Und am Ende wollte er halt ähm so sone Serie schaffen mit mit ähm Schneelandschaften, oder was das dann auch immer darstellen soll. Also ähm. Äh. Ich weiß halt, dass es schwarz und weiß gibt. Ähm. Das Interessante ist, die, die hier herkommen, und die gucken auf diese Wand, denen erkläre ich dann auch immer, dass ich da irgendwann mal etwas draus machen will. Aber f-a-s-t alle Reaktionen waren immer: Weiß sieht viel cooler aus. Ich würde es weiß lassen. Und das…
  • Weiße Leinwand als Dekoration
  • Warum, von der Dekoration her, oder…?
  • Ich weiß nicht was der Grund ist. Äh weil die Wand ist ja auch weiß. Also wenn ichs jetzt abhänge,…
  • Das ist schon ein Unterschied. Das sieht tot aus. Jetzt siehts lebendig, ne?
  • Ja also … das war wirklich u-n-g-e-l-o-g-e-n, ich möchte sagen, fast jeder der das bisher hier so hängen hat sehen, …
  • [unterbricht] ICH HABS NICHT GESAGT.
  • … und dem ich das beschrieben habe, der hat gesagt, er würde es weiß lassen. Äh äh… es sieht einfach cool aus. Ja?
  • Okay.
  • Wahrscheinlich auch etwas, was man nicht erwartet. Ja? Ähm hat ja im Vergleich zur Wand ist es ja schon überproportional groß. Und man erwartet es einfach nicht, dass jemand Geld in die Hand nimmt … und das HAT Geld gekostet, diese Größe …
  • Mhm.
  • White Painting Robert Rauschenberg kaufen = Luxusproblem und Mut
  • … in der Qualität. Man erwartet nicht, dass jemand Geld in die Hand nimmt und etwas weißes sich an die Wand macht. Ähm. Und das ist vielleicht auch etwas, äh was dann auch vielleicht ein Luxusproblem, oder auf einmal auch wieder ein… mhm… materielles Problem ist. Kaufe ich jetzt Kunst… weiße Bilder, …
  • Mhm.
  • … für sehr sehr sehr viel Geld…
  • Ja.
  • … und hänge mir das an die Wand. Das muss man sich auch leisten können!
  • Mhm.
  • Ähm. Und äh … Mut gehört vielleicht auch dazu. Ähm und von daher mag es durchaus Menschen geben, die darin Kunst sehen. Ich…
  • Wir wissen jetzt beide nicht, was dieser Rauschenberg Robert Rauschenberg damit machen wollte.
  • Ja.
  • Ich hab mich auch noch nicht informiert. Ich weiß, dass es im Museum hängt und das es deshalb als Kunst angesehen wird. So. Und das ist…
  • Ja.
  • … ein Museum, ein privates, wo man Eintritt bezahlen muss. Das heißt, die Kuratoren werden sich da schon sagen, dass das ein berühmtes Bild ist. Nicht weil der Gesetzgeber sagt, man muss ein Kunstwerk in … in den Räumen haben von…
  • Ja. [leiser] Ja.
  • … Rauschenberg Robert Rauschenberg.
  • Und ähm…
  • Aber es geht ja eher um DEINEN Zugang. Ne? Also was… was was… wenn du jetzt sowas weißes siehst, ähm… Kannst du da schon etwas empfinden? Also nachvollziehen, warum das Kunst…
  • NEIN. Nein.
  • … sein soll?
  • Genialität
  • Nein. [nicht verständlich, 1:40:00] Für mich äh äh fehlt es in dem Moment Moment halt, ähm, an der G-e-n-i-a-l-i-t-ä-t. Also an dem … diesen ähm… an, dass da etwas… das da jemand etwas geschaffen hat, was ich zum Beispiel nicht kann. Oder auf das ich nicht gekommen wäre. [1:40:15]
Diplom Theorie Gespräch mit Alexander
  • Und ähm. Und er meinte dann aber, ähm, als Begründung, warum der Staat das trotzdem halt unterstützt, und zwar richtig krass. Ne? Also die Eintrittskarten und so weiter… wieviel der … der Steuerzahler, also die Gesellschaft, am Ende dafür bezahlt. Äh die Begründung dafür war dann halt, ähm, ähm, ansonsten würde ja nur noch Beethoven oder Mozart oder so gespielt werden. Weil das ja eben die Leute schön finden. Da würden sie jederzeit reingehen. So.
  • Ja.
  • Aber es geht ja darum, dass in äh in der Kunst ist ja…, da ist ja Bewegung ein ganz ganz wichtiger Faktor. Also das sich etwas verändert. Etwas bewegt. Nur dann entsteht etwas neues.
  • Ja.
  • Neues (nicht verständlich) = Entwicklung
  • Und wenn man jetzt bloß noch Beethoven hören würde, oder nur noch … nur noch Richters hängen haben würde… oder so…, wo es schon ganz viele gibt die das auch nicht verstehen würden. Wo du ja ganz anderer Ansicht bist. Dir gefällts ja zumindestens. Egal warum.
  • Ja.
  • So. Das gar nichts vorangehen…
  • Ja.
  • … würde. Wenn man auf dem Stand bleibt, was die Gesellschaft… [unterbricht sich selber] ABER DAS … da meinte ich das eben, dass am E-n-d-e eine ganz ganz kleine Gruppe bestimmt, was ausgestellt wird. Zum Beispiel die Kuratoren. Weil die treiben dann etwas voran, was…
  • Aber…
  • Kunst von Gesellschaft akzeptiert: Stillstand
  • … die G-e-s-e-l-l-s-c-h-a-f-t von sich aus n-i-e-m-a-l-s gesehen hätte.
  • Macht es aber nicht zur Kunst. [kurze Pause] Das ist meine Ansicht
  • Okay. Macht es… für dich macht es zur Kunst, wenn die Gesellschaft das akzeptiert. Als Kunst.
  • Ja.
  • Und was ist die Gesellschaft? Hundert Prozent? Fünfzig Prozent? Einundfünfzig?
  • Nnnein. Das würde ich gar nicht einschränken. Ähm. Ich…
  • WENN überhaupt … [nicht verständlich, 1:19:00].
  • … hab ja. Also zum Beispiel das Beispiel, was du gebracht hast. Mit dem Musiker. Das mag ja momentan eine Musikform sein, die äh nicht verstanden wird.
  • Ja.
  • Neue Kunst in 100 Jahren anerkannt
  • Ähm. In hundert Jahren ist das vielleicht anders. So und äh. Da wird man vielleicht sagen: Mein Gott Jesus! Warum haben sie… warum sind die Leute damals nicht live hingegangen und die Künstler live gehört? Ja?
  • Ja.
  • Warum haben sie nicht den da Vinci damals gekauft. Ja? Weil man es eben zu der Zeit nicht als Kunst gesehen hat. Ja?
  • [kleinlaut] Da Vinci war aber schon damals bekannt.
  • Nimm ein anderes Beispiel. Ja? Also ich meine, es gibt Musiker, oder es gibt Maler, die eben post hum erst äh äh…
  • Ja.
  • … berühmt geworden sind. Ähm.
  • ABER trotzdem wird jetzt bei Neuer Musik, wenns in einem Kon… Konzertsaal aufgeführt wird, wird es von dem [kurze Pause] Staat, vom dem Förderer, wirds ja als Kunst angesehen. Ansonsten würde es da nicht aufgeführt werden.
  • Gesetzgeber subventioniert neue Kunst
  • Leider gar nicht. Leider gar nicht. Und zwar, ähm, es gibt Gesetze. In Deutschland. Die die öffentliche Hand verpflichten einen bestimmten Anteil eben an… an ähm Geld dafür… staatliches Geld… dafür zu verwenden, eben ähm, ja, K-u-n-s-t zu fördern…
  • Ja. [1:20:00]
  • Oder oder [Pause] … pff … [Pause] Menschen mit ihrem brotlosen Erwerb ähm … einen Erwerb zuzuführen.
  • Das ist Bundesland… ähm… äh …Dings. In Sachsen gibts nämlich auch so ein äh äh so ein…
  • [unterbricht] Also zum Beispiel wurde…
  • … ein paar Werke von sächsischen Künstlern…
  • … es gibt… zum Beispiel ein Gesetz, ähm äh, das bei jedem Behördenneubau…
  • Ja.
  • … eine gewisse Prozentzahl des … des des Wertes des Gebäudes…
  • Ja.
  • … in Kunst investiert werden m-u-s-s.
  • Okay.
  • So. Und äh ähm natürlich können sich die Behörden keinen teuren Gehard Richter leisten. Für ein paar Millionen. Um das im Foyer aufzuhängen. Sondern sie müssen sich ähm umschauen. Und das machen sie dann. Manchmal lassen sie sich von den Architekten beraten. Oder gucken halt…
  • Mhm.
  • … im örtlichen Umkreis, ob da eine Künstlerin oder ein Künstler ist, ähm ähm, und geben denen halt Geld in die Hand.
  • Das ist also nicht aus freiwilligem Antrieb, sondern weil es ein Gesetz gibt, was sowas…
  • Das glaube ich. Ja. [kurze Pause] Das glaube ich.
  • Ähm warum denkst du, hat der Gesetzgeber, weil du auch auf so einer Ebene bist, ähm das festgelegt. Das Kunst im öffentlichen Raum sein muss. Es gibt ja auch viele Statuen draußen. Die so finanziert sind. [1:21:00]
  • Mhm. Äh. Weil er es fördern möchte. Und und…
  • Warum…
  • … den Förderzweck kann er sich selbst aussuchen. Da ist er frei. Der Gesetzgeber. Also er kann frei entscheiden, was er subventioniert. Er kann frei entscheiden ähm welche Vergünstigung er gibt…
  • [hustet laut]
  • … und er kann auch frei entscheiden, ob er bestimmte Berufsgruppen fördern möchte.
  • Okay.
  • Ähm.
  • Kunst als Kulturgut
  • Aber was ist seine Begründung da… dafür? Jetze?
  • Ich… ja das ist natürlich ähm äh Gott Jesus sei Dank auch der Entwicklung in Europa geschuldet. Dass wir eben für Kultur im größeren … im … also wo…
  • Ja.
  • … ganz viel drunter fällt, äh das man sagt, ähm zu einer gesunden Gesellschaft gehört auch ähm ein gewisser Anteil an Kultur.
  • Mhm.
  • Und wir sind bereit äh auf unserer Zivilisat… Zivilisationsstufe halt Geld zu i-n-v-e-s-t-i-e-r-e-n. In Kultur. Ähm… und äh… deswegen haben wir sogar ein Kulturministerium.
  • Mhm.
  • Oder einen Kulturbeauftragten. Vielmehr.
  • Das ist ja auch schön. Ich meine…
  • Gesetzgeber = Vertreter Volk
  • Das bräuchte man nicht, aber das ist halt äh äh … das zeigt halt ähm das Wertebewusstsein. Also was uns äähm w-i-c-h-t-i-g erscheint.
  • Was UNS wichtig erscheint? Oder was dem Gesetzgeber wichtig erscheint.
  • Der Gesetzgeber ist der Vertreter des Volkes. Er ist vom Volk gewählt und…
  • Aber DU hast doch gerade eben als Beispiel genannt, dass … dass eine Behörde so und so viel Prozent irgendwie da in Kunst investieren muss. Dann hats doch nicht das … die Bevölkerung sozusagen gesagt: Oh wir wollen in diesem Gebäude ein schönes Ding haben. Sondern der Gesetzgeber. Der Gesetzgeber, wenn das die Bevölkerung nicht versteht, warum da Kunst sein äh äh sein sollte, warum da so viel Geld investiert wird, dann äh repräsentiert doch der Staat in der Regel nicht das Volk.
  • Nein. Also wenn wenn äh der einzelne Wähler nicht mit der Gesetzgebung einverstanden ist, muss er das bei der nächsten Wahl entsprechend artikulieren. Ähm sodass dann jemand anderes gewählt wird, der dann eben dieses Gesetz wieder abschafft. Und dann würde es auch keine Kunst im öffentlichen Raum mehr geben. Also keine Steuermittel werden mehr dafür zur Verfügung gestellt. [1:23:00]
  • Steuermittel für Kunst und Fußball
  • Da müsste man ziemlich viel streichen. Noch Fußballspiele oder so…
  • Ja. So ist das eben in der Demokratie und…
  • Ja.
  • … äh äh und keiner Autokratie. Oder was auch immer. Ähm äh… ääähm. Es ist zumindest vom Volk akzeptiert, dass ein gewisser Anteil von ihren steuerlichen Mitteln für diese Dinge zur Verfügung gestellt werden.
  • Okay. Da hattest du aber schon gesagt, es ist eben nicht automatisch Kunst, nur weils irgendwo ausgestellt wird oder so. A… Al… Also gerade mit der Begründung war das… ne?
  • Naja. Da sind wir auch wieder bei dem großen T-r-i-c-h-t-e-r. Also oben passt das wahrscheinlich rein. Als Kunst.
  • Ja.
  • Im engeren Sinne, je nachdem wie weit man geht…
  • Wo ein Markt sozusagen dann auch da ist. Und die Besucher das betrachten…
  • … ähm genau. Es gab sicherlich eine Zeit, da da fand man das ganz toll, irgendwelche Fließen zu bemalen. Und große Wände zu zeigen.
  • Ja.
  • Äh heute würde man äh kein großen Konzern mehr davon überzeugen können, äh sein Foyer mit bemalten äh Fließen auszugestalten, weil…
  • Kommt auf den Künstler drauf an.
  • … ne. Weil ich glaube, die Kunstform ist nicht mehr so … so…
  • Okay.
  • … zeitgemäß. Ja?
  • Anforderungen von Unternehmen an Kunst
  • Die ist nicht transportabel. Man kanns nicht…
  • UND JA. Ein schöner Grund! Also da sieht man ja auch wieder, ähm welche Anforderung dann an Kunst gestellt wird. Sie soll transportabel sein. Sie soll Menschen anstell… äh ansprechen. Sie soll zum vielleicht zum Gebäude passen. Vielleicht sogar zur Kultur des Unternehmens passen. Da sieht man mal, wie die … wie wie wie … wie breit gefächert das ist.
  • Transportabel hab ich jetzt aber nur gesagt in dem Hinblick, dass ich denke, es sollte transportabel sein, damit man es wieder veräußern k-ö-n-n-t-e. Teurere. Als wenns im Bau selbst drinne steckt. [1:25:00]
  • Ja.
  • Dann wirds schwieriger.
  • Für denjenigen, der das dann installieren lässt, ist das äh natürlich ein ganz maßgebliches Kriterium. Klar. [kurze Pause] Klar. [Pause] Mhm.
  • Schamgefühl
  • Was diese Scham in der Ausstellung… aber okay. Das hatte ich ja jetzt… das warst ja nicht selbst du. Ich würde gerne noch einmal über dieses Bild sprechen.
  • [unterbricht] Das war nicht ICH…
  • Ne. Du hattest doch gesagt…
  • … in der Ausstellung.
  • Du hattest doch gesagt, dass du andere betrachtet hattest. Irgendwie. Und dann irgendwas mit Scham. Oder so. Das… das so ein Schamgefühl trotzdem war. In dem Raum. Wenn ein großer erigierter Penis dargestellt wird. Oder so.
  • Ach es ist schon so, dass ich … ich hab andere beobachtet und ähm äh äh das, was man selbst macht, da äh äh geht man ja davon aus, dass das andere auch genauso sehen. Also ich hab schon auch gedacht, …
  • Ja.
  • … äh was ist, wenn ich beobachtet werde und äh…
  • Ja.
  • … wenn ich da natürlich vor einem Bild gestanden habe, wo jetzt nur ein Penis zu sehen ist, hab ich mich schon gefragt, wie lange kannst du jetzt vor diesem Bild stehen bleiben. Ohne dass jetzt andere glauben, ähm … Ist der schwul? Weil der sich ein männliches Glied …
  • Ja.
  • … anschaut? Ich… das hat mich auch beeinflusst. In dem Moment Moment. Sodass ich dann auch ähm… ich war noch mit anderen Freunden dort, ähm sodass ich mich dann natürlich auch wieder schnell abgewendet hab und mir andere Dinge angeschaut habe.
  • DAS IST DOCH SUPER. Da da haben diese Kunstwerke richtig bei dir was bewirkt. Was Negatives in dem Moment Moment, weil du dich vielleicht nicht wohl dabei fühlst und früher weggehen wolltest. Aber es hat was b-e-w-i-r-k-t.
  • Das war was ganz spannendes. Wir haben hinterher darüber geredet. Wir haben darüber geschmunzelt. Wir haben darüber gelacht. Was sich… [1:26:15]
  • Man…
  • … alles zeigen lässt. Es war auf jeden Fall sehr kommunikativ das ganze.
  • Okay.
  • Übrigens…
  • Muss Kunst dich berühren?
  • Na das ist doch s-c-h-ö-n, wenn… wenn solche Arbeiten einen dann eben doch berühren. Egal in was für einer Art und Weise. Das wäre jetzt eben dann meine Frage dann. Wenn du in einem Museum bist, ähm … ICH kenne es bei mir so. Ich laufe bei den meisten Dingern einfach vorbei. Die sagen mir einfach nichts. Die berühren mich nicht. So. Äh egal was für ein Künstler das ist oder so. Und äh wie ist denn das bei dir, wenn du in einem Museum bist.
  • Pfff. Na ich hab eine ganz tolle Anekdote. Und zwar…
  • WARTE MAL. MUSS Kunst dich berühren?
  • Ja.
  • Muss es. Okay. [1:26:45]
Werkstatt AV-Labor Schlüssel abgeholt Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Büste weiter bearbeitet Schwerpunkt Ohren, Nase, Kinn, Augen, Schädelform Geradenbild mit Tuschestifte neue Geradenbilder erstellen durch leichte Krümmung dicke und dünne Stellen Variante Geradenbild Ganzkörper, simuliert mit Tuschestift 185cm hohe Menschengestalt (65x200cm Blattgröße) 2x daumennagellänge Whisky Alkohol
Studium 1 0
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt wenn Holzbalken 2 Seiten gerade fräsen, dann immer vorne leicht andrücken, da dort Ebene etwas höher eingestellt ansonsten fräse ich schief und Holzbalken wird immer dünner (wie letztens) bei dicken Brettern: Schiebeobjekt mit kleinem Nagel zur Befestigung am Holz Lehre von Alberti Wolfgang Alberti bereits angefertigt breite Holzleisten damit schräg gefräst nicht ganz genau, etwa 1.5mm länger dadurch eine Länge nicht 5mm sondern 7mm bei kurzen Holzleisten beachten auf Holzleiste angezeichnet fertige Leisten umsetzen für Flügeltürrahmen nach passenden Schattenfugenrahmen recherchiert 2 Leinwände für Seitenteile 20x50cm bestellt am Dienstag zusammen mit 40x50cm-Leinwand und 2 Schattenfugenrahmen abholen 1 Schattenfugenrahmen bei Alberti Wolfgang Alberti teilen Befestigungsmaterial für Leinwände besorgen Motiv / Malerei oder Collage oder … noch offen Geradenbild Werkstatt AV-Labor bei Kati wegen Plottertagen nachgefragt nächsten Freitag zw. 9-15 Uhr Schlüssel abholen Arbeitstage: 10.12. mit kleineren Test Tuschestift 16. und 17.12. sowie 27.12. und 31.12. umsetzen Porträt umsetzen, mit Tuschstift und normal HGB Rundgang 2017 für Rundgang-Klassenausstellung Motiv überlegen
Studium 3 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Herme / Büste weiter bearbeitet Friedrich Fröhlich, 6 Stunden durchgearbeitet aktueller Zustand nächsten Montag: mit Bachmann zu Holzfachmarkt fahren für Büste mehrere 60cm-lange Holzbalken kaufen ansonsten in Nähe Dresden weiterer Holzmarkt übernächsten Montag: Negativ mit Bachmann herstellen, danach scannen Geradenbild Gedanken zu Selbstporträt (WV 1-9) von Janine Schneider, E-Mail vom 26.11. ich bin der ort des zusammentreffens, bin nichts als begegnungsstätte für durchlaufgedanken, die sich verselbstständigt haben, seit sie von menschen ausgesandt wurden. wer mir beachtung schenkt, definiert mich, und damit erscheint mein auge in höherer frequenz als mein rocksaum zum beispiel. die ankunft und das verlassen gehören zu mir, sei es als empfänger oder als sender, und damit basiert meine person nicht mehr auf körperkonturen, sondern löst diese auf. von pfeilen durchsetzt wie sebastian bin ich, und linien machen, dass ich mich teile in kleinste felder, die es in dieser zusammensetzung kein zweites mal gibt. scan.
Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig
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Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims
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Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang 2017 Diskussion Kiosk in Klassenraum Bezug zu Griechenland-Exkursion Dieter Roth Dieter Roth Bar, siehe Eintrag vom 22.3.2015 Mark Helmut Mark: Und was willst du uns damit jetzt sagen? Diskussion über Harz 4 bei Künstlern 100-Euro-Ausstellung mehrere Kunstwerke je Student in Klassenraum aufhängen Preis je Bild 100 Euro evtl. nach Verkauf Fläche neu füllen umsetzen neue Geradenbilder dafür plotten, in einfachen Rahmen Kati nicht angetroffen, später wegen Plotter-Test anfragen Diplom Theorie Aussage, 5% der Gesellschaft kommt mit Kunst in Berührung obwohl Museen für Gesellschaft offen sind und Kunst Ausdruck der Menschen ist Mark Terkessidis [Darstellungsfehler nach dem 13.12. beseitigt, notiert am 10.1.2017] bisher nichts dazu gefunden umsetzen 2 Schattenfugenrahmen und 1 großen Papierblock kaufen umsetzen Plakatwand umsetzen, siehe Jacques Villegle, Rue Jacob, 5.12.1961 mit eigenen Motiven, immer wieder überkleben Kritzeleien, Skizzen, mit unterschdl. Stiften nachträglich teilweise aufreißen Ausstellung The Present Order GfzK Sammlung der Galerie Geradenbild Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig bartnig1-k.jpg erinnert an Konstellationen, 256 Möglichkeiten Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims jochims1-k.jpg Auflage, Titel, Signatur
Collagenstück auf Leinwand befestigt
Collagenstück auf Leinwand befestigt
Kunst 0 2
Geradenbild Collagen vom 10.4. und 30.4. zerstört nahmen, da unfertig, nur Platz weg Collagenstück auf Leinwand befestigt geradencollagegerahmt-k.jpg Kopf ausgeschnitten, auf Keilrahmen geklebt später evtl. in Leerrahmen hängen und lackieren andere große Plotterzeichnungen ebenfalls vernichten Was mache ich eigentlich mit den fertigen Arbeiten? Die werden unterm Tisch gestapelt und höchstwahrscheinlich nie wieder hervorgeholt. Friedrich Fröhlich, faul oder träge Standpunkt Seit einigen Tagen entsteht nichts mehr. Der Raum ist aufgeräumt, alles Material verstaut. Nach Tagen des Nichtstuns gestern 2 Tuschestifte gekauft, lustlos herumgezeichnet. Den Stil eines anderen Künstlers kopiert, daran gescheitert. Ich sehne mich nach den Tagen zurück, wo ich fast täglich kindlich zeichnete, Geradenbilder schuf und über die Zukunft der Kunst nachdachte. Ich denke an die Sprachnotizen, die teilweise nachts entstanden, weil ich nicht mehr einschlafen konnte. Es waren Dinge unausgesprochen, mussten noch bearbeitet werden. Heute liege ich faul im Bett. Schaffe es mit viel Mühe 2(!) Stifte zu kaufen und hege dabei die Hoffnung, dass mich die Lust wieder packen wird. Alkoholkonsum alleine wird leider nichts bringen. Es muss ein Funke da sein. Ohne ihn entsteht nichts. Wo ist er? Wenn ich darüber nachdenke, fehlt es mir zur Zeit wieder einmal an einem Ziel. Da, wo ich noch nicht bin, da wo ich hin will. Das, wo ich zumindestens in diesem Augenblick fest daran glaube, unsagbar wichtig ist. Ich erinnere mich noch gut an die Konstellationsbilder. Vier Geraden, auf einer Fläche verteilt, alle Kombinationen berechnet. Ich fühlte mich so, wie ich denke, dass es Malewitsch Kasimir Malewitsch mit dem Schwarzen Quadrat ergangen sein muss. Ich fühlte mich so nah am Anfang der Kunst! An dem Punkt, wo aus Radikalem etwas Neues entstehen kann. Muss! Davon spüre ich leider nichts mehr. Denn es gibt in Realität diese Momente des Neuen nicht. Sie existieren lediglich im eigenen Gehirn. Endorphine werden ausgeschüttet. Sie bewegen mich zum Fortführen. Erinnert mich gerade an meine Zeit in Berlin. Wo in meiner kleinen Wohnung Dinge entstanden, nie ausgestellt wurden und ich deshalb annehmen durfte, dass sie Großes sind. Sobald sie ausgestellt werden, sind sie wieder sterblich-menschlich. Und sobald ich tausende andere Arbeiten anderer Künstler sehe, werde auch ich wieder in die Realität zurückgeholt. Jeder schafft sich sein Thema selber. Es gibt kein Ding, was unbedingt bearbeitet werden muss. Leider scheint aber genau das der Motor für mich zu sein. Auch wenn es viele nicht sehen, für mich sind die Geradenbilder, die kindlichen Zeichnungen sowie die verhüllten Arbeiten ein und das selbe. Sie sind der Versuch zum Anfang zurückzukehren, damit etwas Neues, bisher nicht gesehenes, entstehe. Nur wenn ich nicht mehr daran glaube, entsteht auch nichts mehr.
Klangwände, Peter Vogel, 1988
Klangwände, Peter Vogel, 1988
Handphone Table, Laurie Anderson
Handphone Table, Laurie Anderson
Fuge in Rot, Paul Klee
Fuge in Rot, Paul Klee
Kurs Bildmusik Klangwände, Peter Vogel, 1988 petervogel-k.jpg Negativabdruck Schallplatte, Dave Allen soll alles abbilden, was nicht auf Tonträger ist Handphone Table, Laurie Anderson laurieanderson-k.jpg Klangkörper: über Knochen der Besucher in Ohr übertragen Floppy-Laufwerke verbunden, Fuge von Bach, Künstler unbekannt Klangsteine: installative Klangkörper Ist Klangkunst Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art? Klangkünstler ordnen ungerne eigene Arbeit in Theorie sehr heterogen (Handy klingelt, Daniels Dieter Daniels: Klangkunst?) Anfänge mit u.a. Klee "Fuge in Rot" Fuge in Rot, Paul Klee fugeinrot-k.jpg [nicht lesbar] Luigi Russolo Instomarumori, 1913 [nicht lesbar, in Notizen bereits enthalten] Sirenenkonzert, 1922, Arseny Avraamov Vermischung der Künste findet statt aus Musik: Erik Satie Musiker befinden sich in Raumecken [Satie-Kommentar später dazu durchlesen] Rezipient wird Interpret in den 1960er bei Paik Paik Konzert "20 Rooms" Paik spielt mit Rezipienten, der durch Räume streift Raumkomposition: Musik bewegt sich, Zuhörer bleibt starr Paik wollte es umdrehen: Klänge bekamen statischen Aufenthalt, Publikum bewegt sich "The Torris his dreams and j…" [nicht lesbar], La Monte Young Sinus-Wellen bewegen sich durch Raum durch Wellenberge, Differenzen, … Zuhörer durchs Wandern mit eigener Klangwahrnehmung Water Walk, John Cage Steve Reich, Pendulum Music, 1968 Mikros als Pendel durch Rückkopplung entstehen Klänge Klang-Installationen [nicht gut lesbar, übersprungen; muss zur Tonwerkstatt] Ziele? Motivation allgemein? Sinn? Geht es nur um Wahrnehmung? Akkustisches Sehen? "Drive-In Music", 1967 Christ… [nicht lesbar], "Electrical Walks" Andreas Schröder: Espylakopa [interessant, aber unkonzentriert] (aus Handout) über Klangkunst Unschärfe des Begriffs, nach Helga de la Motte-Haber kein linear fortschreitendes Genre, sondern wucherndes Geflecht unzählige Überschneidungen erschweren Definition Elektroakustische Musik, Neue Musik, Vokale Performancekunst, Klangskulptur, Klanginstallation etc. Überwindung der Paragone der Künste und Kunstsynthese Fundamente (nach de la Motte-Haber): Ganzheitlichkeit der Wahrnehmung, Neues Raum-Zeit-Verständnis, Akustischer Anteil, von Datenträgern abgespielt als auch live zur Entstehungsgeschichte Wegbereiter Oper als Gesamtkunstwerk im Sinne Richard Wagners Anspruch der Aufhebung der Trennung der Künste in eine umfassende Einheit Luigi Russolo‘s intonarumori als Vorform der Klangplastik dadurch Aufwertung Geräusche als musikalisches Gestaltungselement Überwindung reinen Klanges und Hinzunahme der unendlichen Vielfalt der Geräusche Erik Saties Musique d‘Ameublement (erstes Drittel des 20. Jh.) Saties Vexations (1893) & John Cage‘s Adaption (1963) mit einer Dauer von 18:40h John Cage 1963: Unterscheidung zwischen Raum- und Zeitkünsten ist eine Übersimplifizierung Entdeckung von Stille, Geräusch Dada mit Happening und Environments (Pause) Votrag Anne Zeitz über Aufmerksamkeit, auditive Zerstreuung der Großstadt (siehe Walter Benjamin) durch ständige Informationsströme: Schock auf Klang bezogen (nicht mehr Re… [nicht lesbar]=: Adorno Rekression: zerstreutes Hören, kindliches Hören Aufmerksamkeit und Zerstreuung erst im Industriezeitalter aufgekommen, davor nicht relevant Krise der Aufmerksamkeit seit 19. Jhd. durch Gegenform der Aufmerksamkeit: dagegen auflehnen Aufmerksamkeit wird zur Ressource, wichtiger als Konsumgüter Fluß im Internet fordert ständige Aufmerksamkeit auch unbewusste Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit = Dienstleistung, wichtige Veränderung des 20. Jhd. Aufmerksamkeit wird zur seltenen Ware ihre Frage: Wie kann man in zerstreuter Welt auch etwas kreatives entwickeln? Bruce Naumann Texte, "Please pay attention please" "Max-Fled", 1966 [?] elektronischer Apparat, akkustischer Rückkopplungsprozess sollte zu Hause erfahrbar werden Cave… [nicht lesbar] Höhe, um 3150 v. Chr. mit Wellen als Teil von Ritualen [abgebrochen] Standpunkt Geradenbild verhüllt Der Vorteil des Flügeltürrahmens besteht auch darin, dass ein Betrachter zuerst vor das Bild treten muss, ehe er es erblickt. Er kann sich also nicht - sich von weitem nähernd - langsam auf das Bild einlassen, sondern wird von ihm, sobald er die Türen öffnet, überrannt. Dieser Moment Moment sollte noch hervorgehoben werden. Das Bild sollte sich also nicht auf selber Ebene wie die Holzfläche befinden, sondern weit davor befestigt werden. Vielleicht sogar über die Rahmung hinweg. Das würden die Flügel erlauben, die ja auch einen inneren Freiraum erzeugen. Neben Geradenbildern kann ich mir - wie von Mark Helmut Mark bei einem Klassentreffen im letzten Semester angemerkt - nun auch fotografische Selbstporträts vorstellen. Ganz einfach mit einer Digitalkamera gemacht, danach im Drogeriemarkt auf 20x30 oder A4-Format ausgedruckt und in den Flügeltürrahmen gehangen. Nun warte ich ungeduldig auf den Termin bei Alberti Wolfgang Alberti, wo ich erste Entwürfe umsetzen kann.
Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30
Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30
letzte Bildvorlage für Geradenbild
letzte Bildvorlage für Geradenbild
Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider
Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider
Geradenbild um kontrollierter Ergebnisse zu erzielen, Schritt für Schritt dokumentiert Versuch durch Rauschentfernung flächiger zu werden fehlgeschlagen zukünftig am Anfang mit kurzen Geraden arbeiten, um Details besser ausarbeiten zu können ohne Bearbeitung, nur Andeutungen erkennbar Rauschen reduziert Linienlänge verkürzt Kontrast erhöht Ränder entfernt, Kontrast weiter erhöht, Haare entfernt Bereiche weiter bearbeitet weiter bearbeitet, Pupillen zum Betrachter hin verschoben allgemein Kontrast erhöht weiter bearbeitet, Haare entfernt Linienlänge, Dicke, Häufigkeit verändert 260 statt 220 Grad Menge Linien erhöht für weniger weiße Bereiche Schulter-Brustbereich bearbeitet, Ränder entfernt, Porträt zentriert Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30 blatt15_fertig-m.jpg Hals weiter bearbeitet, Kinn letzte Bildvorlage für Geradenbild blatt15-k.jpg Haare weiter bearbeitet, allgemein Gesamtzeit ca. 80 Minuten Kinderzeichnung Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider janine_schneider-m.jpg erhalten am 14.10. Psychiatrie und Kunst Antwort Mark Helmut Mark auf Frage, warum er Bilder psychisch Kranker sammelt: sammeln kann man das nicht nennen. ich habe vor ca. 15 jahren in gugging - dort gab es im haus der künstler auch eine verkaufsgalerie - einige arbeiten von damaligen und ehemaligen insassen gekauft (u.a. von tschirtner, garber, reisenbauer, hauser, walla), weil mir das projekt und die arbeiten einfach gut gefallen haben. Diplom Modulprüfung Hauptstudium noch im 9. Semester machen, 10. Semester für Theoriearbeit und 11. Semester für Arbeit
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt bei Alberti Wolfgang Alberti Flügeltürrahmen für A4 ab 3.11. herstellen unterschiedliche Profile testen, Originalgröße Rahmenleiste Seitenansicht zeichnen entweder aus einer Holzleiste und sehr genau arbeiten, oder mehrere Leisten leimen Geradenbild Studienpreis Studienpreis 2016 Ausschreibung aktuelle Version Die Zeichnung, welche aus vielen Linien besteht, die sich erst beim Wegtreten zu einem Porträt vereinen, befindet sich in einem Flügeltürrahmen. Dieser ist je nach meinem persönlichen Befinden geschlossen oder geöffnet. Der Betrachter kann also vor einem den Blicken entziehenden Holzkasten oder vor dem alles offenbarenden Linienbild stehen. In beiden Fällen ist es ein Selbstporträt. Die Linien stehen für alles, was eine Person zum Individuum werden lässt. Sie sind Gedanken, Gefühle und Handlungen. Nur im Zusammenspiel werden sie zu einem erkennbaren Motiv – hier meinem Selbstporträt. Wird der persönliche Schutzraum – der Flügeltürrahmen – geöffnet, blicke ich den Betrachter über die Schulter hinweg direkt in die Augen. Als wäre ich ertappt worden – oder anders herum - als würde ich den Voyeristen ertappen. als Vorlage Studienpreis Studienpreis 2015 genommen ausgedruckt, Abbildungen von geschlossenen und geöffneten Flügeltürrahmen und von Geradenbild beigefügt spätestens am 1.11. abgeben
Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann
Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann
Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann
Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann
runder Spiegel mit Holzverkleidung
runder Spiegel mit Holzverkleidung
Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich
Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich
Kurs Bildmusik (Vorbereitung) Das Klassik-Beispiel für Malerei+Musik sind ja die Bilder einer Ausstellung oder in neuerer Zeit Photoptosis von Zimmermann, Die Zwitchermaschine von Klebe oder diese Oper Am Anfang von Anselm Kiefer/Jörg Widmann, etc. (E-Mail von Julian, von gestern) Bilder einer Ausstellung, Modest Mussorgsky Modest Mussorgsky Viktor Hartmann (1834-1873, Architekt) schuf ab 1864 viele Aquarelle und Genreskizzen Wladimir Wassiljewitsch Stassow (1824-1906, russischer Kunstkritiker Mussorgsky Modest Mussorgsky lernte Hartmann durch Stassow kennen Stassow veranstaltete Ausstellung mit Hartmanns Arbeiten zum Gedenken ca. 400 Werke, u.a. Buchillustrationen, Reiseskizzen, Architektur- und Kostümentwürfe Ausstellung regte Mussorgsky Modest Mussorgsky an ein musikalisches Denkmal zu setzen Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann viktorhartmann-k.jpg Kostümentwurf für 5. Satz (Ballett der unausgeschlüpften Küken) Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann torkiew-k.jpg Entwurf Kiewer Stadttor für 10. Satz (Das Heldentor) vollgriffig gestaltetes Thema: majestätische Größe des Tores zwischen Sätzen immer eine Promenade, leicht verändert Promenade als Überleitung zwischen den Stücken Promenade soll Mussorgsky Modest Mussorgsky selbst darstellen, wie er zwischen Ausstellungsstücken umherwandert und betrachtet nicht zu allen Sätzen Vorlagen gefunden Bilder einer Ausstellung 1874 vollendet Geradenbild probiert einfache Formen wie Raben händisch in Geraden umzuwandeln gerade Linien wirken händisch gezeichnet unnatürlich, eher mit leichtem Schwung umsetzen Geraden zu geordnet gezeichnet, ohne Spannung umsetzen Raben-Formen aus Pappe ausschneiden und mit Geraden füllen mit geschlossenen Augen Geraden setzen analysieren, warum maschinenerzeugte Geraden mit etwas Zufall besser wirken statt wahllos eher zeilenhaft bewusst unbewusst ausschauende Geraden ziehen umsetzen runder Spiegel mit Holzverkleidung spiegelrundholz-k.jpg Alberti Wolfgang Alberti fragen, wie Holz rund krümmen für runden Bilderrahmen Spiegelfläche evtl. dick mit Glasfarben bestreichen, Betrachter scheint nur noch leicht durch Kinderzeichnung Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich kz_unternehmen-k.jpg
IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200x350cm, Katrin König
IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200x350cm, Katrin König
o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70x195cm, Katrin König
o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70x195cm, Katrin König
o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100x80cm, Katrin König
o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100x80cm, Katrin König
Ausstellung Katrin König Tusculaneum, installative Druckgrafik, Galerie Sybille Nütt, Dresden IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200x350cm, Katrin König tusculaneum-k.png o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70x195cm, Katrin König tusculaneum2-k.jpg o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100x80cm, Katrin König tusculaneum3-k.jpg Kunstmarkt Preisliste, teilweise zggl. Rahmenpreise Bsp.: 50x60cm (Einzelstück oder da Druck in Auflage?), 600 EUR zzgl. 70 EUR Rahmen 80x100cm 2200 EUR zzgl. 400 EUR Rahmung große Arbeiten (2x3.5m) 12.000 EUR Geradenbild Kinderzeichnung große Arbeiten am interessantesten, auch für Geradenbilder und Kinderzeichnungen mehrere Platten, da industriell und eingesetzte Presse mit diesem Format Begrenzung also von außen vorgegeben und gleichzeitig erweitert, sehr klares Konzept hinter transparenten Platten teilweise aber noch weißes Papier eingeschoben, wirkt wieder nicht konsequent nachträglich freie Bereiche weiß lackiert, ebenfalls nicht konsequent, auch wenn es dadurch ruhiger wirkt bei Plotter gibt es nur Seitenbreite als Begrenzung, bei Kinderzeichnungen DIN-Format wenn Motiv auf einer Platte keinen Platz benötigt, wird Platte weggelassen kleine rechteckige Befestigungsteile nicht schön Abstandsleiste zwischen einigen Arbeiten auf Folie und Rückwand erzeugt Schatten, lenkt eher von Arbeit ab (vlt. bei Geradenbildern doch nicht einsetzen) Signatur dann nicht auf Arbeit sondern auf Rückkarton mehrere Platten auch wegen Herstellung in Eigenarbeit, für Transport und Lagerung gut geeignet durch Verformung der PVC-Folien wird Druckgraphik skulptural(?) Lichtreflexion auch interessant
Entwurf für Ganzkörperporträt
Entwurf für Ganzkörperporträt
Geradenbild Entwurf für Ganzkörperporträt aufnahme_2016-07-08_10-26-16.png Sammlung an Entwürfen für mehrere Selbstporträts anlegen Tonio Kröger Selbst Tonio im Selbstgespräch: Noch einmal anfangen, aufwachsen gleich dir [Hans Hansen], rechtschaffen, fröhlich und schlicht, regelrecht, ordnungsgemäß und im Einverständnis mit Gott Jesus und der Welt, geliebt werden von den Harmlosen und Glücklichen, […] […] frei vom Fluch der Erkenntnis und der schöpferischen Qual leben, lieben und loben in seliger Gewöhnlichkeit!… Noch einmal anfangen? Aber es hülfe nichts. Es würde wieder so werden, […] im Brief an Lisaweta: […] wie sehr Sie damit die Wahrheit trafen [wegen Betitelung verirrter Bürger], wie sehr mein Bürgertum und meine Liebe zum Leben eins und dasselbe sind. Was herauskam, war dies: Ein Bürger, der sich in die Kunst verirrte, ein Bohemien mit Heimweh nach der guten Kinderstube, ein Künstler mit schlechtem Gewissen. Ich stehe zwischen zwei Welten, bin in keiner daheim und habe es infolgedessen ein wenig schwer. Ihr Künstler nennt mich einen Bürger, und die Bürger sind versucht, mich zu verhaften… ich weiß nicht, was von beidem mich bitterer kränkt. Ihr Anbeter der Schönheit aber […] solltet bedenken, daß es ein Künstlertum gibt, so tief, so von Anbeginn und Schicksals wegen, daß keine Sehnsucht ihm süßer und empfindenswerter erscheint als die nach den Wonnen der Gewöhnlichkeit. Ich bewundere die Stolzen und Kalten, die […] den Menschen verachten,– aber ich beneide sie nicht. Denn wenn irgend etwas imstande ist, aus eine Literaten einen Dichter zu machen, so ist es diese meine Bürgerliebe zum Menschlichen, Lebendigen und Gewöhnlichen. Was ich getan habe, ist nichts, nicht viel, so gut wie nichts. Ich werde Besseres machen, Lisaweta,– dies ist ein Versprechen.
