[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Standpunkt HGB Rundgang 2017 Geradenbild 2016-12-11.mp3 Diplom Theorie Gespräch Oma Ende Dezember telefonisch festgehalten Gespräch mit Alexander
  • Der erste zu sein, der nur eine weiße Fläche präsentiert, …
  • Ja.
  • Kunst, da Erster
  • … darauf musst du auch erst einmal kommen.
  • Ne. Nachdem es… [unverständlich, 1:40:22]
  • Davor kam noch niemand darauf.
  • Vor Jahren kam schon jemand darauf schwarze Bilder zu machen oder einfach nur ein Bild mit einem schwarzen Fleck zu machen.
  • Es gibt ein schwarzes Quadrat von Malewitsch Kasimir Malewitsch.
  • Ja. Und ähm…
  • Das hab ich auch gesehen. In Basel.
  • … der Schritt halt von von einem minimalistischen Bild… von einem schwarzen Fleck oder von einem Quadrat oder sogar … es gibt auch komplett schwarze Bilder. Gibts auch! Der… HIN zu einem komplett weißen, komplett grünen…
  • Das ist schon älter das Bild. Der ist schon tot.
  • … oder gelbes… Ja, also der Schritt dahin finde ich nicht so weit. Und da fehlt es mir auch ein Stück weit an… an ähm…
  • Zugang.
  • … Ne. An äh…
  • Oder…
  • Ich hab … ich geh ja immer davon aus, dass er begabt sein muss. So gut äh äh … Begabung ist nicht immer äußerlich sichtbar. Sondern auch manchmal sinds einfach nur die IDEE zu haben. Dafür braucht es manchmal auch schon äh äh einer gewissen B-e-g-a-b-u-n-g. Ja?
  • Es ist ein… Ich frag dich, ist es nicht eine Idee?
  • Kopie
  • Es ist eine Kopie in meinen Augen.
  • Aber von wem?
  • Von anderen äh die als Künstler anerkannt sind, die das ganze schon in…
  • Der ist ja anerkannt.
  • … in in schwarz gemacht haben. Oder einfach nur in weiß. Mit einem einzelnen Punkt drauf. Äh.
  • Gut, dann gehen wir jetzt mal davon aus, er ist der Erste. Oder irgendeiner wird der erste gewesen sein, der bloß ein weißes Bild gezeigt hat. So. Was sagst du zu dem? Es ist dann keine Kopie mehr, sondern er ist der Erste. [kurze Pause] FINDEST du besser… dann Zugang dazu? Oder würdest du es…
  • Nein.
  • Auch nicht.
  • Für mich ist es schwierig. Für mich ist es …
  • Okay.
  • … schwierig ähm eben das unter äh äh unter m-e-i-n-e-n Begriff von Kunst äh zu zu subsumieren.
  • Du musst also hap… Du musst also etwas SEHEN können. Etwas wahrnehmen können und damit arbeiten können. Auto… also in deinem… das etwas passiert mit dir. Ne? Hab ich dich so verstanden.
  • Mhm. Also es muss mich in irgendeiner Form ansprechen.
  • Okay.
  • Aber auch weiße Bilder oder schwarze…
  • Könnte einen ansprechen.
  • … könnten mich ansprechen.
  • Okay.
  • Hätte ich auch gekonnt!
  • Das will ich gar nicht ausschließen. ÄH. Aber das man gleich im zweiten Moment Moment denkt: Boah, hätt ich auch gekonnt. Oder was ist jetzt das besondere daran. ÄH. Ich ich [kurze Pause]. Dadurch das es nicht das erste IST [kurze Pause], hat man natürlich immer den Vergleich. Es GIBT ja schon diese schwarzen Bilder. Ja?
  • Du musst mir jetzt aber den Namen nennen. Sonst kann ich das nicht nachvollziehen.
  • Das ist…
  • Also Rauschenberg Robert Rauschenberg sagt mir jetzt was, aber…
  • Ich weiß, ich ka… ich weiß es nicht. Ich stecke…
  • Okay.
  • … zu wenig drinne im [nicht verständlich, 1:42:32]
  • Also Mal… also Malewitsch Kasimir Malewitsch hat ein schwarzes und ein weißes Quadrat auch gemacht. Aber die waren…
  • Ja.
  • … jetzt trotzdem nicht vollflächig. Sondern da war noch ein Abstand zum Rand. Und das war kein richtiges Quadrat, sondern ein bissle schräg.
  • Nein. Also ich glaube, …
  • Wo alles…
  • … es gibt komplett schwarze… Wir können ja mal googlen.
  • NEIN. NEIN NEIN. Das müssen wir gar nicht.
