[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift)
Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift)
Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) der Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation
Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) der Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation
Studium 1 0
Hausarbeit gestern wegen Seitenzahlen in Bibliothek gefahren, fertig fehlende Stellen einfügen: (a) 1976, tritt Krauss Vorwurf entgegen, jede Selbstdarstellung mit Video habe eine narzisstische Konstellation zur Voraussetzung (S. 28) (b) Wilhelm Waetzold, Die Kunst des Portraits, Leipzig, 1908, S. 329 (Zitat anderes Buch von S. 133) Psychiatrie und Kunst Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift) fall50-k.jpg Man kann […] die kindliche Unfähigkeit des Zeichners darin sehen, dass er die Tischplatte nicht perspektivisch verkürzt darstellt, sondern in die Bildfläche klappt. Aber hier wie sonst ist darauf zu erwidern, der Charakter der Unfähigkeit könne nur dann entscheidend in Rechnung gestellt werden, wenn das Individuum sich bewusst ist, solche perspektivische Verkürzung sei richtig und zu erstreben, aber nicht imstande, dieser Absicht nachzukommen. Verkauf von Arbeiten für Patienten wichtig, kommen auf diese Weise mit realer Welt in Verbindung Hinzuverdienst für Zubesserung zur Anstaltskost, Privatkleidung, Ausflüge und Urlaubsreisen bei zu hohem Gewinn Probleme mit Finanzamt und Verpflegskostenstelle Hintergrund Veröffentlichung: hospitalisierte Patienten in sozialem Ansehen und Selbstwertgefühl zu rehabilitieren Thema medikamentöse Therapie Beeinflussung künstlerischer Kreativität durch Psychopharmaka 1 Injektion eines neuroleptischen Medikamentes in geringer Dosis kann Stil einer Zeichnung völlig verändern Expressivität wird herabgesetzt, Präzision und Expansivität der Zeichenbewegung werden eingeschränkt Kraft Bleistift auf Papier wird vermindert Wirkung verstärkt sich parallel zur antipsychotischen Wirkung des Medikamentes Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) der Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation medikament-k.png Abbildung (a): Strich zügig und krafvoll, Umfang Sonne groß Strahlen reichen bis an Blattrand Eindruck gesteigerter Energie und Kraft Abbildung (b) entstanden 1 Stunde nach intramuskulärer Injektion eines neuroleptischen Medikamentes (5 mg Perphenazin) Umfang Sonne kleiner, Linien schwächer Kraft und Sicherheit der Bewegung geschwunden anstatt kräftiger Striche finden sich zahlreiche zarte, kürzere, gekrümmte Linien Zustand ebenfalls im Befinden des Patienten bemerkbar, Denken nicht mehr beschleunigt und Verhalten wirkt gedämpft (c) Medikament in Tablettenform weitergegeben nach 2 Tagen gehobene Stimmung, motorische Erregung, Redefluß, Ideenflucht geschwunden Sonne klein, in Ecke gerückt, Strahlen kurz und ohne Entschiedenheit Zeichnung wirkt arm und ausdruckslos