[X] Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines Kunststudenten Diese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern. (1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Standpunkt Gespräch mit mir #28 verhüllt Diplom Arbeit
  • [ Abends. Im Bett. Es liegt Schnee auf den Dächern gegenüber. ]
  • Ich kann gerade keine Arbeit verhüllen.
  • Ich würde gerne eine … einen Kasten bauen. Aber ich … äh … spüre halt nicht, dass …
  • [ Lange Pause. ]
  • Dieser Kasten, diese Arbeit, die ich dann verhüllen … Wirklich … Also dass ich das jetzt wirklich machen WILL.
  • Das wäre jetzt so etwas, wie … eine Art Auftrag.
  • Aber es … ähm … Ich habe halt nicht den DRANG, es wirklich zu tun!
  • Auch wenn ich ihn gerne HÄTTE.
  • [ Schlucken. ]
  • [ Klick. ]
  • Das zeigt mir aber auch, dass … Egal, ob das jetzt eben das Verhüllen ist, oder … mit Buntstiften zu malen, zu zeichnen, oder … Geradenbilder zu machen, …
  • [ Schlucken. ]
  • Dass ich das selbst nicht als … ähm … bloßes Bild betrachte. Also als … ähm … ein ästhetisches Erzeugnis. Sondern … ähm … wirklich dahinter stehen muss. Dahinter … Gedanken …
  • Ohne so einem Gedanken. So einem Drang, etwas … ähm … darzustellen, in Aktion zu treten, …
  • [ Schlucken. ]
  • … würden die Arbeiten rein oberflächlich bleiben.
  • Und dieses Gefühl, dass das passieren wird, habe ich gerade.
  • Und ich möchte aber keine Arbeit verhüllen, nur weil ich zum Beispiel jetzt für eine Ausstellung eine Arbeit verhüllt zeigen möchte.
  • [ Klick. ]
  • Sondern die Arbeit musste verhüllt werden WOLLEN.
  • [ Aufnahme Ende. ]
  • [ Aufnahme Anfang. ]
  • Ich will nicht Kopist meiner eigenen Arbeit sein!
  • [ Aufnahme Ende. ]