  • Was …
  • Da gucke ich auch noch einmal selber. Ich will halt nur noch…
  • Ja.
  • … wissen, ob der jetzt einer der ersten war, der erste, oder … weil DIR gehts jetzt um eine Kopie. Darum gehts mir noch nicht einmal. Es geht mir darum, wenn man nichts sieht.
  • Mhm.
  • So. Ist das…
  • Ist schwierig.
  • Ist ein extrem…
  • Ja.
  • Das ist genauso wie ein Pissoir. Extrem eigentlich. Ne? Sowas.
  • Ja. Ja ja.
  • ABER es wird halt ausgestellt. Ne?
  • Ja. Also ich find…
  • Und du siehst es als Besucher.
  • Natur im Kunstraum
  • … find… also ich ich ich hab vielleicht auch kein … ähm… In Potsdam. Findet gerade eine Ausstellung statt. Ich bin nur mit der Straßenbahn dran vorbeigefahren. Und ähm das ist ähm äh in der Schiffbauergasse. Und da ist äh ein … ein Ausstellungsraum. Der ist von unten bis oben verglast. Und wenn man mit der Straßenbahn vorbei fährt, sieht man das. Da sind auf e-i-n-m-a-l… BAUMSTÄMME. Ganz viele Baumstelle… Baumstämme. Äh äh in der Höhe von vier… ach was sage ich … äh äh sieben acht Meter. Aufgestellt, bestimmt…
  • Mhm. [1:43:37]
  • … so… so so fünfzehn oder zwanzig am Stück. Und äh…
  • Das ist der Kunstverein oder Kunstraum in Potsdam. Glaube ich.
  • Kunstraum ist das glaube ich. Ja. So und ähm. Es passt dort hin, weil dort so eine große Galerie ist.
  • Ja.
  • Weil der Raum auch diese Höhe hat. Und man kommt sich wahrscheinlich wie in einem Wald vor.
  • Mhm.
  • Und das… äh diese U-r-b-a-n-i-t-ä-t, diese Natürlichkeit in die Stadt geholt, ist schon ne… äh äh … ist schon ein cooles Projekt. Muss ich sagen. So und äh. Ich kapiere Wälder vor der Tür, vor der Nase…
  • Mhm.
  • … ähm. Da würde ich wahrscheinlich nicht das selbe empfinden. Als wenn ich äh … äh… man muss auch wissen, ähm, die Schiffbauergasse ist umgeben von extrem heftigen Autoverkehr. Also man…
  • Mhm.
  • … spürt richtig die Infrastruktur. Die pul… das Pulsieren der Stadt. Diese vielen Autos. Öhm… und dann kommt man in diesen hohen, in diesen äh Raum rein. Wo diese Ruhe da ist. Wo es wahrscheinlich, hoffe ich mal, nach Holz riecht.
  • Mhm.
  • Man kanns vielleicht sogar anfassen. Man kann es s-p-ü-h-r-e-n. [kurze Pause] ÄH und empfindet auf einmal diese Natürlichkeit als etwas Besonderes. Es wird einem…
  • [hustet] [1:44:38]
  • … vor Augen geführt. Und ich kann mir vorstellen, dass diese Installation als Kunst gesehen wird.
  • Also auch von dir jetze.
  • Auch von mir. Ja.
  • Obwohl es bloß…
  • Ähm.
  • … Bäume sind, die reingetragen wurde, oder…
  • GENAU.
  • … wo man künstlerisch handwerklich noch nicht einmal begabt sein muss, weils jemand anderes gemacht hat, …
  • Aber er hat eben in dem Moment Moment
  • … eine Begabung muss er auch nicht haben.
  • Ja aber er hat vielleicht etwas g-e-s-e-h-e-n, ähm…
  • Ja.
  • … was er, ähm, vielleicht diese Natürlichkeit, diesen Wald, den viele Städte gar nicht mehr haben, …
  • Ja.
  • … zurückzuholen, in einen anderen Raum. Es wäre was anderes, als wenn dieser Ausstellung… wenn da jetzt eine Serie mit Bildern hängen würde. Zwanzig Bilder in weiß. [räuspern] WEISS ich nicht, ob ich da son schönes Gefühl bekommen würde und sagen… das ist eine tolle äh Ausstellung, hat mich…
  • Mhm.
  • t-i-e-f berührt. Wird mich begleiten. Hat mich zum Nachdenken angeregt. Äh aber dahin zukommen, mit diesen Bäumen… so. Das fand ich schon … schon cool.
  • Sone Bäume stehen auch manchmal in so Läden rum. Die genauso hoch sind und so. Also das ist IN. Sowas ähm zu machen.
