[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made (Hausarbeit weiter bearbeitet, animiert durch Treff mit Daniels Dieter Daniels) 1x daumennagellänge Whisky Alkohol Kurs Farbe Weiss Film "Alles kommt aus dem Schwarz und verliert sich im Weiß", ARTE, 2012 Pierre Soulages (*1919, frnz. Maler u. Grafiker) Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages pierre-soulages.jpg neben Hans Hartung Hauptvertreter abstrakt-ungegenständlichen Richtung frnz. Gegenwartsmalerei Kompositionen mit breiten schwarzen Balkenformen vor hellem Grund arbeitet mit Licht, was reflektiert wird Fred Kelemen Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker schwarzraum-k.jpg nicht angressive Farben: Schwarz u. Weiß (Lagerfeld) Ad Reinhardt (1913-1967, US-amerik. Farbfeldmaler, Karikaturist u. Kunsttheoretiker) "Grau ist offen" umsetzen Leuchtkasten, sehr krelles Licht durch Gegenlicht werden davor montierte G. komplett schwarz Film "Freistil oder Was die Waschmaschine träumt", ARTE Schneekristalle entstehen in Wolke (Kügelchen aus Staub u. Wasser formt sich immer wieder um, bis Urkristall mit sechseckigen Grundfläche entsteht) Forscher unterscheiden zw. 80 verschiedene Kristallformen "Mensch und Maschine", Lem aus "Die Technologiefalle", Essays versucht durch Beweisführung d. Unterschied zw. Mensch u. Maschine offenzulegen (1) "Der Mensch als Maschine", Lamettrie (18. Jhd., frz. Philosoph u. Materialist) Was heißt dem Menschen "gleichwertig"? Eigenschaften Mensch u. andere Lebewesen: lebendgebärdender Säuger, ausgestattet mit Organen Unterschied: Geist / Gehirn (2) Alan Turing: Ist es möglich, einen "endlichen Automaten" zu konstruieren, der im Gespräch nicht v. Menschen unterscheidbar ist? Lem hat viel darüber m. anderen diskutiert überlegt, dass Maschine immer aufgedeckt würde, wenn verlangt wird, dass eine Geschichte, ein Witz o.ä. m. eigenen Worten wiedergegeben werden soll Maschine wiederholt alles am ehesten wortwörtlich Mensch: erinnert sich nicht an den genauen Wortlaut, sondern an den Sinn (versteht d. Text) Dilemma: Wie können wir uns davon überzeugen, ob die Maschine "Computer" überhaupt etwas versteht? "etwas verstehen": besitzt mehrere Ebenen u. Arten Computer fehlt Selbsterhaltungstrieb "nur wer erfolgreich frißt oder erfolgreich ausweicht, ist am Leben geblieben" (3) Selbsterhaltungstrieb ließe sich in gewisser Form d. Computer "beibringen" Douglas R. Hofstadter beschreibt, wie er in einem Versuch Mensch von Maschine unterscheiden sollte Studenten antworteten ihm so, dass er glaubte, mit einem Computer zu reden Computer können immer bessere Simultanten sein (4) Maschine kann ein "geschickter 'Betrüger'" sein erkennt an Häufigkeit bestimmter Worte, was für ein Thema besprochen wird u. reagiert darauf dementsprechend (ohne es jedoch zu verstehen) (5) nicht nur Maschine ist entscheidend, sondern auch der Gesprächspartner Mensch (Dummkopf o. Genie) (6) Mensch beschäftigt sich zu viel m. Mögl. d. Computers als m. Funktionsweise d. Gehirns Lem schreibt über Versuch sich als alternder Mensch an Namen zu erinnern wie gesuchter Ausdruck dann doch "auftaucht", ist ihm nicht verständlich Unzuverlässigkeit bei Beherrschung d. gespeicherten Informationsvorrats im Gehirn sinnvoll können auch unbewusste Handlungen sein (zwar nicht bewusst abgespeichert, aber dennoch vollführt) offene Frage: zweigeteiltes Gehirn (mediz. trennbar in 2 "Geiste") (7) hält Turing-Test nicht mehr für geeignet Frage (f. Philosophen): "Wozu zum Teufel brauchen wir eigentlich eine Maschine die den Menschen so hervorragend simuliert, dass sie in ihrem sprachlichen Verhalten nicht mehr vom Menschen unterscheidbar ist?" Vorteile Mensch u. Vorteile Computer hervorheben, Nachahmung nicht sinnvoll (8) Einfluss d. Menschen auf Tumore (je nach Zustand d. Geistes anders) 1/3 d. Lebens verbringt Mensch im Schlaf Computer schlafen nicht, Menschen würden ohne Schlaf nicht länger als 1 Woche überleben Warum Träume wichtig, bisher nicht geklärt (9) Turing-Test wird nicht klären können, ob Computer ein Bewusstsein haben oder nicht bedeutet v. Maschine besiegt zu werden Demütigung? (10) berichtet über 1. v. Computer geschriebenen "Liebesroman" viele Menschen wollen Romane kaufen, wo Autor = Maschine Computer werden im Porno-Bereich eingesetzt für Lem eine "der größten Entäuschungen" Kluges muss u. wird anscheinend immer Dummes / Primitives mitschleppen (weiter bei Abschnitt 11) Einzelgespräch m. Ohme sein Programmabschnitt zur Abfrage u. Neuberechnung v. Geraden in bestimmtem Bereich eingefügt Kurs o.T. Geradenbild gepunktete Konstellation fertig gestellt Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30 konstellation5-k.jpg Pkt., die über den Rand hinausgehen, ließen sich einfach teilen neue Konstellation angefangen (herausragende Geraden, komplett weiß, nur Schatten sichtbar)