5 von 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen
5 von 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen
Keilschrift-Inschrift am Tor der Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey
Keilschrift-Inschrift am Tor der Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey
Narziß und Goldmund Relevanz der Kunst was Kunst Goldmund gebracht und bedeutet hat: Es war die Überwindung der Vergänglichkeit. Ich sah, daß aus dem Narrenspiel und Totentanz des Menschenlebens etwas übrigblieb und überdauerte: die Kunstwerke. Auch sie vergehen ja wohl irgendeinmal […]. Aber immerhin überdauern sie manches Menschenleben und bilden jenseits des Augenblicks ein stilles Reich der Bilder und Heiligtümer. Daran mitzuarbeiten scheint mir gut und tröstlich, denn es ist beinahe ein Verewigen des Vergänglichen. Narziß: Ich glaube, die Kunst besteht nicht bloß darin, daß durch Stein, Holz und Farben etwas Vorhandenes, aber Sterbliches dem Tod entrissen […] wird. Goldmund: Das Urbild eines guten Kunstwerks ist nicht eine wirkliche, lebende Gestalt, obwohl sie der Anlaß dazu sein kann. Das Urbild ist nicht Fleisch und Blut, es ist geistig. Es ist ein Bild, das in der Seele des Künstlers seine Heimat hat. Urbilder (nicht wie Goethes Urpflanze ): nirgends vorhanden als im schöpferischen Geist Kunstgestalt lange vor Verwirklichung als Bild in Seele des Künstlers vorhanden Urbild = Idee Fotocollage notiert 230 EUR für Toner (CMYK) 3.800 Seiten je Toner = 15.200 Seiten bei normalem Text = etwa 1.000 Seiten(?) Foto A4 ca. 30x20 => 100x70 2*5 = 10 A4-Blätter * 10 (Collage) = 100 Blätter 10 x Fotodruck AV-Labor Format 100x70cm Preis im AV-Labor für "normales" Papier anfragen danach entscheiden, wo drucken aber: ich kann schon so Toner (nur CMY) kaufen aktuelle fast leer, plane ja weiterhin auch einzelne Fotos zu drucken kleinere bzw. "sensible" (Akt) Collagen weiterhin mit eigenem Drucker machen FdK-Konto noch gut gefüllt Aufnahmen Kopf bis Rumpf, mit Hemd, zugeknöpft 5 von 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen fotocollage1-k.jpg Hände aufgehalten, später Geraden frei ritzen 6 unterschiedliche Stellungen auf jeweils 3 A4-Blätter gedruckt Endformat: A3, auf Spiegel befestigt 1. Schritt: Hintergrundfläche / Leuchten erzeugen, oberer Bereich dunkler Hintergrund, Übergang zu hell 2. Schritt: Figur 3. Schritt: Geraden morgen weiter bearbeiten Geradenbild Keilschrift Keilschrift-Inschrift am Tor der Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey keilschrift-k.jpg von Sumerern aus Buchhaltungssystemen entwickelt Vorläufer Zählsteine mit Darstellung von Nutztieren und Waren Keilschrift: Bilder in abstrakte Zeichen aufgelöst aus keilförmigen Einzelelementen zusammengesetzt Zeichen aus Kombination von Grundelement gebildet im 1. Jahrtausend v. Ch. durch Buchstabenschrift abgelöst Schreibmaterial: handgroße Tontafeln, nach Beendigung gebrannt
aktueller Zustand Kopf
aktueller Zustand Kopf
Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor
Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor
Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold)
Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold)
aktueller Zustand Geraden-Alphabet
aktueller Zustand Geraden-Alphabet
Herme Gipsabdruck Vorder- und Rückseite aneinandergefügt mit Heißklebepistole befestigt Augenhöhlen mittels geklebter Gipsbinden ausgefüllt, danach mit Wasser angefeuchtet und Gips verschmiert später mit Spachtelpulver glätten oder bei Bachmann Einzeltermin anfragen aktueller Zustand Kopf gipsbinde31-k.jpg umsetzen Einzeltermin Bachmann: rohe Kopfform zeigen besprechen, mit welchem Material Details umsetzen Gerüst Schulter zu rechteckiger Form der Herme besprechen und herstellen am Ende bei Alberti Wolfgang Alberti ersten Sockel-Abschnitt mit MDF-Platten herstellen und weiß streichen E-Mail wegen Einzeltermin an Bachmann geschrieben Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor goethe-herme-k.jpg Georg Viktor (Bildhauer) in Antike: je wuchtiger Phallus, desto wichtiger die Person Herme wo Pfeiler weitere Bausteine bekommt (wie Idee meiner Herme mit A4-Blättern, Gucklöchern, Lautsprechern, …) mit Inschrift in Goethes Handschrift: Jungfrau, Mutter, Königin, Göttin seitlich: Skizze der Urpflanze über die Urpflanze: […] die den Typus einer Blütenpflanze schlechthin verkörpert und aus der man sich alle Pflanzengestalten hervorgegangen denken kann. (Goethe) Porträt: geht auf Maske zurück, die sich Goethe 1807 von Carl Gottlieb Weisser (1779-1815, deutscher Bildhauer) abnehmen ließ kleiner Sockel neben Herme: für Betrachter, ist dann auf gleicher Augenhöhe mit Goethe zum Cockring: Die Zeiten kehren nie wieder,//Steif sind all meine Glieder//Bis auf eins. (Goethe) Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold) hermes-wolpertinger-k.jpg Verbannt!, Ann Cotten: Metamorphose weiblicher Hauptfigur Ann zu übergroßen antiken Herme Wie zu sehen, kann der Penis über eine im Innenraum verlaufende Treppe erstiegen werden. Nimmt man […] als Maßstab, ist die ganze Herme etwa 23 Meter hoch und der Penis 13 Meter lang. Die Herme setzt sich unter dem Erdboden fort. Die Hoden sind kilometerbreite Pilzgeflechte und verfügen über eine Verbindung zum Internet. (Peter Groenewold ) Geradenbild aktueller Zustand Geraden-Alphabet geradenalphabet-k.jpg Geraden-Alphabet weiter bearbeitet Größenverhältnisse berechnet Nur Großbuchstaben, allerdings 50% verkleinert statt Kleinbuchstaben
Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal
o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke
Karneval, 23.2.1987 gezeichnet angefangen, 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda
Karneval, "23.2.1987 gezeichnet angefangen", 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, ?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?, Hans-Jürgen Fränzer
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, "?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?", Hans-Jürgen Fränzer
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan
Kunst 1 0
Standpunkt Geradenbild Kinderzeichnung 2016-08-23.mp3 Nachtrag: bei Patienten wird oftmals Hilfestellung gegeben ich weiß nicht, inwiefern Kursleiter auf Stil und Inhalt Einfluss haben Vorlesungsverzeichnis WS 16 notiert entweder noch nicht fertig zusammengetragen oder dieses Semester sehr wenige Kurse Bildmusik und Plastisches Gestalten leider am Dienstag (Klassentreffen) Bildmusik versuchen dennoch zu besuchen (ohne Vortrag, nur als Zuhörer) (1) Die Zeitkapsel, Projekt, Alba D'Urbano Andy Warhol Andy Warhol: nannte Dinge, die er nicht vergessen wollte als Leftover, legte sie in Zeitkapseln in Archiven befinden sich materielle und sichtbare Dokumente von Ereignissen Ausgangspunkt für Rekonstruktionen von Vergangenheit Erzählungen und Narrationen nehmen unterschiedlichste mediale Formate an Was nehmen wir in den Archiven auf und welche Bedeutung geben wir diesen Dingen, Ereignissen, Prozessen dadurch? (2) Bildmusik, Dieter Daniels Dieter Daniels und Jan Thoben Seminar, Dienstag 14:00-18:00, Raum: 3.04, 14-täglich ungerade Wochen, Beginn: 11.10.2016 seit Antike stehen Malerei und Musik in Wechselbeziehung in Renaissance diskutierte man Wettstreit der Künste als Paragone Seminar untersucht Themenfeld anhand von Theorien und künstlerischen Praktiken Bsp. Richard Wagner und Max Klinger Max Klinger suchten idealisiertes Gesamtkunstwerk Anfang 20. Jhd. Moderne Musik und abstrakte Malerei hatten Interesse an Klangfarben und Farbklängen (Arnold Schönberg, Wassily Kandinsky, Francis Picabia, Robert Delaunay) in 2. Hälfte 20. Jhd. entstehen Kollaborationen von Komponisten und bildenden Künstlern (John Cage, Jasper Johns, Robert Rauschenberg Robert Rauschenberg) elektronische Medien ermöglichen hybride Künstlerlaufbahnen (Nam June Paik, Laurie Anderson, Carsten Nicolai) Motive wie Johann Sebastian Bach’s Kunst der Fuge spiegeln sich in Formensprache der Moderne (František Kupka, Georges Braque, Paul Klee) und aktuell in Zeichnung und Malerei (Jorinde Voigt, Ute Pleuger, David Schnell) Klangkunst (Max Neuhaus, Bernhard Leitner, Christina Kubisch) skulpturale’ Musik (Terry Fox, Brian Eno, Ari Benjamin Meyers) (3) Plastisches Gestalten I / Kopf-Intensivkurs, Steffen Bachmann Wahlpflichtkurs, Dienstag 10:00-17:00, wöchentlich, Bildhauerwerkstatt Trufanowstraße, 11.10.2016-6.12.2016 Einführung in bildhauerisches Denken und Arbeiten modellieren Kopf nach Modell beobachten formaler und anatomischer Zusammenhänge Psychiatrie und Kunst Patienten des Alexianer-Krankenhaus, Münster (1) Karl Bergenthal (1993 55 Jahre alt), Down-Syndrom Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden) bergenthal-signatur-k.jpg mit 15 in Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen, später weitere Einrichtungen, ab 1957 im Alexianer-Krankenhaus spricht schwer verständlich beim Malen und Theaterspiel Ausdrucksfähigkeit gefunden durch Kunsttherapie innere Ordnung, Selbstversicherung, Selbstbewusstsein, Stabilität für Zusammenleben o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal bergenthal-k.jpg Farbe wichtiges Element: "o.T.", Papier/Buntstift, Ölkreide, 31x43cm zuerst Umrisszeichnungen, benennt er als Haus, Mensch, Blume, Hexe, Baum (erinnert an Kinderzeichnungen) "o.T.", Papier/Ölkreide, 31.5x43.0cm Übermalungen erzeugen Transparenz und Vielschichtigkeit sonnig leuchtende Farben spiegeln […] gemütvolle und zugewandte Persönlichkeit wieder (2) Peter Boenicke zeitweise völlig zurückgezogen freundliche und humorvolle Primärpersönlichkeit durch Kunsttherapie hervorgetreten zeichnete u.a. Tiere und Menschen mit verdrehten Gliedern Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke boenicke-k.jpg Häuser und Bäume mit verkehrten Ansichten große Fahrzeuge mit kleinen, kleine mit großen Rädern (3) Robert Burda seit 1976 in Maltherapie, seit 1984 in Kunsttherapie fängt mit Zeichnung an, hebt Einzelheiten mit Farbe hervor eidetische Veranlagung (von sehr genauer, anschaulicher Erinnerung) kann sich über Situation erheben, malt aus Vogelperspektive tritt selber in Szenen vor Zeichnungen mit zeitlichem und räumlichen Abstand zum Dargestellten entstanden schreibt Namen hin, als wollte er sagen: Ich bin dabeigewesen Karneval, "23.2.1987 gezeichnet angefangen", 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda burda-k.jpg Karneval-Szene: Kreis von 18 Mann, Nr. 19 Bewegungstherapeutin, Zuschauer hinten an Tischen (4) Hans-Jürgen Fränzer Ich hab' die Welt gemacht. War viel Arbeit! Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, "?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?", Hans-Jürgen Fränzer fraenzer-k.jpg neben alltäglichen Dingen wie Kaffee, Zigaretten und Geld auch Tiere, Menschen, Himmelskörper versichert sich durch Wiederholung aufs Neue vom Vorhandensein der Motive Signieren und Datieren immer wiederkehrende Vergewisserung seiner selbst und der Zeit, in der er lebt Hübsch, nicht? (5) Hans-Georg Kastilan Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan kastilan-k.jpg "Westerwald", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm "Flugzeugträger", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm 20 abgezählte Blätter werden auf Stapel gelegt und nacheinander ohne Unterbrechung bemalt Reise durch Zeit und Raum wird in zeichnerischer Kurzschrift festgehalten Biographisches wird ovn Hans-Georg Kastilan durch auf das Wesentliche reduzierte Symbole zu allgemein Bedeutsamem (6) Josef König, taubstumm "o.T.", 1990, Papier/Wachskreide, 43x61cm, Josef König freundlicher und zufriedener Mensch, fröhlicher Natur verfolgt häufig draußen Geschehen auf Krankenhausgelände fegt, hält Ordnung im Stationsgarten, kümmert sich um Stationshund Moppel
(mit Notizen der vergangenen Tage) Hausarbeit weiter bearbeitet aktueller Zwischenstand (3.8.2016) Standpunkt E-Mail von Hans: "Ich möchte Dich nicht mit meiner Meinung über 'Kunst und Politik' zu irgend etwas überreden. Es geht mir nur darum, darauf hinzuweisen, dass zu anderen Zeiten bedeutende Künstler ganz anders -- m.E. realistischer -- darüber gedacht haben als 'man' das heutzutage tut. In meinen Augen wertet die Tatsache, dass einer Kunst produziert, seine Meinungsäußerung in außer-künstlichen Belangen um keinen Deut auf, selbst wenn er hohes öffentliches Ansehen genießt. Einstein ist ein Beispiel aus der Wissenschaft. Er genoss Ansehen und war in politischen Dingen von geradezu gefährlicher Naivität!" Standpunkt Geradenbild verhüllt Kinderzeichnung 2016-08-02.mp3 Zweifel Zweifel Gedanken vom 6.8. , unkorrigiert (aber ohne Whisky Alkohol, lese gerade "Und Nietzsche Friedrich Nietzsche weinte") Wo ist die Qual, die mich zu guter Kunst leitet? Wo die brennenden Fragen? Zweifel Zweifel, der sich durch Schlafl osigkeit, Albtraum, Schwitzen, - allgemein - innere Unruhe äußert? Warum bin ich nur so zufrieden? Warum verzweifel ich nicht an der Erkenntnis, dass selbst die Frage nach dem Sinn der Existenz vor und nach der Menschheit nie gestellt werden wird, ja selbst in dieser kurzen Zeitspanne menschlichen Daseins nur pseudo-da ist, unmengen an Lebenszeit raubt? Wie soll ich da ein Verlangen nach Ausdruck spühren? Wie das Verlangen nach Mitteilung? Ich möchte ungern Kunst machen, die große Themen wie Krieg, Hunger, Liebe oder Tod einnimmt, aber eigentlich zum Verkümmern verurteilt ist, weil in mir die Themen keine drängende Reaktion auslösen, die guter Kunst zu Grunde liegen sollte. Was interessiert die Menschheit mein Alltag, wo doch jeder seinen führen muss? Was interessiert mich der Alltag der Menschheit, wenn ich mit mir selbst beschäftigt genug bin? Solange ich nur Kunst für mich mache - wie bisher geschehen - werde ich nicht den Drang haben ausstellen zu wollen, weil es nichts zu sagen gibt, was den Anderen gesagt werden müsste. Es ist nicht tragisch, dass die Kunst bei mir bleibt. Es macht mir Spaß mal hier und da mich zu äußern, die Arbeit dann in einer Schublade verschwinden zu lassen, später wieder herauszukramen und mich an jener zu erfreuen. Und dennoch spühre ich ein Verlangen nach einer anderen Kunst. Die, die meiner Meinung nach aber von vielen nur gespielt, nicht gelebt wird. Ich will nicht Schauspieler sein! Wo ist die Qual?
Frank Sievers
Frank Sievers
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
o. T., Sanghoon Lee
o. T., Sanghoon Lee
A Gray Matter, Walker Brengel
A Gray Matter, Walker Brengel
weitere Zeichnungen
weitere Zeichnungen
Kunst 2 0
Ausstellung UdK Rundgang Fakultät Bildende Kunst Kinderzeichnung ("kindlicher Stil") Frank Sievers udk1-k.jpg "Kleine Zeichnung im goldenen Rahmen", 2016, Valerie Funk entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach udk3-k.jpg Sarah Loibl mit umsetzen stark vergrößerten Arbeiten auf Plane mit Ösen, evtl. für Kinderzeichnung so ähnlich umsetzen Maria Martini verhüllt Alice Senorina Hauck Strom, Welle, Europ(guernic)a, Jonas Jubitz o. T., Sanghoon Lee udk9-k.jpg Clara Thorbecke Sophie Fensch Geradenbild A Gray Matter, Walker Brengel udk14-k.jpg "kein Titel", 2016, Yei-Hyung Kim Franziska Beilfuss Phillip Langer Standpunkt radikal verhüllt Kinderzeichnung Die neuen Zeichnungen zähle ich zu den einzigen Arbeiten, die ohne aller Theorie funktionieren. Die frei sind von künstlerischem Gehabe. Von Gedankenkonstrukten, von Handwerk Handwerk. Sie entstehen aus dem Leben heraus. Sie erzählen nicht mehr, als was die Welt von sich aus vor meinen Augen ausbreitet. Die verhüllten Arbeiten bzw. das Verhüllen als Akt des Zurücknehmens stellen/stellt die Gegenseite / der Gegenpol da. Mir scheint, als wären die Zeichnungen nun die Antwort auf das radikale Zurückziehen. Ein Gedanke beim Verhüllen war, dass im Inneren der Kästen etwas blühen kann, was für dem Betrachter verweigert bleibt. Vor lauter Blühen sollten die Kästen irgendwann einmal brechen, das Innere nach Außen treten und die Welt mit Neuem, noch nie Gesehenem überfluten. weitere Zeichnungen kzsa2-k.jpg Die Verhüllung ist der Todesstoß für jeglicher Kunst, die kindlichen Zeichnungen der Versuch das einfache Leben in die Kunst zu bringen.
Zeichnung auf Papier, 30
Zeichnung auf Papier, 30
Drawn Home Making, Clemens Fellmann
"Drawn Home Making", Clemens Fellmann
Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ohme neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- und 25x10cm-Motiv) Ausstellung Performance Clemens Fellmann "Drawn Home Making", HGB-Galerie "Drawn Home Making", Clemens Fellmann clemens_fellmann-k.jpg "[…] ist eine zeichnerische und tänzerische Aneignung eines Ortes. Mit einem Bleistift in der Hand wiederhole ich eine Abfolge von Bewegungen und benutze den Ort als Träger für meine Spuren. Mit jeder Wiederholung hinterlasse ich mehr Spuren, doch der Ort hinterlässt auch zunehmend Spuren an mir und […]" Das ist die erste in der Hochschule gesehene Arbeit, wo ich nicht die große Sinn-Frage gestellt habe. So wie es war war es genau richtig. Auch bin ich nicht wenige Augenblicke später gelangweilt wieder gegangen. Der Prozess des Schaffens war nicht nur performativ (also körperlich und hörbar) sondern auch durch die an der Wand und dem Boden entstandenen Linien erfahrbar. Das Ergebnis ist im Endeffekt durch eine Unmenge an Konzentration und Kraft entstanden. Gut fand ich auch, dass nur wenige Betrachter im großen Raum standen, teilweise war ich alleine im Raum. Kein Gedränge, keine Ablenkung, kein Partygefühl. Clemens hat nicht nur so getan als ob sondern wirklich gearbeitet. Es war kein aufgesetztes Schauspiel sondern gelebt. Eine vom Aufbau simple aber in der Umsetzung fordernde Arbeit. Standpunkt was ich daraus lerne: (1) Kinderzeichnungen konzentriert, langsam schaffen (2) bei größerer Fläche: Körper einsetzen, keine weiteren Hilfsmittel außer Stifte (3) Arbeitsspuren zulassen, Blatt darf zerknittern, darf beschmutzt werden (nur nicht gewollt!)
Gerüst für Tonobjekt
Gerüst für Tonobjekt
Werkstatt Plastisches Gestalten umsetzen kleinen Spiegel mitnehmen nur das im Tonobjekt umsetzen, was ich auch sehen kann Gerüst für Tonobjekt geruest-k.jpg (1) Riffelroh 8mm auf 30cm gesägt (Metallwerkstatt) (2) Rohr auf Platte geschweißt (3) Holz-"Schmetterlinge" hergestellt 2 Holzscheiben gekreuzt, mit Stahldraht festgebunden Schmetterlinge am Riffelroh befestigt: (a) Augenhöhe (b) Mund (c) Hinterkopf (d) Hals (e) 2 x Ohren, zwischen a und b umsetzen abends Grundgerüst in Eisenbahnstraße bringen Bachmann würde zu Besprechungen auch zu mir fahren Notizen von morgen: Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ohme neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- und 25x10cm-Motiv)
Geradenbeine, 50x100cm
Geradenbeine, 50x100cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt auf Styroporkopf
Selbstporträt auf Styroporkopf
Kunst 1 0
(mit Notizen von gestern und morgen) Friedrich Fröhlich, auf Bilderrahmen wütend Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Rahmen für Geradenbeine fertig gemacht Rückkarton an langen Seiten geschliffen, damit er leichter in Rahmung passt (-) Papier leicht geknickt meine Ausrede: Mirós Papierarbeiten im Museum auch teilweise geknickt, Klebestellen teilweise gut sichtbar gewesen, Matisse Papierarbeiten mit Flecken heißt: sollte aus mir mal was werden, hängt alles im Museum, egal ob mit oder ohne Knicke (-) Klebeband abgegangen (-) mit doppelseitigem Klebeband Arbeit an Rückkarton noch einmal befestigt (eigentlich überhaupt nicht gut) Geradenbeine, 50x100cm geradenbeine Alberti Wolfgang Alberti wegen Papierrolle im Kleinformat in kommenden Wochen aufsuchen umsetzen heute nach 19:00 abholen Kurs o.T. Selbstporträt Collage, 30x40cm selbstcoll1-prae nach gestriegen Tests auf Papier Collage auf Leinwand umgesetzt neue Fotos vom Gesicht gemacht, jeweils Kopf leicht gedreht/gesenkt Selbstporträt auf Styroporkopf kopf2-k.jpg Vorder-, Rück- und Seitenansicht ausgedruckt und Styroporkopf damit beklebt Styroporkopf: industriell hergestellte Skulptur, für Verkauf gedacht eigenes Gesicht über Standardform gelegt Realität => Fotografie (Abbild) => 3d-Objekt umsetzen ausprobieren: Selbstporträt über von mir genutzte Flaschen (Weinflasche), Kunststoffbehälter (Ketschup, Milch), Tassen, Karaffen legen Form verfremdet Gesicht, Gesicht evtl. zusätzlich verzerren (unterschiedliche Augengrößen, Nase von mehreren Seiten, Mund schräg)
Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert
Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert
I am an artist, 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
"I am an artist", 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed
Kunst 2 2
Werkstatt Holzwerkstatt Bilderrahmen für gekreuzte Beine aus Eiche hergestellt Innenmaße: 55x105cm (2,5cm je Seite Abstand) Glaszuschnitt bestellt: 105,9x56,1cm morgen Abstandsleisten sägen und Rückkarton anfertigen Alberti Wolfgang Alberti-Erzählung: setzte sich gestern nach der Arbeit zu Hause auf einen Stuhl und schlief ein Geradenbild Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert fuesse.jpg Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 8: Abkoppelung außen/innen und die Folgen (1) inneres Geschenen bleibt für Betrachter und Künstler unzugänglich "Orgasm", 1974, 7:30, s/w, ohne Ton, Urs Lüthi (*1947) Mimische nicht emotional, entgegen Erwartungen die Werktitel evoziert inneres und körperliches Geschehen abgekoppelt (2) künstlerische Verfahren der Überzeichnung und Selbstentblößung gründen auf erfahrene Unzugänglichkeit des Ich "I am an artist", 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine iamanartist.jpg Videoperformance im "Bowery", Straßenzug in New York mitten in den Passanten verküdet er laut, er wolle mit Problemen der Menschen nichts zu tun haben "Er sei Künstler, diese Probleme seien nicht künsterlischer Art und berührten ihn daher nicht." (bei Daniels Dieter Daniels nachfragen!) Remake 2010 Jeff Stanley (3) gesteigerte Form: Selbstzerstörung, Publikumsbeschimpfung, Aggressivität, Exzess Kategorie 9: Tradition, Idol, Selbst u.a. Aufnahmen von Bildern mit religiösen Gestalten und bekannte Personen werden über Körperteile der Künstler gelegt bzw. ersetzt Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed freed.jpg eignet sich exemplarische Frauengestalten in Bildwerken der Vergangenheit an (Buchmalerei bis Malerei 20. Jahrhundert) übernimmt nicht Haltung einer religiösen Figur (wie trohnende Maria) agiert unabhängig von motivischen oder ikonografischen Tradition passive Funktion als weibliches Model ist aufgehoben Theorem der Identität: Tritität, 1974, 8:00, s/w, Ton, Peter Weibel zuerst Gesichter von Jesus Jesus Christus Jesus, Nikolaus Lenau (romantischer österreichischer Dichter, verbrachte letzte Jahre in Irrenanstalt) und Weibel selber gezeigt zum Porträt Jesus Jesus Christus Jesus Satz von Francesca: "Form und Inhalt sind wie Bruder und Schwester in der ehrwürdigen Halle des Raumes" zum Porträt Lenaus seinen Satz: "Die Poesie bin ich selber. Mein selbstestes Selbst ist die Poesie." Weibel: "Meine Botschaft wirft jeden auf sich selbst zurück." toten Gesichter werden zum Leben erweckt, zum Sprechen gebracht sein Gesicht wird darübergeblendet Standpunkt Kurs Atelierbesuch von Clemens (nachträglich notiert) über Geraden-Collage: würde die mit Kohle gezeichneten Füße so belassen, lässt noch mehr Handschrift des Künstlers erahnen werde also jetzt erst einmal nur Randbereiche weiter bearbeiten, Füße so bis Klassentreffen belassen konnte mit meinem in Klasse vor 1-2 Jahren vorgestelltem Meerbild nichts anfangen, verschenktes Potential (warum?) für mich aber: erste Schritte mit Geraden würde jetzt auch Geradenbilder nicht als Kunst betrachten, sondern als Weg dorthin Gerade = Ausgangspunkt für einen neuen Weg Gerade nur anfänglich wichtiges Element Gerade langsam weiterdenken, krümmen, verbinden, schließen, färben, wandeln, formen Körperstudien und Konstellationsbilder = Untersuchung "Kunst": müsste dann noch "mehr" haben (was das auch immer ist) damalige Probleme: Formprobleme, Wunsch Realität besser darzustellen, nicht nachzuahmen (wie Flimmern bei Pointilismus) mein Problem: eigentlich kein Formproblem, sondern mein Versuch aus gefühlter Beliebigkeit in der Gegenwartskunst zu entkommen gleichzeitig klingt in Kunstgeschichtsbüchern 19. und 20. Jahrhundert so, als hätte es so kommen müssen dabei andere Künstler = andere Kunst = andere Entwicklung eigentlich gar nicht so stringent ("Es hat so kommen müssen"), wie gedacht / vermittelt Künstlergruppierungen/-Kunstströmung: mehr Macht als heute (fast nur Einzelgänger, sehr subjektive private Herangehensweise) Was bedeutet das für mich? Wenn der Verlauf damals auch nicht wirklich durch Objektivität gekennzeichnet war - was ich ja glaubte - warum suche ich jetzt danach? trotzdem: politische und gesellschaftskritische Kunst für mich unbedeutend wenn dann (1) L’art pour l’art L’art pour l’art oder (2) einfach eigenes Leben / Inneres bearbeiten eigenes inneres Leben: einzigartig, von niemand anderem erfahrbar, deshalb einmalige Ergebnisse möglich Lust auf Stillleben, Katzenporträts, Selbstbildnisse
Ganzkörperporträt weiter bearbeitet
Ganzkörperporträt weiter bearbeitet
Kunst 1 0
Kunstgeschichte Standpunkt Die Geschichte der Kunst Interesse an Kunstgeschichte eine Folge vieler Faktoren, die die Stellung der Kunst und des Künstler in heutiger Gesellschaft entscheidend verändert haben Kunst wie nie zuvor zur Mode geworden Faktor (1) allgemeine Vorstellung von Fortschritt und Wandel Geschichte der Menschheit sehen wir als Reihe aufeinander folgender Epochen an seit 19. Jahrhundert Überzeugung, Gang der Geschichte = unaufhaltsam Glaube: Kunst, wie Technik und Wirtschaft, wird von diesen irreversiblen Kräften vorangetrieben anfängliche Feindseligkeit gegenüber Impressionisten, die später berühmt wurden und hohe Preise erziehlten: Kritiker büßten Vertrauen in eigenes Urteil ein Legende kam auf, alle großen Künstler würden von ihrer Zeit abgelehnt und verlacht werden führt zu Bestreben des Publikums heute, überhaupt nichts mehr abzulehnen oder zu verlachen Faktor (2) hängt ebenfalls mit Entwicklung von Wissenschaft und Technologie zusammen Macht und Prestige der Naturwissenschaften beeindruckten Künstler wie Kritiker Kunstkritiker fehlen aber rationale Methoden, Abstruses vom Absurfen zu unterscheiden gleichzeitig will Kunstkritiker nicht abwarten und verpassen allgemeine Überzeugung: alle, die an veralteten Ideen festhalten und sich weigern, mit der Zeit zu gehen, sind verloren Faktor (3) Kunst will nicht nur mit Wissenschaft und Technologie mithalten sie will uns Möglichkeit geben, diesen Ungeheuern zu entfliehen Künstler lehnten Verstandsmäßige und Mechanische ab verschrieben sich mystischen Lehren, die Wert der Spontaneität und Individualität betonten Gefühl der Bedrohung von Überorganisation, Standardisierung, Zwang Zwang zur öden Gleichförmigkeit Kunst = einziger Zufluchtsort, wo Eigenwilligkeit und persönliche EIgenart toleriert und sogar geschätzt werden Faktor (4) psychologische Annahmen über Kunst und Künstler: (a) Idee der Kunst als freier Ausdruck der Persönlichkeit (Romantik) (b) Einfluss Psychoanalyse Sigmund Freud, Zusammenhang Kunst und Seelenleiden (wörtlicher genommen als beabsichtigt von Freud Sigmund Freud) zusammen mit Überzeugung Kunst sei Ausdruck des Zeitalters: Ansicht, Künstler hat Pflicht, sich aller Hemmungen zu entledigen um sich nicht nachsagen zu lassen, sie könnten Wirklichkeit nicht ins Gesicht sehen: wird vieles angeschaut, wovor sich frühere Generationen gescheut hätten Faktor (5) andere Formen des Schöpferischen von Vermittlung durch Dritte abhängig Bsp: Bücher (gedruckt und verlegt), Theaterstücke und Kompositionen (aufgeführt) extreme Experimente werden dadurch behindert Malerei ist für radikale Neuerungen empfänglicher Faktor (6) Kunstunterricht wichtiger Faktor für heutige Situation Pioniere der Schulreform forderten, dass Kinder sich frei entfalten lassen sollten Künstler "betrachteten voll Neid die Originalität und den Charme der kindlichen Schöpfungen" Kunstunterricht vermittelte vielen Kindern Gefühl der Selbstverwirklichung Faktor (7) Ausbreitung Fotografie und ihre Rivalität mit der Malerei Malerei häufig Nachahmung der Natur zum Ziel gehabt Wiedergabe war Aufgabe, mit der viele Jahrhunderte lang gerungen wurde Künstler und Kunstexperten Argument: Kunst müsse nun Alternativen zur Naturtreue entwickeln Faktor (8) Marxismus sowjetrussicher Prägung betrachtete experimentelle Richtungen der Kunst als Verfallssymptome der kapitalistischen Gesellschaft extreme Rebellen im Westen "von oben" gefördert als Gelegenheit gesehen, Welt großen Gegensatz zwischen freier Gesellschaft und Diktatur vor Augen zu führen Faktor (9) Sucht des Publikums nach Neuem Bereitwilligkeit jedem modischen Trend zu folgen Gefahr Hingabe jeder Modeströmung: Druck des Konformismus, Angst vor Zurückbleiben, Furcht als spießig angesehen zu werden Vorstellung Künstler müssten Vorreiter des Fortschrittes sein wurde/wird nicht von allen Kulturen geteilt "Er wollte ganz gewiss nichts anderes tun, als einen schönen Teppich herzustellen. Wäre es nicht ein Segen, wenn diese Einstellung auch bei uns größere Verbreitung fände?" Geradenbild Ganzkörperporträt weiter bearbeitet aaa4-k.jpg Bauchbereich nach unten gezogen umsetzen rechte Brust und Schulter korrigieren linke verkrampfte Hand hervorheben mögliche Füße mit Kohle skizzieren
(E-Mail von Ohme vom 28.4. mit einer Zeichnung von FR²)
(E-Mail von Ohme vom 28.4. mit einer Zeichnung von FR²)
Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30
Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30
Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore
Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore
Porträt von Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau
Porträt von Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau
One (Number 31, 1950), 1950, Öl und Email auf Leinwand, Jackson Pollock
One (Number 31, 1950), 1950, Öl und Email auf Leinwand, Jackson Pollock
Kunst 0 5
(mit Notizen von gestern) 1 x für die Kunst geblutet Geradenbild Leinwand auf Rahmen gespannt Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30 linieleinwand-k.jpg umsetzen Transport Klassenraum -> Eisenbahnstraße organisieren 3 große Rollen, mehrere Arbeiten (gerollt), 2 x verhüllte Arbeit vom Rundgang, Flügeltürrahmen evtl. heute Alberti Wolfgang Alberti wegen rechter Flügeltür (lässt sich schlecht schließen) nach Lösung fragen Brief mit Fotos vom Flügelrahmen an Fdk-Mitglied Oma abschicken Werkstatt Holzwerkstatt Holzkonstruktion nachgeschliffen und mitgenommen evtl. Alberti Wolfgang Alberti wegen Rahmung gekreuzte Beine anfragen (habe kommende drei Wochen viel Zeit) Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Zusammenfassung: 1. Künstler gingen vom von Auftraggebern vorgegebenen Thema aus Bildnisse, religiöse Themen, … 2. Künstler müssen sich Themen selbst suchen 2.1. Künstler, die Arbeiten schufen, die Käufer anlocken sollten 2.2. Künstler, die nicht bloße llustratoren sein wollten suchten Themen, mit denen sie bestimmte technische Probleme studieren konnten jedes Motiv = Gelegenheit, Harmonien von Formen und Farben zu studieren auf Lösungssuche von Formproblemen Beispiel: altes Problem der Malerei auf Fläche Raumtiefe darzustellen 3. Künstler, die eigene Vorstellungen verwirklichen [ab hier wird es nicht mehr wirklich nachvollziehbar, da zu subjektive Herangehensweise] wie: von trockener Vernünftigkeit der Erwachsenen freizukommen, Fantasie der Wilden und Kinder wiederzugewinnen Streben nach Klarheit, Gesetze des Universums spiegeln, … gleichzeitig aber anscheinend: Zweifel Zweifel am Schaffen suchten weniger Gekünsteltes und weniger Beliebiges durch selbstständiges Handeln wird es aber immer beliebiger, da noch weniger objektiv als davor Antwort vielleicht (Gombrich): Moderner Künstler will wieder Dinge schaffen Sehnsucht: möchte fühlen, dass er etwas macht, was früher nicht da war nicht bloßes Abbild von Dingen, nichts Dekoratives also: Wesentlicheres und Bleibenderes was ihm wirklicher vorkommt, als das, was ihn im Alltag umgibt zurück zur Kindheit, wo Alltagsgegenstände eine größere Bedeutung bekamen (wie Stift = Zauberstab, Sandstrand = Schlossanlage) unscheinbare Dinge = ungeheure Bedeutung für Kind Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore henrymoore-k.jpg Skulptur durch "Magie menschlicher Hände" entstanden schaute am Anfang nicht auf Modell sondern auf Stein keine steinerne Frau sondern frauengleicher Stein romantische Sehnsucht: Zivilisation entfliehen, die vom Kommerziellen verseucht zu sein scheint (wie Gauguin Paul Gauguin oder Delacroix) nicht einfach erlernbar: Unmittelbarkeit ? und Einfachheit Beispiel Henri Rousseau, war Zollbeamter bewies, dass übliche akademische Ausbildung auch Hindernis sein kann Porträt von Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau rousseau1-k.jpg ohne akademische Ausbildung, malte mit einfachen, reinen Farben und klaren Umrissen Bewunderung für Rousseau und "Sonntagsmaler" führte bei anderen Malern zur Ablehnung komplizierter Theorien des Expressionismus und Kubismus Theorie = Ballast wollten Ideal des einfachen Mannes entsprechen klare, eindeutige Bilder malen nüchtern und sachlich sein, Inhalte darstellen, die schlichte Menschen mögen und verstehen können Widerspruch: Man kann nicht beschließen "primitiv" zu werden [Textabschnitte ausgelassen] Gombrich: wenn alte Aufgaben verschwanden, gab es wieder neue, die Künstlern das Gefühl von Sinn und Zweck gaben was schon einmal getan wurde stellt keine Aufgabe mehr da Ziel: (1) nicht mit halben Lösungen zufriedengeben (2) auf Effekthascherei verzichten "Eine endlose Geschichte" Bedeutung von einzelnen Künstler erst nach Ablauf bestimmter Zeit möglich wie ihr Werk andere beeinflusst hat / woraus ihr Beitrag zur Geschichte der Kunst besteht Gombrich Kunstgeschichte nach Lösung bestimmter künstlerischer Probleme betrachtet Lösungen, die weitere Entwicklung bestimmen je näher Gegenwart: schwierig voübergehende Moden von dauerhaften Leistungen zu unterscheiden Beispiel 1890: Versuch aktuelle Kunstgeschichte zu beschreiben, wäre fehlgeschlagen 1) van Gogh Vincent van Gogh ("halb verrückter holländischer Autodidakt", malte besessen "irgendwo in Südfrankreich") 2) Cezanne ("wohlhabender, scheuer älterer Herr, der schon lange aufgegeben hatte, Ausstellungen zu beschicken") 3) Gauguin Paul Gauguin (spät angefangen mit malen, in Südsee ausgewandert) Frage, ob damalige Historiker überhaupt von diesen Künstlern etwas erfahren hätten Wort Kunst bedeutet zu verschiedenen Zeiten Verschiedenes Definition was Malerei ist (wie Auftragen von Farbe auf Leinwand) Ausdruck "Tachisme" (von tache = Fleck) für Konzentration auf den auf Leinwand aufgetragenen Fleck Beispiel: Jackson Pollock One (Number 31, 1950), 1950, Öl und Email auf Leinwand, Jackson Pollock pollock1-k.jpg herkömliche Technik für abstrakte Malerei befriedigte ihn nicht legte Leinwand auf Boden, tropfte, goss, schleuderte Farbe darauf höchstwahrscheinlich von (1) chinesischen Malern inspiriert, die sich ähnlich unorthodoxer Methoden bedienten (2) von magischen Sandbildern (?) von Indianerstämmen Ergebnis befriedigte 2 damalige Tendenzen: (1) Sehnsucht nach kindhafter Einfachheit und Spontaneität (2) appelliert an rein intellektuelle Interesse an Problemen der "reinen Malerei" Action Painting = Abstrakter Expressionismus glaubte wie andere Künstler an Hingabe an spontanen Impuls Arbeiten mussten wie chinesische Kalligraphie schnell entstehen, nicht überlegt sein, unmittelbar hervorbrechen Einfluss vom Zen-Buddhismus, im Westen damals in Mode gekommen Gombrich betont: man muss nicht unbedingt die Theorien eines Künstlers akzeptieren, um seine Werke zu schätzen Probleme der Künstler verstehen lernen viele Werke durch Fotografie schwer zu transportieren (evtl. Ansporn für Künstler, da einmalig, nicht reproduzierbar) Collage kann Mitte zwischen Bild und Skulptur darstellen (auch Geradencollagen, da sich Papier stark biegt?) für Künstler wichtig, sich mit Farben und Formen und ihrer gegenseitigen Beeinflussung auf Malgrund zu beschäftigen Frage, ob Kunstgeschichte einstmals möchtiger Strom, inzwischen verzweigt in viele Nebenarme und Bäche Rebellen von damals heute gefeiert in öffentlichen Museen so gut wie alles Rebellierende von Besuchern heute akzeptiert Künstler versuche bewusst rebellische Gesten zu vermeiden "Im Jahr 1914 betrachtete man den nach-impressionistischen Maler, den man ziemlich wahllos als Kubisten, Futuristen oder Modernisten bezeichnete, als eine Art Narren oder Scharlatan." (Bell)
(geöffnet)
(geöffnet)
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Kunst 3 1
Friedrich Fröhlich, überzeugt von Synthese Geraden-, Selbstporträt und Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage hergestellt, inkl. Querstreben Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt fluegelrahmenw1-k.jpg umsetzen morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen und weiter daran arbeiten Flügelrahmen im Klassenraum installiert fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Notizen für kurzes Gespräch mit Daniels Dieter Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus Narzissmus mich interessiert nicht die technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst (Webcam!) … vor allem der narzisstische Aspekt (1) wie das Künstler deuten Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) (2) wie Psychologen/Psychotherapeuten (u.a. Freud Sigmund Freud) (3) Werke, die Narziss als Thema haben Narziss und Echo: Ursprung mit Darstellungen, Deutungen (4) Werke, die mit Spiegel arbeiten Parmegianino (itl. Maler, 1503-1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel (5) eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht mit einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, nicht er selber) Kurs Video Rewind Vortrag (1): "Ins Universum der technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung der Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine 1. technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische(?) und philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion von Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "Die Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. Die Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand des Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv nicht mehr "Ich bilde mir die Festigkeit des Tisches nur ein." Festigkeit, wir können nicht erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, nicht möglich Bilder zu erstellen "Lob der Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input und Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung der Autorschaft durch Akt des Kopierens Original wird überflüssig Vortrag (2): "Video das reflexive Medium", 2005, (?) Spielmann Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = 1. audiovisuelles Medium ohne Materialität wie bei Filmspulen instabile Zustände von Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt bei Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder bei Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David umsetzen alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen und Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch vom 24.11.-17.12.2012) umsetzen als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50x100cm (nachschauen) + 2.5cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton und Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bldlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert nicht als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch mit dem Beschreiben einer Papierseite [unkonzentriert]
 (aus Die Geschichte der Kunst, Gombrich)
(aus "Die Geschichte der Kunst", Gombrich)
Eine winzige Geschichte von einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee
Eine winzige Geschichte von einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee
Segelboote, 1929, Lyonel Feininger
Segelboote, 1929, Lyonel Feininger
Der Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi
Der Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi
Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb und Grau, 1920, Piet Mondrian
Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb und Grau, 1920, Piet Mondrian
(Relief), 1934, Ben Nicholson
(Relief), 1934, Ben Nicholson
Ein Universum, 1934, Alexander Calder
Ein Universum, 1934, Alexander Calder
Friedrich Fröhlich, auf der Suche nach dem Sinn seines Schaffens Geradenbild Gestern, als es draußen langsam dunkel wurde, geschah es mehrere Male, dass beim Betrachtem der großen Ganzkörper-Collage jene vom planen Papier hin in den Raum eintrat. Dieser Effekt muss durch die vielen kleinen gerissenen mal dunkleren mal helleren Flächen hervorgerufen worden sein. Dem Auge wurde durch die vielen Hell-Dunkel-Brüche eine Dreidimensionalität vorgegaukelt. Der Körper trat nicht realistisch in den Raum ein, sondern zerstückelt. Einige Flächen waren nach vorne getreten, andere im Hintergrund geblieben. umsetzen Holzkonstruktion hinter Collage bei Alberti Wolfgang Alberti bauen Gesamtgröße: 71x294cm 2 Holzrahmen a 71x147cm mit einigen Zwischenleisten übereinander befestigen danach Papierarbeit mit Nägel auf Konstruktion befestigen Hintergrund: Papier biegt sich an den Seiten teilweise extrem nach vorne Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst "in guter alten Zeit" ging Künstler vom Thema aus Auftrag wie Madonna oder Bildnis zu malen Aufträge dieser Art wurden seltener Künstler mussten sich ihre Themen selber wählen manche Künstler schufen Arbeiten, die Käufer anlocken sollten andere wollte nicht bloße Illustratoren sein suchten sich Themen mit denen sie bestimmtes technisches Problem studieren konnten jedes Motiv wird zur Gelegenheit, Harmonien von Formen und Farben zu studieren (siehe Whistler "Arrangement in Grau und Schwarz" oder Cézanne "Stilleben") Lösungssuche so genannter Formprobleme Eine winzige Geschichte von einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee klee1-k.jpg Paul Klee sehnte sich wie Picasso Pablo Picasso danach, trockene "Vernünftigkeit" der Erwachsenen loszuwerden unverdorbene Phantasie der Wilden und Kinder wiederzugewinnen Kontrolle über zufälligen Einfall zu erhalten hielten viele Künstler wie Klee für falsch Werk müsse gemäß seinen eigenen Gesetzen "wachsen" Segelboote, 1929, Lyonel Feininger feininger1-k.jpg Lyonel Feininger (1871-1956) zeigt deutlich, dass Künstler Motive daraufhin aussuchen, welches Formproblem demonstriert werden sollte altes Problem der Malerei: Wie auf Fläche Raumtiefe darstellen? Feininger konzentrierte sich auf Motive, die für Prismen und Dreiecke geeignet waren mit seiner Methode konnte er neben Raumtiefe auch Bewegung suggerieren Der Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi brancusi1-k.jpg Constantin Brancusi (1876-1957) suchte extreme Vereinfachung Michelangelo: sah Aufgabe von Bildhauer darin, Form hervorzubringen, die im Marmorblock verborgen sei Figuren Leben und Bewegung zu verleihen, dabei doch einfache Form des Steins beizubehalten Brancusi wollte Problem vom anderen Ende angehen wollte herausfinden, wie viel vom ursprünglichen Stein behalten und doch in erkennbare menschliche Gestalt verwandelt werden kann allgemein: zunehmende Beschäftigung mit Problemen der Form führte zu neuem Interesse an "abstrakter Malerei" (durch Kandinsky in Deutschland vorgestellt) Interesse an Strukturellem (gefördert durch Kubismus) Kann Malerei zu einer Art Konstruktion verwandelt werden, wie Architektur? Piet Mondrian (1872-1944) Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb und Grau, 1920, Piet Mondrian mondrian1-k.jpg Bilder aus einfachsten geometrischen Formen, geraden Linien und Farben strebte nach Kunst der Klarheit und Disziplin sollten auf ihre Weise Gesetze des Universums spiegeln wie Kandinsky und Klee Mystiker unveränderliche Realitäten hinter veränderlichen Formen der subjektiven Erscheinung offenbaren (Relief), 1934, Ben Nicholson nicholson1-k.jpg ging ihm um Verhältnis einfacher Figuren wie Kreise und Rechtecke sagte, er suche "die Wirklichkeit" Kunst und religiöses Erleben sei identisch Ein Universum, 1934, Alexander Calder calder1-k.jpg strebte auch nach Kunst, die mathematische Gesetze des Universums spiegeln sollte solche Kunst konnte nicht starr und statisch sein Universum in dauernder Bewegung, wird von geheimnisvollen Kräften zusammengehalten Idee des Gleichgewichts inspirierte Calder zur Konstruktion seiner Mobiles ewige Kreisen um verschiedene Lösungsversuche solcher Fragen: hinterließ Gefühl der Leere fast verzweifelte Suche nach einem neuen Gehalt "So wie Picasso Pablo Picasso suchten auch andere Künstler nach etwas weniger Artifiziellem (Gekünsteltem), weniger Beliebigem. Aber wenn dieses weder im Inhalt lag - wie einst - noch in der Form - wie noch vor kurzem -, was sollte der Sinn ihres Schaffens sein?"
(Hier kommt ein Meisterwerk hin.)
("Hier kommt ein Meisterwerk hin.")
