[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
monument 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
"monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
Künstler Kurs Bibliothek "Bilder aus Licht", Ulrike Gehring Dan Flavin Dan Flavin, 1962: quadr. Leinwände m. schwarzer Ölfarbe überzogen, Ränder m. Grühbirnen umsäumt "monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin Dan Flavin dan-flavin.jpg Absicht: endl. Bildfeld mittels Licht auf räuml. nicht zu def. Umfeld zu erweitern Zeit d. Einführung v. Leuchtstoffröhren in d. Kunst, novum Materialästhetik (handelsübl. Röhre) in Arbeit einbezogen "Werkentwicklung" (wie bei vielen anderen Künstlern) nicht ersichtlich, betont eher Interesse an Variation u. Modifikation eines Röhrensystems nimmt keine Änderung an Material vor, Gestaltungswillen wird Material untergeordnet nur Einfluss auf (1) Auswahl, (2) Plazierung u. (3) Expostition ? im Raum wird zur Kunst durch ästhetisches Formverständnis Vorgaben: (1) Standardfarben (Gelb, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, daylight, cool white, warm white, soft white) (2) Länge (2,4,6 u. 8 Fuß) = 40 unveränderliche Farbmodule, zw. 1963 u. 1996 in über 500 Arbeiten kombiniert einfarbig weiße Installationen dominierten in d. 1960er Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin Dan Flavin, Richmond Hall, Houston dan-flavin2.jpg gibt in d. 1980er u. 1990er zugunsten mehrfarbigen, bunten Arragements Monochromie auf notiert Röhren im Baumarkt suchen, wo Enden einfach sind, ohne langer Kunststoffstreben Konstellation m. Röhren u. variablem Abstand zur Wand (mehrere cm) 3 Hauptaspekte (nach Donald Judd): (1) Lichtröhre als Lichtquelle (2) in d. Raum ausgestrahltes Licht (3) Plazierung d. Halterung auf einer Fläche Turell: phänomenologisches Erscheinen v. Licht (Licht = Material, Wahrnehmung d. Betrachters = Medium seiner Kunst) Flavin Dan Flavin: Leuchtkörper wichtig, materialästhetische Rolle (Röhre = Material, Licht = Medium) Leuchtkörper: ultraviolettes Licht wird erzeugt, durch Fluoreszenz-Beschichtung wird sichtbares Licht erzeugt notiert zum Testen nach 4 kl. Röhren (bis 50cm) schauen Geradenbild Einzelgespräch Bachmann Alberti Wolfgang Alberti (Holzwerkstatt) wegen Holzplatten zum Testen fragen Material (1) bisherige Tests auf Kunststoffplatten: Fräsblöcke / PUR-Hartschaumplatten Material (2) Tischlerplatten m. Absperrholz (rund 3mm) (-) verliert durch "Verletzungen" / Ritze einer Seite an Stabilität Material (3) Spanplatten sollten m. dünnen Schichten sein (nicht wie im Baumarkt üblich) oben u. unten jeweils eine dicke Schicht (-) dicke Schicht meist nur wenige Millimeter dick Material (4) MDF: Schichten meist nicht gleichmäßig Kern bröckelt Material (5) Massivholz (m. Hobelmaschine glätten ) nur m. dichten Jahresringen muss feinporig sein notiert Holzatlas in Bibliothek besorgen Material (6): PVC-Platten (hat er zum Testen da) Steifigkeit (biegt sich weniger durch) immer wichtig Stichel stabiler (durch V-Fräsung) als gerade Bohrung, geht aber max. 4mm tief Kurs Farbe Weiss Paul Graham: American Night American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham paul-graham.jpg "American Night": u.a. Filter in d. Filmtechnik (Nachtszenen können tagsüber gedreht werden) Leuchtstoffröhre: Was wäre eine zeitgemäße Umsetzung Leuchtstoffröhre damals Neuheit, Einsatz auch im Privatbereich, sichtbar LED: rel. Neuheit, Einsatz zwar auch im Privatbereich, aber eher versteckt (hinter alter Glühbirnenform, unter Regalen etc.), LED wird nur als Ansammlung v. LEDs bedeutend (einzeln nicht genutzt)