[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig

Einzelgespräch

Urs Lüthi mit Büste
Urs Lüthi mit Büste
Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985
Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985
Klasse +0 +2
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark Helmut Mark A2-Grundriss Klassenraum mit Tram in Hochschule transportiert kleine Modelle von Arbeiten mitgebracht, Büste auf Ständer aus Werkstatt hochgetragen nachträglich noch erste ausgetragene Büste (mit Schultern, glatt, mit Haaren) hochgebracht Genre Selbstbildnis u.a. Cindy Sherman Urs Lüthi Urs Lüthi mit Büste urs-luethi-k.jpg Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985 urs-luethi2-k.jpg Gespräch mit mir #5
  • (nach Einzelgespräch, wieder zurück in der Eisenbahnstraße)
  • Warum mache ich … äh … so viele Selbstbildnisse?
  • [Pause]
  • [Klick]
  • Mhm.
  • [Klick]
  • Und warum mit so vielen unterschiedlichen … äh … Mitteln. Also … Technik. Oder … ähm …
  • Ja.
  • [Klick]
  • Warum in Geraden umsetzen! Warum … äh Fotocollage! Warum im kindlichen Stil?
  • Warum verhüllt!
  • [Klick]
  • Geht es mir denn da wirklich … äh … um das Ich?
  • Also um die Person Friedrich, die … ja … die dazustellen?
  • Die unterschiedlichen Fassetten des …
  • Mhm.
  • [Klick]
  • Oder BENUTZE ich nicht eher meinen eigenen Körper, um … DINGE auszuprobieren!
  • Also … um … um … um …
  • Ja! Um etwas zu MACHEN!
  • Also ich habe den DRANG … ähm … etwas zu SCHAFFEN. Und der Körper … der eigene Körper … ist irgendwie so das … äh … das … das … MITTEL dafür.
  • [Klick]
  • [Schluckgeräusch]
  • Ich BENUTZE mich sozusagen!
  • Als Objekt.
  • UM etwas … äh … schaffen zu können.
  • [kurze Pause]
  • In anderen Themen … so politische … oder gesellschaftskritische … oder was weiß ich! Die interessieren mich einfach gar nicht.
  • Und dieses SELBST, dieser eigene Körper, der ist … äh …
  • Ich meine, ich bin vierundzwanzig Stunden in ihm drinne. Am Tag.
  • Und … ich SEHE mich immer wieder im Spigel. Frühs, wenn ich mich wasche.
  • Und ich … ich DENKE über meinen Kopf.
  • Ähm … Ich spühre meine [gereizte] Haut in der [heißen] Sonne!
  • Ähm … Das ist … [Pfff] …
  • Ich weiß nicht.
  • Der … der ist da! Und ähm … DESHALB nehme ich ihn!
  • Als Thema.
  • Aber nicht, weil ich … äh … unbedingt … ähm … der Welt zeigen möchte … ähm … [Pfff] … wie … Weiß ich nicht! Wie einzigartig ein Mensch ist. Oder so. Äh.
  • Oder ich möchte nicht in … in ROLLEN schlüpfen und … ähm …
  • Ich möchte auch nicht … äh … den ganzen KULT um Selfies … ähm … ähm … rezipieren!
  • NE!! Ich … ähm … Der EIGENE Körper … ähm … ist DA. JEDES MAL wenn ich arbeite!
  • Und DESHALB verwende ich ihn. Höchstwahrscheinlich.
  • [kurze Pause]
  • Natürlich kommt dann mit der Zeit auch … ähm … Also ENTDECKE ich eben neue Sachen darin.
  • Eben gerade WEIL ich nicht … äh … am Anfang schon mir gesagt habe: Was möchte ich jetzt eigentlich mit dem Selbstbildnis ausdrücken?
  • [kurze Pause]
  • In dem Ganzkörperporträt … zum Beispiel … ähm … Diese … diese … diese Linien sind wirklich für mich … äh … entweder ein … äh … URWALD. Äh … es kann auch die URSUPPE sein.
  • Es kann … ähm … das WALLENDE MEER sein.
  • Und aus dem ich sozusagen hervortrete!
  • Und genauso gut … äh … schnell wieder eben verschwinden kann.
  • Indem diese LINIEN sich wieder NEU FORMIEREN.
  • Ähm … Das ICH wieder verschwindet.
  • Es KOMMT und es GEHT.
  • So.
  • Und das ist aber auch erst etwas, was halt … ähm … WÄHREND ich halt … an dem Bild gearbeitet habe … so entstanden ist.
  • Auch dieser Gedanke dazu!
  • [kurze Pause]
  • Oder bei dem … äh … FLÜGELTÜRRAHMEN.
  • Ähm. Dieser BLICK!
  • Dieser SCHARFE Blick!
  • Äh … nach hinten. Zurück! Ähm … dem Betrachter entgegen … äh …, der sozusagen … ähm … sich ERLAUBT in … ähm … äh … diese … diese … diese Flügeltüren zu öffnen.
  • Diese VERHÜLLUNG … ähm … äh … ähm … W-w-w-w …
  • Diese VERHÜLLUNG zu … zu …
  • [Klick]
  • Na wie sagt man.
  • Ähm.
  • [Klick]
  • Diese HÜLLE … ähm … zu entfernen. Und … ähm … Und … und MICH anzustarren.
  • So STARRE ich dann eben zurück!
  • [Klick]
  • [kurze Pause]
  • Das sind eben Sachen, die DANN erst mit der Zeit entstehen.
  • Aber der GRUND, warum ich das Selbstbildnis nehme, ist halt einfach … ähm … w-w-w-w … Es ist DA!
  • Und es … es fasziniert mich halt irgendwie.
  • Natürlich auch.
  • So.
  • Dieser … dieser ganze … Dieser ganze … Dieser ganze GEDANKEN-KOSMOS, der in einem drinne steckt!
  • Ähm … äh … diese ganze … diese … diese einzigartige REALITÄT, die da entsteht!
  • Ähm.
  • [kurze Pause]
  • Die … PUFFF! … wieder weg ist. Sobald das Leben vorbei ist.
  • [kurze Pause]
  • Aber ich kann es eben nicht so in WORTE ausdrücken.
  • Das ist jetzt mein Thema und … äh … damit beschäftige ich mich.
  • Das muss die Welt erfahren!
  • NEIN! Das … das PASSIERT einfach wie es passiert!
  • [atme Luft ein]
  • Und ich bin zufrieden damit!
  • [Aufnahme Ende]
Klasse -1 +0
Klasse Bildende Kunst (Notizenpapier aus Athen mit Skizzen von Kinderzeichnungen aus Ausstellung im Konservatorium mitgebracht) (Notizen aus Erinnerung) Ich versuche mich zu erinnern … Ich versuche mich zu erinnern … 11-13 x Moment Moment abwesend Ich versuche mich zu erinnern … Arbeiten von documenta in Athen wurden gezeigt und besprochen abwesend Ich versuche mich zu erinnern … abwesend Ich versuche mich zu erinnern … vor Mittagspause Wagen aus Werkstatt in Klassenraum gebracht Büste auf Wagen, zum Fahrstuhl defekt, wieder zurückgebracht morgen noch einmal versuchen abwesend Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels (Treff in einem Café, trinke Holunderschorle) [1] bei Kapitel "Gespräche über Kunst" noch einbringen: kurzer Einleitungstext hinweisen, dass ich kategorisiert habe, mehrere Gespräche verbunden / vermischt habe auf Farben in Sprechblasen hinweisen keine Rasterauswertung, sondern Gespräche gefiltert, sortiert (ganz wichtig, wird dadurch zu eigenständiger Arbeit) [2] Kapitel "Erkenntnisse" ich würde es streichen, er findet es jedoch sehr gut und würde es drinnen lassen statt "Erkenntnisse" > "subjektive Nachwirkungen" o.ä. weiter transkribieren [3] Kapitel "Einleitung" zu "sollte doch auch wissen, was Kunst ist" seine Notiz "-> was heißt 'Wissen' in diesem Fall?" "a) 'abgesichertes Wissen' (z.B. per Definition oder Gesetz) b) 'forschendes/suchendes Wissen' als Überwindung bzw. Überschreitung[?] von a)" heißt: mein Standpunkt, dass es eine Definition von Kunst gibt, etwas zurücknehmen nächsten Absatz etwas umschreiben, damit sich "verbannt" am Ende auf Ausstellungsbesucher bezieht (Zweifel Zweifel sind ja weiterhin bei Künstler vorhanden, nur beim Besucher kommen sie halt nicht an) zu "Es besteht eine Kluft zwischen …": statt Kluft => Dilemma und "meiner Meinung nach" einfügen Dilemma wegen Erwartungshaltung von Betrachtern, Künstler wüssten, was Kunst ist und hätten selbst keine Zweifel Zweifel mehr, was das Gezeigte angeht noch anschauen: [a] Das Kunstfeld – Eine Studie über Akteure und Institutionen der zeitgenössischen Kunst [b] Ulf Wuggenig (Fragen an Ausstellungsbesucher) Exkursion (für kleine Europa-Reise im Juli) Stationen: [1] Leipzig => Wien Fahrzeit 8:17h-8:21h über Dresden und Prag oder Nürnberg Ausstellungen: [x] Galerie Gugging Atelier 20km mit Fahrrad galerie gugging: MO-FR 10:00-18:00 museum gugging: DI-SO 10:00-18:00 [x] Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann, Literaturmuseum, Wien [2] Wien => Königssee (50min von Salzburg) / Salzburg Fahrzeit 3:24h Ausstellungen: - [3] Salzburg => Zürich 5h Fahrzeit [4] Zürich => Paris 5h Fahrzeit [6] Paris => Calais (2h)
Klasse +0 +1
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark Helmut Mark (aus Erinnerung heraus geschrieben) im Klassenraum, ca. 2h gezeigt: Büste, Holzkonstruktion mit Plakat, Plakat an Wand gelehnt, Modell inkl. Geradenporträt, Textsammlung Standpunkte sollte Plakate weglassen, nur Büste auf überlangem Bildhauerständer, Sound-Arbeit evtl. mit ein paar entstandenen Arbeiten (1 Geradenporträt, verhüllte Arbeit, kindliche Zeichnung) Standpunkt-Texte konkurieren mit Sound-Arbeit habe selber gefühlt keine Beziehung zu der Holzkonstruktion, nur gemacht für Diplom-Arbeit Sound-Arbeit aus mehreren Lautsprechern, raumfüllend, aber nicht einzeln, sondern eine Audiodatei mit überlagerten Sprachnotizen einzelne Sprachnotizen sollen nicht verstanden werden, immer nur kleine Abschnitte; Klangwolke umsetzen 1h Klangwolke mit vorhandenen Sprachaufnahmen zwischendurch Ruhe, oder einzelne Sätze, mal lauter, dann leiser mit oder ohne Klavierbegleitung (oder mit Alle-meine-Endchen oder Weihnachtslied?) keine Arbeit für Diplom machen, sondern Arbeiten zeigen, die so oder so entstanden wären (Holzkonstruktion also weg) kurzen Text für Diplom vorbereiten ("Ich zeige einige während Studium entstandene Arbeiten mit Sprachnotizen, die …") brauche Arbeiten nach Studium auch nicht zu begründen; einfach sagen, dass ich das nicht tuen möchte sollte Fokus auf künstlerische Umsetzung / Arbeiten legen, nicht auf Gedanken dazu Herme nicht ganz bis zur Deckenhöhe, aber trotzdem stark überhöht (Decke schaut nicht gut aus) umsetzen Ständer also im Juli/August in Metallwerkstatt herstellen Mark Helmut Mark plant ein, dass ich Klassenraum im Februar nutzen möchte Friedrich Fröhlich, zufrieden
Studium 2 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten weiter an Holzbüste gearbeitet Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels im 10. Semester Theorie-Arbeit fertigstellen im 11. Semester Praxis Daniels Dieter Daniels findet im roten Hinweis-Fenster auf Notizseite noch ungewollte Rechtschreibfehler auf Arthur Danto verwiesen Recherche Arthur Danto Arthur Danto (1924-2013, US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker) Vertreter analytische Philosophie Themen Ästhetik, Kunsttheorie, Philosophie der Geschichte, Philosophie des Geistes, Handlungstheorie und Mystik Einflüsse von Hegel, Nietzsche Friedrich Nietzsche, Sartre und Wittgenstein Ludwig Wittgenstein ab 1945 Studium der Malerei und Geschichte, Ziel: Künstler werden Ausgangspunkt Kunsttheorie ist Frage: Was macht ein Objekt zum Kunstwerk? für Beantwortung Begriff Artworld (Kunstwelt) verwendet Kunstwelt als "losen Verbund von Personen", die in einen "Diskurs der Gründe" eintreten, der "den Status von Kunst auf Dinge überträgt" Kunstwerk erlangt erst Zutritt zur Kunstwelt durch kunsttheoretische Interpretation "Kunst ist eine Sache, deren Existenz von Theorien abhängig ist" These ausgelöst durch Ausstellungsbesuch, Andy Warhols Brillo Boxes Warhol Andy Warhol zeigte, dass ein Gegenstand einmal Kunstwerk und einmal Gebrauchsgegenstand sein kann aus E-Mail von Daniels Dieter Daniels: Dantos Ausgangspunkt ist die "fast schon lächerliche Nichtanwendbarkeit philosophischer Definitionen von Kunst auf die Kunst selbst", die "von den wenigen, die die Nichtanwendbarkeit als ein Problem wahrgenommen haben, auf die Nichtdefinierbarkeit der Kunst zurückgeführt wurde" (Arthur C. Danto, Die Verklärung des Gewöhnlichen, Frankfurt a. M. 1984, S. 12) Dantos Definition zum Einleitungstext: am Anfang verweisen auf persönl. Gespräche, nicht repräsentativ auf Auswertungsfragen eingehen (Muster,…), siehe Notizen 10.4. am Anfang meine E-Mail vom 15.11.2016 mit einbringen für mich: nach Kategorisieren Verlauf skizzieren, auch anhand Überschneidungen aktuell machen: (1) bis Ende April zuende transkribieren (Christian, Alexander, Wei) (2) Gepräche noch einmal komplett durchgehen, Bilder ergänzen, Kategorisieren, Stichpunkte anfügen (April, Mai) (3) Mai/Juni: Gespräche vergleichen, Überschneidungen finden, Verlauf festlegen im Juni Daniels Dieter Daniels kontaktieren, erste Ergebnisse zeigen Diplom Arbeit evtl. (auch nach telefonischem Gespräch mit Alexander heute) auch in Praxis-Arbeit mit einbringen (neben überhoher Herme, Arbeiten, Standpunkte) umsetzen Hans fragen, ob Latex für gestalterische Umsetzung geeignet (Sprechblasen wie auf Notizseite) Friedrich Fröhlich, zufrieden
Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang 2017 umsetzen heute: verhüllt a) neue A4-Arbeit verhüllen Format 21.0x29.7cm + 1cm Zusatz je Seite = 23.0x31.7cm bei Alberti Wolfgang Alberti 2 Platten 23.0x31.7cm, passende Leisten (max. 1cm dick) zuschneiden oder heute Abend im Baumarkt zuschneiden lassen (4 Platten für 2 verhüllte Arbeiten) Leistenlänge insgesamt 109.4cm je verhüllter Arbeit (-Leistendicke) Arbeit reinlegen, zunageln (4 Nägel je Platte, wie Kilian Kilian Schellbach empfohlen) b) für Folienbild dünne aber stabile Platte im Hintergrund + Leisten (wie bei verhüllter Arbeit, Leisten evtl. schlanker, Vorrat zu Hause nutzen) Folienformat = Plattenformat = 21.0x29.7cm (2 Stk.) Folie an Leisten mit Reißzwecken befestigen (McPaper) Heftklammern aus Folie entfernen wenn Befestigung nicht gut ausschaut Folie wie bei verhüllter Arbeit in Kasten legen bei beiden: Leisten in Eisenbahnstraße selber zuschneiden 2) morgen Termin mit Bachmann 3) Donnerstag: beide Arbeiten für Flur verpacken, in Raumecke stellen und mit "Rundgang-Arbeiten" beschriften nachdem Stühle + Tische verstauht ebenfalls hinter Wand schieben (am Freitag) nicht auszustellende Arbeiten und Material aus Klassenraum in Eisenbahnstraße bringen (Straßenbahn) 4) Freitag: Arbeiten werden im Klassenraum aufgehangen 5) Samstag: mit Wei im Flur Arbeiten aufhängen (bis 17 Uhr) Infoplatten vorher abhängen, evtl. Hausmeister fragen Bohrer, Dübel, Schrauben, Lineal, Waage mitnehmen nach Testhängung wieder verpacken und in Klassenraum stellen dann noch Mo-Do Zeit für Änderungen da Hammer in Klassenraum vergessen morgen Arbeit verhüllen mit vier kleinen dunklen Nägeln heute schon geleihmt umsetzen Reißzwecken morgen kaufen Herme Einzelgespräch Ohme in Blender Daten für morgen vorbereitet 150.0 = 15cm Abstände für Vergleich Gipsbüste und digitale Büste: kurz vor Ohr Abstand 15cm größter Abstand Schultern 47cm Brustwarzen 19cm Mundinnen bis hoch zur Nasenoberpunkt 8cm Brustbereich komplett durch Fläche ersetzt Arme erst nach Fräsen absägen Büste geneigt, damit Nase genau an Schnittkante 3 Schnittbereiche (Schulter links, Schulter rechts, Kopf links, Kopf rechts) vorbereitet
Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer
Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer
Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL
Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL
RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL
RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL
Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012
Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012
Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Gespräch mit Oma und Alexander kurz vorgestellt methodisches Konzept verfassen darin Frage "Warum diese Herangehensweise?" nachgehen mein Interesse an dieser Form erläutern warum welche Gesprächspartner (nur Bekannte / Verwandte, keine Fremden) Was soll bei dieser Stichprobe an Erkenntnis herauskommen (für mich, für andere)? aktuelle eigene Meinung über Kunst aufschreiben (soll ich sofort machen, da später noch stärker von Gesprächspartnern beeinflusst) Entwicklung eigener Meinung Formen von gesprächsbasierten Untersuchungen ansehen, wie Platon Dialoge "Diskursanalyse" "Der eigene Aufbruch", Susan Baumgartl Methodik ansehen 70er Jahre Fragestellung sehr aktuell u.a. Leute über Duchamp Marcel Duchamp befragt (leider nur auf französisch) Unterschriften für Vorträge / Hausarbeiten erhalten HGB Rundgang 2017 Collage Ganzkörperporträt mit aus Kalender gerissenem Papier als Feigenblatt, gerahmt, in Klassenraum testweise aufgehangen kurz mit Kommilitone Kommilitone über Scham geredet nimmt selbst nicht an Klassenausstellung teil Recherche Feigenblatt (Notizen von morgen) in bildender Kunst zum Verbergen der Geschlechtsteile nackter Personen diente (Altes Testament) Überwindung Schamgefühl Adam und Eva, 1504, Kupferstich, Albrecht Dürer adam-eva-k.jpg siehe auch "Adam und Eva", 1825/62, Kopien nach d. Genter Altar, um 1432 , 2.11.2016 teilweise bei Restauration antiker Statuen und Bildern nachträglich hinzugefügt Adam sucht Eva (entblößt), 2015, RTL adam-eva2-k.jpg RTL-Adam mit ungewolltem Scham-Gefühl (Ausschnitt), 2015, RTL adam-eva3-k.jpg Feigenblatt dient als Verbergen von moralisch angreifbarer Eigenschaft Gegenstand Feigenblatt als Ablenkungsmanöver, "einen Deckmantel umhängen" Redewendung "Kein (Feigen)blatt vor den Mund nehmen" Adam (Jan Jaroszek) und Eva (Sarah Sophia Meyer), Schauspiel Stuttgart, 2012 adam-eva4-k.jpg Website friedrichfroehlich.de weiter überarbeitet Schriftarten Courier New und Arial 2 Gespräche in Navigation, Studium-Link Newsletter-Formular neben Strichzeichnungen und Geradenbilder auch FORM - FARBE und Schwarze Fläche Statt "Zeichnungen" "Tagebuch" für kindliche Zeichnungen u.a. verhüllte Arbeiten mit Übersichtseite Ramses-Porträt mit MouseOver-Friedrich eingefügt
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016
Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso © Succession Picasso
Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso © Succession Picasso
HGB Rundgang 2017 umsetzen 10:30-13:30 im Büro der Galerie Flächen im Erdgeschoss für Rundgang reservieren beide Flächen von 2015 reserviert umsetzen E-Mail an HGB-Galerie mit Daten zu Arbeiten, damit sie in Rundgang-Aushang erscheinen Herme Einzelgespräch Bachmann Holz muss noch besäumt werden (Borke muss ab) ca. 9cm dicke Bretter Mo oder Di zu Alberti Wolfgang Alberti, vlt. ab 13:00 (ab 10:00 Mo Transport Holz mit Bachmann) Gummiklüpfel bestellen, evtl. umtauschen Natura-Gips verwenden, bzw. Bachmann gibt mir noch Gips am Freitag Büste weiter glätten, Löcher füllen vor Fräsen: Nasenlöcher, Ohren, Augenbereich schließen Aufteilung: (1) Schultern komplett ab (2 Teile) (2) Rest an Mitte teilen (2 Teile) (3) Ohren ab, später hinzufügen) 5-8mm auf allen Seiten zusätzlich drauflassen Maße am Freitag abnehmen Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti am Mo mit Holz vorbeikommen wir arbeiten ohne festen Terminen, zwischendurch Leimen wird über einige Tage gehen Einzelgespräch Ohme Blender Vertex = Eckpunkt Vertex löschen: EditModus -> Vertex-Ansicht Strg + Umschalt + Alt + M = zeigt alle Problemstellen an im Vertex-Modus: Alt+rechte Maustaste = versucht Kante weiterzugehen danach mit F Fläche schließen Lineal: Measurett auswählen 2 Vertex anklicken und "Segment" auswählen zeigt Abstand an N: öffnet numerischen Toolkasten T: Tools Meter-Einheit als Zentimeter nutzen, später umrechnen Werkstatt AV-Labor zwischendurch Kati wegen Schlüssel AV-Labor für Wochenend-Arbeiten angefragt am 6.1. abends plotten bis 15 Uhr anrufen bzw. in ihrem Büro vorbeikommen und Schlüssel abholen 13.+14.1. Ganzkörperporträt, mit neuen Tuschestiften 20.+21.1. auch noch möglich Diplom Theorie Gespräch mit Oma
  • Ägyptische Kunst vs. Picasso Pablo Picasso
  • Ich stelle mal dem ägyptischen Bild jetze von Picasso Pablo Picasso was äh entgegen hier.