Flügeltürrahmung
Flügeltürrahmung
Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Holzplatte auf Rückseite festgeschraubt Platte an Rahmung getackert (am Montag wieder entfernen) in Werkstatt aufgehangen, danach geschliffen, bis Unebenheiten entfernt schaut zwar nicht mehr exakt gerade aus, dafür sind die Flügeltüren optisch korrekt Flügeltürrahmung fluegelrahmung1-k.jpg Standpunkt Alberti Wolfgang Alberti sieht Vorschau Selbstporträt für Flügeltürrahmen ist Meinung, dass Kunststudenten viel zu wenig Selbstbildnisse anfertigen in Malereiklassen anscheinend gar kein festes Thema mehr sich selbst erforschen, Selbstbild vermitteln, Fremdbild verarbeiten gerade das ist es, was nur über Kunst möglich ist für gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche Themen Kunst nicht unbedingt notwendig zeigt mir Arbeit mit Selbstbildnis von ehemaligem Studenten, für ihn angefertigt als Reaktion auf seine Forderung mehr Selbstportät zu machen Erkenntnis: eigenes Leben bearbeiten = gute Kunst Kurs Video Rewind (Vorbereitung) "Selbstdarstellung in der Videokunst", Irene Schubiger Videoselbstdarstellung in 70er und 80er Jahren Themen, Motive und Verfahren der Selbstporträttradition mit videospezifischen Mitteln umgesetzt zuerst meist nur einfache Aufnahmen gemacht, in 80er Jahren dann mehr nachbearbeitet Abschnitt 1: Unterschied Medium Video zu anderen künstlerischen Medien (1) zeitliche Kondition und Ton (2) deren Folgen für Beschreibung Videotechnik 70er und 80er Jahre: bildet zusammen mit Faktoren der räumlichen Installation Grundlage ursprünglich zu militärischen und kommerziellen Zwecken entwickelt, wie Überwachung mit selbstdarstellerischer Thematik von Künstlern reflektiert Abschnitt 2: Technik (1) Videokamera (damaliger technischer Stand) im Atelier und Außenraum verwendet Closed Circuit: geschlossene Schaltkreis von Videokamera und Monitor durch Kabel unmittelbare Rückkoppelung via Monitor kurze Verzögerung der Bildübertragung durch menschliche Auge nicht wahrnehmbar Bild erscheint seitenrichtig auf Monitor Closed Circuit als künstlerisches Instrument im Entstehungsprozess eingesetzt oder als Bestandteil innerhalb Videoinstallation Kamera setzt optische Information (25 Bilder/s) in elektrische Signale um elektrische Ladungsbild wird auf Monitor übertragen, indem dieser elektrische Signale in Lichtimpulse zurückverwandelt oder Aufzeichnung auf Magnetband des Videorecorders umsetzen eigenen Camcorder für Herantasten an Closed Circuit verwenden (2) Monitor über Monitor Videobänder dem Publikum präsentiert Proportionen Kopf/Monitor (4:3, altes Format!) gewähren gewisse Nähe zu natürlichen Proportionen und Volumen Monitor: spezifische materielle und räumliche Beschaffenheit Bildschirm am Rand Gesichtsfeld einer Person: störendes Flimmern aufgrund Helligkeitsschwankungen wahrnehmbar Rezeptionssituation: Gegenüberstellung Künstler - Betrachter durch auf selber räumlicher Ebene befindlichen Monitor und Augen des Betrachters (3) Magnetband-Aufzeichnung und -Wiedergabe geht historisch gesehen auf Audiotechnologie zurück auf physikalsichem Gesetz der Induktion (?) beruhend codierte elektrische Signale via Kabel oder Wellen übermitteln Induktion bei Telegrafen und Telefon genutzt erste tragbare Videorecorder 1965 von Sony verkauft ist für weitere Entwicklung Videokunst von Bedeutung Töne = Schwingungen der Luft oder eines Körpers gehen von Schallquelle aus, breiten sich als Welle nach allen Richtungen aus Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) = Tonhöhe Wahrnehmung Abschnitt 3: Wahrnehmung (1) Zeit in Unterscheidung zwischen imaginierter und erlebter Zeit (?) Reflexion, Körper, Erinnerung (2) Ton (?) Abschnitt 4: Selbstdarstellung mit Video innerhalb Geschichte und Theorie der Videokunst (1) Rosalind Krauss verwendet psychoanalytischen Begriff des Narzissmus Narzissmus Text untersucht Verhältnis zwischen Künstlern und Apparat in seiner psychologischen Bedeutung (Narzissmus Narzissmus) und anhand psychoanalytisch festgelegter Kategorien innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen Hauptthese: "In that image of self-regard is configured a narcissism so endemic to works of video that I find myself wanting to generalize it as the condition of the entire genre. Yet, what would it mean to say, 'The medium of video is narcissism?'" Feststellung: normalerweise physisch-materielle und nicht psychologische Faktoren machen ein Medium aus Unterschied zum Video und anderen visuellen Künsten Behauptung: Künstler nutzen mediale Möglichkeiten zur Selbsteinkapselung, um nur noch vom eigenen Körper oder eigener Psyche umgeben zu sein Gleichsetzung Monitorwiedergabe mit Spiegelreflexion Narzissmus Narzissmus-Theorie Sigmund Freud Sigmund Freud und Jacques Lacan (lesen!) durch narzisstische Beziehung zu Apparaten werde verhindert, dass Künstler … (nicht verstanden) mediale Grundbedingungen Video: (englisch, nicht verstanden) psychologische Bedingung (Narzissmus Narzissmus) sei das eigentliche Medium von Video (Schubiger kritisiert Krauss Thesen) u.a. nutzen Künstler schon in 70er Jahren Video für andere Sparten selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten nicht das Instant Feedback zur Grundlage wenig auf Beziehung zur Body Art und Performance eingegangen Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (englisch, verstanden!): "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than becaus of narcissism." wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler mit entsprechenden Werkzeugen und Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung und damit zur öffentlichen Angelegenheit (2) Jean Baudrillar, Soziologe "Das hat nichts mit Narzissmus Narzissmus zu tun, und man irrt, wenn man den Terminus zur Beschreibung dieses Effekts missbraucht. Die Video- und Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, mit dem das Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." (3) Maureen Turim, Film- und Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel und Narzissmus Narzissmus nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss das Publikum diesen Narzissmus Narzissmus nicht teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss und Reaktionen: Krauss Text sei nur von eingeschränkter historischer wie theoretischer Bedeutung videotheoretische Auseinandersetzung fehlt auf breiter historischer und theoretischer Grundlage statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper und Geschlecht sowie Apparat und Zeit Zentrum der Aufmerksamkeit sein (weiter ab Seite 30) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Porträt 60x80cm für Flügelrahmen geplottet Friedrich Fröhlich, zum zweiten Mal überzeugt Probleme bei Papierzuschnitt, Kati fragen, was tun (deshalb heute ein Knick im Papier) Vorgehen für Befestigung Arbeit im Rahmen (1) Platte bei Alberti Wolfgang Alberti zuschneiden, etwas kleiner als 60x80cm (2) etwa 9 Löcherpaare in Platte bohren (3) an selber Position im Rückkarton Löcher bohren (4) Rückseite von Arbeit: an mehreren Stellen Klebeband befestigen (unter an Arbeit befestigem Klebeband ein Klebeband befestigen, wo klebende Seite oben ist) (5) Arbeit an Platte befestigen, davor Schnüre durch Löcher führen (6) Platte an Rückwand befestigen durch Festziehen von Schnüren am Montag mit Alberti Wolfgang Alberti besprechen
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
La Desserte (Der Esstisch) / Harmonie in Rot, 1908
La Desserte (Der Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
wichtiges Thema der Moderne: Probleme lösen Standpunkt radikal Ich glaube, ich möchte von Zeitgenossen zuerst abgelehnt werden. Ich möchte kämpfen können dürfen! Kein Problem darstellen, sondern haben! Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch und Notizen (2) 9:00-10:00 Collage (3) 11:00-14:00 Holzwerkstatt (Glaszuschnitt, Flügeltüren schleifen, Abstandsleisten) (4) 15:00-16:00 Video-Selbstbild-Buch (5) 17:00-18:00 Collage Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst "Experimente" wenn Doktrin richtig, dass in Kunst nicht Nachahmung der Natur sondern Ausdruck des Empfindens durch Wahl der Farben und Linien zählt: Frage legitim, ob auf alle "Motive" verzichten, ausschließlich auf Wirkung von Farbtönen und Umrissen beschränken Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky kandinsky1-k.jpg 1. Künstler, der damit an Öffentlichkeit trat: Wassily Kandinsky (1866-1944) wie deutsche Malerfreunde hatte er Zweifel Zweifel an Werten wie Fortschritt und Wissenschaft sehnte sich nach Erneuerung der Welt durch neue Innerlichkeit Innerlichkeit? psychologische Wirkung der reinen Farben leuchtendes Rot wirke auf Betrachter wie Ton einer Trompete Kubismus hatte in Paris Ursprung radikale Abwendung von abendländischer Maltradition Kubismus wollte Darstellung der Gegenstände nicht ganz abschaffen Hintergründe: (1) zeitgenössisches Unbehagen an brillanten "Schnappschüssen" der Impressionisten mit ihrem momentanen Eindruck (2) Verlangen nach mehr Ordnung, Struktur und dauerhaftem Bildaufbau Konflikt von Muster und Solidität Eindruck von Solidität: durch Modellierung erreicht, die Lichteinfall anzeigt Jugenstil / Künstler wie Seurat und Cézanne räumten Dekorativem Vorrang ein opferten dafür jahrhundertealte Praxis, jede Form durch Licht und Schatten zu modellieren Opfer konnte als Befreiung wahrgenommen werden Van Gogh und Gauguins ermutigten Künstler dazu, ausgetretenen Pfad einer überfeinerten Kunst zu verlassen einfachen Formen und Farben zuwenden Künstler begnügten sich nicht mit gesuchter Subtilität hielten Ausschau nach intensiven Farben und gewagten "barbarischen" Harmonien 1905: Gruppe junger Künstler "Wilde Tiere" / "Les Fauves" stellt in Paris aus Henri Matisse (1869-1954) dekorative Vereinfachung studierte leuchtende Farben orientalischer Teppiche und nordafrikanischer Landschaften weniger darauf aus, Natureindruck wiederzugeben Natureindruck in ein Ornament umsetzen La Desserte (Der Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908 matisse1-k.jpg Spiel der Beziehung zwischen Tapetenmuster, Tuschtuch und Gegenstände auf Tisch bildet eigentliches Thema des Bildes erinnert an Kinderzeichnung Pablo Picasso Pablo Picasso (1881-1973) mit 19 Jahren nach Paris malte dort Bettler, Obdachlose, fahrendes Volk und Zirkusakrobaten begann sich mit primitiver Kunst zu beschäftigen Aufbau Gesicht oder Gegenstand auf ein paar elemantaren Formen erlernbar Cézanne riet ihm Natur durch Zylinder, Kegel und Kugeln zu sehen nahm es mit anderen Malern wortwörtlich konsequent sein, Ziel nicht Naturnachahmung, sondern die Konstruktion verschiedene Ansichten eines Objektes sind uns oft zugleich "gegenwärtig" (auch wenn wir nur eine Ansicht sehen) greift auf Methode der alten Ägypter zurück von jedem Gegenstand charakteristischste Ansicht dargestellt Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso Pablo Picasso picasso1-k.jpg Schnecke und Wirbel von Seite dargestellt F-Löcher dagegen von vorne Krümmung der Zargen stark übertrieben scheinbares Durcheinander beziehungsloser Fragmente, Gesamtbild wirkt jedoch nicht chaotisch Abbild eines Gegenstandes aus verschiedenen Ansichten aufbauen hat einen Nachteil: lässt sich nicht mit jedem Gegenstand gut machen Betrachter muss Objekt kennen deshalb vor allem Gitarren, Flaschen, Fruchtschalen und menschliche Gestalt verwendet Picasso Pablo Picasso ändert immer wieder seine Methoden, kein Darstellungsmittel und keine Technik befriedigte ihn lange verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Glaszuschnitt (Alberti Wolfgang Alberti) Glas milimetergenau eingelegt Glas unten durch Hebel befestigt Schneideschieber an Glas gedrückt ohne Druck zügig geschnitten ruckartig Druck ausgeübt, damit Glas ordentlich abbricht Abstandsleisten auf richtige Höhe und Breite gehobelt(?, Alberti Wolfgang Alberti) 45° Schnitte, danach eingelegt jeweils mittig noch mit Klebeband am Rahmen fixiert unter oberer Holzrahmenleiste dickes Brett gelegt, an dem später Nägel hängen können (dadurch Last auf gesamten Rahmen verteilt) umsetzen morgen: Rückplatte einlegen (heute noch mit Kreuz verleihmt) Brett und Rückplatte an Rahmen tackern Flügeltüren noch schleifen, damit sie genau mit Holzrahmen abschließen abends: Porträt plotten, am Montag Rahmen wieder öffnen, Arbeit reintun, im Klassenraum aufhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm vorschau1-k.jpg morgigen Plott vorbereitet
Ganzkörperporträt (mz), (für Klassentreffen kommende Woche aufgehangen)
Ganzkörperporträt (mz), (für Klassentreffen kommende Woche aufgehangen)
Der Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch (auf T-Shirt)
Der Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch (auf T-Shirt)
Friedrich Fröhlich, überzeugt Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch + Notizen machen (2) 9:00-11:00 Aufträge Emails, KSK Brief, frfr Notizen von gestern vervollständigen, Rechnungen in Kassenbuch, dazwischen Glas wegbringen (Fuß) (3) 11:00 zu ALDI Bahnhof, Handschuhe kaufen, dort auch Plastikflaschen wegbringen, Einkaufen im REWE (4) 11:30-12:30 Collage (5) 13:00 los -16:00 HAMMER, NÄGEL mitnehmen und versuchen großes PORTRÄT in Klassenraum aufzuhängen, HOLZWERKSTATT, kurz zu OHME (6) evtl. danach (wenn noch munter) BUCH VIDEO anfangen + Notizen machen Werkstatt Holzwerkstatt Holzkreuz, damit sich Rahmenseiten nicht krümmen, hergestellt Kreuzleiste mit 5 bzw. 6mm tiefen Furchen zurechtgesägt Vorgehen zukünftig auch für Scharnierfurchen nutzen! umsetzen Normalglas 2mm bei Boesner Variante (1) 100x70cm (Alberti Wolfgang Alberti schneidet es zurecht) = 25-30 EUR, vorrätig (2) Glaszuschnitt 65x84,9cm = 22 EUR abholbereit in 1 Woche werde 100x70cm kaufen, damit ich morgen bei Alberti Wolfgang Alberti Glaszuschnitt erlernen kann Abstandsleiste 8mm hoch morgen zuschneiden Innenbereich und eigentlichen Rahmen weiß lackieren? Verhüllende Flügeltürkonstruktion Naturholz belassen (transparent lackieren) Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst "Experimente" Form und Farbenzusammenstellungen, damals rebellisch, inzwischen gang und gäbe auf Plakaten, Umschlagzeichnungen und Stoffmustern heute gefallen sie, damals waren sie teilweise verstörend Kunst hat Orientierung verloren, da scheinbar schlichte Forderung "Malt, was ihr seht" unerfüllbar bleibt u.a. Ägypter mit seitlicher Ansicht: Motiv ist da, um Sehen nicht gekümmert bis zur Renaissance drängte keiner Künstler, zu malen, was sie sehen seit Renaissance: Natur wird versucht in Schablonen zu stecken heute Erkenntnis: "sehen" und "wissen" nicht völlig trennbar in Jahren künstlerischer Umwälzung (vor 1. Weltkrieg Höhepunkt) teilten viele junge Künstler Begeisterung für sogenannte "Negerkunst" Eingebohrene kümmerten sich offensichtlich nicht um Naturwahrheiten, um ideale Schönheit besaßen (was Kunst des Abendlandes verloren hatte): intensive Ausdruckskraft, Klarheit der Formgebung, Schlichtheit der Technik Expressionismus heißt Ausdruckskunst Karikatur war immer "expressionistisch" Karikaturist spielt mit Ähnlichkeit und verzerrt sein Opfer, um auszudrücken, was er von ihm hält Edvard Munch Edvard Munch (1863-1944) Der Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch Edvard Munch (auf T-Shirt) schrei.jpg plötzliche Erregung verändert alle Sinneseindrücke Expressionisten vom menschlichen Leid, von Elend, Brutalität und Gewalt erschüttert erschied ihnen wie Verrat an Wahrheit, wenn sie "schöne" Kunst schaffen würden "Und keiner ahnt die klaffende Grimasse,/Zu der das Lächeln einer zarten Rasse/In namenlosen Nächten sich entstellt" (Rainer Maria Rilke) Angst vor allem, was als "kitschig" verdächtig war wollten harten Tatsachen unserer Existenz ins Auge schauen Geradenbild Dem Ganzkörperporträt (mz), welches ich heute im Klassenraum aufhängte, fehlt es noch etwas an Tiefe. Sollte ich mir noch einmal 2 Tage Zeit nehmen wollen für so ein großes Bild (was sehr anstrengend ist und das Warten vor der Maschine nicht erfüllend ist), dann müsste ich doppelt so viele Geraden plotten, damit vor allem die Füße und der Kopf noch mehr hervortreten. Auch die rechte Hand braucht mehr kleine Geraden. Am Ende müsste so eine Arbeit auf Platte kaschiert werden (Mirko), danach könnte ich bei Alberti Wolfgang Alberti einen passenden Bilderrahmen herstellen. Hier stellt sich mir allerdings die Frage: Wohin mit dem Ergebnis, wenn es gerahmt ist? Es ist so groß, dass es einfach nicht mehr in meinen Arbeitsraum passt. Im Klassenraum kann ich es auch nicht dauerhaft abstellen. Vielleicht macht das nur Sinn für den Rundgang 2017 oder für einen Verkauf (der - auch wegen dem hohen Preis - wohl nicht sehr wahrscheinlich ist). Solange wird die Arbeit wohl in einer Rolle verbringen müssen.
Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai
Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai
Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas
Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas
Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin
Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin
Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott
Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott
Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875
Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875
Geradenbild für Collage Fotoaufnahme in 12 Bereiche eingeteilt, übertragen auf Papier Motiv auf dunklem Hintergrund: Randbereich mit gerissenem Papier beklebt (sehr dunkel = viele Geraden) Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Verbündeten für langsame Akzeptanz durch Publikum: (1) Fotografie Fotografie übernahm wesentlische Funktion der bildenden Kunst: Porträt Künstler konnten erforschen, was mit Fotografie nicht so leicht offenstand Fotografien von u.a. Straßenszenen brachte Publikum mit neuen Bildausschnitten / vorher nicht akzeptierten Motiven in Berührung (2) japanischer Farbholzschnitt Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai katsushika-k.jpg Japaner wählten Szenen aus Alltagsleben für farbige Holzschnitte Drucke gelangten nach Europa in Kolonialwarengeschäfte als Verpackungen gesammelt von Künstlerm aus Manets Umfeld in Holzschnitt fanden Künstler eine Kunst, die nichts von akademischen Regeln und Formeln wusste Japanern waren überraschende und frappante Naturausschnitte willkommen Katsushika Hokusai (1760-1849) ließ u.a. Gestalt vom Bambusvorhang überschneiden = "kühne Missachtung einer geheiligten Regel europäischer Malerei" "Warum sollte ein Bild immer alle wesentlichen Teile jeder Gestalt in einer Szene zeigen?" neu entdeckte Freiheit der Darstellung u.a. von Edgar Degas (1834-1917) genutzt Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas degas-k.jpg zwanglose Anordnung Spiel von Licht und Schatten auf menschlichen Körper Eindruck von Körperlichkeit und Bewegung hervorrufen = wichtiges Thema neue Freiheit beeinflusste Bildhauerei ebenfalls Auguste Rodin Auguste Rodin (1840-1917) Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin Auguste Rodin rodin-k.jpg Verehrer antiker Plastik und Kunst des Michelangelo es ging ihm nicht um eine glatte Oberfläche etwas sollte Fantasie des Beschauers überlassen werden Stück des Blockes unbehauen, um Eindruck, Figuren würden sich aus Stein lösen, hervorzurufen Publikum warf ihm anfänglich Absonderlichkeit oder Faulheit vor neu: Arbeit wurde für fertig erklärt, sobald künstlerisches Ziel erreicht war (nicht mehr, wenn alles perfekt saß) impressionistische Bewegung machte Paris zum künstlerischen Mittelpunkt Europas Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott abbott-k.jpg beeinflusste u.a. auch Amerikaner James Abbott MacNeill Whistler (1834-1903) hatte mit Manet 1863 im Salon der Zurückgewiesenen ausgestellt kein Impressionist (wie Rodin Auguste Rodin) im engsten Sinne des Wortes betonte: in Malerei komme es nicht auf Gegenstand an, sondern auf Art, wie er in Farben und Formen umgesetzt werde fürchtete sich vor Interesse am rein Inhaltlichen (deshalb auch Titel "Arrangement in Grau und Schwarz") Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875 abbott2-k.jpg Kunstkritiker John Ruskin (1819-1900) zu Nocturnos: "Ich hätte nie geglaubt, dass ein Geck zweihundert Guineas dafür verlangen könnte, dass er dem Publikum einen Farbtopf ins Gesicht wirft." Whistler klagte auf Ehrenbeleidigung Antwort auf Frage, wie man enormen Betrag für zwei Tage Arbeit verlangen könne: "Nein, ich verlange ihn für die Erfahrung eines ganzen Lebens." wurde zur führenden Gestalt der "ästhetischen Bewegung" künstlerische Sensibilität sei das Einzige, was im Leben verdient, ernst genommen zu werden Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt in farbig umgesetzt
Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm
Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Flügeltür-Rahmung weiter bearbeitet Versuch Ausstechen vom Scharnierbereich mit Schnitzbeitel, erste Tests nicht gut nachher noch einmal probieren (1) Ränder vorritzen (2) mit Säge kleine Rillen gesägt (3) mit Schnitzmesser über diese kleine Bereiche Holz abgetragen bei sichtbaren Unregelmäßigkeiten evtl. mit Paste nachbessern Messing-Schrauben später silber übermalen Geradenbild umsetzen ca. 3m großen stehenden Akt als Collage umsetzen heute Fotoaufnahmen Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm fotoaufnahme.jpg Aufnahme verfremdet: Oberkörper nach hinten gebeugt, frontale Sicht Fuß eingefügt, Geschlechtsteil angehoben, Kopf ausgetauscht (Betrachter wird von oben herab angesehen) Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Walter Benjamin Kunstwerk grundsätzlich immer reproduzierbar gewesen 2 Verfahren technischer Reproduktion der Griechen: Guß und Prägung Fotografie: Hand im Prozeß bildlicher Reproduktion zum ersten Mal entlastet Auge erfasst schneller als das Hand zeichnet ungeheure Beschleunigung: konnte mit Sprechen Schritt halten mit Reproduktion fällt einmaliges Dasein (Hier und Jetzt) weg technische Reproduktion im Gegensatz zur manuellen: kann in Fotografie Ansichten des Originals hervorheben, die durch menschliches Auge nicht zugänglich sind neue Erfahrungen durch Vergrößerung oder durch Zeitlupe bisher ungeahnte Bilder festhalten Reproduktion: entwertet sein Hier und Jetzt Aura: verkümmert an Stelle einmaliges wird massenweises Vorkommen eingesetzt umsetzen (Notizen auf Ausdruck von Reproduktions-Artikel) radikal radikal sein: nach 1 Zeichnung digitale Vorlage zerstören (alle Testblätter können bleiben) Auflage = 1 nur an 1 Ort sichtbar, nicht in Massen erfahrbar = konzentriert verstärkt durch Flügeltüren nur "Zustandsdrucke" (so auch kennzeichnen) und 1 "Endergebnis" ANTI-MASSE
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Badende, 1808, Jean-Auguste-Dominique Ingres
Badende, 1808, Jean-Auguste-Dominique Ingres
Arabische Fantasia, 1832, Eugène Delacroix
Arabische Fantasia, 1832, Eugène Delacroix
Tivoli, der Park der Villa d'Este, 1843, Jean-Baptiste Camille Corot
Tivoli, der Park der Villa d'Este, 1843, Jean-Baptiste Camille Corot
Die Ährenleserinnen, 1857, Jean-François Millet
Die Ährenleserinnen, 1857, Jean-François Millet
Begegnung oder Bonjour, Monsieur Courbet, 1854, Gustave Courbet
Begegnung oder "Bonjour, Monsieur Courbet", 1854, Gustave Courbet
Der Balkon, 1868-1869, Édouard Manet
Der Balkon, 1868-1869, Édouard Manet
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst (weiter vom 18.8.2014 ) 19. Jahrhundert: "Revolution in Permanenz" Abreißen der Tradition zur Zeit der Französischen Revolution Kluft zwischen "schönen Künsten" (durch Akademien- und Ausstellungswesen, Kunstkenner und Kritiker definiert) und Handwerk Handwerk Handwerktraditionen durch industrielle Revolution vernichtet: Fabrikware Umschwung vor allem in Baukunst bemerkbar kein eigener gewachsener Stil erkennbar Fassaden: gotischer Stil, romanische Burg, Renaissancepalast oder Mosche verkleidet vor Traditionsbruch: kein Maler oder Bildhauer musste sich Frage stellen, wozu er überhaupt da sei fester Platz in der Gesellschaft durch Aufträge (Altarbilder, Porträts, Gemälde für Stube, Wandbilder für Landhaus) Abreißen der Tradition: Befreiung von allen Bindungen (1) deshalb Beziehung zwischen Künstler und Auftraggeber seit dem oft gespannt Geschmack des Bestellers <> entsprach nicht Wesen des Künstlers (2) Kluft zwischen Künstlern erste Gruppe: folgten Geschmack Publikum zweite Gruppe: waren auf selbst gewählte Einsamkeit stolz Vielfalt der Möglichkeiten und Unabhängigkeit von Bestellerlaune = Kunst konnte erstmalig vollkommener Ausdruck der Persönlichkeit sein Gedanke: wahre Zweck der Kunst = Persönlichkeit Ausdruck verleihen Kunstliebhaber suchten: (1) Arbeiten von unbestechlicher Aufrichtigkeit (2) Künstler, die sich nicht mit geborgten Effekten zufrieden gaben (3) Künstler, die sich bei Arbeit immer fragen: ist sie mit ihrem künstlerischen Gewissen vereinbar Kluft zwischen "offizieller Kunst" und freier Kunst entsteht Einzelgänger: Mut, Fragen, die sie bewegen, neu zu durchdenken, konventionellen Auffassungen zu trotzen Badende, 1808, Jean-Auguste-Dominique Ingres ingres-k.jpg führender Meister "offizieller Kunst": Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867) Schule Ingres: Forderung nach korrekter Zeichnung, sklavische Nachahmung antiker Statuen Gegenspieler: Eugène Delacroix (1798-1863) rebellierte gegen diese Schule = 1. Welle der Revolution Ansicht: (1) in Malerei kommt es mehr auf Farbe an als auf zeichnerisches Können (2) mehr auf Fantasie als auf Intellekt Arabische Fantasia, 1832, Eugène Delacroix delacroix2-k.jpg keine klaren Umrisse, keine sorgfältig modellierten idealisierten Akte, keine Zurückhaltung in der Komposition = Bild ungezügelter Bewegung Jean-Baptiste Camille Corot (1796-1875) Tivoli, der Park der Villa d'Este, 1843, Jean-Baptiste Camille Corot corot-k.jpg Ziel: Natur wahrheitsgemäß wie möglich abzubilden es geht weniger um Details, eher um Form und Grundton seiner Motive dadurch Vermittlung Hitze und Stille eines Sommertages im Süden 2. Welle der Revolution = gegen konventionelle Themen Akademien: nur mit hoch gestellten Persönlichkeiten beschäftigen, Darstellung Arbeiter nur in Genrebildern nach Niederländer Art zulässig Die Ährenleserinnen, 1857, Jean-François Millet millet-k.jpg Jean-François Millet (1814-1875) wollte Bauern malen, wie sie wirklich sind Begegnung oder "Bonjour, Monsieur Courbet", 1854, Gustave Courbet courbet-k.jpg Gustave Courbet : malte sich selber, wie er von Freund und Förderer gegrüßt wird Brief an Freund: "Ich hoffe mein Leben lang von meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich von meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, und auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen." 3. Welle der Revolution = durch Édouard Manet (1832-1883) und Freunden ausgelöst Der Balkon, 1868-1869, Édouard Manet manet-k.jpg akademische Maler: arbeiten mit Licht, was in Atelier fällt Manet ging in Natur und fing u.a. Sonnenlicht und Schatten ein (schaut ganz anders aus) (mit Notizen der letzten Tage) Geradenbild o.T. Collage ca. 130x170cm angefangen eingeteilt in Raster 4x4, grobe Skizze händisch (ohne Pantograf) übertragen nach 1. Papierschicht detailiertere Skizze Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30 aktuell2-k.jpg erst gerissenes Papier genau an Skizze aufgetragen nachträglich wieder teilweise überklebt, für abstrakteres Porträt
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
(mit Notizen der letzten Tage) Geradenbild o.T. Collagen aus gerissenem Papier, bedruckt mit Zufallsgeraden Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30 geradencollage2_prae-k.jpg anfänglich mit Pantografen Umrisse von Fotoausdruck mit doppelter Vergrößerung übertragen nach jeder Schicht Motiv wieder übertragen und Details eingearbeitet entspricht meinen Vorstellungen: Arbeitsprozess komplett einnehmend, genaues Beobachten (nicht wie bei Maschine = Wartezeit) anders als Zeichnen: alle "Fehler" bzw. Versuche werden nicht entfernt sondern mit neu gerissenem Papier überklebt Arbeitsprozess = Teil der Arbeit, u.a. durch dickere Schichten erkennbar ständiges Versuchen führt zu Ergebnis da Kohlestift / Bleistift / Kugelschreiber für Vorzeichnung bei noch nicht getrocknetem Papier nicht funktioniert mit Acrylfarbe gezeichnet Acrylfarbe durch Kleberzufuhr verwischt = Teil der Arbeit / Sichtbarwerden vom Arbeitsprozess Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30 geradencollage3_prae-k.jpg umsetzen evtl. mehrere Acrylfarben verwenden, je nach Schicht Werkstatt AV-Labor (konnte nicht weiterarbeiten, da Computer-Probleme) nächstes Mal: Selbstporträt mit 9 Farben, 40x60cm
(m. Notizen d. letzten Tage) Geradenbild 2016-03-25.mp3 2016-03-25-2.mp3 Werkstatt AV-Labor umsetzen (1) gekreuzte Beine, 50x100cm, plotten 100cm - Abstand zum Rand müsste lebensgroß sein (2) Porträt aus farbigen Geraden, 75x100cm 11 Farben = 11 Ebenen (3) beide lange Tische hintereinander aufstellen, mit Schneidematten belegen Ganzkörperporträt in Format 8?x24? (Motiv 80x240, mit normalerweise durch Maschine vorgegebenen Rand) schneiden im Klassenraum aufhängen, danach für Einzelgespräch zusammenrollen (4) hockenden Akt mit krummen Geraden (bereits im Klassenraum) korrekt beschneiden (wie Ganzkörperporträt) ebenfalls für Einzelgespräch zusammenrollen 2016-04-01.mp3
kleine Vorschau Selbstporträt (Ausdruck)
kleine Vorschau Selbstporträt (Ausdruck)
Die Dornenkrönung, 1620, Anthonis van Dyck, Museo del Prado, Madrid
Die Dornenkrönung, 1620, Anthonis van Dyck, Museo del Prado, Madrid
Ecce Homo, 1526, Quentin Massys, Dogenpalast, Venedig
Ecce Homo, 1526, Quentin Massys, Dogenpalast, Venedig
1. Wandelbild mit heiligem Antonius (rechts) und heiligem Sebastian (links), Isenheimer Altar, Matthias Grünewald
1. Wandelbild mit heiligem Antonius (rechts) und heiligem Sebastian (links), Isenheimer Altar, Matthias Grünewald
Self, 2001, Marc Quinn
Self, 2001, Marc Quinn
Geradenbild (siehe auch Dreinagelkruzifix vom 12.1. , Kreuzigung vom 17.10.2012 ) Standpunkt "Das Leiden Friedrich Fröhlichs war groß von der Bitterkeit der Schmerzen und Schmach der Verspottung, aber überreich fruchtbar an Heil und Nutzen" (frei nach Jacobus de Voragine, "Von der Passion des Herrn", Legenda Aurea) Motiv in Anlehnung an Kreuzigung Jesu übereinandergeschlagene Füße, dünne, knochige Beine dicke Geraden als Stacheln, hart, wehtuend, durchschlagend Kunstgeschichte Die Dornenkrönung, 1620, Anthonis van Dyck, Museo del Prado, Madrid dornenkroenung-k.jpg Geraden mit Verweis auf Dornenkrone, 3. Verspottung im Haus des Pilatus Soldaten setzen Jesus Jesus Dornenkranz auf und grüßen ihn: "Heil dir, König der Juden!" Ecce Homo, 1526, Quentin Massys, Dogenpalast, Venedig eccehomo-k.jpg nach Verspottungen lässt Pilatus Jesus Jesus vorführen / Hohenpriester und ihre Diener schreien: "Ans Kreuz mit ihm!" weit verbreitetes Symbol Passion: Hammer und Nägel umsetzen Motiv gekreuzte Beine evtl. für Holzfräsung nutzen Isenheimer Altar 1. Wandelbild mit heiligem Antonius (rechts) und heiligem Sebastian (links), Isenheimer Altar, Matthias Grünewald schaubild-k.jpg Konservierung und Bewahrung lebendiger Formen: Marc Quinn Marc Quinn (britischer Künstler) Self: Selbstbildnis, realisiert mit 4,5 Liter seines Blutes in Abguss seines Kopfes gefüllt bei Minustemperaturen aufbewahrt Self, 2001, Marc Quinn Marc Quinn quinn-k.jpg Tradition Künstler, von Dürer über Rembrandt bis Van Gogh (und hier Quinn): Darstellung eigener Person als heroische Gestalt, als Jesus Jesus oder antike christliche Märtyrer (passt ja zu mir!)
Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30
Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30 wv1-8-prae.jpg mit 85cm/s Selbstporträt geplottet Auflage: 10 + 1KE jeweils rund 5:30 Minuten Plottzeit mögliche Titel: "Schnellporträt", "5 1/2 min-Porträt", "5-Minuten-Porträt", "5min-Porträt", "5min-Selbstporträt", "85cm/s-Porträt", "Schnellzeichnung (mz)" jeweils signiert, datiert, nummeriert Schnellzeichnung, also kleines Format mit wenigen Geraden, ist für Auflage-Gedanke gut geeignet Geradenpositionen, Winkel, Längen immer gleich, durch Stift aber unterschiedlich im Aussehen umsetzen KE ordentlich rahmen (schlanker Holzrahmen, Abstandsleiste, Papier schwebend, Ränder sichtbar) mögliche Rahmung: 31.7x44.0cm, Abstandsleiste, Eiche natur, Optiwhite Floatglas = ca. 100 EUR umsetzen Korrekturroller kaufen, um händische Zeichnungen anzufertigen, wo ich ständig fehlerhafte Striche korrigieren kann (Korrekturband Teil der Arbeit)
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Hockender Akt (WV 1-4) noch einmal geplottet Papiergröße: 120x120 Motivgröße: durch Plotter bestimmt (wie gestern festgelegt) Standpunkt 2016-03-18.mp3 fehlerhafte Aufnahmen im Vorfeld Notizen (noch unkorrigiert) Bei der Vorstellung, dass ich für die Fingerzeichnungen das Motiv durch das Papier hab durchscheinen lassen und so immer wusste, wo ungefähr welcher Strich zu ziehen sei, komme ich mir wie ein Betrüger vor. Obwohl ich inzwischen mitbekommen habe, dass auch Maler teilweise einen Tageslichtprojektor verwenden, um das zu malende Motiv auf Leinwand vorzuskizzieren. Vor allem aber bemerke ich beim Zeichnen, dass ich ohne prüfendem Blick (der ja sein müsste, würde ich ein Selbstporträt ohne Vorlage erstellen) arbeite. Ich bin also im Moment Moment des Zeichnens nicht wirklich am Motiv. Ich sehe nicht wirklich die Nase vor mir, die noch zu zeichnen ist. Ich pause sie bzw. einige Umrisslinien halt lediglich ab. Das lässt mir den zeichnerischen Augenblick fast komplett unwichtig erscheinen. So habe ich nach Vollendung auch nicht das Gefühl, wirklich gezeichnet zu haben. Zwar zeichne ich am Ende ja auch nicht Linie für Linie nach, sondern verwende das Foto hinter dem Papier nur als Anhaltspunkt für die Fingerzeichnung. Aber es ist eben doch nicht das selbe, wie wenn ich konzentriert mit wachem Auge ein Selbstporträt zeichnen würde (wie über einen Spiegel). Mein Problem ist nur: ich kann gar nicht freihand zeichnen! Vor einigen Jahren hatte ich mal probiert bei Aktzeichenkursen Menschen zu zeichnen. Diese Stunden empfand ich jedoch als quälend langweilig (davon abgesehen, dass das Ergebnis nie stimmte). Auch fehlte mir die Motivation für mich fremde Personen zu zeichnen. Nicht der menschliche Körper im allgemeinen sondern mein eigener Körper interessiert mich. Aber selbst vorm Spiegel war mir nach einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr nach Zeichnen zu Mute. Was heißt das nun aber? 1. Ich möchte nicht nach Vorlage zeichen, weil ich so das Motiv nicht wirklich beobachte sondern lediglich halb im schlafenden Zustand kopiere. 2. Mir wird beim Zeichnen ohne zweidimensionaler Vorlage schnell langweilig bzw. ich merke schnell, dass das Ergebnis nicht meinen Erwartungen entspricht. Gleichzeitig verspüre ich nicht den Drang Wochen lang zu üben. Das wird wohl auch der Grund sein, warum ich gerne am Computer ein Motiv entwerfe, viele Stunden herumprobiere, Ergebnisse ausdrucke, überarbeite und schließlich zu einem Ergebnis komme. Die künstlerische Arbeit liegt im ständigen Entwickeln und Verwerfen. Ein Vorgehen, was bei Freihandzeichnung zu unendlich vielen radierten Stellen führen würde (hätte vielleicht auch was?). Beim maschinellen Zeichnen liegt der künstlerische Moment Moment (wie immer ein schönes Wort und hoch begehrt in der Hochschule) im Vorfeld der zu machenden Arbeit. Der Plottvorgang selber ist dann extrem langweilig (vor allem bei sehr großen Arbeiten). Eine Lösung wäre das Schaffen von Selbstporträts (mit Stift oder Pinsel), wo ich mir das Recht nehme ständige - und damit meine ich ständige - Korrekturen vorzunehmen. Bei Malerei würde ich ganze Bereiche wieder weiß übertünchen, bei Stiften versuchen mit dem Radierer oder einem weißen Lack die Stellen zu löschen, die mir nicht mehr gefallen. Die Korrigiermethode müsste so sein, dass ich relativ schnell, am besten wenige Momente später, die Stelle wieder neu bespielen könnte. Das Ergebnis dürfte dann wirr, unfertig und sogar teilweise zerissen sein. Ich glaube, dass mir der Schaffensprozess dann aber Spaß machen würde. Und solange das Ergebnis nicht so ausschaut, als müsste es in den Papierkorb wandern, wäre das doch eine Überlegung, oder? 12:00-12:30 Vorbereitung 2 starke Pappleisten als Erweiterung der Hände benutzt, um Papier in Maschine zu rollen Papier von hinten eingezogen (mehr Platz, da Rollen nach vorne hin näher an Auflagefläche) dadurch: keine Knicke! 1. Ebene: 12:30-14:30 2. Ebene: 14:30-[vergessen] 3. Ebene: [vergessen]-18:00 Gesamtzeit: 6.5h (inkl. Plattzuschnitt) Standpunkt umsetzen bei Verkauf: Arbeitszeit (>40€/h) zum eigentlichen Preis dazurechnen = >240€ Hintergrund: Plotterzeit ist für mich nur noch Abarbeiten, ohne künstlerischem Wert wie Rahmung von Arbeit wäre diese Tätigkeit eigentlich an andere Person abzugeben umsetzen 1. fehlerfreie Plotterzeichnung "Hockender Akt" rahmen (hinter Abstandsleiste einklemmen) 1cm um Bildbereich abschneiden (ergibt rund 122x122cm) heutiges Ergebnis für möglichen Verkauf einlagern umsetzen Meerbild in 150x100cm umsetzen mögliche Kurse für SS 16 benötige noch 1 großen Schein (Vortrag und Hausarbeit) (1) Video Rewind Videokunst, Anfänge, Erbe und Aktualisierung in zeitgenössischen Formaten Analyse exemplarischer Beispiele (u.a. Nam June Paik, Bruce Nauman, Vito Acconci, Woody und Steina Vasulka, Dara Birnbaum, Hito Steyerl, Pipilotti Rist …) theoretische Texte (Marshall McLuhan, Rosalind Krauss, Yvonne Spielmann, Vilém Flusser …) (2) Grundlagen philosophischer Kunsttheorie Theoriebildung in "Kritik der Urteilskraft" (Immanuel Kant, 1790) bei Kunst und Ästhetik geprägt Kant Begriffe "Schöne" und "Erhabene" Martin Heidegger "Der Ursprung des Kunstwerkes" und Walter Benjamin "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" in Gegenüberstellung zu Arbeiten von Jacques Rancière, Georges Didi-Huberman
Entwurf Selbstporträt
Entwurf Selbstporträt
Werkstatt AV-Labor Geradenbild überlegen wie ich mit Rändern bei Plotterzeichnungen umgehe (1) ich schneide das Papier am Anfang bereits zu dabei ist dann durch Plotter vorgegebener Rand sowie Rollspuren Teil der Arbeit [+] sehr einfaches, nachvollziehbares Konzept [+] alle Geraden haben einen sichtbaren Anfangs- und Endpunkt [-] Papierrand muss ich die ganze Zeit vorsichtig behandeln bei größeren Formaten werden immer Knitter am Rand sein, da Papier in Plotter legen nicht gerade einfach Lösung: größeres Papier erst nach Einlegen in der Länge zuschneiden (Tischplatte hinter Plotter stellen) davor Schneidestellen mit Bleistift markieren oder: beim Rollbereich ein Blatt Papier drüberlegen, damit eigentliches Papier drübergleiten kann! Papierbreite steht bereits beim Einlegen fest [-] bei Randbereichen werden manchmal Linien gezeichnet, weil sich dort Papier nach oben bewegt Lösung: Stift nicht zu tief ansetzen (schauen, dass Striche dennoch stark sind) heute: dieses Vorgehen anwenden Entwurf Selbstporträt wv1-7-k.jpg Plotterzeichnung: Papier in Maschine legen, Ränder für Format 75x100cm markieren lassen, danach manuell zuschneiden danach wieder in Maschine legen und Zeichnung plotten 12:30-13:00: Vorbereitung / Papier schneiden 13:00-14:45: 1. Ebene 15:15-17:00: 2. Ebene Klebestreifen für Befestigung Stift an Maschine: ca. 18,5cm (2) ich schneide erst nachträglich das Papier zu freier Rand und Rollspuren nicht zwingend Teil der Arbeit [+] Ränder muss ich nicht vorsichtig behandeln [-] dadurch Plottvorgang nicht mehr Teil der Arbeit [-] größere Geraden sind einfach abgeschnitten
Selbstporträt, Fingerzeichnung, Tinte auf Papier, 29.7x42cm, 30 (WV 8-4)
Selbstporträt, Fingerzeichnung, Tinte auf Papier, 29.7x42cm, 30 (WV 8-4)
(noch unkorrigierte Gedanken) Nachdem ich mich nun einige Zeit mit dem menschlichen Körper beschäftigt habe (was ich auch weiterhin tun werde) stellt sich mir nun die Frage, was das Element Gerade bei gegenständlichen Motiven noch für eine Bedeutung hat. Es gibt zwei Richtungen, die eingeschlagen werden können. Zum einen kann ich mich mit dem Element Gerade beschäftigen und zum anderen kann ich die Gerade als Grundlage für zum Beispiel für Betrachter erkennbare Motive verwenden. Zur ersten Kategorie zählen sicherlich die Konstellation-Arbeiten. Dort werden die Geraden in Bezug aufeinander sowie in Hinblick auf den verwendeten Untergrund sowie der verwendeten Farbe untersucht. Auch die Untersuchung der einzelnen Geraden (eine Gerade auf einem länglichen Papier oder einer Leinwand) zählt hier hinein. Zur zweiten Kategorie zählen die Körperstudien. Dort ist die Geraden so etwas wie in der Malerei die Farbe: etwas, was da sein muss, damit überhaupt ein Bild sichtbar werden kann. Es stellt ein Grundmittel dar, welches jedoch nicht mehr im Vordergrund der Betrachtung steht. Ich denke, dass bei den meisten Malereien (und auch Zeichnungen etc.) die Technik komplett in den Hintergrund rückt. Sie ist zwar da, hat aber nichts mehr mit dem Dargestellten zu tun, mit einem Äußerungswunsch durch den Künstler. Im Unterschied zur Geraden (egal ob sie gezeichnet, gemalt, geritzt o.ä. ist) ist die Materie (wie Ölfarbe) nie gleichzeitig Element. Bzw. die Geradenbilder bestehen nicht wirklich aus Pigmenten sondern aus kleinen künstlerischen Einheiten. Sie sind Technik und Motiv zugleich. Das Motiv wird jedoch wieder durch ein übergeordnetes Motiv (wie dem des menschlichen Körpers) überlagert. Das Übergeordnete muss sich - ansonsten wäre es sinnlos mit Geraden zu arbeiten - immer gedanklich mit der Gerade verbinden lassen können. Die Gerade als Grundelement. Die Gerade als etwas, aus dem alles Sichtbare (Materie) und Unsichtbare (Zeit, Gedanken, Emotionen) besteht. Die Gerade gesehen als ständig in Bewegung befindliches Ding, welches tote wie lebende Materie durchströmt. Das Selbstporträt ist sehr gut geeignet, die Gerade als Gedankenkonstrukt und das, was das menschliche Wesen ist/sein könnte, zu verbinden. Der sich ständig wandelnde Körper. Der aus dem Zustand des Nichtseins entstehende Körper (Geburt) und der mit dem Tot sich in seine Bestandteile auflöst und Teil anderer lebender und (fälchlicher Weise als solche bezeichnet) toter Formen wird. Die Gerade als Ausdruck des sich ständig wandelnden eigenen Weltbildes, des sehr fragilen Zustandes zwischen Sein und Nichtsein. Die Gerade als Teil des Selbstbewusstseins, welches ständig attakiert wird und droht auseinanderzubrechen. Natürlich - und das ist Grundlage meines heute aufkommenden Zweifels - wird durch die Verwendung der Geraden in allen möglichen Motiven (da sie nun einmal Grundelement sind, ist das halt so) die Wahl des Motivs schnell beliebig. Oder ich sollte die Gerade wirklich nur als so etwas wie die Farbe in der Malerei sehen. Es ist mein Mittel, um etwas anderes auszudrücken. Mit dem Vorteil, dass dieses Mittel gleichzeitig immer Teil der Arbeit sein wird. Geradenbild (Thema = Linienbild?) 8 Fingerzeichnungen, u.a. WV 8-3 , WV 8-7 , WV 8-4 Selbstporträt, Fingerzeichnung, Tinte auf Papier, 29.7x42cm, 30 (WV 8-4) fz-portrait3-k.jpg Vorlage Foto von WV 1-6 einige Bereiche mit kleinem Finger detailierter nachgezeichnet Finger mit mehr Druck = Hauptlinie bzw. andere Linien nur geritzt (ohne Tintenfluss) teilweise Dopplung von Linien mit Bleistift signiert (FR 30) mit offener Frage, wie Signierung bei fertigen Plotterzeichnungen nächste Schritt: Signierung mit kleinem Finger, wie Motiv selber nicht ganz genau
Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm
Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm
Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen
Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Holzleiste an oberen Rand von Körperstudie befestigt und Konstruktion im Klassenraum aufgehangen beim Aufrollen vom gestrigen Plott kleine Knicke im Papier verursacht (nicht im Motiv) zukünftig nur noch in vorheriger Rollrichtung wieder einrollen! umsetzen heute Abend mit Testpapier probieren mittels Bügeleisen Knicke zu entfernen wenn es funktioniert: im April, wenn Tische im Klassenraum wieder installiert, dort Papier ausbreiten und Knicke entfernen in der selben Woche: Leiter besorgen, Arbeit aufhängen und evtl. Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark vereinbaren Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm wv2-12-k.jpg (1) Ebene 1/2: 10:20-11:50 1. Stiftwechsel: 11:40 (2) Ebene 2/2: 11:50-13:10 2. Stiftwechsel: ca. 12:45 Gesamtzeit: ca. 3h+1h Vor-/Nachbereitung umsetzen Ordnung schaffen: (1) heutige Plotterzeichnung auf 75x100cm zurechtschneiden = fertig, im Atelier lagern (2) hockende Körperstudie: ausbreiten, genaue Maße nehmen (Bildbereich und Papiergröße), Foto machen bei Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark anhand Testplott (der aktuell im Klassenraum hängt) Größe freier Rand festlegen, umsetzen = danach für Rahmung fertig Arbeit in Hochschule belassen, da nach Rahmenherstellung bei Alberti Wolfgang Alberti rahmen (3) große stehende Körperstudie: in Hochschule belassen, für Einzelgespräch bei Mark Helmut Mark aufhängen (und gleichzeitig Abmessung Bildbereich und Papiergröße festhalten) nach Gespräch entscheiden: Rahmen (Alberti Wolfgang Alberti) oder noch einmal eine neue Version anfertigen Inventarnummer vergeben: (1) hockende Körperstudie: 2-4 (2) große stehende Körperstudie: WV 2-5 (3) Selbstporträt: WV 2-6 zu WV 2-6 : Bildgröße = ca. 119,5cm [max] x 119,5cm (einige Geraden gehen weiter, bis maximal 120cm!) Papiergröße = Bildgröße + jeweils 2cm (dann noch 1-2cm Platz bis zum wirklichen Papierrand) Papiergröße = 124x124cm, Bildgröße = 120x120cm Mark Helmut Mark fragen: mit 2cm Rand, weniger oder gar keinen? Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen wv2-10-k.jpg umsetzen Kati fragen, ob generell (1) Freitag 17:00-24:00 Uhr (6h Arbeitszeit + 1h Vor-/Nachbereitung) und (2) Samstag 09:00-17:00 Uhr (7h Arbeitszeit + 1h Vor-/Nachbereitung) möglich 2-Tage-Arbeiten (13h) = 80x200cm mit 4 Ebenen (2 je Tag) 1-Tage-Arbeiten (4-6h) = 75x100cm oder auch 120x120cm mit 2 Ebenen dann stört Mitarbeiter Maschinenlärm nicht mehr und ich kann den ganzen Raum nutzen
Körperstudie (WV 1-5), Plottvorgang
Körperstudie (WV 1-5), Plottvorgang
Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott
Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Vorbereitung gestern: (1) aufgesplittet in 4 Teile (2) Bildgröße: 80x240cm Radierer sehr ungenau, deshalb stückchenweise bearbeitet (3) Blattgröße: 100x260cm (4) für Plottvorgang Blattgröße: >120x280cm nach letztem Durchgang: um vorgesehene Blattgröße Rechteck plotten für späteres einfacheres Ausschneiden Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott gkpl-k.jpg Mir gefällt die Hochschule am Freitag in den Semesterferien. Fast keiner auf den Fluren unterwegs. Sich mit einigen Leuten kurz über Arbeiten u.a. unterhalten und sehen, wie sich das Gebäude zum Abend hin immer weiter leert. C. im Raum angetroffen. Plotten ist eine ziemlich eintönige Arbeit. Es geht 11 Stunden darum, im Raum anwesend zu sein, um immer wieder die Qualität der Linien zu begutachten, Stifte zu wechseln und insgesamt 4 mal den Plottvorgang zu starten. Der Künstler hat hier nichts mehr zu tun. Die künstleriche Arbeit liegt im Zeichnen am Computer, im immer wieder Entwürfe ausdrucken, betrachten und Änderungen durchführen. Dieser Prozess - auch wenn der Computer für mich noch zu viel Zeit einnimmt - lässt die Tage wie Stunden ausschauen (Flow?). Das genaue Gegenteil vom Plottvorgang. Dieser erinnert mich an den Wachmann der HGB. Anwesend sein, kontrollieren, warten. Kann auch etwas haben, aber für mich ist diese Arbeit damit an andere Personen abgebbar (sollte ich die geldlichen Voraussetzungen dafür haben). Wie auch bei Simon (gestern ein Gespräch mit ihm darüber gehabt) gibt es einen Arbeitsvorgang, der keinen Künstler mehr benötigt (anders als beim händischen Zeichnen oder Malen). Ich werde evtl. doch erst einmal kein zweites Blatt anfertigen, die Vorlage jedoch behalten. So kann ich im Fall eines Ankaufs das selbe Motiv für mich selber noch einmal plotten (Künstler-Exemplar). (1) 09:00-10:15 Vorbereitung Papier zugeschnitten Plotter zwischen 2 Tische gestellt Freiraum zwischen Plotter und Tische mit Klebebändern verbunden Einstellungen: 25cm/s, 160gf-250gf (2) 10:15-12:41 (135min.) 1. Ebene (Ebene 4) etwas schwacher Tintenauftrag 1. Stiftwechsel: 11:45 (3) 12:45-15:07 2. Ebene (Ebene 3) 2. Stiftwechsel: ca. 14:30 (4) 15:19-17:44 3. Ebene (Ebene 2) da Blatt beim manuellen Rückfahren falsch gerollt wurde (zu schnell gefahren), hat Plotter Blatt nicht mehr erkannt manuell Blatt zurückgeschoben nach ersten Linien gesehen: um 5mm nach links verschoben korrigiert, nun leicht schief, aber anscheinend nur noch 3mm verschoben 4. Ebene wird ebenfalls verrückt sein Frage bleibt bis zum Schluss offen, ob Motiv(schärfe) darunter leidet 3. Stiftwechsel: ca. 15:30 (sicherheitshalber) 4. Stiftwechsel: 17:35 (5) 17:49 - 20:30 4. Ebene (Ebene 1) 5. Stiftwechsel: ca. 18:00 (nicht schwarz genug) 6. Stiftwechsel: 19:30 Rechteck mit Bleistift um max. Blattgröße gezogen (110x290cm) späterer Anhaltspunkt für evtl. kleineren Ausschnitt (mit Mark Helmut Mark Einzelgespräch ausmachen!) Öffnungszeiten HGB: FR: -24:00, SA: 10:00-17:00
Finger - Stift
Finger - Stift
Erste Ergebnisse
Erste Ergebnisse
Wolkenbild, Entwurf
Wolkenbild, Entwurf
Geradenbild (1) Finger - Stift Finger - Stift handstift-m.jpg mit Klebeband Stifte mit schwarzer Tinte an Fingern der linken Hand (Zeichenhand) befestigt Längenverhältnisse von Fingern übernommen Erste Ergebnisse handstift2-k.jpg Grundidee: im Gegensatz zur Maschinenzeichnung sollte händische Zeichnung Eigenschaften aufweisen, die die Maschine nicht so einfach übernehmen kann saubere, realistische Zeichnung kann mit Maschine umgesetzt werden Handzeichnung fängt mit einem Finger an > geht über Hand weiter > danach über Arm > ganzer Körper > Bewegung im Raum umsetzen evtl. mit Tageslichtprojektor Selbstporträt auf Papier projizieren und mit 5-Finger-Stiften umsetzen (2) Wolkenbild Wolkenbild, Entwurf wolken-k.jpg Entwürfe für Plotterzeichnungen Vorlage: Foto, Blick aus Flugzeug, Ausflug Nizza-Barcelona-London, nicht bearbeitet relativ kleine Geraden, erinnert an Van Gogh, Geraden fließen umsetzen auf 100x100cm plotten (Bildgröße mit vereinzelten Geraden, die außerhalb geplottet werden)
Geradenbild a) Überlegungen zu Auflagen (1) 1 Plotterzeichnung (für Verkauf) und 1 Künstler-Expemplar oder (2) kleinere Version für Verkauf anfertigen (Papier und feinere Mine), Auflage beispielsweise 5, 10 oder 100 zu (2): doch nicht, da einfaches Skalieren nicht möglich (Mine) also (3): 1-5 Plotterzeichnungen zum Verkauf und 1 Künstler-Exemplar (alle selbe Größe) Daten (.ai) bis zum letzten geplotteten Blatt behalten, ebenfalls Einstellungen (Speed, Force), danach löschen eigentlich: unendlich viele Plotts möglich, da Daten digital vorliegend ich möchte aber nicht ständig mit Duplizieren beschäftigt sein (1 Plott dauert mit Vorbereitungszeit bei 2 Meter Länge sicherlich 1-2 Arbeitstage) große Auflage also nur möglich, wenn dieser Schritt in Auftrag gegeben wird bei Auflage: Ergebnisse unterscheiden sich nur minimal durch Stifteigenschaften / Tintenstand / Wechseln des Stiftes Ergebnis: doch jeweils nur 1 Verkaufs-Exemplar und 1 Künstler-Exemplar herstellen in Ausnahmefällen (bei kleineren Arbeiten) evtl. höhere Auflage weitere Überlegung: Varianten eines Motivs erstellen (bei Druck wäre das Farbwahl, bei Plotts Speed, Force, Farbwahl, Geradenwinkel, Geradenlänge, …) Varianten nur(!), wenn für Arbeit schlüssig b) Überlegungen zur Blattgröße statt im Nachhinein Blatt zurechtzuschneiden, bereits vor Plott festlegen vom Plotter festgelegte Randbereiche wären dann Teil der Arbeit inkl. Rollenspuren am Rand (wie von Mark Helmut Mark im Einzelgespräch vorgeschlagen)
(mit Notizen kommender Tage) umsetzen radikal für zukünftigem HGB-Rundgang: (1) entweder weiter radikal verhüllen / verweigern oder (2) Flügelaltar umsetzen (vor eigentlicher Arbeit zwei Holztüren, die vom Zentrum aus geöffnet werden können) bei (2): ohne weiterer Beschriftung nur wenn Betrachter von sich aus aktiv wird, kann er eigentliche Arbeit sehen danach müssen Flügeltüren wieder geschlossen werden (evtl. von Aufsicht) bei Flügelaltar: Holz-Rahmung selber bei Alberti Wolfgang Alberti herstellen guter Nebeneffekt: UV-Licht wird abgeblockt umsetzen Ich muss mich von der Vorstellung befreien, dass Gegenwartskunst immer eine große Aussage haben muss. Der menschliche Körper ist Grund genug! Die Blume beim blühen und vergehen zuschauen! Geradenbild Ausschnitt von Körperstudie in Originalgröße gedruckt (1 Blatt) Strichstärke Stift (fine) entspricht 1,5pt Fadenkreuz in Processing eingefügt Zeichenfläche wird dadurch um 13mm je Seite erhöht (insgesamt 26mm), bei Blattgröße immer mit beachten! Fadenkreuz in Illustrator an Zeichenflächenenden legen (bei vergrößerter Ansicht von 3200%) Geraden in 3 Durchläufen aufgeteilt (damit bei nachlassender Tinte keine Fläche komplett verschwindet) Vorgehen: (1) Durchläufe in Illustrator zuerst exakt übereinander legen (2) rotes Rechteck: Objekt > Zeichenflächen > In Zeichenflächen konvertieren (3) Rechteck, welches alle Vektoren umschließt vom Zentrum aus erstellen (4) Zeichenfläche auf 1200x1200mm skalieren (5) alles markieren und so lange skalieren, bis Fadenkreuze an Zeichenflächenrand (6) rote Rechtecke entfernen (soll nicht geplottet werden) (7) danach alle Ebenen einzeln(!) plotten Werkstatt AV-Labor für kommende Woche Hahnemühle-Zeichenpapier im Klassenraum gelagert (14,8x20m) Farbstifte bestellt (da derzeit nicht vorrätig evtl. am Montag zusätzliche Stifte kaufen)
(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Standpunkt 2016-02-15-2.mp3 HGB Rundgang 2016 2016-02-15.mp3 verhüllte Flurarbeit abgehangen Einzelgespräch mit Bachmann mit Besprechung Fräse-Material angefangen danach gut 2 Stunden über fehlende Fußsohlen-Abbildungen für Aktzeichenkurse, über menschlichen Ausdauervorteil bei der Jagd nach Nahrung, über Whisky Alkohol, Wein und Geschmack, über die Moderne, über Planeten-Entdeckung, über Naturforscher, über Spezialisierung in der Wissenschaft und Zugang für Laien, über das (für mich nachvollziehbare) Unverständnis der Bevölkerung gegenüber staatlicher Kunstförderung und über Verlangen nach "ehrlichem Schaffensdrang" geredet insgesamt: sehr anregend, hat mich auch wieder im Verhüllen bestärkt notiert unbedingt: großes Geradenbild von Ramses herstellen ("Katze auf Tisch" o.ä.) notiert Zweifel Zweifel an der Kunst allgemein und damit Zweifel Zweifel am eigenen Schaffen nicht verbergen, Problem offensiv hinaustragen Geradenbild umsetzen Idee Flügeltür für verhüllte Arbeit im kleinen Format umsetzen Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe ganzkoerper_tusche-k.jpg umsetzen (1) amorphe Formen aus Geraden (je Form unterschiedliche Winkel und Farben) (2) Idee (1) mit Formen, die auf großem Bild aneinander gelegt sind (3) kleine quadratische Zeichnungen aus jeweils 1 Linie
HGB Rundgang 2016 Flurarbeit verhüllt (Rückseite geleimt) testweise aufgehangen untere rechte Ecke noch mit Pappe verstärkt von Wand rücken Klasse Bildende Kunst großes Lob von Mark Helmut Mark bei Hängung Arbeiten mit Dozent diesmal keine brenzlige Situation gehabt Titelfrage ungeklärt soll morgen meinen finalen Vorschlag machen Angabe Name auf Teilnehmerliste ebenfalls entfernen lassen? A) Angaben, auf verhüllte Arbeit bezogen: (1) "Friedrich Fröhlich" Jahresangabe ("30") B) Angaben, die verhüllte Arbeit umreißen: (1) Untergrund ("Papier") und "Pigmentestifter" ("Tinte") (2) Format (3) Technik ("Zeichnung") C) Angaben, die verhüllte Arbeit "zeigen": (1) Titel ("Selbstporträt", "Blaue Farbe auf rotem Grund") D) Angaben, auf Verhüllung bezogen: (1) Maße Holzkasten (2) Maße Glasscheibe (Teil der Verhüllung) Materialangaben wie Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim Mischform bei Materialangabe: "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Papier, Tinte" oder "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Zeichnung" oder "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Selbstporträt" Frage: bezieht sich "Friedrich Fröhlich" und "30" auf die Verhüllung oder die verhüllte Arbeit? Geradenbild mit Benedikt und Liebert wegen möglicher kompletter Raumbelegung in Semesterferien geredet Idee: große Arbeiten plotten, dafür 1 Tisch vor und 1 Tisch hinter Plotter stellen in dieser Zeit Drucker im AV-Labor durch Mitarbeiter nicht nutzbar Anfang März sind evtl. 2 Wochen frei, die ich nutzen kann dazu: Canon Museo (Max oder anderes Papier) auf Rolle kaufen (1,27x15m, ca 250-300 EUR) Großpackung farbige Stifte (120 Stk., 120 EUR, jeweils 12 x blau, schwarz, rot, grün, orange, dunkelrot, grasgrün, violett, rosa und türkis) Materialkosten von 400 EUR mit freundlicher Unterstützung der Fdk F. Fröhlich finanzieren
Entwurf Geradenkreis
Entwurf Geradenkreis
Geradenbild (Notizen von gestern) zukünftig auch mit farbigen Stiften plotten aktuell: Orange, Rot, Violett, Cyan, Blau, Pink, Grün, Gelbgrün Entwurf Geradenkreis kreisfarbig-k.jpg bei Überlagerung von Geraden wird Ergebnis schwarz, Entwurf also eher für Farbdruck geeignet Entwurf farbige Geraden mit welliger Struktur (für Plott geeignet) Entwurf schwarze Geraden mit aufhellendem Zentrum (für Plott geeignet) Format auf 120x120cm, wenn Testplott gut für Tischunterkonstruktion zur Aufbewahrung von Papierarbeiten bis 160x130cm Platten und Holzleisten bestellt 2 Platten Multiplex Birke a 140x73cm und 8 Holzleisten (4 x 140x3x1.5, 4 x 73x3x1.5) umsetzen morgen durch Platten jeweils 4 Löcher mit d=2.5cm bohren Tischbeine durch Löcher in den Platten führen, Platten liegen dann auf Tisch-Querstreben auf HGB Rundgang 2016 riesige WÜHLER-Fotografien im Eingangsbereich der HGB entdeckt
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
Standpunkt (von morgen: Gedanken mit 1x daumennagellänge Whisky Alkohol) 2016-01-22.mp3 Nachtrag: "Richtig" heißt, dass es mir nicht mehr wie eine oberflächliche Spielerei ("lalala") vorkommt. Spielen ist wichtig in der Kunst! Aber es sollte wenn dann eine ausdauernde und damit tiefgründige(?) Spielerei sein. ausdauernd = im Schaffensrausch sein(?) HGB Rundgang 2016 Reaktion Mark Helmut Mark wegen meiner Einreichung (verhüllte Arbeit) für Pressematerial HGB-Rundgang: "für ein pressefoto waere ein etwas 'signifikanteres' Motiv vorteilhafter. z.b. ein foto einer deiner Portraitzeichnungen. […]" Meine Antwort: "Da muss ich mich dann innerlich winden, weil ich ja bei diesem Rundgang eben ZEIGEN möchte, aber gleichzeitig nicht GESEHEN werden will. […]" Geradenbild Werkstatt AV-Labor 3 Körperstudien geplottet 3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm drei1.jpg Größe je ca. 42x110cm (1) mit 360°-Drehung da sich nach 180° Geraden visuell noch einmal um 360° drehen, entsteht Windungseffekt (2) stachelig, Winkelabweichung max: 360° (3) durch Dopplung der Geraden entsteht sichtbare Bewegung (nicht nur theoretisch) Fokus auf Brustbereich durch Festlegung Mittelpunkt der Drehung (-1°) umsetzen Ergebnisse oben und unten zwischen Holzleisten klemmen statt klemmen: jeweils 3 Nägel durch Holzleisten, Blatt sicherheitshalber an Löchern mit Klebestreifen festigen Konstruktion mit Schnur an Wand befestigen bei Alberti Wolfgang Alberti wegen 45°-Sägen angefragt; am 1.2. Treff vereinbart
Siebdruckplatte für Ohme im Klassenraum hinterlegt, 1 Bilderrahmen "liegender Akt" abgeholt Geradenbild Glasscheibe zwischen Plotterzeichnung und Foliendruck kein Problem, Bildtiefe +-0.5mm in Ordnung Werkstatt AV-Labor (1) 1 x Selbstporträt mit rot, grün und blauer Farbe leichte Drehung grüner und blauer Farbe (um -0,5° und -1°) Mit der Verdreifachung der Geraden und der leichten Drehung möchte ich die Bewegung, die der Geraden theoretisch inne liegt, auch materiellen Ausdruck verleihen. Ob mir das gelingt, wird das Ergebnis zeigen. Ergebnis mit RGB: unzufrieden, da überfüllt und zu verwaschen bei zweitem Plott Zentrum im Auge, nur rot (0°) und blau (-1°) (2) Selbstporträt 1 x in rot und blau, leichte Drehung, Auge im Zentrum Kunstkritik Relevanz der Kunst "Die Frage nach der Relevanz" Soll Kunst den Wissenschaften assistieren oder sind künstlerische Denk- und Wahrnehmungsanregungen eigene Wissensformen? Plato: das Schöne, das Wahre und das Gute umreißen unzertrennliche Trias schön <=> gut <=> wahr schön = angenehm? gut = wertvoll? wahr = das Richtige? heute neuer Überbegriff: Relevanz Tendenz gegenwärtiger Künste: "Artistic Research" prüft Erkenntnisleistung und Wissenschaftsfähigkeit der Künste Können sich durch künstlerische Denk- und Wahrnehmungsanregungen eigene Wissensformen entwickeln? Kunst dabei nicht als Zuarbeiter der Wissenschaft gesehen nicht Kunstwerk sondern die Recherche beansprucht dabei Relevanz ? Deutscher Kulturrat Kunst spiegelt gesellschaftliche Debatten wider bietet Reibungsflächen zur Auseinandersetzung mit Wirklichkeit Kunst = Ausdruck menschlichen Daseins Diskurse der Gesellschaft in Kunst sichtbar Den meisten Künstlern wird das doch total egal sein, oder? Förderung sei keine Subvention sondern Investition "Systemrelevante Kunst" Kunst an sich ("bei aller subjektiven Wertschätzung") unbedeutend Kunst kann aber aufmerksam machen, Missstände aufdecken, zum Denken anregen Schafft es die Kunst des 21. Jahrhundert auch, über die Unverbindlichkeit des rein Formalen, Strukturierten und Informellen hinauszuwachsen und wieder Stellung zu beziehen?
