[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Der gelbe Pullover, 1939, Picasso (Einfluss kubist. Idee noch gut erkennbar)
Der gelbe Pullover, 1939, Picasso (Einfluss kubist. Idee noch gut erkennbar)
Rum und Gitarre, 1918, Georges Braque, Colección Abelló, Madrid
Rum und Gitarre, 1918, Georges Braque, Colección Abelló, Madrid
Kubismus (zum Thema heutiger Beliebigkeit u. zwingender Reaktion damals, siehe Standpunkt 15.10.) Kubismus als Antwort u. Gegenreaktion auf Malerei d. Realismus verstanden Realismus: Beschränkung auf 1 Perspektive u. 1 Sicht (Standpunkt, Thema, Emotion) als Anfang abstrakter u. nichtsachlicher Kunst angesehen Zerlegung Objekte in geometr. Figuren, dreidimens. abgebildet (Eindruck entsteht, Objekt würde v. mehreren Seiten gesehen werden) Der gelbe Pullover, 1939, Picasso Pablo Picasso (Einfluss kubist. Idee noch gut erkennbar) gelber-pullover-k.jpg "Als wir begannen, kubistisch zu malen, hatten wir nicht im Geringsten die Absicht, die Malweise des Kubismus zu kreieren. Wir wollten vielmehr nur das ausdrücken, was uns bewegte." (Pablo Picasso Pablo Picasso) notiert sollte Zitat nicht nur "Schein" (zum Künstlermythos beitragend) sein: Form entstand nicht, um Neues zu schaffen, sondern um etwas ausdrücken zu können, was ohne ihr nicht ging Paul Cézanne: "Alles in der Natur nimmt seine Form von der Kugel dem Kegel und dem Zylinder." "Durch dieses Verfahren, die Gegenstände zu abstrahieren, eröffnen sich neue Perspektiven das Bild zu betrachten." Wirklichkeit auf Kubus, Kegel, Kugel reduzierbar (Sichtweise beeinflusste u.a. Picasso Pablo Picasso) Zeit d. Industrialisierung Technik als "selbstständig" u. "unnatürlich" wahrgenommen kubist. Geometrie findet sich in Maschinen wieder notiert so hat das damals aktuelle Weltgeschehen zur neuen Art d. Ausdruckes beigetragen auf heute übertragen: Globalisierung? Wortherkunft: Kunstkritiker Louis Vauxcelles (1870-1943, frnz. Kunstkritiker, prägte u.a. Begriffe Fauvismus, Kubismus u. Tubismus) bezeichnete Werke von Georges Braque als "bizarreries cubiques", 1908 Rum und Gitarre, 1918, Georges Braque, Colección Abelló, Madrid georges-braque-k.jpg (1) "analytischer" (frühe) Kubismus, ca. 1907-1911 Thema: reine Zerlegung d. Objekts blasse Farben (da ansonsten Formen u. Figuren nicht mehr im Vordergrund stehen würden) notiert deshalb arbeite ich selber bisher meist in schwarz/weiß, da Farbigkeit nur ablenken würde wobei ich gerade schon Graustufen zulasse (je nach Geradentyp als Übergang zw. hor. u. vertik. Gerade) (2) "synthetischer" Kubismus, a. 1912-1924 verschied. Perspektiven auf ein Objekt werden zusammengefügt unterschdl. Objekte fließen ineinander notiert im Computerzeitalter als Morphing bezeichnet Mark Helmut Mark hatte mir davon noch abgeraten (Übergang Leben-Tod / Porträt-Totenschädel in Geradenstil) (3) Farbkubismus kein Bezug mehr zu realem Objekt "reine Malerei" als Kontrast zur reinen Musik Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse "Der Mensch als Maschine", 1748, La Mettrie (siehe Verweis zu Lem) bestimmt Seele als Resultat komplexer Körperfunktionen "Über das Marionettentheater", Kleist Thema (in Bezug auf die Marionette): Maschinen sind (da sie nur einen mechanischen Bezug hätten) dem Menschen etwas voraus (Perfektion) Instinkt (wie beim Tier) / Automatismus / kein Zögern / keine Zwietracht wie beim Menschen unempfindl. gegenüber Täuschungen Mensch scheitert an Wiederholung (vorzeitig gegangen)