  • [räuspert sich]
  • Wir nehmen jetzt… Ich hab jetzt mal…
  • Ja ne. Das kannste… Das kann man nicht…
  • DOCH. Das kann man.
  • Also…
  • Denn ich … Also was ich gelernt habe, ist, dass viele Künstler damals um diese Zeit halt…
  • Mhm.
  • Japanische Zeichnungen und Afrikanische Kunst
  • … von äh äh von japanischen Zeichnungen viel übernommen haben und von Afrikanern viel übernommen haben. Also auch diese Masken und so weiter.
  • Mhm.
  • Die… die haben die sozusagen als Vorbild teilweise genommen für ihre eigene Arbeit. Als Ins…
  • Die Japaner
  • …piration. Na diese Zeichnungen. Diese äh Tuschezeichnungen.
  • Mhm.
  • Weil… weil da war das besondere, dass … was wir ja auf diesem Feld gesehen hatten, mit diesen Leserinnen… oder wie das heißt…
  • Ja. Ja. Ehrenleserinnen.
  • Genau. Wo ich gesagt hatte, äh ganz links und ganz rechts äh ähm ist die Landschaft ganz äh also flach. Äh da ist nichts…
  • Abgeschnitten. F … abgeschnitten. Da ist kein…
  • Mhm. F … Haus oder sowas abgeschnitten. Und keine Weinleserin. Die abgeschnitten ist. So.
  • Mhm.
  • Äh also das ist ganz ganz harmonisch. Im Mittelpunkt. Und an der Seite…
  • Ja.
  • … geht es langsam raus. Und bei den japanischen äh Zeichnungen, die die haben zum Beispiel vieles angeschnitten einfach.
  • Mhm.
  • Am Rand. Und das war was ganz…
  • Da habe ich noch keine gesehen.
  • Nene.
  • Ich weiß nicht.
  • Und das war aber was ganz komisches für diese europäische Wahrnehmung. Dass überhaupt in einem Bild am äh Rand etwas angeschnitten werden kann.
  • Achso.
  • Das passt einfach nicht rein. Und viele Künstler damals eben … zu dieser Umbruchszeit … die haben sich das aber als Vorbild genommen. Und haben plötzlich selbst Sachen angeschnitten.
  • Hast du da nachher mal ein Beispiel?
  • Ja. Ich…
  • Lass uns erst einmal den Picass…
  • Ja okay.
  • Picasso Pablo Picasso.
  • Da gibts dann zum Beispiel nen Bild, was … aus dem Buch… wo halt äh ähm äh Mädchen tanzen. Und… Vor dem Auftreten, 1879, Pastell auf Papier, Edgar Degas, aus Die Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich, Notiz vom 15.4.2016 degas-k.jpg
  • Ja.
  • … äh und und dieser Künstler um diese Zeit hat halt die Mädchen halt angeschnitten. Ganz ganz komisch. Am Bein.
  • Achso.
  • Am am Kopf. Und und das ist eben nicht mehr dieses harmonische. Was du auch meinst, ne?
  • Ja.
  • So. Sondern… aber aber die haben… die haben es nicht erfunden. Sondern die habens halt von…
  • [nicht verständlich, 1:04:45]
  • … hunderten von Jahren äh äh in anderen Gegenden, wo das bereits ganz ganz normal war, haben die das übernommen.
  • Mhm.
  • Für UNS war das komisch. Und was du jetze über über Ägypten gesagt hattest…
  • Ja.
  • … da gibt das… da war das halt normal, dass das im endeffekt so gemacht wurde. Und in … die europäische Sicht … hier klappt das halt nicht so.
  • Mhm.
  • Und und und die Künstler aus Europa haben aber genau DIE als Vorbild mitgenommen. Für ihre eigenen Arbeiten. Dann.
  • Aha.
  • Also die haben das übernommen.
  • Auch Ägyptische? Naja. Lass mal den Picasso Pablo Picasso hier… [lacht]
  • Genau. Ich zeig dir den jetzt halt.
  • Ja.
  • Komische Bilder von Picasso Pablo Picasso
  • Weil… weil du das mit dieser Frontalsicht oder…
  • Ja.
  • … das mit der Seitensicht da…
  • Ja.
  • … gesagt hattest.
  • Ja. Ja. Also ich weiß, wie berühmt der Picasso Pablo Picasso ist. Und das der unerschwinglich ist. Und ähm… ja. Der hat aber äh die Natur würde ich sagen total verunklimpft. Verhonepipelt. Ah. Manchmal hat er ja ne Brust auf die Stirn gemacht. Und das Auge auf die Brust. Oder was …
  • Mhm.
  • Entartete Kunst
  • … weiß ich. Also … mhm… das ist für MICH total entartet. Adolf…
  • Okay.
  • Ich lese… ich lese zur Zeit äh Mein Kampf.
  • Ja.
  • Und ich weiß nicht, ob Adolf Hitler sich mit Picasso Pablo Picasso beschäftigt hat.
  • Ich denke mal.
  • Ich könnte mir vorstellen, er hätte dazu gesagt, das ist entartete Kunst. Und da muss ich dem Hitler Recht geben.
  • Was heißt denn entartet jetze. Ich hab mich da jetzt noch gar nicht so richtig informiert.
  • Also äh…
  • Was steht denn da im Buch.
  • Ich empfinde entartete Kunst, wie das … das ist eben…
  • Mhm.
  • … überhaupt gar keine Natur mehr.
  • Was heißt denn entartet. Ent… also außerhalb der… Ent. Artet.
  • Mhm.
  • So als Wort. Meine ich jetzt.
  • Äh. Naja. Du hast eine Art. Mensch.
  • Okay.
  • Ja. Wo die Augen hier im Gesicht…
  • Ah okay.
  • … sind und nicht auf der Brust.
  • Okay.
  • Die Brust nicht auf der Stirn ist.
  • Okay.
  • Oder [räuspert sich] das ist…
  • Oder die Nase nicht seitlich gezeigt wird, …
  • Ja.
  • … die Augen nach vorne äh gerichtet sind.
  • Ja.
  • Oder irgendwie.
  • Also das ist… ja. Also das würde ich als entartete Kunst bezeichnen.
  • Mhm.
  • Und… und richtig hässlich. Ich weiß, dass ich jetzt in ein ganz schlimmes Fettnäpchen trete.
  • Ne. Nein. Wieso…
  • [lacht]
  • Du hast es ja schon einmal erwähnt. Und ich finde es ja gut. Ich meine, deshalb rede ich ja mit dir darüber.
  • Ja.
  • Da spricht ja jetzt nichts dagegen äh so so ein Wort zu nehmen. Ich denke mal du du hättest den jetzt äh außer Landes geschafft. Als du…
  • Ne ich hätte … Ich weiß, wie teuer der ist. Und das sich das gar keiner oder nur wenige leisten können.
  • Ja.
  • Ich weiß es. Aber trotzdem ist es für mich… ja… entartete Kunst.
  • Ja.
  • Eben, nicht?
  • Ja ich finde aber… Ich finds spannend, dass…
  • Lustig und kreativ, aber nicht schön
  • Na gut. Man kann es als lustig empfinden.
  • Ja.
  • Oder interessant. Oder kreativ.
  • Ja.
  • Ja?
  • Okay.
  • Aber äh … nicht als schön.
  • Okay.
  • Also lustig, kreativ, äh … was weiß ich. In der Richtung.
  • Mhm.
  • Aber äh nicht nicht schön. Das ist aber nicht hässlich.
  • Okay. Aber aber kannst du dir denn auch vorstellen, dass so ein Bildnis einer Frau äh ähm etwas ausdrücken sollte wie bei Van Gogh? Das er… das er … das er diese Wellen und diese Striche genommen hat. Oder bei dem Schrei. Wo der das auch in dieser Wellenform…
  • Na der hat sich bestimmt irgendwas vorgestellt. Der Picasso Pablo Picasso… Aber… man kommt nicht so richtig dahinter.
  • Mhm.
  • Was er sich vorgestellt hat.
  • Okay.
  • Wir sehen die ägyptische Malerei hier [zeigt auf den Bildschirm].
  • Ja.
  • Die ist von der Seite gemacht. Und da war ja auch diese äh äh dieses Ding. Die wollten Füße zum Beispiel nicht von vorne zeigen. Weil man von vorne…
  • Ja.
  • … die Füße nicht so erkennt, wie seitlich.
  • Ja.
  • Wir erkennen hier ja richtig Füße.
  • Ja genau.
  • Das selbe ist mit dem …
  • Gesicht.
  • … Gesicht halt.
  • Kopf.
  • Du siehst die Nase richtig. Die Augen sind ja häufig nach vorne, wie…
  • Ja.
  • … wir hier sehen.
  • Ja der Körper ist von vorne.
  • Genau. Und und und das Auge eben. Ne?
  • Ja.
  • Weil wir natürlich das Auge von vorne viel viel schneller sehen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Und im Endeffekt genau das selbe hat doch Picasso Pablo Picasso hier gemacht. Er hat die Augen von vorne gemacht. Die Seite hat er von der äh äh … Die Nase hat er von der Seite gemacht, … Portrait de Marie-Thérèse, 1937, Pablo Picasso Pablo Picasso © Succession Picasso Pablo Picasso bildnis-k.jpg
  • Ja aber nicht nur einerlei! Während äh an den ägyptischen Bildern nur einerlei zu sehen ist. Also das… der seitliche Kopf.
  • Ja.
  • Und äh der frontale äh…
  • Brust. Genau.
  • … Körper. Und während Picasso Pablo Picasso hat alles versucht.
  • Aber er hats ja auch aus mehreren Perspektiven gemacht. Ne? Also so wie bei den Ägyptern. Die haben sich ja auch nicht an einer Perspektive gehalten. Sondern haben immer die gemacht, die für die…
  • Ja aber …
  • … am ausdrucksstärksten war.
  • Ja aber hier sind mehrere Varianten.
  • Ja, hier hat er noch mehr reingemischt.
  • Ja.
  • Er hat ja die Ägypter nicht bloß…
  • Ja.
  • … ko… kopiert. Sondern er hat dann halt ähm äh auch die beiden Augen äh schräger gemacht.
  • Ach du meinst, der hat sich da… die Ägypter… als Vorbild…
  • Ich denke, er hat die als Vorbild sich genommen. Was ich gesagt hatte. Dass die auch die afrikanischen …
  • Das weiß ich aber nicht.
  • Masken… Doch doch. Die hatten zumindestens diese …
  • Ja.
  • … afrikanischen Masken und so. Als Vorbilder.
  • Mhm.
  • Die haben diese … von Japan diese Sachen. Wo ich gesagt hatte. Äh … die die haben davon mitbekommen, weil es gab so Kolonialgeschäfte. In Europa. Da waren diese äh äh diese Zeichnungen als als Verpackung vorhanden. Und die haben …
  • Ja.
  • … diese Verpackungen dann… diese Zeichnungen gesammelt. Und haben sich davon inspirieren lassen.
  • Also falls du sone japanische Abbildung hast, können wir…
  • Ja.
  • … uns die ja nachher mal an…
  • Ja.
  • … gucken. Nicht?
  • Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich
  • Ja also wie gesagt. Der Picasso Pablo Picasso ist für mich hässlich [lacht] Und ich weiß in was für ein Fettnäppchen ich da trete.
  • Also Picasso Pablo Picasso ist für dich hässlich. Aber diese ägyptische Kunst, die auch mit dieser Perspektive … mit den unterschiedlichen…
  • Ja.
  • … Perspektiven arbeiten, die ist für dich…
  • Ja.
  • … wiederum…
  • Die ist ANDERS. Das ist eine andere Perpektive.
  • Na das sind andere Perspektiven. Aber das ist ja auch nicht diese realistische, wie man…
  • Nein.
  • … eine Figur sehen würde.
  • Nicht realistisch. Aber… anders als der Picasso Pablo Picasso. Also das sind … immerhin ist der Körper, der … ja… von vorne gezeigt wird. Während die Köpfe von der Seite. Und die Füße auch von der Seite…
  • Mhm.
  • … gezeigt werden,…
  • Mhm.
  • … ist der Körper von vorne. Das ist das charakteristische eigentlich von diesen ägyptischen…
  • Na und die Augen. Die finde ich halt immer ziemlich krass.
  • Ja.
  • Wenn die so nach vorne stechen.
  • Und äh bei Picasso Pablo Picasso … ja… die hat da wenigstens noch eine Brust an der richtigen Stelle. Und was weiß ich.
  • Was heißt denn an der richtigen Stelle. [1:10:35]
  • Das stimmt ja eben gar nicht. Die Brust ist da, wo WIR sie am besten sehen können. Als… Wir können jetzt nicht ranzoomen. Aber…
  • Ja.
  • … die ist ja dort … die ist ja im Profil sozusagen.
  • Ja.
  • Damit wir sie als Betrachter richtig erkennen können. Das heißt aber nicht, dass sie anatomisch an der korrekten Stelle ist.
  • Ja. Aber fast, würde ich sagen. Während es bei Picasso Pablo Picasso gar nicht ist.
  • Das stimmt. Da sind die total an der falschen Stelle, wo…
  • Das ist… ja und auch die Fingernägel. Das ist alles … also wie gesagt… sehr unrealistisch. Und…
  • Wir können später dann noch einmal darüber…
  • Ja.
  • … kurz reden.
  • Ja. Das ist gut. Fritzchen. Gehen wir erst einmal.
  • Ja.
  • Wollen wir die anderen nicht so … Wenn ich hoch komme. Sonst bleibe ich halt hier.
  • [lacht]
  • Uuuh!
  • [Pause]
  • Ahhh!
  • [Aufnahme unterbrochen]
Klasse 0 -10
Klasse Bildende Kunst Einzelgespräch Mark Helmut Mark und Kilian Kilian Schellbach
Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015
Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015
Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without
Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without
Und später mal ein anderer Schlucker, Christian Jankowski
Und später mal ein anderer Schlucker, Christian Jankowski
Chinese Whispers, Neue Malerei (Van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski
Chinese Whispers, Neue Malerei (Van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski
Klasse Bildende Kunst Exkursion Berlin 11.00 – 13.00 Ausstellung Julia Stoschek Collection Welt am Draht Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015 berlinklasse1-k.jpg Designer's head in Tim Coppens (TIM), Josh Kline, 2013 im 3d-Druckverfahren hergestellte Gipsskulptur konnte mit Videoarbeiten nicht wirklich etwas anfangen keinen Zugang gefunden 14.00 – 15.00 Ausstellung Schinkel Pavillon Costumes & Wishes for the 21st century Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without berlinklasse3-k.jpg ebenfalls keinen Zugang gefunden 16.00 – 17.00 Ausstellung Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin Die Legende des Künstlers und andere Baustellen, Christian Jankowski Christian Jankowski Und später mal ein anderer Schlucker Chris Burden Promo, Christian Jankowski Christian Jankowski berlinklasse4-k.jpg nach Chris Burden Promo Chris Burden Promo, 1976 Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo am 9.12.2013 auf YouTube veröffentlicht Jankowskis Arbeit mit selbstironischem Kommentar: Ruhm um welchen Preis? Jankowski Christian Jankowski wurde Kinowerbung in Aussicht gestellt, deshalb entstanden meine Arbeit in YouTube als neues Fernsehen eingestellt umsetzen Jankowski Christian Jankowski E-Mail (christian.jankowski@abk-stuttgart.de) schreiben mit Bitte, sich hinten anzustellen! Textentwurf: Guten Tag! In Berlin sah ich diese Woche Ihre Ausstellung Die Legende des Künstlers und andere Baustellen. Leider ist Ihnen da ein kleiner Fehler passiert. In der Videoarbeit Und später mal ein anderer Schlucker Chris Burden Promo fehlt mein Name! Bereits 2013 habe ich mich nach Chris Burden - inzwischen ja recht bekannt - als noch gänzlich unbekannten Kunststudenten (HGB Leipzig) eingereiht und warte seit dem auf Ruhm. Hier der YouTube-Clip: https://www.youtube.com/watch?v=6PkLs4_fikw Wie Chris Burden noch im Fernsehen, so habe ich bei YouTube - fast ja schon das neue Fernsehen! - die Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo als bezahlte Werbung vor anderen Beiträgen laufen lassen. Also: Bitte sich hinten anzustellen! E-Mail gerade verschickt E-Mail an Daniels Dieter Daniels mit Link zu Video geschrieben Chinese Whispers, Neue Malerei (Van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski Christian Jankowski berlinklasse5-k.jpg , (im anderen Bereich noch einmal aufgetaucht) Auseinandersetzung mit Mythos Vincent van Gogh Vincent van Gogh im Internet Tableau Vicant-Selfies gefunden Auswahl in Kopistendorf in China malerisch umsetzen lassen Größen entsprechen Originalen, freier Bereich durch Proportionsunterschiede zu Fotografien entstanden in anderem Ausstellungsraum: "Stilleben C.L.", 2011, Carina Linge "Pontiac Fiero V6 - Automatik - Breitbau Umbau Tuning Einzelstück!", 2015, Michael Pohl 17.30 – 19.00 Ausstellung Akademie der Künste Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen kein Zugang Einzelgespräch Mark Helmut Mark davor Gespräch in U-Bahn und auf Bahnsteig mit Mark Helmut Mark über Kunst, mit der ich nichts anfangen kann Du bist noch zu jung. Mit 60 wirst du Zugang bekommen, ohne […] über Le Corbusier Le Corbusier: über Zufall zur Muschel gekommen, hat damit viel gearbeitet ich soll nicht versuchen alles zu verstehen keinen Zugang zu finden ist nicht schlimm es gibt Kunst, wo man persönlichen Zugang findet (wie Motive aus Alltag) es gibt auch Kunst, die abstrakt ist oder Symbole verwendet, die mir unbekannt sind und bleiben werden nicht dagegen versperren, einfach ansehen, darauf einlassen mit Hans und Gisela über Kunst der Anderen geredet, Interesse bekundet umsetzen passend zu Das Werk von Émile Zola Meine Zeit mit Cézanne ansehen
Notizbuch von 9.7.1979 bis 6.11.1979, Peter Handke
Notizbuch von 9.7.1979 bis 6.11.1979, Peter Handke
Votrag an Städel-Schule, 1997, Papiertüte über Kopf
Votrag an Städel-Schule, 1997, Papiertüte über Kopf
Telemistica, 1999, Christian Jankowsky
Telemistica, 1999, Christian Jankowsky
Kunst 1 1Klasse 0 +2
Einzelgespräch Mark Helmut Mark ~frfr-Seite gezeigt, las Notizen zu Klassentreffen da Mark Helmut Mark sicherlich heutiges Einzelgespräch nachliest, fühle ich mich beobachtet Grund, warum Notizen bisher komplett passwortgeschützt Gedankengänge anders beim Schreiben für (1) sich selber und (2) für sich und andere (muss etwas beweisen) deshalb: Notizen von heute nur verhüllt zeigen, evtl. nach einiger Zeit sichtbar machen
Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Diplom Theorie wenn mit 10. Semester abschließen spätestens am 30. April 2017 Theorie-Arbeit anmelden entweder Theorie und Praxis gleichzeitig oder nacheinander bearbeiten Relation Praxis <-> Theorie / unterschiedliche Themen empfohlen: jetzt anfangen, egal wann ich Diplom letztendlich mache mögliche Themen für Theorie-Arbeit skizzieren und ihm per E-Mail zuschicken am Beispiel von Art brut: Normalität / Differenz / Übergang besprechen, danach künstlerische Arbeiten zeigen oder einzelne Künstler (wie Duchamp Marcel Duchamp) als Thema, mit Arbeiten vorstellen Theorie-Arbeiten in Bibliothek durchsehen: (1) Archiv-Essenzen, Kai Hendrik Windeler (nicht gefunden) (2) Erinnerung mit Familienfotos, Irma Blumstock (nicht gefunden) (3) Mutter-Kind -Performances bei Courtney Kessel, Maria Adela Diaz und Else Twin Gabriel, Beatrice Förster (nicht so gut, aber passt zu Kinderzeichnungen) (4) Das Zickzack Phantom - Wiederholung in der Zeichnung, Benjamin Kunath 1. Schritt: andere Diplom-Arbeiten durchsehen (Bibliothek), Aufbau analysieren, Übersicht über Qualität und Umfang 2. Schritt: eigene Themen finden, möglichen Aufbau skizzieren, danach Daniels Dieter Daniels zuschicken und besprechen bis 15.11. (1 Monat Zeit) beide Schritte machen Narzissmus Narzissmus und Kunst Hausarbeit durchgegangen Anamorphose ("die Umformung" und "Die Gestalt, Form", seit 1657 Bilder bezeichnet, die u.a. nur unter bestimmten Blickwinkel bzw. mittels speziellem Spiegel erkennbar sind) Bezieht sich Dalí direkt auf Ovids Metamorphosen? Metamorphose: Wandlung von etwas Mythos Linie auf Linie, Wettstreit zwischen Malern (bisher nichts gefunden, Daniels Dieter Daniels möchte selber noch einmal nachschauen) gesammelte Narzissmus Narzissmus-Bilder ihm zuschicken Hausarbeit-Ausdruck wieder in sein Fach legen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Hermen-Kopf abgedeckt / verhüllt zu spät bei Alberti Wolfgang Alberti, morgen vormittags vorbeigehen
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Herme Einzelgespräch Bachmann umsetzen Friedrich-Nietzsche Friedrich Nietzsche-Gedenkstätte, Röcken Vorgehen Herme: (1) Kopf inkl. Schulterbereich aus Ton in Werkstatt immer mittwochs ab 10:00 Uhr Gestell, Werkzeug, Spiegel von erstem Versuch mitbringen zuvor Fotos von Kopf und Schulterbereich ausdrucken, Notizen zu Maße (2) Tonkopf scannen, danach in Holz fräsen (mit Ohme) Kopf evtl. vergrößert fräsen, Tonform auch für spätere Abgüsse verwendbar (3) Pfeiler entweder aus Holzstamm, wie Kopf selbes Material, Pfeiler-Teilungen allerdings sichtbar, sehr schwer oder aus Sperrholzplatten, Verbindungsbereich mit Gips füllen und glatt streichen, danach weißen Teilhöhe jeweils 2m, insgesamt 4m + Kopf Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol balkenhol3-k.jpg Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol balkenhol2-k.jpg Fingerprint, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol in Holz reingeritzter Fingerabdruck, für Geradenbilder in Holz E-Mail von Mark Helmut Mark: wie gestern beim klassentreffen besprochen, werden wir vermutlich auch den mittwoch (19.10) fuer die praesentationen der studierenden nutzen. ich kann dir also den 20.10 um 13.00 als termin anbieten.