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Friedrich Fröhlich, zufrieden Geradenbild 2016-01-13.mp3 HGB Rundgang 2016 1. Entwürfe für verhüllte Arbeit im Flur Entwurf (1) Wandfarbe um Verhüllung schwarz (zuvor testweise mit dunklem Papier bekleben) Infokärtchen für verhüllte Arbeit kaertchen2.jpg Infokärtchen: "verhüllte Arbeit (groß) // Friedrich Fröhlich (groß) // Sperrholzplatten, Holzleisten, Nägel, Zeichnung (klein)" Entwurf (2) zusätzliche Kosten: Spedition 25+6+15 = 46 Euro Transportkosten + 100 Euro Materialkosten Vorgehen: Holzleisten an Rückplatte befestigen (Schrauben) Holzleisten nicht nur am Rand, sondern auch zwischen den drei Bildteilen (heißt: zwei Holzleisten zusätzlich) an Innenseite der Holzleisten Ösenschrauben befestigen (je Bildteil insgesamt 2 oder 4 Stück), Bildteile mittels dadurch gezogene Stricke befestigen Vorderplatte drauflegen und festschrauben hinter Rückplatte im oberen und mittleren Holzleistenbereich 4 stabile Haken schrauben Kurs o.T. verhüllt kleine Testverhüllung mit weißen Bilderrahmen umgesetzt E-Mail an Mark Helmut Mark Der Holzkasten geht DURCH das Glas hindurch. Das heißt auch: Das Glas wird zum Teil von der Verhüllung 'verschluckt'. Über dem Glas ist der eine Teil vom Kasten, unter dem Glas der andere. Holzleisten an Glas geklebt (bei ordentlicher Arbeit dann mit gutem Kleber). Sollte ich diese Variante nehmen, würde ich die Holzplatten zuschneiden lassen. Das heißt: der Betrachter sieht keine störenden Abstufungen. Auch die Holzleisten würden dann natürlich gleich sein. Finde diese Variante (mache noch mehr) sehr interessant, weil sie die Betrachterseite IN die Verhüllung integriert. Zwischen Kunst und Betrachter liegt normalerweise das Glas, die Verhüllung hebt diese Barriere irgendwie auf (finde ich). Eine Überlegung wäre jetzt noch das Glas an sich. So könnte ich mir auch Grauglas vorstellen… So spiegelt sich der Betrachter noch am Rand, in der Mitte (Holzkasten) wird die Spiegelung 'verschluckt'. Auch würde dann mehr das DRAUSSEN und INNEN zum Thema werden. Mal schauen. Vielleicht nicht gleich zu viel Neues reinbringen… Geradenbild im Klassenraum liegenden Akt gerahmt, morgen 1. Teil in Atelier bringen (Straßenbahn)
Standpunkt radikal Die heutige Besprechung habe ich genutzt, um meine Idee der verhüllten Arbeit darzulegen. Und es war eine gute Entscheidung. Es hat mich darin bestärkt, konsequent an der Umsetzung zu arbeiten. Das heißt: radikal (schlimmes Wort) vorzugehen, die Verhüllung wirklich nicht zu signieren, meinen Standpunkt / meine Verweigerung etwas zu zeigen kurz zu erläutern (Dilemma zwischen Drang sich zu äußern und gleichzeitiger Infragestellung der über-menschlichen Bedeutung des Gezeigten, aber auch in Bezug auf die zeitgenössische Kunst). Nun stehe ich vor der Frage, ob ich bereits in der Hochschule konsequent verhüllen sollte. Denn so habe ich es wärend des Gesprächs dargelegt. Wühler hatte insofern recht, dass ich immer noch andere Arbeiten / Arbeiten ohne Verhüllung während meiner bisherigen Studienzeit zeigte. Die Frage ist nun: Ist die Hochschule für mich ein Ort, den ich als Lernort verstehe (wo ich also etwas zeigen sollte, um an Kritik lernen zu können)? Oder sehe ich - speziell den Rundgang - schon als in die Öffentlichkeit treten an? Konsequent wäre ich, würde ich die Arbeiten (Ganzkörperporträts) nicht zeigen, also würde ich sie vor Ausstellungsbeginn verhüllen. Sie wären zwar da, aber nicht ansehbar. Was hindert mich daran, es wirklich jetzt schon umzusetzen? Es ist - so vermute ich - das Gefühl der Anerkennung, die ich beim letzten Rundgang aufgrund der Geradenbilder erhielt (viele Besucher sprachen mich an, einer kaufte eine der gezeigten Arbeit) und nach der ich mich nun (ob ich will oder nicht) wieder sehne. Ist es aber nicht genau der Grund, warum ich eigentlich verhüllen will? Den Mittelweg finden zwischen primitiver (menschlicher!) Triebbefriedigung und dem Wissen der Nichtwichtigkeit allen Menschlichen? Ich verstehe jetzt den Kommilitonen, der, bevor er seine Malereien unkenntlich macht, Fotos von ihn anfertigt. Er kann nicht loslassen, kann etwas selber als gut Befundenes nicht wirklich zerstören, ist nicht konsequent. Ich ebenfalls nicht. Menschlich. Aber im Künstlerischen überwindbar? Ich setze ja nicht mein Leben aufs Spiel. Es geht um Kunst! Und viel Kunst landet eh auf dem Dachboden oder im Abfalleimer! Demut! Ich zerreise mich gerade selber. Das Dilemma wird fühlbar, tut direkt weh, ist nicht nur noch ein Gedankenkonstrukt. Es wird real. 1x daumennagellänge Whisky Alkohol Friedrich Fröhlich, evtl. inkonsequent Kurs Farbe Weiss [NOCH BEARBEITEN!!!] (1) BILD "Weiß auf Weiß", 1918, Malewitsch Kasimir Malewitsch visueller Nullpunkt Krisenherd in der Malerei bessere Welt prognostiziert (positive Sichtweise) mit geometrischem Vokabluar bearbeitet (Quadrat in Schräglage) (2) BILD Alexander Rodtschenko, Schwarz auf Schwarz, 1919 Ende der Kunst prognostiziert (negative Sichtweise) (3) Yves Klein: 1. monochrome Arbeiten Sartre "Sein und das Nichts" GOOGLEN "Jetzt habe ich …………." "Ich sehe mich, weil man sich sieht"………… reflektiertes Sehen (besonders bei leeren Bildflächen, betrachten von anderen, wie sie Arbeit wahrnehmen) Tom Friedman, "1000 Hours of staying", 1992-97 GOOGLEN Form und Inhalt ändern sich nicht, selbst wenn er nicht 1000 Stunden drauf geschaut hätte Karin Sander "Zeigen", 2009/10 GOOGLEN weiße Wandfläche für eigene Projektion John Baldessari "Everything in pu……" 1966-69 füllt leere Bildfläche mit Schrift, wiederspricht sich im Geschriebenen Baldessari "Pure Beauty", 66-88 Art & Language: Secret Painting, 67-68 ZITAT James McNeill Whistler "Sym…. in White", 1862 jungfreuliche Symbolik mit Farbe Weiß 10 Jahre später: Mutter "Grey and Black", 1872 "Die L…. ist zurückgewichen……." Bildideen mit biblischen Hintergrund Identitätskrise der Künstler im 19. Jahrhundert Jean-Baptiste Oudry 1753 "Le can… bl…." 1759 in … erklärt GOOGLEN Kandinsky "Über das……" "Deswegen nicht das Weiß, "….. GOOGLEN Robert Ryman "Resame", 1984 mit 4 …. NICHT LESBAR Alexander Rodtschenko (1891-1956) 1939 "Ich habe die Malerei zu ihrem logischen Ende……." GOOGLEN Kurs Workshop Farbe Weiss Fotos von Diele über Diele gelegt Kosuth?????????? Kelin "Weißer Raum" Krefeld???? Gregor Schneider Weiße Räume / Tod???? Konzept verhüllte Arbeit vorgestellt Geradenbild AV-Labor 4 Folien bedrucken lassen, für spätere Geraden-Collage
(mit Notizen von gestern) Geradenbild Standpunkt 2016-01-07.mp3 Flächen f. Rundgang im Erdgeschoss gesucht (Büro für Anmeldung verschlossen) (1) in Bibliotheks-Nähe [+] sehr hell, großflächig (evtl. auch 2. kleinere Wand daneben frei), breiter Flur [-] Verteilerkasten im linken Bereich (2) neben Galerie-Verwaltung [+] sehr großflächig, für mehrere Körperstudien geeignet (3) neben altem Platz [+] hell [-] Tür, schmaler Flur umsetzen AV-Labor: Termin mit Winter ausmachen (Druck auf Transparentpapier) farbige Dreieck-Konstellation bezeichnen als BGR (blau, grün, rot) oder SML (short, medium, long wavelength receptor) eigentlich Blauviolett , Smaragdgrün und Gelbgrün (Absorptionsmaximum) B: linke, steigende Geraden (kürzere Wellen) G: untere, horizontale Gerade (als Mittelweg zwischen B und R) R: rechte, fallende Gerade (längere Wellen) BGR bzw. SML zusammen: Dreieck (steigend, fallend, horizontal) ergeben Blendung (Überreizung der Zapfen) = weiß statt weiße schwarze Farbe nehmen (solange ich im Bereich der Malerei unterwegs bin und keine Lichtarbeit mache) Tabelle mit Zuordnung Farbton - Wellenlänge Bsp.: 615.74nm = #ff0028, 432.09nm = #8700ff wahrnehmbares Licht: etwa 380 nm - 780 nm Bildgröße (zusammen): 80x80 = 6400cm² Bildgröße (einzeln): 28.9x28.9cm oder Bildgröße (zusammen) 42x42cm Bildgröße (einzeln): 24.2x24.2cm
Geradenbild umsetzen Ganzkörperportrait in Körperstudie umbenennen Veränderung von Holz durch UV-Licht notiert unbedingt mit bedenken! evtl. Ritze also nicht schwarz färben Porträt wird mit der Zeit immer sichtbarer (Grundfläche bleibt weiß, Holz vergilbt) dadurch könnte ich Holz weiterhin sichtbar lassen (Holz nicht nur Material sondern auch Teil des Motives) Testplatte zu Ohme gebracht verhüllt ältestes bekanntes Verbindungselemente (Nachweise von 5101 v. Chr., Vernageln eines Holzbrunnens, Sachsen) Vorderseite "Hommage an Malewitsch Kasimir Malewitsch" doch genagelt Muster Lacobel Pure White (farbige Hintergrundfolie), Einwegspiegel (für verhüllte Arbeit), Optiwhite (allgemein Spiegelrahmung), Parsol-Bronce (getönte Glasscheibe) eingetroffen
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Geradenbild 6 Teststreifen (1) 2 x mit Grundierung (transparent), für späteren Farbauftrag (einmal Geraden = schwarz und einmal Geraden = Holzfarbe) (2) 2 x mit Grundierung (weiß) und lackiert (einmal ohne nachträglicher Bearbeitung, Geraden = Holzfarbe und einmal Geraden schwarz färben) (3) 2 x angeschliffen (einmal mit weißem Acryl und einmal erst nach Fräsen bemalen) verhüllt 2016-01-05.mp3 verhüllte Arbeit in Holzkasten 79.5x79.5cm (in Anlehnung an Schwarzes Quadrat, Malewitsch Kasimir Malewitsch) Robert Fludd (engl. Arzt und Naturphilosoph) visualisierte eine Schöpfungsgeschichte mit Urbild der Hyle Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd fludd-k.jpg Hyle (griechisch ὕλη, hylē "Stoff, Materie") = u.a. als Urstoff verstanden Hyle als Äquivalent zum Nichts (schwarzes Viereck) schwarzes Viereck: besteht aus sich überkreuzenden "Fäden, durch die winzige horizontale Rechtecke des Lichtes durchscheinen" Stoffstruktur im Inneren durch weiteren Farbauftrag überlagert ("Wolke des Chaos") in Wolke Kreis- und Spirallinien eingeritzt (gelten u.a. als Linien der Möglichkeit) Bezug zu Malewisch: ein Gemälde 1914 fast fertiggestellt (dadrunter liegt bereits ein Vorgängergemälde), danach homogen schwarz übermalt Craquelée (frz. craqueler = rissig werden lassen; craquelé = rissig, gesprungen) bildete sich aus feinen Risse (anscheinend) von Malewitsch Kasimir Malewitsch gewollt (Helligkeit des bereits Gemalten bricht durch das Schwarz durch) Alphonse Allais, "Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit", 1897 Aufschrift auf Gemälde entziffert: "Schlacht von Schwarzen in einer dunklen Höhle" (sinngemäß) Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais allais-k.jpg Referenz auf Alphonse Allais (frz. Künstler) erkennbar: "Kampf von Schwarzen in einem Keller, in der Nacht"
Motiv für Fräse überarbeitet, Ganzkörperporträt
Motiv für Fräse überarbeitet, Ganzkörperporträt
 toene_2016-01-04.mp3 (Begleitung: Katze) Kurs Farbe Weiss mit Günter Stangelmayer "Was ist Licht? Wann, wie und durch was nehmen wir Licht wahr?" natürlich unbeantwortet: Welle-Teilchen-Dualismus (wirklich Teilchen oder Wellen im Sinne der üblichen Anschauung?) James Turell, künstlerische Licht/Rauminstallationen Arbeitsweise Turell technisch analysiert, im Modell nachgebaut eigene Raum/Lichtarbeiten entwickelt (vorzeitig gegangen, da Gruppenarbeit) Geradenbild in Ritze der Siebdruckplatte schwarze Acrylfarbe fließen lassen, danach glatte Oberfläche mit Rolle weiß bestrichen Motiv für Fräse überarbeitet, Ganzkörperporträt fraesemotiv-k.jpg (1) Siebdruckplatte Baumarkt [+] Beschichtung verhindert (glaube ich) teilweise Absplittern von Holz [+] günstig, transportierbar [+] schwarze Acrylfarbe verdünnt in geritzte Bereiche fließen lassen [+] weiße Acrylfarbe über Platte gerollt (mehrfach) beachten: Schicht wird in Rändern zu Ritzen immer dicker, dünne Ritze könnten überdeckt werden [-] Holz wird komplett durch Farbe verdeckt (arbeite also nicht mehr wirklich mit dem Material / Thema) (2) Multiplex Online [+] weiße Oberfläche [+] nur noch schwarze Farbe in geritzte Bereiche fließen lassen [-] 2 unterschiedliche Farbmaterialien (weißer Belag und Acrylfarbe) [-] ebenfalls keine Holzstruktur mehr sichtbar [-] doppelt so teuer umsetzen evtl. Siebdruckplatte Baumarkt Ohme vorbeibringen, um größeren Bereich zu fräsen danach Prozedur komplett durchspielen (Acryl, Lack, Holzleisten zur Stabilisierung)
verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30
verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30
verhüllt 2016-01-02.mp3 verhülltes Diptychon (doppelter Holzkasten, mit Scharnieren aneinander gekoppelt) verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30 diptychon-m.jpg lässt sich auf- und zuklappen zur Sicherheit (beim Transport / Schütteln könnten Ecken leiden) eigentliche Arbeiten noch in Papier eingelegt, mit Klebestreifen befestigt 2 falsch gesetzte Nägel entfernt; entstandene Schäden im Holz später evtl. mit Holzpaste überdecken Unterlegscheiben bei Scharnieren verwendet, da Köpfe von Schrauben zu klein (Übergangslösung!) kleinste Schrauben nur in Messing-Ausführung gefunden (Übergangslösung!) Holzleisten aus Versehen bei beiden Holzkästen nicht identische Anordnung ansonsten Birke Multiplex sehr gute Struktur und Farbe notiert bei Befestigung der Scharniere überlegen, wie ich zukünftig aufgesplittertes Holz (bisher Kiefer 13x13mm) vermeiden kann (evtl. bei Rundgang ausstellen) Geradenbild Porträt weiter überarbeitet umsetzen Ausschnitt Foto im AV-Labor auf Transparentfolie drucken, darunter geplottetes Geradenbild legen Größe evtl. 30x40cm
Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf)
Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf)
(mit Notizen der letzten 4 Tage) verhüllt 2016-01-01.mp3 Nachtrag: Ursprung / Gedanken dazu hier: (nicht bearbeitet, Version .2.2013) weitere Gedanken zur Verhüllung: (nicht bearbeitet, Version .2.2013) Idee Verhüllung in Schattenfugenrahmen (zwangsweise verhüllte Leinwand oder Inhalt unabhängig von äußerer Erscheinung?) umsetzen (morgen Material besorgen) 2 zusammenhängende Papierarbeiten verhüllen 2 Holzkisten mit 2 Möbelbändern aneinander "binden" (wenn Arbeiten zwar zusammen gehören, aber auch einzeln gezeigt werden könnten) bei Triptychon evtl. Stangenscharnier verwenden, mittlerer Teil doppelt so lang wie Seitenteile, damit zuklappbar Motive auf Fotoabzügen testweise mit transparenten und deckenden Klebebändern, Korrigierflüssigkeit und Acrylfarbe verhüllt Geradenbild für Rundgang Triptychon-Bilderrahmen bestellt (FdK F. Fröhlich um rund 500 Euro erleichtert) Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf) gkportraitfoto-k.jpg evtl. 4 kleinere Arbeiten auf Flurwand zeigen unterschiedliche Ganzkörperporträts plotten, Auszügen von fotografischem Selbstporträt (wie Kopf, Hände, Beine und Brust) auf Folie drucken und über Plotterarbeit legen umsetzen kommende Woche bei Kati wegen Plotternutzung anfragen
Arbeit verhüllt
Arbeit verhüllt
(mit Notizen der letzten 5 Tage) 2015-12-24.mp3 Kurs o.T. Geradenbild verhülltes Foto und f-s-v-v lackiert Schlauchbilder mit "420-534-564" bezeichnen (Absorptionsmaximum in nm von L-S- und M-Zapfen) Konstellation f-s-v-v mit Video 2015-12-25.mp3 Kurs o.T. Geradenbild Konstellationen auf Folie ausgedruckt, über Fotoabzüge (10x15) mit Geradenmotiven gelegt umsetzen Notizen nach Studium auf Papierrolle drucken und mit 2 Kurbeln zum Durchlesen ausstatten 2015-12-26.mp3 2015-12-26-2.mp3 verhüllt Arbeit verhüllt verhuelltrahmen-m.jpg Holzkasten in weißem Bilderrahmen ragt heraus, nach hinten hin ebenfalls Deckel mit 8 kleinen Nägel am Kasten befestigt (zuvor immer mit Klammern) Nägel statt Klammern: wirkt weniger nach Transportbox (auch wenn dort ebenfalls Nägel Verwendung finden) Schrauben: Öffnen würde gedanklich zu schnell gehen, Nägel müssten erst mit Gewalt entfernt werden umsetzen Stempel für Rückseite gestalten ("Friedrich Fröhlich" im Kreis, Nummer oder Jahreszahl dann händisch ergänzen) Befestigungsschiene für Nagel evtl. an allen 4 Seiten anbringen (bisher nur "oben") Holzkasten gibt immer ungefähre Größe der drinnen liegenden Arbeit wieder
Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand
Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand
Kurs o.T. Geradenbild Dreieck-Konstellation (ungewollt spiegelverkehrt) f-f-s auf Holzplatte skizziert 3 Geraden, ergeben in einer Konstellation gleichseitiges Dreieck Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand f-f-s-k.jpg gegenüber Rechteck-Konstellation: nicht alle Möglichkeiten (steigend, fallend, horizontal, vertikal) in einer Konstellation umsetzbar für RGB-Idee jedoch geeignet (mit blau, grün und rot sind alle Zapfen im Auge beansprucht) Kreis (r=0,7cm) um Punkte, mit 14mm-Bohrer Löcher gebohrt auf Rückseite von Leinwand Kreise gespiegelt, Bereich sicherheitshalber mit Klebeband überklebt, mit Zirkel (gesponsert von FdK-Mitglied) ausgeschnitten große Sauerei mit Farbpigmenten, säubern fast unmöglich "Reconstructing Nature", Birgitta Weimer 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Kurs o.T. Geradenbild verhüllt seit gestern wieder über verhüllte Arbeiten (Anfang 2013) nachgedacht (als Reaktion auf besuchte Baseler Ausstellungen mit zum Teil sehr markanten/starken Werke) in Geradenbilder (wie "liegender Akt") auch Verhüllung entdeckt durch Aufdeckung (Gerade als Elementarteilchen) gleichzeitige Verschleierung unserer durch Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken geprägten Wirklichkeit (1) zu verdeckende Fläche mit Bleistift markiert, danach mit kleinen Pinselstrichen (ohne fester Richtung) weiß grundiert (2) Foto auf Leinwand (Wellen, Venedig) mit Konstellation f-s-v-v überdeckt Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand fotokonstellation-k.jpg durch Konstellation wird "halbverhüllt" Geraden und 1. Möglichkeitenraum lassen Fotografie durchscheinen Einzelgespräch mit Ohme Fräse-Tests abgeholt Plattenbreite mit 1,20m kein Problem, Höhe dann 0,80m (ergibt 2,40m bei 3 Platten) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
 (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
Geradenbild (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt) tisch.jpg verhüllt (Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt) verdeckte_hand.jpg Kurs o.T. Farbpigmente (rot, grün, gelb) und 10kg Ton besorgt Ton auf Metall, vor vertikalen LED-Geraden platziert LED-Licht spiegelt sich auf Ton (noch verpackt, leichtes Schimmern) geplottetes Geradenbild auf Tisch angeordnet, Seitenbereiche abgedeckt genaue Maße für Rahmung: (1) Seitenteile mit 68x55cm (2) Mittelteil mit 82x55cm bei Rahmung Mittelteil evtl. 1-3mm kleiner, da bereits bis zum Randbereich bemessen bei Rahmung Seitenteile evtl. 68cm + 1-3mm (zu den Außenbereichen hin)
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon Der Krieg, um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Triptychon Triptychon seit Mittelalter in abendländischer Kunst als Altar- und Andachtsbild von zentraler Bedeutung 3-teiliges Bild mit betontem Mittelteil Mittelteil: "dem Dargestellten eine gewisse Form der Würde verleiht" verbunden mit Bedeutung, Spiritualität, Würde klassische Funktion (betonte Mitte, schmalere Seitenteile, ursprünglich religiös) tritt in Hintergrund neue Themen und Motive u.a. gleiches Maß; müssen nicht mehr direkt miteinander verbunden sein große politische oder private Erschütterungen, Ausnahmezustände, existentielle Grenzsituationen darstellen "beim Triptychon geht die Leserichtung nicht von links nach rechts, sondern von der Mitte aus" durch 2 Weltkriege und dem damit einhergehenden Leid von Künstlern wie Otto Dix, Max Beckmann und Francis Bacon aufgegriffen Bacon und Beckmann: Bildtypus verwendet, um sinnbildlich menschliche Existenz zu fassen Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn ottodix-k.jpg Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn farbentwurf_krieg-k.jpg jüngere Auseinandersetzungen u.a.: Jonathan Meese, Damien Hirst, Ricarda Roggan, Björn Melhus Minimalisten: ebenfalls 3-teilig, um Objekt, Farbe und Form in spannungsreiche Harmonie zu setzen Großstadt, 1927/28 Otto Dix Geradenbild Skizze, Fotoleinwand mit Farbe bsp1-k.jpg Einzelgespräch Mark Helmut Mark "Erdkilometer", Walter de Maria "The Lightning Field", Walter De Maria The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin Dan Flavin diagonal-k.jpg umsetzen wie "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo" in Gegenwart transportieren, mit 1 LED-Gerade aktuelle LED-Konstellation abbauen, dafür im Eckbereich 1 LED-Diagonale installieren Diagonale von linker unterer und rechter oberer Wandecke (mit langer Schnur Winkel von LED-Gerade herausfinden) Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon mccarthy2-k.jpg liegender Akt einige Prozent größer plotten (wie optische Mitte wirkt sie dann evtl. realer) für ihn eher ohne Dreiteilung gut (dagegen spricht für mich nur die räumlichen Voraussetzungen im AV-Labor sowie riesige Bilderrahmen-Größe) evtl. mit etwas mehr Randbereich rahmen Sarah Morris zum A4-Blatt mit ausgedruckten Konstellationen und handschriftlichen Notizen: "Rahme es!"
