[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Chemiearbeiter am Schaltpult, 1968, Willi Sitte
Chemiearbeiter am Schaltpult, 1968, Willi Sitte
Expressive Landschaft, 1947, Willi Baumeister
Expressive Landschaft, 1947, Willi Baumeister
Stahlplastik, 1951, Hans Uhlmann, Foto © VG-Bild Kunst
Stahlplastik, 1951, Hans Uhlmann, Foto © VG-Bild Kunst
Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. ab 1951 Formalismusstreit als Abgrenzung d. DDR absolute Unterordnung d. Kunst zur Politik gefordert Hermann Bachmann (1922-1995, dt. Maler) bekam Konflikt mit offizieller Kunstdoktrin der DDR (Formalismus-Vorwürfe), Übersiedlung nach Westberlin 1953 Adolf Menzel (1815-1905, dt. Maler, Zeichner und Illustrator im Realismus) als Wegbereiter der sozialistischen Kunst gezählt Sozialistische Kunst Rückbezug aufs späte 19. Jhd. (wie zu NS-Zeiten) vorsichtige Abstraktion in Bezug auf anerkannte Künstler d. Westen (wie Picasso Pablo Picasso) erlaubt Chemiearbeiter am Schaltpult, 1968, Willi Sitte Willi Sitte sitte-k.jpg leicht futuristisch, kubistisch Arbeiterporträts in Malerei u. Skulptur mit Kaiserabbild vergl. (statt Kaiser: Arbeiter m. Untersicht) Bemühung um "neue Kunst" im Nachkriegsdtl. moralischer Neuanfang gefordert Expressive Landschaft, 1947, Willi Baumeister baumeister-k.jpg Buch "Das Unbekannte in der Kunst" Künstler kann unbegreifliches Mysterium d. Natur u. d. menschl. Existenz sichtbar machen durch: nicht äußere Erscheinung nachahmen, sondern d. Wesentliche v. Naturprozessen u. menschl. Welterfahrung Zen 49: 7 dt. Künstler, 1949 in München zusammengeschlossen Informell = formlose Kunst Kunst d. USA tritt in Westdt. in Mittelpkt. Hans Hoffmann bereits 1932 nach NY, unvoreingenommener Umgang m. Farbe gelehrt weitere Lehrer in NY: u.a. Max Ernst, Mondrian Freisetzung v. Kreativität gekegrt (Max Ernst) große Leinwände / Wandmalerei: Betrachter auf sich selbst zurückwerfen "Kunst d. Freiheit" im Westen offiziell gefördert Action-Painting als spontane nicht Vernunftbetonte Äußerung: Pollock Bewegungslinie in Raum: Hans Uhlmann Stahlplastik, 1951, Hans Uhlmann, Foto © VG-Bild Kunst uhlmann-k.jpg Heinz Mack: Mitbegr. ZERO insgesamt nach WK 2: Neue Freiheit gefordert stark von Amerika beeinflusst Künstler wollten sich absetzen (individuell sein), Kreativität freisetzen (siehe Ernst) Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse beliebte Äußerung: "heroischer Moment Moment" Turing Überprüfung v. intelligentem Bewusstsein Können Maschinen denken? denken: was es ist, lässt Turing aus Können sich Maschinen als Menschen ausgeben? ihm nicht Äußeres wichtig, sondern Denkfähigkeit/Bewusstsein "künstl. Dummheit": Maschinen extra länger rechnen lassen, falsche Antworten geben lassen, um menschl. Eindruck zu hinterlassen [gedankl. abwesend] "Sage mal: Kennen wir uns?"