Klasse -1 -1
Klasse Bildende Kunst Frühstück nur kleine Exkursion nach Berlin geplant 1.11.+2.11. (Bildmusik fällt nicht aus) Hans wegen Übernachtung geschrieben nächstes Klassentreffen (2 Tage): aktuelle Arbeiten mitbringen E-Mail an Mark Helmut Mark wegen Anfrage Einzelgespräch / Diplom geschrieben E-Mail an Daniels Dieter Daniels wegen Theorieprüfung geschrieben Holzwerkstatt geschlossen, so bald wie möglich bei Alberti Wolfgang Alberti wegen neuen Türrahmen anfragen Ausstellungsraum in Lindenau angeschaut überfordert, sofort danach weggefahren Einzelgespräch Bachmann kurz über Totenmasken Totenmaske geredet Gesicht "fällt" nach Tod in sich zusammen selbst beim Schlaf immer Muskeln angespannt, deshalb auch warm schwere Aufgabe für Totenmaskenhersteller teilweise Totenmasken Totenmaske mit Barthaaren, da mit ausgerissen modellierte Gesichter Fremder immer teilweise mit eigenen Gesichtszügen versehen, unbewusst Medienkünstler wollen häufig naturalistische Abbilder haben, nicht abstrahiert morgen wieder aufsuchen wegen Besprechung Herme
Bande, 2002, Martin Honert
Bande, 2002, Martin Honert
Klasse -1 -1Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Einzelgespräch Bachmann in Atelier, Tonkopf evtl. ohne Hinterkopf flächiger an Seiten arbeiten Augenbraun wegnehmen Ohren weiter nach hinten und kleiner Kopf von oben fotografieren, um Stirnbereich besser zu verstehen mit Werkzeug nicht mit Fingern weiterarbeiten, dadurch detailierter und spannendere Struktur sichtbare Augenkugel nach unten mehr gebogen als nach oben wie bei Mund (Oberlippe) gehen Oberlider über Unterlider umsetzen in Bibliothek ansehen: "Der nackte Mensch. Hand und Lehrbuch der Anatomie", Gottfried Bammes Kinderzeichnung wegen Kinderzeichnungen: Martin Honert (*1953, deutscher Künstler) Thema: Erfahrungen aus eigener Kindheit ausgehend von Erinnerungen oder alten Fundstücken entstehen dreidimensionale Objekte Bande, 2002, Martin Honert bande-k.jpg Ende Semesterferien für nächsten Treff anvisieren hinterlegt geschliffenes Werkzeug heute noch bei Pforte nachher noch zu Ohme wegen Fräsearbeit Notiz von morgen: Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen 2016 Treff wegen Ausstellung anstatt über Arbeiten nur über Essen geredet; angenervt Notiz von übermorgen: Werkstatt Holzwerkstatt Alberti Wolfgang Alberti aufgesucht, Holzleisten und Rückkarton herstellen Holzleiste (BXH): 3x6mm Rückkarton: 32,7x24x0.3cm umsetzen Alberti Wolfgang Alberti wegen Birnenholz fragen, größere Fläche aus zusammengefügten Leisten wenn geht: Geradenbild oder in Birnenholz umsetzen Ohme schreiben
Kinderzeichnung umsetzen Notiz von morgen: liniertes Papier nachahmen im Din-Format, wie 118.9x84.1cm (A0), 168.2x118.9cm (2A0) dadrauf dann Kinderzeichnung evtl. später im AV-Labor liniertes Papier drucken lassen evtl. mit Stickern (ebenfalls vergrößert) Werkstatt AV-Labor Einzelgespräch Liebert Pipette -> Neutralpunkt: setzt RGB auf Grau (gleiche Werte) mit schwarzem Hintergrund: Notizen auf Rückseite nicht sichtbar deshalb: Pappe, etwas kleiner als A4 hinter Papier legen Kinderzeichnung umsetzen (1) Libelle (blau) See, Wellen, Sonne, große Wolken Birken Ich, Rad, Möwe(?) Steine (Strand), Kraftwerk, Segelboot, Kirchturmspitze Tor (zum Park), viele Menschen, Ameisen kleine Biene, Entenfamilie Bootssteg mit Personen (2) Scanner, Papier, Monitore, Lampen
Friedrich Fröhlich, Import und Export Einzelgespräch Ohme Fräsetest abgeholt aus drei unterschiedlichen Richtungen sind 3 Formen erkennbar: Dreieck, Quadrat, Kreis viele kleine Geraden im Winkel von 0, 45 bzw. 90° angelegt umsetzen wenn Test geklappt: mit Selbstporträt umsetzen, mit 6 Einzelbildern (30°-Sprünge, drehendes Porträt) Ergebnis: (1) noch nicht tief genug (2) "Späne" muss noch raus, ansonsten gibt es den Effekt nicht ansonsten: schon einmal Porträt vorbereiten und Ohme zusenden bei Bachmann Termin am Mittwoch 11 Uhr ausgemacht, Gestell für Tonporträt herstellen Eigentlich braucht der Künstler nur ein Blatt Papier und einen Stift. Alles andere ist ein Luxusproblem. Und noch eigentlicher braucht er nur einen Stift. Noch eigentlicher eigentlich gar nichts. Außer seinen Kopf für die Idee und seinen Körper für die Umsetzung.
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Narziss #1, 2016, Installation, Thomas Neumann
"Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
Kinderzeichung Standpunkt 2016-05-20.mp3 Buch "Kinderzeichnung und die Kunst des 20. Jahrhunderts" ausgeliehen umsetzen heute für Kopfobjekt aus Ton: Nahaufnahmen von Nase, Ohren, Mund und Augen sowie Kopfform ausdrucken und wichtige Formen mit dickem Stift nachzeichnen Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten zurecht gesägt Rückkarton gesägt Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels wegen Hausarbeit "Narzissmus Narzissmus in der Kunst" (1) möchte bei Mythos Narziss und Echo anfangen inkl. Vorstellung Darstellungen Mythos in Malerei (o.a.) (2) Narzissmus Narzissmus Konzepte u.a. Freuds Narzissmusbegriff (3) Narzissmus Narzissmus und Kunst unterschiedliche Techniken beleuchten was ist medienspezifisch bei / was kann: Video (Krauss!) / Netzkunst (JenniCam?) / Malerei / Installation / Fotografie (über Spiegel) / … mit Beispielen (inkl. eigener!) (4) Hermine Freed Zitat und meine Meinung dazu Ist nicht doch auch etwas Freude/Selbstverliebtheit beim eigene Betrachten dabei, selbst wenn der Körper vorrangig für ein anderes Thema benutzt wird? Wo ist da der narzisstische Moment Moment? (5) Unterschied Narzissmus Narzissmus-Mythos (sieht sich nur selbst) und Kunst-Medien (Weiterverbreitung und eigenes späteres Betrachten) Was hat der externe Betrachter für eine Rolle? alte Hausarbeit Constant Dullaart besprochen umsetzen Hausarbeit Daniels Dieter Daniels zuschicken "Selbstdarstellung in der Videokunst" ab S.36 scannen und ihm zuschicken Narzissmus Narzissmus und Kunst (1) Arbeiten Metamorphosis of Narcissus, Dali Salvador Dalí dali-narzissmus-k.jpg "Liquid Views - der virtuelle Spiegel des Narziss", 1993/2008 / Interaktive Nutzer-Installation, Monika Fleischmann und Wolfgang Strauss Ursula Querner, Narziss Streetart, Narcissus "Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann neumann-narzissmus-k.jpg Magritte "Le Faux Miroir", 1928 (2) Ausstellungen A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais nicolais-narzissmus-k.jpg "Der moderne Narziss- Spiegelungen eines Mythos", Edin Bajric, GALERIA LUNAR "Zum Mythos der Selbstverliebtheit: Die Galerie im Taxispalais versammelt in der Schau 'Der Spiegel des Narziss' künstlerische Positionen zum übersteigerten Ich: ein Parcours, der nicht ohne Tränen auskommt" Videokunst Narziss (3) Berichte "der schlüssel zum erfolg in der kunstwelt lautet: narzissmus!" (4) Narzissmus Narzissmus Narzißtische Störung "Ich kam, ich sah, ich wirkte!"
Fräsemaschine
Fräsemaschine
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen)
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen)
Tagesplan (1) Athen-Reiseführer suchen, kommenden Dienstag zum Klassentreffen mitbringen (2) Oma-Collage auf Leinwand anfangen, 30x40cm (3) Bachmann telefonisch erreichen - wegen Fräsen in Holz bei Treff Video zeigen (viele Details geht auch ordentlich in Holz) Test-Holzstück (keine Sperrholzplatten!) bei Alberti Wolfgang Alberti anfragen - wegen Kopf-Objekt gießen und nachträglichem Verformen (Styroporkopf und Collage auf Leinwand mitbringen) (4) Einzelgespräch Ohme Fräsemaschine fraesehgb1-k.jpg 1. Test mit zuvielen Geraden 2. Test nur noch parallele Geraden mit kleinen Tiefenunterschieden 3. Test mit Geraden durcheinander, zweimal gefräst (um Vertiefungen zu reinigen) umsetzen Ohme neuen Test zuschicken (Idee je Betrachtungswinkel unterschiedliches Bild, alle Geraden eines Motivs = 1 Winkel + 1 Länge) nächstes Mal Test auf Vollholz (Birne?) Kurs o.T. Oma-Collage angefangen Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen) omacollage2-k.jpg Museen Athen Archäologisches Nationalmuseum Akropolismuseum (fotografieren verboten) Neues Benaki-Museum (Pireos-Straße 138) mit Sonderausstellungen griechischer und internationaler moderner Kunst (letztes Mal wegen Privatfeier geschlossen) Kommunale Galerie Athen (evtl. Ausstellung mit regionalen Künstlern) EMST (evtl. geschlossen) Nationalgalerie (wegen Umbau damals geschlossen) Vorres-Museum (etwas außerhalb, zeitgenössische griechische Kunst)
(geöffnet)
(geöffnet)
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Kunst 3 1
Friedrich Fröhlich, überzeugt von Synthese Geraden-, Selbstporträt und Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage hergestellt, inkl. Querstreben Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt fluegelrahmenw1-k.jpg umsetzen morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen und weiter daran arbeiten Flügelrahmen im Klassenraum installiert fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Notizen für kurzes Gespräch mit Daniels Dieter Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus Narzissmus mich interessiert nicht die technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst (Webcam!) … vor allem der narzisstische Aspekt (1) wie das Künstler deuten Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) (2) wie Psychologen/Psychotherapeuten (u.a. Freud Sigmund Freud) (3) Werke, die Narziss als Thema haben Narziss und Echo: Ursprung mit Darstellungen, Deutungen (4) Werke, die mit Spiegel arbeiten Parmegianino (itl. Maler, 1503-1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel (5) eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht mit einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, nicht er selber) Kurs Video Rewind Vortrag (1): "Ins Universum der technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung der Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine 1. technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische(?) und philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion von Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "Die Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. Die Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand des Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv nicht mehr "Ich bilde mir die Festigkeit des Tisches nur ein." Festigkeit, wir können nicht erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, nicht möglich Bilder zu erstellen "Lob der Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input und Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung der Autorschaft durch Akt des Kopierens Original wird überflüssig Vortrag (2): "Video das reflexive Medium", 2005, (?) Spielmann Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = 1. audiovisuelles Medium ohne Materialität wie bei Filmspulen instabile Zustände von Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt bei Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder bei Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David umsetzen alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen und Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch vom 24.11.-17.12.2012) umsetzen als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50x100cm (nachschauen) + 2.5cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton und Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bldlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert nicht als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch mit dem Beschreiben einer Papierseite [unkonzentriert]
Standpunkt 'Ich hoffe mein Leben lang von meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich von meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, und auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen.' (Gustave Courbet, 19. Jhd.) Nur Kunst, die mich versucht zu erklären, ist gute Kunst. Was ist das für eine Kunst, die gesellschaftliche, politische und wissenschaftliche Themen aufgreift, der Künstler selber aber nicht mehr drinnen auftaucht? Kritik und Fragen allgemein am System können doch bestens mit anderen Mitteln ausgedrückt werden (wie Vortrag oder Diskussion). Der Künstler nimmt einen Farbeimer, hält einen Pinsel in der Hand, zerreißt Papier, klebt, pustet, verwischt, zieht Linien mit dem Stift: er arbeitet mit seinem Körper, seinem Wissen, dem Erlebten, seinen Gedanken und Gefühlen. Und genau das sollte doch Teil seiner Arbeit sein. Das macht sie einmalig. Weil er Mensch ist und sich damit einzigartig verhält. Er ist Mittelpunkt seines Lebens, seiner Stadt, der Erde, des Sonnensystems, des Kosmos. Wenn dann ist doch SEIN Blick interessant, nicht der der Gesellschaft und der Wissenschaft. (noch unkorrigiert, morgen in Klassenraum aufhängen!) verhüllt Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti Holzwerkstatt Bilderrahmen 64x84cm mit Flügeltüren hergestellt Bilderrahmen-Leisten aus Ahornholz 4 x jeweils 1 Seite von Holzleiste mit 45° Schleifen an Hobelbank Rahmenspanner vorbereitet (lose um Rahmung gelegt) Stellen geleihmt, vorher leicht nass gemacht danach Rahmenspanner angelegt und festgedreht Flügeltüren aus unbearbeiteten Holzleisten hergestellt 2 Seiten geradegesägt, danach hat Alberti Wolfgang Alberti restliche Schritte übernommen (genaue Höhe und Breite) 2 x Holzplatten 10mm zurechtgesägt, Kanten 45° testweise angelegt, am Mittwoch alles zusammenfügen inkl. Scharniere Kurs Video Rewind Einführungsveranstaltung Zuerst dachte ich, dass ich erst kommendes Semester einen großen Schein machen kann, weil mich keine Vorlesung wirklich interessierte. Hier geht es aber u.a. um Narzissmus Narzissmus im Video. Für eine Hausarbeit kann ich mir Narzissmus Narzissmus in der Kunst allgemein vorstellen. Beim kommenden Termin besprechen! 2 x von Professor öffentlich erwähnt (wohl wegen meiner "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo") Themengruppen (1) Videotheorie Vilém Flusser : "Ins Universum der technischen Bilder" Yvonne Spielmann: "Video. Das Reflexive Medium" Wolfgang Ernst: "Gibt es eine spezifische Videozität?" (2) Video Narziss / Video Closed Circuit Basistext: Rosalind Krauss: "Video: The Aesthetics of Narcissism" Selbstbezüglichkeit im Video Video = narzisstisches Medium Video fungiert als Spiegel Künstlerpositionen u.a. Vito Acconci, Friederike Pezold ("Die neue leibhaftige Zeichensprache"), Ulrike Rosenbach ("Tanz für eine Frau"), Pipilotti Rist, Ryan Trecartin evtl. hier Vortrag oder Protokoll machen, später für großen Schein Hausarbeit über Narzissmus Narzissmus in der Kunst (beim kommenden Treff mit Daniels Dieter Daniels besprechen!) (3) Video Mass Media / Video Politics Basistext: McLihan und elektronische Medien (4) Videoüberwachung / Videokontrolle Künstlerpositionen: u.a. Bruce Nauman ("Video Surveillance Piece", 1969-1970), Dan Graham ("Present Continuous Past(s)", 1974), Michael Klier ("Der Riese", 1983), Harun Farocki (5) Audiovision im Video Künstlerpositionen: u.a. Nam June Paik ("Exposition of Musik", "Electronic Television", 1963), Edith Decker, Steina Vasulka ("Violin Power", 1969-1978) (6) Videosynthesizer und Prozessoren, (7) Musikvideo, (8) Online Video / Viral Video
erste Spiegelzeichnungen
erste Spiegelzeichnungen
Kurs o.T. (mit Notizen von gestern) Ich musste mich nach einigen ersten Ergebnissen direkt zwingen mit dem Zeichnen aufzuhören. Wie schon gedacht, ist bei dieser Art des Zeichnens, wo ich - auch wenn es nur indirekt über einen Spiegel stattfindet - die Nase, die Augen, den Mund und die Brust ansehen muss anstatt nur abzupausen, der Entstehungsakt für mich als Zeichnenden selber sehr einnehmend. Es tritt keine Langweile ein, weil ich konzentriert meinen Körper betrachten muss. Jede kleinste Bewegung hat Auswirkung auf das Ergebnis. Klarsichtfolie auf Spiegel geklebt, mit Stift Gesicht/Oberkörper nachgezeichnet 1 Auge meist zugekniffen, damit Linienführung überhaupt möglich (Erkennungsmerkmal Spiegelzeichnungen?) erste Spiegelzeichnungen spiegelzeichnung1-k.jpg Ergebnis umgedreht und auf Rückpapier getackert umsetzen zukünftig Glasscheibe vor Spiegel stellen und mit Glasfarben Porträt zeichnen Ergebnis ebenfalls umdrehen und anstelle von normaler Glasscheibe im Bilderrahmen einsetzen (mit kleiner Abstandsleiste zur freien Rückwand) Einzelgespräch mit Alberti Wolfgang Alberti Gespräch wegen Umsetzung Flügelaltar für Geradenbilder erster Versuch für Geradenbild im Format 60x80cm (+1cm Abstand je Seite zum Bilderrahmenrand/Abstandsleiste) Narcissus und Echo (3,339-510) Publius Ovidius Naso
notiert in Barcelona evtl. aufsuchen: Fundació Joan Miró , Museu Europeu d'Art Modern (MEAM) , Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA) in Basel: Jean Dubuffet (Fondation Beyeler) Einzelgespräch Bachmann 2 ABS-Platten (1) mit doppelseitiger Klebefolie zusammengeführt (2) mit Kunststoffkleber Ruderer L530 verklebt demnächst Motiv auf beide Ergebnisse fräsen Kunstkritik über "Diplom-Künstler" geredet was ein Diplom einem Künstler nicht bringt über den ständigen Zweifel Zweifel (anscheinend nicht nur bei mir so) diskutiert eine seiner Kommilitonen - besonders gute Zeichnerin - ist jetzt Friseuse über verschiedene Ansätze von Professoren geredet (einmal prägend für eigene Arbeit und einmal dem Kunststudenten wenig vorgegeben) über Beuys Joseph Beuys "Jeder Mensch ein Künstler" geredet (Erweiterung Künstler-Begriff zu Alltagstätigkeiten hin) überfüllte Kunsthochschulen über geschönte Biografien geredet (Ausstellung Halle 14, ohne Erwähnung, dass es Klassenausstellung war; so kommt es "wichtiger" daher) [Wühler!] bei Klassentreffen kann nur oberflächlich über Arbeit diskutiert werden, vor allem, weil - außer Professor und Dozent - alles Studenten sind, die selber noch dazulernen einer meiner Kommilitonen scheint sich nicht zu trauen seine gerade bei Bachmann gefertigte Skultpur in der Klasse vorzustellen Kommilitone Kommilitone kann sich nur oberflächlich mit Skulptur beschäftigen, solange es ein "Projekt" bleibt ansonsten wäre das ein jahrelanges Studium, was erst einmal nicht zu Ausstellungen führen würde Kritik an Ausstellungen im Grundkurs (sofort veröffentlichen, anstatt sich selber zu finden) Wie schafft man es, seine Arbeit zu zeigen, ohne sie zu platt zu beschreiben ("Mit meiner Arbeit hinterfrage ich kritisch …")? Bachmann hat sich offenbar als Student auch manchmal geweigert vorm Professor seine Arbeiten zu begründen (mein neues Vorbild?) notiert … verhüllt! geplantes Treffen mit Clemens ausgefallen / dafür Gespräch mit Evgenij