mit weißer Rahmung und ohne Randbereich
mit weißer Rahmung und ohne Randbereich
Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series
Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series
Geradenbild Skizze "Liegender Akt", 240x80cm Rahmung Alu 8mm, Distanzleiste 10mm, Schwarz matt o. Weiß matt, Optiwhite Floatglas, 160 EUR * 3 = 480 EUR mit weißer Rahmung und ohne Randbereich t2-k.png noch offen: mit oder ohne Abstandsleiste morgen im Gespräch mit Mark Helmut Mark besprechen Klasse Bildende Kunst Organisation Exkursion nach Athen neuer Termin: 5.-12.6. Rundgangsbesprechung 12.1. Konzept für Rundgangs-Arbeit vorstellen Vorschlag Kommilitone Kommilitone: LED-Konstellatation mit Batterien und Funksteuerung ausstatten (Ohme nach kleinster Variante mit möglichst langer Batterielaufzeit fragen) Spanplatte 60x60cm mit schwarzer Oberfläche kaufen (wie Kommilitone Kommilitone für Holzschnitt-Arbeit verwendet hat) evtl. Bachmann vorlegen zum Testfräsen "Das ist was ganz grundsätzliches." (Dozent zu Kommilitone Kommilitone) "Visiting Artist": Eiko Grimberg Lichtkunst (5) Keith Sonnier (*1941, amerik. Maler und Bildhauer, für Lichtinstallationen bekannt geworden) Begriff der Plastik auf Raum-, Licht- und Bewegungsphänomene ausgeweitet Vertreter der New Sculpture (fordern ganzheitliche Wahrnehmung, auch haptische Erfahrung) anfangs große Vielfalt eingesetzter Materialien (wie Draht, Stoff, Filz, Wachs, Blei, Glas) ab 1968: zusätzlich Licht (Neonleuchten und Glühlampen) oft kühles Licht mit fließenden Werkstoffen kombiniert experimentiert mit Stroboskop- und Schwarzlicht Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series sonnier-k.jpg seit 1969: Ba-O-Ba-Stücke (= haitianisch für Licht- oder Farbbad) meist rechtwinklige Wandarbeiten aus Glas- und Spiegelscheiben mit farbigen Neonröhren aktuell kräftige Farben früher Neons durch pastellene Töne ersetzt Installationen ziehen Betrachter als Agens (lat. Handelnder) durch integrierte Spiegel ein "Bewegt sich der Betrachter durch diese Arbeiten hindurch oder nimmt er sie aus unterschiedlichen Perspektiven wahr, dann verändert das seine Sehweise, was auf die eigene Person abfärbt." (Keith Sonnier) versucht neues Rollenverhältnis zwischen Künstler und Betrachter zu definieren
The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London
The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London
The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson
The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson
Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz
Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz
Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Treff mit C. (Vortrag) Videoausschnitte markiert, Zitate aus Buch herausgesucht Künstler Lichtkunst zu Künstlern mit Lichtbezug, für kommendes Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark (1) Olafur Eliasson riesiges Gedankenkonstrukt hinter den Arbeiten Arbeiten für Eliasson = Experimente "Ich sage etwas. Und Ihre Augen und Gehirn sagen etwas zurück." Herstellen von Realität durch Überlappen vom dem, was der Künstler sagt und dem, was der Betrachter sagt The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London eliasson.jpg möchte Grenze zwischen Künstler (Erzähler) und Empfänger verschieben "Wer ist der Konsument?" und "Wer hat die Verantwortung für das Gezeigte?" "Wer entscheidet, was Realität ist?" Gestaltung der Beziehung zwischen eigenem Körper und Raum unterscheiden zwischen Denken und Handeln zwischen Denken und Handeln = Erfahrung = Verantwortung = bedeutet an Welt teilzunehmen "Und das Wasser fließt durch die Stadt mit Zeit.", Fähigkeit von Wasser, Stadt verhandelbar, greifbar zu machen sobald man sich selber bewegt: bewegt sich Umgebung (Vordergrund schneller, hintere Elemente langsamer) The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson wasserfall.jpg naher Wasserfall: Wasser fließt subjektiv schneller als ferner Wasserfall (obwohl Geschwindigkeit identisch) "Ein Wasserfall ist eine Art, Raum zu messen" (je langsamere Bewegung, desto weiter weg) mit Wasserfall Städten ein Gefühl von Dimension zurückgeben (Entfernung in Städten nicht gut abschätzbar) (2) Mario Merz (1925-2003, ital. Künstler, Hauptvertreter Arte Povera) Arte Povera: itl. für "Arme Kunst", Bewegung in 1960er-1970er räumliche Installationen aus "armen" (gewöhnlichen und alltäglichen Materialien wie Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden) Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz fibonacci.jpg verkörpert 2 gegensätzliche philosophische Gedanken: (1) Natur und (2) menschliche Streben nach Ordnung, nach Begrenzung und Vollkommenheit Fibonacci-Folge: mathematische Zahlenfolge, vorausgehende Zahl wird immer mit darauffolgender addiert soll "Wachstumsmuster in der Natur" sein, kommt häufig in Natur vor ? Division zweier Zahlen: nähert sich mit größer werdenden Zahlen dem Goldenen Schnitt (1,618033…) Annäherung = symmetrisch (einmal über und einmal unterhalb 1,618033… spiralförmige Anordnung Blätter um Sprossachse: Pflanze erziehlt beste Lichtausbeute, Fibonacci-Spiralen ? Geradenbild Bildgenerator in Processing mit Tastatureingabe steuern (anstatt immer Programm neu zu starten) l1 = minimale Länge, l2 = maximale Länge (Bsp: "l180[ENTER]") w1 = Winkel minimum, w2 = Winkel maximum (Bsp: "w290[ENTER]") wa und la (Winkel- und Längenabweichung) ga = Geraden je Farbwert (Bsp: "ga3[ENTER]"), Bsp. siehe Porträt Rückansicht mit 3 Geraden je Farbwert wenn wa und la gesetzt, dann Zufallswert in Variable speichern (damit beim ständigen Durchlauf nicht immer neue Werte erstellt werden)
Konstellationen h-v-v-f und h-h-f-s
Konstellationen h-v-v-f und h-h-f-s
Konstellation h-v-v-f
Konstellation h-v-v-f
Ganzkörperportraits, 6 A4-Ausdrucke
Ganzkörperportraits, 6 A4-Ausdrucke
Geradenbild Konstellation h-v-v-f im Klassenraum umgesetzt Konstellationen h-v-v-f und h-h-f-s konstellation_klassenraum1.jpg Konstellation h-v-v-f konstellation_klassenraum2.jpg Ganzkörperportraits, 6 A4-Ausdrucke konstellation_klassenraum4.jpg Löcher in Wand gebohrt, Verkabelung durchgezogen und hinter Wand Technik installiert Bohrlöcher mit Klebeband abgedeckt (später noch mit weißer Farbe übertünchen) Kurs Vorlesung Relevanz der Kunst / Kunst der Relevanz "Relevanzdiktat und das Spezifische der Kunst" (vorzeitig gegangen, da eher normaler Meinungsaustausch als Vortragscharakter) evtl. Audio-Aufnahme von Meyer-Krahmer anfordern, um in Ruhe die Positionen zu erörtern
Geradenbild Kurs o.T. Akt wie "Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend" (siehe 28.7.) umgesetzt in unterschdl. Körperhaltungen fotografiert (mit weißem Stoff Boden und Wand abgedeckt), in Geraden umgewandelt (ohne Hintergrund, Rahmen u. anderer ablenkender Dinge) "Dann auf zu den einzeln ansteuerbaren LEDs!" (O.) Fahrt nach Berlin mit Hamburger Bahnhof ("A Few Free Years", u.a. Richard Jackson, Paul McCarthy, Dieter Roth Dieter Roth, Bruce Nauman) u. Deutsche Bank Kunsthalle ("Energy Made Visible", u.a. Jackson Pollock) geplant radikal "Der radikale Gärtner", ARTE radikale Kunst = Dinge neu betrachten, Sichtweise ändern (Koons Jeff Koons) radikale Kunst = muss "ultra-radikal" sein (Meese) Anfang 20. Jhd.: radikale Kunst = Kunstform, die gegen Status quo protestierte betrebt, nicht nur Kultur, sondern Leben selbst zu verändern Veränderungen in d. Kunst d. 60er Jahre waren radikal aktuelle Kunst: nicht mehr von Motivation getrieben, Kultur radikal zu verändern (McLaren) aktuelle Kunst verschmilzt eher mit d. Kultur ("Speziell in den letzten zehn Jahren ist der Künstler sozusagen Konkurrent geworden von Paris Hilton.") Jeff Koons Jeff Koons = globale Marke, zw. Kunst, Mode, Medien u. Geld
Laut Postmoderne-Definition bin ich hiermit aus den 1960er Jahren (u.a. Licht in Beton, Autogrammkarten, Visitenkarte) in die Moderne gerutscht (Geraden-Konstellationen mit Idee der Aufschlüsselung). Wenn ich so weiter mache, bin ich bald schon Realist (19. Jhd.), danach beantrage ich die griechische Staatsbürgerschaft (Antike). notiert Willi Sitte Willi Sitte Galerie, Merseburg aufsuchen (u.a. Arbeit "Chemiearbeiter am Schaltpult") Kunstbegriff Postmoderne anzusehen als Gegenbewegung zur Moderne Moderne: als steril und totalitär empfunden Begriff Postmoderne bereits Anfang 20. Jhd. gebraucht Jean-François Lyotard (1924-1998, frnz. Philosoph und Literaturtheoretiker) mit "La Condition postmoderne" ("Das postmoderne Wissen"), 1979 Lyotard widmete sich u.a. nicht-rationalen, triebhaften Strukturen des menschlichen Wissens und Verhaltens mit Einführung der Postmoderne wird Moderne erstmals als abgeschlossene historische Epoche definiert geistige Grundlagen der Moderne: Glaube an stetiges Fortschreiten Erfassbarkeit der Welt und Annäherung an vollkommene Erkenntnis Wunsch der Moderne: ständig Neues schaffen Postmoderne: lehnt Fortschrittglauben / Innovationsstreben der Moderne ab ebenfalls Existenz einer objektiven Realtität alle Erkenntnis, Wahrnehmung, Bewusstsein, Dasein = relativ Schlüsselbegriff / kleinster gemeinsamer Nenner: Pluralität Neues schaffen: gilt in Postmoderne als automatisiert, etabliert und überholt Grundsatz nichts Neues schaffen = Anwendung von Zitaten mögl. = ist wesentliches Stilmerkmal postmoderner Kunst Offenheit eröffnet unbegrenzte Möglichkeiten häufig angewandte Technik: Collage (u.a. raumgreifende Installationen, filmische Techniken, musikalische Kompositionsverfahren) Graben zw. elitärem Kunstverständnis und Massenkultur überwinden = wesentl. Aspekt postmoderner Ästhetik viele Werke sollen als Versuchsanordnung verstanden werden, als Triologien oder Serien ausgegeben Werke können alleine, zusammen oder in beliebiger Kombination wahrgenommen werden Einfluss Dekonstruktivismus: es gibt keine Einheit von Wort und Sinn Dekonstruktivismus in der Kunst: Zeichen und Codes müssen keine Einheit bilden Begriff Postmoderne wird in Bildender Kunst meistens abgelehnt narrative und mythologische Strukturen werden u.a. mit einbezogen (von Moderne noch abgelehnt) insgesamt: Forderung nach Pluralismus, Subjektivität, Abkehr von Abstraktion, Einbeziehung der Massenmedien, Verwischung von Gattungsgrenzen und Akzeptanz des Zitats als künstlerisches Mittel Einzelgespräch Ohme LED mit Datenstrom: WS2811, "NeoPixel" u.a. Lauflicht mgl., bunte Konstellationen etc. Lüsterklemmen statt Löten verwenden (4x nebeneinander) zwischen Controller und 1. LED-Streifen Verbindungskabel gelötet Bachmann: "Und du heißt wirklich Friedrich Fröhlich?" Geradenbild Konstellation h-h-f-s im Klassenraum installiert Kabel zwischen LED-Streifen noch nicht gekürzt bis zum nächsten Klassentreffen so belassen und eventuell neuere Leistenideen umsetzen (leicht abgehende Leistenenden, Licht radikal "schneiden", Lüsterklemmen)
Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt
Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
 (Notizen vom Sonntag) Bachmann hatte vor einigen Tagen angemerkt, dass er es nicht gut findet, dass keine Ateliers für Kunststudenten (Medienkunst) zur Verfügung stehen. Inzwischen verstehe ich diesen Unmut. Geraden in Holz oder ein anderes Material zu fräsen dauert nun schon mehrere Wochen an. Und ich bin noch beim Testen! Der Grund ist nicht, dass ich soviel Zeit darin investiere, sondern, dass es ungeheuerlich lange dauert, ehe mal ein weiterer Test gefräst werden kann. Das liegt zum einen an der nicht verfügbaren Materialsammlung. Es wäre gut, wenn einfach alle möglichen Materialien, die zum Fräsen geeignet sind, aufgereiht wären, inkl. Testfräsungen. Einfach damit man als Kunststudent sofort die Vor- und Nachteile bestimmter Materialien selber sehen kann. Zum anderen: Maschinen gibt es anscheinend viele (zum Beispiel eine riesige Fräsemaschine im Keller). Nur benutzt werden kann sie (selbst vom Personal) nur eingeschränkt. Der fürs Fräsen verantwortliche Mitarbeiter wird anscheinend nur für eins zwei Tage pro Woche bezahlt. Hat selber also wenig Zeit, sich mit Projekten ausführlich auseinanderzusetzen. So schleppen sich die kleinen Fräsetests von Mittwoch zu Mittwoch, nur um neue Probleme (gerade habe ich beim PVC feststellen müssen, dass der Fräser nicht geeignet ist, das Material nicht sauber gefräst wird) wieder um mindestens eine Woche später zu lösen. Eine LED-Installation wollte ich schon gestern im Klassenraum anbringen, um das abfallende Licht zu studieren und evtl. Korrekturen vorzunehmen. Das ist mir allerdings nicht möglich, weil ich ein paar kleine Stellen löten muss. Bevor ich diesen winzigen Arbeitsschritt (vlt. 10 Minuten) nicht vollzogen habe, kann ich die LED-Streifen nicht am Holz und das Holz nicht an der Wand befestigen. Zum Löten benötige ich u.a. einen Lötkolben. Der steht aber nicht in einem offenen Atelier / offener Werkstatt zur Verfügung. Dafür muss ich erst einmal ein Einzelgespräch vereinbaren bzw. darauf warten, dass der jeweilige Mitarbeiter (a) anwesend ist (der Raum also geöffnet ist) und (b) Zeit hat. Am Ende gehen wieder mehrere Tage drauf. Ich versuche schon so viel Material und so viel Technik wie möglich selber zu horten, aber ich kann und will als Kunststudent nicht alles besitzen, gerade weil ich vieles nur einmalig ausprobieren tue und dann andere Wege beschreite (dafür ist schließlich das Studium da, zum Herausfinden was einem liegt und zum danach Vertiefen). Lösung: keine. Geradenbild Kurs o.T. Licht-Konstellationen (1) 30 LED/m, nicht wasserdicht 1m = 7,70 * 4 = 30,80, 2m = 9,90 * 4 = 39,60, 3m = 11,20 * 4 = 44,80 (2) 60 LED/m, nicht wasserdicht 1m = 11,20 * 4 = 44,80, 2m = 12,60 * 4 = 50,40, 3m = 14,70 * 4 = 58,80 evtl. gleich 3m kaufen, wenn ich andere Installation m. 4 x selber Lichtstärke / Farbe, dann reichen Schnellverbinder u. 1 Netzteil (3) Installation 1 Konstellation m. sichtbaren LEDs 30 LED bei sichtbarer Installation: damit einzelne LEDs noch gut erkennbar, gleichzeitig aber eine Linie bilden nicht wasserdicht: glänzender Schutzbelag lenkt nur ab (4) Installation 2 Konstellation m. LEDs hinter Leiste Licht indirekt ü. Wand erfahrbar, Leiste bildet nicht sichtbare Gerade (nur durch Auswirkung / Licht erfahrbar) 60 LED: damit ein flächendeckendes Licht entsteht wasserdicht / nicht wasserdicht: egal (zum besseren Schutz evtl. mit) (5) Schnellverbinder wenn Installation m. 1 Lichtstärke / Farbe, dann Schnellverbinder verwenden (nur 1 Netzteil nötig, weniger Kabel) bei Installation 2 anwenden umsetzen heute: Installation 1, Holzleisten weißen u. Konstellation an Wand befestigen (Stellwand im Klassenraum, damit Verkabelung versteckt erfolgt), noch ohne LED Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt konstellation_raum-k.jpg Konstellation h-h-f-s konstellation_h-h-f-s2-m.jpg Konstellation h-h-f-s konstellation_h-h-f-s-m.jpg Installation 2: abends 4 x breite Holzleisten kaufen, Konstellation nachmittags auf Wand vorzeichnen Abstandsleisten (selbe Tiefe wie Holzleisten) an Holzleisten befestigen, erst wenn LED innenliegend befestigt, an Wand anbringen 10 kg-Hubel Ton f. Erschaffungs-Akt Adam wurde aus Lehm / Ackerboden erschaffen danach Lebensatem (hebr. ‏נְשָׁמָה‎ nəšāmāh) eingehaucht Erschaffung Adams "Da machte Gott Jesus der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen." Atem = Sitz der Lebenskraft / Seele (alle Erklärungen bleiben spekulativ) Atem: ständige Aktivität, unsichtbar, mit Lautbildung / Sprechen verbunden oder Atem: Windhauch (Naturvölker: Kraft, Blätter zu bewegen = Äußerung der Seelen von Ahnen oder anderer Geister) letztmaliger Atemzug beim Tode: Entweichen der Lebenskraft / Seele
Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler)
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler)
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. Matthias Bleyl Überblick der allg. künstl. Entwicklung (Malerei, Bildhauerei, Architektur/Design) zw. 1900 u. 2000 "Dieser Ballast gehört auch mit dazu" im Kaiserreich offizielle, repräsentative Kunst: rückwärtsgewand Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt viktoria-k.jpg 1896 gemalt, zeigt Szene von 1814 oppositionelle Sicht: unverstellte Sicht auf damaliges Leben Vergleich "Badende Knaben", Philipp Franck (1917) u. Bild v. Liebermann Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900) badende-jungen-liebermann-k.jpg vom Kaiser als "Rinnstein-Kunst" bezeichnet Ansicht, künstl. Moderne sei "in den Rinnstein" niedergestiegen, da sie das Elend noch scheußlicher hinstelle als es schon sei Berliner Secession, gegründet 1898, Gegenpol zum akad. Kunstbetrieb orientierte sich an frz. Kunst (damals nicht angesehen) Impressionismus Impressionismus in Frk.: schon 1870er sehr ausgeprägt Lichtsituationen einfangen (muss rel. schnell gemalt werden, deshalb manchmal skizzenhafter Charakter) Van Gogh: vieles wahrscheinlich nicht vor Motiv entstanden (wie bei Impressionisten üblich), sondern im Atelier Ziel: gefühltes statt realem Sehen zeigen (siehe auch Expressionismus) Farbwahl nicht natürlich Pariser Herbstsalon, 1905: kritisch als "mitten unter den wilden Tieren" bezeichnet Die Brücke, 1905 in Dresden gegründet motivisch frz. Malerei nahe verlaufende Farbigkeit in dt. Bild rar, eher flächig, "ruppig", "unkultiviertes" Umgehen mit Farbe wollten Kern der Dinge darstellen Versuch, Menschen in wahrer Natur darzustellen (ohne Aktmodelle) Vergleich Damenporträt v. Robert [Nachname nicht verstanden], 1907 (anerkannte Kunst, wie Dame in kaiserl. Zeit auszusehen hat) u. zeitgl. entstandenes Bild v. Kirchner Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner sitzende-dame-k.jpg Berliner Straßenszenen v. Kirchner Hektik d. Alltags dargestellt, Treiben in Berlin Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger paul-hoeniger-k.jpg Kirchner zeitgl. zu Hoeniger (alte Malweise, dokumentarisch): zeigt, dass es nie eine homogene Stilepoche gegeben hat rel. Thematik (ab Spätantike) nimmt seit Aufklärung ab express. Tendenzen nicht nur in Malerei Vergleich Stil Skulpturen v. Ernst Balach ("Das Wiedersehen", 1926 ) u. Hermann Scherer Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler) hermann-scherer-k.jpg Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck gestuerzte-k.jpg f. Ehrenfriedhof auf d. Kaiserberg entworfen (Verantwortliche bevorzugten jedoch patriotischere Skulptur) Mensch = als lebendige Architektur verstanden immer wieder: offizielle Sicht vs. Opposition Manifeste 1. Hälfte 20. Jhd. beliebt rasche Entwicklung d. Stile (Bsp. Franz Marc, innerhalb 4 Jahren) Kandinsky: "Über d. Geistige in d. Kunst" nicht nur eine Formspielerei, sondern Versuch, das "Geistige" bildnerisch zu erfassen Sonderfälle / "Einzelkämpfer" d. Express. u.a. Paula Modersohn-Becker mit Bauernmädchen, 1904 Propaganda vs. Realität Krieg gr. Einfluss auf Künstler (viele Freiwillige) Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner soldat-k.jpg dargestellt m. verstümmelter Malerhand notiert Gute Künstler scheinen irgendwann immer ihre älteren Arbeiten zu zerstören u.a. extremer Stilwandel durch Krieg Max Ernst blendete in Autobiografie Kriegszeit aus: "am 1. August 2014 gestorben, am 11. November 1918 wiedergeboren" Weimarer Republik 1919 Bauhaus Bauhaus ausgerufen neu: Kunst u. Handwerk Handwerk sollten unter Architektur zusammengeführt werden Paul Klee: Formreduktion, im biograf. Verlauf gut sichtbar Geradenbild Einzelgespräch m. Ohme gefrästen Test auf PVC-Platte (weiß) abgeholt schaut teilw. ausgefranst aus Bachmann fragen, warum u. wie änderbar, ansonsten gut für geplante Licht-Konstellation: keine Leuchtstoffröhre verwenden, da veraltete Technik LED-Version: ledigl. kopiert nur verwenden: ohne abdeckendem Opalglas Vorteil LED: lässt sich dimmen (je nach Geradenart unterschdl. Helligkeit) Nachteil LED-Leiste: besteht aus vielen kleinen LEDs wäre wieder "Rückkehr zum Pointillismus" (Bewegung durch Punktanreihung) Leuchtbänder: viel zu schwach, wenn dann eher als individuelle Form nutzbar (Gerade ist da lediglich eine mögl. Form) Rotverschiebung bei Galaxien f. Helligkeit/Farbwert v. LEDs nutzen? Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. Bauhaus Bauhaus: Umschwung v. Handwerk Handwerk zur Industrie Vgl. Marcel Breuer Holzstuhl m. Muster (keine Massenprodkt. mgl.) u. späterem Stuhl aus Stahlrohr (1930) Piet Mondrian: "Neue Gestaltung", 5. Bauhausbuch Composition XX., 1920, Theo van Doesburg doesburg-k.jpg Doesburg: ähnl. Kompositionen wie Mondrian De Stijl Manifest, 1918 Universelle als Alternative zum Individuellen notiert "Am Anfang war der Strich." Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart vordemberge-k.jpg Arbeiten teilw. keinem Künstler mehr zuordbar, Form wird "beliebig", eben verallgemeinert Konkrete Kunst Konkrete Kunst = Linie, Fläche, Farbe Max Bill u.a. Abwendung v. Express. hin zum Sachlichen = Neue Sachlichkeit, 1920er "Ich hätte ihn auch bei der Aufnahmeprüfung durchfallen lassen." (Bleyl zu Hitlers dilettantischen Arbeiten) [gedankl. abwesend]
Artist statement, 01:53 min, Charlotte Young
Artist statement, 01:53 min, Charlotte Young
Sieben bis zehn Millionen, 05:34 min, Stefan Panhans
Sieben bis zehn Millionen, 05:34 min, Stefan Panhans
Marilyn Monroes, Sammlung v. Selim Varol
Marilyn Monroes, Sammlung v. Selim Varol
Klasse Bildende Kunst Rundgangsausstellung, Stand Beiträge Planung Athen Exkursion (7.6.-12.6.2016, ab Berlin) umsetzen mehr Selbstbildnisse (Ganzkörperporträts) in Geraden umsetzen (unnormale Posen m. Detailbereichen) 12.12. Arbeiten f. Rundgang vorstellen notiert Animation (Geraden-Porträt entsteht u. vergeht) mittels Beamer auf Lehm projizieren BAU+FARBEN KONTOR LEIPZIG aufsuchen, Lehm-Bestand ansehen, fotografieren u. evtl. f. 1. Test bestellen übernächste Woche in Klasse vorstellen weiterhin: Ton (10 kg-Hubel) kaufen u. f. Präsentation vorbereiten Ausstellung Everyone Is Unique - You Most Of All Kunstverein Leipzig Auseinandersetzung mit dem allgegenwärtigen Postulat der Selbst-Optimierung mit Künstlerkollektiv BRD immer öfter Künstler = Unternehmer seiner Selbst Selbstvermarktungsstrategien selbst zum Inhalt erhoben Artist statement, 01:53 min, Charlotte Young kunstverein-leipzig-k.jpg Charlotte Young (* 1981, brit. Künstlerin) "green/screen", 05:44 min, Yann-Vari Schubert Sieben bis zehn Millionen, 05:34 min, Stefan Panhans kunstverein-leipzig-3-k.jpg Stefan Panhans (* 1967, dt. Künstler) Geradenbild Polyvinylchlorid-Platten thermoplastisch (f. mich nicht optimal), farblos Standard-Kunststoff (+) bis zu 88% lichtdurchlässig, schlagzäh, hohe Steifigkeit, formbeständig (+) leicht zu sägen u. zu bohren (wg. Befestigung wichtig) (+) gut zu kaschieren, laminieren, bedrucken, verkleben u. fräsen Temperaturbeständigkeit: 0-60°C Marilyn Monroes, Sammlung v. Selim Varol pvc-k.jpg Kunst aus PCV notiert transp. PVC-Platten verwenden, damit Wand o. bei freischwebender Installation d. Raum hindurchscheint Oberfläche m. Farbe überziehen, nur geritzte Geraden lassen realen Raum durchscheinen
monument 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
"monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
Künstler Kurs Bibliothek "Bilder aus Licht", Ulrike Gehring Dan Flavin Dan Flavin, 1962: quadr. Leinwände m. schwarzer Ölfarbe überzogen, Ränder m. Grühbirnen umsäumt "monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin Dan Flavin dan-flavin.jpg Absicht: endl. Bildfeld mittels Licht auf räuml. nicht zu def. Umfeld zu erweitern Zeit d. Einführung v. Leuchtstoffröhren in d. Kunst, novum Materialästhetik (handelsübl. Röhre) in Arbeit einbezogen "Werkentwicklung" (wie bei vielen anderen Künstlern) nicht ersichtlich, betont eher Interesse an Variation u. Modifikation eines Röhrensystems nimmt keine Änderung an Material vor, Gestaltungswillen wird Material untergeordnet nur Einfluss auf (1) Auswahl, (2) Plazierung u. (3) Expostition ? im Raum wird zur Kunst durch ästhetisches Formverständnis Vorgaben: (1) Standardfarben (Gelb, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, daylight, cool white, warm white, soft white) (2) Länge (2,4,6 u. 8 Fuß) = 40 unveränderliche Farbmodule, zw. 1963 u. 1996 in über 500 Arbeiten kombiniert einfarbig weiße Installationen dominierten in d. 1960er Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin Dan Flavin, Richmond Hall, Houston dan-flavin2.jpg gibt in d. 1980er u. 1990er zugunsten mehrfarbigen, bunten Arragements Monochromie auf notiert Röhren im Baumarkt suchen, wo Enden einfach sind, ohne langer Kunststoffstreben Konstellation m. Röhren u. variablem Abstand zur Wand (mehrere cm) 3 Hauptaspekte (nach Donald Judd): (1) Lichtröhre als Lichtquelle (2) in d. Raum ausgestrahltes Licht (3) Plazierung d. Halterung auf einer Fläche Turell: phänomenologisches Erscheinen v. Licht (Licht = Material, Wahrnehmung d. Betrachters = Medium seiner Kunst) Flavin Dan Flavin: Leuchtkörper wichtig, materialästhetische Rolle (Röhre = Material, Licht = Medium) Leuchtkörper: ultraviolettes Licht wird erzeugt, durch Fluoreszenz-Beschichtung wird sichtbares Licht erzeugt notiert zum Testen nach 4 kl. Röhren (bis 50cm) schauen Geradenbild Einzelgespräch Bachmann Alberti Wolfgang Alberti (Holzwerkstatt) wegen Holzplatten zum Testen fragen Material (1) bisherige Tests auf Kunststoffplatten: Fräsblöcke / PUR-Hartschaumplatten Material (2) Tischlerplatten m. Absperrholz (rund 3mm) (-) verliert durch "Verletzungen" / Ritze einer Seite an Stabilität Material (3) Spanplatten sollten m. dünnen Schichten sein (nicht wie im Baumarkt üblich) oben u. unten jeweils eine dicke Schicht (-) dicke Schicht meist nur wenige Millimeter dick Material (4) MDF: Schichten meist nicht gleichmäßig Kern bröckelt Material (5) Massivholz (m. Hobelmaschine glätten ) nur m. dichten Jahresringen muss feinporig sein notiert Holzatlas in Bibliothek besorgen Material (6): PVC-Platten (hat er zum Testen da) Steifigkeit (biegt sich weniger durch) immer wichtig Stichel stabiler (durch V-Fräsung) als gerade Bohrung, geht aber max. 4mm tief Kurs Farbe Weiss Paul Graham: American Night American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham paul-graham.jpg "American Night": u.a. Filter in d. Filmtechnik (Nachtszenen können tagsüber gedreht werden) Leuchtstoffröhre: Was wäre eine zeitgemäße Umsetzung Leuchtstoffröhre damals Neuheit, Einsatz auch im Privatbereich, sichtbar LED: rel. Neuheit, Einsatz zwar auch im Privatbereich, aber eher versteckt (hinter alter Glühbirnenform, unter Regalen etc.), LED wird nur als Ansammlung v. LEDs bedeutend (einzeln nicht genutzt)
Konstellation s-f-f-v-k, Acryl auf Leinwand
Konstellation s-f-f-v-k, Acryl auf Leinwand
Konstellation v-v-v-v, Acryl auf Malplatte
Konstellation v-v-v-v, Acryl auf Malplatte
Geradenbild (gestern) 2 x Leinwände 40x40cm u. 2 x Malplatten 40x40cm gekauft Konstellation s-f-f-v auf Leinwand umgesetzt Konstellation s-f-f-v-k, Acryl auf Leinwand konstellation-s-f-f-v-k.jpg Transparentlack porös, wenn im Trocknungsprozess (Überstreichen erzeugt Klümpchen) Pinselführung parallel zu Geraden u. sonstigen Rändern (künftig nur noch parallel zur eigentl. Geraden[linie], also in jw. 2 Richtungen) 1. Ergebnis nicht weiter bearbeiten (nur noch lackieren) Konstellation v-v-v-v, Acryl auf Malplatte konstellation-v-v-v-v-k.jpg Hylemorphismus zentr. Lehre in Aristoteles Philosophie Hyle (Materie) + Morph (kleinste bedeutungstragende Einheit) endl. Substanzen bestehen aus 2 verschd. Prinzipien (1) Stoff o. (2) Materie (hýle) u. Form (morphḗ) Wie ist Werden möglich? Werden verstanden als Entstehung u. Veränderung Eleaten (philosoph. Schule in gr. Antike, Vorsokratiker): Werden weder aus absolutem Sein noch aus absolutem Nichtsein mgl. Aristoteles nimmt ein "Mittleres" zw. Sein u. Nichtsein als Voraussetzung f. Werden an in Gegensätzlichkeit von Seiendem u. Nichtseiendem vollzieht sich Werden notiert Mittleres im Künstlerischen: Geraden erkennbar, aber Geraden selber nicht gezeichnet, nur Umgebung (bereits mehrfach umgesetzt) mit Lack arbeiten: komplett einfarbig ("Nichtsein"), Lack matt = Umgebung, Lack glänzend ("Sein") = Geraden transparenter Schlauch (PVC) als Gerade, beinhaltet Materie (wie Erde/Lehm, Wasser/farbige Flüssigkeit) Schlauch m. |-Feuer-|-Wasser-|-Luft-|-Erde-| (durch 3 Schlauchverbinder getrennt), ergibt "Sein" (Vier-Elemente-Lehre) dem Werden Zugrundeliegende = Materie alles (Natur o. menschl. Kunst), was entsteht o. sich ändert trägt Materie in sich Materie (Erz) in Verbindung m. Form = Ding (Statue) Zusammensetzung ständigem Wandel unterworfen Veränderlichkeit: Zusammengesetztheit aus Materie u. Form 4 Arten v. Veränderung = 4 Arten v. Materie (1) substantiale Veränderung = Werden u. Vergehen (hýlḗ gennētḗ kai phthartḗ) (2) quantitative Veränderung = Wachstum u. Abnahme (3) qualitativen Veränderung (4) Ortsveränderung f. Aristoteles substantiale Unveränderlichkeit d. Himmelskörper (innerlich ausgestiegen)
Die Atlasnippel (Ausschnitt), 1976, 43x61cm, Tomas Schmit
Die Atlasnippel (Ausschnitt), 1976, 43x61cm, Tomas Schmit
Untitled (mit Resten eines Fallenbildes von Daniel Spoerri), 1962, Arthur Køpcke
Untitled (mit Resten eines Fallenbildes von Daniel Spoerri), 1962, Arthur Køpcke
Brandung, 1967, Karl Horst Hödicke
Brandung, 1967, Karl Horst Hödicke
Merde d'Artiste, Blechbüchse, Exkremente, Etikett, 1959, Piero Manzoni
Merde d'Artiste, Blechbüchse, Exkremente, Etikett, 1959, Piero Manzoni
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian, © Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian, © Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
Bäume am Gein, aufgehender Mond, 1907, Piet Mondrian
Bäume am Gein, aufgehender Mond, 1907, Piet Mondrian
Ausstellung René Blocks Archiv u. Sammlung Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) Galerie in West-Berlin 1964 mit Ausstellung "Neodada, Pop, Décollage, Kapitalistischer Realismus" eröffnet damals unbekannte Künstler wie Joseph Beuys Joseph Beuys, Nam June Paik, Sigmar Polke, Gerhard Richter Gerhard Richter o. Wolf Vostell gezeigt förderte intermediale Kunst, Fluxus Fluxus u. Happening ("Neo-Avantgarde") Die Atlasnippel (Ausschnitt), 1976, 43x61cm, Tomas Schmit tomas-schmit-k.jpg "Was zum einrahmen", 1970, Tomas Schmit "My head is ahead, …", 1970, Tomas Schmit (wg. unterschdl. Geradenfarben je nach Drehung u. wg. Übereinanderlagerung 2 Geraden interessant) Untitled (mit Resten eines Fallenbildes von Daniel Spoerri), 1962, Arthur Køpcke arthur-kopcke-k.jpg zu Daniel Spoerri siehe 12.5. "Das Kapital", Skulptur, 2009, Halil Altındere Brandung, 1967, Karl Horst Hödicke karl-horst-hoedicke-k.jpg "Präsentation", 1996, Ebru Özseçen schräges Bild, Text spiegelverkehrt an Wand befestigt Rückseite v. Bild verspiegelt, lässt Text richtig herum erscheinen als Idee f. Abbild d. Wirklichkeit nutzen? "since Duchamp Marcel Duchamp…," 1982, Ölfarbe auf Papier, Zigarette, Fliege, Ben Vautier Ben Vautier Merde d'Artiste, Blechbüchse, Exkremente, Etikett, 1959, Piero Manzoni merde-k.jpg siehe 18.7.2014 u. 23.5.2013 "Unendliche Linie (Teilstück), Tusche auf Pergamentpapier, 1974, Piero Manzoni Geradenbild Ausstellung Piet Mondrian "Die Linie", Martin-Gropius-Bau Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian, © Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande mondrian-k.jpg Piet Mondrian (1872–1944), "Mitbegründer" d. abstrakten Malerei Komposition von Farbflächen (siehe auch ältere Notizen) "Mondrians Suche nach dem eigenen künstlerischen Weg" malte um 1900 noch im impressionistischen Stil, probierte verschiedene Kunststile aus fand in Linie sein Thema "Das erste, was ich in meiner Malerei veränderte, war die Farbe" (Mondrian, 1941) anfängl. Motive: u.a. Felder, Bauernhöfe, Windmühlen, Bäume u. Flusslandschaften künstlerisches Interesse lag in d. Struktur u. Organisation v. Bildflächen Streben "nach der Harmonie durch die Gleichwertigkeit von Linien, Farben und Flächen" Bäume am Gein, aufgehender Mond, 1907, Piet Mondrian baeume-auf-dem-gein-k.jpg 2 Varianten gegenübergestellt Baumränder / Kontur heller gefärbt als Umgebung, dadurch "scheint" das Bild Baum: sehr dunkel (rot), Kontur als Übergang hell (gelb, wie Mond), Himmel: dunkel (rot) evtl. für Geradenbilder nutzen: vor eigentl. Geradenzeichnen den Untergrund aufhellen Tableau No. 4, 1913, Piet Mondrian anders als andere Kubisten konzentrierte er sich auf Form u. Linie Motiv Baum (Tableau No. 4): bereits mehrfach bearbeitet zuerst transformiert in vertikl., horizont. u. diagonale Linien u.a. seine Begründung: rechte Winkel u. gerade Linien stehen f. das Unveränderliche, Geistige Farbflächen sowie Rythmus f. das Veränderliche, Natürliche
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet, animiert durch Treff mit Daniels Dieter Daniels) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol Kurs Farbe Weiss Film "Alles kommt aus dem Schwarz und verliert sich im Weiß", ARTE, 2012 Pierre Soulages (*1919, frnz. Maler u. Grafiker) Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages pierre-soulages.jpg neben Hans Hartung Hauptvertreter abstrakt-ungegenständlichen Richtung frnz. Gegenwartsmalerei Kompositionen mit breiten schwarzen Balkenformen vor hellem Grund arbeitet mit Licht, was reflektiert wird Fred Kelemen Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker schwarzraum-k.jpg nicht angressive Farben: Schwarz u. Weiß (Lagerfeld) Ad Reinhardt (1913-1967, US-amerik. Farbfeldmaler, Karikaturist u. Kunsttheoretiker) "Grau ist offen" umsetzen Leuchtkasten, sehr krelles Licht durch Gegenlicht werden davor montierte G. komplett schwarz Film "Freistil oder Was die Waschmaschine träumt", ARTE Schneekristalle entstehen in Wolke (Kügelchen aus Staub u. Wasser formt sich immer wieder um, bis Urkristall mit sechseckigen Grundfläche entsteht) Forscher unterscheiden zw. 80 verschiedene Kristallformen "Mensch und Maschine", Lem aus "Die Technologiefalle", Essays versucht durch Beweisführung d. Unterschied zw. Mensch u. Maschine offenzulegen (1) "Der Mensch als Maschine", Lamettrie (18. Jhd., frz. Philosoph u. Materialist) Was heißt dem Menschen "gleichwertig"? Eigenschaften Mensch u. andere Lebewesen: lebendgebärdender Säuger, ausgestattet mit Organen Unterschied: Geist / Gehirn (2) Alan Turing: Ist es möglich, einen "endlichen Automaten" zu konstruieren, der im Gespräch nicht v. Menschen unterscheidbar ist? Lem hat viel darüber m. anderen diskutiert überlegt, dass Maschine immer aufgedeckt würde, wenn verlangt wird, dass eine Geschichte, ein Witz o.ä. m. eigenen Worten wiedergegeben werden soll Maschine wiederholt alles am ehesten wortwörtlich Mensch: erinnert sich nicht an den genauen Wortlaut, sondern an den Sinn (versteht d. Text) Dilemma: Wie können wir uns davon überzeugen, ob die Maschine "Computer" überhaupt etwas versteht? "etwas verstehen": besitzt mehrere Ebenen u. Arten Computer fehlt Selbsterhaltungstrieb "nur wer erfolgreich frißt oder erfolgreich ausweicht, ist am Leben geblieben" (3) Selbsterhaltungstrieb ließe sich in gewisser Form d. Computer "beibringen" Douglas R. Hofstadter beschreibt, wie er in einem Versuch Mensch von Maschine unterscheiden sollte Studenten antworteten ihm so, dass er glaubte, mit einem Computer zu reden Computer können immer bessere Simultanten sein (4) Maschine kann ein "geschickter 'Betrüger'" sein erkennt an Häufigkeit bestimmter Worte, was für ein Thema besprochen wird u. reagiert darauf dementsprechend (ohne es jedoch zu verstehen) (5) nicht nur Maschine ist entscheidend, sondern auch der Gesprächspartner Mensch (Dummkopf o. Genie) (6) Mensch beschäftigt sich zu viel m. Mögl. d. Computers als m. Funktionsweise d. Gehirns Lem schreibt über Versuch sich als alternder Mensch an Namen zu erinnern wie gesuchter Ausdruck dann doch "auftaucht", ist ihm nicht verständlich Unzuverlässigkeit bei Beherrschung d. gespeicherten Informationsvorrats im Gehirn sinnvoll können auch unbewusste Handlungen sein (zwar nicht bewusst abgespeichert, aber dennoch vollführt) offene Frage: zweigeteiltes Gehirn (mediz. trennbar in 2 "Geiste") (7) hält Turing-Test nicht mehr für geeignet Frage (f. Philosophen): "Wozu zum Teufel brauchen wir eigentlich eine Maschine die den Menschen so hervorragend simuliert, dass sie in ihrem sprachlichen Verhalten nicht mehr vom Menschen unterscheidbar ist?" Vorteile Mensch u. Vorteile Computer hervorheben, Nachahmung nicht sinnvoll (8) Einfluss d. Menschen auf Tumore (je nach Zustand d. Geistes anders) 1/3 d. Lebens verbringt Mensch im Schlaf Computer schlafen nicht, Menschen würden ohne Schlaf nicht länger als 1 Woche überleben Warum Träume wichtig, bisher nicht geklärt (9) Turing-Test wird nicht klären können, ob Computer ein Bewusstsein haben oder nicht bedeutet v. Maschine besiegt zu werden Demütigung? (10) berichtet über 1. v. Computer geschriebenen "Liebesroman" viele Menschen wollen Romane kaufen, wo Autor = Maschine Computer werden im Porno-Bereich eingesetzt für Lem eine "der größten Entäuschungen" Kluges muss u. wird anscheinend immer Dummes / Primitives mitschleppen (weiter bei Abschnitt 11) Einzelgespräch m. Ohme sein Programmabschnitt zur Abfrage u. Neuberechnung v. Geraden in bestimmtem Bereich eingefügt Kurs o.T. Geradenbild gepunktete Konstellation fertig gestellt Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30 konstellation5-k.jpg Pkt., die über den Rand hinausgehen, ließen sich einfach teilen neue Konstellation angefangen (herausragende Geraden, komplett weiß, nur Schatten sichtbar)
"Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält." (Max Planck, "Gott Jesus und Naturwissenschaft") "Wer hat Angst vor Abstrakter Kunst?", 3sat Kurs o.T. Geradenbild (m. Notizen v. gestern) gepunktete Fläche, zeigt indirekt G. rot/grün/blau Pkt. f. Zapfen (long, medium u. short wavelength receptor) Wahrnehmung d. Objekte (Oberfläche) mittels Licht, Objekte selber bleiben verborgen Flimmern mit kleinen farbigen Pkt. erzeugen (wird mir mit Tempera aber wohl nicht gelingen) umsetzen (1) G. je nach Typ andere/r Farbe/Graustufenwert u.a. vertik. G. (aktiv) weiß, horiz. (passiv) schwarz (2) Möglichkeitenfläche verspiegeln (Spiegelfolie), G. u. nicht definierte Fläche freihalten (Holzmaserung sichtbar)
Tagträumer, 2 Plotterzeichnungen, Tusche auf Papier, Blattgröße jw. 29.7×42.0 cm, 30
Tagträumer, 2 Plotterzeichnungen, Tusche auf Papier, Blattgröße jw. 29.7×42.0 cm, 30
Bewerbung zum Studienpreis Studienpreis 2015 fertig mit Arbeit Tagträumer (Bespielter Möglichkeitenraum) Tagträumer, 2 Plotterzeichnungen, Tusche auf Papier, Blattgröße jw. 29.7×42.0 cm, 30 tagtraeumer-k.jpg Geradenbild weitere Ergebnisse von Konstellationen auf Platten mit Holzleisten stabilisiert umsetzen überlegen, wie ich jetzt m. Konstellationen weiter verfahre 256 Konstellationen (Quadrat) plotten weitere aus 3 o. 4 gleichlangen Geraden bestehende geschlossene Formen berechnen Knete in kurzen u. längeren Bahnen auf Holz plazieren u. übersprayen ("Schattenwurf" beobachten, scharfe u. verwischende Ränder) Geraden aus Holz heraussägen, Platte leicht von Wand abheben lassen, Wirkung beobachten (realer Raum wird in Geradenform in Arbeit plaziert, Geraden = Materie, umgebende Platte = Nichts bzw. Kunstraum) Kunstbegriff kunst:dialoge: "Was ist Kunst?" Schönheit: kein Kriterium f. gute Kunst, liegt eh im Auge d. Betrachters Preis: Wert entscheidet nicht über gute Kunst "Kunst muss nicht immer teuer sein. Kann allerdings ein Indikator dafür sein." eigensinnig u. ausgefallen: Kunst muss keine Eigenarten haben besondere Werke (inhaltlich, formal u. technisch) fallen jedoch durch ihre Eigenheiten auf Kunst sollte auffallen (dazu eignen sich Eigenarten o. der Erste zu sein)
Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30
Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30
Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30
Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30
Geradenbild Kurs o.T. Das Abmessen der Geradenflächen auf dem Holz, Auftragen von Farbe, das Lackieren und zwischendurch immer wieder drüber nachdenken, hat mir gefallen (ähnlich Holzschnitt, wobei dort die Ergebnisse nicht gut waren). Zum Präsentieren scheinen mir die Platten zwar etwas dünn, aber ansonsten sind die Ergebnisse so, wie gehofft. Auch würde ich gerne mit 1-2 Meter großen Flächen arbeiten. Wegen Biegung und Anbringung muss ich mir noch Gedanken machen. Der vertikale Faserverlauf war auch eine gute Entscheidung, da sie an die Geradenbündel-Arbeiten anknüpfen u. so auch in der Natur im Holz selber vorzufinden sind. Flächen, die außerhalb der dargestellten Geraden liegen, habe ich in 3 Tests freigelassen. Dadurch sticht die quadratische Form der Platten nicht zu sehr hervor. Weiterhin lässt das Freilassen auch mehr 'Geheimnis' zu (was vor bzw. hinter diesen Flächen zu finden ist). 4 Konstellationen bearbeitet (gestern erste Klebestreifen-/Farbtests auf Rückseiten) jwl. 40x40x0,6cm, m. Acryl Schwarz o. Grundierweiß, lackiert schmale bzw. breite Klebebänder zum Abdecken d. Geraden teilw. Möglichkeitsraum durch Freilassen d. Randbereiche hervorgehoben Faserverlauf immer vertikal (Baum: Faserverlauf geht von d. Wurzel b. zur Krone) (1) auf Sperrholz Kiefer Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30 buchstabe1-k.jpg Maserung auch bei schwarzen Flächen gut sichtbar wirkt plastisch, als wären schwarze Flächen abgehoben (2) "Konstellation h-h-h-v" auf Sperrholz Pappel 3 Geraden nur durch quadr. Pkt. (entstehen nicht zufällig) erahnbar Maserung nicht sichtbar (3) "Konstellation v-s-v-v" auf Sperrholz Birke Maserung gut sichtbar wirkt insgesamt "platt", eben (4) auf MDF roh Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30 buchstabe3-k.jpg mit weißem Grundierer gearbeitet da MDF strukturell sehr ruhig, weiße Farbe teilw. dick m. Pinsel aufgetragen nach Lösen d. Klebebänder: weiße Fläche wirkt wie draufgeklebt, als wäre sie abziehbar dadurch wirkt Konstellation d. Geraden nicht festgelegt (durch gedankl. Abziehen einfach neue Konstellation auftragbar)
Geraden-Alphabet m. 4 Geraden
Geraden-Alphabet m. 4 Geraden
Kurs Farbe Weiss im Studio, Trufanostraße Reprotisch Stufenlinsen (Scheinwerfer, 3200k) Lichttemperatur: bei welcher Temperatur Material anfängt Licht abzugeben HMI-Strahler (Tageslicht) (vorzeitig gegangen, da für mich uninteressant) Geradenbild Kurs o.T. Geraden-Alphabet m. 4 Geraden geradenalphabet1-k.jpg insg. 256 Mgl. Gerade-Typ (I): 0°, aktiver Stillstnd. / horiz. Gerade (II): 1°-89° (gerundete Werte), steigende Gerade (III): 90°, passiver Stillstnd. / vertik. Gerade (IV): 91°-179°, fallende Gerade Graustufenwerte: (I) Schwarz (Leere) (II): Dunkelgrau - Hellgrau (III): Weiß (pure Energie) (IV): Hellgrau - Dunkelgrau evtl. Installation mit Holzleisten, Metallstäben, OLED o. Leuchtstofflampen erst einmal Alphabet plotten (f. Gespräch m. Schellbach Kilian Schellbach) notiert Nachtrag (3.11.): bisher kein Alphabet, eher alle Möglichkeiten in zufälliger Reihenfolge aufgelistet evtl. mit mehreren Schleifen logische Folge aufschreiben (1. Zustand: alle 4 Geraden horizontal, 2. Zustand: 1. Gerade 45° gedreht, etc.)
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit) Geradenbild AV-Labor mit Schneideplotter Ganzkörperporträt für spätere Radierung auf Kunststoffplatte geritzt Linienanzahl: 787 (dunkle Bereiche etwas ausgedünnt) 20cm/s u. 350gf m. Messer (gelb) Hilfskonstruktion aus Pappdeckel, damit sich beim Schneiden der Kunststoff nicht abhebt (durch Dicke d. Materials) nicht spiegelverkehrt geschnitten (für Radierung jedoch wichtig, heutiges Ergebnis also nur für Test nutzbar) 3 x Ganzkörper-Plott auf einfachem A3-Papier (mit unterschdl. Abtastungswerten u. Abweichungen in Grad u. Länge) notiert ab jetzt keine Ganzkörperporträts mehr plotten, außer für Radierung u. Holzschnitt! Einzelgespräch m. Lehmberg wg. Kaschieren (nicht angetroffen, Termin f. kommende Woche vereinbaren) Radierwerkstatt E-Mail wg. Treffen geschrieben nach OK Motiv neu, spiegelverkehrt u. evtl. mit dickeren Linien (doppelt auftragen) plotten
Geradenbild notiert Grundgedanke Geradenbilder, August 2014 : "verarbeitete Themen: Zufall, Setzung, Natur/Leben, Einzigartikeit, Geheimnis (aber aufgedeckt durch Pixelstruktur)" Kurs o.T. 75% PDF-Druck auf 4 A4-Blätter in 5 Abschnitte aufgesplittet: <=50px, <=100px, <=150px, <=200px, <=255 Mittelpunkt-Bereich d. Geraden mit Bügeleisen auf 42x60cm-Platte übertragen und korrekte Länge geritzt mit Spitze vorgeritzt, danach mit Schnittmesser Gerade händisch gezogen Ergebnis: nicht berauschend (der Weg dahin wegen Holzschnitt: spannend)
Ergebnis Fräsemaschine aus unterschdl. Perspektiven / Lichtverhältnissen
Ergebnis Fräsemaschine aus unterschdl. Perspektiven / Lichtverhältnissen
Geradenbild Einzelgespräch mit Baumgartner da sie selber Linienbündel-Stil bearbeitet, diese Arbeiten eher außen vor gelassen maschinell erzeugte Linienbündel findet sie langweilig (zu starr) arbeitet auch gerne in Serien (Mark Helmut Mark hatte mir zu einer Einzelarbeit geraden / auf den Punkt bringen) Frage: Warum Holz? Warum kein Metall? Hintergedanken dazu sammeln (natürlich, eigenen [mit kleinen "Fehlern"], arbeitend) mittels Plotter Motiv in transparente Platte ritzen u. Radierung drucken (Werkstätte anfragen, mit Verweis auf Baumgartner) findet verdreifachte Geraden (parallel laufende Geraden) interessant (mehr Bewegung) umsetzen Radierung f. Druck vorbereiten (AV-Labor wegen Plotterzeit anfragen) u. Werkstatt kontaktieren umsetzen mehrere Holzplatten (weich) kaufen und Ausschnitte aus Motiv umsetzen verschd. Farbvarianten (1) nur Holz (2) Linien schwarz (Spray), Farbe auf Grundplatte danach abschleifen (3) Linien schwarz (Spray), Grundplatte rot/blau/… (mit Rolle auftragen) nach Umsetzung wieder Einzelgespräch anvisieren, um weiteres Vorgehen zu besprechen Einzelgespräch mit Ohme Besprechung 1. Ergebnis mit Fräsemaschine Ergebnis Fräsemaschine aus unterschdl. Perspektiven / Lichtverhältnissen fraesetest1-k.jpg seitl. Ansicht mit Gegenlicht: fotorealistisch "Bildnegativ" entsteht bei seitl. Frontallicht eigentl. Fräsedauer: 15 Minuten (gr. Arbeiten also zeitlich mgl.) umsetzen 2 Motive erzeugen durch 2 unterschdl. Ausweitungen der Linienbündel an einem Strang (links u. rechts von Hauptgerade) notiert mittels Lichtinstallation (zeitgesteuert) lassen sich unterschdl. Sichten / Motive auf Fräsearbeit hervorheben mit neuem Test ausprobieren (2-motivig) spannende Diskussion über das kleinste Teilchen, den Urknall, Paralleluniversen und überhaupt über das Ganze E-Mail an Bachmann wegen Wunsch auf Erhalt d. Ergebnisses geschrieben (kann er Ohme übergeben) radikal Wurzel (lat. radix / Radikal) (1) Wurzel (Pflanze) ahd. wurzala "das Gewundene" Grundorgan d. Kormophyten (weitere: Sprossachse u. Blatt) Sprossachse: trägt Blätterdach, bewegt jenes in günstige Position Wurzel: primär für Aufnahme v. Wasser (u. meist auch Mineralstoffen) zuständig Transport findet innerhalb Zellen o. im Zellzwischenraum statt zur Befestigung unter umständen auch als Speicherorgan für Reservestoffe genutzt Wurzelsystem: Gesamtheit d. Wurzeln (a) heterogene Wurzelsysteme (Allorhizie) senkr. nach unten wachsende Hauptwurzel (b) homogene Wurzelsysteme (Homorhizie) besteht aus zahlreichen gleichrangigen Wurzeln Übergangsbereich v. Wuzel zu Baumstamm: Wurzelstock Ausgestaltung Wurzelbild abhängig von Gründigkeit Boden (Festigkeit) Unterscheidung in Ausdehnung d. Wurzeln: (a) Tiefwurzler Pfahlwurzel (Allorhizie) wird in Richtung Grundwasser getrieben (b) Flachwurzler angepasst an im Boden versickendes Oberflächenwasser (c) Herzwurzler Wurzeln dringen in alle Richtungen vor (entsteht Herzform) Befestigung d. Wurzeln u.a. (a) Stelzwurzeln (bei Wasserpflanzen) (b) Atemwurzeln (in Sumpfgebieten nach oben wachsende Wurzeln, die Pflanze mit Sauerstoff versorgen) (c) Luftwurzeln (Regenwasser wird aufgesogen) (2) Wurzel (Linguistik) (a) Wortstamm, aus dem durch Ableitungssilben neue Wörter gebildet werden Bsp: Wort - wörtlich - antworten - Verantwortung - Verantwortlichkeit (b) durch historischen Vergleich erschlossener Wortstamm Bsp: neu (dt.) u. new (engl.), nuovo (itl.), neuf (frz.), neos (gr.) überall mgl., wo Sprachen auf indoeuropäische Wurzel neu(i)os zurück gehen (3) Wurzel (Graphentheorie) Unterscheidung zw. Wurzel u. Knoten Wurzel: alle weitere Knoten sind von Knoten aus erreichbar Knoten hat keinen Vorgänger (4) Rhizom (Philosophie) Begriff v. Wurzelgeflechte abgeleitet zentraler Begriff d. Philosophie v. Gilles Deleuze u. Félix Guattari (entwickelt 1970er) Metapher für postmodernes/poststrukturalistisches Modell d. Wissensorganisation u. Weltbeschreibung ersetzt ältere (durch Baum-Metapher dargestellte) hierarchische Strukturen Baummodell gibt es keine Kreuzungen u. Überschneidungen Rhizom: "vielwurzelig" verflochtenes System
Werkstatt AV-Labor Geradenbild Stifteproblem noch nicht gelöst Fineliner nur mit zartem Auftrag möglich (deshalb ohne Rillen) / kein gleichmäßiger Auftrag evtl. mit anderem Papier probieren 2 umgesetzte Plotterzeichnungen mit ganz unterschdl. Wirkung (1) vertikale "Fäden", rel. wenige Stränge beim Vorbeigehen ist Motiv gut erkennbar, erst wenn man davor steht, "verschwindet" es (vertikale Fäden verschwimmen bei seitl. Ansicht) Hintergedanke: bei genauem Betrachten (frontale Ansicht, Vergleich mit Lupe/Mikrosop) verschwindet für Menschen erkennbares Motiv; wird zerlegt u. dadurch unkenntlich (2) viele Stränge m. jew. nur 3 Fäden mittlerer Faden ragt auf beiden Seiten hinaus, stellt den Möglichkeitsraum dar 2 symmetrische Fäden hangeln sich an ihm entlang; durch sie wird Motiv sichtbar Versuch, beide Vorgehen zu vereinen m. größerer Strichstärke (damit 3 Fäden je Strang ausreichen) dadurch verschwinden aber zarte Fäden (bei hellen Stellen) umsetzen Skulptur-Collagen: mehrere Skulpturen (wie griechische Statue, kubistische Skulptur, eigener Kopf) mit Blender "ineinander" legen, mit 3d-Drucker ausdrucken
Geradenbild "Punkt und Linie zu Fläche" Inhalt einer Arbeit findet Ausdruck in Komposition (in innerlich organisierter Summe d. Spannungen) Spannung = in Form lebende Kraft Aufteilung Künstler/Menschen in 2 Kategorien (1) Menschen, due außer dem Materiellen das Nichtmaterielle o. das Geistige anerkennen (2) diejenigen, die außer dem Materiellen nichts anerkennen wollen für (2) kann Kunst nicht existieren, diese Gruppe negiert Wort "Kunst", sucht Ersatz f. das Wort (1) "Element": von Spannung losgelöste Form (2) Element: in dieser Form lebende Spannung Zeit in d. Grafik/Malerei: in Punkt fast vollkommen ausgeschlossen Punkt = zeitlich knappste Form Untersuchung Punkt in Grundfläche v. Quadrat (Zweiklang) Zweiklang wird d. zentralliegenden Punkt zu Einklang Begriff Komposition: ist die innerlich-zweckmäßige Unterordnung (1) d. Einzelelemente u. (2) d. Aufbaues (Konstruktion) unter d. konkrete malerische Ziel Einklang kann Komposition sein, wenn d. malerische Ziel "erschöpfend" verkörpert wird Wiederholung: mächtiges Mittel zur Steigerung d. inneren Erschütterung u. Mittel zum primitiven Rhythmus Werkstatt AV-Labor offene Frage: kleine Fehler zulassen, oder so oft plotten, bis Ergebnis (fast gänzlich) optimal? Fehlergebiete: (1) Tinte setzt manchmal kurzzeitig aus (nur neuer Stift schafft Abhilfe) evtl Fehlerquelle: Papiertyp (bei wiederholtem Auftragen kommen Papier-Partikel in Röhrchen / Verstopfung?) (2) bei Stiftewechsel verschiebt sich Position durch händisches Eingreifen um <1mm (bei Streifenbilder erkennbar) (3) bei Stiftewechsel sind neue Elemente deutlich schwärzer gutes Gespräch m. Kati / Künstler vs. Maschine / Konzept in d. Kunst / kl. Teilchen, schwingende Teilchen, flimmern Stifte-Friedhof: 7 Stife (6 v. heute) / Inschrift: "Der Kunst gedient. Ausgesaugt."
Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente, Kandinsky
"Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente", Kandinsky
Die Erschaffung Adams, um 1511, Fresko, Michelangelo
"Die Erschaffung Adams", um 1511, Fresko, Michelangelo
(Auge), Tusche auf Papier (mz), 5 Blätter, je 29,7x42cm, 30
(Auge), Tusche auf Papier (mz), 5 Blätter, je 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 1/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 1/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 2/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
(Baumstamm 2/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30
Geradenbild "Punkt und Linie zu Fläche" "Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente", Kandinsky punktlinieflaeche.jpg (1) geometr. Punkt unmaterielles Wesen, größte Zurückhaltung, aber mit Aussage höchste Verbindung von Schweigen u. Sprechen materielle Form in Schrift: Punkt bedeutet Schweigen, Unterbrechung (innere Eigenschaft) Brücke von einem Sein zum anderen äußere Eigenschaft: Zeichen, dass zur Gewohnheit wird, nicht weiter beachtet das Innere wird durch das Äußere zugemauert Punkt m. innerer Spannung, um sichtbar zu machen, muss Punkt von Umgebung getrennt werden 1. Fall: inneren Zustand durch Versetzung im Text kurz sichtbar machen ("Heute gehe ich ins Kino." > "Heute gehe ich. Ins Kino" > "Heute gehe. Ich ins Kino") 2. Fall: Punkt aus Text lösen, wird zum eigenständigen Element / kein Anhängsel mehr / wird aber noch von umgebender Schrift übertönt "sein Klang erhält eine Resonanz" wird Klang d. Schrift vermindert (Vergrößerung Abstand Schrift zu Punkt), gewinnt Klang d. Punktes an Deutlichkeit u. Kraft Entstehung Zweiklang: Schrift-Punkt Punkt wird zum selbstständigen Wesen kann ohne Unterordnung in Welt d. Malerei wandeln "Der Punkt ist das erste Resultat des ersten Zusammenstoßes des Werkzeuges mit der materiellen Fläche, mit der Grundfläche." "Durch diesen ersten Zusammenstoß wird die Grundfläche befruchtet." notiert "Die Erschaffung Adams", um 1511, Fresko, Michelangelo erschaffung-adams-k.jpg erinnert mich an Bild "Die Erschaffung Adams", Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Vatikanstadt Gottvater streckt Zeigefinger aus, um auf Adam Lebensfunken überspringen zu lassen (Adam selber aber auch in leicht aktiver angespannter Haltung) materialisierte unsichtbare geometr. Punkt muss gewissen Größe bekommen, Fläche einnehmen, Grenzen haben, sich von Umgebung abtrennen Größe: bestimmt durch Verhältnis Punkt zur Grundfläche u. Größenverhältnis zu übrigen Formen auf Fläche Standpunkt Punkt sollte immer(!) mit einem "Schlag" entstehen (einmal Aufsetzen v. Kugelschreiber, einmal Pinsel auf Fläche ohne Absetzer), so bleibt es eine "kleinste Einheit" wenn erst mehreres Auftragen einen (großen) Punkt entstehen lässt, ist er keiner mehr (außer der mehrmalige Auftrag ist nicht ersichtlich / gleichmäßiger Auftrag) Form: abstrakt ist Punkt ideelklein, ideelrund = ideellkleiner Kreis ideelklein ja, aber ideelrund? in realer Form kann Punkt unendlich viele Gestalten annehmen (andere geometrische u. schließende freie Formen) relative Unbeweglichkeit: Quadrat "Reich des Punktes ist unbegrenzt" notiert in künstlerischer Umsetzung wird Punkt nie(!) ideel umgesetzt werden können, deshalb "darf" Form u. Größe variieren Werkstatt AV-Labor komischer Plottertag: Tinte fließt ungleichmäßig, Papier dehnt sich, knittert, unbrauchbar, Tintenfluß fällt stellenweise aus (Auge), Tusche auf Papier (mz), 5 Blätter, je 29,7x42cm, 30 prae_auge_m.jpg (Baumstamm 1/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30 baumstamm1_m.jpg (Baumstamm 2/2), Tusche auf Papier (mz), 29,7x42cm, 30 baumstamm2_m.jpg 1 x Serie "zu-auf" (Augen) geplottet, 5 Blätter 1 x Testplott Kreisgerade (in 11 Schritten entsteht/vergeht) 2 x Baumbilder (Motiv Sächsische Schweiz u. Potsdam)
Geradenbild vorgestern EL-Folie 100x100mm weiß u. Batterie EL-Inverter (An/Blinken/Aus) gekauft umsetzen Fotografie drüberlegen, dahinter transp. Folie mit Geraden, blinken lassen = Geraden scheinen durch Fotografie Negativ (schwarze Fläche) von Geradenbild auf transp. Folie drucken; Geraden "scheinen" Werkstatt AV-Labor (1) Porträt Nr. 50 (da fehlerhaft) u. 60 geplottet (jetzt 10 Exemplare) (2) String-Bild Nr. 9 u. 10 geplottet (jetzt 10 Exemplare) (3) Punkte verbunden (Weg d. Stiftes sichtbar gemacht) Motiv: Fötus kommende Woche Mirco wegen Kaschieren ansprechen
Aufbau Materie Atome bestehen aus Neutronen, Protonen u. Elektronen Quarks = Grundbausteine Materie (vlt. nicht die grundlegensten) Protonen u. Neutronen bestehen aus Quarks insgesamt gibt es 12 Quarks (6 reguläre, 6 Antiquarks) komplette Materie besteht aus 3 verschd. Teilchen: Up-Quarks, Down-Quarks, Elektronen (bestehen nicht aus Quarks) Was ist mit den anderen 4 Quarks (+ Antiquarks)? gewöhnl. Materie: Quarks "tun" selber nichts bei Hochenergieexperimenten: verwandeln sich, zerfallen, bilden neue (teils unbekannte) Teilchen Elektronen negativ, Protonen positiv geladen Quarks keine ganzzahlige elektr. Ladung Up-Quark: +2/3, Down-Quark -1/3 Neutron = keine elektr. Ladung = 2 Down-Quark + 1 Up-Quark (Ladungswerte heben sich auf) Proton = 2 Up-Quarks + 1 Down-Quark = 3/3 = 1 Farbladung (neben elektr. Ladung) Quarks kommen nie einzeln vor (bisher noch nicht gesehen) in 2er, 3er, … Paketen (siehe Neutron / Proton) Farbladung entw. Wert rot, grün o. blau Verbindungen einzelner Quarks nur stabil, wenn Überlagerung ihrer einzelnen Farbwerte weiß ergibt 6 reguläre Quarks, je 2 in einer "Familie" Fam. 1: Up u. Down Fam. 2: Strange u. Charm Fam. 3: Top u. Bottom Fam. unterscheiden sich nur in ihrer Masse (Fam 1 am leichtesten, Fam 3 am schwersten) in Familien weitere Teilchen wie Antiquarks, Elektronen, Myonen, Tauonen, verschd. Neutrinos + Antiteilchen (recht selten, deshalb wenig entscheidend) Quark evtl. nicht kleinstes Teilchen Stringtheorie = die kleinst möglichen, physikalisch beschreibbaren Objekte winzige, schwingende Energiefädchen je nach Schwingverhalten stellt ein String ein Materieteilchen dar Elektron = 1 schwingender String schwer beweisbar; im LHC wird versucht Teile d. Theorie zu beweisen Geradenbild Werkstatt AV-Labor kl. Arbeiten in Serien (5-10 Stk.) geplottet (1) gekrümte Geraden Skript v. Hans auch farbig a) regelmäßige Verteilung auf Fläche umsetzen b) Strichstärke variiert (1-3 Striche je Element), dadurch räumliche Wirkung c) mehr Räumlichkeit: mehrere Striche je Element, aber mit einem Ausgangspunkt (bewegen sich nach vorne bzw. hinten) d) nur Punkte der Wellen plotten (2) Bewegung sichtbar gemacht Punkte auf Fläche verteilt, Plotter fährt sie an u. hinterlässt Spuren (Stift locker in Halterung stecken) umsetzen a) zufällige Punkte anfahren b) Punkte aus Motiv anfahren (wie Porträt o. Buchstaben)
(Schritt 1/4: Grundgerüst wird mit locker eingesetztem Stift geplottet), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30
(Schritt 1/4: "Grundgerüst" wird mit locker eingesetztem Stift geplottet), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30
Geradenbild (Schritt 1/4: "Grundgerüst" wird mit locker eingesetztem Stift geplottet), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30 prae_gekruemtegeraden2_m.jpg Gedanken zu Plotter-Arbeiten allg. Wenn es darum geht, eine Technik zu verwenden, weil die technischen Möglichkeiten genau dieses Gerätes dazu nötig sind, um das Thema auch materiell zum Ausdruck zu bringen, stellt sich die Frage: was kann ein Plotter, was andere Ausgabegeräte nicht können? (Wobei ich gerade nicht denke, dass es die eine Antwort, also die eine Technik, gibt, mit der ein Thema gut ausgedrückt werden kann. So ist bestimmt auch Malerei, Fotografie, Installation oder Skulptur geeignet, nur eben mit anderen Voraussetzungen) Eigenschaften (Zeichen-)Plotter (ob Flachbett- o. Rollenplotter): a) Daten werden durch Computer übermittelt b) Anfangs- u. Endpunkt je Element c) Elemente werden einzeln gezeichnet Elemente nicht nur als Fläche betrachtet / zusammengerührt d) Weg dazwischen, muss nicht geradlinig sein (Zeichengerät wird auf Untergrund aufgesetzt) e) Weg von Element zu Element (Zeichengerät normalerweise angehoben, damit nichts abgebildet wird) f) Zeichengerät wie Kugelschreiber, Filz, Tuschestift o.ä. maschinell kontrolliert auftragbar (nur bei Berührung mit Untergrund) optimal: Technik Kugelschreiber (besonders unempfindlich) m. Tusche g) Anstrichmittel üblich alles was flüssig ist denkbar alles was "Spuren" hinterlässt (wie Graphit, Kohle, Kreide, Bleistifte, Farbstifte, Ölfarben, Aquarellfarben) Unterschied Tusche - Tinte: Tusche besteht aus Wasser, Schellack als Bindemittel u. lichtechten Pigmente Anstrichmittel wird (wenn nicht zwischendurch korrigiert) gleichmäßig aufgetragen (eine Strichstärke) monotone Arbeit (außer Stift/Farbe wird gewechselt) einzelne Elemente sind immer monoton außer es wird pausiert u. im Zeichnen Stift ausgetauscht / Force u. Speed geändert dadurch wird Form aber unterbrochen (neues Aufsetzen) Fall 1: Technik als Thema sollte zwingend Teil des Dargestellten sein: [a] darstellbar durch z.T. exakt parallelen Elementen (damit menschl. Zeichnen in Frage gestellt wird) [b] Force erhöhen, damit sichtbar [c] hohe Force, damit Elemente durch Relief im Untergrund sichtbar [d] statt Geraden auch krumme Elemente, Kreise, Wellen mgl. nur parallele Geraden (wie bei "Geraden-Fläche") würden Eigenschaft Plotter nicht zeigen (eher die eines Tintenstrahldruckers) [e] optional, würde geradliniges Abarbeiten durch Maschine sichtbar machen [f] wegen [b] und [c] Kugelschreiber mit Tinte [g] 1 Strichstärke, 1 Force, 1 Speed
(mit Notizen v. 13.8. u. 14.8.) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt Nr. 1 geplottet Stift-Wechsel: nach (1) 26cm, (2) 42cm, (3) [nicht aufgeschrieben] Dauer: 3h Gedanken zu Linie-Fläche-Arbeiten Umwandlung digitaler Daten (fürs menschliche Auge perfekt [und damit vlt. langweilig] Dargebotenes) in analoge Größe (wobei Führung beibehalten wird [Gerade wird gezeichnet, nicht Punkt für Punkt wie bei Druckern gesetzt u. nicht mehr erkannt]) Arbeit mit Maschine (als Künstlerhand-Ersatz) u. Material (Papier, Stifte) Unregelmäßigkeiten von industriell Hergestelltem (vor allem Tuschestifte) "Maschinenhand" kann zwar eine Hand ersetzen (u. menschliche Unvollkommenheit [wie Zittern der Hände, biologische Begrenztheit d. Augen] damit ausschalten), aber selbst das vom Künstler verwendete Material birgt immer noch Unregelmäßigkeit in sich "Vanitas" bei Material (Stift mit begrenzter Tusche; Thema kommt nur zur Geltung, wenn ich einen Stift pro Blatt verwende [es würde immer schnell weiß werden, aber die Rillen noch sichtbar sein!]) Arbeit mit Punkt (Start u. Ende einer Linie), Linie (Verbindung zw. 2 Punkten) u. Fläche (bestehend aus Linien) Was ist der Punkt? Ein Punkt. (laut Kandinsky: "Der Punkt ist das Resultat des ersten Zusammenstoßes des Werkzeuges mit der materiellen Fläche, mit der Grundfläche.") Woraus besteht eine Linie? Aus Punkten. (laut Kandinsky [nicht technisch gesehen] eher: "Die Geometrische Linie ist ein unsichtbares Wesen. Sie ist die Spur des sich bewegenden Punktes, also ein Erzeugnis. Sie ist aus der Bewegung entstanden.") Woraus besteht eine Fläche? Aus Linien. Umsetzen in: 100x140cm (96x136cm sichtbar) Rahmung: Alu weiß 9mm Rahmenbreite, 27mm Rahmentiefe, Distanzleiste 10mm, Distanzleiste Weiß, Rückwandkarton Weiß, Einlegetiefe bis 2mm, Bildsicherung, Floatglas 2,4mm = 250 EUR inkl. Versand u. MwSt. 2 x Glas Rotwein
Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt Nr. 3 geplottet 1. Wechsel nach 32cm 2. Wechsel nach 44cm 3. Wechsel nach 64cm Dauer: 2,5h ein Dozent (erkannte das Geradenthema vom Rundgang wieder), interessiert: "Was machst du?", Ich: "[…]", Mitarbeiterin AV-Labor: "… und Krach!" Dozent Grundkurs wg. Geraden: "Aber was ich noch nicht verstehe […]" u. "Aber warum dann […]?" Sicherlich berechtigt und vom Dozenten erwartet, sind genau solche Fragen, die alles bis ins Detail beleuchten wollen, schuld daran, dass ich mich im Grundkurs gelähmt fühlte und dadurch weniger Ergebnisse produzierte. Ich habe zwar (für mich) zu allen Fragen die Geradenbilder betreffend eine Antwort gehabt, aber natürlich sind auch jene hinterfragbar (so wie vieles in der Kunst, da am Ende subjektiv, da Künstler = Mensch). Der einzige Grund, warum ich mich schon solange mit der Gerade beschäftige, ist der, dass ich diese Arbeiten im Klassengespräch noch nicht in den Vordergrund rückte. Und so soll es auch erst einmal bleiben. Am Ende dürften diese Fragen aber auch etwas Gutes bewirken: ich setzte mich in diesem Moment Moment wieder mit meinem Thema auseinander und muss es schaffen, es so in Worte zu fassen, dass der andere mein Vorgehen versteht. Dabei decke ich vielleicht selber noch Ungereimtheiten auf und darf durch das Gespräch die andere Sicht erfahren. Eine kleine Übung sozusagen. Der Satz 'Der Punkt ist tot, die Gerade erste Bewegung.' klingt in einem Text gut, aber ausgesprochen wirkt es… befremdlich. Dafür müsste ich noch eine umgangssprachlichere Beschreibung finden. gut machbar: 100cm Breite, Höhe z. Bsp. 100cm-200cm (nach rund 50cm Mittelrolle anbringen, damit sich Papier nicht beim Stift wölbt) umsetzen nach aktueller Arbeit evtl. "Geradenfläche" in 100x140cm ausprobieren (mit kleinem Rand)
VVZ WS2015/16 erschienen evtl. (1) Seminar "Weiss" Montag, 10:00-16:00, wöchentlich "Der erstere [objektive Vorgang der Lichtwahrnehmung] bezieht sich auf diejenigen Vorgänge, welche außerhalb und unabhängig von dem empfindlichen Organ, dem sehenden Auge, verlaufen – diese, die sogenannten Lichtstrahlen, sind es, welche die Domäne der physikalischen Forschung bilden -, der zweite Teil umfaßt die inneren Vorgänge, vom Auge bis zum Gehirn, deren Untersuchung auch in die Physiologie und sogar in die Psychologie hineinführt" (Max Planck) Seminar hinterleuchtet Phänomen Farbe Weiss, Plattform zur Übung, Diskussion, Experiment Aneignen Grundwissen über menschl. u. techn. Seh- u. Hörapparat / Handwerklichkeiten, die bewussten Umgang m. Licht u. Farbe Kati fragen, auch wg. Vortrag (2) Grafikseminar, Christiane Baumgartner Montag, 13:00-16:00, 14-täglich, Beginn 19.10. "Grafik ist Linie, ein Übersetzen von Fläche in Linie und Struktur, von Farbe in Graustufen oder gar nur in Schwarz und Weiß" Form v. Abstraktion Überlegungen zu Bildreproduktion, zu Original u. Abbild, Übersetzung u. Lesbarkeit, zur Bildwahrnehmung Analyse u. Diskussion v. Arbeiten E-Mail wg. Anmeldung geschrieben (3) "Mensch-Maschinen-Verhältnisse" Donnerstag, 12:00-15:00, 14-täglich, Beginn 15.10. Technisierung d. Menschen, Schnittstellen zw. Mensch u. Maschine Human Enhancement (Verbesserung d. Menschen durch Technik) Robotik, KI-Forschung, Interface Design, "Gamification", "Internet der Dinge" historische Rekonstruktion Mensch-Maschinen-Verhältniss (u.a. Descartes u. Nietzsche Friedrich Nietzsche) Entstehung kybernetischer Menschmaschinenkonzeptionen Anfang 20. Jhd. Umsetzung in Literatur, Film u. Philosophie evtl. Vortrag (4) Vortragsreihe "MATERIAL PLOTS" 14.10., 11.11., 9.12., 13.1.2016 Verhältnis von Materialität, Medialität u. Methoden in Medienkunst "Was eigentlich ist das Material der Medienkunst und wie kommt sie zu ihren Formen?" Planung: 3. Semester m. (1) Vortrag u. (2) Readymade Ready-made-Hausarbeit (Daniels Dieter Daniels) 4. Semester: (1) Hausarbeit (inkl. Vortrag) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Blatt Nr. 2 m. Speed 30cm/s u. Force 350gf nach 82/4=20,5cm Stift austauschen oder nach 16,4cm (5 Stifte je Blatt) 1. Wechsel nach 25cm (wenige "schwarze" Flächen) 2. Wechsel nach 49cm 3. Wechsel nach 63cm 4. Wechsel nach 78cm Dauer: rund 4h Produkt, um Tusche vom Blatt zu entfernen kaufen (Linien, entstanden durch Schleifen am Papier)
Kunstlehre "[…] das sie [Kunststudenten] das, was sie persönlich zum Ausdruck bringen wollen, in etwas verwandeln, wozu sich andere in Beziehung setzen können." "Wie macht man das Private publik, sodass eine Diskussion entsteht?" (Ai Weiwei) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstbildnis in 100 Schritten, A3 m. 20x20 Zeichenbereich (darüber ragende Geraden abschneiden) Geraden nähern sich => rel. scharfes Bildnis => Geraden entfernen sich wieder 26 Schritte plotten: 50 (scharf), 40-49 u. 51-60 (nähere Betrachtung), 35 (5er Schritt), 25 (10er Schritt), 10 (15er Schritt), 65, 75, 90 Speed: 30cm/s, Force: 160gf, Abstand Stift/Papier: [?]cm (Blatt 50) 12:20-12:35 (15 Min.), (Blatt 49) 12:36-12:45 (9 Min.), (Blatt 52) 12:49-13:00 (11 Min.), (Blatt 51) 13:02-13:14 (12 Min.), (Blatt 53) 13:15-13:27 (12 Min.), (Blatt 54-59) umsetzen Blatt 50 noch einmal, da Geradendicke zu unterschdl.
(Selbstbildnis, sich auflösend), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30
(Selbstbildnis, sich auflösend), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30
Geradenbild Werkstatt AV-Labor bei 90cm Breite: 84cm Druckbereich Plotter = 82cm (zur Sicherheit) = 1cm Überhang je Seite 82x82cm für 80x80cm Ergebnis = 1cm Überhang bei aktueller Skalierung: geradenAbstand=0.3; (1 dicke Gerade aus 3 Geraden nebeneinander) (Selbstbildnis, sich auflösend), Tusche auf Papier (mz), jw. 29,7x42cm, 30 prae_aufloesung_m.jpg (1) Rollen säubern, Flecken auf Papier versuchen mit Radiergummi zu entfernen (3) Papier zuvor beschweren u. längere Zeit ruhen lassen (1h) (2) Zeichenfläche auf 82x82cm ändern (1. links, 2. mittig, 3. rechts) (3, optional) Fläche bei Plotter ebenfalls manuell auf 82x82 ändern mit Pfeiltasten, danach Knopf "Origin" lange drücken da dickes Papier ruhig hohe Force für Rillenbildung Informationen außerhalb Zeichenfläche entfernen: während Radiergummi Shifttaste drücken = geradlinig Start Blatt 1/3 m. 350gf u. 50m/s zeichnet Linien doppelt (warum? Amseln fragen, damit bei Folgeblätter selbes Verfahren) Patrone nach 1/2 aufgebraucht, Blatt morgen neu plotten
Ergebnis Plotterzeichnung, AV-Labor
Ergebnis Plotterzeichnung, AV-Labor
[t=]Eadweard Muybridge (1830-1904, brit. Fotograf, Pionier d. Fototechnik) Reihenfotografien u. Serienaufnahmen m. Studien menschlicher/tierischer Bewegungsablauf Geradenbild 3x 80x80x3cm-Holzkörper f. Bildgröße 240x80cm (90€) + Papier 300g/m² (30€) + Tusche (15€) + Sprühkleber + Fixierspray + Lack + Aufhängung = 160€ Materialausgabe Werkstatt AV-Labor (1) mit 350gf in transparente Platte geritzt, erfolgreich (sehr feine Rillen, evtl. durch doppelte Geraden verdicken) da Platte transparent plötzlicher Abbruch Plotter (Material nicht erkannt) unter Platte Papier geklebt, damit Fläche erkannt wird (2) großer Test Plotterzeichnung auf günstigem Papier Ergebnis Plotterzeichnung, AV-Labor plotter_tod-k.jpg Papiergröße 120x50cm (genutzt 110x35cm) Start 13:10 Uhr m. vollem Tank (20/20), 120gf, 50cm/s längeres Papier wegen Laufrichtung nicht möglich (außer ich bezahle die volle Papierbreite) nächstes Mal Papier erst einmal plan legen, damit es sich während Plottvorgang weniger einrollt nachfragen ob Abarbeiten d. Daten beeinflusst werden kann, denn er müsste eigentl. das Blatt nicht ständig vertikal hin u. her bewegen Ende 14:50 Uhr (100 Min.) m. Tankfüllung 12/20 (rund 1/2) zu (1) umsetzen statt wie bei Totenschädel-Collagen Geradenbild auf Folie drucken: auf Platte ritzen u. mit Abstand zum Hintergrundfoto im Bilderrahmen befestigen (Geraden leuchten bei Lichteinfall) Platte max. 40x60cm (schneiden auf 40x50cm) "Schutzspray" o.ä. finden f. Acrylscheiben (wegen Kratzanfälligkeit) Ergebnis geritzte Geraden (2 Motive) Gespräch m. Mitarbeiterin über Motiv d. Schlafenden, Geraden, d. Maschine als erweiterte Hand, d. Computer u. Übergabe v. Verantwortung Nils Klinger Max Klinger, Die Schlafenden Test f. 240x80cm (3x 80x80 Holzkörper)
Geradenbild erste Tests im Hochdruckverfahren 1. Testdruck auf Pappe, Geraden leicht erkennbar, wie im Nebel 2. Testdruck auf Papier , 3. Testdruck (komische Bläschen) Rabenformation (mz) auf 25x25x3-Holzkörper geklebt u. lackiert umsetzen großformatige Plotterzeichnungen auf Holzkörper aufziehen u. mit Klarlack schmutzabweisend machen 120x180cm m. Holzkörper 60x60x3 (6 Stk.) dadurch stabil, transportfähig u. leicht aufzuhängen Arbeiten "mit Geraden gefülltes Rechteck" auf 80x100cm Holzkörper ziehen (m. Papier 300g/m² v. AV-Labor) noch Fusselproblem bei Lackierung lösen
(mit Geraden gefülltes Rechteck), Tusche auf Papier (mz), 42x29.7cm, 30
(mit Geraden gefülltes Rechteck), Tusche auf Papier (mz), 42x29.7cm, 30
Standpunkt Es wird Zeit, dass ich mich - nachdem ich mir nun durch viel Spielerei die Technik bzw. die Möglichkeiten, die der Plotter in Verbindung mit den Geraden bietet, aneignete (zumindest teilweise) - einem speziellen Thema, einer eindeutigen Idee widme. Es spricht nichts dagegen, zwischendurch kleine Einfälle auszuprobieren. Durch das zuerst oberflächliche Experimentieren kann immer etwas Großes, etwas Neues entstehen. Es gibt zwei Richtungen die ich einschlagen kann. Entweder arbeite ich weiter mit dem gegenstandslosem Motiv (losgelöst von Natur und realem Gegenstand, wie zum Beispiel geometrische Form oder großflächig monotone Plotterzeichnungen). Oder ich arbeite an der Idee, dass alleine die Gerade alles was prinzipiell darstellbar ist, darstellen kann. Von Weitem betrachtet - je nach Abstraktionsgrad - realistisch, von Nahem die Auflösung im Beliebigen / Gleichen zeigend (mein dann eigentliches Thema). Anstatt mich mit dem Motiv (ob geometrische Form oder Abbildung der Wirklichkeit) auseinanderzusetzen, gibt es natürlich noch die Möglichkeit die Technik an sich in den Fokus zu rücken. Da würde die Frage lauten: Was ist das besondere an Plotterzeichnungen? Was sind die Unterschiede zu anderen Druckmethoden? Die Eigenschaften der Stifte sowie des Untergrunds werden analysiert (der Punkt beim Aufdrücken auf das Papier, die Dicke der Linie, das leicht gewellte Papier, zerfetzte Stellen bei zuviel gezeichneten Geraden). Hauptsächlich ginge es hier um das Material an sich, die Grenzen des verwendeten Materials. um Fehlbarkeit in der maschinellen Produktion sowie um Verschleißerscheinungen. Mich reizen vor allem die letzten beiden Ansätze. Das Spiel mit geometrischer Form ist interessant (und kann schön minimalistisch ausschauen), aber mit dem Formelverständnis ists nicht soweit bei mir. Die letzten geometrischen Plotterzeichnungen sind zum Beispiel nicht mithilfe von Formeln entstanden sondern durch zuvor erstellte Bilddateien. Das Skript musste nur noch Punkt für Punkt durchgehen und die Geraden erzeugen. Am zweiten Ansatz (erkennbare Motive) gefällt mir vor allem die gedankliche Ebene. Alles Stoffliche - von Nahem betrachtet - besteht aus den selben Bausteinen (was auch immer die kleinste Einheit ist, es muss sie doch geben, oder?). Die Grenzen zwischen Leere und Objekt sowie Objekt und Objekt sind nicht scharf. Aber auch die Bewegung im Bild ist wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes. Ein Ganzkörperporträt war zum Beispiel so detailiert gezeichnet, dass es schon wieder langweilig ausschaute. Porträts die hingegen Details ausließen und lange wahllos plaziert wirkende Geraden das Bild durchquerten, sind spannungsgeladen. Sie sind in Bewegung. Und vor allem: nicht eindeutig. Jeder Betrachter wird eine Geste entdecken können, die vielleicht von anderen nie gesehen werden wird. Das ist wie bei Wolkenformationen. Unser Fantasievermögen kreiert in ihnen Gestalten; sie kommen und gehen. Bei diesen Bildern wäre allerdings noch folgende Frage zu klären: Was für Motive sind dafür geeignet? Nur Porträts plotten würde auf die Dauer langweilig werden. Auf der anderen Seite sollte ich nicht zu beliebig in der Motivwahl werden. Es würden ein paar Motive reichen, bei denen ich - in Serien - der kleinsten Einheit auf den Grund gehen könnte. Zwei weitere Fragen, die mir dabei einfallen: Ab welchem Abstraktionsgrad (zufälligere Gradzahlen, längere Geraden) ist eine Geste nicht mehr ersichtlich? Wo fängt das Chaos an? Der dritte Ansatz (das Plotten an sich in den Vordergrund zu stellen) dürfte sehr abstrakte Arbeiten erzeugen. Großflächige mit Tinte gefüllte Bilder. Monoton und dennoch immer wieder durch sich einschleichende Fehler und der Beschaffenheit des Materials wegen einzigartig. Einen Versuch ists wert. Werde heute eventuell nur horizontale Geraden plotten. Eine Serie an flächigen Arbeiten, die sich auf den ersten Blick gleichen, auf den zweiten jedoch kleinste Unterschiede vorweisen. So oder so möchte ich aus dem grafischen Bereich hin zur 'malerischen Geste'. Heißt: weniger freie Fläche, mehr Geraden, die eine Bewegung verdeutlichen sowie das Hinzuziehen von Ebenen (durch unterschiedliche Farbstifte oder durch Verschleierung zuvor geplotteter Ebenen mittels verdünnter Farbe). Oder vor dem Plottvorgang das Papier mit Aquarellfarbe einfärben, sodass die Geraden wie aus einer Wolke zu treten scheinen. Eventuell sollte ich - auch wegen begrenztem Zugang zum AV-Labor - nach einigen weiteren Testdrucken ein Einzelgespräch mit dem Dozenten anvisieren, wo ich diesen Text sowie die letzten Testdrucke vorstellen könnte, um das weitere Vorgehen etwas strukturierter zu planen. Wade Guyton (siehe 11.4.2014, 9.7.2014) wg. "malerischer Geste" bei Nutzung v. grafischen Techniken beschäftigt sich mit Formenrepertoire d. Moderne v. Bauhaus Bauhaus, Konstruktivismus, Minimalismus, Konzeptkunst Konzeptkunst u. Appropriation Art seit 2005 arbeit m. Leinwand / mit Computer erzeugte abstrakte Gemälde schwarze, monochrome Gemälde Arbeitsgerät = Tintenstrahldrucker Motive am Computer konzipiert, über Arbeitsgerät Tintenstrahldrucker auf Leinwand gebracht kalkulierter Zufall: Fehlerquellen (u.a. maschinenfremder Druckuntergrund, Dosierung Menge d. Farbzugabe, Rütteln u. Ziehen am Material während Druckvorgang) es entstehen Schlieren, Tropfen, Verzerrungen u. Verschiebungen seriell angelegte Vorlage => originäres Objekt Zusammenwirken Digitales u. Manuelles / Händisches u. Maschinelles Ergebnis besitzt malerische Qualitäten, obwohl Herstellungsprozess durch mechanischen Prozess bestimmt (Anspruch auf Originalität jedoch aufgegeben) Geradenbild (gestern: Totenschädel-Collage v. Käufer abgeholt) Werkstatt AV-Labor (Blatt 1-4) Force 140gf u. Speed 20cm/s (jw. 2 mit vielen Druckfehlern, da zu geringer Druck) (mit Geraden gefülltes Rechteck), Tusche auf Papier (mz), 42x29.7cm, 30 prae_geradenflaeche2_m.jpg 1 Plotterzeichnung dauert bei Speed 20cm/s 1/2h (5+6) Force 200gf (sehr schwarz, dafür leicht gewellt) (7) Force 170gf (am Schluß sehr geringer Tinteauftrag, evtl. verstopft?) (8) Force 200gf u. Speed 40cm/s (9) Force 220gf u. Speed 80cm/s (10) Force 250gf u. Speed 85cm/s (max)
Baum im virtuellen Raum
Baum im virtuellen Raum
(Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
(Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
Geradenbild Werkstatt AV-Labor weiteres Meerbild (m. blauen Geraden als Himmel) geplottet Ganzkörperporträt, streckend geplottet Baum im Mondschein Baum im virtuellen Raum prae_baum-k.jpg eine Mitarbeiterin wieder angenervt von Plottergeräuschen (stönt, anstatt es verbal zu äußern) umsetzen (m. Notizen von übermorgen) nächstes Mal: (1) Serie / Entwicklung im Objekt plotten (auf A3 o. mehrere Einzelbilder) Geraden entfremden sich (1. Bild m. horizontalen Geraden, letztes Bild m. frei herumschwirrenden Geraden) mind. 3 Ergebnisse (mit unterschdl. Entwicklung) (2) horiz. Geraden, 2 Geradenflächen nebeneinander auf Blatt mind. 3 Blätter (jede Geradenfläche besitzt trotz selber Dateninformation Eigenheiten) (zukünftig umsetzen auf 140x120cm) (3) 1x Wolkenbild plotten m. schw. Kugelschreiber auf schw. Tonpapier (4) 1x Wolkenbild m. 3 parallelen Geraden je Einheit (5) 1x Akt, Treppe hinaufsteigend (Vorbild Serienaufnahmen v. Eadweard Muybridge) (Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30 prae_ganzkoerper2_m.jpg evtl. mit 3 parallelen Geraden je Einheit
Geradenbild Werkstatt AV-Labor weitere Testbilder gedruckt 2 Meerbilder mit horizontal durchziehenden Geraden im Rechteck Ergebnisse teilw. gescannt zukünftig: mit farbigen Stiften (rot, grün, blau, 0.2mm Strichstärke) graf. Elemente einfärben (Hauptmotiv weiterhin schwarz) 'Er ist unkuratierbar.' (Dozent über mich zu Kommilitonen, erfahren über Dritte)
Arbeit im AV-Labor
Arbeit im AV-Labor
(Ganzkörperporträt), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
(Ganzkörperporträt), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30
Geradenbild (v. gestern) Geraden, sich von strenger Form lösend, Blatt Nr. 1 (hz), Tusche auf Papier, 42x42cm, 30 Werkstatt AV-Labor Arbeit im AV-Labor avlabor-k.jpg endlich mit eigenem Transponder (jeweils f. d. Tag gültig) Testdrucke auf A3 Geraden manchmal nicht korrekt geplottet (kl. Aussetzer) Fehler eventl. nutzen (Stellen extra mit Fett einschmieren, damit keine Tusche auf Papier kommt) 2 Ganzkörper-Porträts geplottet (Ganzkörperporträt), Tusche auf Papier (mz), 29.7x42cm, 30 ganzkoerperportraet_m.jpg Version mit ungenaueren u. längeren Geraden (weniger Details) wirkt spannender, da mehr Bewegung notiert statt cz (computergezeichnet) mz (maschinengezeichnet) verwenden (neben hz für handgezeichnet)
geometrische Spiele
geometrische Spiele
Totenschädel u. Selbstporträt vereint
Totenschädel u. Selbstporträt vereint
Kurs o.T. Geradenbild schw. Tuschestift Stärke 0,2mm f. Plotterzeichnungen bestellt Skript f. Idee v. gestern programmiert Skript baut auf Visualität (png-Bilder), nicht auf mathematische Formeln geometrische Spiele geometrischespiele2-k.jpg beliebig viele sw-Motive können in einem Bild vereint werden Abstand = variabel (je nach Dicke der Stifte u. gewolltem Effekt) Totenschädel u. Selbstporträt vereint ichundtod-k.jpg Kurs Hausarbeit evtl. Überthema: "Das Umfeld, in dem Kunst gezeigt wird, ist Ausgangsmaterial und Thema der Kunst." Abschnitt (a) Objet trouvé wenn Gegenstand der Alltagswelt (1) als Kunst-Objekt behandelt wird, (2) in künstlerische Aktionen integriert wird Dadaisten Dadaismus: Abfallprodukte, Gebrauchsgegenstände, Fundgegenstände in Collagen (fest zusammengefügt) u. Montagen (zusammengesetzt, wie bei Installationen) integriert Surrealisten: griffen ebenfalls auf solche Praktiken zurück sprachen Objekten u.U. magische o. unterbewusste Bedeutungen zu im Gegensatz zum ready-made werden Artefakte symbolisch aufgeladen "found footage" im Film bezieht sich auf Kunst-Konzepte des Objet trouvé Bsp: alltägliches Bildmaterial (wie Fernsehmaterial) wird verarbeitet Abschnitt (b) Christian Marclay ursprünglich vom Fluxus Fluxus inspiriert erforscht die gemeinsamen Muster von Ton, Fotografie, Video u. Filmkunst gehört zu Miterfindern d. Turntablism Performances: benutzt Schallplatten u. andere Tonträger manipuliert, verformt, zerstört sie, um Soundeffekte wie Endlosschleifen zu erzielen Abschnitt (c) Turntablism Manipulation von Schallplatten mit einem Plattenspieler Töne der Schallplatte werden so in neuen Kontext zusammengesetzt Bsp. "Funky Turntablism", DJ ANGELO Ausgangsmaterial = Schallplatten Abschnitt (d) Unterschied zu Dullaarts Youtube-Arbeiten bei Turntablism wird mit Information, die ein Medium transportieren soll, gearbeitet Medium ist lediglich notwendig, um Neues zu schaffen, nicht Thema d. Arbeit Dullaart: nimmt sich des Mediums selber an verfremdet Medium im Medium selbst reinste Form von "Das Medium wird zur Kunst im Medium" Klasse Bildende Kunst interne Präsentation im Bowlingtreff Besprechung einiger Arbeiten f. mich nicht nachvollziehbar T. getroffen
4 Geraden in Aquarell-Zeichnung (hz), 42x42cm, Tinte u. Aquarellfarbe
4 Geraden in Aquarell-Zeichnung (hz), 42x42cm, Tinte u. Aquarellfarbe
Geradenbild Kurs o.T. Test zu Geraden in "Aquarell-Wolke" 5 x auf 40x40cm umsetzen 4 Geraden in Aquarell-Zeichnung (hz), 42x42cm, Tinte u. Aquarellfarbe geradeinaquarellfarbe-k.jpg Testausdrücke zu noch zu plotternde Ideen (1) 40x40cm (Motiv 30x30cm) mit vertikalen Geraden, Zwischenräume mit Geraden-Motiv füllen (wie Rechteck, Dreieck, Kreis, Silhouette v. Katze o. mir) Form in png-Datei ablegen (sw, ohne Graustufen), einlesen u. Geraden vertikal so lange ziehen, wie Pixel schwarz ist (2) 2 Motive verschmelzen lassen (jeweils 1 Spalte Bild 1 u. 1 Spalte Bild 2) 2 Dreiecke, 2 Silhouetten, 1 Kreis u. 1 Quadrat) (3) 2 Quardrate m. vertikalen Geraden gefüllt u. 2 Quadrate m. horizontalen Geraden zufällig auf Papier verteilen (überschneiden sich teilweise) siehe "Quatre carrés [Four squares]", 1991, Vera Molnar (4) Rauschen erzeugen durch leicht versetzte Doppelung d. Geraden (Testdrucke) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Geradenkörper, A4, hz (in 4 Schritten)
Geradenkörper, A4, hz (in 4 Schritten)
Geradenbild Geradenkörper, A4, hz (in 4 Schritten) geradenkoerper5-k.jpg Standpunkt Ich möchte mich mit nichts Geringerem beschäftigen als mit jenem: dem Kosmos. Diesem Etwas, das wir tagtäglich übersehen, obwohl Es uns in seiner Gewaltigkeit umgibt. Es bedrängt uns von oben, unten, links und rechts. Wir verschließen uns diesem Ein und Alles, kreisen um unsere Problemchen, die keine wären, würden wir uns Ihm zuwenden: Ihm, dem Kosmos. Klasse Bildende Kunst Besprechung im Bowling-Treff wg. Hexenschuss ohne Dozent Projektion 8-Eck-Kreis auf Wand über Treppe zum Untergeschoss am Freitag wieder aufbauen Kurs Hausarbeit (m. Notizen v. gestern) Dada-Bewegung Hannah Hoch m. Collagen, in d. 1920er Jahren entstanden Collagen aus bereits vorhandenen Bildern Art, wie sie geschnitten u. angeordnet waren = Kunst, nicht Material selber Material exakt gleich verwenden wäre Plagiat Dadaisten Dadaismus: neue Gedanken durch Umsetzung bestehender Ideen u. Arbeiten Dadaisten Dadaismus interpretierten, wie Warhol Andy Warhol o. Duchamp Marcel Duchamp auch, Bilder neu dig. Bsp. wie "Super Mario Clouds", Cory Arcangel vorhandene Arbeit durch Minimierung d. Elemente in eigener Arbeit umgewandelt "Data diaries", Cory Arcangel dazu: "Every so often an artist makes an work of art by doing almost nothing" (Galloway )
Kurs o.T. Geradenbild Durchlauf bei for- u. while-Schleife überspringen: continue; (Processing) Leuchtkasten-Bild v. gestern noch einmal erstellen mit leichtem Andrücken sehr dünne Geraden schaffen A4-Blätter ohne Lücken befestigen (sonst kl. Erhebungen beim Zeichnen sichtbar) 4xA4-Blätter if(bildFarbeR>150){continue;} 4xA4-Blätter if(bildFarbeR<150 || bildFarbeR>200){continue;} >200 manuell zeichnen Frage nach Unterschied zw. geplotteten u. handgezeichneten Geradenbildern a) sehr leichter Andruck mgl. (hz) b) unterschdl. / schwankende Strichstärken (hz) c) störende Geraden ignorieren (hz) d) Länge d. Geraden nach eigenem Empfinden (hz, aber kein wirklich sichtbarer Unterschied) e) Serie an Selbstporträts (mit kl. Winkeländerungen, cz) f) Geradenbild nur Grundgerüst f. Bild (cz) g) "sinnloses" Herumstochern für Löcher im Papier (cz) notiert hz-Ergebnis nicht überzeugend zu einfache Struktur, unlogische Winkel, mein menschl. Verstand (erzeuge autom. Umrissgeraden, die gar nicht da sein sollten) evtl. zuvor Winkel u. Längen d. Geraden notieren (in 10 Abschnitte einteilen, auf Lineal Länge markieren u. abarbeiten) mit kleinsten Geraden anfangen (überdecken später nicht andere noch zu zeichnende Geraden)
Ganzkörperporträt u.
Ganzkörperporträt u.