  • Ich glaube …
  • Kunst, da im Kunstraum
  • Da wäre jetzt aber wieder die F-r-a-g-e, was ist jetzte daran…
  • Warum.
  • … Kunst. Nur weils im Kunstraum ist? Und weil du das da ge… gesehen hast. Oder ist es auch … oder warum ist das da bei den Läden, wo Geld gemacht wird, nur Dekoration. Um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Was ist da für dich der Unterschied. Der Baum ist der Selbe.
  • Ja es ist schon die…
  • Der hat an sich nichts mit Kunst zu tun,…
  • Gerade…
  • … außer das es ein Kunstraum ist.
  • … ähm, ja ich glaube gerade bei INSTALLATIONEN ist das immer auch die Art und Weise, wo, wie, zu welcher Zeit … etwas gezeigt wird. Ja? Also wenn ich dort jetzt zwanzig Neonleuchten aufgehängt habe, mhm, fragt man sich auch, was soll diese Installation. Was soll die mir …
  • Gibts auch.
  • … sagen.
  • Okay.
  • Ähm.
  • Im Kunstraum würde es auffallen. Man würde sich Fragen stellen. Aber in der Stadt an sich würde so eine Neon…
  • Und das TOLLE, jetzt haben wir auch wieder diesen Kreis …
  • …röhren nicht auffallen.
  • … geschlossen zu diesem Pissoir. Was ich mir angucken sollte.
  • Mhm.
  • Ja? Gehe ich in die S-Bahn…
  • Das stimmt.
  • … Toilette. Da hängt genau dieses Pissoir…
  • Ja.
  • … Nicht das Selbe, ja? Wird äh befindet sich in Benutzung… äh… findet nicht meine Aufmerksamkeit. Ich werde da keine … keine halbe Stunde davor stehen und…
  • Mhm.
  • … bedächtig mir das anschauen,… Während dessen, wenn es in dem Kunstraum ausgestellt wird, [kurze Pause] mhm…
  • KRASS. Du… dann ist das jetzt, dann dann hängt es noch nicht einmal vom KÜNSTLER ab. Noch nicht einmal vom Kunstwerk an sich. Sondern plötzlich nur noch um den Ort, wo es ausgestellt wird.
  • Vielleicht ist das sogar…
  • Hab ich so den Eindruck.
  • … so. Vielleicht ist das sogar so.
  • Das ist die einzige Sache, die man festhalten vielleicht kann. Dann ist es eher Kunst, wenn…
  • Ja.
  • … es im Kunstraum ist, als wenn es in der Natur vorkommt.
  • Vor allem: Es wird einem Markt zugänglich gemacht. [lange Pause]
  • Mhm. [lange Pause]
  • Das ist… Pfff. [lange Pause]
  • [atmet aus] Aber kannst… aber bei den Bäumen hast du jetzt schon eine Begründung abgegeben. Von … du kannst dir vorstellen, dass es dir gefällt, oder…
  • Ich kann dir sagen…
  • … es berührt dich.
  • … ich bin da dran vorbeigegangen und hab es vielleicht fünf Sekunden gesehen. Weil es ging schnell.
  • Ja.
  • Und hab gesagt: Ich will hingehen. Ich wills mir angucken.
  • Warum hast du es noch nicht gemacht?
  • Weil es erst ähm [Räusper] … heute haben wir Samstag. [lange Pause]
  • Gestern war ich beim Friseur. WEILS gestern erst gewesen ist. [anfängliches Lachen]
  • DU BRAUCHST zehn Minuten, um zu wissen, dass es GESTERN…
  • Genau. [Lachen]
  • … GESTERN IST ES ERST GEWESEN. Okay. Da hätten wir heute hingehen können.
  • Gestern ist es…
  • Mensch da hätten wir ja ECHT heute hingehen können. Ich meine es ist ein echt gutes Beispiel jetze.
  • … gewesen. Ja. [kurze Pause]
  • Das ist der Grund, warum ich noch nicht da… Ja. [1:47:54]
  • Also bei den Bäumen hast du jetzt schon gesagt, warum du denkst, dass äh dir das… dass du Zugang dazu findest. Weil es halt etwas ist, inmitten in der Stadt. Bäume aus der Natur herausge… äh… nommen, in den Kunstraum aufgestellt ist. Da kann man halt… den Geruch wahrnehmen. Und so weiter.
  • Ja.
  • Objekt in seiner Normalität = Kunst
  • Ähm. Beim Pissoir hättest du jetzt gesagt, du würdest anders daran gehen, wäre es jetzt wie bei der Natur. Wie bei den Bäume halt… in seinem Zustand, in dem es normalerweise ist. Und zwar…
  • Ja.