(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Standpunkt 2016-02-15-2.mp3 HGB Rundgang 2016 2016-02-15.mp3 verhüllte Flurarbeit abgehangen Einzelgespräch mit Bachmann mit Besprechung Fräse-Material angefangen danach gut 2 Stunden über fehlende Fußsohlen-Abbildungen für Aktzeichenkurse, über menschlichen Ausdauervorteil bei der Jagd nach Nahrung, über Whisky Alkohol, Wein und Geschmack, über die Moderne, über Planeten-Entdeckung, über Naturforscher, über Spezialisierung in der Wissenschaft und Zugang für Laien, über das (für mich nachvollziehbare) Unverständnis der Bevölkerung gegenüber staatlicher Kunstförderung und über Verlangen nach "ehrlichem Schaffensdrang" geredet insgesamt: sehr anregend, hat mich auch wieder im Verhüllen bestärkt notiert unbedingt: großes Geradenbild von Ramses herstellen ("Katze auf Tisch" o.ä.) notiert Zweifel Zweifel an der Kunst allgemein und damit Zweifel Zweifel am eigenen Schaffen nicht verbergen, Problem offensiv hinaustragen Geradenbild umsetzen Idee Flügeltür für verhüllte Arbeit im kleinen Format umsetzen Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe ganzkoerper_tusche-k.jpg umsetzen (1) amorphe Formen aus Geraden (je Form unterschiedliche Winkel und Farben) (2) Idee (1) mit Formen, die auf großem Bild aneinander gelegt sind (3) kleine quadratische Zeichnungen aus jeweils 1 Linie
HGB Rundgang 2016 Flurarbeit mit Abstandsholz befestigt schaut insgesamt etwas schräg aus (ist eigentlich gerade, wird aber durch leicht schräge Plakate gekippt) evtl. aber sogar gut / verhüllte Arbeiten sind ja eine Einschnitt in den gängigen Ausstellungsbetrieb Klasse Bildende Kunst Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark ich soll ein Werkverzeichnis erstellen Überlegung Betitelung / Angaben verhüllter Arbeit Ergebnisse: (1) "Friedrich Fröhlich / Verhülltes Selbstporträt / 2015/2016" (2) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2016" (nur innere Arbeit erwähnt, aber mit Möglichkeit Holzkasten als Selbstporträt zu sehen) (3) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt (verhüllt) / 2015 (2016)" (Angaben für äußere und innere Arbeit) (4) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2015/2016" (5) "Friedrich Fröhlich / verhülltes Selbstporträt / 2016" (6) "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt, 2016)" (als Arbeitstitel verstanden) (7) "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt) / 2016" (8) "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Zeichnung / 2016" (warum muss "Zeichnung" betont werden?) letztendlich: (9) "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Arbeit / 2016" Materialangaben: "verschiedene Materialien, 60x80cm" störend: Kommilitone Kommilitone hat nachträglich seine riesige Arbeit ins Zentrum einer ganzen Wand gerückt, wodurch meine kleinere verhüllte Arbeit wie ein Anhängsel wirkt ich musste daraufhin meine Arbeit weiter zur Ecke hin verschieben / missgelaunt Frage: Warum wird materiell großen Arbeiten mehr Raum zugebilligt als kleineren Arbeiten, die aber - um wirken zu können - vielleicht viel Freiraum um sich herum bräuchten? Ergebnis: einfach selber riesige Arbeit machen, kann ja nicht mehr abgeschnitten oder in die Ecke platziert werden
verhüllt Standpunkt "Den Optimismus, das Kunst etwas kann, was allen anderen Gebieten versagt bleibt, möchte ich mein Eigen nennen. Die Energie, die Kunst inne hat und die unbedingt hinausgetragen werden will, möchte ich finden. Der Weg dorthin wird die Verhüllung sein." (mit Notizen von gestern) HGB Rundgang 2016 Alberti Wolfgang Alberti wegen Zuschnitt verhülltes Kreuz aufgesucht bei Ohme Fräsearbeit abgeholt und gesäubert umsetzen sollten Holzleisten auf Glas doch nicht halten (recht schwer) bei Spiegel- und Glasschleiferei wegen Bohrung von Löchern anfragen Klasse Bildende Kunst Vorbereitung Rundgang Fräsearbeit schwarz getüncht, danach mit Walze weiß übermalt Rückseite mit Waschbenzin gereinigt Ergebnis überraschend gut morgen lackieren, danach Ohme und Bachmann zeigen umsetzen statt schwarz tünchen: durch Rauch bzw. oberflächliches leichtes Verbrennen dunkle Flächen erzeugen Einzelgespräch Alberti Wolfgang Alberti Außenmaße Holzplatten für verhülltes Kreuz skizziert bei Alberti Wolfgang Alberti gesägt, auch für Klassenarbeit (45°-Schnitte) Holzbearbeitung sehr präzise ausführbar, da gute Werkstattausstattung
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
kein Signal, Jens Nedowlatschil
"kein Signal", Jens Nedowlatschil
Standpunkt In den Geradenbildern, also nicht im Motiv sondern in meinem die Gerade betreffenden theoretischen Ansatz, sehe ich aktuell den verzweifelten Versuch etwas zu finden, was so rudimentär ist, dass es nicht mehr hinterfragt werden kann. Also etwas, was als Fundament bereitsteht, um darauf aufbauend Kunst zu machen, die nicht beliebig auswechselbar ist. Kunst, die unausweichlich gemacht werden muss. Leider erkenne ich immer mehr, dass das ein Gedanke der Moderne ist. Und die extremen Äußerungen ('Ich habe die Malerei getötet.' etc.) und Vorstellungen, was Kunst zu sein hat, haben sich nicht durchsetzen können. Die Kunst blühte auf. In alle Richtungen. Keiner schien recht gehabt zu haben! Und warum dies noch einmal wiederholen? Ich kann aus dem Scheitern lernen. Und lernen heißt auch: darauf reagieren. Verhüllt! 2016-01-12.mp3 Friedrich Fröhlich, überzeugt verhülltes Kreuz vehüllt umsetzen Kreuz verhüllen Spanplatten nach Kreuz-Umriss zusägen Bedeutung Nägel / Dreinagelkruzifix / Viernageltypus (bis zur Gotik) verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten verhuelltkreuz-k.jpg Kreuzverhüllung am 5. Sonntag (alter Passionssonntag) der Fastenzeit wird Kreuz verhüllt seit Messbuch (1570) überliefert: "Vor der ersten Vesper des Passionssonntages werden die Kreuze und Bilder verhüllt." Heiligenfiguren und Kreuze mit violetten Tüchern verhüllt "Wir Menschen fürchten das Kreuz. Selbst Petrus, der Jünger Jesu, schreckte davor zurück. Und doch ist in keinem anderen Zeichen Heil außer im Kreuz." Kreuz seit 3. Jahrhundert ein Zeichen der Auferstehung, nicht so sehr des Todes "kein Signal", Jens Nedowlatschil keinsignal-k.jpg Verhüllung soll auf Jesus Jesus Leidenszeit verweisen ? seit 1000 n. Chr. auch ganzen Chorraum, später nur noch Hauptaltar mit Fastentuch / Hungertuch verhüllt Hungertuch später mit Motiven gefüllt, zuvor schlicht insgesamt: Verhüllung im Christentum über Jahrhunderte stark verändert, also nichts statisches Klasse Bildende Kunst Besprechung Rundgang Vorstellung verhüllter liegender Akt über Triptychon uneinig evtl. weiße Rahmung sichtbar lassen, nicht gänzlich verhüllen für Flurarbeit: statt 3-Teilung 2 große Platte verwenden danach klein sägen (für weitere Verhüllungen nutzen) Hausmeister wegen Bohrung gefragt, Kabel und Wanddicke Putz anscheinend nicht mehr mit Mauerwerk verbunden, könnte abfallen beim Bohren wenn ich Lochpositionen weiß, ihm Bescheid geben morgen: liegenden Akt rahmen, überlegen, wie Verhüllung bei Magnetrahmen allgemein gehen könnte Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark (1) Vorbereitung a) meine Vorstellung: verhüllte Arbeit im Klassenraum als 1. öffentlich gezeigte verhüllte Arbeit ansehen (wie Schwarze Quadrat 1914/15 als Nullpunkt), dementsprechend präsentieren b) andere Form als Triptychon wählen (schon zu komplex) sobald Arbeiten irgendwann einmal bekannt: dann auch besondere Formen nutzen also: 1 Quadrat oder Rechteck, Bilderrahmen sichtbar c) Größe: nicht 79.5cm² (zu sehr an Malewitsch Kasimir Malewitsch angelehnt)? nicht zu speziell (wenn Arbeit 40x50cm, dann Verhüllung 50x60cm anstatt enger an eigentlicher Arbeitsgröße?) d) möchte sie nicht in Petersburger Hängung sehen, soll einzeln wahrgenommen werden können, auf Augenhöhe Oder in der Ecke, leicht erhöht? (2) Gespräch soll kein Sklave meiner Regeln werden Thema Bilderverbot als Betrachter Inhalt weniger wichtig, Ergebnis muss sinnlich sein sein Vorschlag: Verhüllung im Portraitformat Titel (Bsp): "Selbstbildnis" Materialangaben (Bsp): Spanplatten, Holzkiste, Fotografie wichtig: Verhüllen, ohne Glas wegnehmen zu müssen mehrere Tests machen mit unterschdl. Verhüllung durchführen kommendes Klassentreffen im Atelier
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Kurs o.T. Geradenbild verhüllt seit gestern wieder über verhüllte Arbeiten (Anfang 2013) nachgedacht (als Reaktion auf besuchte Baseler Ausstellungen mit zum Teil sehr markanten/starken Werke) in Geradenbilder (wie "liegender Akt") auch Verhüllung entdeckt durch Aufdeckung (Gerade als Elementarteilchen) gleichzeitige Verschleierung unserer durch Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken geprägten Wirklichkeit (1) zu verdeckende Fläche mit Bleistift markiert, danach mit kleinen Pinselstrichen (ohne fester Richtung) weiß grundiert (2) Foto auf Leinwand (Wellen, Venedig) mit Konstellation f-s-v-v überdeckt Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand fotokonstellation-k.jpg durch Konstellation wird "halbverhüllt" Geraden und 1. Möglichkeitenraum lassen Fotografie durchscheinen Einzelgespräch mit Ohme Fräse-Tests abgeholt Plattenbreite mit 1,20m kein Problem, Höhe dann 0,80m (ergibt 2,40m bei 3 Platten) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon Der Krieg, um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Triptychon Triptychon seit Mittelalter in abendländischer Kunst als Altar- und Andachtsbild von zentraler Bedeutung 3-teiliges Bild mit betontem Mittelteil Mittelteil: "dem Dargestellten eine gewisse Form der Würde verleiht" verbunden mit Bedeutung, Spiritualität, Würde klassische Funktion (betonte Mitte, schmalere Seitenteile, ursprünglich religiös) tritt in Hintergrund neue Themen und Motive u.a. gleiches Maß; müssen nicht mehr direkt miteinander verbunden sein große politische oder private Erschütterungen, Ausnahmezustände, existentielle Grenzsituationen darstellen "beim Triptychon geht die Leserichtung nicht von links nach rechts, sondern von der Mitte aus" durch 2 Weltkriege und dem damit einhergehenden Leid von Künstlern wie Otto Dix, Max Beckmann und Francis Bacon aufgegriffen Bacon und Beckmann: Bildtypus verwendet, um sinnbildlich menschliche Existenz zu fassen Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn ottodix-k.jpg Farbentwurf für Triptychon "Der Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn farbentwurf_krieg-k.jpg jüngere Auseinandersetzungen u.a.: Jonathan Meese, Damien Hirst, Ricarda Roggan, Björn Melhus Minimalisten: ebenfalls 3-teilig, um Objekt, Farbe und Form in spannungsreiche Harmonie zu setzen Großstadt, 1927/28 Otto Dix Geradenbild Skizze, Fotoleinwand mit Farbe bsp1-k.jpg Einzelgespräch Mark Helmut Mark "Erdkilometer", Walter de Maria "The Lightning Field", Walter De Maria The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin Dan Flavin diagonal-k.jpg umsetzen wie "Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo" in Gegenwart transportieren, mit 1 LED-Gerade aktuelle LED-Konstellation abbauen, dafür im Eckbereich 1 LED-Diagonale installieren Diagonale von linker unterer und rechter oberer Wandecke (mit langer Schnur Winkel von LED-Gerade herausfinden) Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon mccarthy2-k.jpg liegender Akt einige Prozent größer plotten (wie optische Mitte wirkt sie dann evtl. realer) für ihn eher ohne Dreiteilung gut (dagegen spricht für mich nur die räumlichen Voraussetzungen im AV-Labor sowie riesige Bilderrahmen-Größe) evtl. mit etwas mehr Randbereich rahmen Sarah Morris zum A4-Blatt mit ausgedruckten Konstellationen und handschriftlichen Notizen: "Rahme es!"
Laut Postmoderne-Definition bin ich hiermit aus den 1960er Jahren (u.a. Licht in Beton, Autogrammkarten, Visitenkarte) in die Moderne gerutscht (Geraden-Konstellationen mit Idee der Aufschlüsselung). Wenn ich so weiter mache, bin ich bald schon Realist (19. Jhd.), danach beantrage ich die griechische Staatsbürgerschaft (Antike). notiert Willi Sitte Willi Sitte Galerie, Merseburg aufsuchen (u.a. Arbeit "Chemiearbeiter am Schaltpult") Kunstbegriff Postmoderne anzusehen als Gegenbewegung zur Moderne Moderne: als steril und totalitär empfunden Begriff Postmoderne bereits Anfang 20. Jhd. gebraucht Jean-François Lyotard (1924-1998, frnz. Philosoph und Literaturtheoretiker) mit "La Condition postmoderne" ("Das postmoderne Wissen"), 1979 Lyotard widmete sich u.a. nicht-rationalen, triebhaften Strukturen des menschlichen Wissens und Verhaltens mit Einführung der Postmoderne wird Moderne erstmals als abgeschlossene historische Epoche definiert geistige Grundlagen der Moderne: Glaube an stetiges Fortschreiten Erfassbarkeit der Welt und Annäherung an vollkommene Erkenntnis Wunsch der Moderne: ständig Neues schaffen Postmoderne: lehnt Fortschrittglauben / Innovationsstreben der Moderne ab ebenfalls Existenz einer objektiven Realtität alle Erkenntnis, Wahrnehmung, Bewusstsein, Dasein = relativ Schlüsselbegriff / kleinster gemeinsamer Nenner: Pluralität Neues schaffen: gilt in Postmoderne als automatisiert, etabliert und überholt Grundsatz nichts Neues schaffen = Anwendung von Zitaten mögl. = ist wesentliches Stilmerkmal postmoderner Kunst Offenheit eröffnet unbegrenzte Möglichkeiten häufig angewandte Technik: Collage (u.a. raumgreifende Installationen, filmische Techniken, musikalische Kompositionsverfahren) Graben zw. elitärem Kunstverständnis und Massenkultur überwinden = wesentl. Aspekt postmoderner Ästhetik viele Werke sollen als Versuchsanordnung verstanden werden, als Triologien oder Serien ausgegeben Werke können alleine, zusammen oder in beliebiger Kombination wahrgenommen werden Einfluss Dekonstruktivismus: es gibt keine Einheit von Wort und Sinn Dekonstruktivismus in der Kunst: Zeichen und Codes müssen keine Einheit bilden Begriff Postmoderne wird in Bildender Kunst meistens abgelehnt narrative und mythologische Strukturen werden u.a. mit einbezogen (von Moderne noch abgelehnt) insgesamt: Forderung nach Pluralismus, Subjektivität, Abkehr von Abstraktion, Einbeziehung der Massenmedien, Verwischung von Gattungsgrenzen und Akzeptanz des Zitats als künstlerisches Mittel Einzelgespräch Ohme LED mit Datenstrom: WS2811, "NeoPixel" u.a. Lauflicht mgl., bunte Konstellationen etc. Lüsterklemmen statt Löten verwenden (4x nebeneinander) zwischen Controller und 1. LED-Streifen Verbindungskabel gelötet Bachmann: "Und du heißt wirklich Friedrich Fröhlich?" Geradenbild Konstellation h-h-f-s im Klassenraum installiert Kabel zwischen LED-Streifen noch nicht gekürzt bis zum nächsten Klassentreffen so belassen und eventuell neuere Leistenideen umsetzen (leicht abgehende Leistenenden, Licht radikal "schneiden", Lüsterklemmen)
Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler)
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler)
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. Matthias Bleyl Überblick der allg. künstl. Entwicklung (Malerei, Bildhauerei, Architektur/Design) zw. 1900 u. 2000 "Dieser Ballast gehört auch mit dazu" im Kaiserreich offizielle, repräsentative Kunst: rückwärtsgewand Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt viktoria-k.jpg 1896 gemalt, zeigt Szene von 1814 oppositionelle Sicht: unverstellte Sicht auf damaliges Leben Vergleich "Badende Knaben", Philipp Franck (1917) u. Bild v. Liebermann Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900) badende-jungen-liebermann-k.jpg vom Kaiser als "Rinnstein-Kunst" bezeichnet Ansicht, künstl. Moderne sei "in den Rinnstein" niedergestiegen, da sie das Elend noch scheußlicher hinstelle als es schon sei Berliner Secession, gegründet 1898, Gegenpol zum akad. Kunstbetrieb orientierte sich an frz. Kunst (damals nicht angesehen) Impressionismus Impressionismus in Frk.: schon 1870er sehr ausgeprägt Lichtsituationen einfangen (muss rel. schnell gemalt werden, deshalb manchmal skizzenhafter Charakter) Van Gogh: vieles wahrscheinlich nicht vor Motiv entstanden (wie bei Impressionisten üblich), sondern im Atelier Ziel: gefühltes statt realem Sehen zeigen (siehe auch Expressionismus) Farbwahl nicht natürlich Pariser Herbstsalon, 1905: kritisch als "mitten unter den wilden Tieren" bezeichnet Die Brücke, 1905 in Dresden gegründet motivisch frz. Malerei nahe verlaufende Farbigkeit in dt. Bild rar, eher flächig, "ruppig", "unkultiviertes" Umgehen mit Farbe wollten Kern der Dinge darstellen Versuch, Menschen in wahrer Natur darzustellen (ohne Aktmodelle) Vergleich Damenporträt v. Robert [Nachname nicht verstanden], 1907 (anerkannte Kunst, wie Dame in kaiserl. Zeit auszusehen hat) u. zeitgl. entstandenes Bild v. Kirchner Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner sitzende-dame-k.jpg Berliner Straßenszenen v. Kirchner Hektik d. Alltags dargestellt, Treiben in Berlin Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger paul-hoeniger-k.jpg Kirchner zeitgl. zu Hoeniger (alte Malweise, dokumentarisch): zeigt, dass es nie eine homogene Stilepoche gegeben hat rel. Thematik (ab Spätantike) nimmt seit Aufklärung ab express. Tendenzen nicht nur in Malerei Vergleich Stil Skulpturen v. Ernst Balach ("Das Wiedersehen", 1926 ) u. Hermann Scherer Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler) hermann-scherer-k.jpg Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck gestuerzte-k.jpg f. Ehrenfriedhof auf d. Kaiserberg entworfen (Verantwortliche bevorzugten jedoch patriotischere Skulptur) Mensch = als lebendige Architektur verstanden immer wieder: offizielle Sicht vs. Opposition Manifeste 1. Hälfte 20. Jhd. beliebt rasche Entwicklung d. Stile (Bsp. Franz Marc, innerhalb 4 Jahren) Kandinsky: "Über d. Geistige in d. Kunst" nicht nur eine Formspielerei, sondern Versuch, das "Geistige" bildnerisch zu erfassen Sonderfälle / "Einzelkämpfer" d. Express. u.a. Paula Modersohn-Becker mit Bauernmädchen, 1904 Propaganda vs. Realität Krieg gr. Einfluss auf Künstler (viele Freiwillige) Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner soldat-k.jpg dargestellt m. verstümmelter Malerhand notiert Gute Künstler scheinen irgendwann immer ihre älteren Arbeiten zu zerstören u.a. extremer Stilwandel durch Krieg Max Ernst blendete in Autobiografie Kriegszeit aus: "am 1. August 2014 gestorben, am 11. November 1918 wiedergeboren" Weimarer Republik 1919 Bauhaus Bauhaus ausgerufen neu: Kunst u. Handwerk Handwerk sollten unter Architektur zusammengeführt werden Paul Klee: Formreduktion, im biograf. Verlauf gut sichtbar Geradenbild Einzelgespräch m. Ohme gefrästen Test auf PVC-Platte (weiß) abgeholt schaut teilw. ausgefranst aus Bachmann fragen, warum u. wie änderbar, ansonsten gut für geplante Licht-Konstellation: keine Leuchtstoffröhre verwenden, da veraltete Technik LED-Version: ledigl. kopiert nur verwenden: ohne abdeckendem Opalglas Vorteil LED: lässt sich dimmen (je nach Geradenart unterschdl. Helligkeit) Nachteil LED-Leiste: besteht aus vielen kleinen LEDs wäre wieder "Rückkehr zum Pointillismus" (Bewegung durch Punktanreihung) Leuchtbänder: viel zu schwach, wenn dann eher als individuelle Form nutzbar (Gerade ist da lediglich eine mögl. Form) Rotverschiebung bei Galaxien f. Helligkeit/Farbwert v. LEDs nutzen? Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. Bauhaus Bauhaus: Umschwung v. Handwerk Handwerk zur Industrie Vgl. Marcel Breuer Holzstuhl m. Muster (keine Massenprodkt. mgl.) u. späterem Stuhl aus Stahlrohr (1930) Piet Mondrian: "Neue Gestaltung", 5. Bauhausbuch Composition XX., 1920, Theo van Doesburg doesburg-k.jpg Doesburg: ähnl. Kompositionen wie Mondrian De Stijl Manifest, 1918 Universelle als Alternative zum Individuellen notiert "Am Anfang war der Strich." Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart vordemberge-k.jpg Arbeiten teilw. keinem Künstler mehr zuordbar, Form wird "beliebig", eben verallgemeinert Konkrete Kunst Konkrete Kunst = Linie, Fläche, Farbe Max Bill u.a. Abwendung v. Express. hin zum Sachlichen = Neue Sachlichkeit, 1920er "Ich hätte ihn auch bei der Aufnahmeprüfung durchfallen lassen." (Bleyl zu Hitlers dilettantischen Arbeiten) [gedankl. abwesend]
