[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Für A. Friedrich Ludwig, 18. Jhd.
Für A. Friedrich Ludwig, 18. Jhd.
Für C. W. Stark, 18. Jhd.
Für C. W. Stark, 18. Jhd.
Für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jhd.
Für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jhd.
Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900)
Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900)
Für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889
Für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889
Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900
Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900
Für Marianne Lukas von Max Liebermann, nach 1900
Für Marianne Lukas von Max Liebermann, nach 1900
Gespräch mit Mark Helmut Mark wegen Katalog, jedoch überall schon vergriffen Zweifel Zweifel Das Werk Seine künstlerischen Bedenken hielten ihn monatelang an einem handgroßen Gemälde fest. […] mühte er sich, den richtigen Farbton zu treffen, die einzelnen Farbwerte genau einzuhalten, weil er von seinen Theorien ehrlich überzeugt war und ihm das die Hand schwerfällig machte. […] war er von grauer Trübsal erfüllt, die einen bei seiner revolutionären Leidenschaft in Erstaunen setzte. (Gagnière) Ach, wie glücklich seid ihr dran, daß ihr erst am Fuß des Berges steht! Man hat so gute Beine und ist so tapfer, wenn es gilt, da hinaufzukommen! Und wenn man dann oben ist, dann hat man was Rechtes! Dann fangen die Scherereien an. Eine wahre Qual, und mit der Faust muß man dreinschlagen und immer wieder neue Anstrengungen machen, weil man Angst hat, zu rasch wieder runterzupurzeln! - Mein Wort drauf! Man möchte lieber unten sein, um noch alles vor sich zu haben… Lacht nur, ihr werdet schon sehen, ihr werdet eines Tages schon sehen! (Bongrand) […] das Fieber stieg immer noch, das war der schöne Wahn, den man mit zwanzig Jahren hegt, die Verachtung für die ganze Welt, die alleinige Leidenschaft für das von menschlichen Gebrechen erlöste […]. Was für ein Verlangen, sich zu verlieren, sich zu verzehren in dieser Glut, die sie entfachten! Exlibris Exlibris umsetzen kleine Arbeiten im Stil von Exlibris Exlibris erstellen Porträt aus Geraden von Rechteck (4 Geraden) umsäumen untere Gerade durch Name der Person (bei Selbstporträt FRIEDRICH FRÖHLICH, ebenfalls aus Geraden) teilen 1-10 Stück je Motiv plotten 2 Stück mindestens bei anderen Personen (1 für mich) wie bei Klinger Max Klinger gesehen kleine Arbeiten rahmen bisher ohne praktischem Nutzen (wie normalerweise bei Exlibris Exlibris) kann dadurch aber Merkmale von Personen studieren und in Geraden umsetzen Deutsche Exlibris Exlibris, Anneliese Schmitt, 1986 lose Blätter, die Eigentümer eines Buches bezeichnet oder Donatoren- und Erinnerungsexlibris: Personen, die Buch verschenkten auf vorderen Innendeckel eingeklebt Für A. Friedrich Ludwig, 18. Jhd. exlibris3-k.jpg Für C. W. Stark, 18. Jhd. exlibris4-k.jpg Für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jhd. exlibris5-k.jpg Text auf Blättern gedruckt, im 15. und 16. Jhd. auch handschriftlich eingefügt Exlibris Exlibris bei Willi Geiger erstmals substantivisch gebraucht Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900) exlibris1-k.jpg davor als Emblema, Wappen oder Kupfer bezeichnet Begriffe jedoch zu allgemein, um Besonderheit zu beschreiben weitere Begriffe: Ex bibliotheca, Ad bibliothecam, Bibliothecae, Liber, Signetum, In usum, Ex Museo verdeutscht: Aus der Büchersammlung, Aus der Bücherei, Buch des, Mein Buch durch Interesse des Bildungsbürgertums am Sammeln und Bewahren weiter verbreitet älteste Form von Bucheigentum: handschriftliche Eintragung Was ist im digitalen Zeitalter das Pendant? Universalexlibris auch als Signaturenschild, Einladungskarte genutzt in Zeiten, wo Besitzer Bücher individuell einbinden ließen: Superexlibris (Außenexlibris) im 16. Jhd. bei Bibliotheken von Klöstern und Adelssitzen verbreitet Exlibris Exlibris sollte auch Buchbesitz sichern wer Buch dem Eigentümer nicht zurückgab, wurde immer daran erinnert Bsp. aus 13. Jhd.: Wer dieses Buch wegträgt, soll es mit dem Tode büßen, soll in der Hölle gesotten werden; Fallsucht und Fieber sollen ihn plagen; aufs Rad geflochten und auf die Folter soll er gespannt werden. viele Bücherflüche bis zum 17. Jhd. überliefert Bsp. aus 19. Jhd.: Geliehene Bücher wiedergeben // Wird oft versäumt von Jung und Alten; // Denn leichter ist's, die Bücher selbst, // Als was darin steht, zu behalten. (Johann Kessler, 1895) Für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889 exlibris2-k.jpg mit Hinweis: Der Gottlose borgt und giebt nicht wieder. Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900 exlibris6-k.jpg Für Marianne Lukas von Max Liebermann, nach 1900 exlibris7-k.jpg seit 19. Jhd. vermehrt anders genutzt, als schönes Beiwerk Grafik steht im Vordergrund