[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 13, Kinderkopf (Kreide), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 13, Kinderkopf (Kreide), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Hausarbeit Narzissmus Narzissmus und Kunst E-Mail von Thomas Neumann (Arbeit Narziss #1 siehe ): Bei der Version in der Ausstellung war es so: Die Kameras und Blitze werden [zufällig] von einer Steuerung gesteuert. […] Es gibt also keine Bewegungssensoren etc. Der Betrachter hat keinen Einfluss auf den Ablauf. Für mich ist es so, dass das Kamera-System (die Fotografie) unabhängig von dem arbeitet, was da gerade vor der Linse passiert. So kann man es auch aus der Ferne betrachten und beim Arbeiten zusehen. Wenn der Betrachter im Kreis steht, sieht er die Kameras auf ihn gerichtet und die Blitze, die auf ihn losgehen. Mal mehr, mal weniger. Ist eine Bühnen-Situation, der man sich ausliefern möchte oder nicht. Was die Kameras im Display zeigen, hängt ein wenig vom Modell ab. Meist haben Sie ein Liveview, d.h. dass sie das momentane Geschehen vor der Kamera zeigen. Nach einer Aufnahme zeigen die meist für ein paar Sekunden das soeben gemachte Bild. […] Derjenige, der sich im Kreis befindet, wird sein eigenes Bild in den meisten Fällen nicht sehen können. Es ist mehr das Bewusstsein, dass die Bildproduktion stattfindet, vielleicht auch die Imagination des eigenen Bildes. Psychiatrie und Kunst Ausstellung und Verkauf Arbeiten psychiatrischer Patienten Navratil bisher nur im Rahmen medizinischer Kongresse ausgestellt als psychopathologische Dokumente gegolten, nicht als Kunstwerke mit Reißnägel an Stellwände geheftet in Galerie (1970, Kunstgalerie nächst St. Stephan) nicht mehr als Kinder- oder Schülerzeichnungen behandelt […] sie wurden wie die Vernissagegäste bewirtet, Verwandte und Freunde waren gekommen, um sie zu begrüßen und zu beglückwünschen. bei späterer Ausstellung u.a. Ankauf 8 Arbeiten von Johann Hauser für 15.000 DM Ankauf von Arbeiten durch Collection de l'Art brut Jean Dubuffet Meinung, dass Art brut von professioneller Kunst und Kunsthandel ferngehalten werden sollte Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken fall326-k.jpg Tisch von oben gesehen, Fuß im Profil auf unterem Bildrand rechtssitzende Person zurückgeklappt Papier wird von Patient nach Belieben gedreht, jeder freie Raum ausgefüllt Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken fall309-k.jpg System bei Handwerkern als Patienten sichtbar Fall 13, Kinderkopf (Kreide), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken fall13-k.jpg Mischung kindlicher und greisenhafter Züge Unterschrift: Oft Original-Kopf gesehen in E., dagegen der Charakter Mixtum Dezemberfreude ich bin dein Tod. Kind aus E. sagt zu mir dabei kopfschüttelnd Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken fall85-k.jpg Ein typisches Beispiel für die Zeichenweise eines Idioten gibt […]: pedantische Aufreihung von kindlich aufgefaßten Gegenständen nach Art eines Bilderbuches Es wurden ihnen kein materieller Wert zugemessen; und sie hatten ja tatsächlich keinen Wert, solange ich ihnen selbst keinen Wert beimaß. da Kranke oft entmündigt waren und einen Kurator oder vom Gericht bestellten Sachwalter hatten, musste deren Zustimmung zu Ausstellung und Verkauf eingeholt werden manchmal um Zustimmung des Pflegeschaftsgerichtes (Vormundschaftsgericht) mit öffentlicher Ausstellung, Signierung der Arbeiten durch deren Schöpfer und Verkauf angesucht Genehmigung erfolgte dann durch Gerichtsbeschluss oft mit Pseudonym veröffentlicht, erst nachträglich teilweise durch richtige Namen ersetzt