monument 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
"monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
Künstler Kurs Bibliothek "Bilder aus Licht", Ulrike Gehring Dan Flavin Dan Flavin, 1962: quadr. Leinwände m. schwarzer Ölfarbe überzogen, Ränder m. Grühbirnen umsäumt "monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin Dan Flavin dan-flavin.jpg Absicht: endl. Bildfeld mittels Licht auf räuml. nicht zu def. Umfeld zu erweitern Zeit d. Einführung v. Leuchtstoffröhren in d. Kunst, novum Materialästhetik (handelsübl. Röhre) in Arbeit einbezogen "Werkentwicklung" (wie bei vielen anderen Künstlern) nicht ersichtlich, betont eher Interesse an Variation u. Modifikation eines Röhrensystems nimmt keine Änderung an Material vor, Gestaltungswillen wird Material untergeordnet nur Einfluss auf (1) Auswahl, (2) Plazierung u. (3) Expostition ? im Raum wird zur Kunst durch ästhetisches Formverständnis Vorgaben: (1) Standardfarben (Gelb, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, daylight, cool white, warm white, soft white) (2) Länge (2,4,6 u. 8 Fuß) = 40 unveränderliche Farbmodule, zw. 1963 u. 1996 in über 500 Arbeiten kombiniert einfarbig weiße Installationen dominierten in d. 1960er Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin Dan Flavin, Richmond Hall, Houston dan-flavin2.jpg gibt in d. 1980er u. 1990er zugunsten mehrfarbigen, bunten Arragements Monochromie auf notiert Röhren im Baumarkt suchen, wo Enden einfach sind, ohne langer Kunststoffstreben Konstellation m. Röhren u. variablem Abstand zur Wand (mehrere cm) 3 Hauptaspekte (nach Donald Judd): (1) Lichtröhre als Lichtquelle (2) in d. Raum ausgestrahltes Licht (3) Plazierung d. Halterung auf einer Fläche Turell: phänomenologisches Erscheinen v. Licht (Licht = Material, Wahrnehmung d. Betrachters = Medium seiner Kunst) Flavin Dan Flavin: Leuchtkörper wichtig, materialästhetische Rolle (Röhre = Material, Licht = Medium) Leuchtkörper: ultraviolettes Licht wird erzeugt, durch Fluoreszenz-Beschichtung wird sichtbares Licht erzeugt notiert zum Testen nach 4 kl. Röhren (bis 50cm) schauen Geradenbild Einzelgespräch Bachmann Alberti Wolfgang Alberti (Holzwerkstatt) wegen Holzplatten zum Testen fragen Material (1) bisherige Tests auf Kunststoffplatten: Fräsblöcke / PUR-Hartschaumplatten Material (2) Tischlerplatten m. Absperrholz (rund 3mm) (-) verliert durch "Verletzungen" / Ritze einer Seite an Stabilität Material (3) Spanplatten sollten m. dünnen Schichten sein (nicht wie im Baumarkt üblich) oben u. unten jeweils eine dicke Schicht (-) dicke Schicht meist nur wenige Millimeter dick Material (4) MDF: Schichten meist nicht gleichmäßig Kern bröckelt Material (5) Massivholz (m. Hobelmaschine glätten ) nur m. dichten Jahresringen muss feinporig sein notiert Holzatlas in Bibliothek besorgen Material (6): PVC-Platten (hat er zum Testen da) Steifigkeit (biegt sich weniger durch) immer wichtig Stichel stabiler (durch V-Fräsung) als gerade Bohrung, geht aber max. 4mm tief Kurs Farbe Weiss Paul Graham: American Night American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham paul-graham.jpg "American Night": u.a. Filter in d. Filmtechnik (Nachtszenen können tagsüber gedreht werden) Leuchtstoffröhre: Was wäre eine zeitgemäße Umsetzung Leuchtstoffröhre damals Neuheit, Einsatz auch im Privatbereich, sichtbar LED: rel. Neuheit, Einsatz zwar auch im Privatbereich, aber eher versteckt (hinter alter Glühbirnenform, unter Regalen etc.), LED wird nur als Ansammlung v. LEDs bedeutend (einzeln nicht genutzt)
Einzelgespräch m. Schellbach Kilian Schellbach (im Atelier) soll Zwischenschritte nicht entwerten, sind für das "Große" wichtig "Horizont" bleibt im Hintergrund bestehen, davor viel schaffen über Drang nach Neuem geredet (wie Kubismus durch Realismus) u. was heute so einer wäre (Problem d. Postmoderne!) was Künstler (wie Picasso Pablo Picasso) antrieb, ob die Theorie oder das "einfach Schaffen" im Vordergrund stand (meist bestimmt erst nachträglich überhöht theoretisch betrachtet) Bruno Latur "Wir sind nie modern gewesen" Bertold Brecht: nicht politische Kunst machen, sondern Kunst politisch machen ? zu den Konstellationen: auf Leinwand ganz andere Wirkung (eher als "Malerei" wahrgenommen) umsetzen Umsetzungs-Ideen in Liste sammeln u. umsetzen (bisher zu verstreut) bei Konstellationen geht es zwar noch nur um Form (und was beim Betrachter dabei entsteht, wie Symbol [h-h-h-v], Raumplan [h-h-s-f], …), dennoch mehr ausprobieren Konstellationen als Übung / Studium an Wirkung, an Geraden, an Material betrachten schauen, welche Ergebnisse in meinem Denken aufgehen (die dann weiter verfolgen) seinen Vorschlag, ob Klassentreff in meinem Atelier, per E-Mail bestätigen / ablehnen Kurs Vorlesung (vorbereitende Infos) "Relevanz der Kunst / Kunst der Relevanz" (Diskussionsreihe, 2.12. / 16.12. / 13.1.2016) "Kunst muss es geben: das steht nirgends geschrieben." (Adorno zur prinzipiellen Fragwürdigkeit künstl. Praxis) Kunst geht keine objektive Notwendigkeit voraus ist zwar Bedingung ihrer Autonomie, aber dadurch scheint sie aus ethisch-politischer Perspektive generell anfechtbar durch gegenwärtige globale Krise verschärft sich Dilemma (Ästhetik gerät gegenüber Ethik u. Politik in die Defensive) 1. Termin: "Relevanzdiktat u. das Spezifische d. Kunst" seit 20 Jahren erneute Hinwendung zu sozialen u. politischen Problemstellungen Kunst um ihrer selbst willen zu produzieren: erscheint Künstlern nicht nur unbefriedigend, sondern aufgrund vieler großen Krisen auch fragwürdig statt auf sich selbst zu reflektieren soll Kunst Verbindung zur realen Welt suchen Bemisst sich heutige Relevanz nur nach ihrer Öffnung aufs Soziale? Oder sind künstl. Praxen relevant, die auf Zweckfreiheit / Eigengültigkeit v. Kunst beharren? 2. Termin: linke Kunst (interessiert mich nicht so) 3. Termin: "(Un)Möglichkeitsraum Kunstfeld - eine Bestandsaufnahme" Warum und zu welchem Ende studiert und produziert man Kunst? Begehren nach Relevanz Relevanz u.a. als Anteil am Kunstmarkt (ökonom. Erfolg), Reflektion auf soziale Verhältnisse o. auf ihre eigene Produktion hin unterschiedl. verstanden "Im Zentrum der Diskussion soll die Frage nach der Motivation künstlerischer Praxis im Verhältnis zu den Bedingungen und Grenzen der Institution Kunst stehen."
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet, animiert durch Treff mit Daniels Dieter Daniels) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol Kurs Farbe Weiss Film "Alles kommt aus dem Schwarz und verliert sich im Weiß", ARTE, 2012 Pierre Soulages (*1919, frnz. Maler u. Grafiker) Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages pierre-soulages.jpg neben Hans Hartung Hauptvertreter abstrakt-ungegenständlichen Richtung frnz. Gegenwartsmalerei Kompositionen mit breiten schwarzen Balkenformen vor hellem Grund arbeitet mit Licht, was reflektiert wird Fred Kelemen Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker schwarzraum-k.jpg nicht angressive Farben: Schwarz u. Weiß (Lagerfeld) Ad Reinhardt (1913-1967, US-amerik. Farbfeldmaler, Karikaturist u. Kunsttheoretiker) "Grau ist offen" umsetzen Leuchtkasten, sehr krelles Licht durch Gegenlicht werden davor montierte G. komplett schwarz Film "Freistil oder Was die Waschmaschine träumt", ARTE Schneekristalle entstehen in Wolke (Kügelchen aus Staub u. Wasser formt sich immer wieder um, bis Urkristall mit sechseckigen Grundfläche entsteht) Forscher unterscheiden zw. 80 verschiedene Kristallformen "Mensch und Maschine", Lem aus "Die Technologiefalle", Essays versucht durch Beweisführung d. Unterschied zw. Mensch u. Maschine offenzulegen (1) "Der Mensch als Maschine", Lamettrie (18. Jhd., frz. Philosoph u. Materialist) Was heißt dem Menschen "gleichwertig"? Eigenschaften Mensch u. andere Lebewesen: lebendgebärdender Säuger, ausgestattet mit Organen Unterschied: Geist / Gehirn (2) Alan Turing: Ist es möglich, einen "endlichen Automaten" zu konstruieren, der im Gespräch nicht v. Menschen unterscheidbar ist? Lem hat viel darüber m. anderen diskutiert überlegt, dass Maschine immer aufgedeckt würde, wenn verlangt wird, dass eine Geschichte, ein Witz o.ä. m. eigenen Worten wiedergegeben werden soll Maschine wiederholt alles am ehesten wortwörtlich Mensch: erinnert sich nicht an den genauen Wortlaut, sondern an den Sinn (versteht d. Text) Dilemma: Wie können wir uns davon überzeugen, ob die Maschine "Computer" überhaupt etwas versteht? "etwas verstehen": besitzt mehrere Ebenen u. Arten Computer fehlt Selbsterhaltungstrieb "nur wer erfolgreich frißt oder erfolgreich ausweicht, ist am Leben geblieben" (3) Selbsterhaltungstrieb ließe sich in gewisser Form d. Computer "beibringen" Douglas R. Hofstadter beschreibt, wie er in einem Versuch Mensch von Maschine unterscheiden sollte Studenten antworteten ihm so, dass er glaubte, mit einem Computer zu reden Computer können immer bessere Simultanten sein (4) Maschine kann ein "geschickter 'Betrüger'" sein erkennt an Häufigkeit bestimmter Worte, was für ein Thema besprochen wird u. reagiert darauf dementsprechend (ohne es jedoch zu verstehen) (5) nicht nur Maschine ist entscheidend, sondern auch der Gesprächspartner Mensch (Dummkopf o. Genie) (6) Mensch beschäftigt sich zu viel m. Mögl. d. Computers als m. Funktionsweise d. Gehirns Lem schreibt über Versuch sich als alternder Mensch an Namen zu erinnern wie gesuchter Ausdruck dann doch "auftaucht", ist ihm nicht verständlich Unzuverlässigkeit bei Beherrschung d. gespeicherten Informationsvorrats im Gehirn sinnvoll können auch unbewusste Handlungen sein (zwar nicht bewusst abgespeichert, aber dennoch vollführt) offene Frage: zweigeteiltes Gehirn (mediz. trennbar in 2 "Geiste") (7) hält Turing-Test nicht mehr für geeignet Frage (f. Philosophen): "Wozu zum Teufel brauchen wir eigentlich eine Maschine die den Menschen so hervorragend simuliert, dass sie in ihrem sprachlichen Verhalten nicht mehr vom Menschen unterscheidbar ist?" Vorteile Mensch u. Vorteile Computer hervorheben, Nachahmung nicht sinnvoll (8) Einfluss d. Menschen auf Tumore (je nach Zustand d. Geistes anders) 1/3 d. Lebens verbringt Mensch im Schlaf Computer schlafen nicht, Menschen würden ohne Schlaf nicht länger als 1 Woche überleben Warum Träume wichtig, bisher nicht geklärt (9) Turing-Test wird nicht klären können, ob Computer ein Bewusstsein haben oder nicht bedeutet v. Maschine besiegt zu werden Demütigung? (10) berichtet über 1. v. Computer geschriebenen "Liebesroman" viele Menschen wollen Romane kaufen, wo Autor = Maschine Computer werden im Porno-Bereich eingesetzt für Lem eine "der größten Entäuschungen" Kluges muss u. wird anscheinend immer Dummes / Primitives mitschleppen (weiter bei Abschnitt 11) Einzelgespräch m. Ohme sein Programmabschnitt zur Abfrage u. Neuberechnung v. Geraden in bestimmtem Bereich eingefügt Kurs o.T. Geradenbild gepunktete Konstellation fertig gestellt Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30 konstellation5-k.jpg Pkt., die über den Rand hinausgehen, ließen sich einfach teilen neue Konstellation angefangen (herausragende Geraden, komplett weiß, nur Schatten sichtbar)
Einzelgespräch mit Ohme Fräsen nur Geraden im G-Code speichern, die innerhalb Fräsgebiet liegen bei längeren Geraden Mittelpunkt verschieben u. Länge ändern sein Vorgehen: (1) Geraden Endpunkte erreichnen (2) Abfragen starten (wie: x1 u. x2 liegen links o. rechts v. Fläche, y1 u. y2 liegen oberhalb o. unterhalb v. Fläche, Gerade liegt vollständig in Fläche) (3) Endpunkten korrigieren (am Rand d. Fläche) notiert Konstellation Bsp. Bezeichnung 4 Geraden: "Konstellation s-v-v-f"
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit) Geradenbild AV-Labor mit Schneideplotter Ganzkörperporträt für spätere Radierung auf Kunststoffplatte geritzt Linienanzahl: 787 (dunkle Bereiche etwas ausgedünnt) 20cm/s u. 350gf m. Messer (gelb) Hilfskonstruktion aus Pappdeckel, damit sich beim Schneiden der Kunststoff nicht abhebt (durch Dicke d. Materials) nicht spiegelverkehrt geschnitten (für Radierung jedoch wichtig, heutiges Ergebnis also nur für Test nutzbar) 3 x Ganzkörper-Plott auf einfachem A3-Papier (mit unterschdl. Abtastungswerten u. Abweichungen in Grad u. Länge) notiert ab jetzt keine Ganzkörperporträts mehr plotten, außer für Radierung u. Holzschnitt! Einzelgespräch m. Lehmberg wg. Kaschieren (nicht angetroffen, Termin f. kommende Woche vereinbaren) Radierwerkstatt E-Mail wg. Treffen geschrieben nach OK Motiv neu, spiegelverkehrt u. evtl. mit dickeren Linien (doppelt auftragen) plotten
Ergebnis Fräsemaschine aus unterschdl. Perspektiven / Lichtverhältnissen
Ergebnis Fräsemaschine aus unterschdl. Perspektiven / Lichtverhältnissen
Geradenbild Einzelgespräch mit Baumgartner da sie selber Linienbündel-Stil bearbeitet, diese Arbeiten eher außen vor gelassen maschinell erzeugte Linienbündel findet sie langweilig (zu starr) arbeitet auch gerne in Serien (Mark Helmut Mark hatte mir zu einer Einzelarbeit geraden / auf den Punkt bringen) Frage: Warum Holz? Warum kein Metall? Hintergedanken dazu sammeln (natürlich, eigenen [mit kleinen "Fehlern"], arbeitend) mittels Plotter Motiv in transparente Platte ritzen u. Radierung drucken (Werkstätte anfragen, mit Verweis auf Baumgartner) findet verdreifachte Geraden (parallel laufende Geraden) interessant (mehr Bewegung) umsetzen Radierung f. Druck vorbereiten (AV-Labor wegen Plotterzeit anfragen) u. Werkstatt kontaktieren umsetzen mehrere Holzplatten (weich) kaufen und Ausschnitte aus Motiv umsetzen verschd. Farbvarianten (1) nur Holz (2) Linien schwarz (Spray), Farbe auf Grundplatte danach abschleifen (3) Linien schwarz (Spray), Grundplatte rot/blau/… (mit Rolle auftragen) nach Umsetzung wieder Einzelgespräch anvisieren, um weiteres Vorgehen zu besprechen Einzelgespräch mit Ohme Besprechung 1. Ergebnis mit Fräsemaschine Ergebnis Fräsemaschine aus unterschdl. Perspektiven / Lichtverhältnissen fraesetest1-k.jpg seitl. Ansicht mit Gegenlicht: fotorealistisch "Bildnegativ" entsteht bei seitl. Frontallicht eigentl. Fräsedauer: 15 Minuten (gr. Arbeiten also zeitlich mgl.) umsetzen 2 Motive erzeugen durch 2 unterschdl. Ausweitungen der Linienbündel an einem Strang (links u. rechts von Hauptgerade) notiert mittels Lichtinstallation (zeitgesteuert) lassen sich unterschdl. Sichten / Motive auf Fräsearbeit hervorheben mit neuem Test ausprobieren (2-motivig) spannende Diskussion über das kleinste Teilchen, den Urknall, Paralleluniversen und überhaupt über das Ganze E-Mail an Bachmann wegen Wunsch auf Erhalt d. Ergebnisses geschrieben (kann er Ohme übergeben) radikal Wurzel (lat. radix / Radikal) (1) Wurzel (Pflanze) ahd. wurzala "das Gewundene" Grundorgan d. Kormophyten (weitere: Sprossachse u. Blatt) Sprossachse: trägt Blätterdach, bewegt jenes in günstige Position Wurzel: primär für Aufnahme v. Wasser (u. meist auch Mineralstoffen) zuständig Transport findet innerhalb Zellen o. im Zellzwischenraum statt zur Befestigung unter umständen auch als Speicherorgan für Reservestoffe genutzt Wurzelsystem: Gesamtheit d. Wurzeln (a) heterogene Wurzelsysteme (Allorhizie) senkr. nach unten wachsende Hauptwurzel (b) homogene Wurzelsysteme (Homorhizie) besteht aus zahlreichen gleichrangigen Wurzeln Übergangsbereich v. Wuzel zu Baumstamm: Wurzelstock Ausgestaltung Wurzelbild abhängig von Gründigkeit Boden (Festigkeit) Unterscheidung in Ausdehnung d. Wurzeln: (a) Tiefwurzler Pfahlwurzel (Allorhizie) wird in Richtung Grundwasser getrieben (b) Flachwurzler angepasst an im Boden versickendes Oberflächenwasser (c) Herzwurzler Wurzeln dringen in alle Richtungen vor (entsteht Herzform) Befestigung d. Wurzeln u.a. (a) Stelzwurzeln (bei Wasserpflanzen) (b) Atemwurzeln (in Sumpfgebieten nach oben wachsende Wurzeln, die Pflanze mit Sauerstoff versorgen) (c) Luftwurzeln (Regenwasser wird aufgesogen) (2) Wurzel (Linguistik) (a) Wortstamm, aus dem durch Ableitungssilben neue Wörter gebildet werden Bsp: Wort - wörtlich - antworten - Verantwortung - Verantwortlichkeit (b) durch historischen Vergleich erschlossener Wortstamm Bsp: neu (dt.) u. new (engl.), nuovo (itl.), neuf (frz.), neos (gr.) überall mgl., wo Sprachen auf indoeuropäische Wurzel neu(i)os zurück gehen (3) Wurzel (Graphentheorie) Unterscheidung zw. Wurzel u. Knoten Wurzel: alle weitere Knoten sind von Knoten aus erreichbar Knoten hat keinen Vorgänger (4) Rhizom (Philosophie) Begriff v. Wurzelgeflechte abgeleitet zentraler Begriff d. Philosophie v. Gilles Deleuze u. Félix Guattari (entwickelt 1970er) Metapher für postmodernes/poststrukturalistisches Modell d. Wissensorganisation u. Weltbeschreibung ersetzt ältere (durch Baum-Metapher dargestellte) hierarchische Strukturen Baummodell gibt es keine Kreuzungen u. Überschneidungen Rhizom: "vielwurzelig" verflochtenes System
Handabdruck (negativ, mit Pigment), El-Castillo-Höhle
Handabdruck (negativ, mit Pigment), El-Castillo-Höhle
Zimmermalerei, schwarze Sprühfarbe, Handnegativ, 30
Zimmermalerei, schwarze Sprühfarbe, Handnegativ, 30
notiert zum "grundsätzlich": El-Castillo-Höhle (gehört zum Monte Castillo Höhlenkomplex), Kantabrien aufsuchen (Handnegative) ca. 25 Handabdrücke Handabdruck (negativ, mit Pigment), El-Castillo-Höhle el-castillo-hoehle.jpg verbinden mit Bilbao/Guggenheim Zimmermalerei, schwarze Sprühfarbe, Handnegativ, 30 wandmalerei-k.jpg umsetzen 10 x Handnegativ auf Papier austesten (Spreizen d. Hände, Farbmenge) evtl. auch mit hellgrauer Sprühfarbe (nur schemenhaft erkennbar) Papier im AV-Labor anfragen Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet) Einzelgespräch mit Ohme curveVertex() durch line() ersetzen, dafür Abstände verkleinern Angaben im G-Code in mm S12000: Anzahl Umdrehungen pro Minute T2: verwendetes Werkzeug, kann im Prozess automatisch ausgetauscht werden Stichel für feinere Arbeiten, Fräse (kugelförmig) mit min. 1,5mm Durchmesser, max. Tiefe 3mm y,x umrechnen (Grafik von oben links nach unten rechts muss zu unten links nach oben rechts) G0 X0 Y0 Z2: Position 0;0 u. Abstand zu Platte 2mm G0 Z2: Fräser schwebt 2mm über Platte Bsp: G1 X20.4 Y10.6 Z-3 G1 Z1: fährt hoch G0: schnell fahren (für Positionswechsel in d. Luft) G1: fräsfahren S0 M5: abschl. Befehl mit Stichel lassen sich schräge Abgründe erzeugen, mit Fräser alles als steile Flucht (dafür deutl. tiefer) Stichel evtl. für negativ verwenden (weiße Bereiche sollen herabgesetzt werden) unterschdl. Höhen je Graustufenwert mgl. (hellgrau = nur wenig tief, schwarz = sehr tief) Ohme G-Code zusenden, evtl. Mittwoch Test fräsen E-Mail von Ohme: "Hallo Fr³, […] PS: Fr³ := Fräsender Friedrich Fröhlich"
Radikal! Grundsätzlich!