DVD screensaver performance, 2010, Constant Dullaart
"DVD screensaver performance", 2010, Constant Dullaart
Kurs o.T. (mit Notizen von gestern)Geradenbild Lichtkasten A2 bestellt computergenerierte Geradenbilder auf A4 ausdrucken, auf Lichtkasten legen u. "Hauptgeraden" abpausen "unwichtigere" Geraden intuitiv vervollständigen Ganzkörperporträt u. geradenkoerper-k.jpg Ganzkörperaufnahme in Geraden umgewandelt notiert später auf 150x200cm vergrößern (in 3x4 50x50cm-Papier aufgesplittet) da händisches Plotten: auch mit Kreide u. Kohle ausprobieren ebenfalls Geraden in Papier (zuvor auf schwarz gestrichene Holzplatte geklebt) ritzen Kurs Hausarbeit Constant Dullaart (1) Youtube als Subjekt arbeitet mit YouTube als Material u. Veröffentlichungsplattform erste Metaarbeiten mit Abspielbutton u. animiertes Ladesymbol Metaebene: Diskurse, Strukturen o. Sprachen werden als Objekte behandelt Selbstreferentialität: Metaebene findet in der Struktur statt, über die sie spricht Abspielbutton u. Ladesymbol als Subjekt (Millionen von Nutzern sehen sie täglich, nehmen sie aber nicht wirklich war) bis dato noch kein Thema für künstl. Arbeiten mit Videoprogramm einfache Effekte eingefügt (verschwinden, verschwimmen, wackeln [Erdbeben-Effekt], fallen) 2 unterschdl. Versionen für in Youtube-Design eingebettet u. für Vollbildmodus (kleinere Icons) youtube disco "so viele Videos sind besser, wenn man Musik [unterlegt]" (das Salz in der Suppe) Videos eigentl. für Einbettung in Website gedacht (deshalb am Anfang Channel mit Gifanimation unbrauchbar gemacht) Reaktionen zu Videos u.a. "acetylsalicylic acid (bufferin™)", ben coonley u. "moonwalk", pash roter Youtube-Positionsbalken wird in Bild weitergeführt / lässt Porträt verschwinden: clip-2010-05-19 21;23;39 1.mov (2) Google als Subjekt "the revolving internet" (das sich drehende Internet) m. Hintergrundmusik "The Windmills of Your Mind" (frei übersetzt "Die Windmühlen deines Verstandes", Popsong 1968) Relation zu Readymades zeitg. Künstler reflektieren ihr Medium / benutzen Medium auch als Material / Material wird zum Thema Bsp. Künstlerduo Jodi m. Internet als Material Nam June Paik m. "Internet Dream", 1994 notiert Doppelwand im Klassenraum nutzen: kl. Loch in 2-3m Höhe sägen, Hand durchstecken und um die Hand herum mit Stift zeichnen o. mit Stift in Luft zum Betrachter hin zeichnen Thema? Geradenbild notiert "Random Access", Nam June Paik Ist Element Material o. Icon? Verknüpfung zu Warhol Andy Warhol: Untersuchung d. uns umgebenden Icons (wie Dollar, Cola) Handwerk Handwerk v. Flashdesignern mit Icon als Material sichtbar gemacht Icons = Teil eines temporären / sich ständig wandelnden Designs demokr. Idee von Kunst: Handwerk Handwerk entscheidet nicht darüber, wer Künstler ist Thema "Wann wird etwas zur Kunst?" (3) Übersetzung digit. Arbeit in realen Ausstellungsraum "Youtube as a sculpture" (mit 8 großen im Kreis angeordneten Styropor-Kugeln, die nacheinander von 8 Lampen angeleuchtet werden) von weitem schaut es wie ein startendes Youtube-Video aus, erst beim Näherkommen wird handgemachte Skulptur sichtbar Besucher ladeten Videos von Installation bei Youtube hoch "Watching youtube as a sculpture", Martin Kohout "DVD screensaver performance", 2010, Constant Dullaart screensaver.jpg (4) Antwortprinzip Prinzip des Antwortens = "zutiefst" künstlerisches Prinzip künstl. Tätigkeit ist immer eine Antwort auf eine vorgehende Position Antwortprinzip bei Youtube als Software realisiert Dullaart reagiert auf Naivität seiner Umgebung in Bezug auf "romantische Kunst" romantische Kunst: Anfang mit weißer Fläche, "fängst an und du machst jeden Unterschied sehbar" u.a. Kritik an seiner Arbeit (aus romantischer Sicht): fängt selber nichts an, sondern antwortet nur (das Authentische fehle) altes aristokratisches Prinzip: "immer der Erste und Beste sein" ihm wichtig: neues Licht auf etwas werfen, was schon da ist Bsp: von Usern in Massen fotografierte Sonnenuntergänge Sicht auf Sonne mit eigenem Foto erweitern, nicht ganz von Null anfangen Dullaart (frei zitiert) "Mit dem was da ist, ist es interessanter zu arbeiten, als es wieder neu erfinden zu müssen" Interviewer: "Ich glaube nicht, dass es etwas von Null gibt. Wir stehen immer im Kontext." zumindestens ist das für andere Menschen sichtbare Bild immer Reaktion auf das Bild im eigenen Kopf Suche nach Authentizität ("als Original befunden") "Business Card" vom Unternehmen vorbelegte Felder belassen und Visitenkarten drucken lassen
Kurs Klasse Mark Helmut Mark Plakatvorschlag mit Korrespondenz per Klassen-E-Mail-Verteiler (a la "heute kann ich nicht", "werde später kommen") passt zu Vereinbarungen zu priv. Freizeittreffen Titelvorschläge Ausstellung "Die kommende Gemeinschaft" Geradenbild weibl. Skulptur mit weißen Holzgeraden überzogen morgen nachschauen, wie es auf mich wirkt (wenn nicht gut, wieder entfernen) Einzelgespräch mit Daniels Dieter Daniels mgl. Hausarbeit zu "Digitale Readymades" wenige Arbeitsbeispiele gefunden (und dann für mich nur schwer verständlich o. zu einfach) "Domain Name Readymades", Constant Dullaart "digital Redymade" "On the first of July 2000, MTAA placed the words 'Ready Made' into a commercial search engine. The ten resulting URLs have become our 10 Digital Ready Mades. The top row of 'The Fountain' icons above link to standard Digital Ready Mades. The lower five icons link to Assisted Digital Ready Mades." kunstunabhängige Readymades: READYMADE NAMES, "Brandable Domain Names For Sale" France Objets Trouvés "The easiest way to find a lost item, or get in contact the owner of a found item!" fälschlicherweise als "Digital Readymades" bezeichnet? (visuelle Verarbeitung von Daten ist kein Readymade Ready-made mehr) Objet trouvé Digital Readymades: A Re-Presentation of Pre-Existing Media "curatingYouTube", Robert Sakrowski Interview mit Constant Dullaart Gesamtstrategie verstehen, m. Bsp. künstl. Umgang mit gefundenem Material im Digitalen untersuchen gefundenes Material wird von Nichtkünstlern verarbeitet Was ist der Unterschied bei künstl. Arbeiten? Wie kann man dig. Gefundenes heute als Kunst / als etwas Neues "verkaufen"? anderes Bsp.: Christian Marclay (*1955 in Kalifornien, US-amerik. Künstler u. Komponist) als Vergleichsbsp. "The Clock" u. Katzenvideo von Marclay verwenden
[t=](zum Venedig-Aufenthalt) Robert Smithson Fabio Mauri Danh Vo http://www.monikabravo.com/ Kurs Klasse Mark Helmut Mark Geradenbild (Vorbereitung) 4 Holzleisten (h=90cm) u. Holzbrett 15x10cm kaufen Foto von Statur (von Moos erobert) drauflegen u. Gestell neben gefallener Statur aufstellen
weibl. Statur mit alten Neonröhren
weibl. Statur mit alten Neonröhren
Rauminstallation mit Ziffernblatt, Stuhl, Glasscheibe, 8 Neonröhren, Holzstück, Telefonhörer
Rauminstallation mit Ziffernblatt, Stuhl, Glasscheibe, 8 Neonröhren, Holzstück, Telefonhörer
Klasse Bildende Kunst Besprechung Stand Arbeit f. Ausstellung Beamer, Kabeltrommel u. Anschlusskabel ausgeliehen weibl. Statur noch nicht von Kommilitonen f. Arbeit genutzt Geradenanimation in Raum hinein projizieren (zufällig) Abschlusspräsentation: 17.7. Geradenbild arbeiten im Bowling-Treff weibl. Statur mit alten Neonröhren statur1-k.jpg überfordert von Räumlichkeiten, keine Fläche für Projektion gefunden Statur fehlt Kopf gefundenes Material gesammelt Rauminstallation mit Ziffernblatt, Stuhl, Glasscheibe, 8 Neonröhren, Holzstück, Telefonhörer klinstallation-k.jpg Beamer in Atelier getestet (violette Verfärbungen am linken Rand)
Holzstäbchen um Styroporkopf
Holzstäbchen um Styroporkopf
Geradenbild Kurs o.T. (mit Notizen von gestern) 2 Styroporköpfe u. Holzstäbchen weiß grundiert Holzstäbchen mit unterschdl. Längen an Kopf entlang befestigt Holzstäbchen um Styroporkopf geradenkopf3-k.jpg Scan von Holzteller, da leicht gewölbt, misslungen (mit eingeritzten Geraden) "Keramiplast" über Styroporkopf gelegt, einen Bereich offen gelassen u. ausgehöltes Auge mit Holzstäbchen gefüllt
Quantum Cloud IX, 1999, Flußstahlstäbe geschweißt, Kunsthalle Bremen
Quantum Cloud IX, 1999, Flußstahlstäbe geschweißt, Kunsthalle Bremen
(Notizen vergangener Tage) Quantum Cloud IX, 1999, Flußstahlstäbe geschweißt, Kunsthalle Bremen antony-gormley-k.jpg Geradenbild (a) Geraden in Stahl, verspiegelt geben Abbild Umwelt wieder, selber nicht sichtbar (und trotzdem da) mgl. Installationen: vertikale u. horizontal streng angeordnete verchromte Stahlgeraden o. kleine abgeschlossene Gebilde (einfaches Bsp.: Quadrat) (b) zu (a): Stahlgeraden in Pixelstruktur (so wie Processing es ausgeben würde) (c) Baum vor Baum mit selber Blätterstruktur / Farbe, wird eingenommen, verschwindet (d) Fotos verfremden: kl. Bereiche in Landschafts- u. Stadtaufnahmen verpixeln unauffällig, aber wahrnehmbar Realität = Wirklichkeit? (e) "Hinter d. Realität": Fotoabzüge umgedreht (nur Rückseite sichtbar) (f) Holzplatte mit Funierschicht durch Ritzen in Funierschicht (Wirklichkeit) taucht teilweise Holzplatte (Realität) wieder auf Funierschicht einzeln in Baumarkt kaufen u. auf Holz kleben "Geraden geben Blick auf Realität frei" Platte nur farbig lasiert (Holzstruktur sollte sichtbar sein) (g) durch strukturierte Glasscheibe werden dahinter liegende Objekte pixelig (h) Skulptur, die nur von genau einer Perspektive aus komplett bemalt ist, jeder Schritt nach vorne, hinten u. zur Seite würde zeigen, was "dahinter" ist (siehe auch Picassos Skulptur in Basel)
notiert an Volkshochschule Leipzig Malerei- u. Zeichenkurse f. Erwachsene belegen Klasse Bildende Kunst Arbeit im Bowling-Treff (ausgefallen) eig. Projekt vorgestellt Geradenbild Editor f. Processing-Programm programmieren (Geraden aus Fotos nachzeichnen / Mittelpkt., Länge u. Winkel abspeichern f. spätere Verwendung) Mittelpkt. u. Winkel aus X1Y1 u. X2Y2 berechnen Mittelpkt. Gerade: (X1+X2)/2; (Y1+Y2)/2 Steigung (Winkel) Gerade: (Y1-Y0)/(X1-X0) Länge Gerade: a=X2-X1, b=Y2-Y1, c²=a²+b² (danach Wurzel) Thema f. Bowling-Treff: langsamer Zerfall v. Gebäuden / v. menschlichen Erzeugnissen anders als bei Natur ist Zerfall v. menschl. erbauten Dingen ein ästhetisch (meist?) unschöner Prozess Originalaufnahmen Bowling-Treff innen u. außen auf Fotoabzug 10x15cm nachgezeichn. Geraden lösen virtuell Gezeigtes auf, gehen in realen Raum über (außerhalb Fotoabzug) notiert Art Basel nach Oldenburg u. vor Venedig Biennale aufsuchen (18.-21.6. geöffnet)? evtl. nur kleinstes Flimmern mit Nachzeichnen v. Geraden erzeugen (Form zerbricht nicht, ist nur labil) statt nur 1 projiziertes Geradenbild 2 nebeneinander linke Seite: Foto von Eröffnungszeit, Geraden streben weg rechte Seite: aktuelle Ansicht, Geraden vereinen sich wieder mit Gezeigtem Gesamtkunstwerk nach Kurs mit Kommilitone Kommilitone in Gespräch gekommen [t=]im Stadtarchiv Leipzig 1990 / 20899 SW-Foto mit Bauarbeitern im Innenbereich (vertikal) 1987 / 22991 Bauwerk im Rohzustand (vertikal) 1988 / 26091 Innenansicht gr. Bowling-Raum m. Publikum (horizontal) 1990 / 30890 Eingangsbereich mit Gerüst (vertikal) 182 Farbfoto Außenansicht nach Fertigstellung m. Passanten (horizontal) 180 Farbfoto Außenbereich nach Fertigstellung (horizontal) 1987 / 24936 Gerüst Außenbereich (horizontal) 1987 / 24914 Außenbereich, Gebäude im Rohbau (horizontal) 1990 / 30895 -"- (horizontal) 1989 / 28203 Rohbau mit DDR-Fahne (vertikal) 930 Farbfoto Außenbereich m. Passanten (horizontal) 1990 / 30887 gr. Bowling-Raum im Aufbau (vertikal) Material auch in Deutscher Fotothek Dresden gesucht (nichts gefunden) 3 EUR Grundgebühr u. 1 EUR je Foto (mit Auftrag durch Hochschule keine Tagessatzgebühr u. freie Benutzung d. Fotos)
zu Erik Satie (1866-1925, Komponisten frz. Avantgarde frühes 20. Jhd.): "Er wollte immer bei null anfangen. Erfahrung war für ihn eine Art Lähmung. Es war ihm wichtig, immer wieder alles auf Anfang zu stellen, als würde die Welt heute neu beginnen." Geradenbild notiert weiterhin umsetzen (1) Geradenanimation projiziert an Wand (nur kl. Bereich), an Wand 9x13 o. 10x15 Fotoabzug mit Motiv o. blank wenn Betrachter nah herangeht, legt er selber seinen Schatten über die Geraden(schatten) Fotoabzug-Motiv als "Gewand", welches "das da hinter" verdeckt Fotoabzug-Bereich bei Projektion abdecken, damit nur die Wand drumherum bespielt wird (2) Bewegung in Motiv d. Animation: Mund auf, Augen zu, Kopf senken etc. ausprobieren
Geradenbild Idee d. Geradenbildes weitergedacht in Richtung Animation (lat. animare, "zum Leben erwecken", animus "Geist, Seele") in Processing-Programm neue Arrays eingeführt: Position, Winkel, Winkeländerung, Länge u. Längenänderung Gedanke dazu: Bewegung v. Geraden in Verbindung mit Selbstbildnis verdeutlicht Unbestimmbarkeit d. Ichs mit anderen Objekten: Beliebigkeit (nicht negativ gesehen) bzw. fließender Übergang zw. Sein u. Nichtexistenz Reduzierung allen Seins auf Grundelement Bewegung Ergebnisse (u.a.) notiert noch machen: herumfliegende Geraden formen mit d. Zeit ein Objekt / es löst sich wieder auf 1x daumennagellänge (guter) Whisky Alkohol
Kurs o.T. Geradenbild Tests mit Acrylfarbe, Grundierweiss u. Aquarellfarbe auf Holzdeckel (gestern mit schwarzer Tinte u. wässriger Acrylfarbe eingefärbt) Geraden geritzt (sollten durch Einfärbung schwarz erscheinen), kein gutes Ergebnis erziehlt Abzüge in verhüllt/enthüllt, Geraden, Kanalisationsdeckel u. in andere Bezugsebenen kategorisiert
Katalogisierung Leitfaden f. Dokumentation v. Museumsobjekten, "Deutscher Museumsbund e. V." Geraden- und verhüllt-Aufnahmen katalogisieren sollte Thema zugänglicher gestalten / verständlicher machen konsequent u. kontinuierlich in fest definierten Arbeitsschritten erfassen Eingangsdokumentation (Entstehungsdaten zur Geraden auf Aufnahme u. zur Aufnahme selber) Inventarisierung (Aufnahme Gerade in Datenbank mit eindeutiger Nummerierung) wissenschaftl. Katalogisierung (Einordnung Datensatz in Gesamtkonstrukt) Dokumentation (allgemein): Angaben v. Objektnamen, Material, Maßen, Gewicht u. Erhaltungszustand öffentl. Zugang: in Ausstellungen, Publikationen u. Internet zugänglich machen unter Berücksichtigung Bild- u. Verwertungsrechte u. Datenschutz Sammlungskonzept schreiben (nennt spezifischen Sammlungsbereich / Zweck u. Ziel der Sammlung, enthält Richtlinien für Erhaltung d. Bestände) Dokumentationsrichtlinie: hält Verfahrensweise d. Dokumentation fest bisherige Erfassung analysieren: Notizzettel, Unterlagen zum Erwerb sammeln Änderungen durch Streichung kennzeichnen (nicht einfach löschen) Schreibanleitung: wie Eintragung korrekt vorgenommen werden sollen (wie "Nachname, Vorname" o. "Vorname Nachname") Objektannahmeformular mit u.a. (1) Objektbezeichnung, (2) Objektzustand, (3) Objektgeschichte, (4) ggf. Abtretung d. Nutzungs- u. Verwertungsrechte, einschl. Objektfotografien, (5) rechtl. Status (Schenkung, Spende Leihgabe, Kaufangebot, Entsorgung), (6) Einverständnis zur Verfahrensweise bei Nichtaufnahme (Rückgabe, Weitergabe, Entsorgung), (7) Daten d. Einlieferers, (8) Name d. Mitarbeiters, d. Objekt entgegennimmt, (9) Ort, Datum, Unterschriften Eintrag in Eingangsbuch / Zugangsbuch Eintrag in Inventarbuch mit u.a. Eingangsnummer, Inventarnummer, Eingangsdatum, Objektbezeichnung, Kurzbeschreibung, Art d. Zugangs, Verweis auf Foto, Datum u. Unterschrift o. Namenskürzel d. Bearbeiters wissenschaftl. Katalogisierung u.a. (1) Sammlungsbereich, dem Objekt zugeordnet wird (2) Objektbeschreibung (3) Einordnung in Systematiken (4) Angabe v. Schlagwörtern, Material, Technik, Maße, Gewicht Schlagwörter: wie "DDR, Konsumgüterproduktion, Serienproduktion, Freistaat Thüringen, Ruhla" Material: wie "Metall (Gehäuse, Ziffern, Knöpfe und Tragegriff), Eisen?, Chrom, Glas" Technik: wie "Verchromt, lackiert (gelb), Guss" Maße, Gewicht: wie "Durchmesser: 10 cm, Höhe: 11,5 cm, Gewicht: 257 g" (5) Herstellungs- u. Verwendungszweck (6) Hersteller bzw. Künstler (7) Ortsangaben mit Herstellungsort, Gebrauchsort, Fundort (8) zeitl. Einordnung (9) Objektgeschichte (10) Bezüge zu anderen Objekten u. Themen (11) Bilddatei (12) Erhaltungszustand (13) Ausstellungs- u. Präsentationsgeschichte (14) aktueller u. frühere Standorte (permanente u. temporäre) / "Zentraldepot, Regal 8, Fach 3, Karton 598, Juni 2008" (15) Art d. Übernahme (16) Datum, Unterschrift o. Namenskürzel Bearbeiter verhüllt Zuordnung v. verhüllten Objekten: (1) etwas wird bewusst verhüllt wie Mülltüte, Schwärzung im Text, Stromkasten (2) etwas wurde unbewusst verhüllt wie Buchrückseite, Boden unter Stuhlbein (3) etwas ist verhüllt, Objekt nicht erfassbar wie Kiste ohne Aufdruck (4) etwas ist verhüllt, aber die Form erschließbar wie Banane (5) etwas ist verhüllt, aber teilw. sichtbar wie Transparentfolie, Meer, Nebel (6) etwas ist temporär verhüllt bewegl. Archivregale Geradenbild Winkel d. Gerade bei (1) Aufnahme u. im "Originalraum" (mit "vermtl." ungefähren Wert zur Erdoberfläche angeben) Länge d. Gerade bei (1) Aufnahme (in mm) u. im "Originalraum" Aufnahmen-Perspektive auf Gerade (seitlich, von oben, …) 1 Aufnahme kann viele Geraden beherbergen (jede Gerade in Datenbank mit Verweis auf Aufnahme aufnehmen) Position d. Gerade (Mittelpkt. auf Aufnahme in mm) Zuordnung v. Geraden: (1) Geraden durch Perspektive wie Risse in Gestein, die nur von einer Sicht aus wie gerade ausschauen (2) Geraden, der Funktion wegen gerade Straßenlaternen, anstatt komplizierte Beugungen (3) Geraden im Zwischenraum die besten Geraden, da "ohne materieller Dicke"?
Skulptur v. Kriegsmuseum Athen (unbekannt)
Skulptur v. Kriegsmuseum Athen (unbekannt)
(The Runner), Omonia Platz, 1988, Costas Varotsos
(The Runner), Omonia Platz, 1988, Costas Varotsos
Studienreise Athen 2015 Nationales Museum für zeitgenössische Kunst, Athen (geschlossen) Skulptur v. Kriegsmuseum Athen (unbekannt) kriegsmuseum-athen-1-k.jpg Nationalgalerie Athen (geschlossen) (The Runner), Omonia Platz, 1988, Costas Varotsos runner-k.jpg aus Glas u. Eisen, fängt Augenblick d. Bewegung ein "[…] jemand, der den Raum durchdringt und immer die Erinnerung an sich zurücklässt." "[…] der für die Stadt steht, die ständig in Bewegung ist." Costas Varotsos (*1955 in Athen) Arbeiten im Grenzbereich zw. Bildhauerei, Landschaftsgestaltung u. Architektur "Glas gibt einem die Möglichkeit einen Ort zu besetzen, der vom Blick und vom Licht durchdrungen werden kann." Geradenbild Riss in antikem(?) Relikt in Jetztzeit fortgesetzt (vermtl. CITRONNE Gallery, Poros, 2014) notiert in zeitgenössischen Arbeiten nach Hinweisen auf griechische Wurzeln d. Künstler gesucht Frage: Gibt es einen Unterschied in d. Technik / im Material / im Thema zw. unterschdl. europäischen Kulturen? Ausstellung The Rainbow Serpent Gagosian Gallery, Athen I Was Thinking Of You II, 1975/2005, Dorothy Iannone Video in bemaltem Kasten integriert, führt Zeichnung fort (Great Mission Inside My Brain), 2014, Piotr Uklański Untitled, 2015, Borna Sammak The Communicator, 2012, Marina Abramovic Akropolis
Verfremdung #3, Bowling-Treff Leipzig
Verfremdung #3, Bowling-Treff Leipzig
3-8Eck, 1989, Max Bill (Acrylglas)
3-8Eck, 1989, Max Bill (Acrylglas)
(mit Notizen d. letzten Tage) Kurs o.T. Fotocollage Treibgut Fotocollage Hochwasser Stempeltests folgend Annäherungen an Ausstellung zum ehem. Bowling-Treff Leipzig Geradenbild Collage aus ausgeschnittenen eckigen Formen, die Gebäude prägen (Verfremdung #1) Verfremdung #3, Bowling-Treff Leipzig verfremdung-2-k.jpg gerade Bereiche herausgearbeitet (Verfremdung #2) (Verfremdung #3) (Verfremdung #4) mit 2 transp. Folien / 3 Ausdrucken Geradenmotiv Text aus "Verfremdung #4" 3-8Eck, 1989, Max Bill (Acrylglas) max-bill-8eck.jpg kaufbare 8-eckige Objekte: u.a. Kastenfalle / Tierfalle (4 Abteile, 97,84,32cm, ca. 100 EUR) Freigehege (inkl. Häuschen u. Trinkflasche, 135x135x56cm, ca. 45 EUR) 8-Eck-Spiegel (mit Facettenschliff, 12 Stk., ca. 20 EUR) , kl. Spiegel Holzschale (ca. 22,5x25,5x4cm, ca. 5 EUR) Backring (Edelstahl, d=15cm, ca. 7 EUR) , Backring (10 Stk., ca. 60 EUR) Speiseteller (6 Stk., ca. 30 EUR) , Kaffeetassen m. Untersetzer (6 Stk., ca. 25 EUR) , Espresso-Tassen m. Untersetzer (6 Stk., ca. 25 EUR) Webteppich (d=200cm, ca. 100 EUR) Lego-Baustein (2 Stk., ca. 3 EUR) Wasserglas (12 Stk., ca. 20 EUR)
Geradenfotos in Schneckenform (noch ausweiten auf mehrere Meter)
Geradenfotos in Schneckenform (noch ausweiten auf mehrere Meter)
Zugang geöffnet, dunkel
Zugang geöffnet, dunkel
Atelier Duchamp NY 1916-1917 (vor Ausstellung d. Fountain) © AGP, ADAGP, Succession Marcel Duchamp
Atelier Duchamp NY 1916-1917 (vor Ausstellung d. Fountain) © AGP, ADAGP, Succession Marcel Duchamp
Kurs o.T. (Notizen vergangener Tage) Geradenbild Bild Kreis aus Garn-Geraden beendet, weiteres Bild vorbereitet Geradenfotos in Schneckenform (noch ausweiten auf mehrere Meter) geradenreihe-k.jpg farbigen Garn durch Abzüge gezogen u. so Objekte verknüpft (u.a. Schwäne, Boote, Bäume) Abzüge m. Geraden (u.a. durchgeschnittene Steine, Sonnenstrahlen) sortiert Sammlung "Stühle-Tisch-Komposition", Basel "2 Bäume / 1 Bäume", "2x2-Baum / Baum, geteilt", "1-Baum / 2-Baum", "Schwebende Kugeln", "Abfallsitze" Zugang geöffnet, dunkel kanalisation1-k.jpg Sammlung Abzüge Kanalisationsdeckel Basel/Zürich/Leipzig durch aufschneiden u. umdrehen erweitert Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made Richard Mutt 1917 zur Ausstellung Society of Independent Art (NY) eingereicht (Society nach Modell Pariser Indépendants gegründet) Katherine Sophie Dreier (1877-1952, amerik. Malerin, Vertreterin abstrakte Malerei, Kunstmäzenin u. Kunstsammlerin) zusammen mit Duchamp Marcel Duchamp u. Man Ray Mitbegründerin Kunstvereinigung Société Anonyme Inc. "Als ich mit Nein stimmte galt dies der Frage der Originalität" [DANIELS] Atelier Duchamp Marcel Duchamp NY 1916-1917 (vor Ausstellung d. Fountain) © AGP, ADAGP, Succession Marcel Duchamp Marcel Duchamp atelier-duchamp-ny.jpg
Museum für Gegenwartskunst, Basel
Museum für Gegenwartskunst, Basel
from Our Love is Like the Flowers, the Rain, the Sea and the Hours, 2002, Martin Boyce
from "Our Love is Like the Flowers, the Rain, the Sea and the Hours", 2002, Martin Boyce
concrete-tree-typography, 2005-2006, Martin Boyce
concrete-tree-typography, 2005-2006, Martin Boyce
Ausstellung Martin Boyce Museum für Gegenwartskunst, Basel Museum für Gegenwartskunst, Basel museum-gegenwartskunst-basel-k.jpg Martin Boyce (*1967, schottischer Künstler) Mittelpkt. d. Arbeiten: Klassiker modernes Design u. Kunst zerschneidet Arne-Jacobsen-Stühle für Mobile (mit einfachen Regalstreben, Draht, Ketten) arbeitet mit modularen Regalsystemen / werden zu "paranoid wirkenden" Skulpturen from "Our Love is Like the Flowers, the Rain, the Sea and the Hours", 2002, Martin Boyce martin-boyce.jpg (Neonröhren an Regalstreben mit Schrauben befestigt) Vorlage f. Arbeiten seit 2005: 4 Betonbäume v. Joël u. Jan Martel (Bildhauer) 1925 f. Garten des avantgardistischen Architekten Robert Mallet-Stevens konstruiert concrete-tree-typography, 2005-2006, Martin Boyce concrete-tree-typography-k.jpg Formprinzip d. Skulpturen isoliert u. in Muster übersetzt entwirft auf Grundlage v. Muster Formlexikon u.a. Vogelhaus aus Holz als Porträt, Betonfelder, kl. gefaltete Papierskulpturen / Krepppapier in Form v. Laubblättern Geradenbild notiert für "o.T.": Muster aus Geraden mit zufälliger Anordnung erstellen u. als Vorlage nutzen (einzelne Geraden in Beziehung setzen) notiert auf weißem Rahmen / weißen Hintergrund Garn-Geraden formen Kreis
Garnporträt, Stand 30.4.
Garnporträt, Stand 30.4.
(gesammelter Abfall eines Geradenbildes), Nr. 1, 10 Collagen auf A4-Papier
(gesammelter Abfall eines Geradenbildes), Nr. 1, 10 Collagen auf A4-Papier
Geradenbild Kurs o.T. (morgen, heute u. gestern) Garnporträt, Stand 30.4. garnportrait2-k.jpg mit Holzkleber Garn an Oberseite Rahmung befestigt, vorläufige Klebung an den Rahmenseiten entfernt notiert (Gedanken zum Objekt, mit Marios Marios) Holzkleber leicht milchig, wird dadurch ungewollt/gewollt Bestandteil v. Arbeit Geraden ohne Anfang u. Ende: Garn ledigl. Ausschnitt aus unendlich langer (gedachter) Geraden Fixierung durch Klebung: erst dadurch wird aus Linie (Garn im "Normalzustand") eine Gerade Sammlung aus Klebestreifen u. abgeschnittenem Garn (zum großen Teil an Klebestreifen befestigt) (gesammelter Abfall eines Geradenbildes), Nr. 1, 10 Collagen auf A4-Papier klebestreifengarn1-k.jpg Maske aus Aluminiumfolie Momentaufnahme (durch schnelles Modellieren mit Aluminiumfolie erkennbar) v. Gesicht / zerbrechlich Festhalten von Vergänglichem notiert mgl. Präsentation: Tagesmasken anfertigen / in Reihe auf schmalen Tisch legen / noch nicht aufgebrauchte aufgerollte Aluminiumfolie mit ausstellen
Porträt mit Fäden o.ä. ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen)
Porträt mit Fäden o.ä. ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen)
Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540–1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien
Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540–1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien
Geradenbild notiert Michael Scott recherchieren f-rie-dr-i-c-hfr-öhl-ic-h Porträt mit Fäden o.ä. ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen) geradenportrait.jpg Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made "Alles nur Konsum - Kritik einer warenästhetischen Erziehung", Wolfgang Ullrich, 2013 Wolfgang Ullrich (*1967, dt. Autor, Kulturwissenschaftler u. Berater) "Wer als Grundlage aller Waren Gestaltung ansieht, erblickt im Konsum ein relevantes Feld der Ästhetik und macht sich vielleicht sogar Gedanken über eine warenästhetische Erziehung." (1) Fiktionswerte Gebrauchswert d. Ware wird mit Fiktion ergänzt Produkte (wenn mehr als nur Gebrauchswert) können (positiv) beeindrucken, motivieren u. erziehen Konsumieren kann wie Lesen eine Kulturtechnik sein "wie Platon weigern sich heutige Konsumkritiker zw. Schein als ästhetische Funktion mit eigenem Wert u. Schein als Vortäuschung, Manipulation u. Verhängnis zu unterscheiden" sieht fiktionalen Wert positiv kritisiert Standpunkt Produkte würden nur hinters Licht führen u. entfremden Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540–1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien saliera-k.jpg (2) Inszenierungsfolgen Einfluss d. Verpackung Produktpreis durch Aufladung d. Produktes mit einer Bedeutung erhöht Alltägl. nicht akzeptiert Verwandlung Produkt zu spannend, wichtig, neu u. unerwartet von Konsumenten gefordert "Die ganze Ding- und Konsumwelt ist eine einzige große Übertreibung" Produktinszenierungen beeinflussen Konsumenten unterschwellig stark u. prägen Verhaltensweisen Produkt selbst relativ unwichtig / Art u. Weise wie es verpackt ist wichtiger Konsumenten durch Produkte mehr geprägt als von polit. Theorien, intellektuellen Debatten o. Argumenten in Talkrunden (3) Situationsfaschismus Produkte erfüllen FUnktion von Benimm-Ratgebern "[…] führen durchs Leben und mit sanftem Druck geben sie vor, wie man sich zu verhalten hat" Antike: Rhetorik gehörte zu den artes liberales (freien Künsten) Heute: Konsumieren u. Umgang mit Konsumprodukten ist heute als Kunstfertigkeit zu erkennen Aufwertung d. Konsumenten zum Profi: beliebtes Vorgehen d. Produzenten u. Designer kaum noch möglich, eine Tätigkeit unambitioniert nachzugehen "[…] zugleich jedoch wird man immer wieder mit der eigenen Mangelhaftigkeit konfrontiert, weil irgendein Accessoire fehlt oder nicht genau passt" (wg. Einzelgespräch vorzeitig gegangen, Notizen durch Handout vervollständigt) Einzelgespräch mit Meyer-Krahmer Wittgenstein Ludwig Wittgenstein-Sitzung zusammenfassen für mich interessante Passagen ausarbeiten auf sein Werk eingehen, philosophisches Umfeld beachten Augustinus u. Russell recherchieren Kurs Bibliothek (in der Eisenbahnstr. bearbeitet) "PUDDING OVERDOSE.", Friederike Nymphius (über Armleder) hat Kunst d. 20. Jhd. zu seinem Thema gemacht beschäftigt sich in Bildern, Objekten, Installationen u. Ausstellungen mit den sie prägenden Konventionen u. Dogmen dekonstruiert sie ungezwungen, fässt sie zusammen unterzieht sie einer subversiv-analytischen Revision Armleder agiert als Störer, der Mechanismen d. Kunst im laufe seiner Praxis durchschaut hat aus dieser Kenntnis heraus demontiert er sie u. spielt mit ihr künstl. Wurzeln: im Fluxus Fluxus Ende der 1960er ("anarchisch-fröhlichen Verweigerungshaltung gegenüber festgefügten Normen u. Formen") suchte in Gründung d. avantgardistischen "Groupe Ecart" im Kollektiv nach neuen Wegen der Kunstproduktion 1980er Jahre: wichtige Schaffensphase vertritt Schweiz 1986 auf der Biennale, Venedig Teilnahme 1987 documenta 8 "furniture sculptures" u. "abstrakte Kompositionen" entstehen Werkgruppen kommentieren Wandel von Inhalt und Werten d. Kunst durchkreuzen die fortschreitende Ästhetisierung d. Alltags implizite Infragestellung d. konventionellen Kunstbetrachtung gezielte Provokation eingefahrener Denkmuster reflektieren weiterhin intensive Beschäftigung mit Zeitthemen wie Pluralismus, Vermassung u. Reizüberflutung Armleder agiert als Kunstvermittler Bedeutung von Kommunikation für die Kunst erkannt und verarbeitet 1990er: "Künstler-Kurator"-Projekte (behandeln unmögl. Vermittelbarkeit u. Wahrnehmung von Kunst) Auseinandersetzung mit Bildern, Ggenständen u. Kunstwerken seines gesellschaftl. u. kulturellen Umfelds Installation "The Pudding Overdose", 1995 als Metapher für Zustand d. Kultur u. d. sie tragenden Gesellschaft Kunst als Thema: u.a. Installationen "Ne dites pas non!" (1997), "Don't do it!" (1997) / kuratierte Ausstellung "Peinture Abstraite" (1995) Installationen geben neue Aufschlüsse zu aktuellen Fragestellungen über die Kunst und deren Rezeption u. beschäftigt sich mit Beziehungsgeflecht zw. Künstler, Kurator u. Betrachter "Kann ein Künstler angesichts der ständigen Verfügbarkeit von Bildern und der Trivialisierung der Kunst durch die Massenkultur noch eine Kunst schaffen, die Bestand hat?" "Gibt es noch Wahrnehmungsmodelle, die sich gegen die (tägliche) Bilderflut durchsetzen können?"
Porträt (hz), Nr. 1+2 (von 3), jw. 42x42cm
Porträt (hz), Nr. 1+2 (von 3), jw. 42x42cm
(mit Notizen der vergangenen Tage) Firma TBNetz angerufen, wg. Test großer Plotterdateien / "Hallo Herr Fröhlich, wir haben es mal getestet…rufen sie mal bei Gelegenheit durch" Übertragung dauerte 1/2h (je nach Rechnerleistung) anderer Stiftkopf = mit 3d-Drucker neue Stiftfassung herstellen E-Mail an Ohme wg. Programm RLinienTorus (schaut schon sehr zufällig aus) Besuch von Interessent Rapidograph mit Linienbreite 0.25 kaufen Geradenbild Porträt (hz), Nr. 1+2 (von 3), jw. 42x42cm hz2-k.jpg Kohlepapier (Durchschreibepapier) für Schreibmaschinen gekauft zw. Porträt und leerem Blatt gelegt, abgezeichnet mit Knetradiergummi kl. Flecken entfernt
(mit Notizen vom Vortag) Geradenbild Geradenbilder 1-5, 1-6 u. 1-7 (hz) beendet 10 Stk. geplant (Anordnung 3x3+1) HGB-Plotter aufgesucht / selbes Motiv mit Maschine umsetzen (70x70cm, oben auslaufend) / Raum verschlossen Geradenbild Porträt (hz) Geradenbild in 5 Versionen (Sortierung nach Größe d. Geraden) auf 4xA4 ausgedruckt einzeln betrachtet, Geraden mehr oder weniger nach Vorlage abgezeichnet hz-geraden2-k.jpg E-Mail von Mark Helmut Mark Auflistung mgl. Probleme (1) Versicherung: (a) Wer haftet, wenn das Gerät, unbeaufsichtigt in der Nacht, einen Brand auslöst? (b) Plotter wäre nicht versichert; wenn gestohlen oder beschädigt, kann Schule nicht haften (2) Stromkosten: von Schule getragen, obwohl es sich um privates studentisches Gerät handelt Vorschlag Mark Helmut Mark als Alternative: Plotter für Klasse kaufen ihm morgen Unterlagen zu mgl. Geräten zusenden (Firma, Typ, Preis etc.) Bilder vom Büro in Klassenraum gestellt (vorsichtige versöhnende Annährungsversuche mit Dozenten) neues Porträt (hz) jede 10-te Linie dicker ausdrucken (strukturierende Linien) Endpunkte durchstechen (mit Abtasten bereits gestochene Punkte erkennbar) Löcher verbinden zukünftig: wichtige Linien nach Vorlage zeichnen, Schwerpunkte herausarbeiten Bei den handgezeichneten Geradenbildern komme ich immer wieder in Versuchung die Geraden in Richtung der natürlichen Form zu zeichnen (intuitive Handlung). Das macht die Ergebnisse voraussehbar und damit langweilig. Dabei sollte nur die Häufigkeit des Aufkommens von Geraden sowie die Gradzahl die Umrisse des Gezeichneten verdeutlichen. Nur so kann der Abstraktionsgrad beibehalten und die besondere - meiner Meinung nach nicht durch bloße menschliche Hand erzeugbare - Ausrichtung der Geraden beibehalten werden. Evtl. werde ich nach einigen Versuchen einsehen müssen, dass nur der klaren Regeln unterworfene Computer meine Vorstellung von Geradenbildern umsetzen kann (ein Grund mehr einen Plotter zu kaufen). Weiterhin ist es wichtig Handschuhe zu tragen, damit meine mit Tusche schwarz gewordenen Finger keine störenden Abdrücke hinterlassen. Dass das mit Tinte verschmierte Linial Spuren hinterlässt, stört mich nicht bzw. verdeutlicht geradezu den etwas aufwendigeren Schaffungsprozess. 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Geradenbild 2-3 (hz), 40x40cm
Geradenbild 2-3 (hz), 40x40cm
E-Mail "Rundgang" / "Hallo Herr Fröhlich, ich bin gestern auf dem Rundgang gewesen und habe Ihre spannenden Arbeiten gesehen. Ich [freue] mich auf Ihren Anruf." E-Mail "Kontaktanfrage" / "hi, Atelierbesuch möglich? würde gern mehr von deinen arbeiten sehen." E-Mail "[HGB-Rundmail] Bild im Erdgeschoss entwendet" / "wer immer meinen gerahmten Siebdruck aus dem Erdgeschoss entfernt hat, oder etwas gesehen hat, wie solch ein großes Bild von dort verschwinden konnte, der möge sich bitte bei mir melden. […] Wer sich angesprochen fühlt: Bitte bring es doch einfach zurück, so einfach wäre es." Geradenbild Geradenbild 1-3 (hz) weiter bearbeitet Porträt vom Bekannten testweise in Geraden umgewandelt Geradenbild 2-3 (hz), 40x40cm geradenbild-hz3.jpg Geraden wahllos (aber immer in vertikaler Richtung) in Papier geritzt 2x daumennagellängen Whisky Alkohol
Foto Wolfgang Zeyen
Foto Wolfgang Zeyen
Geradenbild 1-2 (hz), 40x40cm
Geradenbild 1-2 (hz), 40x40cm
Foto Wolfgang Zeyen rundgang-an-der-hgb-k.jpg Geradenbild Geradenbild (hz) weiter bearbeitet Geradenbild 1-2 (hz), 40x40cm geradenbild-hz2-k.jpg HGB Rundgang 2015 Räume besichtigt Aufsicht Klassenraum "Kunst-Papierkorb" mit realem Müll von Besuchern gefüllt Styropor-Skulptur mit Fähnchen behangen (Hörensagen) alte Frau tut Gips-Haufen auf Skulptur 20:00 Uhr Klassenraum abgeschlossen Flur-Bilder abgehangen und mitgenommen Klassenraum-Bild gelassen / Mittwoch wird Ausstellung fotografiert
Geradenbild 1-1 (hz), 40x40cm
Geradenbild 1-1 (hz), 40x40cm
Geradenbild handgezeichnetes Geradenbild beendet (40x40cm), neues angefangen Geradenbild 1-1 (hz), 40x40cm geradenbild-hz1-k.jpg geplottete Bilder mit "(maschinengezeichnet)"/"(mz)" kennzeichnen Roland CAMM-1 GS-24 Arbeitsbreite: 58,4cm (70cm Papierbreite) für 100x70cm-Bilder geeignet für größere Formate AV-Labor nutzen (eher selten) auch Rissbilder mgl. (350g Anpressruck) für Wohnung zu laut / evtl. im Klassenraum lagern (E-Mail an Mark Helmut Mark geschrieben) durch Plotterkauf viele Tests mgl. / nicht auf Öffnungszeiten AV-Labor u. Mitbenutzer angewiesen / auch in Semesterferien nutzbar HGB Rundgang 2015 Aufsicht Klassenraum Tischchen mit Infoblättern steht vor Waschbecken / vor meiner Arbeit weggestellt Kommentar zu eingerahmten Konzertkarten: "Ich war auch da, aber [habe keine Kunst drauß gemacht]… voll krass" beliebte Geste von Geradenbild-Betrachtern: mit Hand Luftlinien zeichnen, um Mitbetrachter (gedachte) Entstehung zu erläutern Mann stößt gegen Installation Riesin (>2m) betrachtet auf optimaler(er) Höhe Geradenbild andere Arbeit: "Das ist doch schön" 1 Besucher läuft in Raum und zeigt jmd. sofort demonstrativ mit Handgeste das Geradenbild "Das [Kunstwerk] ist über dem Wasserhahn, krass!" Frau stößt gegen Waschbecken "Friedrich Frööööhlich" Kommilitone Kommilitone betrunken Besucher stolpert über Arbeit Frau fotografiert Geradenbild Waldmeister auf Kunst abgestellt
Standpunkt HGB Rundgang 2015 Auseinandersetzung mit Dozent eine Wand im Klassenraum schaut meiner Meinung nach wie "Kindergarten" aus (zu viele unterschdl. Techniken u. Formate); meine Arbeit mittendrinne (trotz meiner Kritik an dieser Hängung) Geradenbilder brauchen mehr "kunstfreien" Platz; wegen weißer Rahmung wird Umgebung verstärkt mit einbezogen weiterhin sollte - trotz meinem fehlenden Einverständnis - nur 1 der 2 Arbeiten gezeigt werden (Selbstbildnis ohne Tod) deshalb Arbeit aus Klassenraum entfernt - Dozent verärgert im unteren Flur 2 Wände testweise bespielt flur1-k.jpg Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark versteht nicht, warum ich unbedingt beide Arbeiten zusammen zeigen möchte soll auf seine Erfahrung vertrauen fragte, wie alt ich sei seine Lösung: Bild hängt jetzt über Waschbecken-Bereich 4 Collagen entfernt unzufrieden neues Bild geplottet Mitarbeiterin AV-Labor/Kommilitonin Kommilitone angenervt von Plottergeräuschen Geradenbild Ohme-Mail (Torus) beantwortet Geradenbild, wo jede Gerade durch kurze Formel bestimmbar ist, aber für Betrachter wie zufällig hineingeworfen ausschaut überlegen, welche Form geeignet ist (Torus, Kugel, …) Universum = Torus? 1 3/4x daumennagellänge Whisky Alkohol (morgen HGB-Urlaub)
HGB Rundgang 2015 keine 2er-Hängung ("Leben-Tod" / "Vergänglichkeit") gewollt laut Mark Helmut Mark sagt Doppelhängung nicht mehr aus, als es eine Arbeit täte (stimme nicht zu) jetzt für mich nur Thema "Selbstbildnis" erkennbar geht in (aktuell geplanter) Petersburger Hängung komplett unter selbst 4 kleine Collagen-Arbeiten sollten laut ihm nicht ausgestellt werden (zumindestens nicht nebeneinander) Totenschädel zwar sehr plakativ, aber immer präsent in Kunstgeschichte / nicht wegzudenken Aussage vom Hausmeister (Flächen im Flur wären ab Mittag frei) traf nicht zu / erst morgen frei vorzeitig gegangen Geradenbild Marios Marios-Porträt geplottet
HGB Rundgang 2015 Besprechung Raumaufteilung nicht die verschmelzenden Bilder verwenden (Betrachter wird nur noch etwas vorgespielt, keine Fantasie mehr nötig) weiße Rahmen verwenden Thema Vergänglichkeit / Leben / Tod für 29-jährigen evtl. unglaubwürdig? Abstandsleiste eingefügt, Papier wellt sich dadurch leicht 2-3 Collagen am Samstag rahmen u. im Klassenraum aufhängen evtl. "Lachender Tod" oder "Gegenüberstellung" plotten, mit mehr Abstand zum Rand (da Holzrahmen) nach Gespräch nur noch Selbstbildnis einzeln im Klassenraum präsentieren (evtl. zuzügl. kleinerer Arbeiten) Totenschädel Montag im Flur aufhängen, ebenfalls Tierbilder Geradenbild (E-Mail von Elke) F: Weißt du noch, wo er ausgegraben wurde? E: In Eisenach, auf dem Friedhof bei Großmutter in der Nähe. Dort hat sie einen Totengräber nach einem Schädel für mich gefragt. Der war, glaube ich, ein Patient von ihr. Ich meine den Totengräber. F: Hast du den Schädel selber gesäubert? E: Mit meiner Mutter zusammen. Der lag in einem Wassereimer in der Veranda unter dem Wasserhahn dort. Und da haben wir ihn mit Wofacutan geschrubbt. Auskochen war - soweit wie ich mich erinnere - gar nicht nötig. Er war relativ sauber und gut abgenagt von den Friedhoftierchen. horizontale-linien-k.jpg Geradenbild bestehend aus horizontalen Linien händisch gezeichnet (mit Lineal) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
neue Versionen vom Selbstbildnis
neue Versionen vom Selbstbildnis
Arbeit / Papierkorb mit Zettel SKULPTUR - bitte lassen - DANKE
Arbeit / Papierkorb mit Zettel "SKULPTUR - bitte lassen - DANKE"
Geradenbild neue Versionen vom Selbstbildnis ichschaedel-k.jpg Rahmen weiß (100x70), dickes Papier, Abstandsleisten gekauft neues Bild geplottet plotterbild-k.jpg Marios Marios bringt Kaffee und macht Fotos vom Flur für Skizzen Arbeit / Papierkorb mit Zettel "SKULPTUR - bitte lassen - DANKE" papierkorb-k.jpg
Skulptur aus Styropor, Kommilitone
Skulptur aus Styropor, Kommilitone
Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage)
Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage)
Geradenbild (gestern 2 Bilder zur HGB gebracht Meerbild geplottet Gedanken zu Folien-/Druck-/Farbtests Einige dieser Bilder entstanden, weil ich sehen wollte, wie sich Papier wellt, wenn nasse Farbe drübergepinselt wird; wie Schatten hinter der transparenten Folie erscheinen; an welchen Stellen mit der Zeit wieder die Farbe abblättert; wie Licht reflektiert wird und natürlich wie die gewählte Farbe mit dem Motiv des Totenschädels korrespondiert. Schon vor dem Besuch der Warhol Andy Warhol-Ausstellung in Chemnitz war für mich der Totenschädel für die Darstellung der eigenen Vergänglichkeit ein beliebtes Motiv. Überraschenderweise hatte Warhol Andy Warhol auch mit transparenter Folie experimentiert. In diesem Moment Moment stellte ich fest, dass all die Abbildungen im Internet, in Katalogen und auf Postkarten in keinster Weise die Materialität einer Arbeit wiedergeben können. Der Pinselstrich, welcher Rillen hinterlässt; die Folie, die durch Aufdruck Schatten erzeugt; die deutlich sichtbare Mehrschichtigkeit. All dies fehlt in den endlos vielen Darstellungen und macht jene - für mich zumindestens - langweilig. Jetzt verstehe ich auch, warum ich bisher noch recht wenig mit moderner Kunst anfangen konnte. Ich sah zumeist nur Abbildungen von jenen. Leblos. Auch wenn ich vieles noch nicht verstehe oder überhaupt einer Bedeutung beimessen würde, in Realität werden viele Arbeiten zumindestens eines: lebendig.) Bild nur mit Linien geplottet (um herauszufinden, wie lange das Gel hält) Klasse Bildende Kunst Besprechung Arbeiten Kommilitone Kommilitone Skulptur aus Styropor, Kommilitone Kommilitone skulptur-k.jpg Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark weniger Arbeiten zeigen; nur die, die mir vollendet erscheinen zum Rundgang im Flur 2-4 Arbeiten auf 2 Flächen (nicht 3) im spannenden Verhältnis positionieren (nicht nur nebeneinander, evtl. Bereich über Türen nutzen) Signatur (hinten inkl. Datum, Name ausgeschrieben, als Beleg fotografieren und Foto anheften)? 1 Exemplar + Künstlerexemplar (Ausnahme durch bestimmte Themenwahl mgl.) Geraden-Selbstbildnis 100x70 rahmen (heute noch nach Möglichkeiten schauen) Rahmung: weiß oder helles Holz, sehr schlank ohne Abstand zum Rand (kein Passepartout u.ä.) Abstandshalter 4mm (wegen Feuchtigkeit) Frage an Fachhandel: Thema Feuchtigkeit; Rückplatte aus Karton oder anderem Material optimaler? Eigenschaften verwendeter Stift zum Plotten herausfinden kleine Foliendruck-Arbeiten (3 Stk.) überlegen, wie zu rahmen (auch ohne Passepartout) Selbstbildnis mit Totenschädel 70x50 Rahmung neu überdenken nach dem Rundgang: überlegen, welches Motiv zwingend notwendig mit dieser Technik gemacht werden muss (Plotter, Geraden) und umsetzen Fahrt zum Rahmenhersteller Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage) testrahmung-k.jpg Ergebnisse: (1) 1xBilderrahmen 100x70, weiß (2) 300g weißes Karton als Platte hinter Bild (3) 300g weißes Karton zum Plotten dadrüber (4) 4x4m Holzleisten zw. Papier und Glas (5) Holzleiste weiß lackieren/matt (6) zur Sicherheit noch 170g Papier kaufen (vlt. geht 300 nicht beim Plotter) (7) mit neuem Kugelschreiber plotten ("dokumentenecht")
neues Ergebnis Geradenmeer (mit schwimmendem Objekt)
neues Ergebnis Geradenmeer (mit schwimmendem Objekt)
Geradenbild Grauwert ermitteln: 0.30*R+0.59*G+0.11*B neues Ergebnis Geradenmeer (mit schwimmendem Objekt) meeransicht.jpg 4 Bilder für Rundgang zur HGB gebracht "Ja, Maximilian darfst Du noch behalten! Vielleicht kannst Du seinen Namen ja mit in Deine Titel einbauen. Sozusagen als Wertschätzung und Respekt vor der Person, die mal in ihm gesteckt hat."
Intime Collage, Collage aus alten Schwarzweiß-Fotos, 2015
Intime Collage, Collage aus alten Schwarzweiß-Fotos, 2015
(vergangene Tage an Präsentation Geradenbilder gearbeitet, 1x virtueller Raum auf 100x70cm geplottet) HGB Rundgang 2015 Visitenkarten "Friedrich Fröhlich," im Klassenraum ausgestellt Geradenbild 5 Geradenkreise geplottet (morgen abholen) Möglichkeit Papier: auf halbtransparentem Papier plotten (Farbe haftet) Hausmeister gesprochen erst am 9.2. werden Infotafeln abgehangen über Telefonkasten / Verteilerkasten kann nicht genagelt werden (1) ein Poster drüberkleben (2) Ich-Totenkopf-Verlauf entweder ohne Rahmung oder Rahmung an Holzleiste befestigen, die nach links und rechts ausläuft Ja-Nein-Karte abgeholt und gerahmt Intime Collage, Collage aus alten Schwarzweiß-Fotos, 2015 intime-collage.jpg Collagen aus alten Schwarzweiß-Fotos weiterentwickelt ("Intime Collage")
ja/nein-Karte
"ja/nein"-Karte
Kopf in Öl (Versuch)
Kopf in Öl (Versuch)
HGB Rundgang 2015 neue Varianten erstellt, Posterdruck beauftragt animierte "ja/nein"-Karte testweise drucken lassen (zum Ausstellungsthema passend) "ja/nein"-Karte ja-nein.gif evtl. mit quadratischem Rahmen und kreisförmigen Passepartout Geradenbild geplottetes Bild von gestern abgeholt neues Bild geplottet Kopf in Öl (Versuch) kopf-k.jpg
Derzeit keine Ausstellung, gerahmt, A2
"Derzeit keine Ausstellung", gerahmt, A2
Standpunkt Gedanken von Marios Marios (vom Wochenende) (1) Kunstwerk löst sich vom Künstler und steht für sich selber (2) Werk steht über dem Künstler (3) Künstler muss deshalb nicht alles erklären / verstehen (4) Künstler kennt die Absicht des Werkes (5) Wirkung bleibt für ihn offen / er ist sich dessen unsicher Klasse Bildende Kunst Besprechung Arbeiten für HGB-Rundgang "Derzeit keine Ausstellung", gerahmt, A2 derzeitkeineausstellung-k.jpg Kritik: nicht zu viele meiner kritischen Gedanken äußern ("heute gibt es keine 'wirkliche' Haltung mehr, beliebige Themenwahl, wechselnde Meinungen" / "keine Manifeste wie damals") eher offen lassen, Arbeit "spricht" selber Bilderrahmen wirklich dunkel? Oder Buche? Abstand Bildrand zum Bilderrahmen? mit Blitz: Momentaufnahme / "wirklichkeitsnäher" inszeniert mit/ohne Originalstück an Außentür Originalstück einrahmen statt nur Abbild / mit Passepartout "Kunstcharakter" verstärken heute viele Varianten ausprobieren (groß ausdrucken / kopieren?) (1) Originalstück rahmen (2) Kopie mit größerem Ausschnitt (mehr Tür + unterer Bereich von Infotafel sichtbar) (3) mit/ohne Blitz (4) komplett neues/eigenes Papier mit selbem Text einrahmen/fotografieren im copyhouse drucken notiert ausprobieren: Selbstportrait ausdrucken, auf Acrylschicht drücken, trocknen lassen, Blatt abziehen Geradenbild Bild gerissen / Tinte beim Plotten ausgegangen neues Bild geplottet zukünftig bei Bildern mit viel Schwarzanteil = anwesend sein, um Stift wechseln zu können oder Tintenmenge erhöhen durch Schlauch > Behälter, gefüllt mit Tinte aus anderen Stiften (heute einmal testen, ob technisch mögl.) notiert Blatt Papier in 4 Spalten / 2 Zeilen falten, Ritz im Zentrum, zum "Flyer" formen
vorbereitende Totenschädel-Animation für Geradenbild
vorbereitende Totenschädel-Animation für Geradenbild
Entwicklung (ohne weichem Übergang)
Entwicklung (ohne "weichem" Übergang)
Geradenbild (mit Ergebnissen vom 10.1. und 12.1.) gleichmäßigere Helligkeitswerte erzeugt zur Festigung Totenschädel mit T-Shirt gefüllt und Schädelhöhle mit Klebeband stabilisiert Entwicklung (ohne "weichem" Übergang) entwicklung_kopf-k.jpg Klasse Bildende Kunst "DERZEIT KEINE AUSSTELLUNG" für Ausstellung "Künstler-Statement" in A2 ausgedruckt und eingerahmt für morgige Vorstellung
Ergebnis Plotterdruck
Ergebnis Plotterdruck
Ist das ein Künstler? (Stand 8.1.2015, HGB Treppenaufgang)
"Ist das ein Künstler?" (Stand 8.1.2015, HGB Treppenaufgang)
(Notiz vom Vortag) Nach einem Schluck Whisky Alkohol fing ich an mit dem Kohlestift einfache Zeichnungen von Ramses, die neben mir auf dem Bett lag, zu machen. Danach ging ich zur Raumansicht / Flügel über. Gerade habe ich wieder ein Eindruck, die Tätigkeit des Zeichnens füllt mich aus. Die Zeit vergeht, ohne, dass ich es merke würde. Aquarellmalerei oder Gouche möchten noch entdeckt werden. Seit dem Vormittag an einem Ölbild gearbeitet. Ständig den Stil geändert. Jetzt ruht es. Im Raum riecht es nach den Farben. Ramses ist aufgestanden und tapst ins Bad. In ARTE morgen den zweiten Teil von einem Film über Künstler und deren Drogenkonsum ansehen. Alleine schon Whisky Alkohol schafft es, dass ich aus festgefahrenen Gedankenmustern schlüpfe. Es entsteht Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art. Morgen im REWE neuen Whisky Alkohol kaufen. Geradenbild Totenschädel auf A2 plotten Größe bei 60x40cm (150dpi): 3543x2362 Pixel Force 150, Speed 25 (mehr Speed = noch dünnere "ungenauere" Linien) Ergebnis Plotterdruck ich_totenschaedel_k.jpg Stiftehalterung für schwarzen Kugelschreiber am 3D-Drucker herstellen (Benedikt fragen) mit Pinselstift probieren (unterschdl. Strichstärken) zwischendurch 4 weitere Stifte gekauft "Ist das ein Künstler?" (Stand 8.1.2015, HGB Treppenaufgang) istdaseinkuenstler_hgb_k.jpg HGB Rundgang 2015 für Rundgang / Klassenthema "Künstler-Positionen" Ausdruck "DERZEIT KEINE AUSSTELLUNG / CURRENTLY NO EXHIBITION" an Klassentür befestigen, abfotografieren und gerahmt / vergrößert im Klassenraum aufhängen keine Position wird zur Position
Studie nach dem Laokoon, 1620, Bernini
Studie nach dem Laokoon, 1620, Bernini
Selbstportrait (2x)
Selbstportrait (2x)
Klasse Bildende Kunst Exkursion MdbK / Führung Giovan Lorenzo Bernini Barockzeitalter = große Geste Verherrlichung des kathol. Glaubens moderner Kunstmarkt entstand in Rom Studie nach dem Laokoon, 1620, Bernini bernini-k.jpg Synthese von jugendl. athletischen Körper und alten Apostel-Köpfen Zeichnung für Bernini = Hilfsmittel für Umsetzung von Skulpturen Thema "Der Künstler als Genie" Geradenbilder Selbstportrait (2x) schaedel-k.jpg Klasse Bildende Kunst Statement / konkrete Erklärung <> Haltung Standpunkt (5.12.) vorgelesen, Home Sweet Home vorgestellt Es war richtig, den Zweifel Zweifel am eigenen Schaffen in Text und Foto zu veröffentlichen. Ignorieren hätte nur zu lustlosem Arbeiten geführt. Ich werde vermehrt versuchen Dinge der Freude wegen zu schaffen. Ohne gleich nach Begründungen zu suchen (evtl. bei Ausstellungen auch keine großen Erklärungen geben). Zu detailierte Begründung führt zur Einengung. Vorschlag von Mark Helmut Mark (Kommilitonen zu Einzelgesprächen in eigene Wohnung einladen) evtl. umsetzen. Idee davon bekommen, was andere Kunststudenten/Künstler antreibt.