  • … benutzt. Oder total stinkend nach äh Putzmittel …
  • Das würde mich…
  • …oder so.
  • … stärker reizen. Ja.
  • Okay. Das wäre… das wäre jetzt eine Parallele. Das ist es hier jetzt halt nicht. Das ist ein…
  • Mhm.
  • … Objekt, was auf dem Sockel steht und was ähm…
  • Aber weißt du, was das TOLLE ist…
  • [unverständlich, 1:48:32]
  • Mhm. Mein Lebensalltag ist so clean. So…
  • Mhm.
  • … sauber. So organisiert.
  • Mhm.
  • So strukturiert. Und dann nehme ich mir an meinem Samstag Zeit, oder meinen Sonntag Nachmittag, …
  • [nicht verständlich, 1:48:43]
  • … gehe in eine Ausstellung, …
  • Er geht n-i-c-h-t in eine Ausstellung.
  • … und sehe auf einmal … die S-c-h-m-u-t-z-i-g-k-e-i-t. Die… E-x-t-r-e-m-h-e-i-t. Ähm. Die…
  • Welche Schmutzigkeit. Wo…
  • … äh des LEBENS.
  • Wo. Draußen oder…
  • NEIN. Wenn ich jetzt in eine Ausstellung gehe, in der ähm ein Pissoir oder eine Toilette…
  • Ja.
  • … ein Fußwaschbecken [räuspern]… schmutzig, zerkratzt, kaputt, …
  • Ja.
  • … auf einmal ausgestellt wird, mit…
  • Ja.
  • … mit mit mit Haftungen, mhm. Also Anhaftungen. Äh. Das ist ja etwas, was … Ich muss es nicht berühren. Ich muss es nicht benutzen. Ich… ich schaus mir nur an. Mir wird also die … SCHMUTZIGKEIT des Lebens… noch einmal so vor Augen geführt. Das will ich sagen. Ja?
  • Aber du… das ist jetzt ein Beispiel aus der Fantasie, ne?
  • Natürlich aus der Fantasie.
  • Okay.
  • Weil ich kenne so eine Ausstellung nicht.
  • Na aber wir stellen uns jetzt mal vor, es gibt so eine…
  • Ja.
  • Okay.
  • Aber ich weiß, dass es zum Beispiel auch Fotografien gibt. Da hat sich jemand äh… der fotografiert, Exkremente und…
  • Mhm.
  • … stellt die aus. [kurze Pause]
  • Ich habe nicht das Verlangen… äh äh in eine Toilette zu gehen und der der vorher dort war und seine Hinterlassenschaft dagelassen hat… mir das jetzt anzuschauen und zu begutachten. Das ist mir einfach zu widerlich.
  • Aber wenn das Pissoir ausgestellt wird und da sind noch Urin und so…
  • Ähm. JA GUT. Ich gehe nicht davon aus, dass das noch riecht. Also das… das ist mir schon wieder ZU…
  • ABER DAS WÄRE JETZT etwas realistisches. Ich meine, das ist wie bei den Bäumen. Die riechen ja auch noch. Aber dir gefällt der Baumgeruch.
  • Das stimmt.
  • Das wäre jetzt aber eine Parallele jetzt.
  • So… so KRASS hätte ich es jetzt nicht gewollt. Klar, den Uringestank… Das man das jetzt so erkennt und so… Das ist in Ordnung. Ja?
  • HÄTTEST … HÄTTEST du aber damit einen Zugang, selbst wenn dieses Urin äh bloß g-e-m-a-l-t wäre? Das sieht auch aus wie Urin, aber du weißt, der Maler hat es bloß hingepinselt. Die Ähnlichkeit…
  • reale Schäbigkeit gemalt = genial
  • Das ist ja NOCH genialer.
  • Das wäre jetzt die…
  • Denn da hat es jetzt natürlich wieder so eine Stufe, wo sich jemand Gedanken ge…
  • Ja.
  • …macht hat… Mhm. Wo er vielleicht auch jetzt ein KÖNNEN anwendet. Nämlich, …
  • Ja.
  • … er sagt, ich will ja gar nicht … ich will etwas z-e-i-g-e-n.
  • Ja.
  • Aber es soll nicht allzu natürlich sein. Sondern etwas künstliches. Etwas…
  • Es soll natürlich aussehen, aber künstlich geschaffen…
  • Ich schaffe eine Kunstform…
  • Okay.
  • … von der Realität. Und das ist natürlich wieder GENIAL. Muss ich sagen. Also das wäre zum Beispiel eine coole Idee. [1:50:58]