"Radikal! Grundsätzlich!"
Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark radikal "Radikal! Grundsätzlich!" radikalk.jpg gute Voraussetzungen für künstl. Schaffen (1): introvertiert (2): "da sicherlich nicht so an Frauengeschichten interessiert: eine gute Voraussetzung!" (keine Ablenkung, frei zitiert) zur künstl. Arbeit: mehr auf Inhalt konzentrieren, Maschine / Medium nur nutzen Bsp: Liedschlag, Totenschädel o. Handabdruck Bedeutung in d. Geschichte d. Kunst / d. Menschens / d. Welt bisher gute Ansätze, aber noch zu didaktisch (erzieherisch, methodisch) Format/Größe d. Drucks auf Papier überdenken (evtl. bis an Papierrand gehen, Rand dann durch Plotter vorgegeben) nicht so kleinteilig bleiben, größere Formate, flächiger Ziel Donald Judd (1928-1994, US-amerik. Maler, Bildhauer u. Architekt, mit Hauptvertreter Minimalismus): Komplexes einfach ausdrücken ein bisschen radikaler heutige Entsprechung v. Handabdrücke finden (Bsp. Pech Merle , 25.000 v. Chr.) m. Hand einfach vieles ausprobieren / Abdrücke, Scans, nachzeichnen, Kontur, Schattenwurf) nicht nur Hand o. Kopf umsetzen, sondern ganzen Körper abbilden Hinweis, mehr m. Kommilitonen ü. Kunst diskutieren nicht für andere verständlicher/einfacher umsetzen, es muss für mich selber stimmig sein Frage d. Qualität in d. Kunst Einzelgespräch mit Bachmann u. Ohme riesige Fräsemaschine im Keller benötigen dxf-Format max. mit Stichel fräsen, spitzkonisch max. 16h Arbeitszeit je Arbeit erlaubt max 3mm je Linie mit Stichel mgl. (sehr feine Linien) Holz, gleichmäßige Faserrichtung, sehr zäh Bsp: Ahorn (feinporig) o. Linde frei von Jahresringen anfängl. Test in Postkartengröße m. groben Muster evtl. mit Ahornfunier verleimen (Oberfläche besser sichtbar) nachfragen nach Funier: Kisten und Leistenfabrik, Leipzig Größe 1x1m kein Problem (kommt aber auf Arbeitsaufwand an) G-Code erzeugen m. Processing bei Einzelgespräch m. Ohme kommende Zeit umsetzen ihm Bsp.-Processing-Code erzeugen für Motiv inkl. PDF
Kurs Klasse Mark Helmut Mark Plakatvorschlag mit Korrespondenz per Klassen-E-Mail-Verteiler (a la "heute kann ich nicht", "werde später kommen") passt zu Vereinbarungen zu priv. Freizeittreffen Titelvorschläge Ausstellung "Die kommende Gemeinschaft" Geradenbild weibl. Skulptur mit weißen Holzgeraden überzogen morgen nachschauen, wie es auf mich wirkt (wenn nicht gut, wieder entfernen) Einzelgespräch mit Daniels Dieter Daniels mgl. Hausarbeit zu "Digitale Readymades" wenige Arbeitsbeispiele gefunden (und dann für mich nur schwer verständlich o. zu einfach) "Domain Name Readymades", Constant Dullaart "digital Redymade" "On the first of July 2000, MTAA placed the words 'Ready Made' into a commercial search engine. The ten resulting URLs have become our 10 Digital Ready Mades. The top row of 'The Fountain' icons above link to standard Digital Ready Mades. The lower five icons link to Assisted Digital Ready Mades." kunstunabhängige Readymades: READYMADE NAMES, "Brandable Domain Names For Sale" France Objets Trouvés "The easiest way to find a lost item, or get in contact the owner of a found item!" fälschlicherweise als "Digital Readymades" bezeichnet? (visuelle Verarbeitung von Daten ist kein Readymade Ready-made mehr) Objet trouvé Digital Readymades: A Re-Presentation of Pre-Existing Media "curatingYouTube", Robert Sakrowski Interview mit Constant Dullaart Gesamtstrategie verstehen, m. Bsp. künstl. Umgang mit gefundenem Material im Digitalen untersuchen gefundenes Material wird von Nichtkünstlern verarbeitet Was ist der Unterschied bei künstl. Arbeiten? Wie kann man dig. Gefundenes heute als Kunst / als etwas Neues "verkaufen"? anderes Bsp.: Christian Marclay (*1955 in Kalifornien, US-amerik. Künstler u. Komponist) als Vergleichsbsp. "The Clock" u. Katzenvideo von Marclay verwenden
Porträt mit Fäden o.ä. ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen)
Porträt mit Fäden o.ä. ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen)
Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540–1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien
Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540–1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien
Geradenbild notiert Michael Scott recherchieren f-rie-dr-i-c-hfr-öhl-ic-h Porträt mit Fäden o.ä. ausprobieren (Geraden vom Bildrand aus über gesamte Fläche ziehen) geradenportrait.jpg Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made "Alles nur Konsum - Kritik einer warenästhetischen Erziehung", Wolfgang Ullrich, 2013 Wolfgang Ullrich (*1967, dt. Autor, Kulturwissenschaftler u. Berater) "Wer als Grundlage aller Waren Gestaltung ansieht, erblickt im Konsum ein relevantes Feld der Ästhetik und macht sich vielleicht sogar Gedanken über eine warenästhetische Erziehung." (1) Fiktionswerte Gebrauchswert d. Ware wird mit Fiktion ergänzt Produkte (wenn mehr als nur Gebrauchswert) können (positiv) beeindrucken, motivieren u. erziehen Konsumieren kann wie Lesen eine Kulturtechnik sein "wie Platon weigern sich heutige Konsumkritiker zw. Schein als ästhetische Funktion mit eigenem Wert u. Schein als Vortäuschung, Manipulation u. Verhängnis zu unterscheiden" sieht fiktionalen Wert positiv kritisiert Standpunkt Produkte würden nur hinters Licht führen u. entfremden Saliera (Salz- und Pfefferstreuer), 1540–1543, Benvenuto Cellini , KHM Wien saliera-k.jpg (2) Inszenierungsfolgen Einfluss d. Verpackung Produktpreis durch Aufladung d. Produktes mit einer Bedeutung erhöht Alltägl. nicht akzeptiert Verwandlung Produkt zu spannend, wichtig, neu u. unerwartet von Konsumenten gefordert "Die ganze Ding- und Konsumwelt ist eine einzige große Übertreibung" Produktinszenierungen beeinflussen Konsumenten unterschwellig stark u. prägen Verhaltensweisen Produkt selbst relativ unwichtig / Art u. Weise wie es verpackt ist wichtiger Konsumenten durch Produkte mehr geprägt als von polit. Theorien, intellektuellen Debatten o. Argumenten in Talkrunden (3) Situationsfaschismus Produkte erfüllen FUnktion von Benimm-Ratgebern "[…] führen durchs Leben und mit sanftem Druck geben sie vor, wie man sich zu verhalten hat" Antike: Rhetorik gehörte zu den artes liberales (freien Künsten) Heute: Konsumieren u. Umgang mit Konsumprodukten ist heute als Kunstfertigkeit zu erkennen Aufwertung d. Konsumenten zum Profi: beliebtes Vorgehen d. Produzenten u. Designer kaum noch möglich, eine Tätigkeit unambitioniert nachzugehen "[…] zugleich jedoch wird man immer wieder mit der eigenen Mangelhaftigkeit konfrontiert, weil irgendein Accessoire fehlt oder nicht genau passt" (wg. Einzelgespräch vorzeitig gegangen, Notizen durch Handout vervollständigt) Einzelgespräch mit Meyer-Krahmer Wittgenstein Ludwig Wittgenstein-Sitzung zusammenfassen für mich interessante Passagen ausarbeiten auf sein Werk eingehen, philosophisches Umfeld beachten Augustinus u. Russell recherchieren Kurs Bibliothek (in der Eisenbahnstr. bearbeitet) "PUDDING OVERDOSE.", Friederike Nymphius (über Armleder) hat Kunst d. 20. Jhd. zu seinem Thema gemacht beschäftigt sich in Bildern, Objekten, Installationen u. Ausstellungen mit den sie prägenden Konventionen u. Dogmen dekonstruiert sie ungezwungen, fässt sie zusammen unterzieht sie einer subversiv-analytischen Revision Armleder agiert als Störer, der Mechanismen d. Kunst im laufe seiner Praxis durchschaut hat aus dieser Kenntnis heraus demontiert er sie u. spielt mit ihr künstl. Wurzeln: im Fluxus Fluxus Ende der 1960er ("anarchisch-fröhlichen Verweigerungshaltung gegenüber festgefügten Normen u. Formen") suchte in Gründung d. avantgardistischen "Groupe Ecart" im Kollektiv nach neuen Wegen der Kunstproduktion 1980er Jahre: wichtige Schaffensphase vertritt Schweiz 1986 auf der Biennale, Venedig Teilnahme 1987 documenta 8 "furniture sculptures" u. "abstrakte Kompositionen" entstehen Werkgruppen kommentieren Wandel von Inhalt und Werten d. Kunst durchkreuzen die fortschreitende Ästhetisierung d. Alltags implizite Infragestellung d. konventionellen Kunstbetrachtung gezielte Provokation eingefahrener Denkmuster reflektieren weiterhin intensive Beschäftigung mit Zeitthemen wie Pluralismus, Vermassung u. Reizüberflutung Armleder agiert als Kunstvermittler Bedeutung von Kommunikation für die Kunst erkannt und verarbeitet 1990er: "Künstler-Kurator"-Projekte (behandeln unmögl. Vermittelbarkeit u. Wahrnehmung von Kunst) Auseinandersetzung mit Bildern, Ggenständen u. Kunstwerken seines gesellschaftl. u. kulturellen Umfelds Installation "The Pudding Overdose", 1995 als Metapher für Zustand d. Kultur u. d. sie tragenden Gesellschaft Kunst als Thema: u.a. Installationen "Ne dites pas non!" (1997), "Don't do it!" (1997) / kuratierte Ausstellung "Peinture Abstraite" (1995) Installationen geben neue Aufschlüsse zu aktuellen Fragestellungen über die Kunst und deren Rezeption u. beschäftigt sich mit Beziehungsgeflecht zw. Künstler, Kurator u. Betrachter "Kann ein Künstler angesichts der ständigen Verfügbarkeit von Bildern und der Trivialisierung der Kunst durch die Massenkultur noch eine Kunst schaffen, die Bestand hat?" "Gibt es noch Wahrnehmungsmodelle, die sich gegen die (tägliche) Bilderflut durchsetzen können?"
Standpunkt HGB Rundgang 2015 Auseinandersetzung mit Dozent eine Wand im Klassenraum schaut meiner Meinung nach wie "Kindergarten" aus (zu viele unterschdl. Techniken u. Formate); meine Arbeit mittendrinne (trotz meiner Kritik an dieser Hängung) Geradenbilder brauchen mehr "kunstfreien" Platz; wegen weißer Rahmung wird Umgebung verstärkt mit einbezogen weiterhin sollte - trotz meinem fehlenden Einverständnis - nur 1 der 2 Arbeiten gezeigt werden (Selbstbildnis ohne Tod) deshalb Arbeit aus Klassenraum entfernt - Dozent verärgert im unteren Flur 2 Wände testweise bespielt flur1-k.jpg Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark versteht nicht, warum ich unbedingt beide Arbeiten zusammen zeigen möchte soll auf seine Erfahrung vertrauen fragte, wie alt ich sei seine Lösung: Bild hängt jetzt über Waschbecken-Bereich 4 Collagen entfernt unzufrieden neues Bild geplottet Mitarbeiterin AV-Labor/Kommilitonin Kommilitone angenervt von Plottergeräuschen Geradenbild Ohme-Mail (Torus) beantwortet Geradenbild, wo jede Gerade durch kurze Formel bestimmbar ist, aber für Betrachter wie zufällig hineingeworfen ausschaut überlegen, welche Form geeignet ist (Torus, Kugel, …) Universum = Torus? 1 3/4x daumennagellänge Whisky Alkohol (morgen HGB-Urlaub)
Skulptur aus Styropor, Kommilitone
Skulptur aus Styropor, Kommilitone
Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage)
Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage)
Geradenbild (gestern 2 Bilder zur HGB gebracht Meerbild geplottet Gedanken zu Folien-/Druck-/Farbtests Einige dieser Bilder entstanden, weil ich sehen wollte, wie sich Papier wellt, wenn nasse Farbe drübergepinselt wird; wie Schatten hinter der transparenten Folie erscheinen; an welchen Stellen mit der Zeit wieder die Farbe abblättert; wie Licht reflektiert wird und natürlich wie die gewählte Farbe mit dem Motiv des Totenschädels korrespondiert. Schon vor dem Besuch der Warhol Andy Warhol-Ausstellung in Chemnitz war für mich der Totenschädel für die Darstellung der eigenen Vergänglichkeit ein beliebtes Motiv. Überraschenderweise hatte Warhol Andy Warhol auch mit transparenter Folie experimentiert. In diesem Moment Moment stellte ich fest, dass all die Abbildungen im Internet, in Katalogen und auf Postkarten in keinster Weise die Materialität einer Arbeit wiedergeben können. Der Pinselstrich, welcher Rillen hinterlässt; die Folie, die durch Aufdruck Schatten erzeugt; die deutlich sichtbare Mehrschichtigkeit. All dies fehlt in den endlos vielen Darstellungen und macht jene - für mich zumindestens - langweilig. Jetzt verstehe ich auch, warum ich bisher noch recht wenig mit moderner Kunst anfangen konnte. Ich sah zumeist nur Abbildungen von jenen. Leblos. Auch wenn ich vieles noch nicht verstehe oder überhaupt einer Bedeutung beimessen würde, in Realität werden viele Arbeiten zumindestens eines: lebendig.) Bild nur mit Linien geplottet (um herauszufinden, wie lange das Gel hält) Klasse Bildende Kunst Besprechung Arbeiten Kommilitone Kommilitone Skulptur aus Styropor, Kommilitone Kommilitone skulptur-k.jpg Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark weniger Arbeiten zeigen; nur die, die mir vollendet erscheinen zum Rundgang im Flur 2-4 Arbeiten auf 2 Flächen (nicht 3) im spannenden Verhältnis positionieren (nicht nur nebeneinander, evtl. Bereich über Türen nutzen) Signatur (hinten inkl. Datum, Name ausgeschrieben, als Beleg fotografieren und Foto anheften)? 1 Exemplar + Künstlerexemplar (Ausnahme durch bestimmte Themenwahl mgl.) Geraden-Selbstbildnis 100x70 rahmen (heute noch nach Möglichkeiten schauen) Rahmung: weiß oder helles Holz, sehr schlank ohne Abstand zum Rand (kein Passepartout u.ä.) Abstandshalter 4mm (wegen Feuchtigkeit) Frage an Fachhandel: Thema Feuchtigkeit; Rückplatte aus Karton oder anderem Material optimaler? Eigenschaften verwendeter Stift zum Plotten herausfinden kleine Foliendruck-Arbeiten (3 Stk.) überlegen, wie zu rahmen (auch ohne Passepartout) Selbstbildnis mit Totenschädel 70x50 Rahmung neu überdenken nach dem Rundgang: überlegen, welches Motiv zwingend notwendig mit dieser Technik gemacht werden muss (Plotter, Geraden) und umsetzen Fahrt zum Rahmenhersteller Vorschau Idee Rahmung (Fotomontage) testrahmung-k.jpg Ergebnisse: (1) 1xBilderrahmen 100x70, weiß (2) 300g weißes Karton als Platte hinter Bild (3) 300g weißes Karton zum Plotten dadrüber (4) 4x4m Holzleisten zw. Papier und Glas (5) Holzleiste weiß lackieren/matt (6) zur Sicherheit noch 170g Papier kaufen (vlt. geht 300 nicht beim Plotter) (7) mit neuem Kugelschreiber plotten ("dokumentenecht")
Werbe-Bleistift mit Aufdruck Friedrich Fröhlich
Werbe-Bleistift mit Aufdruck "Friedrich Fröhlich"
Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark Film "Mr. Turner - Meister des Lichts" mehr mit Materialien als mit Computer arbeiten Untergrund "arbeitet" mit jedem Auftragen von Strichen / wellt sich, zerreißt / es entsteht zuvor Ungeahntes malerische / zeichnerische Qualität mit einfließen lassen "Male mal ein Selbstporträt!" durch materielle Experimente eigenes Thema finden Computer nur für Startbedingung verwenden Thema durch Probieren herausfinden, nicht durch theoretische Arbeit (die zerstört alles nur) Ziel: Ergebnisse schaffen, nicht nur den Weg dorthin notiert Diptychon (1) Selbstporträt mit Geraden (Fotovorlage), (2) mit der selben Anzahl von Geraden und selber Länge (nur mit anderer Anordnung) Totenschädel Werbe-Bleistift mit Aufdruck "Friedrich Fröhlich" stift-friedrich-froehlich.jpg Verteilen beim HGB-Rundgang 2015 Standpunkt (Notizen der letzten Tage) lähmende Informationstäfelchen neben Werken bereits verstorbener Künstler "Arnold Böcklin (1827-1901) - […]", "Pablo Picasso Pablo Picasso (1881-1973) - […]", "Auguste Rodin Auguste Rodin (1840-1917) - […]" Tod begleitet Werk nicht Frage "Was soll ich tun?" sondern "Wozu sollte ich?" Vereitelung Arbeiten durch Gewahrwerden des unwiderruflich eintretenten eigenen Todes kein vernünftiger Grund eine Arbeit anzufangen / zu vollenden nur noch an Oberflächen kratzen im Stadium des Nichtvollendeten resigniert niederlegen Tod vereitelt ernste Handlung, er macht sie sinnlos offene Fragen: Geht es mir zu gut, um Kunst zu machen? Was treibt den Künstler an? Kunst um der Kunst willen L’art pour l’art schaffen? von pausenlos eindreschenden Weltnachrichten abgestumpft "So lebe ich mit materiellem Gut gesättigt in einer nett eingerichteten kleinen Wohnung, mit Blick auf gegenüberliegende Dächer und dem Leipziger Himmel, mit einem Schluck guten Whiskys, einlullender Musik, einem wärmenden Bett und blicke auf den gerade erst angeschafften großen Arbeitstisch, der eigentlich darauf wartet, genutzt zu werden. Blicke auf die Arbeitsleuchte, die den Arbeitsbereich bei emsiger Arbeit hell erleuchten könnte. Willkommen im Showroom. Willkommen im Wartebereich." als belanglos Gehaltenes für genauso wichtig erklären, gleichstellen eigene Person heraushalten Grundelement des Seins bearbeiten
Geradenbild Einzelgespräch mit Benedikt mehrere Geradenbilder übereinander plotten durch verstärkte Geradenzahl Risse im Papier Hintergrundebene löschen: Pfade doppelt anklicken, dann entfernen (insg. 3 Objekte) Cmd+A (alle Objekte werden markiert) Menü Objekt > Skallieren > 10% / 20% mehrere Testbilder (mit Rissen, schwarze Raben auf schwarzem Papier) für Wirklichkeitsbilder: Autodesk 123D Catch Fotos von Person / Objekt hochladen und automatisch zusammenfügen lassen 3d-Objekt mit Blender in 360 Ebenen zerlegen und leicht drehen
Geradenbild Einzelgespräch mit Benedikt Pen-Plotter CutStudio PlugIn für Illustrator PDF mit Illustrator öffnen Datei neu mit A4 Vektordaten kopieren und dort einfügen 3 Rollen zur Stabilisierung Papier FORCE (Druckstärke): 80g / 120g für A4 zum Testen weniger Linien Explosionsbilder: mehrere Einzelbilder, im Zentrum insgesamt verdichtet so lange überzeichnen, bis größere Risse entstehen nächster Treff mit schwarzem Kugelschreiber und neuen Testbildern
(mit Notizen der vergangenen Tage) Geradenbild 30 Bilder aus Reihe Versuchsanordnung auf A0 geplottet mittels Klammern an Wand befestigt (auch für Präsentation in Klasse so durchführen) Geradenbilder im Klassenraum installiert Einzelgespräch mit Ohme Bereich Himmel / Meer zusammengefügt TV Interventionen [t=]zu "Self Burial", Keith Arnatt "Selbstbestattung", davor "The Disappearance of the Artist" Bezug auf Idee vom Verschwinden des Kunstgegenstandes "Tod der Kunst" extremer Reduktionismus d. Moderne Gedanke von endgültiger Geste Wenn Kunstgegenstand verschwindet, muss auch d. Künstler verschwinden Standbilder als "technische Panne" (damals nicht unüblich) geschaltet Tonspur d. Programms lief während Intervention normal weiter zu "Feuer" (Ursprungsarbeit), Jan Dibbets Projektionsfläche verbrannt nicht für Fernsehgalerie hergestellt Film auf Leinwand projeziert, die ebenfalls angezündet wurde Ende Film und Verschwinden realer Leinwand als Bildträger fielen gleichzeitig zusammen zu "TV as a Fireplace": zw. Weihnachten und Silvester 1969 ausgestrahlt (jew. rund 2:45 Minuten) Schum: "Das Dreieck Atelier-Galerie-Sammler, in dem sich Kunst bisher abgespielt hat, wird gesprengt. Anstelle des rein privaten Kunstbesitzes tritt mehr und mehr die Kommunikation mit einem größeren Publikum durch Publikationen oder das Fernsehen." Ziele Fernsehgalerie: durch marktwirtschaftliche Kräfte eingeführte Trennung zw. Kunstwerk und allg. Öffentlichkeit abschaffen
Roden Crater, Arizona, James Turrell
Roden Crater, Arizona, James Turrell
Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross
Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross
Recherche Land Art Ende 1960er in USA entstanden Kunstströmung 1968 bei Ausstellung als "Earth Works" bezeichnet dt. Bezeichnung "Land Art" 1969 von Gerry Schum geprägt Umwandlung von geograph. Strukturen in Kunstwerk vom kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen Roden Crater, Arizona, James Turrell James Turrell roden-crater.jpg mit vorgefundenen Naturmaterialien oder Eingriffen mit Baugerät und Beton Minimalismus (um Objektivität bemüht) vs. Land Art (romantische, gesellschaftskritische Komponente) Kunstwerke z. T. als Spekulationsobjekte betrachtete Land Art: kein neues Konsumgut, nicht ausstellbar in Galerien / Museen zu Beginn: keine Foto- oder Filmaufnahmen gestattet (Vergänglichkeit) Star Axis, New Mexico, seit 1971, Charles Ross star-axis.jpg Projekte beziehen Landschaft, künstliche Bauwerke und Sonne in Werk ein Land Art ("Es geht um Kunst, nicht um Landschaft") <> Natur Kunst (in Ökologiebewegung entstanden) TV Interventionen Kurs Bibliothek "Ready to Shoot - Fernsehgalerie Gerry Schum" Ausgangspkt: Fernsehen mit breiter öffentl. Wirkung für Kunst nutzen Rezeption von Kunst stärker demokratisieren entstanden im institutionskritischen Geist der 60er nicht nur Dokumentation von Kunst, sondern Kunst selber Scheitern des Projekts durch Absprung öffentl. rechtl. Fernsehsender nach der 2. Sendung Schum und Wevers Übergang zur Videokunst: galerie schum, Düsseldorf (1971-1973) notiert Videoaufzeichnung: schlaffer Luftballon wird durch Aufblasgerät mit Luft gefüllt; Schriftzug "Friedrich Fröhlich" immer besser sichtbar; Luftballon platzt notiert Glasvitrine auf Sockel mit aufgeblasenem Luftballon (Schriftzug "Friedrich Fröhlich") und daneben gelegter spitzer Nadel Voraussetzungen für Projektentstehung: 1960er Jahre Kulturredaktionen hatten Raum für Experimente Generationswechsel in Redaktionen Abwesenheit von Erfolgskontrolle (Einschaltquoten bei dritten Programmen nicht erfasst, oder nur annähernd ermittelt) Einführung der dritten Programme als "Bildungs- und Minderheitenprogramme" ab 1973 Einschaltquoten erfasst und Desinteresse beim Publikum in Sachen Kunstsendungen erkannt Mischung aus Bekanntem, Erkennbarem und Neuem musste ab da angeboten werden Willi Bongard (Kunst- und Wirtschaftsjournalist): "Die Galerie [ist] ein Sanktuarium, in das nur wenige sich überhaupt hineingetrauen" Dokumentation Vorbereitung / Dreharbeiten Richard Long, Jan Dibbets, Marinus Boezem Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme Programmcode für Geradenbilder optimiert
Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme kl. Änderungen am Skript y negiert Anfang Programmierung Verzerrung Himmelbereich 2 Arrays himmel[][] und meer[][] erstellen (bisher 1) unabh. Größen (Höhe/Breite) mgl. Code Difference Comparison (2 Versionen von Skript vergl.) Kurs Projekt Geradenbild nur einzelne Bereiche im Bild durch feinere Struktur erkennbar machen (einzelne Wellen) Betrachter erkennt dann selbst in ungenauen/mehr dem Zufall überlassenen Bereichen Wellen Nebel programmieren (Horizont Annährung Geraden einer Richtung)
formel farbe form - Compuerästhetik für Medien und Design
"formel farbe form - Compuerästhetik für Medien und Design"
4 unterschdl. Verzerrungen, Ohme
4 unterschdl. Verzerrungen, Ohme
Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foto © ZSP Architekten
Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foto © ZSP Architekten
Steintrommel, 6.-5. v. Chr.