Geradenbild Einzelgespräch mit Benedikt mehrere Geradenbilder übereinander plotten durch verstärkte Geradenzahl Risse im Papier Hintergrundebene löschen: Pfade doppelt anklicken, dann entfernen (insg. 3 Objekte) Cmd+A (alle Objekte werden markiert) Menü Objekt > Skallieren > 10% / 20% mehrere Testbilder (mit Rissen, schwarze Raben auf schwarzem Papier) für Wirklichkeitsbilder: Autodesk 123D Catch Fotos von Person / Objekt hochladen und automatisch zusammenfügen lassen 3d-Objekt mit Blender in 360 Ebenen zerlegen und leicht drehen
Geradenbild Einzelgespräch mit Benedikt Pen-Plotter CutStudio PlugIn für Illustrator PDF mit Illustrator öffnen Datei neu mit A4 Vektordaten kopieren und dort einfügen 3 Rollen zur Stabilisierung Papier FORCE (Druckstärke): 80g / 120g für A4 zum Testen weniger Linien Explosionsbilder: mehrere Einzelbilder, im Zentrum insgesamt verdichtet so lange überzeichnen, bis größere Risse entstehen nächster Treff mit schwarzem Kugelschreiber und neuen Testbildern
3 Stoppagen, Duchamp, © Succession Marcel Duchamp/ADAGP
3 Stoppagen, Duchamp, © Succession Marcel Duchamp/ADAGP
Draft Pistons, Fotoserie, 1914, Duchamp
Draft Pistons, Fotoserie, 1914, Duchamp
Shooting Picture, 1961, Niki de Saint Phalle © The estate of Niki de Saint Phalle
Shooting Picture, 1961, Niki de Saint Phalle © The estate of Niki de Saint Phalle
Kunstgeschichte Kurs Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die Folgen Zufall bei Duchamp Marcel Duchamp (siehe auch 29.10.2012) ohne kausaler Erklärung, Verzicht auf Erklärung "Was nicht produziert wird, ist immer besser als das, was produziert wird" Kunst ist nicht das, was man sieht "Ich will voller Gedanken und zugleich gedankenlos sein", Max Stirner (These, man sei alleine auf der Welt, alles andere nur Vorstellung) das Rationale lässt nichts Unvorhergesehenes zu Natur und Zufall / Wechselwirkung "Das Wort Gesetz ist gegen meine Prinzipien und daher mußte ich den Dingen eine andere Erklärung geben, eine Art Pseudoerklärung." Duchamp Marcel Duchamp'sche Zufall: etwas passiert, was nicht planbar ist Zufall = gültiger Wert zieht diese Form der Wissenschaft vor "fröhliche Physik": Entwurf der Realität, die möglich wird, sobald physikalsiche und chemische Gesetze gelockert werden "Die Akademie des Flaneurs" sich durch den Raum bewegen für Inspiration Schönheit der Indifferenz Werke mit Bezug zum Zufall 3 Stoppagen, Duchamp Marcel Duchamp, © Succession Marcel Duchamp Marcel Duchamp/ADAGP stoppagen.jpg Glasscheiben (Träger) mit draufgeklebten Streifen Leinwand (Träger der Malerei), darauf Faden hat 1 Meter Fäden von 1 Meter Höhe auf Leinwand fallen lassen, danach fixiert Lineale aus Holz modifiziert mit neuer Linienform der Fäden (Schablonen) gewelltes Lineal (weiterhin 1 Meter) als neue Maßeinheit Netzwerk der Stoppagen, 1914 fixer Punkt, gewellte Lineale angesetzt, Linie gezeichnet, 9 x nummerierte Punkte 2 Aktfiguren von älterer (kubistischer) Arbeit ("young man und girl in spring", 1911 ) als Träger verwendet Verbindung von männl. und weibl. Wesen Stoppagen verbunden, verwissenschaftlicht Draft Pistons, Fotoserie, 1914, Duchamp Marcel Duchamp draftpistons.jpg Stoff mit gepunktetem Muster vor geöffnetem Dachausstieg (Luftzug erzeugt neue Form, fotografisch fixiert) geplanter Zufall "Das große Glas" u.a. (1) 3 mögliche durch Wind veränderte "Blicke" in Wolke integriert (2) 9 x mit Spielzeugpistole gegen Glas geschossen, zufällige Positionen markiert und gebohrt Verbindung Junggesellen mit Produktionsstätte Köpfe der 9 Junggesellen durch schräg fotografiertes Stoppagen-Netzwerk positioniert (Tiefenstaffelung) Musik Komposition "Erratum Musical", 1913 Noten zufällig aus Hut gezogen Nachbau Cage über Duchamp Marcel Duchamp: "Für mich war Schach ein Vorwand, um in seiner Nähe zu sein." 15. Jhd.: Leonardo da Vinci: Traktat der Malerei (in Stein und Mauern schon Figuren in sich) 17. Jhd.: Florentiner Mosaik (vorgefundene Struktur geordnet zu Motiven) 18. Jhd.: Alexander Cozens, Publikation über Landschaftskompositionen, Tintenfleck als AUsgangspunkt 19. Jhd.: Aufkommen Klecksografie u.a. Victor Hugo, Justus Kerner durch avandgardistische Künstlergruppen wie Dadaisten Dadaismus oder Surrealisten wird Zufall als Methode schnell wichtiger Bestandteil in Kunst Max Ernst durch Zufall zum Bild gefunden, Entwicklung Kompositionen John Cage notiert Orgelprojekt Halberstadt aufsuchen akzeptiert nicht präexistenten Zufall stellt "Fragen", die Prozess mit unklarem Ausgang auslösen "I Ching" ("Buch der Wandlungen", chinesische Orakelsammlung) Ursprung: durch Zufallsoperationen wie Münzwürfe bestimmte Orakeltexte und Handlungsmöglichkeiten ermittelt Point-Drawing-Method (Unebenheiten im Notenpapier eingefärbt, in Noten umgewandelt) "Drip Paintings", Jackson Pollock Farbe wird auf Leinwand geschleudert körperliche Bewegung erzeugt "kontrollierten Zufall" (Unschärfe) Shooting Picture, 1961, Niki de Saint Phalle © The estate of Niki de Saint Phalle shootingpaintings.jpg Niki de Saint Phalle (1930-2002, Malerin und Bildhauerin) "Shooting Paintings" bewusste Farbwahl, nur Schießen (und damit Menge Farbe) zufällig Gerhard Richter Gerhard Richter übermalte Fotografien benutzte Privatfotos, wegen u.a. Unschärfe aussortiert Mischung Ölfarbe und Fotopapier einziges Auswahlkriterium = Auswahl Foto Farbtafeln Geradenbild [t=]Papier für Pen-Plotter Aquarellpapier (mit glatten und abgerissenen Rändern), 48x62,5 1,30 EUR Glitzerpapier (Fotopapier), gold/silber, 50x70 6 EUR unterschdl. Farbpapier, u.a. gepunktet/sichtbaren Fasern, 50x70 6 EUR gold/silber Glanzpapier matt/glänzend (Spiegel) 4,50 EUR/6 EUR 3d-Folie (glatt, kleine runde Verzerrungen), 50x70 3,50 EUR Blümchen-/ Punktepapier A4 Farbpapier mit sichtbarer Struktur, 0,20 EUR farb. Filzplatten 30x45 2,50 EUR Kunstgeschichte Kurs Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die Folgen Vortrag Quantenphysik / Determinismus Kausalitätstheorie Demokrit: beschreibt Gesamtnatur als riesige Maschine, lückenlos erklärbar / voraussagbar Kant: "Alle Veränderungen geschehen nach dem Gesetz der Verknüpfung von Ursache und Wirkung" Determinismus: "keine Freiheit" impliziert, dass sich Welt nur auf eine Weise weiter entwickelt kann weicher Determinismus: ohne Handlungsalternativen (am Ende nur eine möglich), aber Wahl der Handlung frei Zusammenfall freier Wille und Notwendigkeit Libet-Experiment Benjamin Libet (Physiologe), Versuchsreihen 1979 Messung zeitl. Abstand zw. Nervenaktivität im Gehirn (geht Handbewegung voraus) und erst danach erfolgenden Bewusstwerden Quantentheorie Doppelspaltexperiment / Verschränkung Quanten = natürliches Phänomen (u.a Verantwortlich für zufälligen Verfall von Atomen) können mehrere Zustände gleichzeitig haben Eigenschaften von Wellen (wie Ausbreitung von Licht) und Teilchen im unscharfen Zustand (Ort und Zustand nicht messbar) Wahrscheinlichkeit Zufall in d. Kunst Versuch menschl. Handlungs- und Bewusstseinsspektrum um einen Faktor zu erweitern außerhalb des menschl. Vermögens menschl. Zufall: Überschneidung von Kausalketten Vortrag Marcel Duchamp Marcel Duchamp und die (Para-)Wissenschaft TOM TIT, La Science Amusante Wissenschaft Duchamps: Willkühr und Laune Grundstock pseudo-wissenschaftl. Aufbau "Das Rad" damals in physikalischen Versuchsanordnungen verwendet (Fliehkräfte demonstriert, mit gerader Gabel) [gedankl. abwesend] Abhängigkeit der Wissenschaft von der Gesellschaftsform Darstellung einer vermeintl. chaotischen Wirklichkeit mit Hilfe mathematischer Modelle auf philosophischer Ebene: Entmystifizierung durch Wissenszuwachs Tom Sachs (*1966, US-amerik. Künstler) Christoph Keller (*1967, dt. Künstler) Kurs Warum Denken? Charles Sanders Peirce (1839-1914, US-amerik. Mathematiker, Philosoph, Logiker) "Exhibiting Reasoning - Zur graphischen Praxis Charles Sanders Peirce", Meyer-Krahmer Zeichnung als Darstellungsmethode im philosophischen Bereich Bedeutung Schriftbild auf Bedeutung von Inhalt Bsp: 1 Gedicht in 6 unterschdl. Handschriften geschrieben, um Wirkung herauszubekommen Vortrag Zeichenbegriff bei Charles S. Peirce Pragmatizismus Erkenntnistheorie Pragma = Handlung Gedanken zu Grundsetzen des Erkennenkönnens Semiotik: Wissenschaft von Zeichensystemen Semiotisches Dreieck: (1) (materielles) Zeichen <=> (2) Objekt, auf das sich Zeichen bezieht <=> (3) Interpretant <=> (1) Zeichen es gibt kein Wissen ohne Repräsentation (Darstellung) "Die Kunst des Räsonierens", aus "Semiotische Schriften" 3 verschd. Geisteszustände (1) Zustand Gefühl (im träumerischen Zustand) (2) Sinn für Reaktion (entsteht durch Unterbrechung von Gefühl durch ein anderes) (3) Geisteszustand Denken 3 Weisen, in denen "wir an einem Ding interessiert sein können" (1) primäres Interesse (2) sekundäres Interesse (wegen seiner Reaktion auf andere Dinge) (3) vermitteltes Interesse (insofern es dem Verstand Idee von einem Ding vermittelt) 3 Arten von Zeichen (1) Similes oder Ikons dargestellte Dinge werden nachgeahmt (Fotografie) (2) Indikatoren oder Indizes zeigen etwas über Dinge, weil physisch mit ihnen verbunden (wie Wegweiser) (3) Symbole oder allg. Zeichen mit ihrer Bedeutung durch ihre Verwendung verknüpft [überfordert] alles ist zeichenhaft abhängig davon, wie es wahrgenommen wird [gedankl. abwesend]
Ausgabe Januar 1973
Ausgabe Januar 1973
Andy Warhol's TV, mit Maura Moynihan, Andy Warhol
"Andy Warhol's TV", mit Maura Moynihan, Andy Warhol
TV Interventionen Kurs Televisionen in der Kunst Andy Warhol Andy Warhol und das Fernsehen "Andy Warhol Andy Warhol's Interview", seit 1969 Ausgabe Januar 1973 andy-warhols-interview.jpg Warhol Andy Warhol: "[…] Tonbänder eröffnen tolle Möglichkeiten für Interviews mit den verschiedensten Berühmtheiten. Ich begann über eine Zeitschrift mit nichts als Interviews nachzudenken. Dann kam John Wilcock eines Tages vorbei und fragte mich, ob ich eine Zeitung mit ihm gründen würde. Ich sagte ja." "In the future everyone will be world-famous for 15 minutes." Shows Hintergrund: 1970er Jahre Einführung Kabelfernsehen Lokalsender entstehen (1) "Andy Warhol Andy Warhol's Fashion" ab 1979 (10 Episoden), wöchentl. 1/2 h Themen: Mode, Makeup, Supermodels, Kleidung (2) "Andy Warhol Andy Warhol's TV" "Andy Warhol Andy Warhol's TV", mit Maura Moynihan, Andy Warhol Andy Warhol andy-warhols-tv.jpg 80 Episoden (3) "ANDY WARHOL'S FIFTEEN MINUTES" 1985 für MTV produziert, wöchentl. Ausstrahlung Vortrag Gerry Schum Vorschläge für Aufsatz Was war die Rolle Schums? Was die der Künstler? Unterschiede Arbeiten / Arten auflisten / analysieren Übersetzung Kunst ins Fernsehen vs. TV-Arbeiten Geradenbild Termin kommende Woche mit Hötte, Pen-Plotter verschied. Stifte / Papiere zum Test sammeln (Kugelschreiber, Filzstifte, Bleistifte, dickes Papier, transparentes Papier, …)
Versuchsanordnung 5, Plotterdruck A0, 2014
Versuchsanordnung 5, Plotterdruck A0, 2014
Installationsansicht, Wade Guyton
Installationsansicht, Wade Guyton
Klasse Bildende Kunst Hinweis Seminar "Artist Check Up - Professionalisierungsseminar für KünstlerInnen" (sollte ich aktuell noch nicht besuchen) Geradenbild Vorstellung Versuchsanordnungen / Geradenbilder Versuchsanordnung 5, Plotterdruck A0, 2014 versuchsanordnung-k.jpg Wade Guyton Installationsansicht, Wade Guyton wade-guyton-k.jpg Thema Beliebigkeit (so vermitteln, dass kein Desinteresse beim Betrachter aufkommt) mit Irritationen arbeiten (bei streng geometrischen Versuchsanordnungen) aktuellen Kunstkontext beachten / einbeziehen persönl. Beitrag zu aktuellen gesellschaftl. Diskussionen Wiederholung von Vorhandenem sinnvoll (Computerkunst / 60er Jahre / Zufall)? Materialität (Papier / Geraden mit Stift / Aufhängung) Thema Chaos (Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung) / Kosmos (Ordnung)
(mit Notizen der vergangenen Tage) Geradenbild 30 Bilder aus Reihe Versuchsanordnung auf A0 geplottet mittels Klammern an Wand befestigt (auch für Präsentation in Klasse so durchführen) Geradenbilder im Klassenraum installiert Einzelgespräch mit Ohme Bereich Himmel / Meer zusammengefügt TV Interventionen [t=]zu "Self Burial", Keith Arnatt "Selbstbestattung", davor "The Disappearance of the Artist" Bezug auf Idee vom Verschwinden des Kunstgegenstandes "Tod der Kunst" extremer Reduktionismus d. Moderne Gedanke von endgültiger Geste Wenn Kunstgegenstand verschwindet, muss auch d. Künstler verschwinden Standbilder als "technische Panne" (damals nicht unüblich) geschaltet Tonspur d. Programms lief während Intervention normal weiter zu "Feuer" (Ursprungsarbeit), Jan Dibbets Projektionsfläche verbrannt nicht für Fernsehgalerie hergestellt Film auf Leinwand projeziert, die ebenfalls angezündet wurde Ende Film und Verschwinden realer Leinwand als Bildträger fielen gleichzeitig zusammen zu "TV as a Fireplace": zw. Weihnachten und Silvester 1969 ausgestrahlt (jew. rund 2:45 Minuten) Schum: "Das Dreieck Atelier-Galerie-Sammler, in dem sich Kunst bisher abgespielt hat, wird gesprengt. Anstelle des rein privaten Kunstbesitzes tritt mehr und mehr die Kommunikation mit einem größeren Publikum durch Publikationen oder das Fernsehen." Ziele Fernsehgalerie: durch marktwirtschaftliche Kräfte eingeführte Trennung zw. Kunstwerk und allg. Öffentlichkeit abschaffen
Roden Crater, Arizona, James Turrell
Roden Crater, Arizona, James Turrell
Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross
Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross
Recherche Land Art Ende 1960er in USA entstanden Kunstströmung 1968 bei Ausstellung als "Earth Works" bezeichnet dt. Bezeichnung "Land Art" 1969 von Gerry Schum geprägt Umwandlung von geograph. Strukturen in Kunstwerk vom kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen Roden Crater, Arizona, James Turrell James Turrell roden-crater.jpg mit vorgefundenen Naturmaterialien oder Eingriffen mit Baugerät und Beton Minimalismus (um Objektivität bemüht) vs. Land Art (romantische, gesellschaftskritische Komponente) Kunstwerke z. T. als Spekulationsobjekte betrachtete Land Art: kein neues Konsumgut, nicht ausstellbar in Galerien / Museen zu Beginn: keine Foto- oder Filmaufnahmen gestattet (Vergänglichkeit) Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross star-axis.jpg Projekte beziehen Landschaft, künstliche Bauwerke und Sonne in Werk ein Land Art ("Es geht um Kunst, nicht um Landschaft") <> Natur Kunst (in Ökologiebewegung entstanden) TV Interventionen Kurs Bibliothek "Ready to Shoot - Fernsehgalerie Gerry Schum" Ausgangspkt: Fernsehen mit breiter öffentl. Wirkung für Kunst nutzen Rezeption von Kunst stärker demokratisieren entstanden im institutionskritischen Geist der 60er nicht nur Dokumentation von Kunst, sondern Kunst selber Scheitern des Projekts durch Absprung öffentl. rechtl. Fernsehsender nach der 2. Sendung Schum und Wevers Übergang zur Videokunst: galerie schum, Düsseldorf (1971-1973) notiert Videoaufzeichnung: schlaffer Luftballon wird durch Aufblasgerät mit Luft gefüllt; Schriftzug "Friedrich Fröhlich" immer besser sichtbar; Luftballon platzt notiert Glasvitrine auf Sockel mit aufgeblasenem Luftballon (Schriftzug "Friedrich Fröhlich") und daneben gelegter spitzer Nadel Voraussetzungen für Projektentstehung: 1960er Jahre Kulturredaktionen hatten Raum für Experimente Generationswechsel in Redaktionen Abwesenheit von Erfolgskontrolle (Einschaltquoten bei dritten Programmen nicht erfasst, oder nur annähernd ermittelt) Einführung der dritten Programme als "Bildungs- und Minderheitenprogramme" ab 1973 Einschaltquoten erfasst und Desinteresse beim Publikum in Sachen Kunstsendungen erkannt Mischung aus Bekanntem, Erkennbarem und Neuem musste ab da angeboten werden Willi Bongard (Kunst- und Wirtschaftsjournalist): "Die Galerie [ist] ein Sanktuarium, in das nur wenige sich überhaupt hineingetrauen" Dokumentation Vorbereitung / Dreharbeiten Richard Long, Jan Dibbets, Marinus Boezem Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme Programmcode für Geradenbilder optimiert
Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme kl. Änderungen am Skript y negiert Anfang Programmierung Verzerrung Himmelbereich 2 Arrays himmel[][] und meer[][] erstellen (bisher 1) unabh. Größen (Höhe/Breite) mgl. Code Difference Comparison (2 Versionen von Skript vergl.) Kurs Projekt Geradenbild nur einzelne Bereiche im Bild durch feinere Struktur erkennbar machen (einzelne Wellen) Betrachter erkennt dann selbst in ungenauen/mehr dem Zufall überlassenen Bereichen Wellen Nebel programmieren (Horizont Annährung Geraden einer Richtung)
Wellenbild in Linien umgewandelt, mit Ignorier-Bereich
Wellenbild in Linien umgewandelt, mit Ignorier-Bereich
Windwiege, 2000, Birgit Kratzheller
Windwiege, 2000, Birgit Kratzheller
Geradenbild Kurs Projekt Geradenbilder Wellenbild (Graustufe) in Geraden umgewandelt resize(width,height) mit "0" = automatisch angepasst Wellenbild in Linien umgewandelt, mit Ignorier-Bereich wellengraustufe.jpg Ignorier-Bereiche (Grauwerte) eingefügt, für Nachahmung "Lichtreflexion" allg. Nebel im weiter entferntem Bereich: durch Einschränkung Gradzahl (Annäherung der Geraden bis zu einheitlicher Richtung) je ungenauer Gradzahl (mehr "Zufall"), desto undeutlicher die Welle (außer gemäßtigte Geraden-Längen) wenn Längen kurz: Wellenbild muss detailreich sein, mit mehr Geraden (nähert sich dem Punkt) François Morellet Ehrfurcht / Kunst "Wenn die Welt auf einmal still wird", Claudia Wüstenhagen "Es gibt Eindrücke, die uns erschaudern lassen – Momente, in denen sich das Universum einen Spalt zu öffnen scheint und wir uns einer Macht gegenüber wähnen, die uns innehalten lässt. Wir empfinden dann jene Mischung aus Staunen und Respekt, Bewunderung und Beklommenheit, die man Ehrfurcht nennt." übermächtiger (erhabener) Adressat Ehrfurcht > Scheu, Achtung Ehrfurcht < Unterwerfung, Anbetung Windwiege, 2000, Birgit Kratzheller windwiege.jpg sich Natur (Wind, Geräuche) aussetzen; neue Perspektive erfahren
Geradenbild formel farbe form Redundanz: verallgemeinerter Symmetriebegriff Dreh- und Spiegelsymmetrie durch einfache systematische Überlegungen Erscheinungsweise der Wiederholung erfassen Redundanzphänomen in Kunst, Architektur und Design: "Überschüssige Gestaltungsteile bei deren Verzicht der Rest der Gestaltung immer noch für die gleiche Wirkung der Aussage hinreichend wäre" ästhetische Fortsetzung / Brüche in Serien "Schönheit" = Hauptwort Ästhetik Zusammenhang zw. Schönheit und geometr. Symmetrie- und Redundanzphänomenen Serendipität: günstiges Zufallsereignis / glücklicher Zufallsfund ästhetische Auswirkung von Programmierfehlern (ungewollte Farbverläufe, Formen) zur weiteren Verwendung merken / nutzen Kurs Projekt Geradenbilder Gradzahl kontinuierlich erhöhen / sich drehende Gerade als Standbilder
relativ, Jürgen Gansweid
relativ, Jürgen Gansweid
Nietzsche-Archiv
Nietzsche-Archiv
Nietzsche-Herme, Marmor, Klinger
Nietzsche-Herme, Marmor, Klinger
Bauhaus-Museum Weimar
Bauhaus-Museum Weimar
Form- und Farborgel mit bewegten Farbklängen, Holzrelief, 1923, Kurt Schmidt
"Form- und Farborgel mit bewegten Farbklängen", Holzrelief, 1923, Kurt Schmidt
Geradenbild formel farbe form geometrische Formen in Menschheitsgeschichte Grundstock regelmäßige Strich- und Punktmuster, Wellenlinien, konzentrische Kreise und Spiralen flächige, räumliche und farbige geometr. Formen in Naturdingen, an Bauwerken, Geräten, Schmuck, Kleidung Geometrisches = fundamentales Repertoire der optischen Zeichenwelt Konstruktivismus und konkrete Kunst Wissenschaft Ästhetik ("aistetike episteme", "Die die Sinne betreffende Wissenschaft") ästhetishe Einkleidung von Formeln = zentrales Problem (Anliegen konkrete Kunst) Bild = Farbe und Form Linie = Reihung von Pixeln/Punkten Kunst und Mathematik in Geschichte verflochten (Ornamente, Perspektive, Erforschung Farbe) Kubismus und abstrakte Malerei: Auseinandersetzung mit geometrischen Gebilden (Rechteck bei Mondrian , verwickeltes Gebilde bei Kandinsky) "Computergestützter Geometrismus" Spiegel- und Schiebesymmetrie "Haut zu Skelett" > "Ästhetik zu Geometrie" in Kunst Mathematik oft verhüllt oder verfremdet (nicht sofort ersichtlich) Interpretationen syntaktischer Bildformel (Bsp. <01> - - <10>) Sequenz Potenzen Zahl 2 in "Bauhaus Bauhaus-Vorlesungen", Klee: 1 2 4 8 16 32 64 Spirale mit wachsenden Radienlängen aus Sequenz Zeichenbereich Bild = analog / Text = digital (Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen) relativ, Jürgen Gansweid relativ.jpg Überlappung Zeichenbereiche (wie konkrete Poesie ) konkrete Poesie = Sprache dient nicht mehr Beschreibung Sachverhalt / Gedanken / Stimmung, sondern wird zum Zweck und Gegenstand des Gedichts " class="markiert kurs">Ausstellung Nietzsche Friedrich Nietzsche-Archiv Weimar "> 27 Nietzsche Friedrich Nietzsche-Archiv nietzsche-archiv.jpg Nietzsche Friedrich Nietzsche-Herme, Marmor, Klinger Max Klinger nietzsche-herme-k.jpg Herme (gr. hermes) in antiker Kunst Pfeilerschaft mit aufgesetztem Kopf und Schultern urspr. schlichter Steinhaufen zur Markierung von Wegen u.a. mit Phallus und Armansätzen in gr. Mythologie Hermes = Schutzgott Verkehr, der Reisenden, Kaufleute und Hirten, auch Gott Jesus der Diebe, Kunsthändler, Redekunst, Gymnastik Hermes = Götterbote, der Beschlüsse des Zeus verkündet führte Seelen Verstorbener in Hades Nietzsche Friedrich Nietzsche-Herme: einem Gott Jesus gleichgesetzt offene Frage: gewollt überspitzt von Klinger Max Klinger oder tatsächlich ernst gemeint? "[…] wie sehr der Philosoph um 1900 zum Propheten einer neuen Zeit stilisiert wurde - mit dem Archiv als Wallfahrtsstätte für seine Jünger." Bibliothek von Henry van de Velde gestaltet Elisabeth Förster-Nietzsche Friedrich Nietzsche Mitbegründerin Nueva Germania in Paraguay mit Antisemit Bernhard Förster verheiratet Nueva Germania sollte Zufluchtsort für "arische Rasse" sein Kunstlehre " class="markiert kurs">Ausstellung Bauhaus Bauhaus-Museum Weimar "> 27 Bauhaus Bauhaus-Museum Weimar bauhaus-weimar.jpg "Form- und Farborgel mit bewegten Farbklängen", Holzrelief, 1923, Kurt Schmidt form-farborgel-k.jpg Farbklänge: warme rot-gelbe Farbtöne wandeln sich zu kalten (Blau, Grün, Violett) Flächen in Schwarz, Weiß und Grau: vermitteln zw. Farbpolen europ. Avantgarde-Strömungen: u.a. Futurismus, Kubismus, Konstruktivismus, Dadaismus Dadaismus, Expressionismus, Minimal Art Minimal Art, Pop Art, Konzeptkunst Konzeptkunst in vielen Avantgardebewegungen der Moderne: Bestreben "Aufhebung der Kunst in Lebenspraxis" Professor, Schüler = Meister, Geselle, Lehrling Abschluss Meisterbrief Vorkurs (1 Semester): Kern d. Lehre inhaltl. Konzeption: Johannes Itten Georg Muche (1895-1987), dt. Maler, Grafiker und Hochschullehrer
formel farbe form - Compuerästhetik für Medien und Design
"formel farbe form - Compuerästhetik für Medien und Design"
4 unterschdl. Verzerrungen, Ohme
4 unterschdl. Verzerrungen, Ohme
Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foto © ZSP Architekten
Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foto © ZSP Architekten
Steintrommel, 6.-5. v. Chr.
Steintrommel, 6.-5. v. Chr.
Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek
Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek
Wissenschaft [t=]allg. Relativitätstheorie beschreibt Aufbau Universum im Großen / Gravitation ist bei großen Massen und Beschleunigungen praktikabel Quantentheorie beschreibt Wechselwirkung zw. kleinsten Teilchen in kleinen Raumgebieten elektromagn. Wechselwirkung (verantwortl. für Licht, Elektrizität, Magnetismus) beschreibt Aufbau / Eigenschaften Atome, Moleküle und Festkörper schwache Wechselwirkung (wirkt nur auf kleine Abstände) sorgt ebenfalls für Energie- und Impuls-Austausch (wirkt aber eher bei Zerfällen und Umwandlungen der beteiligten Teilchen) starke Wechselwirkung erklärt Bindung zw. Quarks (Elementarteilchen, aus denen z. B. Atomkern-Bausteine Proton und Neutron bestehen) Quantengravitation: Theorie, die allg. Relativitätstheorie und Quantentheorie vereinigen soll Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme "formel farbe form - Compuerästhetik für Medien und Design" formel-farbe-form.jpg graphisch-geometrische Programmiersysteme für Kunst, Design, Werbung, Wissenschaft Konstruktion Fraktale, Farbstrukturen, Figurationen uvm. 4 unterschdl. Verzerrungen, Ohme verzerrung-k.jpg Vektoren mit 2 o. 3 (z) Angaben: new PVector(x,y); "final": unveränderliche Variablen (bei Vektoren Werte weiterhin änderbar) Vektor mit Länge 1 (Einheitsvektor): normalize(); 2 Vektoren zusammenführen: .sub, .mult, .add verzerrte Ansicht in Array übertragen (zur weiteren Bearbeitung) Kunstlehre " class="markiert kurs">Ausstellung Deutsches Buch- und Schriftmuseum "> "Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode" Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foto © ZSP Architekten buchmuseum.jpg Keilschrift (34. Jhd. v. Chr. - 1. Jhd. n. Chr.), Schriftsystem im Vordereren Orient Grundelemente: Keilschrift (waagerechte, senkrechte und schräge Keile) Textträger u.a. Tontafeln (durch Eindrücken mittels Schreibgriffel in noch weichen Ton geschrieben) Keilschrift anfänglich Bilderschrift > Silbenschrift > phonetische Konsonantenschrift von Sumerern erfunden, von Völkern des alten Orients verwendet Eroberungsbericht in Bild/Text: schwarzer Obelisk, assyrischer König Salmanassar III (Original British Museum) 80 Objekte aneinandergefädelt ergeben Geschichte (Mnemokette der Vili) Beduinen-(?): Tagesgebet oben, einzelne Blättersammlung Leporello (Baumrinde mit Gebeten und Zaubersprüchen), Toba Sumatra (Indonesien) Steintrommel, 6.-5. v. Chr. steintrommel.jpg im Reibeverfahren kopiert und überliefert Voyager Golden Record (schaut selbst als Kopie spannend aus) Purpur (zw. Rot und Violett), Farbstoff Purpurschnecke (Sekret), Mittelmeer Reiner Musterbuch mit Grafiken und Musteralphabeten, 13. Jhd. (Österreichische Nationalbibliothek) Lumpensammler, bis Industriealisierung Lumpen für Papierherstellung benötigt Gutenberg-Bibel (49 Stk. erhalten), in Universitätsbibliothek Original 1452-1454 in Mainz/Druckwerkstatt Gutenbergs entstanden B42 (42 Zeilen) = Imitation Handschrift Piktogramme Zensur kath. Kirche "INDEX" (1559-1948) Versuch Kontrolle Buchmarkt Modell heliozentr. Weltbild (AstroMedia 2007 Jacobs-Paul) notiert Buch herausbringen: "Ein Belegexemplar für die Nationalbibliothek" notiert Buch mit Audiofunktion (einmal jährlich Autorenstimme im Archiv hörbar) Anleitung zur Selbstzensur Lesezeichen-Blatt "Jedermann sein eigener Zensor!", Upton Sinclair (1878-1968, US-amerikanischer Schriftsteller) Heinrich Heine verarbeitete Erfahrung mit Zensur in Lyrik Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek archiv2.jpg Installation "matrix-abc-52", Boris Petrovsky, 2012
König-Albert-Museum, Foto © Reinhard Höll
König-Albert-Museum, Foto © Reinhard Höll
Verkrampfte rechte Hand (u.a. auch Die Züchtigung), um 1896, Guss 1913, Auguste Rodin
Verkrampfte rechte Hand (u.a. auch Die Züchtigung), um 1896, Guss 1913, Auguste Rodin
Kopf (Hasenblut, Bleistift, chamoisfarbenes Papier), 1962, Joseph Beuys © VG Bild-Kunst, Bonn
Kopf (Hasenblut, Bleistift, chamoisfarbenes Papier), 1962, Joseph Beuys © VG Bild-Kunst, Bonn
Geradenbild Kurs Projekt Geradenbilder Processing, Winkel und Wellen Testdrucke neue Funktion: geradenKreis() vertikale und horizontale Geraden, einzeln und übereinandergelegt Kunstgeschichte " class="markiert kurs">Ausstellung Kunstsammlungen Chemnitz "> König-Albert-Museum, Foto © Reinhard Höll kunstsammlung-chemnitz-k.jpg Verkrampfte rechte Hand (u.a. auch Die Züchtigung), um 1896, Guss 1913, Auguste Rodin Auguste Rodin verkrampfte-hand.jpg "Vierflügeliger Turmbau", Hermann Glöckner (1889-1987, dt. konstruktivistischer Maler und Bildhauer) Konstruktivismus = streng gegenstandslose Stilrichtung der Malerei (baut auf Suprematismus auf; siehe Malewitsch Kasimir Malewitsch mit Vorrangstellung reiner Empfindung vor gegenständlicher Natur) viele Arbeiten für DDR-Regime zu avantgardistisch / abstrakt, Veröffentlichung in Ost-Deutschland verboten (SED-geführter Formalismusstreit 1951) 1984: Nationalpreis der DDR III. Klasse (25.000 Mark) für Kunst und Literatur Titel wie "Schmetterlinge", "Hochhaus", "komische Tanne" u.a. (Kinder über die Skulptur, Projekt KunstBus ) Günther Uecker (*1930) Künstlergruppe ZERO, Nachkriegskunst belastet, Suche nach "Stunde Null" Uecker zu Nagelbilder: "Wenn einer sein Charakteristikum entwickelt, ist es unvermeidbar, diese Handschrift fortzusetzen. Es ist die Chiffre seines Lebens." "Warum soll ich mich ärgern? Das ist so, als wenn Sie mich zu einem Markennamen erklären." "Das ist aus dem Zeichnen entstanden. Den Nagel habe ich verwendet wie einen Bleistift, um eine Linie zu ziehen." Haar-Hygrometer auf Sockel im Bereich der modernen - auf Sockel stehenden - Plastiken "Halbe Kugeln um 3 Achsen", Max Bill (1908-1994, Schweizer Architekt, Künstler und Designer, Vertreter Zürcher Schule der Konkreten) "Pinguin", August Gaul (siehe auch MdbK Leipzig) Wasserstrahl in Plastik gefroren (Säule): "Knabe mit Wasserschlauch", Georges M…(?) Eugen Felix Prosper Bracht (1842-1921), deutscher Maler "Meeresstille", 1906, Eugen Bracht Joseph Beuys Joseph Beuys, Zeichnungen Kopf (Hasenblut, Bleistift, chamoisfarbenes Papier), 1962, Joseph Beuys Joseph Beuys © VG Bild-Kunst, Bonn beuys-kopf.jpg "mit philosophischen, literarischen, natur- und geisteswissenschaftlichen Bezügen" (in keiner Collage/Zeichnung einen "tieferen" Bezug entdecken können) Katze füttern / waschen / rasieren [Notiz Marios Marios] Georg Baselitz, Bilder auf dem Kopf Betrachter Eigenständigkeit der Malerei gegenüber herkömmlicher Wirklichkeit vor Augen führen nimmt Bild seinen konventionell gedachten Inhalt, macht Bildgegenstand gegenstandslos und damit abstrakt bereits Komposition des Bildes auf Kopf stehend anlegt "Blaue Brücke", 1913, Ernst Ludwig Kirchner (siehe "Potsdamer Platz", 1914 ) Künstlergemeinschaft "Die Brücke" beeinflusst durch Edvard Munch Edvard Munch neben Schönem auch Hässliches, neben Liebe Hass, neben Leben Tod "Blick auf Dresden bei Sonnenuntergang", um 1822, Carl Gustav Carus erinnert an "Rückenbilder" C.D. Friedrich Betrachter wird in Bild gesogen / blickt über Augen der Dargestellten siehe auch "Frau am Fenster", C.D. Friedrich (Alte Nationalgalerie Berlin) Friedrich Gottlob Schreiber (1809-1888) sehr plastische Bilder Hintergründe schwach beleuchtet im Kontrast zur Personengruppe Ränder Köpfe leicht verschwommen / doppelt (3d-Illusion?) scharfe/zarte helle Linie an Handrücken: Abgrenzung von dahinterstehender Person / hervortretender Effekt
Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel
Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel
Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern)
Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern)
XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino
XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino
Kunstlehre Paul Klee Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel paul-klee.jpg "Ich sah auch (mit Recht) gar nicht ein, dass aus fleißigen Aktstunden jemals Kunst werden könnte … Ich sollte ein Mensch werden vor allem, die Kunst würde dann draus folgern." nicht Akt für Akt zeichnen und nach starren Regeln der Kunst komponieren sondern seine "voller Leben durchträkte Beziehung zur Wirklichkeit" in Kunst umsetzen Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern) meinebude.jpg Bedürfnis nach absoluter Form 1901-1902 (21/22 Jahre alt) 1. Italienreise studierte "mit den Augen und den schöpferischen Intentionen des produktiven Künstlers" Werke der Antike und Renaissance Bildung eigenes Urteil über Kunstwerke "So weit bin ich jetzt, dass ich die große Kultur der Antike und ihre Renaissance überblicke. Nur zu unserer Zeit kann ich mir kein künstlerisches Verhältnis denken Und unzeitgemäß etwas leisten zu wollen kommt mir suspekt vor. Große Ratlosigkeit." "Ich will mir insbesondere nie vorwerfen, dass ich aus Unkenntnis verzeichne." während Italienreise: "Ich will die meisten Fäden, die mich mit früher verbinden, durchschnitten wissen." / "Ich trenne mich, von denen ich lernte. Undank der Schule! Was belibt mir dann? Nur Zukunft." künstl. Selbstfindung in der Folgezeit / Ausbildung eigenständiger Gestaltungsweise "Die Kunst, das Leben zu meistern, ist die Grundbedingung zu allen weiteren Äußerungen… Nicht nur das Leben in Praxis zu meistern, sondern greifbar innerlich zu gestalten und einen möglichst entwickelten Punkt dabei einzunehmen" "Ich hoffe immer, dass Echtheit des Wollens mehr Hemmung für mich sei als mangelndes Können" arbeitete hart / diszipliniert, aber mit Leichtigkeit, die Intuition Raum lässt zeichnete, radierte, malte gelegentlich, machte Naturstudien, fotografierte, studierte Anatomie mit Medizinstudenten, unternahm botanische Versuche, dichtete, las viel zwischendurch längere Pausen, "seiner Arbeit nicht zum Schaden" Entwicklung als Künstler / Kunsttheoretiker / Hochschullehrer durch 3 Aktivitäten (1) Erweiterung Kenntnisse über bedeutende Werke der Weltkunst in eigener Anschauung / Auseinandersetzung mit Gestaltungsweisen und zeitgenöss. Bestrebungen (2) intensive bildnerische Erkundungen / Herausfinden eigenes bildnerisches Weltverhältnis (3) auf eigene Kunstproduktion und -rezeption basierende Reflektieren über Kunst und künstl. Prozesse "Denn, dass ich nicht mit einiger Regelmäßigkeit gute Bilder male, resultiert eben aus meiner mangelnden Kenntnis von der Art eines guten Einzelwerkes" bei van Goghs Zeichnungen / Bildern und Ensors Grafiken bewusst geworden, dass Kunstwerk über Naturalismus hinausgeht, wenn Linie "als selbstständiges bildnerisches Element auftritt" Wunsch zw. frühem (menschlich schön, aber als Maler weniger gut) und spätem (wunderbarer Künstler, aber gezeichneter Mensch) van Gogh Vincent van Gogh Mittelweg zu finden Reduktion der sichtbaren Naturerscheinung aktive Wirkung von "Zwischenräumen" erkundete Gestaltungsmittel und -prinzipien nicht auf "Vorrat" nur die, die bei Realisierung seines Weltverhältnisses und Aussageabsichten am besten dienen konnten bemüht um Ausbildung und Ausprägung seiner eigenen Gestaltungsweise Kunst steht über Wissen, Wissen nur Teil der Kunst negative Haltung gegenüber Theoretisiererei Ablehnung Annahme, man könne zur Kunst gelangen, wenn man nur die Theorie richtig anwendet Kunst in Umbruchssituation "Welch ein […] Schicksal, Waage zu sein zwischen hüben und drüben" "Dabei sei es nützlich und unerlässlich, sich auf die 'Uranfänge von Kunst' zu besinnen, wie man sie in den Bildnereien der Kinder, der naiven Maler, der Naturvölker und der Geisteskranken antreffe" Streben nach Einfachheit / Reduktion auf einfache Formen bei Wahrung eigenständiger Wirkung weitverzweiger Prozess in der Kunst des frühen 20. Jhd. im Konstruktivismus radikal geäußert "In hellen Momenten überblicke ich nun zuweilen zwölf Jahre Geschichte des eigenen inneren Ichs. Das krampfige Ich zuerst, jenes Ich mit großen Scheuklappen, dann der Wegfall der Scheuklappen und des Ichs, jetzt allmählich wieder ein Ich ohne Scheuklappen." Kunstkritik Pullmann & Muse "Der Feuerlöscher Feuerlöscher", 28/30 Objekt (wie Punkt) im Kunstkontext = kein normales Objekt Muss Kunst als Kunst erkannt werden können? Ist es Kunst, wenn nur der Hinweis (Betitelung) darauf es zur Kunst macht? Musen-Dogma: "Ein Kunstwerk, das den Nachweis seiner Mittel nicht mit sich führt, ist kein Kunstwerk." ansonsten fällt Objekt in Lebenswelt zurück Feuerlöscher Feuerlöscher in Kunstraum wird zur Kunst, wenn von anderen Kunstobjekten nicht unterscheidbar Feuerlöscher Feuerlöscher = indirekte (ungewollte) Kritik am neuen Kunstbegriff "Wenn ein Verrückter, der einen Künstler vorgibt, von einem Künstler, der einen Verrückten spielt, in nichts zu unterscheiden ist, tritt das Problem des Feuerlöschers auf." Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme Bresenham-Algorithmus Algorithmus in Computergrafik zum Zeichnen von Geraden oder Kreisen auf Rasteranzeigen (Punkte verbinden) im 2d-Abbild "Linie" mit letztem Wert bis zum nächsten Punkt "ziehen" f() = Funktion = Abbild mit mehreren Abbildern arbeiten (4 Verzerrungen) alpha, beta = Übergangsbereich-Zahlen / Wichtung bei jedem Punkt Summe von alpha und beta = 1 Wichtung mit map (je nach Bereich andere Wichtungen für Funktionen) map(px,30,50,0,1); 30 und 50: Zwischenbereich, in dem der Übergang stattfinden soll (bei 40 ist Verzerrungswechsel) constrain(); kleiner als 1. Wert = 1. Wert; Wert größer als 2. Wert = 2. Wert (abschneiden) Goldener Schnitt in Musik XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino xy-plotter-robot.jpg Vorbereitung Testdrucke auf Plotter, PDF A0 führende Nullen einfügen: nf(a, 10);
Geradenbild Kurs Projekt Geradenbilder einige einfache Tests zur Bildwirkung erstellen mind. in 50x50cm ausdrucken / mattes Papier / von weitem anschauen (Entstehung Fläche) Tests: (1) Geraden zufällig auf Blatt verteilt (beginnen und enden im ausdruckbaren Bereich) (2) Gerade mit aktiver / passiver Bewegung (3) mit PHP erstelltes Bild aus Fotografie (mit unterschdl. Geradenlängen / Haufenbildungen) mit Processing: einfaches System mit Himmel-/Meer-Verzerrung erstellen (mit simplem Raster) math. Symbol für Goldenen Schnitt: Phi Phi (rund 1,618) = (sqrt(5)+1)/2 streckeA = gesamtStrecke / Phi (0,618*gesamtStrecke) streckeB = gesamtStrecke - gesamtStrecke / Phi (0,382*gesamtStrecke) Kunstlehre [t=]Linie / Op-Art Gestaltungs- und Formelemente Bild: (1) Punkt, (2) Linie, (3) Fläche, (4) Format, (5) Farbe Punkt = Ort, Linie = Weg Funktion der Linie (1) Umrissform Fläche / Körper / Raum durch Abgrenzung von Umgebung (2) eigenständiges Element (3) als Form für bestimmten Gegenstand stehen (wie Sonnenstrahl) viele feine, kurze Linien (Striche) spiegeln Oberflächenbeschaffenheit eines Körpers oder Struktur wieder darstellen von Bewegungen, Richtungen und Geschwindigkeiten Op-Art (optische Kunst), Stilrichtung der 1960er Jahre Ursprung im Bauhaus Bauhaus und russ. Konstruktivismus (1) kinetische Op-Art (3D) , (2) statische Op-Art (2D) präzise abstrakte Formmuster und geometrischer Farbfiguren Bewegung, Flimmereffekte und optische Täuschungen Wassily Kandinsky und Klee: Linie als dynamischen Punkt begriffen "Sie ist die Spur des sich bewegenden Punktes, also sein Erzeugnis" (Kandinsky) Zeichnen und Malen = Reise des dynamischen Punktes (Paul Klee) "Über den toten Punkt hinweggesetzt sei die erste bewegliche Tat (Linie)." Linienformen: (1) gerade, (2) gebogen, (3) gewellt, (4) geknickt Eigenschaften: (5) dünn / dick, (6) gleich / ungleich breit, (7) von einer oder beiden Seiten begrenzt, (8) durchgängig oder gestrichelt, (9) unterbrochen, (10) geometrischen oder organischen Ursprungs "Die Linie, so Klee, ist 'Gedanke', und der Gedanke ist 'Medium zwischen Erde und Kosmos'. Die Linie, die sichtbar macht, ist Mittler zwischen der sic