[X] Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines Kunststudenten Diese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern. (1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Standpunkt Gespräch mit mir #31 Diplom Arbeit Geradenbilder
  • [ Früh, es ist noch dunkel. Überlegungen zur Maschine. ]
  • Über das Arbeiten mit der Maschine. Mit dem Plotter.
  • [ Schlucken. ]
  • Darüber habe ich … ähm … lange Monologe vor mir selbst gehalten.
  • Denn dieser Prozess, dass ich … äh … dabei … eher … nur den Gedanken habe und die Vorarbeit mache und die …
  • [ Schlucken. ]
  • … eigentliche … oder die Zeit, in der dann das Bild entsteht, also Materie wird, …
  • [ Schlucken. ]
  • … ähm … nur daneben stehe.
  • [ Klick. ]
  • Da wird sozusagen der Gedanke …
  • [ Schlucken. ]
  • … nur noch, in Anführungszeichen, umgesetzt. Und es wird kein … Es wird keine menschliche …
  • [ Schlucken. ]
  • Kein Fehler mehr zugelassen. Und ein Fehler kann aber … etwas sehr …
  • [ Klick. ]
  • … gutes sein. Weil dadurch eben auch Sachen entstehen, die man …
  • [ Schlucken. ]
  • … nicht vorhersehen konnte.
  • Diese Fotocollagen oder die Spiegelzeichnungen sind sogar, glaube ich, entstanden, weil ich … äh … zwischendurch … äh … wieder spüren wollte, wie es eigentlich ist, einen Stift in der Hand zu halten. Und … ähm … Im Augenblick …
  • [ Schlucken. ]
  • … der Bildentstehung Teil zu sein. Davon.
  • Es hat halt zwei Seiten. Solche großen Arbeiten hätte ich … ähm … nur mit der Hand gar nicht machen können. Beziehungsweise das Handwerk Handwerk … müsste ich auch erst erlernen. Dafür.
  • [ Schlucken. ]
  • Und es sind Sachen entstanden, die ich eben nicht … äh … ähm … Also wo der Gedanke größer war als die Umsetzungskraft.
  • [ Schnell zu Ende gesprochen, da Symbol für Batteriestatus auf Rekorder blinkt. ]
  • [ Aufnahme Ende. ]