Steintrommel, 6.-5. v. Chr.
Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek
Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek
Wissenschaft [t=]allg. Relativitätstheorie beschreibt Aufbau Universum im Großen / Gravitation ist bei großen Massen und Beschleunigungen praktikabel Quantentheorie beschreibt Wechselwirkung zw. kleinsten Teilchen in kleinen Raumgebieten elektromagn. Wechselwirkung (verantwortl. für Licht, Elektrizität, Magnetismus) beschreibt Aufbau / Eigenschaften Atome, Moleküle und Festkörper schwache Wechselwirkung (wirkt nur auf kleine Abstände) sorgt ebenfalls für Energie- und Impuls-Austausch (wirkt aber eher bei Zerfällen und Umwandlungen der beteiligten Teilchen) starke Wechselwirkung erklärt Bindung zw. Quarks (Elementarteilchen, aus denen z. B. Atomkern-Bausteine Proton und Neutron bestehen) Quantengravitation: Theorie, die allg. Relativitätstheorie und Quantentheorie vereinigen soll Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme "formel farbe form - Compuerästhetik für Medien und Design" formel-farbe-form.jpg graphisch-geometrische Programmiersysteme für Kunst, Design, Werbung, Wissenschaft Konstruktion Fraktale, Farbstrukturen, Figurationen uvm. 4 unterschdl. Verzerrungen, Ohme verzerrung-k.jpg Vektoren mit 2 o. 3 (z) Angaben: new PVector(x,y); "final": unveränderliche Variablen (bei Vektoren Werte weiterhin änderbar) Vektor mit Länge 1 (Einheitsvektor): normalize(); 2 Vektoren zusammenführen: .sub, .mult, .add verzerrte Ansicht in Array übertragen (zur weiteren Bearbeitung) Kunstlehre " class="markiert kurs">Ausstellung Deutsches Buch- und Schriftmuseum "> "Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode" Neubau Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Foto © ZSP Architekten buchmuseum.jpg Keilschrift (34. Jhd. v. Chr. - 1. Jhd. n. Chr.), Schriftsystem im Vordereren Orient Grundelemente: Keilschrift (waagerechte, senkrechte und schräge Keile) Textträger u.a. Tontafeln (durch Eindrücken mittels Schreibgriffel in noch weichen Ton geschrieben) Keilschrift anfänglich Bilderschrift > Silbenschrift > phonetische Konsonantenschrift von Sumerern erfunden, von Völkern des alten Orients verwendet Eroberungsbericht in Bild/Text: schwarzer Obelisk, assyrischer König Salmanassar III (Original British Museum) 80 Objekte aneinandergefädelt ergeben Geschichte (Mnemokette der Vili) Beduinen-(?): Tagesgebet oben, einzelne Blättersammlung Leporello (Baumrinde mit Gebeten und Zaubersprüchen), Toba Sumatra (Indonesien) Steintrommel, 6.-5. v. Chr. steintrommel.jpg im Reibeverfahren kopiert und überliefert Voyager Golden Record (schaut selbst als Kopie spannend aus) Purpur (zw. Rot und Violett), Farbstoff Purpurschnecke (Sekret), Mittelmeer Reiner Musterbuch mit Grafiken und Musteralphabeten, 13. Jhd. (Österreichische Nationalbibliothek) Lumpensammler, bis Industriealisierung Lumpen für Papierherstellung benötigt Gutenberg-Bibel (49 Stk. erhalten), in Universitätsbibliothek Original 1452-1454 in Mainz/Druckwerkstatt Gutenbergs entstanden B42 (42 Zeilen) = Imitation Handschrift Piktogramme Zensur kath. Kirche "INDEX" (1559-1948) Versuch Kontrolle Buchmarkt Modell heliozentr. Weltbild (AstroMedia 2007 Jacobs-Paul) notiert Buch herausbringen: "Ein Belegexemplar für die Nationalbibliothek" notiert Buch mit Audiofunktion (einmal jährlich Autorenstimme im Archiv hörbar) Anleitung zur Selbstzensur Lesezeichen-Blatt "Jedermann sein eigener Zensor!", Upton Sinclair (1878-1968, US-amerikanischer Schriftsteller) Heinrich Heine verarbeitete Erfahrung mit Zensur in Lyrik Besichtigung Archiv Deutsche Nationalbibliothek archiv2.jpg Installation "matrix-abc-52", Boris Petrovsky, 2012
Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel
Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel
Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern)
Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern)
XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino
XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino
Kunstlehre Paul Klee Aufsätze, Vorträge, Rezensionen und Beiträge zur bildnerischen Formlehre, 1987, Günther Regel paul-klee.jpg "Ich sah auch (mit Recht) gar nicht ein, dass aus fleißigen Aktstunden jemals Kunst werden könnte … Ich sollte ein Mensch werden vor allem, die Kunst würde dann draus folgern." nicht Akt für Akt zeichnen und nach starren Regeln der Kunst komponieren sondern seine "voller Leben durchträkte Beziehung zur Wirklichkeit" in Kunst umsetzen Meine Bude, 1896, Feder, Pinsel und Bleistift auf Zeichenkarton, Paul Klee (Zentrum Paul Klee, Bern) meinebude.jpg Bedürfnis nach absoluter Form 1901-1902 (21/22 Jahre alt) 1. Italienreise studierte "mit den Augen und den schöpferischen Intentionen des produktiven Künstlers" Werke der Antike und Renaissance Bildung eigenes Urteil über Kunstwerke "So weit bin ich jetzt, dass ich die große Kultur der Antike und ihre Renaissance überblicke. Nur zu unserer Zeit kann ich mir kein künstlerisches Verhältnis denken Und unzeitgemäß etwas leisten zu wollen kommt mir suspekt vor. Große Ratlosigkeit." "Ich will mir insbesondere nie vorwerfen, dass ich aus Unkenntnis verzeichne." während Italienreise: "Ich will die meisten Fäden, die mich mit früher verbinden, durchschnitten wissen." / "Ich trenne mich, von denen ich lernte. Undank der Schule! Was belibt mir dann? Nur Zukunft." künstl. Selbstfindung in der Folgezeit / Ausbildung eigenständiger Gestaltungsweise "Die Kunst, das Leben zu meistern, ist die Grundbedingung zu allen weiteren Äußerungen… Nicht nur das Leben in Praxis zu meistern, sondern greifbar innerlich zu gestalten und einen möglichst entwickelten Punkt dabei einzunehmen" "Ich hoffe immer, dass Echtheit des Wollens mehr Hemmung für mich sei als mangelndes Können" arbeitete hart / diszipliniert, aber mit Leichtigkeit, die Intuition Raum lässt zeichnete, radierte, malte gelegentlich, machte Naturstudien, fotografierte, studierte Anatomie mit Medizinstudenten, unternahm botanische Versuche, dichtete, las viel zwischendurch längere Pausen, "seiner Arbeit nicht zum Schaden" Entwicklung als Künstler / Kunsttheoretiker / Hochschullehrer durch 3 Aktivitäten (1) Erweiterung Kenntnisse über bedeutende Werke der Weltkunst in eigener Anschauung / Auseinandersetzung mit Gestaltungsweisen und zeitgenöss. Bestrebungen (2) intensive bildnerische Erkundungen / Herausfinden eigenes bildnerisches Weltverhältnis (3) auf eigene Kunstproduktion und -rezeption basierende Reflektieren über Kunst und künstl. Prozesse "Denn, dass ich nicht mit einiger Regelmäßigkeit gute Bilder male, resultiert eben aus meiner mangelnden Kenntnis von der Art eines guten Einzelwerkes" bei van Goghs Zeichnungen / Bildern und Ensors Grafiken bewusst geworden, dass Kunstwerk über Naturalismus hinausgeht, wenn Linie "als selbstständiges bildnerisches Element auftritt" Wunsch zw. frühem (menschlich schön, aber als Maler weniger gut) und spätem (wunderbarer Künstler, aber gezeichneter Mensch) van Gogh Vincent van Gogh Mittelweg zu finden Reduktion der sichtbaren Naturerscheinung aktive Wirkung von "Zwischenräumen" erkundete Gestaltungsmittel und -prinzipien nicht auf "Vorrat" nur die, die bei Realisierung seines Weltverhältnisses und Aussageabsichten am besten dienen konnten bemüht um Ausbildung und Ausprägung seiner eigenen Gestaltungsweise Kunst steht über Wissen, Wissen nur Teil der Kunst negative Haltung gegenüber Theoretisiererei Ablehnung Annahme, man könne zur Kunst gelangen, wenn man nur die Theorie richtig anwendet Kunst in Umbruchssituation "Welch ein […] Schicksal, Waage zu sein zwischen hüben und drüben" "Dabei sei es nützlich und unerlässlich, sich auf die 'Uranfänge von Kunst' zu besinnen, wie man sie in den Bildnereien der Kinder, der naiven Maler, der Naturvölker und der Geisteskranken antreffe" Streben nach Einfachheit / Reduktion auf einfache Formen bei Wahrung eigenständiger Wirkung weitverzweiger Prozess in der Kunst des frühen 20. Jhd. im Konstruktivismus radikal geäußert "In hellen Momenten überblicke ich nun zuweilen zwölf Jahre Geschichte des eigenen inneren Ichs. Das krampfige Ich zuerst, jenes Ich mit großen Scheuklappen, dann der Wegfall der Scheuklappen und des Ichs, jetzt allmählich wieder ein Ich ohne Scheuklappen." Kunstkritik Pullmann & Muse "Der Feuerlöscher Feuerlöscher", 28/30 Objekt (wie Punkt) im Kunstkontext = kein normales Objekt Muss Kunst als Kunst erkannt werden können? Ist es Kunst, wenn nur der Hinweis (Betitelung) darauf es zur Kunst macht? Musen-Dogma: "Ein Kunstwerk, das den Nachweis seiner Mittel nicht mit sich führt, ist kein Kunstwerk." ansonsten fällt Objekt in Lebenswelt zurück Feuerlöscher Feuerlöscher in Kunstraum wird zur Kunst, wenn von anderen Kunstobjekten nicht unterscheidbar Feuerlöscher Feuerlöscher = indirekte (ungewollte) Kritik am neuen Kunstbegriff "Wenn ein Verrückter, der einen Künstler vorgibt, von einem Künstler, der einen Verrückten spielt, in nichts zu unterscheiden ist, tritt das Problem des Feuerlöschers auf." Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme Bresenham-Algorithmus Algorithmus in Computergrafik zum Zeichnen von Geraden oder Kreisen auf Rasteranzeigen (Punkte verbinden) im 2d-Abbild "Linie" mit letztem Wert bis zum nächsten Punkt "ziehen" f() = Funktion = Abbild mit mehreren Abbildern arbeiten (4 Verzerrungen) alpha, beta = Übergangsbereich-Zahlen / Wichtung bei jedem Punkt Summe von alpha und beta = 1 Wichtung mit map (je nach Bereich andere Wichtungen für Funktionen) map(px,30,50,0,1); 30 und 50: Zwischenbereich, in dem der Übergang stattfinden soll (bei 40 ist Verzerrungswechsel) constrain(); kleiner als 1. Wert = 1. Wert; Wert größer als 2. Wert = 2. Wert (abschneiden) Goldener Schnitt in Musik XY-Plotter Robot, ansteuerbar mit Arduino xy-plotter-robot.jpg Vorbereitung Testdrucke auf Plotter, PDF A0 führende Nullen einfügen: nf(a, 10);
Mandelbox Trip, Krzysztof Marczak (Mandelbulber)
Mandelbox Trip, Krzysztof Marczak (Mandelbulber)
Geradenbild Einzelgespräch mit Ohme techn. Umsetzungsmöglichkeiten kontinuierliche Fourier-Transformation Methode, um kontinuierliche, aperiodische Signale in kontinuierliches Spektrum zu zerlegen (Spektralfunktion) fraktale Algorithmen geometrische Gebilde mit hoher Selbstähnlichkeit häufiges Vorkommen in Natur Vorschlag deterministischer Aufbau: Wellen / Wolken würden nachvollziehbar gesetzt und nicht willkürlich Sinus-Welle als Basis für Wellenstrukturen durch math. Erweiterungen gefühlte Unregelmäßigkeit in Gebilde bringen prozedurale Texturen "Texturen aus dem Nichts" numerische Parameter (parametrischer Textursynthese) an math. Funktion oder Algorithmus übergeben und Ausgabe beeinflussen Texturbilder durch zufällige Verzerrung abwechslungsreicher systematische Forschung findet nicht statt (durch Versuch und Irrtum oder Zufall entdecken) E-Mail Ohme Bildwechsel durch Entfernungsänderung gnuplot / K3DSurf für schnelle Anzeige Funktionen (2D/3D) zu computergenerierte Bilder/Musik: Google-Suche "algorithmic art" / "generative art" 3D-Objekte mit "Structure Synth" (stark rekursive Sprache) erzeugen "Fugu" "Context Free" (2D) ganze Welten aus Algorithmen erzeugen: Mandelbulber Mandelbox Trip, Krzysztof Marczak (Mandelbulber) mandelbox.jpg weitere Fractal-Generatoren Buch "Generative Gestaltung" / Processing / Bilderwelten notiert "Generative Gestaltung" in Bibliothek ausleihen Software für musikalische Experimente z.B. Musikgenerator mit einfacher Formel (Quersummenberechnung): "MusiNum"
Studio #19, Atelier Werner Schrödl © Elisabeth Grübl
Studio #19, Atelier Werner Schrödl © Elisabeth Grübl
Sky Space, 2001, Turrell James
Sky Space, 2001, Turrell James
"Weniger Ich, mehr Arbeit" (Mark Helmut Mark) Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark Besprechung gezeigter Vordiplom-Arbeit Vorstellung Themengebiet Verantwortung / Last (Skizze, Ideen für Umsetzung) Elisabeth Grübl, Installations- und Konzeptkünstlerin Studio #19, Atelier Werner Schrödl © Elisabeth Grübl elisabeth-gruebl.jpg besucht Künstler-Ateliers und formt aus allen Gegenständen (Möbel, Arbeitsmaterial, Kunstwerke) im Raum einen Kubus Archivierung der Arbeit durch 1 frontale Fotografie Arbeitsthema Raum Wissenschaft Vorstellung Themengebiet Kosmos ältere Version vom Prolog vorgelegt: "Ich möchte mich mit nichts Geringerem beschäftigen als mit jenem: dem Kosmos. Diesem Etwas, das wir tagtäglich übersehen, obwohl Es uns in seiner Gewaltigkeit umgibt. Es bedrängt uns von oben, unten, links und rechts. Wir verschließen uns diesem Ein und Alles, kreisen um unsere Problemchen, die keine wären, würden wir uns Ihm zuwenden: Ihm, dem Kosmos." mt_rand() Frage nach Veröffentlichung auf Papier oder als rein digitale Arbeit Wade Guyton (*1972), US-amerikanischer Konzeptkünstler, Installationskünstler und Maler arbeitet mit Scanner und Digital-Tintendrucker schwarze Farbe und Buchstabe X = seine Markenzeichen vorhandene Bilder mit minimalistischen Symbolen überdruckt Nachfolger der Appropriation Art Arbeit Himmelzelt Turrell James Turrell James (*1943) Sky Space, 2001, Turrell James Turrell James sky-space.jpg seit 1960er: Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen des natürlichen und künstlichen Lichts "So wie andere Künstler mit Pinsel und Farbe malen, malt Turrell James Turrell mit Licht" Modell mit Vorstellung Größenverhältnis bauen (passenden Karton und Unterlage kaufen) Vorschlag Studienreise nach Rom Pantheon, antikes Bauwerk in Rom, etwa 119/125 n. Chr. erbaut (bis 80 n. Chr. Standort für anderen Tempel) ursprünglich ein allen Göttern Roms geweihtes Heiligtum direkte Verbindung zum Himmel "Glücklich enttäuscht", 2011 Thema: Streben nach Anerkennung, Ruhm, Erfolg Kunstverein Leipzig Eröffnung 10. Juli 2014, 19 Uhr Rundgang Kunst
Friedrich Fröhlich, optimistisch Einzelgespräch mit Lahr / Riebel mehrere Notebooks / Monitore auf Tisch stellen vorhanden: VAIO Notebook (friedrichfroehlich.com), Subnotebook (www.friedrich-froehlich.de), MacBook (friedrichfroehlich.tk) fehlen: 2 Notebooks mit Internetanschluss geöffnet: jeweils 1 Website oder alle 5 (Tabs) Tabelle nur zeigen, wenn eine Frage darauf abzielt keine Details nennen / nicht "tot erklären" ("10px", "Verdana", "hellgrau") nur berücksichtigte Kategorien auflisten (1) Design (Hintergrundfarbe-/bild, verwend. Schriftarten, Schriftgröße, -farben, Navigationselemente (Bezeichnung), Dateinamen (2) Sprache (Domain, E-Mail-Adresse, Titel (Suchmaschinen), Beschreibung (Suchmaschinen), Vorstellung meiner Person (1. oder 3. Person), Synonyme für Wort "Arbeit", weitere Wortverwendungen, Besucher-Anrede, Gestaltung Anschrift, Telefonnummer, Copyright-Verweise (3) Bilder (Bildgröße, Farbig/Graustufen, Bildqualität, Aufnahmesituation (Blitz, verschwommen, …) (4) E-Mail-Kommunikation (Anrede, Schlussformel, Signatur) Frage der idealen Präsentation beantworten insgesamt als 5 Selbstbildnisse betrachten subjektiv erklären (dann kommen keine unnötigen Fragen) 5x "Ist das ein Künstler?" verteilt in Hochschule aufgehangen notiert nach und nach mit Filzstift Bart, Schnauzer, Hut, Brille hinzufügen Vordiplom Notizen für einleitende Worte Selbst Spiel mit Künstlerrollen Künstler steht in ständiger Selbstbefragung auf eigene Rolle im Kunstsystem hin Wer bin ich? Möchte ich das sein? Wieviele bin ich? (als Kunststudent schüchtern, als Sprecher vor Bekannten überzeugter Experte) Als was werde ich in unterschdl. Personenkreisen wahrgenommen? Website als Art Selbstbildnis bildender Künstler Wie lange kann Spiel mit Betrachter aufrechterhalten werden? Was ist zu viel (wie Interview)? Was unlogisch (wie bestimmte Arbeiten)? Was passt nicht (wie Rechtschreibfehler)?
Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, Foto © Iris Ranzinger
Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, Foto © Iris Ranzinger
Skulptur, 1994, Richard Artschwager
Skulptur, 1994, Richard Artschwager
Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, Foto © Wolfgang Thaler
Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, Foto © Wolfgang Thaler
Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark zum ärchäologischen Fund: Thema Münze als Geldstück Hintergrund: Soldaten wurden mit Münzen ausbezahlt, Bauern mussten Steuern in Form von Münzen entrichten (mussten also Geld von Soldaten als Gegenleistung für ländliche Produkte akzeptieren, kein herkömmlicher Tauschhandel) Axel Stockburger Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, Foto © Iris Ranzinger quantitative-easing.jpg goldene Säule spuckt Geld aus Thema: Finanzkrise Zufallsmechanismus entscheidet über Häufigkeit und Menge "Unbeständigkeit, Flüchtigkeit und Ungleichheit ökonomisch definierter Werte" zu "verhüllte Arbeiten": für ihn Spanplattenbox weniger Verhüllung als Verpackung Richard Artschwager Skulptur, 1994, Richard Artschwager richard-artschwager.jpg ohne Inhalt Form suggeriert Gegenstände, die eingeschlossen sein würden Marcel Duchamp Marcel Duchamp machte aus Nicht-Kunst Kunst (Ready-made Ready-made) Marcus Geiger versucht keine Kunst zu machen "Geiger ist keiner, der überall dabei sein will. Lieber nichts als zu viele Kompromisse." "Kunst kommt von Kunst und ist für Kunst" Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, Foto © Wolfgang Thaler rote-teppiche.jpg mit unterschdl. Materialien und Techniken experimentieren Versuchsanordnungen starten, um optimales Ergebnis zu erzielen (sollte ich nach Vordiplom ein Jahr Auszeit nehmen, diese Zeit zum Experimentieren nutzen) Geld verdienen mit meiner Kunst: sehr unwahrscheinlich Netzwerk fehlt Vernissagen aufsuchen notiert mit Messgeräten meinen Puls / Hautwiderstand messen, mit Aufnahmegerät Situation festhalten, auswerten und Statistik führen (spielerisch mit "Vernissage-Phobie" umgehen) notiert Idee vom Bekannten: Puls etc. messen, wenn mir Kunst gefällt / nicht gefällt; Computer kann mir bei Ausstellungen zukünftig sagen, ob mein Körper meint, mir gefällt die Kunst (oder eben nicht)
Zelig, Woody Allen, 1983
"Zelig", Woody Allen, 1983
World Finance Corporation and Associates 1970-1984, 1999, MarkLombardi, Graphit auf Papier
"World Finance Corporation and Associates 1970-1984", 1999, MarkLombardi, Graphit auf Papier
Friedrich Fröhlich, in Eigentherapie Standpunkt Einzelgespräch mit Bühler Websites: rein ästhetische Betrachtung (mit zeitlich abhängigen Modeerscheinungen) Was sind Identitäten? Was macht das mit uns? Schauspieler <> Künstler? Schauspieler weiß um seine künstlich erzeugte Rolle Künstler/ich möchte sich/mich als er/mich selbst präsentieren (nicht als Marke) Thema Authentizität, "als Original befunden" Reflexionsvermögen eher kein Identitätsproblem beim "einfachen" Menschen (Bsp: Eisenbahnstraße) nachdenkender Mensch: stellt sich möglicherweise selbst in Frage Feedback von Kommission = Teil der künstl. Arbeit Feedback ist bei mir noch nicht möglich, da noch in Entwicklung / in Eigentherapie persönl. Therapie -> Transformation -> für Öffentlichkeit interessante Kunst Problem bei meinen Arbeiten: Sympathie (Mit-Leiden, Miterleben ) der Kommission muss ausgeklammert werden (dann bleibt aber nicht viel übrig) emotionale Intelligenz Terminus 1990 von 2 amerik. Psychologen eingeführt "Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen" mein persönliches Thema (ist noch keine künstlerische Arbeit): nicht zu affektiert präsentieren, in eine extreme Richtung abgleiten Bühler Beispiel: Baukastensystem bei Websites (wegen Angst in Extreme zu verfallen) finde ich positiv; kennt jemand einen aber nicht, kommt man evtl. jedoch langweilig / nicht gefestigt rüber "Zelig", Woody Allen, 1983 zelig.jpg Chamäleon: durch Leonard Zeligs Unsicherheit passt er sich mental und physisch an jeweilige Umgebung an Sophie Calle, protokolliert Fake/Identität Leben in Kunst transformieren = ein Ideal? zum Nachnamen von Conchita Wurst: "weil es eben 'wurst' ist, woher man kommt und wie man aussieht" "World Finance Corporation and Associates 1970-1984", 1999, MarkLombardi, Graphit auf Papier lombardi.jpg Mark Lombardi (1951-2000), US-amerik. Künstler in Soziogrammen politisch-ökonomische Machtstrukturen dargestellt Mark Lombardi: "All diese Informationen sind öffentlich zugänglich, ich arrangiere sie nur neu, in einer visuellen Form, die für mich Sinn ergibt" Film "Mark Lombardi - Kunst und Konspiration", 2012 Kunst auf rationaler und poetischer Ebene mgl. (poetische Kunst verstehe ich selber nicht) Kataster / Archiv erstellen? Vorstufe (Notizen) als Ergebnis präsentieren? Arbeit für Vordiplom abstrahieren nicht nur eigene Angelegenheit (Therapie) festhalten, sondern Allgemeingültigkeit schaffen fragend eingetreten, zweifelnd hinausgegangen
Vordiplom Präsentationsmöglichkeiten (1) 5 Monitore mit 1 Computer, 1 Maus und 1 Tastatur Maus = Verbindungsstück zu allen Künstler-Rollen Frage: Unterstützung Grafikkarte / für 5 Monitore extra Hardware benötigt und Computer mit zwei Monitorausgängen 5 gleiche TFT-Monitore bei eBay kaufen (unauffällig, grau) Vorteile: alle Künstler-Rollen gleichzeitig sichtbar Möglichkeit mit 5 Mäusen: alle Websites können gleichzeitig von mehreren Professoren aufgerufen werden / Besucher werden Teil der Arbeit (2) 5 unabhängige Systeme: in HGB ausleihbar? gestalterisch alle gleich oder je Rolle einen Computer (a) friedrichfroehlich.com: Profi-Gerät, großes Display, schwarz, matt (b) friedrich-froehlich.net: mit Lautsprechern (c) friedrich-froehlich.de: einfacher Computer (ruhig zerkratzt), Röhrenmonitor (d) friedrichfroehlich.tk: iPad (e) artou: "normaler" Computer, unauffällig, guter Zustand Möglichkeiten Räumlichkeiten (a) Zuhause (evtl. ohne Spannungsaufbau, da Auflösung, wer der Friedrich hinter den fünf Rollen ist) (b) Klassenraum: Chaos / Kunststudenten-Flair, Arbeit als im Prozess befindlich zeigen (c) White Cube: als Kunstwerk präsentieren, entpersonifiziert (d) über privaten Computer / Internetzugang der Professoren / Besucher (am uninszeniertesten und nah an der Originalarbeit) Vorstellung Arbeit 1. Student: Labor in Galerie Thematik Kunst / Wissenschaft u.a. besucht er Ateliers und nimmt jeweils ein kleines Artefakt von Kunstwerk mit und archiviert es Untersuchung, was Kunst ist Zufall massentauglich machen: alle möglichen Umgebungsvariablen versuchen immer gleich zu halten (er probiert es mit flüssigem Wachs) neues Wort gelernt: interdependent Agnes Meyer Brandis, "Forschungsfloss für Unterirdische Riffologie u.V." Hinterfragen wissenschaftlicher Arbeit künstlerische Doktorarbeit in Weimar möglich "kuratieren" (curare "Sorge tragen", "sorgen um") vs. "kurieren" (curare "pflegen", "heilen") Trend: Künstler werden Kuratoren Einzelgespräch mit Kempe Vorstellung Präsentationsmöglichkeiten bevorzugt: Professoren müssen selbstständig im Vorfeld im Internet nach meinem Namen googeln und sich 15 Minuten mit dem Ergebnis auseinandersetzen Anschreiben formulieren ("Im Hinblick auf mein Vordiplom") offen lassen, welche Websites existieren in Prüfung: Aufschlüsselung Struktur, Hintergründe, Gedanken zeigen Formalien abklären, Begründung schreiben für ungewöhnliche Vorangehensweise (normalerweise versammelt sich Kommission und Arbeit muss vorgestellt werden)
Gruppenportrait intermedia class (c) Franz Alken, 2008
Gruppenportrait "intermedia class" (c) Franz Alken, 2008
Kurs Standby Informationen Vordiplomcolloquium / Vordiplom / Fachklassen nach Vordiplom in Fachklasse wechseln (innerhalb des Semesters entscheiden) Vordiplom-Termine: 24. und 25. Juni (je 1/2 Stunde) Ziel Fachklassen: eigene Position definieren Klassen (1) "intermedia class" mit Alba D'Urbano, (2) "Installation und Raum" mit Joachim Blank, (3) "Bildende Kunst" mit Helmut Mark Helmut Mark, (4) "Expanded Cinema" mit Clemens von Wedemeyer Gruppenportrait "intermedia class" (c) Franz Alken, 2008 intermedia-class.jpg Klasse für Intermedia ("intermedia class") mit wöchentlichen Einzelkonsultationen, 14-tägige Klassentreffen, Exkursionen, Gastvorträgen, Workshops, praxisorientierten Aktivitäten (Ausstellungen und thematische Projekte) Klasse "Installation und Raum" Experimentierfeld mit Medium, Material, Form und Kontext in Korrespondenz zum Inhalt "In einer Zeit, in der nahezu alles zum künstlerischen Material werden kann, muss eine Auseinandersetzung mit dessen Gebrauchsgeschichte und Konnotation stattfinden" unterschiedliche Techniken und Materialien im Raum arrangieren Analyse des Verhältnisses von Bild und Objekt, von Objekt und (konnotierter ) Raum Auseinandersetzung mit Grenzbereichen Architektur, Design, Popkultur, Medien- und Theorieproduktion "Ab wann ist etwas Kunst und wo wird dieses Feld verlassen und mündet in andere, außerhalb der bildenden Kunst liegende Bereiche?" Klasse "Bildende Kunst" künstlerische Reflektion individuell gewählter Themenkreise Wahl künstlerischer Mittel und Ausdrucksformen: keine Grenzen gesetzt Medien- und Kunsttheorie und -geschichte andere künstlerische Positionen vorgestellt und diskutiert: Ausstellungen, Workshops, Vorträge Fokus: Auseinandersetzung mit medienspezifischen Phänomenen in Gesellschaft Klasse "Expanded Cinema" Diskurs öffentlicher Raum und Massenmedien in der Gesellschaft experimentelle Narrationen des zeitgenössischen Bewegtbildes analysieren und weiterentwickeln Vortragsreihen mit Gästen zu aktuellen Themen und fundamentaler Werkpraxis Filmanalyse, Recherche, Projektentwicklung, Exkursionen, Ausstellungsgestaltung Auslandssemester: zu spät Urlaubssemester möglich (ohne BAföG) notiert nach Vordiplom Studium abbrechen: Visitenkarte mit "Friedrich Fröhlich, vordiplomierter Künstler" Fachwechsel (Malerei, Grafik): 30. Mai letzter Abgabetermin Bewerbung Vordiplomcolloquium = simulierte Prüfung 10 Minuten Arbeit vorstellen Bildmaterial, Ton, Text mitbringen Portfolio in PDF-Form (Überblick für prüfende Professoren) Fragerunde Klasse mit weiterem persönlichen Vorgehen (in Fachklasse wechseln, Auslandssemester, Hochschulwechsel, …) Einzelgespräch mit Anselm Benedikt Zusammenfassung: meine erste künstlerische Arbeit, die endlich mal ordentlich Reaktion erzeugt Kurs Standby Vorstellungen eigene Arbeit für Vordiplom da die letzten Jahre mit Inszenierung und Rolle in Gesellschaft gearbeitet: "fünf mal Friedrich Fröhlich" Hauptseite: Google-Suche "Friedrich Fröhlich" mit 5 Websites Frage: "Was ist Friedrich Fröhlich?" nach Vordiplom versuchen mit Thematik "permanente Inszenierung" / "Bestätigung von außen" aufzuhören, neue Themen finden
Standpunkt Einzelgespräch mit Lahr E-Mail "Es geht dabei um keine spezielle Arbeit, sondern um allgemeinen Input. Meine Arbeiten kommen mir zu oberflächlich / zu einfach vor. Da muss was geschehen." Notizen für Gespräch Status (1) aktuell Kunststudent, (2) zukünftig Kunstler (wenn ich so weiter mache), (3) gewünscht: Künstler erstrebenswerte Eigenschaften: glaubwürdig, stringent (mit Hintergrundwissen, Gedanken skizzieren, Texte verfassen, Einlesen, andere Künstler-Arbeiten dazu ansehen) / schlüssig, konsequent / beharrlich trotz allem Spielerei (mit Hintergrund der Sinnfreiheit des Lebens nichts zu ernst nehmen) Dokumentation nicht um der Dokumentation willen offen: Kraft, Impulse zu geben (eher nicht, da Arbeit wieder Sinn anheften müsste) / Neuartigkeit (Technik nicht um der Technik willen) / nach Jahren noch Neues entdeckbar nicht zutreffend: originell / Geschmack der Masse (außer es ist Teil der Arbeit) / andere von einer Ansicht überzeugen Techniken: Netz (+), Malerei (--), Zeichnung (--), Grafik (++, aber nicht nur mit dekorativem Charakter), Objekt (++), Film (0, nur etwas mit Dokumentationscharakter), Installation (-, zu aufwendig, um für kurze Zeit gesehen zu werden) Themen: faul sein und andere Ist-Zustände (++), Zufall (+++, Vorlieben und Abneigungen außen vor lassen), Individuum (++, Ich Ihr Wir) Vorgehensweise: bei 0 anfangen (alles was mit Sich-Präsentieren zu tun hat entfernen [5 Künstler-Websiten als Arbeiten sehen, nicht mehr aktualisieren]) Ziele: Verlangen, stundenlang an etwas zu arbeiten, nicht nur "spaßige" Spielerei betreiben über John Cage: "[…] Die Idee von eigenen Vorlieben und Abneigungen abzusehen und alle Individuen, Lebewesen, Steine und Klänge als eigene Zentren gleichen Seinsrechts zu betrachten […]" Ergebnis Gespräch Kunst sollte nicht plakativ sein (meine Arbeiten sind vorangig plakativ) aktuell setze ich Ideen sofort um (und präsentiere sie sofort), anstatt sie reifen zu lassen zurzeit: hermetische Arbeiten (Betrachter sieht, versteht und geht) Zweifel Zweifel (positiv) zum Vorankommen wichtig nur für sich selber machen, nicht für andere ("Notizen eines Kunststudenten" ist zwar öffentlich zugänglich, aber ich versuche mich dadurch nicht [auch gefühlt!] zu profilieren) vorbeugende Maßnahmen für diese Seite: (1) mein Name sticht nicht ins Auge, (2) kryptische URL (Benutzername "frfr"), (3) Ideen vorrangig im Rohzustand ich suche Bestätigung von außen > führt zur einengenden permanenten Selbstdarstellung herausfinden, wer Friedrich ist Was ist Friedrich?
Screenshot Website Gerhard Richter
Screenshot Website Gerhard Richter
Selbst Einzelgespräch mit Riebel, Thema: Selbstinszenierung / Künstler Aufgaben per E-Mail "(1) suche dir 5 webseiten, die künstler/kollektive präsentieren und die dir gefallen", "(2) suche dir 5 webseiten, die künstler/kollektive präsentieren und die dir nicht gefallen", "(3) suche dir 3 künstler/kollektive die du beeindruckend findest und finde ihre webseiten" bearbeitet Screenshot Website Gerhard Richter Gerhard Richter richterwebsite.jpg u.a. Timm Ulrich (keine eigene Website: hochmütig oder eher sympathisch?), Gerhard Richter Gerhard Richter mit "schlimmen" Webdesign (durch seine Bekanntheit wieder "erlaubt", gegen den Trend der Minimalisierung) Vorteile Künstler-Website Schreiben in der dritten Person bei eigener Website, Schriftart "Comic Sans MS", "Die Arbeiten von […]", Domain .com oder .de mit und ohne Bindestrich Unterschiedliche Bewertungs-Gruppen: (A) von bekannten Künstlern, professionell aufgezogen, (B) von bekannten Künstlern, hobbymäßiges Aussehen, (C) von (eher) unbekannten Künstlern, professionell, (D) von (eher) unbekannten Künstlern, hobbymäßig Vorstellung drei Websites, die meine Person darstellen (friedrichfroehlich.com als berühmter Künstler, www.friedrich-froehlich.de als Hobbykünstler Hobbykünstler, www.friedrichfroehlich.de als Mittelweg) Künstler aus den 1960ern: erst nachträglich berühmt und geehrt (während des Schaffensprozesses also "ehrlichere/uninszeniertere" Auseinandersetzung?) Idee: Visitenkarte, nur mit Vor- und Nachname (mehr nicht) Idee: je Website eine Visitenkarte; je nach Gegebenheit und Gegenüber nehme ich die, als die ich mich bei der Person präsentiert sehen möchte (wie als berühmter Künstler, oder als Hobbykünstler Hobbykünstler) Buchempfehlung: Dead Men Working Neu entstanden: http://fr-ich.net (lockerer, cooler "Berliner" Künstler), "Courier New", 11px, "smarte" Navigation, durchgängig Kleinschreibung, "work", "cont@ct", "vita/cv", "start", große Darstellung von Arbeiten (600 Pixel breit), keine "fertigen" Arbeiten, sondern Arbeiten im Prozess, "locker" fotgrafiert (auch mit Blitz)
Einzelgespräch mit Riebel, Vorstellung Projektideen Kunstkritik Schlagworte: Künstlerdefinition, Selbstbeschreibung, Gestaltung Künstlerwebsites, wie sich Künstler nach Außen zeigen / die Hülle und damit verbundene Probleme (Ich als Person - Ich als Künstler) und Chancen (selbsterfüllende Prophezeiung), Interessenbezogenheit bei Museen, Galerien und anderen Einrichtungen Buchempfehlung: "Über Wachen und Schlafen: Systemrelevanter Humor" Kurs Standby "Eröffnung der Containerspiele" mit Simon: Container verriegelt, Rolläden heruntergelassen, Innenleben nur noch durch Briefkastenschlitz einsehbar; im beengenden Container läuft auf Stativ befestigter Videokamera eine Ansicht eines großen Ausstellungsraumes (Halle 14, Spinnerei, kurz zuvor aufgenommen); großer Ausstellungsraum in kleinem Ausstellungsraum; selber von Begeisterung getrieben mehrmals durch den Briefkastenschlitz geschaut Kurzbesprechung Beton-Workshop ab Montag